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Überblick Amtliches LaufKulTour Kuratorium Stadtgestaltung Tag des offenen Denkmals Licht aus Fernost Kunst eines Provokateurs Amtliches

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Rathaus-Journal, 21. Jahrgang, 36. Ausgabe, 8. September 2010 · Auflage: 130.000 Exemplare

Damals und heute: Reisen, Handel und Verkehr Tag des offenen Denkmals und Tage der der Industriekultur spannen einen Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart Während heute der Finanz-, Handels- und Informationstransfer global und digital abläuft, kamen in vergangenen Jahrhunderten fremde Einflüsse vor allem über Handelsrouten in unsere Kultur. Von den früheren Straßen- und Schienen- zu den digitalen Netzen von heute, spannen die Tage der Industriekultur in Chemnitz einen inhaltlichen Bogen. Welche Auswirkungen Reisen, Handel und Verkehr auf die industrielle Entwicklung hatten, damit befasst sich der Tag des offenen Denkmals. Ein Bogen vom Gestern zum Heute wird zu den ersten „Tagen der Industriekultur“ vom 10. bis 12. September geschlagen. Auftakt ist die „Lange Nacht der Industrie“ am kommenden Freitag, bei der Einrichtungen und Betriebe von Gießerei bis zur High-Tech-Firma besichtigt werden können. An allen drei Tagen gibt es einen historischen Gründerzeitmarkt sowie einen Umzug am 11. September. Zum Abschluss laden am 12. September – am Tag des offenen Denkmals – Museen und Industriedenkmale zur „IndustriekulTOUR“ ein. Der Denkmaltag ist eine jährlich wiederkehrende bundesweite Veranstaltung, die Menschen für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege wecken will. Diesmal steht er unter dem Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“. Eingebunden in die „Tage der Industriekultur“ gibt es in Chemnitz an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr eine Vielzahl an Angeboten. Vom Handel zur Industrialisierung Einflüsse von außen prägen unsere Kul-

Fotmontage: Fortuna/CMT tur, dass lässt sich auch an historischen Bauwerken erkennen. So verbreiteten wandernde Handwerker architektonisches Wissen in Europa. Durch Händler wurden Waren und Materialien über weite Strecken ausgetauscht, Städte vereinigten sich zur „Hanse“. Seit Mitte des 18.Jahrhunderts verdichtete sich das Netz der Straßen. Postkutschenverbindungen machten das Reisen planbar. Doch bevor Waren verkauft werden konnten, mussten sie den lo-

kalen Händler erreichen. Noch Ende des 18. Jahrhunderts brachten zum Beispiel türkische Händler die begehrte Baumwolle zur Bernhardschen Spinnerei und später zu anderen Spinnereien im Chemnitzer Raum. Ein Vortrag von Peer Ehmke wird sich am Denkmaltag, 15.30 Uhr im Schloßbergmuseum damit befassen. Später wurden Waren und Rohstoffe in Häfen und Bahnhöfen umgeschlagen, lagerten in Speichern, Lagern und Silos. Mit der Industrialisierung im

19. Jahrhundert entwickelten sich auch die Dampfschifffahrt und ab 1835 die erste Eisenbahn, etwas später der Automobilbau. Dampfrösser als Entwicklungshelfer Das 175–jährige Bestehen der Eisenbahn in Deutschland soll im Jahr 2010 besonders gewürdigt werden. So bemühen sich auch in Chemnitz viele ehrenamtliche Vereinsmitglieder um die Erhaltung wichtiger Technischer Denkmale im „Eisenbahn-Stadtteil“ Hil-

bersdorf. In Mittelsachsen entstand in Zwickau und Chemnitz eine wichtige Keimzelle der deutschen Automobilindustrie und entwickelte sich mit der Gründung der „Auto-Union“ zum zweitgrößten deutschen Automobilkonzern in den 1930er Jahren. So fällt das 125jährige Gründungsjubiläum der „Wanderer-Werke“ auch in das Jahr 2010, woran in verschiedenen Programmpunkten am Denkmaltag erinnert werden soll. – Seite 3

Ethnofest zum Auftakt Verantwortung gemeinsam tragen Die 20. Interkulturellen Wochen in Chemnitz begannen am Samstag mit einem Ethnofest auf dem Neumarkt. Im Ausland geborene Chemnitzer stellten mit Tanz, Gesang und Theater fünf Kontinente vor. Das Bühnenprogramm, das neben exotischen Protagonis-ten auch Schüler gestalteten, wurde begeistert aufgenommen. Außerdem konnten Passanten sich an Ständen über die Geburtsländer der internationalen Neu-Chemnitzer informieren und auch Kunsthandwerk aus Asien, Afrika und Amerika erstehen. Auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung informierten zum Aufenthaltsgesetz und zur Einbürgerung. Noch bis zum 2. Oktober gehen rund 65 Veranstaltungen über die Bühne. Unter anderem gehören acht Ausstellungen, eine Theateraufführung, acht KonFoto: Dahl zerte oder Liederabende sowie 18 Feste mit Begegnungen dazu. Zusätzlich stehen Vorträge, Workshops und Diskussionen auf dem Programm, das mehr als 100 Vereine vorbereitet haben. Von den 240.400 Einwohnern sind 6900 ausländischer Herkunft – weniger als drei Prozent. ! Das Programm unter www.chemnitz.de

Konsolidierungskonzept wird mit Haushalt 2011 beraten – Beratung beider Vorlagen im Stadtrat – OB Barbara Ludwig: Verwaltung und Stadtrat gemeinsam für Etatausgleich bis 2015 verantwortlich Das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (Ekko) wird gemeinsam mit dem Haushaltsplan 2011 und der mittelfristigen Finanzplanung beraten. Damit sind die Zusammenhänge zu den Etats der kommenden Jahre und den Entwicklungsschwerpunkten einerseits, aber auch zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf den kommunalen Haushalt andererseits noch deutlicher sichtbar. Das hat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig entschieden, nachdem mehrere Fraktionen des Stadtrates angekündigt hatten, dem Ekko in seiner jetzigen Form am 22. September nicht zustimmen zu wollen. Der Haushalt 2011 wird mit dem bestehenden Defizit eingebracht und zu-

gleich die Maßnahmen vorgelegt, mit denen das Defizit geschlossen werden soll. „Bei der Entscheidung ist damit klar, was wir in den nächsten Jahren erreichen und tun können, wenn wir den Haushalt ausgleichen“, sagt Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. „Gleichen wir den Haushalt jedoch nicht aus, wird es keinerlei neue Investitionen geben. Wir planen schon jetzt eine moderate Nettoneuverschuldung ein. Aber wir sind von vornherein chancenlos, wenn wir den von der Landesdirektion beauflagten Ausgleich bis 2015 nicht vorlegen. Und die Landesdirektion wird uns die schwierigen Entscheidungen nicht abnehmen. Die Verantwortung, den Etat auszu-

gleichen, liegt bei Verwaltung und Stadtrat. Das Ziel bleibt, die Stadt durch die schwierigen Jahre zu bringen und zugleich an den wesentlichen Entwicklungszielen der Stadt weiterarbeiten zu können.“ Nach allen bisherigen Konsultationen und Beratungen will Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig die Fraktionen nochmals einladen, gemeinsam mit den Bürgermeistern über die Sparvorschläge und die Entwicklungsprojekte zur Modernisierung der Verwaltung zu diskutieren. „Es gilt nach wie vor: Wir sind offen für jeden guten Vorschlag und für jeden sachlichen Ansatz. Ich gehe davon aus, dass die Fraktionen nun ihre Ansätze und Vorschläge präsentieren werden.“ !


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Läufer mit Trommelwirbel verabschiedet Über 100 Zuschauer erlebten am Freitag auf dem Brühl-Boulevard ein Musik-Wissenschafts-Festival, bei dem der Startschuss für den längsten Staffellauf durch die Bundesrepublik fiel. Zu diesem Vorgeschmack auf das „Jahr der Wissenschaft 2011“ verabschiedeten „The Drum Beat – Chemnitz Drumming Project“, trommelnd die zwölf Läufer. Neben den Bands Playfellow und Shagedelic Groove war zudem bei wissenschaftlichen Messungen zu beobachten, welche Auswirkungen das Trommeln auf den menschlichen Körper hat. Hierfür sorgten die Forscher des „Chemnitz Drumming Project“, die sich mit Wirkungen und Effekten verschiedener Arten des Trommelns auf Fitness, Gesundheit und Verhalten beschäftigen. Initiiert von der Professur Sportmedizin/-biologie sind inzwischen neben Sportwissenschaftlern und -ingenieuren auch Psychologen, Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaftler der TU Chemnitz an diesem Projekt beteiligt. ! Foto: Seidel

Straßensanierungen und Bauarbeiten Schloßviertel: Flüsterasphalt vom Milchhäuschen bis zur Hechlerstraße Bis Anfang Oktober wird auf dem letzten Teil der Schloßteichstraße das Pflaster durch einen lärmmindernden Asphaltbelag ersetzt. Während der Bauzeit wird der Verkehr halbseitig als Einbahnstraße geführt. Die Schloßteichstraße in Richtung Hechlerstraße ist während der Arbeiten eine Sackgasse. Zirka 55.000 Euro kostet diese Erneuerung, die von der Firma Dietmar Mothes GmbH ausgeführt wird.

ger Straße. Auf einer Länge von knapp 800 Metern wird zwischen dem Neubauernweg und der Rampe Stollberger Straße ebenfalls lärmmindernder Asphalt aufgezogen. Die Fahrbahn in Richtung Annaberger Straße ist auf diesem Abschnitt voll gesperrt. Der Verkehr wird auf die Gegenfahrbahn geleitet. Auf dem Mittelstreifen sind Überfahrten eingerichtet. Während der Arbeiten ist das Abbiegen vom Südring nach links in die Winkelhofer Straße und das Abbiegen von der Winkelhofer Straße nach links auf Südring: Weniger Lärm den Südring nicht möglich. Des Weitedurch neue Decke ren wird man nicht vom Südring links Gebaut wird im gleichen Zeitraum auch in die Straße Usti nad Labem abbiegen auf dem Südring in Richtung Annaber- können. Entsprechende Umleitungs-

strecken werden ausgeschildert. Morgenleite: Weg gesperrt Der Weg durch den Park Morgenleite zwischen Paul-Bertz-Straße und Wladimir-Sagorski-Straße ist in dieser Woche gesperrt. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an der Holzkonstruktion, die an dem im Park befindlichen Steg durchgeführt werden. Der 20 Meter lange und drei Meter breite Steg – eine Konstruktion aus Stahl und Holz – war gebaut worden, um den Geländeeinschnitt im Waldbereich des Parkgeländes zu überbrücken und somit auch Rollstuhlfahrern die Querung des kleinen Tales zu ermöglichen. !

Kuratorium Stadtgestaltung tagt Die 4. Sitzung des Kuratoriums Stadtgestaltung findet am 10. September im Rathaus, Markt 1, Raum 118, statt. Dabei werden von 13 bis 15 Uhr im öffentlichen Teil aktuelle städtische Vorhaben im Innenstadtbereich behandelt. Dies betrifft die Planungen zum Vorplatz des ehemaligen Kaufhauses Schocken als zukünftiges Entree des Landesmuseums für Archäologie sowie die Konzeptionen zur Aufwertung des öffentlichen Raumes entlang der Reitbahnstraße mit der Raumfolge Vorplatz tietz – Annenplatz – Bernsbachplatz. Des Weiteren sollen konzeptionelle Überlegungen zu einem Architekturpreis der Stadt Chemnitz diskutiert und durch das Kuratorium entsprechende Empfehlungen für die Stadt ausgesprochen werden. !

Tagesordnung 10 Uhr, Begrüßung 10.15 - 12 Uhr, Begehung Innenstadt – öffentlicher Teil 13 - 13.15 Uhr, Einleitung durch Baubürgermeisterin Petra Wesseler Chemnitzer Innenstadt – aktuelle städtische Vorhaben 13.15 - 14 Uhr, Baumaßnahme Vorplatz ehemaliges Kaufhaus Schocken – zukünftig Entree des Landesmuseums für Archäologie 14 - 14.45 Uhr, Öffentlicher Raum – Platzsequenzen:Vorplatz tietz (Bestand) – Annenplatz (Planung) – Bernsbachplatz (Bedarf ?) Architekturpreis der Stadt Chemnitz 14.45 - 15.15 Uhr, Konzeptüberlegungen im Kontext aktueller vergleichbarer Preise; ab 15.15 Uhr nicht öffentlicher Teil

Herbst- und Erntewoche Die Chemnitzer Herbst- und Erntewoche findet vom 14. bis 19. September am Rathaus statt. Dienstag bis Freitag sind die Verkaufsstände von 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag hingegen von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Rund 30 Händler bieten erntefrische Waren, Blumen und Pflanzen sowie Sämereien, Obst und Gemüse an. Auch Mützen, Schals, Filzartikel und Hausschuhe gibt es für die kommende Jahreszeit zu kaufen. Eine liebevoll gestaltete Dekoration in satten bunten Farben, bäuerliches Erntegerät, eine Weinlaube sowie die große Erntekrone gestalten das passende Ambiente. Natürlich können

sich die Marktbesucher auch bei einem frisch Gezapften und deftigen Spezialitäten aus dem In- und Ausland stärken. Am Wochenende sorgen die „Lanzleut“ aus Gera von 10 bis 14 Uhr für zünftige musikalische Unterhaltung. Die jüngsten Besucher erwartet ein Alpakagehege – dort kann man die kuschligen Tiere, die aus den Anden stammen, auch streicheln und füttern. Auch die Verarbeitung der wertvollen Alpakawolle wird gezeigt. Kunden, die sich für Kartoffeln interessieren, sollten den Freitag vormerken. An diesem Tag gibt es Wissenswertes und Profi-Tipps rund um die nahrhafte Knolle. !

Luisenplatz-Fest „Bunte Kulturen“ ist das Motto des diesjährigen Stadtteilfestes für Schloßchemnitz und den Kaßberg. Am Samstag wird der Luisenplatz von 14 bis 20 Uhr zum bunten Tummelplatz mit vielen Angeboten für Groß und Klein. Das diesjährige 9. Luisenplatzfest bei

dem Arthur e. V. in Kooperation mit dem Quartiermanagement im Stadtteil die Trägerschaft übernommen hat, wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Livemusik, Gesang und Tanz sowie über 30 Stände zum Verweilen bieten. !

Bekanntmachung des Umlegungsausschusses der Stadt Chemnitz Öffentliche Zustellungen Der Umlegungsausschuss der Stadt Chemnitz gibt bekannt: Der Umlegungsausschuss der Stadt Chemnitz hat mit Beschluss 5/96/030 vom 24. August 2010 für das Umlegungsverfahren 6 – „Adelsbergstraße/Bernhardstraße“ – Folgendes beschlossen: Die mit Beschluss des Umlegungsausschusses der Stadt Chemnitz Nr. 5/96 vom 20.08.1996 nach §§ 45 ff. Baugesetzbuch (BauGB) eingeleitete Umlegung 6 – „Adelsbergstraße/Bernhardstraße“ - wird eingestellt. Die im Gebiet gelegenen Flurstücke der Gemarkung Gablenz, sind nachfolgend aufgeführt: Flurstücke: 218 u, 218/1, 220 b, 220/1, 224/2, 228/1, 231/1, 232 c, 233 c, 233/3, 233/4, 236, 237, 238 a, 362/10 tw., 362/21 tw., 1000/4, 1000/9, 1000/10, 1000/11, 1000/12, 1000/13, 1000/14, 1000/15, 1000/16, 1001 b, 1001/3, 1001/4 und 1001/7. Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann innerhalb eines Monats nach Bekanntmachung ein Antrag auf gerichtliche Entscheidung gestellt werden. Der Antrag ist schriftlich bei der Stadt Chemnitz, Geschäftsstelle des Umlegungsaus-

schusses mit Sitz Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, einzulegen oder zur Niederschrift zu erklären. Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, gegen den er sich richtet. Er soll die Erklärung enthalten, inwieweit der Verwaltungsakt angefochten wird und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründe

sowie die Tatsachen und Beweismittel angeben, die zur Rechtfertigung des Antrags dienen. Über den Antrag entscheidet das Landgericht -Kammer für Baulandsachen-, Hohe Str. 19-23, 09112 Chemnitz. Chemnitz, 25. August 2010 gez. Krone, stellv. Vorsitzender des Umlegungsausschusses

nach dem Verwaltungszustellungs- Straße 08, 09120 Chemnitz Zimmer gesetz für den Freistaat Sachsen 208 während der Öffnungszeiten (SächsVWZG) (Mo. und Fr. 8.30 bis 12.00 Uhr, Die. und Do. 8.30 bis 18.00 Uhr) eingeDie an nachfolgende Personen ge- sehen und abgeholt werden. Die öffentliche Zustellung ist notwendig, richteten Bescheide: da der derzeitige Aufenthaltsort der Herrn Tom Aurich, Letzte bekannte Empfänger unbekannt ist und trotz Anschrift: Lohstraße 2, 09111 geeigneter Ermittlungen bisher nicht festgestellt werden konnte. Chemnitz; AZ: 77.114548 Herrn Martin Müller, Letzte be- Zwei Wochen nach dem Tag der Verkannte Anschrift: Bernhardstraße öffentlichung dieser Benachrichti18, 09126 Chemnitz; AZ: 77.114651 gung gelten die Bescheide als zuHerrn Marco Hanke, Letzte be- gestellt (§ 15 Abs. 3 Satz 2 kannte Anschrift: Gellertstraße 12, SächsVwZG). Mit dem Tag wird die Einspruchsfrist (zwei Wochen nach 09130 Chemnitz; AZ: 75.038796 Herrn Daniel Pados, Letzte be- Zustellung) in Lauf gesetzt. Die öfkannte Anschrift: Zeißstraße 46, fentliche Zustellung erfolgt durch das Aushängen einer Benachrichti09131 Chemnitz; AZ: 74.027291 Herrn Marco Richter, Letzte be- gung an der Aushangstelle im Einkannte Anschrift: Schwanauer gangsbereich des Dienstgebäudes Straße 18, 09128 Chemnitz; AZ: Moritzhof (Bürger- und Verwaltungszentrum), Bahnhofsstraße 72.136910 53, 09111 Chemnitz. können bei der Stadtverwaltung Tag des Aushangs: 08.09.2010 Chemnitz, Ordnungsamt, Elsasser Tag der Abnahme: 23.09.2010


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Tage der Industriekultur/ Tag des offenen Denkmals Chemnitz begeht vom 10. bis 12. September erstmals die Tage der Industriekultur. Sie schlagen einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Auftakt ist die „Lange Nacht der Industrie“ am 10. September, bei der Einrichtungen und Betriebe besichtigt werden können. An allen drei Tagen gibt es einen historischen Gründerzeitmarkt sowie einen Festumzug am 11. September. Zum Abschluss laden am 12. September – am Tag des offenen Denkmals –Museen und Industriedenkmale der Stadt zur „IndustriekulTOUR“ ein. Sie widmet sich der Industriegeschichte unserer Stadt. Aus diesem Anlass laden Straßenbahn-, Fahrzeug-, Industrie- und Eisenbahnmuseum zu Führungen ein. Bei einer Oldtimer-Rallye sind zudem Gefährte vergangener Tage zu bestaunen. Bewegte Fahrzeug-Geschichte Legendär waren die Transporte, mit denen Richard Hartmann seine Lokomotiven von der Fabrik zum Kunden transportierte. Bereits 1848 baute der Industriepionier in Chemnitz Loks, obwohl die Stadt noch keinen Bahnanschluss besaß. Also wurden die Stahlrösser zerlegt und auf Pferdefuhrwerken nach Leipzig gebracht. 1852, als Chemnitz endlich am Eisenbahnnetz angeschlossen war, das Hartmannsche Werk jedoch noch keine Gleisanbindung besaß, brachten Dutzende Pferdestärken die schweren Loks auf einem Wagen zum Chemnitzer Bahnhof. Ein Spektakel damals wie heute: Denn im Richard-Hartmann-Jahr 2009 hatte ein solcher Loktransport nach historischemVorbildtausendeBesucher nach Chemnitz gelockt. Nun wird es eine Neuauflage zu den Tagen der Industriekultur geben. Am 11. September ab 9 Uhr ist ein Festumzug mit Loktransport geplant. Dabei wird die legendäre sächsische Dampflok I K von Pferden zum Hauptbahnhof gezogen, begleitet von zwei weiteren historischen Loks aus Sachsen auf einem Tieflader. Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums der Wanderer Werke flankieren zudem Wanderer-Automobile, historische Motorräder sowie Fahrräder diesen Tross durch die Stadt. Bereits vor dem Festumzug erleben Besucher die Durchfahrt der Historic-Rallye-Erzgebirge mit 100 Oldtimern. Loks wie andere historische Gefährte sollen einen Einblick in die Geschichte der Mobilität vermitteln. Großer Bahnhof! Der Umzug bewegt sich zum Chemnitzer Hauptbahnhof. Hier laden am 11. September von 14 bis 23 Uhr die vor Ort ansässigen Bahnen zu einem Programm mit Baggerballett, Ausstellungen und Kultur ein. Auch Baustellenführungen werden angeboten, denn derzeit wird kräftig in die Erneuerung des Eisenbahnknotens Chemnitz investiert. Bis 2013 soll hier ein leistungsfähiges Eisenbahnkreuz entstehen. Auch werden die Voraussetzungen für das so genannte Chemnitzer Modell geschaffen, das Fern- und Nahverkehr verbinden wird. Das neue Eisenbahnkreuz erlaubt dann höhere Ein- und Aus-

fahrgeschwindigkeiten und kann so am Tag rund 100 Züge mehr aufnehmen als bisher. Heute verkehren hier rund 530 Züge täglich. Natürlich wird bis 23 Uhr auch ein vielseitiges Programm zur Eisenbahngeschichte und zur Modernisierung des Bahnhofes geboten. Das Informationsangebot widmet sich besonders auch dem 175-jährigen Bestehen der Eisenbahn in Deutschland. Reisen, Handel, Verkehr – Thema zum Tag des offenen Denkmals Verfolgen kann man am Sonntag, den 12. September, 10 Uhr an gleicher Stelle auch die Eröffnung des Tages des offenen Denkmals, der 2010 unter dem Titel „Kultur in Bewegung –Reisen, Handel und Verkehr“ stattfindet. Nach der Eröffnung führen Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörde durch die historische Empfangshalle des Hauptbahnhofes. Die Fachleute informieren dabei, welche denkmalpflegerischen Aspekte bei der Sanierung des Hauptbahnhofes eine Rolle spielen. Eisenbahnhistorie Auch andere Denkmale stehen an diesem Tag im Fokus – so ab 11 Uhr das Bahnwerk Hilbersdorf, das Sächsische Eisenbahnmuseum und das Stellwerk III. Hier lassen sich Zeugnisse der Eisenbahngeschichte nicht nur betrachten, denn zudem geben Fachleute Auskunft über technische Details. Oldtimer auf Schiene und Straße Zwischen 11 und 13.30 Uhr werden im Straßenbahndepot Kappel und den Wanderer Werken Schönau Führungen durch denkmalgeschützte Gebäude und Anlagen angeboten. Karin Hartung und Edgar Rüberg von der Denkmalbehörde sind profunde Kenner der Bauten und können neben geschichtlichen Hintergründen auch Auskunft zum Denkmalschutz geben. Verkehrsgeschichte begreifbar Ein weiterer Veranstaltungsort am 12. September ist das Industriemuseum. Es lädt 11 Uhr zu Dampfmaschinenvorführungen und Draisinenfahrten ein. 14 Uhr sind Interessenten dann zu einer Führung eingeladen, die über

Teil II

die sächsische Fahrzeug- und Verkehrsgeschichte ebenso wie über die 125jährige Geschichte der Wander Werke informiert. Wer mehr zu dieser beispiellosen Firmengeschichte und deren Erzeugnissen erfahren möchte, der findet sich im Wanderer-Viertel auf dem Vorplatz der „Messe Chemnitz“ ein. Hier kann man zwischen 10 und 13 Uhr auch die Oldtimer der Historic-Rallye-Erzgebirge sowie andere historische Fahrzeuge betrachten. Ein Tipp für Oldtimerfans ist zudem das Museum für sächsische Fahrzeuge an der Zwickauer Straße 74. Hier in den „Stern-Garagen“ Eine Hartmannlok gelangt mit Pferdestärken zum Bahnhof. Archivfoto: Schmidt bieten sich dem Besucher rund 200 Exponate von mehr als 70 Herstellern dar. 150 Automobile, Motorräder und Fahrräder in chronologischen Themenboxen sind Zeugnisse der sächsischen Fahrzeugbaugeschichte ab dem späten 19. Jahrhundert. Hoch hinaus Denjenigen, die den von Erich Basarke 1927 entworfenen imposanten 63 Meter hohen Fahrstuhl- und Uhrenturm der Maschinenfabrik Schubert & Salzer A.G. besteigen wollen, ist zu raten, sich zwischen 10 und 17 Uhr am TLG-Ge1852 gab es die erste Eisenbahnlinie Chemnitz – Riesa. 1854 errichtete man werbepark an der Annaberger Straße das Vorgänger-Gebäude des heutigen Hauptbahnhofes. Der Hauptbahnhof in 73 einzufinden. seiner heutigen Gestalt entstand 1872. Foto: Archiv Türkische Baumwolle für Chemnitz Mit einem Vortrag widmet sich Museumsmitarbeiter Peer Ehmke, 15.30 Uhr im Schloßbergmuseum der Globlisierung im 18. Jahrhundert. Er wird berichten, wie türkische Händler die begehrte Baumwolle zur Bernhardschen Spinnerei und später zu anderen Spinnereien im Chemnitzer Raum brachten. Das Schloßbergmuseum wird 17 Uhr mit einem feierlichen Konzert des Pianisten Volkmar Lehmann den Tag des offenen Denkmals 2010 beschließen. ! Weitere geöffnete Denkmale: Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V. Zwickauer Straße 74 125 Jahre „Wanderer“ – ein bestaunter Wanderer-Oldtimer „W40“ Baujahr 1937 11.00 - 16.00 Uhr vor dem ehemaligen Wanderer-Werk. Archivfoto: Kunze Die Bauwerke des Architekten Otto Bartning: Gnadenkirche Chemnitz-Borna 09.30 Uhr, Ausstellung zu Kirchenbaumeister Otto Bartning 14.00 Uhr, Vortrag zu Otto Bartning St. Pauli-Kreuz-Kirche Kaßberg 11.00 - 17.00 Uhr, offene Kirche; Gesprächsangebote; Ausstellung zu Veränderungen des Kirchenraumes 17.00 Uhr, Vortrag zur Kreuzkirche sowie die Kirchen in der Innenstadt: Petri-Kirche Theaterplatz 1 11.00 -15.00 Uhr Führungen Jakobi-Kirche Jakobi-Kirchplatz 12.00-15.00 Uhr Führungen Am Denkmaltag, 15 Uhr findet hier ein Benefizkonzert „Rosarium“ für die ReIm Straßenbahndepot Kappel gibt es Informationen zur Historie des Gebäudes staurierung der Kirche mit Sonaten von und zur Geschichte dieses Verkehrsmittels in Chemnitz. Foto: Archiv Heinrich I. F. Biber statt.

Sperrung für Festumzug und Loktransport Aufgrund des historischen Loktransportes anlässlich der Tage der Industriekultur kommt es am 11. September, 9 bis 14 Uhr zu Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Der Festumzug startet auf der Hartmannstraße, zwischen Theaterstraße und der Baustelle Hartmann- brücke, und endet vor dem Hauptbahnhof. Gesperrt werden für die Festveranstaltung: Hartmannstr., zwischen Theaterstr. und Brücke: am 11.09.10, 8 – 13 Uhr An der Markthalle, zwischen Bierbrücke und Hartmannstr.: am 11.09.10, 9 – 11 Uhr,

Für Bewohner gilt freie Zufahrt Theaterstraße, zwischen Gleisdreieck (Zufahrt Tiefgarage/Parkhaus) und Brückenstraße: am 11.09.10, 9 – 12 Uhr für den Festumzug: Theaterstraße, zwischen Hartmann- und Brückenstraße: am 11.09.10, Brückenstraße, zwischen Schloß- und Bahnhofstraße sowie Straße der Nationen, zwischen Brückenstraße und Georgstraße und Georgstraße, zwischen Bahnhofstraße und Straße der Nationen: 10.45 – 13.00 Uhr Bahnhof- zwischen Carola- und Georgstraße: am 11.09.10, 11 – 12 Uhr

Die Umzugsstrecke wird kurzfristig operativ durch die Polizei gesperrt. Sämtliche Parkflächen müssen aus Sicherheitsgründen auf der Aufstellsowie Umzugsstrecke zwischen 9 bis 13 Uhr gesperrt werden. Die Einschränkungen im Bus- und Bahnbetrieb gibt die CVAG gesondert bekannt. Die Umzugsstrecke kann über die Bahnhofstraße / Falkeplatz / Zwickauer Straße / Reichsstraße umfahren werden. Besucher der Veranstaltung und des Stadtzentrums sollten die Möglichkeiten des ÖPNV nutzen und die Anzeigen des Parkleitsystems zu freien Stellplätzen beachten. !


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Verdienstorden für Chemnitzerin

Kunst eines Provokateurs Gesamtwerk von Klaus Staeck jetzt im Besitz des Kunstsammlungen Chemnitz Hunderte Postkarten- und Plakatmotive hat Klaus Staeck seit Ende der 60er Jahre entworfen. Geboren 1938 in Pulsnitz, wechselte er nach dem Abitur in den Westen Deutschlands, studierte Jura und betätigte sich seit seiner Studentenzeit politisch – auch mit Mitteln der Kunst. Erste Plakat- und Flugblatt-Entwürfe datieren aus dieser Zeit. 1968 fand eine erste gemeinsame Arbeit mit Joseph Beuys statt. Seither hat Staecks Schaffen Maßstäbe gesetzt, die in medialen Gestaltungstechniken von Werbung bis hin zu politischer Satire wiederzufinden sind. Zahlreiche Preise wie Ausstellungen im In- und Ausland zeugen von

seiner künstlerischen Ausdruckskraft und Präsenz. Stets legte der Künstler und heutige Präsident der Berliner Akademie der Künste dabei den Finger in gesellschaftliche Wunden. So schlicht seine Mittel sind, so wirkungsvoll sind sie auch: Mitunter rief seine Kunst einen Eklat hervor, wie die von ihm zum Plakat adaptierte Dürer-Zeichnung, die Dürer von seiner damals 63-jährigen Mutter angefertigt hatte. Versehen mit dem Zusatz „Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?“ kommentierte Staeck in den 1970er Jahren die beginnende Innenstadtsanierung und großflächigen Entmietung in westdeutschen Innenstädten.

Abb.: Klaus Staeck, Plakat, Im Mittelpunkt steht der Mensch, 1981

Die Kunstsammlungen Chemnitz sind jetzt im Besitz des Gesamtwerkes von Klaus Staeck. Anlässlich der Ausstellung „Nichts ist erledigt. Klaus Staeck – Eine Retrospektive“ 2006 in Chemnitz schenkten die Freunde der Kunstsammlungen dem Museum bereits ein Konvolut von 450 Plakaten und zahlreichen Flugblättern des Künstlers. Mit dieser weiteren Schenkung durch den Künstler selbst, besitzt das Museum dessen Gesamtwerk. Es besteht aus 48 Plakaten aus der Zeit von 1960 bis heute, wobei ein Schwerpunkt auf frühen Arbeiten liegt. Diese Schenkung ergänzt und bereichert die bedeutende Plakatekollektion der Kunstsammlungen Chemnitz. !

Licht aus Fernost Partnerstadt Taiyuan stiftet Leuchte und Bank für die Chemnitzer Allee des Lichts am Schauspielhaus Erfreut nahm das Chemnitzer Stadtoberhaupt Barbara Ludwig auf dem Geschenk aus Taiyuan platz. Rong Tong, der Stellvertreter des Bürgermeisters der chinesischen Partnerstadt (li. sitzend) hatte sich zum Gruppenfoto eingefunden ebenso wie Sun Li, der Direktor der Entwicklungs- und Reformkommission, und die Leiterin des Büros für Auslandsverbindungen, Huang Baoqin, sowie Dolmetscherin Ji Hong. Zum Besuchsprogramm der Chinesen in Chemnitz gehörte ein Empfang in der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE) ebenso wie ein Besuch der IMK Engeneering GmbH. Das Unternehmen beschäftigt derzeit einen Praktikant aus Taiyuan. Foto: Ehrenberg

Eine zündende Idee hatte vor zwei Jahren das Ensemble des Schauspielhauses: Eine „Allee des Lichts“ sollte Kulturfreunden den Weg ins Theater erhellen. Die Leuchten dafür wünsch-

ten sich die Künstler aus den Chemnitzer Partnerstädten. Und diese fanden die Idee offenbar unterstützenswert, so dass nicht nur typische Lampen, sondern auch passende Bänke aus den

befreundeten Städten in Chemnitz eintrafen. 2008 zu einem Open-Air anlässlich des Kulturfestivals „Begegnungen“ entzündete man vor dem ?Schauspielhaus die ersten sechs Laternen. Seither weisen sie den Weg zur Spielstätte. Noch weitere aus anderen Partnerstädten sollten hinzukommen und die „Allee des Lichts“ komplettieren. In der vergangenen Woche weilte eine Delegation unter Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Taiyuan, Rong Tong, in Chemnitz. Diesen Besuch, der auch wirtschaftlichen Kontakten diente, nutzen die chinesischen Gäste, um eine Leuchte und eine Parkbank zu überbringen. Beide sollen ihren Platz vis-à-vis dem Schau-

spielhaus erhalten. Asiatisch anmutend, bildet der zweiflammige Lichtspender den Anfang der LeuchtenAllee. Insgesamt sind drei von Sitzmauern gerahmte Pflasterflächen für die Laternen und Bänke vorgesehen. Das chinesische Geschenk kommt zur rechten Zeit, denn derzeit setzt das Grünflächenamt im Park der Opfer des Faschismus die vor einem Jahr begonnenen Bauarbeiten an der „Allee des Lichts“ fort. Bereits im vergangenen Herbst waren die ersten beiden Abschnitte einschließlich eines mit Leuchten aus Düsseldorf, Ljubljana und Mulhouse umstandenen Platzes im Herzen des Parks entstanden. Gegenwärtig legen zwei Firmen zwei weitere Plätze dafür an. Auch erneuern sie die Wege zwischen dem Georgius-Agricola-Gymnasium und dem Schauspielhaus sowie zur Johanniskirche. Zuvor jedoch mussten drei kleine Bäume weichen und mehrere alte Rhododendren umgesetzt werden, um Platz zu schaffen. Die jetzt laufenden Arbeiten kosten rund 160.000 Euro. Insgesamt werden nach Fertigstellung auch 260.000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung verbaut sein. Die Leuchten aus Lodz, Akron und Wolgograd finden nahe der Bahnhofstraße ihren Platz. Ebenso wie die aus Usti nad Labem, Tampere und Manchester in Kürze eine gemeinsame „Lichtinsel“ bilden und so den Park am Schauspielhaus stimmungsvoll in Szene setzen werden. Ende April 2011 soll die „Allee des Lichts“ komplett fertig gestellt sein. !

Im Gespräch mit Inge Heym und Grafiker Horst Hussel Zusammen mit den Kunstsammlungen hat die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft eine Veranstaltung vorbereitet und dazu den Berliner Künstler Horst Hussel, einen Freund und Wegbegleiter Stefan Heyms, sowie die Witwe des Schriftstellers, Inge Heym, gewinnen können. Horst Hussel, 1934 in Greifswald geboren, arbeitet seit 1961 als freier Grafiker, Zeichner, Buchgestalter, Schriftsteller und Herausgeber. Er gehört zu den be-

deutendsten Buchkünstlern der DDR, zeichnete unter anderem für die Zeitschriften „Sybille“ und das „Magazin“ und verfasst seit den 1970er Jahren auch eigene Texte. Grafiken und Zeichnungen von Horst Hussel befinden sich in internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen und wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. 56 Werke sind im Besitz des Museums Gunzenhauser. Von November 2009 bis April 2010 fand die Sonderausstellung

„Gerhard Altenbourg und Horst Hussel – Werke im Museum Gunzenhauser“ statt. Als guter Freund Stefan Heyms illustrierte Hussel mehrere seiner Bücher, zum Beispiel „Auf Sand gebaut“, „Immer sind die Weiber weg und andere Weisheiten“ sowie „Immer sind die Männer schuld“. Im Dialog mit Inge Heym werden Zeiten der poetischen Subversion lebendig. Brigitta Milde von den Kunstsammlungen Chemnitz wird zu Horst Hussels künstlerischem Werk

eine Einführung geben. Die Gesprächsrunde mit Horst Hussel und Inge Heym moderiert die Vorstandsvorsitzende der Heym-Gesellschaft, Dr. Ulrike Uhlig. Erstausgaben mit Hussels Illustrationen und Zeichnungen aus dem Privatbesitz Inge Heyms ermöglichen seltene Einblicke in Kleinode der Buchkultur. Geplant ist die Veranstaltung für Samstag, den 11. September, 18 Uhr, in den Kunstsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1. Der Eintritt ist frei. !

Karla Brümmer, eine für ihr beispielhaftes freiwilliges Engagement bekannte Chemnitzerin wurde vorgestern von Bundespräsident Christian Wulff mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Mit dieser Ehrung lenkt der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf solche Leistungen, die für das Gemeinwesen besondere Bedeutung haben. Selbst von der Autoimmunkrankheit betroffen, arbeitete Karla Brümmer seit der Gründung des Landesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft vor 16 Jahren im Vorstand mit. Ihr Anspruch ist dabei, anderen Erkrankten im Umgang mit der Krankheit und den dadurch hervorgerufenen Behinderungen zu helfen. In Chemnitz leitet Karla Brümmer eine Selbsthilfegruppe. Die von ihr 1994 gegründete Therapiegruppe „kognitives Training“ für Menschen mit erworbenen Hirnschäden ist deutschlandweit die einzige Gruppe, die eine computergestützte Theapie ambulant an vier Tagen in der Woche anbietet. Diese beispielhafte Initiative wird Ärzten und Behörden mitgetragen. Zum Wohl der Patienten setzt sich Karla Brümmer für die Vernetzung vielfältiger Aktivitäten und Projekte ein. ! Foto: privat

Kunstkurse im Museum Drucktechniken entwickelten sich mit der Verbreitung des Papiers in Europa seit dem 15. Jahrhundert. Um sein Motiv viele Male herstellen zu können, kann der Künstler einen Druckstock verschieden bearbeiten und danach die tiefen Stellen oder die hohen Partien mit Farbe einreiben und abdrucken. Oder er arbeitet mit Hilfe chemischer Essenzen flach auf einen Stein. In der Kreativwerkstatt der Kunstsammlungen besteht die Möglichkeit, in einem Spezialkurs Techniken vom Hochdruck (Materialdruck) bis zum Tiefdruck (Kaltnadel- und Ätzradierung auf Zink) zu erproben und die so gestalteten Druckstöcke mit Hilfe der Grafikpresse zu vervielfältigen. Termin: ab Dienstag 14. 9. 2010, 10 x in Folge jeweils 16.30 – 18.00 Uhr geeignet für Schüler der Klassen 5 bis 10, Kursgebühr: 50 Euro inklusive Materialkosten Von Formfindung und Formbetrachtung zu Vielfalt und Ordnung Der Kurs macht mit Komposition und der Bildgestaltung vertraut und bildet eine Basis für eigene kreative Experimente. Zunächst werden einfache Flächen in Beziehung gesetzt zum Bildgrund und dann variiert. Termin: ab Dienstag 14. 9. 2010, 10 x in Folge jeweils 10.00 – 11.30 Uhr Angebot für Erwachsene Kursgebühr: 70 Euro inklusive Materialkosten !


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Völlen, Fasten und Betreuen Viele Übergewichtige wollen abnehmen. Doch jeder spielt mehr oder weniger sein eigenes JoJo aus Schuld und Sühne. Man jongliert hin und her zwischen Schlemmen, Hungern und Bereuen. Wo blieb nur der gesunde Mittelweg!? Drogenähnlich Heißhungerattacken auf Süßes gefolgt vom Auslassen von Mahlzeiten beweisen völlig falsche Essgewohnheiten. Das nächste Problem sind unpassende Lebensmittel. Die Auswahl ist riesig. Doch was ist gesund? Und für wen ist was genau gesund? Körperliche Voraussetzungen und der Stoffwechsel jeder Person sind ebenso individuell wie ein Fingerabdruck. Die derzeit wohl genaueste Methode zur Bestimmung passender Lebensmittel, die Anpassung an den Stoffwech-

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Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses – öffentlich –

Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses – öffentlich –

Einreicher: Dezernat 6/Amt 61 Dienstag, 14.09.2010, 16.30 Uhr, Beratungsraum 118, Rathaus, 5.4. Ausnahmsweise Zulässigkeit Markt 1, Chemnitz eines Lebensmittelmarktes, Friedrich-Hähnel-Straße/HelTagesordnung: bersdorfer Straße Vorlage: B-222/2010 Einreicher: Dezernat 6/Amt 61 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungs- 5.5. Befreiungen von den Festsetgemäßen Ladung und der Bezungen des vorhabenbezogeschlussfähigkeit nen Bebauungsplanes Nr. 2. Feststellung der Tagesordnung 93/21 „Posthof”, Teil B: Jo3. Entscheidung über Einwendunhannisplatz/ Brückenstraße Vorlage: B-190/2010 gen gegen die Niederschrift der Einreicher: Dezernat 6/Amt 61 Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses – öffentlich – 6. Informationsvorlage an den vom 17.08.2010 Stadtrat 4. Bekanntgabe des Beschlus- 6.1. Finanzcontrolling per 30.06. ses B-151/2010 des Planungs2010 Vorlage: I-051/2010 und Umweltausschusses aus Einreicher: Dezernat 2/Amt 20 der nichtöffentlichen Sitzung vom 17.08.2010 7. Beschlussantrag an den Pla5. Beschlussvorlagen an den Planungs- und Umweltausschuss nungs- und Umweltausschuss 7.1. Verkehrsstilllegung Bergstraße Vorlage: BA-027/2010 5.1. Aufstellungsbeschluss zum Einreicher: Fraktion BÜNDNIS einfachen Bebauungsplan Nr. 90/DIE GRÜNEN, Fraktion FDP 10/09 Kleinwohnsiedlung Borna Vorlage: B-215/2010 8. Umsetzung des KonjunkturEinreicher: Dezernat 6/Amt 61 programms für Investitionen 5.2. Entwurfs- und Auslegungsbein Kommunen (K II) schluss zum Bebauungsplan 9. Verschiedenes Nr. 10/03 Justizvollzugsan- 9.1. Mündliche Informationen der stalt Reichenhainer Straße – Verwaltung Offener Vollzug 9.2. Fragen der Ausschussmitglieder Vorlage: B-199/2010 10. Bestimmung von zwei AusEinreicher: Dezernat 6/Amt 61 schussmitgliedern zur Unter5.3. Erneuter Entwurfs- und Auslezeichnung der Niederschrift gungsbeschluss zum vorhader Sitzung des Planungs- und benbezogenen BebauungsUmweltausschusses – öffentplan Nr. 09/19 Wohngebiet lich – Bernhardstraße/CharlottenBarbara Ludwig straße Vorlage: B-227/2010 Oberbürgermeisterin

Vorlage: B-183/2010 Donnerstag, 16.09.2010, 16.30 Uhr, Einreicher: Dezernat 6/Amt 66 Beratungsraum 118, Rathaus, Markt 1, Chemnitz 4.5. Überplanmäßige Mittelbereitstellung für die Beseitigung Tagesordnung: von Bauschäden/Unfallgefahren im Bereich der Rollstuhl1. Eröffnung, Begrüßung sowie rampen und an den AußenFeststellung der ordnungsflächen/Verkehrsflächen am gemäßen Ladung und der BeSonderpädagogischen Förderschlussfähigkeit zentrum Chemnitzer Körperbe2. Feststellung der Tagesordnung hindertenschule, Wittgensdor3. Entscheidung über Einwendunfer Str.121a in 09114 Chemnitz gen gegen die Niederschrift der in Höhe von 219.860 Euro Vorlage: B-245/2010 Sitzung des Verwaltungs- und Einreicher: Dezernat 1/Amt 40 Finanzausschusses – öffentlich – vom 19.08.2010 4.6. Beschaffung und Unterhal4. Beschlussvorlagen an den tung eines BevölkerungsVerwaltungs- und Finanzauswarn-, Informations- und Alarschuss mierungssystems Vorlage: B-241/2010 4.1. Außerplanmäßige MittelbereitEinreicher: Dezernat 1/Amt 37 stellung für die Baumaßnahme „Neubau des Kindergartens der 5. Informationsvorlagen an den Sinne” in der Flemmingstraße Verwaltungs- und Finanzaus4a in Höhe von 178.596 Euro schuss Vorlage: B-206/2010 5.1. Berichterstattung über die Einreicher: Dezernat 5/Amt 51 durchgeführten Prüfungen des 4.2. Außerplanmäßige MittelbeRechnungsprüfungsamtes im reitstellung für den Ausbau Zeitraum 01.01. bis 30.06.2010 Vorlage: I-056/2010 der Kantstraße zwischen DüEinreicher: Oberbürgermei rer- und Fichtestraße in Höhe sterin/Amt 14 von 151.000 Euro. Vorlage: B-221/2010 6. Umsetzung des KonjunkturEinreicher: Dezernat 6/Amt 60 programms für Investitionen 4.3. Überplanmäßige Mittelbereitin Kommunen (K II) stellung in der Haushaltsstelle 7. Verschiedenes 63000.51000„ Gemeinde- 7.1. Mündliche Informationen der straßen, Unterhaltung des sonVerwaltung stigen unbeweglichen Vermö- 7.2. Fragen der Ausschussmitglieder gens, Straßen und Gehwege” 8. Bestimmung von zwei AusVorlage: B-236/2010 schussmitgliedern zur UnterEinreicher: Dezernat 6/Amt 66 zeichnung der Niederschrift der 4.4. Überplanmäßige MittelbereitstelSitzung des Verwaltungs- und Filung in der Haushaltsstelle nanzausschusses – öffentlich – 63030.95039 Gemeindestraßen, Brückenbau, Tiefbaumaßnahme, i. V. Lüth Brücke Michaelstraße Nonnen, Bürgermeister

Sitzung des Betriebsausschusses – öffentlich – Mittwoch, 15.09.2010, 16.30 Uhr, Beratungsraum 118, Rathaus, Markt 1, Chemnitz Tagesordnung: 1.

Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der Sitzung des Betriebsausschusses – öffentlich – vom 18.08. 2010 4. Beschlussvorlage an den Betriebsausschuss 4.1. Aufnahme von Darlehen (KfWDarlehen und Kommunaldarle-

hen) zur Finanzierung von abwassertechnischen Investitionen und Bauvorhaben des Entsorgungsbetriebes der Stadt Chemnitz für das Jahr 2010 Vorlage: B-213/2010 Einreicher: D 2/ESC 5. Verschiedenes 5.1. Mündliche Informationen der Verwaltung 5.2. Fragen der Ausschussmitglieder 6. Bestimmung von zwei Ausschussmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Betriebsausschusses – öffentlich – Runkel Bürgermeister

Stadt Chemnitz - Kunstsammlungen Chemnitz Zum frühestmöglichen Termin ist die Stelle

Verwaltungsleiter/in der Kunstsammlungen Chemnitz (Kennziffer 763/49) mit dem Abschluss Volljurist/in (Bewertung mit Vergütungsgruppe II BAT / Eingruppierung in Entgeltgruppe 13 TVöD) befristet im Rahmen einer Vertretung während des Mutterschutzes und der Elternzeit, voraussichtlich bis zum 31.07.2012, zu besetzen. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.chemnitz.de / Ausschreibungen.

Impressum Herausgeber Stadt Chemnitz, die Oberbürgermeisterin Sitz Markt 1, 09106 Chemnitz Amtlicher und redaktioneller Teil des Amtsblattes Chefredakteurin: Katja Uhlemann Redaktion Monika Ehrenberg Tel. (0371) 4 88 15 33, Fax (0371) 4 88 15 95 Verlag Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz Tel. (0371) 65 62 00 50, Fax (0371) 65 62 70 05 Abonnement mtl. 11,- D Geschäftsführung Christian Jaeschke Anzeigenteil Verantwortlich Objektleitung Kerstin Schindler, Tel. (0371) 65 62 00 50 Anzeigenberatung Hannelore Treptau, (0371) 65 62 00 52 Bianka Polster, (0371) 65 62 00 53 Konstanze Meyer, (0371) 65 62 00 51 Reklamationen Tel. (0371) 65 62 00 50 Satz HB-Werbung u. Verlag GmbH & Co. KG Druck Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG Vertrieb VDL Sachsen Holding GmbH & Co. KG Winklhoferstraße 20, 09116 Chemnitz E-Mail amtsblatt@blick.de Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 8 vom 1.2.2008

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Bekanntmachung des Umlegungsausschusses über die Unanfechtbarkeit und das Rechtsbehelfsbelehrung: Inkrafttreten der vereinfachten Gegen die Bekanntmachung über Umlegung Nr. 70 die Unanfechtbarkeit des o.g. Beschlusses kann innerhalb von Der Umlegungsausschuss gibt sechs Wochen nach der Bekanntgemäß § 83 Baugesetzbuch machung ein Antrag auf gerichtli(BauGB) bekannt: Für das verein- che Entscheidung gestellt werden. fachte Umlegungsverfahren Nr. 70 - Der Antrag ist schriftlich bei der „Grenzsteig – Teilgebiet II“ ist Stadt Chemnitz, Geschäftsstelle gemäß § 82 Abs. 1 BauGB der Umle- des Umlegungsausschusses mit gungsplan mit Ablauf des 27. August Sitz Annaberger Straße 89, 09120 2010, betreffend der nachfolgend Chemnitz, einzulegen oder zur Nieaufgeführten Flurstücke der Gemar- derschrift zu erklären. Der Antrag kung Glösa, Flurstücke - Nr. 544/2, muss den Verwaltungsakt bezeich544/3, 544/4, 545/1, 545/2, 594/2, nen, gegen den er sich richtet. Er 594/3, 615/1, 618/1, 618/2, 666/5, soll die Erklärung enthalten, inwie666/6, 682/8, 683/3, 683/4, 684/4, weit der Verwaltungsakt angefoch684/5, 685/1, 685/2, 686/1, 686/2, ten wird und einen bestimmten An687/1, 687/2, 688/1, 688/2, 689/1, trag enthalten. Er soll die Gründe 689/2 und 691/1 unanfechtbar ge- sowie die Tatsachen und Beweisworden. Der Umlegungsplan tritt mit mittel angeben, die zur Rechtsferdieser Bekanntmachung in Kraft. Da- tigung des Antrages dienen. Über mit wird der bisherige Zustand den Antrag entscheidet das Landgemäß § 82 Abs. 2 BauGB durch den gericht –Kammer für Baulandsamit Beschluss Nr. 1/09/001 vom 22. chen-, Hohe Straße 19-23, 09112 Juni 2010 vorgesehenen neuen Chemnitz. Rechtszustand ersetzt. Diese Bekanntmachung schließt die Einwei- Chemnitz, 30. August 2010 sung der neuen Eigentümer in den gez. Krone Besitz der zugeteilten Grundstücke stellv. Vorsitzender des oder Grundstücksteile ein. Umlegungsausschusses

Bekanntmachung Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, hiermit möchte ich Sie zu unserer Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Naturschutzstation Herrenhaide“ am Donnerstag, den 09.09.2010, 9.30 Uhr, in den kleinen Ratssaal der Stadtverwaltung Burgstädt, Brühl 1, 09217 Burgstädt recht herzlich einladen. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit 2. Beschlussvorlage 01/2010 Haushaltsatzung 2010 3. Beschlussvorlage 02/2010 Jahresrechnung 2008 4. Beschlussvorlage 03/2010 Vereinsförderung NABU 5. Sonstiges Naumann, Vorsitzender des ZV „Naturschutzstation Herrenhaide“


36. Ausgabe 2010, Seite 7

Sitzung des Ortschaftsrates Mittelbach – öffentlich –

Sitzung des Ortschaftsrates Wittgensdorf Zwei öffentliche – öffentlich – Versteigerungen

Vorlage: B-178/2010 Montag, 13.09.2010, 19.00 Uhr, Einreicher: D6/ ASR Sitzungraum, Rathaus Mittelbach, Hofer Straße 27, Chemnitz 4.2.4. Neufassung der Satzung über die Erhebung von StraßenreiniTagesordnung: gungsgebühren in der Stadt Chemnitz (Straßenreinigungs1. Eröffnung, Begrüßung sowie gebührensatzung – StrRGebS) Vorlage: B-179/2010 Feststellung der ordnungsEinreicher: D 6/ ASR gemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 4.2.5. Neufassung der Satzung 2. Feststellung der Tagesordnung über die öffentliche Abwasser3. Entscheidung über Einwenbeseitigung in der Stadt Chemdungen gegen Niederschrift nitz (Entwässerungssatzung) Vorlage: B-180/2010 der Sitzung des OrtschaftsraEinreicher: D 3/ ESC tes Mittelbach – öffentlich – vom 09.08.2010 4.2.6. Neufassung der Allgemei4. Vorlagen an den Stadtrat/ nen Bedingungen für die NutAusschuss zung der öffentlichen Abwas4.1. Vorlage zur Anhörung nach § serbeseitigung der Stadt 67 Abs. 4 SächsGemO bzw.zur Chemnitz (AB AbwasserbeseiEinbeziehnung tigung) einschließlich Entgelt4.1.1. Entwicklungs- und Konsoliblatt ab 01.01.2011 Vorlage: B-181/2010 dierungskonzept 2015 der Einreicher: D 3/ ESC Stadt Chemnitz Vorlage: B-177/2010 4.2.7. Änderung der AbwasserentEinreicher: OBM, D 1, D 2, D 3, sorgungsentgelte im Gebiet D 5, D 6 der Stadt Chemnitz ab 01.01.2011 Vorlage: B-191/2010 4.2. Vorlagen zur Einbeziehung Einreicher: D 3/ESC 4.2.1. Information zur Änderung Abgabepflicht Kleineinleiter- 5. Informationen des Ortsvorstehers abgabe 6. Anfragen der OrtschaftsratsVorlage: I-060/2010 mitglieder Einreicher: D 3/ESC 7. Einwohnerfragestunde 4.2.2. Neugestaltung der Sperrabfal- 8. Benennung von zwei Ortlentsorgung in der Stadt Chemnitz schaftsratsmitgliedern zur UnVorlage: B-158/2010 terzeichnung der Niederschrift Einreicher: D 3/ASR der Sitzung des Ortschaftsrates 4.2.3. Neufassung der Satzung Mittelbach – öffentlich – über die Straßenreinigung in G. Fix der Stadt Chemnitz (Straßenreinigungssatzung – StrRS) Ortsvorsteher

Vorlage: B-180/2010 Mittwoch, 15.09.2010, 19.00 Uhr, Einreicher: D 3/ ESC Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Wittgensdorf, Rathaus- 4.1.5. Neufassung der Allgemeinen platz 1, Chemnitz Bedingungen für die Nutzung der öffentlichen AbwasserbeTagesordnung: seitigung der Stadt Chemnitz (AB Abwasserbeseitigung) 1. Eröffnung, Begrüßung sowie einschließlich Entgeltblatt ab Feststellung der ordnungs01.01.2011 Vorlage: B-181/2010 gemäßen Ladung und der BeEinreicher: D 3/ ESC schlussfähigkeit 2. Feststellung der Tagesordnung 4.1.6. Änderung der Abwasserent3. Entscheidung über Einwensorgungsentgelte im Gebiet der dungen gegen die NiederStadt Chemnitz ab 01.01.2011 Vorlage: B-191/2010 schrift der Sitzung des OrtEinreicher: D 3/ESC schaftsrates Wittgensdorf – öffentlich – vom 16.6.2010 4.1.7. Information zur Änderung 4. Vorlagen an den Stadtrat/ Abgabepflicht KleineinleiterAusschuss abgabe Vorlage: I-060/2010 4.1. Vorlagen zur Einbeziehung Einreicher: D 3/ESC 4.1.1. Neugestaltung der Sperrabfallentsorgung in der Stadt 4.2. Vorlagen zur Anhörung nach Chemnitz § 67 Abs. 4 SächsGemO bzw. Vorlage: B-158/2010 zur Einbeziehung Einreicher: D 3/ASR 4.2.1. Entwicklungs- und Konsoli4.1.2. Neufassung der Satzung dierungskonzept 2015 der über die Straßenreinigung in Stadt Chemnitz Vorlage: B-177/2010 der Stadt Chemnitz (StraßenEinreicher: OBM, D 1, D 2, D 3, reinigungssatzung – StrRS) Vorlage: B-178/2010 D 5, D 6 Einreicher: D6/ ASR 5. Informationen des Ortsvor4.1.3. Neufassung der Satzung über stehers die Erhebung von Straßenrei- 6. Anfragen der Ortschaftsratsnigungsgebühren in der Stadt mitglieder Chemnitz (Straßenreinigungs- 7. Einwohnerfragestunde gebührensatzung – StrRGebS) 8. Benennung von zwei OrtVorlage: B-179/2010 schaftsratsmitgliedern zur UnEinreicher: D 6/ ASR terzeichnung der Niederschrift 4.1.4. Neufassung der Satzung der Sitzung des Ortschaftsrates über die öffentliche AbwasWittgensdorf – öffentlich – serbeseitigung in der Stadt Dr. Ullrich Müller Chemnitz (Entwässerungssatzung) Ortsvorsteher

Sitzung des Ortschaftsrates Röhrsdorf – öffentlich – Einreicher: D 6/ ASR Mittwoch, 15.09.2010, 19.00 Uhr, Raatsaal, Rathaus Röhrsdorf, Rat- 4.1.4. Neufassung der Satzung über hausplatz 4, Chemnitz die öffentliche Abwasserbeseitigung in der Stadt Chemnitz Tagesordnung: (Entwässerungssatzung) Vorlage: B-180/2010 Einreicher: D 3/ ESC 1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungs- 4.1.5. Neufassung der Allgemeinen gemäßen Ladung und der BeBedingungen für die Nutzung der schlussfähigkeit öffentlichen Abwasserbeseiti2. Feststellung der Tagesordnung gung der Stadt Chemnitz (AB Ab3. Entscheidung über Einwenwasserbeseitigung) einschließdungen gegen die Niederlich Entgeltblatt ab 01.01.2011 Vorlage: B-181/2010 schrift der Sitzung des OrtEinreicher: D 3/ ESC schaftsrates Röhrsdorf – öffentlich – vom 16. Juni 2010 4.1.6. Änderung der Abwasserent4. Vorlagen an den Stadtrat/ sorgungsentgelte im Gebiet der Ausschuss Vorlagen zur EinStadt Chemnitz ab 01.01.2011 Vorlage: B-191/2010 beziehung Einreicher: D 3/ESC 4.1.1. Neugestaltung der Sperrabfallentsorgung in der Stadt 4.1.7. Information zur Änderung AbChemnitz gabepflicht Kleinleiterabgabe Vorlage: B-158/2010 Vorlage Nr.I-060/2010 Einreicher: D 3/ASR Einreicher:D3/ESC 4.1.2. Neufassung der Satzung 5. Informationen des Ortsvorüber die Straßenreinigung in stehers und Anfragen der Ortder Stadt Chemnitz (Straßenschaftsräte reinigungssatzung – StrRS) 6. Benennung von zwei OrtVorlage: B-178/2010 schaftsratsmitgliedern zur UnEinreicher: D6/ ASR terzeichnung der Niederschrift 4.1.3. Neufassung der Satzung über der Sitzung des Ortschaftsradie Erhebung von Straßenreites Röhrsdorf – öffentlich – am nigungsgebühren in der Stadt 15.September 2010 Chemnitz (StraßenreinigungsHans-Joachim Siegel gebührensatzung – StrRGebS) Vorlage: B-179/2010 Ortsvorsteher

Handys und viele andere Fundsachen am Freitag, 17.09.2010 ab 15 Uhr im „Wirkbauer” – Fahrräder am Samstag, 18.09.2010 ab 14 Uhr auf dem Parkplatz am Haus DAStietz Die vor dem Umzug in das neue Behördenzentrum in der Innenstadt nun letzte Versteigerung von Fundsachen in der Tagesgaststätte "Zum Wirkbauer" (Lothringer Straße 11, 09120 Chemnitz) findet am Freitag, dem 17.09.2010 ab 15 Uhr statt. Besichtigt werden können die Fundsachen aus dem Fundbüro im Bürgeramt wie gewohnt vor Ort bereits ab 14:30 Uhr. Unter dem Motto „..alles muss raus..“ werden an diesem Tag 140 Positionen zum Einstiegsgebot von je 1 Euro versteigert - darunter Bekleidung für Erwachsene und Kinder, Bücher, Regenschirme, Digitalkameras, Handys, CD’s, ComputerKosmetik, Taschen, spiele, USB-Sticks, MP3-Player, Handschuhe, Uhren und 2 Überraschungspäckchen. Einen Tag später - Samstag, 18.09.2010 - werden ab 14 Uhr 40 Fahrräder versteigert. Die Versteigerung gehört zum Programm der Europäischen Woche der Mobilität und findet auf dem Parkplatz am Haus DAStietz statt. Unter den Hammer kommen hier u.a. BMX-Räder, Mountainbikes, Rennräder, Kinderfahrräder. Die Einstiegsgebote liegen bei den Fahrrädern zwischen 1 bis 15 Euro. Hinweis: Fundsachen können nur während der jeweiligen Versteigerung gegen sofortige Barzahlung erworben werden. Fragen zu Fundsachen und Versteigerungen werden im städtischen Fundbüro, Sitz: Peretzhaus, Elsasser Straße 8, 09120 Chemnitz unter 0371/488 3388 und 488 3310 beantwortet. Die kompletten Versteigerungslisten sowie weitere Informationen stehen im Netz unter www.chemnitz.de Anzeigen

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36. Ausgabe 2010, Seite 8

Öffentliche Ausschreibung Vergabe Nr. 17/10/050 a) Name der Vergabestelle (Auftraggeber): Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.: 0371/488-2378, Fax: 4882396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de Den Zuschlag erteilende Stelle: Stadt Chemnitz, Zentrale Gebäudebewirtschaftung, SG Gebäudedienstleistungen, Herr Eckart, Markt 1, 09111 Chemnitz, Tel.: 0371/ 488-1748, Fax: 488-1798, Email: Ronald.Eckart@stadt-chemnitz.de Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger

Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.: 0371/ 488-2378, Fax: 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de b) Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A 2009 c) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Schriftlich d) Art und Umfang der Leistungserbringung: Ausführungsort: Wäscheleistungen der Feuerwehr der Stadtverwaltung Chemnitz über 2 Jahre mit der Option der Verlängerung um 1 Jahr, diverse Gebäude und Einrichtungen in der Stadt Chemnitz, 09111 e) Gegebenenfalls Anzahl , Größe und Art der einzelnen Lose: f) Gegebenenfalls Zulassung von Nebenangeboten: nicht zugelassen g) Ausführungsfrist für den Ge-

samtauftrag: Beginn: 01.01.2011, Ende: 31.12.2013 h) Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.: 0371/488-2378, Fax: 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de Bezeichnung und Anschrift der Stelle, beider die Vergabeunterlagen eingesehen werden können: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.: 0371/4882378, Fax: 488-2396, Email: submissionsstelle@stadt-chemnitz.de i) Angebotsfrist: 18.10.2010, 10.00 Uhr, Bindefrist: 29.11.2010 j) Sicherheitsleistungen: keine k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: siehe

Verdingungsunterlagen l) Die mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen: Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung - aktuelle Referenzliste - Eigenerklärung zu § 10 c Bundesseuchengesetz - Eigenerklärung zur Bestätigung der ausschließlichen Benutzung einer Maschine zur Behandlung von Sonderwäsche - Nachweis Teilnahme Vor-Ort-Termin m) Entgelt für Verdingungsunterlagen: Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme: /17/10/050: 5,00 EUR; Zahlungsweise: Einzahlungsbeleg. Zahlungseinzelheiten: Anforderung der Verdingungsunterlagen: schriftlich, bei Versand mit Kopie des Einzahlungsbeleges (kein Scheck). Barzahlung bei Abholung

möglich. Der Versand erfolgt nach Vorlage der Kopie des Einzahlungsbeleges. Verspätet eingehende Anforderungen werden nicht berücksichtigt. Anforderung bis: 23.09.2010, Abholung/ Versand ab: 30.09.2010. Öffnungszeiten: Stadt Chemnitz Submissionsstelle: Montag - Mittwoch 8.30 12.00 Uhr sowie Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr. Zahlungsempfänger: Stadt Chemnitz, Kassen- und Steueramt Kreditinstitut: Sparkasse Chemnitz Kontonummer: 3501007506, Bankleitzahl: 87050000 Verwendungszweck: 40.01222.1, 17/10/05 n) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: Sollten sich die angebotenen Leistungen nach Art und Umfang nicht unterscheiden, wird das einzige Zuschlagskriterium der Preis sein. Anzeige

Die Fabriken mit ihren rauchenden Schloten haben Chemnitz einst, an der Schwelle des 20. Jahrhunderts, zur ersten Blüte der Stadt geführt. Heute ist Chemnitz ein pulsierender Industriestandort mit zukunftsorien-

Im Rahmen der Langen Nacht der Industrie öffnet die Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS am 10.09.2010 zwischen 18:00 und 22:00 Uhr ihr Gebäude. Seit Juni 2009 arbeiten die Wissenschaftler in ihrem Domizil auf dem Smart Systems Campus. 31 Büros und 20 Laborräume bieten Platz für derzeit über 100 Mitarbeiter und Hilfskräfte. Führungen durch das Gebäude beginnen jeweils zur vollen und halben Stunde.

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tierten Technologien und Innovationen sowie einer lebendigen Kultur. Es ist also an der Zeit das Gestern mit dem Heute zu verbinden. Eindrucksvoll geschieht dies bei den ersten „Tagen der Industriekultur“ vom 10. - 12.

September 2010. Ein historischer Festumzug, ein Gründerzeitmarkt, die IndustriekulTOUR, die Lange Nacht der Industrie und die Inszenierung des Chemnitzer Hauptbahnhofs verbinden die Errungenschaften der Vergangenheit mit den Erfolgen der Anzeige Gegenwart und den Visionen für die Zukunft. Dieses Jahr bietet zudem gleich zwei große Jubiläen: 175 Jahre Deutsche Eisenbahn und 125 Jahre Wanderer-Werke. Am 7. Dezember 1835 rollte die legendäre „Adler“-Lok erstmals über die rund 7,5 Kilometer lange Strecke von Nürnberg nach Fürth. 175 Jahre später hat vor allem das Sächsische Eisenbahnmuseum in Chemnitz ein reichhaltiges Programm zusammengestellt, mit dem es an die Eisenbahngeschichte erinnert. Einst waren die WandererWerke eines der stolzesten und Mitarbeiter geben nicht nur größten Unternehmen in ChemEinblicke in die moderne Mikro- nitz und haben deutsche Autound Nanotechnologie, zum mobilgeschichte mitgeschrieben. besseren Verständnis zeigen sie Angefangen hat alles mit zwei ihre Untersuchungsmethoden an enthusiastischen Menschen, die einen kleinen Handwerksbetrieb alltäglichen Gegenständen. Ergegründet und zu einem bedeuleben Sie das Innere eines Ü-Ei‘s tenden Firmenimperium aufgeam Computertomographen und baut haben. Belastungstests an Gummitieren. Gehen Sie per Shuttle auf Entdeckungstour und erleben Sie live die Nachtschicht in den InAuf Ihrem Rundgang durch das dustrieunternehmen. Genießen Gebäude sehen Sie darüber hin- Sie zudem ein abwechslungsreiaus die Ausstellung „Schlafender ches kulturelles Programm mit Tiger“ des Chemnitzer Künstlers Live-Musik, Performance und Kunst. Peter Kallfels. Reservieren Sie Ihre kostenlosen Führungen zur Langen Nacht der Industrie in der Tourist-Information Chemnitz. Nutzen Sie mit dem ShuttleTicket zudem die Shuttle-Touren zu den Unternehmen sowie das Netz des Verkehrsverbundes Mittelsachsen in Chemnitz (Tarifzone 13). Die Shuttle-Tickets erhalten Sie zum Preis von 3 Euro bei der Tourist-Information, im CVAG-Mobilitätszentrum, an den Informationsstäninfo@enas.fraunhofer.de den der CMT und in den Shuttle-Bussen während der www.enas.fraunhofer.de Langen Nacht der Industrie.


36. Ausgabe 2010, Seite 9 Anzeige

Fundbüro bleibt geschlossen Aufgrund einer Weiterbildungsmaßnahme bleibt das Fundbüro am Donnerstag, dem 09.September 2010 geschlossen.

Am Freitag, dem 10. September 2010, bleibt das Chemnitzer Standesamt aufgrund der in Dresden stattfindenden Jahresfachtagung und Mitgliederversammlung des Landesfachverbandes der Standesbeamten e.V. geschlossen. Anzeigen von Geburten und Sterbefällen werden jedoch entgegengenommen. Weitere Auskünfte erhalten Bürgerinnen und Bürger im Standesamt der Stadt Chemnitz (Sitz: Bürgerund Verwaltungszentrum Moritzhof, Bahnhofstraße 53, 09111 Chemnitz) unter Ruf 488-3321.

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36. Ausgabe 2010, Seite 10

Öffentliche Bekanntmachung Satzungsbeschluss zum Bebau ungsplan Nr. 93/24 „Z 3 – Schloß teich” für das Gebiet nördlich der Georgstraße (Baufelder FV 1, WA 1 und der öffentlichen Verkehrs fläche der Nordstraße) des Teilge bietes 2a Der Stadtrat der Stadt Chemnitz hat am 25.08.2010 den Bebauungsplan Nr. 93/24 „Z 3 – Schloßteich” für das Gebiet nördlich der Georgstraße (Baufelder FV 1, WA 1 und der öffentlichen Verkehrsfläche der Nordstraße) des Teilgebietes 2a als Satzung beschlossen. Der Satzungsbeschluss wird hiermit bekannt gemacht. Von der Be kanntmachung ausgenommen wird der gemäß nebenstehendem Plan gekennzeichnete Bereich (Baufeld FV 1), so dass der o.g. Be bauungsplan ohne diesen Bereich in Kraft tritt. Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung einschließlich Umweltbericht und die zusammenfassende Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB im Stadtpla nungsamt, Sachgebiet Beratung, im Technischen Rathaus, Annaberger Straße 89, während der Zeiten Montag bis Freitag von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und zusätzlich Don nerstag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr kostenlos einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und 3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Gemäß § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zu Stande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zu Stande gekommen. Dies gilt nicht, wenn 1. die Ausfertigung der Satzung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, 2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 3. die Oberbürgermeisterin dem Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsBekanntmachungsanordnung: GemO wegen Gesetzwidrigkeit wiGemäß § 215 Abs. 1 Satz 1 BauGB dersprochen hat, 4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz werden 1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SächsGemO genannten Frist

Öffentliche Bekanntmachung Satzungsbeschluss zum vorha benbezogenen Bebauungsplan Nr. 09/17 Wohnbebauung auf dem Flurstück 185/3, Borna Der Stadtrat der Stadt Chemnitz hat am 25.08.2010 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 09/17 Wohnbebauung auf dem Flurstück 185/3, Borna als Satzung beschlossen. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wurde im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufgestellt. Der Satzungsbeschluss wird hiermit bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt o.g. vorhabenbezogener Bebauungsplan in Kraft. Jedermann kann den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit der Begründung im Stadtpla nungsamt, Sachgebiet Beratung, im Technischen Rathaus, Annaberger Straße 89, während der Zeiten Montag bis Freitag von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und zusätzlich Don nerstag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr kostenlos einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen. Bekanntmachungsanordnung: Gemäß § 215 Abs. 1 Satz 1 BauGB werden 1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und 3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs

und gemäß § 215 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 1 BauGB werden nach § 214a Abs. 2a BauGB beachtliche Fehler unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Gemäß § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zu Stande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zu Stande gekommen. Dies gilt nicht, wenn 1. die Ausfertigung der Satzung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, 2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 3. die Oberbürgermeisterin dem Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat, 4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrensoder Formvorschriften gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht wor-

a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrensoder Formvorschriften gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der im § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Ein Entschädigungsberechtigter kann Entschädigung verlangen, wenn durch diesen Bebauungsplan einer der in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten ist. Es handelt sich dabei um Entschädigung für Aufwendungen im berechtigten Vertrauen auf den Bestand eines rechtsverbindlichen Bebauungsplans in Vorbereitung auf die Verwirklichung von Nutzungsmöglichkeiten aus diesem Plan gemäß § 39, um Entschädigung in Geld oder durch Übernahme für Vermögensnachteile durch bestimmte Festsetzungen gemäß § 40, um Entschädigung bei der Begründung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten und bei der Festsetzung von Pflanzbindungen gemäß § 41 und Entschädigung bei der Änderung oder Aufhebung einer bisher zulässigen Nutzung gemäß § 42 BauGB. Die Fälligkeit eines solchen Anspruchs kann durch schriftlichen Antrag bei der Gemeinde herbeigeführt werden. Ein Entschädi-

gungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des An-

spruchs herbeigeführt wird.

den, so kann auch nach Ablauf der im § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Ein Entschädigungsberechtigter kann Entschädigung verlangen, wenn durch diesen Bebauungsplan einer der in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten ist. Es handelt sich dabei um Entschädigung für Aufwendungen im berechtigten Vertrauen auf den Bestand eines rechtsverbindlichen Bebauungsplans in Vorbereitung auf die Verwirklichung von Nutzungsmöglichkeiten aus diesem Plan gemäß § 39, um Entschädigung in Geld oder durch Übernahme für Vermögensnachteile durch bestimmte Festsetzungen gemäß § 40, um Entschädigung bei der Begründung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten und bei der Festsetzung von Pflanzbindungen gemäß § 41 und Entschädigung bei der Änderung oder Aufhebung einer bisher zulässigen Nutzung gemäß § 42 BauGB. Die Fälligkeit eines solchen Anspruchs kann durch schriftlichen Antrag bei der Gemeinde herbeigeführt werden. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird. Hinweis: Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 09/17 Wohnbebauung auf dem Flurstück 185/3, Borna wurde im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB aufgestellt. Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 2 BauGB konnte der Bebauungsplan, der von Darstellungen des Flächennutzungsplans abweicht, aufgestellt werden, bevor

der Flächennutzungsplan geändert oder ergänzt ist. Die geordnete städtebauliche Entwicklung des Gemeindegebiets ist nicht beeinträchtigt. Der Flächennutzungsplan ist im Wege der Berichtigung anzupassen. Die Berichtigung er-

folgt unverzüglich und wird im Amtsblatt der Stadt Chemnitz bekannt gemacht.

Chemnitz, den 01.09.2010 gez. Barbara Ludwig Oberbürgermeisterin

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Bundesverfassungsgericht: Häusliches Arbeitszimmer teilweise wieder absetzbar Mit dem Steueränderungsgesetz 2007 wurde die Abzugsmöglichkeit der Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer weitergehend eingeschränkt. Das Einkommensteuergesetz (EStG) erlaubt den Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie der Kosten für die Ausstattung seither nur noch, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die gesamte Vorschrift des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG hinsichtlich der Neuregelungen geprüft und in seinem Beschluss vom 6. Juli 2010 – 2 BvL 13/09 die Regelung der steuerlichen Berücksichtigung eines häuslichen Arbeitszimmers als teilweise verfassungswidrig angesehen. Die gesetzliche Kürzung verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz, soweit die Aufwendungen auch dann von der steuerlichen Berücksichtigung ausgeschlossen sind, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Denn der Mangel eines alternativen Arbeitsplatzes, der sich

durch die Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers ohne weiteres nachweisen lässt, liefert eine leicht nachprüfbare Tatsa-chenbasis für die Feststellung der tatsächlich betrieblichen oder beruflichen Nutzung und damit die Möglichkeit einer typisierenden Abgrenzung von Erwerbs- und Privatsphäre. Soweit Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer, das zu mehr als 50 % der gesamten Tätigkeit ausschließlich betrieblich oder beruflich genutzt wird, nicht mehr als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar sind, verstößt dies nicht gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz. Denn der Umfang der Nutzung des Arbeitszimmers ist allenfalls ein schwaches Indiz für dessen Notwendigkeit, wenn dem Steuerpflichtigen von seinem Arbeitgeber ein weiterer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird. Es fehlt zudem an leicht nachprüfbaren objektiven Anhaltspunkten für die Kontrolle der Angaben des Steuerpflichtigen zum Umfang der zeitlichen Nutzung des Arbeitszimmers. Quelle: Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e. V.

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Infoveranstaltung am 15. September Family Dental, Jahnsdorf:

„Zahnimplantate bieten festen Biss und sicheren Halt!“ „Schöne und feste Zähne sind heute durch Zahnimplantate für jeden Menschen möglich“, sagt einer, der sich bestens auskennt: Dr. Dr. Andreas Pohl, Zahnarzt und Facharzt für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, führt zusammen mit seiner Frau, Dr. Carmen Pohl, eine überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft mit Standorten in Jahnsdorf und Zwönitz. Das Angebot umfasst die gesamte Bandbreite an hochwertigen zahnmedizinischen und implantologischen Leistungen – darunter auch anspruchsvolle Versorgungen für den zahnlosen Kiefer und Knochenaufbaumaßnahmen. Die anschließende prothetische Versorgung wird im zahntechnischen Meisterlabor gefertigt, welches sich über der Praxis befindet. Kleine Stifte mit großer Wirkung Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Solche Konstruktionen sind heute imstande, Kronen und auch große Brücken zu tragen. Eine Prothese abends ins Glas legen zu müssen, ist eine Situation, die heutzutage kaum noch jemandem widerfahren muss. „Das Prinzip beim Implantat ist dasselbe wie bei einem Dübel, im Grunde sogar noch besser, denn ein Dübel verwächst schließlich nicht mit der Wand“, erklärt Herr Dr. Pohl. Zahnersatz aus dem Meisterlabor Auch der Zahnersatz, mit dem die Implantate versorgt werden, wird im Meisterlabor direkt über der Praxis in Jahnsdorf hergestellt. So sorgen kurze Kommunikationsund Arbeitswege dafür, dass der Patient schnellstmöglich seinen fertigen Zahnersatz erhält. Insbesondere bei Im-

plantatversorgungen ist dies von großem Vorteil. Bei der Fertigung sind höchste Qualitätsstandards ebenso maßgebend wie die individuellen Wünsche des Patienten: „Der Patient erhält von uns nur solche Zähne, die ihm auch gefallen“, so Herr Dr. Pohl. Voraussetzungen für Implantate Eine Implantation ist in vielen Fällen möglich. Allerdings sollte man bei starken Rauchern oder ParodontitisPatienten aufgrund der Einheilchancen im Einzelfall abwägen, ob eine andere Versorgung sinnvoller ist. Ansonsten können Patienten jeden Alters all die Vorteile von Implantaten nutzen. Selbst, wenn zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, ist nach einem Knochenaufbau auch in diesem Falle eine Implantation möglich. Patientenversorgung ist Teamleistung Dr. Dr. Pohl und Prof. Dr. Dr. Zenk der seit September 2009 in der Gemeinschaftspraxis angestellt ist, sind für die Implantation und Chirugie zuständig, Dr. Carmen Pohl und Dr. Anne-Kathrin Klotz sind für die Prothetik und Zahnerhaltung zuständig. Um Prophylaxe und Zahnreinigung kümmert sich die Dentalhygienerin Katrin Meischner mit ihrem Team. Wenn Sie mehr über Implantate wissen möchten, informieren Sie sich kostenfrei auf der kommenden Patienten-Infoveranstaltung von Family Dental. Diese findet am 15. September 2010 in den Räumen der Family Dental Zahntechnik, Chemnitzer Str. 61a, 09387 Jahnsdorf statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich telefonisch an unter 03721-36005.

„Schöne Zähne bedeuten mehr Lebensqualität“ Herr Dr. Pohl, das Implantat ist heute immer stärker gefragt. Wie erklären sie sich das? Implantate können heute das leisten, was sich die meisten Patienten unter modernem Zahnersatz vorstellen: sichere Funktion, natürliche Ästhetik und höchster Tragekomfort. Dies und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten – vom Einzelzahnersatz über die Verankerung von Brücken und Prothesen – sprechen für das Implantat.

Portrait Dr. Dr. Pohl Vier Fragen an Herrn Dr. Dr. Andreas Pohl, zertifizierter Implantologe und Geschäftsführer der Family Dental Zahntecnik GmbH in Jahnsdorf.

nen deutlichen Gewinn an Lebensqualität darstellt. Seit wann implantieren Sie? Vor 19 Jahren habe ich bei Implantationen an der Universität bereits mitoperiert, vor 15 Jahren habe ich meine ersten Implantate selbst gesetzt, und bis jetzt sind es mehrere Tausend geworden. Welche Neuigkeiten gibt es bei Ihnen? Bei einer computergestützten Planung der Implantationen können wir neuerdings die Brücken schon vor der Implantation herstellen und in vielen Fällen gleich während der Operation einsetzen. Dies erhöht erheblich den Patientenkomfort.

Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz? Im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken müssen bei Implantatversorgungen Zähne nicht mehr beschliffen werden. Der Patient kann mit implantatgetragenem Zahnersatz la- Herr Dr. Pohl, chen, sprechen und kauen wie vielen Dank für mit natürlichen Zähnen, was ei- das Gespräch.

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Amtsblatt Chemnitz  

Ausgabe vom 09.08.2010

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