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So sind die Karten gedacht Wir haben möglichst einfache und praxisnahe Gruppenstunden und Aktionen konzipiert. Ihr könnt die Karten also einfach rausnehmen, durchlesen und die Aktion durchführen. Wo Vorbereitung notwendig ist, ist das in der Kopfzeile beschrieben. Das leitet Euch durch die Karten Projekt Zukunft – sozial, ökologisch, gerecht. Große Worte, die wir uns für das aktuelle Jahresthema ausgesucht haben. Aber so schwer, dieser Vision näher zu kommen, zumindest in kleinen Schritten, ist es dann doch nicht. Wie wir in unserem Alltag sozial, ökologisch und gerecht handeln können um unsere Erde auch nachkommenden Generationen noch in annehmbaren Maß verfügbar zu erhalten und warum wir dies als KjGlerinnen und KjGler auch tun (wollen), dazu hilft Euch dieses Praxispaket. In der Broschüre findet ihr Hintergrundinformationen, z.B. eine Siegelkunde und Gedankenanstöße zu den drei Schlagworten und im Praxisfächer gibt es Praxiskarten, die Euch Methoden vorschlagen, wie ihr auf Sommerlagern und in Gruppenstunden, mit der Leiterrunde und der ganzen Pfarrgemeinde bei Euch das Projekt Zukunft starten könnt.

Für welche Gruppe könnt ihr die Methode anwenden könnt, wird auf jeder Karte mit den 6 verschiedenen Reitern gekennzeichnet. geeignet für

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Pfarrei

Aktionstag

Dekanatsteam Gruppenstunden

Spiri

Sommerlager

Außerdem gibt es zu jeder Methode folgende Angaben: Dauer wie lange braucht ihr ungefähr Material welches Material wird benötigt Ort wo das Ganze stattfinden kann Vorbereitung was ihr vorab bedenken und vorberei-

ten müsst Hinweise und Varianten geben Euch Ideen, wie ihr das Ganze für Eure Gruppe abwandeln könnt. bei diesem Zeichen gibt es weiteres Material unter www.heldenkampagne.de

Lasst uns gemeinsam das Projekt Zukunft voranbringen

Und nicht vergessen, mit jeder gemachten Aktion kannst Du Punkte und am Ende tolle Preise sammeln im MitMach-Bonus-Programm auf www.heldenkampagne.de

Euer AK Helden und die KjG-Diözesanleitung

Nun wünschen wir Dir viel Spaß und Freude!


Klamottencheck

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Gruppenstunden

Für Gruppenstunden (ab 12Jahren) Dauer

1,5 h Weltkarte, Film „Der Weg meiner Jeans“, ein altes Kleidungsstück, Eddings, optional Internet Ort Gruppenstundenraum Vorbereitung Internetseiten heraussuchen, Filmvorführung vorbereiten Material

Die Welt besser zu machen geht mit kleineren Schritten als euch vielleicht bewusst ist, zum Beispiel beim Kauf unserer Klamotten. Ablauf Nach einem kurzen Anschuggerle setzt ihr euch zusammen und schaut auf die Etiketten eurer Kleider. Dort seht ihr „Made in...“ geschrieben; das zeigt euch, wo eure Kleider produziert wurden. Was denkt ihr, warum eure Kleider in solch exotischen Ländern hergestellt werden? Tauscht eure Ideen aus. Tipp: Wenn ihr eine Weltkarte habt, könnt ihr dort nachschauen wo die Länder liegen, in denen eure Kleider produziert werden. Schätzt die Entfernung von dort bis nach Deutschland. Egal von welchen Firmen ihr eure Anziehsachen kauft, die meisten Klamotten werden mittlerweile in Asien produziert. China ist zurzeit das größte Land für die Herstellung von Kleidern, Bangladesch ist das zweitgrößte. Über 3 Millionen Menschen arbeiten in Bangladesch in Fabriken, die Kleider für Europa und die USA produzieren. Die Firmen lassen ihre Produkte dort nähen, weil sie dort weniger Lohn zahlen müssen und so die Produktion insgesamt günstiger ist. Dadurch ist zwar auch der Preis für die Kleider günstiger, aber die Firmen ma-


chen immer noch einen hohen Gewinn und die Arbeiter in den Fabriken leiden meistens unter schlechten Arbeitsbedingungen. Im April ist ein Fabrikgebäude in Bangladesch zusammengestürzt. Der Einsturz hat über 1.100 Menschen das Leben gekostet, die in der Fabrik gearbeitet haben, um Kleider für westliche Firmen zu nähen. Mehr Informationen unter http://www.tivi.de/ fernsehen/logo/artikel/41030/index.html Schaut euch den Film „Der Weg meiner Jeans“ an. Nehmt ein altes Kleidungsstück und schneidet es in drei gleichgroße Teile. Teilt euch in drei Gruppen auf. Eine Gruppe repräsentiert die Fabrikarbeiter, eine andere eine Kleidungsfirma und die dritte Gruppe uns Konsumenten. Jede Gruppe bekommt ein Kleidungsteil und schreibt darauf, was sie als Käufer, Firma oder Arbeiter verbessern könnten bzw. was besser sein sollte. Setzt euch wieder zusammen und jede Gruppe fügt ihr Kleidungsstück wieder ein. So seht ihr, wie Käufer, Firmen und Arbeiter zusammenarbeiten müssen, um faire Bedingungen zu schaffen (z.B. Konsumenten müssen bereit sein für faire Löhne und bessere Qualität einen höheren Preis zu zahlen, sie müssen die Firmen dazu auffordern ihre

Produktionsbedingungen zu Gunsten der Arbeiter zu verbessern, die Arbeiter müssen sich gegen die schlechten Bedingungen wehren, dabei sollten ihre Regierungen sie unterstützen, die Firma muss sich für die Einhaltung der Sicherheitsstandards und fairer Löhne verpflichten) Was könnt ihr für einen nachhaltigeren Umgang mit Kleidung tun? Hier ein paar Ideen: •• organisiert einen Kleidertausch oder Flohmarkt •• gestaltet Kleider, die euch nicht mehr gefallen, durch Bügelbilder oder Färben kreativ um •• Nehmt ein altes Kleidungsstück, z.B. Jeans. Mit Nadel, Faden und Aufnäher könnt ihr daraus Taschen basteln http:// www.praxis-umweltbildung.de/dwnl/kleidung/ bastelanleitung_tasche.pdf Hinweis Hier werden grüne Mode-Labels aufgeführt http://www.utopia.de/produktguide/mode-35/gruene-modelabels Ihr seht: Fair produzierte Kleidung muss nicht automatisch alternativ oder super teuer sein.


Picobello aufgeräumt

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Gruppenstunden

Sommerlager

Für eine Gruppe ab 6 Personen (ab 8 Jahren) Dauer

1,5 h Material PET-Flasche, Stoffreste (sollten nicht zu leicht ausfransen), Schere, Cutter, Heißklebepistole, breites Isolierband/Klebeband, nach Belieben Pailletten, Bänder, Knöpfe Vorbereitung alte PET Flaschen sammeln, eine Armreif als Vorlage basteln, zwei Bananen essen, über die Verwertung des Mülls vor Ort informieren Für allgemeine Informationen könnt ihr http://tiny.cc/muelltrennung nutzen. Warum ist es wichtig, Müll zu trennen und was kann man daraus noch machen? Ablauf Begonnen wird mit einem kleinen Anschuggerle. Hierfür teilt sich die Gruppe in zwei gleichgroße Mannschaften. Die Mannschaften stellen sich jeweils in einer Reihe auf. Am anderen Ende der Strecke liegen ein gelber Sack, ein Restmüllsack und eine Bananenschale. Die Gruppen überlegen sich für jeden Gegenstand ein nonverbales Zeichen und dürfen dann nur noch nach vorne, also in Richtung der Gegenstände, schauen. Nur der letzte der Reihe darf sich umsehen und bekommt einen der Gegenstände gezeigt. Er gibt das dafür ausge-


machte Signal nach vorne weiter. Der oder die Erste in der Reihe läuft los und versucht zuerst den richtigen Gegenstand hochzuhalten. Die beiden Vordersten nehmen nun den letzten Platz ein und das Spiel beginnt von vorne.

Gemeinsam wird diskutiert: •• Gab es überraschende Müllfunde? •• Hättet ihr das auch einfach weggeschmissen?

Im Anschluss gibt es einen kurzen Input:

Nach so viel Theorie wird jetzt gebastelt:

Es soll innerhalb von 15 Minuten Müll um das Gemeindehaus/die Kirche/angrenzendes Gebiet gesammelt werden - wer am meisten findet, hat gewonnen. Nach Ablauf der Zeit wird der gesammelte Müll gesichtet und bei einem Quiz sortiert. Bereitet dazu entsprechende Säcke und Behältnisse vor. Ist der Müll vollständig getrennt, kann die Gruppenleitung kurz erklären, was mit dem jeweiligen Müll passiert.

Die PET-Flaschen kommen zum Einsatz. Daraus sollen Armreife gebastelt werden, denn: Müll ist nicht gleich Müll, vieles kann wieder genutzt werden. Wie das Basteln funktioniert, findet ihr auf http://tiny.cc/armreif Viel Spaß dabei!


Fair und lecker – geht das?!

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Gruppenstunden

Sommerlager

Für eine Gruppe ab 5 Personen ab 8 Jahren

1h 1 Tafel faire Schokolade, Zeitungspapier, Messer, Gabel, Schnur, Würfel, Verkleidung (Mütze, Handschuh,...), Fairtrade-Produkte & entsprechende Markenprodukte, Augenbinden, Plakat, Eddings, Zutaten für Waffeln Ort in und um die Küche Vorbereitung Schokolade einpacken, Kostproben in Schälchen richten Dauer

Material

Schmeckt die Marke wirklich besser als ein Fairtrade-Produkt? Ablauf Zum Einstieg wird faire Schokolade ausgepackt. Es wird reihum gewürfelt und sobald jemand eine 6 würfelt, darf er oder sie sich die Verkleidung anziehen und versuchen, die Schokolade mit Messer und Gabel auszupacken und zu essen. Sobald die nächste 6 fällt, wird weitergegeben. Ist das Spiel vorbei, kann es mit der Verkostung losgehen. Pro Runde gibt es ein Fairtrade- und ein entsprechendes Markenprodukt. Zur Verkostung bieten sich an: Schokolade, Kaba, Chips, Kekse, Honig, usw. (Auf www.fairtrade-deutschland.de findet ihr weitere Produkte). Die Gruppenkinder bekommen die Augen verbunden und müssen anhand des Geschmacks festlegen, welche der Kostproben besser schmeckt. Auf einem Plakat wird das jeweilige Ergebnis notiert. Daraus ergibt sich eine Art Statistik, wie oft fair/Marke besser schmeckt.


Gemeinsam wird dann das Ergebnis angeschaut und darüber diskutiert – ihr könnt euch mit folgenden Fragen beschäftigen: •• Habt ihr das Ergebnis so erwartet? •• Was fällt auf/ überrascht/...? •• Wie lautet euer Fazit? Sollte die Abstimmung deutlich für faire Produkte ausfallen oder sich in der Waage mit den Markenprodukten halten, bietet euch dies eine gute Argumentationshilfe für den Kauf fairer Produkte. Ansonsten könnt ihr das Ergebnis nichtsdestotrotz zum Anlass dafür nehmen, auf die vielen Zusatzstoffe in Markenprodukten oder die schlechten Arbeitsbedingungen, unter denen sie produziert werden, einzugehen. Zum Abschluss gibt es Waffeln mit selbstgemachter Nuss-Nougatcreme aus fairen Produkten.

Die Message dieser Gruppenstunde lautet: Auch Selbstgemachtes/faire Produkte schmecken gut. Es müssen nicht immer die alt bekannten Marken sein.

Nuss-Nougatcreme für 4 Personen Zutaten 125g Erdnussmuß 125g Butter 100 g Honig 1,5 Esslöffel Kakao Zubereitung: Butter schaumig schlagen und mit allen anderen Zutaten gut verrühren.


Anno 2114

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Aktionstag

Gruppenstunden

Sommerlager

Für Kinder von 8 bis 15 Jahren, ab 5 Personen Dauer 2h Material

Plakat, Kulis, Bundstifte, Briefumschläge, Papier, Hilferuf aus der Zukunft, Wasser in verschiedenen Mengen (Eimer, Glas, evtl. gefroren oder salzig), Papier-Schollen, Schnur, evtl. Speiseeis, Tempos, Samen, evtl. Blumentopf draußen und drinnen Vorbereitung 30min Ort

Alles was wir heute tun hat Auswirkungen auf die Zukunft unserer Erde. Die Gruppenkinder sollen für die Probleme unserer Welt sensibilisiert und ihre Weitsicht geschult werden. Ablauf Ihr startet das Szenario als Art Zukunftskongress: jedes Gruppenkind spielt einen Experten, der eine Prognose für die Zukunft aufstellen darf, das Wort geht reihum, ein schreibt oder malt die Thesen auf ein großes Plakat. Nach der Runde trifft ein Hilferuf aus der Zukunft ein: Liebe Vorfahren, wir müssen mit Überflutung, Hitze, Wassermangel und einer zu hohen CO2Konzentration kämpfen. Ihr alleine könnt uns retten! Bitte helft uns! Brecht zur Expedition Zukunft auf! Es erwarten euch verschiedene Herausforderungen in einem Parcours.


1. Trinkwassermangel Teilt die Kinder in Kontinente ein. Jeder Kontinent bekommt eine gewisse Wassermenge (evtl. mit Salz oder Eiswürfeln). Wie schaffen wir es eine gerechte Verteilung zu erreichen? Der Austausch ist nur durch Schmuggel (Mund/Kleidungsstücke) möglich. 2. Überflutung Die Kinder stehen im Hochwasser und müssen sich über Holzbretter in eine neue Heimat retten. Legt eine Ziellinie fest. Jedes Kind bekommt ein Brett (wenn‘s schwierig sein soll weniger). Die Bretter müssen immer von einem Körperteil berührt werden, sonst werden sie weggeschwemmt. Die Kinder können also durch Stehen auf und weiterreichen der „Schollen“ die Strecke überwinden. 3. Es wird heiß Die Kinder sind in einem heißen Land eingesperrt und müssen über „Gebirge“ fliehen. Spannt dazu im Dreieck Schnüre in verschiedenen Höhen. Über jedes Seil darf nur eine bestimmte Anzahl von Kindern steigen. Die Kinder helfen sich gegenseitig die Schnüre, ohne sie zu berühren, zu passieren.

Achtet auf die Sicherheit der Kinder!!!

4. Zu viel CO2 Um einer Überbelastung der Atmosphäre vorzubeugen, braucht es viele Pflanzen, die Abgas in Sauerstoff umwandeln. Steckt Pflanzensamen in Taschentücher und verteilt diese an die Kinder. Steckt ein Feld ab und darin eine Zielzone mit einem Eimer. Die Kinder versuchen die Samen vom Rand des Spielfelds in die Zielzone zu schmuggeln. Es gibt einen Fänger, der versucht den Kindern die Ware durch abschlagen und durchsuchen abzunehmen. Alle durchgebrachten Samen schmeißen die Kinder in der Zielzone in den Eimer. In der Zielzone selbst darf nicht mehr abgeschlagen werden. Am Ende könnt ihr die Samen entweder gemeinsam einpflanzen oder jeder nimmt ein Päckchen mit. Zum Abschluss: Zukunfstpost Die Kinder dürfen ein Bild von der Welt in 100 Jahren malen oder einen Brief an sich selbst schreiben: „Wie sieht meine Zukunft aus? Wie sieht die Zukunft der Welt aus und was kann ich schon jetzt für eine gute Zukunft tun?“. Entweder die Kinder nehmen ihr Werk mit oder ihr schickt es ihnen später zu. Hinweis Die Bausteine der Expedition können beliebig zusammengestellt und erweitert werden.


Filmabend

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Pfarrei

Dekanatsteam

Aktionstag

Für die Gruppenstunde und alle weiteren Gruppierungen der Gemeinde

2h Film, Verpflegung, Fernseher/Beamer und Leinwand Ort In den Pfarrräumen oder einem anderen, gemütlichen Raum, alternativ auch als Open-Air-Kino im Sommer Vorbereitung Film auswählen, Diskussionsmethoden auswählen/vorbereiten, Verpflegung richten/selber machen Dauer

Material

Dies ist ein Vorschlag für einen Filmabend, bei dem man seine Gedanken zum Film loswerden und mit anderen austauschen kann. Mit den vorgestellten Methoden könnt ihr nach besonders eindrücklichen oder bedenkenswerten Szenen gut ins Gespräch kommen. Außerdem gibt es ein paar Filmtipps als Anregung! Seid ihr bereit für die Realität? Dann ab vor die Glotze! Methoden, um ins Gespräch zu kommen: Kugellager: Die Gruppe wird halbiert. Die eine Hälfte bildet einen Innenkreis mit dem Rücken zur Kreismitte. Die andere Hälfte bildet einen Außenkreis mit Blick Richtung Kreismitte, sodass sich jeweils 2 Personen gegenüber stehen. Es gibt eine Fragestellung, die zunächst von den Personen im Innenkreis innerhalb von 1-2 Minuten beantwortet wird. Danach ist der Außenkreis dran. In der nächsten Runde rutscht der Außenkreis um 2 Personen nach rechts weiter und das Procedere wiederholt sich. Diskussion in Kleingruppen: Bildet Kleingruppen mit ca. 3-4 Personen. Anhand von Leitfragen besprechen die Gruppen das gerade Gesehene. Nach 5-10 Minuten berichtet jede Kleingruppe kurz im Plenum, worüber sie gesprochen haben und was ihnen wichtig ist.


Ideenwerkstatt in der Kleingruppe: Die Kleingruppen entwickeln Ideen für das eigene Konsum-/ Wegwerf-/ oder Umweltschutzverhalten. Nach 10 Minuten präsentieren die Gruppen ihre Ideen dem Plenum. Die Vorschläge werden zusammengetragen und in den Gruppenräumen als Erinnerung und Motivation für die Zukunft aufgehängt.

„Plastic Planet“ von Werner Boote - Guter Film über die Gefahren sowie die Rolle und Verbreitung von synthetischen Kunststoffen in unserer Welt.

Mögliche Leitfragen

„Eine unbequeme Wahrheit“ von Davis Guggenheim – Der Klassiker zum Klimawandel und globaler Erwärmung. Schon etwas älter, aber die Botschaft ist immer noch brandaktuell und superwichtig.

•• Was fühlt ihr beim Anblick dieser Bilder? •• Was denkt ihr über…? •• Was haltet ihr von Klimawandel/Bio-Essen/schnellen Autos…? Film-Tipps für den nachhaltigen TV-Genuss „We feed the world“ von Erwin Wagenhofer - Einer der Klassiker. Ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss.

„Unser Täglich Brot“ von Nikolaus Geyrhalter - Erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden.

Variante Auch möglich als Filmreihe (z.B. jeweils von einer anderen Gruppe aus der Gemeinde vorbereitet) Hinweis Wie wäre es mit selbstgemachtem Bio-Popcorn und Fruchtsäften aus der Region?


KjG-Garten

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Pfarrei

Aktionstag

Gruppenstunden

Für die Gruppenstunde oder die ganze Pfarrei Dauer

etwas Zeit für die Vorüberlegungen, erstes Anlegen 4h, danach langfristiges Projekt Material Erde, Samen, Werkzeuge Ort Pfarrgarten, nahes Beet Vorbereitung Material beschaffen, Ort vorbereiten, Absprachen treffen

Ein KjG-Garten ermöglicht gemeinsames Lernen, gemeinsames Pflanzen und gemeinsames Ernten. Nach dem Konzept des gemeinsamen Gärtnerns wird so ein Lernort geschaffen. Eigene Erträge können geerntet und dadurch Gemeinschaft und Natur erlebbar gemacht werden. Ablauf Zu Beginn solltet ihr mit der Pfarrei oder der Gemeindeverwaltung abklären, wo ein solcher KjG-Garten möglich ist. Der erste Schritt ist die Bepflanzung zu planen: Dazu gehört zu überlegen, welche Samen oder Setzlinge ihr pflanzen wollt und wann diese ausgesät, bzw. gepflanzt werden müssen. Sinnvoll ist dafür auf pflegeleichte Pflanzen zurückzugreifen, von denen alle beim Ernten etwas haben können, z.B. Rhabarber, Erdbeeren, Beerenfrüchte wie Himbeere, Brombeere oder Johannisbeere, Tomaten, Zucchini. Eventuell solltet ihr, wenn ihr Samen nutzen wollt, diese schon vorab innen vorziehen. Beachtet einfach die Anweisungen auf den Packungen. Gemeinsam wird Werkzeug und Material besorgt. Als erster Schritt wird dann das Beet/ der Acker vorbereitet: Unkraut entfernen, Erde aufschütten, mit natürlichem Dünger, zum Beispiel Pferdemist, die Erde fruchtbarer machen.


In einer Pflanzaktion wird der Garten gestaltet: Dazu gehört das Pflanzen und das angießen. Vielleicht könnt ihr auch ein kleines Pflanzfest machen und so gleich mehrere Leute als Gartenpfleger ins Boot holen. Ein Garten muss natürlich gepflegt werden das ist eine langfristige Aufgabe. Plant ein, wer immer mal wieder nach den Pflanzen sieht. Jeder und jede ist mit verantwortlich. Falls ihr den Garten öffentlich anlegt, könnt ihr auch ein Schild dazu hängen. Darauf könnt ihr erklären, um was es sich handelt und alle zum pflegen und ernten einladen. Wenn Hochsaison in eurem Garten ist, könnt ihr ein Erntefest veranstalten und so allen danken und eure Erträge genießen. Wenn ihr Zucchini angepflanzt habt, bietet sich zum Beispiel ein Zucchinireibekuchenfest an. Variante Wenn ihr in größeren Dimensionen denkt, könnt ihr Beete in der ganzen Stadt oder Gemeinde bepflanzen. Haltet dazu Rücksprache mit der Gemeinde oder dem Ordnungsamt.

Zucchini-Reibekuchen Zutaten 1 kg Zucchini 1 kg Kartoffeln 5 Eier 4 EL Mehl Salz und Pfeffer Nach Belieben Knoblauch und Kräuter (z.B. Thymian). Öl zum Ausbacken Zubereitung Die Zucchini waschen und grob raspeln. Die Kartoffeln schälen und fein reiben. Beides ausdrücken und leicht abtropfen lassen. Nun die Eier, das Mehl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymian zugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Teig portionsweise in Öl zu kleinen Plätzchen ausbacken. Heiß servieren.


Diskussionsabend

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Pfarrei

Dekanatsteam

zum Thema Nachhaltigkeit Ein Generationengespräch Für die Pfarrei, ab 15 Personen, umso mehr desto besser Dauer

1,5 – 2 h Material Leitfragen auf Kärtchen, Knabberzeug und Getränke Ort großer Saal/Raum für einen Stuhlkreis und Gruppentische Vorbereitung Einladungen, Personen für ein Statement finden, Moderation finden, Leitfragen für die Kleingruppenphasen formulieren und ausdrucken, Saal vorbereiten: Stuhlkreis, evtl. Gruppentische um den Kreis aufstellen Eine etwas andere Möglichkeit so eine Diskussion aufzuziehen ist ein „Generationengespräch“ in der Pfarrei. Hierbei lädt man die ganze Gemeinde zu diesem Abend ein und je mehr Vertreter aus verschiedenen Generationen dabei sind, desto vielfältiger und spannender wird der Abend! Möglicher Ablauf Zu Beginn begrüßt ihr alle Anwesenden und heißt sie herzlich willkommen. Den Diskussionsabend startet ihr im Stuhlkreis mit 4-6 persönlichen Statements von verschiedenen Personen aus verschiedenen Altersgruppen (25 Min). Bei den Statements geht es darum, verschiedene Positionen zum Thema zu hören. Wie stehen die Redner zum Thema, wie gehen sie damit um, welche Bedeutung hat es für sie?


Danach geht es mit der Kleingruppenphase (30 Min) weiter. Eine günstige Kleingruppengröße sind ca. 5-6 Personen. So sind möglichst viele verschiedene Altersgruppen vertreten. Als Gruppenteiler stellen sich alle nach ihrem Alter auf, dann wird der Reihe nach bis auf die Anzahl der Kleingruppen (z.B. 6 bei 30 Teilnehmern) durchgezählt. Nun geht „jede Zahl“ an ihren Gruppentisch. Darauf finden sie einen Zettel mit Leitfragen zum Thema: Was bedeutet Nachhaltigkeit für Dich?

gruppe, in der jeder noch mal einen neuen Aspekt einbringen, seinen Standpunkt verdeutlichen oder von seiner Vision einer besseren Zukunft erzählen kann. Als Abschluss (5 Min) bietet es sich an, einen zum Thema passenden Text oder ein kurzes Zitat wie zum Beispiel die Weissagung der Cree vorzulesen: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Was heißt das für dich in deinem Alltag? Muss sich etwas ändern? Was? Wer muss etwas ändern? Was denkst du über die Zukunft im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Klimawandel, Umweltzerstörung,...? Nach der Kleingruppenphase kommt ihr noch einmal im Plenum zusammen (45 Min). Jetzt erzählen jeweils 1-2 Personen, was die wichtigsten Gesprächsschwerpunkte in ihrer Gruppe waren und versuchen kurz und knapp die verschiedenen Standpunkte wiederzugeben. Danach könnt ihr Raum lassen für eine moderierte Diskussion in der Groß-

Variante Nachhaltigkeit ist für euch ein alter Hut? Andere mögliche Themen sind zum Beispiel: •• Good Food, Bad Food – Was gibt dein Kühlschrank her? •• Lebenstraum Zukunft – Was treibt, was bleibt? Hinweis Wie wäre es mit ein bisschen Knabberzeug und Getränken an den Gruppentischen? Das sorgt für eine gute Sitzungskultur und lockert die Stimmung.


Schöpfung 2, 3, 4!

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Pfarrei

Dekanatsteam Spiri

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Aktionstag Gruppenstunden Sommerlager

Erlebnisgottesdienst zum Jahresthema Für deine Gruppenstunde, deinen Jugendgottesdienst, dein (Zelt-)Lager Dauer

60 Minuten Material Scheinwerfer, Moltonstoffe, Wasser und Eimer oder irgendein Gefäß, Erde, Pflanzen, Papiertiere, Vögel, Fische, Menschen, Barbiefiguren oder Puppen, Liegestuhl Ort eine Wiese, eine Turnhalle, ein großer Platz - wo immer es dir gefällt und du Strom hast Vorbereitung Inhaltliche Vorbereitung und Impulstexte schreiben (siehe unten) Wir sind die Stellvertretenden Gottes - und das feiern wir! Vorab Besorge eine Bibel, lese GEN 1, 1-2, 4a durch und mache Dir dadurch klar: Das Ziel der Schöpfung ist der Sabbat. Es soll gefeiert werden, dass Gott Ordnung ins Chaos brachte und der Mensch die Aufgabe hat, auf die Welt Acht zu geben. Mache dir das Bild des Hirten klar, der das Schaf unterdrückt und dabei den Löwen mit dem Stock von der Herde abhält. Herrschen heißt, bewahren. Da wir Menschen über die Welt herrschen, haben wir sie zu bewahren. Alles Handeln der Menschen muss dem Wohle der Erde, des beherrschten, zugerichtet sein und vor allem Gott zugewandt, in der Feier. Schreibe Impulstexte (siehe Hinweise unten) auf und bring diese in den Gottesdienst mit ein.


Ablauf Nach der Begrüßung und einem Lied wird die Schöpfungsgeschichte gelesen. Nach jeder Schöpfung, also nach jedem Tag, wird gestoppt - es wird geschöpft: Stelle das Licht ein, stelle ein Tier dar. Ihr baut mit jedem Tag die Welt auf. Ihr seid für diesen Moment Gott. Nach jedem Tag, bei jedem Stopp, gib den Teilnehmenden genug Zeit, eigene Gedanken zu fassen. Gib Ihnen auch deine Impulstexte zu Licht und den anderen Geschöpfen nach jedem Tag mit. Ein Text könnte heißen: „Licht, du durchbrichst die Dunkelheit. Du schenkst mir Wärme, Orientierung. Und wenn du weg bist? Was mache ich dann? Wo gehe ich hin? Licht, es ist gut, dass du da bist.“ 

Nach jedem Tag und jedem Impulstext könnt ihr eine Strophe von „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ singen. Zum Abschluss, nachdem ihr die Welt geschöpft und euch Gedanken gemacht habt, formuliert ihr Fürbitten und einen Segen. Hinweis Gott ist nicht nur in kirchlichen Gemäuern, sondern draußen in der Natur ganz groß, deshalb haben wir uns eine Wanderung überlegt, welche Aufbruch, Schöne Natur, Weggefährten, Tiefpunkte, Gemeinschaft und das Leben als Weg thematisiert. Es sind erlebnispädagogische und spaßige Elemente integriert, sodass es sich auf jeden Fall lohnt auf www.heldenkampagne.de nachzuschauen.


Candle light soirée

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Pfarrei

Dekanatsteam

Aktionstag

Sommerlager

Für Leitungsrunden, Dekanatsteams, Gemeindemitglieder Dauer

Abendveranstaltung, ca. 3 Stunden Material Essen, Kerzen, Dekoration Ort Gemeindesaal, größere Räumlichkeit Vorbereitung Werbephase, Rezepte raussuchen, Terminabsprache, Raumreservierung Candle light soirée – was ist das? Hier geht es um eine Veranstaltung ohne elektrisches Licht. Der Abend wird mit Kerzenschein gestaltet. In Anlehnung an die internationale Earth Hour (http://de.wikipedia.org/wiki/Earth_Hour) soll ein Abend mit einem Menü gestaltet werden, ohne dass es Licht dafür gibt. Das kann natürlich irgendwann im Jahr stattfinden und ob ihr den Abend drinnen oder draußen gestaltet, ist euch überlassen. FÜR WEN? Ihr solltet euch anfangs überlegen, für wen ihr die Candle light soirée gestalten möchtet. Wer ist eure Zielgruppe? Gemeindemitglieder, Familien, Kinder und Jugendliche? Wenn der Abend für erwachsene Menschen sein soll, bietet sich auch ein Termin unter der Woche an. Oder wie wäre es, eure Aktion beim Pfarrfest zu integrieren? WAS GENAU? Wenn ihr Ort und Termin gefunden habt, ist der nächste Schritt einen groben Ablauf des Abends zu überlegen. Möchtet ihr nur ein drei Gänge-Menü servieren? Wie können die Teilnehmenden einbezogen werden? Wäre es nicht eine Idee, Texte, Musik und Gedichte zwischendurch einzubauen, die mit dem Thema Licht, Strom, Nachhaltigkeit zu tun haben?


WERBUNG! Dafür sind das Pfarrblatt, die Lokalzeitung, das Internet, Facebook und Gottesdienste, bei welchen ihr darauf aufmerksam macht, gut geeignet. Im Internet findet ihr eine Blanko-Vorlage eines Plakates, welches ihr für eure Aktion verwenden könnt. Denkt an die Möglichkeit der Anmeldung und überlegt euch, ob die Teilnehmenden ihre eigene Kerze mitbringen sollen. Ihr solltet die Veranstaltung mit einer Anzahl kalkulieren: wie viele sollten mindestens kommen, wie viele können es maximal sein? REZEPTE ÜBERLEGEN! Vielleicht könnt ihr euch hier bei eurer Lagerküche Tipps holen und sie um Unterstützung bitten. Auch der Pfarrgemeinderat wäre eine gute Unterstützungsmöglichkeit und dadurch gewinnt eure Aktion an größerer Bekanntheit. Für die Rezepte haben wir auf www.heldenkampagne.de auch Tipps und Ideen gesammelt, die ihr euch downloaden

könnt. Sie sind ökologisch und nachhaltig, passen also gut zum Thema des Candle light soirées. DER TAG IST DA! Einkaufen und das Essen vorbereiten, sowie den Raum dekorieren. Hier könnt ihr die Möglichkeit nutzen, auf euch und eure Themen aufmerksam zu machen. Für den Abschluss des Abends könnt ihr euch überlegen, ob ihr eine Cocktailbar einbaut und den Abend auf diese Weise ausklingen lasst. Vielleicht finden sich ein paar KjGlerinnen und KjGler, die Lust haben, akustische Musik zu machen? Nicht vergessen: Fotos machen! Schreibt nach der Soirée einen Artikel und veröffentlicht ihn. Damit macht ihr auf euch aufmerksam. Und wenn ihr schon am schreiben seid, könnt ihr den Text auf www. heldenkampagne.de hochladen und Punkte absahnen!


Tatort

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Pfarrei

Dekanatsteam

Aktionstag

Gruppenstunden

Sommerlager

Ein AHA-Erlebnis Für eine Gruppe von 10-15 Personen jeden Alters Dauer

3-4 h Material Gummistiefel, wetterfeste Kleidung, jede Menge Fragen Ort ein Tatort bei euch in der Nähe (z.B. Bio-Bauernhof, Imkerei, Müllhalde, …) Vorbereitung 1-2 h Durch den Besuch eines „Tatorts“ lernt ihr die Geschichten der Produkte, die euch in eurem tagtäglichen Leben begegnen in einem anderen Licht kennen und könnt eventuelle Vorurteile abbauen oder neu bewerten. Ablauf Überlegt euch, welchen „Tatort“ ihr besuchen wollt. Nehmt Kontakt mit einem geeigneten Betrieb auf. Eine Liste mit möglichen Bio-Bauernhöfen haben wir in der begleitenden Broschüre und auf unserer Webseite zusammengestellt. Startet den gemeinsamen Ausflug nach einem Anschuggerle mit einer Gerüchteküche. Auf einem Plakat dürfen alle Vorurteile und landläufigen Meinungen über den „Tatort“ gesammelt werden. Am „Tatort“ angekommen bekommt ihr sicher eine Führung oder dürft verschiedene Dinge ausprobieren. Sprecht die Erwartungen am besten in einem Vorgespräch ab. Ermutigt die Kinder und Jugendlichen während der Führung Fragen in Bezug auf die „Gerüchte“, die vorab aufkamen, zu stellen.


Reflexion Zurück vom „Tatort“ bekommen die Teilnehmenden in einer kleinen Blitzlichtrunde die Möglichkeit, ein Gerücht/ Vorurteil vom Anfang zu benennen, welches sie nun in einem anderen Licht sehen. Zum Abchluss sollen alle Teilnehmenden auf einem Zettel einen Vorsatz für den Alltag aufschreiben, den sie aus den Erlebnissen von der „Tatort“-Besichtigung gefasst haben. Entweder nimmt jede und jeder den Vorsatz selbst im Geldbeutel mit oder ihr nehmt die Notizen mit und schickt sie nach einer gewissen Zeit den Teilnehmenden, um sie an den Vorsatz zu erinnern. Hinweis Fragt vorab bei einem Bauernhof oder einem anderen „Tatort“ an und klärt das Ziel der Besichtigung ab. Einige Bauernhöfe bieten als Demonstrationsbetriebe gerne Führungen an.


Eine Woche ohne

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Pfarrei

Aktionstag

Gruppenstunden

Sommerlager

oder mit der Hälfte Für eine Gruppe ab 5 Personen ab 13 Jahren Dauer

4 Wochen jeweils 2 h Infomaterialien, Bilder für die Ankommensrunde, Vorsatzzettel, Material für die einzelnen Aktionen Ort bei Euch in den Pfarrräumen oder an einem passenden Ort Vorbereitung Einladung, jeweilige Aktion vorbereiten (Einkauf, etc.), Bilder und Vorsatzzettel ausdrucken, Hintergrundinfos aufbereiten Material

Diese Aktion verwirklicht das „Projekt Zukunft“ in der Idee, sich durch den Verzicht das eigene Verhalten und den eigenen Konsum bewusst zu machen. Nachhaltig werden die Verzichtwochen, wenn sich daraus auch im Alltag etwas ändert. Die Aktion kann entweder mit einem Thema oder als Reihe, zum Beispiel in der Fastenzeit, gestartet werden. Genereller Ablauf der Treffen Mit einer gemeinsamen Ankommensrunde startet ihr in das Treffen. Jede und jeder berichtet von einer Begebenheit, wie es ihr oder ihm in der letzten Woche ohne, bzw. mit der Hälfte ging. Dies entfällt beim ersten Treffen. Mit Bildern (siehe Hinweise) in der Mitte regt ihr zum Nachdenken über das Thema an. Alle suchen sich das Bild aus, das sie am meisten zu diesem Thema anspricht und erklären, warum sie dieses ausgewählt haben.


Mit Hintergrundinformationen (siehe Hinweise) führt ihr in das Thema ein. Mit einer Aktion zum Thema macht ihr den Verzicht erlebbar (siehe unten). Das Treffen wird mit dem Ausfüllen der Vorsatzzettel abgeschlossen und auf das nächste Treffen hingewiesen. In einem kurzen Blitzlicht „Ich gehe nach Hause und bin…“ kann zum Abschluss jede und jeder seine Gedanken und Gefühle zu dem Treffen loswerden. Zu folgenden Themen könnt ihr die Aktion veranstalten •• Fleisch/ tierische Produkte Aktionsvorschlag: Gemeinsam fleischloses/ veganes Essen kochen •• CO2 ärmer leben Aktionsvorschlag: Gemeinsam den CO2-Verbrauch mit einem CO2-Rechner ausrechnen und auf einer Collage Möglichkeiten der CO2-Reduktion im Alltag suchen

•• Kein Essen wegwerfen Aktionsvorschlag: Reste von Zuhause mitbringen lassen und gemeinsam ein Resteessen kochen. Mit dem Resterechner (http:// resterechner.de) könnt ihr berechnen, welchen Wert ihr vor der Mülltonne gerettet habt. Auch Teile aus dem Film „Taste the waste“ können hier gut verwendet werden. •• Virtueller Kontakt Aktionsvorschlag: Macht realen Kontakt erlebbar durch eine Stärkedusche. Zu einem der Teilnehmenden sammeln die anderen positive Eigenschaften/Fähigkeiten. In einer Stärkenbombadierung darf die Zielperson sich schweigend anhören, was die anderen an ihm/ihr schätzen. Anschließend wird gewechselt, bis jeder und jede einmal mit Stärken bombadiert wurde. Bei einer großen Gruppe, kann das ganze auch schriftlich geschehen. Hinweis Weitere Hintergrundinfos sowie mögliche Bilder für die Einstiegsrunde zu den einzelnen Themen und Materialien für die Methoden findet ihr auf: www.heldenkampagne.de

PROJEKT ZUKUNFT / Praxiskarten  

Praxiskarten zum Jahresthema 2013/2014 PROJEKT ZUKUNFT im Rahmen der Kampagne ZEIT FÜR HELDEN

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