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ANETTE KRAMME, MDB

SPD-Neujahrsempfang im IGZ Bamberg am 4. Februar

NEWSLETTER des Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz

Ausgabe 1 / 2018

www.spd-schwarz.de

Liebe Genossinnen und Genossen, gerade erst habe ich viele von euch am Sonntag bei unserem, wie ich meine, sehr gelungenen Neujahrsempfang getroffen. Landtagsvizepräsidentin Inge Aures hat uns mit ihrer kompetenten und erfrischenden Art auf den kommenden Wahlkampf eingeschworen. Nur ein paar Tage später legen Union und SPD nun die Ergebnisse der Koalitionsgespräche vor und die können sich sehen lassen. Der Koalitionsvertrag trägt eine deutliche Sozialdemokratische Handschrift. Stimmen die Mitglieder für den Koalitionsvertrag, dann entlasten wir kleine und mittlere Einkommen, sichern das Rentenniveau, kommen endlich voran bei der Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, sorgen für mehr sozialen Wohnungsbau und bezahlbare Mieten und stärken unsere Kommunen im ganzen Land. Und nicht zuletzt stärken wir wieder Deutschlands Rolle in einem sozialeren Europa. Die Sozialdemokraten sollen unter anderem das Außenministerium sowie die Ressorts Finanzen und Arbeit bekommen. Auch das Familien-, Justiz- und das Umweltministerium geht an die SPD. Hier können wir in den kommenden vier Jahren richtig viel bewegen. Ich möchte die gestern vorgelegten Ergebnisse gerne mit Euch auch im Hinblick auf den Mitgliederentscheid diskutieren:

IMPRESSUM

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Donnerstag, den 15.02.2018, um 19:00 Uhr in 91301 Forchheim, Vogelstr. 16, SPD-Bürgerbüro. Freitag, den 16.02.2018, um 19:00 Uhr in 96129 Strullendorf, Lindenallee 17, Lindenbräu (Nebenzimmer).

Andreas Schwarz, MdB Luitpoldstraße 48 A 96052 Bamberg

Ich freue mich auf die Gespräche mit Euch. Jetzt seid Ihr dran!

andreas.schwarz@bundestag.de

Euer Andreas Schwarz

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ERGEBNISSE DER KOALITIONSVERHANDLUNGEN

Für Familien, Eltern und Kinder Wir investieren in die Qualität der Kinderbetreuung und gleichzeitig in den Abbau von Kita-Gebühren. Dafür nehmen wir 3,5 Mrd. Euro in die Hand. Unser Ziel ist es, dass Kita-Gebühren in ganz Deutschland abgeschafft werden. Gute Kinderbetreuung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Deshalb führen wir auch einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ein, damit die Nachmittagsbetreuung nicht zur Glückssache wird.

Foto: colourbox /Ale Ventura

Das Kindergeld werden wir in zwei Stufen um insgesamt 25 Euro pro Kind und Monat erhöhen. Der steuerliche Freibetrag steigt entsprechend an. Dafür investieren auch nochmal 3,5 Mrd. Euro. Junge Familien unterstützen wir beim Erwerb von Wohneigentum. Wenn ihr zu versteuerndes Einkommen nicht mehr als 75.000 Euro plus 15.000 Euro pro Kind übersteigt, erhalten sie über 10 Jahre 1.200 Euro jährlich pro Kind. Wir schaffen ein Rückkehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit. Damit erleichtern wir es gerade Eltern, die ihre Arbeitszeit vorübergehend reduzieren, sich um ihre Familie zu kümmern, ohne dass sie befürchten müssen, dauerhaft in einer Teilzeitfalle zu stecken. Das schützt insbesondere junge Frauen auch vor einer späteren Altersarmut. Kinderarmut sagen wir den Kampf an. Den Kinderzuschlag erhöhen wir, sodass zusammen mit dem Kindergeld das sächliche Existenzminimum von derzeitig 399 Euro im Monat gedeckt ist. Das ist vor allem für Alleinerziehende und Familien mit geringen Einkommen ein echter Fortschritt. Bedürftige Familien bekommen Zuschüsse für Schulranzen, Sportsachen und anderes Schulmaterial. Ihre Kinder bekommen ein kostenloses Schulessen und kostenfreie Schülerbeförderung. Kinderrechte kommen endlich ins Grundgesetz!

Für eine bessere Bildung Durch eine Änderung des Grundgesetzes kippen wir endlich das Kooperationsverbot. Damit kann der Bund wieder in Schulen investieren und wir können dafür sorgen, dass für die Zukunft der Kinder nicht entscheidend ist, in welcher Region sie geboren wurden. Wir investieren massiv in den Ausbau von Ganztagsschulen. Zusätzlich zur laufenden Sanierung von maroden Schulen wollen wir 2 Mrd. Euro in den Ausbau der Ganztagsschulen und der Ganztagsschulbetreuung investieren. Foto: colourbox

Gemeinsam mit den Ländern werden wir unsere Schulen im ganzen Land digitalisieren. 5 Mrd. Euro fließen in den kommenden 5 Jahren in die Digitalisierung der deutschen Schulen. Der berufliche Bildung werden wir stärken und führen eine Mindestvergütung für Azubis ein. Die Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen machen wir endlich gebührenfrei. Das BAföG werden wir nicht nur erhöhen, sondern geben auch mehr Schülerinnen und Schülern, mehr Azubis und mehr Studierenden den Anspruch auf das Bafög. Das sorgt für mehr Gerechtigkeit! Gleichzeitig wird der Bund mehr in Universitäten und Hochschulen investieren. Das bedeutet mehr Studienplätze und weniger überfüllte Hörsäle.

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NEWSLETTER FÜR MITARBEITER

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ERGEBNISSE DER KOALITIONSVERHANDLUNGEN

Für Gesundheit und gute Pflege Unser Gesundheitssystem wird gerechter. Die Leistungen für gesetzlich Versicherte werden verbessert. Wir führen eine schnellere Terminvergabe und mehr Pflichtstunden bei Vertragsärztinnen und – ärzten ein. Die Zuschüsse für Zahnersatz werden erhöht. Die Arbeitgeber beteiligen sich wieder in gleicher Höhe an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Künftige Kostensteigerungen können nicht mehr einseitig auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgewälzt werden!

Foto: colourbox / Michèle Constantini

Wir investieren in die Modernisierung und Qualität unserer Krankenhäuser und stärken die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Dazu gehören eine gut erreichbare ärztliche Versorgung, wohnortnahe Geburtshilfe, Hebammen und Apotheken vor Ort. Ärztinnen und Ärzte in wirtschaftlich schwachen und unterversorgten ländlichen Räumen werden über regionale Zuschläge besonders unterstützt. Mit einem Sofortprogramm sorgen wir für 8.000 zusätzliche Pflegefachkräfte. Damit stärken wir die Versorgung in Pflegeeinrichtungen ohne, dass die Mehrkosten auf Kosten der pflegebedürftigen Menschen gehen. Wir stärken die Aus- und Weiterbildung und schaffen das Schulgeld für Gesundheitsfachberufe ab. In der Altenpflege stärken wir die Bezahlung nach Tarif: Es wird zu flächendeckenden Tarifverträgen in der Altenpflege kommen – und damit zu einer besseren Bezahlung für die Pflegekräfte. Wir sorgen für eine verlässlichere Vergütung von Krankenpflegepersonal. Außerdem entwickeln wir verbindliche Vorgaben für die Personalausstattung in der Altenpflege und im Krankenhaus.

Für stabile und sichere Renten Wir heben das gesetzlich garantierte Rentenniveau von 43 auf 48 Prozent. Gleichzeitig begrenzen wir den Beitrag auf maximal 20 Prozentpunkte in den kommenden 7 Jahren. Das bedeutet für heutige und künftige Rentner, dass die Kaufkraft erhalten bleibt und es auch weiterhin ordentliche Rentenerhöhungen geben wird. Gleichzeitig belasten wir die junge Generation nicht zu sehr. das sorgt für den Zusammenhalt von Jung und Alt in unserer Gesellschaft. Foto: colourbox

Wir führen eine Grundrente ein. Wer 35 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat, Kinder groß gezogen oder Angehörige gepflegt hat, der bekommt eine Alterssicherung mindestens 10 Prozent oberhalb der Grundsicherung. Dabei muss man keine Sorge haben, dass selbstgenutztes Eigentum, ob Häuschen oder Wohnung, aufgegeben werden muss. Das stellen wir klar! Die neuen Regelungen gelten für jetzige und künftige Rentnerinnen und Rentner. So schaffen wir Sicherheit für Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und trotzdem geringe Rentenansprüche haben. Selbstständige sollen nicht mehr ohne Absicherung im Alter leben müssen. Für sie gilt in Zukunft eine Altersvorsorgepflicht mit einem Vorrang für die gesetzliche Rente. Die Ausgestaltung soll gründerfreundlich sein. Die Mütterrente erhöhen wir, indem wir Mütter besserstellen, die drei oder mehr Kinder haben, von denen mindestens eines vor 1992 geboren ist. Diese Mütter erhalten künftig auch für vor 1992 geborene Kinder jeweils drei Rentenpunkte.

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ERGEBNISSE DER KOALITIONSVERHANDLUNGEN

Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Das unbefristete Arbeitsverhältnis wird wieder die Regel und bleibt nicht die Ausnahme. Die sachgrundlose Befristung wird endlich drastisch eingeschränkt und endlose Kettenbefristungen schaffen wir ab. Das gibt den Menschen Sicherheit! Den Soli schaffen wir für kleine und mittlere Einkommen ab. Das allein entlastet die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um 10 Mrd. Euro. Wir senken die Sozialbeiträge für Geringverdiener und den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Bei der Krankenversicherung kehren wir zu paritätischen Finanzierung zurück – eine Entlastung von 6 Mrd. Euro. Foto: colourbox

Mit der befristeten Teilzeit schaffen wir neue Freiräume für Familien, ob für die Betreuung der Kinder oder für die Pflege der Angehörigen. Langzeitarbeitslosen bieten wir eine neue Perspektive in einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor. Damit wollen wir 150.000 Menschen, die schon lange keine Arbeit finden, eine neue Perspektive geben, endlich wieder in Lohn und Brot zu kommen.

Für unsere Kommunen im ganzen Land Künftig geht es nicht mehr nur nach Himmelsrichtung. Wir fördern gezielt strukturschwache Regionen, um überall für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen. Dazu schaffen wir ein neues gesamtdeutsches Fördersystem für strukturschwache Regionen in Ost und West. Alle Menschen müssen unabhängig vom Wohnort einen guten Zugang zu Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge haben – bei Bildung, Kultur, Gesundheit, Mobilität. Wir starten eine Offensive für mehr Wohnungen und fördern sozialen Wohnungsbau. Grundstücke des Bundes sollen künftig günstiger an Städte und Gemeinden verkauft werden, damit dort günstige Wohnungen entstehen können. Kommunen erhalten neue Instrumente, um dafür zu sorgen, dass brachliegendes Bauland tatsächlich bebaut wird. Für den sozialen Wohnungsbau stellen wir 2 Milliarden Euro zusätzlich bereit. Wir sorgen für schnelles Internet in ganz Deutschland. Der schnelle Zugang zu Informationen und Dienstleistungen über das Internet gehört zur Grundversorgung der Bürger und ist eine wichtige Voraussetzung für Unternehmensansiedlungen und neue Arbeitsplätze in den Kommunen. Bis 2025 soll es deshalb überall in Deutschland Gigabit-Netze geben, verbunden mit einem Rechtsanspruch auf schnelles Internet.

Für bezahlbares Wohnen Wir starten eine Offensive für mehr Wohnungen und investieren in den sozialen Wohnungsbau. 2 Mrd. Euro investiert der Bund zusätzlich in den Bau von Sozialwohnungen. Außerdem soll das Grundgesetz geändert werden, damit sich der Bund dauerhaft beim sozialen Wohnungsbau engagieren kann. Grundstücke des Bundes sollen günstiger an Städte und Gemeinden verkauft werden, damit dort bezahlbare Wohnungen entstehen können.

Foto: colourbox

Zudem erhalten die Kommunen neue Instrumente, um dafür zu sorgen, dass brachliegendes Bauland tatsächlich bebaut wird. Insgesamt sollen 1,5 Mio. neue Wohnungen entstehen. Das lindert die Wohnungsnot, entlastet den Wohnungsmarkt und sorgt dafür, dass mehr Menschen ein bezahlbares Zuhause finden. Fortsetzung nächste Seite

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NEWSLETTER FÜR MITARBEITER

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Für bezahlbares Wohnen -Fortsetzung Wir stoppen extreme Mieterhöhungen nach Modernisierung oder Sanierung. Wenn in Mietshäusern etwa Balkone oder Aufzüge eingebaut wurden, nutzen die Vermieter das oft für satte Aufschläge. In einigen Fällen werden Bewohner sogar gezielt „rausmodernisiert“. Dem schieben wir einen Riegel vor. Bislang dürfen Vermieter elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete aufschlagen. Das begrenzen wir auf acht Prozent. Und die monatliche Miete darf nach einer Modernisierung um nicht mehr als 3 Euro pro Quadratmeter innerhalb von sechs Jahren steigen. Wir verschärfen die Mietpreisbremse. Künftig müssen Vermieter offenlegen, was der Vormieter gezahlt hat. Das schafft Transparenz und stellt sicher, dass die Mieten in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt bei Neuvermietung tatsächlich nur maximal zehn Prozent über den ortsüblichen Vergleichsmieten liegen. HAUSHALTSAUSSCHUSS

Andreas Schwarz ist neues Mitglied im Haushaltsauschuss Die neue Legislaturperiode bringt für Andreas Schwarz ein neues Aufgabenfeld, im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Dies beschloss am 31. Januar die SPD-Bundestagsfraktion. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Fraktion. Dadurch fühle ich mich in meiner Arbeit der letzten Jahre bestätigt“, so Schwarz. Der Haushaltsausschuss gilt als der Königsausschuss des Parlaments. Er kontrolliert und berät, wieviel Geld der Bund wofür ausgibt. Das macht den Haushaltsausschuss zum mächtigsten Ausschuss des Deutschen Bundestages. In den ersten vier Jahren arbeitete Andreas Schwarz im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages und war Obmann der SPD-Bundestagsfraktion im Untersuchungsausschuss Cum Ex. „Bisher habe ich mich darum gekümmert, dass ausreichend Geld reinkommt, jetzt kontrolliere ich, wofür wir das Geld ausgeben“, beschreibt Schwarz seine zukünftige Tätigkeit. Zuständig im Haushaltsausschuss wird Schwarz unter anderem für den Haushalt des Bundesfinanzministeriums sein. „Das knüpft nahtlos an meine bisherigen Arbeitsschwerpunkte Steuerkriminalität und Steuervermeidung an. Wie können wir den Zoll stärken, um Steuerkriminalität effektiv zu bekämpfen? Daran möchte ich weiter arbeiten. Wenn der Staat sich die Gelder holt, die ihm rechtlich zustehen, braucht niemand in unserem Land über Steuererhöhungen diskutieren“ so Schwarz zu seinem neuen Tätigkeitsfeld. Andreas Schwarz folgt damit Ewald Schurer, der bisher für die bayerische SPD im Haushaltsausschuss saß und am 3. Dezember 2017 plötzlich und unerwartet verstarb. „Ewald Schurer war nicht nur ein Freund, sondern auch ein großartiger Haushälter. Er hinterlässt große Fußstapfen. Es ist mir Auftrag und Ehre zugleich, dass ich nun auf Ewald folgen darf“ so der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete abschließend.

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INITIATIVE LEISTUNG MACHT SCHULE

Kluge Köpfe schneller entdecken Besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler sollen zukünftig mit der neuen Initiative des Bildungsministeriums „Leistung macht Schule“ von Bund und Ländern gemeinsam gefördert werden. Bund und Länder wollen zusammen die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Schülerinnen und Schüler verbessern und stellen über eine Laufzeit von zehn Jahren zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro zur Verfügung. Förderung in Strullendorf und Kronach

Foto: colourbox

„Bundesweit nehmen an dieser Initiative in der ersten Phase 300 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich teil, darunter zwei Grundschulen aus meinem Wahlkreis“, teilt der BambergForchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz freudig mit. „Sowohl die Grund- und Mittelschule Strullendorf als auch die LucasCranach-Grundschule in Kronach werden zusammen mit einem interdisziplinären Forschungsverbund aus 15 beteiligten Universitäten Strategien und Maßnahmen zur gezielten Talentförderung im Regelunterricht erarbeiten“, so der SPD-Politiker zum Ablauf der Initiative. Ziel ist es, den Unterricht so auszurichten, dass Lehrerinnen und Lehrer die Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich erkennen und entsprechend fördern. Schulische Netzwerke sollen Schulleitungen und Lehrkräften darüber hinaus einen schul- und fächerübergreifenden Austausch ermöglichen. Investition in die Zukunft „In deutschen Klassenzimmern bleiben heute leider noch zu viele junge Talente unerkannt. Das zeigen uns internationale Bildungsvergleichsstudien wie PISA, TIMSS und IGLU“, so Bildungsministerin Johanna Wanka bei der Vorstellung der Initiative am vergangenen Dienstag. „Es ist deshalb nicht nur gerecht, sondern eine entscheidende Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, auch die besonders klugen Köpfe von morgen zu erkennen und richtig zu fördern.“ „Gute Bildungspolitik muss Chancengerechtigkeit für alle gewährleisten“, betont Andreas Schwarz abschließend. „Das gilt nicht nur für leistungsschwache sondern eben auch für besonders leistungsstarke Kinder und Jugendliche und solche, die potenziell besonders leistungsfähig sind - und zwar unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem sozialem Status. Begabungen dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Ich freue mich, dass unsere Bildungsministerin dieser wichtigen Aufgabe Rechnung trägt, denn die Förderung ist sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft von großer Bedeutung.“

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Was war sonst im Wahlkreis los? ANDREAS SCHWARZ BEIM EXPERTENGESPRÄCH IM BFZ

Sozialkundeunterricht mal anders An der Fachschule für Heilerziehungspflege/-hilfe der bfz Bamberg lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderungen zur Seite stehen können. Immer wieder hören sie im Rahmen eines „Expertengespräches“ von der Arbeit und dem Alltag anderer Menschen und erweitern so ihren Horizont.

Für drei Schulklassen der Fachschule für Heilerziehungspflege des bfz Bamberg hielt der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz einen Sozialkundeunterricht der besonderen Art.

Zu ebenjenem Expertengespräch lud Sozialkundelehrer Nico Albrecht den Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz ein. Der SPD-Abgeordnete berichtete von seinem Leben als Politiker und stellte sich den Fragen der etwa 50 Schülerinnen und Schüler. Lebhafte Diskussion um Bundes- und regionale Themen Und hier ging es zur Sache, denn die drei Schulklassen hatten einen dicken Fragenkatalog für Schwarz vorbereitet: Was macht ein Abgeordneter ohne Bundesregierung? Warum hat sich Andreas Schwarz für die SPD als Partei entschieden? Was kann man gegen die niedrige Bezahlung in sozialen Berufen machen? Warum ist das Thema Steuervermeidung und Steuerhinterziehung so selten in den Medien? Der lebhaften Diskussion schloss sich ein Rundgang durch das in 2016 neu bezogene Schulgebäude der Fachschule für Heilerziehungspflege an. Schulleiterin Sabine Nawrat erläuterte die vielseitige Ausbildung in ihrer Fachschule: „Unsere Schülerinnen und Schüler werden in zwei Jahren qualifiziert zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger und in einem Jahr zum staatlich anerkannten Heilerziehungspflegehelfer. Damit steht ihnen der Weg frei in die verschiedensten Tätigkeitsfelder, wie zum Beispiel Wohnheime oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung, integrative Kindertagestätten, heilpädagogische Kinderund Jugendeinrichtungen, Fachkrankenhäuser / Rehabilitationszentren sowie in der Erwachsenenbildung mit behinderten Menschen zu arbeiten. Rückkopplung mit den Menschen extrem wichtig

Von rechts: Dr. Bettina Haake-Weber, stellvertretende Schulleiterin, Sabine Nawrat, Schulleitung der Fachschule, und Wolfgang Mayer, Leiter des bfz.

„Ich freue mich, dass ich von Herrn Albrecht zu dieser Fragestunde und Diskussion eingeladen wurde. So kann ich den Menschen in meinem Wahlkreis meine politische Arbeit und die Vorgänge in Berlin direkt vermitteln“, betont Andreas Schwarz abschließend. „Zudem ist es für meine Arbeit in Berlin enorm wichtig, im Wahlkreis mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und hinzuhören, wo der Schuh drückt. Gerade im Bereich der Pflege haben wir im Bund noch unsere Hausaufgaben zu machen. Wenn es um das Wohl von Menschen geht, ist es nicht die Frage, was es kostet, sondern was es uns wert ist. Nochmals herzlichen Dank für die Einladung und an die sehr aufmerksamen und interessierten Zuhörer für ihre vielfältigen Fragen. Es hat mir großen Spaß gemacht.“

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Was war sonst im Wahlkreis los? IM BIOTECHNIKUM IN FORCHHEIM

Wissenschaft zum Anfassen Fast 17 Meter lang und 4 Meter hoch ist der Truck, der für drei Tage im Januar an der Georg-Hartmann-Realschule in Forchheim Halt gemacht hat. Mit ausgefahrenem Obergeschoss misst das Ausstellungsfahrzeug der Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ sogar über sechs Meter Höhe. Ein imposanter Anblick, der es aber auch in sich hat.

Das BioTechnikum des Bildungsministeriums hat für drei Tage an der Georg-HartmannRealschule Halt gemacht, um den Schülerinnen und Schülern in praxisnahen Versuchen die Bedeutung der Biotechnologie für unser tägliches Leben zu veranschaulichen.

„Der Truck bietet auf zwei Ebenen fast 100 m² Raum für das praktische Erleben der modernen Biotechnologie. Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll Schülerinnen und Schülern, aber auch der breiten Öffentlichkeit die Biotechnologie nahe bringen“, erläutert der BambergForchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz das Projekt, der sich einen Besuch nicht nehmen ließ. Äußerst beeindruckt zeigte sich Schwarz von der Fülle der Möglichkeiten, auf relativ engem Raum Biotechnologie zum Anfassen zu präsentieren: „Schülerinnen und Schüler können für einige Stunden selbst zu Forscherinnen und Forschern werden. Sie können unter sieben verschiedenen Themen auswählen, von der DNA-Analyse bis zur Stromerzeugung durch Pflanzenzellen.“ Auch die Beratung über Karriere- und Ausbildungswege in der Biotechnologie gehört mit zu den Aufgaben der mitreisenden Wissenschaftler. Der Biotechnikum Truck, der seit zehn Jahren in ganz Deutschland unterwegs ist, gehört zu Hitech-Strategie der Bundesregierung und präsentiert auf anschauliche Weise den aktuellen Stand der Biotechnologie.

Wie baut man eine Brennstoffzelle aus Hefe? – das und mehr konnte MdB Andreas Schwarz im BioTechnikum erfahren.

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NEWSLETTER FÜR MITARBEITER

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Termine – Termine - Termine – Termine Mitglieder-Diskussionsveranstaltung • •

Donnerstag, den 15.02.2018, um 19:00 Uhr in 91301 Forchheim, Vogelstr. 16, SPD-Bürgerbüro. Freitag, den 16.02.2018, um 19:00 Uhr in 96129 Strullendorf, Lindenallee 17, Lindenbräu (Nebenzimmer).

13.02.2018, ab 13.30 Uhr, Faschingsumzug mit SPD-Wagen 14.02.2018, Busfahrt zum politischen Aschermittwoch nach Vilshofen. 14.02.2018, 19 Uhr, Politischer Aschermittwoch in Litzendorf, ASV Naisa. 14.02.2018, 19 Uhr, Politischer Aschermittwoch in Kirchehrenbach, TSV Kirchehrenbach. 15.02.2018, 16.30-18.30 Uhr, Bürgersprechstunde in Forchheim, Vogelstraße 16. 25.02.2018, 11.30 Uhr, Grünkohlessen, Sportgaststätte, Heroldsbacher Str. 51, Hausen. 25.02.2018, Landkreiskultur mit Chris Boettcher, 20 Uhr, Eggerbach-Halle, Eggolsheim 03.03.2018, Landkreiskultur mit Six Pack, 20 Uhr, Jahnhalle Hirschaid 24.03.2018, Landkreiskultur mit Wolpert & Reichmann, 20 Uhr, Zehntscheune Schlüsselfeld

Kontakt

Wahlkreisbüro Bamberg Luitpoldstraße 48 a 96052 Bamberg Tel.: 0951 - 519 29 400 Fax: 0951 - 519 29 405 E-Mail: andreas.schwarz@bundestag.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag zusätzlich Montag bis Mittwoch Donnerstag Deutscher Bundestag Büro Berlin Platz der Republik 1 11011 Berlin Tel.: 030 - 227 7 24 20 Fax: 030 - 227 7 64 22

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08:00 - 12:30 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr

01 Newsletter 2018  
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