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02 2018

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02 2018 WEITERBILDUNG WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau

WIRTGEN Group

Windhagen | Deutschland

TECHNOLOGIETRANSFER Ausgezeichnetes Design

Keestrack N.V.

Noch näher am Kunden

Keestrack N.V.

Kleemann präsentiert neuen Backenbrecher und neue Siebanlage auf der Hillhead 2018

Kleemann GmbH

thyssenkrupp realisiert emissionsarmes Schotterwerk

thyssenkrupp Industrial Solutions

Untertagetechnik glänzt auch im Steinbruch

Epiroc

MEYCO ME5 begeistert bei Kundenevent

Epiroc

Bilzen | Belgien Bilzen | Belgien

Göppingen | Deutschland

Essen | Deutschland

Stockholm | Schweden

Stockholm | Schweden

Epiroc

Schwedischer Konzern geht an die Börse

Stockholm | Schweden

Robert Bosch GmbH

Zehn Jahre Venture Capital von Bosch

Gerlingen-Schillerhöhe | Deutschland

NEUHEITEN & REPORTAGEN Friedrich Hirtler trägt Verantwortung für Zentraleuropa

Sandvik Mining and Construction

SBM Prallbrecher mit technischen Führungsqualitäten

Moerschen Mobile Aufbereitung

Kompakte Backenbrecher neu definiert

Moerschen Mobile Aufbereitung

Aufbereitungstechnik zum Anfassen

Moerschen Mobile Aufbereitung

Essen | Deutschland

Willich-Anrath | Deutschland Willich-Anrath | Deutschland

Willich-Anrath | Deutschland

Moerschen Mobile Aufbereitung

Pionier bei Schwerlastsieben – führend in der Performance

Willich-Anrath | Deutschland

RUBBLE MASTER HMH GmbH

Mit RM 90GO! Am neusten Stand der Technik

Linz | Österreich

C. Christophel GmbH

Björn Kraus´ neuer RM90GO!

Lübeck | Deutschland

Rema Tip Top AG

Riesige Vielfalt im schweren Korrosionsschutz

Deutschland

DIESES MAGAZIN WIRD UNTERSTÜTZT VON: Wirtgen Group Sandvik Construction Wirtgen GmbH

MTC AMA-Academy TIPCO GmbH

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02 2018 WEITERBILDUNG NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment Europe ernennt neuen Spare Parts Manager

Hyundai Construction Equipment International

Hyundai Construction Equipment stellt brandneuen Raupenbagger HX130 LCR vor

Hyundai Construction Equipment International

HKL BAUMASCHINEN

Karibikfeeling mit HKL Maschinen

Hamburg | Deutschland

Case feiert 60 Jahre Radlader-Produktion

Case Construction Equipment

Case lädt Maschinenführer ein, Ihr Können beim Rodeo 2018 unter Beweis zu stellen

Case Construction Equipment

Case Raupenbagger CX290D MH bei der Schöttler GmbH

Case Construction Equipment

International International International

Volvo führt den neuen mobilen Umschlagbagger EW240E Material Handler ein

Volvo Construction Equipment

Ismaning | Deutschland

Volvo Construction Equipment

Umsätze von Volvo CE steigen im ersten Quartal 2018 um 30 Prozent

Ismaning | Deutschland

Volvo Construction Equipment

Volvo CE präsentiert die neue Baureihe starrer Muldenkipper

Ismaning | Deutschland

Volvo Construction Equipment

Der Volvo A60H erobert den süddeutschen Raum

Ismaning | Deutschland

Volvo Kettenbagger EC380 im Einsatz zum Rückbau einer ehemaligen Kaserne

Swecon Baumaschinen GmbH

Swecon Baumaschinen GmbH auf der Nordbau 2018 – kundenorientierte Zusammenarbeit bestimmt den Messeauftritt

Swecon Baumaschinen GmbH

Cat Command für Dozer

Zeppelin Baumaschinen GmbH

New range-new rules European Roadshow

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Cat Dumper 730, 730ej und 735

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Innovationen gegenüber aufgeschlossen

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Weltweites Einzelstück

Zeppelin Baumaschinen GmbH

124 Tonnen gelbes Eisen intelligent vernetzt

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Elisabeth, Margarete und Christa übernehmenSchlüsselrolle

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Baumaschinen mit Außenwirkung

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Blumengießen mit CAT Minibagger

Zeppelin Baumaschinen GmbH

„Tschüss Hertie!“

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Aus der Vogelperspektive alles fest im Blick

SITECH Deutschland GmbH

Ratingen | Deutschland

Ratingen | Deutschland

Garching bei München | Deutschland Garching bei München | Deutschland

Garching bei München | Deutschland

Garching bei München | Deutschland

Garching bei München | Deutschland

Garching bei München | Deutschland Garching bei München | Deutschland Garching bei München | Deutschland

Garching bei München | Deutschland

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Oberhausen | Deutschland

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02 2018 WEITERBILDUNG NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai neuester 50 Tonnen Hydraulikbagger arbeitet im Saarland

Hyundai Construction Equipment

Schotteraufbereitung bei Gleisbau Becker mit Hyundai-Radlader HL955

Hyundai Construction Equipment

Hyundai-Händler ZWO Baumaschinen-Service GmbH erweitert Mietflotte mit drei HX145 LCR Kurzheckbaggern

Hyundai Construction Equipment

Deutz produziert ersten EU-Stufe-V-Motor

DEUTZ AG

Ein Plus an Laufleistung bei weniger Rollwiderstand

Continental

Smarter Service 24/7 für härteste Bedingungen im Bergbau

ContiTech

Conti Professional erleichtert die Auslegung von Riemenantrieben

Continental

Spatenstich für Distributionszentrum in Langenhagen

Continental

Eine Brücke geht auf große Fahrt

Continental

MB Crusher stellte die neue Fräse für Minibagger auf der Intermat vor

MB Crusher S.p.A.

Eine Fräse … unter Wasser

MB Crusher S.p.A.

Thyssenkrupp erweitert Service-Netzwerk in Brasilien

thyssenkrupp Industrial Solutions

Von komplexen Bauprojekten, Innovationen und der Digitalisierung im Spezialtiefbau: Symposium „Schrobenhausener Tage“ bei Bauer Spezialtiefbau

Bauer Maschinen GmbH

Kompakt, flexibel und effizient – Die neue Bauer BG 15 h der Valueline

Bauer Maschinen GmbH

Kiesgrube wird Baumaschinenparadies

Wienäber GmbH & Co. KG

International International

International

International

Hannover | Deutschland Hannover | Deutschland

Hannover | Deutschland

Hannover | Deutschland

Hannover | Deutschland

Fara Vicentino | Italien

Fara Vicentino | Italien Essen | Deutschland

Schrobenhausen | Deutschland

Schrobenhausen | Deutschland

Wesenberg | Deutschland

VERANSTALTUNGEN Der AMS-Veranstaltungskalender 2018

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A WIRTGEN GROUP COMPANY

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Surface Miner = Mining made easy. www.wirtgen.com/mining

4200 SM: WIRTGEN Surface Miner schneiden, brechen und verladen Material in einem Arbeitsgang. Als einziger Hersteller deckt WIRTGEN Leistungsspektren bis 3.000 t/h in der Direktverladung via Ladeband ab. Die hohe Produktivität beruht auf der leistungsfähigen Schneidtechnologie und auf einem Erfahrungsschatz von drei Jahrzehnten in der Anwendungstechnik. Profitieren auch Sie von den innovativen Lösungen des Technologieführers. www.wirtgen.com

WIRTGEN GmbH · Reinhard-Wirtgen-Str. 2 . D-53578 Windhagen . T: +49 26 45 / 131 0 Ausgabe 02 | 2018

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TECHNOLOGIETRANSFER WEITERBILDUNG

Internationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen:

WIRTGEN Group Ludwigshafen | Deutschland

WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau

nternationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen: WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau (Fotos: JOSEPH VÖGELE AG)

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ei den Road Technology Days der Marken WIRTGEN, VÖGELE und HAMM standen dieses Jahr Synergien, 3D-Anwendungen und vernetzte Baustellen-Prozesse im Fokus. Höhepunkt waren die Live-Demos der Maschinen.

Hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbaus Wenn gleich drei Weltmarktführer ihre neuesten Technologien präsentieren, ist der Andrang groß: Rund 4.000 Kunden und Straßenbau-Experten aus mehr als 100 Ländern kamen zu den Road Technology Days von WIRTGEN, VÖGELE und HAMM am 19. und 20. April. Auf dem 370.000 Quadratmeter großen Werksgelände der JOSEPH VÖGELE AG in Ludwigshafen am Rhein boten die drei Unternehmen aus dem WIRTGEN GROUP Geschäftsfeld Road Technologies praxisnahe Einblicke in aktuelle

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Entwicklungen aus den Sparten Kaltfräsen, Kaltrecycling, Bodenstabilisierung, Einbauen und Verdichten. Außer Fachvorträgen ausgewählter Experten und TechnologieAusstellungen konnten die Besucher unter anderem LiveDemonstrationen, Werksführungen und eine MaschinenAusstellung mit rund 70 Exponaten erleben. Festlicher Höhepunkt war ein Galaabend in der neu gebauten 22.200 Quadratmeter großen Versandhalle des VÖGELE Stammwerks. „Der persönliche und fachliche Austausch mit unseren internationalen Kunden ist uns sehr wichtig“, sagt Domenic G. Ruccolo, CEO der WIRTGEN GROUP. „Nur so können wir in einer Branche mit so vielfältigen, hoch diversifizierten Anforderungen passgenaue länder-

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TECHNOLOGIETRANSFER WEITERBILDUNG Internationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen: WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau (Fotos: JOSEPH VÖGELE AG)

und kundenspezifische Lösungen entwickeln. Die Road Technology Days sind deshalb eine ideale Wissens- und Austausch-Plattform.“ Seit 2005 findet die Veranstaltung abwechselnd in den Stammwerken des KaltfräsenSpezialisten WIRTGEN, des Straßenfertiger-Herstellers VÖGELE und des Walzen-Herstellers HAMM statt.

Maschinen auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern. „Bei den Live-Demos präsentieren wir nicht nur modernste Technologien und Lösungen für den Straßenbau. Unsere Kunden erleben auch, wie die Maschinen der Wirtgen Group in der Praxis zusammenarbeiten und welche Synergien sich dadurch für den gesamten StraßenbauProzess ergeben. Die Live-Demos sind deshalb immer das Herzstück unserer Technologietage und in dieser Form und Dimension einzigartig in unserer Branche“, sagt Roland Schug, Marketingleiter der JOSEPH VÖGELE AG und gesamtverantwortlich für die diesjährigen Road Technology Days.

Das Beste aus drei Welten

Digital messen und steuern

Bei den diesjährigen Road Technology Days standen das Zusammenspiel der Fräs-, Einbau- und Verdichtungstechnologien sowie die entsprechenden Synergieeffekte für Straßenbauunternehmen im Vordergrund. Unter dem Motto „Synergies powered by WIRTGEN GROUP“ zeigten WIRTGEN, VÖGELE und HAMM aufeinander abgestimmte Maschinen- und Anwendungstechnologien im Einsatz: Bei zwei LiveDemonstrationen frästen, beschickten, asphaltierten und verdichteten insgesamt 25

Der moderne Straßenbau fordert eine hohe Präzision, einwandfreie Qualität und effiziente Abläufe. Die Road Technology Days boten deshalb auch Einblicke in digitale

Internationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen: WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau (Fotos: JOSEPH VÖGELE AG)

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TECHNOLOGIETRANSFER WEITERBILDUNG Internationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen: WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau (Fotos: JOSEPH VÖGELE AG)

einen Ausblick auf aktuelle und künftige Entwicklungen im Straßenbau. WIRTGEN zeigte präzise Nivellier-, wirtschaftliche Schneidund moderne Recyclingtechnologien.

Mess- und Steuerungssysteme: Bei zwei TechnologiePräsentationen zeigten WIRTGEN, VÖGELE und HAMM neueste 3D-Lösungen. Der Gleitschalungsfertiger SP 15i von WIRTGEN beispielsweise kann dank GPS-basiertem Autopiloten selbst kleinste Radien vollautomatisiert einbauen. Mit der 3D-Lösung Navitronic Plus von VÖGELE lassen sich Einbaustärke, -lage und -richtung des Straßenfertigers ebenfalls automatisch steuern. Und das HCQ-System von HAMM misst die wichtigsten Verdichtungsparameter und zeigt dem Walzen-Fahrer auf dem Display direkt an, wo noch Bedarf besteht. Solche Anwendungen sparen viel Zeit und Kosten – und ermöglichen gleichzeitig eine präzise Umsetzung und hohe Qualität.

VÖGELE präsentierte das softwarebasierte Prozessmanagement-System WITOS Paving. Die Telematik-Lösung vernetzt unter anderem Straßenfertiger, Mischanlage und LKW und ermöglicht so eine exakt koordinierte Mischgutzufuhr. Alle beteiligten Akteure können auf sämtliche Daten wie Betriebsinformationen der Maschinen oder Be- und Entladezeitpunkte der LKW in Echtzeit zugreifen und die Abläufe so genau aufeinander abstimmen. HAMM zeigte intelligente Lösungen für die Verdichtung: unter anderem das intuitive Bedienkonzept Easy Drive und das Prinzip der Oszillation. Dabei werden tangentiale statt vertikale Schubkräfte in das zu verdichtende Material geleitet. Die Bandage bleibt in ständigem Bodenkontakt und ermöglicht so eine besonders schnelle Verdichtung.

Intelligente Lösungen für den Straßenbau Bei Fachvorträgen ausgewählter Experten und Technologie-Ausstellungen erhielten die Besucher zudem

Internationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen: WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau (Fotos: JOSEPH VÖGELE AG)

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TECHNOLOGIETRANSFER WEITERBILDUNG Qualität entsteht aus Qualität Neben aktuellen Technologien, Maschinen und Branchenausblicken boten die Road Technology Days auch einen Blick hinter die Kulissen von VÖGELE – in das modernste StraßenfertigerWerk der Welt. Besucher konnten die 2010 errichtete Produktionsstätte, die derzeit um eine Versandhalle und zusätzliche Produktionsanlagen erweitert wird, bei einem Rundgang mit insgesamt 18 Stationen besichtigen. Eine interaktive Sonderausstellung zum Thema Qualitätssicherung zeigte anhand von Schautafeln, Videos und Exponaten außerdem, welchen Vorgaben die Bauteile entsprechen und welche Kontrollen sie bis zur Endmontage und Anlieferung beim Kunden durchlaufen müssen. „Die Qualität im Straßenbau beginnt bei uns“, sagt Bernhard Düser, Mitglied des Vorstands der JOSEPH VÖGELE AG. „Nur mit technisch ausgereiften, einwandfreien Produkten können unsere Kunden auch hochwertige Straßen bauen.“

Internationales Branchenevent bei VÖGELE in Ludwigshafen: WIRTGEN GROUP zeigt hochspezialisierte Lösungen für den weltweiten Straßenbau (Fotos: JOSEPH VÖGELE AG)

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Die JOSEPH VÖGELE AG ist ein Unternehmen der WIRTGEN GROUP, einem international tätigen Unternehmensverbund der Baumaschinenindustrie. VÖGELE hat mehr als 80 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von Straßenfertigern und ist heute weltweit führender Hersteller. Mit 17 Straßenfertigern, zwei Beschickern und einer Vielzahl von Einbaubohlen bietet VÖGELE eine lückenlose Produktpalette mit modernen Maschinen für den Straßenbau an. Technologien wie SprayJet und InLine Pave® sowie NIVELTRONIC Plus®, NAVITRONIC Plus® und ErgoPlus® unterstreichen die Fachkompetenz der JOSEPH VÖGELE AG.

JOSEPH VÖGELE AG Roland Schug, Anja Sehr Joseph-Vögele-Str. 1 67075 Ludwigshafen Deutschland Telefon: +49 (0) 621 8105 - 392 Telefax: +49 (0) 621 8105 - 469 e-mail: presse@voegele.info www.voegele.info

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Die WIRTGEN GROUP ist ein international tätiger Unternehmensverbund der Baumaschinenindustrie mit den traditionsreichen Produktmarken WIRTGEN, VÖGELE, HAMM, KLEEMANN und BENNINGHOVEN. Als Technologieführer bieten wir unseren Kunden Maschinen für den Straßenbau und die Straßeninstandsetzung, Anlagen für die Gewinnung und Aufbereitung von Nutzund Recyclingmaterialien sowie für die Asphaltherstellung. Unsere Kennzahlen für das Jahr 2017: Mit rund 8.200 Mitarbeitern haben wir in der WIRTGEN GROUP einen konsolidierten Umsatz von 3 Milliarden Euro erwirtschaftet.

WIRTGEN Group Corporate Communications Michaela Adams, Mario Linnemann Reinhard-Wirtgen-Straße 2 53578 Windhagen Deutschland Telefon: +49 (0) 2645 131 – 4510 Telefax: +49 (0) 2645 131 – 499 e-mail: presse@wirtgen.com www.wirtgen-group.com

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TECHNOLOGIETRANSFER

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Conveying Excellence mit High-End Fördergurten Jedes Fördergut, jede Klimazone und jede Topographie erfordert perfekte Fördergurttechnologie. ContiTech sorgt mit Wissen und Erfahrung, einem weltweiten Netzwerk sowie einem breiten Produktprogramm für den Technologie-Vorsprung Ihrer Fördergurtanwendungen. Als starker Partner mit mehr als 140 Jahren Kautschuk-Kompetenz, profitieren unsere Kunden von den Synergien innerhalb des Continental-Konzerns. Wir liefern alles aus einer Hand – von der technischen Beratung über die Entwicklung und Herstellung bis zur Fördergurt- und Komponentenlieferung, Installation und Inbetriebnahme. Wartung und Überwachung des Gurtes runden das Gesamtpaket ab: Alles perfekt aufeinander abgestimmt, um den bestmöglichen Betrieb zu erreichen.

ContiTech Transportbandsysteme GmbH www.contitech.de/cbg-de

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TECHNOLOGIETRANSFER

Keestrack R3e erhält Red Dot Award 2018:

Keestrack N.V. Bilzen | Belgien

Ausgezeichnetes Design

Das moderne Design des Keestrack R3e verbindet attraktive Formensprache mit praxisgerechter Funktionalität und wurde mit dem Red Dot Design Award 2018 ausgezeichnet. (Fotos: Keestrack)

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urz vor seiner Weltpremiere auf der Pariser Intermat wurde der neue raupenmobile Prallbrecher Keestrack R3e mit dem internationalen Designpreis Red Dot Award 2018 in der Kategorie „Industriegeräte, Maschinen und Automation“ ausgezeichnet. Neben der attraktiven Formensprache – die als neue Keestrack-Linie alle kommenden Modelle des internationalen Aufbereitungsspezialisten prägen wird – setzten die Gestalter in der Entwicklung auch innovative Ideen in Bedienung und Arbeitssicherheit um und integrierten mehrstufige Produktionsschritte und einen zukunftsweisenden vollhybriden Antrieb in ein kompaktes und hochmobiles Maschinenkonzept.

Red Dot Award 2018: Etwa zwei Jahre, von ersten Zeichnungen und Proportionsstudien, über das auf der Bauma 2016 vorgestellte 1:20-Modell, bis hin zur umfassenden Prototypen-Erprobung ab Sommer 2017 dauerte das Projekt unter Federführung von Keestrack-Präsident Kees Erste Entwurfszeichnungen und ein 1:20-Maßstabsmodell standen 2015/2016 am Anfang der Designarbeiten. (Fotos: Keestrack)

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TECHNOLOGIETRANSFER Hoogendoorn. Unterstützt wurden die Konstruktions- und Fertigungsspezialisten der österreichischen Keestrack Engineering GmbH und des Produktionswerks im tschechischen Sternberk dabei von Industriedesignern des renommierten österreichischen Büros RDD design network. Seit über 20 Jahren beraten die Spezialisten unter Leitung von Mag. Rainer Atzlinger internationale Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen wie Automotive, Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau- und Landmaschinentechnik in der Gestaltung von ästhetisch wie funktional gleichermaßen anspruchsvollen Industrieprodukten. RDD Design Network erhält für den Keestrack R3e bereits die 9. Red Dot-Auszeichnung – davon alleine drei für Produkte der Gesteinsaufbereitung. Zu den markanten Design-Merkmalen des Keestrack R3e zählen neben dem charakteristischen beidseitigen „Boomerang“, der sich seit zwei Jahren auch im KeestrackLogo wiederfindet, vor allem die großflächigen KarosserieVerkleidungen aus modernen Verbundwerkstoffen. Leicht, aber hochrobust in der Ausführung, entsprechen sie den harten Anforderungen im Baustellen-Alltag. Einfach und weit öffnende Klappen- und Türelemente machen die darunter liegenden Maschinen- und Antriebskomponenten leicht zugänglich und optimieren damit Bedienung und tägliche Wartung des 250 t/h-Brechers. Eine große Herausforderung war auch die Integration des vollhybriden elektrischen Antriebs ohne massive Beeinträchtigung der in der 30-Tonnen-Klasse besonders entscheidenden Betriebsgewichte und Transportabmessungen: Trotz 300 kVA-Aufbaugenerator sowie zwei Elektromotoren für den vollelektrischen Antrieb aller Maschinenkomponenten ab OnboardDiesel oder Netzstrom wiegt der Keestrack R3e selbst in

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Vollausrüstung lediglich 32 Tonnen. Zur Ausstattung zählen neben aktiver Vorabsiebung auch ein Magnetabscheider sowie ein leistungsfähiges 4,4-m²-Eindecknachsieb mit Überkornrückführung, das die effiziente Produktion hochwertiger Endkörnungen gewährleistet.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Keestrack N.V. Marcel Kerkhofs Marketing Manager Tel.: +32 (0)89 51 58 51 Email: marketing@keestrack.net

Keestrack N.V. Keestrack konstruiert und produziert raupenmobile Sieb- und Brechanlagen seit 1988 in Eigenverwaltung. Die hoch technologische Produktion gänzlich in eigener Hand ermöglicht ein hohes Mass an Qualität, Innovation, Flexibilität und Service nach dem Verkauf. Die hauseigene Forschung und Entwicklungs-Abteilung sorgen dafür, dass Keestrack den hohen Erwartungen ihrer Kunden entspricht. Alle Keestrack Maschinen werden ständig weiterentwickelt und marktgerecht den Kundenwünschen und Anwendungsanforderungen angepasst, wobei man sich an den neuesten Normen und Richtlinien orientiert.

Das moderne Design des Keestrack R3e verbindet attraktive Formensprache mit praxisgerechter Funktionalität und wurde mit dem Red Dot Design Award 2018 ausgezeichnet. (Fotos: Keestrack)

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TECHNOLOGIETRANSFER

Keestrack strukturiert Frankreich-Vertrieb neu:

Keestrack N.V. Bilzen | Belgien

Noch näher am Kunden

Seit Beginn des Jahres absolvierten französische Kundenberater und Techniker in der KeestrackZentrale Bilzen zahlreiche produkt- und servicebezogene Schulungen. (Fotos: Keestrack)

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ur Intermat 2018 in Paris präsentierte der internationale Aufbereitungsspezialist Keestrack sein neues, massiv ausgebautes Vertriebs- und Servicenetz in Frankreich. Insgesamt zehn starke Regionalpartner betreuen jetzt flächendeckend den französischen Markt und bieten in enger Zusammenarbeit mit der europäischen Keestrack-Zentrale im belgischen Bilzen eines der größten Programme an mobiler Aufbereitungstechnologie für die Gewinnungs- und Recycling-Branchen.

Kompetenz in der Fläche Bereits frühzeitig stand Frankreich als starker Nachbarmarkt im Fokus des Keestrack-Vertriebs, was sich um die Jahrtausendwende in einer stetig wachsenden Population raupenmobiler Siebanlagen des belgischen Spezialisten auswirkte. French Connection: Mit seiner neuen Händlerstruktur deckt Keestrack jetzt ganz Frankreich ab und bietet zudem eines der dichtesten Servicenetze am Markt. (Fotos: Keestrack)

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TECHNOLOGIETRANSFER Dank seines umfassenden Modellprogrammes liefert Keestrack leistungsfähige Mobilkombinationen für unterschiedlichste Anwendungen aus einer Hand. (Fotos: Keestrack)

Neben Gewinnungsbetrieben entwickelte sich dann mit Übernahme der OM-Aktivitäten 2010 der RecyclingBereich zu einem Schwerpunkt, was einerseits an der gerade in Frankreich bestens eingeführten BackenbrecherTechnologie, andererseits auch den gewachsenen Kundenbeziehungen der übernommenen Regionalhändler lag. „Dieses Potenzial nutzten wir über die vergangenen Jahre in der Fläche viel zu wenig, was neben der schwierigen Binnenkonjunktur zu den langfristig nicht vollauf zufriedenstellenden Ergebnissen unserer französischen Aktivitäten beitrug,“ erklärt Michael Brookshaw, Global Distributor Manager bei Keestrack. „Da sich andere nationale Märkte entsprechend unserer wachsenden Produktpalette und Kundendienst-Angebote positiv entwickelten, reagierten wir auch in Frankreich mit einer grundlegenden Neustrukturierung in Vertrieb und Service. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der anziehenden Konjunktur zahlt sich dieser Schritt bereits heute aus.“

Insgesamt 10 bestehende und neue Regionalpartner umfasst das neu strukturierte französische Vertriebsund Servicenetz von Keestrack. „Wir sind jetzt wirklich flächendeckend vertreten – derzeit bietet wohl kein anderer Anbieter ein derart dichtes Netz,“ unterstreicht Michael Brookshaw. „Alle unsere Partner sind fest in ihren regionalen Gewinnungs-, Baustoff- und Recyclingbranchen verhaftet und ergänzen unsere Produktlinien mit einschlägiger Baumaschinen- und Anlagen- und Gerätetechnik.“ Je nach Region und Branche war auch ein leistungsfähiger Mietservice ausschlaggebend für die Zusammenarbeit: „Damit unterstützen wir einerseits unsere Kunden beim Bewältigen von Auftragsspitzen, andererseits hilft uns dies auch bei der Einführung vieler für den französischen Gesamtmarkt oder einzelne Regionen gänzlich neuen Keestrack-Modellen oder Produktlinien.“

Die wirtschaftlichen Vorteile der fortschrittlichen KeestrackHybdrantriebe bilden einen Schwerpunkt der intensivierten Marktbearbeitung in Frankreich. (Fotos: Keestrack)

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TECHNOLOGIETRANSFER Know-How-Transfer gesichert Mit über 20 Modellen in sechs Baureihen deckt Keestrack heute nahezu alle relevanten Anwendungen der mobilen Gesteinsaufbereitung bzw. Wiederverwertung ab. „Wir sind heute der ‚One-Stop-Shop‘ für Betreiber, die nach hochmobilen Lösungen suchen und dabei die wirtschaftlichen Vorteile exakt aufeinander abgestimmter Anlagenkombinationen nutzen wollen,“ erklärt Michael Brookshaw. „Dabei bieten wir als weiteres Plus immer mehr Modelle mit teil- oder vollelektrifizierten Antrieben. Und das nicht nur für semi-stationäre Großinstallationen, sondern eben auch als hochflexible BaustellenKombinationen mit kompaktem Brecher und direkt angeschlossenen Siebanlagen oder Haldenbändern.“ Neben der neu verfügbaren französischen KeestrackHomepage, die wie das gesamte Online-Angebot des Herstellers in Kürze um wichtige interaktive KundenApplikationen ergänzt wird, setzen Keestrack und die französischen Regionalpartner natürlich auf intensives Training der Vertriebs- und Service-Experten. Seit Beginn des Jahres absolvierten Kundenberater und Techniker mehrere Schulungen In der europäischen Vertriebsund Servicezentrale Bilzen: „Wir werten den VorortService durch unsere Partner und ihre Stützpunkte massiv auf, um noch schneller reagieren zu können. Ein wichtiges Werkzeug ist hier unsere satelliten-gestütztes GPS-Kommunikationssystem Keestrack-er – egal wo in Frankreich, können unsere Keestrack-Servicefachleute bei Bedarf auf die Maschinendaten zugreifen und damit den Techniker vor Ort aktiv unterstützen.“

„Von der Präsentation unseres neuen Vertriebs- und Service-Netzes auf der Intermat 2018 erwarten wir uns einen weiteren Schub: Als einer der größten europäischen Aufbereitungsmärkte hat Frankreich natürlich eine sehr große Bedeutung für uns. Mittelfristig streben wir hier im Mobilbereich einen Marktanteil von 25 – 30 % an.“ Hoogendoorn. Unterstützt wurden die Konstruktionsund Fertigungsspezialisten der österreichischen Keestrack Engineering GmbH und des Produktionswerks im tschechischen Sternberk dabei von Industriedesignern des renommierten österreichischen Büros RDD design network. Seit über 20 Jahren beraten die Spezialisten unter Leitung von Mag. Rainer Atzlinger internationale Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Keestrack N.V. Marcel Kerkhofs Marketing Manager Tel.: +32 (0)89 51 58 51 Email: marketing@keestrack.net

Keestrack N.V. Keestrack konstruiert und produziert raupenmobile Sieb- und Brechanlagen seit 1988 in Eigenverwaltung. Die hoch technologische Produktion gänzlich in eigener Hand ermöglicht ein hohes Mass an Qualität, Innovation, Flexibilität und Service nach dem Verkauf. Die hauseigene Forschung und Entwicklungs-Abteilung sorgen dafür, dass Keestrack den hohen Erwartungen ihrer Kunden entspricht. Alle Keestrack Maschinen werden ständig weiterentwickelt und marktgerecht den Kundenwünschen und Anwendungsanforderungen angepasst, wobei man sich an den neuesten Normen und Richtlinien orientiert.

Michael Brookshaw, Keestrack Global Distributor Manager, stellte die neue Vertriebsstruktur auf der Intermat 2018 vor. (Fotos: Keestrack)

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TECHNOLOGIETRANSFER

Hillhead2018:

KLEEMANN GmbH Göppingen | Deutschland

Kleemann präsentiert neuen Backenbrecher und neue Siebanlage auf der Hillhead 2018

Der neue mobile Backenbrecher MOBICAT MC 120 Z PRO ist robust und leistungsstark. (Fotos: KLEEMANN GmbH)

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leemann stellte auf der diesjährigen Hillhead vom 26. bis 28. Juni in Buxton/UK den neuen mobilen Backenbrecher MOBICAT MC 120 Z PRO und die neue mobile Siebanlage MOBISCREEN MS 953 EVO vor.

Robuste Backenbrechanlage MC 120 Z PRO für den Steinbruch Mit der mobilen Backenbrechanlage MOBICAT MC 120 Z PRO präsentiert Kleemann seine neueste Entwicklung für den Einsatz im Steinbruch. Die robuste und leistungsstarke Anlage erreicht dank des kraftvollen Backenbrechers eine Stundenleistung von bis zu 650 Tonnen. Für eine bestmögliche Brecherauslastung kommt das Continuous Feed System zum Einsatz. Es regelt die Materialzufuhr in Abhängigkeit des Materialflusses. Gleichzeitig ist sie mit ihrem Diesel-Elektroantrieb sparsam ausgelegt und kann optional mit externer Stromeinspeisung betrieben werden. Der Stromgenerator kann zusätzlich nachgelagerte Anlagen, wie eine Siebanlage oder ein

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Haldenband, mit Strom mitversorgen. Um eine effektive Vorabsiebung von Feinanteilen zu erreichen, ist die MC 120 Z PRO mit einem unabhängigen Doppeldecker-Vorsieb mit einer extragroßen Siebfläche von 3,5 m². ausgestattet. Durch das optionale Brecherdeblockiersystem kann festgefahrenes Material problemlos aufgelockert werden, sodass der Brecher jederzeit einsatzfähig ist. Dabei kann zudem die Brechleistung durch Anpassung der Brechergeschwindigkeit optimiert werden. Die Maschinenversion mit Abzugsrinne schützt das Brecherabzugsband vor scharfkantigem Gestein.

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TECHNOLOGIETRANSFER Vielseitig einsetzbar: Mobile Siebanlage MOBISCREEN MS 953 EVO Die Anlagen der EVO Serie zeichnen sich durch kompakte Maße, gute Transportierbarkeit und Flexibilität aus. So auch die neuen mobilen Klassiersiebe der MOBISCREEN EVO Baureihe. Die ausgestellte DreideckerSiebanlage MS 953 EVO eignet sich für Naturstein- und Recyclinganwendungen an wechselnden Standorten. Dabei ist die Anlage sehr effizient und bereitet bei einer Siebfläche von ca. 9,5 m² im Oberdeck bis zu 500 Tonnen Material pro Stunde auf. Wie bei allen EVO Anlagen von Kleemann sind sämtliche Komponenten für eine einfache Wartung gut erreichbar. So ist beispielsweise der Siebbelagswechsel im Unterdeck aufgrund des absenkbaren Feinkornaustragsbandes vergleichsweise einfach möglich. Die Bedienung der Siebanlage erfolgt über ein mobiles Controlpanel, das sich an drei verschiedenen Punkten an der Anlage anbringen lässt. Somit ist eine bestmögliche Einsehbarkeit der ausgeführten Anlagenfunktionen gewährleistet. Per Automatikstart werden alle Anlagenfunktionen gestartet – ohne dass jedes Seitenband einzeln angesteuert werden muss. Über das Bedienpanel lassen sich außerdem die Daten zum Maschinenbetrieb ablesen. In einer Verkettung mit Kleemann Brechanlagen der PRO- sowie der EVO-Serie arbeiten die Anlagen besonders effizient. Durch die optionale Linienkopplung kann die Not-Aus Funktion und somit Sicherheit über alle Brech- und Siebstufen gewährleistet werden.

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Die Kleemann GmbH ist ein Unternehmen der Wirtgen Group, eines expandierenden, international tätigen Unternehmensverbunds der Baumaschinenindustrie. Zu ihm gehören die fünf renommierten Marken Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven mit ihren Stammwerken in Deutschland sowie lokale Produktionsstätten in Brasilien, China und Indien. Die weltweite Kundenbetreuung erfolgt durch 55 eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: KLEEMANN GmbH Mark Hezinger Manfred-Wörner-Straße 160 73037 Göppingen Deutschland Telefon: +49 (0) 7161 206-209 Telefax: +49 (0) 7161 206-100 e-mail: mark.hezinger@kleemann.info www.kleemann.info

Die mobilen Siebanlagen MOBISCREEN EVO bringen sowohl im Naturstein als auch in Recyclinganwendungen eine hohe Leistung. (Fotos: KLEEMANN GmbH)

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TECHNOLOGIETRANSFER thyssenkrupp Industrial Solutions Mining Technologies Essen | Deutschland

Rohstoffaufbereitung im Einklang mit Natur und Umwelt:

thyssenkrupp realisiert emissionsarmes Schotterwerk

Abb. 1: Schotterwerk Rossetto in Saint-Jeoire-en-Faucigny (Frankreich). (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

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eim Bau neuer Aufbereitungsanlagen nimmt der Schutz von Natur und Anwohnern einen immer wichtigernen Stellenwert ein. Dabei steht speziell die Reduzierung von Schall- und Staub-Emissionen im Fokus, um die Belastung der Umwelt auf ein Minimum zu beschränken. Vor diesem Hintergrund hat thyssenkrupp in SaintJeoire-en-Faucigny (Frankreich) ein schlüsselfertiges Schotterwerk für die hier ansässige Firma Rossetto (siehe Abb. 1) geplant, gebaut und in Betrieb genommen. Der Standort der Anlage unmitelbar oberhalb des Ortes erforderte dabei die Einhaltung besonders niedriger Emissionsgrenzwerte. Neben der Maschinen- und Umwelttechnik – vom Brechprozess bis zur automatischen Verladung – wurde die komplette Elektrik und Automatisierung der Anlage geliefert.

Ein Beispiel für nachhaltige Projektentwicklung Im Rahmen des Auftrags errichtete thyssenkrupp für Rossetto ein neues Kalkstein-Schotterwerk für eine Jahresproduktion von 400.000 t. Bis in die 1970er Jahre

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hinein hatte der Familienbetrieb Rossetto auf dem hierfür vorgesehenen Gelände Flusskies abgebaut. Für den Bau der neuen Anlage waren zunächst umfangreiche Aufschüttungen notwendig, um ein Plateau mit rund 30.000 m2 Fläche zu schaffen. Hier sollten später die insgesamt sechs Gebäude des Schotterwerks Platz finden. Die neue Anlage wurde oberhalb des Ortes Les-FaugesLa-Chounaz an der Bergflanke des Mont du Don errichtet. Die exponierte Lage verlangte nach einer Begrenzung der Schallemissionen auf maximal 70 dB. Darüber hinaus stellten die extremen Wetterbedingungen der Alpen eine weitere Herausforderung dar. Ziel war es, den Betrieb auch bei Temperaturen bis minus 10˚C sicherzustellen. So kann das Werk in mindestens 10 von 12 Monaten betrieben werden. Um die Emissionen auf ein Minimum zu beschränken und den Wetterbedingungen standzuhalten, wurde die insgesamt aus drei Brechstufen bestehende Anlage

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TECHNOLOGIETRANSFER Abb. 2: Steinbruch Quevets Nord (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

Gewonnen wird der Kalkstein in zwei Steinbrüchen mit ähnlichen Eigenschaften. Beide Lagerstätten liegen direkt an der Südflanke des Mont du Don.

komplett eingehaust. Auch der Bereich um den Bunker der Primärbrechanlage wurde so gestaltet, dass kaum Geräusche vom Abladeprozess der Muldenkipper sowie von der anschließenden primären Brechstufe nach außen dringen. Dies wurde durch eine doppelwandige, schallschluckende Gebäudekonstruktion realisiert. Die installierte Absaug- und Filteranlage stellt sicher, dass weder von der Beschickung noch von den folgenden Brechstufen Staubemissionen nach außen dringen. An kritischen Stellen wird zusätzlich Wasser vernebelt, um den entstehenden Staub zu binden.

Präzisionsarbeit: Materialaufbereitung im Steinbruch Rossetto Neben den umwelttechnischen Aspekten mussten weitere komplexe Anforderungen hinsichtlich des Brechprozesses und der zu erreichenden Kornqualität erfüllt werden. Aufgrund der Nähe des Werks zur Schweizer Grenze sollten neben den französischen Normen auch die in der Schweiz geforderten Qualitäten abgedeckt werden.

Im Steinbruch Quevets Nord (siehe Abb. 2), in dem zuvor Geröll abgebaut wurde, wird heute durch Sprengung ein Haufwerk von 0 – 700 mm gewonnen. Der Steinbruch ist über eine 600 m lange Fahrstrecke direkt mit der Aufbereitungsanlage verbunden. Auch hier wurden besondere Maßnahmen zum Schutz der Anwohner, zum Beispiel vor Steinschlag, getroffen. Mit Hilfe eines Baggers werden drei Muldenkipper beladen, die das Material zur Vorbrechanlage transportieren. Der zweite Steinbruch La Tour liegt ca. 10 Kilometer entfernt. Von hier wird das Rohmaterial auf 44 t-LKWs verladen und zur Aufbereitungsanlage transportiert. Das Aufgabematerial für die erste Brechstufe wird in einen Bunker mit einem Volumen von 60 m3 abgekippt. Sobald ein LKW oder ein Muldenkipper zum Entladen in das Gebäude fährt, startet automatisch die Staubabsaugung. Mit Hilfe eines hydraulischen Schubwagens wird der Materialstrom aus dem Bunker gefördert. Über ein GrizzlySieb vom Typ SKA 123/1 gelangt das Material zur ersten Brechstufe. Der thyssenkrupp Backenbrecher EB 1210 (siehe Abb. 3) ist auf eine Durchsatzleistung von 450 t/h bei einer Produktgröße von 0 – 250 mm ausgelegt.

Abb. 3: Backenbrecher EB 12-10 der primären Brechstufe (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

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TECHNOLOGIETRANSFER Abb. 4: Zwischenbunker mit einem Volumen von 15.000 m3 (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

Die Fraktion < 120 mm im Aufgabegut wird zuvor durch das Sieb abgeschieden. Über ein Kreisschwingsieb CK 603 wird der Fraktion der Feinanteil 0 – 15 mm entzogen. Das unerwünschte Feingut wird verworfen; das restliche Aufgabegut wird dem Prozess nach dem Brechvorgang wieder zugeführt.

Fraktionen (0-4, 4-6, 6-10, 10-14 und 14-20 mm) auf. Dabei können das Überkorn 20-40 mm sowie die Fraktionen 14-20 mm und 10-14 mm bei Bedarf einem Vertikalprallbrecher Typ Multirok® MR 9 (siehe Abb. 7) zugeführt werden und so im Kreislauf erneut auf die beiden Siebe gelangen.

Das Endprodukt der ersten Brechstufe (0 – 250 mm) wird zu einem Zwischenbunker (siehe Abb. 4) mit einem Volumen von über 15.000 m³ weitergeleitet. Hier wird über zwei Schwingförderrinnen ein konstanter Materialstrom von 250 t/h abgezogen und zur SekundärBrechstufe geleitet. Der dort eingesetzte Kegelbrecher KUBRIA® G 110 (siehe Abb. 5) zerkleinert das Material auf eine Größe von 95 % < 80 mm. Das nachfolgende CK 803 Sieb trennt nach den Produktgrößen 0 – 6, 6 – 20, 20 – 40 und > 40 mm ab. Je nach gewünschtem Endprodukt können die Fraktionen über verstellbare Klappen gemischt oder zusammen mit dem Überkorn zu einer tertiären Brechstufe geleitet werden. Ein weiterer Kegelbrecher des Typs F/M sorgt für ein kubisches Korn und garantiert die hohen Produktanforderungen im Endprodukt. Die zwei nachgeschalteten Siebe vom Typ CK 1203 (siehe Abb. 6) und CK 1202 trennen den Materialstrom in sechs verschiedene

Abb. 5: Kubria® G110 in der sekundären Brechstufe (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

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Abb. 7: Multirok® MR 9 in der tertiären Brechstufe (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

Abb. 6: Sieb CK 1203 (Fotos: thyssenkrupp Industrial Solutions)

Die (Edel-) Splitte werden in Silos und auf Halden gelagert. Aus den Silos können die verschiedenen Produktklassen automatisch gemischt, abgezogen und der LKW-Verladung zugeführt werden.

Nachhaltige Lösung für die Schotterindustrie thyssenkrupp hat in Frankreich für die Firma Rossetto ein komplettes Schotterwerk von der Primärzerkleinerung bis zur Produktverladung errichtet. Mit den Brechern und Sieben aus den Standard-Baureihen von thyssenkrupp Industrial Solutions konnte der gesamte Aufbereitungsprozess optimal abgedeckt werden. Dabei wurden komplexe Anforderungen bezüglich der Produktqualität und anspruchsvollste Umweltauflagen erfüllt. Gleichzeitig erlaubt der Prozess die Herstellung verschiedenster Endprodukte, die sowohl den französischen als auch den Schweizer Normen gerecht werden. So ist es gemeinsam mit den Kunden gelungen, eine nachhaltige und höchst effiziente Anlage zu errichten – mit minimalen Auswirkungen auf Natur und Umwelt.

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Über thyssenkrupp Industrial Solutions Die Business Area Industrial Solutions von thyssenkrupp ist ein führender Partner für Planung, Bau und Service rund um industrielle Anlagen und Systeme. Auf der Basis von mehr als 200 Jahren Engineering-Erfahrung liefern wir maßgeschneiderte, schlüsselfertige Großanlagen und Anlagenkomponenten für Kunden aus der Chemie-, Düngemittel-, Zement-, Miningund Stahlindustrie. Als Systempartner für die Automobilund Luftfahrtbranche sowie im Marinebereich entwickeln wir hochspezialisierte Lösungen für die individuellen Anforderungen unserer Kunden. Rund 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden an über 100 Standorten ein globales Netzwerk, dessen Technologieportfolio maximale Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantiert. Mehr Informationen unter: www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: thyssenkrupp Industrial Solutions AG, thyssenkrupp Allee 1 45143 Essen Germany Tel.: +49 201 844-0 www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com www.thyssenkrupp-brecher.de

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Boomer E1C DH im Steinbruch der Truffer AG

Epiroc Essen | Deutschland

Untertagetechnik glänzt auch im Steinbruch

Das Einsatzgebiet des Boomer E1C DH im Steinbruch der Truffer AG (Fotos: Epiroc)

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ie Truffer AG baut den Valser Quarzit im eigenen Steinbruch ab. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, alle weiteren Verarbeitungsschritte bis zum Fertigprodukt ausschließlich im Steinwerk in Vals auszuführen. Gegründet 1983, hat die Truffer AG laufend Investitionen in modernste Maschinen und Technologien getätigt, sodass sie heute als eines der führenden Natursteinwerke in der Schweiz angesehen wird. Mit 60 Mitarbeitern fertigt sie eine breite Palette an Natursteinprodukten aus Valser Quarzit, die weltweit ihre Anwendung findet. Die Freude, sich mit Architektur und Design auseinander zu setzen, die Lust immer wieder neue Produkte zu entwickeln und Ideen umzusetzen, sowie die Offenheit gegenüber weltweiten Märkten, haben die Philosophie dieses Betriebes geprägt. Seit einigen Monaten ist in dem Steinbruch der Truffer AG in Vals nun ein Boomer E1C DH von Epiroc im Einsatz. Wir hatten die Möglichkeit mit Inhaber Pius Truffer persönlich über seine Erfahrungen mit dem Gerät zu sprechen und auch zu hinterfragen, wieso die Wahl gerade auf diese, für einen Steinbruch doch eher untypische Maschine, gefallen ist.

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1) Was zeichnet die Truffer AG und ihre Art der Einsätze Übertage aus? Welche Art von Anwendungen und Maschinen sind bei Ihnen im Einsatz?

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TECHNOLOGIETRANSFER Das Einsatzgebiet des Boomer E1C DH im Steinbruch der Truffer AG (Fotos: Epiroc)

Wir als Unternehmen haben uns dazu entschieden nur High-End Produkte, also Produkte der höchsten Güteklasse, herzustellen und auszuliefern. Dies erfordert insbesondere in der Bohrtechnik Maschinen der absoluten Spitzenklasse: Maschinen, die neue Maßstäbe setzen und in der Lage sind Bohrpläne zügig und mit höchster Präzision abzuarbeiten.

3) Was ist das Spezifische an diesem Areal? Was sind die Begebenheiten und in welcher Weise ist der Boomer von Epiroc hier hilfreich?

2) Warum fiel Ihre Wahl gerade auf den Boomer E1C DH von Epiroc? Was ist das Besondere an einem dieselhydraulischen Bohrwagen?

Wie schon gesagt ist unser Steinbruch relativ weitläufig und da der Boomer komplett autonom, also ohne jegliche Anschlussleitungen auskommt, sind wir in der Lage zügig den Standort des Geräts zu wechseln und den Einsatzort genauso zu wählen, wie wir es gerade benötigen. Desweiteren, ist bei uns eine gewisse Geländegängigkeit notwendig, um alle Einsatzorte zu erreichen. Diese bringt der BoomerE1C DH auf jeden Fall mit.

Wir hatten früher mal einen kleineren elektrisch betriebenen Bohrwagen. Da wir während des Gewinnungsvorgangs auch oft den Standort des Bohrwagens ändern, heißt dies natürlich auch immer die Anschlussleitung im Blick zu haben. Deswegen war es mir besonders wichtig, dass der Bohrwagen vollkommen autonom agieren kann. Der Steinbruch ist 500m lang und mit dem Boomer E1C DH kann ich von einem Ende des Steinbruchs zum anderen fahren, die Maschine positionieren und bohren. Und das ganz ohne Anschlussleitungen zu verlegen und dank des integrierten Wassertanks sogar ohne mich um die Wasserversorgung kümmern zu müssen.

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4) Sie nannten gerade das Stichwort kabellos: Spielt das eine Rolle bei den winterlichen Bedingungen? Gerade die Wasserversorgung spielt bei uns im Winter natürlich eine sehr große Rolle. Die Temperaturen können hier im Winter auch gut und gerne die -20°C unterschreiten und dann ist Bohren mit Wasser natürlich erst einmal undenkbar. Hierfür hat Epiroc jedoch ein „Water Mist“ - System entwickelt, ein Wasservernebelungssystem, welches dies ermöglichen soll. Gerade in diesem Punkt war ich zunächst sehr skeptisch ob das System wirklich hält, was es verspricht. Doch das tut es, selbst bei zweistelligen Minusgraden haben wir keine Probleme.

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TECHNOLOGIETRANSFER 5) Wie genau gewinnen Sie die großen Blöcke? Der E1C DH ermöglicht ein Gewinnen sehr großer Blöcke aus dem Fels. Die Abschläge sind ca. 10m hoch, 5m - bzw. mit Verlängerung 10m tief und bis zu 30m breit. Mit dem Boomer können wir sehr präzise, fast Loch an Loch, bohren und den Block mit Hilfe von Sprengstoff sehr schonend aus dem Berg lösen. Diese Blöcke kann man natürlich nicht transportieren, sondern sie müssen in der Regel mit Hilfe des Boomers und Sprengstoff weiter zerkleinert werden. Hierbei ist abermals sehr hohe Präzision gefragt. Die transportablen Blöcke wiegen bei uns zwischen 15 und 50 Tonnen. Da wir Blöcke gewinnen und keinen Schotter ist es uns sehr wichtig während des Löse- und Zerkleinerungsvorgangs, anders als zum Beispiel im Tunnelbau, möglichst wenig Kleinstmaterial zu erzeugen. Diese Blöcke werden dann im Werk mit der Kreissäge zersägt und bis hin zum fertigen Produkt verarbeitet.

6) Hatten Sie ein Vorgängergerät des BoomersE1C DH im Einsatz? Ja, das Vorgängergerät war mehr als 25 Jahre bei uns im Einsatz bis wir es schließlich verkauft haben. Dieses war allerdings, wie vorhin schon gesagt, elektrisch betrieben. Der „Traum von einem Boomer“ bestand bei uns schon länger, auch wenn der Einsatz in einem Steinbruch eher ungewöhnlich ist.

7) Sind bei den Sprengungen noch weitere Geräte im Einsatz?

Alle zwei bis drei Jahre führen wir eine große Wandsprengung durch und lösen bis zu 20.000m3 auf einmal. Für diesen Vorgang benötigen wir 30-40m tiefe Bohrlöcher und setzen ein anderes Bohrgerät, ein Atlas Copco D7C, ein. Im Verlauf dieser Sprengung werden zunächst die unteren Sprenglöcher gezündet, um die gesamte Felswand auf einem Gaspolster leicht anzuheben. Wenige Millisekunden später zünden wir dann die Schaftladung, um die Felswand auf dem Gaspolster der Sohle-Ladung herauszuschieben. Für diese Großsprengungen werden zwei bis drei Tonnen Schwarzpulver benötigt.

8) Fördern Sie das ganze Jahr oder müssen sie den Betrieb auch zeitweise witterungsbedingt einstellen? Wir arbeiten das ganze Jahr. Der vergangene Winter war für uns der erste Test, ob die Maschine diesen Extrembedingungen gewachsen ist. Natürlich ist hierbei einiges zu beachten, um Frostschäden zu vermeiden. Aber die Maschine war durchgehend einsatzbereit.

9) Welche Bohrloch- bzw. Abschlagslänge haben Sie? Wie viel sprengen Sie täglich? Eine Abschlagslänge, wie man sie im Tunnelbau kennt, haben wir nicht. Aber kleinere Sprengungen werden von uns täglich durchgeführt. Wir erreichen mit dem Boomer in unserem Setup eine effektive Bohrlänge von 5,10m und das ist gleichzeitig unsere Bohrtiefe. Für spezielle Fälle können wir das Borgestänge mit dem RAS (Rod Adding System) verlängern. Das hat sich bei uns bewährt und wir sind in der Lage unsere Bohrtiefe auf etwa 10m zu erweitern. Für noch tiefere Bohrungen nutzen wir andere Maschinen.

10) Sie sind nun schon lange Kunde von Epiroc bzw. früher von AtlasCopco. Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit? Wir sind eine relativ kleine Firma und um uns auf dem Weltmarkt behaupten zu können, setzen wir auf Präzision und Zuverlässigkeit. Dafür braucht man Partner wie früher Atlas Copco oder heute eben Epiroc. Wenn etwas mal nicht stimmt und man im Service anruft, hat man direkt einen Spezialisten am Telefon und wird nicht an jemanden weitergeleitet, der mit Felsbohrungen auch noch nie etwas zu tun gehabt hat. Bei kleineren Angelegenheiten wird mir bei Epiroc schon direkt am Telefon von einem Spezialisten geholfen, das Problem eigenständig zu beheben, was die Standzeiten natürlich minimiert.

Teilweise werden von uns auch Seilsägen eingesetzt, da sich gerade Quersprengungen aufgrund der richtungsabhängigen Eigenschaften unseres Gesteins oft sehr schwierig gestalten.

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TECHNOLOGIETRANSFER 11) Noch ein Wort zum Service: Was ist Ihnen hier wichtig und welche Erfahrungen haben Sie mit dem ServiceAngebot von Epiroc gemacht? Die obersten Gebote sind für mich Zuverlässigkeit und Fachkompetenz. Wenn ich eine Frage habe, möchte ich mit einem Servicemitarbeiter reden, der das Gerät versteht und der Erfahrung hat. Genauso wichtig ist für mich die Zuverlässigkeit. Vereinbarte Termine müssen immer eingehalten werden. Das gilt sowohl für Termine an denen Servicemitarbeiter zu mir in den Steinbruch kommen, als auch für Liefertermine von Ersatzteilen. Das ist auch ein Stück weit auf die Schweizer Mentalität zurückzuführen. Auf Epiroc kann man sich zu 100% verlassen. Das schätzen wir sehr.

Epiroc ist ein führender Produktivitätspartner für die mit Bergbau, Infrastrukturprojekten und natürlichen Ressourcen befassten Industrien. Mit modernster Technologie entwickelt und produziert Epiroc innovative Bohrausrüstung sowie Maschinen für Gesteinsgewinnung und Bau und bietet ergänzend dazu weltweiten Service und Verbrauchsmaterialien in erstklassiger Qualität. Das Unternehmen wurde in Stockholm, Schweden, gegründet. Über 12000 Epiroc Mitarbeiter weltweit unterstützen Kunden in mehr als 150 Ländern und arbeiten eng mit ihnen zusammen. Erfahren Sie mehr unter www.epiroc.de.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Epiroc Deutschland GmbH Langemarckstraße 35 45141 Essen Postanschrift: Postfach 10 02 25 45002 Essen T elefon: +49 (0) 201 2177-0 Fax: +49 (0) 201 2177-454 www.epiroc.de

Das Einsatzgebiet des Boomer E1C DH im Steinbruch der Truffer AG (Fotos: Epiroc)

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Epiroc Neuvorstellung:

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MEYCO ME5 begeistert bei Kundenevent

Die Firma Epiroc präsentierte in Weilheim an der Teck ihr neues Spritzbetonmobil, die MEYCO ME5. Über 20 Teilnehmer profitierten von der Live-Vorführung in Kooperation mit der Firma Fischer Weilheim. (Fotos: Epiroc)

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aschineningenieure der Tunnelbauindustrie aus Deutschland und Österreich kamen am 21.3.2018 in einen besonderen Genuss: Die Firma Epiroc präsentierte in Weilheim an der Teck ihr neues Spritzbetonmobil, die MEYCO ME5. Über 20 Teilnehmer profitierten von der Live-Vorführung in Kooperation mit der Firma Fischer Weilheim. Im Mittelpunkt standen u.a. die technischen Vorzüge zum Vorgängermodell - der MEYCO Potenza. Außerdem beantworteten Epiroc-Produktspezialisten alle Rückfragen direkt vor Ort. Auch weltweit feiert die MEYCO ME5 erste Erfolge.

Höhere Produktivität dank verbesserter Pump-Effizienz und optimiertem Auslegerbetrieb „Die MEYCO ME5 bietet mit dem Epiroc Dosa-System eine flexible Dosiereinstellung für zielgerichtetes Betonspritzen Das Dosa System ermöglicht eine genauere Dosierung des Beschleunigers und mindert Rückprall. Dies führt wiederum zu deutlichen Kosteneinsparungen,“ erläutert Antje Matthäus, Produktmanagerin für den Bereich Untertage bei der Epiroc Deutschland GmbH. Bei einem Rundgang um die Maschine erhielten die Teilnehmer alle technischen Hintergrundinformationen und überzeugten sich persönlich beim Testen des Bedienerpanels von der einfachen Bedienbarkeit des Spritzbetonmobils.

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Hervorzuheben sind laut der anwesenden Spezialisten zudem folgende Eigenschaften der MEYCO ME5: • Verbessertes Sicherheitskonzept für den Bediener • Ein Trägerfahrzeug aus eigener Entwicklung mit Allradantrieb • Erhöhte Service-Freundlichkeit durch die computergestützte Can-Bus Steuerung • Mittig installierter Aufgabetrichter für einfache Bedienbarkeit • Größeres Speichervolumen dank zwei Beschleunigertanks • Weniger Verschleiß durch optimierte Gleitplatten am Teleskoparm • Doppelkolbenpumpe mit hoher Umschaltfrequenz für höhere Spritzqualität

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TECHNOLOGIETRANSFER Weltweit gefragt und von lokalen Experten ausgeliefert Thema war auch die neue Organisationsstruktur: Aufbauend auf der jahrzehntelangen Expertise von AtlasCopco, setzt die neue Firma Epiroc nun einen noch stärkeren Fokus auf die Kundensegmente im Berg-und Tunnelbaubereich. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden ein nahbarer, service-und anwendungsorientierter Partner zu sein. Die Kombination aus weltweitem Knowhow und regionaler Verfügbarkeit spiegelt sich auch im Erfolgskonzept der MEYCO ME5 wider“, sagt Stephan Ketteler, Geschäftsführer von Epiroc Deutschland. In Europa ist die MEYCO ME5 außerhalb Deutschlands bereits in Finnland, Frankreich, Schweden und der Türkei im Einsatz. Kunden aus China, Japan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Chile haben ebenfalls bereits zugegriffen. Dabei können sie bei Auslieferung und Inbetriebnahme in ihrer jeweiligen Region auf ein Netzwerk von lokalen Experten und Servicetechnikern bauen.

Epiroc ist ein führender Produktivitätspartner für die mit Bergbau, Infrastrukturprojekten und natürlichen Ressourcen befassten Industrien. Mit modernster Technologie entwickelt und produziert Epiroc innovative Bohrausrüstung sowie Maschinen für Gesteinsgewinnung und Bau und bietet ergänzend dazu weltweiten Service und Verbrauchsmaterialien in erstklassiger Qualität. Das Unternehmen wurde in Stockholm, Schweden, gegründet. Über 12000 Epiroc Mitarbeiter weltweit unterstützen Kunden in mehr als 150 Ländern und arbeiten eng mit ihnen zusammen. Erfahren Sie mehr unter www.epiroc.de.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Epiroc Deutschland GmbH Langemarckstraße 35 45141 Essen Postanschrift: Postfach 10 02 25 45002 Essen T elefon: +49 (0) 201 2177-0 Fax: +49 (0) 201 2177-454 www.epiroc.de

Die Firma Epiroc präsentierte in Weilheim an der Teck ihr neues Spritzbetonmobil, die MEYCO ME5. Über 20 Teilnehmer profitierten von der LiveVorführung in Kooperation mit der Firma Fischer Weilheim. (Fotos: Epiroc)

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Epiroc:

Epiroc Essen | Deutschland

Schwedischer Konzern geht an die Börse

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tockholm, Schweden: Die Aktien der Epiroc AB, einem führenden Produktivitätspartner für die mit Bergbau, Infrastruktur und natürlichen Ressourcen befassten Industrien, werden ab heute an der Nasdaq Stockholm gehandelt. Dies markiert seitens Epiroc den Start als vollkommen eigenständiges Unternehmen nach der Trennung von Atlas Copco.

Schwedischer Konzern EPIROC geht an die Börse „Wir freuen uns sehr, nun an der Nasdaq Stockholm geführt zu werden und unsere Reise als eigenständiges Unternehmen zu beginnen”, sagt Per Lindberg, Präsident und CEO von Epiroc. „Wir sind stolz auf unser langjähriges und ertragreiches Erbe durch die Atlas Copco Gruppe. Gleichzeitig freut es uns sehr, mit einem noch stärkeren Fokus auf unsere Kunden eingehen und somit für unsere Partner und Aktionäre einen zusätzlichen Mehrwert schaffen zu können.“ Die Jahreshauptversammlung der Atlas Copco AB entschied am 24. April 2018 alle Aktien der Epiroc AB an die Anteilseigner der Atlas Copco AB zu vergeben. Atlas Copco Aktionäre erhalten somit jeweils eine Epiroc Aktie pro Atlas Copco Aktie. Die komplette Anzahl an ausgeschriebenen Aktien der Epiroc AB beläuft sich auf 1 213 738 703, von denen 823 765 854 in A-Aktien und 389 972 849 in B-Aktien ausgegeben werden.

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Epiroc ist ein führender Produktivitätspartner für die mit Bergbau, Infrastrukturprojekten und natürlichen Ressourcen befassten Industrien. Mit modernster Technologie entwickelt und produziert Epiroc innovative Bohrausrüstung sowie Maschinen für Gesteinsgewinnung und Bau und bietet ergänzend dazu weltweiten Service und Verbrauchsmaterialien in erstklassiger Qualität. Das Unternehmen wurde in Stockholm, Schweden, gegründet. Über 12000 Epiroc Mitarbeiter weltweit unterstützen Kunden in mehr als 150 Ländern und arbeiten eng mit ihnen zusammen. Erfahren Sie mehr unter www.epiroc.de.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Epiroc Deutschland GmbH Ingrid Östhols, VP Investor Relations +46 10 755 0106, ir@epiroc.com Sarah Bachmann, Communications Manager, Epiroc Deutschland GmbH +49 1525 9960439, sarah.bachmann@epiroc.com www.epiroc.de

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Weltweit am Puls der Innovationen:

Robert Bosch GmbH Gerlingen-Schillerhöhe | Deutschland

Zehn Jahre Venture Capital von Bosch

10 Jahre Robert Bosch Venture Capital. (Fotos: Bosch Gruppe)

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nternational erfolgreich, weiter auf Wachstumskurs • Bosch-Chef Denner: „Robert Bosch Venture Capital leistet einen wichtigen Beitrag zur Innovationskultur und Agilität von Bosch.“ • Wichtige Eröffnung: Neues Büro in Shanghai, China • Vielversprechend: Investitionen für automatisiertes Fahren und Systeme, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren • Open Innovation-Ansatz: Trends früher erkennen • Erfolgreiche Exits: Movidius, Greenpeak

Weltweit am Puls der Innovationen Stuttgart / Ludwigsburg – Zehn Jahre Investitionen, zehn Jahre Innovationen: Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) investiert seit einem Jahrzehnt erfolgreich in Tech-Start-ups. Der Venture-Capital (VC)Arm der Bosch-Gruppe beteiligt sich mit jeweils bis zu 15 Millionen Euro an jungen Start-ups und unterstützt diese mit Know-how und dem Netzwerk des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens. Neben Wagniskapital und finanziellen Zielen steht die Zusammenarbeit an technologischen Lösungen im Vordergrund. Die Investitionen gelten dabei komplementären Technologien oder Geschäftsmodellen, die besonders gut zur BoschGruppe passen. „RBVC hat sich erfolgreich neben

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den großen institutionellen Wagniskapitalgebern etabliert. Unser VC-Arm leistet durch seine wertvollen Kontakte zur Start-up-Szene einen wichtigen Beitrag zur Innovationskultur und Agilität von Bosch“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Das RBVC-Portfolio umfasst mehr als 35 zukunftsweisende Technologie-Start-ups aus aller Welt. Diese internationale Ausrichtung ist ein klarer strategischer Vorteil im Umfeld der disruptiven Entwicklungen. „RBVC wird das Portfolio an innovativen Technologie-Startups stetig erweitern und die Erfolgsgeschichte damit fortsetzen. Besonders vielversprechend sind Investitionen in Projekte, die das automatisierte Fahren und KIbasierte Systeme vorantreiben.“ Insgesamt verwaltet die Wagniskapital-Tochter von Bosch ein Fondsvolumen von mehr als 300 Millionen Euro.

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TECHNOLOGIETRANSFER 10 Jahre Robert Bosch Venture Capital. (Fotos: Bosch Gruppe)

Investoren ist RBVC aufgrund seiner Organisationsstruktur in der Lage, Investitionen in der lokalen chinesischen Währung Renminbi zu tätigen. Weltweit ist der VC-Arm von Bosch an fünf Standorten aktiv. Entscheidend für den langfristigen Erfolg ist das Engagement in wichtigen Technologie-Hotspots, vor allem im Silicon Valley und in Israel.

„RBVC hat sich erfolgreich neben den großen institutionellen Wagniskapitalgebern etabliert. Unser VCArm leistet durch seine wertvollen Kontakte zur Start-upSzene einen wichtigen Beitrag zur Innovationskultur und Agilität von Bosch.“ Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

Präsenz in China treibt Geschäft voran Langfristig sieht RBVC große Chancen auf dem chinesischen Markt und hat daher ein neues Büro in China eröffnet. „Mit unserem Office in Shanghai zeigen wir Präsenz in einem der dynamischsten Märkte der Welt“, sagt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von RBVC. „In China entstehen täglich Tech-Start-ups mit interessanten Produkten und Services. Durch unser lokales Engagement können wir noch aktiver in der Szene agieren.“

Open Innovation-Ansatz: Trends früher erkennen Die Investmentprofis von RBVC schauen sich in jedem Jahr die Technologien und Geschäftsmodelle von weltweit über 2 000 Start-ups an. Lediglich ein gutes Hundert davon schafft es in die engere Auswahl. „Wir investieren pro Jahr in sechs bis zehn ausgewählte Unternehmen“, sagt Philipp Rose, ebenfalls Geschäftsführer von RBVC. „Die strenge Auswahl von Start-ups folgt unserer Strategie, uns wie ein institutioneller VC auf die meist versprechenden Investitionen zu fokussieren. Doch auch der Austausch mit den anderen, nicht ausgewählten Startups ist interessant für uns, um das Innovationspotenzial von Bosch zu vergrößern.“

Ziel ist es, die Erfolgsgeschichte in China weiter fortzuschreiben und RBVC auf dem lokalen Markt als führenden Tech-Investor zu etablieren. Dabei richtet RBVC seinen Blick insbesondere auf Unternehmen, die auf den Gebieten künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT), automatisiertes Fahren, Augmented und Virtual Reality (AR/ VR) sowie Blockchain tätig sind. Bereits in den vergangenen Jahren war RBVC von Deutschland aus auf dem chinesischen Markt aktiv und hat bisher fünf Investments getätigt. Als einer der wenigen ausländischen

10 Jahre Robert Bosch Venture Capital. (Fotos: Bosch Gruppe)

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TECHNOLOGIETRANSFER Daher bringt RBVC regelmäßig junge Unternehmen in Kontakt mit operativen Bosch-Einheiten. Dadurch erhalten die Start-ups beispielsweise die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder Technologiepartner von Bosch zu werden. Durch diesen Open Innovation-Ansatz, also die gezielte Einbindung von Externen in den eigenen Innovationsprozess, können die Partner gegenseitig von ihrem Know-how und ihrer Erfahrung profitieren. Das Geschäftsmodell zeigt, dass RBVC durch sein weiterführendes Angebot zahlreiche Win-win-Situationen aufbaut: „Wir bieten neben Kapital auch Know-how und operative Unterstützung und sind direkt in der Start-up-Szene aktiv. Dadurch erkennen wir Trends und Möglichkeiten von Open Innovation deutlich früher als Technologieunternehmen ohne ein solches Engagement“, erklärt Rose.

Langfristige Investitionen in Technologien „Wir verstehen uns als eine Art Tech-Investor und diskutieren mit den Start-ups auch sehr komplexe Technologien“, ergänzt Ramesohl. „Wir sind zudem bereit, das finanzielle Risiko einer Investition in solche Technologien einzugehen.“ Das zeigt auch ein Blick auf die zehnjährige Erfolgsgeschichte von RBVC. Das aktuelle Portfolio umfasst erfolgreiche Unternehmen, die sich mit Themen wie Blockchain, IoT, Machine Learning und Halbleiterentwicklung beschäftigen. Zwei Beispiele: Der britische Prozessor-Hersteller Graphcore produziert KIHardware zur Beschleunigung von maschinellem Lernen. Das Berliner Start-up IOTA entwickelt eine Kryptowährung für automatisierte Zahlungen im Internet der Dinge – etwa an Ladesäulen für Elektroautos. Solche Geschäftsmodelle ergänzen das Portfolio der Bosch-Gruppe und zeigen das langfristige Interesse von RBVC. Die vergangenen zehn Jahre brachten auch einige erfolgreiche Exits, zum Beispiel Movidius, ein Hersteller von Bildverarbeitungsprozessoren, wurde von Intel übernommen und der Funktechnologie-Anbieter Greenpeak von Qorvo, einem Halbleiterproduzenten.

Bosch-Gruppe Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologieund Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten. Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse. Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) ist die Venture Capital Gesellschaft der Bosch-Gruppe, einem international führenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. RBVC investiert weltweit in innovative Start-up-Unternehmen in allen Entwicklungsphasen. Der Schwerpunkt der Investmenttätigkeit von RBVC liegt dabei auf Technologieunternehmen, die an Themen arbeiten, die für Bosch aktuell und künftig von Bedeutung sind. Dazu gehören insbesondere die Bereiche Automatisierung und Elektrifizierung, Energieeffizienz, Softwaretechnologien und Medizintechnik. Darüber hinaus investiert RBVC in Services und Geschäftsmodelle sowie neue Werkstoffe und Materialien mit Relevanz für die zuvor genannten Geschäftsfelder. Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbvc.com

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Robert Bosch GmbH Robert-Bosch-Platz 1 70839 Gerlingen-Schillerhöhe kontakt@bosch.de +49 711 400 40990 Unternehmenszentrale +49 711 811-0 Nicole Neuer Sprecherin für Wirtschafts- und Unternehmensthemen, Einkauf, Logistik, Informationssysteme und -Services +49 711 811-11390 nicole.neuer@bosch.com

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Sandvik Mining Rock Technology

Friedrich Hirtler trägt Verantwortung für Zentraleuropa Managing Director Sandvik Mining Rock Technology

Friedrich Hirtler hat zum 1. Juni 2018 die Geschäftsführung Zentraleuropa der Sandvik-Geschäftseinheit Mining Rock Technology übernommen. (Foto: Sandvik)

Mit Wirkung vom 1. Juni wurde Friedrich Hirtler zum Geschäftsführer der Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH berufen, nachdem er bereits seit Dezember 2017 neben seiner laufenden Funktion als Sales Manager Parts and Services die anspruchsvolle Führungsaufgabe kommissarisch übernommen hatte. In seiner neuen Position gehört er gleichzeitig dem Managementteam für das Vertriebsgebiet Nordeuropa an. Vom Sitz in Essen aus berichtet Friedrich Hirtler direkt an Ulf Johansson, Vice President Sales Area Northern Europe bei Sandvik Mining Rock Technology. Man ist davon überzeugt, mit Friedrich Hirtler die richtige Besetzung für die Schlüsselposition gefunden zu haben. Dafür spricht einerseits die umfassende Erfahrung Hirtlers, der bereits seit über 40 Jahren für Sandvik in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen tätig ist, als auch der große Rückhalt, den der neue Geschäftsführer als anerkannter Fachmann mit Führungsqualitäten bei seinen Mitarbeitern, Weggefährten und Kunden in den Schlüsselindustrien Bergbau und Rohstoffwirtschaft genießt. Friedrich Hirtler selbst hat seine neue Aufgabe und die damit verbundene Herausforderung, die Strategie des Unternehmens umzusetzen, mit Freude übernommen und betont: „Ich bin der vollen Überzeugung, dass wir mit unseren innovativen Produkten und unserem hoch qualifizierten und engagierten Team den Wachstumserwartungen des

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Konzerns entsprechen können“. Als markterfahrener Praktiker will Hirtler die Kundenorientierung nicht nur im Neugeschäft weiterhin stark fokussieren, sondern über vorbildliche „Aftermarket“-Aktivitäten zusätzlich stärken.

Sandvik Mining and Rock Technology Sandvik Mining and Rock Technology ist ein Geschäftsbereich innerhalb der Sandvik-Gruppe und ein weltweit führender Anbieter von Maschinen und Werkzeugen, Dienstleistungen und technischen Konzepten für die Bau- und Bergbauindustrie. Die Produktpalette umfasst Werkzeuge für den Gesteinsabbau, Bohrwagen, Hydraulikhämmer, Lösungen für den Schüttgutumschlag, stationäre und mobile Brech- und Siebanlagen sowie Bohrgeräte, Aushubmaschinen, Lader, Fördersysteme und Dienstleistungen für den Tiefbau. Die Umsätze 2017 beliefen sich auf ca. 3.728 Mio € und das Unternehmen beschäftigte ca. 15.000 Mitarbeiter.

Die Sandvik-Gruppe Sandvik ist ein weltweit tätiger Industriekonzern der auf fortschrittliche Produkte setzt und der in einigen Bereichen weltweit Marktführer ist - wie z.B. Zerspanungswerkzeuge, Maschinen und Werkzeuge für den Gesteinsabbau, rostfreie Materiealien, Speziallegierungen, Hochtemperaturmaterialien und Prozesssysteme. In 2017 hatte Sandvik ca. 43.000 Mitarbeiter und Niederlassungen in mehr als 150 Ländern. Der Jahresumsatz betrug ca. 9.169 Mio €.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH

SBM Prallbrecher mit technischen Führungsqualitäten! SBM hat die REMAX-Baureihe neu aufgestellt im Markt eingeführt

Eine Dreiachs-Zugmaschine und das Dolly-Transportsystem reichen für einen raschen und unkomplizierten Standortwechsel der in Grundausstattung 40 t schweren SBM REMAX 400. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

uf Baustellen mit hohem Schüttgutanfall setzen sich mobile Förderbänder A zur Haldenbeschickung durch und ersetzen den aufwendigen Versatz durch Radlader. Im idealen Fall punkten die Maschinen mit einfacher Bedienbarkeit sowie baustellentauglicher Ausführung. Die raupenmobilen Prallbrecher der REMAX-Baureihe von SBM Mineral Processing gehören bereits seit Jahren zu den Premiummodellen am Markt. Gleich durch eine Vielzahl von effizienzstarken Alleinstellungsmerkmalen behaupten sich die Anlagen äußerst erfolgreich bei den Anwendern. Die Modelle wurden kürzlich neu aufgestellt – die SBM REMAX 400 steht jetzt für die leistungsoptimierte Mittelklasse in Steinbruch und Baustoffrecycling. Gegenüber dem etablierten Vorgänger REMAX 1212 wurde das neue Modell hinsichtlich seiner schon zuvor äußerst beeindruckenden Hauptkomponenten bei Brecher, Antrieb und Transporteigenschaften noch einmal erkennbar weiter entwickelt.

Flexible Betriebsoptionen Das Herzstück der mobilen Prallbrecher von SBM liegt in ihrem speziellen Antriebskonzept. Die REMAX 400 lässt sich wahlweise dieselelektrisch oder optional rein elektrisch betreiben. Das bringt dem Anwender zwei Optionen, mit denen sich besonders die wirtschaftliche

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Effizienzoptimierung erheblich ausweiten und auf die vorhandene Betriebslogistik anpassen lässt - wahlweise autark oder alternativ über ein Anspeisen der Anlage direkt vom anliegenden Stromnetz. Bei diesem Prinzip gehört SBM zu den Pionieren und hat die Technologie über mehr als 30 Jahre in ihrer Effizienz und Betriebssicherheit auf ein Niveau gebracht, das seinesgleichen sucht robust, standfest und wartungsfrei. Diese Technik birgt daneben zudem ganz eindeutige Vorteile in der Praxis, denn es betrifft neben dem Antrieb auch die Steuerung der Anlage. Unter Verzicht auf eine Kupplung treibt ein groß dimensionierter Elektromotor den Rotor an. Die damit verbundene konsequent vollelektronische Steuerung der Brechkammer ermöglicht Reaktionszeiten im Millisekunden-Bereich, etwa bei der erforderlichen Lastabhängigen Regelung des Materialflusses und der Aufgabemenge. Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Produktionsleistung. Ein derart unmittelbarer Einfluss auf den Brecherbetrieb lässt sich durch dieselhydraulische, sowie über Kupplung direkt betriebene Antriebe systembedingt nicht realisieren.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Optimale Leistungsausbeute

Straßentransport leicht gemacht

Verantwortlich für die starke Brechleistung der SBM REMAX 400 ist der vollwertige 1300er-Brecher, der um eine geschmiedete Rotorwelle aufgebaut ist. Die Leistungsverfügbarkeit am Rotor kann durch den elektrischen Generatorantrieb kurzfristig auf bis zu 170 % gesteigert werden. Zur stufenlosen Herstellung jedes gewünschten Endproduktes verfügt der Brecher über zwei Prallschwingen und eine verstellbare Rotorumfangsgeschwindigkeit. Die vier Schlagleisten des Rotors in der REMAX 400 können zudem in unterschiedlichen Höhen eingesetzt werden, was durch versetzte Arretierungsnuten erreicht wird. Die Schlagleisten lassen sich zum Austausch spielend leicht entfernen sowie in ihren Halterungen zusätzlich drehen und wenden. Dadurch wird der Ausnutzungsgrad der Schlagleisten erheblich erweitert und beträgt jetzt bis zu 60 %.

In der Grundausstattung ohne Nachsieb kommt die Prallbrechermittelklasse von SBM auf ein Gesamtgewicht von nicht mehr als 40 t. Durch eine konsequente Harmonisierung aller Bauteile konnten die Abmessungen der Vorgängerausführung noch mal optimiert werden. Im Ergebnis steht dabei jetzt eine reduzierte Transporthöhe von nur 3,60 m bei einer Breite von maximal 3 m. Die intelligente Nutzung der kompakten Baumaße bildet die Vorraussetzung zur Realisierung einer Transportflexibilität, die im Wettbewerb in ihrer Leistungsklasse ihresgleichen sucht. Für die aktuelle Ausführung der REMAX 400 bietet SBM sein bereits bewährtes Dolly-System.

In Verbindung mit einer Einlauföffnung von 1260 x 800 mm kombinieren sich die Merkmale der REMAX 400 zu einer Durchsatzleistung von bis zu 400 t/h. Dafür wurde auch die auch die Peripherie entsprechend überarbeitet. Alle Übergabestellen sind so großzügig dimensioniert, das vom Brecherausgang bis zum Materialaustragsband keine Engstellen auftreten. Die optimierte Vibrationsabzugsrinne des SBM Prallbrechers ist mit verschleißresistentem Edelstahl ausgekleidet.

Dabei reicht jetzt eine ebenfalls gewichtsoptimierte Dreiachs-Ausführung für den Transport – quasi auf eigner Achse. Damit bietet SBM eine simple wie kostengünstige Lösung für unkomplizierte Standortwechsel. Die raupenmobile Brechanlage ist ohne Umbauten, Demontagen oder Bewilligungsverfahren binnen kürzester Zeit straßentauglich, was die Verwendung des leistungsstarken Prallbrechers selbst bei kleineren Baustellen wirtschaftlich macht.

Eine Dreiachs-Zugmaschine und das Dolly-Transportsystem reichen für einen raschen und unkomplizierten Standortwechsel der in Grundausstattung 40 t schweren SBM REMAX 400. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Für jeden Einsatz optimierbar Erweitern lassen sich die Einsatzmöglichkeiten der REMAX 400 durch eine Vielzahl durchdachter Zusatzoptionen, die alle von SBM konzipiert auf den Prallbrecher zugeschnitten wird. Sie reichen von der Mahlbahn, einer Nachsiebeinheit in 1- oder 2-Deckausführung, deren spezielle Bananenform im Siebdeck eine sortenreine Klassierung des Endprodukts gewährleistet über eine Windsichtung des Überkorns. Hervorzuheben ist bei der Aufbereitung der hydraulisch höhenverstellbare Überbandmagnetabscheider. Die Steuerung der Anlage kann intuitiv per Fernbedienung erfolgen und ermöglicht eine optionale Fernwartung mit Modem sowie externe Visualisierung mittels Tablet. MFB-Serie bietet der Hersteller eine Umrüstung auf den vollelektrischen Bandantrieb, die auch nachträglich und temporär installierbar ist. Die Umbauzeit auf die elektrisch betriebenen Antriebstrommeln werden mit maximal 2 h beziffert. Dadurch erreichen die mobilen Schwerlast-Haldenbänder von Moerschen eine für diese Maschinenart bisher nicht gekannte Flexibilität und lassen sich bei Bedarf so noch besser in die gesamte Prozesskette der Bauschutt- oder Natursteinverwertung zwischen Brecherzerkleinerung und Abverladung integrieren. Das macht die Anlagen gerade beim Einsatz dieselelektrischer Brecher interessant. „Mit dieser multipower-Option kombinieren wir alle praxistauglichen Möglichkeiten, die speziell den Anforderungen auf dem deutschen Markt geschuldet sind,“ erklärt Sven Brookshaw, Geschäftsführer der Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH. Für die Umsetzung der Anlage steht nämlich weiterhin ohne Unterbrechung der Dieselantrieb zur Verfügung. Das geländetaugliche Kettenlaufwerk ermöglicht dabei eine Steigfähigkeit bis 46°. In Verbindung damit sorgt der tiefe Schwerpunkt der Anlagen für eine zuverlässige seitliche Stabilität beim Fahren bis über 10° Neigung. Für die Steuerung steht serienmäßig eine Kabelfernbedienung zur Verfügung.

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Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH ist seit 2018 selbstständiger Bestandteil der Moerschen Unternehmensgruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Willich-Anrath. Das Unternehmen Moerschen wurde 1842 gegründet und wird heute von Norbert Moerschen in vierter Generation als Familienunternehmen geleitet. Der Ableger Mobile Aufbereitung GmbH beschäftigt sich mit Verkauf und Vermietung von mobilen Siebmaschinen, Brechern und Förderbändern für die mineralische Rohstoff- und Recyclingindustrie. Neben Werksvertretungen für die Marken TEREX Finlay, TEREX MPS und SBM Mineral Processing entstehen mit dem WASH-BEAR und raupenmobilen Förderbändern auch eigene Produkte. Im Bereich des stationären Anlagenbaus, Service und Reparaturarbeiten für Kieswerke steht die Moerschen GmbH. Weitere selbstständige Unternehmenszweige sind die Moerschen Elektrotechnik GmbH sowie die NEC New Energy International GmbH. Durch die Möglichkeiten im Unternehmensverbund der Moerschen-Gruppe nutzen alle Teilebereiche die vielfältigen Synergien zur bedarfsgerechten Lösung der Aufgabenstellungen im Sinne der Kunden und Partner. Weitere Informationen unter www.moerschengmbh.de.

MEHR INFORMATIONEN UND KONTAKT: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Lerchenfeldstraße 76 D-47877 Willich-Anrath Mariola Schulz Tel: +49 2156 49655-0 Fax: +49 2156 49655-55 MS@moerschengmbh.de

Die raupenmobilen Prallbrecher der REMAX-Baureihe von SBM Mineral Processing gehören bereits seit Jahren zu den Premiummodellen am Markt. Gleich durch eine Vielzahl von effizienzstarken Alleinstellungsmerkmalen behaupten sich die Anlagen äußerst erfolgreich bei den Anwendern. Die Modelle wurden kürzlich neu aufgestellt – die SBM REMAX 400 steht jetzt für die leistungsoptimierte Mittelklasse in Steinbruch und Baustoffrecycling. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH

Kompakte Backenbrecher neu definiert

Terex Finlay unterstreicht auch 2018 seinen technologischen Führungsanspruch bei mobilen Primärbrechern

Auf diese Maschine hat die Branche gewartet: Der kompakte, leistungsstarke Backenbrecher Terex Finlay J-960 wurde für das Modelljahr 2018 an entscheidenden Bereichen optimiert. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

I

m Markt der mobilen Aufbereitungsanlagen hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere ein Bedarf an kompakten Geräten herausgebildet. Diese ermöglichen es auch kleinen und mittelständigen Betrieben am eigenen Standort, als auch auf der Baustelle, Gestein sowie Abbruch aufzubereiten und zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können. Die Prozesskette beginnt mit leistungsstarken Primärbrechern. In dieses Segment ist Terex Finlay mit seiner J-Serie gestoSSen und hat hier seine führende Position am Markt über die letzten Jahren konsequent ausgebaut und weiter entwickelt. Als kleinstes Modell der Baureihe definiert der raupenmobile Backenbrecher J-960 eine perfekte Kombination aus der Mobilität einer kompakten Anlage und der vollwertigen Leistungsfähigkeit eines kompromisslosen Allrounders. Für 2018 wurde die ganze Palette konsequent überarbeitet.

Arbeit im Fluss halten Dabei liegt der Fokus bewusst auf der robusten Verarbeitung und einfacher Bedienung. Der J-960 verfügt über eine ganze Reihe von Merkmalen seiner großen Pendants, mit denen sich Terex Finlay über Jahrzehnte den Rang eines Pioniers in der mobilen Aufbereitungstechnik erarbeiten konnte. Die Anlage ist serienmäßig mit einem integriertem Schwerlast-Vibrationsaufgeber (VGF) ausgestattet, dessen variabel einstellbare Geschwindigkeit eine kontinuierliche Beschickung ermöglicht. Diese erfolgt über einen großzügig dimensionierten Aufgabetrichter von 3,6 m³. Ein massives, gestuftes Spaltrost der Aufgaberinne nivelliert das Material wirkungsvoll und sorgt für eine optimale Verteilung bis zum Erreichen der Brechkammer.

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Der Feinanteil bis 50 mm wird hier bereits abgesondert und kann über einen Bypass wahlweise dem Materialfluss zugeführt, oder über das Seitenaustragsband dem Prozess entnommen werden. So wird der Verschleiß in der Brechkammer reduziert und im Zusammenspiel mit einer optimalen Einlaufgeometrie eine Gesamtleistung von 250 t/h erreicht.

Bewährt und leistungsstark Das Herzstück beim J-960 besteht aus einem bewährten Einschwingen-Brecher mit Direktantrieb. Er bildet eine einmalige Symbiose aus einfacher robuster Technik

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NEUHEITEN & REPORTAGEN mit hohen Durchsätzen und Zerkleinerungsgraden. Die Brechkammer verfügt über eine Einlassöffnung von 900 x 600 mm. Als besonders bemerkenswertes konstruktives Element hat Terex Finlay einen hydraulischen Zusatzantrieb integriert, mit denen die Brechbacke reversierbar ist. Die Brechspalteinstellung (CSS) erfolgt über eine wirkungsvolle hydraulische Keilverstellung. Die simple Einstellung kann innerhalb von wenigen Minuten erfolgen, wodurch Stillstandzeiten erheblich minimiert werden können. Für die Gewährleistung der gewünschten flexiblen Einsatzmöglichkeiten bietet Terex Finlay mehrere Optionen an Brechbackenprofilen, mit denen sich der J-960 an verschiedene Anforderungsszenarien in der Natursteinaufbereitung oder bei Recyclinganwendungen anpassen lässt. Hier nutzt der Hersteller gezielt die Synergien aus größeren Baureihen und hohen Stückzahlen zur Entwicklung optimaler Detaillösungen für alle Anlagen.

Optimiert bis ins Detail Die neue Modellgeneration wurde in vielen Merkmalen konsequent auf das Einsatzprofil mit hohen Kapazitäten und Zerkleinerungsgraden im Steinbruch, sowie in der Recyclingbranche optimiert. „Wir haben die Produktionszeit

des Vorgängers genutzt und bei den Berichten der Kunden und Anwender genau zugehört,“ erläutert Sven Brookshaw, Terex Finlay Händler für weite Teile NordWestdeutschlands. Als ein Ergebnis dieses Dialogs befindet sich jetzt an der Übergabe der Brechkammer zum Abzugsband eine hydraulisch verstellbare Deflektorplatte, die als Fallschutz für den Gurt gegen scharfkantige und nicht brechbarer Störstoffe fungiert. Mit diesem simplen Eingriff kombiniert Terex Finlay beim J-960 wirkungsvoll die Effizienz eines Abzugsbandes mit der Sicherheit einer Vibrationssrinne. Das Austragsband ist hydraulisch absenkbar und kann optional mit Bandwaage und Beregnungsanlage versehen werden. Da es mit einer Steckverbindung am Brecher befestigt ist, kann es in ganz abgesenkter Position zu Wartungszwecken einfach gelöst werden.

Kurze Rüstzeit Die bis ins Detail perfekt aufeinander abgestimmte Komposition der Gesamtmaschine ermöglicht so kompakte Baumaße, das genehmigungsfreie Transporte zwischen den Einsatzorten möglich sind. Neben dem geringen Gewicht von nur 29 t steht dafür auch die Breite von

Beispielhafte Servicefreundlichkeit im Detail: Das Austragsband ist eingesteckt und kann zur Wartung einfach demontiert werden. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN nicht mehr 2,4 m. Vor Ort kann der Einsatz zudem nahezu ohne Montageaufwand erfolgen. Dazu hat die leichte Bedienbarkeit bei Terex Finlay Tradition und wurde für den J-960 optimiert umgesetzt. Die Grundeinstellungen sind intuitiv gehalten und der Brecher startet alle Funktionen automatisch mit nur einem Knopfdruck. „Die gesamte Inbetriebnahme nach dem Abladen kommt dem `Plug and Play-Prinzip’ schon sehr nahe.“ weiß Sven Brookshaw. Diese Feature ist gerade für die Vermietung der Geräte von großer Wichtigkeit, da die Maschinen häufig umgesetzt und von ständig wechselndem Personal bedient werden müssen.

Hoher Werterhalt Einen weiteren Vorteil hat Herr Brookshaw mit Freude beobachtet: Der Name Terex Finlay steht für globale Akzeptanz, was sich vorteilhaft auf den Wiederverkaufswert von Gebrauchtmaschinen auswirkt. „Wenn wir einen gebrauchten Brecher inserieren ist es nicht ungewöhnlich, auch Anfragen aus dem Nahen Osten zu erhalten. Nicht ohne Grund verbaut Terex Finlay auch im neuen J-960 einen Dieselantrieb Caterpillar C7.1, der gleichsam für sparsame Zuverlässigkeit, wie weltweite Verfügbarkeit steht.“ erklärt Sven Brookshaw und fügt hinzu: „Die Kunden werden überrascht sein vom guten Preis-Leistungsverhältnis, das bei Terex Finlay auch aus dem Grund realisiert werden kann, da ein weltweit tätiges Unternehmen natürlich mit hohen Stückzahlen punkten kann. Das war beim bisherigen J-960 so und wird auch bei der Neuauflage nicht anders sein.“ Und sollte doch mal ein Problem auftreten, sind alle Maschinen von Terex Finlay serienmäßig mit T-Link; dem Telemetriesystem aus dem Hause Finlay; ausgerüstet. Das ermöglicht Ferndiagnosen und reduziert Ausfallzeiten.

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Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH ist seit 2018 selbstständiger Bestandteil der Moerschen Unternehmensgruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Willich-Anrath. Das Unternehmen Moerschen wurde 1842 gegründet und wird heute von Norbert Moerschen in vierter Generation als Familienunternehmen geleitet. Der Ableger Mobile Aufbereitung GmbH beschäftigt sich mit Verkauf und Vermietung von mobilen Siebmaschinen, Brechern und Förderbändern für die mineralische Rohstoff- und Recyclingindustrie. Neben Werksvertretungen für die Marken TEREX Finlay, TEREX MPS und SBM Mineral Processing entstehen mit dem WASH-BEAR und raupenmobilen Förderbändern auch eigene Produkte. Im Bereich des stationären Anlagenbaus, Service und Reparaturarbeiten für Kieswerke steht die Moerschen GmbH. Weitere selbstständige Unternehmenszweige sind die Moerschen Elektrotechnik GmbH sowie die NEC New Energy International GmbH. Durch die Möglichkeiten im Unternehmensverbund der Moerschen-Gruppe nutzen alle Teilebereiche die vielfältigen Synergien zur bedarfsgerechten Lösung der Aufgabenstellungen im Sinne der Kunden und Partner. Weitere Informationen unter www.moerschengmbh.de.

MEHR INFORMATIONEN UND KONTAKT: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Lerchenfeldstraße 76 D-47877 Willich-Anrath Mariola Schulz Tel: +49 2156 49655-0 Fax: +49 2156 49655-55 MS@moerschengmbh.de Auf diese Maschine hat die Branche gewartet: Der kompakte, leistungsstarke Backenbrecher Terex Finlay J-960 wurde für das Modelljahr 2018 an entscheidenden Bereichen optimiert. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH

Aufbereitungstechnik zum Anfassen

Moerschen Mobile Aufbereitung lud zur Hausmesse nach Wölfersheim bei Frankfurt / Main

Die Maschinen auf der Hausmesse von Moerschen Mobile Aufbereitung waren im praktischen Einsatz hautnah zu sehen. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

uch zwischen den internationalen Messeterminen gab es Neuheiten und A Weiterentwicklungen im Maschinenbereich. Das war Grund genug, auch im kleineren Rahmen konzentriert moderne und aktuelle Typen im Einsatz zu

präsentieren: Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH lud ein zur Hausmesse. Als Veranstaltungsort hat sich Geschäftsführer Sven Brookshaw für den südlichen Bereich seiner Händlerregion entschieden. Am 08. und 09.06.2018 standen die Tore offen beim Abbruch- und Recyclingspezialisten ABC Lindt, der zugleich sein 30 jähriges Jubiläum feierte. Vom Hauptsitz in Willich aus bot Moerschen Mobile Aufbereitung einen beeindruckenden Überblick seiner reichhaltigen Produktpalette in Wölfersheim auf. Mit der frisch überarbeiteten Weiterentwicklung der Schwerlastsiebanlage TEREX FINLEY 883+ stellte die meist verkaufte Anlage dieses Typs ihre optimierten Kapazitäten und vielseitigen Verwendungsoptionen im praktischen Einsatz unter Beweiß. Das Gleiche galt für den ebenfalls kürzlich vom Hersteller neu optimiert aufgestellten Premiumprallbrecher SBM REMAX 300 – als Nachfolger des bewährten Remax 1111. Neben der effizienten Leistungsumsetzung und hohen Verarbeitungsqualität stehen hier einfache Bedienung und Transporteigenschaften als Alleinstellungsmerkmale im

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Fokus. Darüber hinaus präsentierte Moerschen erstmals seine neue Baureihe der raupenmobilen Haldenbänder mit dem MOERSCHEN 20/90K. Mit dem am Markt einzigartigen Leichtstoff-Abscheider WASH-BEAR brachte Moerschen eine weitere Eigenentwicklung auf die Hausmesse. Die kompakte leistungsstarke Anlage trennt als robuste einfache Konstruktion effizient Recyclingstoffe im Schwimm-Sink-Verfahren. Neu im Portfolio von Moerschen Mobile Aufbereitung, war der ARJES IMPAKTOR 250 zu sehen. Dieser auf dem Markt in dieser Form einzigartige Doppelwellenbrecher präsentierte sich im Einsatz als kompaktes Multitalent in der Primärzerkleinerung mit beeindruckender Technik für kleinere und mittlere Unternehmen.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Flankiert wurden die mobilen Aufbereitungsmaschinen durch eine Reihe von Beschickungsmaschinen von Caterpillar. Hierzu trug als Durchführungspartner die Zeppelin Niederlassung Hanau modernste Radlader und Bagger bei. Weiter abgerundet wurden die Maschinenvorführungen durch die Produkte von VTN Anbaugeräten. Auf der Messe in Wölfersheim waren verschiedene Typen vertreten, die aus den Bereichen Brechlöffel, Siebtrommeln und –schaufeln sowie Pulverisierer und Hydraulikhämmern kommen. In der Gesamtheit konnten praxisnahe Arbeitsabläufe mit einem Überblick modernster Anlagen der mobilen Aufbereitung von Mineralgemischen der Natursteinverarbeitung wie Recyclingwirtschaft hautnah erlebt werden. Das aufwendige Rahmenprogramm bestand aus einem Mix aus Unterhaltung und Bewirtung. An beiden Tagen wurden unter anderem von 12:00 bis 15:00 Uhr vor Ort Spanferkel gegrillt. Eine Tombola versprach neben vielen kleinen Gewinnen einen Hauptgewinn in Form einer Reise nach Dublin plus einer Werksbesichtigung bei Terex Finlay im nordirischen Omagh.

Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH ist seit 2018 selbstständiger Bestandteil der Moerschen Unternehmensgruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Willich-Anrath. Das Unternehmen Moerschen wurde 1842 gegründet und wird heute von Norbert Moerschen in vierter Generation als Familienunternehmen geleitet. Der Ableger Mobile Aufbereitung GmbH beschäftigt sich mit Verkauf und Vermietung von mobilen Siebmaschinen, Brechern und Förderbändern für die mineralische Rohstoff- und Recyclingindustrie. Neben Werksvertretungen für die Marken TEREX Finlay, TEREX MPS und SBM Mineral Processing entstehen mit dem WASH-BEAR und raupenmobilen Förderbändern auch eigene Produkte. Im Bereich des stationären Anlagenbaus, Service und Reparaturarbeiten für Kieswerke steht die Moerschen GmbH. Weitere selbstständige Unternehmenszweige sind die Moerschen Elektrotechnik GmbH sowie die NEC New Energy International GmbH. Durch die Möglichkeiten im Unternehmensverbund der Moerschen-Gruppe nutzen alle Teilebereiche die vielfältigen Synergien zur bedarfsgerechten Lösung der Aufgabenstellungen im Sinne der Kunden und Partner. Weitere Informationen unter www.moerschengmbh.de.

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Die Maschinen auf der Hausmesse von Moerschen Mobile Aufbereitung waren im praktischen Einsatz hautnah zu sehen. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH

Pionier bei Schwerlastsieben – führend in der Performance Die leistungsstarke TEREX FINLAY 883+ punktet mit einmaliger Einsatzvielfalt

Beispielaufbereitung: Bauschuttzerkleinerung mittels Backenbrecher J 1170, danach Nachklassierung in drei Fraktionen mittels Finlay 883+. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

aupenmobile Schwerlastsiebe gehören zu den Schlüsselgeräten in R der Aufbereitung von Naturstein und Recyclingbaustoffen. Kaum ein Hersteller kann hier auf eine gröSSere Expertise verweisen als TEREX FINLAY. Mit dem Mittelklassemodell 883+ verfügt der Hersteller über eine ausgereifte Universalanlage, bei der die Leistungsmerkmale für sich sprechen.

Einzigartige Erfahrung Seit Entwicklung der Baureihe 883 im Jahr 2003 hat sie es zu einer der meistverkauften Anlagen dieser Art gebracht – und den Hersteller TEREX FINLAY zu einem der Pioniere im Segment. Die lange Erfahrung mit einer der ersten raupenmobilen Schwerlastsiebe auf dem Weltmarkt wurde 2014 mit der Überarbeitung zur TEREX FINLAY 883+ auf ein neues Niveau gehoben. Auch diese Weiterentwicklung bestätigte den Erfolg und konnte sich bei den Anwendern durchsetzen. Seither hat die Anlage nichts von ihrer führenden Marktstellung eingebüßt und das hat seine Gründe: Der 2-fach gelagerte freischwingende Siebkasten ist modular aufgebaut und verfügt über ein jeweils 4,8 m x 1,5 m großes Ober- und Unterdeck. Sie können optional mit Bofor-Rosten, Maschensieben, Harfensieben, Lochblechen und Fingersieben ausgestattet

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Auf Basis der bewährten 883+ kommt zum Ende des Jahres eine „TRIPLE SHAFT“-Ausführung auf den Markt. Das Kernstück der Anlage sind drei gegenläufig rotierende Wellen. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN werden, um die Einsatzeffizienz optimal anpassen zu können. Die Austragsseite des Siebkastens lässt sich um einen halben Meter anheben, um hier einen einfachen Zugriff zu ermöglichen. Das Bananenprofil des Unterdecks maximiert die Siebleistung für Feinkorn. Zusätzlich kann der Siebwinkel zwischen 13° und 19° hydraulisch eingestellt werden. Über einen großen 7 m³-Aufgeber mit Plattenband kann die TEREX FINLAY 883+ direkt beschickt oder als Sekundärsieb mit einem Brecher in Reihe gesetzt werden. Im Ergebnis steht mit der TEREX FINLAY 883+ eine universelle Hochleistungssiebanlage, der für eine Kapazität von 500 Tonnen pro Stunde ein Caterpillar C4.4; Constant Speed mit nur 130 PS völlig ausreicht. Der genügsame Antrieb ist Teil des Gesamtkonzeptes, das die Maschine auf nur 32 Tonnen Gewicht bringt. Damit kann die Anlage ohne Sondergenehmigung umgesetzt werden – was im Mietgeschäft unerlässliche Voraussetzung ist.

Einzigartige Optionen Bei der Schwerlastsiebanlage 883+ paart sich einfache Bedienung mit flexiblen Einsatzvariationen zu einer Kombination, die auf dem Markt ihresgleichen suchen kann. Schon die Basisausführung arbeitet perfekt in den meisten Anwendungsbereichen in Steinbruch oder Kiesgrube, sowie bei der Verarbeitung von Bauschutt

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oder RecyclingAbfällen. Auf dem gleichem Chassis bietet TEREX FINLAY zusätzliche Varianten an und schafft damit eine sonst unerreichte Modellvielfalt. Mit der 883+ „SPALECK“ steht ein einzigartiges Design zur Verfügung. Im oberen kaskadenförmig angeordneten Siebdeck mit 3D- Segmenten wird eine Auflockerung und Umwälzung des Produktes erreicht und die darunter liegenden Spannwellensiebmatten geschützt. Im Unterdeck stauchen und spannen über einen Unwuchtantrieb zwei zueinander in gleicher Frequenz bewegende Rahmensysteme die Siebmatten. Diese Relativbewegung der beiden Rahmen zueinander bewirkt einen Trampolineffekt in den Matten. Das ermöglicht eine betriebszuverlässige Klassierung von klebrigen und feuchten Materialien. Die TEREX FINLAY 883 SPALECK kombiniert damit zwei Systemlösungen in einer Maschine und macht die Anlage zur Komplettlösung für sehr siebschwieriges Aufgabegut. Zusätzlich verfügt die gesamte 883+-Baureihe über eine Option, mit der die Flexibilität noch einmal ganz erheblich ausgeweitet wird. Mit dem „DUAL POWER“-System steht dem Schwerlastsieb eine zweite Antriebsvariante zur Verfügung. Mit der Option kann die 883+ über eine Netzstromversorgung als elektrisch angetriebene Die Terex Finlay 883 Spaleck ist die beste der mobilen Sieb- und Trenntechnologien. Das Herzstück der Anlage bildet der in Deutschland entworfene und konstruierte Hochleistungs-Recyclingabfallsiebkasten mit zwei Decks und dem Spannwellensieb Elastica. (Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Maschine betrieben werden. Dazu wird ein elektrisches Hydraulikpowerpack mit 2 x 36 kW verbaut. Für besonders anspruchsvolle Herausforderungen hat TEREX FINLAY jetzt eine weitere Variante angekündigt. Zum Ende des Jahres kommt auf Basis der bewährten 883+ eine „TRIPLE SHAFT“-Ausführung auf den Markt. Das Kernstück der Anlage sind drei gegenläufig rotierende Wellen. Sie versetzen den Siebkasten in eine dreidimensionale Rüttelbewegung, Dadurch ergeben sich bislang nicht erreichte G-Kräfte mit optimierten Frequenzgängen. Schon die bisherige Standardanlage TEREX FINLAY 883+ zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch schwer separierbare Materialien verarbeiten zu können. Diese Eigenschaften werden jetzt durch die Dreiwellentechnologie noch einmal entscheidend optimiert, so dass sie für die komplette Bandbreite an Aufgabematerialien geeignet ist. „Damit stößt die bewährte Schwerlastsiebanlage noch mal in eine neue Dimension vor,“ zeigt sich Sven Brookshaw, Geschäftsführer der Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH beeindruckt und fügt hinzu: „Wir konnten die Anlage bereits bei einer internen Prototypenvorschau intensiv im praktischen Einsatz in Augenschein nehmen. Sie wird den technologischen Führungsanspruch von TEREX FINLAY festigen.“ Seit Ankündigung wird die neue Variante bei erfahrenen Anwendern neugierig erwart. Fred Kock, Geschäftsführer von der Emscher-Lippe Sanierungs GmbH: „ Seit 2015 setzen wir täglich eine TEREX FINLAY 883+ für die Aufbereitung extrem bindiger Materialien ein, dank umfangreicher Tests konnte uns das Produkt seinerzeit überzeugen. Wir sind sehr zufrieden mit der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Maschine, deswegen verrichtet seit kurzem auch neben der 883+ ein J960 Backenbrecher ebenfalls von TEREX-Finlay seinen Dienst auf unserem Platz. Wir blicken mit großer Spannung auf die nächste 883+ Variante mit der neuen 3-Wellen Technik und freuen uns auf erste Versuche gerade in unseren schwierigen Böden.“

für die Ersatzteilversorgung und den Service vor Ort.“ Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass einige der Produktoptionen bei der 883+ auch auf das Basischassis durch Austausch nachgerüstet werden können. So hat auch Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH für seinen Top-Seller einen Spaleck-Siebkasten sogar als Mietausrüstung auf Lager.

Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH ist seit 2018 selbstständiger Bestandteil der Moerschen Unternehmensgruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Willich-Anrath. Das Unternehmen Moerschen wurde 1842 gegründet und wird heute von Norbert Moerschen in vierter Generation als Familienunternehmen geleitet. Der Ableger Mobile Aufbereitung GmbH beschäftigt sich mit Verkauf und Vermietung von mobilen Siebmaschinen, Brechern und Förderbändern für die mineralische Rohstoff- und Recyclingindustrie. Neben Werksvertretungen für die Marken TEREX Finlay, TEREX MPS und SBM Mineral Processing entstehen mit dem WASH-BEAR und raupenmobilen Förderbändern auch eigene Produkte. Im Bereich des stationären Anlagenbaus, Service und Reparaturarbeiten für Kieswerke steht die Moerschen GmbH. Weitere selbstständige Unternehmenszweige sind die Moerschen Elektrotechnik GmbH sowie die NEC New Energy International GmbH. Durch die Möglichkeiten im Unternehmensverbund der Moerschen-Gruppe nutzen alle Teilebereiche die vielfältigen Synergien zur bedarfsgerechten Lösung der Aufgabenstellungen im Sinne der Kunden und Partner. Weitere Informationen unter www.moerschengmbh.de.

MEHR INFORMATIONEN UND KONTAKT: Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH Lerchenfeldstraße 76 D-47877 Willich-Anrath Mariola Schulz Tel: +49 2156 49655-0 Fax: +49 2156 49655-55 MS@moerschengmbh.de

Einzigartige Verfügbarkeit Wie bei kaum einem anderen Modell ermöglicht bei der raupenmobilen Schwerlastsiebanlage 883+ eine Kette aufeinander abgestimmter Logistikprozesse zwischen Hersteller und Händler eine kurzfristige Verfügbarkeit auch auf dem deutschen Markt. Sven Brookshaw: „Gerade bei der 883+ stehen wir für kurze Lieferzeiten ein, um den heutigen Kundenansprüchen schnellstmöglich gerecht zu werden. Das gilt neben Neumaschinen natürlich auch

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NEUHEITEN & REPORTAGEN RUBBLE MASTER HMH GmbH

Mit RM 90GO! am neuesten Stand der Technik

Halbeisen & Prast KG ist seit 20 Jahren mit RUBBLE MASTER erfolgreich

Das RM GO! Prinzip steht für die einfache und intuitive Bedienbarkeit der RM Prallbrecher. Das macht den RM 90GO! so perfekt für Vermietung – so wie hier in Feldkirch. (Fotos: RUBBLE MASTER HMH GmbH)

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gal ob hoch oben am Berg mit Naturstein oder im Tal im Recycling: Mit dem flexiblen RM 90GO! ist die Halbeisen & Prast KG für jeden Einsatz bestens gerüstet. Die innovativen Features am RM Brecher erleichtern den Arbeitsalltag und sparen Geld. So amortisiert sich die Investition rasch. Immer wieder entscheidet sich Günter Prast, Geschäftsführer der Erdbausparte des Vorarlberger Unternehmens Halbeisen & Prast KG, für RUBBLE MASTER Brecher. 1999 begann er mit dem hakenmobilen RM60 das Recyclinggeschäft in Dornbirn, Bregenz, Feldkirch und Bludenz aufzubauen. „Wir haben klein begonnen und viele Aufträge im Güterwegebau auf 2000 m und höher abgewickelt“, erinnert sich Günter Prast an die Anfänge. Das Thema Recycling und Aufbereitung von Naturstein vor Ort nahm zu und wurde immer lukrativer, so dass er sechs Jahre später einen neuen größeren RM Prallbrecher kaufte: den RM 80. Hatte er beim kleineren Modell noch verschiedene Hersteller genau verglichen, war die Entscheidung beim Neukauf klar: „Das Produkt und das Service bei RUBBLE MASTER passt einfach,“ erklärt Prast. Außerdem sei die Leistung der RM Brecher und die Qualität des Endkorns mit jeder technischen Neuerung noch besser geworden. Er muss es wissen, denn mit dem RM 80GO! und seit zwei Jahren mit dem RM 90GO! hat er alle technischen Innovationen und Entwicklungen von RUBBLE MASTER direkt miterlebt, vor allem der Sprung von RM 80GO! auf RM 90GO! bringt im Alltag viele Vorteile:

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„Mit dem neuen schwenkbaren Rückführband können wir zwei verschiedene Fraktionen produzieren. Es sind aber auch noch viele weitere Kleinigkeiten, die sich verbessert haben und im Alltag viel Zeit sparen. Beispielsweise hat das Brechergehäuse jetzt nur mehr zwei statt zehn Schrauben.“ Diese vielen kleinen innovativen Features machen RM Prallbrecher intuitiv und einfach bedienbar und sind als RM GO! Prinzip bekannt. Wegen dieser einfachen Bedienbarkeit sind RM Brecher in der Vermietung beliebt.

Asphalt brechen für Hilti & Jehle Der RM 90GO! läuft bei Halbeisen & Prast rund 800 Stunden im Jahr und ist großteils für eigene Projekte im Einsatz. Für 20 % des Jahres wird er aber auch an Kunden vermietet, wie beispielsweise heuer im April an Hilti & Jehle, das bekannte Bau-Unternehmen aus Feldkirch. „Der RM 90GO! war für drei Wochen direkt vor Ort und hat 15.000 Tonnen Asphalt gebrochen. Das Material wird als Zuschlagsstoff wiederverwertet,“ sagt Prast.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Sich auf das Produkt und den Service verlassen zu können, ist sowohl bei eigenen Projekten aber auch im Einsatz mit Mietkunden besonders wichtig. „24-h-Service stimmt bei RUBBLE MASTER wirklich! Selbst Garantiesachen werden problemlos abgewickelt, wenn sie auftreten.“ Gewährleistet wird dies durch zuverlässige Vertriebspartner vor Ort. So stellt die Laurer Baumaschinen GmbH & Co KG mit Sitz in Jenbach sämtliche Ersatzteillieferungen und Serviceleistungen rasch sicher.

Über die Halbeisen & Prast KG • Gründung „Halbeisen Transporte“ 1965 durch Ernst Halbeisen mit zwei LKW • 1992 Erweiterung um die Sparte Erdbau durch Einstieg von Schwiegersohn Günter Prast • 1999 Einstieg in das mobile Recycling und Brechen von Naturstein mit dem RM 60 • 2005 Umstieg auf dem RM 80 • 2009 Umstieg auf den RM 80GO! • 2017 Umstieg auf den RM 90GO!, mittlerweile 25 Mitarbeiter

Wertbeständiges Investment Auch wenn Halbeisen & Prast mittlerweile unter anderem Asphalt und Beton recyceln, wird immer noch viel Hartgestein und Bachmaterial gebrochen. So ist der RM 90GO! seit einigen Wochen wieder in den Bergen unterwegs. Bei einem Speicherseeprojekt in Latschau werden 10.000 to Gestein aufbereitet und direkt vor Ort für den Straßenbau wiederverwendet. Speziell auf entlegeneren Baustellen macht es sich bezahlt, dass RM Brecher so verlässlich sind und aus hochwertigen Komponenten gebaut werden. Stehzeiten werden so auf ein Minimum reduziert. Der hohe Qualitätsanspruch in der Fertigung macht sich aber auch bezahlt, wenn man seinen RM Brecher auf die nächste Generation umtauschen will: „Ein RUBBLE MASTER hält seinen Wert und lässt sich gut weiterverkaufen“, sagt Prast.

Über RUBBLE MASTER HMH GmbH Zu einer Zeit als andere zaghaft begannen über das Recycling von Baurestmassen nachzudenken, gründete Gerald Hanisch 1991 RUBBLE MASTER. Dem Visionär Hanisch gelang es vor mehr als 25 Jahren, eine innovative Maschine zu entwickeln. 1992 präsentierte RUBBLE MASTER die erste Brechanlage für das Recycling von Baurestmassen (Reste aus der Ziegelproduktion, Asphaltoder Betonabbruch). Das so gewonnene Wertkorn findet beispielweise als Tennisplatzbelag oder Füllmaterial Verwendung. Der Durchbruch gelang dem Weltmarktführer dann im Jahr 1997. Mit einer Exportquote über 97 % ist RM mit derzeit 80 Vertriebspartnern in rund 110 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. Neben den Kernmärkten Zentraleuropa und Nordamerika betreibt das Unternehmen auch in Osteuropa und Russland, Asien, Afrika und Südamerika eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Weitere Infos unter www.rubblemaster.com

Der vielseitige RM 90GO! produziert in unterschiedlichen Materialien einen hohen Durchsatz mit perfekt kubischem Endkorn. (Fotos: RUBBLE MASTER HMH GmbH)

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: RUBBLE MASTER HMH GmbH Im Südpark 196 4030 Linz Tanja Kobler Event and PR Manager tanja.kobler@rubblemaster.com T.: +43 732 73 71 17 – 312 Mobile: +43 664 96 21 816

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NEUHEITEN & REPORTAGEN C. Christophel GmbH

Björn Kraus´ neuer RM90Go!

Bau-Kraus aus Fröndenberg setzt auf bewährte Technik von Christophel

Björn Kraus´ neuer RM90Go! mit Nachsieb und Überkornrückführung (Foto: Christophel)

ls Björn Kaus 2001 sein „1-Mann-Galabau-Unternehmen“ in Menden gründete, A hatte er noch keine Vorstellung, wohin das Ganze führen sollte. Schon nach fünf Jahren erweiterte er sein Unternehmen um ein zweites Standbein - dem

StraSSenbau. Doch das sollte noch lange nicht die letzte Erweiterung sein. 2013 kam der Umzug nach Fröndenberg auf das neue 8.000 m² groSSe Betriebsgelände. Hier gab es nun genug Platz für die nächste Expansion: die Aufbereitung der anfallenden Materialien und deren Lagerung wurden realisiert. In der Anfangszeit mietete Björn Kraus noch regelmäßig Sieb- und Brechtechnik für die neuen Aufgaben. Doch zu oft waren keine passenden Geräte vorfügbar, wenn er sie dringend brauchte. So entschied Björn Kraus sich 2016 dazu, in eine eigene Bauschutt-aufbereitung zu investieren. Kraus fand den Kontakt zu Simon Moers, dem zuständigen Verkaufsmitarbeiter der Firma Christophel, um mit ihm und seiner Hilfe die richtige Auswahl zu treffen. Die Anlage sollte mobil sein, ideal für Asphalt, denn der machte ca. 50% seines anfallenden Materials aus. Die Bedienung sollte möglichst einfach sein, und der Transport musste mit dem Warrior800 und RM90 Go! im Gespann bei Björn Kraus (Foto: Christophel)

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vorhandenen 3-Achs Tieflader zu bewältigen sein. Um alle diese Anforderungen zu erfüllen, rückte ein Rubble Master RM90Go! immer näher in den Fokus. Die raupenmobile Prallmühle mit einer Einlauföffnung von 860x650 mm war hierfür perfekt gewählt, denn die Transporthöhe von nur 2.990 mm und das Gewicht von 23,6 t passten ideal zum Tieflader. Zudem erfüllte die hohe Durchsatzleistung von bis zu 200t/h in Abhängigkeit des Aufgabematerials den Wunsch nach Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Nach einer kurzen Vorführung des RM90Go! war für Björn Kraus alles klar : diese Anlage wird angeschafft ! Nur knapp zwei Monate später gingen Björn Kraus und

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Simon Moers ein zweites Projekt an. „Bodenaufbereitung“ hieß der nächste Schritt für Kraus und sein wachsendes Unternehmen. Hier sollte eine Siebanlage angeschafft werden, mit der man einen 0-20 mm steinfreien Boden herstellen kann. Die raupenmobile Powerscreen Warrior 800 wurde auf das Betriebsgelände gestellt, und man siebte bei 20 mm Boden steinfrei ab - was unspektakulär und problemlos mit hoher Leistung funktionierte ! Überzeugungsarbeit leistete Moers dann mit der Demonstration der weiteren Eigenschaften der Powerscreen-Anlage. Als erstes stellte man das 18 to schwere Gerät vor den neuen Rubble Master RM90Go!, um als Vorsiebanlage die Leistung des Brechers nochmals beindruckend zu erhöhen. Danach ging es hinter den Brecher, um als Nachsiebanlage 3 saubere und qualifizierte Verkaufsfraktionen herzustellen, welche die Erlöse steigern würden. Zum Schluss stellte Moers nochmals das enorme Leistungsvermögen der Powerscreen Warrior 800 in den Vordergrund und siebte den vorhandenen Boden nun bei 8 anstatt bei 20mm ! Dies überzeugte Björn Kraus auf Anhieb, da er ab sofort ein Produkt herstellen konnte, welches er vorher stets zukaufen musste. Die Entscheidung zum Kauf der Warrior 800 war mit voller Überzeugung gefallen. Die Nachfrage zur Vermietung des Brechers und der Siebanlage wurde in kürzester Zeit immer größer, und auf den Baustellen sollte nun zunehmend ein qualifiziertes Korn hergestellt werden. Vollends überzeugt von Rubble Master tauschte Björn Kaus seinen RM90Go! auf der Steinexpo 2017 gegen eine neue Maschine, ergänzt mit der Option des angehängten Siebkastens und der ÜberkornRückführung, um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden.

Mittlerweile ist das Unternehmen 36 Mann stark und hat einen beachtlichen Fuhrpark: 16 LKW´s, 2 Kettenbagger, Mobilbagger, 7 Minibagger, 4 Radlader, 2 Tieflader, 2 Walzen und einen Fertiger zählt Björn Kraus zu seinem Inventar. Und natürlich seine Aufbereitungstechnik von Christophel. Der komplette Maschinenpark wird mit Personalbegleitung auch zur Miete angeboten. 2018 zog Björn Kraus rundum zufrieden sein erstes Fazit aus der Geschäftsbeziehung mit Christophel. Er betonte, man hätte immer ein offenes Ohr für Ihn. Egal ob früh, spät oder auch mal am Wochenende. Wenn Fragen auftreten, gibt es Antworten. Kraus legt Wert auf Schnelligkeit und hebt deshalb auch die gute Ersatz- und Verschleißteilversorgung hervor. „Nachmittags bestellt und am nächsten Tag ist alles da, und zwar im stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis“ resümiert Björn Kraus abschließend.

Christophel – Ihr Spezialist für mobile Aufbereitungstechnik Seit mehr als 30 Jahren ist Christophel Ihr erfahrener Maschinenhändler auf dem Gebiet der Zerkleinerungs- und Siebtechnik und liefert Ihnen Prallbrecher, Kegelbrecher, Backenbrecher, Windsichter, mobile Siebanlagen sowie Ersatzund Verschleißteile von den führenden Herstellern. Und falls Sie Reparaturen benötigen, steht Ihnen Christophel mit umfangreicher Expertise zur Seite.

Warrior800 und RM90 Go! im Gespann bei Björn Kraus (Foto: Christophel)

MEHR INFORMATIONEN UND KONTAKT: C. Christophel GmbH Katja-Maria Höhn Taschenmacherstraße 31-33 23556 Lübeck Telefon: +49 (0) 451 89947-0 Telefax: +49 (0) 451 89947-49 e-mail: katja.hoehn@christophel.com

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NEUHEITEN & REPORTAGEN REMA TIP TOP AG

Riesige Vielfalt im schweren Korrosionsschutz REMA TIP TOP auf der ACHEMA 2018

REMA TIP TOP auf der ACHEMA 2018: Riesige Vielfalt im schweren Korrosionsschutz (Foto: REMA TIP TOP)

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oing, Juni 2018: Das Weltforum ACHEMA versammelte 2018 wieder die Prozessindustrie aus der ganzen Welt in Frankfurt am Main. Die REMA TIP TOP AG nutzte in diesem Jahr den Messeauftritt, um das Profil ihrer Business Unit Surface Protection zu schärfen: als Rundumversorger für Kunden mit härtesten Ansprüchen an den schweren Korrosionsschutz. Weltweite Verfügbarkeit, extreme Flexibilität und Kundenorientierung – all das machte REMA TIP TOP auf der ACHEMA 2018 erlebbar.

Vom Komponenten- zum Komplettanbieter Die REMA TIP TOP AG hat im Surface-ProtectionBereich eine eindrucksvolle Entwicklung absolviert und zeigte diese ebenso eindrucksvoll auf der diesjährigen ACHEMA. Während das Portfolio früher auf Gummibahnen fokussiert war, decken die Experten heute die gesamte Bandbreite im Auskleidungsbereich ab. Gummi, Kunststoff, säurefeste Ausmauerung – was immer der industrielle Prozess erfordert, stellt die REMA TIP TOPSurface Protection in höchster Qualität bereit. Mit hoch ausgereiften Engineering- und Asset ManagementAngeboten bietet sie das entscheidende Extra für eine Rundumversorgung auf höchstem Niveau. Von der Bestandsaufnahme über die Planung, Auslegung und die Materialfertigung bis hin zur Montage vor Ort kann der

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Kunde seine Korrosionsschutz-Herausforderung ganz der REMA TIP TOP-Surface Protection anvertrauen: Das Team findet immer die optimale Lösung hinsichtlich Kosten und Lebensdauer.

Vielfalt erleben Die Ausstellung auf dem REMA TIP TOP-Stand zur ACHEMA 2018 demonstrierte die EngineeringLeistung anhand konkreter Antworten auf schwierige Herausforderungen. Zusätzlich bildete eine breite Palette kleinerer, im wahrsten Wortsinn begreifbarer Exponate die Vielseitigkeit der Business Unit ab. Hier konnten Messebesucherinnen und -besucher haptisch erleben, was die einzelnen Beschichtungsqualitäten auszeichnet. Dies vermittelte eindrücklich, warum beispielsweise eine

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NEUHEITEN & REPORTAGEN besonders glatte Gummibahn lästige Anbackungen so resistent abwehrt oder warum gerillte Säureschutzfliesen aggressive Medien besonders schnell ableiten. Damit trat die REMA TIP TOP Surface Protection den Beweis an, dass sie auf jede kundenspezifische Anforderung optimal reagieren kann. Selbst, wenn es heikel wird: Viele Werkstoffe verfügen über die nötigen Zulassungen für den Lebensmittelbereich. Auf der Messe präsentierte REMA TIP TOP die neue Zwei-Komponenten-Polymerbeschichtung „COROFLAKE KTW“ auf der Basis eines lösemittelfreien Epoxidharzes. Das ausgehärtete Beschichtungssystem ist für den direkten Kontakt mit Trinkwasser und anderen Lebensmitteln zugelassen.

Service-Extras entdecken Am Beispiel COROFLAKE zeigte die REMA TIP TOP-Surface Protection außerdem, wie weit sie im Servicebereich für ihre Kunden vorausdenkt. Das separat verfügbare „COROFLAKE-Kit“ enthält alles, was nötig ist, um kleinere Schäden an einer Coroflake-Spezialbeschichtung ohne großen Aufwand auszubessern. Die entsprechende Reparatur kann vom Kunden selbst oder auch von einem REMA TIP TOP-Serviceteam durchgeführt werden. Dieses Extra ist einzigartig am Markt – üblicherweise müssen beschädigte Beschichtungen aufwändig ersetzt werden. Unter dem Motto „You tell me where, we have the resources“ stellte REMA TIP TOP ein Service-Netzwerk vor, das weltweit selbst an den entlegensten Standorten durch höchste Verfügbarkeit überzeugt.

Über REMA TIP TOP REMA TIP TOP ist ein weltweit tätiger Systemanbieter von Dienstleistungen und Produkten in der Förder- und Aufbereitungstechnik sowie für die Reifenreparatur. Das Unternehmen verfügt über ein globales Servicenetzwerk und bietet ein breites Spektrum von Kautschukprodukten, Gummierungen und Beschichtungen für die Industrie sowie im Automotive-Bereich. Das Unternehmen hat in fast hundert Jahren eine einzigartige Expertise in der Materialentwicklung und bei Industriedienstleistungen aufgebaut und ist in den Geschäftsbereichen Material Processing, Surface Protection und Automotive aktiv. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 hat REMA TIP TOP einen Umsatz von über 1 Milliarde Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 6.300 Mitarbeiter und verfügt über mehr als 140 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften – darunter namhafte Marken wie beispielsweise Dunlop Belting Products South Africa, Cobra/Depreux oder Asplit. Weitere Informationen unter www.rema-tiptop.de

MEHR INFORMATIONEN UND KONTAKT: REMA TIP TOP AG Guido Weber guido.weber@tiptop.de +49 (0) 8121 / 707 77141 www.rema-tiptop.com REMA TIP TOP auf der ACHEMA 2018: Riesige Vielfalt im schweren Korrosionsschutz (Foto: REMA TIP TOP)

Prozessgestaltung in 3D, Daten in der App Neben der handfesten Exponatlinie faszinierte eine spannende 3D-Animation das Publikum am ACHEMAStand der REMA TIP TOP AG. Heavy Duty Lining hautnah – anhand der Auskleidung eines Schwefelsäuretrockenturms demonstrierte das Surface Protection Business Unit seine souveräne Prozessgestaltung. Vom Strahlen des Stahls über die Auskleidung mit Gummibahnen bis zur Ausmauerung mit säurefesten Steinen illustriert die Animation jeden einzelnen Schritt. Eine weitere digitale Neuentwicklung brachte der REMA TIP TOP-Vertrieb mit zur Messe. Der Produktkatalog, der sonst immer pünktlich zur ACHEMA in Printversion erschienen ist, wurde jetzt in die REMA TIP TOP-App integriert. Hier bleiben Produktdatenbank und technische Datenblätter immer auf dem neuesten Stand.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment Europe

Hyundai Construction Equipment Europe ernennt neuen Spare Parts Manager

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essenderlo, Belgien – HCEE (Hyundai Construction Equipment Europe) gab die Ernennung von Agnieszka Kilshaw zum neuen Spare Parts Manager für den europäischen Markt bekannt. Sie ist für die komplette Teileorganisation in den Geschäftseinheiten Construction Equipment und Materialumschlag zuständig. Agnieszka Kilshaw bringt 13 Jahre Erfahrung im Teilevertrieb mit. Zuvor war sie in verschiedenen Unternehmen mit der Geschäftsentwicklung, dem Key-Account-Management und der Teilelogistik betraut. Sie ist dem Managing Director HCEE, Alain Worp, direkt unterstellt. Agnieszka Kilshaw stammt aus Polen und spricht flieSSend Polnisch, Englisch und Französisch.

Ersatzteilabteilung: wichtige Säule für den Erfolg bei HCEE „In einem Unternehmen wie Hyundai ist die Ersatzteilabteilung eine echte treibende Kraft. Ohne diese Säule wären wir nicht funktionsfähig, da alle anderen Abteilungen davon abhängig sind, wie effizient und schnell wir arbeiten. Meine Vision ist ganz klar. Hohe Ersatzteilverfügbarkeit, effizienter Service und allgemeine Kundenzufriedenheit sind die Hauptsäulen. Wie alle Unternehmen auf dem Markt sind wir stets bestrebt, bessere Ergebnisse zu erreichen und zu expandieren. In der Ersatzteilabteilung legen wir jedoch den größten Wert auf die Unterstützung und die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir wollen unsere Kunden und ihren Bedarf genau kennen. Es ist uns wichtig, mit ihnen eine langfristige Beziehung aufzubauen. So können wir gemeinsam mit ihnen unser Markenimage fördern, sodass Hyundai Construction Equipment Europe zu einem der Top Player auf dem Baumaschinenmarkt wird. Ich weiß, dass wir gemeinsam mit meinem Team die Qualität unserer Produkte und unseres individuellen Serviceangebots unter Beweis stellen können“, erklärte Agnieszka Kilshaw.

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Agnieszka Kilshaw, Spare Parts Manager, Hyundai Construction Equipment Europe (Foto: Hyundai Construction Equipment)

„Wir freuen uns, Agnieszka Kilshaw in unserer HyundaiFamilie willkommen heißen zu dürfen“, so Alain Worp, Managing Director HCEE. „Wir räumen dem Spare Parts Manager eine Führungsposition ein und möchten so für beständig gute Kundenbeziehungen sorgen und stets ihre Erwartungen übertreffen. Unser neues, 13.000 m² großes Ersatzteillager in Tessenderlo, Belgien, leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels.“

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Hyundai Construction Equipment Europe Tina Boënne Tina.boenne@hyundai.eu T +32 14 56 22 36 Hyundailaan 4 3980 Tessenderlo www.hyundai.eu TT-Communications GmbH Oliver Bachmann service@tt-communications.de Tel.: +49 6139 379371 Schaeferstrasse 2 55257 Budenheim www.tt-communications.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment Europe

Hyundai Construction Equipment stellt brandneuen Raupenbagger HX130 LCR vor

Hyundai Construction Equipment stellt brandneuen Raupenbagger HX130 LCR vor (Foto: Hyundai Construction Equipment)

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essenderlo, Belgien – Hyundai Construction Equipment stellt mit dem HX130 LCR den dritten Vertreter seiner wendigen Raupenbagger der HXSerie vor. Die 13 Tonnen schwere Maschine ist unter der Modellbezeichnung HX130 LCRD auch in einer zweiten Standardkonfiguration mit Planierschild erhältlich. Die neue Maschine ist nunmehr das fünfzehnte Baggermodell der HX-Serie. Der HX130 LCR schlieSSt eine wichtige Lücke im Baggerangebot von Hyundai. Die Marktnachfrage nach dieser Gewichtsklasse wächst. Dies gilt insbesondere für Maschinen mit kompaktem Heckschwenkprofil, die Baubetrieben zusätzliche Vielseitigkeit unter beengten Platzverhältnissen bieten.

Kraft und Leistung Der HX130 LCR wird vom Perkins-Dieselmotor 854F angetrieben. Das Aggregat leistet 73,6 PS (55 kW) und erfüllt die Abgasnorm Stufe 4 (Tier 4 final)/Stufe IIIB. Das Motor- und Hydrauliksystem des HX130 LCR überzeugt durch unschlagbare Leistung und Produktivität. Der mit einem Rußpartikelfilter (DPF) ausgerüstete Motor vereint optimale Kraftentfaltung mit niedrigem Verbrauch und kommt ohne SCR-Katalysator aus. Dadurch entfällt das umständliche Hantieren mit AdBlue.

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Das LCR-Modell hat ein Standardbetriebsgewicht von 12.700 kg, der LCRD wiegt 13.560 kg. Die größtmögliche Grabtiefe beträgt 5.570 mm und die maximale Grabreichweite liegt bei 8.220 mm. Am Tieflöffel liegt eine Reißkraft von 10.369 kg an. Der HL130 LCR-Bagger ist mit einem 1030 mm breiten Standardlöffel ausgestattet, der ein Volumen von 0,59 m³ bietet. Der HX130 LCR ist laut Hyundai eine Baumaschine, die Kraft, Leistung und Komfort vereint und sich durch einfache Wartung und eine Fülle von Sicherheitsmerkmalen auszeichnet. Wie alle anderen Maschinen von Hyundai ist auch der HX130 LCR-Bagger vollgepackt mit HighendFunktionen.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment stellt brandneuen Raupenbagger HX130 LCR vor (Foto: Hyundai Construction Equipment)

Branchenführende Sicht – Sicherheit geht vor Mit der exklusiv bei Hyundai erhältlichen AAVM-Sonderausstattung (All-Around View Monitoring) liefert der Monitor eine virtuelle Rundumsicht von 360°. Zum AAVM-System gehört auch ein System namens IMOD (Intelligent Moving Object Detection), das Gegenstände im Umkreis von 5 Metern um die Maschine erkennt und signalisiert. AAVM ist eines der Systeme, die dafür sorgen, dass die Hyundai HX-Serie zu den sichersten Baggern gehört.

Dazu zählt beispielsweise die Serienausstattung mit einem 8 Zoll (20,3 cm) großen interaktiven und einstellbaren Armaturenbrett-Monitor in der Kabine.

Verbesserte Kraftstoffeffizienz, modernste Hydraulik

Verstellauslegerausführung für Arbeiten in engen Räumen

Die Bagger der Hyundai HX-Serie bieten dank neuester Motorentechnik, eines effizienteren vertikalen Kühlungsdesigns, einer effizienten elektronischen Lüfterkupplung und Innovationen im Hydrauliksystem insgesamt eine Kraftstoffverbrauchsreduzierung von bis zu neun Prozent gegenüber ihren Vorgängern.

In dieser Verstellauslegerausführung kann der Bagger mit einer größeren Reichweite arbeiten, besitzt aber weiterhin die Möglichkeiten eines verringerten Frontschwenkradius. In der Lieferausführung ist das Auslegergelenk an der Unterseite des Standardauslegers montiert; eine Lösung, die wirksamen Schutz vor Verunreinigung und Beschädigung gewährleistet. Mit dieser Option kann der Bagger mit einer größeren Reichweite arbeiten, besitzt aber weiterhin die Möglichkeiten eines verringerten Frontschwenkradius. Diese Option wird oftmals von europäischen Bauunternehmen gewünscht, die im Straßenbau, im Energieversorgungssektor und in urbanen Umgebungen tätig sind und in engen Räumen arbeiten müssen.

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Das Hydrauliksystem ist auf dem neuesten technischen Stand. So lässt sich zum Beispiel im innovativen „Boom Float“-Modus der Ausleger schwimmend steuern. Der „Fine Swing“-Modus erlaubt eine verfeinerte Steuerung des Schwenksystems für eine verbesserte Lastkontrolle. Und die Zyklusgeschwindigkeit liegt um 13 Prozent über den früheren Modellen. Der HX130 LCR besitzt auch eine intelligente, lastabhängige computergestützte Kraftoptimierung IPC (Intelligent Power Control) sowie einen Eco-Breaker-Modus für einstellbaren Pumpendurchfluss und verbesserten Kraftstoffverbrauch beim Arbeiten mit Hyundai-Hydraulikhämmern und vielen anderen Anbaugeräten. Durch die schnelleren

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Zykluszeiten in Verbindung mit stärkerer Kraftentfaltung steigt die Produktivität um bis zu fünf Prozent. Wartungsfreundliche Neuerungen sind der vom Boden aus zugängliche Kraftstofffilter und bequemer Zugang zum Kabinenluftfilter von außen. Wie die anderen Vertreter der HX-Baggerserie stattet Hyundai auch die beiden Konfigurationen des Hyundai HX130 LCR mit seiner in der Branche führenden Standardgarantie von zwei Jahren oder 3.000 Betriebsstunden aus. Darüber hinaus bietet Hyundai auch fünf Jahre lang den kostenlosen Zugriff auf sein Fernwartungssystem Hi­ Mate, das eine Vielzahl von Leistungen zur Fernwartung und Ferndiagnose bereitstellt.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Hyundai Construction Equipment Europe Tina Boënne Tina.boenne@hyundai.eu T +32 14 56 22 36 Hyundailaan 4 3980 Tessenderlo www.hyundai.eu TT-Communications GmbH Oliver Bachmann service@tt-communications.de Tel.: +49 6139 379371 Schaeferstrasse 2 55257 Budenheim www.tt-communications.de

Hyundai Construction Equipment Europe Hyundai Construction Equipment Europe ist ein anerkannter Marktführer im europäischen Baumaschinenmarkt. Durch hochentwickelte Fabrikautomation, eine Null-Toleranz-Qualitätsprüfung und innovative Technik bieten wir dem Markt ein breites und anforderungsgerechtes Baumaschinenprogramm. Unser Angebot an Schwermaschinen wie Hydraulikbagger, Radlader, Industriegabelstapler und Kompaktlader umfasst mehr als 100 Modelle. HCEE vertreibt die eigenen Produkte über mehr als 140 Fachhändler in über 30 Ländern. Bitte informieren Sie sich ausführlicher auf http://www.hyundai.eu.

Hyundai Construction Equipment stellt brandneuen Raupenbagger HX130 LCR vor (Foto: Hyundai Construction Equipment)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN HKL BAUMASCHINEN

Karibikfeeling mit HKL Maschinen

Flexible Maschinenmiete garantiert pünktliche Cluberöffnung

Ein Merlo Teleskoplader aus dem HKL Arbeitsbühnen und Teleskopcenter NRW wurde für den Materialtransport eingesetzt. (Foto: HKL)

er Münsteraner Veranstalter Dockland GmbH (Dockland) vertraute beim Umzug seiner zwei Clubs Diskothek „Heaven“ und zugehörigem D „Coconut Beach“ auf Mietmaschinen von HKL. Am temporären neuen Standort der Clubs, direkt am Dortmund-Ems-Kanal, waren Radlader, Bagger, Teleskopstapler und zahlreiche Kleingeräte im Einsatz. Von Januar bis Mai 2018 halfen sie bei der Gestaltung des charakteristischen Strands der Open-Air-Location inklusive eines Zirkuszelts sowie beim Aufbau einer Stahlhalle für die Diskothek „Heaven“.

Karibikfeeling mit HKL Maschinen Zwei angesagte Feieradressen in Münster mussten Anfang des Jahres ihren Standort wechseln. Pünktlich zum Tanz in den Mai sollte zunächst der „Coconut Beach“ neu entstehen. Ein ganz schöner Kraftakt, bei dem maschinelle Unterstützung aus dem nahegelegenen HKL Center Münster gefragt war – und das flexibel für die verschiedenen Bedarfe und Einsatzzeiten. Ein Terex TL 80 Radlader übernahm das Verteilen von 400 Tonnen Sand auf dem 6.000 Quadratmeter großen Gelände - für den Party-Strand, der bis zu 2.000 Leute fasst. Ein Yanmar Minibagger SV08 wurde gleich für verschiedene

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Arbeiten eingesetzt. So erledigte er den Aushub für die Fundamente des Zirkuszelts. Hier werden zusätzliche 400 Besucher Platz finden. Auch für die Feinarbeit konnte HKL liefern. Kleingeräte wie zum Beispiel eine Trittstufenversetzzange und eine Trennsäge kamen beim Zurechtsägen und Verlegen von Bodenplatten zum Einsatz sowie zum Ausfräsen von Kanälen in Fundamenten. Ein Merlo 55.9 Teleskoplader aus dem HKL Arbeitsbühnenund Teleskopcenter NRW transportierte Material über das Gelände. Als Dockland kurzfristig auch noch Bürocontainer benötigte, zeigte sich die Flexibilität von HKL ein weiteres Mal. Romano Jensen, Kundenberater im HKL Center Münster, vermittelte den Kauf von zwei gebrauchten 15 Quadratmeter großen Containern über das Raumsystemcenter Dortmund.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Matthias Kramer, Betriebsleiter der Diskothek „Heaven“ bei der Dockland GmbH (l.) und Romano Jensen, Kundenberater im HKL Center Münster (r.). (Foto: HKL)

bereits tagsüber für Gäste geöffnet. Hier finden die bisher bekannten Veranstaltungen wie der elektronische Sonntag mit den Takatuka Events ebenso wie kleinere Konzerte oder auch die Open Air Club Sessions an den Wochenenden statt. Das „Heaven“ öffnet am späteren Abend seine Türen für öffentliche Partys oder private Veranstaltungen. Das gesamte Areal am Stadthafen ist ebenso Teil des jährlichen Docklands-Festivals. Mehr Informationen erhalten Sie unter heaven-muenster.de und coconutbeach.de.

Über HKL BAUMASCHINEN

Matthias Kramer, Betriebsleiter der Diskothek „Heaven“ bei der Dockland GmbH, sagt: „Mit dem Umzug der beiden Locations waren wir zeitlich sehr unter Druck, um rechtzeitig wiedereröffnen zu können. Aber dank der flexiblen Miete von verschiedenen Maschinen und Geräten hat alles super geklappt, dabei hat uns Kundenberater Jensen toll unterstützt. Auch kurzfristige Mietanfragen wurden problemlos umgesetzt. Auf HKL ist eben Verlass!“ Romano Jensen, Kundenberater im HKL Center Münster, ergänzt: „Bei diesem Projekt konnten wir mit unserer Angebotsvielfalt überzeugen. Vom großen Radlader bis zur kleinen Trennsäge war alles zum gewünschten Zeitpunkt lieferbar. Unser Kunde schätzt es sehr, dass er bei uns alles aus einer Hand bekommt.“

HKL BAUMASCHINEN (www.hkl-baumaschinen. de) ist mit über 80.000 Baumaschinen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Im Jahr 2016 erzielt das Familienunternehmen einen Umsatz von über 330 Millionen Euro. Mit seinem Mietpark-, Baushop- und Service-Angebot für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen ist HKL der führende Anbieter der Branche. Über 150 Niederlassungen, mehr als 1.200 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte garantieren die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Pressestelle HKL BAUMASCHINEN CREAM COMMUNICATION Schauenburgerstrasse 37 D-20095 Hamburg T +49 40 401 131 010 F +49 40 401 131 011 hkl@cream-communication.com

Pünktlich zur Neueröffnung der beiden Clubs am 30.4.2018 und 19.5.2018 waren alle Bauarbeiten abgeschlossen. Jetzt herrscht wieder städtisches Karibikfeeling in Münster. Die Veranstaltungs-Firma Dockland GmbH wurde 1994 gegründet. Sie betreibt fünf Locations in Münster, darunter das „Heaven“ mit angeschlossenem „Coconut Beach“. Die beiden Clubs bestehen seit 2005. Der alte Standort musste aufgrund des Abrisses der Osmo-Hallen weichen. In circa einem Kilometer Luftlinie Entfernung wurden die beiden Clubs zunächst für die Dauer von drei Jahren neu aufgebaut. Der „Coconut Beach“ hat Ein Radlader aus dem HKL MIETPARK übernahm das Verteilen von 400 Tonnen Sand für den Party-Strand, der bis zu 2.000 Leute fasst. (Foto: HKL)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN CASE Construction Equipment

CASE feiert 60 Jahre Radlader-Produktion

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958 brachte CASE Construction Equipment das Radlader-Modell mit Allradantrieb auf den Markt – den W9. Heute bietet das Unternehmen eine komplette Palette an Radladern und Kompaktradladern für sämtliche Einsatzarten: vom StraSSenbau bis hin zu Recycling-Zentren, vom Städtebau bis hin zu Steinbrüchen an. CASE feierte das 60-jährige Jubiläum seiner Radlader mit einem Sonderausstellungsbereich auf der Intermat 2018. CASE Construction Equipment feierte in diesem Jahr das 60-jährige Jubiläum seiner Radlader-Produktion, die mit dem W9 begann, dem ersten vollhydraulischen CASE Radlader mit Allradantrieb, der 1958 auf den Markt kam. Die Allradmodelle W10 und W12, sowie das Modell W5 mit Frontantrieb folgten bald darauf. Die W-Serie wurde in den 1960er und 1970er Jahren stetig erweitert, unter anderem mit dem damals gewaltigen 15-TonnenModell W26, das 1968 vorgestellt wurde. Der W26 war der erste CASE Radlader mit Knicklenkung und zu seiner Zeit der größte auf dem Markt erhältliche Radlader. Bei den Radladern der W-Serie befand sich die Kabine noch auf dem Vorderwagen der Maschine. Die Markteinführung des Modells 621 im Jahr 1987 läutete den Übergang zur CASE Radlader-Baureihe 21 ein, für die ein robusteres Design mit einer modernen am Heck positionierten Kabine charakteristisch war. Die Modelle der Baureihe 21 wurden im Rahmen eines neuen funktionsübergreifenden Prozesses entwickelt,

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CASE Construction Equipment feiert in diesem Jahr das 60-jährige Jubiläum seiner Radlader-Produktion, die mit dem W9 begann, dem ersten vollhydraulischen CASE Radlader mit Allradantrieb, der 1958 auf den Markt kam. (Foto: CASE CE)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Der W26 war der erste CASE Radlader mit Knicklenkung und zu seiner Zeit der größte auf dem Markt erhältliche Radlader. (Foto: CASE CE)

Die G-Serie führt eine revolutionäre Frontscheibenkonstruktion ein und setzte neue Maßstäbe beim Bedienerkomfort. Zwischen diesen Maschinen und den ersten Modellen liegt ein weiter Weg. Sie stehen für die praxisorientierte Innovationskraft, die CASE in seine Maschinen investiert, um Leistung und Zuverlässigkeit zu maximieren.“

der zum Leitfaden für die Radladerkonstruktion bis ins 21. Jahrhundert wurde. Es folgten weitere wichtige Innovationen in Bezug auf Produktivität, Wartungsfreundlichkeit und Bedienerkomfort. Mit der F-Serie präsentierte CASE eine der ersten Erdbewegungsmaschinen überhaupt, die mithilfe Selektiver Katalytischer Reduktion (SCR) und ohne Partikelfilter die Abgasnorm Tier 4 Interim erfüllte. Die Baureihe 21 wurde um mehrere neue Modelle erweitert, unter anderem auch um die Kompaktradlader-Reihe 021321F. José Cuadrado, Vice President CNH Industrial Construction Equipment für Europa, Afrika und den Nahen Osten, erklärt: „Der W9 war der Anfang einer langen Geschichte voller Innovationen, die viele wegweisende Radlader-Generationen gesehen hat und ihren Höhepunkt in den Radladern der aktuellen G-Serie findet.

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Die neuesten Radlader von CASE – die G-Serie – gibt es mit Motorisierungen von 141 bis 347 PS, 3,9 bis 10,2 Tonnen Nutzlast und 1,9 bis 5,5 m3 Schaufelinhalt. In der kurzen Zeit seit ihrer Markteinführung hat die G-Serie mehrere Auszeichnungen gewonnen, darunter den renommierten Good Design™ Award für Industriedesign des Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design und dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies. Außerdem erhielten die Maschinen von verschiedenen Fachpublikationen mehrere Preise als neues Spitzenprodukt. CASE feiert die hohe Qualität der jüngsten Generation der CASE Radlader mit dem attraktiven Komplettschutzprogramm ProTech, das alle Radlader der G-Serie für 1 + 3 Jahre oder 6.000 Stunden schützt und dabei Abdeckung für Antriebsstrang und Hydraulik bietet.

Die neuesten Radlader von CASE – die G-Serie – gibt es mit Motorisierungen von 141 bis 347 PS, 3,9 bis 10,2 Tonnen Nutzlast und 1,9 bis 5,5 m3 Schaufelinhalt. In der kurzen Zeit seit ihrer Markteinführung hat die G-Serie mehrere Auszeichnungen gewonnen, darunter den renommierten Good Design™ Award für Industriedesign des Chicago Athenaeum (Foto: CASE CE)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Die neuesten Radlader von CASE – die G-Serie – gibt es mit Motorisierungen von 141 bis 347 PS, 3,9 bis 10,2 Tonnen Nutzlast und 1,9 bis 5,5 m3 Schaufelinhalt. In der kurzen Zeit seit ihrer Markteinführung hat die G-Serie mehrere Auszeichnungen gewonnen, darunter den renommierten Good Design™ Award für Industriedesign des Chicago Athenaeum (Foto: CASE CE)

CASE feierte das 60-jährige Jubiläum seiner Radlader auf der Intermat mit einem Sonderausstellungsbereich an seinem Stand. Im Mittelpunkt stand ein Radlader der G-Serie in einem für die diesjährigen Messen entworfenen Spezialdesign mit einem „60 Years“-Logo als Stickerei auf der Kopfstütze und als Aufdruck auf der Schaufel, sowie einer Sonderlackierung mit der Abbildung des CASE Adlers auf der Motorhaube.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Lutz Holthaus (C2 Marketing für ALARCON & HARRIS) Tel.: +49 2392 913 465

Über CASE Construction Equipment CASE Construction Equipment vertreibt auf der ganzen Welt ein komplettes Angebot verschiedenster Baumaschinen, darunter Baggerlader (Marktführer), Raupen- und Mobilbagger, Motorgrader, Radlader, Kompaktlader, Raupenkompaktlader und Allweg-Stapler. Über das internationale Händlernetz bietet CASE seinen Kunden eine professionelle Partnerschaft – mit leistungsfähigen Maschinen und einem Kundendienst der Spitzenklasse, branchenführenden Garantieleistungen und flexiblen Finanzierungslösungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.CASEce.com.

Die neuesten Radlader von CASE – die G-Serie – gibt es mit Motorisierungen von 141 bis 347 PS, 3,9 bis 10,2 Tonnen Nutzlast und 1,9 bis 5,5 m3 Schaufelinhalt. In der kurzen Zeit seit ihrer Markteinführung hat die G-Serie mehrere Auszeichnungen gewonnen, darunter den renommierten Good Design™ Award für Industriedesign des Chicago Athenaeum (Foto: CASE CE)

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CASE Construction Equipment ist eine Marke von CNH Industrial N.V., einem weltweit führenden Hersteller von Investitionsgütern. Das Unternehmen ist an der New Yorker Wertpapierbörse (NYSE: CNHI) und beim elektronischen Wertpapierhandel der Italienischen Börse (MI: CNHI) registriert. Weitere Informationen finden Sie online unter: www.cnhindustrial.com.

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CASE lädt Maschinenführer ein, ihr Können beim Rodeo 2018 unter Beweis zu stellen und sich mit den Besten der Besten zu messen

as CASE Rodeo fordert Maschinenführer aus ganz Europa, Afrika und dem Nahen Osten heraus, ihr Können zu beweisen und um die Teilnahme D am Internationalen Finale im CASE Kundenzentrum Paris im Oktober 2018 zu kämpfen.

CASE Construction Equipment lädt Maschinenführer aus ganz Europa, Afrika und dem Nahen Osten (Vertriebsregion EMEA) ein, an diesem actiongeladenen Wettbewerb teilzunehmen und um den Titel des CASE Rodeo Champion 2018 zu kämpfen. Der Startschuss fiel im Februar in der Tschechischen Republik, gefolgt von Veranstaltungen in Italien, Österreich, Großbritannien, Schweden, den Niederlanden, Norwegen, Dänemark und Bulgarien. CASE hat sein Rodeo ins Leben gerufen, um Maschinenführern eine völlig neue Möglichkeit zu bieten, die CASE Maschinen zu fahren. Die Teilnehmer bewältigen mit den neuesten CASE Modellen Prüfungen, die sie an die Grenzen ihres fahrerischen Könnens bringen und gleichzeitig die enorme Vielseitigkeit und Feinsteuerbarkeit der CASE Maschinen demonstrieren. Die Rodeo-Veranstaltungen sind für die gastgebenden CASE

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CASE Rodeo 2017 Gewinner in China. (Foto: CASE CE)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Händler außerdem eine ausgezeichnete Gelegenheit, ihre Professionalität und Erfahrung zu unterstreichen und eine engere Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen.

CASE Rodeo 2017 - WL 621G XT. (Foto: CASE CE)

CASE Rodeo Gewinner Bendt Risom, Denmark. (Foto: CASE CE)

Das erste CASE Rodeo wurde 2007 in den USA ausgetragen, als CASE das 50jährige Jubiläum seiner Baggerlader-Produktion feierte. 2010 veranstaltete CASE das erste Rodeo in Europa, das sich sehr schnell bei Händlern und Kunden gleichermaßen großer Beliebtheit erfreute. Jedes Jahr werden es mehr Länder, in denen die Wettkämpfe ausgetragen werden. 2017 nahmen in der Vertriebsregion EMEA 13 Länderteams teil. Die Bestplatzierten der einzelnen Länder kommen in der Regel im Oktober im CASE Kundenzentrum Paris (Monthyon) zum Finale zusammen, wo sie um den Titel des besten Maschinenführers der Vertriebsregion EMEA kämpfen. Aus dem Finale 2017 – das 8. Finale im CASE Kundenzentrum Paris – ging der Däne Bendt Martin Risom siegreich hervor. Der erste Preis, mit dem der Gesamtsieger belohnt wird, spiegelt den praxisorientierten 360-Grad-Ansatz wider, mit dem CASE seine Kunden unterstützt: eine unvergessliche Reise wird mit Besuchen der CASE Produktionsstätten und Händlerstandorte in aller Welt kombiniert. Der Sieger des Rodeos 2017 reiste in Begleitung seines Händlers nach China. In Shanghai und Yunnan gab es ein SightseeingProgramm. Darüber hinaus vermittelte der CASE Händler in Yunnan seinen Gästen einen einmaligen Eindruck von der chinesischen Bauindustrie. Darüber bot die Siegerreise für CASE Händler S.D.Kjærsgaard A/S, vertreten durch seinen Vertriebsmitarbeiter Arne Nordestgaard, der den RodeoSieger begleitete, und den CASE Händlerbetrieb Yunnan Anry Electromechanical Equipment Co., vertreten durch seinen Geschäftsführer Wang Zheng’an, die Gelegenheit, ein Freundschaftsabkommen zu unterzeichnen. Dieses ebnet den Weg für die beiden Händlerbetriebe, sich über Geschäftsmodelle auszutauschen.

Über CASE Construction Equipment CASE Construction Equipment vertreibt auf der ganzen Welt ein komplettes Angebot verschiedenster Baumaschinen, darunter Baggerlader (Marktführer), Raupen- und Mobilbagger, Motorgrader, Radlader, Kompaktlader, Raupenkompaktlader und AllwegStapler. Über das internationale Händlernetz bietet CASE seinen Kunden eine professionelle Partnerschaft – mit leistungsfähigen Maschinen und einem Kundendienst der Spitzenklasse, branchenführenden Garantieleistungen und flexiblen Finanzierungslösungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.CASEce.com. CASE Rodeo Gewinner Bendt Risom, Denmark. (Foto: CASE CE)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN CASE Construction Equipment

CASE Raupenbagger CX290D MH bei der Schöttler GmbH:

Perfekt für den selektiven Rückbau

Der neue CX290D MH der Schöttler GmbH überzeugt im Rückbau mit seiner überragenden Arbeits- und Sortiergeschwindigkeit. Dank Oilquick-Wechsler lässt sich eine Vielzahl verschiedener Anbaugeräte einsetzen. (Foto: CASE CE)

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orbert Tenbusch fährt die Kabine des CX290D MH ein wenig höher, und greift dann mit dem Sortiergreifer behutsam im Pinzettengriff ein Aluminium-Paneel und löst ein Stück Verkleidung von der Fassade des Industriebaus, um es dann zielsicher direkt in einem der bereitstehenden Container zu versenken. „Wir haben uns recht schnell aneinander gewöhnt“, meint er lächelnd mit einem Seitenblick auf die Ausrüstung seines neuen Arbeitsgerätes.

Der neue CX290D MH gehört als seit Anfang des Jahres zum Fuhrpark des Abbruch- und Erdbauspezialisten Schöttler mit Firmensitz in Bocholt. Das Kürzel MH steht in diesem Fall für die Bezeichnung „Material Handling“ und findet für die neuen Industriegeräte aus der CASE CX Raupenbaggerfamilie Verwendung, die speziell für anspruchsvolle Einsätze im Materialumschlag und Rückbau entwickelt wurden. Im Gegensatz zur Vielzahl industrieller Umschlaggeräte, die in der Regel einen Mobilbagger-Unterwagen verwenden, ist die solide Basis des CX290D MH ein robustes Raupenlaufwerk. Zusammen mit der erprobten Technik der hochfahrbaren Fahrerkabine bietet der neue Umschlagprofi mit einem Einsatzgewicht von rund 31 Tonnen und einer Reichweite von über fast 13 Metern eine äußerst stabile und gewohnt leistungsfähige Kombination, die ihn sowohl für anspruchsvolle Umschlagarbeiten als auch für Abrisseinsätze prädestiniert. Hochfahrbare Wohlfühl-Kabine mit perfekter Sicht auf den Arbeitsbereich: Fahrer Norbert Tenbusch hat bei seinem CX290D MH immer den Überblick. (Foto: CASE CE)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Bei seinem ersten Einsatz bei der Schöttler GmbH wird der raupengestützte Umschlagprofi beim Rückbau eines ehemaligen Lebensmittelgroßhandels in Wesel eingesetzt, auf dessen geräumter Fläche später neue Verkaufsgebäude als Erweiterung eines ortsansässigen Autohauses neue Verkaufsgebäude entstehen sollen. Den selektiven Rückbau des rund 9500 m2 großen und 5 m hohen Industriebaus und die sortenreine Verladung des anfallenden Materials für den Abtransport übernimmt dabei im Wesentlichen der neue CASE Bagger. Lediglich zum Entkernen und für unterstützende Eingriffe sind noch ein Kompaktlader, ein Teleskoplader und ein Midibagger vor Ort. Dementsprechend umfangreich ist die Liste der Werkzeuge und Anbaugeräte, die für den Raupenbagger auf dem Gelände bereitstehen. „Wichtigstes Utensil ist sicher der hydraulische Schnellwechsler von Oilquick. Damit können wir so gut wie jedes Werkzeug aus unserem Bestand mit dem CX290D verwenden. Auf der Baustelle sind zurzeit im Wechsel verschiedene Anbaugeräte im Einsatz: Eine 3-Tonnen-Abbruchschere, ein 1,6  m3 Tieflöffel und ein Magnetheber mit Generator, der über den Hydraulikkreislauf gespeist wird. Am häufigsten wird natürlich der Sortiergreifer als Universalwerkzeug verwendet“, erklärt dazu Bernd Nordmann, Geschäftsführer bei Schöttler. Mit der leistungsstarken und gleichzeitig sehr feinfühligen Hydraulik und einer Reichweite von gut 13  m lassen sich selektive Rückbauarbeiten wie in diesem Fall besonders schonend und mit geringsten Beeinträchtigungen für die Umgebung vornehmen.

Über CASE Construction Equipment CASE Construction Equipment vertreibt auf der ganzen Welt ein komplettes Angebot verschiedenster Baumaschinen, darunter Baggerlader (Marktführer), Raupen- und Mobilbagger, Motorgrader, Radlader, Kompaktlader, Raupenkompaktlader und AllwegStapler. Über das internationale Händlernetz bietet CASE seinen Kunden eine professionelle Partnerschaft – mit leistungsfähigen Maschinen und einem Kundendienst der Spitzenklasse, branchenführenden Garantieleistungen und flexiblen Finanzierungslösungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.CASEce.com. CASE Construction Equipment ist eine Marke von CNH Industrial N.V., einem weltweit führenden Hersteller von Investitionsgütern. Das Unternehmen ist an der New Yorker Wertpapierbörse (NYSE: CNHI) und beim elektronischen Wertpapierhandel der Italienischen Börse (MI: CNHI) registriert. Weitere Informationen finden Sie online unter: www.cnhindustrial.com.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Lutz Holthaus (C2 Marketing für ALARCON & HARRIS) Tel.: +49 2392 913 465

Im Vergleich zu seinen mobilen Wettbewerbern hat der schwere Umschlagbagger mit seinem stabilen Raupenfahrwerk eine deutlich höhere dynamische Stabilität, was sich in der Umschlagleistung und der Geschwindigkeit der Arbeitsspiele niederschlägt. Überall dort, wo mit relativ wenigen Ortswechseln hohe Umschlagleistungen verlangt werden, bietet der CX290D MH daher deutliche Vorteile.

Die sensible Hydraulik des CX290D MH bietet ein direktes Feedback in den Kontrollen und erlaubt mit dem Greifer einen punktgenauen Zugriff. (Foto: CASE CE)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Volvo Construction Equipment

Volvo führt den neuen mobilen Umschlagbagger EW240E Material Handler ein

Der EW240E Material Handler basiert auf der jahrzehntelangen Erfahrung und Kompetenz von Volvo CE in der Baggerentwicklung. (Foto: Volvo Construction Equipment)

Resultierend aus der langjährigen Erfahrung im Recycling-Bereich bringt Volvo Construction Equipment nun den innovativen EW240E Material Handler in der neuesten Abgasstufe IV auf den Markt. Der speziell für die Abfall-, Schrott- und Recyclingwirtschaft konzipierte und im Volvo-Werk in Konz gefertigte mobile Umschlagbagger EW240E ist ein leistungsstarker und zuverlässiger Partner. Die vielseitige Maschine verspricht maximale Produktivität und Flexibilität und ist gespickt mit einer Vielzahl an neuen und bewährten Funktionen und Optionen. Der EW240E wiegt 26 Tonnen und wird von einem 129 kW (173 PS) starken Volvo-Motor gemäß Stufe IV angetrieben, der bereits bei 1.350 U/min sein maximales Drehmoment von 850 Nm erreicht. In der Kombination mit dem 6,5 Meter langen geraden Ausleger und dem fünf Meter langen Ladestiel erreicht er eine bemerkenswerte Auslage von mehr als elf Metern.

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Prädestiniert für den Materialumschlag Der EW240E Material Handler basiert auf der jahrzehntelangen Erfahrung und Kompetenz von Volvo CE in der Baggerentwicklung. Dank der bewährten Komponenten aus der aktuellen E-Serie der MobilbaggerBaureihen konnte Volvo sich Zeit nehmen, um die neue Maschine für die spezifischen Anforderungen des Materialumschlags zu optimieren. Während das neueste Modell auf dem Design seines Vorgängers EW210D Material Handler aufbaut, zeichnet es sich durch eine Fülle an neuen Funktionen aus, die sich unter realen Arbeitsbedingungen sowie bei intensiven Kunden- bzw. Fahrertests beweisen mussten.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Der EW240E Material Handler ist auf höchste Produktivität ausgelegt. Die Maschine ist mit einem äußerst robusten Oberwagen und einem speziell entwickelten Unterwagen ausgestattet, um den beispielsweise beim Sortieren von sperrigen Gütern wie Schrott auftretenden Kräften widerstehen zu können. Des Weiteren ist der mobile Umschlagbagger standardmäßig ab Werk mit einer hydraulisch hochfahrbaren Kabine, vier serienmäßigen Pratzen, Vollgummirädern und einem maßgeschneiderten geraden Ausleger ausgerüstet. Durch die serienmäßige Ausleger-Schwimmfunktion und den Ausleger-Zylinderdämpfer wird der Greifer vor ruckartigen Bewegungen geschützt. Um die Präzision zu erhöhen, arbeiten die Greifersteuerung und das Schwenkwerk bei gleichzeitigen Bewegungen harmonisch zusammen, während die optimierte Hydraulik für ein schnelles Ansprechverhalten sorgt. Dadurch lässt sich der Greifer durch den Fahrer in jeder Situation leicht kontrollieren. Der Fahrer arbeitet in der bewährten geräumigen und komfortablen Volvo-Kabine. Diese lässt sich auf bis zu fünf Meter über dem Boden hochfahren. Damit auch das Arbeiten in der Höhe komfortabel bleibt, ist die Kabine mit einer doppelt gedämpften Federung zur Verringerung der Vibrationen und der damit verbundenen Geräusche ausgestattet. Zur Erhöhung der Sicherheit ist der EW240E mit einer serienmäßigen Stiel-Einfahrbegrenzung ausgestattet, die verhindert, dass der Greifer mit der Kabine kollidiert. Für das Arbeiten innerhalb von Gebäuden bietet Volvo eine zusätzliche Sicherheitsfunktion in Form der optional erhältlichen Höhenbegrenzung an. Der Ein- und Ausstieg wird dem Fahrer durch das optimierte Aufstiegskonzept erleichtert. Hierzu zählen die Standard-Stufen auf und an den Pratzen in Verbindung mit den bereits bekannten orangen Handläufen.

Natürlich vielseitig Der Umschlagbagger lässt sich exakt auf die jeweiligen individuellen Einsätze zuschneiden. So haben die Kunden zum Beispiel die Wahl zwischen einem Ladestiel und einem geraden Sortierstiel. Dank der großflächigen Verglasung bietet die Volvo-Kabine eine nahezu perfekte Rundumsicht. Um die Sicht noch weiter zu verbessern, kann sich der Kunde für das optionale Kameraunterstützungssystem Volvo Smart View entscheiden. Ferner ist es möglich eine einteilige Polycarbonatscheibe mit 3M Schutzfilm zu bestellen.

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Zudem ist die optionale Joysticklenkung Comfort Drive Control (CDC) ohne Lenksäule erhältlich. Dank des neuen Joystickbedienkonzepts kann der Fahrer wichtige Funktionen wie das Verfahren der Kabine sowie der Pratzen bequem mit dem Joystick bedienen. Dadurch hat er letztlich die Möglichkeit, die gesamte Maschine, ausschließlich mit den Joysticks zu steuern.

E wie Effizienz Der EW240E arbeitet intelligent und kraftstoffsparend. Die automatische Leerlauffunktion, welche die Motordrehzahl dann reduziert, wenn die Steuerungen während einer voreingestellten Zeit nicht betätigt wurden, und die optionale automatische Motorabschaltung reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Der mit einem verbesserten automatisch zugeschalteten ECO-Modus ausgestattete EW240E reduziert den Kraftstoffverbrauch ohne Einbußen bei der Produktivität. Der EW240E ist auch auf eine besondere Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Deshalb wurden hier, wie bei allen Mobilbaggern der E-Serie, sämtliche Schmierpunkte zentral angeordnet. Alle Filter sitzen hinter weit öffnenden Klappen. Alle Punkte lassen sich bequem vom Boden aus erreichen. Der verbesserte Zugang zu Bereichen wie Kühler und Kühlgitter erleichtert die Wartung und sorgt für eine maximale Betriebsdauer des mobilen Umschlagbaggers. Volvo hat zudem eine Reihe von AftermarketServices im Programm, die ungeplante Ausfallzeiten minimieren. Lösungen wie Volvo-Originalteile, Maschinenüberwachungs- oder Wartungspläne helfen dem Maschinenbesitzer, die maximale Rendite aus seiner Investition in die Volvo-Mobilbagger herauszuholen.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Volvo Construction Equipment Germany GmbH Sandra Jansen Marketing & Communications Manager Oskar-Messter-Str. 20 D-85737 Ismaning, Deutschland Tel: +49 89 800 74 – 460 E-Mail: sandra.jansen@volvo.com

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Volvo Construction Equipment

Umsätze von Volvo CE steigen im ersten Quartal 2018 um 30 Prozent

Eine rege Nachfrage nach großen Baggern und Radlagern hat dazu beigetragen, dass der chinesische Markt im ersten Quartal 2018 um 13 Prozent zulegte. (Foto: Volvo Construction Equipment)

Die enorm gestiegene Nachfrage in allen wichtigen Regionen hat zu einem starken ersten Quartal für Volvo Construction Equipment mit 30 Prozent mehr Umsatz und einer um 79 Prozent höheren Rentabilität beigetragen. Volvo Construction Equipment (Volvo CE) verzeichnet ein überaus gutes erstes Geschäftsquartal 2018 mit großen Nachfragezuwächsen in allen wichtigen Märkten – insbesondere in Asien. Das Unternehmen vermeldet ein kräftiges Wachstum bei Umsatz, Rentabilität und Auftragseingängen. Während der ersten drei Monate des Jahres 2018 erfuhr Volvo CE einen Anstieg des Nettoumsatzes um 30 Prozent auf 20.914 Mio. SEK (Q1 2017: 16.101 Mio. SEK). Nach Währungsbereinigung lagen die Ergebnisse mit einem Plus von 33 Prozent sogar noch höher. Das Betriebsergebnis wurde ebenfalls positiv beeinflusst und stieg von 2.888 Mio. SEK um bemerkenswerte 79 Prozent im Vergleich zu den 1.615 Mio. SEK aus dem ersten Quartal 2017. Die operative Gewinnmarge verbesserte sich ebenfalls beträchtlich auf 13,8 Prozent, verglichen mit den 10 Prozent aus dem Vorjahreszeitraum. Für das erste Quartal 2018 verzeichnet Volvo CE auch ein starkes Plus von 37 Prozent auf 23.938 Maschinen bei den Auftragseingängen. Dieser Anstieg erstreckt sich auf alle Märkte, insbesondere jedoch auf Nordamerika und Asien. Die Zahl der Auslieferungen nahm im selben Zeitraum um 35 Prozent auf 22.102 Maschinen zu.

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Marktsituation Der Markt für Baumaschinen hat sich im Laufe des ersten Quartals weiter verbessert, wobei alle Regionen ein Wachstum aufweisen. Der europäische Markt legte um 10 Prozent zu, vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage in Deutschland, Italien und Teilen Osteuropas. Das Plus in Nordamerika betrug 21 Prozent, hauptsächlich verursacht durch den hohen Bedarf an Baggern. Südamerika hat sich weiter von seinem niedrigen Niveau erholt und weist eine Zunahme um 27 Prozent auf. Asien – ausgenommen China – verzeichnete einen Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, vor allem bedingt durch das besonders kräftige Wachstum in Indien, Indonesien, der Türkei und im Nahen Osten. Eine rege Nachfrage nach großen Baggern und Radlagern hat dazu beigetragen, dass der chinesische Markt im ersten Quartal 2018 um 13 Prozent zulegte. „Im Allgemeinen ist der Bedarf des Marktes groß. Volvo CE hat die Absätze und die Rentabilität weiter steigern können“, kommentiert Melker Jernberg, Präsident von Volvo Construction Equipment. „Wir setzen die Gewinne aus dem erhöhten Umsatz wirksam ein, üben aber zugleich eine strenge Kontrolle auf der Ausgabenseite aus.“

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Volvo Construction Equipment

Volvo CE präsentiert die neue Baureihe starrer Muldenkipper

Die neuen starren Muldenkipper der D-Serie von Volvo Construction Equipment basieren auf dem bewährten Muldenkipperkonzept und verfügen gleichzeitig über die neuesten Technologie für optimierten Kraftstoffverbrauch und maximale Verfügbarkeit. (Foto: Volvo Construction Equipment)

Die neuen starren Muldenkipper der D-Serie von Volvo Construction Equipment basieren auf dem bewährten Muldenkipperkonzept und verfügen gleichzeitig über die neuesten Technologie für optimierten Kraftstoffverbrauch und maximale Verfügbarkeit. Volvo Construction Equipment hat sein branchenführendes Sortiment an Dumpern um die neuen starren Muldenkipper R45D, R60D und R70D erweitert. Mit Nutzlasten von 41 bis 65 Tonnen sind die Maschinen so ausgelegt, dass sie den größten Kostenfaktor in der Branche – Kraftstoff – reduzieren. Natürlich sind sie dabei auch sicher im Betrieb und leicht zu bedienen. Die starren Muldenkipper der D-Serie sind zwar neu, basieren aber auf über 70 Jahren Erfahrung, seit ein Team technischer Experten und Ingenieure im schottischen Motherwell den weltweit ersten geländegängigen Muldenkipper entwickelten. Die starren Muldenkipper der D-Serie tragen nun das Design von Volvo CE und verkörpern dessen Kernwerte, werden aber weiterhin im traditionsreichen Produktionswerk für starre Muldenkipper gebaut. Die neuen Maschinen verbinden langjährige Erfahrungen mit technischem Fachwissen und modernen Prozessen – der Kunde profitiert von zuverlässiger und hochproduktiver Ausrüstung hoher Qualität.

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Effizienz als Standard Die starren Muldenkipper R45D, R60D und R70D erreichen dank ihrer Premium-Motoren maximale Performance, ein hohes Drehmoment und bis zu 567 kW (760 PS) Leistung auch in den unteren Drehzahlen. Lange Serviceintervalle und die hohe Kraftstoffeffizienz sorgen außerdem für erfreulich niedrige Betriebskosten. Die integrierte Elektronik zwischen Maschine und Getriebe sorgt für sanftes Schalten, gleichbleibendes hohes Momentun und gleichmäßige Beschleunigung bei allen Transportanwendungen. Das integrierte elektronische System mit zwei Schaltmustern (Power und Economy) optimiert Leistung und Kraftstoffeffizienz und sorgt so für maßgeschneiderte Leistung bei allen Transportbedingungen. Der Fahrer kann den Betriebsmodus entsprechend der jeweiligen Ladung anpassen. Die Hydraulikanlage versorgt den Kühlkreis und die Arbeitskreisläufe bedarfsgerecht mit der notwendigen Leistung, um schnelle Zyklen und hohe Leistung zu garantieren.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hochproduktive Kraftpakete Die effizienten und intelligenten Muldenkipper von Volvo bieten ein wettbewerbsfähiges Gewichts-LeistungsVerhältnis, effiziente Schaltmuster und eine optimale Lastenverteilung. Damit erfüllen sie ihre Produktivitätsziele schneller. Mit ihrer eindrucksvollen Zugkraft dank dem optimierten Antriebsstrang und der ausgeklügelten Konfiguration sind die starren Muldenkipper R45D, R60D und R70D die idealen Maschinen für die oft starken Steigungen im Tagebau und in Steinbrüchen. Durch das erhöhte Drehmoment an der Hinterachse mit niedriger Übersetzung sorgt der abgestimmte Antriebsstrang im Ganzen für eine hohe Zugkraft und damit eine zuverlässig hohe Produktivität bei schlechten Bodenverhältnissen und an starken Steigungen oder Gefällen. Die abriebbeständigen, abgasbeheizten Mulden mit großer Ladekapazität halten das Material sicher in Position. Sie bestehen aus HARDOX 400 Stahl und ermöglichen ein sauberes, vollständiges Abkippen des Materials. Zur Optimierung der Einsatzeffizienz und Produktivität aktueller und zukünftiger Projekte stehen den Kunden verschiedene intelligente Systeme zur Verfügung, wie beispielsweise Volvo Site Simulation Software, das Informationen über Maschinen, Flottenauswahl und Einsatzbedingungen liefert. Schnell ansprechende Maschinenfunktionen

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wie die Lenkung und ergonomische, leicht erreichbare Bedienelemente erhöhen die Produktivität des Fahrers. Für mehr Komfort kann die leistungsfähige Klimaanlage zugeschaltet werden.

Für die Ewigkeit gemacht Die starren Muldenkipper der D-Serie sind nicht nur kurzfristig hochproduktiv, sondern sie bleiben es lange Jahre. Sie ermöglichen eine hohe Maschinenverfügbarkeit und eine deutliche Senkung der Wartungs- und Reparaturkosten. Die robusten Maschinen wurden rigorosen Tests unter extremen Arbeitsbedingungen unterzogen, um eine lange Lebensdauer von Maschinen und Komponenten unter härtesten Bedingungen sicherzustellen. Die Muldenkipper haben ein geradliniges Design. Ihre Rahmenkonstruktion weist eine hohe Strukturfestigkeit auf, die weit über die hohen Anforderungen auch schwierigster Einsatzbedingungen hinausgeht. Dank der gleichmäßigen Gewichtsverteilung aufgrund des zentral angeordneten Getriebes und dem niedrigen Schwerpunkt werden alle Stöße von der Ladung Volvo CE führt eigene Baureihe der starren Muldenkipper ein. Die Baureihe fußt auf der Kompetenz des Produktionsstandorts im schottischen Motherwell und besteht aus vier Maschinen – vom 45-Tonner R45D bis zum 100-Tonnen-Flaggschiff R100E. (Foto: Volvo Construction Equipment)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN zu gleichen Teilen auf die Räder verteilt. Das hochfeste, langlebige Fahrgestell der starren Muldenkipper widersteht hohen strukturellen Belastungen. Es schluckt Erschütterungen und Vibrationen von der Straße und beim Be- und Entladen und sorgt für minimale Wartung und damit niedrige Betriebskosten. Die starren Muldenkipper mit ihren verfügbarkeitssteigernden Komponenten sind für längerfristige Werterhaltung ausgelegt. Die Lebensdauer des primären Bremssystems wird durch den GetriebeRetarder verlängert. Diese Standardfunktion reduziert die Motordrehzahl und minimiert die Betätigung der Betriebsbremse. Da die Lebensdauer der einzelnen Komponenten der entscheidende Faktor für einen kostengünstigen Betrieb ist, wurden alle Komponenten gut geschützt. Beispielsweise verfügt die Hydraulik über mehrere Filterstufen, die nachgeschaltete Komponenten vor Verunreinigungen schützen und dadurch die Maschinenverfügbarkeit erhöhen. Die Maschinen verfügen außerdem über einen Motorschutz-Modus, der den Fahrer warnt, sobald die Motorschutz-Drehzahldrosselung aktiviert wird. Motorleistung und -drehzahl werden zum Schutz des Motors je nach Schwere des Problems nach und nach gedrosselt. Dies richtet sich nach Motorparametern wie eine hohe Kühlmitteltemperatur, Gaspedalstellung und Kühlmittelstand.

Sicherheit ist unsere DNA Die starren Muldenkipper der D-Serie sind für harte Arbeit gebaut, verfügen aber dazu über Funktionen, die harte Arbeit erleichtern. Aus der FOPS-zertifizierten Kabine mit ROPS-Muldenüberdeckung hat der Fahrer einen hervorragenden Überblick über den Arbeitsplatz und die Umgebung. Der Fahrersitz an der linken Kabinenseite und Volvo Smart View, das das Bild der vier Außenkameras im Display in der Kabine zu einer Ansicht des Maschinenbetriebs aus der Vogelperspektive kombiniert, verbessern die Sicht weiter. Beim Design der Hochleistungsmaschinen wurde besonderer Wert auf die Sicherheit gelegt. Dank Retarder für Getriebe und Bremse sowie eine optionale LeerlaufEinlegesperre (Neutral Coast Inhibitor) überwinden sie kontrolliert auch steilste Gefälle. Ein Überdrehzahlschutz drosselt die Motordrehzahl automatisch in den sicheren Bereich, eine Sperre verhindert ein Hochschalten beim Fahren mit angehobener Mulde. Weitere Sicherheitsfunktionen wie die ausfallsichere Bremse und die Notlenkung sorgen für ein ruhiges Gefühl.

Volvo CE führt eigene Baureihe der starren Muldenkipper ein. Die Baureihe fußt auf der Kompetenz des Produktionsstandorts im schottischen Motherwell und besteht aus vier Maschinen – vom 45-Tonner R45D bis zum 100-Tonnen-Flaggschiff R100E. (Foto: Volvo Construction Equipment)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Wartung leicht gemacht Um eine lange Lebensdauer und maximale Verfügbarkeit sicherzustellen, sind regelmäßige Service-Inspektionen erforderlich, die mögliche Probleme bereits im Vorfeld erkennen und ausräumen. Rutschfeste Stufen und sichere Laufstege ermöglichen einen leichten, sicheren Zugang zur Maschine. Sowohl von der breiten Plattform als auch vom Boden aus können die Techniker die praktisch gruppenweise zusammengefassten Prüfpunkte sicher und mit nur wenig Werkzeug erreichen. Das zentral angebrachte Getriebe ist leicht zugänglich, ohne andere Komponenten abbauen zu müssen. In der Kabine kann der Fahrer für eine schnelle Analyse und Problemlösung über die Instrumententafel grundlegende Diagnosedaten abrufen. Falls die Muldenkipper mehr Aufmerksamkeit benötigen sollten als einen routinemäßigen Service-Check, können die Kunden auf die globale Service-Infrastruktur von Volvo mit ihren Mechanikern, Werkstätten und Händlern zurückgreifen. Volvo verbindet lokales Wissen mit globalen Erfahrungen im Bergbau und sorgt für eine hohe Teileverfügbarkeit. Volvo-Servicevereinbarungen und Telematik-Maschinenberichte leisten einen weiteren Beitrag zu Volvos Versprechen, die Betriebskosten für die Kunden zu senken.

Volvo Construction Equipment Germany GmbH Volvo Construction Equipment (Volvo CE) ist ein bedeutendes. international tätiges Unternehmen. das Maschinen für das Bauwesen und für damit verwandte Industriezweige entwickelt. herstellt und vermarktet. Seine Produkte. die in vielen Märkten in aller Welt führend sind. umfassen eine breit gefächerte Palette an Radladern. Hydraulikbaggern. knickgelenkten Dumpern. Erdbau- und Asphaltwalzen. Fertigern. Kompaktausrüstung und Materialtransportausrüstung. Volvo CE gehört zum Volvo-Konzern. dem weltgrößten Hersteller von Dieselmotoren in der Klasse von 9 bis 18 Litern. Der Volvo-Konzern ist einer der weltweit führenden Hersteller von Lkw. Bussen und Baumaschinen. Antriebssystemen für Schifffahrt und Industrie. Bauteilen für die Luftfahrt sowie Dienstleistungen. Der Konzern bietet ebenfalls Komplettlösungen für Finanzierungen und damit verwandte Dienstleistungen. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Volvo Construction Equipment Germany GmbH Sandra Jansen Marketing & Communications Manager Oskar-Messter-Str. 20 D-85737 Ismaning, Deutschland Tel: +49 89 800 74 – 460 E-Mail: sandra.jansen@volvo.com

Die neuen starren Muldenkipper der D-Serie von Volvo Construction Equipment basieren auf dem bewährten Muldenkipperkonzept und verfügen gleichzeitig über die neuesten Technologie für optimierten Kraftstoffverbrauch und maximale Verfügbarkeit. (Foto: Volvo Construction Equipment)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Volvo Construction Equipment

Der Volvo A60H erobert den süddeutschen Raum

Im April 2018 wurden nun von der Robert Aebi GmbH ganz neu die zwei Dumper A45G und A60H nach Treuchtlingen geliefert und sofort in Betrieb genommen. (Foto: Volvo Construction Equipment)

Alles Begann im Jahr 1970 mit der Unternehmensgeschichte der Franken-Schotter Betriebsgesellschaft durch den Zusammenschluss von fünf Firmen. Inzwischen produziert und vertreibt Franken-Schotter mit mehr als 400 Mitarbeitern jährlich ca. 2 Mio. Tonnen Naturstein-Produkte – von Fertigprodukten wie Fassaden, Bodenbelägen, Treppen, Massivarbeiten, Mauerwerken und Steinkörben bis zu Rohplatten, Rohblöcken und Schotterprodukten. Der Export erfolgt in mehr als 50 Länder der Welt, was ca. 60 % des kompletten Naturstein-Umsatzes ausmacht. Die Natursteine wie Dietfurter Kalkstein, Dietfurter Kalkstein gala, Jura Kalkstein und Dietfurter Dolomit, werden alle ausschließlich in Franken-Schotters eigenen drei Steinbrüchen gewonnen. Die Natursteinwerke sind mit modernster Technologie ausgestattet und umfassen eine gesamte Abbaufläche von ca. 260 ha. Um diese Natursteine effizient zu verarbeiten hat das Unternehmen zahlreiche Baumaschinen im Einsatz, welches unter anderem auch fünf Volvo Radlader beinhaltet. Im April 2018 wurden nun von der Robert Aebi GmbH ganz neu die zwei Dumper A45G und A60H nach Treuchtlingen geliefert und sofort in Betrieb genommen. Nach einem vorgelagerten durchgeführten zweiwöchigen Feldtest, setzen sich die Volvo Dumper im direkten Vergleich zum Wettbewerber durch und

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überzeugten vor allem im Bereich des sparenden Kraftstoffverbrauchs. Der knickgelenkte Volvo Dumper A60H, ist der erste ausgelieferte Dumper seiner Klasse im süddeutschen Raum, laut Alexander Lemke – Verkäufer der Robert Aebi GmbH (Exklusiver Volvo Handelspartner im süddeutschen Raum). Christian Träger, Mitarbeiter von Franken-Schotter und Fahrer des A45G, berichtet begeistert nach mehrwöchigem Einsatz, dass er als Volvo-Neuling speziell von der komfortablen Fahrerkabine überzeugt ist, die bei einem täglichen Arbeitseinsatz von ca. zehn Stunden ein sehr wichtiger Faktor ist. Die Dumper sind gerade für schwere Lasten wie Naturstein ausgelegt. Von der hohen Volvo Qualität und Bedienerfreundlichkeit ist auch schon nach kurzem Einsatz des Volvo A60H, Andreas Foh überzeugt, Fahrer von Franken-Schotter.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Im April 2018 wurden nun von der Robert Aebi GmbH ganz neu die zwei Dumper A45G und A60H nach Treuchtlingen geliefert und sofort in Betrieb genommen. (Foto: Volvo Construction Equipment)

Volvo Construction Equipment Germany GmbH Weitere Informationen zu Robert Aebi GmbH finden Sie im Internet unter www.robert-aebi.de.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Volvo Construction Equipment Germany GmbH Sandra Jansen Marketing & Communications Manager Oskar-Messter-Str. 20 D-85737 Ismaning, Deutschland Tel: +49 89 800 74 – 460 E-Mail: sandra.jansen@volvo.com

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) ist ein bedeutendes. international tätiges Unternehmen. das Maschinen für das Bauwesen und für damit verwandte Industriezweige entwickelt. herstellt und vermarktet. Seine Produkte. die in vielen Märkten in aller Welt führend sind. umfassen eine breit gefächerte Palette an Radladern. Hydraulikbaggern. knickgelenkten Dumpern. Erdbau- und Asphaltwalzen. Fertigern. Kompaktausrüstung und Materialtransportausrüstung. Volvo CE gehört zum Volvo-Konzern. dem weltgrößten Hersteller von Dieselmotoren in der Klasse von 9 bis 18 Litern. Der Volvo-Konzern ist einer der weltweit führenden Hersteller von Lkw. Bussen und Baumaschinen. Antriebssystemen für Schifffahrt und Industrie. Bauteilen für die Luftfahrt sowie Dienstleistungen. Der Konzern bietet ebenfalls Komplettlösungen für Finanzierungen und damit verwandte Dienstleistungen. Robert Aebi GmbH

Robert Aebi GmbH Julia Hellmich Marketing Manager Engelberg 1 – 88480 Achstetten Telefon +49 7392 96 53 50 j.hellmich@robert-aebi.com ww.robert-aebi.de

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1997 expaniderte die Robert Aebi AG mit Sitz in Regensdorf (CH) nach Deutschland - Achstetten bei Ulm. Zusammen mit einem Partner übernahm das Unternehmen die Vertretung für Volvo CE Baumaschinen im Süddeutschen Raum. Im Jahr 2000 übernahm die Robert Aebi AG den Vertrieb von Volvo CE Baumaschinen im süddeutschen Raum zu 100% unter dem Namen Robert Aebi GmbH mit der Zentrale in Achstetten und den Regionalzentren in Leonberg und Nürnberg. Die Robert Aebi GmbH beschäftigt heute rund 200 Mitarbeiter in der Zentrale Achstetten sowie in den Regionalzentren Leonberg, Nürnberg, Parsdorf und Teningen.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Swecon Baumaschinen GmbH

Volvo Kettenbagger EC380 im Einsatz zum Rückbau einer ehemaligen Kaserne

Der Volvo Kettenbagger EC380 im Einsatz zum Rückbau einer ehemaligen Kaserne. (Foto: Swecon Baumaschinen GmbH)

Wo einst bis zu 11.000 Soldaten mit ihren Familien stationiert waren, werden nun über 3.500 moderne und komfortable Wohneinheiten für 7.000 Menschen entstehen. Auf dem 120 ha großen Areal der ehemaligen Kaserne Krampnitz in Potsdam plant die Entwicklungsträger Potsdam GmbH, die Sanierung von vielen, über 60 Jahre alten Wohnhäusern, sowie den Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern inmitten eines naturnahen Umfeldes. Die Gebäude waren während vergangener Jahrzehnte Standort der sowjetischen Armee und standen nach deren Abzug seit 1991 leer. Um Platz für neue Gebäude zu schaffen, müssen Altbestände - mit Baubeginn im Jahre 1937 – insbesondere Plattenbauten und ehemalige Sozialgebäude aus den Zeiten der militärischen Nutzung, abgerissen werden. Für den Rückbau im Bauabschnitt 3, dem sog. „Bergviertel“, konnte sich die Firma SBucher Abbruch & Recycling GmbH aus Burkhardtsdorf in der Nähe von Chemnitz den Zuschlag sichern. Die bisherigen Referenzen, die Kompetenzen des jungen Unternehmens und der Zuverlässigkeit des Teams um Geschäftsführer Sebastian Bucher, haben die Auftraggeber überzeugt.

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Insgesamt müssen 100.000 Kubikmeter umbauter Raum bis Ende 2018 in diesem Bauabschnitt zurückgebaut werden. Keine einfache Aufgabe, wenn man bedenkt, dass auf dem Gelände militärische Altlasten wie Munition und teilweise alte Waffenteile in den inzwischen stark bewachsenen Flächen lagern können. Daher hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst das Gelände ausgiebig kontrolliert, bevor die eigentlichen Rückbaumaßnahmen beginnen konnten. Sobald es daran geht, mit schweren Maschinen in den Boden einzugreifen, sind die Kampfmittelexperten wieder vor Ort.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Betonklotzes. Um die einzelnen Elemente genau mit dem Sortiergreifer fassen zu können, hilft die zusätzliche Kamera am Ende des Baggerstiels.

Der Volvo Kettenbagger EC380 im Einsatz zum Rückbau einer ehemaligen Kaserne. (Foto: Swecon Baumaschinen GmbH)

Während er eine Etage nach der anderen abträgt, räumt sein Kollege Jens Fritsche auf. Ebenfalls mit einem Volvo. Der EC380ENL steht dem „großen Bruder“ tatkräftig zur Seite und sortiert gewissenhaft die abgetragenen Teile auf einzelne Haufen. Auch Jens Fritsche ist begeistert von den Leistungen des 40-Tonners: „Der kräftige Motor ist kaum zu hören, man glaubt gar nicht, welche Kraft die Maschine entfaltet und sich dennoch so ruhig und fein bedienen lässt.“

Für das Projekt gibt es einen straffen Zeitplan. Um diesen einhalten zu können, setzen Sebastian Bucher und seine Mitarbeiter auf hochwertige Technik. So kommt u.a. ein Volvo Kettenbagger EC380EHR für den selektiven Rückbau der Plattenbauwerke zum Einsatz. Mit einer Auslegerlänge von 23 m scheinen sich die bis zu fünf Etagen hohen Wohnblöcke sehr leicht zerlegen zu lassen. Entspannt, aber konzentriert sitzt Maschinist Marcus Kauz in der großzügigen, um 30° gekippten Kabine und nimmt souverän die bis zu 4 t schweren Betonelemente aus den oberen Etagen. „Mit seiner feinfühligen Hydraulik und der enormen Standsicherheit des EC380EHR werden solche Herausforderungen spielend leicht.“, so Kauz, der seit vielen Jahren in Spezialbaggern „zu Hause“ ist. „Im Segment der High-Reach-Bagger war Volvo für mich immer schon erste Wahl. In Puncto Qualität, Sicherheit, Effizienz und Präzision ist diese Maschine das beste Werkzeug, um diese Aufgaben zu bewältigen“, sagt er mit einem zufriedenen Lächeln.

entsorgt.

Insgesamt werden über 40.000 t Beton aufbereitet und wiederverwertet. Die zu früheren Zeiten verbauten Schadstoffe werden aussortiert und fachgerecht

Beide Maschinen sind mit vollhydraulischen Schnellwechselsystemen ausgestattet, um die Rüstkosten um ein Vielfaches zu reduzieren und für jede Arbeit das passende Werkzeug anzubauen. „Diese Investition amortisiert sich innerhalb kürzester Zeit, da wir alle benötigten Anbauwerkzeuge vorhalten und damit effizient die notwendigen Arbeiten beim Brechen, Pulverisieren und Sortieren ausführen können. Der Verschleiß durch unsachgemäße Nutzung von den Abbruchgeräten wird damit enorm reduziert“, so Sebastian Bucher.

Der Volvo Kettenbagger EC380 im Einsatz zum Rückbau einer ehemaligen Kaserne. (Foto: Swecon Baumaschinen GmbH)

Das nächste Betonelement fällt. Einen Moment lang scheint die Baustelle in einer Wolke aus Staub unterzugehen. Ein kurzes Zischen, und ein feiner Wassernebel bindet die Partikel. Dank des integrierten HochdruckStaubbekämfungssystems auf dem EC380EHR hat Marcus Kauz wieder freie Sicht auf den oberen Rand des

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Effizienz, Produktivität und Leistungsfähigkeit stehen bei Bucher an oberster Stelle, denn nur unter diesen Bedingungen kann er die Anforderungen seiner Kunden schnell und zuverlässig erfüllen. „Auch das war für uns ein wichtiger Entscheidungsgrund. Mit Swecon Baumaschinen als Partner können diese Erwartungen seitens der Maschinentechnik zu unserer Zufriedenheit erfüllt werden.“ Dabei spielt auch die Servicenähe des Volvo-Händlers eine große Rolle. „Wir haben in den neuen Bundesländern überregional mehrere Baustellen“, sagt Bucher. „Da ist es wichtig, auch im Umfeld der Einsätze unserer Maschinen einen Servicestandort zu wissen.“ Zudem mietet das Unternehmen auch Maschinentechnik an. Derzeit hat Bucher zu den eigenen drei Maschinen noch weitere Baumaschinen über die Swecon smartrent angemietet. Warum sich Sebastian Bucher und seine Jungs bei Swecon so gut aufgehoben fühlt? „Egal ob wir etwas mieten, eine Maschine kaufen oder eine Servicedienstleistung benötigen. Die Zusammenarbeit mit Swecon basiert auf einer fairen und zuverlässigen Partnerschaft.“ „Schon bei der Entscheidungsfindung zur Investition des Abbruchbaggers EC380EHR hat uns der Vertriebsmitarbeiter von Swecon, Daniel Knauth, kompetent und ehrlich beraten“, sagt Bucher rückblickend. „Auch die langjährigen Kontakte zur Swecon Niederlassung Seelingstädt-Zwirtzschen bei Gera haben unsere Meinung bestärkt, mit Swecon und Volvo für unsere Arbeiten die richtigen Partner zu haben.“ „Wenn freundliche und kompetente Servicemonteure wie Ingo Schiffmann an den Maschinen die erforderlichen Inspektionen und Arbeiten durchführen,“ hakt Marcus Kauz ein, „kann man mit gutem Gewissen an die Arbeit gehen und den Maschinen alles abverlangen, was die Baustelle erfordert.“ Mit Blick auf die Baustelle in Krampnitz und künftige Aufträge hat sich Bucher bereits die nächste Maschine gesichert: Einen Volvo EC380EL mit Spezialumbau. Ein mit 0,8 m erhöhter Reichweite gestreckter Ausleger und ein Zusatzkontergewicht von 3 t wird ab Herbst 2018 den Maschinenpark ergänzen. „Auch bei solchen Sonderbauten steht uns Swecon und das Team mit der erforderlichen Beratung und den entsprechenden Lösungen zu Seite.“ Im Hintergrund, da wo vor wenigen Tagen noch 5-stöckige Häuser mit mehreren Eingängen den Blick in das grüne, von alten Bäumen gesäumte Kasernengelände

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versperrten, liegen nun nur noch ein paar Haufen Betonschutt. Man kann erahnen, welche Kraft erforderlich war, diesen Gebäuden den Garaus zu machen. Sebastian Bucher meint: „Noch haben wir einige von diesen Blöcken vor uns, aber wir vertrauen auf unsere Fähigkeiten und auf unsere Volvo Baumaschinen.“ Er sieht gelassen auf die Arbeit der vergangenen Tage…

Swecon Baumaschinen GmbH Die Swecon Baumaschinen GmbH mit Sitz in Ratingen ist seit 2003 das führende Handelshaus und Importeur für Premium-Bau- und Industriemaschinen der Marke VOLVO in Deutschland. Das Marktgebiet umfasst etwa 70 Prozent der Bundesrepublik im Norden und der Mitte Deutschlands. Seit dem 1. August 2014 ist die Swecon Baumaschinen GmbH Vertragspartner für Materialumschlagmaschinen der Produktreihe Green Line aus dem Hause SENNEBOGEN. Das Vertriebsgebiet für Neumaschinen umfasst die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und die nördlichen Teile von Sachsen-Anhalt. Neben dem Handel mit diesen Investitionsgütern und den dazugehörenden Ersatzteilen werden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durch den eigenen Kundendienst erbracht. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über einen hochwertigen Baumaschinenpark mit einer breit gefächerten Auswahl, der für die Vermietung genutzt wird. Die Gesellschaft ist ein Unternehmen des schwedischen LantmännenKonzerns, der mit über 10.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern vertreten ist. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Volvo Construction Equipment Germany GmbH Sandra Jansen Marketing & Communications Manager Oskar-Messter-Str. 20 D-85737 Ismaning, Deutschland Tel: +49 89 800 74 – 460 E-Mail: sandra.jansen@volvo.com Swecon Baumaschinen GmbH Lutz Rosin Pressekontakt Marketing lutz.rosin@swecon.de 02102-7703202 0151-54163924

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Swecon Baumaschinen GmbH

Swecon Baumaschinen GmbH auf der NordBau 2018 – Kundenorientierte Zusammenarbeit bestimmt den Messeauftritt

Swecon Baumaschinen GmbH auf der NordBau 2018 – Kundenorientierte Zusammenarbeit bestimmt den Messeauftritt(Foto: Swecon Baumaschinen GmbH)

Vom 05. – 09. September 2018 öffnet die Messe NordBau im schleswig-holsteinischen Neumünster wieder ihre Pforten für das Fachpublikum und die Besucher. Die Swecon Baumaschinen GmbH ist seit vielen Jahren Aussteller bei diesem Event. Auf dem Messestand (N148, Freigelände Nord) werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Baumaschinen gezeigt, angefangen vom Minibagger, über Radlader und Bagger bis zu großen Muldenkippern. Swecon-Geschäftsführer Falk Bösche freut sich außerdem auf die immer wieder beeindruckende Demomaschinen-Show. Die Swecon Baumaschinen GmbH mit Sitz in Ratingen ist seit 2003 das führende Handelshaus und Importeur der Premium-Bau- und Industriemaschinen der Marke Volvo Construction Equipment in Deutschland. Das Vermarktungsgebiet umfasst etwa 70% der Bundesrepublik im Norden, Osten und Westen Deutschlands. Außerdem ist Swecon seit dem 01. August 2014 Vertragspartner für Materialumschlagmaschinen der Produktreihe Green Line aus dem Hause SENNEBOGEN. Das Vertriebsgebiet umfasst die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Teile von Sachsen-Anhalt und Thüringen. Neben dem Handel mit diesen Maschinen und den dazugehörenden Ersatzteilen werden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durch den eigenen Kundendienst erbracht. Darüber hinaus verfügt Swecon über einen hochwertigen Baumaschinenpark,

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mit einer breitgefächerten Auswahl, welcher für die Vermietung genutzt wird. Das Unternehmen ist Teil des schwedischen Lantmännen-Konzerns, der mit über 10.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern vertreten ist. Während der NordBau werden auf einer Fläche von ca. 3.000 qm aktuelle und neue Baumaschinen aus dem Hause Volvo vorgestellt. Die Produktgruppe der Radlader wird u.a. durch den L150H repräsentiert. Diese Maschine ist universell einsetzbar, ob für Schüttgut oder im Recycling. Kettenbagger, z.B. der EC220E sind seit langen eine VolvoDomäne. Entsprechend werden Bagger in verschiedenen Größen und Ausführungen vorgestellt. Gezeigt werden dabei auch Lösungen, welche speziell kundenorientiert entwickelt wurden. Darunter zu finden ist auch eine Maschine mit einem absenkbaren Kontergewicht.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Ebenfalls werden der Kurzheck-Mobilbagger Volvo Kurzheck-Mobilbagger EWR170E und einige SENNEBOGEN Maschinen präsentiert. Wenn es um Ladekapazitäten geht, hat Volvo viel zu bieten. Deshalb wird vor Ort auch ein Dumper zu sehen sein. Neben den verschiedenen Baumaschinen präsentiert sich auch der Bereich des Swecon Service, welcher das Swecon smartfuel-Konzept vorstellt. „Ziel dieses Ansatzes ist der ressourcenschonende und effiziente Einsatz der Maschinen, welcher maßgeblich durch gut ausgebildete Fahrer erreicht werden kann. Neben maßgeschneiderten Fahrerschulungen bieten wir einen Rahmen aus Berichten, eigenen Analysen und Beratung für die Fuhrparkleiter. Wir wollen es unseren Kunden ermöglichen, die Betriebskosten und den CO2-Ausstoß wirklich nachhaltig zu senken.“, berichtet Marc Reinhardt, Bereichsleiter Service. Am Baggersimulator können Fahrer und Interessierte ihr Können unter Beweis stellen. Auch wird es für die Kunden einen speziellen Parcours geben. Sie werden dort viele interessante Informationen zum Swecon Service erhalten und anschließend die Möglichkeit haben, bei einem Quiz einige Fragen zu beantworten. Fleiß und erworbenes Wissen werden natürlich entsprechend belohnt.

Swecon Baumaschinen GmbH Die Swecon Baumaschinen GmbH mit Sitz in Ratingen ist seit 2003 das führende Handelshaus und Importeur für Premium-Bau- und Industriemaschinen der Marke VOLVO in Deutschland. Das Marktgebiet umfasst etwa 70 Prozent der Bundesrepublik im Norden und der Mitte Deutschlands. Seit dem 1. August 2014 ist die Swecon Baumaschinen GmbH Vertragspartner für Materialumschlagmaschinen der Produktreihe Green Line aus dem Hause SENNEBOGEN. Das Vertriebsgebiet für Neumaschinen umfasst die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und die nördlichen Teile von Sachsen-Anhalt. Neben dem Handel mit diesen Investitionsgütern und den dazugehörenden Ersatzteilen werden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durch den eigenen Kundendienst erbracht. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über einen hochwertigen Baumaschinenpark mit einer breit gefächerten Auswahl, der für die Vermietung genutzt wird. Die Gesellschaft ist ein Unternehmen des schwedischen Lantmännen-Konzerns, der mit über 10.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern vertreten ist. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Der Bereich der Vermietung Swecon smartrent wird künftig neue Wege beschreiten und stellt deshalb einen ersten Entwurf seines neuen Online Webshops vor. Das bedeutet, man wird künftig bei Bedarf die Maschinen vom Schreibtisch mieten können und damit die Effizienz für die Kunden erhöhen. Das passt zu mit der Möglichkeit, dass bei Swecon smartrent Merchandise Artikel direkt im Online-Shop werden der Messe bestellt werden können.

Volvo Construction Equipment Germany GmbH Sandra Jansen Marketing & Communications Manager Oskar-Messter-Str. 20 D-85737 Ismaning, Deutschland Tel: +49 89 800 74 – 460 E-Mail: sandra.jansen@volvo.com

„Ich denke wir haben auch in diesem Jahr ein rundes und interessantes Messepaket für unsere Kunden und Interessenten geschnürt. Wir freuen uns auf interessante und spannende Messegespräche auf der NordBau 2018. Wir möchten die Kunden bzw. die Zusammenarbeit mit ihnen in den Fokus unserer Arbeit stellen“, so Swecon Geschäftsführer Falk Bösche.

Swecon Baumaschinen GmbH Lutz Rosin Pressekontakt Marketing lutz.rosin@swecon.de 02102-7703202 0151-54163924

Im Vorfeld haben die Swecon Kunden die Möglichkeit, sich für einen kostenlosen Eintritt auf der Swecon Hompepage zu registrieren.

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TECHNOLOGIETRANSFER

Weiterbildungsprogramm Mining:

Advanced Mining Academy

Die erfolgreiche Kundenbetreuung und der erfolgreiche Vertrieb von Bergbaumaschinen sowie eine folgerichtige technische und wirtschaftliche Entscheidungsfindung bei Management und Finanzierung von Bergbauprojekten setzen fachspezifische bergtechnische und bergwirtschaftliche Kenntnisse voraus. Speziell im mittleren und höheren Management beschäftigt die Industrie der mineralischen Rohstoffe, Maschinenindustrie, Banken, Behörden und Rohstoffhandelsgesellschaften Mitarbeiter mit Ausbildungsschwerpunkten in den Fachgebieten des Maschinenbaus, der Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Als komplementäre berufsbegleitende Ausbildung bietet die Advanced Mining Academy mit der oben formulierten Zielsetzung eine praxisorientierte kompakte und modular aufgebaute Weiterbildung. Die Ausbildung soll die Kernkompetenzen der Mitarbeiter im Bereich Rohstofflagerstätten, Bergbau, Recht und Arbeitssicherheit stärken. Das Ausbildungsprogramm vermittelt das praxisrelevante Wissen in Kompaktkursen, das durch Exkursionen in Rohstoffbetriebe untermauert wird. Nähere Informationen (Termine, Anmeldung, usw.) finden Sie unter:

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Zeppelin Baumaschinen GmbH

Cat Command für Dozer

Effiziente und sichere Fernsteuerung für gefährliche Räum- und Planiereinsätze

Aus sicherer Entfernung kann der Fahrer bei gefährlichen Einsätzen den Dozer Cat D8T nun mit der praktischen Umhängekonsole fernsteuern (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Garching (KF). Natürlich sind die Fahrer der Cat Dozer in der Klasse 35 bis 70 Tonnen Einsatzgewicht in ihren komfortablen und sicheren Kabinen gut vor Umwelteinflüssen geschützt. Dennoch gibt es für diese Maschinen Einsätze, bei denen es sich empfiehlt, das Geschehen besser aus sicherer Entfernung zu beobachten, das kann zum Beispiel bei der Kampfmittelräumung, in tückischem Gelände oder bei gefährlichen Umweltbedingungen der Fall sein. Speziell dafür hat Caterpillar die Fernsteuerung Cat Command für die Dozer D10T und D11T entwickelt, die jetzt auch für den D8T verfügbar ist. Command für Dozer erhöht die Sicherheit und Effizienz, da der Fahrer den Dozer in unmittelbarer Nähe mithilfe einer kompakten, tragbaren Konsole oder von einer komfortablen Fernbedienungs-Fahrerkabine aus steuern kann. Durch die Ausstattung des Systems mit Video- und Audiofunktionen kann die Fernbedienungs-Fahrerkabine auch aus größerer Entfernung verwendet werden. Die enge Integration mit Cat Maschinensystemen ermöglicht eine einfache und präzise Steuerung bei höchster Effizienz und Produktivität. Command für Dozer hat sich in mehreren tausend Betriebsstunden beim Einsatz der Cat-Dozer D10T und D11T vor allem bei Einsätzen in der Rohstoff-Gewinnung, wie z.B. im Tagebau und bei der Haldenbewirtschaftung schon weltweit bewährt. Dieselbe Technologie ist jetzt für den D8T verfügbar, der auch bei Bauprojekten und in der Gewinnungsindustrie zum Einsatz kommt.

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Die Fernsteuerung per Umhängekonsole wird für Aktivitäten von kurzer Dauer empfohlen für Arbeiten in sämtlichen Bereichen, die ein erhöhtes Risiko darstellen. Das Sicht-Steuerungssystem ermöglicht eine Bedienung aus Entfernungen bis zu etwa 400 Metern. In der Fernbedienungs-Fahrerkabine kann der Fahrer in komfortabler Sitzposition vertraute Dozer-Bedienelemente nutzen – in sicherer Entfernung vom Bereich, in dem geräumt oder planiert wird. Die Kabine ist für einen effizienten Betrieb unter verschiedenen Einsatzbedingungen ausgelegt. Die Fernbedienungs-Kabine ist der eigentlichen Fahrerkabine der Maschine nachempfunden – mit allen ergonomischen Bedienelementen, Alarmen und weiteren Funktionen, wie sie vom Dozer her vertraut sind. Für das System können zum Sichtbetrieb oder zur Fernsteuerung Video- und Audiodaten vom Einsatzort und vom Dozer bereitgestellt werden. Die Konstruktion der

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern

In der Fernbedienung-Kabine steuert der Fahrer den Dozer so, als ob er noch in der Kabine sitzen würde (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Fernbedienungs-Fahrerkabine ermöglicht problemlosen Transport in einem Lkw oder auf einem Anhänger. Dank der Fernsteuerung können Dozer in allen Situationen eingesetzt werden, die potenzielle Sicherheitsund Gesundheitsrisiken darstellen. Neben Einsätzen an Böschungen und Vorsprüngen zählen üblicherweise Arbeiten an steilen Hängen oder im Wasser sowie aggressives Aufreißen zu den Herausforderungen. Die Fernsteuerung ermöglicht es auch, einen Dozer unmittelbar nach einem Sprengvorgang einzusetzen.

Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

Die fernsteuerbare Maschine verfügt über umfangreiche Empfangs- und Sendeeinrichtungen, kann aber auch im ganz normalen Fahrerbetrieb eingesetzt werden (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Zeppelin Baumaschinen GmbH

New Range-New Rules European Roadshow

Caterpillar und Zeppelin präsentieren die Kettenbagger der neuen Generation mit eindrucksvollem Show-Truck

45 Prozent mehr Effizienz, 25 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und um 15 Prozent reduzierte Wartungskosten – die Cat Kettenbagger der nächsten Generation (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Garching (KF). Die Kettenbagger der neuen Generation, der Cat 320GC, 320 und 323, setzen ganz neue Standards durch ihre Technologie, ihre Produktionseffizienz, ihren sparsamen Kraftstoffverbrauch, ihren vorbildlichen Fahrerkomfort und ihre einfache Wartung. Sie werden den MaSSstab bilden, wenn es künftig um Bagger in der Klasse 20 bis 25 Tonnen geht. Mit der „New Range-New Rules-Roadshow“ will Caterpillar die zahlreichen Vorteile und das hohe Potential der neuen Bagger aufzeigen und schickte deshalb zwei Show-Trucks auf Tour in Europa. Von Mitte April bis Ende Juni fuhren die passend gestalteten LKWs durch 11 europäische Länder und besuchten dabei mehr als 30 Kunden-Events von CatHändlern, darunter auch mehrere Veranstaltungen von Zeppelin. Zeppelin lud alle Kunden und Interessenten herzlich ein, sich bei dieser Gelegenheit von den Vorteilen der neuen Kettenbagger zu überzeugen, die mit der serienmäßigen Cat Connect Technologie, mit 2D-Maschinensteuerung mit Planierautomatik, mit integriertem Wägesystem und elektronischer Arbeitsraumbegrenzung 45 Prozent mehr Effizienz, 25 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und um 15 Prozent reduzierte Wartungskosten bieten.

Zu erleben gab es die Cat Kettenbagger der neuen Generation bei Zeppelin • in Böblingen am 6. Mai • in Paderborn am 2. und 3. Juni • in Friedrichshafen am 9. Juni • in Warnemünde am 14. Juni • in Hamburg am 16. Juni

Fünfmal live bei Zeppelin erleben – der Caterpillar Show-Truck präsentiert die neuen Cat Kettenbagger mit ihren zahlreichen Vorteilen (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Zeppelin Baumaschinen GmbH

Neu: Cat Dumper 730, 730EJ und 735

Konstruktive Verfeinerungen und aktualisierte Antriebstechnik in den neuen Cat Dumpern schaffen mehr Sicherheit, mehr Fahrerkomfort und verbessern die Bedienbarkeit

Der neue Cat Dumper 730 mit 28 t Nutzlast und der neue 735 mit 32 t Nutzlast (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Garching 2018 (KF): Die drei neuen knickgelenkten Muldenkipper Cat 730, 730 EJ und 735 unterscheiden sich von ihren bewährten, leistungsfähigen Vorgängern der C-Serie durch bemerkenswerte technische Weiterentwicklungen wie eine neu gestaltete Fahrerkabine, neue Bedienelemente, zusätzliche Getriebeschutzfunktionen, neue Muldenhydraulik- und Standsicherheits-Assistenzsysteme, verbesserte Traktionskontrolle und kraftstoffsparender ECO-Betriebsmodus. Außerdem kommen der Cat 730 und der Cat 730 EJ mit Ausstoßermulde jetzt mit Dauerbremsautomatik und Berganfahrhilfe. Der 735 hat diese Funktionen bereits in der Serie C geboten. Weitere Konstruktionsänderungen: neuer Cat Dieselmotor C13 ACERT, neues Cat Getriebe plus weitere technische Maßnahmen, die das Einsatzgewicht um 22 Prozent reduzieren. Die Kraftstoff-Effizienz steigt dadurch um bis zu 19 Prozent ohne Produktivitätsverlust.

Fahrerkabine An der neuen Fahrerkabine sind die externe Überrollschutzvorrichtung (ROPS) und das PanoramaHeckfenster besonders hervorzuheben, denn diese neuartige Bauweise macht die bisherige, sichtbehindernde hintere Säule überflüssig. Beim Einsteigen in die Kabine werden direkt nach dem Öffnen der Tür alle Displays aktiviert. Die Schließhilfe der leichter und dennoch

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robuster konstruierten Tür minimiert das Eindringen von Staub. Mit vielen Detailänderungen ist es gelungen, den Schalldruckpegel innen im Vergleich zu den Vorgängermaschinen um stattliche 7 dB(A) auf nur noch 72 dB(A) zu senken. Auf Wunsch erhältliche Sonnenschutzscheiben verringern die Aufheizung des Innenraums und beidseitige Schiebefenster verbessern nicht nur die Querbelüftung, sondern auch die Verständigung mit Außenstehenden und dem Fahrer der Lademaschine. Zusätzliche Luftdüsen über und hinter dem Dumperfahrer machen die neue Klimaautomatik besonders effizient. Um die Anpassbarkeit an unterschiedlichste Körperstaturen zu maximieren, wurden die Verstellmöglichkeiten des neuen kühl- und beheizbaren Sitzes erweitert. Überdies kann der Fahrer seine persönliche Komfort-Einstellung speichern und erneut aufrufen. Der Beifahrersitz ist jetzt gepolstert und klappbar ausgeführt.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Mit einem bodennah angeordneten Schalter sorgt die neue Beleuchtung der Trittstufen und des Knickgelenkbereiches für mehr Sicherheit beim Einsteigen in die Kabine. Als Sonderausrüstung lieferbare, integrierte Muldenleuchten dienen dem Fahrer der Lademaschine als externe Anzeige des Füllungsgrades. Weitreichende LEDArbeitsscheinwerfer (Sonderausrüstung) erleichtern den Einsatz bei schlechten Sichtverhältnissen. Direkt an der Kabine montierte neue Außenspiegel und ein zusätzlicher Frontblickspiegel verschaffen dem Fahrer sehr gute Sicht auf das direkte Dumper-Umfeld. Außerdem verfügen die neuen Maschinen jetzt über verbesserte flexible Kotflügel und ein verkürztes Abgasrohr, das bei Transporten nicht entfernt werden muss. Die optionale Kontrollwaage berechnet mithilfe von Sensoren die effektive Muldennutzlast und informiert den Fahrer der Lademaschine durch deutlich erkennbare Nutzlast-Signalleuchten an allen vier DumperKabinenecken. Zum Standard-Lieferumfang gehört das Erkennungs- und Standsicherheits-Assistenzsystem, das den Fahrer optisch und akustisch warnt, sobald sich Vorder- oder Hinterwagen einem definierten Längsoder Querneigungswinkel nähern. Besteht aufgrund der Schräglage eine potenzielle Kippgefahr, wird die Muldenentleerung sofort automatisch gestoppt.

Zusätzliche Arbeitssicherheit bringt die automatische Cat Traktionskontrolle, die mit ihrer verfeinerten Technik ein proaktives Schließen der Differenzialsperren auslöst, bevor es zum Radschlupf kommt. Außerdem unterbindet die fahrbahnabhängig arbeitende Gaspedaldämpfung starke Drehzahlschwankungen, wenn es für den Fahrer in extrem rauem Gelände schwierig wird, gleichbleibenden Druck auf das Pedal auszuüben.

Innovative Bedienelemente Der neue Kombihebel dient gleichzeitig zum Schalten des Getriebes und Steuern der Muldenhydraulik – eine vorbildliche Lösung, denn sie entlastet den Fahrer und automatisiert ständig wiederkehrende Bedienvorgänge. So ist die Muldenhydraulik per Tastendruck wahlweise manuell oder vollautomatisch steuerbar. Im Automatikmodus wird die Wartebremse angelegt, das Getriebe in Neutral geschaltet und die Mulde bei Höchstdrehzahl des Dieselmotors bis in die obere Endlage gekippt. Eine Drucktaste bewirkt ein kontrolliertes Absenken der Mulde in ihre untere Endlage. Hub- und Senkkreis sind mit einer automatischen Endlagendämpfung ausgestattet. Mit an Bord: neue Assistenzsysteme für mehr Komfort und Arbeitssicherheit. Die neue Traktionskontrolle aktiviert die Differentialsperren proaktiv, bevor es zum Radschlupf kommt (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Mit zusätzlichen Tasten im Kombihebel kann der Fahrer bequem die Höchstgeschwindigkeit begrenzen und die Wartebremse aktivieren. Die neuen Dumper verfügen jetzt auch über eine Schutzfunktion während des Fahrtrichtungswechsels: Beim Umschalten des Getriebes von Vorwärts auf Rückwärts (oder umgekehrt) wird der Muldenkipper stets bis zum Stillstand abgebremst, ehe er sich in die entgegengesetzte Richtung bewegen kann. Darüber hinaus umfasst der Kombihebel eine Parkbremsfunktion.

Typenspezifische Ausrüstung Im 735 wurde der bisherige Cat Dieselmotor C15 ACERT (329 kW / 447 PS) durch den Cat C13 ACERT (319 kW / 434 PS) ersetzt. 730 und 730 EJ kommen unverändert mit der 274 kW (373 PS) starken Version des Cat C13 ACERT zur Auslieferung. Natürlich erfüllen die neuen Motoren die Abgasrichtlinien EU-Stufe IV. Der 730 EJ ermöglicht mit seiner Ejektor-Mulde ein kontinuierliches und restloses Zwangsentleeren der Mulde zur gleichmäßigen Verteilung des Ladegutes während der Fahrt. Diese Muldenvariante empfiehlt sich hauptsächlich für Einsatzbereiche mit niedrigen Durchfahrtshöhen und aufgrund der besseren Standsicherheit auch bei wenig tragfähigen Böden.

Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

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Der neue Cat Dumper 730 mit 28 t Nutzlast und der neue 735 mit 32 t Nutzlast (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

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Innovationen gegenüber aufgeschlossen Wie Michel Bau die Plattform-Technologie von Caterpillar für sich nutzt

Carl Pioch (rechts), Geschäftsführender Gesellschafter und Firmeninhaber von Michel Bau, ist überzeugt von den unterschiedlichen Produktlinien für die verschiedensten Einsatzanforderungen, die Caterpillar und Zeppelin, vertreten durch Sascha Fischer (links) von der Niederlassung Hanau, bieten (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

KLINGENBERG (SR). Als Henry Ford 1903 sein Model A präsentierte, konnten Auto-Käufer gerade einmal wählen, ob sie noch eine hintere Sitzreihe oder ein Dach aus Leder oder Gummi haben wollten. Seitdem hat sich in der Automobilbranche viel getan: Die Hersteller entwickelten zahlreiche Modelltypen mit vielen Ausstattungsvarianten, um den Markt besser erschlieSSen zu können. Das hatte wiederum für Kunden zur Folge, dass sie ein Auto erhielten, das am besten zu ihrem Budget und zu ihren Wünschen passt. Was im Automobilsektor längst Standard ist, wollte Caterpillar auf Baumaschinen übertragen – die Intention war die Gleiche: Kunden sollten ein Gerät bekommen, das dem eigenen Anforderungsprofil am nächsten kommt – dabei sollte sich aber auch der Entwicklungs- und Fertigungsaufwand in Grenzen halten. Das Ergebnis: Seit 2017 führt Caterpillar mehrere Produktlinien für die verschiedensten Einsatzanforderungen im Programm und verfolgt bei den Baggern der neuen Generation erstmals eine Plattform-Strategie. Das konnte auch Carl Pioch überzeugen. Der Geschäftsführende Gesellschafter und Firmeninhaber von Michel Bau aus Klingenberg investierte in den ersten Cat Kettenbagger 320 in Deutschland und in einen Radlader 950GC. An den Baumaschinen ist der konstruktive Ansatz der neuen Gerätegenerationen abzulesen, ebenso die neue Modellbezeichnung: Der Cat 320 kommt erstmals ohne Buchstaben aus, ist auf Leistung getrimmt und steht für Hightech, die bei Michel Bau auf Erdbaustellen und im Bereich Umweltsanierung zum Tragen kommen soll. Dagegen steht der 950GC (General Construction) für eine Basisversion, die für einfache bis mittelschwere

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Anwendungen konzipiert ist und bei dem Bauunternehmen für einen unregelmäßigen Einsatz auf dem Lagerplatz im Umschlag von Schüttgütern vorgesehen ist. Die Cat Kettenbagger der neuen Generation nutzen die gleiche, für weitere Typen ausgelegte Entwicklungs- und Produktionsplattform, um Entwicklungszeit und -kosten zu senken sowie Fertigungsaufwand und Lagerhaltung für Ersatzteile zu reduzieren. Ein Beispiel: Gab es etwa früher 16 verschiedene Fahrerkabinen bei den Kettenbaggern, sind es bei der neuen 300er-Modellreihe heute nur noch drei. Auch die Zahl der Luftfilter ging von 15 auf drei zurück.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Der Cat 320 kommt erstmals ohne Buchstaben aus, ist auf Leistung getrimmt und steht für Hightech, die bei Michel Bau auf Erdbaustellen und im Bereich Umweltsanierung zum Tragen kommen soll (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Stark angestiegen sind dagegen die Einstellmöglichkeiten, die dem Fahrer an der neuen Baggergeneration zur Verfügung stehen, die Maschinen werden somit zu echten Technologie-Trägern. Frank Kranich von der Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik übernahm die Geräteeinweisung vor der Inbetriebnahme des 22 Tonnen schweren Geräts und erklärte dem Fahrer von Michel Bau vor Ort, was es alles für neue Features gibt und wie die Maschine einzustellen ist. Denn nicht nur die Joysticks lassen sich für Ansprechverhalten und Art der Baggersteuerung entsprechend der Bedürfnisse des Fahrers individuell anpassen. Kettenbagger der Serie 300 sollen mit 45 Prozent mehr Fahrer-Effizienz, 25 Prozent geringerem Spritverbrauch und 15 Prozent niedrigeren Wartungskosten arbeiten, versprechen die Entwicklungsingenieure von Caterpillar. „Ob diese Werte der Praxis standhalten, werden wir sehen, wenn wir mit der Baumaschine unter realen Bedingungen arbeiten. Das muss sich alles erst noch einspielen. Hierzu können wir erst in ein paar Wochen genaue Aussagen treffen, wenn Erfahrungen damit vorliegen“, so Pioch. Erstes Anlaufziel des neuen Cat 320: die Deponie Büttelborn. Dort entsteht ein neuer Deponieabschnitt. Die Baumaschine wird eingesetzt im Dichtungsbau. In der Regel sind klassische Erd- und Tiefbauarbeiten das Betätigungsfeld von Michel Bau. „Bei uns spielen weniger die Ladespiele eine Rolle, sondern was zählt, sind Zuverlässigkeit und Genauigkeit“, macht der Unternehmer deutlich. Hierzu unterstützen den Fahrer in Zukunft die integrierten Assistenzsysteme wie Planierautomatik sowie

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2D- oder 3D-Maschinensteuerungstechnik. Dazu trägt eine konsequente Systemintegration von elektronischen Steuerungselementen und eine elektrohydraulische Steuerung bei. Ab Werk verbaut sind auch noch ein Wägesystem und eine Begrenzung des Arbeits- und Schwenkbereichs, doch diese Features werden laut Carl Pioch nicht vorrangig genutzt, weil auszuführende Arbeiten das nur selten erforderlich machen. Stattdessen bietet Cat Grade mit 2D Führungshilfen für Tiefe, Neigung und horizontalen Abstand zum Planum. Das hilft dem Fahrer, das gewünschte Arbeitsergebnis schnell und präzise zu erreichen. Das serienmäßige 2D-System lässt sich auf Cat Grade mit erweitertem 2D oder auf Cat Grade mit 3D aufrüsten. Die ebenfalls ab Werk integrierte Planierautomatik Grade Assist steuert die Bewegungen von Ausleger und Löffel, sodass der Fahrer ein genaues Planum mit nur einer Joystickbewegung für den Stiel herstellen kann. Seine Bagger ließ Carl Pioch schon längst mit GPS ausrüsten – vor rund zehn Jahren wurde erstmals damit gearbeitet. „Für Innovationen sind wir immer zu haben und Neuem gegenüber sind wir stets aufgeschlossen. Wir arbeiten viel im Bereich von Umweltsanierung, Revitalisierung von Brachflächen und Beseitigung von Altlasten und müssen mit kontaminiertem Material umgehen. Der Abtrag von Material muss möglichst exakt erfolgen, denn jeder Millimeter zu viel verursacht enorme Kosten“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter. Ein weiterer Vorteil bedingt durch den Einsatz von GPS ist schnelleres Vorwärtskommen. „Unser Vermesser kann direkt vom Büro aus mit den Maschinen kommunizieren und

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NEUHEITEN & REPORTAGEN dann die Daten wie das Aufmaß abrufen, das der Bagger realisiert hat“, so Pioch. Somit muss der Vermesser nicht mehr zu den Maschinen fahren, um Daten zu erhalten und spart sich Arbeitszeit. Inzwischen wird GPS bei Michel Bau auch im Hochbau eingesetzt – eine Sparte, die in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Insbesondere der Industriebau befindet sich im Aufwind. Um dort GPS nutzen zu können, wurde in neue Tachymeter investiert, um Baustellen exakt zu vermessen. „Das ist alles ein Vorstadium zu Building Information Modeling. Allerdings müssen die Planer die BIM-Methodik auch anwenden. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich BIM auf Baustellen immer weiter durchsetzt. Wir als ausführendes Bauunternehmen brauchen ein 3D-Geländemodell, das die Ausgangsbasis für unsere Baumaschinen ist, die das dann umsetzen“, stellt Pioch dar. Im Maschinenpark unterhält Michel Bau rund 40 Cat Geräte – alleine im letzten Jahr kamen die Cat Raupe D6N, der Kettenbagger 320F L, der Mobilbagger M320F, der Radlader 907M sowie die Minibagger 308E CR und in der Kurzheckversion 304E2 CR, 305E2 CR und 308E2 CR hinzu. „Im Laufe Jahrzehnte langer Zusammenarbeit hat sich eine Vertrauensbasis gebildet, sodass wir kontinuierlich in Cat Technik investiert haben. Der Service, den wir bei Zeppelin erhalten, ist perfekt. Das können wir guten Gewissens sagen, da wir auch andere Produkte einsetzen und somit Vergleichsmöglichkeiten haben“, so Pioch. Für Baumaschinen wie den 320 wurde ein Full-ServiceVertrag gewählt. „Daher lassen sich auch keine Angaben machen zu den Wartungsintervallen und -kosten“, ergänzt er. Bei der neuen Baggergeneration sollen sie sich laut Herstellerangaben deutlich reduziert haben. So bietet etwa alleine der neue Rücklauffilter des Hydraulikölkreises eine hohe Nutzungsdauer von über 3000 Stunden und ein um 50 Prozent höheres Partikelspeichervermögen als die vorherigen Filter.

Vielzahl an hydraulischen Anbaugeräten. Daher wurde an dem Cat 320 der Schnellwechsler von Oilquick OQ 70/55 installiert, eingestellt und optimiert, bevor die Baumaschine von Sascha Fischer von der Niederlassung Hanau ausgeliefert wurde. Flexibilität gilt auch für den Radlader 950GC, den Michel Bau ebenfalls über ihn orderte. Die Baumaschine stellt eine Investitionsalternative dar und ist für Einsätze konzipiert, bei denen kein Dauerbetrieb unter Höchstleistung sichergestellt sein muss. Der Lader wird im Jahr an die 500 Betriebsstunden absolvieren und ist praxisgerecht ausgestattet. „Das heißt aber nicht, dass wir Abstriche machen müssen. Ich bin nicht nur mit der Ausstattung sehr zufrieden, sondern auch mit der Leistung. Der Radlader hat eine brachiale Kraft“, so das Urteil des Fahrers. Möglich macht es die Caterpillar Z-Kinematik, die für die nötigen Grab- und Ausbrechkräfte sorgt, sodass auch anspruchsvolle Arbeiten mühelos bewältigt werden – ganz so, wie es Michel Bau fordert.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

Der 950GC in der Basisversion ist bei dem Bauunternehmen für einen unregelmäßigen Einsatz auf dem Lagerplatz im Umschlag von Schüttgütern vorgesehen (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Im Fall des neuen Cat 320 handelt es sich um eine Ersatzinvestition – die Gerätegröße für den Maschinentransport war der limitierende Faktor. „Heute muss man schnell, flexibel und mobil sein“, definiert der Firmenchef die Anforderungen. Das Unternehmen nutzt eine

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Weltweites Einzelstück

Von der Entwicklung in die Praxis: Cat Grade Technologie

Dietmar Schwinn (links), Spezialist in Sachen Maschinensteuerung, mit Sascha Fischer von der Zeppelin Niederlassung Hanau (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

LÜTZELBACH (SR). Dietmar Schwinn ist Profi in Sachen Maschinensteuerungen bei Kettenbaggern. Seit über 18 Jahren – und damit als einer der ersten überhaupt – beschäftigt sich der Erdbauer mit der Steuerungstechnik und das nicht vom Schreibtisch aus, sondern er fährt selbst die Baumaschinen, mit denen er auf Baustellen sein Geld verdienen muss. Zuvor arbeitete er schon mit Messsystemen. Daher ist er längst davon überzeugt: Bei Profilierungsarbeiten mit Baggern läuft nichts mehr ohne GPS-Steuerung. Als Caterpillar seine Grade-Technologien und das automatische Abziehen des Planums zur bauma 2016 einführte, war zuvor sein Urteil im amerikanischen Peoria gefragt. Dietmar Schwinn war vom Hersteller eingeladen worden, in die Entwicklung konstruktive Vorschläge mit einzubringen, die Anwendung praxistauglich und serienreif zu gestalten. Schließlich sollte das System werksseitig integriert werden, um die Produktionsabläufe auf den Baustellen weltweit zu beschleunigen. Was der Baumaschinen-Tester an Erfahrungen den Entwicklungsingenieuren übermittelt hat, damit daraus eine halbautomatische Baggersteuerung werden konnte, die beim Planieren und beim Böschungsbau dem Fahrer das Arbeiten erleichtert, lässt sich in den aktuellen Serien von Kettenbaggern ablesen. So auch am Cat 330F LN, mit dem der Firmenchef im Rhein-Main-Gebiet arbeitet. Es ist der weltweit einzige Bagger mit Grade Control und Grade mit Assist in Verbindung mit einem Tiltrotator.

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Ursprünglich sollten die Grade-Technologien zuerst in den 22-Tonnen-Baggern von Caterpillar Einzug halten, doch damit konnte der Firmenchef nichts anfangen. „Sie sind zu klein für unsere Einsätze. Wir brauchen Maschinen wie den Cat 330 mit 29 Tonnen“, meint er. Schwinn schaffte es, den Caterpillar Manager Zack Kauk zu überzeugen, ihm über Sascha Fischer von der Zeppelin Niederlassung Hanau ein solches Arbeitsgerät zu verkaufen, bei dem er die Vorzüge einer 3D-GPSSteuerung nutzen kann, insbesondere wenn Böschungen zu profilieren sind. Es ist weltweit ein Einzelstück. Dazu wurde am Bagger die Software entsprechend von Caterpillar erweitert. „Das war der Beitrag für meine Unterstützung, Grade Control mit zu entwickeln“, so Schwinn. Weil er selbst jeden Tag den Kettenbagger bewegt, weiß er, wovon er spricht. „Die erste Woche mit Steuerung und Halbautomatik war ganz schön ungewohnt und anstrengend, weil man viel

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NEUHEITEN & REPORTAGEN mehr auf den Bildschirm schaute und kontrolliert hat, ob der Bagger auch das macht, was er soll. Inzwischen ist der Umgang damit jedoch in Fleisch und Blut übergegangen“, meint er. In der Kabine werden ihm am Display die Höhendifferenz (Soll- minus Ist-Höhe) des digitalen Geländemodells angezeigt. Was er sonst noch erhält, ist eine grafische Ansicht des Geländes als Draufsicht, Längs- und Querprofil. „Ein schlechter Fahrer wird durch eine GPS-Steuerung nicht automatisch zum Voll-Profi. Denn die Steuerung anzuwenden, ist nicht so einfach. Viel macht die Gewohnheit aus. Einem guten Fahrer wird sie vieles erleichtern“, ist seine Überzeugung. Derzeit wird auf dem Gelände der Lkw-Werkstatt von Mercedes-Benz in Miltenberg eine alte Mauer entfernt. Der Kettenbagger übernimmt den Aushub und die Erstellung des Feinplanums für die neue Mauer. Dietmar Schwinn greift hier anstelle einer 3D-GPS- auf eine 2D-Steuerung mit Laserempfänger zurück. Die Steuerung unterstützt den Rototilt am Bagger und stellt gleichzeitig die Höhenkontrolle sicher. Mehrmals in der Sekunde werden die beiden Ist-Höhen der Löffelspitzen anhand der Winkelstellung von Ausleger, Stiel, Löffel, RototiltVerdrehung und der Neigung des Oberwagens berechnet.

Seit dem Einsatz von Grade Control hat sich für Schwinn vieles verändert. Beim Planieren oder Anlegen einer Böschung sowie bei anderen finalen Arbeitsvorgängen muss er mit seinem Arbeitsgerät nur noch den Stiel steuern. Der Ausleger wird automatisch gesteuert und beim Löffel wird automatisch der Freiwinkel gehalten, es werden zwei Bewegungen automatisch gesteuert und der Fahrer zieht nur noch den Stiel mit dem linken Joystick heran. „Ich komme deutlich schneller voran und bin wesentlich genauer als zuvor“, sind seine Erfahrungen. Schon wartet auch der nächste Einsatz auf ihn: In Roßdorf muss er eine Zisterne ausheben. Damit ihm keine Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, achtet er darauf, seinen Bagger samt Anbaugeräten entsprechend der Vorgaben einzustellen. „Ich arbeite mit zehn verschiedenen Löffeln von 60 bis 250 Zentimetern Breite. Jeder wurde vor dem ersten Einsatz eingemessen und kalibriert. Hierzu gibt es eine klare Anleitung von Zeppelin, man speichert die Einstellung und ruft sie bei Bedarf ab“, erklärt er. Worum es ihm im Wesentlichen geht: Mit einem Bagger so viel Arbeiten wie möglich selbst ausführen zu können. Deswegen setzt er auch einen konisch geformten Profillöffel ein.

Unikat: der Cat 330F LN mit Grade Control und Grade mit Assist in Verbindung mit einem Tiltrotator (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Dank Rototilt ist der Bagger gelenkiger und beweglicher. „Damit kann ich mit einer Maschine Arbeiten ausführen, für die eigentlich noch ein zweites Gerät zur Unterstützung nötig wäre. Beim Drehen des Löffels bleibt man nirgends hängen und bei Rotation hat man selbst noch in den hintersten Ecken genügend Spielraum“, macht Schwinn deutlich. Daher war für ihn klar: Sein weiterer Cat 315 sollte ebenfalls einen Tiltrotator bekommen. Ihn steuert einer seiner vier Mitarbeiter. Für ihn hat sich die Arbeitsweise ebenfalls verändert, wenn er derzeit rund um den Frankfurter Flughafen 2 000 Fundamente aushebt und verfüllt. „Vorher haben wir mit einem Cat 314 gearbeitet. Jetzt kommen wir deutlich schneller voran. Dank Tiltrotator muss der Bagger seinen Standort wesentlich seltener wechseln“, fasst Schwinn zusammen. Damit er um Hindernisse herum arbeiten kann, ließ er seine neue Baumaschine, einen Cat Kettenbagger 326F, neben OilQuick mit einem Powertilt ausrüsten. So lassen sich beliebige Löffel schwenken und das bei Winkeln, die man ansonsten nur schwer erreicht. Inzwischen hat sich schon herumgesprochen, dass sich der Unternehmer mit Maschinensteuerungen sehr gut auskennt. Daher wird er schon mal von anderen um Rat bezüglich richtiger Bedienung gefragt oder wie eine Baumaschine hinsichtlich 2D oder 3D eingestellt werden muss. Auch gegenüber seinen Mitarbeitern leistete er telefonische Unterstützung. „Häufige Fehlerquellen sind verspiegelte Scheiben der Kabine oder der Rotationslaser ist falsch eingestellt. Ich empfehle grundsätzlich, nicht einen Höhenfestpunkt als einzigen Referenzpunkt zu nutzen, weil das zu ungenau ist, sondern wir haben auf unseren Baustellen immer einen Rotationslaser mit dabei“, ist sein Tipp. Schwinn hat ein besonderes Faible für Bagger entwickelt und beschäftigt sich auch in seiner Freizeit mit neuester Technik. Kein Wunder, dass ihm schon genau vorschwebt, was seine Baumaschine in Zukunft können muss und wie sich die Steuerung in Zukunft weiterentwickeln sollte. Seine Vision: „Ein Bagger arbeitet automatisch ein digitales Geländemodell ab. Aber das ist leider aktuell noch weit hergeholt“, schränkt er ein. Auch eine automatische Werkzeugerkennung würde er für sehr sinnvoll halten, damit er nicht bei jedem Werkzeugwechsel eine neue Auswahl im Display für das aktuelle Werkzeug treffen muss.

Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

Solche Anregungen seitens der Kunden verfolgt Caterpillar mit Interesse – erst vor wenigen Wochen besuchte ein Mitarbeiter den Unternehmer, um sich mit ihm über die neuesten Entwicklungen auszutauschen. Mal schauen, was davon dann in die Tat umgesetzt wird.

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124 Tonnen gelbes Eisen intelligent vernetzt Steinbruch Wiesenhofen der Firmengruppe Max Bögl setzt bei Transporten auf Muldenkipper-Trio von Cat

Drei neue Muldenkipper vom Typ Cat 775G müssen bis Jahresende im Steinbruch Wiesenhofen der Firmengruppe Max Bögl circa 800 000 Tonnen an Deckgebirge beräumen (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

BEILNGRIES (SR). Durchschnittlich 195 Tonnen Kalkgestein im Umlauf von der Ladestelle bis zum Abkippen: Diese Transportleistung müssen drei neue Cat Skw 775G im Steinbruch Wiesenhofen im Einschichtbetrieb sicherstellen. Die Firmengruppe Max Bögl und ihre Sparte Roh- und Baustoffe nahmen die Baumaschinen von Zeppelin und seinem Konzernkundenbereich am Standort im oberbayerischen Beilngries in den Einsatz. Seit Anfang der 80er-Jahre wird der Steinbruch von Max Bögl betrieben. Die drei neuen Muldenkipper haben bis Ende 2018 circa 800 000 Tonnen an Deckgebirge zu beräumen. Darüber hinaus haben die Transportgeräte den Anteil an Vorsiebmaterial, der für die weitere Produktion etwa von Hochleistungsbetonen ungeeignet ist, in Form von Abraum umzulagern. Im Kalksteinbruch werden hochwertige Beton- und Asphaltzuschlagstoffe sowie Straßenbaustoffe produziert. Besonders die im Fertigteilbeton eingesetzten Splitte müssen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden. Deshalb wurde das Schotterwerk in den Jahren 2013 bis 2016 umfangreich modernisiert, um über ein innovatives Gesamtkonzept die hohen Qualitätsanforderungen für die aufbereiteten Kalksteinkörnungen zu erreichen und die Rohstoffressourcen umfassend zu nutzen. Zur Beladung der neuen 124 Tonnen schweren Muldenkipper wird ein Cat Radlader 988K eingesetzt. Die Beladung erfolgt auf den oberen Arbeitsebenen des

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Steinbruchs mit gesprengtem Rohhaufwerk aus den zum Teil stark verkarsteten Bereichen der Lagerstätte. Das Deckgebirge weist eine Mächtigkeit von circa zehn bis 20 Meter auf. Beim Abtransport der gesprengten Massen ist die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Schwerkraftwagen von entscheidender Bedeutung. Vier Ladespiele des Radladers sind nötig, um die knapp 42 Kubikmeter Muldenvolumen der Cat 775G auszuschöpfen und deren 65 Tonnen Nutzlast zu erreichen. Im Hinblick auf Transportmenge, Haufwerk sowie den geologischen Bedingungen des Vorkommens wurde das passende Transportgerät im Vorfeld durch eine umfangreiche Einsatzanalyse ermittelt.

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Für eine genaue Steuerung des Beladevorgangs und eine effiziente Ausnutzung der Nutzlast wird das bordeigene Wiegesystem VIMS eingesetzt. VIMS steht für Vital Information Management System und beinhaltet die Hard- und Software hinter den Maschinenund Nutzlastinformationen, die über die Anzeige im Muldenkipper 775G bereitgestellt werden. In Verbindung mit dem Produktions-Management-System wird so bei jedem Lade- und Transportzyklus die optimal mögliche Ausladung sichergestellt. Um Features wie diese in den neuen Skw auch zu nutzen, erhielten die 13 Fahrer der insgesamt 21 am Standort beschäftigten Mitarbeiter eine Schulung durch den Baumaschinenlieferanten Zeppelin – zuerst in der Theorie, dann ging es an die Praxis direkt am Fahrzeug. Dabei erfuhren die Maschinisten etwa, dass ihnen Kontrollleuchten anzeigen, wann der letzte Durchgang der Beladung erreicht ist und der Muldenkipper voll beladen wieder Fahrt aufnehmen kann. In der Regel legt ein Fahrzeug rund 1,1 Kilometer Wegstrecke und dabei Steigungen von bis zu acht Prozent im Durchschnitt zurück, bis es seine Fracht abkippen kann. Über das Produktions-Management-System der Skw lassen sich bis zu 2 400 Nutzlastzyklen speichern. Die Betriebsleitung des Steinbruchs Wiesenhofen erhält so Protokolle mit Datum und Uhrzeit über Gewichte, Transportzykluszeiten und Strecken. Darüber hinaus lassen sich auch die Skw-Reifen überwachen. Mithilfe des Systems werden Kennwerte wie Nutzlastwert, Umgebungslufttemperatur, Maschinengeschwindigkeit und Tonnenkilometer pro Stunde ermittelt und ausgewertet. Weiterhin stehen Informationen für die Ermittlung des Reifenzustands zur Verfügung.

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Die Beladung erfolgt mit einem Cat Radlader 988K. Vier Ladespiele des Radladers sind nötig, um die knapp 42 Kubikmeter Muldenvolumen der Cat 775G auszuschöpfen und deren 65 Tonnen Nutzlast zu erreichen (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Nutzlastdaten und Reifenzustand sind jedoch nicht die einzigen Werte, die genutzt werden, um die Effizienz der Baumaschinen-Flotte im Blick zu behalten. Kontinuierlich abgerufen werden auch andere Parameter, um die abzuliefernde Leistung zu erfassen. Dazu zählen GPSDaten, Spritverbrauch, zurückgelegte Kilometer, Lastsowie Leerlaufzeiten, Motordrehzahl und insbesondere die Temperatur des Cat Acert-Diesel-Motors C27 mit einer Bruttoleistung von 615 kW beziehungsweise 825 PS. Die Betankung und Erfassung der Stunden sowie das Auslesen der Motorwerte via CAN-Bus erfolgt über das unternehmenseigene und innerhalb der Firmengruppe Max Bögl selbstentwickelte Telematiksystem, das dem Flottenmanagement dient. „Wir setzen zukünftig auf eine intelligente, digitale Vernetzung und direkte Kommunikation zwischen Mensch, Maschine, Anlage, Logistik und Produkt“, erklärt Katharina Himsel, Leiterin des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung der Abteilung Roh- und Baustoffe bei der Firmengruppe. Die Baumaschinen haben bereits das digitale Zeitalter erreicht: Unzählige Sensoren an den drei Cat Skw registrieren jede noch so kleine Abweichung. Konkret geht es darum, die über eine SAP-Instandhaltungssoftware erfassten und ausgewerteten Daten der Baumaschinen zu nutzen. Sie dienen dann den Mitarbeitern von Max Bögl als Entscheidungshilfe, um den perfekten Wartungszeitpunkt festzulegen und Betriebszustände zu dokumentieren. Predictive Maintenance, die vorausschauende Wartung,

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NEUHEITEN & REPORTAGEN ist die intelligente Kombination aus moderner Sensorik und Echtzeit-Datenanalyse, die aus den Daten mittels Algorithmen und Big-Data-Analysen voraussagt, wann welcher Schadensfall eintritt. Das soll drohenden Ausfällen der Muldenkipper vorbeugen und den Zeitpunkt für den Austausch von Ersatzteilen bestimmen. Damit will die Firmengruppe Max Bögl Stillstandzeiten abwenden. Denn der Strom an Rohstoff darf nicht abreißen. Die Aufbereitung des Kalksteins erfolgt mehrstufig. Das gesprengte Haufwerk wird mit einem raupenmobilen Doppelwalzenbrecher schonend vorzerkleinert. Mittels mobiler Bandverlinkung auf der Sohle und stationärer Förderanlagen wird eine Freihalde beschickt. Die weitere Reinigung des Materials erfolgt in einer Rollenrostanlage. Das nunmehr angereicherte Karbonatgestein wird in zwei neu installierten Prallbrechern vom Typ HSI 400 zu Fertigprodukten verarbeitet. Auf zwei parallelen Siebanlagen werden die einzelnen Fraktionen anschließend in Endkörnungen klassiert. Die Rohstoffbetriebe befinden sich bei der Firmengruppe Max Bögl im Wandel. Der Fokus liegt auf der effizienten und nachhaltigen Rohstoffgewinnung auf der einen Seite und auf einer Erhöhung der Verwertungsquote auf der anderen Seite. Dazu soll die moderne Anlagentechnik beitragen, um ein konstant hohes Qualitätsniveau der erzeugten Baustoffe sicherstellen zu können. „Qualität bedeutet für uns die Erfüllung der vom Kunden gestellten Anforderungen hinsichtlich Güte und Dauerhaftigkeit unserer Produkte bei gleichzeitiger Termintreue und größtmöglicher Flexibilität bei Planung und Ausführung“, so Himsel. Abnehmer sind Bauprojekte, ob im Hoch- oder Verkehrswegebau. Die für diese Anwendungsbereiche entwickelten Hochleistungsbetone müssen besonders hohe Qualitätskriterien erfüllen und erfordern spezielle Eigenschaften wie Widerstand gegen Frost, Festigkeit und Biegezugfestigkeit. So verlangen etwa die selbst entwickelten Windkrafttürme der Firmengruppe einen Baustoff, der maximale Druckfestigkeiten von über hundert MPa bieten kann. Die bis zu 180 Meter Nabenhöhe realisierten Hybridtürme sind dadurch widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und Naturgewalten. Es geht nicht weniger als um eine neue Dimension von Qualität im Baustoffbereich, heißt es seitens des Unternehmens. Die Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bauprodukte und die Erschließung neuer Geschäftsfelder, Technologien und Bauverfahren ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Steinbruch, Forschung und Entwicklung und dem firmeneigenen Zentrallabor.

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Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Gesamtlösungen bei Baustoffprodukten und der Bauausführung. Innovative Entwicklungen wie der Hybridturm, die intelligente Segmentbrücke und das auf Wohnqualität und Kosteneffizienz ausgelegte Modulbausystem maxmodul zeigen das richtige Gespür für zukunftsweisende Trends im Bauwesen. Die Weichen dafür werden bereits im Abbau des Kalkgesteins im Schotterwerk Wiesenhofen gestellt.

Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Zeppelin Baumaschinen GmbH

Elisabeth, Margarete und Christa übernehmen Schlüsselrolle

Massenumschlag für Albvorlandtunnel, der im Zuge von Stuttgart 21 bald zehntlängster Eisenbahn-Tunnel in Deutschland wird

Das Material nehmen die Cat 982M mit einer speziell entwickelten Schaufel auf (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Weilheim an der Teck (SR). Sie heiSSen Sybille und Wanda, doch von ihnen fehlt weit und breit jede Spur. Die beiden 120 Meter langen und 2300 Tonnen schweren Tunnelvortriebsmaschinen mit einem Durchmesser von über zehn Metern wühlen sich im Zuge von Stuttgart 21 beziehungsweise der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm täglich immer tiefer durch das Gestein für den Albvorlandtunnel – und das mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von derzeit 20 Metern pro Tag in der Spitze. Die Antriebsleistung liegt bei 4400 Kilowatt je Maschine. Mit seiner Länge von über acht Kilometern wird er der zehntlängste Eisenbahn-Tunnel in Deutschland werden. Der Albvorlandtunnel, realisiert von der Schweizer Baufirma Implenia, besteht aus zwei eingleisigen Tunnelröhren, die alle 500 Meter mit Querschlägen verbunden werden. An ihrer Fertigstellung arbeiten insgesamt rund 600 Bauarbeiter und rund 80 Ingenieure, Geologen und Kaufleute. Vom Ostportal in Kirchheim unter Teck fahren die Vortriebsmaschinen parallel mit einem Abstand von 30 Metern die Tunnelröhren auf. Wanda wird an die 1,76 Millionen Tonnen Gestein und Sybille an die 1, 68 Millionen Tonnen Gestein lösen. Es handelt sich um Tonstein aus dem Schwarzen Jura. Das Material türmt sich über Förderbänder und -brücken zu riesigen Haufwerken auf und muss innerhalb von drei bis vier Tagen nach dem Abwurf vom Förderband abtransportiert werden – unaufhaltsam kommt Nachschub aus dem Tunnelinneren. Doch die Lagerkapazitäten vor Ort sind auf 100 000 Tonnen begrenzt. Für den Umschlag samt Abfuhr der Ausbruchsmassen des Albvorlandtunnels wurde ein namhaftes auf Transport

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und Erdbau spezialisiertes Unternehmen, die Firma Fischer aus Weilheim an der Teck, beauftragt. Die Schlüsselrolle spielen dabei drei Cat Radlader 982M – auch sie tragen Namen wie die Tunnelvortriebsmaschinen. Benannt wurden die Ladegeräte als Referenz an die 90-jährige Firmenhistorie des Bauunternehmens nach der Gattin des Firmengründers Elisabeth und ihrer Schwiegertochter Margarete, der verstorbenen Frau von Karl Fischer. Die dritte Maschine erhielt den Namen Christa, der Frau von Georg Fischer. Was jede Baumaschine an Tagesleistung erbringen muss: bis zu 5000 Tonnen in der Spitze. „15 000 Tonnen wollen wir jeden Tag stemmen und 600 Lkw-Fuhren erbringen. Im Minutentakt müssen die Lkw die Baustelle verlassen. Das Tempo wird mit dem Baufortschritt weiter Fahrt aufnehmen. Dafür werden wir auch alle Reserven,

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NEUHEITEN & REPORTAGEN die wir haben, ziehen“, meint der verantwortliche FischerProjektleiter Christoph Schmidberger, der für das Projekt eingestellt wurde und seit zwei Jahren dort arbeitet. Die eingesetzte Flotte beträgt 200 Lkw, mit denen das Unternehmen die Materialtransporte des Tunnelausbruchs in Richtung Verwertungsstellen übernimmt. Diese befinden sich im Umkreis von 15 bis 120 Kilometern Entfernung. 20 Kippstellen stehen dafür zur Verfügung. Falls das Material geeignet ist, ist auch eine keramische Verwertung vorgesehen. „Es ist ein immenser Vorteil, aus der Region zu kommen und umfangreiche Kontakte und Kenntnisse darüber zu haben, wo das Material verfüllt wird“, macht Schmidberger deutlich. Um das Pensum zu schaffen, setzt Fischer auf einen versetzten Einschichtbetrieb – als Reservegerät dient ein Cat Radlader 972M XE. „Die erste Schicht mit zwei Fahrern startet gegen fünf Uhr früh, die anderen Maschinisten rücken später an, um Puffer zu haben“, so Schmidberger. Sein Arbeitgeber hat explizit in Radlader in der 36-TonnenKlasse für diese Maßnahme investiert. Sie sollen innerhalb von zwei Ladespielen volle Mulden der Sattelzüge sicherstellen – so der Plan. Noch sind es drei, erklärt der Projektleiter, denn „das ganze System müsse sich noch einspielen und es hängt stark vom Material ab, in das es aufgrund der derzeit harten Konsistenz schwierig ist, einzudringen.“ Unterstützen soll den Ladevorgang dabei das digitale Wiegesystem der Radlader, um die zwei festinstallierten Straßenwaagen von Fischer zu entlasten. So lassen sich die Transportkapazitäten bestmöglich ausschöpfen. Die Radlader-Waagen sind alle geeicht und über ein Funkmodul mit dem Waagen-Terminal verbunden. „Die

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Lkw-Fahrer sind alle angemeldet und haben eine IDKarte erhalten. Bevor sie auf das Gelände fahren, werden die Lkw leer verwogen und das Leergewicht an unsere Radlader-Fahrer übermittelt. Maximal zehn Lkw dürfen sich auf dem Gelände aufhalten. Den Zutritt haben wir über eine Schranke wie die Zufahrt zu einem Parkhaus geregelt“, so Schmidberger. Planung und Disposition weisen den Lkw-Fahrern das Haufwerk zu, das ihnen am Display angezeigt wird und das sie ansteuern müssen. Auf dem ganzen Gelände gilt eine Einbahnstraßenregelung. Auch die Kippstelle, die sie anfahren müssen, wird ihnen übermittelt. Bei der Ausfahrt passieren sie das WaagenTerminal und zücken die ID-Karte, sodass die Tonnagen erfasst werden. Das Material nehmen die Cat 982M mit einer speziell entwickelten Schaufel mit Trapezblech und mit einer Schnittbreite von 3,65 Metern sowie 6,4 Kubikmeter Fassungsvermögen auf. „Das soll verhindern, dass schnell viel zu viel Material festklebt und dadurch das Ladevolumen einschränkt. Doch ganz lässt es sich nicht vermeiden“, erklärt Zeppelin Niederlassungsleiter Thomas Böger aus Böblingen, der das Unternehmen hinsichtlich Ausrüstung zusammen mit seinen Kollegen Stefan Oppermann von der Zeppelin Projekt- und Einsatzberatung und Ronald Duchow von der Projekt- und Einsatztechnik beraten hatte. Bestückt wurde jede Schaufel mit Sägezähnen und einem weiteren Verschleißblech an der Unterseite, um vor Abrieb geschützt zu sein. Längere Standzeiten sollen durch Aufschweißungen und Verschleißschutz verhindert werden. „Unser Service-Center mit eigener Werkstatt ist

Der Nachschub aus dem Tunnelinneren muss schnell abtransportiert werden (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN nur zehn Minuten entfernt. Das sind ideale Bedingungen“, führt der Projektleiter aus. Falls nötig, können Radlader per Achse schnell dorthin transportiert werden, um sie wieder startklar zu machen. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurden für die Baumaschinen ein zusätzlicher FullService-Vertrag bei Zeppelin in Böblingen abgeschlossen. Im Bereich der Unterfahrung der A8 handelt es sich um Ausbruchsmaterial der Vortriebsklasse 4. In der Regel ist es triefend nass – „von der Konsistenz ein richtiger Erdbrei“, fügt Schmidberger hinzu. Entsprechend umfangreich sind Maßnahmen zur Stabilisierung mit Weißfeinkalk über Förderbandanlagen – nur so ist es transport- und einbaufähig. Schließlich sollen beim späteren Verfüllen keine Setzungen auftreten. Daher wird das Material mithilfe von Separatoren am Ende des Förderbandes durchmischt und aufbereitet. Was das Tunnelausbruchmaterial der Vortriebsklasse eins und zwei betrifft, muss dieses anstelle von Kalk mithilfe von Wasser aufbereitet werden. Abschnitt für Abschnitt, Tunnelmeter für Tunnelmeter wird dem Ausbruchgestein ein Haufwerk zugewiesen, entsprechend der auftretenden Geologie. Sobald das Material ans Tageslicht befördert wird, wird es entsprechend einem von der Deutschen Bahn und den Verwertungsstellen festgelegten Konzept beprobt, um die geologische Zusammensetzung zu analysieren. Dabei musste bereits das Entsorgungskonzept schon einmal umgestellt werden, weil im Aushub ein hoher Pyritanteil

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– im Volksmund auch Narrengold genannt – festgestellt wurde, was eine intensive Eigen- und Fremdüberwachung beim Einbauprozess zur Folge hat. Doch mit Gold hat das Gestein nichts zu tun, sondern es zeigt geogene Belastungen durch Sulfat auf. Wie damit umzugehen ist, regelt seit April 2017 der sogenannte „Pyrit-Erlass“, den das Umweltministerium von Baden-Württemberg aufstellte. Damit das Material in Entsorgungsstellen eingebracht werden kann und keine Probleme mit dem Grundwasser entstehen, muss es beim Einbau verdichtet werden. Weder Luft noch Wasser sollen zirkulieren können, um auf diese Weise Oxidation zu verhindern. Doch auch das auftretende Staubaufkommen erfordert verschiedene Schritte auf der Albvorlandtunnel-Baustelle, um diesen soweit wie möglich einzudämmen. Daraus resultiert auch der Einsatz einer Kompaktmaschine, die trotz der Dimension des gigantischen Bauvorhabens ihre Daseinsberechtigung hat. Denn das Material klebt immer wieder in den Schaufeln der Cat Radlader fest und muss dann freigekratzt werden. Das Reinigen übernimmt deren kompakte Version in Form des Cat 908M, die zusätzlich dafür sorgen muss, dass die Verkehrswege sauber bleiben. Das gilt auch für den Fahrweg der stationären Waage von Fischer, der für die Lkw immer frei sein muss.

Beim Umschlag der Ausbruchsmassen sind sie gefragt: drei Cat Radlader 982M mit Namen Elisabeth, Margrete und Christa (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Eine weitere Aufgabe des Erdbauers: Die Nord-Röhre am Westportal wird im Gegenvortrieb von Wendlingen aus in konventioneller Bauweise, also mit Sprengung und Baggereinsatz, rund 200 Meter vorgetrieben. Dies geschieht, um hier die Verzweigung zweier Tunnelröhren in der hierfür besser geeigneten Spritzbetonweise herzustellen. Auch hier ist das Know-how von Fischer gefordert. Genauso war es beim Einrichten der Baustellenfläche auf der sprichwörtlich grünen Wiese – und zu dieser soll die Tunnelbaustelle auch wieder werden, wenn der Durchbruch von Wanda und Sybille gelungen ist. Zum Lagern von Ober- und Unterboden wurden sieben Hektar Land angemietet. Dann wurden Bodenschichten abgetragen und zwei bis fünf Meter hohe Bodenmieten angelegt, deren Lage genau kartiert wurde. „Unsere Intention ist es, dass jeder Landwirt und Grundstückbesitzer wieder seinen Boden erhält“, so Schmidberger. Zur Erhaltung der Bodenqualität wurden Grassamen ausgesät. Zudem werden die Bodenmieten regelmäßig gemäht und bei Bedarf gewässert. Bereits eineinhalb Jahre vor dem Einsatz der Tunnelvortriebsmaschinen war Fischer mit dem Wegebau betraut, um die Infrastruktur für die Baustelle zu schaffen. Dabei mussten die Bereitstellungsfläche mit 17 000 Quadratmetern angelegt und die Portale mit dem Aushub von 125 000 Kubikmetern geschaffen werden, damit Wanda und Sybille Ende 2017 vor Ort montiert und eingefahren werden konnten. Das Gelände hatte ein starkes Gefälle. Auch für den Ausgleich musste gesorgt werden. Außerdem musste ein Lagerplatz mit 25 000 Quadratmetern Fläche für die 54 000 Tübbinge aus Betonfertigteilen hergestellt werden, die vor Ort in unmittelbarer Nähe zur Baustelle produziert werden. Den dafür benötigten Splitt liefern die von Fischer eingesetzten Lkw, nachdem sie das Ausbruchmaterial abgeladen haben und sich dann auf die Rückfahrt machen. So sollen unnötige Leerfahrten vermieden werden. „Die Logistik in dieser Dimension zu koordinieren und 200 Lkw zu disponieren, ist hier eine besondere Herausforderung, vor allem, weil wir jederzeit darauf reagieren müssen, wenn der Tunnelvortrieb stockt. Das hat dann direkten Einfluss auf alle unsere Folgeleistungen, insbesondere die Disposition von Mitarbeitern und Maschinen samt der ganzen Baustellenorganisation“, stellt Schmidberger dar. Doch so eine Baustelle vor der Haustür zu haben, kann auch Motivation sein. „Die Mitarbeiter identifizieren sich stark mit dem Albvorlandtunnel, weil viele der Kollegen aus der Region kommen“, stellt Rolf Herzog, Marketingleiter bei Fischer, dar. Es ist nicht das einzige Projekt rund um Stuttgart 21, für das Projektleiter wie Christoph Schmidberger, Bauleiter, Poliere, Maschinisten, LkwFahrer, Geologen und Abrechner vollen Einsatz bringen müssen: Neben dem Albvorlandtunnel wirkt Fischer etwa mit beim Boßlertunnel oder bei der Erweiterung des Filderportals. Und auch dort geht es um Massenbewegung in gewaltiger Dimension.

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Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

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Baumaschinen mit AuSSenwirkung

Mütze & Rätzel mit gröSSter Investitionen in Firmengeschichte

Symbolische Übergabe des größten Maschinenpakets in der Firmengeschichte von Mütze & Rätzel in der Kaiserpfalz (Foto: Mütze & Rätzel)

KAISERPFALZ (SR). Umfangreiche BaumaSSnahmen zum Ausbau und der Modernisierung der Infrastruktur hat sich die GroSSe Koalition vorgenommen. Vielen Unternehmen beschert das eine günstige Auftragslage. Um die Weichen dafür zu stellen, erneuern Baufirmen ihren Maschinenpark, so auch der StraSSen- und Tiefbauer Mütze & Rätzel aus der Kaiserpfalz in Sachsen-Anhalt. Zwei Cat Radlader 907M, zwei Cat Kurzheckbagger 303.5E CR und einen Cat 305E2 CR sowie drei Cat Kurzheckmobilbagger M317F lieferte die Zeppelin Niederlassung Erfurt aus. „In dieser GröSSenordnung haben wir auf einen Schlag noch nie investiert“, stellt Andreas Reiche dar. Mit dem Generationswechsel an der Unternehmensspitze 2017, als er alleiniger Geschäftsführer wurde und die Firmenanteile von Berthold Rätzel übernahm, will er eine Zwei-Marken-Strategie fahren. „Daran halten wir auch in Zukunft fest und ziehen dies konsequent durch“, kündigt er an. Große und schwere Maschineneinsätze hätten zugenommen, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter. Auch Baumaßnahmen innerorts werden immer mehr. Dem Betrieb kommt die Kurzheck- Bauweise entgegen, weil sie mehr Einsatzflexibilität bietet. Vor einer Investitionsentscheidung wird neue Technologie bei Vorführungen, Test- und Mieteinsätzen auf Zweckmäßigkeit beurteilt – so auch beim Cat Mobilbagger M317F. Wie standfest ist der Bagger? Welche Hubleistung legt er an den Tag? Wie hoch ist der Dieselverbrauch? Wie ist das Handling? Antworten auf diese Fragen mussten im Vorfeld mit Mario Chudalla, Zeppelin Verkäufer, abgeklärt werden. Das Unternehmen besteht auf ausgereifter Technik, die sich etabliert hat.

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„Da sind wir nicht gerne experimentierfreudig, sondern setzen lieber auf Bewährtes, um keine bösen Überraschungen zu erleben“, stellt Reiche klar. Um den betrieblichen Anforderungen nachkommen zu können, sind hydraulische Schnellwechsler obligatorisch. Schwenklöffel haben doppelte Funktionen, mal als Tiefund mal als Hochlöffel, wenn sie je nach Bedarf um 180 Grad gedreht werden. Im Straßenbau gilt: Massen zu bewegen und ein Planum anzulegen. So kommen darüber hinaus Grabenräumlöffel zum Einsatz. Mit Greifern wird im innerstädtischen Kanalbau wenig gearbeitet. Die Bandbreite an Tieflöffeln ist ausreichend, erklärt Andres Sommer, Prokurist und Gesellschafter.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Dem Betrieb kommt die Kurzheck- Bauweise entgegen, weil sie mehr Einsatzflexibilität bietet (Foto: Mütze & Rätzel)

oder umgekehrt benachteiligen, was sich auch in einer einheitlichen Ausrüstung zeigt. Denn wir wissen, was wir an unserer Belegschaft haben“, führt er weiter aus. Das drückt sich auch dahingehend aus, dass das Management auf Stammfahrer setzt, die von der ersten Betriebsstunde an ein Gerät bedienen und dafür verantwortlich sind. Die Belegschaft dankt es wiederum mit einer Betriebszugehörigkeit in Höhe von durchschnittlich über zehn Jahren. Alles, was nicht regelmäßig in Betrieb ist, muss sich den Fragen unterordnen: Rechnet sich die Anschaffung und kann so tatsächlich Arbeitsaufwand gespart werden? Die Ausrüstung des Betriebs hat Konsequenzen für die Außenwirkung. „Wir sind in einer ländlichen Region tätig. Man kennt sich und es spricht sich schnell herum, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen“, verdeutlicht Reiche. Das Betriebsklima muss stimmen – die 140 Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen. „Man muss das Personal mitnehmen und überzeugen“, meint er. So erhielten selbst die Minibagger eine Sitzheizung, die von der Zeppelin Niederlassung Erfurt nachgerüstet wurde. „Normalerweise steht das Fenster bei diesen Geräten immer offen. Doch Standards wie eine Sitzheizung machen für einen Fahrer einen Unterschied und dienen der Motivation. Wir wollen alle Mitarbeiter gleich wertschätzen und niemand bevorzugen

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Zugemietet wird schon mal ein Kettenbagger, doch ansonsten sind die Maschinen finanziert aus Eigenkapital. „Unsere Fahrer wissen es zu schätzen, dass die Maschinen dem Unternehmen gehören“, so Reiche. Identifikation mit der Arbeit und dem Arbeitgeber fördert das Unternehmen. Zur symbolischen Maschinenübergabe durch die Zeppelin Niederlassung Erfurt wurden alle Fahrer eingeladen und erhielten im gleichen Zug eine Einweisung in die Gerätetechnik. Feste Stütze einer Kolonne sind die Kurzheckmobilbagger. Sie müssen kontinuierlich Leistung abrufen. Um sich abzusichern, wurde ein Full-ServiceVertrag mit Garantieverlängerung abgeschlossen. „Der Acht neue Baumaschinen hielten Einzug im Fuhrpark. Das Management setzt auf Stammfahrer, die von der ersten Betriebsstunde an ein Gerät bedienen und dafür verantwortlich sind (Foto: Mütze & Rätzel)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Service, die Betreuung und die Zusammenarbeit mit Zeppelin in Erfurt waren mit auschlaggebend, dass wir das größte Maschinenpaket in der Firmengeschichte auch dort abgeschlossen haben. Da wir viel für die Bahn bauen und dann schnell reagieren müssen, haben wir festgestellt, welche Vorteile es bringt, wenn wir alles über einen Ansprechpartner koordinieren können, egal, wo unsere Baumaschinen in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen im Einsatz sind“, so Reiche. Das bezieht er zum einen auf die Disposition der Geräte, um die sich Fabian Henning und Dirk Nennewitz in Erfurt kümmern. Zum anderen auf Vertriebsdirektor Eckhard Zinke, der die Kontakte zu dem Betrieb aufbaute. Das Unternehmen, das 1991 von Berthold Rätzel und Ulrich Mütze gegründet wurde, versucht durch weitere Dienstleistungen zu wachsen. So werden Rekultivierungsarbeiten angeboten, aber auch Nischen wie Deponiearbeiten und Wasserbauarbeiten bedient. Mütze & Rätzel verlädt außerdem Abraum von Stuttgart 21 von Zügen auf Lkw. Diese bringen es dann in den Steinbruch Kohnstein. Dort sollen von den 7,5 Millionen Tonnen Abraum von Baden-Württemberg 2,5 Millionen Tonnen eingebaut werden. Im Schnitt gehen in der Woche durchschnittlich fünfzehn Züge ein. „Dieser Auftrag leistet einen nicht unerheblichen Beitrag zu unserem Umsatz mit dem klassischen Kerngeschäft, dem Straßen- und Tiefbau“, macht Reiche klar. Der nächste Schritt, den das Unternehmen anpacken will: Steuerungstechnik und Fahrerassistenzsysteme weiter implementieren. 2017 wurde für einen Großauftrag der Bahnbaugruppe eine Cat Raupe D6N samt Maschinensteuerung von Trimble in Betrieb genommen. Das derzeit größte Projekt in der Region ist der Bau einer acht Kilometer langen Fernwasserleitung von Nienstedt nach Sangerhausen. Sie soll den 28 000 Einwohnern uranfreies und unbelastetes Trinkwasser aus der Rappbodetalsperre liefern. Es ist jedoch nur eine von aktuell 17 Baumaßnahmen, die gleichzeitig zu bearbeiten sind – der guten Auftragslage und dem Termindruck geschuldet.

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Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

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BlumengieSSen mit Cat Minibagger

Robert WeiSS gewinnt internationale Fahrermeisterschaft des Zeppelin Fahrerclubs

Vor dem Start des Wettbewerbs: 14 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien und der Slowakei zusammen mit Ausrichter, dem Zeppelin Fahrerclub, der die Aufgaben zusammen mit dem Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik ausgedacht hatte (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

FRIEDRICHSHAFEN (SR). Der erste Preis der internationalen Fahrermeisterschaft des Zeppelin Fahrerclubs 2018 geht nach Niederbayern. Robert WeiSS, gelernter Landmaschinenmechaniker und seit 34 Jahren dort in einer Baufirma, hat im Lauf seins Berufslebens schon alle möglichen Maschinen bewegt. Gute Voraussetzungen für die Teilnahme am härtesten Wettbewerb für Baumaschinisten, den der Zeppelin Fahrerclub Anfang Juni auf dem Gelände der Zeppelin Reederei in Friedrichshafen ausgetragen hat. Gegen 13 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien und der Slowakei trat Robert WeiSS an und gewann schlieSSlich den Wettbewerb. Nicht nur er, sondern auch der Zweitplatzierte Wolfgang Rathei und der Drittplatzierte Holger Quehl durften sich über eine Reise vom 1. bis 5. Oktober nach Málaga freuen und dann beim Wettkampf für Baumaschinenfahrer aus ganz Europa antreten. Sechs Deutsche, drei Österreicher, ein Schweizer, zwei Tschechen und zwei Slowaken kämpften in Friedrichshafen um den Titel bester Baumaschinenfahrer. Fünf Aufgaben mussten sie bestehen, die sich die Leiterin des Zeppelin Fahrerclubs Hagar Valentin zusammen mit Uwe Wieduwilt, dem Leiter der Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik, und ihrem Kollegen Peter Kirch ausgedacht hatte. „Wir wollten einen sportlichen und fairen Wettkampf sehen, aber auch vollen Einsatz“, kündigte Rochus Hofmann an. Der Geschäftsführer von Zeppelin Systems führte durch die Fahrermeisterschaft. Dem wurden die 14 Teilnehmer mehr als gerecht, die sich 2017 und 2018 für den Wettbewerb qualifiziert hatten. Nicht nur Sonne statt sorgte für so manche Schweißperlen, sondern die einzelnen Disziplinen, für die ein Zeitfenster pro Teilnehmer von 15 Minuten

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anberaumt worden war. Am Vortag durfte jeder einmal die Baumaschinen und das Ansprechverhalten der Hydraulik testen, bevor es dann am nächsten Tag um das nötige Feingefühl und viel Nervenstärke ging. Mit einem Cat Minibagger 301.8D galt es etwa Holzbuchstaben, die den Satz „# I love Cat“ bildeten, mithilfe eines Greifers punktgenau zu setzen. Eigentlich wäre das schon alleine Herausforderung genug. Der härteste Wettbewerb der Fahrerszene legt noch eine Hürde drauf: So musste damit noch eine Gießkanne gepackt werden, um Blumen zu gießen. Als „Tischlein deck Dich“ war eine Übung mit einem Radlader 906M konzipiert: Jeder Teilnehmer musste hintereinander vier Paletten mit einer

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Die Sieger des Zeppelin Fahrerclub-Wettbewerbs: Robert Weiß (Mitte) auf Platz eins, der Zweitplatzierte Wolfgang Rathei (links) und der Drittplatzierte Holger Quehl (rechts) (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

Gabel aufnehmen, damit einen mit Pylonen abgesteckten Parcours durchfahren und dann aus den vier Paletten einen Tisch aufbauen. Auf diesen musste ein Tablett, bestückt mit Kerzen, Geschirr, Glas und Blumen, platziert werden – nichts durfte umfallen. Und dann hieß es noch, alles auf Ausgangszustand wieder komplett zurückbauen. Mit einem Baggerlader 432F2 mussten die Fahrer erst einen Ball durch einen Parcours balancieren und zielgenau abwerfen. Dann ging es darum, Miniatur-Baumaschinen-Modelle auf einer sich permanent drehenden Scheibe zu angeln und exakt auf einer Parkfläche abzusetzen.

Hier zeigten sich die wahren Könner unter den Profis: beim Blumengießen mit einem Minibagger (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

„Wir wollen sehen, dass die besten Fahrer die ganze Bandbreite an Baumaschinentechnik souverän beherrschen. Deswegen haben wir eine Übung mit einem Baggerlader eingebaut – eine Baumaschine, die in Deutschland inzwischen eher Seltenheitswert hat. Wer auch damit umgehen kann, ist wirklich ein Voll-Profi“, so Hagar Valentin. Das gilt auch für die Aufgabe „schwingendes Pendel“, die selbst das Team von der Projekt- und Einsatztechnik als größte Herausforderung ansah. Denn das Pendel musste erst in ein Rohr eingeführt werden, dann sollten die Kandidaten damit markierte Klötze von einem Brett stoßen und danach die Buchstaben CAT nachfahren, ohne dabei Pflöcke umzustoßen und die vorgegebene TiefenMarkierung am Pendel zu überschreiten. „Dabei wurden Zeiten erreicht, die wir nie erwartet hätten. Ein Fahrer blieb gar unter drei Minuten, was wirklich eine ganz besondere Leistung bei dem Schwierigkeitsgrad ist“, so Stefan Becker-Sippel von der Projekt- und Einsatztechnik, der zusammen mit seinen Kollegen die Übungen als Schiedsrichter betreute. Hierzu zählte auch Aufgabe Nummer fünf: Exaktes Manövrieren eines Dumpers und anschließendes punktgenaues Beladen in drei Ladespielen mit einem passenden Radlader, sodass das vorgegebene Zielgewicht von 18 Tonnen erreicht wurde.

„Tischlein deck Dich“ mit einem Radlader 906M hieß eine der fünf Übungen (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Sicherheit sollte bei keiner der Aufgaben vernachlässigt werden. Bewertet wurde das korrekte Auf- und Absteigen und das Anlegen des Sicherheitsgurts. Ansonsten hagelte es einen Strafpunkt – den gab es auch, wenn die vorgegebene Reihenfolge der Aufgaben missachtet oder etwa ein Pylon umgefahren wurde. Auch Strafsekunden verteilten die Schiedsrichter. Am schnellsten absolvierte Robert Weiß alle fünf Baumaschinen-Aufgaben und schnitt somit als bester Teilnehmer ab, gefolgt von Wolfgang Rathei und Holger Quehl. Wer gerade nicht im harten Wettkampf stand, konnte sich erholen bei einem Basketball-Spiel von Zeppelin Rental oder einmal einen Deltalader durch einen Parcours fahren oder mit einem Minibagger Tennisbälle von einem Pflock stoßen. Extra nach Friedrichshafen gekommen waren ein Cat Show-Truck und ein Vertreter der neuesten Baumaschinen-Generation in Form des Cat 320. Am Horizont starteten und landeten immer wieder zwei Zeppelin Luftschiffe – sie waren ebenfalls Repräsentanten neuer Technologie, wie den Teilnehmern bei einer Führung nach Wettkampfende durch den Zeppelin Hangar erklärt wurden. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

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Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

Vor dem Start des Wettbewerbs: 14 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien und der Slowakei zusammen mit Ausrichter, dem Zeppelin Fahrerclub, der die Aufgaben zusammen mit dem Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik ausgedacht hatte (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Zeppelin Baumaschinen GmbH

„Tschüss Hertie!“

Feuertaufe für den Cat Kettenbagger 374F L beim Rückbau

Markus Knippschild, leitender Verkaufsrepräsentant bei Zeppelin, Manuel Gräf und Oliver Linkamp, beide Geschäftsführer, Christian Köster, Werkstattmeister, und Werner Töppler, Fahrer (von links) (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

KÖLN-PORZ (SR). Acht lange Jahre stand es leer: das Hertie-Kaufhaus am Friedrich-EbertPlatz in Köln-Porz. Zuletzt gab es noch eine Abschiedsparty für die Bürger. Ein Künstler verewigte Graffiti und den Schriftzug „Tschüss Hertie!“ an der Gebäudefassade. Nun ist nichts mehr davon zu sehen, längst haben die Bagger ihr Tagwerk verrichtet. Der ehemalige Hertie-Komplex inklusive der Tiefgarage musste Platz machen für drei Häuser mit Wohnungen und Geschäftsräumen, die bis 2022 entstehen sollen. Das Projekt mit dem Namen „Neue Mitte Porz“ wird von der Modernen Stadt realisiert. Die Entkernung, die Sanierung und den Abbruch hatte das Unternehmen Linkamp mit Sitz in Anröchte im November übernommen – federführend wirkte dabei ein neuer Cat Kettenbagger 374FL mit. Was das Kaufhaus betraf, machte sich Linkamp erst an die Feinarbeiten: Parallel zu den Entkernungsarbeiten, bei denen zahlreiche Einbauten, Lüftungsrohre, Deckenverkleidungen und Bodenbeläge entfernt wurden, fand die Schadstoffsanierung statt. Dabei wurden alle Schadstoffe wie Asbest, PCB, PAK und KMF entfernt. Die Schadstoffsanierung wurde durch die Sacosta CAU gutachterlich betreut. Alleine dafür waren 30 Mitarbeiter vor Ort. Ein Radlader Cat 908H und acht Minibagger wie Cat 304.5 und Cat 301.7, alle ausgerüstet mit Hydraulikhammer und Sortiergreifer, verteilten sich für die Entkernung auf den Etagen – dank des geringen Eigengewichts der Kompaktgeräte konnten sie sich im Inneren uneingeschränkt bewegen.

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Es ging um 130 000 Kubikmeter umbauten Raum, größtenteils aus massivem Stahlbeton mit Decken- und Binderstärken von bis zu 120 Zentimetern. Die Abbruchkante führte analog mit den Gebäudekanten von Hertie sowie am nördlichen Abschluss des Dechant-Scheben-Hauses und von da in einer Linie weiter über den Friedrich-Ebert-Platz bis zur Hauptstraße; dann ging es an der Wand entlang bis zur Fußgängerbrücke und am südlichen Abschluss des Sahle-Wohn-Geschäftshauses bis zum ehemaligen Kaufhaus. Für den unterirdischen Abbruch waren vorab umfangreiche Verbauarbeiten notwendig.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Der Abbruch von Hertie war die Einsatzpremiere für den neuen 75-Tonner. Durch die Gebäudehöhe – das Kaufhaus erreichte an die 20 Meter – war eine Baumaschine in der Größenklasse des Cat 374F L erforderlich (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

einen Gummivorhang, der als Spritzschutz diente. Zwei Cat Kettenbagger 336E und einen 315D sowie einen Cat Radlader 972MXE und einen 70-Tonnen schweren Brecher hatte Oliver Linkamp für Recyclingaufgaben vorgesehen. Die Vielzahl der Geräte hatte auch mit der Größe des Abbruchprojekts zu tun – 4 500 Quadratmeter betrug die Grundfläche des oberirdischen Baukörpers und rund 3 000 Quadratmeter machte die Tiefgarage aus. Der Abbruch hatte ein Auftragsvolumen von rund drei Millionen Euro.

Seine Feuertaufe auf der Baustelle feierte der neue 75-Tonnen-Bagger, den Geschäftsführer Oliver Linkamp expliziert für diese Maßnahme bei seinem BaumaschinenHauptlieferanten, der Zeppelin Niederlassung Paderborn und ihrem leitenden Verkaufsrepräsentanten, Markus Knippschild, bestellte. Denn neben dem Untergeschoss des Hertie-Gebäudes, welches sich über eine Grundfläche von rund 4 500 Quadratmetern erstreckte, wurde auch die zweigeschossige Tiefgarage komplett zurückgebaut, damit dann eine Baugrube erstellt werden kann. Die schweren Unterzüge mit einer Stärke von bis zu 120 Zentimetern erforderten ein Schwergewicht wie den Cat Kettenbagger 374F L, der von einem Cat Acert-Diesel C15 angetrieben wird. Der Sechszylinder-Motor mit 15,2 Litern Hubraum bringt 352 kW auf die Kurbelwelle. Schließlich musste er ein seiner Größe angemessenes Anbaugerät einsetzen. Es galt, den Schnellwechsler OQ 120 mit einem 9,5 Tonnen schweren Pulverisierer zu bewegen. Darüber hinaus wurden Hammer, Schere und Sortiergreifer im Wechsel entsprechend der anfallenden Arbeiten eingesetzt.

Doch es war nur eine der Maßnahmen, die Linkamp in Köln ausführt. Das Unternehmen bewegt sich meist in einem Aktionsradius bis 200 Kilometer vom Firmensitz entfernt – doch Aufträge werden von dem 160 Mann starken Betrieb deutschlandweit in der Entkernung, Sanierung und im konstruktiven Rückbau abgewickelt. Um die Vielzahl der Baustellen und Projekte in der Größe des ehemaligen Hertie-Kaufhauses stemmen zu können, wird immer

Doch trotz der Schwerstarbeit, die zu verrichten war, ließ sich die Maschine dank des elektronischen Adaptive Control Systems von Fahrer Werner Töppler so steuern, dass sie feinfühlig ansprach und er die erforderliche Leistung für den Rückbau des Stahlbetonklotzes präzise abrufen konnte. Auch bedingt durch die Gebäudehöhe – das Kaufhaus erreichte an die 20 Meter – war eine Baumaschine in der Größenklasse des Cat 374FL erforderlich. Ihm zur Seite stand ein Cat Longfrontbagger 365C, Einsatzhöhe 34 Meter, der Fassadenplatte für Fassadenplatte nach unten holte. Ein Teleskoplader hob Großer Schlüssel für schweres Gerät, das Fahrer Werner Töppler bedient (Foto: Zeppelin/Caterpillar)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN wieder in Gerätetechnik nach neuestem Stand der Technik investiert. 38 Kettenbagger und drei Longfrontbagger bilden das Fundament des Maschinenparks. Jüngste Errungenschaften sind neben dem Cat 374F L zwei Cat Kettenbagger 330F und Minibagger wie ein Cat 303E CR und 301.7D. Kompaktgeräte braucht das Unternehmen für die Entkernung. So kann der Betrieb in seinem Maschinenpark auf drei 900 Kilo schwere Cat Mikrobagger zurückgreifen, die selbst noch durch enge Türrahmen hindurchpassen. Sie bilden das untere Ende der Skala ab – der neue 75-Tonner markiert die obere Grenze. Bei den Radladern reicht die Bandbreite von einem Cat 907H2 bis zu einem 972M XE. Auch Walzenzüge von Cat wie einen CS56 und CS433E setzt Linkamp ein. „Nur mit technisch einwandfreiem Gerät können wir unseren Auftraggebern ein zuverlässiger Partner sein – deshalb investieren wir regelmäßig in neue Technik, um die Aufgaben unserer Kunden, aber auch die gesetzlichen Anforderungen erfüllen zu können. Auf Cat können wir nicht verzichten, da sich die Maschinen bewährt haben. Für uns gilt: Einen Rückbau ohne Cat können wir uns nicht leisten“, stellt der Firmeninhaber klar.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Zeppelin Baumaschinen GmbH Kommunikation Klaus Finzel Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41 Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341 eMail: klaus.finzel@zeppelin.com Internet: www.zeppelin-cat.de

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Die Zeppelin Baumaschinen GmbH Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.614 Mitarbeitern und einem 2017 erwirtschafteten Umsatz von 1,05 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.. Weitere Informationen unter www.zeppelin-cat.de.

Der Zeppelin Konzern Der weltweit an 190 Standorten aktive Zeppelin Konzern mit über 8.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Der Zeppelin Konzern organisiert seine konzernweite Zusammenarbeit in einer Managementholding und sechs Strategischen Geschäftseinheiten: Baumaschinen EU (Vertrieb und Service von Baumaschinen), Baumaschinen CIS (Vertrieb und Service von Bau- und Landmaschinen), Rental (Mietund Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) und Z Lab (neue digitale Geschäftsmodelle). Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Weitere Informationen unter www.zeppelin.com.

Die Vielzahl der Geräte hatte auch mit der Größe des Abbruchprojekts zu tun – 4 500 Quadratmeter betrug die Grundfläche des oberirdischen Baukörpers und rund 3 000 Quadratmeter machte die Tiefgarage aus(Foto: Zeppelin/Caterpillar)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN SITECH Deutschland

Aus der Vogelperspektive alles fest im Blick

Mithilfe von Drohnen flexibel, schnell und wirtschaftlich Baustellen und Steinbrüche managen

aden-Baden/Oberhausen (PFW) - Die Vorstellung unbemannte Flugobjekte – im Fachjargon B unmanned aerial vehicles – auf der Baustelle einzusetzen, hörte sich für manche noch vor wenigen Jahren nach Zukunftsmusik an. Doch heute sind Drohnen wichtige Spieler

im Konzert der Prozessbeteiligten bei Planung, Durchführung und Dokumentation von BaumaSSnahmen. Schon mittelfristig haben sie sogar nach Einschätzung vieler Experten das Zeug zum „Taktgeber“. „Als wir 2015 anfingen, uns mit dem Einsatz von Drohnen auf den Baustellen zu beschäftigen, mussten wir fast Pionierarbeit leisten“, erinnert sich Ulrich Strecker, Geschäftsführer der IBS Bauvermessung GmbH, Partner der SITECH Deutschland GmbH. „Das Verständnis für die besonderen Stärken der Drohnen bei den unterschiedlichsten Einsätzen ist in den vergangenen drei Jahren stark gestiegen und die Bedeutung der Systeme wird weiter wachsen“, ist Strecker sicher. Schließlich seien die Drohnen immer ausgereifter, immer einfacher zu bedienen und die Vorteile lägen offensichtlich auf der Hand. Spontan, ohne große Vorbereitungen sind sie einsatzbereit, große Flächen können in kurzer Zeit aufgenommen werden, weder der Verkehr noch der Betrieb auf der Baustelle werden behindert, auch bereits bebaute oder schwer zugängliche Bereiche können einfach und unproblematisch erfasst werden – und bei all dem sei der Einsatz verglichen mit den herkömmlichen Möglichkeiten kostengünstig und wirtschaftlich. Auch in Steinbrüchen bieten Orthofotos, in denen man ohne Verzerrungen wie in einer Karte lesen kann, eine sehr gute Arbeitsgrundlage (Foto: SITECH)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Aus einer Punktewolke, wie hier von einem Steinbruch, kann sehr viel abgelesen werden, so können beispielsweise Massenberechnungen von Haufwerken erstellt werden (Foto: SITECH)

Dabei ist Drohne nur der Oberbegriff, unterschieden wird bei den unbemannten Flugobjekten zwischen Coptern und Starrflüglern. In Funktion und Eigenschaft ähneln Copter Hubschraubern und können dank der Propeller wie ihre großen Brüder still in der Luft stehen, Starrflügler hingegen sind wie Flugzeuge im Einsatz ständig in Bewegung. Entsprechend eignet sich der über die SITECH Deutschland GmbH vertriebene Quattrocopter albris für den Einsatz in Bereichen mit beengtem Start- und Landeplatz, kann auch bei sehr geringer Geschwindigkeit seinen Dienst leisten, ist extrem beweglich und kann also auch Schrägaufnahmen liefern. Zudem kann er per Hand gesteuert werden und ist in der Lage Überkopfaufnahmen zu machen. Mit diesen Flugeigenschaften ist er das ideale System für Befliegungen mittelgroßer und kleiner Baustellen sowie von vertikalen Bauwerken wie Brücken und Staumauern oder auch Abbauwänden in Steinbrüchen und Bauwerksinspektionen wie Brückenunterseiten. Der Quattrocopter ist mit einer 38 Megapixel-Kamera und einem sechsfach Zoom ausgestattet, er liefert HD-Bilder mit einer Auflösung von einem Millimeter aus fünf Metern Entfernung. Überdies kann der albris Videos aufzeichnen und Wärmebildaufnahmen liefern. Die Drohne eBee Plus spielt als Starrflügler ihre Stärken in der Erfassung großer Flächen oder bei Flugbahnen mit großer Entfernung aus. Dank eines leistungsstarken

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Akkus kann diese länger und weiter fliegen. Die Erfassung linienförmiger Korridore zum Beispiel beim Straßenbau oder die Befliegung großflächiger Deponien sind typische Einsatzbeispiele. Die eBee Plus kann pro Flug bei einer Flughöhe von 100 Metern eine Fläche von knapp zwei Quadratkilometern erfassen und liefert ausgestattet mit einer hochwertigen Kamera exakte Bilder mit einer Auflösung von 20 Megapixel. Unabhängig davon für welches System sich der Anwender entscheidet, wenn man einen Überblick aus der Luft erhalten möchte, muss in einem ersten Schritt die genaue Befliegungsmission am Rechner im Büro geplant werden. „Mithilfe der entsprechenden Software ermittelt der Anwender die exakten Flugbahnen der Drohnen“, betont Strecker die Anwenderfreundlichkeit der Systeme. Anschließend werden die Passpunkte im Boden markiert und eingemessen, bevor das Flugobjekt und das Notebook oder Tablet verbunden werden. Nun steuert der Nutzer die Drohne per Notebook und lässt sie die zuvor festgelegte Mission abfliegen. Die Ergebnisse der Flüge werden dann in das Trimble Business Center – HCE eingelesen. „Mit dieser speziellen Software wird aus den so erzeugten Bildern eine Punktewolke berechnet. Dieser Schritt, die sogenannte photogrammetriche Auswertung der Bilder, ist entscheidend für die Qualität der Arbeit“, beschreibt IBS-Geschäftsführer Ulrich Strecker. „Denn aus der Punktewolke kann unendlich viel abgelesen werden“, so der Experte weiter. Es können digitale Geländemodelle etwa für die Maschinensteuerung oder Massenberechnungen

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NEUHEITEN & REPORTAGEN von Haufwerken beispielsweise zukünftiger Baugruben erstellt oder Materialbestände berechnet werden. Eine exzellente Arbeitsgrundlage sind auch Orthofotos, also Luftaufnahmen ohne jede Verzerrung, in denen man wie in einer Karte lesen kann. Diese sind auch für CADSysteme geeignet und besonders beliebt zur Erstellung von Aufmaßen. „Oft unterschätzt wird anfangs die Möglichkeit, ein Bestandsaufmaß vor Arbeitsbeginn darzustellen“, erläutert Strecker, dieser Lageplan kann ebenfalls eine gute Grundlage zur weiteren Baustellendokumentation sein. Denn die hochauflösenden Foto- und Videoaufnahmen geben mit ihrer enormen Detailtiefe einen optimalen Blick über das gesamte Gelände. Doch auch für eine regelmäßige Baufortschrittsüberwachung sind Drohnenaufnahmen geradezu prädestiniert. Wie unter einem Brennglas können die Drohnen in diesem bewegten Umfeld ihre Stärken ausspielen. „Ob der Quattrocopter albriss oder der Starrflügler eBee Plus, beide Systeme sind innerhalb kürzester Zeit ohne große Vorbereitung startklar. Sie fliegen unabhängig von dem Geschehen auf der Baustelle ihre zuvor definierte Route ab, eröffnen durch die Orthofotos neue Blickwinkel, liefern zudem gestochen scharfe Fotos oder Videoaufnahmen von dem fraglichen Gelände und sind darüber hinaus kostengünstig, effizient und störungsarm“, fasst IBSGeschäftsführer Ulrich Strecker abschließend zusammen und bekräftigt damit noch einmal seine Überzeugung, dass Drohnen in der Bau- und Gewinnungsindustrie künftig eine immer größere Rolle spielen werden.

Hier eine Punktewolke von einer Erdbaustelle, aus der auch digitale Geländemodelle für die Maschinensteuerung erstellt werden können (Foto: SITECH)

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Über die SITECH Deutschland GmbH Die SITECH Deutschland GmbH ist in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Trimble in den Bereichen Maschinensteuerung, Bauvermessung und BaustellenManagement-Lösungen. Mit rund 100 Mitarbeitern werden von der SITECH Deutschland GmbH von acht Niederlassungen und weiteren Standpunkten aus über 5.000 Maschinensteuerungs- und/ oder Bauvermessungssysteme betreut. Sitz des Unternehmens ist Oberhausen. Weitere Informationen unter www.sitech.de.

Über Trimble Trimble ist ein führender Anbieter von GPS-Technologien. Das Unternehmen entwickelt und kombiniert mit mehr als 7000 Mitarbeitern Mobilfunkkommunikation und Software u.a. für die Bauwirtschaft, das Transportwesen, Telekommunikation und Landwirtschaft. Trimble wurde 1978 in Sunnyvale, Kalifornien, gegründet und erwirtschaftete in 35 Ländern 2014 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Dollar. Sitz des Unternehmens ist Sunnyvale, USA. Weitere Informationen www.trimble.com. SITECH Deutschland GmbH Zum Aquarium 6a 46047 Oberhausen Tel 0208 3021370 Fax 0208 302137 25 info@sitech.de www.sitech.de Kontakt: Klaus Finzel Tel.: +89 3 20 00 – 341 presse@sitech.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment Europe

Hyundai neuester 50 Tonnen Hydraulikbagger arbeitet im Saarland

Der Hyundai HX480 Hydraulikbagger mit 2,8-m3 in der Buntsandgewinnung – hier wird der Sand vor dem Verladen gelockert – das Gerät erzielt Umschlagleistungen von bis zu 300 t/h (Foto: Hyundai Construction Equipment)

andgrube-, Recycling-, Baustoff-Lieferant und BetontankstellenBetreiber – die Bezeich-nungen für das vor rund 70 Jahren gegründete S Unternehmen Mathias Oswald GmbH in Losheim am See unweit der berühmten Saarschleife, sind vielfältig. Auf einer Fläche von 15 ha wird heute in Niederlosheim Buntsand abgebaut. Dieses hochwertige Material gewinnt die Firma Oswald seit wenigen Wochen mit einem HyundaiHydraulikbagger HX480 L mit 50.200 kg Einsatzgewicht. Das Unternehmen versteht sich als Partner von Bauunternehmungen, Gartenund Landschaftsbaubetrieben sowie Baustoffhandlungen und Privatkunden. Man betreibt in der Gemeinde Losheim am See, im Ortsteil Niederlosheim, sowie in der Gemeinde Wadern zwischen den Orten Neunkirchen und Bardenbach Sandgruben zur Förderung und Veredelung von Baumaterialien sowie Erdmassendeponien zur Entsorgung von Bodenaushub und Erdmassen der Klasse ZO. In Niederlosheim hält man eine Bauschuttdeponie der Klasse DK0 vor. Die Kontakte zum Hyundai-Vertragshändler WortmannBaumaschinen aus Saarwellingen sind gut und so wurde Ende 2016 ein neuer 50-Tonnen-Bagger beschafft. Aufgabe

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ist der Sandabbau sowie das Zerkleinern von Bauschutt – deswegen rüstet Baumaschinenhändler Wortmann den Hydraulikbagger mit einem hydraulischen RädlingerSchnellwechsler aus. Kombiniert wird der 7.060 mmMonoblock-Ausleger mit einem 3.380 mm langen Löffelstiel und einem 2,8-m3-HD-Löffel. Mit der HX-Serie (Einsatzgewichte von 14 bis 52 Tonnen) führt Hyundai Heavy Industries eine neu konzipierte Serie moderner ergonomischer und leistungsstarker Hydraulikbagger ein. Stufe IV-Motoren (beim HX480 ein Scania DC1308 mit 331 kW Leistung) sowie ein neues Design überzeugen ebenso wie umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen bei Kabine, Komponenten und Bedienung. Wichtiges Merkmal aller HX-Hydraulikbagger ist die um bis zu 4 dB im Innenraum leisere und 13 % größere Kabine. Sie ist bestimmendes Designelement und gibt den HX-Geräten ein unverwechselbares Aussehen mit hohem Wiedererkennungswert.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Im Mittelpunkt der Weiterentwicklungen steht der Fahrer mit seinen Ansprüchen an Komfort und Sicherheit. Die neue ROPS-/FOPS-Kabine wird auf besonders gut isolierenden Dämpfern montiert, welche die Schwingungen am Fahrerplatz deutlich reduzieren. Fahrersitz und Bedienkonsolen mit Joysticks sind eine Einheit, die sich automatisch auf das Fahrergewicht einstellen. Das kapazitive Touchscreen Display wurde auf 8 Zoll vergrößert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, zahlreiche Parameter in übersichtlichen und intuitiv geführten Menüpunkten einzustellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen sehr einfach mit einblendbaren Schiebereglern bequem einstellen und mit minimalem Aufwand anpassen. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine große farbige ECO-Anzeige. Farbige Balken im Drehzahlmesser signalisieren die Effizienz - grüner Balken bedeutet effizientes Arbeiten, rot entsprechend hoher Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. Drei Arbeitsmodi ECO, Standard und Power sind in der Steuerung hinterlegt und lassen sich per Knopfdruck anwählen. In einer Bibliothek lassen sich per Touchscreen Ölmenge und -druck von bis zu 20 Anbaugeräten hinterlegen (Hyundai nennt dies EPPR-Funktion, EPPR steht für: Electronic Proportional Pressure Reduce Valve). Für besonders anspruchsvolle Anbaugeräte lässt sich die hydraulische Förderleistung durch das Zusammenschalten von zwei Pumpen steigern - auch diese Konfigurationsdaten werden zusammen mit Druck und Ölliefermenge im Hyundai-

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Manfred Wortmann (links) und Dietmar Schneider, Geschäftsführer der M. Oswald GmbH, pflegen einen regen Austausch – die Maschine wird von Wortmann servisiert und wird mehrere Jahre im Einsatz verbleiben (Foto: Hyundai Construction Equipment)

System hinterlegt. Ein Feature, das besonders im Abbruch sehr wichtig ist. Hier wird permanent zwischen Hammer, Schere, Pulverisierer, Sortierlöffel u.a. gewechselt. Sicherheit hat bei Hyundai-Produkten höchste Priorität. Die Rückfahrkamera ist serienmäßig eingebaut. Optional liefert Hyundai das System AAVM (Advanced Around View Monitoring – verbesserte Rundumsicht): Hierbei erscheint auf dem Display eine 360-Grad-Rundumsicht, zusammengesetzt aus den Bildinformationen von vier am Bagger montierten Kameras. Mit dem ebenfalls erhältlichen Überwachungssystem IMOD (Intelligent Moving Objects Detection) werden Objekte erkannt, die sich rund um den Bagger bewegen auf dem Touchscreen visualisiert.

Weitere Features der neuen Hyundai HXBagger-Generation Mit dem 6.250-mm-Monoblock und dem hier kombinierten Stiel von 3.050 mm erreicht der Bagger eine Grabtiefe von 7.060 mm Schachttiefe und Losbrechkräfte von 192 kN, die Reißkraft beträgt mit dieser Ausrüstungskombination 137 kN. Besonderheiten der neuen HX-Serie im Überblick:

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NEUHEITEN & REPORTAGEN • ÖKO-Anzeige • IPC (Intelligent Power Control)· • Verbesserte variable Leistungssteuerung • Elektrisch angetriebene Visko-Lüfterkupplung • Volumenstromregelung für Anbaugeräte vorwählbar • Neues Kühlsystem mit höherem Luftdurchsatz • Großer Lufteinlass mit Gitterabdeckung • Einpedal-Geradeausfahrt (Option) • Strapazierfähiges Kühlmodul • Verschleißfeste Bolzen, Buchsen und Polymerscheiben • Infotainment-Kabine • Intelligentes Kontrollsystem • Wi-Fi Direct mit Smartphone (Miracast, Neues Audiosystem) • Proportionale Zusatzhydraulik • Einfacher Zugang zu DEF/AdBlue-Versorgung • Hi-Mate (Maschinenmanagementsystem, Freischaltung optional) • Schwenksperre (Option) • Feinsteuerung Schwenken (Option) • Verbesserte Nachhaltigkeit • Antriebsstrang mit Komponenten bekannter Hersteller (Cummins,, Rexroth etc.) • Hohe Ergonomie • Große Leistung gepaart mit modernster Abgastechnik

Der Hyundai HX480 Hydraulikbagger mit 2,8-m3 in der Buntsandgewinnung – hier wird der Sand vor dem Verladen gelockert – das Gerät erzielt Umschlagleistungen von bis zu 300 t/h (Foto: Hyundai Construction Equipment)

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Hyundai Construction Equipment Europe Hyundai Construction Equipment Europe ist ein anerkannter Marktführer im europäischen Baumaschinenmarkt. Durch hochentwickelte Fabrikautomation, eine Null-Toleranz-Qualitätsprüfung und innovative Technik bieten wir dem Markt ein breites und anforderungsgerechtes Baumaschinenprogramm. Unser Angebot an Schwermaschinen wie Hydraulikbagger, Radlader, Industriegabelstapler und Kompaktlader umfasst mehr als 100 Modelle. HCEE vertreibt die eigenen Produkte über mehr als 140 Fachhändler in über 30 Ländern. Bitte informieren Sie sich ausführlicher auf www.hyundai.eu. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Hyundai Construction Equipment Europe Tina Boënne Tina.boenne@hyundai.eu T +32 14 56 22 36 Hyundailaan 4 3980 Tessenderlo www.hyundai.eu TTT-Communications GmbH Oliver Bachmann service@tt-communications.de Tel.: +49 6139 379371 Schaeferstrasse 2 55257 Budenheim www.tt-communications.de Wortmann Baumaschinen GmbH Herrn Manfred Wortmann Werner von Siemens Str. 40h 66793 Saarwellingen

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment Europe

Schotteraufbereitung bei Gleisbau Becker mit Hyundai-Radlader HL955

Der 15 Tonnen schwere Radlader wird von einem 149 kW starken Cummins-Motor angetrieben. Zahlreiche Markenkomponenten wie etwa Achsen und Getriebe von ZF zeigen das hohe Qualitätsniveau des in Südkorea gefertigten Radladers (Foto: Hyundai Construction Equipment)

rnst Becker Bahn- & Tiefbau GmbH in Voerde, 20 km nordwestlich von Oberhausen gelegen, hat mit dem Hyundai-Radlader HL955 seine Eerste Maschine des südkoreanischen Herstellers übernommen und ist hochzufrieden. Betreut von Hyundai-Vertragshändler HBN Hyundai Baumaschinen Nord aus Bad Bentheim wurde, auch auf Empfehlung eines befreundeten Unternehmens und intensiver Beratung mit HBNVerkaufsberater Marcus Schulten, ein neuer 15-Tonnen-Radlader mit 3,2-m3-Schaufel beschafft.

Aufgabe des Gerätes ist das Beladen von Lkws, Absetzbehälter und Bahnwaggons sowie die Beschickung von Sieb- und Sortieranlagen zur Schotteraufbereitung. Diese Aufgabe bewältigt der Radlader problemlos mit dem Standard-Hubgerüst, das eine Ausschütthöhe von 2.840 mm bietet (die XT-Version des HL955 bietet 3.235 mm Ausschütthöhe). Becker-Geschäftsführer, Kay Raupach bemerkt: „Aufgrund der vielen Verkehrsprojekte bei Straßen-, Privatbahnen und bei der Bundesbahn, wird Schotter immer wertvoller“. Gebrauchter Schotter wird also ausgebaut und auf dem weitläufigen Firmengelände wieder einsatzfertig aufbereitet. Deswegen musste der Radlader beschafft werden.

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Becker ist mit 87 Mitarbeiter/-innen ein typisches mittelständisches inhabergeführtes Gleisbauunternehmen. Bewährt hat sich das Becker-Team unter anderem bei umfangreichen Baumaßnahmen im Essener Nahverkehr und auf zahlreichen Gleisbaustellen im ganzen Bundesgebiet. Hyundai hat sich erstmals als Lieferant in dem sonst von anderen Marken dominierten Maschinenpark, der neun Zweiwege-Bagger und zahlreiche Spezialmaschinen umfasst, etablieren können. Ausstattung, Preis-Leistungs-Verhältnis und die schon mit dem serienmäßigen Hubgerüst erreichbare Ausschütthöhe von 2.840 mm haben den Radlader in die engere Wahl kommen lassen. Angetrieben wird die einsatzfähig 15.200 kg schwere knickgelenkte Maschine

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

von einem sehr sparsamen und auch leisen CumminsMotor QSB 6.7 mit 149 kW Leistung (Stufe IV) und einer um 10 % verbesserten Kraftstoffeffizienz im Vergleich zur Vorgängerserie 9A. Serienmäßig ist der Radlader mit einem Viergang-ZF-Getriebe für eine Endgeschwindigkeit von 38,5 km/h ausgerüstet. Als Option steht ein Fünfganggetriebe mit Wandlerüberbrückung für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zur Wahl. Eine leistungsstarke Load-SensingHydraulik, die der Fahrer mit elektronisch vorgesteuerten Fingertipps (Joystick als Option) bedient erleichtert das Arbeiten. Rund 50 Stunden/Monat wird der Radlader eingesetzt und dabei wie alle Fahrzeuge dieses Betreibers, von einem festen Fahrer pilotiert. „Das hat sich bei uns sehr bewährt“, bemerkt Raupach „die Maschinisten sind verantwortlich, kümmern sich um die Durchsicht und kennen ihre Maschine bestens. Die Ausfallraten sind mit festen Fahrern extrem niedrig“. Zentralschmierung und die serienmäßige Wägeeinrichtung sind weitere Pluspunkte des 7.600 mm langen, 3.390 mm hohen und 2.740 mm breiten Radladers.

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Auf dem weitläufigen Firmengelände von Becker Gleisbau in Vorde belädt der Hyundai HL955 einen Schotterwagen mit seine 3,3-m3-Schaufel (Foto: Hyundai Construction Equipment)

Die Wägeeinrichtung erleichtert StVZO-gemäße Beladung der Beckerschen Lastwagenflotte mit Schotter. Zu den umfangreichen Ausstattungen des Radladers gehören: • Neue Klimaanlage • Vollständig einstellbare Armlehne • Vollständig schallgedämmte, geräumige Kabine • Elektrohydraulische vorgesteuerte Bedienhebel • Abgedichteter Motorraum & komplett zu öffnende Motorhaube • Zentralisierte & leichte Zugänglichkeit zu Wartungspunkten • Verlängertes Intervall für die Erstwartung • Abgedichtetes Mittenlager der Antriebsleitung • Gesinterte Bremsscheiben für längere Standzeiten • Langlebige Konstruktion für die Abgasnachbehandlung • Achskühlung an Vorderachse als Option

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NEUHEITEN & REPORTAGEN WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Hyundai Construction Equipment Europe Tina Boënne Tina.boenne@hyundai.eu T +32 14 56 22 36 Hyundailaan 4 3980 Tessenderlo www.hyundai.eu TTT-Communications GmbH Oliver Bachmann service@tt-communications.de Tel.: +49 6139 379371 Schaeferstrasse 2 55257 Budenheim www.tt-communications.de Ernst Becker Bahn- & Tiefbau GmbH Böskenstraße 42 | 46562 Voerde T +49 281 16396-0 www.becker-bahnbau.de Hyundai Baumaschinen Nord GmbH Stockholmer Straße 31 48455 Bad Bentheim T +49 5924 799330 www.hyundai-baumaschinen.com

(v.l.n.r.) Fahrer Christian Greving, Geschäftsführer Kay Raupach und HBNKundenberater Marcus Schulten vor dem seit Ende 2017 im Einsatz befindlichen Hyundai-Radladers in Voerde(Foto: Hyundai Construction Equipment)

• Hydraulikschläuche mit erhöhter Langlebigkeit • Motorabschaltzeit programmierbar

Hyundai Construction Equipment Europe

• Endlagendämpfung bei Hub- und Senkbewegung für komfortables und maschinenschonendes Arbeiten

Hyundai Construction Equipment Europe ist ein anerkannter Marktführer im europäischen Baumaschinenmarkt. Durch hochentwickelte Fabrikautomation, eine Null-Toleranz-Qualitätsprüfung und innovative Technik bieten wir dem Markt ein breites und anforderungsgerechtes Baumaschinenprogramm. Unser Angebot an Schwermaschinen wie Hydraulikbagger, Radlader, Industriegabelstapler und Kompaktlader umfasst mehr als 100 Modelle. HCEE vertreibt die eigenen Produkte über mehr als 140 Fachhändler in über 30 Ländern. Bitte informieren Sie sich ausführlicher auf www.hyundai.eu.

Mit der ÖKO-Anzeige wird ein wirtschaftlicher Betrieb der Maschinen ermöglicht. Der Anzeigestand verändert in Abhängigkeit von Drehmoment und Kraftstoffeffizienzgrad die Farbe. Darüber hinaus werden der aktuelle Kraftstoffverbrauch sowie Tages- und Wochendurchschnitt digital angezeigt. Wie bei allen Hyundai-Radladern sind die Arbeitsbewegungen des Hubgerüstes und der Schaufel elektrisch vorgesteuert. Dies bedingt verbesserte Präzision und feinfühligere Bedienung, was die Produktivität erhöht und die Ermüdung von Fahrern reduziert.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Hyundai Construction Equipment Europe

Hyundai-Händler ZWO Baumaschinen-Service GmbH erweitert Mietflotte mit drei HX145 LCR Kurzheckbaggern

Line-Up der drei neuen Hyundai HX145 LCR Kurzheckbagger auf dem weitläufigen Betriebsgelände von HCEE-Händler ZWO in Oberhausen-Rheinhausen. (Foto: Hyundai Construction Equipment)

er in Oberhausen-Rheinhausen in der Metropolregion Rhein-Neckar ansässige Baumaschinenhändler hat sich seit der Zusammenarbeit mit D Hyundai im Jahr 2016 zu einem sehr wichtigen Vertriebspartner entwickelt.

Nun hat Vertriebsleiter Alexander Wippler, den Mietpark mit aktuell über 120 Maschinen in unterschiedlichsten GröSSen, um drei HyundaiKurzheckbagger in der 16-t-Klasse erweitert. Die vielseitigen Maschinen kommen bei Bau- und Spezialeinsätzen im Abbruch, im Tief- und Kanalbau sowie als Trägergeräte zum Einsatz. Aufgabe des Gerätes ist das Beladen von Lkws, AbDas Vertriebsgebiet des 28 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens (davon 12 Mitarbeiter für Werkstatt, zwei im Vertrieb) deckt einen Radius von rund 80 km um den Standort ab. Damit werden die Wirtschaftsräume Mannheim, Heidelberg, Speyer, Bruchsal, Kaiserslautern und Karlsruhe erreicht. Diese wirtschaftlich starken Ballungsräume werden nun für Hyundai kompetent und engagiert abgedeckt. „Wir haben viele Kunden, die Großgeräte ausführlich auf ihren Baustellen einsetzen möchten, deswegen haben wir die mit Verstellausleger bestückten Bagger mit dem 4.900 mm langen Verstellausleger, kombiniert mit einem

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2.500 mm langen Stiel gewählt.“ Zusatzausstattungen sind zwei proportionale Hydraulikkreise bis zum Stielende für Greifer/Drehwerk und andere Anbaugeräte, mechanischer Hyundai-Schnellwechsler, Zentralschmierung, HiMateSystem zur Maschinenüberwachung, AAVM-RundumsichtSystem und weitere Features für mehr Ergonomie und Arbeitsleistung. Zwei der Bagger wurden mit Rubberpads ausgerüstet, so werden Schwarzdecken und Pflaster bei innerstädtischen Arbeiten geschont. Kunden wählen entweder Standard- oder Sonderlöffel oder suchen sich aus dem ZWO-Mietpark das passende Anbaugerät aus. Auch Kunden aus dem Forstbereich haben bereits die Bagger zur Rodung und für Baumfällarbeiten mit Forstprozessor angemietet. Zu den für die Vermietung wichtigen Features

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NEUHEITEN & REPORTAGEN zählen neben den kompakten Abmessungen (8.150 mm Länge, 2.500 mm Breite und 3.215 mm Gesamthöhe) auch der leise und kraftstoffsparende Antriebsstrang dieses modernen Baggers. Herzstück des Antriebsstranges ist ein PerkinsStage IV-Motor mit 93 kW Leistung. Zwei verstellbare Axialkolbenpumpen in Tandemausführung versorgen Hydraulik und Fahrwerk sowie Anbaugeräte mit einem variabel geregelten Ölfluss. Besonders in Europa ist der geteilte Ausleger gefragt. Diese Ausrüstung besteht aus einem 5,65 m langen Ausleger, der mit drei Stielen von 2,00 bis 2,92 kombiniert werden kann. Mit Verstellausleger und dem längsten Stiel erreicht der Kurzheck-Kettenbagger 5.990 mm Schachttiefe, bis zu 9.730 mm Einstechhöhe und bis zu 7.230 mm Ladehöhe. Zu den wichtigen Features zählen: • ÖKO-Anzeige • IPC (Intelligent Power Control) • Verbesserte variable Leistungssteuerung • Elektrisch angetriebene Viskolüfterkupplung • Volumenstromregelung für Anbaugeräte vorwählbar • Neues Kühlsystem mit höherem Luftdurchsatz • Großer Lufteinlass mit Gitterabdeckung • Einpedal-Geradeausfahrt (Option) • Strapazierfähiges Kühlmodul • Verschleißfeste Bolzen, Buchsen und Polymerscheiben • Infotainment-Kabine • Intelligentes Kontrollsystem • Wi-Fi Direct mit Smartphone (Miracast, neues Audiosystem) • Proportionale Zusatzhydraulik

Hyundai Construction Equipment Europe Hyundai Construction Equipment Europe ist ein anerkannter Marktführer im europäischen Baumaschinenmarkt. Durch hochentwickelte Fabrikautomation, eine Null-Toleranz-Qualitätsprüfung und innovative Technik bieten wir dem Markt ein breites und anforderungsgerechtes Baumaschinenprogramm. Unser Angebot an Schwermaschinen wie Hydraulikbagger, Radlader, Industriegabelstapler und Kompaktlader umfasst mehr als 100 Modelle. HCEE vertreibt die eigenen Produkte über mehr als 140 Fachhändler in über 30 Ländern. Bitte informieren Sie sich ausführlicher auf www.hyundai.eu.

Hyundai Construction Equipment Europe Tina Boënne Tina.boenne@hyundai.eu T +32 14 56 22 36 Hyundailaan 4 3980 Tessenderlo www.hyundai.eu TTT-Communications GmbH Oliver Bachmann service@tt-communications.de Tel.: +49 6139 379371 Schaeferstrasse 2 55257 Budenheim www.tt-communications.de ZWO Baumaschinen-Service GmbH Hoeber-Mandelbaum-Straße 10 68794 Oberhausen-Rheinhausen Tel.: +49-7254-776840

• Einfacher Zugang zu DEF/AdBlue-Versorgung • HiMate (Maschinenmanagementsystem, Option) • Schwenksperre (Option) • Feinsteuerung Schwenken (Option) • Verbesserte Nachhaltigkeit • Moderner Antriebsstrang mit Komponenten bekannter Hersteller (Cummins, Perkins, ZF, Rexroth etc.) • Große Leistung gepaart mit modernster Abgastechnik

Line-Up der drei neuen Hyundai HX145 LCR Kurzheckbagger auf dem weitläufigen Betriebsgelände von HCEE-Händler ZWO in OberhausenRheinhausen. (Foto: Hyundai Construction Equipment)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Advanced Mining Solutions

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Kontakt Albrecht-von-Groddeck-Str. 3 D-38678 Clausthal-Zellerfeld Telefon +49 (0) 53 23 / 98 38 808 Mobil +49 (0) 173 / 51 67 579 E-Mail: tudeshki@ipc-tudeshki.com

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NEUHEITEN & REPORTAGEN DEUTZ AG

DEUTZ produziert ersten EU-Stufe-V-Motor

Werksleiter Michael Reimer (7. v. l.) gratuliert dem Technischen Projektleiter Markus Abele (5. v. l.) zum ersten DEUTZ EU-Stufe-V-Motor. Der TCD 6.1 lief im Werk Köln-Porz vom Band (Foto: DEUTZ AG)

• Frühzeitige Zertifizierung und Auslieferung von EU-Stufe-V-Motoren • Technologischer Vorsprung bei der Abgasnachbehandlung • DEUTZ weltweit erster Motorenhersteller mit EU-Stufe-V-Zertifikat Beim Off-Highway-Antriebsspezialisten DEUTZ läuft heute der erste EU-Stufe-V-Motor vom Band. Die neue Emissionsrichtlinie tritt ab 2019 in Kraft. DEUTZ hatte im Herbst 2017 als erster Motorenhersteller weltweit ein EUStufe-V-Zertifikat erhalten. Mit dem ersten produzierten Serienmotor bestätigt DEUTZ jetzt erneut sein EU-Stufe-VVersprechen. Bereits 2015 – vier Jahre vor Inkrafttreten der neuen Norm – verkündete DEUTZ seinen Kunden, dass die aktuelle Motorengeneration die zu erwartende EU Stufe V erfüllt und führte das „Stage V ready“ Siegel ein. Mit der erfolgreichen Zertifizierung am 6. September 2017 durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurde „Stage V ready“ dann zu „Stage V certified“. Der jetzt offiziell erste EU-Stufe-V-Motor ist ein DEUTZ TCD 6.1. Der Reihensechszylinder mit 6,1 Liter Hubraum und 180 kW Leistung wurde im Produktionswerk KölnPorz montiert und wird an den Händler DEUTZ Austria ausgeliefert. Werksleiter Michael Reimer erklärt: „Wir sind stolz, die Entstehung unserer „Stage V certified“Motoren jetzt mit dem ersten montierten Serienmotor zu finalisieren und damit unser Kundenversprechen

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zu erfüllen. Die Erfahrung bei hochentwickelten Abgasnachbehandlungssystemen zahlt sich jetzt in einem reibungslosen Anlauf der neuen Stufe-V-Motoren aus.“ Die EU Stufe V schreibt einen Partikelanzahlgrenzwert vor, der nur durch den Einsatz eines Dieselpartikelfilters (DPF) erreicht werden kann. Der Betrieb eines DPFs erfordert dabei tiefgreifendes Know-how der jeweiligen Anwendung. Je nachdem in welchem Gerät der Motor eingesetzt wird, liegen völlig unterschiedliche Lastprofile zugrunde. Um die im DPF gesammelten Partikel verbrennen zu können, ist ein intelligentes „Heat Management“ gefragt. DEUTZ hat daher einen sogenannten „Heat Mode“ zur gezielten Erhöhung der Abgastemperatur entwickelt, was einen sicheren Maschinenbetrieb gewährleistet. Der Hersteller aus Köln unterstreicht so seinen technologischen Vorsprung im Bereich der Abgasnachbehandlung. Mit der frühzeitigen Zertifizierung und Auslieferung seiner EU-Stufe-V-Motoren erhalten die Kunden Flexibilität bei der Maschinen-Integration und Planungssicherheit beim Wechsel in die neue Stufe. Zudem löst DEUTZ sein Umweltversprechen ein und positioniert sich als ökologisch orientierter Motorenhersteller. Um die Effizienz weiter zu

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NEUHEITEN & REPORTAGEN steigern, kombinieren die Kölner im Rahmen der E-DEUTZ Strategie ihre emissionsarmen Verbrennungsmotoren mit elektronischen Antriebskomponenten. Das erste DEUTZ Hybrid-Konzept – bestehend aus einem TCD 2.9 Dieselmotor und einer 55 kW E-Maschine – wurde im Frühjahr auf der internationalen Bau- und Infrastruktur-Messe Intermat in Paris vorgestellt. Ziel ist die Marktführerschaft bei innovativen Antriebssystemen im Off-Highway-Bereich.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: DEUTZ AG Michael Ziegler Tel.: +49 (0)221 822-2494 Fax: +49 (0)221 822-15-2494 E-Mail: michael.ziegler@deutz.com

DEUTZ AG DEUTZ ist einer der weltweit führenden Hersteller innovativer Antriebssysteme. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in der Entwicklung, Produktion, dem Vertrieb und Service von Antriebssystemen für professionelle Einsätze. Der Motorenspezialist verfügt über eine breite Palette flüssigkeits- und luftgekühlter Motoren in einem Leistungsspektrum von 19 kW bis 620 kW, die unter anderem in Bau- und Landmaschinen, Material Handling-Anwendungen, stationären Anlagen sowie Nutz- und Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommen. 1864 als N.A. Otto & Cie. in Köln gegründet, ist die DEUTZ AG heute die älteste Motorenfabrik der Welt und einer der weltweit führenden unabhängigen Motorenhersteller. Mit 13 Vertriebsgesellschaften, sieben Vertriebsbüros und über 800 Vertriebs- und Servicepartnern in mehr als 130 Ländern bietet DEUTZ seinen Kunden eine nahezu flächendeckende Betreuung mit sehr kurzen Reaktionszeiten.

Werksleiter Michael Reimer (7. v. l.) gratuliert dem Technischen Projektleiter Markus Abele (5. v. l.) zum ersten DEUTZ EU-Stufe-V-Motor. Der TCD 6.1 lief im Werk Köln-Porz vom Band (Foto: DEUTZ AG)

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ContiNENTAL: Continental

Ein Plus an Laufleistung bei weniger Rollwiderstand: Continental verbessert Vollreifenangebot mit neuer Mischung • Plus-Serie mit neuer Mischung für hohe Laufleistung bei niedrigem Rollwiderstand • Verschlanktes Angebot für mehr Transparenz bei der Produktwahl • Steigerung der Laufleistung von bis zu 20 Prozent auf harten, abrasiven Böden

Continental stellt sein neues Vollreifenportfolio mit neuer Plus-Mischung vor – für hohe Laufleistung bei niedrigem Rollwiderstand (Foto: Continental)

Hannover, 2018. Das Technologieunternehmen Continental optimiert sein Vollreifen-Portfolio für Flurförderzeuge: Seit Anfang Januar ist die neue Plus-Serie verfügbar. Die vier Vollreifen SC20+, CS20+, CSEasy SC20+ und SH12+ sind mit der neuen Plus-Mischung ausgestattet, die die Vorteile aus hoher Laufleistung und niedrigem Rollwiderstand kombiniert. Zugleich verschlankt Continental sein Vollreifensortiment – zugunsten des Kunden für eine transparentere und einfachere Produktwahl: „Dank der Plus-Mischung brauchen sich Kunden künftig nicht mehr zwischen dem SC20 Energy+ und dem SC20 Mileage+ entscheiden“, so Julian Alexander, Product Line Manager Material Handling bei Continental Commercial Specialty Tires (CST). „Und auch die Nachfolger von CS20, CSEasySC20 und SH12 konnten wir in ihrer Laufleistung insbesondere im AuSSenbereich deutlich verbessern.“

Continental SC20+

Continental CS20+

Der SC20+ kombiniert die Vorteile seiner Vorgänger: Dank der neuen Plus-Mischung bietet der Reifen hohe Laufleistung wie der SC20 Mileage+ bei geringem Rollwiderstand wie der SC20 Energy+ - dadurch können Service- und Wartungskosten sowie Energieverbrauch gesenkt werden. Seine Vorteile spielt der robuste SC20+ besonders auf anspruchsvollen Böden wie beispielsweise Pflastersteinen oder Kopfsteinpflaster aus.

In gewohnter Weise präsentiert sich der CS20+ als wendiger Begleiter: Die geschlossenen Flanken minimieren Vibrationen und sorgen für maximale Laufruhe. Die durchlaufenden Profilbänder sorgen für keinerlei Profilstollenbewegung und bieten eine gute Seitenstabilität, gerade dort, wo häufig Kurven, enge Radien und Wendemanöver gefahren werden. Dank der neuen Mischung bietet der Reifen zudem eine höhere Laufleistung. Er ist gut geeignet für den Einsatz in Lagerhäusern und anderen Anwendungsbereichen auf harten und ebenen Böden, bei denen Wendigkeit gefragt ist.

Das erprobte Profildesign sorgt für höchste Traktion. Die Lauffläche bietet dank ihrer belastbaren Mischung maximale Widerstandsfähigkeit gegen Einstiche oder Schnitte. Das verringert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer. Der Reifen ist optimal geeignet für intensive Einsätze sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Bereich – unabhängig von der Beschaffenheit des Bodens.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Der SC20+ kombiniert die Vorteile seiner Vorgänger – hohe Laufleistung wie der SC20Mileage+ bei geringem Rollwiderstand wie der SC20Energy+. (Foto: Continental)

Continental CSEasy SC20+

Continental SH12+

Dank seines speziellen Adapters bietet der CSEasy SC20+ nicht nur alle Vorteile des SC20+, sondern lässt sich unkompliziert nur mit Hilfe eines Inbusschlüssels montieren. Dadurch entfallen externe Montagedienste – mit deutlichem Zeit- und Effizienzgewinn.

Der SH12+ ist ab sofort ebenfalls mit neuer Mischung verfügbar, die ihm mehr Haltbarkeit verleiht. Der profillose Slick-Reifen ist komfortabel und bietet höchste Widerstandsfähigkeit gegen Schnitt- und Rissverletzungen durch herumliegende Gegenstände. Er ist geeignet für den Indoor-Einsatz, besonders auf harten und glatten Untergründen.

Sowohl die neue Plus Mischung als auch der Adapter sorgen zudem dafür, dass sich der Reifen im Betrieb deutlich weniger aufheizt. Das macht den CSEasy SC20+ widerstandsfähiger und haltbarer. Die neue Mischung verbessert – wie auch bei den anderen Reifen des neuen Plus-Vollreifensortiments – zudem den Rollwiderstand des Reifens und verlängert seine Laufleistung. Damit ist er die beinahe unzerstörbare Wahl für harte Einsätze im Innenund Außenbereich.

Seine neuesten Produkte und Entwicklungen aus dem Reifensegment zeigte Continental in diesem Jahr erstmalig bei der Hannover Messe statt auf der CeMat. Gemeinsam mit weiteren technologischen Highlights und intelligenten Schlüsseltechnologien aus dem Hause Continental war das neue Vollreifenportfolio und Reifendruckmanagementsystem für Luftreifen zu sehen.

Der SC20+ kombiniert die Vorteile seiner Vorgänger – hohe Laufleistung wie der SC20Mileage+ bei geringem Rollwiderstand wie der SC20Energy+. (Foto: Continental)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Contitech: Contitech

Smarter Service 24/7 für härteste Bedingungen im Bergbau ContiTech geht ungewöhnliche Servicewege im weltweit gröSSten Untertage-Eisenerzbergwerk im schwedischen Kiruna

Überall dort, wo es um Top-Qualität und um Zuverlässigkeit geht, wo Service und schlaue Lösungen gefragt sind, ist ContiTech am Zug. (Foto: Fredric Alm)

Hannover, 2018. Zwischen zwei Erzbergen jenseits des Polarkreises und circa 15 Zug-stunden von Stockholm entfernt liegt Kiruna. Sie ist die nördlichste Stadt Schwedens und entstand als Siedlung für das gleichnamige Bergwerk. Hier in der gröSSten unterirdischen Eisenerzgrube der Welt fördert die staatliche Minengesellschaft LKAB, Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag, seit rund 120 Jahren jährlich etwa 27 Millionen Tonnen des begehrten Rohstoffs. Davon könnte man pro Tag sechs Eiffeltürme bauen, rechnete The Guardian einmal aus1. Und wer in Europa mit Eisenerz baut, setzt meistens auf den hochwertigen Kiruna-Magnetit mit 60 bis 70 Prozent Eisengehalt. LKAB exportiert das Material aber auch in Märkte rund um den Globus. Aus dem Roherz aus Kiruna werden 15 Millionen Tonnen Fertigprodukte hergestellt, wobei der gröSSte Teil als Pellets versendet wird. Für den Transport zu den Häfen Luleå und Narvik in Norwegen dient die schwedische Erzbahn. Am Verladebahnhof kippen die Züge ihr Gut ab, wo Förderbänder es entweder auf die Halde oder direkt auf die Schiffe transportieren. Dafür, dass das Erz zuverlässig aus bis zu 1.365 Metern In Kiruna sind das bei etwa 350 einzelnen Förderanlagen Tiefe an seinen Bestimmungsort gelangt, sorgen in Kiruna 21 Kilometer Transportband. Das entspricht der Strecke Förderbänder von ContiTech. Auch in Narvik sowie am eines Halbmarathons – allerdings rund um die Uhr. Und drittgrößten Standort der LKAB, dem Tagebau Gruvberget das ist nicht die einzige sportliche Höchstleistung. Jährlich im Erzfeld Svappavaara, setzt das Unternehmen auf die transportieren die Gurte 90 Millionen Tonnen Material. Sollte Technologie von ContiTech. Fördergurte ergänzen in einem ein Band aufgrund einer Beschädigung ausfallen, kann es komplexen Betrieb wie einem Bergwerk Schlüsselanlagen zu einem längeren Stillstand der Anlage kommen. Wenn wie Mühlen, Öfen oder Pelletieranlagen. Wie Blutadern im deshalb die gesamte Produktionskette zusammenbricht, menschlichen Körper halten sie den gesamten Prozess im kann das für Betreiber enorme Umsatzverluste bedeuten. Bergbau am Laufen. Alles, was zügig und kontinuierlich transportiert werden muss, übernehmen Fördergurte. Unter rauen Arbeitsbedingungen meistern sie enorme Höhenunterschiede und große Distanzen.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Win-win-Situation für alle Vertragspartner Abhilfe schafft hier ein besonderer Servicevertrag, den LKAB und der Serviceanbieter Vertech AB in enger Zusammenarbeit mit ContiTech abgeschlossen haben. Dieser garantiert, dass alle Förderbänder vor Ort ständig funktionsbereit sind. Dafür sind Experten Tag und Nacht an sieben Tagen in der Woche vor Ort und beheben entstandene Schäden schnellstmöglich. „Unsere Fördergurte sind besonders hart im Nehmen, trotzdem kommt es natürlich vor, dass ein defektes Gurtstück ausgetauscht werden muss. Deshalb halten wir entsprechenden Ersatz in Kiruna auf Lager. Jeder Gurttyp ist in erforderlichen Längen, Breiten, Qualitäten und Stärkeklassen vorhanden. Die längsten Teilstücke kommen hier auf 600 Meter. Wenn wir den Gurt erst produzieren und dann in den hohen Norden versenden müssten, würden Wochen vergehen“, erzählt Daniel Grimes von ContiTech. Vertech stellt die Monteure bereit, ContiTech die Ersatzgurte und LKAB zahlt nach Öre, also dem hundertsten Teil der Währung Krone, pro transportierter Tonne. Am Jahresende wird abgerechnet. Die drei Vertragsparteien teilen dann sowohl die Gewinne als auch die Verluste. Von dem Servicevertrag profitieren demnach alle Seiten und ein Anreiz für den ausfallfreien Betrieb zu sorgen, ist geschaffen.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit ContiTech gab den Anstoß für diesen außergewöhnlichen Servicevertrag. Voraussetzung hierfür ist eine äußerst vertrauensvolle, transparente sowie enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Seit Anfang der neunziger Jahre kommen ContiTech-Fördergurte bereits in den Werken von LKAB zum Einsatz. 2001 wurde bereits der erste Servicevertrag geschlossen und das hat sich bis heute absolut bewährt. Für LKAB bietet der Vertrag weitere Vorteile, denn das Unternehmen erhält einen wesentlich besseren Überblick über die Kosten. Zu Vertragsbeginn wurde ein Budget erstellt. Kalkuliert wurden der Wert der Gurte, die Installationskosten, die Arbeitskosten vor Ort sowie die Kosten für die Lagerhaltung. Auch die theoretisch durchschnittliche Lebensdauer der Gurte spielt eine Rolle in der Rechnung. Kommt es frühzeitig zu einem Gurtausfall, ist absolute Transparenz gefragt. Ist der Gurt einfach frühzeitig abgenutzt oder waren die Pellets zu heiß und nicht richtig abgekühlt? In solchen Fällen einer Havarie setzen die Vertragspartner alles daran, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Gibt es Verbesserungspotenzial bei der Instandhaltung oder basiert der Schaden am Gurt auf üblichen Belastungen des laufenden Betriebes? Natürlich kommt es hier auch mal zu Diskussionen. Bisher konnten sich die Vertragsparteien aber immer einigen.

Im Inneren von Schiffsbeladern transportieren Fördergurte das Schüttgut vom Land auf das Schiff. (Foto: Fredric Alm)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Dazu gehören Kompromissbereitschaft, Vertrauen und der Wille, Lösungen zu finden. Am Ende des Tages verfolgen alle ein Ziel: den reibungslosen Gurtlauf. Der ist für die Wirtschaftlichkeit absolut entscheidend. Außerdem wird genauestens Buch geführt. Einmal im Halbjahr gehen LKAB, ContiTech und Vertech alle Daten durch und prüfen die Performance. Wo stehen wir? An welchen Stellen können wir uns durch Ausbildungsangebote der Monteure noch verbessern? Wie steht es um die Arbeitssicherheit und den Umweltschutz? Diese und viele weitere Aspekte besprechen die Vertragsparteien im Team.

Brandsicherheit: ein Muss unter Tage Arbeitssicherheit ist gerade im Bergbau das A und O. Dies war ein Grund mehr, weshalb sich LKAB für die Fördergurte von ContiTech entschied. ContiTech liefert die Gurte in selbstverlöschender Qualität. Ein absolutes Muss unter Tage, denn Grubenbrände stellen seit jeher eine der größten Bedrohungen für Bergleute dar. Brennende Fördergurte könnten ein Feuer mit verheerenden Folgen weiterleiten. Nicht so in Kiruna: Bei einem Brand widerstehen die Gurte von ContiTech dem Feuer, sodass sich die Flammen nicht über die gesamte Förderlänge ausbreiten können. Minenbetreiber , die auf die Lösungen von ContiTech setzen, erhalten weitaus mehr als nur einen Fördergurt, der optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist: „Wie bieten unseren Kunden alles aus einer Hand – von technischer Beratung, umfassender Planung und ingenieursgetriebener Entwicklung bis zur Herstellung sowie Fördergurt- und Komponentenlieferung. Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Überwachung des Gurtes runden das Gesamtpaket ab. Alles perfekt aufeinander abgestimmt, um den bestmöglichen Betrieb und höchsten Kundennutzen zu erreichen“, betont Grimes. Mit kompetenter Beratung, Rund-um-die-UhrUnterstützung für den Ernstfall und einem umfassenden Serviceangebot, das jeden Sonder- und Spezialfall abdeckt, erfüllt ContiTech Ansprüche an höchste Qualität, Sicherheit und Flexibilität. Immer geht es um den maximalen Nutzen für den Kunden. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: ContiTech AG Antje Lewe Pressesprecherin Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 511 938-1304 E-Mail: antje.lewe@contitech.de

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Über LKAB Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag, LKAB abgekürzt, ist einer der weltweit führenden Hersteller von hochangereicherten Eisenerz- sowie anderen Bergbauprodukten und Dienstleistungen mit Sitz in Luleå, Schweden. LKAB befindet sich zu 100 Prozent im Besitz des schwedischen Staates und fördert und verarbeitet das einzigartige Eisenerz aus Norrbotten. Damit beliefert das Unternehmen den weltweiten Stahlmarkt. Zum Portfolio des Konzerns, der 2016 einen Jahresumsatz von rund 16 Milliarden SEK erzielte, gehören unter anderem Industriemineralien, Bohrsysteme, Schienentransport, Steinmetz- und Ingenieurarbeiten sowie Immobilienverwaltung. LKAB beschäftigt mehr als 4.200 Mitarbeiter in 13 Ländern. Über ContiTech ContiTech ist einer der führenden Hersteller und Entwickler innovativer Fördergurttechnologien und Teil des Technologieunternehmens Continental. Als Anbieter von Komplettlösungen mit kundennahen Standorten weltweit, sichert das Unternehmen eine umfassende Betreuung von Fördergurten und Anlagen im Bergbau, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in vielen weiteren Industriebranchen. Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2017 einen Umsatz von 44 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 238.000 Mitarbeiter in 61 Ländern. ContiTech zählt als eine Division des Continental-Konzerns zu den weltweit führenden Industriespezialisten. Ihre Kunden finden sich in Schlüsselbranchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, dem Bergbau, der Agrarindustrie sowie der Automobilindustrie. Mit rund 47.000 Mitarbeitern in 42 Ländern setzt das Unternehmen seine Entwicklungsund Werkstoffkompetenz für Produkte und Systeme aus Kautschuk, Kunststoff, Metall, Gewebe und elektronischen Komponenten ein, um diese mit individuellen Serviceleistungen zu kombinieren. ContiTech bietet außerdem funktionale und designorientierte Lösungen für Lebensräume und sucht stets nach kundengerechten und umweltfreundlichen Antworten – weit über ihre Wurzeln als Produzent von Kautschukprodukten hinaus. Mit einem Umsatz von rund 6,2 Milliarden Euro (2017) ist der internationale Technologiepartner mit Schwerpunkten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika aktiv.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN C ContiNENTAL: ontinental

Conti Professional erleichtert die Auslegung von Riemenantrieben Mit „Conti Professional“ bietet Continental eine Software für die Auslegung von Zwei- und MehrScheiben-Antrieben an. Die webbasierte Anwendung lässt sich im Browser nutzen, sie berechnet Antriebe mit endlichen oder endlosen Riemen, die Scheibenzahl ist von zwei bis 20 frei wählbar. Soviel zur Theorie – doch wie gestaltet sich die Arbeit mit Conti Professional in der Praxis? Um diese Frage zu beantworten, soll mithilfe von Conti Professional beispielhaft der Antrieb einer Ölpumpe ausgelegt werden. „Die verwendeten Daten sind dabei so gewählt, dass die Arbeit mit der Software anschaulich dargestellt wird“, sagt Marcel Vogel, der als Anwendungstechniker maßgeblich an der Entwicklung der Software beteiligt war. Darüber hinaus kümmert er sich um die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Erweiterung neuer Funktionen.

eingeschränkt wird. Wählt der Nutzer etwa die Riemenart Zahnriemen und die für den Ölpumpenantrieb benötigte Eigenschaft „doppelseitig profiliert“, kann er aus drei Riementypen wählen. Da die Ölpumpe besonders leistungsfähig sein soll, entscheidet sich der Nutzer für den Synchrotwin CXP, den stärksten Doppelgummizahnriemen im Lieferprogramm. Die Software ergänzt anschließend noch das Zahnprofil DHTD sowie die Teilung D8M.

Ein neues Projekt anlegen Nach der obligatorischen Registrierung und dem Login gelangt der Nutzer zu einem Dashboard. In der Projektübersicht kann er auf gespeicherte Berechnungen zugreifen, mit einem Klick auf „Projekt anlegen“ öffnet sich ein Dialogfenster, in dem der Nutzer Projekt- und Firmennamen sowie Bemerkungen zum auszulegenden Antrieb hinterlegen kann. Auch kann er die Projektvariante definieren, zum Beispiel, wenn der Antrieb in verschiedenen Leistungsklassen ausgelegt werden soll. Sind diese Daten gespeichert, öffnet sich ein Projekteditor im Browser. Hier muss der Nutzer zunächst unter „Systemauswahl“ festlegen, ob bei seinem Antrieb endliche oder endlose Riemen zum Einsatz kommen sollen. Unter „Riemenauswahl“ kann er verschiedene Parameter definieren, wodurch die Auswahl sukzessive

Nach dem Login kann der Nutzer auf gespeicherte Berechnungen zugreifen oder ein neues Projekt anlegen. (Foto: Continental)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Scheibe

Berechnen und visualisieren

xKoordinate

yKoordinate

0 (Antriebswelle)

Drehzahl

Zähnezahl

Drehrichtung

1.500 rpm

56

gegen UZS

1 (Abtriebswelle)

300 mm

50 mm

28

gegen UZS

2 (Abtriebswelle)

200 mm

50 mm

28

UZS

Nach der Riemenauswahl kann der Nutzer die Geometriedaten des Ölpumpenantriebes in Conti Professional eingeben, von der Anzahl der Scheiben über die Position des Riemenspanners bis hin zu den Daten der einzelnen Scheiben. So soll der auszulegende Antrieb über drei Scheiben verfügen: Die erste fungiert als Antriebswelle, die beiden anderen als Abtriebswellen. Im nächsten Schritt gibt der Nutzer die x- und y-Koordinaten der Scheiben, die Scheibentypen (je nach Riemenart verzahnt, verkeilt oder flach), die Drehrichtung (im bzw. gegen den Uhrzeigersinn), die Anzahl der Zähne sowie die Drehzahl der Antriebswelle an. Dabei macht er folgende Angaben:

Hinweis: Der Riemen läuft mit dem Rücken über die zweite Abtriebswelle, entsprechend dreht diese nicht gegen, sondern im Uhrzeigersinn.

Im Ergebnisprotokoll sind alle Riemen-, Geometrie-, Leistungs- und Trumdaten (letztere im Bild nicht erfasst) ersichtlich. (Foto: Continental)

Aus diesen Geometriedaten errechnet Conti Professional, dass der benötigte Riemen eine Länge von 1014,63 mm aufweisen muss. Gleichzeitig gibt die Software eine Fehlermeldung aus: Da der Synchrotwin CXP eine Zahnteilung von 8 mm aufweist, muss der Riemen über eine Länge verfügen, die durch 8 teilbar ist. Um die Auslegung des Ölpumpenantriebs dennoch erfolgreich abzuschließen, kann der Nutzer der Antriebswelle, die in diesem Fall auch als Spannrolle fungiert, einen Spannweg einräumen: Erlaubt man ihr auf der x- wie auf der y-Achse eine Toleranz von jeweils 30 mm in positiver wie negativer Richtung und lässt Conti Professional den Spannrollenalgorithmus kalkulieren, ergibt sich eine Riemenlänge von 960 mm – eine Standardabmessung im Lieferprogramm von Continental. „Das wäre in diesem Fall eine ideale Lösung, denn der Einsatz von Riemen aus dem Standardprogramm spart Kosten bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit“, sagt Vogel. Neben der Berechnung beherrscht die Software auch die Visualisierung des Antriebs: Bei Bedarf kann der Nutzer die Scheibenpositionen per Drag & Drop in der Visualisierung ändern, die Geometriedaten werden automatisch angepasst.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Leistungsdaten ermitteln Nun kann der Nutzer die Leistungsdaten für seinen Ölpumpenantrieb angeben. Bekannt ist, dass beide Antriebswellen mit einem Drehmoment von 35 Nm belastet werden. Alle weiteren Daten zu anliegenden Leistungen, Drehmomenten und Umfangskräften errechnet und ergänzt Conti Professional automatisch. Scheibe

P (Leistung)

Md (Drehmoment)

Fu (Umfangskraft

0 (Antriebswelle)

22,00 kW

140,00 Nm

1832 N

1 (Abtriebswelle)

11,00 kW

35,00 Nm

916 N

2 (Abtriebswelle)

11,00 kW

35,00 Nm

916 N

Hinweis: Das Drehmoment der Abtriebswelle ist der einzige vom Nutzer angegebene Wert, alle weiteren Leistungsdaten wurden von Conti Professional errechnet und ergänzt.

in der die Daten aus den vorangegangenen Schritten zusammengefasst werden – vom Riemen über die Scheibenund Systemgeometrie bis hin zur Vorspannungskontrolle, auch die Visualisierung findet sich hier noch mal. „Conti Professional kann das Ergebnisprotokoll darüber hinaus auch als PDF-Datei exportieren sowie ein Datenblatt des verwendeten Riemens erstellen“, sagt Vogel. „Diese Dokumente können heruntergeladen werden, um sie beispielsweise an einen Kunden zu senden. Die Projektdaten hingegen sind in der Software gespeichert, der Nutzer kann jederzeit auf sie zugreifen und sogar mit anderen registrierten Nutzern teilen.“

Nach der Riemenauswahl kann der Nutzer die Geometriedaten des auszulegenden Antriebs angeben. (Foto: Continental)

Anschließend muss der Nutzer Angaben zum Betriebsfaktor sowie zu den Betriebsbedingungen machen. Bei einem Ölpumpenantrieb ist mit einer mittleren Belastung zu rechnen, auswählbare Betriebsbedingungen darüber hinaus sind konstante Belastung, häufige Lastwechsel und hohe Stoßbelastung. Das bei 140 Nm liegende Drehmoment der Antriebswelle ist gleichzeitig Betriebspunkt des Antriebs, dieses Drehmoment muss der Riemen dauerhaft aushalten können. Mit 1,6 hat sich der Nutzer für einen relativ hohen Betriebsfaktor entschieden, was sich positiv auf die Betriebs- bzw. auf die Ausfallsicherheit des Riemens auswirkt.

Das Ergebnis im Detail Jetzt kann sich der Nutzer ein Zwischenergebnis anzeigen lassen, das Aufschluss über Riemenbreite, Gesamtbetriebsfaktor, Umfangs-, Trumund Vorspannkräfte sowie über den Gesamtleistungswert des Systems gibt. Mit dem Energiekostenkalkulator könnte er das neu ausgelegte System zudem mit einem zuvor benutzten vergleichen und sich Energieverbrauch und -kosten sowie die jährliche Ersparnis anzeigen lassen. Im Ergebnisprotokoll erhält der Nutzer eine detaillierte Übersicht über die Auslegung des Ölpumpenantriebes,

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Conti Professional beherrscht neben der Berechnung auch die Visualisierung von Antrieben. Werden die Scheibendaten per Drag & Drop geändert, werden die Geometriedaten automatisch angepasst. (Foto: Continental)

Conti Professional bietet also eine Vielzahl von Funktionen sowie die Möglichkeit, nahezu das gesamte Riemenportfolio von Continental auslegen zu können. Die Software ist in zehn Sprachen verfügbar und rund um den Globus verteilt. „Conti Professional ist ein sehr leistungsfähiges, intuitiv zu bedienendes Tool“, so der Anwendungstechniker. „Rund 3.500 Nutzer aus fast 90 Ländern nutzen Conti Professional bereits. Wir hoffen, dass es noch mehr werden – denn wir integrieren kontinuierlich neue Funktionen, um den Nutzwert für unsere Kunden noch weiter zu erhöhen.“

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WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: ContiTech AG Antje Lewe Pressesprecherin Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 511 938-1304 E-Mail: antje.lewe@contitech.de Jochen Vennemann Referent Externe Kommunikation ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail: jochen.vennemann@contitech.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN C ContiNENTAL: ontinental

Spatenstich für Distributionszentrum in Langenhagen • 50 Millionen Euro Investitionen in den Standort beim Flughafen Hannover Langenhagen • Klares Bekenntnis zur Region Hannover • Langenhagens Bürgermeister unterstützt Ansiedlung

Spatenstich für ein hochmodernes Distributionszentrum für Antriebsriemen und Oberflächenmaterialien in Langenhagen (v. l.): Hilmar Albrecht, Bauunternehmen Goldbeck GmbH, Benjamin Bertram, Bertram Projektmanagement GmbH, Mirko Heuer, Bürgermeister Langenhagen, Philip Nelles, Leiter des Continental-Standorts Hannover-Vahrenwald, Stefan Lejeune, Architekturbüro architekten allianz – lejeune & pflüger GmbH. (Foto: Continental)

Erster Spatenstich für den Bau eines hochmodernen Continental-Distributionszentrums in der Nähe des Flughafens Hannover-Langenhagen. Vertreter von Politik, Bauunternehmen, Continental und dem Projektentwickler machten im März den Weg frei für das neue 50-Millionen-Euro-Projekt. Künftig werden von dort Antriebsriemen und Oberflächenmaterialien für die Automobilindustrie europaweit versendet. Im Laufe des Jahres wird die Bertram Projektmanagement den dynamischen Handel mit Kfz-Teilen aufgestellt zu GmbH rund 40 Millionen Euro in das zukunftsorientierte sein“, sagt Philip Nelles, Leiter des Standorts HannoverGebäude sowie in die Außenanlagen des rund 80.000 m2 Vahrenwald. Zusätzlich werden in dem Gebäude künftig großen Grundstücks, das an die Münchner Straße Ecke Oberflächenmaterialien des Technologieunternehmens Schwabenstraße anschließt, stecken. Continental wird gelagert und verschickt, die im Innenraum von zusätzlich mehr als 10 Millionen Euro in Anlagen und Automobilien verbaut werden. Das bereichsübergreifende Maschinen investieren. Distributionszentrum soll die Abläufe noch effektiver machen. Nelles bezeichnet die Zusammenführung in „Wir verzeichnen einen zunehmenden Wachstumskurs einem neuen Distributionszentrum als „klares Bekenntnis im Bereich des automobilen Erstausrüstungs- und für die Region Hannover“. Ersatzgeschäftes und müssen daher unsere bestehende Infrastruktur weiter ausbauen. Die Gegebenheiten an Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer unserem Standort in Vahrenwald werden den zukünftigen kommentiert: „Mit dem geplanten Businesspark realisiert Anforderungen nicht mehr gerecht. Das hochmoderne die Bertram Projektmanagement GmbH ein hochmodernes Distributionszentrum in Langenhagen bietet alle Distributionszentrum mit Verwaltungsgebäude, das notwendigen Voraussetzungen, um bestmöglich für den besonderen Anforderungen zukünftiger globaler

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Neues hochmodernes Distributionszentrum für Antriebsriemen und Oberflächenmaterialien in Langenhagen: Ende 2018 sollen die ersten Waren von hier aus europaweit an Kunden ausgeliefert werden. (Quelle: architekten allianz – lejeune & pflüger GmbH)

Verteilverkehre gerecht wird. Ich freue mich, dass sich mit Continental als Kooperationspartner ein weiteres, weltweit erfolgreiches Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Langenhagen entschieden hat, eine Vielzahl von Arbeitsplätzen am neuen Standort schafft und mit ihrem Engagement die Attraktivität Langenhagens auch für den wachstumsträchtigen Automotive-Sektor weiter untermauert.“ „Die Immobilie in Langenhagen ist wie für Continental gemacht. Es hält nicht nur künftige Erweiterungsoptionen offen, sondern bietet auch hervorragende Anbindungen an die nationalen und internationalen Märkte“, erklärt Benjamin Bertram, Geschäftsführer der hannoverschen Projektentwicklungs- und Bauträgergesellschaft, der das Projekt gemeinsam mit dem Architekturbüro architekten allianz – lejeune & pflüger GmbH aus Lübeck realisiert. Bis Ende 2018 soll ein Gebäudekomplex mit 34.000 m2 Grundfläche, rund 20.000 Stellplätzen für Paletten und einem vollautomatischen Kleinteilelager entstehen. Dadurch können Betriebsabläufe noch effizienter gestaltet werden. „Durch das neue Distributionszentrum können rund 5.000 Lkw-Fahrten pro Jahr eingespart werden. Damit reduziert sich die Stickoxidbelastung in den Zentren beider Städte – sowohl von Hannover als auch von Langenhagen. Gleichzeitig werden die Zufahrtsstraßen rund um unseren Produktionsstandort in Vahrenwald noch sicherer“, so Nelles.

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Ein Vorteil, den auch Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok begrüßt: „Der Ansatz von Continental ist genau der richtige und fügt sich sehr gut in unsere Strategie ein. Wenn Lkw-Verkehre so effektiv koordiniert werden, dass halbvolle Ladungen oder Leerfahrten vermieden werden, schafft dies eine enorme Entlastung für alle. Bei der großen Herausforderung, die Schadstoffemissionen im Verkehr zu reduzieren, bedarf es intelligenter, abgestimmter Konzepte und das Engagement aller Unternehmen und Privatpersonen in Hannover. Daran arbeiten wir an vielen Stellen. Vor diesem Hintergrund begrüße ich die Investition von Continental sehr.“ Ende 2018 wird zunächst die Logistik für Oberflächenmaterialien anlaufen, Anfang 2019 folgen die Antriebsriemen. Rund 160 Jobs, die Continental mit eigenen Mitarbeitern besetzen wird, sollen künftig auf dem neuen Gelände zu Hause sein. WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: ContiTech AG Jochen Vennemann Referent Externe Kommunikation ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail: jochen.vennemann@contitech.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Continental

ContiNENTAL: Eine Brücke geht auf groSSe Fahrt

• Schwerlasttransporte erfordern leistungsfähige Spezialanhänger und Transportmodule • Continental-Luftfedern und -Schlauchsysteme weltweit bei Extremtransporten im Einsatz

Eine 18-achsige Schwerlastkombination mit drei Modulen brachte 700 Tonnen schwere Brückenpfeiler auf La Réunion ans Ziel. Die Kombination besteht aus drei Modulen, die durch Hydraulikkupplungen und Leitungssysteme von Continental miteinander verbunden sind. (Foto: Goldhofer AG)

Noch ist die lange Ladefläche leer, doch die Konzentration steht dem Lkw-Fahrer ins Gesicht geschrieben. 1.100 Kilometer geht es vom kanadischen Küstenort Stewart quer durch die grünen Berge Westkanadas. Die Fahrt über enge BergstraSSen und Pässe mit extremen Steigungen ist Teil einer mehr als einjährigen minutiösen Vorbereitung eines der spektakulärsten Transportprojekte der Region: Noch nie zuvor sind Turbinen und Rotorblätter in dieser GröSSenordnung durch BritischKolumbien bewegt worden, weshalb das Verkehrsministerium der Provinz eine Leerfahrt verlangt. Gut vorbereitet findet wenig später der eigentliche Transport statt, für den das lokale Logistikunternehmen mehrere luftgefederte Pritschenauflieger von Goldhofer einsetzt. Das Unternehmen aus dem bayerischen Memmingen ist weltweit einer der großen Anbieter für Sattelanhänger und Schwerlastmodule, die oft passgenau für die jeweiligen Sondertransporte gefertigt werden. Um die 60 m langen Rotorblätter aufnehmen zu können, wurde der Pritschenauflieger um drei ausziehbare Teleskopstufen verlängert.

Luftgefedert auf langer Fahrt „Man kann sich leicht vorstellen, wie groß die Kräfte sind, die auf die Luftfedern wirken, zumal bei Transporten mit großen Lasten“, sagt Hans-Jörg Reinecke, der als Key

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Accounter den Bereich Nfz-Luftfeder-Erstausrüstung bei Continental betreut. Immerhin kommt der Pritschenauflieger in seiner europäischen Ausführung bei maximal 56 Tonnen Zuladung auf 12 Tonnen Last pro Achse. Entsprechend statteten Achshersteller lange Zeit ihre Produkte mit Blattfedern aus, die heute bei Sattelanhängern und Aufliegern nur noch selten eingesetzt werden. Hersteller wie Continental haben längst leistungsfähige Alternativen entwickelt. „Blattfedern benötigen zudem mehr Bauraum, vergrößern also die Achsabstände. Bei einem Schwerlastkonvoi über enge Straßen kann das zum Problem werden“, sagt Reinecke. Ein weiterer Vorteil von Luftfedern ist die Möglichkeit, einzelne Achsen des Sattelaufliegers – die sogenannten Liftachsen – heben oder absenken zu können: eine

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NEUHEITEN & REPORTAGEN 1.200 Tonnen wiegt der Schaufelradbagger, der in Kolumbien auf zwei parallel geführten Schwerlastkombinationen verlegt wurde. Jede Kombination besteht aus drei Modulen, die durch Hydraulikkupplungen und Leitungssysteme von Continental miteinander verbunden sind. (Foto: Goldhofer AG)

übliche Praxis, um Reifenverschleiß, Achsdruck und damit Straßenhaftung und Kraftstoffverbrauch variieren zu können. „Hebt man die Liftachse an, wird der Reifenverschleiß reduziert und man schont Umwelt und Geldbeutel“, nennt Reinecke ein Beispiel.

Starke Schläuche für schwere Lasten Windturbinen und Rotoren sind dabei noch vergleichsweise leichte Güter. Geht es um den Transport von großen Transformatoren, Baggern oder kompletten Brückenteilen, braucht es Schwerlastmodule, die Goldhofer in allen erdenklichen Varianten entwickelt und produziert. Je nach Verbindung der Module in sogenannten Schwerlastkombinationen lassen sich Lasten von 50 bis über 15.000 Tonnen bewegen.

Achsen zum Einsatz, um einen 1.200 Tonnen schweren Schaufelradbagger zu verlegen. Vier Tage dauerte der Transport über die 32 Kilometer lange bergige Strecke, die bis zu fünf Prozent Gefälle aufwies. Eine 18-achsige Schwerlastkombination desselben Typs kam auf die Straße, als es darum ging, 36 jeweils 700 Tonnen schwere Brückenpfeiler für die neue Küstenstraße auf der Insel La Réunion an ihren Bestimmungsort zu bringen. Die Kombination aus drei Schwerlastmodulen kam in der Ausführung 1+1/2 zum Einsatz: Dabei wird an jeweils einem Schwerlastmodul ein halbes Modul befestigt, um die Auflagefläche breit genug auszuführen.

So kamen in Kolumbien zwei parallel geführte Schwerlastkombinationen mit jeweils drei Modulen und insgesamt 32

Für den Transport der Windräder durch die Berge Westkanadas kamen Pritschenaufleger mit Luftfedern von Continental zum Einsatz. (Foto: Goldhofer AG)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Dieser Sattelanhänger der Goldhofer AG eignet sich speziell für den Transport von Windradkomponenten. Er ist mit Luftfedern von Continental ausgestattet. (Foto: Goldhofer AG)

„Bei der Auswahl der Achskombinationen achten unsere Kunden vor allem auf die zulässigen Achslasten, die Wendekreise und die Bodendrücke der geplanten Route, damit die Ladung sicher ankommt“, sagt Rainer Auerbacher, bei Goldhofer Generalbevollmächtigter Transport Technologie. „Die Module selbst werden durch Hydraulikkupplungen miteinander verbunden, die Continental für den Typ PST/SL samt Leitungssystem zuliefert“, ergänzt der zuständige Key Accounter Dieter Klüschen. „Die Systeme sind bereits vorgefüllt, damit beim Einbau nicht erst die Luft entfernt werden muss.“ Und Zeit ist ein wertvolles Gut.

Continental Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2017 einen Umsatz von 44 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 240.000 Mitarbeiter in 61 Ländern.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: ContiTech AG Jochen Vennemann Referent Externe Kommunikation ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail: jochen.vennemann@contitech.de

Eine 18-achsige Schwerlastkombination mit drei Modulen brachte 700 Tonnen schwere Brückenpfeiler auf La Réunion ans Ziel. Die Kombination besteht aus drei Modulen, die durch Hydraulikkupplungen und Leitungssysteme von Continental miteinander verbunden sind. (Foto: Goldhofer AG)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN MB S.p.A.

MB-R500, DIE ALLESKÖNNER-FRÄSE:

MB Crusher stellt edie neue Fräse für Mini-Bagger auf der Intermat vor

Die neuen MB-R500 fräst auch widerstandsfähige und zähe Werkstoffe, wie fragmentierte Felsen (Foto: MB)

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ie verwandelt Minibagger und Mini-Spaten in echte Fräsen. Es handelt sich um die neueste MB-R500, die neueste Ergänzung von MB Crusher, die als Weltpremiere auf der Intermat in Paris vorgestellt wurde.

Die Alleskönner-Fräse Sie ist einfach zu bedienen und erleichtert das Arbeiten auf unterschiedlichen Baustellen, insbesondere bei Präzisionsarbeiten. Die neuen MB-R500 fräst auch widerstandsfähige und zähe Werkstoffe, wie fragmentierte Felsen. Sie kann aber auch auf weichen Materialien wie Asphalt arbeiten und den Aushub mit höchster Präzision durchführen.

auch im Tiefbau eingesetzt und ist unentbehrlich für den Straßenbau. Ja, denn mit der MB-R500 können Sie die Aushebungen in den erforderlichen Mindestabmessungen durchführen und wiederverwendbares Material zurückgewinnen. Auf diese Weise ist es nicht mehr notwendig, die durch Aushub entstandenen Asphaltkrusten zu entsorgen.

Sie gräbt Gräben für die Verlegung von Rohren und stellt schnell und präzise die Ufer von Flüssen und Bächen wieder her. Die neue MB-R500 vereinfacht die Aushubarbeiten zur Positionierung von Sockeln zum Unterfangen von Gebäuden, insbesondere in Böden, in denen der Untergrund besonders widerstandsfähig ist. Sie funktioniert problemlos in Innenstädten, wo Vibrationen und Lärm reduziert werden müssen. Sie wird

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Die neuen MB-R500 fräst auch widerstandsfähige und zähe Werkstoffe, wie fragmentierte Felsen (Foto: MB)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Die neuen MB-R500 fräst auch widerstandsfähige und zähe Werkstoffe, wie fragmentierte Felsen (Foto: MB)

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: MB S.p.A. Via Astico,n° 30/A 36030 Fara Vicentino (VI) - Italy Tel: +39 0445 308148 Fax: +39 0445 308179 Web: www.mbcrusher.come

Die am besten ausgestattete Die neue MB-R500 ist die kleinste Fräse der MB Crusher-Baureihe. Sie wiegt nur 300 kg und wird auf Mini- und Midibaggern von 3 bis 12 Tonnen, auf Kompaktladern und Baggerladern von 3 bis 8 Tonnen installiert.

Die neuen MB-R500 fräst auch widerstandsfähige und zähe Werkstoffe, wie fragmentierte Felsen (Foto: MB)

Ihr leistungsstarker Fräskopf hat einen Durchmesser von 500 mm und eine Fräse mit höchster Präzision. In weniger als einer Stunde kann die Trommel vor Ort ausgetauscht werden, ohne dass die Fräsmaschine in eine Fachwerkstatt gebracht werden muss. Wie die anderen MB-R-Fräser verfügt sie über ein Trommelkit full oder low set, mit dem Sie die Anzahl der Spitzen in Abhängigkeit vom zu fräsenden Material wechseln können. Die MB-Fräser mit dem meisten Zubehör. Ein wahrer Alleskönner. Das Kit Rotation Fräskörper ermöglicht es dem Bediener, den Rotor direkt von der Kabine aus zu drehen, ohne die Grabenaushubarbeiten zu stoppen. Mit dem Einstell-Kit Frästiefen ist es möglich, Kanten und Nivellierung zu fräsen: Höfe und Straßen sind somit für den Einbau der neuen Asphaltdecke bereit. Das Zerstäuber-Kit und das Trommelmantel-Kit bieten der Staubemission Einhalt und ermöglichen Ihnen, auch in Innenräumen zu arbeiten: das Fräsen von Felswänden und Tunneln wird somit einfach. Um die Lebensdauer der Maschine zu gewährleisten, kann die MBR500 mit einem Kit zur Temperaturabsenkung ausgestattet werden, der die Öltemperatur der Maschine reduziert, ohne die Leistung des Bearbeitungsprozesses zu verändern.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN MB S.p.A.

EINE FRÄSE… UNTER WASSER

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ir befinden uns in Deutschland, in Witzeeze, in der Nähe von Lübeck. Hier, im Flussbett der Elbe, arbeitet eine Fräse von MB Crusher.

EINE FRÄSE… UNTER WASSER Sie ist auf einem Bagger Kobelco SK140 installiert; die Fräse MB-R700 fräst Gestein und Beton in gut 1,5 Metern Tiefe, eingetaucht im Wasser des Flusses.

Die Fräse MB-R700 fräst Gestein und Beton in gut 1,5 Metern Tiefe, eingetaucht im Wasser des Flusses (Foto: MB)

Die Arbeit beinhaltet die Beseitigung von Betonwändeteilen der Brücke und einen Teil des felsigen Grundes des Flusses: Das Ziel ist es, das Flussbett zu verbreitern und somit die Kapazität des Flusses zu erhöhen. Die Fräse MB-R700 ist mit den Zähnen für Gestein „Full Set“ ausgestattet. Diese Fräse wurde vom Kunden ausgewählt, da sie unter Wasser arbeiten kann, ohne dass Probleme an den hydraulischen und mechanischen Anlagen entstehen.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Thyssenkrupp

thyssenkrupp erweitert Service-Netzwerk in Brasilien

thyssenkrupp erweitert Service-Netzwerk in Brasilien (Foto: thyssenkrupp Industrial Solutions AG)

• Neues Service-Center in Carajás eröffnet • Service-Angebot für die südamerikanische Mining-Industrie erweitert • Investition trägt zum Ausbau des Servicegeschäfts im Anlagenbau bei thyssenkrupp hat im April 2018 in Parauapebas, Brasilien, ein neues Service-Center für die Mining-Industrie eröffnet. Damit baut der Geschäftsbereich Industrial Solutions sein globales Netzwerk weiter aus. Auf einer Fläche von rund 11.500 Quadratmetern bietet das Service Center umfassende Vor-Ort-Services, Instandhaltungs- und Reparaturdienstleistungen an. Es ist speziell auf den Bedarf der großen Minenkomplexe in Carajás zugeschnitten. Die Region gilt mit einem geschätzten Vorkommen von 18 Milliarden Tonnen als größte bekannte Eisenerzlagerstätte der Welt. Dr. Donald Weir, CEO der Business Unit Service von Industrial Solutions: „Als verlässlicher Partner vor Ort wollen wir unseren Kunden weltweit die bestmöglichen Services anbieten. Dafür kombinieren wir globales Wissen mit lokaler Expertise und Schnelligkeit. Mit dem neuen Center in Carajás sind wir nun noch näher bei unseren Kunden und einigen ihrer größten und neusten Anlagen. Durch die Einbindung in ein globales Netzwerk wird der Standort vom weltweiten Austausch von Wissen und

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Erfahrungen profitieren und hochqualitative, innovative Services bereitstellen. So können wir den steigenden Bedarf unserer Kunden an Dienstleistungen für den gesamten Anlagen-Lebenszyklus noch besser erfüllen.“ Ergänzend zum etablierten Standort in Santa Luzia wird im neuen Center zunächst ein lokales Expertenteam aufgebaut, das insbesondere auf Vor-Ort-Services wie Inspektionen, Stillstandsmanagement und schnelle Unterstützung bei Anlagen-Ausfällen spezialisiert ist. Darüber hinaus werden zukünftig Verschleiß- und Ersatzteile für die Mining-Industrie lokal gefertigt und aufbereitet. Dafür wird der Standort in der vollen Ausbaustufe unter anderem über technisch moderne Fertigungsmaschinen sowie leistungsfähige Hebezeuge verfügen. Bis Juli 2018 wird das neue Service-Center voll leistungsfähig sein. Beide Center in Santa Luzia und Carajás bieten Dienstleistungen sowohl für thyssenkruppeigene als auch für Maschinen und Anlagen anderer Hersteller an.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Ausbau der regionalen Präsenz und Kundennähe Paulo Alvarenga, CEO des Regional Headquarter South America: „Ein entscheidendes Erfolgskriterium im Service sind kurze Reaktionszeiten. Deshalb rücken wir immer näher an unsere Kunden heran, indem wir unsere lokalen Teams und Strukturen weiter ausbauen. Südamerika und insbesondere Brasilien ist dabei für uns ein attraktiver Wachstumsmarkt. Mit einer großen Zahl installierter Mining-Maschinen und Anlagen verfügen wir in der Region über eine gute Basis für unser Servicegeschäft.“ Torsten Gerlach, CEO der Business Unit Mining Technologies von Industrial Solutions: „Für unser MiningGeschäft ist das neue Service-Center ein bedeutender Meilenstein, um die erfolgreiche Partnerschaft mit den Kunden in der Region weiter zu intensivieren.“ Mit der Erweiterung des Serviceangebots in Südamerika setzt thyssenkrupp seine Strategie fort, den Anteil des Servicegeschäfts im Anlagenbau nachhaltig zu steigern und sich weltweit als führender Partner für Kunden verschiedener Industrien zu platzieren. Das angebotene Serviceportfolio reicht von Ersatzund Verschleißteilmanagement und -lieferung, über VorOrt- und Werkstatt-Services bis hin zu komplexen Anlagenerweiterungen und Modernisierungen sowie der Übernahme von Betrieb und Instandhaltung.

Über thyssenkrupp Industrial Solutions: Die Business Area Industrial Solutions von thyssenkrupp ist ein führender Partner für Planung, Bau und Service rund um industrielle Anlagen und Systeme. Auf der Basis von mehr als 200 Jahren Engineering-Erfahrung liefern wir maßgeschneiderte, schlüsselfertige Großanlagen und Anlagenkomponenten für Kunden aus der Chemie-, Düngemittel-, Zement-, Mining- und Stahlindustrie. Als Systempartner für die Automobil- und Luftfahrtbranche sowie im Marinebereich entwickeln wir hochspezialisierte Lösungen für die individuellen Anforderungen unserer Kunden. Über 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden an über 100 Standorten ein globales Netzwerk, dessen Technologieportfolio maximale Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantiert. Mehr Informationen unter: www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com Über thyssenkrupp: thyssenkrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften und traditionell hoher Werkstoffkompetenz. Über 158.000 Mitarbeiter arbeiten in 79 Ländern mit Leidenschaft und Technologie-Know-how an hochwertigen Produkten sowie intelligenten industriellen Verfahren und Dienstleistungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. thyssenkrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 41,5 Mrd. €. Mehr Informationen unter: www.thyssenkrupp.com

thyssenkrupp erweitert Service-Netzwerk in Brasilien (Foto: thyssenkrupp Industrial Solutions AG)

MEHR INFORMATIONEN UND KONTAKT: thyssenkrupp Industrial Solutions AG thyssenkrupp Allee 1 45143 Essen T: +49 201 844-0 Isabel Reinhardt External Communications T: +49 201 844 - 535472 isabel.reinhardt2@thyssenkrupp.com

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NEUHEITEN & REPORTAGEN BAUER Maschinen GmbH

Von komplexen Bauprojekten, Innovationen und der Digitalisierung im Spezialtiefbau: Symposium „Schrobenhausener Tage“ bei Bauer Spezialtiefbau

Nicht nur die rund 80 internationalen Gäste (im Bild) nutzen die Gelegenheit, die ausgestellten Geräte der vorangegangenen Hausmesse der BAUER Maschinen Gruppe unter die Lupe zu nehmen. (Foto: BAUER Gruppe)

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chrobenhausen – Die Veranstaltung hat Tradition: Seit genau 30 Jahren lädt die BAUER Spezialtiefbau GmbH zur Vortragsreihe „Schrobenhausener Tage“ in das Konferenzgebäude nach Schrobenhausen. Rund 340 Gäste, überwiegend aus der Bauwirtschaft und der Forschung, waren Ende April 2018 der Einladung gefolgt. Zusätzlich reisten dieses Jahr etwa 80 internationale Teilnehmer an. Die Zuhörer erwartete eine gelungene Mischung aus spannenden Vorträgen über ungewöhnliche und komplexe Bauprojekte sowie Innovationen im Spezialtiefbau.

Begrüßt wurden die Gäste am internationalen Tag von Bauer Spezialtiefbau-Geschäftsführer Arnulf Christa, Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER AG, und Hans-Joachim Bliss, seit vielen Jahren Mitglied der Geschäftsleitung bei Bauer Spezialtiefbau. Letzterer führte durch das Programm der internationalen Veranstaltung, das in englischer Sprache abgehalten wurde. Die Gäste, insgesamt 21 Nationalitäten, kamen aus Europa, dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten, den USA sowie Kanada. Die Vorträge drehten sich um große infrastrukturelle Baumaßnahmen, wie die Hongkong-Macao-Brücke, den Tunnelbau am Suezkanal in Ägypten oder die U-BahnStation Ampang Park in Kuala Lumpur. Weiter ging es über die Diamantenmine Diavik im Norden Kanadas, eine Polyhalit-Mine in England und das Kohlekraftwerk Punta Catalina in der Dominikanischen Republik bis hin zu einem Luxusressort in Montenegro. Im abschließenden Vortrag

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bot Geschäftsleiter Florian Bauer einen Einblick in die Bereiche Innovationen und Digitalisierung bei Bauer. Am zweiten Tag begrüßten Walter Haus und Arnulf Christa viele Gäste zum deutschsprachigen Symposium. Zum letzten Mal führte Walter Haus, langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung von Bauer Spezialtiefbau, durch das Programm. Den Auftakt bildeten Projekte in Deutschland, die sich allesamt einzigartigen Herausforderungen im Spezialtiefbau stellen mussten, wie z. B. in München, wo unter dem sechsspurig befahrenen Altstadtring bei fortlaufendem Verkehr eine mehrgeschossige Tiefgarage entsteht. Dafür wie auch für den Vortrag zum Projekt KöBogen II in Düsseldorf konnten die Bauherren als CoRedner gewonnen werden. Sie stellten neben den perfekt gemeisterten Herausforderungen insbesondere die gute und sachliche Zusammenarbeit mit den Bauer-Mitarbeitern

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NEUHEITEN & REPORTAGEN hervor. Weitere Themen waren eine Baugrube „mit Bestand“ in Stuttgart und eine Deponieeinkapselung in Bad Dürkheim, für die eigens ein neuer Baustoff entwickelt wurde. Der zweite Vortragsblock mit dem Schwerpunkt Innovationen begann mit einem Rückblick auf die Erfindung des Bauer-Ankers vor 60 Jahren. Es folgten Ausführungen zur Doppelkopftechnik, zur Digitalisierung und zu BIM sowie zu einem Gründungskonzept im Seeton, einem äußerst schwierig zu bearbeitenden Boden im Chiemgau. Gastredner Prof. Dr. Roberto Cudmani von der Technischen Universität München komplettierte die Riege der Vortragenden. Abschließend wurden drei internationale Projekte vorgestellt: der Corniche Tower in Abu Dhabi, die Herstellung von Schächten für eine großangelegte Mine in England, in der Polyhalit – ein organischer Dünger – abgebaut werden soll und der Bau des Ismailia-Tunnels unter dem Suezkanal, bei dem das neu entwickelte SoilFreezing zum Einsatz kommt, wie der externe Referent Michael Löffler berichtete. Am Abend hatten die nationalen wie internationalen Gäste die Möglichkeit, dem Vortrag von Thomas Bauer zu folgen. Zu diesem Zweck war ein Simultandolmetscher engagiert und die fremdsprachigen Zuhörer mit Headsets ausgestattet worden. In seiner Rede sprach der Vorstandsvorsitzende über Firmenkultur im Allgemeinen und die gelebte Bauer-Kultur im Speziellen, „denn je größer ein Unternehmen wird, umso wichtiger wird die aktive Gestaltung der Unternehmenskultur.“

Die BAUER Spezialtiefbau GmbH veranstaltet ihr renommiertes Symposium seit genau 30 Jahren. Neben den fachlichen Vorträgen über nationale wie internationale Projekte, Innovationen und Digitalisierung im Spezialtiefbau erfuhren die insgesamt über 420 Teilnehmer auch etwas über die Bauer-Kultur, die Prof. Thomas Bauer in seinem Abendvortrag näher beleuchtete. (Foto: BAUER Gruppe)

Über die BAUER Spezialtiefbau Gruppe Die BAUER Spezialtiefbau GmbH, das Stammunternehmen der BAUER Gruppe, hat die Entwicklung des Spezialtiefbaus maßgeblich geprägt. Sie führt weltweit alle gängigen Verfahren des Grundbaus aus, vor allem für Baugruben, Gründungen, Dichtwände und Baugrundverbesserung. Dabei arbeitet die BAUER Spezialtiefbau GmbH intensiv mit ihren über 50 Tochterfirmen und Niederlassungen auf der ganzen Welt zusammen. Regionale Netzwerke rund um den Globus ermöglichen es, Maschinen, Mannschaften und Know-how schnell und flexibel einzusetzen. Bauer Spezialtiefbau bietet seinen Kunden von der Planung bis zur Ausführung individuelle, kreative und wirtschaftliche Spezialtiefbaulösungen für anspruchsvolle Bauprojekte. Mehr unter bst.bauer.de Über Bauer Die BAUER Gruppe ist führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Mit seinen über 110 Tochterfirmen verfügt Bauer über ein weltweites Netzwerk auf allen Kontinenten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei zukunftsorientierte Segmente mit hohem Synergiepotential aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. Bauer profitiert in hohem Maße durch das Ineinandergreifen der drei Geschäftsbereiche und positioniert sich als innovativer und hoch spezialisierter Anbieter von Produkten und Serviceleistungen für anspruchsvolle Spezialtiefbauarbeiten und angrenzende Märkte. Damit bietet Bauer passende Lösungen für die großen Herausforderungen in der Welt, wie die Urbanisierung, den wachsenden Infrastrukturbedarf, die Umwelt sowie für Wasser, Öl und Gas. Die BAUER Gruppe, gegründet 1790, mit Sitz im oberbayerischen Schrobenhausen verzeichnete im Jahr 2017 mit etwa 11.000 Mitarbeitern in rund 70 Ländern eine Gesamtkonzernleistung von 1,8 Milliarden Euro. Die BAUER Aktiengesellschaft ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Ruth Wallner BAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 8252 97-1844 public.relations@bauer.de www.bauer.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN BAUER Maschinen GmbH

Kompakt, flexibel und effizient – die neue BAUER BG 15 H der ValueLine

Mit einer Transportbreite von nur 2,5 Metern ist dieses System weltweit einzigartig. (Foto: BAUER Gruppe)

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chrobenhausen – Mit der komplett neu entwickelten BAUER BG 15 H geht die BAUER Maschinen GmbH in der ValueLine neue Wege. Diese innovative Neuheit erfüllt speziell die Anforderungen an ein hochfunktionelles sowie wirtschaftliches Gerät im kleinen Bohrgerätesegment und punktet obendrein mit extrem kompakten Transportabmessungen. Mehr Effizienz, mehr Mobilität, mehr Flexibilität, mehr Komfort – die BAUER BG 15 H ist ein klares Statement für Funktionalität und bietet gleichzeitig alle Vorteile für die Herausforderungen kleiner Baustellen.

Auch bei der neuen Bohrgerätegeneration setzt Bauer auf die in Sachen Leistung und Treibstoffverbrauch starken CaterpillarDieselmotoren mit 186 kW. Die optimal abgestimmte Hydraulik hat sich im Einsatz bereits bei der „großen Schwester“ BAUER BG 26 bewährt und schlägt sich direkt auf den Kraftstoffverbrauch nieder. Das verleiht der BG 15 H eine hohe Effizienz im täglichen Bohrbetrieb. Eine mögliche Bohrtiefe von bis zu 21 Metern im einlagigen Windenbetrieb bringt eine deutliche Verschleißreduktion mit sich. Und auch mit bis zu vier Meter langen Rohrsträngen beim verrohrten Kellybohren macht diese Neuheit aus dem Hause Bauer einen großen Sprung hinsichtlich der Effizienz. Die neue BAUER BG 15 H erfüllt speziell die Anforderungen an ein hochfunktionelles sowie wirtschaftliches Gerät im kleinen Bohrgerätesegment. Das vollständig neu entwickelte und gefertigte Grundgerät BT 50 verfügt über eine integrierte Serviceplattform. (Foto: BAUER Gruppe)

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Dank des neuen Bedienkonzepts lassen sich alle wesentlichen Arbeitsfunktionen per Joystick ausführen. (Foto: BAUER Gruppe)

Über die BAUER Spezialtiefbau Gruppe

Die BAUER BG 15 H wird in zwei unterschiedlichen Konfigurationen angeboten und ist deshalb besonders flexibel und vielseitig einsetzbar: Zum einen bietet das Standard-Modell neben einer Bohrtiefe von 32 Metern auch die Möglichkeit des Bohrens „unter dem Masten“. Zum anderen erhält der Kunde über die „Upgrade-Version“ die Option auf eine Bohrtiefe von bis zu 44 Meter und das SOB-Verfahren. Ein absolutes Highlight ist das von Bauer vollständig neu entwickelte und gefertigte Grundgerät BT 50, das nun auch bei kleinen Geräten eine ganze Reihe von Vorteilen bietet. Die integrierte Serviceplattform ermöglicht den bequemen Zugang zu allen Wartungsstellen im Oberwagen und erfüllt gleichzeitig höchste Arbeitssicherheitsstandards. In Kombination mit einer Transportbreite von nur 2,5 Metern ist dieses System weltweit einzigartig. Weitere Entwicklungsschwerpunkte haben den Komfort im Fokus: Dank des neuen Bedienkonzepts lassen sich alle wesentlichen Arbeitsfunktionen per Joystick ausführen. Anzeigen, Bedienelemente und der luftgefederte Fahrersitz bilden eine ergonomische Einheit. Aber auch beim Service bringt die BG 15 H den Komfort auf ein neues Level: Der sehr tiefe Mitteltunnel sorgt für eine Transporthöhe von nur 3,3 Meter und dient obendrein als Servicetunnel. So können sämtliche Wartungs- und Servicestellen bequem bedient werden – und zwar von zwei Seiten aus.

Die BAUER Spezialtiefbau GmbH, das Stammunternehmen der BAUER Gruppe, hat die Entwicklung des Spezialtiefbaus maßgeblich geprägt. Sie führt weltweit alle gängigen Verfahren des Grundbaus aus, vor allem für Baugruben, Gründungen, Dichtwände und Baugrundverbesserung. Dabei arbeitet die BAUER Spezialtiefbau GmbH intensiv mit ihren über 50 Tochterfirmen und Niederlassungen auf der ganzen Welt zusammen. Regionale Netzwerke rund um den Globus ermöglichen es, Maschinen, Mannschaften und Know-how schnell und flexibel einzusetzen. Bauer Spezialtiefbau bietet seinen Kunden von der Planung bis zur Ausführung individuelle, kreative und wirtschaftliche Spezialtiefbaulösungen für anspruchsvolle Bauprojekte. Mehr unter bst.bauer.de Über Bauer Die BAUER Gruppe ist führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Mit seinen über 110 Tochterfirmen verfügt Bauer über ein weltweites Netzwerk auf allen Kontinenten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei zukunftsorientierte Segmente mit hohem Synergiepotential aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. Bauer profitiert in hohem Maße durch das Ineinandergreifen der drei Geschäftsbereiche und positioniert sich als innovativer und hoch spezialisierter Anbieter von Produkten und Serviceleistungen für anspruchsvolle Spezialtiefbauarbeiten und angrenzende Märkte. Damit bietet Bauer passende Lösungen für die großen Herausforderungen in der Welt, wie die Urbanisierung, den wachsenden Infrastrukturbedarf, die Umwelt sowie für Wasser, Öl und Gas. Die BAUER Gruppe, gegründet 1790, mit Sitz im oberbayerischen Schrobenhausen verzeichnete im Jahr 2017 mit etwa 11.000 Mitarbeitern in rund 70 Ländern eine Gesamtkonzernleistung von 1,8 Milliarden Euro. Die BAUER Aktiengesellschaft ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Ruth Wallner BAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 8252 97-1844 public.relations@bauer.de www.bauer.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG

Kiesgrube wird Baumaschinenparadies

2. Norddeutschen Baumaschinentage: 29. – 30. Juni 2018 in Schülp bei Rendsburg

Große und kleine Radlader von Case und Hyundai in Aktion- Faszination von Vater und Sohn. (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

m letzten Wochenende im Juni 2018 fanden die zweiten Norddeutschen A Baumaschinentage statt. Eine weiträumige und abwechslungsreiche Kiesgrube in Schülp bei Rendsburg wurde zum groSSen Testfeld. Fachbesucher hatten die Chance, ein breites Spektrum an Baumaschinen und aktueller Bautechnik live zu testen und in Aktion zu erleben. Innovative Maschinen und Technik hautnah zu begutachten und Fachgespräche zu führen, machten die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis im Norden. Veranstalter waren die beiden BaumaschinenExklusivhändler Hamburger Baumaschinen A. Necker GmbH aus Goßenaspe bei Neumünster und Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG aus Wesenberg/ Reinfeld. Beide waren auch zeitgleich Austeller und präsentierten Maschinen in allen Gewichtsklassen der Marken Hyundai, Case, Mecalac Ahlmann sowie Eurocomach in Aktion. ES wurde auch der innovative Elektrobagger von Mecalac vorgeführt. Der neue Mecalac E10 hatte seine Premiere auf der Intermat im April 2018 und erhielt den Innovation Awards für „Energy Transition“.

Die Fachbesucher erwartet eein vielfältiges Aktionsprogramm vom 29. - 30. Juni 2018 in Schülp bei Regensburg (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

Dem Initiator der Norddeutschen Baumaschinentage, Vertriebsdirektor Kay Dückert, war es wichtig, dass ebenso eine breite Spannweite von Anbaugeräten, Verdichtungsund Versorgungstechnik, Förderanlagen und Siebbrechanlegen gezeigt werden. Er wollte auch dieses Jahr die Kiesgrube in ein echtes Baumaschinenparadies verwandeln.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Der Verlauf der ersten Norddeutschen Baumaschinentage in 2017 sowie die Rückkopplung aus dem Markt bestätigen den Erfolg des Konzepts. Trotz des außergewöhnlichen Stark- und Dauerregens sind im letzten Jahr über 200 interessierte Fachbesucher gekommen. In diesem Jahr erzielten wir wesentlich höheren Besucherzahl, denn der Aktuelle Hyundai-Maschinen zum Ausprobieren – zur Freude von Groß und Klein. (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

Wettergott war vom 29. - 30. Juni auf unserer Seite, erklärt Dückert schmunzelnd. Alle vorherigen Aussteller bestätigten die positive Wirkung auf die Festigung der Kundenbeziehungen und die Gewinnung von Neukunden. Die Möglichkeiten, Maschinen für die Kunden erlebbar zu machen, wirkten sich auch positiv auf die Vertragsabschlüsse aus, die zum Teil direkt vor Ort getätigt wurden.

Innovative Maschinen und Technik hautnah zu begutachten und Fachgespräche zu führen. (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

Am letzten Juni-Wochenende fanden wieder die Norddeutschen Baumaschinentage statt. (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

Angesprochen wurden Entscheider, Geschäftsführer und Baumaschineführer aus der Baubranche, Gartenund Landschaftsbau, Kiesgrubenbesitzer sowie Lohnunternehmer und Vertreter von Kommune. Denn das Ausprobieren unterschiedlicher Maschinen unter realen Bedingen, ist zur echten Beurteilung einer Maschine ausgesprochen wichtig. Und während der Norddeutschen Baumaschinetage wurde - im wahrsten Sinne des Wortes - viel in Bewegung sein. Neben dem vielfältigen Aktionsprogramm waren für die Fachbesucher ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden und für das leibliche Wohl durch regionale Anbieter gesorgt.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Kiesgrube in Schülp bei Regensburg wurde zum echten Baumaschinenparadies. (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

Baumaschinen und aktuelle Bautechnik live testen und in Aktion erleben. (Fotos: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG)

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Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG Stubbendorfer Ring 9 3858 Wesenberg / Germany Tel. 04533 - 610 50 20 | Fax 04533 /610 50 22 E-Mail: info@wienaeber-hyundai.de www. wienaeber-hyundai.de Hamburger Baumaschinen A. Necker GmbH Vertriebsdirektor Kay Dückert Hamburger Chaussee 23 24623 Brokenlande Tel. 04327 - 9922-0 | Fax 04327 - 9922-22 E-Mail: info@hamburger-baumaschinen.de www.hamburger-baumaschinen.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Starke Präsenz von Hyundai & Mecalac Ahlmann Erweitert wurde auch der Umfang an HyundaiBaumaschinen sowie von Mecalac-Ahlmann Maschinen sein. Die beiden Exklusivhändler und zeitgleich Veranstalter der Norddeutschen Baumaschinentage, Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG, Wesenberg, und Hamburger Baumaschinen A. Necker GmbH, Brokenlande, präsentierten ein großes Programm, das sich bundesweit sehen lassen kann. Getestet werden konnten die großen Hyundai-Radlader aus der aktuellen HL Serie, der HL975, HL965 und HL960. Auch die schweren Hyundai Kettenbagger aus der neusten Serie wurden gezeigt: HX 300, HX220 und HX 260. Die Leistungsfähigkeit des Saugbaggerlöffel tinbin als Anbaugerät am Hyundai Mobilbagger HW160 konnten in Vorführungen begutachtet werden. Der neuste Hyundai-Minibagger R18-9 hatte seine Premiere auf den Norddeutschen Baumaschinentagen. Er ist erst seit dem Frühjahr auf dem Markt und entwickelt sich bei Wienäber Baumaschinen als Renner. Vom italienischen Baumaschinenhersteller Eurocomach wurden ebenso verschiedene Mini- und Mobilbagger gezeigt. Stampfer und Rüttelplatten von Atlas Copco waren ebenfalls zu bestaunen. Aus dem Hause Mecalac Ahlmann, mit seinem Sitz in Büddelsdorf in Schleswig-Holstein, war das Highlight ein Mecalac-Mobilbagger aus der MWR-Serie. Gezeigt wurde der 15MWR mit Baggerausleger und mit Seitenversatz. Über 10 Maschinen von Mecalac Ahlmann wurden vorgestellt, angefangen von verschiedenen Modellen des Mobilbaggers und Schwenkladers bis hin zum Teleskopradlader. Der Skidbagger 8MCR sowie zwei unterschiedliche Dumper von Mecalac-Ahlmann waren auf den diesjährigen Norddeutschen Baumaschinetagen neu in der Präsentation. Das breite Programm an Baggern, Radladern und Dumpern wurde abgerundet mit verschiedenen, ergänzenden Geräte, die das Arbeiten mit der Maschine erleichtern und vereinfachen.

reduziert sich 90 Prozent des Vermessungsaufwands. Tiefe, Höhe und Neigung des Löffels werden exakt erfasst. Auch bei schwierigen Sichtverhältnissen, bei Nacht oder unter Wasser ist das Arbeiten mit Hilfe der Baggersteuerung möglich. Gleichzeitig entfallen manuelle Kontrollmessung vollständig und erhöhen somit die Sicherheit auf der Baustelle. Welche Kosteneinsparungen durch mobile Wiegesysteme erzielt werden können, präsentierte der Hersteller Prfeundt. Wiegeelektronik als wartungsfreier, nachträglicher Einbau ermöglicht die Ermittlung von Transportgewichten direkt beim Laden. Erstmalig auf den Norddeutschen Baumaschinentagen stellte Firma Moers Baumaschinen aus Hagen aus. Sie führte Spezialgeräte für Abbruch und Recycling. Vorgeführt wurden Abbruch- und Sortiergreifer, Hydraulikhämmer sowie drehbare Pulverisierer. Die Abbruch- und Recyclingkomponenten sind für Baggergrößen von 1 bis zu 120 Tonnen geeignet.

Brecher & Transformer Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr war die Firma Teufelsmoor Baumaschinen auch wieder dabei. In Aktion wurden die neusten Modelle des Zweiwellenbrechers Arjes Impaktor 250 gezeigt. Die kompakte Maschine mit Kettenfahrwerk zerkleinert in kürzester Zeit eine Vielzahl härtester Materialien wie Beton, Bauschutt, Asphalt, Holz, Baumwurzeln etc.. Die besondere Geometrie der Brecherwellen sowie der asynchrone Antrieb sorgen für ein gleichmäßiges Endkorn mit geringem Feinanteil und hohen Durchsatz. Als Steinbrecher eignet es sich insbesondere für Bauunternehmer, Entsorger und Abbruchprofis. Kompakte Abmaße und geringes Gesamtgewicht von nur 14,5 Tonnen erlaubt den Transport per HakenliftLKW oder Tieflader. Die Fachbesucher konnten sich von der Stundenleistung überzeugen, die bei gemischtem Bauschutt max.100 t, bei Beton max. 85 t sowie bei Altholz max. 20 t und bei Wurzelstöcken max. 15 t beträgt. ALLU Deutschland präsentierte in diesem Jahr auch wieder seine Transformer in Aktion. Die Materialverarbeitung und -verladung erfolgte mit dem mobilen, hydraulischen Anbaugerät in einem Arbeitsgang.

Effiziente Anbaugeräte Baggersteuerungen zeigte das weltweit agierende Unternehmen MOBA. Mit der 2D und 3D Baggersteuerung

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NEUHEITEN & REPORTAGEN Digitalisierung im Bau

Aus- und Weiterbildung

Das Thema Digitalisierung in der Baubranche wurde auf den zweiten Norddeutschen Baumaschinentagen von Trackunit demonstriert. Dieses Unternehmen ist Spezialist für Off-Road Telematik. Die Maschinen können somit auf einer Karte und in einer Smartphone App in Echtzeit überwacht werden, um schlussendlich den Arbeitsfluss effizienter und sicherer zu organisieren. Ebenso werden Alarme und Meldungen gesendet, wenn individuell eingestellte Parameter eintreten – wie z.B. Bewegungen am Wochenende.

Mit dabei war auch wieder Truck Center Westküste Uhl, das seit 2008 ein Schulungscenter in Hemmingstedt zur Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern unterhält. Auf den Norddeutschen Baumaschinentagen wurden die kraftvollen Trucks von Volvo und Renault gezeigt.

Neues Spezialgebiet: Saugbagger

Motto „Maschinenführer im Focus“

Erstmalig präsentierte sich der Hersteller Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH (MTS) aus Germersheim auf den Norddeutschen Baumaschinentagen. Das patentierte Luftführungsprinzip und Mehrfachventilatoren zeichnen die Saugbagger und Saugsystem aus. Zu den zahlreichen Anwendungsgebieten zählen unter anderem der Tief- und Straßenbau, die Gebäudesanierung, Raffinerien und der Landschaftsbau. Des Weiteren gehören der Havariedienst, die Energiegewinnung sowie die Kanalsanierung und -reinigung dazu. Alles, was die Saugapparatur des Baggers fasst, kann aufgesaugt werden – trockener Bauschutt ebenso wie Schlamm oder Flüssigkeiten. Das jeweilige Medium wird anschließend in einen Sammelbehälter von 2–12 m³ befördert. Die großen Vorteile eines Saugbaggers sind einerseits die Einsparungen hinsichtlich Arbeitszeit und -kraft und andererseits die hohe Sicherheit bei den unterschiedlichen Arbeiten. Zudem müssen weniger Baumaschinen zum Einsatz kommen und einige Arbeitsschritte - wie beispielsweise der gesonderte Abtransport von Bauschutt - werden obsolet. Mit dem Saugbagger können Leitungen, Fundamente oder Anschlüsse gefahrlos freigelegt werden sowie schlecht zugängliche Stellen von unterschiedlichem Material befreit werden.

Insgesamt kristallisierte sich auf den diesjährigen Norddeutschen Baumaschinentagen das Motto „Maschinenführer im Focus“ heraus. Durch die Orientierung an den Anforderungen und Bedürfnissen des Maschinenführers werden schlussendlich Arbeitsprozesse optimiert, die Effizienz gesteigert sowie die Sicherheit erhöht. Hierzu tragen die Neu- und Weiterentwicklung vieler Baumaschinen und Anbaugeräte bei, die auf den Norddeutschen Baumaschinetagen vorgestellt wurden.

Saugbagger bieten sich dann an, wenn der Einsatz von herkömmlichen Baumaschinen gefährlich erscheint. Beispielsweise besteht bei Raffinerien Explosionsgefahr. Mit dem Saugbagger wird das umliegende Erdreich vorsichtig gelockert und direkt aufgesogen. Auf diese Art und Weise ist ein Höchstmaß an Sorgfältigkeit erreichbar und Leitungen aller Art werden rechtzeitig wahrgenommen und nicht beschädigt.

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Wie im letzten Jahr rundete die DEULA, Rendsburg, als Dienstleister rundum die Baumaschine, das Programm ab und stellte ihre neusten Aus- und Weiterbildungsangebote vor.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT: Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG Stubbendorfer Ring 9 3858 Wesenberg / Germany Tel. 04533 - 610 50 20 | Fax 04533 /610 50 22 E-Mail: info@wienaeber-hyundai.de www. wienaeber-hyundai.de Hamburger Baumaschinen A. Necker GmbH Vertriebsdirektor Kay Dückert Hamburger Chaussee 23 24623 Brokenlande Tel. 04327 - 9922-0 | Fax 04327 - 9922-22 E-Mail: info@hamburger-baumaschinen.de www.hamburger-baumaschinen.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

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VERANSTALTUNGEN

2018

DER AMS-VERANSTALTUNGSKALENDER August 2018 13 - 17 Aug Meeting on the International Mineralogical Association IMA 2018

South Wharf, Australien

www.ima2018.com

6th International Conference on Mining, Material, and Metallurgical 15 - 17 Aug Engineering (MMME'19)

Lissbon, Portugal

www.2019.mmmeconference.com

15 - 18 Aug COPPER CU2019

Vancouver, Kanada

www.metsoc.org/copper-2019

16 - 17 Aug GEOMETALLURGY 2018

Lima, Peru

www.encuentrometalurgia.com

06 - 08 Sep MEI2018 Mining & Exploration International

Las Vegas, USA

www.miningexplorationinternational.com

10 - 14 Sep Electra Mining Africa

Johannesburg, Süd Afrika

www.electramining.co.za

12 - 13 Sep International Conference on Oil and Gas

Singapore, Singapore

www.oil-gas.pulsusconference.com

16 - 21 Sep International Mineral Processing Congress IMPC 2018

Moskau, Russland

www.impc2018.com

18 - 21 Sep China Mining Conference and Exhibition 2018

Tianjin, China

www.en.chinamining-expo.org

26 - 27 Sep EUMICON: Highlighting the future of raw materials and technology

Wien, Österreich

www.eumicon.com

Melbourne, Kanada

www.imarcmelbourne.com

09 - 10 Okt British Tunnelling Society Conference and Exhibition 2018

London, Großbritanien

www.btsconference.com

11 - 12 Okt 67. Geomechanik Kolloquium 2018

Salzburg, Österreich

www.oegg.at

29 - 30 Okt Future of Mining Americas 2018

Denver, USA

www.americas.future-of-mining.com

Kolkata, Indien

www.immeindia.in

September 2018

29 Sep - 01 Okt International Mining and Resources Conference (IMARC)

Oktober 2018

31 Okt - 03 Nov IMME 2018 - International Mining & Machinery Exhibition

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VERANSTALTUNGEN

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NEUHEITEN Firmen&Vorstellung REPORTAGEN

Mining Technology Consulting Field of activity • Feasibility studies

• equipment selection

• Exploration

• drilling & blasting

• geological modelling

• slope stability & monitoring

• geostatistical resource estimation

• assessment of geotechnical risk

• resource classification

• hydrological investigation

• mine design

• health & safety in mining

• mine optimization

Geological Investigation Exploration • Survey & Mapping • Mineral exploration program • Geological investigation • Geochemical investigation • Geological and structural analysis • Microscopic investigation and mineralogical analysis

Geological Modelling • Data collection and review of projects • Database validation and verification • Exploration and data management • 3D geological, structural and mineralization interpretation and modeling • Statistic and geostatistic analysis • Geostatistical resource estimation • Resource classification, reporting andreconciliations

Mine Design & Mine Optimization Mine Planning • Design and optimization of pit layout • Mine development planning • Scheduling • Design of mine dumps • Optimum location of surface facilities

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NEUHEITEN Firmen&Vorstellung REPORTAGEN Equipment Selection & Modelling • Loading and haulage • Transport route optimization • Optimization of primary crusher location (Mobile / semimobile / stationary crusher) • Economic evaluation

Slope Stability & Monitoring • Geotechnical investigation • Groundwater investigation • Slope stability assessment • Slope design • Implementation of geotechnical instrumentation • Slope monitoring • Assessment and management of geotechnical risks

Drilling & Blasting • Planning of drilling and blasting • Blast vibration control • Control of borehole deviation • Economic evaluation

Compact courses For the international mining industry on mining methods and technology: • Seminars, conferences, courses, lectures and workshops

FOR MORE INFORMATION AND CONTACT:

Mining Technology Consulting Professor Dr.-Ing. habil. H. Tudeshki

Albrecht-von-Groddeck-Str. 3 D-38678 Clausthal-Zellerfeld

Tel.: +49(0) 53 23 - 98 39 33 Fax: +49(0) 53 23 - 96 29 90 8

www.mtc-tudeshki.com

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IMPRESSUM VERLAG

AMS Online GmbH Diepenbenden 29 52076 Aachen | Deutschland eMail: redaktion@advanced-mining.com Internet: www.advanced-mining.com St.-Nr.: 201/5943/4085VST | USt.-ID: DE 262 490 739

GESCHÄFTSFÜHRUNG Dipl.-Umweltwiss. Christian Thometzek

HERAUSGEBER

Prof. Dr.-Ing. habil. Hossein H. Tudeshki Universitätsprofessor für Tagebau und internationalen Bergbau eMail: tudeshki@advanced-mining.com

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Prof. Dr.-Ing. habil. Hossein H. Tudeshki Dipl.-Umweltwiss. Christian Thometzek eMail: redaktion@advanced-mining.com

AUFBAU & LAYOUT

Dipl.-Umweltwiss. Christian Thometzek eMail: Christian.thometzek@advanced-mining.com

BANKVERBINDUNG

Bank: Sparkasse Aachen, BLZ 390 500 00 Konto-Nr.: 1 072 002 841 SWIFT: AACSDE33 IBAN: DE 18 3905 000 010 72 00 28 41

GRAFISCHES DESIGN

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