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Vorwort

ie Soka Gakkai International – unsere buddhistische Laienbewegung – setzt sich unermüdlich für die Abschaffung von Nuklearwaffen ein. Das liegt einerseits in ihrer Geschichte begründet, die in Japan begann, dem Land, das als Erstes die Wirkung dieser Waffen zu spüren bekam. Anderseits ist der Kampf gegen Nuklearwaffen tief in die buddhistische Lebensphilosophie eingewoben: Diese Waffen drücken auf symbolische und auf grausam konkrete Weise die Verachtung für alle Lebensformen aus. Und wer mit ihnen kalkuliert, sie als Drohung einsetzt oder einfach nur als gegeben hinnimmt, nimmt teil an dieser Verachtung. Die folgenden Zitate stammen von Daisaku Ikeda, dem derzeitigen Präsidenten der Soka Gakkai International. Er zeigt Wege auf, wie jeder Mensch der Verbreitung von Atomwaffen etwas entgegensetzen kann – ob Buddhist oder nicht. Denn der Kampf gegen Atomwaffen entscheidet sich hauptsächlich in unseren Herzen: Lassen wir uns angesichts dieser gewaltigen Bedrohung die Hoffnung rauben oder handeln wir? Schließlich gibt es einen Weg, wie wir in Sicherheit und Vertrauen zueinander leben können. Haben wir genug Mut, ihn zu gehen? Viel Inspiration dazu wünscht Ihnen

Herausgeber/Kontakt: Soka Gakkai InternationaI Deutschland e. V. Nordendstraße 38 64546 Mörfelden-Walldorf Tel. 06105–40910 Gestaltung: Angelika Plag Redaktion: Susanne Hast, Armin Jäger

S G I D •

Yoshi Matsuno Vorstand der SGI-D e. V.

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Egal wie weit die Zivilisation fortschreitet, egal wie sich die Zeiten ändern mögen – am Ende hängt alles vom Charakter ab.

Ausdruck höchster Vernunft Sich lautstark gegen Krieg und Atomwaffen zu äußern, hat nichts mit Gefühlsduselei zu tun. Es ist Ausdruck höchster Vernunft und basiert auf einer glasklaren Einsicht in die Würde des Lebens.

Menschenleben

Kriege

Weltfrieden kommt nicht als Geschenk. Wir Menschen müssen ihn durch eigene Anstrengung und Weisheit erschaffen. Wir müssen ihn erkämpfen und dabei siegen.

Man muss dringend mit der Vorstellung aufräumen, dass Atomwaffen dazu dienen, Kriege zu verhindern und daher als „notwendiges Übel“ zu betrachten sind. Dieser Gedanke ist ein wesentlicher Hinderungsgrund auf dem Weg zu ihrer Abschaffung.

Der Schlüssel dabei: Einzelne entwickeln sich als Menschen, fordern ihre Schwächen heraus und überwinden sie.

Die Entscheidungen der Menschen bestimmen ihr Schicksal und das der Welt.

Im Kern der Abschreckungstheorie finden wir die kalte und unmenschliche Bereitschaft, unzählige Menschenleben zu opfern, um die eigene Sicherheit oder Herrschaft zu gewährleisten.

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Ausstellung 7.–16. 10. 2011 Urania

kultur des friedens eine welt ohne Atomwaffen

Rahmenprogramm

8.10.2011 | 16 h | Vortrag

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker www.kulturdesfriedens.org www.urania.de Kleistsaal im URANIA-Haus, An der Urania 17, 10787 Berlin Eintritt Vorträge 6,– €, erm. 5,– €, Schüler und Studierende frei Karten-Telefon 030. 218 90 91 | Eintritt zur Ausstellung frei

14.10.2011 | 19.30 h | Vortrag

Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter

Eine Zusammenarbeit von SGI Soka Gakkai International IPPNW Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung GCC Global Cooperation Council

VON EINER KULTUR DER GEWALT ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS

SGI-D Corporate-Design Ausstellungs-PR

Ausstellung vom 7. bis 16. Oktober 2011 Eintritt frei Eine Zusammenarbeit von SGI (Soka Gakkai International), IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) und GCC (Global Cooperation Council)

Trotz des immensen militärischen Zerstörungspotentials sind Veränderungen zu einem friedlichen Miteinander möglich, wenn einzelne Menschen sich dafür engagieren.

www.kulturdesfriedens.org


S端dwest Verlag, Ludwig Verlag Buchgestaltung


Ullstein Verlag, S端dwest Verlag Verlagsvorschau


SGI-D Verlag Buchreihe S G I•D

D a i s a k u I ke d a

das prinzip hoffnung Goshovorlesungen – Band 2


SGI-D Ausstellungskonzeption


RUBY Design-living Berlin Eröffnungsflyer

N e u e r S h o w ro o m , n e u e K o l l e k t i o n e n . A u f 3 7 0 q m p r ä s e n t i e re n w i r I h n e n i n t e r n a t i o n a l e s D e s i g n f ü r Wo h n e n , K ü c h e u n d B a d

s o w i e e i n e e x k l u s i v e A u s w a h l a n A c c e s s o i re s .


Einladung

Featured by

ErÜffnung: Sonntag,14.Dezember 2003, von 16–21 Uhr. Oranienburger Str. 66, Berlin-Mitte. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern. Claudia Ruhsek Arno Schneider


VVA Verlag Architekturmagazin


16 | B l i c k p u n k t

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unten: Das auf die Flurwand projizierte Farbrelief gibt den historischen Längsschnitt des Gebäudes wieder und reflektiert so seine einstige Nutzung als Polizei-Gewahrsam. Dabei kennzeichnen die grauen Flächen die Schnittlinien.

Künstlerische Idee Ein hinter der Glasfassade des Flures gelegenes 325 m² großes Farbrelief erinnert an die historische Nutzung als PolizeiGewahrsam. Ein projizierter historischer Längsschnitt des ehemaligen Gebäudes, ähnlich einem überdimensionalen Röntgenbild, zeichnet Wand- und Deckenstrukturen auf der neuen Flurwand im einhüftigen Bürotraktbereich ab. Verschiedene Zellen des ehemaligen GewahrsamGebäudes leuchten in einer dreifarbigen Komposition verschiedener Gelbtöne. Diese werden von grauen horizontalen und vertikalen Farbbändern eingefasst. Um den Eindruck des pulsierenden Lichtes zu verstärken, sowie um größtmögliche Plastizität zu erzielen, sind sowohl die leuchtend gelben als auch die weißen Flächen erhaben gegenüber den Wand- und Deckenstrukturlinien ausgebildet. „Transformation Licht“ vernetzt alle 5 Geschosse des Gebäudes, erinnert an die ursprüngliche Architektur, die historische Nutzung und schafft eine lichte Atmosphäre für Besucher, Mitarbeiter und vorgeladene Personen. Die Farben, die wie vergessene Lichtquellen die ehemaligen Zellen erhellen, signalisieren Leuchtkraft und Harmonie. Diese strahlt über das Gebäude hinaus und ist als spannungsreiche Komposition von der Hofseite und den umliegenden Präsidiumsgebäuden erfahrbar. Frank Ahlbrecht, Anne Berlit

TRANSFORMATION LICHT

P R O J E K T D AT E N

Erweiterung des Polizeipräsidiums in Essen Das im Ersten Weltkrieg im klassizistischen Stil errichtete Essener Polizeipräsidium mit seiner beispielhaften preußischen Verwaltungsarchitektur erfuhr nach dem Abriss des nicht mehr zeitgemäßen „Gewahrsams“ durch einen modernen Bürotrakt eine baulich notwendige Ergänzung. Im April 2006 wurde der vom Essener Architekturbüro Frank Ahlbrecht geplante Neubautrakt fertiggestellt. Unter Beachtung der denkmalpflegerischen Auflagen entstand ein Dienst- und Verwaltungsgebäude, das auf das historische Kellergeschoss, das die zu bewahrende Haustechnik des gesamten Polizeipräsidiums enthält, aufgesetzt ist. Der Struktur der vorhandenen Blockbebauung folgend, ist der Baukörper im Westen einhüftig und im Osten zweihüftig ausgebildet. Im Anschlussbereich zu den bestehenden Gebäuden vermitteln gläserne Fugen zwischen Alt und Neu. Durch Treppen an den Kopfseiten werden die unterschiedlichen Höhenniveaus der Gebäude überwunden und das interne Wegegeflecht wieder hergestellt. Die drei fünfgeschossigen Bürobereiche, die durch gänzlich verglaste Flure, Treppenhäuser und Nebenräume optisch freigestellt sind, treten als hell geputzte Kuben gegenüber den Glasfassaden hervor. Das oberste Geschoss des Verwaltungsgebäudes ist als Staffelgeschoss ausgebildet und bringt die erforderlichen Nebenfunktionen unter. Es stehen 75 gleichwertige Büroräume für je 2–3 Personen zur Verfügung, die eine hohe Flexibilität bei der Nutzung und die Option, die Kapazität verschiedener Arbeitsgruppen erhöhen oder verringern zu können, sicherstellen. Darüber hinaus sind je Etage 3 Büros durch Faltwände zusammenschaltbar, um größeren Teams temporär Platz zu bieten. Durch die geforderte Gleichartigkeit der Büros entstanden gleichmäßig verteilte Achsen innerhalb der großen Fensterbänder. Die Gebäudefronten werden jedoch durch die freie Anordnung gedrungener und schlanker roter Fensterflügel stark belebt. Das Erscheinungsbild des 1.800 m2 Nutzfläche und 9.330 m3 umbauten Raum aufweisenden Gebäudes wirkt lebendig, modern und offen.

Fertigstellung: 4/2006 Nutzfläche: 1.800 m² Umbauter Raum: 9.330 m3 Projektbeteiligte Bauherr: Land NRW, vertreten durch Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Duisburg Entwurf: Frank Ahlbrecht, Architekt BDA, Essen Mitarbeit: Jörg Felix, Bernd Wiehle, Ricarda Laber Künstlerische Intervention: Künstlergemeinschaft Frank Ahlbrecht und Anne Berlit, Essen Beteiligte Firmen Generalunternehmer für den Rohbau: Erich Tönnissen GmbH, Kleve Generalunternehmer für den Ausbau: Heinrich Walter Bau GmbH, Borken Elektroinstallation: EES Eichsfelder-Elektro-Service GmbH, Deuna Aluminiumfenster: Hueck Hartmann, Wuppertal Künstlerische Ausgestaltung/Farben: Brillux, Bochum Aufzug: Janzhoff Aufzüge GmbH, Dortmund Fenster: Ferger GmbH Metallbau, Winnen/Westerwald

Die Gebäudefronten werden durch die freie Anordnung gedrungener und schlanker roter Fensterflügel stark belebt.

„Transformation Licht“ vernetzt alle 5 Geschosse des Gebäudes

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In Anlehnung an das Leben des Einsiedlers Bruder Klaus basiert der Entwurf auf der Idee, die vier Elemente Luft, Feuer, Erde und Wasser in eine zeitgenössische Architektursprache zu übersetzen. Über einem fünfeckigen Grundriss entstand so eine helle und klare geometrische äußere Form, die sich jedoch im Inneren zu einer amorphen höhlenartigen Struktur verwandelt. Geformt ist das 12 m hohe Bauwerk in Schichten aus Stampfbeton, einer unter der ländlichen Bevölkerung traditionell weit verbreiteten Bautechnik. Vier Elemente Das Element Luft wird durch die Fülle der kleinen Lichtund Luftöffnungen symbolisiert, die sich in der Außenhaut des Bauwerks befinden. Auch erlebt der Besucher beim Betreten des Kapellenraums einen intensiven „Hell-Dunkel-Hell-Effekt“. Das Element Feuer ist optisch und als Geruch deutlich wahrnehmbar durch Baumstämme, die zunächst als eine Art „verlorene Schalung“ zur Errichtung des Rohbaus benötigt wurden, um dann „ausgeköhlert“ zu werden. Geblieben sind der Geruch des Rauches und die verkohlte Wandstruktur mit den Negativabdrücken der Baumstämme. Das Element Erde findet seinen Ausdruck in der Materialwahl Beton. Dieser besteht aus Weißzement mit einem speziell ausgewählten Kies aus der Region. Farbgebung und Struktur der Betonoberflächen schaffen eine optische Verbindung zur Landschaft, insbesondere zu den umgebenden Ackerböden. Durch das offene Kapellendach wird eindringendes Regenwasser in den Innenraum geführt und zum Boden geleitet. Hierdurch wird das Element Wasser symbolisiert.

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>> Im Innern zeigt sich das Erschließungsgebäude in prägnantem Purpur

Schloss Freudenstein nach dem Umbau rechts: Außenansicht mit historischer Brücke links und unten: Das neue Erschließungsgebäude im Innenhof

Grundriss: Die geometrische Außenform kehrt sich im Innenraum zu einem amorphen Gebilde um

schaffen eine optische Verbindung zur Landschaft

Das Ausköhlern der Stämme hinterließ eine lebhafte Oberflächenoptik und einen prägnanten Holzgeruch

Die Strahlkraft des Bauwerks erschließt sich in der Ruhe des Innenraumes. Beim Innehalten kann man die Besinnung finden, die es Bruder Klaus ermöglichte, als Einsiedler zu leben. Thomas Schiefer

Foto Holzstruktur: © photocase.com

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Farbigkeit und Struktur der Betonoberflächen

Vom Geruch des Holzes Kapelle in der Eifel Baugeschichte Schloss Freudenstein befindet sich am Rande der Innenstadt von Freiberg in Sachsen. Durch Markgraf Otto von Meißen 1168 als Schutzburg des Silberbergbaus errichtet, residierte Herzog Heinrich erst ab 1505 in Freiberg. Mit der Neuordnung des Schlosses 1566 durch Baumeister Hans Irmisch unter Aufsicht des Rochus zu Lynar begann die Blütezeit Freudensteins. Nach der Zerstörung der Inneneinrichtung im Siebenjährigen Krieg und dem anschließenden Verfall kam das Schloss 1784 in den Besitz des Militärfiskus. Es erfolgte der komplette Umbau zum Magazin. Die Renaissancefenster wurden durch kleinformatige Speicherfenster ersetzt, im Inneren wurden niedrige Speichergeschosse in einfacher Bauweise eingezogen. In der Zeit der napoleonischen Besetzung im Jahre 1813 diente das Schloss zeitweise als Lazarett für 1500 Verwundete. 1957 bis 1979 nutzte es die örtliche LPG als Getreidespeicher. 2004 ging es in das Eigentum der Stadt Freiberg über. 2005 wurde mit einem europaweiten Wettbewerb der Umbau von Schloss Freudenstein zu einem Ort der Kultur gestartet, bei dem das Berliner Büro AFF architekten den 1. Preis erhielt. Neben dem Sächsischen Bergarchiv und einer Gaststätte wird im Herbst 2008 die Mineraliensammlung „terra mineralia“ einziehen. Die vierflügelige Anlage besteht heute aus Langem Haus, Neuem Haus, Kirchenflügel, Großem Turm und Schmalem Haus. Einheitliches Ganzes An erster Stelle der Planung sollte die Vermittlung zwischen den Zeugen der unterschiedlichen Bauepochen und Nutzern erfolgen. Ein Grundstein dafür, einem „vergessenen“ Schloss wieder ein Gesicht zu geben, war die offene Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt. Unter seiner Begleitung wurde ein Abwägungsprozess zur Bewahrung bauhistorischer Befunde und zur Geburt neuer räumlicher Qualitäten kultiviert. Nach Festlegung der bestimmenden Grundlagen – Rückführung zweier Gebäudeflügel in den Zustand der Renaissance, Erhalt der Speicherfassaden für das Lange Haus und den Kirchenflügel, Rekonstruktion von Sachsens erstem doppelläufigen Treppenhaus aus dem 16. Jahrhundert und Erhalt prägender Elemente der Speichernutzungszeit – konzentrierte sich die Entwurfsarbeit auf die Ausbildung der neuen Ergänzungen. Die zentrale Gestaltungsaufgabe bestand darin, Schloss Freudenstein als einheitliches Ganzes darzustellen. Ein 2000 m² großes Archiv für Europas vollständigste Sammlung montaner Schriften in dem kurzen geforderten Zeitfenster von knapp drei Jahren für Planungs- und Bauzeit zu realisieren, verlangte von allen Beteiligten mehr als man aus üblichen Projekten kannte. Bereits in der Konzeptphase wurde dazu eine Basis aus der Zusammenarbeit mit Statikern und Haustechnikern geschaffen.

FUNKTION EINER ARCHE UMBAU UND SANIERUNG VON SCHLOSS FREUDENSTEIN IN FREIBERG

Sogenannte Hutzen durchdringen die alten Speicherfenster und sorgen für die Verankerung zwischen neu geschaffenem Innenraum und historischem Außenmauerwerk

n Mechernich in der Eifel steht der Bau einer Kapelle kurz vor dem Abschluss. Bauherr ist der Landwirt Hermann-Josef Scheidtweiler, der sie zu Ehren des Schweizer Nationalheiligen Nikolaus von Flüe – Bruder Klaus – weitestgehend in Eigenleistung errichtet. Dieser Wunsch resultierte aus seinem langjährigen Engagement im „Katholischen Landvolk“, dessen Schutzpatron Bruder Klaus ist. Für die Planung konnte Hermann-Josef Scheidtweiler über die Diözese Köln den Schweizer Architekten Peter Zumthor gewinnen, der als Voraussetzung den Anspruch formulierte, auch Details vorgeben und realisieren zu können.

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Querschnitt: Die Höhenentwicklung im Innenraum ist in der Außenform nicht ablesbar

Längsschnitt: Der Innenraum wird über ein Oberlicht erhellt, wohin er konisch aufstrebt

Winzige Löcher in der Fassade lassen Lichtstrahlen von außen in den Andachtsraum dringen


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DER WASSERTURM DER WASSERTURM

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>> Prenzlauer Berg ist der älteste Berliner Wasserturm, fertiggestellt 1877 und in Betrieb bis 1952. Er diente nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren zur Versorgung des rasch wachsenden einstigen Arbeiterbezirks.

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Unterhalb des Wasserbehälters befanden sich die Wohnungen der Maschinenarbeiter des Turms; diese Wohnungen im Wahrzeichen des Prenzlauer Berges sind auch heute noch bewohnt und sehr begehrt. Als Symbol war er Bestandteil der beiden Bezirkswappen von 1920–1987 und 1987–1992.

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>> Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten diente das zum Wasserturm gehörende Maschinenhaus I der SA im Frühjahr 1933 als wildes Konzentrationslager, in dem Kommunisten, Sozialisten, Juden und andere den neuen Machthabern unliebsame Personen ohne Gerichtsurteil interniert und ermordet wurden.

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nzige >> Im Herbst 1934 wurde das SA-Heim aufgelöst r Str. und mit der Umgestaltung des Geländes zu einer öffentlichen Grünanlage begonnen. Im Zuge istr. I dieser Maßnahme wurde das Maschinenhaus Sredzk im Juni 1935 gesprengt. Die Einweihung der Grünanlage erfolgte am 1. Mai 1937. Am Standort des Maschinenhauses I befindet sich heute Str ein itz er . Kollw Platz Wörth Spielplatz.

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