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ORGAN DES VERBANDES DEUTSCHER JERSEYZÃœCHTER

JERSEYBLATT Nr. 71 August 2017


Zum Titel: Schönes Sommerfoto einer dänischen Jerseykuh am Strand Foto: Alex Arkink

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort (G. Rehberg) .....................................................................................4

Bericht zur Mitgliederversammlung bei Familie Gill............................... 7 Auszeichnung erfolgreicher Züchter .................................................... 15 Schweizerischer Jerseyzuchtverein ..................................................... 17 Vererberangebot USA ......................................................................... 30 Vererberangebot Dänemark ............................................................... 31 Dänische Nationalschau ...................................................................... 32 Tschechische Nationalschau................................................................ 34 Weltjerseykonferenz 2017 in Costa Rica .............................................. 37 Soll ich meine Färsen und Kühe genomisch untersuchen lassen? ......... 42 Fotos zur Mitgliederversammlung ....................................................... 46 Geschäftsbericht zur Mitgliederversammlung ..................................... 49 Termine .............................................................................................. 54 Impressum ......................................................................................... 55

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Schöbendorf, 27. Juli 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wer wird in den nächsten Wochen und Monaten die Richtung in den Diskussionen um die Zukunft der Milchproduktion vorgeben, die Optimisten oder die Pessimisten? Die Optimisten gehen davon aus, dass der Milchpreis längerfristig leicht steigende Tendenzen aufweisen wird und, gestützt durch steigenden Verbrauch, eine Stabilisierung auf hohem Niveau erfolgen wird. Die Pessimisten befürchten, dass diese positive Entwicklung durch neue, vom Verbraucher geforderte Entwicklungen (z.B. Gentechnikfreiheit, Tierwohlauflagen) und politische Entscheidungen (Düngeverordnung) die Kosten der Produktion schneller steigen lassen, als das der steigende Milchpreis ausgleichen kann. In diesem Zusammenhang möchte ich kurz auf die Reise einer kleinen Gruppe interessierter Züchter eingehen. Am 23.06.2017 fand auf dem Betrieb des Herrn Lamers (Landwirtschaftliche Betriebsgesellschaft Bretwisch mbH) ein "Grazing Day " statt. Der Betrieb hat vor einiger Zeit mit dem Zukauf von Jerseykühen und -rindern begonnen und hat in Zusammenarbeit mit der LMS Agrarberatung seine Strategie zum Einsatz von Grünfutter vorgestellt. Vom Grünland (hier vorwiegend Niedermoor) wird Grünfutter in bester Qualität geerntet und direkt zur Fütterung in den Stall gefahren. Ergänzt werden die Grünlandstandorte durch den Anbau von dem Bedarf angepassten Flächen an Feldgras, um Witterungsunbilden gegenüber variabel zu sein. Eine sehr erfolgreiche Strategie, wie wir sehen konnten.

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Im Anschluss daran haben wir den Betrieb von Werner Kiehne besucht. Auch hier haben wir eindrucksvoll sehen können, dass mit Weidehaltung sehr gute Leistungen mit geringsten Kosten in Einklang gebracht werden können. Am Folgetag war ein Besuch auf dem Lindthof - ein Versuchsgut der Universität Kiel - von Werner Kiehne organisiert worden. Sehr interessant war die Vorstellung der Jerseyherde mit einem System der Weidehaltung nach irischem Vorbild auf ausschließlichen Ackergrasstandorten. Zum Abschluss besuchten wir dann noch einen Betrieb in der Nachbarschaft von Werner Kiehne. Die Familie Templin der Tonnenberger Milch KG stellte uns ihren Holsteinzuchtbetrieb vor, in dem inzwischen erste Jerseys laufen. Auch hier wird die Haltung der Tiere im neu erbauten Stall mit der Weidehaltung kombiniert. Warum gehe ich an dieser Stelle auf diese Dinge ein? Weil ich davon überzeugt bin, dass es zu allen vom Verbraucher oder aus der Riege der Politiker anstehenden Problemstellungen Alternativen gibt. Bis zum heutigen Tag wird von vielen "Experten" behauptet, dass nur mit ganzjähriger Stallhaltung und Silagefütterung hohe Leistungen zu erreichen sind. Zum Glück gibt es Betriebe, die das Gegenteil beweisen und belegen können, dass die Fütterung von Grünfutter nun mal die billigste Art der Fütterung ist. Und wer noch nicht über ausreichend Silokapazität für die ganzjährige Silagefütterung verfügt, sollte sich eventuell einmal Gedanken machen, ob es nicht doch sinnvoll ist, den Rindern für einen Zeitraum von 6-7 Monaten auch Grünfutter zu geben. Die erforderliche Technik dafür kostet sicher nur einen Bruchteil der Summen, die heute für den Silobau zu veranschlagen sind. Vor einigen Jahren gab es einmal einen Werbeslogan eines großen Unternehmens: Es gibt viel zu tun - packen wir es an! In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg in der täglichen Arbeit und alles Gute. Euer

Gebhard Rehberg Vorsitzender

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Neue Genetik auf Top-Niveau Marlo (v. Hilario) x Plus x Celebrity x Juan Outcross-Pedigree Hochpositiv für:  Inhaltsstoffe  Leistung  Euter  Nutzungsdauer  Zellzahl

 Töchterfruchtbarkeit Patron

aAa 534

Qualitätssperma Milch Fett-% Fett Eiw.-% Eiweiß

+811 +0,20 +77 +0,08 +45

Gesextes Sperma mit Trächtigkeitsraten, die mit konventionellem Sperma vergleichbar sind

Genomische Zuchtwerte USA August 2017 NM$ JPI +186 Zellzahl Exterieur +1,90 Nutzungsdauer Euter +21,9 Tö.-Fruchtbarkeit

Product of USA

635 2,87 +5,2 +0,2

www.STgen.com Email: lprange@stgen.com


Mitgliederversammlung am 25. März 2017 - von Cölestin Huhn Bereits am Freitag, den 24. März 2017, trafen sich Jerseyzüchter aus ganz Deutschland. Auch Delegationen aus der Schweiz und Dänemark kamen zum diesjährigen Jahrestreffen. Sie wurden mit großer Freude herzlich begrüßt. Nachdem die Vorstands- und Beiratsitzung beendet war, wurde allen ein Abendessen auf Verbandskosten (je ½ STG/VDJ) serviert. Der sehr angeregte Erfahrungsaustausch ging bis in den neuen Tag hinein. Eines der Schwerpunktthemen in den Gesprächsrunden war die Vermarktung von Jerseymilch.

Gut besuchte Mitgliederversammlung

Frank de Graaf von Sexing Technologies -7-

Am nächsten Morgen, Samstag den 25. März, wurde dann die Mitgliederversammlung durchgeführt. Die Regularien wurden alle nach den vorgegebenen Tagesordnungspunkten abgehandelt. Alles lief einvernehmlich mit kurzen Diskussionen und Redebeiträgen. Einer der Höhepunkte nach der Neuwahl des Vorstands und Beirats war der Vortrag von Frank de Graaf


von der Firma Sexing Technologies Europe. Er erklärte eindrucksvoll anhand einer Powerpoint Präsentation das technische Verfahren X und Y - Spermien zu trennen. Man hat hier bereits einen hohen technischen Stand, die Fehlerquote stark zu minimieren. Einige wichtige Fragen der Teilnehmer zu Details der Vorgehensweise der Besamung konnten beantwortet werden. Da das gesexte Sperma einen höheren Preis hat als konventionelles Sperma, ist es noch wichtiger, eine hohe Befruchtungsrate zu erzielen. Man konnte anhand der Statistik feststellen, dass immer mehr gesextes Sperma eingesetzt wird und mittlerweile einen Anteil von ca. 58% bei US-Bullen und ca. 47% bei dänischen Bullen hat. Wegen der hohen Inhaltsstoffe - ein großer Vorzug der Jerseys - werden wieder verstärkt dänische Bullen eingesetzt. Eine Überraschung gab es jedoch noch vor dem Vortrag von Herrn Frank de Graaf. Karl-Heinz Behrend wurde zu seiner großen Überraschung zum Ehrenmitglied ernannt. Die Überraschung war gelungen – Vorstand und Beirat hatten diesen Beschluss schon seit einiger Zeit getroffen. Thomas Scholz, als langjähriger Wegbegleiter, recherchierte weit zurück. Auch die Schwiegermutter des Unterzeichners, Frau Erna Pioch, war gerne bereit, Anekdoten aus den 70er und 80er Jahren zu erzählen. Somit hielt Thomas Scholz eine gelungene Laudatio zur Freude aller Anwesenden. Besonders Karl-Heinz Behrend war die Freude buchstäblich „ins Gesicht geschrieben“. Thomas Scholz hob besonders hervor, dass Karl-Heinz Behrend Neues Ehrenmitglied Karl-Heinz seit Mitte der 70er Jahre (damals noch sein Behrend mit Thomas Scholz Vater) Mitglied im VDJ (damals SJZ) war. Besonders sein Engagement als ausdauernder Beschicker der Tierschauen in Gießen bzw. in Alsfeld wurde hervorgehoben. Dasselbe gilt auch für seine Erfolge in der Zuchtarbeit in den vielen Jahren seines Wirkens.

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Unser Geschäftsführer des VDJ, Herr Dr. Hubertus Diers, stellte dann die aktuellen neuen Bullen aus USA und Dänemark vor. Unter anderem konnte Marije Jacobson die Vorzüge der aus ihrer Zucht stammenden Bullen VJ Lari präsentieren. Zu guter Letzt hatte Herr Dr. Diers einige Sonderangebote für Sperma, gesext und konventionell, anlässlich der Mitgliederversammlung für anwesende Mitglieder parat.

VJ Lari und dessen Züchterin Marije Jacobson

Nach der Auszeichnung erfolgreicher Züchter in den entsprechenden Betriebsgrößen und einigen Diskussionsbeiträgen zum Abschluss dieser Versammlung, traf man sich wieder zum gemeinsamen Mittagessen.

Betriebsbesuch Gill Danach traf man sich auf dem Hof der Familie Hans-Christoph Gill, um die Ecke in der Rheinallee 100. Herr Hans-Christoph Gill ist Agrar-Ingenieur und hat, nachdem sein Vater mit 54 Jahren tödlich verunglückt war, im Jahre 2012 den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen. Im Jahre 2008 kaufte er die ersten vier Jerseykühe in Ostfriesland. Im Jahr 2015, zum Quotenende im März, dann aus der Herde von dem Jerseyzüchter Schmitz aus Vierherrenborn alle brauchbaren Kühe und Färsen. Zunächst lag das Augenmerk auf dem Auszahlungs-

Betriebsrundgang mit Han-Christoph Gill -9-


preis: Grundpreis + Zuschläge für Inhaltsstoffe Fett und Eiweiß. Herr Gill war erstmal neugierig und startete einen Test. Auf die rechte Seite im Boxenlaufstall stellte er 40 Jerseykühe und auf der anderen Seite waren 40 schwarzbunte Kühe. Dann begann ein strenger Test bzw. Vergleich hinsichtlich Verbrauch an Futter, Milchmenge und Inhaltsstoffe bzw. letztendlich Auszahlungspreis – sprich Rentabilität unter dem Strich. Der Test ergab Erstaunliches: Der Auszahlungspreis für Milchmenge und Inhaltsstoffe beider Vergleichsherden war fast gleich (Schwarzbunte höhere Milchmenge, weniger Inhaltsstoffe / Jerseys weniger Milch und höhere Inhaltsstoffe).

Ausgewählte Kühe wurden den Besuchern präsentiert

Jedoch wurde ein wesentlicher Unterschied im Futterverbrauch festgestellt: Die Schwarzbunte Gruppe hatte einen Verbrauch von ca. 54 kg Futter/Tag, während der Verbrauch bei den Jerseys sich bei 37 kg einpendelte. Dies bedeutet eine Futterkosteneinsparung von ca. 32 %, also rund ein Drittel! Als weiteren Vorteil der Jerseys nannte Herr Gill die bessere Hitzeverträglichkeit. An sehr warmen Sommertagen fressen die Schwarzbunten nur sehr schlecht, Speichel läuft und die Tiere haben Hitzestress, entsprechend ist die Milchleistung an diesen warmen Tagen geringer. Nicht so die Jerseys, sie kommen gut mit Hitzestress klar, fressen ganz normal und rufen ihre Leistung ab. Herr Gill lässt alle 8 Wochen einen Klauenpfleger kommen und überprüft 1/3 der Herde. Auch hier stellte sich heraus, dass Jerseys weniger Klauenprobleme haben als ihre Schwarzbunten Kolleginnen. Besamt wird bei den ersten zwei bis drei Besamungen ausschließlich mit gesextem Sperma. Färsen werden ab 12 Monaten besamt. Danach kommt der betriebseigene - 10 -


Deckbulle zum Einsatz. Färsen oder Kühe mit Mängeln / Defiziten werden mit Weiß-Blauen Belgiern belegt. Die noch vorhandenen schwarzbunten Kuhfamilien werden mit ausgewählten Bullen besamt, da Herr Gill beim Verkauf ab Hof die höchstmöglichen Erträge erzielen will. Am 1. November 2016 hat die Familie Gill einen GEA MI-one-Melkroboter mit 5 Einheiten in Betrieb genommen. Die Tiere haben sich seither sehr gut an diese Art des Melkens gewöhnt. Herr Gill erklärte diesen Roboter in all seinen Funktionen. Besonders erklärte er die computergestützte Vorsortierung der Tiere: Melkanrecht ja / nein, trockenstellen, Klauenprobleme, usw.. Besonders lobte Herr Gill die Zusatzmöglichkeit der Handansatz-Funktion. Das erwies sich in verschiedenen Situationen als sehr vorteilhaft.

Hans-Christoph Gill stellt seinen Betrieb vor

Im Moment besteht die 210 melkenden Tiere umfassende Herde zu 2/3 aus Jerseys und 1/3 aus schwarzbunten Kühen. Es gibt extra eine sogenannte „Strohgruppe“ für ältere und frisch abgekalbte Tiere. Die Ballen werden einfach senkrecht in lockerem Abstand hineingestellt und nicht verteilt. Das machen die Kühe dann von selbst. Das heutige Stallgebäude ist ca. 30 m breit und 120 m lang, insgesamt 3.600 qm. Es entstand aus dem 1998 erbauten Boxenlaufstall, der damals für 70 Kühe gebaut wurde. Er war 24 m breit und 40 m lang. Der erste Anbau erfolgte 2006, ein - 11 -


Strohbereich für Kalbinnen und kranke Kühe. Dann 2012 Anbau für Jungrinder und Färsen sowie 2015 der Kälberstall. Hier finden alle Tiere ab dritter Lebenswoche Platz. Die Anbauten bestehen aus zwei Pultdachkonstruktionen mit offenem, überlappenden First. Ein Blick in den Stall der Familie Gill

Im Jahre 2016 wurde das Gebäude für den Roboter, die Nebenräume und ein Selektionsbereich als Strohstall in Angriff genommen und fertiggestellt. Bemerkenswert ist die Investitionsbereitschaft der Familie Gill. Im Jahre 2009 wurde ein Güllebehälter gebaut und 2013 das Wohnhaus angebaut. Alle Beteiligten der Betriebsbesichtigung waren sehr angetan von dem InvestitionsFür Verpflegung war gesorgt!

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engagement der Familie Gill. Das sehr detaillierte Fachwissen von Herrn Gill beeindruckte alle Zuhörer. Alle Fragen wurden sehr gut und kompetent beantwortet. Bei reichlich gedecktem Tisch mit Kaffee und Kuchen ließ man den Tag ausklingen und tauschte Erfahrungen aus. Herr Rehberg als alter und neuer gewählter Vorsitzender des VDJ, dankte der Familie Gill ausdrücklich für dessen Bereitschaft der Betriebsführung, die sehr guten detaillierten und fachkompetenten Erklärungen und letztendlich für die sehr gute Gastfreundschaft. Alle waren sich einig: Sehr beeindruckend!

Cölestin Huhn

Zum Abschied überreicht Gebhard Rehberg der Familie Gill VDJ-Jacken

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Auszeichnung erfolgreicher Züchter Höchste Lebensleistung  Kiehne, Birkenmoor

Höchste Jahresleistung  Behrend, Trendelburg

Höchste Färsenlaktation  Staffel GbR, Rauschenberg

Höchste Stalldurchschnitte in den einzelnen Größenklassen      

Guggemos GbR, Rückholz Gleiser, Stadtallendorf Behrend, Trendelburg Henkelmann, Wadersloh Kiehne, Birkenmoor Vor der Landwehr GbR, Bad Laer

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Outcross und ein ausgezeichnetes Zuchtprofil VJ Quintana ist ein Sohn von “Krogaard Zuma Zophia”, gezüchtet von Krogaard Jersey, Palle Bjerggaard Hansen, Ullerslev, Dänemark. Die Mutter von VJ Quintana, Krogaard Zuma Zophia, hat auch zum außergewöhnlich guten Zuchtprofil des Bullen beigetragen. Sie ist eine extreme Leistungskuh. Ihr jährlicher Durchschnitt liegt bei 11.240 kg Milch mit 5,70% Fett und 4,17% Eiweiß. Ihre letzte 305 Tage Leistung (3. LA) war 12.030 kg Milch mit 1.150 kg Fett + Eiweiß. Sowohl die mütterliche Großmutter als auch die Urgroßmutter haben jährlich jeweils über 9.000 kg Milch produziert.

VJ Quintana züchtet hohe Fett- und Eiweißleistung mit hohen Prozenten. Er verbessert Fruchtbarkeit, Eutergesundheit und Nutzungsdauer. Erwarten Sie große Töchter mit einem sehr guten (Schau-)Typ. Die Euter sind extrem fest mit hohen und breiten Hintereutern und starkem Zentralband. Außerdem züchtet er ideale Strichlänge und -platzierung.

VJ Rodme x DJ Zuma x DJ Prima

gNTM +26

VJ Quintana wird sehr gut Arbeit machen in Kombination mit Pedigrees aus USA, Kanada und Neuseeland, denn keine der Topbullen aus diesen Ländern ist in seinem Pedigree und er ist einer der besten Bullen für Eutertiefe in Kombination mit Fett- und Eiweißleistung.

Beta Kasein: A2/A2 Kappa Kasein: BB

VJ Quintana gNTM +27

VJ Quintana

JH1: Frei

Triple aAa

VJ Lobo gNTM +23

VJ Rodme gNTM +17

Breeding for what truly matters

info@vikinggenetics.com  •  www.vikinggenetics.com


Swiss Jersey Night 15. April 2017

Bürkli’s JE Action Vancouver

Bürkli’s JE Action Vancouver von Ueli Bürkli ist Grand Champion der 8. Ausgabe der Swiss Jersey Night. Die Ausstellung in Küssnacht am Rigi war ein grosser Erfolg. Richterin Andrea Uhrig aus Deutschland lobte die Qualität der Schweizer Jerseytiere. Bürkli’s JE Action Vancouver von Ueli Bürkli aus Muri AG dominierte die 8. Swiss Jersey Night in Küssnacht am Rigi. Vancouver wurde Grand Champion und hatte zuvor schon die Titel Intermediate Champion und Intermediate Euter-Champion gewonnen. Erstmals machte eine Kuh aus Österreich an der Schau mit. Die Österreicherin


kam, sah und siegte. Hailey von Markus Hirschhuber und Mathias Neurauter aus Weerberg wurde Vize-Grand-Champion.

Tequila HAILEY

Deutsche Richterin Die deutsche Richterin Andrea Uhrig war begeistert von der Qualität. Hinter der Intermediate Champion Bürkli’s JE Action Vancouver holte Stebos May Juvena von Christoph Steffen aus Escholzmatt den Titel der Vize-IntermediateChampion.Im Rennen um den Intermediate Schöneutertitel wurde hinter Vancouver die ActionTochter Anouk von Marcel Nussbaumer aus Oberägeri Vize-Schöneuter-Champion. Stebos May Juvena


Starke Senior-Kühe

Stebos Zuma Jena

Senior Euterchampion wurde Stebos Zuma Jena von Christoph Steffen. Der Titel der Vize-Schöneuter Senior gewann Tequila Hailey von Markus Hirschhuber und Mathias Neurauter aus Weerberg (Österreich). Hailey wurde dann als klare Champion Senior bezeichnet. Jena holte den Vize-Championtitel der älteren Kühe. GoldHill Genetics gewinnt Rinder-Championtitel Die deutsche Richterin hatte zum Start der Schau drei Rinderkategorien zu richten. Rinder-Champion wurde Arethusa Showdown Valeur von Claudia Pfulg von GoldHill Genetics aus Romoos LU. Den Vize-Championtitel holte Ueli Bürkli aus Muri AG mit Bürkli's JE Tequila Tunia.


Arethusa Showdown Valeur

Kurz vor Mitternacht fielen auch die Entscheidungen um den Titel Bester Aussteller und Bester Züchter. Beide Titel gewann Christoph Steffen. Beim Wettbewerb bester Züchter gewann Steffen vor dem Vorjahressieger Werner Kenel und Ueli Bürkli. Beim besten Aussteller belegte Ueli Bürkli Rang 2 und Werner Kenel Rang 3. Die besten Züchterregionen rangen sich zudem um den Sieg beim Regionencup. Diesen Cup entschieden die Innerschweizer Züchter für sich. Dahinter folgten Aargau, Zürich und Zug vor der Region Bern/Solothurn. Gelungenes Programm Ein abwechslungsreiches und interessantes Rahmenprogramm mit dem Konzert von Willy Tell als Höhepunkt sorgte für Spannung und Action. Die Swiss Jersey Night 2017 fand wieder in der dafür sehr schönen Rigihalle in Küssnacht am Rigi statt. Bericht: Schweizerbauer Fotos: studi pictures


Zuchtfamilien vom 20.04. bis am 05.05.2017

STUDERAMA Kenai KAMBLY geb. 05.11.2006 75 A Mit Tรถchtern von l.n.r. VG 86 Blackstone, G+81 Senior, G+ 84 Blackstone und Legacy Alfred Studer, Maschwanden

Rissel RAMONA geb. 12.06.2010 80 A Mit Tรถchtern von l.n.r. Legacy, G+84 Dj Holmer, Legacy und Rodme Christian Steiner, Wernetshausen


Sultan JOULLE geb. 22.09.2006 78 A Mit Tรถchtern von l.n.r. EX 90 Fantom, G+82 Lix, G+81 May, Lix und Link Josef Eicher-Sutter, Engelburg

BEA Bern 28. April bis 7. Mai 2017


von l.n.r. Dj Holmer LEONA, Furrer André, Bleiken Blackstone GIANNA, Rentsch Hansruedi, Dürrenroth Flash PAMINA, Schmutz Adrian & Jonas, Uettligen Koebu TINA, Oppliger Ulrich & Martin, Toffen Dj Give JOUJOU, Fuhrimann Hansjörg, Langenthal


LUGA Luzern 28. April bis 7. Mai 2017

folgende zwei Kühe waren ausgestellt: Schintbühl JE Abe ANEMONE, Troxler Ursi, Mauensee l. Stebos Paragon LUPA, Steffen Christoph, Escholzmatt r.

Ostschweizer Eliteschau und Rindernightshow in Wattwil 24. und 25. November 2017 Erstmals haben Jerseytiere die Möglichkeit an der Ostschweizer Eliteschau und an der Rindernightshow in Wattwil teilzunehmen. An der Eliteschau am 24. November sind laktierende Kühe aus den Kantonen AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und ZH zugelassen. Maximales Erstkalbealter für Erstmelkkühe - 32 Monate. Für die Rindernightshow können Rinder aus der ganzen Schweiz, geboren zwischen 25.09.2015 und 25.03.2017 angemeldet werden, welche am 25.11.2017 höchstens 7 Monate trächtig sind. Das Reglement und die Anmeldeformalitäten werden auf www.jersey.ch aufgeschaltet. Anmeldeschluss: 24. September 2017.


Die nächsten wichtigen Termine sind: 9. September Regionalviehschau Dägerlen 27. September Regionalviehschau Andelfingen 28. September bis 2. Oktober WEGA Weinfelden 12. bis 22. Oktober OLMA St. Gallen, Gastregion TG 28. Oktober Jubiläumsschau 11 Jahre JV Zug, Ägeri 24. und 25. November Ostschweizer Eliteschau und RinderNightshow, Wattwil


LBE Topliste: 1. Halbjahr 2017 - Jersey TVD-Nr. TierName RC LBE-Datum L-Nr. RA BE FU EU ZI GP Vater Kühe mit LBE in 3. und höherer Laktation CH 120.0875.3950.6 SKIPPI JE 19.01.2017 4 94 93 94 93 94 94 LEGACY CH 120.0682.2342.4 JENA JE 22.05.2017 3 93 93 90 97 96 94 ZUMA CH 120.0623.9611.7 PHOEBE-ET JE 19.01.2017 3 94 87 92 95 88 93 IATOLA-ET CH 120.1057.0509.8 DIADEM-ET JE 27.01.2017 3 93 90 91 95 93 93 KENAI CH 120.1041.5680.8 LISA JE 22.05.2017 3 93 94 93 93 88 93 ZUMA CH 120.1032.1946.7 MIRTA JE 22.05.2017 3 94 91 93 94 90 93 MAY CH 120.1003.3864.2 BARCLAY JE 29.05.2017 3 92 91 93 94 94 93 HOVBORG CH 120.1013.0710.4 OTAWA JE 12.06.2017 3 93 94 92 93 91 93 FANTOM CH 120.1042.1219.1 SUMATRA JE 19.06.2017 3 93 95 92 93 93 93 VALENTINO-ET TVD-Nr. TierName Kühe mit LBE in 2. Laktation CH 120.1062.7944.4 NIKITA CH 120.1101.1766.4 POMME D'API CH 120.1125.6399.5 VERA CH 120.0666.8178.3 OMIDA TVD-Nr. TierName Kühe mit LBE in 1. Laktation CH 120.1174.3190.9 VANCOUVER CH 120.1124.8887.8 ROSALINE CH 120.1142.8721.9 FORTA CH 120.1133.0145.9 DEFINITIV CH 120.1158.1479.7 FREUDI CH 120.1171.2454.2 FIONA CH 120.1148.2417.9 OLGA CH 120.0481.1611.1 FULDERA CH 120.1202.0645.7 FATIMA CH 120.1134.5854.2 ATHINA CH 120.1197.0435.3 FELI CH 120.1209.1251.8 MARY CH 120.1136.2064.2 ERYNA CH 120.1160.0641.2 LETICIA CH 120.1123.9650.0 ANELIS CH 120.1142.8728.8 WANDA CH 120.1142.8699.1 WINA CH 120.0481.1600.5 ELONA CH 120.1184.0780.4 ODESSA CH 120.1163.4527.6 BIOTTA

RC LBE-Datum JE JE JE JE

19.01.2017 30.05.2017 06.02.2017 12.06.2017

RC LBE-Datum JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE

19.01.2017 30.05.2017 27.01.2017 08.02.2017 14.02.2017 06.03.2017 07.03.2017 01.05.2017 01.05.2017 15.05.2017 22.05.2017 13.06.2017 19.01.2017 19.01.2017 25.01.2017 27.01.2017 27.01.2017 31.01.2017 06.02.2017 06.02.2017

L-Nr. RA BE FU EU ZI 2 2 2 2

91 90 89 88

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89 90 88 89

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L-Nr. RA BE FU EU ZI 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

88 87 84 86 86 86 84 85 85 86 86 86 85 85 87 83 86 85 86 86

88 87 86 86 86 86 86 84 87 84 87 85 84 84 87 79 85 87 86 87

85 84 83 84 82 85 85 84 85 84 84 82 83 84 81 85 85 83 83 85

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83 83 86 84 86 83 86 85 85 83 84 87 84 80 85 85 80 82 80 80

GP Vater 89 89 88 88

SPARKY MAY VALENTINO-ET HABIT

GP Vater 86 86 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85 84 84 84 84 84 84 84 84

ACTION OLIVER-P DJ HOLMER-ET MAY MAY FOREST-ET MIRO P MIRO P MAY ED-MILLO VALENTINO-ET MARCO POLO MAGISTRAT-ET HABIT LEONARD FASZINATION FASZINATION OLIVER-P OLIVER-P BLACKSTON-ET

Betrieb Bürkli Ueli Steffen Christoph Bürkli Ueli Nyffeler Paul + Heidi Steffen Christoph Steffen Christoph Schenk Hansueli + Söhne Hirt Fritz Alexander GG Nyffenegger Michael + Peter

Langenmatt 1 Böde 2 Langenmatt 1 Sonnenhof 2 Böde 2 Böde 2 Wendeplatz - Oberei Möriswilerstr. 57 Bodenweg 11

5630 Muri AG 6182 Escholzmatt 5630 Muri AG 9216 Heldswil 6182 Escholzmatt 6182 Escholzmatt 3618 Süderen 3043 Uettligen 4938 Rohrbach

Langenmatt 1 rte des Saugealles 1 Moutheron Ehrliweg 16 Möriswilerstr. 57

5630 Muri AG 1053 Cugy VD 6415 Arth 3043 Uettligen

Langenmatt 1 rte des Saugealles 1 Moutheron Sonnenhof 2 Härdlistrasse 77 Hofstrasse 18 Hauptseestr. 81 Chilchbüel 2 Schintbühl Schintbühl Höhenstrasse 5 Böde 2 Rüttenenstrasse 9 Langenmatt 1 Veia da Colm 1 Bürlimoos Sonnenhof 2 Sonnenhof 2 Bognau 3 Ehrliweg 16 Hatwilerstrasse 7

5630 Muri AG 1053 Cugy VD 9216 Heldswil 9453 Eichberg 6416 Steinerberg 6315 Morgarten 6314 Unterägeri 6163 Ebnet 6163 Ebnet 3714 Frutigen 6182 Escholzmatt 4515 Oberdorf SO 5630 Muri AG 7462 Salouf 6023 Rothenburg 9216 Heldswil 9216 Heldswil 6216 Mauensee 6415 Arth 8933 Maschwanden

Betrieb Bürkli Ueli Demont Patrick + Sandra Kenel Werner Hirt Fritz Alexander Betrieb Bürkli Ueli Demont Patrick + Sandra Nyffeler Paul + Heidi Freund Christian von Rickenbach Beat Meier Franz Annen Remo Zemp Martin Zemp Martin Klopfenstein Hans Steffen Christoph Sieber-Gast Theresia Bürkli Ueli Baltermia - Guetg Andri Bühlmann Walter Nyffeler Paul + Heidi Nyffeler Paul + Heidi Troxler Ursi + Jost Kenel Werner Studer Alfred


CH 120.1143.3465.4 CH 120.1096.7775.9 CH 120.1105.6839.8 CH 120.1162.4348.0 CH 120.1149.5173.8 CH 120.1158.2756.8 CH 120.0630.5869.4 CH 120.1183.1389.1 CH 120.1158.2767.4 CH 120.1202.0644.0 CH 120.1202.0641.9 CH 120.1175.6394.5 CH 120.1134.5863.4 CH 120.1134.5861.0 CH 120.1161.5337.6 CH 120.0590.3703.0 CH 120.1202.3372.9 CH 120.1168.8814.8 CH 120.1168.8815.5 CH 120.1209.9844.4 CH 120.1209.9839.0 CH 120.1209.9871.0 CH 120.1209.9850.5 CH 120.1209.9860.4 CH 120.1209.9824.6 CH 120.1194.1716.1 CH 120.1147.5115.4 CH 120.1174.6046.6 CH 120.1174.6056.5 CH 120.1125.5583.9 CH 120.1149.0397.3 CH 120.0609.4322.1 CH 120.1169.1825.8 CH 120.1146.0609.6 CH 120.1148.2027.0 CH 120.1200.8997.5 CH 120.1205.6977.4 CH 120.1152.7618.2 CH 120.1150.4837.6

FIONA ANTONIA ENZIAN HEIDI FRANCA TANJA WORINA FLURINA TAMI FANNY FANNY CANABIS OLENA SORAYA ADRIA BLANCA LUISA SHORLEY MALLORCA IDALINE IDIE IKEBANA ICONE IKITA IBIZA LEONA MORITO KALINKA ARIEL RONYA PAMINA DIANA OSIRA BERTHA ELVIRA KAYA OMBRA FINESSE SINA

JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE JE

07.02.2017 07.02.2017 14.02.2017 14.02.2017 03.03.2017 06.03.2017 07.03.2017 13.04.2017 19.04.2017 01.05.2017 04.05.2017 05.05.2017 15.05.2017 15.05.2017 16.05.2017 18.05.2017 22.05.2017 30.05.2017 30.05.2017 31.05.2017 31.05.2017 31.05.2017 31.05.2017 31.05.2017 31.05.2017 02.06.2017 06.06.2017 08.06.2017 08.06.2017 09.06.2017 12.06.2017 12.06.2017 12.06.2017 14.06.2017 14.06.2017 16.06.2017 16.06.2017 21.06.2017 21.06.2017

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

85 84 86 84 85 84 84 85 85 86 85 84 83 83 84 86 85 84 84 85 85 84 85 83 85 84 85 87 86 86 83 85 85 85 85 84 84 85 87

85 85 86 86 86 83 82 85 84 84 84 85 83 80 80 85 84 84 85 84 82 85 84 85 84 84 80 83 85 85 85 86 84 84 85 83 87 81 82

84 82 84 80 82 85 84 85 86 83 81 83 85 84 85 84 86 82 83 84 84 84 84 84 85 83 84 82 81 82 80 80 81 85 82 85 82 82 82

84 85 82 86 83 84 84 81 83 84 85 84 85 85 86 83 84 86 83 85 85 84 83 84 85 85 85 84 84 84 86 85 84 84 85 84 85 85 84

82 81 80 85 85 83 81 83 84 82 82 82 85 84 82 83 81 85 84 83 84 84 82 86 80 81 78 83 85 85 85 82 84 83 82 82 85 83 80

84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 84

PAT MAY IZZY HOLDO TEQUILA-ET FLASH PAT TEQUILA-ET TOPEKA-ET TOPEKA-ET TEQUILA-ET ED-MILLO ED-MILLO HOLDO MAY LIX SENIOR MAY INTEGRITY INTEGRITY INTEGRITY INTEGRITY INTEGRITY INTEGRITY DJ HOLMER-ET TEQUILA-ET LINO LINO MILES-ET FLASH OLIVER-P OLIVER-P HOVBORG OLIVER-P TEQUILA-ET OLIVER-P MILES-ET LEVANTE

Steiger Josef Sonderegger Fredy Tischhauser Florian Tischhauser Florian Schnider Fides Nussbaumer Marcel Hug Ruedi Scherrer Gregor Sigrist Daniel Zemp Martin Bieri Markus Treboux Sonia Klopfenstein Hans Klopfenstein Hans Sprecher Peter BG Dahinden + Schöpfer Steffen Christoph Baumann Manfred Baumann Manfred Guex Jérémie Guex Jérémie Guex Jérémie Guex Jérémie Guex Jérémie Guex Jérémie Furrer André Bühler Raymond BG Keller + Sibold BG Keller + Sibold Gerber Urs Schmutz Adrian & Jonas Schmid Thomas Hirt Fritz Alexander Winistörfer Thomi Rentsch Hansruedi Steiger Josef Wittwer Niklaus Gilg Kurt und Ralph GG Badertscher Hans + Niklaus

Tobel 2 Baumert 1 Mafun Mafun Härtistrasse 6 Rämslistrasse 96 B Hauptikonerstr. 16 Schmidberg 435 Rütiberg 6 Schintbühl Unteregg rue du Battoir 3 Höhenstrasse 5 Höhenstrasse 5 Brand 2162 Underberg 1 Böde 2 Schlattberg 911 Schlattberg 911 La-Grand-Fin 3 La-Grand-Fin 3 La-Grand-Fin 3 La-Grand-Fin 3 La-Grand-Fin 3 La-Grand-Fin 3 Lindenhof 520 Grand-Rue 48 Hauptstr.67 Hauptstr.67 Himmelrich 181 Möriswilstrasse 17 Neuhaus 2 Möriswilerstr. 57 Römerstrasse 2 Brunnen-Neuhaus 60 Tobel 2 Dägerlenstrasse 1 Käsereistrasse 8 Kirchgässli 19

9450 Altstätten SG 9450 Altstätten SG 9472 Grabs 9472 Grabs 7324 Vilters 6315 Oberägeri 8932 Mettmenstetten 9631 Ulisbach 6055 Alpnach Dorf 6163 Ebnet 6162 Entlebuch 1269 Bassins 3714 Frutigen 3714 Frutigen 9472 Grabserberg 6170 Schüpfheim 6182 Escholzmatt 9613 Mühlrüti 9613 Mühlrüti 1753 Matran 1753 Matran 1753 Matran 1753 Matran 1753 Matran 1753 Matran 3674 Bleiken 2608 Courtelary 5277 Hottwil 5277 Hottwil 5426 Lengnau AG 3043 Uettligen 3251 Wengi b. Büren 3043 Uettligen 4710 Balsthal 3465 Dürrenroth 9450 Altstätten SG 8442 Hettlingen 8269 Fruthwilen 4934 Madiswil


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Bullenangebot Jersey August 2017 STg Germany GmbH - Lütke Berg 2 - 48341 Altenberge - Tel.: 02505-939220 - Fax: 02505-9392222 - info@stggermany.de - www.stggermany.de

USA Name Automatic # Bellman Goldbrick-P Goldfrapp-P Gordon Got Maid # Hatari Patron Tanner Tequila Trolley Veltins-P Vinka Wakkar

Originalzuchtwerte aus den USA HB-Nr.

Vater

409825 NEU 409838 409728 409756 409829 NEU 409813 409759 409598 409836 409325 409716 409823

Zipper Avon Goldfrapp David Cris Harris Avon Marlo Promise Primetime Promise Valentino Fastrack Fastrack

MV Dignitary Axis Ghent Eclipes-P Ghent Dazzler Harris Plus Topeka Sambo Topeka Legacy Lotto Valentino

M.-lbs +399 +1307 +781 +1025 +326 +1508 +1647 +811 +817 -1501 +703 +305 +425 +911

F.-% +0,18 +0,00 -0,05 -0,15 +0,13 +0,07 -0,03 +0,20 -0,05 +0,23 +0,04 +0,03 +0,11 -0,06

F.-lbs +55 +60 +25 +19 +42 +84 +72 +77 +29 -29 +41 +17 +44 +32

E.-% +0,09 +0,01 +0,03 +0,00 +0,04 +0,04 +0,05 +0,08 +0,00 +0,09 +0,03 +0,02 +0,02 -0,01

E.-lbs Tö./Hd. +32 +50 +34 +36 +19 +62 +69 +45 +28 -37 +31 +14 +21 +30

genom. genom. genom. 16/2 genom. genom. genom. genom. genom. 3.069 genom. genom. 205/21 genom.

ZZ

PTAT

2,97 2,84 2,99 3,13 2,90 2,71 2,85 2,87 2,99 3,37 2,93 2,91 2,92 2,97

+0,60 +2,20 +1,10 +1,20 +0,50 +1,00 +1,30 +1,90 +0,70 +1,60 +0,30 +1,70 +0,70 +1,30

JUI

PL

DPR

JPI

B-Kn κ-Kn

+2,80 +30,80 +16,00 +14,10 +17,30 +7,50 +23,50 +21,90 +16,50 +23,80 +7,20 +22,10 +12,50 +8,30

+3,5 +8,7 +6,0 +4,1 +6,4 +5,8 +6,0 +5,2 +4,2 -2,8 +4,9 +3,8 +7,6 +5,3

+1,1 127 A2A2 +1,0 211 A2A2 +1,0 128 A2A2 -3,1 85 +0,9 128 -2,1 201 -0,8 218 A2A2 +0,2 186 A2A2 -1,0 91 A2A2 -4,1 -129 -1,8 108 A2A2 +0,3 89 +1,0 129 -0,4 98 -

BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB -

PTAT = Exterieurzuchtwert JUI = Euterzuchtwert ZZ = Zellzahl (niedrige Werte=niedrige Zellzahl) PL = Nutzungsdauer JPI = Gesamtzuchtwert Die Preise sind empfohlene Endverbraucherpreise in EUR ab Ihrer zuständigen Station. DPR = Töchterfruchtbarkeit P = hornlos (50% hornlose Kälber) PP = reinerbig hornlos (100% hornlose Kälber) # = neue Bullen SEX = Preis gesextes Sperma

aAa Preis SEX 423 624 435 156 423 432 423 534 456 234 435 423 435 315

20 18 22 24 19 24 19 12 18 -

38 55 39 35 36 49 49 45 36 42 38 38


Bullenangebot Jersey August 2017 STG Germany GmbH - Lütke Berg 2 - 48341 Altenberge - Tel.: 02505-939220 - Fax: 02505-9392222 - info@stggermany.de - www.stggermany.de

Dänemark Name

HB-Nr.

Originalzuchtwerte aus Dänemark Vater

MV

M-kg

F-% F-kg

E-%

E-kg

Tö.

Kö.

Fund Eut.

Eg

ND

DPR MBK

Y

NTM κ-Kn aAa

Preis SEX

VJ Bihl

409748 VJ Buzz

DJ Hulk

+656 +0,19

+50 +0,01

+29

gen.

107

89

98

105

106

94

111

111

+12

AB

342

24

42

VJ Hihl

409694 VJ Husky

DJ Zuma

+509 +0,07

+34 +0,13

+38

479

118

105

108

95

105

104

112

112

+13

BB

342

24

42

409794 409797 409749 409533 NEU NEU

VJ Hian VJ Hihl VJ Hillum Q Handix VJ Hilde DJ Jason

DJ Jason DJ Hulk DJ Izzy FYN Lemvig DJ Zuma DJ Hulk

+26 +313 +427 +717 +326 +510

+0,27 +0,36 +0,09 +0,25 +0,14 +0,03

+28 +52 +28 +67 +32 +35

+0,29 +0,21 +0,17 +0,12 +0,18 +0,09

+25 +32 +27 +43 +29 +30

gen. gen. gen. 10259 144 417

106 113 102 102 116 101

108 108 82 98 99 117

127 113 114 100 125 128

112 105 116 101 115 116

108 108 112 107 114 112

111 103 105 87 112 105

105 107 108 113 103 101

106 115 105 120 108 108

+23 +20 +15 +19 +25 +26

BB BB BB BB AB BB

561 543 432 216 243 423

29 27 25 19 29 28

48 48 43 48 -

409784 409785 409685 409789 409822 409722 409772

DJ Jason VJ Lappe Legacy VJ Lutz VJ Rodme VJ Hubert DJ Zuma

Q Handix DJ Zuma Q Hirse DJ Hulk DJ Zuma DJ May DJ Jason

-223 +885 +840 +427 +714 +370 +439

+0,40 -0,09 -0,27 +0,19 +0,19 +0,07 +0,07

+23 +39 +30 +35 +56 +28 +32

+0,23 +0,02 -0,09 +0,15 +0,14 +0,11 +0,06

+14 +37 +27 +25 +41 +24 +25

80 gen. 1760 gen. gen. gen. 97

105 86 103 106 127 113 100

111 113 126 111 103 100 112

114 111 102 124 115 113 104

112 106 108 114 113 110 110

107 105 114 106 108 106 108

108 99 119 99 105 102 114

96 106 92 110 105 115 113

102 111 105 106 116 104 106

+16 +16 +14 +21 +26 +15 +16

BB BB AB BB BB BB BB

516 543 651 264 243 243 453

19 25 22 27 29 23 22

43 39 45 49 40 39

VJ Hitman VJ Hiwe VJ Hizzi DJ Hulk # VJ Huzar # VJ Janko VJ Juris VJ Lari VJ Link VJ Lobo VJ Quintana VJ Rodme VJ Zlager

Eg = Eutergesundheit ND = Nutzungsdauer Y = Leistungsindex NTM = Gesamtzuchtwert DPR = Töchterfruchtbarkeit P = hornlos (50% hornlose Kälber) Die Preise sind empfohlene Endverbraucherpreise in € ab Ihrer zuständigen Station.

# = neue Bullen SEX = Preis gesextes Sperma PP = reinerbig hornlos (100% hornlose Kälber) gen. = Genomischer Jungbulle


Top Nationalschau in Dänemark Die älteren Topkühe dominierten die Nationalschau 2017 in Dänemark (Landsskuet 2017). 44% aller Kühe der Schau waren ältere Kühe - eine beeindruckende Anzahl. Die schöne Atmosphäre rund um die Schau, zwischen Züchtern, Ausstellern und Stallungen, lässt eine vielversprechende Zukunft für die Nationalschau erwarten. Richtentscheidungen Preisrichter Jan Hinrichsen von Viking Dänemark richtete alle Kühe und Rinder der Schau. Außerdem rangierte er zusammen mit Mogens Madsen (Klassifizierer) die Züchtersammlungen. Zum ersten Mal begannen die Richtentscheidungen mit den jungen Kühen und endeten bei den alten. Das Niveau der ausgestellten Tiere war sehr hoch. Gesamtsieger der Konkurrenz wurde eine in der dritten Laktation stehende DJ May-Tochter von Hagenbjerg Jersey, Fjellerup, welche bereits im letzten Jahr die Klasse der Zweitkalbskühe gewinnen konnte und vor zwei Jahren sogar Reserve Champion wurde. Der Reserve Champion Titel ging in diesem Jahr an eine Dignitary-Tochter der Familie Søgaard, während Havdal Jersey mit einer VJ Leuko-Tochter die Klasse der Färsen gewinnen konnte. Die Siegerkühe der drei Altersklassen

- 32 -


Genomik liefert unterschiedliche Pedigrees Die Genomische Selektion und ein Zuchtprogramm, worin die Bullen eine kürzere Karriere haben, macht sich bemerkbar. Nur drei Bullen hatten mehr als drei Töchter auf der Schau. DJ Zuma zeigte acht melkende Töchter, DJ Holmer und VJ Husky jeweils sieben Töchter im Schauring. Die melkenden Kühe stammten insgesamt von 47 verschiedenen Vätern ab! Auch in den Jungrinderklassen waren die Abstammungen vielfältig. VJ Husky und VJ Rodme präsentierten mit jeweils 3 Nachkommen die meisten im Schauring. Imposante Gruppen 12 fantastische Herdengruppen füllten die Halle am Freitagabend. Als Gewinner dieser Konkurrenz kürten die Preisrichter die Gruppe der Familie Søgaard. Es war eine sehr harmonische Gruppe auf hohem Niveau. Die Gruppe von Hagenbjerg Jersey folgte an zweiter Stelle.

Siegergruppe der Familie Søgaard

Reservesiegergruppe von Hagenbjerg Jersey

Master Breeder 2017 Der „Master Breeder“-Titel ging in diesem Jahr an die Familie Søgaard, Tastum. In dieser Konkurrenz wird der beste Aussteller ausgezeichnet. Als Bewertungskriterien dienen hier die Anzahl der gezeigten Kühe, deren Platzierungen und weitere Punkte-Bewertungen.

- 33 -


Jerseyschau in Tschechien 2017 – klein aber fein In Brno fand am 13.5.2017 bei der Nationalen Ausstellung für Tierzucht 2017 bereits das zweite tschechische Championat der Jersey-Rasse statt. Mit großem Herz und hoher Professionalität haben die tschechischen Jerseyzüchter auch den Preisrichter Rainer Schmitt sehr überrascht. Der tschechische JerseyDie „Jersey Baby Group“ zuchtverband (Bohemia Jersey) versucht immer, die Veranstaltung interessant zu gestalten. Aus diesem Grund gab es diesmal (zum ersten Mal überhaupt) die „Jersey Baby Group“ . Diese „Baby Group“ bestand aus 7 Kälbern zwischen 6 und 12 Wochen alt. Geführt wurden die Kälber von 7 Kindern im Alter von 5-9 Jahren. Dies war eine große Herausforderung für Kinder und Kälber gleichermaßen - und eine fast noch größere Herausforderung für Rainer Schmitt. Das beste Kalb wurde Inplem Link Dory (VJ Link). Dann kamen die Erstlaktierenden in den Ring. In dieser sehr ausgeglichenen Gruppe gewann letztendlich Chorusic LIX Mimosa II ET (DJ Lix). Ausschlaggebend war ihr wunderbares Euter, ihre enorme Kapazität und das perfekte Fundament.

Preisrichter Rainer Schmitt mit Sieger- und Reservesiegerkuh - 34 -


In der Gruppe der Zweit- und Mehrlaktierenden konnte sich Inplem Hulk Dana (DJ Hulk) durchsetzen. Sie überzeugte durch ihre „absolute Ausgeglichenheit“, sagte Rainer Schmitt. Diese starke Ausgeglichenheit war am Ende auch entscheidend für den Gesamtsieg von Inplem Hulk Dana. Die Erstlaktierende Chorusic LIX Mimosa II ET konnte sich den Reservesieg sichern sowie den Sieg in der Kategorie „Bestes Euter“. Besonderen Dank gilt an dieser Stelle Rainer Schmitt. Mit seiner sehr hohen Konzentration, Ruhe und nicht zu letzt objektiven und sicheren Bewertung – kurzum mit seiner absoluten Professionalität - war er eine sehr große Bereicherung für unsere Schau. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Schau 2019. Mehr infos unter www.jersey.cz. Hana Roloffova, Vorsitzende der Jerseyzüchter Tschechien

Ergebnisse Jerseyschau Vater

Name

Züchter

Notiz

Kälber 1

CZ 442586921

VJ Link

Inplem Link Dory

Farma Tehov

1. Laktation 1

CZ 384841921

DJ Lix

2 3

CZ 379424921 CZ 379407921

Plus Dallas

1 DK 1951601862 DJ Hulk 2 CZ 379402921 Jupiter 3 CZ 337502921 DJ Hulk

Chorusic Lix Mimosa 2 ET 1. zemědělská a.s., Chorušice Lany Plus Princezna Lany Dallas Barka

ŠZP Lány, ČZU ŠZP Lány, ČZU

Ältere Kühe Inplem Hulk Dana Lany Jupiter Arnika Inplem Hulk Viktorie

Farma Tehov ŠZP Lány, ČZU Farma Tehov

- 35 -

Reservesiegerin, Bestes Euter

Champion-Kuh


Jerseyhof Leurs! Familie Arno Leurs in Winternam 438, D-47647 Kerken, Tel. 02831-3008 Herdenlstg. 2016: 167,0 KĂźhe 6715 kgM 5,58 %F 4,01 %E 644 kgF+E

Jerseys vom Niederrhein Leistungsstark und robust!

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Costa Rica... … ist in Deutschland und Europa ein eher unbekanntes Reiseland - völlig zu Unrecht oder zum Glück? Touristischer Reisebericht zur Weltjerseykonferenz von Elke Scholz Nach meinen Recherchen kommen fast 80% der Touristen aus Nordamerika. Als Kolumbus im Jahre 1502 an die "Reiche Küste" kam, erhoffte er sich eher materielle Schätze, die ihn zur Namensgebung veranlasste. Er sollte jedoch bald feststellen, dass dieser Landstrich seinen Reichtum in der Natur und der Herzlichkeit der Menschen barg - was ich persönlich und, wie ich denke, alle Teilnehmer der Weltjerseykonferenz (WJK) bestätigen würden. Das Land ist eines der artenreichsten unseres Planeten. Durch die Landbrücke von Nord- und Südamerika, die vor ca. 3 Millionen Jahren entstand, konnten sich Flora und Fauna der Kontinente vermischen. Im Zentrum dieser Brücke liegt Costa Rica. Josè Maria Figueres Ferrer wird 1948 Präsident. Er gründet ein System der sozialen Wohlfahrt und schafft ein Jahr später die Armee ab. Eine Maßnahme, die sich für Costa Rica in vielfacher Weise bezahlt macht. Da sich die Regierung, seit 2014 mit dem amtierenden Präsidenten Luis Guillermo Solis, des Landes eher neutral oder vermittelnd verhält, wird das Land manchmal auch die Schweiz Amerikas genannt.

Der Tucan ist der Nationalvogel von Costa Rica

Die Ticos - wie sich die Einheimischen gern nennen - sind lebensfroh und sehr gastfreundlich. Mit über 80 Personen aus 17 Nationen wurde im Country Club die WJK am 10.06.2017 bei einem Welcome Dinner offiziell eröffnet.

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Es folgte neben den Farmbesuchen ein fantastisches kulturelles Programm, bei der wir die Herzlichkeit und den Charme der Einheimischen, sowie die unglaubliche Vielfalt der Natur erleben durften. An dieser Stelle ein Dankeschön an Vanessa Ruiz Hoepker, sie hat uns mit viel Herz und Charme Einblick in ihre Heimat gegeben. Vanessa nahm uns im Boot mit auf eine Reise durch Mangroven- und Palmwälder von Tortuguera, die von Sonnenlicht durchflutet sind. Es ist für uns eines der schönsten Naturerlebnisse gewesen. Tortuguera liegt an der Karibikküste in der Provinz Limòn. Der Name leitet sich vom span. Wort "tortuga"-Schildkröte ab, womit wir gleich am Strand mit den Schildkröten sind. Leider haben wir keine gesehen, da die Meeresschildkröte, Karettschildkröte und Lederschildkröte zwischen Juli und Oktober nur nachts an den Strand kriechen, um ihre Eier abzulegen, und zum Sonnenaufgang wieder ins Meer zurückkehren. In Tortuguera gibt es keine Autos, es ist nur mit Boot oder Flugzeug zu erreichen. Seit 1975 steht der Nationalpark unter Schutz. Die Strecke von Alajuela nach Puerto Viejo de Sarapiqui, die uns zu unserem nächsten Ziel, den Waterfall Gardens am Vulkan Poas führt, zeigt uns eine traumhafte Landschaft, die zum Verweilen einlädt. Der Fluss La Paz entspringt dem Poas Massiv und stürzt auf einer Strecke von acht Kilometern mit fünf Wasserfällen über 1400 Höhenmeter in die Tiefe. La Paz (Wasserfall des Friedens) ist der höchste. Es ist ein sehenswertes Naturschauspiel. In den Waterfall Gardens könnte man glauben, Costa Rica sei mal schnell zum Kleinformat geschrumpft, weil Regen- und Nebelwald hier gleichzeitig anzutreffen sind. In einem privaten ca. 35 ha großen Gelände gibt es dichten Tropenwald, eine Vielfalt an

Blumenarrangement direkt aus dem Hausgarten

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tropischen Pflanzen und malerische Wasserfälle. Dort leben außerdem exotische Tiere als Patienten und Waisen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr ausgewildert werden können. Bestaunen konnten wir filigrane Kolibris, bezaubernde Schmetterlinge, Tukane, giftige Frösche in schillernden Farben, Schlangen, Kapuziner Affen, Jaguar und Puma. Für uns war es ein lohnenswerter Einblick in die "Cordillera Volcania", den vulkanischen Bergen im Zentralland Costa Ricas.

Der Irazu Vulkantrichter 3432 Meter über NN

Der Duft ist betörend und entführte uns in eine zauberhafte Urlaubsstimmung. Die Eindrücke und Erlebnisse auf unserer weiteren Reise durch Costa Rica waren großartig. Wir besuchten den Botanischen Garten (Centro Nacional de Conservaciòn de Flora y Santuario Nacional de Epìfitas) und den Vulkan Irazù in 3432m Höhe, der zuletzt 1963 bis 1965 mehrmals ausbrach. Auf unterhaltsame Weise erhielten wir Einblicke in die Geschichte von Kaffeeanbau und - rösterei, die Besichtigung einer wunderschönen Kirche - Parroquia Zarcero- in der Provinz Alajuela oder die Hängebrücken waren weitere tolle Ereignisse. Mit einem punto culminante (highlight) habe ich meinen Reisebericht begonnen und komme so zum Ende unserer Rundreise. Am majestätischen Vulkan Arenal, in einem privaten Regenwaldreservat, 12 km von der Stadt La Fortuna entfernt, - 39 -


besuchten wir das Weltklassehotel Tabacòn. Im Strom warmer Quellen mit 45°C, die zuverlässig vom Vulkan gespeist werden, konnten wir uns in den verschiedenen naturbelassenen Becken im warmen Wasser entspannen. Die heimische Flora und Fauna, mit ihrem eigenen Duft und intensiven Farben, machten die traumhafte Erfahrung perfekt.

Gruppenfoto mit „Deko“

Eine Fortsetzung zum fachlichen Teil der Weltjerseykonferenz folgt in der nächsten Ausgabe des Jerseyblattes

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Soll ich meine Färsen und Kühe genomisch untersuchen lassen? Das genomische Testen von weiblichen Tieren ist in Ländern mit eigenem genomischen Test- und Zuchtprogramm für die Rasse Jersey (Dänemark, Nordamerika und Australien/Neuseeland) sehr beliebt, um mehr verlässliche Informationen über die Tiere zu bekommen. Die Frage ist, wie man in Ländern, die diese Möglichkeit nicht anbieten können, trotzdem von der genomischen Untersuchung weiblicher Tiere profitieren kann. Welche Kategorie von Tieren soll ich testen? Die genomische Untersuchung liefert Ihnen nicht nur Zuchtwerte für alle Merkmale, sondern die Zuchtwerte sind auch erheblich genauer als zuvor. Heute haben junge Rinder, die noch nicht gekalbt haben, Zuchtwerte, die als Elternmittel alleine auf den Informationen aus dem Pedigree basieren. Die Sicherheit dieser Zuchtwerte ist gering. Wenn Informationen aus der genomischen Analyse dazu kommen, erhält man Zuchtwerte, die genauer sind als bei einer älteren Kuh mit all ihren Leistungs- und anderen Informationen. Die genomische Untersuchung junger weiblicher Tiere macht am meisten Sinn, wenn 1. man nicht alle Nachkommen für die eigene Remontierung benötigt, um die Tiere zu identifizieren, die a. verkauft werden sollen b. oder mit weiblich gesextem Sperma zur eigenen Nachzucht oder mit männlich gesextem Sperma von Fleischrassebullen besamt werden sollen 2. man die besten Tiere identifizieren will, um sie über ET stärker zu vermehren In beiden Fällen (1. und 2.) können Sie die Tiere in ihrer Herde auswählen, von denen die nächste Generation abstammen soll. Die genomische Selektion gibt Ihnen ein besseres Werkzeug an die Hand, die für die verschiedenen Strategien richtigen Tiere zu selektieren. Wenn Sie regelmäßig 50-65% (oder mehr) Ihrer Kuhkälber testen lassen, können Sie die Tiere, die Sie spülen wollen, und diejenigen, die mit gesextem Sperma besamt werden sollen, heraus suchen. Färsen mit schwachen Zuchtwerten werden mit konventionellem oder mit männlich gesextem Fleischrassesperma besamt. - 42 -


Welches genomische Testsystem soll ich benutzen? Die beiden verfügbaren genomischen Systeme sind das amerikanische und das dänische. Welches System man nutzen sollte hängt ab vom Pedigree des Tieres, davon, welches Sperma Sie verwenden wollen und welches Zuchtziel Sie verfolgen. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Systemen liegt darin, dass das dänische mehr Merkmale berücksichtigt, vor allem mehr Gesundheitsmerkmale. Die Sicherheiten der genomischen Zuchtwerte werden zwar unterschiedlich ausgedrückt, liegen jedoch in der Praxis eng beieinander. Die Genauigkeit ist bei dem System am höchsten, aus dessen Population die meisten Gene im Pedigree des zu untersuchenden Tieres stammen. Um die optimale Anpaarung zu finden, ist es wichtig (und viel leichter), wenn sowohl der Besamungsbulle als auch das anzupaarende weibliche Tier im selben System untersucht wurden. Aber in jedem Fall haben die genomischen Zuchtwerte höhere Genauigkeiten als herkömmliche. Beachten Sie bitte, dass die Zuchtwerte im amerikanischen und dänischen System in unterschiedlichen Einheiten ausgedrückt werden und nicht direkt vergleichbar sind. Zum Beispiel liegt die Basis bei den Inhaltstoffen in Dänemark erheblich höher, so dass die Abweichungen bei direktem Vergleich niedriger ausfallen, als wenn sie auf amerikanischer Basis ausgedrückt würden. Was heißt das für mich? Die genomische Untersuchung versetzt Sie in die Lage, den Zuchtfortschritt Ihrer Herde zu beschleunigen. Sie werden sich sicherer sein, den Fokus auf die „Richtigen“ zu legen, und Sie werden die Tiere verkaufen, die Sie genetisch nicht voranbringen würden. Dadurch, dass Sie die Stärken und Schwächen Ihrer Tiere kennen, wird die Selektion einfacher und die Anpaarungsentscheidung viel besser sein. VikingGenetics sucht laufend Bullenkälber für ihr Zuchtprogramm. Wir testen nicht nur Bullenkälber aus Dänemark, sondern auch aus anderen europäischen Ländern und aus Nordamerika. Bisher haben wir zwar nur Bullen aus Dänemark, Schweden und Finnland angekauft, einige Bullen aus Norwegen und Irland hätten es aber fast geschafft. Die größte Chance, einen Bullen an VikingGenetics zu verkaufen, hat man, wenn der Vater einer der neuesten und höchsten genomischen Spitzenvererber ist und das Pedigree von dänischen oder in Dänemark untersuchten amerikanischen Bullen dominiert wird.

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Ein Beispiel, wie es gehen kann Anders Levring, Dänemarks Jersey-Präsident, entschied sich vor einigen Jahren, seine weiblichen Tiere genomisch untersuchen zu lassen, innerhalb eines von VikingGenetics unterstützten Projektes. Unter den getesteten Kälbern war auch eine DJ Jason Färse, von der man nur unterdurchschnittliche Zuchtwerte erwartet hatte, so dass das Risiko hoch war, dass sie verkauft werden würde. Ihr herkömmlicher Zuchtwert betrug nur +6 NTM. Die Färse wurde untersucht und sie konnte ihren Zuchtwert um fast 25 NTMPunkte erhöhen. Rein zufällig gehörte sie damit zu den interessantesten Färsen der Rasse. Sie erhielt jetzt den Namen „Ranch Jason Sivring“ und VikingGenetics nahm sie für ET-Spülungen unter Vertrag. Nun wurde sie viermal gespült. Zu ihren bisherigen Resultaten zählt der Topbulle „VJ Hitman“, eine Reihe genomisch hoher Rinder, die gerade gespült werden, sowie zahlreiche verkaufte Embryonen. Nicht immer kann man solches Glück haben, aber manchmal zahlt es sich aus, es zu versuchen. Von Anders Levring, Viking Genetics

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Impressionen Betriebsbesichtigung Gill

AusfĂźhrlicher Betriebsrundgang

Der Fotograf persĂśnlich vor der Kamera

Gute Laune

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Viele Fragen und Diskussionen

Rundum gut versorgt

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Schleswig â&#x20AC;&#x201C;Holsteins Jersey´s aus dem Hohe Milchleistungen mit viel Inhaltsstoffen Herdenleistung 2016 7503 kg M. 6,55% F. 4,15% E. 803 kg F+E.

Familie Kiehne in 24229 Schwedeneck-Birkenmooer Tel. 04308-1309 oder 351

Notizen:

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VDJ-Mitgliederversammlung am 25. März 2017 in Bodenheim im Landhotel Battenheimer Hof Der Vorsitzende des VDJ, Herr Rehberg, begrüßte die etwa fünfzig Anwesenden. Ein ganz besonderer Gruß galt den Gästen aus dem Ausland: Marije Jacobsen und Jens Rasmussen aus Dänemark, Bruno und Martin Schuler aus der Schweiz sowie dem Referenten, Herrn Frank de Graaf aus den Niederlanden.

Auszüge aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung Geschäftsbericht 2016  Mitgliederbewegung: 20 Neuzugängen (davon 9 Rasse Jersey und 11 Rasse Wagyu) standen 4 ausgeschiedene Mitglieder gegenüber. Zum 31.12.2015 hatte der VDJ 135 Mitglieder, davon 55 Betriebe (+6) aktiv mit Herdbuchführung beim VDJ, von denen fünf Betriebe ausschließlich Holsteins hatten, 45 waren reine Jersey- und fünf weitere Gemischtbetriebe. Im neuen Geschäftsjahr sind seit dem 1. Januar bereits 11 neue Mitglieder (5 Jersey, 6 Wagyu) dazu gekommen, so dass die aktuelle Mitgliederzahl 146 beträgt.  Milchleistungsentwicklung 2016: Die Milchleistung der Jerseykühe im VDJ im Milchkontrolljahr 2015/16 stieg auf jetzt 6553kg (+166) bei 5,45% Fett (+0,03) und 4,02% Eiweiß (+0,01). Mit einer Zunahme um 18 kg F+E wurde die zweithöchste Leistungssteigerung seit 20 Jahren erzielt.  Herdbuchführung: Da Frau Brentrup verhindert war, gab Herr Dr. Diers einen kurzen Überblick über die Herdbuchführung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch VIT Verden setzte sich weiterhin fort. Da Frau Brentrup auch die Herdbuchführung für die Rasse Wagyu durchführt und die Herdbuchführung beim VIT getrennt für Milchund für Fleischrinder organisiert ist, nimmt Frau Brentrup jetzt für beide Bereiche an den entsprechenden Sitzungen des VDJ teil.  Bulleneinsatz: In 2016 wurden durch STg Germany insgesamt 6.192 Portionen Sperma (Vorjahr 6.843) verkauft. Während bei Sperma aus USA ein Rückgang um 23,7% zu verzeichnen war, stieg die Anzahl Portionen aus Dänemark um - 49 -


32,4% an. Der Anteil gesexten Spermas betrug bei den USA-Bullen 57,7%, bei Bullen aus Dänemark 46,9%. Der am meisten genutzte Bulle war Goldfrapp-P. Als bester verfügbarer Hornlosvererber ist Goldfrapp seit einem Jahr gesext in der SexedUltra-4Mio-Qualität erhältlich. Herr Dr. Diers wies darauf hin, dass dieses gesextes Sperma der besten Qualität an der Paillettenfarbe (pink) zu erkennen ist. VJ Rodme war im vergangenen Jahr der meisteingesetzte Vererber aus Dänemark.  Tiervermarktung: Herr Rehberg informierte über die Situation bei der Tiervermarktung. Nachdem im Jahr zuvor zahlreiche Meldungen über vermarktete Tiere bei ihm eingegangen waren, hatte es in diesem Jahr keine einzige Rückmeldung gegeben. Herr Rehberg bat darum, wieder an diese Meldungen zu denken, um einen besseren Marktüberblick und eine aktuelle Preisfindung zu unterstützen. Die meisten der angebotenen Tiere konnten zeitnah vermarktet werden. Insgesamt konnte aber weiterhin die Nachfrage nicht vollständig bedient werden, so dass teilweise Importe aus Dänemark durchgeführt wurden. Außerdem trug die vermehrte Verwendung gesexten Spermas zur Angebotserweiterung bei, während der starke Einsatz von Bullen der Rasse Blau-Weiße Belgier dem entgegen wirkte.

Jahresabschluss 2016 und Haushaltsvoranschlag 2017  Einnahmen und Ausgaben in 2016 wurden detailliert aufgeführt. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Überschuss von 5.968,84 € abgeschlossen. Für das gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Ergebnis zeichneten in erster Linie die stark gestiegenen Einnahmen aus Provisionen für Spermaverkäufe und Logistikvergütungen für den europaweiten Versand von Sperma der Partnerfirma Sexing Technologies verantwortlich. Dem gegenüber standen erhöhte Aufwendungen für Programmverbesserungen und Programmierungsaufwand beim VIT.  Herr Rehberg erläuterte den Haushaltsvoranschlag für 2017. Den kalkulierten Ausgaben in Höhe von 14.000,-€ stehen voraussichtliche Einnahmen von 16.500,-€ gegenüber. Herr Dr. Diers berichtete, dass der bisherige Verlauf des Spermageschäftes in 2017 eine nochmalige Steigerung der Einnahmen aus Spermaprovisionen vermuten lassen. Frau Kouwert berichtete über die Kassenprüfung, die sie gemeinsam mit Frau Hartmann vorgenommen hatte. - 50 -


Es wurden keinerlei Unstimmigkeiten gefunden. Die Kassenprüferinnen empfehlen die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung. Herr Rehberg bedankte sich bei den beiden Kassenprüferinnen. Beschlussfassung zur Änderung der Zuchtbuchordnung für die Rasse Wagyu Ein Exemplar des neuen Entwurfs der Zuchtbuchordnung war jedem Mitglied des VDJ mit der Einladung zugesandt worden. Herr Dr. Diers informierte über die Beschlussvorlage. Der Bundesverband Deutscher Fleischrinderzüchter und halter (BDF) hatte darum gebeten, die Zuchtbuchordnung des VDJ für die Rasse Wagyu der Musterzuchtbuchordnung des BDF weitgehend anzupassen. Es handelte sich dabei nur um sehr geringfügige Änderungen. Die geänderte Zuchtbuchordnung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Neuwahl der Verbandsbeiratsmitglieder Für den Bezirk 1 (Baden-Württemberg, Bayern) wurden Norbert Hartmann und Christian Rottmar, für den Bezirk 2 (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) Thomas Scholz und Hans-Christoph Gill und für den Bezirk 3 (Nordrhein-Westfalen) Arno Leurs und Heidrun Weber-Klinkhammer einstimmig wieder gewählt. Für den Bezirk 4 (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen) wurde neben dem bisherigen Beiratsmitglied Josef Vor der Landwehr Frau Farina Garlich neu in den Beirat gewählt. Für den Bezirk 5 (Neue Bundesländer) wurden Gebhard Rehberg und Jürgen Kouwert einstimmig wieder gewählt.

Kuhfeuerwerk am 23./24. April in Görisried/Allgäu: für diese nicht nur bundesweit offene, sondern auch von schweizerischen und österreichischen Züchtern beschickte Schau waren 25 Jerseys angemeldet worden. Der VDJ werde gemeinsam mit STg Germany / PrismaGen mit einem Ausstellungsstand vertreten sein.

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Vortrag von Frank de Graaf von Sexing Technologies Europa: Gesextes Sperma – Entwicklung, Stand der Technik, Einsatz In seinem hoch interessanten und auf Deutsch vorgetragenen Referat stellte Herr De Graaf die hoch komplexe Technologie der Spermatrennung nach Geschlecht vor. Besonders die rasante Entwicklung hin zu dem heute erreichten Stand, bei dem 50.000 Spermien pro Sekunde in einzelne Tropfen „verpackt“, das Geschlecht auf Grund leicht erhöhter DNA-Masse bestimmt, die Spermazelle entsprechend elektrisch positiv oder negativ aufgeladen und anschließend bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h selektiert und in Gefäßen mit spezieller „bremsender“ Flüssigkeit aufgefangen wird, rief bei den Zuhörern ungläubiges Staunen hervor. Da die Befruchtungsfähigkeit von gesextem Sperma der neuesten Generation mit Namen SexedUltra-4M dem von konventionellem Sperma entspricht, ging der Redner davon aus, dass dieses die Rinderzucht mittelfristig revolutionieren wird. Herr Rehberg bedankte sich im Namen der Versammlung bei Herrn De Graaf und überreichte ihm als Präsent das Buch „The Dairy Queen“.

Verschiedenes  Der Vorsitzende, Herr Rehberg, teilte der Versammlung mit, dass Vorstand und Beirat empfehlen und beantragen, Herrn Karl-Heinz Behrend für seinen großen, über sehr viele Jahre geleisteten Einsatz bei der Schau in Alsfeld mit der Ehrenmitgliedschaft auszuzeichnen. Die Versammlung stimmte dem Antrag einstimmig unter großem Applaus zu. Herr Scholz betonte in seiner Laudatio den kontinuierlichen, mittlerweile über Jahrzehnte erfolgten Einsatz für die Rasse Jersey durch Herrn Behrend und seine Familie. Neben der erfolgreichen Präsentation von Jerseykühen aus seinem Stall auf der jährlich stattfindenden Schau „Hessens Zukunft“ in Alsfeld und immer wieder hervorragenden Ergebnissen seiner Herde in der Milchleistungsprüfung, stammen auch die beiden ersten bedeutenden deutschen Jerseyvererber, Dagobert und Paul, aus der Zucht Behrend. Herr Behrend bedankte sich und ließ die Entwicklung der Jerseyrasse in Deutschland während der langen Zeit, in der er daran aktiv teilgenommen hat, mit eindrücklichen Worten Revue passieren.  Herr Dr. Diers stellte einige neue Jersey-Spitzenbullen vor: Patron, Got Maid, Hitman und Lari. Lari wurde in Dänemark gezüchtet von dem Betrieb - 52 -


Jacobsen. Marije Jacobsen war als Gast bei der VDJ-Mitgliederversammlung anwesend und nahm die Glückwünsche der Versammlung entgegen. Herr Dr. Diers bot aus Anlass der VDJ-Mitgliederversammlung Sperma einiger ausgesuchter Vererber zu speziellen Konditionen an, die nur während der Versammlung galten.  Herr Rehberg schlug als Tagungsort für die Mitgliederversammlung 2018 den Betrieb von Familie Kouwert vor. Herr und Frau Kouwert erklärten sich bereit, das Treffen zu veranstalten und ihren Betrieb zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen. Termin soll der 23./24. März 2018 sein. Die Versammlung stimmte dem Vorschlag zu.

Hermann Niermann

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Termine Was - Wo - Wann

03.10. – 07.10.2017 World Dairy Expo Madison, Wisconsin, USA größte Milchviehausstellung der Welt mit allen Milchrinderrassen. Am 03. / 04. Oktober: Jersey Top-Genetik-Auktion und Richten der Jerseyklassen.

03.02.2018

Hessens Zukunft in Alsfeld

Landestierschau der Hessischen Rinderzucht mit Jersey-Kollektion

23.03. – 24.03. 2018

VDJ-Mitgliederversammlung

Betrieb Kouwert in Zinna bei Torgau an der Elbe, Sachsen

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Organ des Verbandes Deutscher Jerseyzüchter e.V. (VDJ) Herausgeber: Verband Deutscher Jerseyzüchter e.V. Lütke Berg 2, D-48341 Altenberge Tel.: 02505-939220, Fax: 02505-9392222 Redaktion: Andreas Ekkel, Email: ae@jersey-rind.de Vorsitzender: Dipl.Ing.agr. Gebhard Rehberg, Horstfelde, Gartenstraße 1, 15806 Zossen Tel.: 03377-399781, Fax: 03377-399782, Mobil: 0170-3385312, Email: gr-rehberg@t-online.de Stellvertreter: Arno Leurs, Winternam 438, 47647 Kerken 1 Tel.: 02831-3008, Fax: 02831-2078, Email: Arno.Leurs@t-online.de Thomas Scholz, Mosbach 34, 36129 Gersfeld-Mosbach Tel.: 06654-1254, email: thomasscholz1@gmx.net Geschäftsführer : Dr. Hubertus Diers Tel.: 02505-939220, Fax: 02505-9392222, Email: hd@jersey-rind.de Herdbuchführung/Mitgliederbewegung: Birgitta Brentrup Tel.: 02505-93922-13, Fax: 02505-9392222, Email: bb@jersey-rind.de Zuchtviehvermarktung: Dr. Hermann Niermann Tel.:02505-93922-12, Fax: 02505-9392222, Email: hn@jersey-rind.de Rainer Schmitt Mobil: 0174-9062340, Email: ray-schmitt@gmx.de Internet: www.jersey-rind.de

Bayern / Baden-Württemberg: Norbert Hartmann, Birkenau 1, 87651 Bidingen, Tel.: 08348/494, Fax: 08348/976187, Mobil: 0173-8859059 Christian Rottmar, An der Ach 1, 88299 Leutkirch, Tel.: 07561-9759705, Fax: 07561-9759697 Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland: Hans-Christoph Gill, Rheinallee 100, 55294 Bodenheim Tel.: 06135-2549, E-Mail: gill-weidenhof-gbr@t-online .de Niedersachsen / Schleswig-Holstein / Hamburg / Bremen: Josef v.d. Landwehr, Oertlingerrot 7, 49196 Bad-Laer-Hardenstetten, Tel.: 05424-9185, Fax: 05424-293150 Farina Garlich, Auf der Luhr 6a, 49565 Bramsche, Tel.: 0174-6678816, E-Mail: f.garlich@googlemail.com Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern Jürgen Kouwert, Am Anger 7, 04860 Zinna, Tel.: 03421-713641, E-Mail: kouwert@freenet.de Nordrhein-Wesfalen: Heidrun Weber-Klinkhammer, Haldener Straße 71, 46459 Rees, Mobil: 0174-6428077 E-Mail: haus-laakhausen@t-online.de

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Beste Jersey-Qualität bei der Zukunft Rind in Alsfeld 2017

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Jerseynight-Siegerin Bürkli’s JE Action Vancouver

Profile for Andreas Ekkel

VDJ Jerseyblatt August 2017  

Verband Deutscher Jerseyzüchter Ausgabe 71

VDJ Jerseyblatt August 2017  

Verband Deutscher Jerseyzüchter Ausgabe 71

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