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Michelle holte tief Luft und machte den Eindruck, als ob sie gerade alle Boshaftigkeit heruntergeschluckt hätte und unterschrieb alle Formulare. Danach legte Kalli den ganzen Stapel Johann hin, der auch unterschrieb. „Wenn ich es mir recht überlege, brauchst du dir keinen Anwalt zu suchen, Michelle! Es ist alles geklärt, die Papiere müssen zum Richter und dann seid ihr offiziell geschieden! Ist nur eine reine Formsache zwischen euch, oder?“ Kalli versuchte sie ein wenig zu provozieren, doch sie reagierte nicht! Johann überlegte, ob sie sich tatsächlich geschlagen gegeben und erkannt hatte, dass sie beide so viel besser dran waren. Er nahm den Scheck, den er in der vergangenen Nacht vorbereitet hatte, aus dem Tresor und übergab ihn ihr. „Suche dir bitte eine Wohnung und einen Job und lerne für dich selbst zu sorgen!” sagte er ernst. Sie nickte. Kalli fing an die Papiere in seine Aktentasche zu packen. Plötzlich fragte Michelle Johann: „Wenn mir etwas zustößt, solange wir nicht geschieden sind, dann musst du für mich sorgen, oder?“ „Ja, das haben wir damals schriftlich festgelegt!“ Johann warf noch einen prüfenden Blick zu Kalli. Und dieser meinte beiläufig: „Ja, das ist so!“ Dann verabschiedete er sich und verschwand. Michelle hatte es plötzlich auch eilig. 161

Hindernisse zum Glück  

Eine Liebesgeschichte und gleichzeitig der erste Roman der Erfolgsautorin Barbara Behrend.

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