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Die Energieeffizienz-Tische

setzte Maßnahmen – vielleicht sogar Best-Practice-Maßnahmen – zu berichten. Hierbei wurden Erfahrungen mit der eingesetzten Technik und der Funktionsweise weitergegeben, aber auch über Schwierigkeiten und negative Erfahrungen berichtet. Neben Hinweisen zu Erfahrungen mit Projektplanern, Herstellern oder ausführenden Betrieben waren vor allem Informationen über die Investitionen, die damit verbundenen Einsparmöglichkeiten und die Auswirkungen auf die Energieeffizienz für die Planungen der anderen Teilnehmer wichtig. Im geschützten Rahmen der Netzwerktreffen konnten die Teilnehmer voneinander lernen, da offen über individuelle Handlungsempfehlungen, Vorteile einer Technik oder auch Hemmnisse gesprochen wurde. Dadurch können Such- und Entscheidungskosten, die vor der Realisierung einer Energieeffizienz-Investition entstehen, „Bei den Netzwerktreffen konnte man interessante Einblicke in die anderen teilnehmenden Unternehmen gewinnen.“ Manuel Pichler, LEEN-Projektverantwortlicher bei der Bergader Privatkäserei

in den Betrieben reduziert werden. Greift der Energieverantwortliche auf Erfahrungen und das Wissen seiner Netzwerkkollegen zurück und muss die erforderlichen Abschätzungen gegebenenfalls nicht alleine ausarbeiten, können Investitionen beschleunigt werden. Fachreferenten Zur Vermittlung von aktuellen Entwicklungen und zu innovativen Energieeffizienztechniken wurden externe Fachre-

Die Teilnehmer des Energieeffizienz-Tischs bei der Firma Rosenberger in Fridolfing. ferenten eingeladen. So bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, vorgestellte Effizienzpotenziale für ihr eigenes Unternehmen zu überprüfen und neue Ideen zu generieren. Fachreferenten waren insbesondere hilfreich für die Klärung von spezifischen Fragestellungen zur Ergänzung des Wissens des Teilnehmerkreises. Betriebsrundgänge Neben dem Austausch von Best-Practice-Beispielen zeigten Betriebsrundgänge bei den Teilnehmern die praktische Umsetzung der Maßnahmen und verschiedenste neue Anregungen für die anderen Betriebe. Dafür wurden die Energieeffizienztische abwechselnd bei den Teilnehmern vor Ort durchgeführt.

In den Rundgängen wurden Maßnahmenbeispiele aus Produktion, Verwaltung und vor allem den eingesetzten Querschnittstechnologien betrachtet. Dabei kamen die Teilnehmer ins Gespräch und individuelle Fragen konnten direkt beantwortet werden. Es gab Möglichkeiten fachzusimpeln und auch Anregungen aus der Gruppe zu Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren.

„Aufgeschlossen und mutig neue Wege zu gehen lohnt sich und bringt unglaubliche Dynamik ins Unternehmen.“ Thomas Braun

Betriebsleiter und LEEN-Projektverantwortlicher der Leimer KG

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Leen internet  

Broschüre des Energieeffizienz-Netzwerks Chiemgau-Rupertiwinkel

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Broschüre des Energieeffizienz-Netzwerks Chiemgau-Rupertiwinkel

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