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aris ist die Stadt der Mode und ohne ihre legendären Designer gäbe es heute nicht die imposanten SchĂśpfungen der „gehobenen Schneiderei“, der Haute Couture. Auch die Herzogin von Windsor wurde stets von den teuersten Designern eingekleidet und legte gesteigerten Wert –nicht nur – auf die äuĂ&#x;ere Perfektion. Sie versprĂźhte aus jeder Pore Eleganz und Stärke. Kaum einer anderen Frau galt seinerzeit so viel uch wenn die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, so haben Aufmerksamkeit. Wir wollen diese die drei doch eines gemeinsam, zumindest dann, wenn es sich um Frau näher kennenlernen. einen guten Geschmack, in unserem Fall in Form eines franzĂśsischen Weinaperitifs, handelt.

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ie Geschwister Lillet wussten, dass die Lieblingsbeschäftigung der Menschen aus der Gironde das Essen und das Trinken ist, und machten aus dieser Leidenschaft eine florierendes Unternehmen. Die Lage von Bordeaux kam den Lillet Brßdern fßr ihre Ideen gerade recht.

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)5(1&+ &211(&7,21 So sehen die franzĂśsischen Filmdiven und Chansonnière der NeuDen franzĂśsischen Weinaperitif zeit aus. Ihr Ruhm ist internatioLillet kann man pur auf Eis und nal und sie bedienen und umgehen als Cocktail genieĂ&#x;en. Die besten gekonnt Klischees. Durch ihr KĂśnnen, ihren Mut und ihre AndersDrinkvorschläge auf seite 12

artigkeit verkĂśrpern sie das junge Gesicht ihres Landes und bleiben dabei ganz leidenschaftlich und wild. Die Kunst aus Frankreich war schon immer auĂ&#x;ergewĂśhnlich, talentvoll und richtungweisend, in Zukunft wird das dank unserer Lieblinge sicher auch so bleiben.

I

m SĂźdwesten von Frankreich, kurz vor dem Atlantik, flieĂ&#x;en die FlĂźsse Garonne und Dordogne zusammen. Nach diesem grĂśĂ&#x;ten MĂźndungstrichter Europas ist die Gironde benannt. Dieses DĂŠpartement, dessen Hauptstadt Bordeaux ist, liegt in der Region Aquitanien. Die Garonne, die sich in einem weiten Bogen wie eine Sichel durch Bordeaux zieht, verhalf der Universitätsstadt zu dem Namen „Port de la lune“, Hafen des Mondes.

Vom Atlantischen Ozean kamen ßber die Flussarme der Garonne und Dordogne per Frachtschiff säcke- und kistenweise exotische Gewßrze, Frßchte und Kräuter in den Hafen der sßdwestfranzÜsischen Stadt.

Heute spiegelt sich der Mond in dem riesigen Wasserbecken auf dem Place de la Bourse, direkt an der Uferpromenade der Garonne, die dank Ebbe und Flut zwischenzeitlich auch manchmal rĂźckwärts flieĂ&#x;t. An schwĂźlen Sommertagen dient der „Miroir d'eau“, ein Wasserspiegel, der im Rahmen einer umfassenden Modernisierung der Stadt konstruiert wurde, fĂźr eine barfĂźĂ&#x;ige Erfrischung. Der

industrielle Hafen wurde aus der Stadt ausgelagert. Dort, wo einst der alte Handelshafen von Bordeaux war, hektisch und zwielichtig, ist heute der Trendbezirk von Bordeaux. Hier trifft man auf in ihre Lektßre vertiefte Studenten, Kinder, die auf Rollschuhen die Promenade hoch- und herunterrasen und in der Dämmerung dann auf schlendernde Liebespaare mit einer Flasche Lillet unter dem Arm. Lediglich Kreuzfahrtschiffe machen hier Halt und bringen Neugierige und Staunende in das historische Zentrum, welches unter anderem dank seiner aufwändigen Bauweise und eindrucksvollen Architektur seit 2007 zum UNESCO Kulturerbe gehÜrt. Des Weiteren bemerkte das Auswahlkomitee, dass die Hafenstadt immer ein besonderer Ort des Austausches kultureller Werte gewesen sei, und deshalb die Entscheidung zur Vergabe dieses ehrenvollen Titels leichtfiel. Auf den Plätzen, wie dem vor dem Sakralbau der Saint-AndrÊ Kathedrale reihen sich typische franzÜsische Restaurants mit Art Deco Stilelementen und alten Werbetafeln aneinander, mehr als siebenhunderttausend Bordelais scheinen nur eines zu wollen: Essen und Trinken.

)5h+025 *(1675,))7 0$16,&+ $8)'(0 0$5&+e'(6 &$38&,16 um sich mit erntefrischem GemĂźse, fĂźr die Region typischem Schafsmilchkäse und frisch gepflĂźckten BlumensträuĂ&#x;en einzudecken. Bevor man den Einkaufskorb durch die unzähligen Gässchen, vorbei an Bonbongeschäften und bunt ausgestatteten Tabakläden, nach Hause transportiert, wird in einer Pâtisserie haltgemacht, um sich mit Maccarons oder CannelĂŠs, einer sĂźĂ&#x;en Bordelaiser Spezialität, und einem CafĂŠ in der Sonne zu stärken. Jeder Stadtteil ist nach seiner Kirche benannt. Ob in Saint Pierre oder in Saint Paul – sobald die BĂźros verlassen sind und die Uni aus ist, versammeln sich die Menschen zum ApĂŠro in einer der unzähligen Bars. Bei der Pompon Bar stehen die Menschen vor der TĂźr, trinken und rauchen, während drinnen „ApĂŠro pour deux“, eine groĂ&#x;e Platte fĂźr Zwei mit Wurst, Käse und kleinen Fleischpasteten, serviert wird. NatĂźrlich begleitet von einem Gläschen Lillet. Je später der Abend, desto mehr duftet die Stadt nach kulinarischen KĂśstlichkeiten. Nach dem Aperitif folgen die Gourmets und Gourmands den Duftwolken und fĂźllen ihre

Mägen genĂźsslich mit Enten, Käse, Wein und SĂźĂ&#x;em. Den Ausgleich zum modernen Stadtleben und den unzähligen sinnlichen EindrĂźcken findet man im abwechslungsreichen Umland, nur einige Kilometer entfernt. Ob bei einem Spaziergang durch die unendliche Weite der Weinfelder von Margaux, beim Beobachten der wilden Wellen an der AtlantikkĂźste, im SchneegestĂśber der Pyrenäen oder beim Stufensteigen in einem der unzähligen SchlĂśsser der Region, diese Vielfalt der Region macht satt, gesund und glĂźcklich. Leben wie Gott in Bordeaux.

:HLQVWĂ?FNH VRZHLWGDV$XJH UHLFKW Bordeaux oder franzĂśsisch „Bordelais“ ist das grĂśĂ&#x;te zusammenhängende Weinanbaugebiet der Welt. Mehr als 3.000 Châteaux erzeugen auf 120.000 Hektar Anbaufläche insgesamt 5,74 Millionen Hektoliter der besten Weine der Welt. BerĂźhmt ist das Anbaugebiet mit seinen kalkhaltigen BĂśden fĂźr trockene Rotweine, die zum Beispiel aus dem MĂŠdoc oder Saint Émilion stammen. FĂźr den Bordeauxwein sind nur ausgewählte Rebsorten zugelassen. WeiĂ&#x;e Trauben sind SĂŠmillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle, unter den Rotweinen bekannt sind Merlot, Cabernet Sauvignon oder Malbec.


BERLINALE

Stil

BERLINALE

Sterne müssen funkeln Wie sich deutsche Filmstars von Profis für den roten Teppich stylen lassen

Sorgen für Spaß auf jeder Gala: Thea und Thomas Gottschalk sind offensichtlich stilberatungsresistent.

Nicht nur ihr Name ist inzwischen Hollywood-kompatibel, auch der Look passt – Diane Kruger. Neben ihr Julia Jentsch, schlicht und elegant.

Rote Haare, rotes Kleid, roter Teppich. Andrea Sawatzki – in Begleitung von Ehemann Christian Berkel – beweist, dass das doch geht.

Läuft eindeutig nicht Gefahr kopiert zu werden: Jasim Tabatabai Aluminium beschichtet.

Come as you are... Nora Tschirner macht sich nicht verrückt. Eindeutig mehr Mühe hat sich Jürgen Vogel mit seinem Look gegeben.

Schöne Frau in unvorteilhaftem Kleid: Hannelore Elsner. Mehr wäre hier mehr gewesen.

Tattoo zu Seidenkleid: Meret Becker spielt mit ohne ihrem wilden Image untreu zu werden.

Die Designer reißen sich darum, diese Damen einkleiden zu dürfen: Christiane Paul in Strenesse ...

... und Heike Makatsch in Kaviar Gauche.

Karneval oder Filmpremiere? Egal. Wahre Künstler leben in ihrer eigenen Welt. Donata und Wim Wenders.

Schwarzer Anzug geht immer, brauner wie man sieht eher nicht. Fatih Akin, Detlev Buck, Moritz Bleibtreu.

„Superweib“ Veronika Ferres mag es glanzvoll.

Fotos: Cinetext

K

aum eine Hollywoodschauspielerin verlässt das Haus, ohne ihre Garderobe vorher mit der Stylistin ihres Vertrauens abzustimmen. Und wenn alle dieselbe Stylistin haben und die auch noch einen sehr speziellen Geschmack hat, kann es passieren, dass ihre Schützlinge alle irgendwie ähnlich aussehen. Rachel Zoe – Tagesgage 6.000 Euro – verpasste Lindsay Lohan, Mischa Barton, Keira Knightley und den Olsen-Zwillingen ihren Einheitslook: überdimensionale Sonnenbrillen, noch größere Handtaschen und Jeans in Größe 24. Die Klatschpresse berichtete, Zoe rückte mitsamt ihren Klientinnen ins Rampenlicht und wurde selbst zum Star. Auch Patricia Field, die rothaarige Expertin, die die „Sex and the City“-Damen anzog, ist inzwischen fast so berühmt wie die Künstler, die sie ausstattet. Auf ihrer Website kann man sich mit Accessoires und Kleidern eindecken und sie selbst lässt sich auf dem roten Teppichen ablichten. Ganz so weit sind wir hierzulande noch nicht. „In Deutschland möchten die Stylisten lieber im Hintergrund bleiben und ihren Job machen", sagt Heleen Claassen, die Inhaberin der Agentur Basics Berlin. Sie vermittelt Profis, die sich um das Äußere kümmern. Ob die Kleiderauswahl für die Filmpremiere oder das perfekte BrigitteBardot-Make up – alles ist möglich. Zwar ist es zunehmend üblich, dass sich Schauspielerinnen und andere Prominente beraten lassen und dass sie ihre Garderobe von Designern gestellt bekommen, aber das geschieht doch eher im Hintergrund. Man gibt nicht gern zu, dass beim Anziehen und Haare kämmen geholfen wurde. Immer noch sind viele der Überzeugung, dass das persönliche Auswählen der Garderobe ein Ausdruck von Individualität sei. Dass ein Stylist einen viel schärferen Blick für Details hat und auch mal sagt, wenn man danebengegriffen hat, lernt man erst seit kurzer Zeit zu schätzen. Außerdem kann ein Profi als Vermittler zwischen Schauspielern und Designern fungieren, weil er weiß, wie und wo man ein geeignetes Outfit organisieren kann. „Um jemanden zu beraten, schaue ich zweimal hin, ich vergleiche Fotos von verschiedenen Events, telefoniere mit den Presseabteilungen von

ZITTY BERLIN! REDAKTION DATENBANK! TEXT!

Stil

Anna-Zoë Schmidt

den Labels und suche nach den passenden „Oftmals ist es allerdings schwierig, etwas Accessoires“, sagt die Stylistin Pauline Passendes für junge Schauspielerinnen herImmich, die von Basics vermittelt wird. Den auszusuchen. Die großen Firmen, die offen Stars, die sie berät „geht nicht darum, um für dieses Tauschgeschäft sind, Hugo Boss, jeden Preis aufzufallen, sondern ihre IndiStrenesse oder Rena Lange, gleichen sich im vidualität herauszuarbeiten." Sie bemüht Stil. Wer über den roten Teppich läuft, sollsich darum, etwas zu finden in dem sich te auffallen, das ist doch schließlich der derjenige wohl fühlt. Sinn der Sache", findet Immich. Wer einen Berliner Lieblingsdesigner hat, Während in Hollywood Spezialisten für wird dort nicht unbedingt jeden erdenklichen Beetwas Passendes für eine reich des Körpers, vom Gala finden – sind die »Wer über den roten Augenbrauenstyling bis meisten doch eher Streetzur Fußpflege bemüht wear orientiert. „Berlin Teppich läuft, sollte werden, herrscht in ist einfach kein AbendDeutschland „geistige auffallen, das ist kleidpflaster, der AufEitelkeit" vor, findet wand lohnt einfach nicht, Immich. Schauspieler schließlich der Sinn wollen als Künstler wahrzwei Wochen an einem Kleid zu arbeiten, wenn genommen werden, der Sache« es kaum einen Markt dadenen es wichtiger ist, wie für gibt", sagt die Immich, ihr Film im Kino ankommt die auch selbst Designeals wie sie bei der Premierin ist – sie betreibt dasdas Label presque fire aussehen. Um diesen Anspruch zu unterni. Spezialisten für Glamour Garderobe sind malen, kommt mancher Promi auch mal unter Berliner Designern rar – große Ausgern in Jeans zur Premiere. Ist Glamour nahme sind Unrath&Strano, auch Kaviar nichts für die Deutschen? Die Rolle der Stars Gauche hat Abendkleider im Programm, ist widersprüchlich. Einerseits sehnen wir die inzwischen sogar in Hollywood getrauns nach Glamour, andererseits werden diegen werden. jenigen, die zu sehr herausstechen, sofort Immer mehr deutsche Modefirmen erkenabgestraft. Vielleicht wählen so viele Schaunen den Bedarf und öffnen Ihre Kleiderspielerinnen das schlichte Kleid eines kammer für Stars, die zu dem Image der renommierten Modehauses aus Angst vor Marke passen. „Die sehen natürlich auch, Neidern und böser Berichterstattung. Bloß was in Amerika vor sich geht", sagt Immich. nichts falsch machen und wegen zu gewagZur Berlinale versendet Hugo Boss an Austem Kleid in die Presse kommen. Für diese erwählte Einladungen in eine Suite des Strategie entscheiden sich eher unbekannte Grand Hyatt Hotels, in der sich KleiderSchauspielerinnen. Natürlich ist es eine stangen voll mit Smokings und Roben finEhre und ein Erfolgsbeweis, wenn Strenesden. se & anrufen. So wirft sich manch junges Für unentschlossene Stars oder prominenSchauspieltalent plötzlich in elegantes te Shoppingmuffel findet sich dann auch Abendkleid, um als ernstzunehmende noch in letzter Minute etwas für den Gang Schauspielerin wahrgenommen zu werden. in den Berlinale-Palast. Wenn der Trubel Strenesse als Erkennungszeichen für die vorbei ist, werden die mit Freudentränen, obere Liga. Angstschweiß und Champagner getränkten Die Styling-Muffel auf dem roten Teppich Stücke wieder zurückgegeben. Die Firma werden eindeutig weniger und professioStrenesse stattet unter anderem Alexandra nelle Hilfe salonfähig. Entsprechend gibt es Maria Lara oder Christiane Paul nicht nur immer mehr professionelle Agenturen wie mit Abendkleidern sondern zusätzlich mit Artist Network, die „Celebrity Dressing und einer kompletten Alltagsgarderobe aus, Personality PR“ anbieten. Zur sehr stressen damit sie auch auf Pressekonferenzen und sollte man sich ohnehin eher nicht: am Interviews die Marke repräsentiert. UnzähEnde ist der rote Teppich auch nur ein Teplige Bilder in Presse und TV sind der Lohn. pich und im Kino ist es meistens dunkel. S

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REISE

REISE

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(1) Die Argentinier machen die Nacht zum Tag. (2) In den unzähligen Cafés werden verlockende Köstlichkeiten angeboten. (3) Das Leben spielt sich auf den vielen Avenidas ab. Hier reihen sich Galerien an Shoppingtempel und Restaurants. (4) Die Plaza Serrano ist der Mittelpunkt des Stadtteils Palermo. Hier fängt der Abend an. (5) Gegrilltes Rind gibt es in fast jedem Restaurant. (6) Buenos Aires macht gelassen. (7) An jeder Ecke präsentiert die Stadt stolz ihre neue Blüte

Buenos Aires

WEINE NICHT, REISE!

Argentiniens Hauptstadt lockt mit Grillfleisch, Rotwein und Tango. Ein herzlicher Ort, den allerdings nur entdecken kann, wer die üblichen Touristenziele links liegen lässt TEXT: ANNA-ZOË SCHMIDT, FOTOS: STEPHAN PRAMME

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ttraktionen gibt es in Buenos Aires zur Genüge. Neben dem Obelisken, dem Wahrzeichen der Stadt, an dem sich alle treffen, wenn es einen Fußballtriumph zu feiern gibt, und dem Hafenviertel La Boca, in dem Tangoperformances an jeder Ecke zum Dauerprogramm gehören, füllt vor allem Evita das Touri-Programm. Ihr Grab, ihre Statue, der Balkon, auf dem sie ihre Reden schwang: Diverse Busunternehmen fahren die Highlights für einen erschwinglichen Preis ab. Wer die Stadt hingegen mit Insider-Augen betrachten möchte, der kleidet sich chic, trägt permanent sein breitestes Lächeln spazieren und tummelt sich vor allem in Palermo, dem „Mitte“ von Buenos Aires. Im Parque las Heras Martin zum Beispiel lässt sich das bunte Treiben mit einem süßmilchigen Cafecito vom Straßenverkäufer in der Hand gut beobachten. Hier muss man über die Hundewalker schmunzeln, wenn sie sich mit sieben kläffenden Wind-

hunden gleichzeitig abquälen, während man selbst gelassen den Medialuna, ein buttriges Croissant, in die so beliebte klebrige Karamellmasse Dulce de Leche eintaucht. Argentiniens Hauptstadt ist jung, manchmal fast schon kindlich. Und vernarrt in Süßes. An jeder Straßenecke lockt ein kleiner Kiosk mit Bonbons, Wasserpistolen und den verschiedensten Sorten Alfajores. Diese weichen Kekse werden mit Karamell oder Marmelade gefüllt und dann in dicker Schokolade gebadet. Kleine, bunt bemalte Treppchen laden ein, hinaufzusteigen in das Konsumparadies. Dazu haben die vielen italienischen Immigranten das leckerste Eis der Welt in die Metropole gebracht. Schweres Schokoladeneis mit Orangenschale und Pistazienstückchen bildet auf kleinen Waffeln Türme, die jederzeit einzustürzen drohen. In manchen Eisdielen stehen extra Waschbecken bereit, um die kalorienreichen Beweise abzuwaschen.

Doch das sind nicht die einzigen fiesen Verlockungen. Seine Diät sollte man in Buenos Aires vergessen. Überall werden überdimensionale Pizzen angeboten, bei denen sich der Boden unter mehreren Schichten Käse versteckt. Und nicht nur das Rinderfilet (Lomo) schmeckt hier am besten. Aber mehr als 10 000 Kilometer von zu Hause entfernt spielen Kalorien zum Glück auch keine Rolle mehr. Wie schaffen es die hübschen, stolzen Frauen hier bei dieser Fülle an Verführungen bloß, sich in ihre kleinen Rapsodia-Jeans zu zwängen? Wer sich umschaut, wundert sich nicht, dass Buenos Aires die Hauptstadt für plastische Operationen und psychologische Beratungspraxen ist. Hüftgold wird einfach wieder weggezaubert, Unmut ohne zu zögern mit Gesprächstherapie behandelt. Oder aber mit Kaufsucht kompensiert. Zum Beispiel bei einem Streifzug durch den Szenebezirk Palermo Viejo. Rund um die Plaza Serrano reihen PRINZ . MÄRZ . 47

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(1) Das Restaurant „Mott“ ist Szene-Treffpunkt für Genusssüchtige. Man trinkt Wein und beobachtet die aufgehübschten Porteños. (2) Am Wochenende verkaufen Jungdesigner und Kunsthandwerker ihre Kreationen rund um die Plaza Serrano. (3) Im „El Ultimo Beso“ gibt es saftigen Orangenkuchen und eine Badewanne voller Rosen. (4) Miska ist der Manolo Blahnik Südamerikas. (5) Hochglanzfassaden und cooles Design, wohin das Auge in Argentiniens Metropole blickt

sich Boutiquen an Schuhmanufakturen und Restaurants. Dort werden Kuhfelle angeboten, gegenüber nie gesehenes, innovativ geschöpftes Papier, daneben futuristisch designte Uhren. Frau wie Mann findet hier alles, was glücklich macht. Einfach an der Pforte die Klingel betätigen und eintreten. Am Wochenenden räumen argentinische Jungdesigner die Tische und Stühle aus den Cafés am Platz und präsentieren ihre zu Leder oder Seide gewordenen Schöpfungen. Das von Revolutionen und Militärdiktaturen gebeutelte Argentinien scheint seine Probleme ohnehin mit Kreativität zu verarbeiten. In allen Teilen der Zwölf-Millionen-Metropole finden sich bunte Graffiti und Kunstwerke, die bei genauerem Hinsehen aufmüpfige Botschaften hinausposaunen. Unzählige wilde Theaterproduktionen lassen rund um die Avenida Corrientes Dampf ab, und alle glauben daran,

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dass es jetzt mal für eine Weile ruhig bleibt in Argentinien. Wenn die Sonne untergeht, fängt in Buenos Aires das Leben erst an. In einer Seitengasse im alten Palermo flackert Neonlicht. Durch vergitterte Fenster hört man Kinderlachen, jemand schluchzt, weil auf dem Fernsehbildschirm gerade ein Tor für River Plate gefallen ist. Hinter diesem Fenster befindet sich der Club Eros. Nicht was Sie denken. Der Club ist ein Sportverein, das Vereinsrestaurant immer rappelvoll, denn es serviert das günstigste Rinderfilet der Stadt, und mit einer Literflasche QuilmesBier fühlt man sich sofort einheimisch wie ein echter Porteño. Das Abendessenritual dauert schon mal bis 1 Uhr morgens, danach wird der Lippenstift nachgezogen, die Frisur nachgegelt und sich ins Nachtleben gestürzt. In unzähligen Tanzhallen, Milongas genannt, schieben sich Jung und Alt, Wange an Wange,

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mit geschlossenen Augen und viel Gefühl über das Parkett. Als blutiger Anfänger sollte man sich vorher mit einem saftigen Steak und einer guten Flasche Wein stärken, denn hier geht es zur Sache. Im Minutentakt fordern die Männer die Frauen zum Tanzen auf. Der Latin Lover geizt nicht mit seinem Charme, und der etwas zu klein geratene ältere Herr macht es sich im Dekolleté einer schönen Unbekannten gemütlich. Der Mann regiert und dirigiert, und vor lauter Pasión machen die fehlenden Spanischkenntnisse plötzlich gar nichts mehr aus. Hier spricht das Herz. Wenn die Sonne wieder aufzugehen droht, hakt sich die Enkelin beim Großvater ein, die Tanzschuhe in den Händen gehen sie im Tangotakt durch die Straßen. Die Nächte sind lang in Buenos Aires. Unzählige Clubs säumen das Ufer am Rio de la Plata, und Musik drängt aus alten Fabrikhäusern am neu strahlenden Puerto Madero. Menschenmassen wippen zu elektronischen Beats. Selbstverständlich immer die Sonnenbrille auf der Nase. Wenn dann um 6 Uhr die Lichter wieder angehen, sitzen alle zusammen auf dem Bordstein und trinkt einen Cafecito. Die Sonne knallt. Schulkinder laufen in Uniformen, die aussehen wie Arztkittel, zum Unterricht, zwei Männer umarmen sich zur Begrüßung. Obwohl man heute wieder ruhig schlafen kann in Buenos Aires, scheint das hier niemand zu wollen.


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08.05.2009

Reportage

13:07 Uhr

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08.05.2009

15:27 Uhr

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REPORTAGE! BERLINER_INDIANER_UREINWOHNER! Chris Corner 27, Musiker der Band IAMX, aus Nordengland

„Wie kann ein Winter nur von Oktober bis März dauern? Aber ich liebe Berlin – für seine Altbauten mit Einschusslöchern in den Wänden, die Secondhand-DDR-Möbel und dafür, dass es ein dekadentes schmutziges Clubparadies ist. Durch meinen Umzug habe ich gelernt, eure Kultur zu verstehen. Das hat mich zu einem Mitteleuropäer gemacht und mir meine Inselmentalität genommen. Und das ist so entscheidend für meine Musik, die ja auf der ganzen Welt funktionieren soll. Berlin hat auch meine Sichtweise auf die Liebe verändert. Ich habe weniger Erwartungen und erfreue mich mehr an den Unterschieden, als davor Angst zu haben. Und Berlin hat mich zu einem dunklen, gefräßigen Ambisexuellen gemacht, was auf jeden Fall hilft, dass die Menschen sich für mich interessieren.“

Moon Suk Sopranistin und Dichterin aus Korea

„Als ich hier ankam und das Haus des Bundespräsidenten besichtigen wollte, war ich erschrocken, wie die ganzen Ausländer so unverschämt vor dem Schloss Bellevue grillen. In Korea wäre sofort die Polizei mit Panzern angerückt. Meine Familie hat mich vor zehn Jahren vor Berlin gewarnt. Es sei eine krisengeschüttelte Stadt mit vielen Arbeitslosen. Doch wer es in Korea schafft, schafft es auch hier. Mich hat das Unfertige an Berlin gereizt. Ich konnte die Stadt mitgestalten und verschönern. Berlin ist großartig für Künstler, und Überlebenskünster.“

Gabrielle Fritsch 24, Grafikdesignerin, aus Paris

„Ich liebe den HBC Club. Dieser Mix aus Kunst, Party, Konzerten und der verrückten Architektur, in der man sich fühlt wie in einem JamesBond-Film, wäre in Paris undenkbar. Hier ist alles viel durchmischter, ich werde als Mensch wahrgenommen und darf überall dabei sein. Ich finde es auch faszinierend, dass hier mitten in der Stadt gegrillt wird, auch wenn der Görlitzer Park dann voll mit Müll ist und aussieht wie ein riesengroßer Aschenbecher. In Frankreich werden die Parks zum Sonnenuntergang geschlossen.“

Darum lieben M wir Berlin Ist Berlin die geilste Stadt der Welt? Lebt es sich hier besser als in Paris, London oder Süditalien? Fünf Wahlberliner, die alles zurückgelassen haben, nur um hier zu leben, sagen ja. Text und Protokolle: Anna-Zoë Schmidt, Fotos: Stephan Pramme

illionen Touristen kommen jährlich nach Berlin, davon blieben allein im vergangenen Jahr 50 000 einfach hier und verlegten ihren Lebensmittelpunkt an die Spree. Zuerst waren es die Spanier, dann die Skandinavier und jetzt wird in der Boxhagener Straße oder im HBC Club schon französisch gegrüßt, argentinisch bedient und schwedisch gefeiert. Doch was macht den Zauber unserer Stadt aus? „Hier ist Platz für jeden Dachschaden“, sagt Francesco, der mit 19 Jahren ein One-Way-Ticket nach Berlin buchte, weil er das streng ka-

tholische Leben im italienischen Apulien satthatte. „Nirgendwo kann man sich so frei ausleben wie in Berlin und wird dabei von allen respektiert.“ Er schockiert gern als „Untenohne-DJ“, geht am Sonntagmorgen frisch geduscht in die Panoramabar anstatt in die Kirche und lebt mit seinem Freund in Schöneberg. Fazit Nr. 1: Berlin ist liberal und entspannt. Amy arbeitete früher als Personal Assistant in der Londoner Designbranche, hier ist sie jetzt Teilzeitnanny, streichelt Ponys in der Hasenheide und bastelt hübsche Filzaccessoires in Form von Sonnenbrillen oder Eichhörnchen, die sie auf

dem Flohmarkt verkauft und so das WG-Zimmer finanziert, das sie sich mit ihrem Freund teilt. „Status spielt hier keine Rolle mehr, mit einem Porsche schmücken kann man sich woanders“, sagt sie. „Hier muss man sich eher Sorgen machen, dass das Prachtauto nicht angezündet wird.“ Fazit Nr. 2: Um glücklich zu sein, braucht man in Berlin nicht viel besitzen. Der Nordengländer Chris Corner entspannt sich mit seiner Band IAMX am liebsten in seinem neuen „unaufgeregten Kiez“ in Woltersdorf und sucht verzweifelt ein gutes indisches Restaurant. Für ihn ist „Berlin das weltweit

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The Butterflysoulfire label was founded by costume designer Maria Thomas and painter Thoas Lindner, who decided to join creative forces and take the fashion world by storm in 2003. Their style is simultaneously eccentric and cool, with its own very individual elegance. “The Art of Dressing” is the designer duo’s main passion. Their sophisticated collections for modern men and women come from a symbiosis of elegance and destruction, past and future; the experimental cuts and avant-garde looks can now be seen on urban streets and clubs – and they’re especially big in Japan. The entire collection is pro-duced in Germany in only the finest materials: premium jerseys from cashmere and angora, or pure Merino wool for the knitwear. In 2006, Maria and Thoas added the label A1, which concentrates on interpretations of graphic-patterned hoodies (now that the designers are parents, there are mini-hoodies for kids, too). Topping it all off is Butterflysoulfire’s unusual fashion shows and guerilla activities at fashion events.

Mehr Hüte und Accessiores auf S. 141 More hats on page 141

Fotos: Kerstin Jacobsen, Porträt (privat)

Hinter dem Label Butterflysoulfire stehen die Kostümbildnerin Maria Thomas und der Maler Thoas Lindner, die 2003 beschlossen, ihre künstlerischen Visionen zusammenzutun. Der Stil ist cool und dennoch auf eine ganz spezielle Weise elegant. In einer Symbiose aus Eleganz und Destruktion, entstehen hoch entwickelte Kollektionen für Frauen und Männer. Die experimentellen Schnitte und avantgardistischen Looks finden sich inzwischen auf den Straßen und in den Clubs vieler großer Städte, vor allem Japaner finden Gefallen an dem außergewöhnlichen Stil. Die gesamte Kollektion wird in Deutschland gefertigt und nur die feinsten Materialien – Kaschmir, Angora, Merinowolle – verarbeitet. Seit 2006 betreiben Maria und Thoas zusätzlich das Label A1 und interpretieren mit grafischen Mustern den Kapuzenpulli auf ihre Weise. Seitdem bei den beiden Nachwuchs da ist, gibt es auch Mini Hoodies für die Kleinen. Außerdem bekannt sind Butterflysoulfire für ihre untypischen Modenschauen.

Seit zwei Jahrzehnten fertigt Fiona Bennett Hüte. Die gebürtige Engländerin hatte schon als Kind große Freude daran, sich zu verkleiden – jetzt kleidet sie andere. Ihr Handwerk lernte sie bei einer traditionsreichen Berliner Hutmacherfamilie, ihre Ideen entwickelten sich stetig weiter. Inzwischen tragen Models, Prominente und Hutliebhaber auf der ganzen Welt Fiona Bennett, und auch sie selbst verlässt das Haus nicht ohne „irgendetwas auf dem Kopf“. In ihrem Atelier in Mitte fertigt sie in hochwertiger Handarbeit aufwendige Couture-Kreationen für jede Gelegenheit. Filigrane Kunstwerke für die Braut, ausgefallene Hingucker für alle, die im Mittelpunkt stehen wollen, oder als Ergänzung der Persönlichkeit, nach oben hinaus. Fast schon Klassiker sind inzwischen ihre seidenbezogenen Filzsterne, die eng am Kopf anliegen. Seit 2008 fertigt Bennett außerdem eine alltagstauglichere Prêt-à-Porter Kollektion. Die Damenkollektion „easy hat“ und die Variante für den Herren „gentle-men“, machen nicht nur Bratt Pitt und Roisin Murphy, sondern auch Lieschen und Herrn Müller von nebenan zum Mensch von Welt.

Fiona Bennett has been making hats for two decades. The born Brit loved dressing up as a child, and made this love into a profession. She learned her craft at a traditional hat-making family in Berlin, and constantly develops her ideas beyond the usual milliner limits. Meanwhile celebrities, models and hat-lovers the world over wear Fiona Bennett, and she herself claims she never leaves the house “without something or other” on her head. In her studio in Mitte, she fashions elaborate couture creations for every occasion: lacy artwork for brides as well as outrageous eye-catchers for everyone who wants to be seen or extend their personalities upwardly! Her snugly fitting felt caps with silk appliqués have practically become a Berlin classic, and since 2008, Bennett has produced a more wearable prêt-a-porter collection. The womens “easy hat” collection and the new mens “gentle-men” line can now be seen on sharply dressed locals as well as celebrities like Brad Pitt and Roisin Murphy.

Foto: Joachim Gern, Hut: Fiona Bennett

Von Anna-Zoë Schmidt

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