Page 145

Michelle war schon zu Hause und empfing Johann, sobald er das Haus betreten hatte. „Johann! Was ist mit meiner Kreditkarte?“ rief sie aufgeregt. Er stellte in Ruhe seinen Koffer ab und wechselte seine Schuhe. „Oh, guten Abend Michelle! Du bist vor mir zu Hause, das ist aber nett!“ sagte er in einem sarkastisch ruhigen Ton, was sie auf die Palme brachte. „Ich bin seit gestern zu Hause! Meine Kreditkarte ist gesperrt, kannst du mir das erklären?“ „Kreditkarte? Oh ja, die habe ich sperren lassen!“ „Waas?“ schrie sie entrüstet. „Ich habe es satt, dass du mit deinem geliebten Tennislehrer jedes Wochenende mein Geld verprasst!“ sagte er ruhig. „Wie kannst du es wagen…“ „Wie kann ich was wagen?“ nun wurde er laut. „Michelle, wie kannst du es wagen, unsere Kinder abtreiben zu lassen? Einfach so, als wäre es nichts!“ Er konnte sehen, wie ihr förmlich die Gesichtszüge entglitten und sie leichenblass wurde. Sie wollte etwas sagen, doch er ließ es nicht zu: „Du brauchst dich nicht heraus zu reden! Ich habe die Beweise! Es sieht schlecht für dich aus! Bei der Scheidung wird dir kein Richter dieser Welt Unterhalt zusprechen!“ „Sch- Scheidung?“ stammelte sie. 145

Hindernisse zum Glück  

Eine Liebesgeschichte und gleichzeitig der erste Roman der Erfolgsautorin Barbara Behrend.

Hindernisse zum Glück  

Eine Liebesgeschichte und gleichzeitig der erste Roman der Erfolgsautorin Barbara Behrend.

Advertisement