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KULTURRING HEILBRONN E.V. www.kulturring-heilbronn.de

CELLO-KLAVIER-DUO

TANJA TETZLAFF, VIOLONCELLO MAGDA AMARA, KLAVIER MITTWOCH, 15. MAI 2019 19.30 UHR


Cello-Klavier-Duo

TANJA TETZLAFF, Violoncello MAGDA AMARA, Klavier 7. Veranstaltung der Kulturring-Konzertreihe 2018/2019 Theodor-Heuss-Saal, 19.30 Uhr Programm LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770 –1827 Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3, A-Dur, op. 69 – Allegro ma non tanto – Scherzo. Allegro molto – Adagio cantabile - Allegro vivace

24 Min.

CLAUDE DEBUSSY 1862–1918 Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll (1915) – Prologue. Lent, sostenuto e molto risoluto – Sérénade: Modérément animé – Finale: Animé

12 Min.

Pause

SERGEI RACHMANINOW 1873 –1943 Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 19 – Lento. Allegro moderato – Allegro scherzando – Andante – Allegro mosso

39 Min.


Guten Abend, beide Musikerinnen des heutigen Abends, die Cellistin Tanja Tetzlaff und die Pianistin Magda Amara, sind international gefragte Solistinnen und gleichzeitig versierte Kammermusikerinnen, die man schon auf den berühmten Bühnen in Europa und den USA hören konnte. Auch im letzten Konzert in dieser Kulturringsaison stehen Spitzenwerke der Musikgeschichte auf dem Programm: Beethovens A-Dur-Sonate, Debussys Sonate in d-Moll und die große Sonate in g-Moll von Rachmaninow. Genießen Sie den Abend mit großer Kammermusik und den herausragenden Solistinnen Tanja Tetzlaff und Magda Amara. Beachten Sie bitte auch heute schon die Vorschau auf die Kulturringsaison 2019 / 2020 am Ende des Flyers und im Internet unter www.kulturring-heilbronn.de.

Gefördert:


TANJA TETZLAFF

Tanja Tetzlaff verfügt über ein weit gefächertes Repertoire, das sowohl Standardwerke als auch Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. Auf CD spielte sie die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch ein. In der Saison 2018/19 ist Tanja Tetzlaff unter anderem beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, bei der Staatskapelle Halle, Zuger Sinfonietta und dem Tampere Philharmonic Orchestra zu Gast. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Alan Gilbert, André de Ridder und Jaime Martín zusammen. In der vergangenen Saison spielte Tanja Tetzlaff als Solistin mit dem Royal Northern Sinfonia, Frankfurter Opern- und Museumsorchester und dem Nationaltheater-Orchester Mannheim. Im Mai war sie »Artist in Residence« bei den SWR Schwetzinger Festspielen, wo ihre mehrfachen Auftritte auf begeisterte Publikums- und Presseresonanz trafen. Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen internationalen Wettbewerben spielte sie mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. mit dem TonhalleOrchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra, Orquesta Nacional de España, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio


France, Orchestre de Paris und Cincinnati Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Daniel Harding, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Paavo Järvi, Michael Gielen, Heinz Holliger und vielen anderen zusammen. Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik - sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit Christian Tetzlaff und Lars Vogt, mit denen sie in dieser Saison auf USA Tour geht. Außerdem ist sie in Konzerten mit Sharon Kam, Carolin Widman und Antti Siirala sowie im Duo mit Dina Ugorskaja zu erleben. Regelmäßig konzertiert Tanja Tetzlaff in renommierten Kammermusikreihen und bei Festivals wie z. B. dem Heidelberger Frühling und den Festivals in Bergen, Baden-Baden und Edinburgh. Sie gehört zur Kernbesetzung des Heimbach-Festivals »Spannungen«. Regelmäßige Kammermusikpartner sind Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Alexander Lonquich, Antje Weithaas, Florian Donderer, Baiba und Lauma Skride, Christian Tetzlaff, Carolin Widmann sowie Sharon Kam. Tanja Tetzlaff ist außerdem Mitglied des Tetzlaff-Quartetts, welches 1994 zusammen mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gegründet wurde. Das Quartett ist in der aktuellen Saison unter anderem im Gewandhaus Leipzig, im Pierre-BoulezSaal Berlin und in der Philharmonie Luxembourg. Mit ihrer Duopartnerin, Gunilla Süssmann, hat sie zwei CDs mit Werken von Brahms sowie einem nordischrussischen Programm eingespielt. Im Frühjahr 2018 erschien die gemeinsame neue CD mit Werken des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara. Tanja Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Sie spielt ein Cello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.


MAGDA AMARA

Als Solistin und als eine der gefragtesten Kammermusikpartner ist die Pianistin Magda Amara Gast renommierter Konzerthäuser wie Musikverein und Konzerthaus Wien, dem Theater an der Wien, dem Mozarteum Salzburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder der Tonhalle Zürich. Ihre Engagements führten sie an die wichtigsten europäischen Bühnen und darüber hinaus nach Russland, Kanada und in die USA. Magda Amara gastierte bei internationalen Festivals wie Dvořákova Praha, Le Sion Festival, Festival de Radio France in Montpellier, Best of NRW, den Neuberger Kulturtagen oder dem Attergauer Kultursommer und arbeitete erfolgreich mit dem Wiener Kammerorchester, dem Nord-Niederländischen Orchester, dem Symphonieorchester Kairo sowie der Tschechischen Philharmonie Brno zusammen. Ihre Leidenschaft für die Kammermusik teilt sie mit herausragenden Partnern wie Julian Rachlin, Dora Schwarzberg und Stefan Vladar sowie mit Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker. Mit der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh verbindet sie eine besonders enge musikalische Zusammen-


arbeit, aus welcher unter anderem die Einspielung von zwei CDs hervorging. Gemeinsame Konzerte führten die beiden Künstlerinnen in die führenden Konzerthäuser wie das Concertgebouw Amsterdam, das Festspielhaus Baden-Baden, die Tonhalle Zürich sowie das Lincoln Center of the Performing Arts in New York. Magda Amara wurde in Moskau geboren und absolvierte dort am Staatlichen P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium ihre Ausbildung in der Klasse von Sergej Dorensky. Sie vervollständigte ihre Studien in Wien bei Stefan Vladar an der Universität für Musik und darstellende Kunst und ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des ersten Preises der Klavierwettbewerbe Jeunesses Musicales und Ennio Porriono sowie des dritten Preises des Internationalen Klavierwettbewerbs Vladimir Horowitz.

BEETHOVEN SONATE Im Sommer 1796 während einer Berliner Konzertreise hat Ludwig van Beethoven (1770-1827) seine ersten beiden Cellosonaten op. 5 komponiert. Er ist damit zum eigentlichen Schöpfer dieser Gattung der Kammermusik geworden. Erst 12 Jahre später griff er auf diese Sonatengattung mit seinem op. 69 zurück. In der Nachbarschaft der Pastorale, des 4. Klavierkonzerts und der Rasumowsky-Quartette schrieb er ein Meisterwerk voll klassischer Ausgewogenheit und gedanklicher Tiefe. Die Sonate dem Freiherrn Ignaz von Gleichenstein gewidmet. Nicht mehr das Ringen um Gestalt, sondern souveränes Ausbreiten der Gedanken steht jetzt im Vordergrund. Es gibt zwar energische Akzente und fast sinfonische Steigerungen, aber sie sind nicht durch antithetisch gegenübergestellte Teile verursacht, eher hymnischer Natur. Ein melodisches Thema des unbegleiteten Cellos leitet das Allegro ma non tanto (A-Dur, 2/2) »dolce« ein.


Über dem Orgelpunkt E des Cellos führt es das Klavier bis zu einer mit Trillern gezierten, hellen Endung fort, die in einer kleinen Solokadenz mit langer Fermate abklingt. Dann beginnt umgekehrt das Klavier und das Cello hat »dolce« eine Solokadenz. Ein drängendes a-Moll-Motiv bringt den nötigen Kontrast zum kantablen Seitenthema in E-Dur. Es folgt ein synkopiertes, den punktierten Rhythmus des Hauptthemas entschlossen aufnehmendes Thema. Die Durchführung verarbeitet weniger das Material der Exposition, als dass sie einen eigenen ausdrucksstarken Gedanken vorträgt. Das alles geschieht, ohne die innere Hamonie des Satzes zu gefährden. Das erweiterte fünfteilige Scherzo (Allegro molto) mit Triowiederholung wird durch ein charakteristisches Synkopenthema in a-Moll eröffnet, dem im Trio ein in Sexten und Terzen schwingendes Thema in A-Dur gegenübersteht. 18 Takte lang ist das Adagio cantabile (E-Dur), das wohl aufgrund der Proportion als auch wegen der Tonartverhältnisse und der Themenverwandtschaft als langsame Einleitung zum abschließenden Allegro vivace (A-Dur, 202 Takte) anzusehen ist. Man könnte das Adagio als bewusste Fragmentierung von »Form« verstehen, wodurch der konventionelle, wieder von melodischen Impulsen getragene Sonatensatz des Alllegro vivace einen ironischen Sinn erhielte.

DEBUSSY SONATE In der Rue la Boétie zu Paris, einer Seitenstraße der Champs-Elysées, zeugt in unverändertem Zustand seit 1907 die Salle Gaveau vom Geist der Jahrhundertwende. Als Kammermusiksaal für ungefähr 1.000 Zuhörer erbaut, besticht sie nicht nur durch eine glasklare Akustik, sondern auch durch ihr Dekor – ein kleines Wunderwerk an unverfälschter Jugendstil-Atmosphäre.


Hier erlebten die drei späten Sonaten von Claude Debussy (1862-1918) ihre ersten öffentlichen Aufführungen. Die Cellosonate wurde am 24. März 1917 von Joseph Salmon (Cello) und Debussy am Klavier uraufgeführt. 1915, drei Jahre vor seinem Tod, begann Debussy einen Zyklus von Six sonates pour divers instruments, die er in bewusster Anlehnung an die französische Sonatenkunst des Barock konzipierte. Von den geplanten sechs Sonaten konnte er nur noch drei vollenden: die Cellosonate (Emma Bardac, seiner zweiten Ehefrau, gewidmet), die Violinsonate und die Sonate für Flöte, Viola und Harfe. Sowohl der zyklische Titel als auch die gedruckte Beifügung »Musicien français« zu seinem Namen verweisen auf die Intention, französisches Denken in der Musik gegen den deutschen Sonatengeist seit Beethoven zur Geltung zu bringen. Debussy knüpft an die Sonaten François Couperins und die Kammerkonzerte Jean-Philippe Rameaus aus dem 17. und 18. Jahrhundert an. Ohne im mindesten seine stilistischen Neuerungen preiszugeben, bezieht er von dort her eine gewisse objektivierende Strenge und Kargheit des Klangs, die Neigung zu klareren Strukturen einerseits und spielerisch-virtuoser Eleganz andererseits. Die drei Sätze sind in freien Formen gehalten; ihre poetischen Titel verweisen auf Außermusikalisches: auf Lyrik und Drama, Antike und Natur. Ihr Stil ist von Eleganz und poetischem Zauber geprägt – Eigenarten, die Debussy als typisch französisch empfand. Ursprünglich wollte Debussy der Sonate das Motto »Pierrot fâché avec la lune« (Pierrot, böse auf den Mond) voranstellen. Damit erklärt sich ein unfeierlicher, ja bisweilen sarkastischer und possenhafter Ton dieses Stückes. Ob das Motto ein Symbol künstlerischer Einsamkeit und Realitätsentfremdung sein sollte wie etwa in Schönbergs »Pierrot lunaire« von 1912, ist ungewiss. Allerdings spielen Harlekinaden bei Debussy immer wieder eine Rolle und treten besonders in der »Sérénade« zutage; auch andere Elemente musikalischer Tradi-


tion erscheinen wie in einem Zerrspiegel eingefangen: Erinnerungen an eigene Kompositionen (Pelléas und Mélisande) oder das Klavier-Prélude »Die versunkene Kathedrale«, an melodische Fragmente, die aus französischen Volksweisen, Trouvères-Liedern und gregorianischen Vokalisen stammen könnten; schließlich gibt es auch Anklänge an Strukturen und Charaktere der französischen Klassik. Schon der markante Beginn des dreiteiligen Prologue (Lent, sostenuto e molto risoluto) erinnert an den Stil

französischer Ouvertüren. Aber der schwungvolle Einsatz des gleichsam rezitativischen Cellos und gar sein kantables Hauptthema, das in anderen Sätzen wiederkehrt, führen die Musik in andere Bahnen. Flirrende Bewegung in gebrochenen Dreiklängen tritt an die Stelle des fugierten Mittelteils einer Barockouvertüre, bevor das pathetische Motiv des Beginns wiederkehrt. Den zweiten und dritten Satz hat Debussy zu einer Einheit zusammengefasst: Sérénade et Finale. Der Prolog eröffnet keine Tragödie, sondern eine heitere, leicht ironische Ständchenszene mit buffoneskem Finale. Zu Beginn der Serenade verwandelt sich das Cello mittels Sempre Pizzicato, gezupfter Noten, in eine große Gitarre, auf der ein Ständchen angestimmt wird. Die gestrichenen Noten im weiteren Verlauf sollen laut Debussys Anweisung »ironique« klingen. Der Cellist wechselt nicht nur ständig zwischen gestrichener und gezupfter Saite, sondern auch zwischen feurigem Vorangehen und plötzlichem Innehalten, zwischen An- und Abschwellen der Lautstärke, kraftvoller und »flötender« Tongebung. Man hat es ganz offenbar mit einem grotesken Liebhaber aus der Commedia dell’arte zu tun, der hier seiner Angebeteten auf bizarre Weise huldigt. Am Ende des Satzes scheint er erhört zu werden, denn ein erwartungsvoll gespanntes A des Cellos mündet unmittelbar in das »leichte und nervöse« Finale, das in flirrender Bewegung über


dem barocken Bass der Passacaglia beginnt. Con fuoco und Appassionato, feuriger und leidenschaftlicher Ausdruck, prägen diesen Satz, den die Rückkehr des barocken Motivs aus dem Prolog feierlich beschließt.

RACHMANINOW SONATE Die 1901 entstandene, 33 Minuten dauernde Cellosonate von Sergei Rachmaninow (1873-1943) ist voll melodischem und harmonischem Reichtum und von einer besonderen emotionalen Dichte. Virtuosität ist hier nie Selbstzweck – der Klaviervirtuose Rachmaninow wusste Virtuosität natürlich auch geschickt zu platzieren. Aber in der Cellosonate ist alles eher Ausdruck als Zweck. Obwohl er zu den begabtesten Komponisten, Pianisten und Dirigenten Russlands gehörte, war Sergei Rachmaninow stets von Selbstzweifeln geplagt. Der Misserfolg seiner ersten Sinfonie bei der Uraufführung 1897 – an dem allein die Aufführung, nicht die Qualität der Musik schuld war – stürzte ihn in eine so tiefe Schaffenskrise, dass er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Die Hypnosebehandlung von Dr. Nikolai Dahl ermöglichte ihm zwar, mit dem zweiten Klavierkonzert seine Schreibblockade zu überwinden, doch wie Bruckner fehlte ihm zeitlebens das Vertrauen in sein eigenes künstlerisches Urteil. So wertete der Komponist sich immer wieder selbst ab. Dabei gehört die Cellosonate zu den besten seiner wenigen kammermusikalischen Werke. Die kurz nach dem zweiten Klavierkonzert im Sommer 1901 komponierte Sonate entstand für den in Frankreich lebenden Cellisten Anatoli Brandukow, dem sie auch gewidmet ist. Mit seiner Hilfe hatte Rachmaninow – das Cello betreffend – bereits einige Erfahrung mit kleineren Kompositionen gesammelt. Im Übrigen war Dr. Dahl Amateurcellist, und nachdem Rachmaninow ihm sein Klavierkonzert zugeeignet hatte, zollte er ihm mit der Sonate erneut Tribut.


Wie die zweite Sinfonie und das dritte Klavierkonzert ist die Cellosonate ausladend konzipiert. Die beiden Ecksätze sind in Sonatenform gehalten. Der erste (Lento. Allegro moderato) hat eine grüblerische langsame Einleitung und ein zweites Thema von leidenschaftlicher Schönheit. Es folgt das stürmische Scherzo (Allegro scherzando, c-Moll, 12/8), zweimal unterbrochen von seinem herrlich lyrischen Trio. Im Zentrum des Werks steht das sangliche Andante (Es-Dur, 4/4), das zwischen lichten und dunklen Momenten changiert; nach einer mächtigen Verbreite-

rung wird der Klang stark zurückgenommen und ätherisch ausgedünnt; auch die Schlussbildung ist von großer Zartheit. Das Finale (G-Dur, 4/4) beginnt ganz unbeschwert, wird aber von dem lieblichen zweiten Thema in eine andere Richtung gelenkt, und es gibt eine längere wechselvolle Durchführung, bevor das Hauptthema wiederkehrt. Der Cellopart bleibt weitgehend auf das sangliche Element beschränkt, während die Dramatik meist im brillanten Klavierpart liegt. Rachmaninow arbeitete noch weiter an dem Werk und fügte im Finale die schwungvolle Coda hinzu. Die Sonate wurde am 12. Dezember vollendet und im folgenden März veröffentlicht. Er spielte die Uraufführung selbst mit Brandukow – einem seiner Trauzeugen – am 15. Dezember 1901 in Moskau. Später hat Rachmaninow seine Sonate noch mehrmals mit Brandukow, 1919 auch mit Pablo Casals gespielt.


Vorschau auf die Abonnementreihe 2019 / 2020 Im Theodor-Heuss-Saal der Harmonie, 19.30 Uhr Dienstag, 22. Oktober 2019

Klavierabend

ROBERT NEUMANN

Montag, Orchesterkonzert 18. November 2019 L’ARTE DEL MONDO

XAVIER DE MAISTRE, Harfe Donnerstag, 16. Januar 2020

GERMAN HORNSOUND

Mittwoch, 5. Februar 2020

NOVUS STRING QUARTETT

Freitag, 13. März 2020

Hornquartett Streichquartett Violine-Klavier-Duo

MIRIJAM CONTZEN, Violine BERND GLEMSER, Klavier

Mittwoch, 22. April 2020

TRIO JEAN PAUL

Klaviertrio

Montag, 25. Mai 2020

LUCAS & ARTHUR JUSSEN

Klavierduo

Vorschau auf die Konzerte der Reihe „Perspektiven Heilbronn“ 2019 / 2020, Städtische Museen Heilbronn im Deutschhof, 19.30 Uhr Mittwoch, 23. Oktober 2019

JADE-QUARTETT (STUTTGART)

Montag, NATASHA LÓPEZ 25. November 2019 (STUTTGART), Sopran Mittwoch, 25. März 2020

BENEDIKT BÜSCHER (STUTTGART), Kontrabass

Samstag, 30. Mai 2020 Beginn 18 Uhr

DUOIIKW mit KLAUS-PETER WERANI, Viola KAI WANGLER, Akkordeon

Herausgeber: Kulturring Heilbronn e.V. Geschäftsstelle: Heilbronner Reisebüro Böhm Sülmerstraße 13 / Tel. 0 71 31/62 40 17 Text: Ulrich Heffter / Gestaltung: www.wsk-werbung.de


Profile for Kulturring Heilbronn

Tetzlaff Amara  

7. Kulturringkonzert 15.5.19 in der Harmonie Heilbronn

Tetzlaff Amara  

7. Kulturringkonzert 15.5.19 in der Harmonie Heilbronn

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