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die Fachzeitschrift des AMIV an der ETH

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46. Jahrgang 03. Oktober 2012


Wer heute Raum und Zeit revolutionieren möchte, startet seine Karriere bei Sensirion.

Und wird Teil der Sensirion-Story: Sie freuen sich auf Herausforderungen, bei denen Sie Ihr ganzes Wissen und Ihre ganze Persönlichkeit einbringen können. Dann heissen wir Sie herzlich willkommen bei Sensirion. Sensirion ist das weltweit führende und mehrfach preisgekrönte Hightech-Unternehmen auf dem Gebiet der Feuchtesensoren und Durchflusssensoren – mit Niederlassungen in Übersee und im Fernen Osten. Dank unserer einzigartigen CMOSens® Tech-

nologie vereinen wir das Sensorelement mit der digitalen Auswerteelektronik auf einem winzigen Siliziumchip. Damit verschieben wir die Grenzen des Messbaren ins schier Unermessliche. Schreiben Sie Ihre eigenen Kapitel der SensirionErfolgsgeschichte und übernehmen Sie Verantwortung in internationalen Projekten. Schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen und stimmen Sie sich auf www.sensirion.com/jobs auf eine vielversprechende Zukunft ein.


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Inhaltsverzeichnis Editorial

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Geekfactor Blitzmenü

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My Little TV-Review

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9 Gerüch(t)e aus dem Aufethaltsraum 13 Zukunft - Mal abwarten 15 Erstsemestrigenwochenende 2012

Kontakt Vorwort zur Kontakt How to Kontakt

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Was bringt mir die Messe Agenda zur Kontakt Der Blitz ist die Fachzeitschrift des AMIV an der ETH und hat eine Leserschaft von gut 2000 zukünftigen Ingenieuren. Er erscheint jeden zweiten Montag. Autoren können ihre Artikel bis zum vorangehenden Sonntag um 20:00 Uhr per artikel@blitz.ethz.ch einreichen. Der AMIV ist der Fachverein der Studenten der Departemente Maschinenbau und Verfahrenstechnik (D-MAVT) sowie Informationstechnologie und Elektrotechnik (D-ITET) an der ETH Zürich.

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Der AMIV gehört zum VSETH, dem Verband der Studierenden an der ETH.

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Studium Neuer Amateurfunkkurs im HS12 Neues aus der EPFL

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Prüfungsstatistik D-ITET

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Prüfungsstatistik D-MAVT

Leben Upcoming Events

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Summertime Sadness Lernen fürs Leben

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EESTEC jLC Antwerpen - Plone Workshop LC Athen - Greece Me Up

38 LC Budapest - TANDEM 39 Summer-Exchange Bericht

Auflage: 1100 http://www.blitz.ethz.ch/

Unterhaltung Rätsel

Cover Foto CONTENT MISSING

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Lösungen

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Editorial

Editorial Petros Papadopoulos Ihr haltet ihn in euren Händen, den langerwarteten und langersehnten blitz 01. Neben dem blitz 07 wohl die meistgelesenste Ausgabe. Warum das so ist? In diesen beiden Ausgaben erscheinen die Prßfungsstatistiken der Departemente MAVT und ITET. Nichtsdestotrotz haben wir euch mehr als nur Statistiken zu bieten. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich ein bisschen mit der Zukunft. Die Zukunft hat verschiedene Formen und jeder sieht ihr anders entgegen. Die Randomdudes zum Beispiel warten die Zukunft einfach ganz entspannt ab. Chris fasst die guten Vorsätze eines jeden Studenten zusammen und schildert sein zukßnftiges Semester. Samuel philosophiert ßber den Grundsatz Nicht fßr die Schule, fßr das Leben lernen wir und gibt dem ein oder anderen sogar Rat. Zum Thema Zukunft gibt es in der Mitte dieser Ausgabe einen Spezialteil ßber die

Geekfactor Roger Wallimann AuflÜsung der Frage der letzten Ausgabe: Die LÜsung lautet SALT-II-Verträge. Der Gewinner des USB-Raketenwerfers ist Roman Andermatt, herzliche Gratulation. Der Preis kann im CAB E 37 gegen Vorweisen der Legi abgeholt werden.

 roger@blitz.ethz.ch

AMIV Kontakt. Als ehemaliger Kontakt-OK Präsident kann ich nur raten, an der Kontakt vorbeizuschauen. Der richtige Kontakt dort kann zukunftsweisend fßr euer Leben sein. Daneben findet ihr in dieser Ausgabe einige Berichte der EESTEC Kommission, welche diesen Sommer sehr aktiv war. Ich selbst verabschiede mich aus der Aufenthaltsraumkolumne und Felicitas startet mit einem blitz-Menu ins neue Semester. Zum Schluss gibt Arnab ein kurzes Review ßber seine Reviews von TV Serien. Die Redaktion wßnscht euch viel Spass beim DurchstÜbern des blitz und wßnscht einen guten Start ins neue Semester.

 praesident@blitz.ethz.ch


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Blitzmenü Felicitas Pfann Für alle, die eine richtige Blitzausgabe gerade zum ersten Mal in Händen halten, sei hiermit diese Rezeptkolumne kurz erklärt: In jeder Blitzausgabe findet ihr ein kleines 2-Gang-Menü mit einfachen Rezepten, die sowohl einfach zum Nachkochen als auch sehr studentenbudgetfreundlich sind. Auf die Idee gebracht haben mich damals Studienkollegen, die sich nach einiger Zeit im Studium über die Monotonie von Fertiggerichten beschwerten.Somit ist diese Kolumne mein Versuch als Hobby-Köchin den Anteil an frischen Zutaten im Einkaufskorb des allgemeinen Studenten zu erhöhen und selbst Kochmuffel das ein oder andere Mal an den Herd zu locken. Somit einen guten Start ins Semester und guten Appetit!

Kartoffel-Karotten-Gemüse Schwierigkeit: leicht Zutaten für 4 Portionen: 50 g Butter 4 kleine Zwiebeln 1 kg Karotten 1 kg Kartoffeln 500 ml Wasser 1 Brühwürfel 6 Wiener Würstchen Salz, Pfeffer evtl. frische Petersilie als Beilage Brot oder Baguette Zubereitung: 1. Zur Vorbereitung Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln schälen. Die Zwiebeln würfeln. Die Karotten und Kartoffeln mit einem Gemüsehobel in Scheiben hobeln oder mit einem Messer fein in Scheiben schneiden.

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Blitz 2. Die Butter bei mittlerer Hitze in einem grossen Topf schmelzen lassen. Die Zwiebelwßrfel in die geschmolzene Butter geben und unter Rßhren glasig andßnsten. Anschliessend die Karotten- und Kartoffelscheiben ebenfalls in den Topf geben und ca. drei Minuten ebenfalls unter Rßhren dßnsten. 3. Den Brßhwßrfel im Wasser auflÜsen und danach die Brßhe in den Topf schßtten. Nun das Gemßse bei mittlerer Hitze und zugedecktem Topf eine halbe Stunde kochen lassen und gelegentlich umrßhren. 4. Das Gemßse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Wiener in Scheiben schneiden, in den Topf geben und heiss werden lassen. 5. Das Karotten-Kartoffel-Gemßse in tiefen Tellern anrichten, eventuell mit frischer Petersilie garnieren und mit Brot servieren. Tipp: Es lohnt sich auch fßr einen Einpersonenhaushalt diesen Eintopf gleich in grossen Mengen zu kochen. Wie bei den meisten EintÜpfen wird er umso besser je Üfter man ihn aufwärmt! Also warum nicht mal am nächsten Tag eine Portion Karotten-Kartoffel-Gemßse in der Mikrowelle

im AMIV-Aufenthaltszimmer aufwärmen, anstatt sich fßrs Mittagessen in die lange Schlange vor der Poly-Mensa einzureihen!? :-) Vanillejoghurt-Sahne-Creme Schwierigkeit: leicht Zutaten fßr 1 Portion: 50 g Rahm 1/4 Päckchen Sahnesteif/ Schlagrahmfestiger 1 EL Vanillejoghurt 60 g Naturjoghurt 1/4 Päckchen Vanillezucker 1/2 EL Zucker Zubereitung: 1. Den Rahm zusammen mit dem Sahnesteif mit einem Handrßhrgerät in einer Schßssel steif schlagen. 2. Alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut miteinander verrßhren. 3. Die Creme in einem Dessertschälchen anrichten und ca. zwei Stunden im Kßhlschrank ruhen lassen. Ideen, Kommentare und Feedback erwßnscht!  rezepte@blitz.ethz.ch

My Little TV-Review Arnab Das Erst mal auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen an unsere neuen Studenten. An dieser Stelle empfehle ich euch die besten Fernsehserien, die es gibt. Dieses Mal, ein paar Serien, die euch sicherlich ein paar Tipps zum Studienalltag geben werden: Studentenleben, Manieren und Ăźber das Erwachsen werden.

FĂźr die, die diese Kolumne schon kennen: Ich bin auch sehr umweltbewusst und recycle daher gerne, auch meine Artikel. Deshalb werden euch mĂśglicherweise diese Reviews bekannt vorkommen, und nicht weil mir die Zeit ausgegangen ist und ich unglaublich faul bin.


Blitz Mit von der Partie sind Dekan Pelton, der sich nichts mehr wünscht als, dass sein Community College eine echte Ivy League Universität wäre, und psychopathischer Spanischlehrer, chinesischer Abstammung, Senõr Chang. • Laufzeit: seit 2009 (in der 3. Staffel, bisher 64 Folgen) • Sender: noch nicht auf Deutsch, Pro7 hat die Rechte gekauft • Pros: viele lustige running gags, Annies Boobs, Weihnachsspecials • Contras: zum Teil sehr repetitive Storys

Manieren: It’s Always Sunny in Philadelphia Studentenleben: Community Community spielt an der fiktiven Greendale Community College und widerspiegelt das ETH-Leben (nahezu) perfekt: von Parties mit ausgefallenen Themen bis zu Prüfungsstress, jedes erdenkbare Problem wird behandelt und erfolgreich gelöst. Die Serie beginnt mit Jeff, der seine Anwaltslizenz verliert, weil er keinen echten Uniabschluss hat und diesen jetzt nachholen will. Um der hübschen Britta, die aus der Highschool geflogen ist, näher zu kommen gründet er eine Lerngruppe für seinen Spanisch-Unterricht. Unverhofft gesellen sich die allein erziehende Mutter Shirley, die ehemals drogenabhängige Streberin Annie, der Rentner und Millionär Pierce, der ehemalige Footballstar Troy und Abed, der selbst ein Serienjunkie ist. Aus der zufällig zusammengeworfenen Gruppe wird schnell ein enger Freundeskreis, der in seiner Disfunktionalität nicht witziger sein könnte. Obwohl sie so verschieden sind, sei es ihr Hintergrund oder ihre moralischen Einstellung, lernen die Mitglieder der «Study Group», wie sie sich selbst nennen, einander zu schätzen und aufeinander (oft zu sehr) zu verlassen.

«So… if you like the Virgin Mary, and you like beer, come on down to Paddy's Pub! We got 'em both!» -Dennis Der Umgang mit den Mitstudenten ist nicht immer einfach, weshalb diese Serie euch den perfekten Umgang mit anderen Menschen lehrt. Befolgt einfach, ohne für euch selbst zu denken, dem dargestellten Verhalten. Die drei Freunde Dennis, Charlie und Mac besitzen zusammen das marode Paddy’s Pub in Philadelphia und Dennis‘ Schwester Dee arbeitet dort als Barkeeperin. Ab der zweiten Staffel kauft Dennis und Dees Vater Frank die Bar um sie zu retten. Zusammen bilden die fünf «The Gang», die verdorbenste Gruppe Menschem im Fernsehen. Auf den ersten Blick scheint die Serie wie jede andere Sitcom: eine Gruppe von exzentrischen Freunden werden von Episode zu Episode in verschiedenste abstruse Abenteuer gezogen. Was aber Philly von anderen Sitcoms absetzt,zeigt sich darin, wie sie sich einander und anderen gegenüber verhalten. Jeder einzelne ist egoistisch, arrogant und kindisch. Sie intrigieren immer wieder gegeneinander, egal ob für persönlichen Profit oder meist einfach nur aus Spass. Es hilft dabei nicht,

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Blitz dass jeder einzelne vollkommen idiotisch und ungebildet ist. Die Konsequenzen sind dementsprechend grässlich: Sie werden einmal tagelang in den Katakomben eines Footballstadions eingesperrt; sie bringen einen alten Schulkameraden dazu seinen Job zu kündigen und danach muss er auf der Strasse leben, der dann bei einem Wrestlingmatch fast stirbt, weil ihm eine Mülltonne die Kehle aufschlitzt. Mit Abstand am lustigsten ist die verzwickte Gruppendynamik der Gang: Zum einen wird Dee oft ausgeschlossen, beleidigt oder einfach ignoriert, zum anderen wird Charlie gezwungen die abscheulichsten Arbeiten, so genannte «Charlie-Work», in der Bar zu erledigen und Mac wird immer wieder physikalischem Schmerz ausgesetzt. Das alles ist aber nur das Oberflächlichste. Es ist nämlich schwer in Worte zu fassen, weshalb ihr schon selbst mal reinschauen müsst, um zu wissen was ich meine. • Laufzeit: seit 2005, 7 Staffel & 84 Folgen • Sender: Comedy Central Deutschland • Pros: Tabuthemen werden Kopf voran in Angriff genommen, der Schnitt zum Episodentitel ist immer wieder genial getimet • Contra: für manche sehr gewöhnungsbedürftiger Humor, nichts für leicht beleidigte Leute

Erwachsen sein: My Little Pony – Friendship Is Magic «Yay!» -Fluttershy Erwachsen sein ist nicht immer einfach und, um ehrlich zu sein, lohnt es sich auch einfach nicht. Um von all der erwachsenen Verantwortung zu flüchten,schaue ich mir gerne immer wieder einmal eine Episode von «My Little Pony» an. Ich weiss auch schon was ihr sagen werdet, weil ich alle Reaktion darauf schon gehört habe: Von «Gay!» über «Wie kannst du das schauen?»

zu «Ist das nicht eine Serie für kleine Mädchen?» war schon alles dabei. Meine perfekt artikulierten Gegenargumente fallen danach meist auf taube Ohren, deswegen ist es nicht einfach immer wieder die gleichen Diskussionen zu führen. Aber nun zur Serie: Die Serie dreht sich um das tägliche Leben von Einhorn Twilight Sparkle, die von ihrer Mentorin Prinzessin Celestia nach Ponyville geschickt wird, um die Magie der Freundschaft zu erforschen. Dort findet sie sehr schnell Freunde in einem Einhorn und der Designerin Rarity, Pegasi Rainbow Dash und Fluttershy, Apfelfarmerin Apple Jack und Partypony Pinkie Pie. Zusammen mit ihrem Babydrachen-Assistent Spike leitet Twilight Sparkle die lokale Bibliothek und lernt in jeder Episode eine wichtige Lektion in Sachen Freundschaft, die am Ende in einem Brief an die Prinzessin erläutert wird. Im Vergleich zu vergangenen Generationen der Serie, sind die Hauptcharakteren keine eindimensionalen Girlies, stattdessen beweisen sie eine erstaunliche Charaktertiefe mit individuellen Stärken, Schwächen und Makel. In jeder Episode ist


AMIV das persÜnliche Wachstum wiedergespiegelt, welches in die Komplexität der Story eingebunden wird, die nicht mit anderen Animationsserien verglichen werden kann. Trotzdem ist die Serie leicht und frÜhlich mit erstaunlich frischem Humor, der absolut nicht nur fßr kleine Mädchen ist. Ausserdem zu ergänzen ist,dass fßr die neuste Installation der My Little Pony Fernsehserie der Animationsstil komplett ßberarbeitet wurde. WunderschÜne, bunte, vibrante Flashanimation hat das billige Aussehen der älteren Serien ersetzt und transformiert die Serie nicht nur unterhalterisch, sondern auch visuell, zu einem riesigen Erfolg. -Laufzeit: Seit 2010, 2 Staffeln & 52 Folgen- Sender: Nickelodeon Deutschland, alternativ sind alle Episoden auf Youtube in HD • Pros: Animation, Humor, Charakteren,es gibt immer etwas ßber Freundschaft

und Toleranz zu lernen, eine riesige Internet-Fanbase, deine Männlichkeit bleibt trotz aller Gerßchte intakt • Contras: Als ob es etwas Negatives zu sagen gäbe! Lächerlich!

 arnab@blitz.ethz.ch

Erstsemestrigenwochenende 2012 aka ESWE 2012 Erstsemestrige Das Erstsemestrigenwochenende ist einer der ersten Kontakte eines MAVT oder ITET Studenten mit dem AMIV. Dieses Jahr jährt sich das ESWE zum dritten Mal. Der Bericht wurde dieses Jahr jedoch nicht wie ßblich von den Helfern, sondern von den Teilnehmern selbst im direkten Konkurrenzkampf zueinander geschrieben. Die Auswahl der besten Artikel war ein zähes Ringen, wir dßrfen euch dennoch die Siegerartikel des ESWE in dieser Ausgabe präsentieren.

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Freitag Nachmittag, Gruppe 13 Der Start zum «Ersti»-Weekend war am Freitag Mittag im Hauptbahnhof Zürich. Dort erwartete das OK uns 100 «Erstis» ausgerüstet mit Bier und Musik. Sodann ging es auf die Reise nach Engelberg, welche rege zum Kennenlernen der anwesenden Mitstudenten genutzt wurde. In Engelberg angekommen, begaben wir uns zur Unterkunft etwas ausserhalb des Dorfes. Dort gab es nach dem Zimmerbezug etwas Bier und kurz darauf galt es in den zuvor gebildeten Gruppen erste Aufgaben zu bewältigen. Als erstes musste jede Gruppe sich ein Maskottchen basteln. Dabei stellte sich heraus, dass auch Maschinenbau- und Elektrotechnikstudenten eine künstlerische Ader haben. Neben einem kiffenden Hippie-Lama gab es ein erhängtes Woll-Opossum, einen grinseden Riesenzwerg und vieles mehr. Nach der Gestaltung des Maskottchens galt es in einer Staffette Punkte für sein Team zu sammeln. Dies konnte durch schnelle Vernichtung von präparierten Aperosnacks (Kombination von Senf, Nutella und Marmelade) und Bier, durch geschickten Umgang mit Wasserballonen oder durch Sackhüpfen erreicht werden. Als wir an-

schliessend zum Abendessen in die warme Unterkunft gehen konnten, waren alle froh, da es mittlerweile relativ kalt geworden war. Nach dem Essen startete die Party des Abends im Untergeschoss der Unterkunft. Alle trugen ein weisses T-Shirt und Stifte kursierten im Raum. Ebenfalls trug jeder etwas Blinkendes auf sich und wie es sich für angehende Ingenieure gehört, synchronisierten sich die Farbe und Frequenz der Lichter, wenn man sie aneinanderhielt. Weiter gab es verschiedene Challenges um Drinks zu bekommen, wie sich komplett in Alufolie einpacken, Kleider mit dem anderen Geschlecht austauschen und einige weitere. Das Resultat am Ende des Abends waren mit allem Möglichen bemalte und beschriebene T-Shirts, bunte Schnäutze und leere Flaschen.

Samstag Vormittag, Gruppe 18 Ganze 4 Stunden Schlaf – das war das Pensum, dass die Betreuer des ESWE 2012 in Engelberg für uns angehenende Ingenieure für ausreichend hielten. Auch wenn die meisten «Erstis» anderer Meinung waren, starteten alle (mehr oder weniger) fröhlich in den Samstag. Nach einigen Ka-


AMIV pazitätsproblemen in den Waschräumen fanden sich alle beim Frühstück ein. Im Anschluss ergriff Cosima die Gelegenheit und weckte unsere Vorfreude auf den Tag, indem sie das Programm, bestehend aus zwei Workshops aus dem Hause AMIV und einer Diskussion zwischen und mit zwei renomierten Professoren der ETH. Die erste Workshopsession startete direkt im Anschluss. Wir in zwei Gruppen aufgeteilte MAVTler und ITETler nahmen jeweils an einem Workshop teil. Der erste Workshop wurde von der AMIV-Komission «Bastli» organisiert und durchgeführt. Nach einer sachlichen Einführung durch drei sympathische Mitglieder der Komission machten sich die übernächtigten Teilnehmer an den Bau von LEGO-Robotern auf der Basis von LEGO-Mindstorms. Und sogleich wich die Müdigkeit einer konzentrierten Schaffungsphase. Alle Gruppen liessen ihrer Phantasie freien Lauf und erstellten Roboter verschiedenster Spezifikationen. Anschliessend wurden die Roboter per Handsteuerung durch einen ausgeklügelten Parkour gelotst und durften dabei nichts berühren. Die für den Parkour benötigte Zeit sowie Anzahl der manuellen Eingriffe flossen in die Wertung ein und bescherten den Teams zusätzliche Punkte auf das Punktekonto. Zeitgleich experimentierte die andere Hälfte unserer Gruppe mit SDR (Software Defined Radio). Bei dieser Technologie handelt es sich um das Empfangen verschiedener Funkwellen mithilfe eines handelsüblichen Computers sowie einer handlichen Antenne. Für die Teilnehmer dieses zweiten Workshops, organisiert von der Komission «Funkbude», galt es, verschiede Aufgaben zu lösen und dadurch Punkte für ihre Teams zu sammeln. Zu den Aufgaben gehörte, Radiosender sowie von Handfunkgeräten aus gesendete Botschaften zu emmpfangen.

Noch während die Workshops im Gange waren, stiessen drei Gäste zu uns. Prof. Dr. Tröster (Institut für Elektronik) sowie Prof. Dr. Mazza (Institut für mechanische Systeme) standen im Rahmen einer Diskussion in regem Austausch mit unserer Gruppe. Das Event wurde von beiden Seiten als sehr positiv und angenehm bezeichnet und beinahe nahtlos in das verdiente und köstliche Mittagessen über. Das Highlight beim Mittagessen war eindeutig das Dessert: Spitzbuben in Form des AMIV-Logos. Zusammenfassend war der Vormittag sehr kurzweilig und interessant.

Samstag Nachmittag, Gruppe 15 Nach dem sanften Wecken inklusive beruhigender Musik am Morgen durch die AMIV-Betreuer, einem ausgiebigen, abwechslungsreichen Frühstück und einem (echt!) coolen Bau eines Roboters durften wir uns noch von zwei Professoren berieseln lassen und diese mit Fragen durchloechern.

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Als wir all diese Strapazen vom Vormittag hinter uns gebracht haben, gab es ein sehr leckeres Mittagessen. Die Spätzli gingen weg wie warme Semmeln! Am Nachmittag haben wir nach diversen stromtechnischen Problemen – die auch von forgeschrittenen Elektoingenieuren erst nach vielen Versuchen und ratlosen Blicken behoben werden konnten – die Grundlagen des Funkens kennen lernen! Mit etwas Glück konnte man sogar beinahe rauschfreie Musik des 'angezapten' Radios geniessen! :-) Anschliessend ging es nach der ein oder anderen hart umkämpften Partie am Kickertisch weiter zur "Powerpoint-Karaoke”. Die Aufgabe dabei war es, dass man eine völlig unbekannte Präsentation frei vor den restlichen Anwesenden vorgetragen hat und auch auf knallhart nachgefragte Fakten des Publikums immer eine passende Antwort parat haben musste! Um dieser komplexen Aufgabe gerecht zu werden, schloss auch die Braukommission die Zapfhähne wieder an und das allseits beliebte – und viel konsumierte – kühle Hopfengetränk hatte erneut starke Nachfrage! Wie es bereits zu erwarten war ge-

wann die unheimlich kompetente Gruppe, die auch diesen wunderbaren Artikel verfasst hat. Gefolgt von dieser glorreichen Tat sind sogar ans Nirvana verloren geglaubte Team-Maskottchen wieder aufgetaucht, welche daraufhin auf mysteriöse Weise gleich wieder verloren gingen. Während die sogenannten 'Verantwortlichen' sich gut mit Hilfe eines Trockners zu bespassen wussten, hörten wir Erstis uns einen Vortrag des Eestec über erfolgreiches Zeitmanagement – und der damit selbstverständlich verbundenen Erreichbarkeit einer Luxusvilla, einer dicken Limousine und einer Modell-Ehefrau – an. Während wir nun noch hier sitzen und an diesem Artikel schreiben ist die Vorfreude auf das nächste kühle Bier und eine ungehemmte Party heute Nacht grenzenlos!!!

Sonntag Morgen, Gruppe 16 Um 3 ging der Grossteil der Leute schlafen. Um 4 und 5 wurden sie von den zurückgebliebenen Amiv-Mitarbeitern lautstark daran erinnert, dass sie noch 5 bzw. 4 Stunden schlafen können. Pünktlich um 9 Uhr wurde dann das ganze Lager erneut


AMIV geweckt, diesmal allerdings, um Morgensport zu machen. Nachdem wir ca. eine halbe Stunde lang im Kreis gerannt, Dehnßbungen und Hampelmänner gemacht haben, erwarteten wir das Frßhstßck – aber nein, auch das musste verdient werden. Um an das Essen heranzukommen, wurden wir dazu animiert, einen Postenlauf zu machen. Wer zuerst durchkam, konnte auch zuerst essen, das Morden nahm also seinen Lauf. An jedem Posten erwarteten uns die zuvor schon genannten, freundlichen AmivMitarbeiter. Eierlauf, Quiz und erzwungener KÜrperkontakt gehÜrten alle zu ihrem Repertoir. Aber zuerst der Reihe nach: Im Turboschneckentempo rannten wir um den schÜnen Gletschersee und klapperten die Posten mit der maximalmÜglichen Effizienz ab. Die genaue Beschreibung des tollen Postenlaufs wollen wir euch vorenthalten (nicht nur wir sind faul). Trotz unseres gewaltigen Tempos liefen wir unter

den Top 3 zum Bruchen ein. Nachdem wir beim Betrachten und Kommentieren des Specks als Rassisten bezeichnet wurden (schwärzer ging es fast nicht mehr), konnten wir diesen aber trotzdem voll auskosten. So konnten wir uns gestärkt dem Putzen des Lagerhauses zuwenden. Gruppe 13: Augustin Roussel,Ivo Drescher, Martin Reick, Roman Käslin,Valentin Holzwarth

Gruppe 18: Christian Brans, Julian FĂśrster, Michael Uggowitzer, Sophokles Ktistakis

Gruppe 15: Maurin Widmer, Sandro Luh Yves Isler

Gruppe 16: Bouy Alphonse, Jonas BĂźchi

Maximilian Scharf, Sarah Simmen,Zagar Miha

Die Teilnehmer der blitz Redaktion gratulieren den vier Gruppen zu ihren gelungenen Artikeln.  eswe@amiv.ethz.ch

Gerßch(t)e aus dem Aufenthaltsraum Petros Papadopoulos Ein herzliches Willkommen (zurßck) in den mächtigen Hallen der ETH Zßrich. Lange Zeit ists her, seit das letzte Mal aus dem Aufenthaltsraum berichtet wurde. Die Zeit ist gekommen, die Studenten mit frischen Gerßchten zu versorgen. Nßchtern betrachtet (was im Aufenthaltsraum nicht immer ganz einfach ist), hat sich nicht viel getan. Gleich zu Beginn der Semesterferien haben sich stets ein

paar Randomdudes eingefunden, um die EM 2012 auf unserem wunderbaren Fernseher geniessen zu kÜnnen. Dabei wurden frÜhlich die ßbriggebliebenen Bratwßrste aus dem letzten Semester End Event mit viel Bier weggeputzt. Das Bier hatte auch seine Folgen: Der Versuch, eine Bierflasche an der Regalkante mit den Ladestationen zu Üffnen, riss das ganze Regal aus der Wand. Wo einst die kabellosen Wii Ladestationen standen, präsentieren sich vier

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AMIV LÜcher, die einst das Regal an seinem Platz hielten. Der Glastisch bei unserem Fernsehecken fiel auch dem ßberschßssigen Bierkonsum und dem dadurch induzierten mangelndem Gleichgewichtssinn zum Opfer. Nach ßber zwei Jahren hat er seinen Dienst beendet. Das elegante Glasobjekt wurde durch zwei IKEA Lack Tische halbwegs wßrdig ersetzt. Immerhin kosten die Dinger fast nichts und kÜnnen jederzeit ersetzt werden. Aufmerksamen Gästen dßrften die verschiedenen Kabel am Bierautomaten aufgefallen sein. Ein Teil unseres IT Teams hat den Sommer damit verbracht, den Automaten mit der entsprechenden Elektronik und Software auszustatten, um Legis auslesen zu kÜnnen. Dadurch soll bald wieder der Bezug der Bierflaschen ähnlich der Kaffeemaschine mit der Legi mÜglich sein (1 Bier gratis pro Tag). Noch aufmerksamere Beobachter dßrften die drei grossen LÜcher neben dem Eingang des Aufenthaltsraumes nicht entgangen sein. Da das Projekt jetzt abgeschlossen ist, kann es endlich auch bekannt gemacht werden. Der Aufenthaltsraum wurde mit einem Lavabo bestßckt.

Das hat gleich mehrere Konsequenzen: Zum einen wird der teure Wasserspender sinnlos und wird zurßckgegeben, zum anderen kann die Kaffeemaschine mit einem permanenten Wasseranschluss ausgestattet werden, was das mehrmalige mßhsame Auffßllen auf der Toilette ßberflßssig macht. Wie dem auch sei, dulden wir keine Sauerei beim Lavabo. Achtet dementsprechend darauf, keine Sauerei beim Waschbecken zu hinterlassen. Damit verabschiede ich mich von den Gerßch(t)en aus dem Aufenthaltsraum. Nach der Generalversammlung bin ich nicht mehr fßr den Raum zuständig und gebe mein Amt an meinen Nachfolger weiter. Das Amt und das Berichten haben mir sehr Spass gemacht, auch wenn ich nicht alles erreicht habe, was ich vorhatte. Vielleicht fßhrt mein Nachfolger die Kolumne fort, damit ihr auch in Zukunft erfahrt, was in unserem Aufenthaltsraum so alles abgeht.

Petros tritt ab diesem Semester aus dem Vorstand aus und versucht, sich stärker auf sein Studium zu konzentrieren.  infrastruktur@amiv.ethz.ch


AMIV

Zukunft – Mal abwarten Philosophische Gedanken und einige Tipps der Randomdudes Randomdudes Die Zukunft kann man durchorganisie-

nicht empfohlen. Es kĂśnnte passieren, dass

man denkt), oder es auch bleiben lassen.

ÂŤentfernte ZukunftÂť geplant hast. Da du

ren (dann kommt's aber sowieso anders als Egal was man macht, die Zukunft kann man nicht vermeiden, man muss sie einfach er-

tragen. Deshalb sollte man sie mĂśglichst

schÜn gestalten, denn wer will schon eine hässliche Zukunft? Das wäre ja als ob man sich ein Glace mit Strassenbelag-Geschmack

du (in weiser Voraussicht) Aufgaben in die

nach einigen Stunden die ÂŤnahe ZukunftÂť

genossen hast, rĂźcken unweigerlich Aufgaben aus der ÂŤentfernten ZukunftÂť in die ÂŤnahe ZukunftÂť, wodurch diese nicht mehr angenehm werden. Dies sollte vermieden werden.

wĂźnschen wĂźrde. Das will doch keiner! Um

• Ein lässiger Umgang mit der Zukunft wird

sollte man situationsbedingt ein paar Sachen

Enttäuschungen vermieden werden. Ist

seine Zukunft mĂśglichst schĂśn zu gestalten, beachten:

• Dein Zukunfts-Ich will an irgendeinem Punkt bestimmt Bier trinken: du solltest

also entsprechende Lager anlegen und diese auch pflegen(!). Zu erwähnen ist auch

das TK (ÂŤtaktisches KotzenÂť), eine weitere Masnahme in diesem Zusammenhang, die

dir dabei helfen kann, deine Zukunft erfreulicher zu gestalten.

• Allgemein wird von fßhrenden Zukunfts-

planern empfohlen, der "nahen Zukunft" mehr

Aufmerksamkeit

zukommen

zu

lassen als der noch weit wegliegenden ÂŤentfernte ZukunftÂť. Als StundentIn sollte man erfreuliche Dinge zeitlich enger

verknĂźpfen. Dies bedeutet konkret, dass man die erfreuliche ÂŤnahe ZukunftÂť, z. B.

jedem ans Herz gelegt. Dadurch kĂśnnen dein Ziel z.B. erfolgreich die ETH abzu-

schliessen und du gewinnst plĂśtzlich im

Lotto und musst deshalb dein Studium abbrechen, bist du nicht zu sehr enttäuscht. Dies betrifft nicht nur die entfernte Zu-

kunftÂť, sondern auch die ÂŤnahe ZukunftÂť.

• Beim Ăœbergang der ÂŤnahen ZukunftÂť in die

ÂŤentfernte ZukunftÂť wird eine kurze Pause

empfohlen. Diese kann dazu dienen, wieder Kraft zu tanken (die wirst du sowieso in der ÂŤentfernten ZukunftÂť brauchen) oder

einfach etwas zu entspannen. Besonders

Erstis sollten dies beachten, da ein zu abrupter Ăœbergang der ÂŤnahen ZukunftÂť in die ÂŤentfernte ZukunftÂť zu Lernblockaden fĂźhren kann.

Fazit: Zukunft – finden wir gut. Muss man

mit Freunden und einem Bier (empfohlen

aber erstmal abwarten. Man kommt sowieso

unfreiwillige) LĂśsen der Serien kannst du

auch mal was.

werden mehrere) verbringt. Das (sowieso so in die ÂŤentfernte ZukunftÂť legen, sodass

du dich darum vorerst nicht zu kĂźmmern brauchst.

• Das Organsiseren der Zukunft mit Hilfe von Kalendern, Notizen etc. wird ausdrßcklich

nicht drum herum. Vielleicht passiert ja dann

Die Randomdudes haben eine interessante Ansicht, was die Zukunft anbelangt. Was ihre eigene ÂŤentfernte ZukunftÂť wohl bringen mag?  randomdudes@amiv.ethz.ch

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amiv kontakt Air Flow Consulting


Kontakt

Vorwort zur Kontakt David Ammann Die AMIV Kontakt.12 findet dieses Jahr zum zwĂślften Male und einmal mehr in enger Zusammenarbeit mit dem OBIS, dem Fachverein der MTECStudierenden, statt. Die Anforderungen an die diesjährige Messe sind bzw. waren, bedingt durch die Erfolge der vergangenen Messen, sowie des sich zum ersten Mal aus so vielen Personen zusammensetzende Organisationskomitees, sehr hoch. Dennoch wollten wir auf dem Fundament eben dieser Erfolge aufbauen und unsere Position als bedeutende Job-Messe der ETH ZĂźrich festigen. Ăœber vierzig Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen finden sich auch dieses Jahr in den Hallen des Maschinenlabors wieder, um dich von ihren Qualitäten und interessanten Stellenangeboten zu Ăźberzeugen. Nutze diese Chance, um Kontakte mit der Industrie zu knĂźpfen, Informationen zu sammeln oder einfach einen Ăœberblick Ăźber potentielle Arbeitgeber zu erhalten. Wie in den letzten Jahren, stehen wieder verschiedene Punkte auf dem Programm, welche deinen Besuch an der AMIV Kontakt.12 so angenehm und informativ wie mĂśglich zu gestalten sollen. Einerseits hast du die MĂśglichkeit, dich im Vorfeld mit unserem Rahmenprogramm auf die Messe vorzubereiten. An diesen Vorträgen kannst du dich beispielsweise Ăźber Ăźbliche Ingenieursgehälter oder die Vor- und Nachteile unterschiedlicher FirmengrĂśssen informieren. Des Weiteren werden dieses Jahr wieder MessefĂźhrungen angeboten, welche es dir erlauben, in kĂźrzester Zeit

einen groben Ăœberblick Ăźber die anwesenden Firmen zu erhalten. Ebenfalls wurde das Konzept der Schnuppertage aus den letzten Jahren Ăźbernommen und so laden zahlreiche Firmen dazu ein, sie an einem Tag in ihrem Betrieb zu besuchen. An diesem Schnuppertag lernst du das Umfeld der Firma kennen und kannst dir so ein genaueres Bild Ăźber deinen allfälligen zukĂźnftigen Arbeitsgeber verschaffen. Die Firmenvertreter freuen sich auf deine Anmeldung an ihrem Stand. Neu dieses Jahr sind die Spezialseiten fĂźr die Kontakt im blitz 01. Auf den nachfolgenden Seiten findest du nochmals zusammengefasst alle wichtigen Informationen zur Messe, mĂśgliche Tätigkeiten im Berufsleben und was alles zu einer guten Bewerbung gehĂśrt. Wir mĂśchten dich dazu ermutigen, dass du schon frĂźh damit beginnst, dich mit deinen Berufsperspektiven auseinanderzusetzen. Je frĂźher du deinen Traum-Arbeitsgeber findest und mit ihm in Kontakt trittst, desto leichter kriegst du eine Anstellung nach deinem Abschluss. Die AMIV Kontakt.12 bietet dir dazu die ideale Gelegenheit. An dieser Stelle mĂśchte ich auch dem AMIV Kontakt.12 Organisationkomitee fĂźr sein grosses Engagement und die gute Teamarbeit danken. Es hat Spass gemacht, mit einem solch motivierten und selbständigen Team neue Ideen zu verwirklichen, Altbewährtes zu verbessern und eine solide Grundlage fĂźr kommende Organisationskomitees zu etablieren. David ist der Präsident des Organisationkomitees der AMIV Kontakt.12.  kontakt@amiv.ethz.ch

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Kontakt

How to Kontakt Jonas Mßller Wie organisiert man eigentlich eine AMIV Kontakt Messe?, wurde ich gefragt, als wir gerade damit begonnen hatten, die AMIV Kontakt.12 zu planen. Eine Frage, die ich trotz – oder gerade wegen – der vierjährigen Erfahrung nicht so einfach beantworten konnte. Denn schliesslich waren die vier AMIV Kontakt Messen nicht identisch und die Organisation jedes Jahr etwas anders. Aber was ist das Rßckgrat der AMIV Kontakt Organisation, was ist im Kern geblieben? Der erste Rßckenwirbel einer erfolgreichen Organisation ist ein voll motiviertes Team mit einem engagierten Präsidenten. Selbst im Jahr 2009 waren wir dank einem grandiosen Team erfolgreich. Franzi U., die Präsidentin von damals, sagt: Trotz wirtschaftlichem Krisenjahr war die Kontakt.09 ein Erfolg. Die Studenten und Studentinnen konnten neben den altbekannten grossen Firmen und Konzernen auch neue kleinere potentielle Arbeitgeber, z.B. ETH Spin-offs, kennen lernen. Der zweite Wirbel ist das IT-Backend: Unser Customer Relationship Management Tool (CRM) in Kombination mit unserer Website und dem AMIV Wiki. Je mehr Arbeitsschritte automatisiert und dokumentiert sind, desto mehr Zeit bleibt fßr die wirkliche Organisation. Mittlerweile haben wir ßber Sugar-CRM Zugriff auf die Daten von 388 Firmen. Das ermÜglicht uns, schnell und einfach Telefonate und E-MailVerkehr zu fßhren, sowie in Kombination mit der AMIV Kontakt Website Bestellungen fßr die Messe auszufßhren. Eine echte Erleichterung, wenn ich an die Anfänge im Jahre 2008 denke.

Ein solides Design fßr unser Produkt ist der dritte Rßckenwirbel. Mit ihm steht und fällt der professionelle Auftritt und eine gute Atmosphäre an der Messe selbst. Steht das Team, die IT und das Design, beginnt erst die richtige Organisation: Jetzt heisst es, die Stände fßr die zwei Messetage zu fßllen. In dieser Aquirierungsphase hat das Firmenbetreuungs-Team alle Hände voll zu tun. Hauptsächlich mit Telefonieren und E-Mails versenden, die alle dazu dienen, jeden Messeplatz zu besetzen. Eine echte Knochenarbeit, die sich aber fßr euch und den AMIV lohnt, denn nur so kann die Messe stattfinden. Der diesjährige Präsident des OKs, David A., beschreibt es so: Die besondere Atmosphäre und das geschäftige Treiben an den Messetagen, hauchen der sonst eher kalten Maschinenhalle neues Leben ein. Sind alle Plätze voll, geht es an daran, den Ablauf und alles rund um die Messe zu organisieren. Jetzt drängt die Zeit und alles sollte gleichzeitig geschehen: Der Druck des Messefßhrers, das Rahmenprogramm und Werbeaktionen verschlingen die meiste Energie und Zeit unseres Teams. Doch irgendwie ist am 15. und 16. Oktober alles geschafft und die Sorgen und Probleme der letzten Monate schnell vergessen. Das Resultat lässt sich sehen und zufriedene Studenten und Aussteller sind der Lohn fßr die harte Arbeit. Nach einem dreiviertel Jahr Arbeit wird man mit dem Wissen belohnt, seinen Mitstudenten womÜglich zu ihrer Traumstelle verholfen zu haben, sagt David A. Und damit hat er vollkommen recht. Jonas gehÜrt zu den älteren Semestern im Kontakt OK, aber noch lange nicht zum alten Eisen.  kontakt@amiv.ethz.ch


Kontakt

Was bringt mir die Messe? Benjamin Staubli Es gibt viele GrĂźnde, weshalb du die AMIV Kontakt.12 besuchen solltest. Vielleicht hast du soeben dein Studium an der ETH begonnen. Dann heissen wir dich hier herzlich willkommen! FĂźr dich bietet unsere Messe die MĂśglichkeit, einen ersten Blick in die Zukunft zu werfen, indem du dir einen Ăœberblick Ăźber die beruflichen MĂśglichkeiten nach dem Studium verschaffst. Das Spektrum ist breiter, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Es reicht von der Kleinmechanik bis zur Schwerindustrie, vom KMU bis zum internationalen Grossunternehmen. Nutze unsere MessefĂźhrungen (Anmeldung auf www.amiv.ch/anmeldung) um neue Firmen zu entdecken! Du wirst dabei von uns in kleinen Gruppen zu den Firmen gefĂźhrt, welche sich dann kurz vorstellen. So bekommst du in kurzer Zeit einen guten Ăœberblick Ăźber die Vielfältige Welt der Ingenieursdisziplinen. Bist du schon etwas weiter im Studium? Dann wird es fĂźr dich konkreter. Sicher hast du bereits einige Ideen, in welche Richtung du dich bewegen willst. Sprich die Firmen an, die dich interessieren und erfahre aus erster Hand, wie sich die Wirklichkeit mit denen Vorstellungen deckt. Viele Unternehmen bieten einen Schnuppertag bei sich an. Nutze diese Chance, um einen tieferen Einblick in das Arbeitsumfeld einer Firma zu erhalten! Der Kon-

takt an der Messe und an einem Schnuppertag gibt dir die einmalige MÜglichkeit, dir ein Bild des anderen zu machen. Eine ideale Vorbereitung, um sich fßr ein Praktikum zu bewerben! Auch fßr Studenten, welche vor dem Berufseintritt stehen, bietet die Messe viele MÜglichkeiten. Im direkten Gespräch mit Firmenvertretern kannst du herausfinden, ob du bei dieser Firma arbeiten mÜchtest, und ob passende Stellen offen sind. Aus welchen Grßnden du auch die Messe besuchst, ein Blick auf das Rahmenprogramm lohnt sich auf jeden Fall! An informativen und interaktiven Veranstaltungen erfährst du unter anderem mehr ßber die Berufswelt der Consultingbranche, wie du am besten mit einer Firma in Kontakt trittst oder welchen Lohn dich im Ingenieursberuf erwartet. Das detaillierte Programm findest du auf unserer Homepage. Nutze die MÜglichkeit, welche dir die Kontakt.12 bietet. Ob du einfach nur vorbei schauen willst, ein Praktikum oder eine Festanstellung suchst – bei uns bist du genau richtig!

Benjamin ist Vorstand im AMIV und arbeitet bereits zum zweiten Mal im Kontakt OK mit.  kontakt@amiv.ethz.ch

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Kontakt

Agenda zur Kontakt AMIV Kontakt.12 Rahmenprogramm

men, welche von regional bis international tätig sind.

Ingenieurssaläre mit dem ETH Career Center und Swiss Engineering Das Gehalt, ein nicht zu unterschätzender Bestandteil des Jobangebots. Doch wie hoch ist ein klassisches Ingenieursgehalt wirklich?

Wo: ML F34 Wann: Freitag, 12. Oktober, ab 16 Uhr Anmeldung: unter www.amiv.ethz.ch/ anmeldung

Wo: ML F34 Wann: Montag, 08. Oktober, ab 17 Uhr Anmeldung: unter www.amiv.ethz.ch/ anmeldung

Consulting – Pride and Prejudice Consultants are the ones that earn a lot of money, travel around all the time and their only work is giving advices. You think this is it?

Wie bereite ich mich auf die Messe vor? Wie nimmst du Kontakt mit der richtigen Stelle oder Person auf, was kommt auf der anderen Seite an? Lass dir vom ETH Career Center einen Einblick geben aus der Sicht eines HR-Verantwortlichen.

Wo: ML F36 Wann: Donnerstag, 11. Oktober, ab 16 Uhr Anmeldung: unter www.amiv.ethz.ch/ anmeldung

Wo: ML F34 Wann: Dienstag, 09. Oktober, ab 17 Uhr Anmeldung: unter www.amiv.ethz.ch/ anmeldung

Die grösste Ingenieursfirmenmesse an der ETH Zürich. Schau vorbei und nimm ersten Kontakt auf mit über 40 verschiedenen Firmen über zwei Tage verteilt auf. Lass dir von arbeitenden Ingenieuren einen Einblick in ihre Arbeit geben und melde dich allenfalls für einen Schnuppertag bei ihrer Firma an.

Interviewtraining Experten des ETH Career Centers kommentieren ein Video mit einer konkreten Interviewsituation, typischen Fragen und kritischen Antworten. Wo: ML F39 Wann: Mittwoch, 10. Oktober, ab 16 Uhr Anmeldung: unter www.amiv.ethz.ch/ anmeldung Auf die Grösse kommt es an Stelle deine Fragen zu sämtlichen Vorund Nachteilen als Arbeitnehmer an Fir-

AMIV Kontakt.12

Wo: ML Turbinenhalle Wann: Montag und Dienstag, 15. – 16. Oktober, 11.00 bis 17.00 Uhr Anmeldung zu Messeführungen: www. amiv.ch/anmeldung


Bühler hat seinen Sitz in Uzwil und ist der globale Technologiekonzern für effiziente Produktsysteme, Engineeringlösungen und den dazugehörenden Dienstleistungen in der Nahrungsmittelindustrie, in der chemischen Verfahrenstechnik und im Druckguss. Und damit das so bleibt, suchen wir ständig ETH-Absolventen, die mit überdurchschnittlichen Leistungen bei uns Karriere machen wollen. +41 71 955 11 11 oder www.buhlergroup.com


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Studium

Neues aus der EPFL ETH ein bisschen anders Petros Papadopoulos Ecole polytechnique fédérale de Lausanne. Zu Deutsch: ETH Lausanne. Die Schwester der ETHZ in Lausanne. Man hört so einiges über die EPFL, doch wirklich da waren nur die Wenigsten. Diese Kolumne berichtet über die kleinen Dinge, die man über unsere Schwester wissen sollte. Ein Studiengang, der bei beiden Hochschulen absolviert wird. Das Joint-MasterProgramm Nuclear Engineering macht es möglich. Ein Semester EPFL, ein Semester ETH und ein Diplom von beiden Hochschulen, was will man mehr? Als ich mich damals für das MasterProgramm eingeschrieben habe, war mir nicht klar, auf was ich mich wirklich einlasse. Man dürfte meinen, dass ETH gleich ETH sein sollte, oder etwa nicht? Die Anmeldung selbst wurde zu einem einzigen Fiasko. Als Student der ETH Zürich war ich im Besitz einer ETH-Legitimationskarte. Das hindert die ETH nicht daran, mir eine neue zuzuschicken, mit einem ausserordentlichen Begleitbrief: «Wir haben Ihnen aus Versehen eine neue ETH-Karte zugeschickt…» Gut, ein kleiner Fehler in der Bürokratie, soll vorkommen. Mitte Ende Juli fing ich an, mir Sorgen zu machen, da ich von der EPFL weder Post noch E-Mail erhalten hatte. Die ETH hatte mir bis dahin schon die Immatrikulationsbestätigung und den Willkommensbrief zukommen lassen. Eine kleine Rückfrage später bei der EPFL, ob da nicht noch was kommen sollte, staunte ich nicht schlecht. Ich hät-

te vieles erwartet, aber ein «Sie sind bei uns nicht im System, wir haben Ihre Daten nicht» garantiert nicht (Anm. des Redakteurs: Registrierungfrist lag schon drei Monate zurück, der Semesterstart liegt zwei Wochen bevor). Während sich ETHZ und EPFL in einem tagelangen E-Mail-Verkehr den schwarzen Peter gegenseitig zusteckten, fragte ich mich, warum ich mir das eigentlich antue. Nach einer Woche mühsamem Hin und Her bin ich doch in den Besitz meiner EPFLZugangsdaten gekommen. Damit konnte ich mich endlich einschreiben und Kurse belegen. Ein kurzer Besuch beim Rektorat an der EPFL vergewisserte mir, dass alles in bester Ordnung sei (bis auf meinen Geburtsort, der scheinbar willkürlich gesetzt wurde) und ich meine Legi am ersten Studientag holen könnte. Am ersten Studientag begab ich mich gemäss Anweisung zum Rektorat, um meine Legi zu beziehen. Das verdutzte Gesicht der netten Dame, wieso ich erst jetzt meine Legi holte, verhiess mir nichts Gutes. Die Frage, ob ich mich rechtzeitig registriert hätte (Anm. des Redakteurs: Registrierungsfrist liegt fünf Monate zurück), brachte mich fast zum Heulen. Glücklicherweise erkannte mich eine der anderen Damen (schliesslich bin ich ihnen so oft auf den Geist gegangen) und vergewisserte mir, dass meine Legi bei ihr bereitliege. Somit wurde ich zum vollwertigen EPFL-Studenten. Was lernen wir aus dieser Geschichte? Obwohl beide Hochschulen die einzigen technischen Universitäten auf Bundesebe-


Studium ne sind, obwohl das Master-Programm fĂźr beide Hochschulen vorgesehen ist und obwohl sie beide auf den gleichen Gebieten unterrichten, bringen sie es nicht fertig, miteinander zu kommunizieren. Ein Hoch auf den RĂśstigraben.

Petros berichtet aus seinem Studium und seinen Erfahrungen an der EPFL, sofern sie ihn noch nicht in den Wahnsinn getrieben haben.  petros@blitz.ethz.ch

Neuer Amateurfunkkurs im HS12 Jetzt schon selber funken! David Krammer Der diesjährige Amateurfunkkurs der Funkbude beginnt am Mittwoch, 3. Oktober 2012 um 17:00 im ETZ K91. Als groĂ&#x;e Neuerung werdet ihr in dieser 5. Ausgabe des Kurses schon selber mit unserer AusrĂźstung funken dĂźrfen! Kurzentschlossene kĂśnnen gerne auch unverbindlich vorbeikommen.

Was ist der Amateurfunkkurs? An den insgesamt 5 Kursabenden bereiten wir euch auf die PrĂźfung des Bundesamts fĂźr Kommunikation (BAKOM) vor, welche ihr braucht, um am Amateurfunk teilnehmen und selber funken zu kĂśnnen. Anschliessend kĂśnnt ihr dann entweder

ein eigenes Rufzeichen beantragen, oder einfach mit unserem Rufzeichen HB9ZZ in unserem Shack auf dem Dach des ETZ funken. Dieses Jahr haben wir den Kurs erneuert, um euch die MĂśglichkeit zu geben, noch schneller in den Amateurfunk einzusteigen und Funkpraxis zu bekommen. Insbesondere wird jeder Teilnehmer schon im Kurs selber funken kĂśnnen. Dazu werden wir extra eine Sondergenehmigung beim BAKOM beantragen. Bei dieser Gelegenheit kĂśnnt ihr verschiedene Betriebsarten und Frequenzen ausprobieren und lernt unseren Elecraft K3 Transceiver, sowie unsere Endstufe und Antennen kennen. Gleichzeitig zeigen wir euch auch, wie ein Funk-

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Studium gespräch in der Regel abläuft und was man sonst noch rund ums Funken wissen muss. Die eigentliche Prßfung des BAKOMs findet voraussichtlich im Januar 2013 an der ETH statt. Studenten am ITET kÜnnen den Kurs, dank unserer Kooperation mit dem IFH, als PPS anrechnen lassen und bekommen fßr die Teilnahme 2 Punkte (bzw. fßr den seit dem Reglement 2012 gßltigen P&S-Bereich). Die Prßfungsteilnahme ist freiwillig, aber bisher haben alle die Prßfung bestanden und die meisten ehemaligen Prßfungsteilnehmer sind nun in der Funkbude aktiv. Es ist auch mÜglich, sich im Selbststudium vorzubereiten. Wir stellen euch das Lehrbuch als PDF und den Prßfungskatalog zur Verfßgung.

Was bietet Amateurfunk? Der Amateurfunk ist sehr vielseitig und erlaubt die Nutzung von Frequenzen (von kHz bis GHz) aus vielen Bändern bei Sendeleistungen von bis zu 1 kW. Neben den klassischen Anwendungen des Amateurfunks wie Morsen (CW) und Sprachfunk (SSB, FM,‌) haben sich viele andere Gebiete etabliert: Digitale Betriebsarten ßber den PC (RTTY, PSK31, Packet Radio, PACTOR, SSTV, ‌), Verbindungen ßber Amateurfunk-Satelliten, Funk ßber UKW-Relais, Mailbox-Systeme, EME (ErdeMond-Erde-Verbindungen durch Reflexion des Signals am Mond) und viele weitere. Eine weitere Besonderheit des Amateurfunks ist es, dass man die Erlaubnis hat, selber Sendegeräte zu bauen, welche das gesamte Frequenzspektrum des Amateurfunks benutzen dßrfen. Mit einer Amateurfunklizenz hat man somit auch bei Selbstbauten deutlich mehr Freiheiten als mit den ßblichen Sendemodulen im 2.4-GHz-Bereich, welche nur mit wenig Leistung senden dßrfen. Fast jedes Wochenende finden Wettbewerbe statt, bei denen es darum geht, so viele Verbindungen wie mÜglich mit Funk-

stationen auf der ganzen Welt zu schaffen. Beim jährlich stattfindenden HelvetiaContest mßssen ausländische Stationen so viele Verbindungen wie mÜglich mit Schweizer Stationen erreichen und bekommen fßr jeden Kanton, aus dem sie eine Station im Log hatten Extrapunkte. In den insgesamt 24 Stunden des Contest erreichen wir in der Regel um die 200 QSOs in SSB. (QSO steht in Funkersprache fßr eine Verbindung mit einer anderen Station); Bei RTTY-Contests knacken wir an einem Wochenende locker die 1100er Marke!

Wo gibt es weitere Informationen, wo meldet man sich an? Mehr Infos zum Amateurfunk allgemein gibt es z.B. auf Wikipedia [1], [2]; Das Kursprogramm findet ihr auf unserer Webseite [3]. Wenn ihr Fragen habt, oder einfach mal unverbindlich die Funkstation besichtigen mĂśchtet, kĂśnnt ihr uns gerne direkt ansprechen. NatĂźrlich steht der Kurs auch Studenten und Mitarbeitern anderer Fachrichtungen offen. Anmelden kĂśnnt ihr euch entweder Ăźber das Kontaktformular auf unserer Webseite, per E-Mail, oder spontan am ersten Kursabend. Quellen: [1] http://en.wikipedia.org/wiki/ Amateur_radio [2] http://de.wikipedia.org/wiki/ Amateurfunkdienst [3] hb9zz.ethz.ch

David Krammer ist Präsident der Funkbude und organisiert mit der ganzen Kommission jedes Semester verschiedene Kurse im Bereich Amateurfunk.  funkbude@amiv.ethz.ch


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Studium

Prüfungsstatistik D-ITET Roger Wallimann bestanden 1. Versuch

bestanden 2. Versuch

nicht bestanden 1. Versuch

95

Basisprüfung

nicht bestanden 2. Versuch

16

60

17

Block 1

17

2

6

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Block 2

5

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Block 3

0%

10%

20%

30%

13 40%

50%

60%

16

36 70%

80%

5 90%

% bestanden Notendurchschnitt ▼

100%

Basisprüfung (188 Studenten) Technische Mechanik Netzwerke und Schaltungen I/II Digitaltechnik Informatik I/II Analysis I/II Lineare Algebra/Komplexe Analysis Physik I

4.07 3.95 3.98 4.24 4.15 4.03 4.01 4.20

59.0% 58.8% 56.6% 66.0% 62.8% 61.4% 59.8% 57.4%

Prüfungsblock 1 (25 Studenten) Diskrete Mathematik Signal- und Systemtheorie I Analysis III Physik II

4.19 4.17 3.82 4.77 4.12

68.0% 88.5% 56.0% 76.9% 60.0%

Prüfungsblock 2 (110 Studenten) Technische Informatik I/II Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik Numerische Methoden

4.45 4.49 4.8 3.98

85.5% 85.5% 87.6% 58.8%

Prüfungsblock 3 (119 Studenten) Signal and System Theory II Felder und Komponenten I/II Halbleiterbauelemente

4.21 4.56 3.98 4.3

65.5% 78.9% 50.0% 72.4%

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Studium

Prüfungsstatistik D-MAVT Roger Wallimann bestanden 1. Versuch

Basisprüfung (R2010) Block 1 (R2010) Block 2 (R2010) Block 1 (R2002) Block 2 (R2002) Block 3 (R2002) Block 4 (R2002)

bestanden 2. Versuch

nicht bestanden 1. Versuch

260

nicht bestanden 2. Versuch

56

3

148

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25

1

215

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3

8

2

1

6

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1

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20%

2 4

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9 0%

3

6 30%

40%

50%

60%

70%

6 2

80%

90%

% bestanden Notendurchschnitt ▼

100%

Basisprüfung (Regl. 2010) (499 Studenten) Maschinenelemente/Innovationsprozess Mechanik I/II Werkstoffe und Fertigung I/II Informatik I Lineare Algebra I/II Analysis I/II Chemie

4.11 4.26 4.15 4.23 4.43 4.39 3.84 3.71

63.3% 69.5% 64.3% 66.9% 70.6% 80.4% 57.3% 42.3%

Prüfungsblock 1 (Regl. 2010) (32 Studenten) Thermodynamik I Dimensionieren I Mechanik III Regelungstechnik I Analysis III

4.45 4.03 4.52 4.55 4.68 4.13

87.5% 62.8% 71.1% 84.1% 80.4% 66.7%

Prüfungsblock 2 (Regl. 2010) (273 Studenten) Thermodynamik II Fluiddynamik I Elektrotechnik I Physik I/II

4.29 4.25 4.34 4.81 4.14

78.8% 73.6% 79.7% 94.0% 70.8%

Prüfungsblock 1 (Regl. 2002) (14 Studenten) Dimensionieren I Mechanik III Elektrotechnik I Analysis III

4.5 4.52 4.55 4.81 4.25

78.3% 71.1% 84.1% 94.0% 76.9%

Prüfungsblock 2 (Regl. 2002) (13 Studenten)

4.01

61.5%


Dimensionieren I Mechanik III Elektrotechnik I Analysis III

4.52 4.55 4.81 4.25

71.1% 84.1% 94.0% Leben 76.9%

PrĂźfungsblock 2 (Regl. 2002) (13 Studenten) Thermodynamik I Regelungstechnik I Physik I

4.01 4.03 4.68 3.87

61.5% 62.8% 80.4% 46.2%

PrĂźfungsblock 3 (Regl. 2002) (87 Studenten) Thermodynamik II Fluiddynamik I Physik II

4.3 4.25 4.34 4.28

81.6% 73.6% 79.7% 76.7%

PrĂźfungsblock 4 (Regl. 2002) (17 Studenten) Fluiddynamik II Thermodynamik III

4.4 4.64 4.04

88.2% 94.4% 72.2%

Die Notendurchschnitte und die Prozentzahlen der einzelnen Vorlesungen beziehen sich auf alle PrĂźfungsteilnehmer, nicht nur jene des D-MAVT.

Upcoming Events AMIV Generalversammlung Die allsemestrige Generalversammlung steht an. Sei dabei und diskutier mit ßber das kommende Jahresbudget, ausserordentliche Mitgliederanträge, Vorstandswahlen und weitere Anträge. Wie ßblich gibt es im Anschluss ein kostenloses Abendessen.

Wo: StuZ² Wann: Mittwoch, 03. Oktober, ab 17 Uhr

 kultur@amiv.ethz.ch

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Leben

Summertime Sadness Christoph 'Chris' Weber Der Gang der Jahreszeiten im Studentenleben – Wie man gute Vorsätze nicht einhält Wir reisen zurĂźck ins FrĂźhlingssemester '12. Die PrĂźfungen sind Ăźberstanden, man hat sich mehr oder weniger erholt und startet nun von Neuem ins nächste Semester. Der ganze PrĂźfungsstress ist schon fast wieder vergessen. Einige Ideen, was man nun besser machen sollte, sind jedoch geblieben. Ich verpasse keine Vorlesungen mehr. Dieses Semester hole ich extra viele Punkte in den GESS-Fächern. Meine Zusammenfassung wird während der ganzen Zeit wachsen und mir eine echte Hilfe in den PrĂźfungen sein. Ein Zeitsprung in die Mitte des Semesters: Der Blitz schreibt Ăźber Kuba – und da wäre ich nun auch gerne. Meine Physikzusammenfassung umfasst bereits 0 Seiten und den Namen des Professors in Fluiddynamik kenne ich nur von den vielen EMails. Warum sich ein Bein ausreissen, die PrĂźfungssession ist ja noch ewig weit weg! Und schon ist es Juni – die mich ablenkenden Studentenparties haben stark abgenommen, doch nun kommt das noch grĂśssere Ăœbel – ein heisser Sommer. Mitte Mai beginnt das Selbststudium. Der innere Schweinehund hält mich jeden Morgen länger im Bett. Aber Nein! Ich muss lernen. Ganz gleich ob sich alle Uni-StudentINNEN nach ihren PrĂźfungen Tag fĂźr Tag in der Badi sonnen.

Die PrĂźfungssession beginnt, meine Physikzusammenfassung ist schon fast fertig und ich fĂźhle mich vĂśllig verwahrlost – und so sehe ich auch aus. Ein Bart wie die Eishockeyspieler am Ende der Play-Offs, soziale Kontake sind spärlich gesät und wirklich vorbereitet fĂźhle ich mich auch nicht. Doch irgendwie bringe ich doch was aufs Blatt. PRĂœFUNGEN VORBEI, endlich Ferien! Es regnet, der Sommer hat sich pĂźnktlich mit der letzten PrĂźfung verabschiedet und ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, was ich mit all der Freizeit anfangen soll. Als ich mich endlich an die Freiheit gewĂśhnt habe, sind die Ferien auch schon vorbei. Und nun bin ich hier, wieder am Anfang des Semesters, mit all den guten Vorsätzen. Den Sommer habe ich schon lange vergessen. Meine unzähligen FlĂźche auf das Schulsystem sind weit, weit weg. Doch den Schwung mitzunehmen ist das Ziel. Erinnert euch und ihr werdet weiterkommen. Bildung ist das, was Ăźbrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat. – Werner Heisenberg, Nobelpreisträger und Physiker (Heisenberg'sche Unschärferelation)

 christoph.t.weber@gmail.com


Leben

Lernen fürs Leben Samuel Gyger «Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir» sagte bereits Seneca, ein römischer Philosoph. Dass dies manchmal auch in der ETH zutrifft, ist dem einen oder anderen Studenten vielleicht bekannt. Manchmal lässt sich dies einfach nicht vermeiden und Zeitverschwendung gibt es im Studium und im späteren Beruf. Doch hin und wieder ergibt sich die Möglichkeit, sich selbst etwas weiter zu bringen. Hin und wieder liest man von sogenannten Metastudien, die einfach hunderte andere Studien zusammenfügen und einen Mittelwert bilden. Hier ein Versuch dies mit den Ratschlägen andere zu machen. Alljährlich gibt es für den Studenten das selbe Problem. Welches GESS-Fach wähle ich? Bekannte einfache Fächer lassen sich nach einer Suche im AMIV/VIS-Forum schnell finden. Schon lange entstehen Threads zu «Schoggi»-Vorlesungen. Für alle Illusionisten, die noch an gute GESSVorlesungen glauben, einfach mal ein interessantes GESS-Fach wählen und den Technik-Fokus verlassen. Goethe sagt, man könne die eigene Sprache nur durch das Beherrschen einer Fremdsprache verstehen. Was für ein guter Grund, die eigenen Französisch-Sprachkenntnisse im Sprachenzentrum zu verbessern oder sich an eine komplett neue Sprache (z. B. Chinesisch) zu wagen! Jeder Mensch ist anders, dies lernt man bereits als Kind. Irgendwie vergisst der eine oder andere dies dann in der Anwendung. Darum empfiehlt es sich, etwas in die Psychologie zu schnuppern. Wissen

über Persönlichkeitstypen und Kommunikation hilft Privat und im Beruf. (Literatur z. B. «Miteinander Reden» 1-3, Schulz von Thun) Als Student liest man entweder zu wenig oder kauft zu viele Bücher. Ein dritter Weg ist die Bibliothek. Wer noch nicht dort war, trotz Internet bieten sich hin und wieder Bücher an. Viele Studenten haben ihr Wissen im Kopf. Ein eigenes Projekt zu realisieren stellt uns vor neue Herausforderungen. Doch da gibt es Abhilfe: Im Bastli etwas Kleines für sich selbst realisieren. Einmal eine Uhr von Vetinari bauen, eine RGBLampe, die die Abfahrtszeit deiner Tram farblich darstellt oder vielleicht die Theorie der Analysis-Vorlesung anwenden? Programmieren wird heutzutage in jedem Studiengang gelehrt. Die Anwendung beschränkt sich jedoch meist auf unrealistische Aufgabenstellungen. Abhilfe schafft zum Beispiel die OpenSource-Welt, in der tausende Projekte auf deine Mithilfe warten. Vermisst du etwas auf deinem Smartphone? Starte doch ein Projekt, motiviere ein paar Mitstudenten. Lerne das Gelernte anzuwenden und die Stolpersteine im Real Life so früh wie möglich zu entdecken. Finde Meinungen, die du vertrittst und über die du diskutieren kannst. Umgib dich mit Leuten, die anders denken als du, lerne damit umzugehen und davon zu profitieren. Andere Kulturen, andere Sitten. Um sie kennen zu lernen muss man weg. Die Mobilitätsstelle hilft dir dabei (http://www. mobilitaet.ethz.ch/). In anderen Ländern findet man die Unterkünfte oft am Campus, daraus entwi-

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EESTEC ckeln sich manchmal engere Verbindungen zur Uni und den Studentenaktivitäten. Wir haben zwar keine Wohnungen am Campus, aber im AMIV und den vielen anderen Kommissionen gibt es fßr jeden Nerd und jeden Hipster einen Platz Organisation, Kommunikation oder anderes zu lernen.

Und fĂźr all die, die vom Uni-Programm sowieso voll ausgelastet sind und die restliche Zeit chillen wollen, don't worry, es gibt dafĂźr keine bessere Zeit als jetzt. (Ausnahme: Die Zeit vor dem Schuleintritt.)

 samuel@blitz.ethz.ch

jLC Antwerpen – Plone Workshop Ăœber die ersten Gehversuche eines LC Ismail Morgenegg Vom 07.07-14.07.2012 fand der IT Workshop in Antwerpen statt. Der erste Workshop organisiert vom junior LC Antwerpen. In erster Linie nahm ich dort Teil um ein paar Freunde wieder zu sehen. Un-

ter anderem Eugen aus Zagreb, Katarzyna aus Krakow und Ariane aus Tampere. Ich wusste also nicht genau was mich erwartete. Per Anhalter reiste ich von ZĂźrich nach BrĂźssel und nahm anschliessend den


EESTEC Zug nach Antwerpen. So reist man gßnstig :). Im Gepäck hatte ich auch meinen BlockRocker, eine mobile Musikbox. Wie ich genau zurßck reisen wßrde wusste ich noch nicht. Das erste was mir auffiel war, dass das Hostel mitten in der Stadt war. Sehr schÜn. In Zimmern mit jeweils drei Betten wurden die 13 Teilnehmer untergebracht. Vier Frauen, neun Männer. Den ersten Abend verbrachten wir relativ gelassen in einer Bar und wurden das erste mal in die belgische Bierkultur eingeweiht, die unglaublich vielfältig ist.

Am nächsten morgen wurden wir in den Workshop eingeweiht. Der Bunker in dem wir programmieren wßrden sei nicht weit, was eine 40 minßtige Busfahrt quer durch die Stadt bedeutete. Ein alter Bunker aus dem kalten Krieg, der als Studenten-Party Raum umgenutzt wird diente uns fßr diese Woche als Aufenthaltsort. Wir wurden in Plone, der Plattform auf der die eestec.net Webseite läuft, eingewiesen und in Phyton, der Sprache in der sie geschrieben ist. Danach war jeder frei sich eine Arbeit je nach kÜnnen aus zu suchen. Ich beschäftigte mich mit Phyton und arbeitete mich schritt fßr schritt durch eine Einfßhrung durch. Andere versiertere Teilnehmer programmierten die neue Webseite fßr EESTEC oder bauten an Plone weiter. Und wiederum andere beschäftigte sich mit Photoshop, was

absolut nichts mit dem Workshop zu tun hatte. :D Nebst dem tranken wir viel Bier. Sehr viel Bier. Bis zu 14% starkes Bier. Das ist Belgien. Und das wechselhafte Wetter. Innerhalb von fßnf Minuten wechselte das Wetter von sonnig und heiss zu regnerisch und kalt. Sehr gewÜhnungsbedßrftig. Die Pubreally am Dienstag war toll. Belgier trinken hauptsächlich Bier. Denn nicht mal der Barkeeper konnte uns anständige Drinks mixen. :) So gab es halt hauptsächlich Shots. Und die erste Teilnehmerin die nach Hause getragen werden musste. Mittwoch Abend verbrachten wir mit einem gemßtlichen Feuer und Musik vor dem Bunker. Feine Liqueure, Vodka-Shots in Bier und ein shot contest taten den Rest‌ Donnerstag verbrachten wir in einem Club und am Freitag war international Night. Nur so viel dazu. Noch vor Mitternacht konnten vier von vier Organisatoren nicht mehr stehen. :D Alles in allem eine beachtliche Leistung die das kleine LC Antwerpen vollbracht hat. Weiter so!

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EESTEC

LC Athen – Greece Me Up – Summer-Exchange Bericht Ismail Morgenegg Eine Woche Erholung in Griechenland – Oder wie man sich auch fßr Prßfungen vorbereiten kann. Vom 24.07-30.07.2012 fand der Summer Exchange von EESTEC LC Athen statt. Diesmal in Thessaloniki. Ich reiste einen Tag frßher an, da mich das weniger kostete. Per Anhalten von Zßrich nach Milano, flog ich von dort nach Thessaloniki. 37 Grad erwarteten mich in Griechenland. Eine willkommene Abwechslung zum regnerischen July in der Schweiz. Ein wenig Sonne tanken vor den Prßfungen, das war mein Plan. Ich wurde im Hostel erwartet von Elisa, einer der Organisatoren. Die erste Nacht wßrde ich gemeinsam mit ein paar anderen EESTECers bei Ihr zu Hause verbringen. Unglaublich wie heiss Griechenland war. Bis zu 38 Grad wurde es. Und selbst in der Nacht war es kaum aus zu halten. Die ersten drei Nächte wßrden wir in Thessaloniki bleiben, die anderen drei als international motivational weekend auf einem Camping-Platz am Meer. SchÜne Aussichten. Wir lernten die Halara-Time kenne, was ungefähr der spanischen Siesta gleichkommt. Sprich, nur die Ruhe, eins nach dem anderen und bloss nicht hetzen. Wir schauten uns die Stadt an, trotz der unerträglichen Hitze, hängten am Meer ab, leider ohne Strand, und assen in verschiedenen Restaurants. Abends dann lernten wir das erste mal die griechische Art des Ausgangs kennen. Als Gruppe machten wir uns auf den Weg und fragten von Bar

zu Bar nach den Preisen, bis wir ein gutes Angebot erhielten. Dort feierten wir dann bis in die Nacht hinein. :) Am dritten und letzten Abend in Thessaloniki wurde die International Night organisiert. Nebst vielen internationalen Gerichten gab es noch viel mehr zu trinken. Natßrlich war der schweizer Absinth das stärkste Getränk vor Ort und die Teilnehmer hatten mich danach noch viel lieber. :D Am nächsten Morgen machten wir uns per Bus auf den Weg zum Campingplatz. Mit insgesamt 130 EESTECern war das motivational weekend sehr gut besucht. An einem wunderschÜnen Strand verbrachten wir die nächsten drei Tage. Ich holte mir eine schÜne Bräune und viele neue Freunde. Gefeiert wurde erst um 4 Uhr morgens bis nach Sonnenaufgang. Unglaublich. :D Durch den Tag lagen wir nur am Strand und schwitzen vor uns hin. Oder spielten EESTEC typische Gruppenspiele, die bei allen Strandgängern Aufmerksamkeit erregten. Ich denke die Fotos sagen alles. :) Alles in allem eine super Zeit und eine gute Gelegenheit dem Prßfungsstress zu entkommen.

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EESTEC

LC Budapest – TANDEM Ismail Morgenegg Ein kurzer Einblick in einen spannenden EESTEC Workshop in Budapest zum Thema Kinect Programmierung. Die letzte Prßfung am Samstag und dann direkt in den Flieger. Wiso auch nicht. Es ist ja Ferien Zeit! Am Samstag, 25. August, sass ich kurz nach der Prßfung schon im Flieger nach Budapest. Ein spannender Workshop mit dem Titel TANDEM rief nach mir. So genau wusste ich nicht was mich erwartet, nur dass ich mit einem Tag Verspätung anreisen wßrde. Das Wochenende verbrachten wir in Balaton, einem bekannten Ausflugsort in Ungarn. Dort lernten wir uns kennen und bekamen eine Einfßhrung in den akademischen Teil. Der Workshop wurde zusammen mit Design-Studenten organisiert. Also ein wenig interdisziplinärer als gewohnt. Am Sonntag Abend reisten wir zurßck nach Budapest und bezogen ein sehr zentral gelegenes Hostel, mitten in der Stadt. Was fßr ein Luxus. Später am Abend fand schon das erste Sightseeing statt. Ein schÜner Abend. Von Montag bis Freitag hiess es durch den Tag mehr oder weniger sich mit C#, VisualBasic und Kinect zu beschäftigen. In Teams mit jeweils zwei Ingenieuren und einem Design-Studenten mussten Ideen erarbeitet und umgesetzt werden. In sechs Halbtagen musste ein präsentationsreifes Programm geschrieben sein, ein ziemlich enthusiastisches Vorhaben. Erstaunlicherweise kamen ziemlich durchdachte und funktionierende Programme heraus. Ein Team programmierte einen 3D-Scanner um Kopfmodelle zu erstellen. Ein ande-

res Team programmierte einen virtuellen Kleiderschrank. Unser Team konstruierte einen virtuellen Chatraum, in dem man via Skype Telefonate fßhren kann. Und es funktionierte sogar! Neben dem akademischen Teil wurde uns ein vielfältiges Nebenprogramm geboten. Nebst vielem Sightseeing, Budapest ist ein der schÜnsten Städte weltweit, wurde eine Cityreally durchgefßhrt mit ziemlich verrßckten Aufgaben. z.B. musste man als Gruppe eine Flasche Champagner in der Toilette eines Fast-Food Restaurants trinken. Dies endete zumindest fßr unsere Gruppe in einem wßtenden Filialleiter, der uns rausschmiss. :D Sowas kann schon mal passieren mit EESTEC. Ausserdem verbrachten wir einen Morgen an einem See inklusive Massageservice. Was fßr eine Wohltat!!! Nebst einer Pubreally, an die ich mich nur schwer erinneren kann (warum wohl?), waren wir jeden Abend unterwegs und gingen gemeinsam aus. Unter anderem waren wir im grÜssten Thermalbad Europas, und in einigen Clubs, inklusive HappyHours. Doch der Beste Teil des Workshops war, diese verrßckten, lieben Teilnehmer und Organisatoren kennen zu lernen. Ein grosses DankeschÜn fßr diese tolle Erfahrungen.

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Unterhaltung

Bimaru Lucas Eicher LÜse das vorgegebene Bimaru unter folgenden Voraussetzungen: • Die Nummer am Ende jeder Zeile oder Spalte zeigt an, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. • Schiffe dßrfen sich nicht berßhren, weder horizontal oder vertikal, noch diagonal. Das heisst, jedes Schiff ist vollständig von Wasser umgeben – es sei denn, es liegt am Rand. Schiffe

 lucas@blitz.ethz.ch

Mittel

Schwer


Unterhaltung

Suriza Lucas Eicher Verbinde die Punkte mit einer geschlossenen Linie unter folgenden Voraussetzungen: • Es gibt keine Kreuzungen, Verzweigungen oder freie Enden. • Jede Zahl bestimmt die genaue Anzahl der Linien um das entsprechende Quadrätchen herum. Es gibt keine Einschränkungen für die Quadrätchen ohne Zahlen. • Es müssen nicht alle Punkte Teil der geschlossenen Linie sein.

Sudoku Lucas Eicher In einigen Feldern sind schon zu Beginn Ziffern (1 bis 9) eingetragen. Das Puzzle muss nun so vervollständigt werden, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem der neun Unterquadrate jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal vorkommt. Mittel Mittel

1 7

SchwerSchwer

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Lösungen Lucas Eicher Suriza

Bimaru Mittel

Druck SPOD Universitätsstrasse 6, CAB E11 8092 Zürich Herausgeber AMIV an der ETH Universitätsstrasse 6, CAB E37 8092 Zürich

Schwer

Redaktion AMIV Blitz Redaktion Universitätsstrasse 6, CAB E37 8092 Zürich 044 632 49 42 info@blitz.ethz.ch 80-57456-8 (PC)

Redaktionsleitung Petros Papadopulos Layout Alen Mujkanovic Quästor Andreas Ritter n&m’s (Comics) Nik Ritzmann & Michael Grob


Gutes Arbeitsklima inbegriffen.

Basis unserer Zusammenarbeit sind gegenseitiger Respekt, Vertrauen, Offenheit und Kollegialität. Bei uns fühlen Sie sich wohl.

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Die PDF Tools AG ist eine weltweit führende Herstellerin von Softwarelösungen und Programmierkomponenten für die PDF und PDF/A Erzeugung, Bearbeitung, Wiedergabe und Archivierung. Die Firma bedient mehr als 4000 Kunden in 60 Ländern und baut ihre internationale Marktstellung kontinuierlich aus. Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir

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Sie sind eine engagierte, kontaktfreudige und methodische Persönlichkeit, verfügen über einen höheren Ausbildungsabschluss (MSc./PhD) in Informatik oder Elektrotechnik und verfügen über profunde konzeptionelle Kenntnisse mindestens einer modernen objektorientierten Programmiersprache, der Entwurfsmuster und Algorithmen. Fühlen Sie sich angesprochen? Teilen Sie mit uns die Leidenschaft, Probleme, die vom Markt gestellt werden, mit zuverlässigen Softwareprodukten und Service zu lösen? Dann wird Ihnen eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe in einer dynamischen, international tätigen Unternehmung in topmodernen Büros an verkehrsgünstiger Lage im Zürcher Unterland geboten. Flexible Arbeitszeiten, Förderung der beruflichen Weiterbildung und ausgezeichnete Leistungen runden das Angebot ab. Dr. Hans Bärfuss freut sich auf Ihren Anruf oder auf die Zustellung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an hans.baerfuss@pdf-tools.com.

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Der blitz ist die Fachzeitschrift des AMIV an der ETH und hat eine Leserschaft von gut 3000 zukünftigen Ingenieuren.

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