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Chemnitz – Stadt der Moderne ! Rathaus-Journal ! www.chemnitz.de ! Erscheinungsweise: wöchentlich, mittwochs

130.000 Exemplare ! 22. Jahrgang

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15. Juni 2011

Beschlossen im Stadtrat S.2

Fernverkehrstraße S.2

100 Jahre Neues Rathaus S.3

Tausendundeine Nacht S.3

Amtliches S.4/6

Die neu gefasste Polizeiverordnung regelt, wo Hunde unangeleint laufen dürfen.

Die B 174 wird ausgebaut, ein Beschluss dazu fasste der Stadtrat am Mittwoch.

Im Stil der Belle Époque kleiden sich Protagonisten beim Festumzug zum Rathausjubiläum.

Die orientalische Erzählung Sheherazade war Thema eines Jugend-Theater-Projektes.

Welche Ausschüsse sich mit welchen Themen befassen, ist im amtlichen Teil zu lesen.

Berthold Brehm übernimmt städtische Finanzen

Auf zum Tierpark!

Kein Bürgerentscheid

Ein Fest für alle Tierfreunde gibt es am kommenden Wochenende, dann erwarten die Erdmännchen, der Löwe Malik und all die anderen Tierparkbewohner wieder tausende Besucher zum Tierparkfest, das an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr stattfindet. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Vierbeiner, allen voran ein Eselfohlen, das am Samstag, 16 Uhr getauft wird. Noch können Tierfreunde Namensvorschläge machen und sich überraschen lassen, auf welchen Namen der kleine Hengst künftig hören

wird. Natürlich bietet der Zoo mit seinen 1000 Bewohnern jede Menge Interessantes. Vor allem die Jungtiere sind einen Besuch wert. In den letzten Tagen kamen drei SteppenadlerKüken, ein Steinbock und ein Alpakafohlen hinzu. Auch bietet das Fest Gelegenheit, Fragen rund um Zoo und Tiere an die Direktorin zu richten. Am Samstag unternimmt Tierpark-Chefin Anja Dube mit Besuchern mehrere Kurzführungen zu unterschiedlichen Tieren. Natürlich sorgt der Tierpark zudem für

kurzweilige Unterhaltung mit Riesenrutsche, Modelleisenbahnen und Sinnesparcours sowie einen KreativStand. Auf der Bühne gibt es Einlagen eines Tanzpaares und einer Squaredance-Gruppe und am Sonntag treffen die Kinder Clown Fridolin im Tiergarten an. Noch ein Hinweis: Aufgrund einer Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder, der »Dreamnight at the zoo«, schließt der Tierpark am Freitag bereits 17 Uhr seine Pforten. " Letzter Einlass ist 16 Uhr.

Es wird keinen Bürgerentscheid zur Veränderung der Grundschulbezirke geben. Nachdem die Initiatoren des Bürgerbegehrens das erforderliche Quorum knapp verfehlt hatten, musste der Stadtrat formal die Unzulässigkeit des Begehrens feststellen. Hierbei hatte das Gremium keinen Ermessenspielraum. Zugleich brachten Stadträte einen Beschlussantrag ein, um mit einer Zweidrittelmehrheit des Rates dennoch einen Bürgerentscheid anzuberaumen. Das ist die zweite Möglichkeit, die die Sächsische Gemeindeordnung einräumt. Der Vorschlag fand nicht die erforderliche Mehrheit, nachdem der Rat alle Aspekte erneut abgewogen hatte. Damit bleiben die Grundschulbezirke in der Fassung gültig, die im Januar beschlossen wurden. Ziel der Veränderung damals: Mit 40 Grundschulbezirken sollen alle Grundschulen erhalten werden. Um das zu erreichen, können Schüler an eine benachbarte Schule geschickt werden, wenn dort die nötige Zahl von 15 Erstklässlern nicht erreicht wird. Zum ersten Mal kam das Modell für das kommende Schuljahr zur Anwendung. Auf die Weise konnten in allen Grundschulen erste Klassen gebildet werden. »Ich bin überzeugt, dass unsere Entscheidung vom Januar richtig ist, wenn wir alle Grundschulen erhalten wollen«, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die an die Proteste erinnerte, als die Stadt im Zuge der Haushaltskonsolidierung über die Schließung einiger Schulen nachdachte. »Dennoch bedeuten rund 10.000 Unterschriften ein klares Votum, das wir nicht einfach ignorieren können. Ein Bürgerentscheid hätte ein klares Votum aller Eltern gebracht – und egal, wie die Entscheidung ausgefallen wäre, wir hätten sie mit allen Konsequenzen tragen müssen. Ich fürchte, dass wir uns in jedem Jahr aufs Neue mit dem Thema beschäftigen müssen, aber ich hoffe, dass sich die Eltern von unseren Argumenten überzeugen lassen.« "

Willkommen im 19. Jahrhundert

Künstlerfilm im Weltecho

Musik und Wissenschaft

Schwimmen um Erzgebirgspokal

Führung mit dem Türmer

Am 19. Juni, 14 Uhr, lädt das Industriemuseum, Zwickauer Straße 119, zu einem Familienausflug ins Jahr 1836 ein. Ein Märchenquiz und eine historische Schreibwerkstatt erinnern an das frühe 19. Jahrhundert. Bei schönem Wetter gibt es im Außengelände einen Waschtag anno 1836.

Sie waren das schillerndste Paar, das die Kunstgeschichte je gesehen hat: der berühmte Freskenmaler und Salon-Kommunist Diego Rivera und die Ausnahmemalerin Frida Kahlo. In der monatlichen Filmreihe wird im weltecho, Annaberger Str. 24 am 24.6., 19 Uhr der Film FRIDA gezeigt.

Mit unterhaltsamen Vorlesungen und Musikstücken gibt das Sächsische Sinfonieorchester Chemnitz am 18.6., 14 Uhr, im Hörsaal Reichenhainer Str. 90 Einblicke in die wissenschaftliche Welt hinter der Musik zu den Themen Musikpsychologie, Akustik und Musikgeschichte.

Vom 25. Juni, 9 Uhr bis 26. Juni, 16 Uhr veranstaltet der Schwimm-Club Chemnitz von 1892 e.V. das 18. Internationale Schwimmfest in Chemnitz. Ausgetragen wird der zweitägige Wettbewerb um den Erzgebirgspokal am Samstag und Sonntag im Sportforum Chemnitz.

Am kommenden Samstag lädt Türmer Stefan Weber wieder um 15 und 16 Uhr zu einer Rathausund Turmführung ein. Der Rundgang dauert etwa eine Stunde und die Gäste erfahren Neues und Historisches über Chemnitz. Treffpunkt ist an der Tourist-Information am Rathaus, Markt 1.

Bürgermeister Berthold Brehm übernimmt ab sofort die Aufgaben des Stadtkämmerers. Der vorherige Amtsinhaber, Detlef Nonnen, wechselte zum 1. Juni als Geschäftsführer zum Energiedienstleister eins energie in Sachsen. Am 4. Mai hatte der Stadtrat den Beamtenstatus Nonnens beendet. Aufgrund eines am gleichen Tag gefällten Beschlusses wurde das Dezernat 2 aufgelöst und Ämter auf andere Dezernate verteilt. Nach der Sächsischen Gemeindeordnung sind die Aufstellung des Haushaltsplans, des Finanzplans und der Jahresrechnung, die Haushaltsüberwachung sowie die Verwaltung von Vermögen wie Schulden beim Fachbediensteten für Finanzwesen zusammenzufassen. Diese Aufgabe übernimmt nun Berthold Brehm, da nach Stadtratsbeschluss das Kämmereiamt und das Kassen- und Steueramt dem Dezernat Brehms angegliedert wurden. "

Sicher im Alter Eine Konferenz mit dem Titel »Mit Sicherheit alt werden« findet am 7. Juli in Chemnitz statt. Die Teilnehmer thematisieren Sicherheitsbedürfnisse Älterer und den Schutz vor Kriminalität. Durch Veränderung in der Altersstruktur der Bevölkerung sieht sich die Gesellschaft sozialen, ökonomischen und politischen Herausforderungen gegenüber. Deshalb steht das Thema bei vielen Kommunen auf der Agenda. Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen der Stadt Chemnitz und dem Landespräventionsrat Sachsen organisiert. In Diskussionen und Vorträgen, so von Prof. Dr. Johannes Kopp von der TU Chemnitz wird das subjektive Sicherheitsempfinden von Senioren in den Mittepunkt gestellt. Außerdem befasst sich die Konferenz mit dem Ehrenamt sowie mit Präven" tionsansätzen der Polizei.

Das Eselfohlen im Tierpark genoss zu Pfingsten die Streicheleinheiten von Joann, Chantal und Domenik (v.l.). Foto: Kristin Schmidt Zum Tierparkfest am 18. Juni bekommt es endlich seinen Namen.


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Aus dem Stadtrat berichtet Neuer ASR-Chef Der neue Betriebsleiter des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs der Stadt Chemnitz (ASR) und des Entsorgungsbetriebes der Stadt Chemnitz (ESC) heißt Manfred Wüpper. Der Stadtrat wählte den 57-Jährigen, der seinen Dienst in Chemnitz am 20. September antritt in nichtöffentlicher Sitzung. Wüpper ist seit 2004 kaufmännischer Leiter des Technischen Betriebszentrums der Stadt Neumünster. Zuvor war der Betriebswirt u. a. als Kaufmännischer Leiter des kommunalen Beschäftigungsträgers von Neumünster und für verschiedene Handelsunternehmen tätig. Die Neubesetzung der ASR-Position war notwendig, da der bisherige Betriebsleiter Gerold Münster auf eigenen

Wunsch zu einem anderen Unternehmen wechselt.

Ausbau der Zschopauer Straße Der Stadtrat fasste auch den Bauausführungsbeschluss zum Ausbau der Zschopauer Straße (B 174) zwischen Südring und Bergfrieden und den Umbau der Zschopauer Straße bis zur Hermersdorfer Straße. Die Stadt treibt das Vorhaben voran, da der Bund den Ausbau der B 174 von Gornau bis Chemnitz forciert und bereits im Sommer mit Freimachungsarbeiten beginnt. Später werden im Auftrag des Bundes Brückenbauten folgen. Bis 2013 soll die Trasse bis an die Chemnitzer Stadtgrenze reichen, dann trifft noch weit mehr Verkehr als bisher auf die Engstelle im Stadtgebiet. Für Verwaltung wie Anwohner steht

darum der Ausbau der B 174 – als Haupttrasse im grenzüberschreitenden Verkehr nach Tschechien – auf der Prioritätenliste weit oben. Das Baudezernat prognostiziert, dass 2015 täglich etwa 35.000 Fahrzeuge den Knoten Gornauer Straße passieren und bis zu 38.000 Kfz pro Tag den Südring erreichen werden. Stau, Lärm und Abgase belasten die Anlieger bereits jetzt enorm. Auch hat die Bundesstraße ihre Beanspruchungsgrenze längst erreicht. So fließt der Verkehr auch außerhalb der Spitzenzeiten nicht mehr zügig. Fehlende Geh- und Radwege und viel Grundstückszufahrten verringern zudem die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Liegt der Fördermittelbescheid vor – der noch im ersten Halbjahr erwartet wird – ist mit dem Baustart im August 2012 zu rechnen. Das Vorhaben soll

in drei Abschnitten erfolgen. Der erste wird vom Südring landwärts bis Knotenpunkt Georgistraße gebildet. Der zweite umfasst den Folgebereich bis zum Anschluss an das Bundesbauvorhaben und der dritte Teil schließlich erstreckt sich etwa von dieser Schnittstelle auf der Anliegerfahrbahn über die alte Zschopauer Straße bis zur Hermersdorfer Straße.

Polizeiverordnung neu Beschlossen hat der Stadtrat am Mittwoch die Änderung der Polizeiverordnung. Geändert wurde das Regelwerk u. a. in der Passage zum »Verhalten auf Spiel- und Bolzplätzen«: So ist es künftig verboten, dort zu rauchen oder Kippen wegzuwerfen. Erweitert wurde die bisherige Verordnung zudem in Bezug auf Tier-

haltung: So sind nun einige Flächen vom ansonsten in Chemnitz geltenden Leinenzwang ausgenommen, soweit keine anderen Vorschriften die Leinenpflicht regeln. Flächen, auf denen Hunde künftig frei laufen dürfen, sind Feldraine, Heide-, Öd- und Brachflächen sowie landwirtschaftliche Nutz- und Waldflächen. Konkreter fasst die Polizeiverordnung ebenso, wann Koch- und Grillfeuer keiner Erlaubnis bedürfen. Dies trifft zu, wenn die Feuer mit trockenem unbehandeltem Holz in befestigten Feuerstätten mit einem Durchmesser von maximal 1,50 Metern betrieben werden. Die 1. Verordnung zur Änderung der Polizeiverordnung tritt am Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung im Chemnitzer Amtsblatt in Kraft. Nachzulesen auch im Internet " auf www.chemnitz.de.

Preise für junge Umweltschützer Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter verschiedenen Verkehrsmitteln brachte jetzt Schülern des Gymnasium Einsiedel einen Titel beim Chemnitzer Umweltpreis ein. Dieser wurde am vergangenen Donnerstag im Chemnitzer Rathaus vergeben. »car2go« ist das Konzept eines großen deutschen Automobilherstellers. Im Unterschied zur Autovermietung ist dabei eine kurzzeitige Nutzung von Fahrzeugen auf Minutenbasis möglich. Die namentliche Anlehnung des Planspiels »car2go2Chemnitz« im Gymnasium Einsiedel kommt nicht von ungefähr. Schließlich simulierten hier Schüler mittels mathematischer Modelle die Vor- und Nachteile von car2go gegenüber Bus, Bahn und Fahrrad. Auf einem Chemnitzer Stadtplan, den die Schüler in Quadranten unterteilten, legten sie willkürlich den Start- und Zielort imaginärer Fahrzeuge fest. Daraufhin berechneten sie, wie lange es vom Start zum Ziel dauert und ermittelten die anfallenden Kosten. Ihr Fazit: der Vorteil von car2go liegt klar auf der Hand. Während Bus und Bahn durch lange Weg- und Wartezeit ins Hintertreffen geraten, ist car2go stets mobil. Bei der Geschwindigkeit liegt das Carsharing gegenüber dem sonst wendigen Fahrrad klar vorn.

Gynasiasten aus Einsiedel – hier Therese Hipp und Christian Matschullat, mit Lehrer Thomas Fenrich – punkteten beim Umweltpreis mit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu Verkehrsmitteln. Foto: Sven Gleisberg

Nachteilig allerdings schnitt das Carsharing beim CO2-Ausstoß ab, da liege das Fahrrad klar vorn, ergab die Simulation der Einsiedler Gymnasiasten, die ihnen einen zweiten Platz beim Chemnitzer Umweltpreis eintrug. Mit dieser Auszeichnung würdigten die Stadt und deren Partner, die Unternehmen eins energie in sachsen und Südsachsen Wasser, auch weitere Kinder und Jugendliche,

die sich aktiv für Umweltschutz einsetzen. Für das nachhaltigste Projekt gab es ein Preisgeld von 300 Euro, die Plätze zwei und drei waren mit 250 bzw. 150 Euro dotiert. Außerdem wurde ein Sonderpreis verliehen. 23 Wettbewerbsbeiträge lagen der Jury vor, die die Gewinner in einzelnen Altersklassen ermittelte. Sie erhielten am Donnerstag ihre Auszeichnungen:

Der erste Preis bei den Jüngsten ging an die Kita »Kaßbergzwerge«. Die Kleinen befassen sich hier altersgerecht mit der heimischen Vogelwelt. Den zweiten Preis gab es für das Projekt »Faszinierende Wasserwelten« der Kita in der Rödelwaldstraße. Auch ein »Insektenhotel«, das die Kita Altendorfer Straße 25 herrichtete, wurde ausgezeichnet. Bei den Grundschülern wurde das Projekt

»Dicke Luft in der Schule« von Lennart Hagedorn, Dominik Wodrig, Ludwig Sontag und Thurid Sontag aus der Grundschule Harthau mit einem ersten Preis gewürdigt, gefolgt von der »Schule im Grünen« der Grundschule Ebersdorf. Während die AG Natur des Hortes »Kinderlachen« einen dritten Preis ebenfalls für den Bau eines Insektenhotels erhielt. Bei den Älteren aus den Klassen 5 bis 8 konnte sich die AG Vogelbeobachtung des Schmidt-Rottluff-Gymnasiums den ersten Preis sichern, gefolgt von der Verkehrsstudie des Einsiedler Gymnasiums und dem Projekt »Ordnung muss sein« für das Lukas Peetz, Paul Laudeley und Oliver Jaehnert von der AG Ökologieforschung der Diesterweg-Mittelschule prämiiert wurden. Weitere Auszeichnungen gab es für Ideen zur Mülltrennung und eine Untersuchung zu Schmetterlingen, ebenso wie für die Nutzung des CyberTrackers – ein mobiles Hardund Softwaresystem – zur ornithologischen Bestandserfassung. Den Sonderpreis vergab die Südsachsen Wasser GmbH für Gedanken zum »Energiesparhaus und regenerative Energien« der Berufsschüler Randy Einenkel, Antonio Clauß, Mykhaylo Gluzmann, David Fleischer " und Illja Kazas.

Otto-Dix-Jahr in Chemnitz und Gera Chemnitz: Begleitend zur Sonderausstellung »Ich Dix bin das A und O« wird am 24. Juni, 18 Uhr Professor Dr. Uwe Schneede – ehemaliger Direktor der Hamburger Kunsthalle – im Museum Gunzenhauser die Selbstporträts von Otto Dix in den Kontext seiner Malerkollegen Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann stel-

len. Deren Selbstporträts seien Seismographen ihrer künstlerischen Entwicklung, so der Hamburger Kunstexperte, der in seinem Vortrag zeigen will, dass die Bildnisse nicht allein der Selbstdarstellung dienten, sondern darüber hinaus einen Stellenwert im Werk dieser für die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts

bedeutenden Maler anzeigen. Gera: Auch in Gera kündigt sich mit der 5. Höhler Biennale ein Höhepunkt im Otto-Dix-Jahr an. Ihre Eröffnung findet am 24. Juni, 15 Uhr im Geraer Ratssaal statt. Die Installationsschau, zu der 50 deutsche und internationale Künstler eingeladen sind, hat den Titel »UNTERwelt« und

nimmt damit Bezug auf den Ausstellungsort: Die »Höhler«, diese Tiefkelleranlagen gehören zur ältesten Bausubstanz Geras. Diese »Stadt« unter der historischen Altstadt besteht aus einem Geflecht von Gängen und Kellern. Einen Tag nach der Biennale-Eröffnung, am 25. Juni, findet in Gera zudem ein wissenschaftli-

ches Symposium statt. Thematisch widmet dieses sich der ausgestellten Gegenwartskunst in den Höhlern zwischen Installation und Inszenierung. Ebenso theamtisert es das Ouevre des berühmten Malers Otto Dix, dessen 120. Geburtstag Chemnitz und Gera am 2. Dezember 2011 feierlich begehen. "


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100 JAHRE NEUES RATHAUS

Zurück zur Belle Époque Am 3. September macht ein Festumzug Chemnitzer Geschichte lebendig. Noch werden Mitwirkende gesucht. Jackett, Sakko oder Frack, kombiniert mit einer andersfarbigen Hose und einer bunten Krawatte – schon ist es fertig, das Outfit wie an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Solcherlei Kleidungsstücke und vieles mehr aus der damaligen Zeit werden die Chemnitzer am 3. September in ihrer Innenstadt wieder zu Gesicht bekommen. Denn genau an diesem Tag findet innerhalb der Tage

Protagonisten für Festumzug gesucht. der Industriekultur unter dem Titel »Geschichte bewegt!« ein großer Festumzug statt. Noch werden Privatpersonen, Vereine und Initiativen gesucht, die sich beteiligen wollen. In der Belle Époque, also der »schönen Zeit«, erlebte auch Chemnitz seine industrielle Blüte, strömten immer mehr Menschen in die Stadt, die alsbald auch ein größeres Rathaus brauchte, um den Anforderungen an eine mo-

Ferienspaß statt Langeweile Ab 20. Juni ist in Chemnitz wieder der Ferienkalender für die Sommerferien erhältlich. Über 316 Freizeittipps stehen zur Auswahl, davon 80 mehrtägige Reisen sowie 93 Gutscheine für die verschiedenen Angebote. Für Chemnitzer Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren nimmt das Heftchen längst einen festen Platz in der Vorfreude auf die Sommerzeit ein. Mit einer erhöhten Auflage von 5.000 Exemplaren reagierte die Stadt als Herausgeberin auf die steigende Nachfrage nach dem Ferienkalender, der auch dieses Jahr kostenlos ausgegeben wird. In bewährter Weise sind die vielseitigen Angebote kalendarisch und je nach Veranstaltungsbeginn zeitlich geordnet. Für alle ist etwas dabei – für Kreative, Wasserratten, Erfinder, Fotografen, Köche, Sportler, Abenteurer, Künstler, Tierfreunde und Naturliebhaber. Das Mitarbeiten an einem Hörspiel oder an einem Radiobeitrag, das Anfertigen von eigenen Büchern, das Erlernen verschiedenster Drucktechniken oder einfach Spaß haben beim Wasserski, Reiten oder Klettern – lange Weile hat bei den Angeboten einfach keine Chance.Wer im Besitz des Heftchens ist, kann natürlich auch wieder die integrierten Gutscheine nutzen. Auch in diesem Jahr lohnt es sich, rechtzeitig nach den Anmeldefristen zu schauen, um bei der Wunschveranstaltung auch wirklich dabei sein zu können. Der Ferienkalender ist ab 20. Juni erhältlich: im Rathaus, im BVZ Moritzhof, in der Touristinformation, dem CVAG Mobilitätszentrum,dem City-Ticket und im Tietz. Auch im Internet unter www.chemnitz.de gibt es diese Angebote. "

derne Verwaltung gerecht zu werden. Dessen Eröffnung im September 1911 wird im August und September unter dem Titel »100 Jahres Neues Rathaus« mit einer Festwoche gefeiert. Zum diesem Jubiläum soll der Festumzug die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit für jeden greifbar machen. Schon jetzt haben sich zahlreiche Chemnitzer Vereine und Ak-

Foto: Archiv teure angemeldet, die mit einzelnen Umzugsbildern beispielsweise die Themen Sport, Wissenschaft und Bildung, Musik und die steigende Lebensqualität im Jahr 1911 präsentieren wollen. So wird der 1. Chemnitzer Oldtimer-Club das Thema Mobilität um die Jahrhundertwende im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar machen, während das Industriemu-

Gedenkveranstaltung zum 17. Juni 1953

seum und sein Förderverein die Wanderer-Tradition wieder aufleben lassen werden. Historische Gerätschaften wird auch die Chemnitzer Berufsfeuerwehr herausholen und man darf gespannt sein, was sich der Stadtverband Chemnitzer Kleingärtner zum Thema Schreberbewegung hat einfallen lassen. Der Startschuss für den Festumzug fällt am 3. September, 15 Uhr, an der Ecke von Theater- und Hartmannstraße. Vorbei am Karl-MarxMonument und dem Theaterplatz endet der Umzug gegen 16 Uhr auf dem Gründerzeitmarkt am Rathaus. Chemnitzer, die sich an dem Festumzug beteiligen wollen, können sich bei Susan Endler von der City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH (CMT) unter ! 0371 3660224 noch anmelden. Gerade für Vereine bietet der Umzug eine Gelegenheit, sich einem großen Publikum zu präsentieren. Denn eines ist jetzt schon sicher: Zum Festumzug am 3. September werden zahlreiche Chemnitzer und deren Gäste staunend an der Wegstrecke stehen. Viel besser als am Straßenrand ist es aber natürlich als Teilnehmer innerhalb des Fest" umzuges.

Tausendundeine Nacht

Bühnenbild, Musik und Tanz vereinte das Theater-Projekt.

Scheherazade ist eine der Hauptfiguren aus den persischen Geschichten von Tausendundeiner Nacht. 1888 komponierte Nikolai Rimski-Korsakow eine gleichnamige Tondichtung. Das Orchesterwerk, das auf der Erzählung beruht, haben Künstler der Theater Chemnitz jetzt zum Gegenstand eines MusikKunst-Projektes für Schüler gemacht. Sie gestalteten am Freitag im Opernhaus eine besondere Aufführung: Bei dem Musik-Kunst-Projekt legten sie selbst Hand an, so beim Bühnenbild, dessen 120 Segmente zum Gestalten an Chemnitzer und Schulen in der Region verteilt wurden. Schüler bemalten sie im Unterricht oder während ihrer Projektwochen. Zusammen ergaben die Teile das Bühnenbild für das Konzert am Freitag, weitere Tafeln waren in einer Ausstellung im Foyer der Oper zu sehen. Um die »Sheherazade«-Musik von

Rimski-Korsakow so vielen Schülern wie möglich näher zu bringen, waren Musiker der Robert-SchumannPhilharmonie über Wochen hinweg in Schulen unterwegs. Mit der üppigen Originalbesetzung lassen sich solche Ausflüge natürlich nicht realisieren, deshalb hat Mary Adelyn Kauffman extra für diese Tour das Werk für sechs Instrumente bearbeitet. Während die Musiker die Komposition per Wort und Ton vorstellten, saßen die Schüler inmitten von Papieren, Farbtöpfen und Pinselsortimenten, um den Klang der Musik mit Farben und Formen festzuhalten. Ihre Bilder zeigen Sheherazade, den Sultan und seinen Palast, Sternenhimmelfunkeln oder auch abstrakte, stimmungsvolle farbige Gestaltungen. Ebenso positiv war das Echo auf den Auftrag an die Schüler, Märchen zum Thema »Sheherazade« zu schreiben. Viele Geschichten gingen unterdes-

Foto: Kristin Schmidt

sen beim Theater ein. Dort haben Dramaturgen die Texte gesichtet, so dass sie zum Konzert dem Publikum vorgetragen wurden. Außerdem waren Schüler aufgefordert, die Musik Rimski-Korsakows als Basis für eigene musikalische Versionen oder Improvisation zu nutzen. Kapellmeister Reinhard Petersen besuchte Schüler des André-Gymnasiums und des Gymnasiums Zschopau, um mit ihnen über ihre Ideen zu diskutieren. Das musikalische Resultat erklang ebenfalls auf der Opernbühne. Auch das Ballett beteiligte sich an dem einzigartigen Projekt: Zu den Opernballett-Eleven gesellten sich seit einigen Monaten 50 Kinder, die dem Aufruf mitzumachen gefolgt sind. Armin Frauenschuh, der Leiter der Opernballettschule, studiert mit ihnen Choreo- grafien zu spanischer, orientalischer und südamerikanischer Musik ein. "

Am Freitag, 11 Uhr findet an der Stele für die Opfer des Stalinismus, Hohe Straße 23, eine Gedenkveranstaltung in Erinnerung an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR statt. Eingeladen hat die Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge, die Vereinigung der Opfer des Stalinismus. An der Veranstaltung wird die Chemnitzer Oberbürgermeisterin teilnehmen. Das Gedenken gilt Verfolgten und Opfern der sowjetischen Militäradministration in der sowjetischen Besatzungszone 1945 bis 1949 und in der DDR. Betroffene berichten im Rahmen dieser Veranstaltung von ihrem persönlichen Schicksal. "

EU-Gelder für Chemnitzer Projekte Kürzlich erschienen ist der Jahresbericht 2010 zur Europaarbeit der Stadt Chemnitz. Er hat Veranstaltungen und Vorhaben zum Gegenstand, die durch die Europäische Union gefördert wurden. Dazu zählen transnationale Projekte von Vereinen, Einrichtungen und Institutionen. Priorität hatten 2010 familienspezifische Themen ebenso wie Erwachsenenbildung und Regionalentwicklung. Auch ein Projekt zur Jugendbeteiligung, das über einen längeren Zeitraum gefördert wurde, ist in der Broschüre entalten. Ebenso findet ein neues Vorhaben zum interkulturellen Lernen Erwähnung. Gleichermaßen berichtet wird, wofür Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region eingesetzt wurden. Der Jahresbericht ist im Rathaus, im Bürgerhaus am Wall und im Moritzhof erhältlich. "

Fördermittel zu vergeben Im Fördergebiet Markersdorf/Morgenleite/Hutholz/Helbersdorf/Kappel ermöglicht die Stadt noch Projektanträge, die mit Fördermitteln für 2011 unterstützt werden können. Mit dem Förderprogramm »Stärken vor Ort« sollen Projekte gefördert werden, die die schulische, soziale und berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen unterstützen oder den Wiedereinstieg von Frauen in das Erwerbsleben ermöglichen. Projektträger können Anträge bis zum 30.6.11 bei der lokalen Koordinierungsstelle der Stadt Chemnitz für das Programm eingereicht werden. Ansprechpartner Alexander Müller, ! 488-5137, alexander.muel" ler@stadt-chemnitz.de


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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Sitzung des Schulausschusses – öffentlich – Mittwoch, den 22.06.2011, 16:30 Uhr, Beratungsraum 118 des Rathauses, Markt 1, 09111 Chemnitz Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Beschlussvorlage an den Schulausschuss

Schülerbeförderung für Schüler im „Haus Bernsdorf“ der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e. V. Vorlage: B-106/2011 Einreicher: Dezernat 1/Amt 40 4. Verschiedenes 4.1. Mündliche Informationen der Verwaltung

4.2. Fragen der Ausschussmitglieder 5. Bestimmung von zwei Ausschussmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Schulausschusses – öffentlich –

Dienstag, den 21.06.2011, 16:30 Uhr, Stadtverordnetensaal des Rathauses, Markt 1, 09111 Chemnitz

1.

Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der Sitzung des Jugendhilfeausschusses – öffentlich – vom 17.05.2011 4. Beschlussvorlagen an den Jugendhilfeausschuss 4.1. Regelungen des Amtes für Jugend und Familie zu den fachspezifischen Personalund Sachaufwendungen an Träger der freien Jugendhilfe gemäß der Richtlinie der Stadt Chemnitz zur Förderung der freien Jugendhilfe, sozialer und sozialmedizinischer Dienste (Fachförderrichtlinie Jugend, Soziales, Gesundheit - FRL-JSG) Vorlage: B-123/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.2. Ermächtigung des Amtes für Jugend und Familie zur Gewährung von Haushaltsmitteln für Bauunterhaltungsmaßnahmen an freie Träger für von der Stadt angemietete Kindertagesstätten, Jugendfreizeiteinrichtungen bzw. Einrichtungen für Hilfen zur

Erziehung Vorlage: B-151/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.3. Zuwendung an den anerkannten Träger der freien Jugendhilfe Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Chemnitz und Umgebung e. V. für die Dachund Fassadenerneuerung der Kindertagesstätte Hofer Straße 17 im OT Mittelbach (Bauausführung) Vorlage: B-162/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.4. Zuwendung an den anerkannten Träger der freien Jugendhilfe Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Chemnitz und Umgebung e. V. für den Umbau des Kinder- und Jugendnotdienstes, Flemmingstraße 97 Vorlage: B-166/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.5. Zuwendung an den anerkannten Träger der freien Jugendhilfe SSA - Sächsische Sozialakademie gGmbH für die Gebäudetrockenlegung der Kindertagesstätte Straße Usti nad Labem 299/301 Vorlage: B-173/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.6. Zuwendung an den anerkannten Träger der freien Jugendhilfe Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e. V. für die Erneuerung der Ausgabekü-

Das Grünflächenamt lädt am Freitag zur Waldwanderung mit vielen Informationen über den Crimmitschauer Wald ein. Die Führung steht im Internationalen Jahr der Wälder 2011

Öffentliche Bekanntmachung

che mit Fettabscheider, Rückstausicherung und Lüftung in der Kindertagesstätte Max-Türpe-Straße 40/42 Vorlage: B-177/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.7. Zuwendung an den anerkannten Träger der freien Jugendhilfe Arbeiterwohlfahrt Chemnitz und Umgebung e. V. für die Bauunterhaltungsmaßnahme „Entwässerung, Sicherheitsbeleuchtung, Wegerneuerung Giebel, Belagerneuerung“ in der Kindertagesstätte Herweghstraße 7 Vorlage: B-178/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 4.8. Zuwendung für die Erstausstattung der Kindertagesstättengruppe der Jüdischen Gemeinde in der Kindertagesstätte Tschaikowskistraße 9 Vorlage: B-179/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 5. Verschiedenes 5.1. Mündliche Informationen der Verwaltung 5.2. Fragen der Ausschussmitglieder 6. Bestimmung von zwei Ausschussmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Jugendhilfeausschusses – öffentlich –

Die Bundesnetzagentur gibt bekannt, dass die Telekom Deutschland GmbH, Sitz Bonn, die Erteilung von Leitungs- und Anlagenrechtsbescheinigungen gemäß § 9 Grundbuchbereinigungsgesetz (GBBerG) für ober- und unterirdische Telekommunikationsanlagen in der Stadt Chemnitz beantragt hat. Betroffen sind folgende Flurstücke (FSt.): Adelsberg: FSt. Gemarkung 1224/1, 1762, 1764, 1767/2, 1767/4, 1767/8, 1767/9, 1768, 1769/1, Gemarkung Altendorf: FSt. 271/12, 271/26, 271/27, 271/29, 272/3, 286/6, Gemarkung Kleinolbersdorf: FSt. 278/11, 278/12, Gemarkung Schloßchemnitz: FSt. 319/5, 319/7, 320a, 322/1, 322/2, 322/3.

Betroffene können innerhalb von vier Wochen vom Tag dieser Bekanntmachung an die Antragsunterlagen unter dem Aktenzeichen Berl1-2 B 679/10 bei der Bundesnetzagentur, Außenstelle Berlin, Seidelstraße 49, 13405 Berlin einsehen und schriftlich bzw. zur Niederschrift Widerspruch einlegen. Die Vereinbarung eines Termins oder ggf. eines anderen Ortes für die Einsichtnahme ist unter der Telefonnummer (0 30) 43 74-15 70, Frau Kulb, möglich. Ein Widerspruch kann nicht damit begründet werden, dass kein Einverständnis mit der Belastung des Grundstückes besteht, da gemäß § 9 Abs. 1 i. V. m. Abs. 11 GBBerG bereits per Gesetz eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit für am 03.10.1990 bestehende Telekommunikationsanlagen der früheren Deutschen Post entstanden ist. Berlin, 30.05.2011 Bundesnetzagentur

Ihr Amtsblatt Chemnitz ist auch hier erhältlich: Rathaus-Infothek Markt 1 Bürgerhaus am Wall Wall Düsseldorfer Platz 1 Bürger- und Verwaltungszentrum Moritzhof Bahnhofstraße 53 Technisches Rathaus Annaberger Straße 89

Barbara Ludwig // Oberbürgermeisterin

Trödelmarkt am Rathaus Sitzung des Sozialausschusses – öffentlich – Donnerstag, den 23.06.2011, 16:30 Uhr, Beratungsraum Zi. 118 im Rathaus, Markt 1, 09111 Chemnitz Tagesordnung:

unter dem Motto „Wälder für Menschen“. Treffpunkt: 17. Juni, 16 Uhr Waldzugang zwischen den Gartenanlagen „Lug ins Land” und „Volksgesundheit”, Steinwiese

Lüth // Bürgermeisterin

Sitzung des Jugendhilfeausschusses – öffentlich – Tagesordnung:

Waldwanderung am 17. Juni

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Am Sonntag, dem 19.06.2011, 9 bis 15 Uhr, kann am Rathaus wieder getrödelt werden. Im Angebot ist „Altes und Gebrauchtes” aus Kammer und Keller. Für das leibliche Wohl wird mit einem reichen Speise- und Getränkeangebot wie immer bestens gesorgt. Voranmeldungen für Trödler sind nicht erforderlich. Einfach 7 Uhr am Rathaus einfinden, der Marktmeister kassiert das Standgeld vor Ort. Bürgerrückfragen sind möglich im Bereich Marktwesen des Ordnungsamtes der Stadt Chemnitz unter Ruf 0371 488-3130.

– öffentlich – vom 19.05.2011 4. Beschlussvorlage an den Sozialausschuss 4.1. Förderung von Trägern der freien Wohlfahrtspflege – Haushaltsjahr 2011 Vorlage: B-079/2011 Einreicher: Dezernat 5/Amt 50 5. Verschiedenes 5.1. Mündliche Informationen der

Verwaltung 5.2. Fragen der Ausschussmitglieder 6. Bestimmung von zwei Ausschussmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Sozialausschusses – öffentlich –

AMTLICHER UND REDAKTIONELLER TEIL

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liste Nr. 8 vom 01.02.2008

1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der Sitzung des Sozialausschusses

Lüth // Bürgermeisterin

Impressum


Reise, Freizeit, Gesundheit

24 ! 15. Juni 2011

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Nährwertangaben finden wenig Beachtung sup.- Nur jeder zweite Verbraucher in Deutschland lässt sich zumindest hin und wieder beim Lebensmittel-Kauf von den Angaben zu Nährstoffen leiten. Lediglich 18,9 Prozent beachten die Informationen zum Gehalt an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten regelmäßig. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Offenbacher Meinungsforschungsinstituts Marplan. Befragt wurden zwischen dem 30. Oktober und dem 23. November 2009 bundesweit 2.370 deutschsprachige Menschen ab 18 Jahre. Das geringe Interesse überrascht Ernährungsexperten nicht. Denn schließlich sind nicht einzelne Lebensmittel relevant für einen gesunden Lebensstil, sondern die Gesamtauswahl. „Die

moderne Ernährungswissenschaft rechtfertigt die Kategorisierung in gesunde und ungesunde Lebensmittel längst nicht mehr“, bestätigt Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universitätsmedizin Göttingen. Ohnehin wird die Bedeutung der Ernährung für das Übergewichtsproblem in Deutschland von vielen überschätzt. „Das vielfältige Nahrungsangebot macht allein nicht dick, sondern ein ungesunder Lebensstil, insbesondere mangelnde Bewegung lässt uns immer dicker werden“, erläutert Dr. Axel Armbrecht, leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie in Eutin. Der entscheidende Unterschied zu früheren Generationen ist nicht ein verändertes Ernährungsverhalten, son-

dern das Fehlen von körperlicher Aktivität. Das gilt gerade auch für Kinder und Jugendliche. „Die Gewichtsunterschiede von Kindern werden im wesentlichen durch Unterschiede der körperlichen Aktivität bzw. Inaktivität (Fernsehkonsum), vor dem Hintergrund sozialer Aspekte (Bildungsstand der Eltern) und eines möglichen genetischen Risikos (Gewicht der Eltern) begründet“, so Prof. Manfred J. Müller vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Universität Kiel. Wichtiger als der akribische Blick auf die Nährwertangaben beim Einkauf ist es, die Energiebilanz im Auge zu behalten. Und die gerät bei regelmäßig körperlich aktiven Menschen nur selten aus dem Gleichgewicht.


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24 ! 15. Juni 2011

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Sitzung des Ortschaftsrates Einsiedel – öffentlich – Mittwoch, den 22.06.2011, 19:00 Uhr, Sitzungssaal, Rathaus Einsiedel, Einsiedler Hauptstraße 79, 09123 Chemnitz Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der

Sitzung des Ortschaftsrates Einsiedel – öffentlich – vom 18.05.2011 4. Beratung zum Entwurf einer Richtlinie über die finanzielle Förderung von Zuschüssen in den Ortsteilen 5. Informationen des Ortsvorstehers

6. Anfragen der Ortschaftsratsmitglieder 7. Benennung von zwei Ortschaftsratsmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Einsiedel Dr. Peter Neubert // Ortsvorsteher

Sitzung des Ortschaftsrates Mittelbach – öffentlich – Montag, den 20.06.2011, 19:00 Uhr, Sitzungsraum, Rathaus Mittelbach, Hofer Straße 27, 09224 Chemnitz Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendun-

gen gegen Niederschrift der Sitzung des Ortschaftsrates Mittelbach – öffentlich – vom 16.05.2011 4. Informationen des Ortsvorstehers 5. Anfragen der Ortschaftsratsmitglieder

6. Einwohnerfragestunde 7. Benennung von zwei Ortschaftsratsmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Ortschaftsrates Mittelbach – öffentlich – G. Fix // Ortsvorsteher

Sitzung des Ortschaftsrates Kleinolbersdorf-Altenhain – öffentlich – Montag, den 20.06.2011, 19:00 Uhr, Beratungsraum, Rathaus Altenhain, Zum Spitzberg 5, 09128 Chemnitz Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der

Sitzung des Ortschaftsrates Kleinolbersdorf-Altenhain – öffentlich – vom 02.05.2011 4. Einwohnerfragestunde 5. Auswertung Dorf- und Kinderfest am 18.06.2011 6. Informationen des Ortsvorstehers 7. Anfragen der Ortschaftsratsmit-

glieder 8. Benennung von zwei Ortschaftsratsmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Ortschaftsrates Kleinolbersdorf-Altenhain Bernd Gerlach // Ortsvorsteher

Sitzung des Ortschaftsrates Wittgensdorf – öffentlich – Mittwoch, den 22.06.2011, 19:00 Uhr, Sitzungszimmer des Rathaus Wittgensdorf, Rathausplatz 1, 09228 Chemnitz Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der Sitzung des Ortschaftsrates Wittgensdorf – öffentlich – vom 27.04.2011 4. Vorlagen an den Ortschaftsrat 4.1. Aufhebung des Beschlusses Nr. B-172/2010 und gegebe-

nenfalls Neufassung des Beschlusses Vorlage: B-205/2011 Einreicher: Ortsvorsteher Wittgensdorf 4.2. Aufhebung des Beschlusses Nr. B-322/2010 und gegebenenfalls Neufassung des Beschlusses Vorlage: B-207/2011 Einreicher: Ortsvorsteher Wittgensdorf 4.3. Zuweisung der finanziellen Mittel an die Vereine für 2011 Vorlage: B-208/2011

Einreicher: Ortsvorsteher Wittgensdorf 5. Informationen des Ortsvorstehers 6. Anfragen der Ortschaftsratsmitglieder 7. Einwohnerfragestunde 8. Benennung von zwei Ortschaftsratsmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Ortschaftsrates Wittgensdorf – öffentlich – Dr. Ullrich Müller // Ortsvorsteher

Ausschreibung Vergabe Nr. 67/11/038 a) Name, Anschrift, Kontaktdaten des Auftraggebers (Vergabestelle): Stadt Chemnitz, Grünflächenamt, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 4887504, Fax: 488-6798, Email: gruenflaechenamt@stadt chemnitz.de b) Gewältes Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A 2009 d) Art des Auftrags: Abbrucharbeiten e) Ort der Ausführung: Gesamtes Stadtgebiet, 8 Standorte, Annaberger Str. 89, 09120 Stadt Chemnitz f) Art und Umfang der Leistung: Abbrucharbeiten 580 m³ Abbruch von Gebäuden/ Gartenlauben komplett einschließlich aller Mischmaterialien, nach notwendigen Abfallschlüssel sortieren, als Totalabbruch, maschinell, erdbodengleich, Entsorgung, 540 m² Rasenansaat. Zuschlagskriterien: Sollten sich die angebotenen Leistungen nach Art und Umfang nicht unterscheiden, wird das einzige Zuschlagskriterium der Preis sein. g) Zweck der baulichen Anlage bzw. des Auftrags: Entscheidung über Planungsleistungen: nein h) Art und Umfang der einzelnen Lose: Aufteilung in mehrere Lose: nein. Einreichung der Angebote möglich für: ein Los i) Zeitpunkt und Dauer des Bauleistungsauftrages: Ausführungsfrist für den Gesamtauftrag: 67 / 11 / 038: Beginn: 12.09.2011, Ende: 15.12.2011; j) Zulässigkeit von Nebenangeboten nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 VOB/A 2009: Zulässigkeit von Nebenangeboten: Nebenangebote sind zugelassen. Pauschalangebote sind nicht zugelassen. k) Ausgabe der Vergabeunterlagen: Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488-2378, Fax: 488-2396 Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de l) Kosten der Vergabeunterlagen: Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme: 67 / 11 / 038: 37,00 EUR; Zahlungsweise: Einzahlungsbeleg. Zahlungseinzelheiten: Bargeldzahlung bei Abholung ist möglich. Der Versand erfolgt nach Vorlage der Kopie des Einzelbeleges (keine Schecks). Verspätet eingehende Anforderungen werden nicht berücksichtigt. Anforderung bis: 23.06.2011, Abholung/Versand ab: 30.06.2011. Anschrift: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz; Öffnungszeiten: Mo-Mi 8.30-12.00 Uhr, Do 8.30-12.00

Uhr und 14.00-18.00 Uhr; Ausschreibung auf Datenträger, Datenart 83 nach GAEB Schnittstelle Ausgabe 2000 ist möglich. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet. Zahlungsempfänger: Stadt Chemnitz, Steuer- und Kassenamt Kreditinstitut: Sparkasse Chemnitz Kontonummer: 3501007506 Bankleitzahl: 87050000 Verwendungszweck: 40.01222.1, 67 / 11 / 038 n) Frist für den Eingang der Angebote: Frist für den Eingang der Angebote 19.07.2011, 10:00 Uhr o) Abgabe der Angebote: Anschrift, an die die Angebote schriftlich zu richten sind: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Frau Henke,, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488-2378, Fax: 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de p) Sprache, in der die Angebote verfasst sein müssen: Deutsch q) Eröffnungstermin: Datum, Uhrzeit und Ort des Eröffnungstermins sowie Angabe, welche Personen bei der Eröffnung der Angebote anwesend sein dürfen. Stadt Chemnitz Submissionsstelle - 09120 Chemnitz, Annaberger Straße 89 - 93, Zimmer 018. Datum und Uhrzeit der Eröffnung der Angebote: Bei Gesamtvergabe Los /67 / 11 / 038: 19.07.2011, 10:00; Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und bevollmächtigte Vertreter r) Geforderte Sicherheiten: keine s) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: gemäß Verdingungsunterlagen t) Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter u) Eignungsnachweise: Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung kann auch durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) erbracht werden. Das Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei. Hinweis: Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen. v) Zuschlagsfrist: 22.08.2011 w) Prüfstelle für Verstöße gegen Vergabebestimmungen: Landesdirektion Chemnitz, Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz, Tel.Nr.: (0371/5320), Fax: 0371/ 5321303

Abonnement

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Kerstin Börner Rechtsanwältin

Interessenschwerpunkte: • Erb- und • Ehe- und Betreuungsrecht Familienrecht • Arbeitsrecht • Strafrecht Waisenstraße 13 09111 Chemnitz

Tel.: 0371/64 13 03 Fax: 0371/6 51 37 35

Thema: Medizin- und Arzthaftungsrecht Killerkeime in deutschen Krankenhäusern – Schadenersatz bei MRSA -Infektionen In vielen Kliniken beruhen bis zu 30 % der im Krankenhaus erworbenen Infektionen auf dem so geMRSA (Methicillinnannten resistenter Staphyloccocus aureus). Während in den Niederlanden und den skandinavischen Ländern aufgrund sehr guter Hygienestandards der Anteil von MRSA sehr gering ist, besteht in deutschen Kliniken der Eindruck, dass die Infektionsraten von Jahr zu Jahr steigen. Bis heute lassen verbindliche Hygienestandards bzw. ein verbindliches Hygienemanagement zumindest in Deutschland auf sich warten. Viel schlimmer als die erschreckenden Zahlen sind jedoch die einzelnen menschlichen Schicksale, die sich hinter jedem einzelnen Fall verbergen. Oft genug begeben sich Patienten in medizinische Behandlung, die zum Standardrepertoire einer jeden Klinik gehören und medizinisch wenig riskant sind. Infolge einer MRSA – Infektion

können jedoch dramatische Krankheitsverläufe auftreten, die von Amputationen bis hin zum Tod reichen können, da in der Regel eine MRSA – Infektion mangels rechtzeitiger Untersuchung zu spät erkannt wird und die Infektion bereits zu fortgeschritten ist. Deshalb ist es für den Patienten bereits bei Verdacht auf eine Infektion sehr wichtig, eine entsprechende Befundsicherung noch in der Klinik zu veranlassen. Die Durchsetzung von Haftungsansprüchen aufgrund einer erlittenen Infektion folgt dabei genau denselben Regeln, die an die Durchsetzung eines Behandlungsfehlervorwurfs gestellt werden. Im Ergebnis obliegt bekanntermaßen – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Beweislast beim Patienten, so dass zunächst klar sein muss, welcher Erreger die Infektion verursacht hat. Steht sodann fest, dass es sich um MRSA handelt, so haftet die

Klinik nur dann, wenn ihr ein Verschulden und damit ein Verstoß gegen Hygienestandards vorgeworfen und nachgewiesen werden kann. Außerdem muss die Infektion auch auf der unterlassenen oder fehlerhaften Hygienemaßnahme beruhen. Eine Beweislastumkehr zugunsten des Patienten liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur dann vor, wenn es sich um ein vollbeherrschbares Risiko seitens der Klinik handelt. Sofern sich Risiken verwirklichen, die durch den Klinikbetrieb gesetzt und durch sachgerechte Organisation und Koordinierung des Behandlungsgeschehens objektiv voll beherrscht werden können, obliegt der Behandlungsseite die Darlegungs- und Beweislast für ihre Verschuldensfreiheit. Der Patient wird damit durch die Rechtsprechung in der Führung des Beweises entlastet. Gut beraten

sind aber die Kliniken, in denen es nur zu minimalen Infektionsraten kommt. Das Auftreten von MRSA – Stämmen kann durch gezielte antiepidemische Maßnahmen, wie durch Isolierung des Patienten minimiert werden. Ebenso ist auf die

strikte Händedesinfektion zu achten, die auch für Besucher verpflichtend sein sollte. Nadja Döscher, LL.M. Rechtsanwätin und Fachanwältin für Medizinrecht

Rain Nadja Döscher, LL.M. Vertrauensanwältin in der Stiftung Gesundheit Fachanwältin für Medizinrecht - Medizinrecht - Gesundheitsrecht - Strafrecht Ra Christoph Paus - Makler & Handelsvertreterrecht - Umweltrecht - Grundstücks- & Immobilienrecht - Erbrecht Rain Ute Hoppenz - Computer- & Internetrecht - Sozialrecht - Arbeitsrecht - Medizinrecht - Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 08280 Aue · Bahnhofstraße 5-7 · Tel. 03771/25 39 580 · Fax 25 39 581 09112 Chemnitz · Hohe Str. 13 · Tel. 0371/33 46 020 · Fax 33 46 019 www.ra-doescher-paus.de · mail@ra-doescher-paus.de

Risikospinalanästhesie Muss ein Anästhesist über die mögliche Komplikation eines subduralen Hygroms (Flüssigkeitserguss) aufklären? Der Bundesgerichtshof hatte sich zu befassen mit einem Behandlungsfehlervorwurf aus dem Jahre 2003. Der Kläger unterzog sich einer Krampfaderoperation unter Spinalanästhesie. Nachdem Eingriff bildeten sich im Schädel des Klägers subdurale Hygrome. Erst bei der zweiten Notaufnahme in einem anderen Krankenhaus wurden diese erkannt, bei der Auswertung der Computertomographie, der Kläger wurde sofort operiert. Der Kläger verlangt nunmehr Schmerzensgeld sowie die Feststellung der Ersatzpflicht für Schäden. Dies mit der Behauptung, er hätte über die Risiken der Spinalanästhesie und auch die Möglichkeit der Bildung eines Hygroms hingewiesen werden müssen. Zudem sei die fehlerhafte Auswertung der Computertomographie vorwerfbar, was zu einer Behandlungsverzögerung und damit zu einem Schaden geführt hätte. Nachdem das Landgericht die Klage abwies, kam es zu einer teilweisen Verurteilung durch das OLG Brandenburg. Die Revision des Klägers führte zur Aufhebung und Zu-

rückverweisung an das OLG zur weiteren Aufklärung und erneuten Entscheidung. Nach dem Bundesgerichtshof muss der Patient „im Großen und Ganzen“ wissen, worin er einwilligt. Dazu muss er über die Art des Eingriffs und seine nicht ganz außerhalb der Wahrscheinlichkeit liegenden Risiken informiert werden, soweit diese sich für einen medizinischen Laien aus der Art des Eingriffs nicht ohnehin ergeben und für seine Entschließung von Bedeutung sein können. Dem Patienten muss eine allgemeine Vorstellung von der Schwere des Eingriffs und den spezifisch mit ihm verbundenen Risiken vermittelt werden, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern. Die Notwendigkeit zur Aufklärung hängt bei einem spezifisch mit der Therapie verbundenen Risiko nicht davon ab, wie oft das Risiko zu einer Komplikation führt. Entscheidend ist vielmehr die Bedeutung, die das Risiko für die Entschließung des Patienten haben kann. Bei einer möglichen besonders schweren Belastung für seine Lebensführung ist deshalb die Information über ein Risiko für die Einwilligung des Patienten auch dann von Bedeutung, wenn sich das Risiko sehr selten verwirklicht.

Aufzuklären ist nur über bekannte Risiken. War ein Risiko im Zeitpunkt der Behandlung noch nicht bekannt, besteht keine Aufklärungspflicht. War es dem behandelnde Arzt nicht bekannt und musste es ihm auch nicht bekannt sein, etwa weil es nur in anderen Spezialgebieten der medizinischen Wissenschaft, aber nicht in seinem Fachgebiet diskutiert wurde, entfällt die Haftung des Arztes mangels schuldhafter Pflichtverletzung. Der gerichtliche bestellte Sachverständige hatte sich gemessen an diesen schon lange geltenden Grundsätzen, nicht eindeutig geäußert. Das Hygrom stellt eine lebensbedrohliche Komplikation dar, worüber der Kläger grundsätzlich aufgeklärt werden musste. Dies auch bei einer relativ geringen Eintrittswahrscheinlichkeit. Das Oberlandesgericht hatte es nur fehlerhaft versäumt aufzuklären, ob auch im Oktober 2003 dem Anästhesisten hätte bekannt sein müssen, dass aufklärungspflichtige Risiko eines subduralen Hygroms. Das OLG hatte fehlerhaft die Haftung des Anästhesisten verneint, weil nach seiner Auffassung nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststand der Kausalzusammenhang zwischen

der fehlerhaften Aufklärung und dem Entstehen des Hygroms. Denn es sei nicht auszuschließen, dass praktisch zeitgleich unabhängig von der Spinalanästhesie ein derartiges Hygrom hätte eintreten können. Auch diese Feststellungen rügte der BGH, sah diese durch die sachverständigen Ausführungen nicht gedeckt. Insbesondere war der vom OLG angelegte Maßstab zu streng. Denn die Rechtssprechung verlangt in diesem Fall keine mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit. Vielmehr genügt ein für das praktische Leben brauchbarer Grad von Gewissheit, der verbleibenden Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen. Unter Umständen könnte sogar

eine überwiegende Wahrscheinlichkeit genügen. Allein wegen dieser fehlerhaften Beurteilungen wurde das Urteil des OLG aufgehoben und zur weiteren Sachaufklärung und Entscheidung zurückverwiesen. Der Fall ist für das Medizinrecht deswegen interessant, weil lehrbuchhaft der BGH die Anforderungen an die Aufklärung noch einmal aufführte, sich darüber hinaus mit einer besonderen Komplikation, dem Hygrom beschäftigen musste. Es bleibt abzuwarten, wie das OLG entscheidet. Thomas Schulte, Anwaltskanzlei Schulte, Clausstr. 72, 09126 Chemnitz

Anwaltskanzlei Schulte Clausstraße 72 09126 Chemnitz Tel. 0371/56 04 85-0

RA Thomas Schulte Arzthaftungsrecht, Versicherungsrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht


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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Offenlegung der Änderung von Daten des Liegenschaftskatasters gem. § 14 Abs. 6 des Gesetzes über das amtliche Vermessungswesen und das Liegenschaftskataster im Freistaat Sachsen (Sächsisches Vermessungs- und Katastergesetz - SächsVermKatG) vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 148), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Mai 2010 (SächsGVBl. S. 134, 140) Das Städtische Vermessungsamt Chemnitz, das nach § 2 des Sächsisches Vermessungs- und Katastergesetzes für die Führung des Liegenschaftskatasters zuständig ist, hat auf Grund aktueller rechtlicher Bestimmungen die Dokumentation der Nutzungsarten überprüft. Daraus resultieren Änderungen der Angaben zur Nutzung in den nachfolgenden Flurstücken: Gemarkung Altchemnitz, Flurstücke Nr. 1/3 bis 1/6, 3/1, 3a, 5, 12, 13, 13/1, 13b, 20, 22/1 bis 22/10, 22a, 24, 25, 26, 31, 33, 35/2, 35/3, 36/2, 36/3, 37/1, 46/15, 46/17, 52, 55b, 59, 59c, 59d, 64, 73, 73a, 74, 75a, 75c, 77/5, 78/3, 80d, 81a bis 81c, 86, 87, 91/1, 97/2, 97/3, 98/4, 105, 106, 107a, 109/2, 118d, 118h bis 118k, 120/2, 120/3, 120b, 122/1, 132/1, 133, 133a, 134/1, 135, 136, 137/5 bis 137/8, 146 bis 148, 148a, 167, 168/1, 177/5 bis 177/8, 178/2, 178/6, 178/10, 182, 182/1, 183, 183/7, 183/8, 183/11, 183f, 190/1, 190c, 220a, 260/2, 277a, 280b, 280c, 286/2, 286a, 287/1, 287a, 287e bis 287g, 290a, 294, 294a, 295, 296, 296a, 297, 300, 301, 302/3, 314/1, 320, 321/1, 321/4, 321a, 326/1, 326a, 326b, 339b, 339e, 343, 343a, 345b bis 345e, 347, 347c, 360/1, 364b, 364f bis 364h, 364k, 366/1, 367b, 368/1, 368/6, 370/2, 371/1, 372/7, 379/1, 380/1 bis 380/4, 380/9, 380/14, 380/16 bis 380/19, 380l, 380r, 381/1 bis 381/3, 383/4, 390/4, 392a, 394/2, 395/13, 395/17, 397/7, 397a, ,397f, 397h, 400/5, 408/10, 409/3, 409a, 410/13, 410/14, 412/2, 412/5, 421/2, 421/18, 428/3, 429/1, 431a, 433, 435/5, 438, 438a, 438b, 438f, 440/8, 440b, 440s bis 440v, 441/4, 441k, 441n, 441p, 451, 451a, 451c bis 451f, 452a, 452d, 452f bis 452i, 453c bis 453h, 453n, 456, 456b, 457/1, 457/4, 457c, 457o, 460/1, 463a, 463c, 472e, 472f, 472l, 475/3, 476/1, 487, 491/1, 492/1, 496/3, 502/12, 507, 509, 510/1 bis 510/3, 511, 513, 515, 515/2, 515/6, 515/8, 515/11, 515c, 515e, 515h, 515i, 515l, 515n bis 515u, 515x bis 515z, 517, 518, 519/9, 519/10, 519b, 521/1, 521/3, 523a, 527 bis 531, 533/1, 535, 538a, 538b, 538d, 539/7,

540, 540/2 bis 540/5, 541, 542a, 543/1, 543/4, 543/5, 543c, 543d, 544/2, 546, 547, 549, 550, 552, 553, 558, 558b, 558d, 559/3, 559/4, 559d bis 559g, 559k, 559n, 559o, 559q bis 559s, 559w bis 559z, 560a, 560d, 560e, 560h, 562/3, 562/4, 562a, 563/1, 564, 565a, 565c, 565g bis 565i, 565l, 566c, 566d, 568, 572/1, 573, 575/2, 575/5, 575/7, 577a, 577c, 578b, 579, 579a, 580b, 580c, 581/1, 581/2, 581/6, 581/10, 581/12, 581/14, 581/15, 581a, 581b, 581i, 581p, 581r, 581t, 583/3, 583/10, 583c, 583d, 585d, 585g, 585k, 585l, 585n, 586/7, 589/11, 589/28, 589/35 bis 589/47, 589c, 591/4, 591/7 bis 591/9, 591/12, 592/5, 592a, 593/17, 593b, 594, 595/1, 595/3, 595a, 600/1, 600/3 bis 600/7, 600b, 601a, 601b, 603a, 606/31, 608a bis 608c, 610/2, 616/4, 622a, 624/9, 624/18 bis 624/20, 624/37, 624/38, 624/40, 624/42, 624/63, 625/6, 625/7, 625/15, 627/10, 627/17, 627/20, 627/25, 631/10, 631/17, 631/21, 631/23, 631/24, 631/26, 631/27, 631/32, 631/37, 632/1, 633/5, 633/13, 633/32, 633/36, 633/38, 633/55, 635/2, 636/5, 636/11, 636/13, 640/3, 640/5, 640/16, 640/18, 641/3, 641/4, 644/2, 648, 650/9, 664a, 665/2, 665/4, 665a, 665b, 665d, 667/5, 669a, 670b, 671, 673, 675, 676/3, 677/4, 678/1, 679/2, 682/6, 685, 690, 691/1, 698, 699/6, 701/4, 705a, 711, 712/15, 714, 715, 718, 719/2, 720, 721/3, 723, 725, 728/1, 737/1, 743/2, 746 bis 751, 755 bis 757, 761,, 763, 767 bis 769, 769a bis 769h, 769k, 769l, 770, 770a bis 770h, 770k bis 770p, 771 bis 786, 788 bis 808, 810 bis 830, 832 bis 834, 836, 837, 838/1, 839 bis 841 Gemarkung Euba, Flurstücke Nr. 1/10, 2, 2a, 3/2, 3/7 bis 3/9, 3/11, 6, 7/1, 10, 11a, 12/1 bis 12/9, 13, 14, 19/1, 20/2, 26/3, 27/3, 27/11, 27/12, 39a, 39b, 42, 43c, 47/1, 48/1, 49/1, 51/5, 52, 54/3, 55/2, 55/3, 56c, 60/4, 60/71, 60/103, 60/121, 63, 69, 70/1, 72/2, 73/3, 80/1, 81, 82/33, 83/3, 87/1, 89, 90, 91, 96/5, 97/5, 97/7, 99/3, 100/1, 102a, 109/1, 110/2, 111/3, 111c, 112b, 121/15, 121/17, 124/1, 130a, 132, 135, 139a, 140, 141/1, 141/3, 144/4, 144/5, 148, 149/4 bis 149/6, 150/2, 150/5, 150/7, 152, 153, 155/5, 155/16, 155/18, 157, 164a, 164b, 168/1, 170, 172/25, 172/33, 183/2, 187, 190, 191/1, 191/7, 194, 195, 197/19, 199/2, 200/1, 202, 204/2, 204/3, 205/5, 206/1, 210/1, 210/5, 210/7, 210/8, 212, 214/1, 214/2, 216, 217a, 218/1,

219/1, 219/3, 220/4, 221/6, 223, 224/2, 225/3, 225/5, 226a, 227/3, 227b, 227c, 228/4, 228/5, 231a, 234/1, 234/2, 239/1, 242, 243, 245c, 246/2, 247/1, 247/2, 251, 252b, 253/1, 253/3, 254a, 258/1, 258/2, 260/1, 261, 263, 263a, 268/6, 270/19, 270/29, 270/30, 270c, 271/8, 273, 277, 279, 286/4, 286/6, 286b, 303/2, 321/5, 321/6, 321c, 321d, 321g, 321k, 321p, 321u bis 321z, 322/2, 322c, 348, 354, 378/4, 378/6, 378/7, 378a, 378c, 378f, 378h. 378i, 378l, 380b bis 380f, 380k, 395/16, 395/17, 401, 402, 407, 426/1, 426/4, 432, 444, 450/3, 458/3, 458/5, 462, 466/1, 466/5, 467/3, 467/4, 467/7, 469/1, 469/2, 473, 481a, 481b, 488/3, 488/10, 488/13, 489/1, 489/3, 489/4, 504/2, 504/6 bis 504/8, 504b, 504k, 506, 507/2, 514, 520/6, 527/2, 542/1, 554/1, 556/1, 556/3, 567/1, 572/1, 579/1, 583/1, 600/4, 600/17, 600/28, 602, 604, 606, 606a, 607/1, 608/1, 613/2, 614/6, 616 bis 622, 628/1, 629 bis 631, 631a bis 631f, 633, 635, 636, 637a, 637b, 638/1, 647, 648, 658a, 669, 678/3, 678a, 679, 680/4, 714/3, 714/5, 716/1, 717/8, 729/5, 752, 793q bis 793t, 797/18, 798/4, 807, 814, 819, 824, 827, 831, 837, 845, 846, 850, 853, 869, 876, 881, 912d, 915/1, 918/36, 918/38, 918i, 919/9, 919/11, 919/12, 919/18, 919/19, 919d, 919e, 920/3, 922/5, 922/7, 922/9, 932, 934, 938, 939, 939/1, 940/15, 947 bis 949, 956, 957, 959/1, 960/1, 962/1, 964/2, 965/1, 966/2, 967/1, 968/1, 968/2, 970, 971/1, 971/2, 972, 974/2, 974/3, 975/2, 975/4, 977/3, 977/4 und 981/1 Die Unterlagen liegen in der Zeit vom 20.06. bis 19.07.2011 während der Sprechzeiten (Mo., Di., Do. 8.30 - 12.00 Uhr und Do. 14.00 - 18.00 Uhr) im Städtischen Vermessungsamt, Annaberger Str. 93, Zi.16 zur Einsichtnahme für die Eigentümer bereit. Die Änderung der Daten des Liegenschaftskatasters gilt 7 Tage nach Ablauf der Offenlegungsfrist als bekannt gegeben. Telefonische Anfragen können an Frau Fischer, Tel. 0371/4886230 gerichtet werden. Soweit die durchgeführten Amtshandlungen auch Änderungen im Grundbuch zur Folge haben, werden diese dem Grundbuchamt Chemnitz auf dem Amtswege mitgeteilt. Chemnitz, 06. Juni 2011 gez. Krone // Amtsleiter

Ihr Amtsblatt Chemnitz Woche für Woche auf dem neuesten Stand.

Immobilienangebot des Liegenschaftsamtes der Stadt Chemnitz

terliegen und vom Erwerber zu übernehmen sind. Auf dem Flurstück 79/2 und auf einer Teilfläche des Flurstückes 79/1 befindet sich Wald. In den Grundstücken sind versorgungstechnische Anlagen verlegt. Größe: Flurstück 79/1: 4.526 m², Flurstück 79/2: 2.554 m² Baurecht: Die Grundstücke liegen bauplanungsrechtlich im Außenbereich (§ 35 BauGB). Verkaufsangebot – Garagenstandort am Gutsweg Grundstück: Gutsweg, 09116 Chemnitz, Flurstücke 79/1 und 79/2 der Gemarkung Altendorf Eigentümer: Stadt Chemnitz Lage: Die Grundstücke befinden sich westlich vom Stadtzentrum im Stadtteil Altendorf und grenzen unweit der Paul-Jäkel-Straße an die Wohnan-lage Am Karbel 1-15. Neben überwiegend mehrgeschossigen Wohngebäuden liegen im Umfeld weitere Garagenstandorte und Kleingartenanlagen sowie zahlreiche medizinische Versorgungseinrichtungen entlang der Flemmingstraße. Die Entfernung zum Stadtzentrum beträgt ca. 2 km. Die Anschluss-stelle der BAB 4 ist über die B 95 in etwa 4 km erreicht. Nutzung: Ein Teil des Flurstückes 79/1 ist mit Garagen bebaut. Diese befinden sich im Privateigentum Dritter und werden nicht mitverkauft. Mit den Garageneigentümern bestehen Garagenflächenpachtverträge, welche dem Schuldrechtsanpassungsgesetz (SchuldRAnpG) un-

Kaufpreis: gegen Gebot Hinweis: Alle tatsächlichen und rechtlichen Angaben in diesem Kurzexposé sind mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt worden. Gleichwohl kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit keine Gewähr übernommen werden. Bei dieser Anzeige handelt es sich um eine Aufforderung zur Abgabe von Angeboten. Die Stadt Chemnitz ist verpflichtet, die Liegenschaft mindestens zum Verkehrswert zu veräußern. Ein entsprechender Finanzierungsnachweis ist vom Interessenten auf Anforderung nachzureichen. Mit der Abgabe eines Angebotes entsteht kein Anspruch auf Abschluss eines Kaufvertrages. Ihr Kaufpreisangebot mit Benennung des Vorhabens senden Sie bitte an: Stadt Chemnitz, Liegenschaftsamt, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz Ansprechpartner: Frau Fiedler, Telefon: 0371/488 2824, E-Mail: jutta.fiedler@stadt-chemnitz.de Technisches Rathaus, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz


Willkommen in Altenhain

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Ortsvorstellung Kleinolbersdorf-Altenhain 2.318 EW (Stand 2000); 13,1 km², deutlicher Zuwachs; am 1.1.1997 eingemeindet. Kleinolbersdorf wurde 1309 erstmals als Olbersdorf (Dorf des Olbert), dann aber auch als Albertsdorf genannt. Es war bis 1322 im Besitz der Herren von Schellenberg. 1422 wurde hier nach Silbererz gegraben. Altenhain reicht von der B 174 bis an den schönen Schwarzwald, der vom Schwarzbach durchrieselt wird. Vor allem wurde die Gegend zu einem Ausflugsziel der Chemnitzer. In beiden Orten bildeten Land- und Forstwirtschaft den Haupterwerb. Dicht nebeneinander und längst

verbunden, haben sich 1974 die Gemeinden Kleinolbersdorf und Altenhain zusammengeschlossen. Seit 1997 gehört KleinolbersdorfAltenhain zu Chemnitz und hat deutlichen Einwohnerzuwachs aufzuweisen. Vor allem die Gartenstadt Kleinolbersdorf ist erneut gewachsen. Der Rathausplatz von Altenhain wurde zum schön gestalteten Ortsmittelpunkt. An der B 174, ist das Gewerbegebiet „Am Erlenwald“ entstanden. Die umliegenden Felder und Wiesen werden nun vom Agrarunternehmen Kleinolbersdorf e.G. bewirtschaftet. Quelle: www.wikipedia.de

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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

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Ausschreibungen Vergabe Nr. 10/11/038 a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Stadt Chemnitz, Liegenschaftsamt, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488-2378, Fax: 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de Den Zuschlag erteilende Stelle: Stadt Chemnitz, Zentrale Verwaltungsdienste, SG Vergabe/Beschaffung Frau Herr, Markt 1, 09111 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 4881038, Fax: 488-1096, Email: sabine.herr@stadt-chemnitz.de Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind: Stadt Chemnitz, Liegenschaftsamt, Submissionsstelle,

Vergabe Nr. 17/11/264 a) Name, Anschrift, Kontaktdaten des Auftraggebers (Vergabestelle): Stadt Chemnitz, Gebäudemanagement und Hochbau, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.Nr.: (0371) 488 6501, Fax: 488 6591, Email: gmh@stadt-chemnitz.de b) Gewähltes Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A 2009 d) Art des Auftrags: Pablo-NerudaGrundschule, Sanierung Fassade, Dach, 2. Rettungsweg, 2.BA Sanitärreko e) Ort der Ausführung: Chemnitz, Hoffmannstraße 35, 09112 Chemnitz f) Art und Umfang der Leistung: Los 16: Heizung/Lüftung/Sanitär Demontage von ca.: - 800 m Rohrleitung DN 15- DN 50 aus Stahl mit Wärmedämmung - 400 m Rohrleitung DN 40 - DN 100 aus PVC Montage von ca.: - 180 m Heizungsleitungen DN 15 - DN 40 - 12 Stück Heizkörper

Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488-2378, Fax: 488-2396 Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de b) Öffentliche Ausschreibung VOL/A 2009 c) Schriftlich d) Ausführungsort: Ämter und Einrichtungen der Stadt Chemnitz, 09111 Chemnitz, Art und Umfang der Leistung: Rahmenvertrag über Ersatz- und Ergänzungsausstattung Büromöbel Reiss über ein Jahr mit der Option der Verlängerung um ein Jahr. f) Nicht zugelassen. g) Ausführungsfrist für den Gesamtauftrag: /10/11/038: Beginn: 03.08.2011, Ende: 02.08.2012;

h) Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Stadt Chemnitz, Liegenschaftsamt, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488-2378, Fax: 488-2396 Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de Bezeichnung und Anschrift der Stelle, beider die Vergabeunterlagen eingesehen werden können: Stadt Chemnitz, Liegenschaftsamt, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488-2378, Fax: 488-2396 Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de i) Angebotsfrist: 24.06.2011, 10.00 Uhr Bindefrist: 02.08.2011

j) keine k) siehe Verdingungsunterlagen l) Zum Nachweis der Eignung gemäß §6 Abs.3 VOL/A 2009 ist mit dem Angebot einzureichen: keine m) Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme: /10/11/038: 5,00 EUR; Zahlungsweise: Einzahlungsbeleg. Zahlungseinzelheiten: Barzahlung bei Abholung möglich. Anforderung der Verdingungsunterlagen: schriftlich, bei Versand mit Kopie des Einzahlungsbeleges (kein Scheck). Der Versand erfolgt nach Vorlage der Kopie des Einzahlungsbeleges. Verspätet eingehende Anforderungen werden nicht berücksichtigt. Das eingezahlte Entgeld wird nicht erstattet. Anforde-

rung bis: 03.06.2011, Abholung/Versand ab: 09.06.2011. Öffnungszeiten. Stadt Chemnitz Submissionsstelle Montag - Mittwoch 8.30 12.00 Uhr sowie Donnerstag 8.30 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr Zahlungsempfänger: Stadt Chemnitz, Kassen- und Steueramt Kreditinstitut: Sparkasse Chemnitz Kontonummer: 3501007506 Bankleitzahl: 87050000 Verwendungszweck: 40.01222.1, 10/11/038 n) Sollten sich die angebotenen Leistungen nach Art und Umfang nicht unterscheiden, wird das einzige Zuschlagskriterium der Rabatt auf den zurzeit gültigen Katalog des Herstellers Reiss Büromöbel sein.

- 20 m Wickelfalzrohr DN 100 - 4 Stück Einzelraumlüfter - 150 m Regenentwässerungsleitungen DN 100 - 18 Stück Regenwasserabläufe - 200 m Schmutzwasserleitungen DN 50 - DN 100 - 270 m Trinkwasserleitungen DN 15 - DN 50 - 34 Stück Waschtischanlagen - 5 Stück Außguss- bzw. Werkraumbecken - 6 Stück WC-Anlagen Zuschlagskriterien: Sollten sich die angebotenen Leistungen nach Art und Umfang nicht unterscheiden, wird das einzige Zuschlagskriterium der Preis sein. g) Zweck der baulichen Anlage bzw. des Auftrags: Entscheidung über Planungsleistungen: nein h) Art und Umfang der einzelnen Lose: Aufteilung in mehrere Lose: nein. Einreichung der Angebote möglich für: ein Los. Vergabe der Lose an verschiedene Bieter: nein i) Zeitpunkt und Dauer des Bauleistungsauftrages: Ausführungsfrist für den Gesamtauftrag: 16/17/11/264: Beginn: 34. KW 2011, Ende: 31. KW 2012; j) Zulässigkeit von Nebenangeboten nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 VOB/A 2009: Zulässigkeit von Ne-

benangeboten: Nebenangebote sind zulässig. Pauschalangebote werden ausgeschlossen. k) Ausgabe der Vergabeunterlagen: Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Frau Beck, Zimmer 018, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.Nr.: (0371) 488 2379, Fax: 4882396 Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de l) Kosten der Vergabeunterlagen: Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme: 16/17/11/264: 16,00 EUR; Zahlungsweise: Einzahlungsbeleg. Zahlungseinzelheiten: Bargeldzahlung bei Abholung möglich. Der Versand erfolgt nach Vorlage der Kopie des Zahlungsbeleges (keine Schecks). Anforderung der Verdingungsunterlagen bis: 23.06. 2011. Verspätet eingehende Anforderungen werden nicht berücksichtigt. Abholung/Versand ab: 30.06.2011. Anschrift: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Annaberger Str. 89, 09120 Chemnitz. Öffnungszeiten: Mo-Mi 8.30-12.00 Uhr sowie Do 8.30-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr. Die Anforderung der Ausschreibung auf Datenträger, Datenart 83 nach GAEB, Ausgabe 2000, ist möglich. Das eingezahlte

Entgelt wird nicht erstattet. Zahlungsempfänger: Kassen- und Steueramt: Stadt Chemnitz Kreditinstitut: Sparkasse Chemnitz Kontonummer: 3501007506 Bankleitzahl: 87050000 Verwendungszweck: 40012221 Verg.-Nr. 17/11/264 und Los Nr. n) Frist für den Eingang der Angebote: Frist für den Eingang der Angebote 19.07.2011, 10.30 Uhr o) Abgabe der Angebote: Anschrift, an die die Angebote schriftlich zu richten sind: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Zimmer 018, Frau Beck, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 488 2379, Fax: 488 2396 Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de p) Sprache, in der die Angebote verfasst sein müssen: Deutsch q) Eröffnungstermin: Datum, Uhrzeit und Ort des Eröffnungstermins sowie Angabe, welche Personen bei der Eröffnung der Angebote anwesend sein dürfen. Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Zimmer 016, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz. Datum und Uhrzeit der Eröffnung der Angebote: Bei Gesamtvergabe Los 16/17/11/264: 19.07.2011, 10.30; Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und ihre Bevoll-

mächtigten r) Geforderte Sicherheiten: keine s) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: gemäß Verdingungsunterlagen t) Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter u) Eignungsnachweise: Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen. Der Nachweis kann auch durch Eigenerklärung gem. Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) erbracht werden. Hinweis: Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen. v) Zuschlagsfrist: 19.08.2011 w) Prüfstelle für Verstöße gegen Vergabebestimmungen: Allg. Fach/Rechtsaufsicht: Landesdirektion Chemnitz, Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz, Tel.-Nr.: (0371) 5320, Fax: 5321303

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Atomkraft: Koalition beschließt Ausstieg bis spätestens 2022 Technisch und wirtschaftlich möglich wäre der Ausstieg sogar schon ab dem Jahr 2017. Das ergaben Berechnungen des UBA im Vorfeld zum Energie-Gipfel am 29. Mai im Kanzleramt. Nötig für die Energiewende ist in jedem Fall ein schneller Neubau von hocheffizienten und flexiblen Gaskraftwerken. Deutlich höhere Strompreise oder Versorgungsengpässe erwartet das UBA durch den Ausstieg übrigens nicht. Wichtig ist auch, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter an Fahrt gewinnt und Deutschland endlich mehr Energie spart. ®

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Chemnitz-Küchwald 8. bis 10. Juli 2011

Freitag, 8. Juli

Samstag, 9. Juli

„MTV“-Moderatorin Anastasia

Moderation Samstag und Sonntag: Katrin Huß und Eberhard Rohrscheidt

18.00 Uhr Eröffnung Pressefest mit Anastasia

13.00 Uhr Eröffnung Pressefest 13.30 Uhr Tanz in das Pressefest mit TSC Silberschwan 15.00 Uhr Wahl der Misses Pressefest durch die Miss Germany Coporation Berlin 16.45 Uhr Talentshow Spitzentalent Plauen 17.15 Uhr Talk mit prominenten Sportlern 18.15 Uhr Siegerehrung Misses Pressefest 19.00 Uhr AC/DC Tribute-Show The Deeds 21.00 Uhr Feuershow mit Pferd Tanzende Beine 21.30 Uhr Hermes House Band 22.30 Uhr Fliegende Sachsen − Luftakrobatik mit Lasershow und Feuerwerk 23.00 Uhr Hermes House Band

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18.15 Uhr DJ Contest 20.30 Uhr Bullmeister Soundtrack aus Germany´s Next Topmodel 22.00 Uhr Djane Anastasia/Sieger DJ Contest

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10.30 Uhr Schalmeien 11.30 Uhr Öffentlicher Soundcheck Thomas Godoj 13.15 Uhr Linda Feller

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14.30 Uhr Kindermodenschau und Tanzensemble Modemühle Chemnitz 15.30 Uhr Graffitiwettbewerb 16.00 Uhr Musik- und Puppentheater zum Mitmachen, Heinrich Schulze als Puppenschulze 17.30 Uhr Öffentlicher Soundcheck Tom Gaebel & His Big Band 18.30 Uhr Thomas Godoj 20.00 Uhr Tom Gaebel & His Big Band

Rahmenprogramm auf dem Festgelände

Attraktion in 50 m Höhe

Pressezentrum Redaktion im Gespräch Autogrammstunde mit Künstlern Freie Presse Online Beach-Areal und Cocktailbar Freie Presse-CaféBAR Onkel Max Band 10 Buchpremiere der Jubiläumsausgabe

BLICK-Dreikampf Freie Presse-Shop Aktionsangebote Kinderclub Mitmachkurse, Kinderzeitung, Fotoaktion, Papierschöpfen, Buchbinden, Strandkicker, Wasserspaß im Walkingball HELMNOT Schwebende Fantasien

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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

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Ausschreibung Vergabe Nr. 17/11/006 I) Öffentlicher Auftraggeber I.1) Offizieller Name und Anschrift des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Chemnitz, Gebäudemangement und Hochbau, SG Gebäudedienstleistungen, Herr Eckart, Markt 1, 09111 Chemnitz, Tel.: 0371 488-1748, Fax: 0371 4881798, Email: ronald.eckart@stadt-chemnitz.de Weitere Auskünfte erteilen: siehe Anhang A.I Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (siehe auch IV.3.3) sind erhältlich bei: siehe Anhang A.II Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: siehe Anhang A.III I.2) Art des öffentlichen Auftraggeber und Haupttätigkeiten: Art: Regional- oder Lokalbehörde, Haupttätigkeiten: Allgemeine öffentliche Verwaltung. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein II) Auftragsgegenstand II.1.1) Bezeichnung des Auftrages durch den Auftraggeber: Unterhalts-Glas-und Sonderreinigung von Kindertagesstätten der Stadt Chemnitz über 3 Jahre mit der Option der Verlängerung um 1 Jahr II.1.2) Art des Auftrags: Dienstleistung, Dienstleistungskategorie Nr.: 14. Hauptort der Dienstleistung: 09111 Chemnitz II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: nicht zutreffend II.1.5) Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Unterhalts-Glas-und Sonderreinigung von folgenden Kindertagesstätten über 3 Jahre mit der Option der Verlängerung um 1 Jahr Los 1: West Neue Str. 2 Albert-Schweitzer-Str. 71 Katharinenstr. 1 Harthweg 2 Rudolf-Krahl-Str. 10 Kaufmannstr. 12 Michaelstr. 58 Nevoigtstr. 42 Weststr. 11 Henriettenstr. 21 H.-Bretschneiderstr. 2 Los 2: Nord Auerswalder Str. 119 Wittgensdorfer Str. 2a Draisdorfer Str. 15 Küchwaldring 15 Schönherrstr. 2a Schlossstr. 29 Hilbersdorfer Str. 21 I/II Altendorfer Str. 25 Waisenstr. 3 Schmidt-Rottluff-Str. 50 Los 3: Fritz-Heckert-Gebiet Albert-Köhler-Str. 91 Alfred-Neubert-Str. 55/57 Max-Müller-Str. 11 Neukirchner Str. 7a Walter-Ranft-Str. 72a Am Feldschlössschen 18b Robert-Siewert-Str. 70 Los 4: Süd Bernsdorfer Str. 147 Reichenhainer Str. 33a I/II Comeniusstr. 3a Schulstr. 35 Liddy-Ebersberger-Str. 2 Carl-von-Ossietzky-Str. 190 I/II Augsburger Str. 32/36 Los 5: Ost Paul-Gerhardt-Str. 44 Clausewitz-Str. 4

Ludwig-Richter-Str. 27 I/II Martinstr. 17 Pestalozzistr. 33 Tschaikowskistr. 9 Los 6: Zentrum und Randgebiete Drosselsteig 4 Ferdinandstr. 159 Blücherstr. 25 Lutherstr. 12 Einsiedler Hauptstr. 25 Fritz-Reuther-Str. 30 Wiesenstr. 1 Haus der Familie - Parkstr. 26 II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 9011200-8; II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein II.1.8) Aufteilung in Lose: ja. Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose II.1.9) Werden Nebenangebote/Alternativvorschläge berücksichtigt: nein II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: siehe Pkt. II.1.5 und Anhang B. Jeder Bieter kann nur den Zuschlag für maximal 1 Los erhalten. II.2.2) Optionen: ja. Beschreibung der Optionen: Die Stadt Chemnitz behält sich das Optionsrecht auf Vertragsverlängerung zu den gleichen Bedingungen um maximal ein weiteres Jahr vor. II.3) Beginn der Auftragsausführung: 01.10.2011. Ende der Auftragsausführung: 30.09.2014 III) Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Information III.1) Bedingungen für den Auftrag III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: keine III.1.2) Wesentliche Finanzierungsund Zahlungsbedingungen bzw. Verweisung auf die maßgeblichen Vorschriften: siehe Vergabeunterlagen III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: nein III.2) Teilnahmebedingungen III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers - Angaben und Auflagen, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweis der Teilnahme an der Vor-Ort-Begehung am 14.07.2011, 14.00 Uhr III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Eigenerklärung über Betriebshaftpflicht- und Schlüsselversicherungsdeckung. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: nein III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge III.3.1) Die Dienstleistungserbringung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja. Bezugnahme auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Firmen des Gebäudereinigerhandwerkes unter Beachtung des Entsendegesetzes und des allgemein gültigen Entgelttarifvertrages ab 01.01.2011. III.3.2) Juristische Personen müs-

sen den Namen und die berufliche Qualifikation der für die Ausführung der Dienstleistung verantwortlichen Person angeben: ja IV) Verfahren IV.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren IV.1.3) Abwicklung des Verfahrens in aufeinanderfolgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: nein IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien Kriterium 1: Gesamtpreis niedrigstes bewertetes Angebot (Gewichtung: 50 %) Kriterium 2: Leistungswerte gesamt (Gewichtung: 35 %) Kriterium 3: Stundenverrechnungssatz (Gewichtung: 15 %) IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: nein IV.3) Verwaltungsinformationen IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 17/11/006 IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: nein IV.3.3) Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 30.06.2011, 18.00 Uhr. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: ja. Preis: je Los : 7,00 Euro. Zahlungsbedingungen und -weise: Anforderung der Verdingungsunterlagen: schriftlich, bei Versand mit Kopie des Einzahlungsbeleges (kein Scheck); Barzahlung bei Abholung möglich; Der Versand erfolgt nach Vorlage des Einzahlungsbeleges. Verspätet eingehende Anforderungen werden nicht berücksichtigt. Das eingezahlte Entgeld wird nicht erstattet. Öffungszeiten: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle; Montag - Mittwoch 08.30 - 12.00 Uhr; Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 -18.00 Uhr; Zahlungsempfänger: Stadt Chemnitz, Kassen-und Steueramt. Kreditinstitut: Sparkasse Chemnitz Kontonummer: 3501007506 Bankleitzahl: 87050000 Verwendungszweck: 40.01222.1. 17/11/006 Los Nr.: IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 01.08.2011, 10.00 Uhr IV.3.6) Sprache(n) in der (denen) die Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: DE IV.3.7) Bindefrist des Angebots: Bis 22.09.2011 IV.3.8) Zeitpunkt der Öffnung der Angebote: 01.08.2011, 10.00 Uhr. Ort: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Annaberger Str. 93, 09120 Chemnitz; Personen, die bei der Eröffnung des Angebotes anwesend sein dürfen: nein VI) Zusätzliche Informationen VI.1) Dauerauftrag: nein VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: nein VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig, Braustraße 2, 04107 Leipzig, Deutschland, Tel.-Nr.: 0341 9770, Fax: 0341 9771199 VI.4.2) Angaben zu Fristen für Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachrüfungsverfahren nach §

107 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit 1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkannbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: Landesdirektion Chemnitz, Altchemnitzer Str. 41, 09120 Chemnitz, Deutschland, Tel.-Nr.: 0371 5320, Fax: 0371 5321303 VI.5) Tag der Versendung der Bekanntmachung: 08.06.2011 A) Anhang A: Sonstige Adressen und Kontaktstellen A.I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind: Stadt Chemnitz, Gebäudemanagement und Hochbau, Sg Gebäudedienstleistungen, Herr Eckart, Markt 1, 09111 Chemnitz, Deutschland, Tel.-Nr.: 0371 4881748, Fax: 0371 488-1798, Email: ronald.eckart@stadt-chemnitz.de A.II) Adressen und Kontaktstellen, bei denen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen erhältlich sind: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Irmscher, Annaberger Str. 89, 09120 Chemnitz, Deutschland, Tel.-Nr.: 0371 4882380, Fax: 0371 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de A.III) Adressen und Kontaktstellen, an die Angebote/Teilnahmeanträge zu senden sind: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Irmscher, Annaberger Str. 89, 09120 Chemnitz, Deutschland, Tel.-Nr.: 0371 4882380, Fax: 0371 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de B) Anhang B: Angaben zu den Losen LOS Nr.: 1 - West 1) Kurze Beschreibung: Neue Str. 2, ca. 1.850 m² Albert-Schweitzer-Str. 71, ca. 750 m² Katharinenstr. 1, ca. 1.900 m² Harthweg 2, ca. 850 m² Rudolf-Krahl-Str. 10, ca. 1.200 m² Kaufmannstr. 12, ca. 500 m² Michaelstr. 58 I/II, ca. 1.600 m² Nevoigtstr. 42, ca. 600 m² Weststr. 11, ca. 700 m² Henriettenstr. 21, ca. 850 m² H.-Bretschneiderstr. 2, ca. 400 m² (Hort) 2) CPV: 9011200-8; 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1. 4) Abweichungen von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags: Beginn: 01.10.2011, Ende: 30.09.2014 LOS Nr.: 2 - Nord 1) Kurze Beschreibung: Auerswalder Str. 119, ca. 850 m²

Wittgensdorfer Str. 2a, ca. 200 m² Draisdorfer Str. 15, ca. 850 m² Küchwaldring 15, ca. 650 m² Schönherrstr. 2a, ca. 850 m² Schlossstr. 29, ca. 800 m² Hilbersdorfer Str. 21 I/II, ca. 850 m² Altendorfer Str. 25, ca. 750 m² Waisenstr. 3, ca. 650 m² Schmidt-Rottluff-Str. 50, ca. 250 m² 2) CPV: 9011200-8; 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1. 4) Abweichungen von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags: Beginn: 01.10.2011, Ende: 30.09.2014 LOS Nr.: 3 - Fritz-Heckert-Gebiet 1) Kurze Beschreibung: Albert-Köhler-Str. 91, ca. 1.050 m² Alfred-Neubert-Str. 55/57, ca. 2.050 m² Max-Müller-Str. 11, ca. 1.100 m² Neukirchner Str. 7a, ca. 550 m² Walter-Ranft-Str. 72a, ca. 1.350 m² Am Feldschlössschen 18b, ca. 600 m² Robert-Siewert-Str. 70, ca. 1.800 m² 2) CPV: 9011200-8; 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1. 4) Abweichungen von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags: Beginn: 01.10.2011, Ende: 30.09.2014 LOS Nr.: 4 - Süd 1) Kurze Beschreibung: Bernsdorfer Str. 147, ca. 550 m² Reichenhainer Str. 33a I/II, ca. 1.450 m² Comeniusstr. 3a, ca. 1.050 m² Schulstr. 35, ca. 750 m² Liddy-Ebersberger-Str. 2, ca. 550 m² Carl-von-Ossietzky-Str. 190 I/II, ca. 1.650 m² Augsburger Str. 32/36, ca. 1.650 m² 2) CPV: 9011200-8; 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1. 4) Abweichungen von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags: Beginn: 01.10.2011, Ende: 30.09.2014 LOS Nr.: 5 - Ost 1) Kurze Beschreibung: Paul-Gerhardt-Str. 44, ca. 700 m² Clausewitz-Str. 4, ca. 600 m² Ludwig-Richter-Str. 27 I/II, ca. 1.550 m² Martinstr. 17, ca. 700 m² Pestalozzistr. 33, ca. 750 m² Tschaikowskistr. 9, ca. 900 m² 2) CPV: 9011200-8; 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1. 4) Abweichungen von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags: Beginn: 01.10.2011, Ende: 30.09.2014 LOS Nr.: 6 - Zentrum und Randgebiete 1) Kurze Beschreibung: Drosselsteig 4, ca. 500 m² Ferdinandstr. 159, ca. 350 m² Blücherstr. 25, ca. 250 m² Lutherstr. 12, ca. 850 m² Einsiedler Hauptstr. 25, ca. 1.250 m² Fritz-Reuther-Str. 30, ca. 700 m² Wiesenstr. 1, ca. 700 m² Haus der Familie - Parkstr. 26 ca. 700 m² 2) CPV: 9011200-8; 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1. 4) Abweichungen von der Vertragslaufzeit oder dem Beginn bzw. Ende des Auftrags: Beginn: 01.10.2011, Ende: 30.09.2014 3) Menge oder Umfang: siehe unter 1.


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SenVital Senioren- und Pflegezentrum „Niklasberg“ erhält erneut Prädikat „Besonders für sehgeschädigte Menschen geeignet“. Sehbehinderte und blinde Menschen finden sich in der Einrichtung bestens zurecht. Ziel ist es, die Lebensqualität und die Selbstständigkeit aller Gäste so lange wie möglich zu erhalten. Die SenVital-Mitarbeiter wurden dafür speziell geschult. Die Wände haben in jeder Etage eine andere Farbgestaltung und das gibt zusätzliche Orientierung. Auf den Gängen und Fluren wurde auf potenzielle Stolperfallen wie Teppiche oder Blumenkübel verzichtet. Das Sen-Vital Senioren- und Pflegezentrum „Niklasberg“ ist stark auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen ausgerichtet. Aus diesem Grund verlieh das SFZ Förderzentrum Chemnitz der Einrichtung jetzt erneut das Prädikat. „Uns ist es wichtig, dass alle unsere Gäste ein Höchstmaß an Selbstständigkeit und Lebensqualität behalten. Von daher war es für uns selbstverständlich, ideale Bedingungen für Sehbehinderte und Blinde zu schaffen“, sagte Sebastian Thieswald,

Einrichtungsleiter des SenVital Senioren- und Pflegezentrum „Niklasberg“. Deshalb haben auch alle Mitarbeiter an Schulungen teilgenommen, um die sehgeschädigten Gäste optimal zu begleiten. 2009 erhielt SenVital als erste Einrichtung ihrer Art in Sachsen zum ersten Mal diese Auszeichnung. Für die Rezertifizierung wurde das Haus noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Als weiteren Service gibt es jetzt eine Sprachansage im Aufzug. Schon im Vorfeld der erneuten Überprüfung machte eine blinde Frau den Praxistest, um so wichtige Hinweise für weitere Verbesserungen zu machen. „Wir wollen uns immer weiter entwickeln und sind dankbar für Anregungen“, so Thieswald. „Wir Sehenden können uns nur sehr schwer in die Erlebniswelt der sehbehinderten oder blinden Menschen einfühlen. Deshalb war mir die Analyse einer Betroffenen so wichtig.“ Das SFZ Förderzentrum ist ein überregional agierendes Bildungs- und Förderunternehmen. Es bietet einen umfassenden Service für blinde-, seh- und mehrfachbehinderte Menschen. www.senvital.de

20 Jahre im Einsatz für Menschen – Drei Beratungsstellen der Arbeiterwohlfahrt Chemnitz feiern am 17. Juni ihren runden Geburtstag Die Schuldnerberatung, die Beratungsstelle für Inhaftierte, Haftentlassene und deren Angehörige sowie der Jugendmigrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Am 17. Juni begehen diese drei Beratungsstellen ihren Jahrestag gemeinsam mit einer kleinen Feierstunde (Beginn 11:00 Uhr, Wiesenstraße 10, 09111 Chemnitz). Trotz des freudigen Anlasses liegt auch ein kleiner Schatten über diesem Jubiläum: Die angedachten Kürzungen der Fördermittel um

beinahe ein Drittel schweben wie ein Damoklesschwert über der Beratungsstelle für Inhaftierte, Haftentlassene und deren Angehörige. Eine Kürzung der Gelder in dieser Höhe stellt durchaus eine existenzielle Bedrohung für die Beratungsstelle dar und dass, obwohl der Bedarf unverändert hoch ist. In den vergangenen 20 Jahren wurden in etwa 35.000 Beratungen über 6.000 straffällige Personen und 1.500 Angehörige betreut. Auch die anderen beiden Geburtstagskinder erfreuen sich

eines ungebrochenen Zulaufs. Die Schuldnerberatung hatte allein im vergangenen Jahr 649 Neuklienten, die daran angeschlossene Insolvenzberatung führt sogar eine Warteliste, auf der zurzeit 150 Personen stehen. Im Moment beträgt die Wartezeit sechs Monate. Der Jugendmigrationsdienst betreute 2010 mehr als 420 junge Menschen mit Migrationshintergrund. Die Herkunftsländer sind dabei ganz verschieden. So werden u. a. Zuwanderer aus der Russischen Förderation und der Ukraine aber auch aus Kasachstan, dem Iran und dem Irak unterstützt. Alle drei Beratungsstellen haben auch in der Zukunft weiter wichtige Arbeit zu leisten, sofern der Bedarf an Hilfe bestehen bleibt. In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass wir in zehn Jahren den nächsten runden Geburtstag feiern und auf erfolgreiche Arbeit zurückblicken können.

Einrichtungsleiter Sebastian Thieswald (rechts) erhält das Prädikat „Besonders für sehgeschädigte Menschen geeignet“ für das SenVital Senioren- und Pflegezentrums „Niklasberg“ aus den Händen von Karsten Hohler, Geschäftsführer des SFZ Förderzentrums auf der Flemmingstraße. Mit auf dem Foto: SFZ-Mitarbeiterin Michaela Bitterlich, die unter anderem die SenVital-Mitarbeiter schulte. Foto: Kristin Schmidt/SenVital

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