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Ausstellungskonzeption Da die Knöpfe-Sammlung nicht von irgendeiner fremden Person stammte, sondern von meiner Oma, war es mir wichtig an die Ausstellung emotional und nicht sachlich heran zu gehen. Für mich stand sofort fest, dass ich mit Hilfe der Knöpfe etwas über meine Oma erzählen wollte. Was war sie für ein Mensch? Was hat ihr Leben bewegt? Meine Oma hatte meine Mutter erst im Alter von 40 Jahren bekommen. Daher war sie schon relativ alt, als ich zur Welt kam. Ich erlebte meine Oma nur in den letzten 20 Jahren ihres Lebens. Was für ein Mensch sie davor gewesen war und was sie alles erlebt hatte wuss-

te ich nicht. Dies galt es zunächst herauszufinden. Ich schrieb meiner Mutter, meinen Onkeln und Tanten und auch ein paar Cousinen und bat sie, mir etwas über Oma zu erzählen. Wie hatten sie sie in Erinnerung behalten? Was war kennzeichnend für Omas Persönlichkeit gewesen? Meine Tante Monika schickte mir eine Biografie, die sie einst für Omas Aufnahme ins Altenheim geschrieben hatte, der ich grundsätzliche Daten und Fakten entnehmen konnte. Darüber hinaus erhielt ich auch einige persönliche Sichtweisen über die Mutter und Oma Agnes Wöffen, aus denen sich langsam ein Gesamtbild formte.

hommage to my grandma  

meine oma hatte eine knöpfe-sammlung. für diese sammlung habe ich ein ausstellungskonzept für 1m² ausstellungsfläche entwickelt. entstanden...

hommage to my grandma  

meine oma hatte eine knöpfe-sammlung. für diese sammlung habe ich ein ausstellungskonzept für 1m² ausstellungsfläche entwickelt. entstanden...

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