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windgeschützter Platz ist vor allem dann sehr wichtig, wenn die Kiwipflanzen den Winter gut überstehen sollen. Da die Kiwi zu den Rankpflanzen zählt, benötigen sie unbedingt eine Rankhilfe, um gut wachsen zu können. Auch ein regelmäßiger Rückschnitt der Pflanzentriebe empfiehlt sich, wenn man seiner Kiwipflanze und vor allem deren Früchten etwas Gutes tun möchte.

Entscheidet man sich schließlich für eine Kiwi-Anzucht im Gewächshaus, sollte man eines beachten: die Kiwipflanze treibt in der Regel stark aus und kann meterlange Triebe bilden, weshalb sie am besten in einem größeren Gewächshaus gezüchtet werden sollte.

Bei der Pflege seiner Kiwis sollte man allerdings auch das Düngen nicht vergessen. Etwa einmal in der Woche kann die Kiwipflanze mit einem Düngemittel versorgt werden –

Egal, ob man die Keimlinge im Topf oder im Gewächshaus angezüchtet hat – in jedem Fall sollten sie mit genügend Wärme und Licht versorgt werden, weshalb sich ein sonniger und windgeschützter Platz für die Kiwisamen besten eignet. Außerdem brauchen Kiwis vor allem im Sommer viel Feuchtigkeit für ein gesundes Wachstum.

Werden Kiwis im Garten herangezüchtet – dies empfiehlt sich allerdings vor allem, wenn die Keimlinge schon e twas kräfiger sind - sollte man sie allerdings an einem windgeschützten Platz ansiedeln. Ein

dabei ist die Kiwipflanze nicht sonderlich wählerisch: nahezu jeder Dünger ist ihr recht.

Selbst gezogene Kiwipflanzen blühen in der Regel erst einige Jahre nach deren Anpflanzung, weshalb sich die Kiwifrüchte natürlich auch entsprechend spät entwickeln. Hat sich schließlich die Kiwifrucht

gebildet, sollte diese erst kurz vor dem ersten Frost, also im späten Herbst, geerntet werden. Allerdings ist es unbedingt notwendig, dass die Kiwipflanzen vor diesem ersten Frost geerntet werden – auch wenn sie noch gar nicht fertig ausgereift sind. am

Ansonsten muss man bei zu später Kiwiernte

mit einer starken Beschädigung der Kiwifrucht rechnen, so dass die Kiwi natürlich nicht mehr genießbar ist. Sollten die Kiwis vor den ersten Frösten noch nicht reif genug sein, ist es kein Problem, die geerntete Kiwifrucht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur nachreifen zu lassen.

Die tiefschwarzen, aromatischen süßen Beeren von Brombeersträuchern lassen sich zu herrlichen Marmeladen verarbeiten. Ob an einem Zaun oder einer Mauer, eine Brombeerhecke ziert fast jeden Obstgarten. Im Vergleich zur Wildsorte, die man vor allem an Waldrändern findet, tragen die Kulturformen der Echten Brombeere größere und saftigere Früchte. Brombeeren sind selbstbefruchtend, so dass ein Exemplar genügt. Idealbedingungen für diese Pflanze bietet eine warme, sonnige Mauer oder ein Spalier in Südlage.

Die Anzahl für die verschiedenen Sorten von Gartenrosen beläuft sich auf etwa 10.000. Die Gartenrosen erblühen in den verschiedensten Farbtönen. Ebenso vielfältig ist die Form ihrer Blüten. Es gibt einzelne Blüten, die gefüllt oder ungefüllt sind sowie Blüten, die in Dolden wachsen. Durch die Züchtung wurden nicht nur unterschiedliche Formen und Farben erreicht, sondern auch verschiedene Arten. Dazu zählen Beetrosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Bodendeckerrosen, Hochstammrosen, Schnittrosen und Edelrosen. Dem Liebhaber bietet sich daher zum Züchten ein breites Angebot an Rosenpflanzen. Für die Züchtung von Rosen gibt es mehrere Möglichkeiten. Am häufigsten finden die Vermehrung durch Stecklinge und die Okulation Verwendung. Bei der Stecklingsvermehrung werden zum Ende des Sommers oder zu Beginn des Herbstes etwa bleistiftdicke, verblühte Triebe abgeschnitten. Der Schnitt kann sowohl mit einem Messer als auch einer Schere durchgeführt werden. Der Trieb ist für die Vermehrung geeignet, wenn sich die Stacheln leicht abbrechen lassen. Die Stecklinge werden auf eine Länge von etwa 23 bis 30 cm gekürzt. Die Blätter und Stacheln im unteren Bereich werden entfernt. Lediglich die obersten Blätter bleiben am Steckling. Das unterste Auge darf nicht beschädigt werden, während die übrigen Augen mit dem Daumen herausgedrückt werden. Danach werden die Stecklinge so tief in die Erde eingepflanzt, dass nur noch der obere Teil mit den Blättern zu sehen ist. Der Zwischenraum zwischen den Stecklingen sollte etwa 15 cm betragen. Erfolgt die erste Pflanzung nicht in einem Gewächshaus, sollten die Stecklinge durch ein geeignetes durchsichtiges, luftdurchlässiges Gefäß geschützt werden. Nach etwa ein bis drei Jahren haben die Stecklinge kräftige Wurzeln gebildet und können umgepflanzt werden. Bei der Okulation werden im Sommer von diesjährig entwickelten Trieben ca. 30 cm lange Pflanzenteile abgeschnitten. Nachdem Blätter und Stacheln entfernt wurden, wird das Auge abgeschnitten. Dabei wird das Messer ca. 2 cm über dem Auge angesetzt. Der Schnitt sollte flach verlaufen. Anderenfalls müssen Holzspäne, die auf der Unterseite des Rindenschildchens verbleiben, entfernt werden. Der Wurzelhals der Pflanze, in die das Auge eingefügt werden soll, muss zunächst freigelegt und gereinigt werden. Dann wird mit einem scharfen Messer die Rinde T-förmig eingeschnitten, ohne das Holz unter der Rinde zu beschädigen. Schließlich wird die Rinde behutsam angehoben und das Rindenschildchen mit dem Auge in den T-Schnitt eingeschoben. Zum Schluss muss der Schnitt mit dem eingesetzten Auge mit Okuliergummi oder Bast eingewickelt werden. .

BROMBEERE

Die Kiwi wird vor allem in Neuseeland angebaut – allerdings kann sie auch den europäischen Temperaturen standhalten und bei uns angezüchtet werden. Doch obwohl die Kiwi als relativ frostfest gilt, empfiehlt es sich, die Kiwifrucht entweder in einem Gewächshaus oder im Topf anzuziehen, da sie zu starkem Frost (man spricht davon, das dies ab -12 ˚Grad der Fall ist) nicht gewachsen ist.

GARTENROSE

KIWIPFLANZE

Rosen sind zauberhafte Pflanzen. Sie begeistern die Menschen sowohl durch ihren Anblick als auch durch ihren Duft. Sie werden genutzt, um Gärten und Wege auf eine einfache und natürliche Weise zu verschönern. Die Gartenrosen stammen von den wilden Rosen ab, von denen es etwa 150 Arten auf der ganzen Welt gibt.

Standort: Der Boden sollte feucht, aber nicht zu nass sein und genügend Nährstoffe enthalten. Optimal ist ein leicht saurer Untergrund. Kalkhaltigen Boden reichert man einige ... Wochen vor dem Pflanzen mit Kompost an. Durch regelmäßiges Mulchen im Frühjahr sorgt man für guten Wuchs und hohe Erträge. Die Pflanzen benötigen täglich einige Stunden volle Sonne. Anbau: Brombeeren reagieren empfindlich auf Frost, daher ist das späte Frühjahr die beste Zeit, um einen Brombeerstrauch zu pflanzen. Dafür gräbt man ein ausreichend großes Loch, in dem man die Wurzeln nach allen Richtungen ausbreitet. Danach wird das Pflanzloch mit Erde aufgefüllt und gut festgetreten. Alle Ranken werden 50cm über der Basis knapp oberhalb einer Knospe ab. Die Sträucher lassen sich gut an Drähten oder Gerüsten ziehen. Zwischen zwei Pfosten spannen man drei bis vier kräftige Drähte, wobei sich der unterste in etwa 50cm, der oberste in etwa 2m Höhe befindet. Dabei setzt man die Sträucher mindestens 2m, besonders starkwüchsige Sorten mit 3 – 4m Abstand. Im ersten Jahr zieht man alle Jungtriebe in eine Richtung, im nächsten dann in eine andere. Diese Technik braucht zwar mehr Platz, erweist sich jedoch bei der Ernte als sehr vorteilhaft, denn Brombeersträucher tragen immer nur an vorjährigen Trieben. Jedes Jahr schneidet man die Ranken nach der Ernte bis dicht über dem Boden zurück. Nur in extremen Trockenperioden im Sommer benötigen Brombeersträucher

zusätzlich Wasser.

Vermehrung: Sie erfolgt recht einfach durch Absenken junger Neut riebe im Herbst. Dazu gräbt man dicht neben den Brombeerstrauch mit der Pflanzkelle ein e twa 10cm tiefes Loch, biegt einen Trieb vorsichtig herunter und bedeckt ihn mit Erde. Im November hat der Trieb schon die ersten Wurzeln gebildet. Somit kann man ihn dann im folgenden Frühjahr mit einem 50cm langen Rankenabschnitt direkt über einem Auge abtrennen und verpflanzen.

Ernte und Lagerung: Brombeeren werden geerntet wenn sie reif, also schwarz sind. Gepflückte Früchte können tiefgefroren über einen längeren Zeitraum gut gelagert werden. Dazu verwendet man nur ausgereifte und einwandfreie Beeren. Aus Brombeeren lassen sich besonders schmackhafte Marmeladen und Fruchtsäfte herstellen. Schädlinge und Krankheiten: Bleiben manche Früchte rot und hart, dann kann es sich um die Brombeergallmilbe handeln. Dafür entfernt man vorbeugend nach der Ernte alle trockenen Früchte, und mulcht diese regelmäßig. Im Notfall spritzt man Wermuttee. Relativ selten treten die Krankheiten Grauschimmel und Chlorose auf.

hommage to my grandma  

meine oma hatte eine knöpfe-sammlung. für diese sammlung habe ich ein ausstellungskonzept für 1m² ausstellungsfläche entwickelt. entstanden...

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