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Anna Borisova

Portfolio | 2015

Im Rehteich, 5 D-76332 | Bad Herrenalb | Deutschland [t]: +49 151 2133 13 90 [e]: annion@gmx.de


Anna Borisova

Portfolio | 2015

Im Rehteich, 5 D-76332 | Bad Herrenalb | Deutschland [t]: +49 151 2133 13 90 [e]: annion@gmx.de


CIRRICULUM VITAE Hochschulbildung 2013-2015 KIT | Fakultät für Architektur | Masterstudiengang | 5tes Semester | Karlsruhe | Deutschland 2005-2011 SUSU | Fakultät für Architektur | Diplomabschluss | Architectin-Spezialistin | Tscheljabinsk | Russland 2007-2011 SUSU | Fakultät für Sprachwissenschaft | Diplomabschluss | Linguist | Englische Sprache | Tscheljabinsk | Russland Berufstätigkeit 07/2007-09/2007 Assistentin des Architekts | „TES-Group“ GmbH | Moskau 12/2007-05/2008 Architektin | „MAKGOL“ GmbH | Tscheljabinsk 05/2008-01/2011 Architektin | Free-Lance 02/2011-03/2012 Architektin/ Designer | „ProjectLine“ GmbH | Moskau 07/2012-11/2012 Architektin/ Projektleiterin | „OsnowProjekt“ GmbH | Moskau Preise und Auszeichnungen 2006 Das Dankschreiben für das Modell der Poliklinik | Tscheljabinsk | Russland 2007 Das zweiten Grades Diplom für die Teilnahme an der Konferenz für Psychologie | Thema des Berichts: “Die Auswirkung der Farbe und Licht in der Architektur“ | SUSU | Tscheljabinsk | Russland 05/2010 Die Teilnahmebescheinigung des architektonischen Festivals „Architektonische Saisons in SPbGASU“ | SPbGASU | Sankt-Petersburg | Russland 07/2010 Die Teilnahmebescheinigung des architektonischen Festivals „Arch-Geschichte des Konstruktivismus in Tscheljabinsk“ | Tscheljabinsk | Russland 10/2010 Gouverneur Award | „Top 100 der besten Studenten im Tscheljabinsk Gebiet“ | Tscheljabinsk | Russland 11/2013 1ste Preis | Lichtdesignwettbewerb zum Thema „Licht lenken - streuen verändern“ | lTI+KIT | Karlsruhe | Deutschland Aus- und Weiterbildung 03/2009-04/2009 Schulungskurs für 3D Max+VRay | SUSU | Tscheljabinsk | Russland 06/2009-07/2009 Sommerarchitekturschule | MARCHI | Moskau | Russland 11/2013 GOLDBECK Fallsstudie „Mit Energie in die Zukunft“ | Hirschberg | Deutschland Computerfähigkeiten AutoCad | Autodesk 3ds Max | Corel Draw | Adobe Photoshop | Adobe InDesign | Rhinoceros (einsteiger) | ArchiCAD (einsteiger) | Microsoft Office

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INHALT Studium Obvodnij‘ Revitalisierung | kultur+gewerbe | Diploma Projekt | SUSU | 2011 WohnLAB Esslingen | städtebau+wohnen | Entwurf | KIT | SS 2014 A11011M | industriedesign | Stegreif+Seminar | KIT | SS 2013 Modellen - Installationen - Grafisches Design | 2005 - 2014 Kinoklub 1931-2010 | installation | Archfestival | SUSU | 2010 Bilder - Zeichnungen | 2005 - 2014

06 18 28 32 38 40

Berufserfahrung HTC Russia St. Petersburg | „PL Projekt“ GmbH | Moskau | 2011 Boutique Brjansk | „PL Projekt“ GmbH | Moskau | 2012 Schweizer Botschaft | „Osnow Projekt“ GmbH | Moskau | 2012 Wohnhaus | Freelance | „Burgmaster“ GmbH | Tscheljabinsk | 2008 Hotel | „Makgol“ GmbH | Tscheljabinsk | 2008

48 50 52 54 56

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STUDIUM


Obvodnij‘ Revitalisierung kultur+gewerbe | Diploma Projekt | SUSU | 2011

Aufgrund des Generalplans der Stadt St. Petersburg für die Jahre 2005-2025 ist die vorrangige städtebauliche Aufgabe, ein festes Strukturgerüst zu schaffen, auf dem man jedes Stadtgefüge aufbauen kann. Sei es Wohngebieten, Kommunalbetriebe oder Lagerräume. Der zweite aktuelle Schwerpunkt ist die Qualität des Stadtumfelds auszugleichen, die Flächenreserven der Industriezonen und der Wohngebieten zu entwickeln. Der dritte - eine polyzentrische Stadtstruktur auszubilden, durch mehrere Zentren des Wirtschaftswachstums die Auslastung auf den historischen Stadtkern zu entspannen. Im Laufe der Erstellung des Generalplans sind die Szenarien für Entwicklung der Wohngebieten, Revitalisierung der Industriezonen, Bau der Sozialwohnungen zu skizzieren. Außerdem sind einige veraltete Planungsvorschriften zu überarbeiten, eine neue formale Strategie der Quartierverdichtung zu formulieren. Das ausgewählte Areal befindet sich im Admiraltejskij Distrikt im südlichen Teil der Innenstadt St. Petersburg. Von Norden ist das Grundstück bei der Stadtmagistrale der Uferstrasse des Obwodnij-Kanals (mit den Wohnquartieren gegenüber) begrenzt. Von Westen anliegt das Gewerbegebiet; von Osten ist die Rybinskaja Strasse angrenzend.

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Lageplan, aktueller

Zustand

Nรถrdlicher Ansicht von der Uferstrasse des Obwodnij-Kanals

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Die zahlreiche Industriegebäude entlang des Obvodniy Kanals senden uns zu den industriellen Zeiten des 19. Jahrhunderts. Historisch wurde hier der Industriegürtel der Russischen Nördlichen Hauptstadt entstanden. Unter denen waren: „Die Neue Baumwollspinnereianlage“ (1842), der Gebäudekomplex des ersten Gasbeleuchtungsverein der Stadt St.Petersburg (1835). Die erste Gasometer wurden hier in 1859-1861 gebaut (Arch.: Berngard R.B., Gippius O.G.). Aufgrund einer momentan unwirksamen Nutzung wurde beschlossen, dieses Areal an die modernen Bedürfnisse des Stadtteils anzupassen. Das entworfene Viertel ist in zwei Zonen unterteilt: die soziokulturelle und die gewerbliche Zonen. Als verbindende Funktionselement wurde eine zusätzliche Ebene der Fußgängerpromenade geplannt, die die beiden Bereiche in einem einzigen Quartiersystem vereint. Die Backsteingebäude des 19. Jahrhunderts - ist rekonstruierendes Teil des multifunktionalen Komplex. Ihre Lage und Geschoßzahl wurden behaltet, doch der funktionale Inhalt geändert wurde. Insgesamt wird folgende Programmatik entstehen: Museums- und Ausstellungskomplex mit permanenten und temporären Ausstellungsflächen, mit einer Mediathek und einem Kino- und Vortragssaal, einem Café-Bar; neugebauter soziokultureller Komplex mit überwiegender Anzahl der Atelierräumen. Im östlichen Teil des Viertels: Messe- und Bürogebäude mit einem Amphitheater-Platz im Innenhof. Konzeptentwicklung

Formentwicklung der Fussgängeresplanade

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Funktionsebenen

Membraneebene

Fussg채ngerEsplanadeebene (+ 8.460 m)

Bodenebene (+ 0.000 m)

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Lageplan

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Luftansicht von Nordosten

Strassenansicht entlang der Uferstrasse des Obwodnij-Kanals

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Als Verbindungs- und Verteilungszone tretet die abgedeckte Fußgängerpromenade auf: das System der Plätzen erzeugt einen fließenden Raum-Bereich. Die Rekreations- und Ausstellungspromenade hat sechs tragende „Erschliessungsbeine“ mit Aufzügen und Treppenhäusen. Die ganze Fläche wurde mit der räumlichen Membrankonstruktion aus Dyneon ETFE abgedeckt.

9

9

+18.000 +13.800

+9.300

+4.800

+0.300 -2.500

55.500

55.50

166.50

Г

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В


Strassenansicht entlang der Rybinskaja Strasse

Die neue Dominante der weitgespannten Abdeckung der öffentlichen Rekreationspromenade unterstreicht die Kompositionsachse, die städtebaulich und optisch mit dem Isaakskathedrale verbunden ist. Die Fußgängerpromenade zieht sich mit einer Brücke zu dem Wohnviertel über die Magistrale und den Obwodnij Kanal quer, so wird die kontaktlose (zur Fahrbahn) Fusgängerverbindung geschafft.

9

+36.000 +33.000

+15.500 (D=12.000m2)

+8.460m

+6.600

+3.600

+1.950 +0.300

0.000 (D=3.000m2) -1.350

-2.500

-12.000

0

55.500

00

Б

А

Querschnitt entlang der Fussgängerpromenade

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Kultur- und Publiczone. Ansicht von Innenhof. Das Bar - Restaurant (links). In der Fassadengestaltung vor Obvodnij-Ufer dominieren die rote und gelbe Töne.

Um die authentische Schönheit der Backsteinfassaden des Bestands zu unterstreichen wurde die folgende Farbgestaltung der Fassaden vorgeschlagen: rote, orange, gelbe Backsteinfarbenabstufungen; blaues und dunkel blaues Glas – als eine harmonische Verbindung zwischen „Neuem“ und „Bestehendem“. In den Gebäuden des Kultur- und soziale Infrastruktur wurden in unterschiedlicher Maße die obige Farbtöne verwendet: in der Nähe der Uferpromenade - dominiert das rote, orange und gelbe Tönungsglas mit seltenen Ansätzen der blauen Akzenten. Im Zuge der Entfernung von Obwodnij-Ufer verdichtet sich die blaue Verglasung.

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Kultur- und Publiczone. Ansicht von Innenhof. Die schöpferische Werkstätten (rechts). In der Fassadengestaltung prevalieren die blaue Töne.

Im östlichen Büro- und Gewerbeteil des Viertels: dominieren die neutrale silber und transparent-blauen Farben der Fassadenausstattung. So wird der ganze Komplex mit neuen Fassaden und räumlicher Membrankonstruktion im gleichen Stil ausgestaltet. Der entworfene Gebäudekomplex sollte einen weiteren Anziehungspunkt der Stadtöffentlichkeit werden: durch die neuen Gewerbeflächen werden zusätzliche Arbeitsplätze geschafft, durch die neuen soziokulturellen und Freizeit- Komponenten wird die Qualität des städtischen Umfelds verbessert. 17


Ansicht auf Business- und Commerzzone Kulturzone. Gasometer Innenansicht. Konzept des Ausstellungspavillons

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Ansicht auf Public- und Kulturzone von die Brücke Publiczone. Fussgängeresplanade. Ansicht auf Innenhof der Schöpferische Werkstätten (unten)

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WohnLAB Esslingen städtebau+wohnen | Entwurf | studentischer Wettbewerb | FG Internationaler Städtebau | KIT | SS 2014

Mit der geplanten Verlegung der Esslingens Hochschule in die Stadt wird die seit den 1960er Jahren bebaute „Flandernhöhe“ frei und bietet auf 6,7 ha neue Möglichkeiten für den dringend benötigten Wohnraum. Als Teil der Metropolregion Stuttgart, Firmenstandort, dem historischen Stadtkern und ihrer attraktiven Lage zwischen den Weinbergen am Neckar erlebt Esslingen heute eine hohe Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt. Mit dem zunehmenden Wachstumsdruck auf die Städte, der daraus resultierenden Forderung nach flächensparendem Bauen und dem heutigen Wunsch nach identitätsstiftenden Quartieren sind neue Formen des Wohnens nötig. Im Rahmen des Entwurfsstudios sollen Ideen für die bauliche Entwicklung des Areals erarbeitet werden. Wie kann ein Wohnquartier der Zukunft aussehen? Welche zusätzlichen Nutzungen werden benötigt? Bietet der bauliche Bestand Potenzial für identitätsstiftende Merkmale? Wie müssen qualitative Freiräume aussehen?

Luftansicht. Hochschule Esslingen Fakultät Informationstechnik. Aktueller Zustand

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Esslingen. Landschaften Anteil (von links nach rechts): 25,6% W채lder, 3,1% Gewisser, 37% Landwirtschaft, 2,4% Weintrauben, 32% Stadtlandschaft

marktplatz

hbf

Esslingen. Schwarzplan

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Das Konzept des Entwurfs „Treppen Hoch“ basiert sich auf der spezifischen Lage und der aktiven Topografie des Flandernhöhe-Areals. Die Aussicht bietet ein Panorama auf die Stadt Esslingen, Fluss Neckar, Schwäbischen Alb. Die Höhenschwänkung bedingen die Benuzung aller möglichen Treppen, Rampen und Aufzügen, sogar einfach Unebenheiten. Auch die Präsenz der reichlich großen Begrünungszone, die für das städtischem Parksystem wichtig ist. Diese drei Charakteristiken wurden während analytischer Bearbeitung als Ausgangspunkten gedeutet. Die Hinwendung zu solchen architektonischen Formen wie Zikkurat, Amphitheater, deren Transformation in den vorgeschlagenen gestalterischen und landschaftlichen Lösungen, die Idee der Wohnungsgestaltung inmitten der öffentlichen „grünen“ Anlage, dass möglicherweise jeder Bewohner seine eigene private „grüne“ Zone hat. All das enthält in sich das Konzept „Treppen Hoch“. Entsprechend den existierenden stadtplanerischen Achsen, der Strassenanordnung, Haltestellen des öffentlichen Personenverkehrs, dem Reliefscharakter, bildet das Viertel „Treppen Hoch“ zwei Wohnungsstrukturen aus, die sich von der Wohnungstypologie unterschieden, und beziehungsweise, unterschiedliche Wohnqualitäten enthalten. Die potentiellen Einwohner wurden als Familien mit verschiedenen Angehörigeranteil , Singles oder Paaren im Älter zwischen 30-55 definiert.

Konzeptfindung, kennzeichnende Elementen (von oben nach unten): moderne „Zikkurat“ als Administrativesund Kulturzentrum; „Amphitheater“-Charakter des Aufbaus, Terrasierung; „Treppen“-Wohnanlage als Kombination der Einzel- und Mehrfamilienhäusern unter Belassung des „Park“-Charakters des Ortes

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Modell. Entwicklung der Formfindung des Flandernhöhe-Quartiers

Analytisches Schema: die Bedeutung der Flanderhöhe für die Stadt Esslingen; mögliche öffentliche Nutzungen im Stadtmassstab

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Analytisches Schema: Potentieller „Treppen-Hoch“ Habitant

Analytisches Schema: Wohnbedürfnisse der Familie und des Einzelwohners

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„Treppen-Hoch“-Viertel. 3d-Visualisierung

Lageplan

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Von der nordöstlichen Seite sind Familienwohnungen mit unterschiedlicher Wohnfläche für unterschiedliche Familienzusammensetzung. In diesem Teil wurden die vergrößerte Wohnflächen vorgesehen, die mehrere Typen von privaten „grünen“ Zonen enthalten: Grundstücken, Vorgarten, Terrassen, Balkonen und umgrünte Fensterabläufe. Auch hier treten als Verbindungs- und Kompositionselementen - die so genannten „Brücken“, die sowohl als Wohnflächen als auch für gemeinschaftliche Nutzung verwendet werden können. Dieses Viertelteil wurde mit vorliegenden Kinderspielplätzen und einer ruhigen grünen Pufferzone , die von der Rotenackerstrasse die Wohnung trennt, gekennzeichnet. Die Süd-Westliche Struktur unterschiedet sich durch kleinere Wohnflächen (im Vergleich mit der vorangehenden Struktur), Koridor-Typ als Erschliessungsystem. Die Wohnstruktur trennt den Innenhof von der Flandernstrasse durch seine zickzackförmige Architektur, die mit Atrium und „Zwischenwandtaschen“ eine eigenartige Intimität schafft. Beide Strukturen haben jeweils strassenseitens zwei Einfahrten in die Tiefgaragen, aus deren sich die Hinfahrt zu seiner Wohnunstür durch ein System der angeordneten Aufzügen ermöglicht.

Strassenansicht entlang der Rotenackerstrasse

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Strassenansicht entlang der Flandernstrasse

Bleibt die städtische Arealbeerbung als öffentlich zugängige Begrünungszone , auch wurden die neue öffentliche Nutzungen (so wie gewerbliche, geschäftliche Nutzungen, Cafe) ergänzt. Es wurde eine breite Fussgängerpromenade organisiert, die sich zentral von dem Ina-Rotschieldweg zu den Haltestellen zieht, erreicht. Damit wurde die Balance zwischen Baumasse und Leere aufgestellt. In allen seinen Teilen unterschiedet sich das Gestalltungsform des Promenadeteils: von offene bis ganz auflösende Form durch unterschiedliche Landschaftsformen. So, das Konzept „Treppen Hoch“ vereint in sich eines erhobenen Niveau der Wohnqualität gleich mit städtischen und ländlichen Charakteristiken, eine stadtbedeutende öffentliche Rekreationszone, und gleichzeitig harmonisch mit der Umgebung umgeht.

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Zoom In. SE-Axonometrie. Familienwohnungen

Axonometrie. Funktionale Zonierung

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Zoom In. Axonometrie. Familienwohnungen. Explosionszeichnung

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A11011M industriedesign | Hängeleuchte für ein Atelier | Stegreif + Seminar Planen und bauen mit Licht | LichtDesign Wettbewerb | fbta+LTI | KIT | SS2013

Gruppe: Anna Borisova, Monika Schäfer Aufgrund der Aufgabenstellung, ein lichtstreuendes oder lichtlenkendes Leuchtenobjekt zu entwickeln, entschied sich die Gruppe, ein reflektierendes Material, das auf den innenliegenden Dreiecksflächen am unteren Teil des Falt-körpers aufgebracht wurde, mittels im zylindrischen Körper integrierten LEDs zu bestrahlen. Weitere Absicht bestand darin, durch eine Formveränderung des Leuchtenobjekts mittels Zug an den Zugseilen, eine Veränderung des Lichtaustritts zu erzielen. Die Zugseile sind an 8 Aussteifungsdreiecken befestigt, die zwischen die Papierfaltung geschoben wurden, um mittels Ziehen an diesen eine Veränderung der Leuchtenform zu ermöglichen. Auffällig ist das besondere Verhältnis von linearer Vertikalität und volumenhaftem, raumgreifendem Körper, der sich in der unteren Hälfte der vertikalen Achse des Objekts befindet. Die hier zum Einsatz kommenden Materialien unterstützen das wirkungsvolle Spannungsverhältnis der eleganten Leichtigkeit des Spezialpapiers und seiner raumgreifenden Faltung, die insgesamt einen aus Dreiecksformen ent-wickelten lampionartigen Körper ergibt. Die Abmessungen der Hängeleuchte belaufen sich auf 110 cm in der Länge und auf 40 cm in der Breite. Material- und Oberflächenbeschaffenheit des hellen Leuchtenschirms stehen im Kontrast zum industriellen Charakter der metallischen Oberfl��chen der Konstruktion mit dem zylindrischen Kühlkörper. Am unteren Ende des Rundstabes treten unterhalb des Kühlkörpers die gebündelten Zugseile aus, die in einer Halterung aus Metall fixiert werden. Am gegenüberliegenden oberen Teil des Metallstabes befindet sich ein kubischer Metallkörper, gefertigt aus mattglänzendem Stahlblech, der ein Vorschaltgerät und die Aufhängevorrichtung des Objektes beinhaltet. Die Hängeleuchte zeigt sich als ein interessantes Wechselspiel unterschiedlicher geometrischer Formen, ihrer jeweiligen Materialität und Größenverhältnisse, welche in spannungsreichen Abständen auf der vertikalen Achse installiert wurden.

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Positionen der Hängeleuchte, die verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten ergeben. Ausgefaltet: ein lokaler gleichmässiger 1.3 x 1.3 m Lichtfleck; Zugefaltet: ein räumlicher atmosphärischer Lichtaustritt

Wettbewerbsplakat (links), Broschüre: die Vorder- und die Rückseite (*Allandale House. Arch.: William O‘Brien Jr.) *

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Modellen - installationen - grafisches design 2005 - 2014

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Arbeitsmodell. Entwurf „Karl-Marx-Allee-2050. Berlin“. FG Bauplanung, Prof. Walter Nägeli Institut Entwerfen, Kunst und Theorie, KIT, WS13/14

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Modell „Nächste Haltestelle - Mars“ (rechts). Entwurf „Umnutzung Kernkraftwerk“. Material: Plexiglass, Plastik, MDF. Bearbeitung: Lasercutter + 3D-Drücker FG BLM, Prof. Dr.Ing. Petra von Both, Institut Entwerfen und Bautechnik, KIT, SS13 Webseite: http://www.building-lifecycle-management.de/kkw/

Leuchte Prototype 1:1 (links). Stegreif „Puzzle LEUCHTE“. Material: Plexiglass. Bearbeitung: Lasercutter. FG BLM, Prof. Dr.Ing. Petra von Both, Institut Entwerfen und Bautechnik, KIT, SS14 37


DG-Pack Design für eine Rock-Gruppe aus Tscheljabinsk „Rentier“ (deutsch: „Privatier“). Guasch, Postproduktion: Adobe Photoshop + Corel Draw, 2014

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Modell der Brücke. Studienentwurf „Weitspannende Konstruktionen“, Sommerschule MARCHI , Moskau, 2009 Material: Kapafix. Bearbeitung: Hände+ Schneider.

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KINOKLUB 1931-2010 installation | Architektonisches Festival „Arch-Geschichte des Konstruktivismus in Tscheljabinsk“ | SUSU | 2010

Gruppe: Anna Borisova, Eugenij Bobylev, Tatjana Solodovnik In Rahmen des Architekturfestivals im Juni 2010 in Tscheljabinsk wurden die Denkmäler der Zeiten des Konstruktivismus ins Zentralpunkt gestellt um eine höhere Aufmerksamkeit der Stadt für die Geschichte, ehemalige Bedeutung und gegenwärtigen Zustand dieser Bauten zu erregen. Wie mehrere Gebäude des Konstruktivismus dürch einer „Bereicherung des architektonischen Erscheinungsbildes“ untergezogen wurden, wurde auch das Kinoklub (jetzt: Theater TschTS) im Baustil des Stalin-Empire renoviert. Unsere Installation sollte die ehemalige Fassade des Kinoklubs der 1930-er darstellen und mit dem Jazzmusik-Performance ein Teil des ehemaligen Funktionsinhalts zeigen.

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Graphische Darstellung (links) und Installation (rechts) „KINOKLUB 1931-2010“. Architektonisches Festival „Arch-Geschichte des Konstruktivismus in Tscheljabinsk“. Material: 5 mm-Spanplatte, Holzbalken, Akrilfarbe-Finish. Tscheljabinsk, 2010 Webseite: http://www.goroda-fest.ru/festivals/history_of_konstruktivism.htm

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Bilder - Zeichnungen 2005 - 2014

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Peterhof. Guasch, 2007 Zeichenexkursion nach St.Petersburg. 4 Semester Diplom

Innenhof. St.Petersburg. Pastell, 2007 Zeichenexkursion nach St.Petersburg. 4 Semester Diplom 43


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Aussicht auf die Moskau Fluss von Krymskij Br端cke. Moskau. Guasch, 2007

Moskau. Pastell, Mischtechnik, 2007 45


Selbstbildnis. Tscheljabinsk. Guasch, 2008

Portr채t. Bad Herrenalb. Guasch, 2010 46


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Berufserfahrung


HTC Russia St. Petersburg „PL Projekt“ GmbH | Moskau | 2011

Hauptaufgaben: - Konzeptentwicklung, Vorplannung, - Entwurfsplannung, 3D-Visualisierung - Ausführungsplanung Architektur, - Ausführungsplanung Möblierung, - Objektüberwachung;

Ausführungsplan

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Innenansicht. Realisierung (oben, rechts) (http://www.projectline.ru/index.php?page=332)

Innenansicht. 3D-Visualisierung (unten)

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Boutique Brjansk „PL Projekt“ GmbH | Moskau | 2012

Hauptaufgaben: - Konzeptentwicklung, Vorplannung, - Entwurfsplannung, - Ausführungsplanung Architektur;

Ausführungsplan. Erdgeschoss (links) Innenansichten. 3D-Visualisierung: „PL Project“ GmbH (rechts)

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Schweizer Botschaft „Osnow Projekt“ GmbH | Moskau | 2012

Hauptaufgaben: - Projektmanagement - Beratung, Korrekturmassnahmen und Adaptation des Entwurfs der SVM Schweizerische Vertretung Moskau (Brauen & Wälchli Architekten) laut russischen staatlichen Standarten (GOST, SNIP, SANPIN,SP), - Geschäftskorrespondenz und Verhandlungsführung zwischen den schweizerische, deutsche und russische Seiten, - Erstellung des schriftlichen Teil des Projekts: Architektur und Brandschutz für die weitere Zustimmung, - Übersetzung der Projektdokumentation (Russisch -Deutsch - Englisch);

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Strassenansicht. „Brauen & Wälchli Architekten“ GmbH, (Quelle: http://www.bw-arch.ch/mos08.htm, abgerufen, 2015)

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Wohnhaus Freelance | „Burgmaster“ GmbH | Tscheljabinsk | 2008

Hauptaufgaben: - Ausführungsplanung Architektur; - Ausrichtung der Entwurfsdokumentation und Bauunterlagen

Ausführungsplan. Regelgeschoss (links) Strassenansicht. 3D-Visualisierung: „Burgmaster“ GmbH (rechts)

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Hotel „Makgol“ GmbH | Tscheljabinsk | 2008

Hauptaufgaben: - Konzeptentwicklung, Vorplannung, - Entwurfsplannung, 3D-Visualisierung, - Korrekturmassnahmen bestimmungsgemäß russischen Staatlichen Standarten und SNIP (Sanitären Normen und Vorschriften), - Ausrichtung der Entwurfsdokumentation und Bauunterlagen

Entwurfsplan. Regelgeschoss (links) Strassenansicht. 3D-Visualisierung: „MAKGOL“ GmbH (rechts)

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danke

2015 | Karlsruhe | Deutschland


2015 | Karlsruhe | Deutschland


Portfolio borisova anna