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Braunschweig schoen trinken Umschlag 9783945715215 Sonntag, 7. August 2016 13:43:41


B. Trinker (Hg.)

Braunschweig schรถn trinken

Leseprobe


B. Trinker (Hg.) Braunschweig schön trinken Redaktion: Merle Janßen, Viviane Linda Linek, Johann Trupp, Christoph H. Winter (Leitung) Umschlaggestaltung: Marlene Bart Satz/Layout: Andreas Reiffer Lektorat: Lektorat-Lupenrein.de Alle Fotos von Marlene Bart; außer S. 148 (Tobias Franz) 1. Auflage 2016 © Verlag Andreas Reiffer Druck und Weiterverarbeitung: CPI books, Leck ISBN 978-3-945715-21-5 (Print) ISBN 978-3-945715-46-8 (Ebook) Verlag Andreas Reiffer, Hauptstr. 16 b, D-38527 Meine www.verlag-reiffer.de www.facebook.com/verlagreiffer


Inhalt Porombka / Thiesmeyer / Winter : Die Kneipe im Moment ihres Verschwindens ....................... 6 Till Burgwächter: Braunschweigs Kneipenleben von A bis Z, Teil 1 ............ 16 Christoph H. Winter: Lindi .................................................. 19 Viviane Linda Linek: Luke 6 .................................................. 24 Lea-Marie Apel: Klaue ............................................................. 31 Axel Klingenberg: Nexus ....................................................... 35 Ilka Wawrzyniak: McMurphy’s ........................................... 40 Till Burgwächter: Braunschweigs Kneipenleben von A bis Z, Teil 2 ............... 45 Merle Janßen: Barnaby’s Blues Bar
 ................................... 48 Daniel Middeke: Kaffeezeremonie
 ..................................... 54 Anna Mosemann: Kneipendialoge, Teil 1 ......................... 60 Christoph H. Winter: The Wild Geese ................................ 63 Till Burgwächter: Braunschweigs Kneipenleben von A bis Z, Teil 3 .............. 68 Lena Pfeiffer: Expertise ............................................................ 71 Katrin Schurz: Café Riptide ................................................. 77 Tatjana Heinrich: My Way ....................................................... 81 Anna Mosemann: Kneipendialoge, Teil 2 ........................ 88


Merle Janßen: Schadt’s Brauerei Gasthaus ......................... 92 Alexandra Schlagowski: Lindenhof ...................................... 97 Till Burgwächter: Braunschweigs Kneipenleben von A bis Z, Teil 4 ............ 102 Gerald Fricke: Wahre Liebe ................................................ 105 Johann Trupp: Zu den 4 Linden ............................... 109 Till Burgwächter: Funzel ................................................... 113 Ina Prellwitz: Strohpinte ................................................... 119 Till Burgwächter: Braunschweigs Kneipenleben von A bis Z, Teil 5 ......... 124 Hardy Crueger: Baßgeige ..................................................... 128 Till Burgwächter: Eusebia ..................................................... 136 Christoph H. Winter: Saunabar in der Wasserwelt ..... 139 Till Burgwächter: Braunschweigs Kneipenleben von A bis Z, Teil 6 ....... 144 Anik Knigge: Heat ................................................................ 148 Julia Valerie Zalewski: Weihnachtsmarkt Braunschweig ... 152 Viten ............................................................................................. 156 Danksagung ............................................................................... 158


Merle Janßen

Schadt’s Brauerei Gasthaus
 Marstall 2 / Höhe 28 | Beste Trinkzeit: abends, besonders bei Regen


Also, wir stehen da im Eingang und sind erstmal ein bisschen überfordert, und weil es noch recht früh ist und da bisher nur ein paar einsame Seelen an der Theke rumhängen, entscheiden wir, dass wir uns irgendwo weiter hinten hinsetzen, vor so einen alten Kessel. Eigentlich wollte ich dort nur hin, weil ich so einen Mordshunger hatte und es auch schlimm geregnet hat an dem Tag. Also sind mein Freund und ich da reinmarschiert. So bin ich jedenfalls ins Schadt’s gekommen. Der Kessel, vor dem wir sitzen, ist riesengroß und brummt und ist ganz aus Kupfer. Die Farbe hat aber, glaube ich, nichts zu bedeuten, obwohl ich das Kupfer wirklich sehr schön finde, wie das glänzt und mein Spiegelbild verzerrt. Dann fällt mir auf, dass ich auch gerade richtig blöd aussehe, wie ich über diesen alten Kessel nachdenke, kann aber irgendwie trotzdem nicht damit aufhören. Die brauen da bestimmt kein echtes Bier mehr drin, das kann ich mir nicht vorstellen, denke ich mir, und wenn, dann nur noch ganz selten und zum Vorführen, weil die japanischen Touristen da ja immer ganz heiß drauf sind. Der Kellner stellt plötzlich ein riesiges Glas Bier vor mir ab, und ich bin ziemlich überrascht, denn ich hatte gar nicht mitbekommen, dass mein Freund schon bestellt hatte, so vertieft war ich in meine Kessel-Philosophie. Jetzt schlurft direkt vor mir ein Mann lang, das ist, glaube ich, der Bierbrauer oder der Gärbottichaufseher, na, jedenfalls steht der vor diesem riesigen Kupfertopf und überprüft da irgendwas. Das sieht schon alles etwas befremdlich aus, weil er das so fahrig macht, aber der wird schon wissen, was er tut. Ich trau mich trotzdem nicht zu fragen, wie das genau funktioniert mit dem Bierbrauen und dem Hopfen und dem Malz, weil ich ihn schon hören kann, wie er mir


was von chemischer Zusammensetzung und Temperaturausgleich der Hefe oder so ähnlich erzählt. Deswegen gucke ich ihm nur ein bisschen zu, in seinem Kittel und seinem karierten Hemd, das bestimmt kurzärmlig ist, darauf könnte ich wetten, dass das kurze Ärmel hat, und dann frage ich mich, ob der nicht ab und zu mal vom Kessel nascht, so als Belohnung nach Feierabend. Vorstellen könnte ich mir das bei ihm jedenfalls. Jetzt guckt der aber so komisch rüber, und da fühle ich mich direkt etwas ertappt und eigentlich geht mich das alles auch gar nichts an. Ich trinke also einen großzügigen Schluck aus meiner Maß und finde, dass das Bier eigenartig gut schmeckt, so nach Wiese und Heu, und dann stell ich mir vor, wie in dem großen Kessel kleine Butterblumen mitgebraut werden, damit das Bier so besonders schmeckt. Und das finde ich ziemlich gut. Jetzt geht die Tür auf, und da kommt doch so ein leicht angegrautes Pärchen rein, beide haben braune Tweedjackets an und eine Hornbrille im Gesicht. Dadurch sehen die sich nicht nur sehr ähnlich, sondern auch ein bisschen so aus, als hätten sie Mitte der 80er die modische Kapitulation unterzeichnet. Vielleicht hatten die damals in der DDR aber auch nichts anderes, das ist natürlich möglich. Die haben auch eigenartige Frisuren, das fällt mir jetzt erst auf, die tragen die garantiert schon genauso lange wie ihre matschfarbenen Jacken. Die Frau hat aber zusätzlich noch so einen SpokPony, der viel zu kurz geschnitten ist, und der betont diese Brille nur noch mehr, das ist zwar nicht schlimm, stört mich aber trotzdem. Ich denke, dass die beiden ganz sicher Lehrer sind: Er hat Geschichte und Politik studiert und kramt seit dreißig Jahren das ewig selbe Material aus seinem alten Leinenordner, was in Geschichte bestimmt auch kein Problem


ist, aber bei Politik schon schwieriger werden könnte. Und sie unterrichtet Erdkunde und betreut alle zwei Wochen die Schach-AG, bei der immer nur zwei Leute anwesend sind, nämlich sie und ein ganz aberwitziger Junge, der mit vier Jahren schon Dreisatz rechnen konnte. Na, jedenfalls kommen die beiden in das Gasthaus rein und bleiben einfach stehen. Diese Leute habe ich am liebsten, die dann erstmal erwägen, wo es sich am besten sitzen lässt: Bloß nicht neben der Tür, weil’s da zieht, und auch nicht an dem runden Tresen bei den Fußballfans oder in so einer düsteren Ecke bei dem Männer-Stammtisch und schon gar nicht vor den Toiletten, die ganz hinten sind. Dann stellt der Herr Lehrer seinen Regenschirm akkurat in den dafür vorgesehenen Regenschirmständer, in den ich nie etwas reinstelle, sondern immer nur rausnehme, wenn ich solche Kneipen wieder verlasse. Als Herr und Frau Schneider-Behnken endlich einen Platz gefunden haben, bestellt er ein Pils und sie einen Kamillentee, und deswegen muss ich fast richtig laut loslachen, weil das so klischeehaft ist. Sonst sagen die aber kein Wort, und als der Kellner dann die Getränke bringt, schweigen sich die Schneider-Behnkens immer noch an. Die hatten, denke ich mir, bestimmt gerade Streit, weil er jetzt so betont in sein Bierglas starrt und sie ein bisschen zu heftig in ihrem Kräutertee rührt. Vielleicht haben die sich aber auch einfach nichts mehr zu erzählen, und ich stell mir vor, wie Herr und Frau Schneider-Behnken beide gleich nach Hause gehen und ihre Emotionen erstmal kräftig raustanzen. Ich bin jedenfalls ganz glücklich hier vor dem Kessel, mit meinem Butterblumen-Bier in der Hand und meinem Freund, der uns gerade souverän die nächste Runde Schnaps holt. Und dann fällt mir plötzlich ein, dass ich ja vorhin so


groĂ&#x;en Hunger hatte und es hier heute wieder die Spezialität des Hauses gibt, und dass das aber jetzt ein ziemlich alberner Gedanke ist, weil Bier ja eigentlich auch nichts anderes als flĂźssiges Brot ist.


Till Burgwächter

Funzel Rebenring 8 | Beste Biertrinkzeit: 22.00-1.00 Uhr


Die Wahl der eigenen Stammkneipe ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Bierpreise, Bierangebot, Publikum, Unterhaltungsmöglichkeiten, Freundlichkeit des Personals und viele andere Mosaiksteine spielen eine Rolle. Oder eben nicht. Denn in Wirklichkeit suchst du dir nicht deine Pinte aus, die Pinte sucht dich aus. Und wenn du Kneipenkultur in ihrer Reinkultur magst, wird dich eines Tages der Ruf der Funzel ereilen. Wahrscheinlich in Form eines gebrummten »Kerle, Kerle, Kerle« aus dem Mund des hessischen Urgesteins Achim. Achim ist kein Schönwetterwirt, er findet deinen Lieblingsverein kacke, deine Lieblingsband überbewertet und deine Kenntnisse über Tischtennis im Allgemeinen unzureichend. In der Funzel hängen die Rauchschwaden tief, die Hosenbünde der Stammgäste an der Theke manchmal auch, dafür ist das Gesprächsniveau, sollte der Mond noch nicht allzu hoch am Himmel stehen, besonders. Dank ihrer Nähe zum Affenfelsen, der Mensa und anderen Universitätsgebäuden sammelt sich in der Funzel Abend für Abend ein illustres Publikum aus noch Studierenden, Mitarbeitern der verschiedenen Lehranstalten, ehemaligen, abgebrochenen und anderen Freaks. Nicht selten schwenkt der counter-talk vom aktuellen Zweitligageschehen unserer Eintracht zu theoretischer Physik und wieder zurück. Auch werden schwierigste Kreuzworträtsel (die Bild liegt neben anderen Druckerzeugnissen gratis aus) selbst unter Beobachtung spielend leicht gelöst. Wie heißt der Sonnengott der Ägypter? Re? Ra? Solar? Für die Kundschaft der Funzel oftmals kein Problem. Wer die Farbe an den Wänden genauer betrachtet, könnte meinen, die Geschichte der Funzel ist so alt wie die der Menschheit selbst. Aber ganz so wild ist es dann nicht. Im Jahr 1973 entschieden sich drei nicht ausgelastete Studenten, eine Kneipe für ihresgleichen zu eröffnen. Die Braunschwei-


ger Landschaft glich in dieser Hinsicht damals der Wüste von Nevada vor der Erbauung von Las Vegas, also wurde das Angebot von den damaligen Strickpulliträgern dankbar angenommen. 1978 schlappte Achim höchstpersönlich – aus den Untiefen des Vogelbergkreises an die Gestade der Oker geschwemmt – ins Etablissement und blieb. Der »Duft« seiner selbstgedrehten Stummel aus Tabak, Pferdehaar und Schwefelresten direkt aus der Hölle verband sich bald mit der Atmosphäre der Funzel, die zum damaligen Zeitpunkt noch in Sichtweite des jetzigen Standortes, in der Mühlenpfordstraße, lag. 1988 übernahm Achim den Laden mit ein paar Freunden, eigentlich eine temporäre Spaßaktion. Aber aus der wurde schnell bitterer Ernst, eine Lebensaufgabe, eine Legende. Denn fortan floss das Bier so hell und klar, dass sich immer mehr Menschen in das übersichtlich ausgestattete Ecklokal verliefen. So hätte es bis in alle Ewigkeiten weitergehen können, doch das Gebäudemanagement des Eigentümers grätschte Achim, der seit 2002 als alleiniger Boss und Zapfhahnzüchter Weltruhm im nordöstlichen Ringgebiet erlangte, böse dazwischen. Ein Braunschweig ohne Funzel, das wäre wie Eintracht Braunschweig mit zwei erfolgreichen Saisons am Stück, so etwas gibt es einfach nicht. Also bemühten sich Stammgäste und Freunde der Funzel gemeinsam mit ihrem Patron um eine Alternative. Kaum 50 Meter entfernt warf ein (ziemlich guter) Dönerladen das Handtuch, die Räumlichkeiten der neuen Funzel waren gefunden. Seit 2010 begrüßen Achim und seine zuvorkommende weibliche Crew nun jeden Neuankömmling in gewohnt freundlicher Manier (»Ach, du schon wieder«) in der neuen Gaststube, die sich gleich durch mehrere Highlights auszeichnet. Die sich nicht von allein schließende Eingangstür sorgt immer für ein Mindestmaß an Sauerstoff in der Bude,


weil mindestens jeder zweite Besucher vergisst, hinter sich zu schließen. Hat man diese Hürde genommen, ohne von den Stammbesuchern gemaßregelt worden zu sein (»Tür zu!«), steht man mitten im Funroom der Einrichtung. Ein Kicker, ein Billardtisch (mit dezenter Neigung, gleicht sich ab exakt 0,85 Promille aber wieder aus) und der Durchgang zu den Toiletten bieten für jedes Bedürfnis etwas. Die neckisch geschwungene Theke nimmt einen Großteil des Mittelbereiches ein. Sitzgelegenheiten gegenüber ermöglichen das separate Hocken und wortlose Nachordern von Getränken via Handzeichen. Außerdem bietet ein Regal mit Büchern und Brettspielen Kurzweil. Hier finden sich analoge Zeitvertreibe, die selbst unsere Urgroßvätergeneration nur vom Hörensagen kennt. Im hinteren Teil kommen wir dann zum Filetstück, denn hier gibt es nicht nur gemütliche Rundtische wie am Hofe von Camelot, sondern auch Sitzecken mit höchstem Wohlfühlfaktor. In der gegenüberliegenden Ecke befindet sich der große Fernseher, auf dem alle wichtigen Sportereignisse laufen, manchmal zeitversetzt, in der Zusammenfassung oder gar nicht. Den Abschluss dieses Sektors bildet eine gläserne Panoramatür, die auf den (nicht begehbaren) Hinterhof zeigt. Hier wurden ein paar ausgesucht struppige Gebüsche in wahlloser Anordnung gepflanzt, vielleicht ein Verweis auf die Chaostheorie. Blickfang ist eindeutig die Nachbildung einer möglicherweise griechischen Säule, die wahrscheinlich mal zu einem der Brettspiele gehörte. Oder es ist am Ende gar keine Nachbildung, und Achim hat sie aus der hessischen Heimat eingeschleppt? Egal, umwickelt mit einer Lichterkette verströmt das Artefakt immer gleichzeitig Weihnachtsstimmung und mediterranes Feeling, eine so unschlagbare wie einzigartige Kombination. Vor diesem pittoresken Hin-


tergrund finden in dem Zufall überlassenen Abständen Konzerte (»Nicht so laut!«), Lesungen (»Nicht so laut!«) und Geburtstagsfeiern (»Nicht so laut!«) zwielichtiger Stammgäste statt. Anfangs zeigten sich die regelmäßigen Besucher ob der Panoramatür übrigens irritiert, weil durch diese bisweilen etwas einfiel, was viele aus der eigenen Erfahrung nicht kannten. Aber nachdem ihnen erklärt wurde, dass es sich bei dem aufsässigen Störenfried um harmloses Tageslicht handelt, beruhigten sich die Gemüter schnell wieder. Apropos neue Erfahrungen, wir wollen die kulinarischen Höhepunkte des Lokals nicht unter den Tisch fallen lassen. Als erstes wäre da das preisgünstige »Funzelgedeck«, bestehend aus einem Bier und einem Mexikaner. Letztgenannter ist Braunschweigs Antwort auf den Dresdner Stollen oder Hamburgs Köm und wird in nahezu jeder Kneipe ausgeschenkt. Okay, erfunden wurde der Mexikaner angeblich 1987 in einer Bar auf St. Pauli, aber mittlerweile ist das scharfe Gesöff eingemeindet und gehört fest zur Löwenstadt. In der Funzel wird fast immer ein ganz besonders delikater Mittelamerikaner serviert, der aus einer großen Flasche mit irritierendem Aufdruck ins Glas schwappt. Je nachdem, wer ihn gemixt hat und wie die jeweilige Person an dem Tag drauf war, geht es feurig oder sehr feurig zu. Auch die Auswahl erlesener Rumspezialitäten (Running Gag des Sommeliers: »Is’ überall Barcadi drin, merkt ihr eh nicht.«) lädt zum Verweilen und Versumpfen ein. »Was, morgen früh um acht hab ich ein Vorstellungsgespräch? Ach komm, ein Santa Lucia geht noch« sind Sätze, die einem als regelmäßiger Besucher schon bald bekannt vorkommen und selbst leicht über die Lippen gehen werden. Nicht minder spannend ist die Küche des Hauses, denn die besteht – neben nach dem Prinzip der begrenzten Ein-


zelermächtigung aufgestellten Schälchen mit Spezialitäten aus dem Handbuch der kostenneutralen Verköstigung (Erdnüsse, Salzstangen) – in erster Linie aus einigen Flyern von benachbarten Lieferservices. Wer den Chef also freundlich nach den Gerichten des Tages fragt, bekommt die Zettel gereicht, verbunden mit einem schräg über die Brille gegrummelten: »Such aus, kommt gleich.« Dabei wichtig zu beachten: Pizza wird in diesem Haus nicht geliefert, sie (beziehungsweise er) liefert dich zu Hause ab! Denn das ist der Spitzname eines Taxi fahrenden Stammgastes. Zu all diesen überwältigenden Eindrücken gibt es ein gezapftes Lübzer Pils sowie die Erkenntnis, dass dieser Abend gar nicht mehr besser werden kann. Und wenn jetzt noch jemand die verdammte Eingangstür zumachen könnte …


Dank gilt der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und den beitragenden Autorinnen und Autoren dieses Buches, besonders den hart arbeitenden und trinkenden Redakteurinnen und Redakteuren. Ferner Stephan Porombka und Marlene Bart, denen sowieso und immer Dank gilt.

Verlag und Herausgeber weisen ausdrücklich darauf hin, dass einige Ereignisse und Personen im vorliegenden Buch den alkoholinduzierten Fantasieschüben der Autorinnen und Autoren entsprungen sind. Jede Ähnlichkeit mit realen Ereignissen und/oder Personen wäre rein zufällig.


Braunschweig schoen trinken Umschlag 9783945715215 Sonntag, 7. August 2016 13:43:41

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Braunschweig schön trinken  

Leseprobe aus: B. Trinker (Hg.) Braunschweig schön trinken September 2016, 160 Seiten, Taschenbuch, 12,5 x 20 cm ISBN 978-3-945715-21-5, au...

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Leseprobe aus: B. Trinker (Hg.) Braunschweig schön trinken September 2016, 160 Seiten, Taschenbuch, 12,5 x 20 cm ISBN 978-3-945715-21-5, au...

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