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Inhalt Chicos 4 11 20 26 30 33 39 43

Prag Barcelona Daniel Spiegel Box Social Sankil Jones Elephants in Castle Fatmagic Paz Stammler


Editorial Liebe Leser, du hältst die erste und zugleich letzte Ausgabe des degree-Magazins in Händen. Spaß beiseite. Das Magazin entstand im Rahmen einer Projektarbeit an der Graphischen. Ziel unseres Magazins war es populäre Interessen auf einen Blick fest zu halten. Dabei stellten wir uns diverse Fragen. Unsere ersten Gedanken drehten sich um die Musikszene in und um Wien. Was bietet die inländische Musikszene? Welche unterschiedlichen Musikstile hat die Stadt zu bieten? Wo erfahrt ihr mehr über die Musiker und Bands? Desweiteren fiel unser Blick auf diverse Skatespots in Europa. Wir begleiteten junge Skater auf ihren Touren in Barcelona und Prag und konnten sogleich einige Fotoserien zusammenstellen. Wir sind stolz dir unser Magazin mit attraktiven Bildern präsentieren zu können und hoffen dir gefällt das Ergebnis. Ach ja! Wendest du das Magazin kannst du unsere degree Frauenausgabe durchblättern. Viel Vergnügen! Euer

-Team Gedruckt auf Munken Polar und Munken Polar Rough von Arctic Paper


Anna Birgit

^ Joachim Binder fs 5050 Grind

PraGue


Anna Birgit


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Robert Sartori Kickflip bs Crooked


Joachim Binder Ollie

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Christian Kags fs Noseslide Big Spin Out


Skating Barcelona


Anna Birgit Vorherige Seite: Donovan Hofbauer sw Ollie

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Florian Erkinger sw fs Heelflip


Skating Barcelona

Urlaub mit freunden Um den langen Winter zumindest kurzzeitig zu entfliehen, entschloss ich mich mit Daniel Spiegel und Patrick Pfneiszl ein paar Wochen in der beliebtesten Skateboardstadt der Welt zu verbringen. Wie der Zufall so will, waren wir bei weitem nicht die einzigen Wiener Skater, die zur selben Zeit diesen Plan hatten. Insgesamt waren wir etwa 25 Wiener Skater auf dem Weg nach Barcelona um unser Geld zu Gunsten der maroden spanischen Wirtschaft auszugeben. Nachdem 25 Personen schon ein ordentlicher Haufen sind, ähnelten wir schon einer Touristengruppe. Die zieht es für gewöhnlich in die Stadt, um sich die Sehenswürdigkeiten zu geben, wir waren anders! Prinzipiell ist es wohl für so ziemlich jedem der nichts mit Skateboarden zu tun hat relativ unverständlich, dass man teilweise tausende Kilometer zurücklegt, nur um in einer anderen Stadt über einen Randstein zu rutschen oder um ein paar

Stufen runter zu springen. Man muss es aber auch nicht verstehen. Während sich also andere Touristen in Busse zwängten und zu den Sehenswürdigkeiten geführt wurden, strebten wir unsere eigenen Orte an. Diese waren für gewöhnlich weit entfernt von denen, wohin der 08/15-Tourist sich überhaupt hin trauen würde. Vom Entdeckungsdrang getrieben bewegten wir uns zumeist am versifften Stadtrand und suchten Plätze die durch ihre außergewöhnliche Architektur zum Skaten einluden. Skater nehmen ihre Umgebung anders wahr: Sitzbänke, Geländer, Stufen und Mauern – Orte an denen Skater unbegrenzte Möglichkeiten sehen um sich und ihr Brett kontrolliert zu bewegen. Andere Besucher der Stadt hatten sicher auch eine gute Zeit in Barcelona, sie haben sicher alles gesehen was ihre Reiseführer ihnen empfohlen haben, dennoch haben sie sicher nicht soviel erlebt wie wir.

Words: inspired by Scheidl


Patrick Pfneiszl bs 5-O Daniel Spiegel sw bs 5-O Donovan Hofbauer sw Heelflip

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Skating Barcelona


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Daniel Spiegel bs Flip Philipp Pichler ^ Polejam


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Axel Hallwirth bs Flip


DEGREE


Anna Birgit

Du hast letzens für „Über“ deinen ersten Pro-Board habe, hat mich eine Zeit lang Part als Pro rausgebracht. Hast du beim Fil- ganz schön fertig gemacht! Wenn ich men Druck aufgrund deines neuen Status? skaten ging, kam es mir schon häufig so vor, als würden mir die Leute verstärkt auf Nein, überhaupt nicht! Den Part habe die Beine schauen – und damit kann ich ich eigentlich auch ehe im Laufe der Zeit überhaupt nicht umgehen; siehe Congefilmt, wenn mal eine Cam am Start testresults! war! So ganz ohne Druck und Missions Mittlerweile versuche ich, es außer Acht oder dergleichen. Das ich jetzt aber ein zu lassen.

Daniel Spiegel


Behinderung – nicht so tragisch, wie es sich im ersten Moment vielleicht anhören mag! Für ihn bin ich das größte Vorbild, er liebt mich über alles! Aufgrund seiner Behinderung hat er keine Freunde. Er sperrt sich schon seit Jahren in sein Zimmer und zockt Konsole ohne Ende! Im Endeffekt hat er nur meine Mutter und mich. Ich hatte immerzu ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal länger unterwegs war. Das ist wohl der Hauptgrund, warum ich in Wien geblieben bin! Mein Bruder besucht eine Psychotherapie und wir geben unser bestes um den Guten zu „sozialisieren“ – sprich ihn unter die Leute zu bringen! Ich will einfach, dass er eine gute Zeit hat und dabei muss ihm jemand unter die Arme greifen!

bs Overcrooked

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Kannst du dir vorstellen mal länger in eine andere Stadt zu ziehen oder Letztes Jahr hast du im Sommer in Berlin willst du in Wien bleiben? gelebt und im Winter in Barcelona und Australien. Ursprünglich wolltest du auch Siehe Antwort oben! Ich habe unglaubdieses Jahr den Sommer in Berlin ver- lich Bock auf Reisen und würde auch bringen, bist aber doch in Wien geblie- gern wieder nach Berlin oder sonst wo ben. Warum? hinziehen – einfach um den Tapetenwechsel, den ich letztes Jahr hatte, zu Aus familiären Gründen. Mein jüngerer wiederholen – das tut nämlich verdammt Bruder Mario hat eine geistige gut!


Daniel Spiegel

„Ich hab auch einfach die beste Partyposse Wiens um mich“

bs 180 Crooked 180 Out

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bs Tailslide Flip Out

Du bist immer sehr nett zu allen Leuten. Würdest du sagen, dass du von Natur aus ein offener, lieber und gutgelaunter Typ bist?

Du feierst für dein Leben gern, hast deinen 25 Geburtstag ziemlich exzessiv zelebriert. Fühlst du dich langsam zu alt für so was?

Nein, das war nicht immer so! Als Jugendlicher und als Kind war ich die größte Gretzen. Ich habe fremde Leute auf der Straße beschimpft und was in der Schule alles los war, daran möchte ich gar nicht erst denken. Wann und warum sich das geändert hat, weiß ich auch nicht. War wohl zu der Zeit, als ich mich mehr mit Skaten beschäftigt habe und irgendwie gereift bin! Skater sind bessere Menschen, mein Board und die damit verbundene Leidenschaft und das Umfeld haben mich um 180 Grad gedreht!

Ich hoffe, dass ich davon noch weit entfernt bin! Ab wann ist man denn zu alt zum Feiern? Ist ja nicht so, dass ich z.B. ein Kind hätte und Verantwortung tragen müsste! Im Moment skate ich bloß und solang meine abendlichen Ausflüge keinen Einfluss auf mein Skaten haben, mach ich mir keine Gedanken! Außerdem hab ich auch einfach die beste Partyposse Wiens um mich. Kann also noch dauern, bis das ganze abklingt! Außerdem feiere ich nicht oft –nur eben: wenn, dann richtig; Qualität statt Quantität haha.


SW Flip bs Crooked

Du bist ja unbestreitbar sehr beliebt bei den Kids. Glaubst du, dass dich einige auch als ein Vorbild sehen? Ja, ich denke schon, dass das so ist. Ab und an haben mir auch Kids geschrieben, dass ich der Grund bin warum sie skaten und ich finde das super. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als ich selbst so jung war. Damals hab ich mir bei THPS Muki Rüstig erstellt und mit ihm die fettesten 180 und Lipslides im Reich der unbegrenzten Möglichkeiten gemacht. So wie ich das an den Spots oder im YAMA Video gesehen habe! Lokale Skater, ob das jetzt Muki, Philipp (Schuster) oder sonst wer war, waren für mich immer sehr wichtig, weil da der direkte Draht, auch wenn nicht von Anfang an, da war! Solche Leute dann live zu sehen war für mich immer etwas ganz Besonderes!

Wie kommt es, dass du innerhalb kürzester Zeit von 7.5 breiten Boards auf 8.25 gewechselt bist? Fängst du jetzt plötzlich an, mehr Stufen und Rails zu hacken? Ich kann mir gar nicht mehr erklären, warum ich diese 7.5er Boards überhaupt gefahren bin. Ich weiß nur noch, dass 360 Flip Noseslide mit dem Zahnstocher first try ging, wo ich doch davor immer bei dem Trick gescheitert war. Also hab ich mir eine Zeit lang gedacht: „Na sehr leiwand, kleineres Board bedeutet wohl, dass das ganze rumgeflippe einfacher wird“. Dem war dann doch nicht so, weil ich das Board aufgrund der kleineren Kontaktfläche praktisch unter den Beinen verloren habe und so bin ich dann auf 8er und danach ziemlich rasch auf 8.25er umgestiegen! Flips gehen jetzt höher und sicherer – hätte ich mir auch nie gedacht! 25


Was können wir 2012 noch von dir erwarten? Vielleicht einen neuen Part, oder glaubst du die Welt geht heuer tatsächlich unter und somit chillst du nur noch? Haha, die Welt wird sich natürlich weiterdrehen und so will ich auch weiter skaten. Ein Part ist nicht geplant! Ich filme zwar grad für ein Video, das wird aber noch ein wenig dauern! Im Moment will ich einfach wieder soviel skaten gehen, wie ich das als kleiner Junge auch gemacht habe und deswegen verabschiede ich mich auch gleich – der Spot ruft!!

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„Skater sind bessere Menschen“ Shifty Flip


DEGREE


Box Social

box social Box Social - eine Band, die sich mit viel Energie und Humor der Musik widmet. Den Spaß den diese Band auf der Bühne vermittelt ist als Zuschauer ein einzigartiges Gefühl. Wir wollten wissen, wie es hinter den Kulissen von Box Social aussieht und haben ihren Schlagzeuger Stefan P. getroffen. Zu allererst würde es uns interessieren wie euer Bandname entstanden ist? Der Name ist aus einer Simpsons-Episode heraus entstanden. Box socials sind im eigentlichen Sinne sehr prüde und fade Piknickpartys. Der Name war demnach als Witz gedacht. Wann habt ihr als Band zusammengefunden?

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2005, also ist unsere Gründung mittlerweile schon sieben Jahre her. Unser 7-jähriges haben wir dieses Jahr übrigens im Venster99 gefeiert.


Wie habt ihr zusammen gefunden?

Wie nennt sich euer Stil?

Wir kennen uns aus der Schule. Johannes, unseren Bassisten haben wir jedoch erst bei einem Konzert kennengelernt. Johannes ist nebenbei erwähnt der Frontmann von den „sighing rats“, einer Punkband aus Nürnberg.

Keine Ahnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir uns je selber eine Bezeichnung gegeben haben. Die sympathischsten Stile, als jene wir bezeichnet wurden waren für mich Skate Punk, Surf Punk, Punk‘n‘Roll und Surf Punk Ska Duck Box Rock & Roll Fun.

Welche Instrumente sind bei euch vertreten? Die Musik unserer Band ist ein Zusammenspiel aus Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Kurzzeitig hatten wir 2010 einen zweiten Gitarristen in der Band. Jener hat damals nach einer Zeit die „go like hot cakes“ gegründet und bei uns wieder aufgehört.

Box Social

Wieso habt ihr euch für diesen Stil entschieden? Wir haben uns nie wirklich für einen Stil entschieden, denn wir haben immer einfach gespielt. Das was es dann zu hören gibt ist einfach das, was dabei rauskommt.

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Box Social

Wo seid ihr schon aufgetreten und wo werdet ihr in nächster Zeit auf?

Was verbirgt sich hinter eurem Event „Punk a Hula“?

Wir hatten unter anderem Auftritte im Tüwi, im Cafe Carina, im Arenabeisl, bei der Arena-Bierwoche open air, im Weberknecht, in der i:da, neben dem Nig der Universität-Wien, im Aera, in der WG in der ich selbst wohne, in einem Pfadfinderheim in Bruck an der Leitha, in einem Jugendheim im 3. Bezirk, im Vekks, im Unplugged, im Replugged, sowie im Venster99. In nächster Zeit steht, gemeinsam mit „living láche“, am 20. Dezember ein Gig im „down under“ an. Die Band „living láche“ ist eine österreichische geniale Folk PunkBand. Darauf freuen wir uns schon sehr. Ansonsten ist momentan eher Konzertpause, da Winter ist und wir an Aufnahmen für ein neues Album arbeiten.

Es ist eine Party, mit mehreren Livebands und Djs. Auch wir treten dort als Band selbst auf. Als Djs sind meistens mr.pink und oh_fi dort, die meistens Punk Ska und Reggea auflegen. Die Bands bewegen sich alle irgendwo zwischen Punk, Rock und Ska, aber auch Reggae wäre erwünscht. Dies hat sich jedoch leider noch nicht ergeben. Die Hauptsache ist, dass wir immer eine gute Stimmung haben. Bis jetzt haben wir immer im Venster99 gefeiert, wo wir meist auch eine Miniramp aufbauen, damit jeder skaten kann der gerade Bock hat. Fehlt euch ein Musikinstrument in der Konstellation und habt ihr Interesse daran neue Mitglieder aufzunehmen? Uns fehlt es eigentlich an nichts, denn wir haben auch schon oft zu zweit gespielt. Hat bis jetzt gut funktioniert. Zu mehrt ist es aber meist lustiger. Nett wäre jedoch ein Saxophon. Mal schauen, ob da noch wer kommt!

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Box Socials erstes Allbum „„der“ Ducktape“


Box Social

Was arbeitet/studiert ihr neben der Musik?

Was sind eure nächsten Ziele?

Stefan, Schlagzeuger Jo, Sängerin und Gitarristin Johannes, Bassist

Jo studiert Slawistik, Johannes Anglistik, Wir sind am Aufnehmen für unser nächsund ich Soziologie. tes Album und hoffen, dass wir im Sommer 2013 eine kleine Tour auf die Beine stellen Wo seid ihr unter Vertrag? können. Wir sind noch am Überlegen, ob diese nur in Österreich stattfinden soll, Bei Moshel Kamadu. Die sind wirklich su- oder ob wir quer durch Europa reisen wolper. Lauter Verrückte. Dort haben wir len. Und wenn es was wird, dann wird es auch unser erstes richtiges Album rausge- sicher ein Haufen Spaß! bracht, genannt „„der“ Duck Tape“. Es ist echt nett dort, da wir bei diesem Label „Die sympathischsten Stile, als jene wir unabhängig sind, und die Gema- bzw. bezeichnet wurden waren für mich AKM- freie Musik fördern. Skate Punk, Surf Punk, Punk‘n‘Roll Unser Album kann man übrigens auch und Surf Punk Ska Duck Box Rock & gratis auf Jamendo herunterladen.

Roll Fun.“

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Anna Birgit

Sankil Jones

makes the sun rise

Gesegnet mit einer Ausnahmestimme, Sein Debütalbum „SANKIL JONES : firedie Soul-Legende Patti LaBelle zu dem starter“, das mit Songs wie „Better Man“, begeisterten Ausruf „That boy can sii- „U‘ll Never Know“, „Breathless“ und ing!!“ hinriss, sowie einem Tanzstil, der ihm „Sneakers“ einige Publikumslieblinge in Insider-Kreisen den Spitznamen „Mr. hervorbrachte, erschien Ende 2010 und Shakira“ verlieh, bringt Sankil Jones führte Jones und seine Tänzertruppe auf amerikanisches Entertainmentniveau Promotion-Tour vom Wiener Rathaus bis auf europäische Bühnen. ins Bregenzer Festspielhaus. Der in Österreich geborene und in den Ende 2011 begann Jones mit den AufVereinigten Staaten aufgewachsene nahmen zum Konzeptalbum „PhoeniX Künstler hat die letzten Island“ und veröffentTanzbarer US- WorldPop, lichte ein Musikvideo vier Jahre damit verbei dem das Herz und zu dem Song „Fire“ das bracht um die Welt zu die Sonne aufgehen. besonders durch Sankil reisen, und das hört man seiner Musik auch an. Stampfende Reg- Jones charakteristischen Tribaldance-Stil gaeton Beats und wilde Trommeln tref- Aufmerksamkeit erregte. Der Song, sowie fen auf eingängigen Pop/Soul, während das Musikvideo, kamen in die offizielle funkige E-Gitarren und schmeichelnde Auswahl zum „Eurovision Song Contest“ Streicherarrangemants Jones einzigar- 2012 für Armenien und sorgten damit für tige Vocals unterstreichen. Was dabei einige erhitzte Debatten u.a. in den ösherauskommt ist der Soundtrack für po- terreichischen Medien. tenziell jede Beachparty und lässt Ricky Der Sänger und Tänzer mit österreichiMartin und Co ziemlich alt aussehen. schen, arabischen und karibischen


Sankil Jones Wurzeln wurde in Wien geboren und wuchs u.a. in New York auf. Gerüchten zufolge stammt Jones, der seinen bürgerlichen Familiennamen nicht preisgibt, aus einem arabischen Königsgeschlecht. Er spielte Hauptrollen in Musicals wie „Jesus Christ Superstar“ und „Elisabeth“, war Opening Act für Dionne Warwick („I Say a Little Prayer“) und trat mit Legenden wie Diana Ross („Ain‘t No Mountain High Enough“) und Patti LaBelle („Lady Marmelade“) auf, um nur einige zu nennen. Sankil startete seine Gesangskarriere bereits mit 4 Jahren im kirchlichen Gospelchor und studierte Violine in Wien. In New York und London eignete er sich diverse Tanzstile an und arbeitete als Sänger, Tänzer und Choreograph rund um die Welt von Österreich bis Australien. Unter dem Namen Tama gewann er den Internationalen R&B Contest, der im Wiener Rathaus stattfand. Das Album „SANKIL JONES - firestarter“ ist auf i-Tunes sowie allen Online-Anbietern erhältlich, das Folgealbum „PhoeniX Island“ erscheint vorraussichtlich im März 2013. Copyright by D.H.


Elephants in Castle

Zwei Gitarren, zwei Stimmen, zwei Jungs – eine Harmonie. Das sind Elephants in Castle. Ihren Sound in Worten einzufangen fällt schwer, denn er ist wohl ein Gemisch aus Rock mit viel Melodie & Pop mit einem Hauch Elektro, sowie einem Schuss experimentellem, alternativen Klang. Womit sie damit landen, wissen sie zu Beginn selbst nicht immer ganz genau, aber die Ergebnisse sprechen für sich.


Elephants in Castle


Elephants in Castle


Elephants in Castle


Elephants in Castle


Anna Birgit

Degree

degree째


FATMAGIC is an electronic music band with electric violin, electric cello, vocals, drums and DJ. After forming the band FATMAGIC in January 2009 in San Francisco, just a few months later the two European musicians, recording artists, songwriters and producers Madmax Fiddler aka Markus Fahrenberger and Radina Tara Vel aka Radina Veliova started playing big venues all over California. With the release of their first single „Higher“ in October 2009 and their unique live performances as a mix between DJ and band on stage, FATMAGIC quickly achieved a growing international following. In April 2010 the band released their first full length album “Connecting Continents”.

The release was followed by their first Europe tour in summer of 2010. Since then FATMAGIC released two more EPs, among them, the hit single “Get Down” which made it to the Top 10 of the Austrian iTunes Charts and also went on air on many radio stations around the globe. They played countless shows in Europe and the United States. Their first official music video was released right away. In november 2011 FATMAGIC were honored with the Hollywood Music in Media Award. FATMAGIC is currently working on their new studio album, live show and will be touring all over Europe in summer 2012.

FATMAGIC


CREATED IN EUROPE - FORMED IN THE USA

„Connecting World tours“, FATMAGIC Abum

40

Not only performing up to 5 shows a week after their album release in April 2010, their music was also used in several short movies, movies, animations and also the 1st album named Connecting Continents blew people's minds with a stunning new way of producing and also live performing house music with classical instruments like electric freestyle violin and electric cello, vocals and drums. By that time, FATMAGIC also performed at the Winter Music Conference in Miami and started their first Europe tour in summer of 2010 with a kick off event during a breakpoint in New York City - London, Paris, Vienna, Belgrade and many other cities were next. Radina and Max used to work with international artists and producers from many musical fields before. Both added two and two and came up with the idea of bringing in DJ and producer friends from different musical fields to work on remixes for their latest EP named „Get Down“ which made it to the

Top 10 of the Austrian iTunes Charts and also went on air on many radio stations around the globe. In 2011 FATMAGIC also released their first official music video in cooperation with LimeLife Luxury Entertainment and Gentlemen Fortune Production. Hard work and great support from good friends made that happen. In summer of 2011 FATMAGIC toured Europe again and then went back into the studio to work on new songs, supported by the unique sounding instrument manufacturer NS Design who custom built the FATMAGIC live gear such as violin and cello and custom finished them white like the captivating white mask of Madmax Fiddler. Not only great looking but also outstanding sounding, those instruments were used from this time on in all FATMAGIC productions and will be part of the future sound of FATMAGIC on stage and in the studio.


Radina Tara Vel Fatmagic

.eclectic vocals .electric cello .songwriting

Radina Tara Vel is the front singer and electric cello player of FATMAGIC, she is also songwriter and arranger in the group. Born in Bulgaria and raised in Austria, Radina always saw herself as a „Citizen of the World“ being home everywhere. This open minded feeling mirrors in her play. Being trained classical on the cello and contemporary on vocals, Radina loves to experiment with different musical styles, even with those that don‘t seem to combine that well in the first place. Radina‘s music influences include Alanis Morissette, Alicia Keys, Madonna, En Vogue, David Guetta, Dave Matthews Band, Simply Red and many more.

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MAD MAX

Madmax is the electric violin and drum player of FATMAGIC, he is also producer and arranger in the group. He was born and raised in Steiermark (Austria) and started messing around with many instruments at the age five: violin, drums, percussion, piano, guitar, composing and conducting. Classically trained over more than 15 years he got in touch with many different styles over the years, such as jazz, blues, pop, progressive rock, many different styles of folk music from all

.electric freestyle violin .live programming .producer

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over the world and minimal music such as Steve Reich. Max started composing and producing music professionally in the mid 90s and was always known as the guy who loves to mix every possible style. Influences include Johann Sebastian Bach, Steve Reich, Deep Purple, Fatboy Slim, Daft Punk, Apollo 440, Propellerheads and many more.


Paz Stammler

Paz Stammler Modefotograf


Paz Stammler

degree Männerteil  

Im Zuge meiner Diplomarbeit habe ich das Layout des Magazins "degree" erstellt. Da es als Wendetitel produziert wurde, kann man es online nu...