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Antoanetta Marinov Auswahl von Arbeiten aus den Jahren 2005 - 2016


Antoanetta Marinov Schulzestrasse 1-2, 13187 Berlin +49-(0)30- 49905300 +49 -(0)176 27782104 antomarinov@gmail.com www.antomarinov.de


AKTUELL


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

Give

Valuable

Take

Statement in form of a diagramm. Digital Druck, 15 x 20 cm, 2015.

Not Valuable


O.T. (Tavolo Musica), Video, 20 sec. loop. 2014


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

Alle Seiten, die mich nicht interessieren, weg. Courtesy Daniela Baldelli, Markus Lichti. Zeitschrift vom Sammler an den Sammler zur端ckgesendet einmal, dass die K端nstlerin, die f端r sie unrelevanten Teile davon entfernt hat. 2015


Der Klang der Dinge Sehen, fassen und benutzen - so begegnen wir unseren Alltagsgegenständen. Die Arbeit von Antoanetta Marinov entlockt ihnen eine andere Dimension: Ihren Klang. Ein Schlag versetzt sie in Schwingung. Gefäße sind nicht nur Objekte, sie sind Volumen, die sich zum klingen bringen lassen. Die Künstlerin hat die Alltagsgegenstände zu einem Stillleben arrangiert. Gemalte Stillleben verknüpften im 17. Jahrhundert Zeitlichkeit und Ewigkeit in einem höchst diesseitigen Moment. Der Zauber der kurzen Videoarbeit besteht in der Einfachheit der Geste, mit der Marinov die Alltäglichkeit der Gegenstände aussetzt und sie durch ihren Klang lebendig macht. Ihr Werk durchzieht der Charme einfacher Gesten. Ganz gewöhnliche Gegenstände werden einen Moment lang besonders, bis sie wieder gewöhnlich werden. Das können Blätter aus dem zusammen gewehten Laub an der Strasse sein, verlorene kleine Plastikobjekte oder Stöcke. Sie liest sie auf um sie in eine Gabe zu verwandeln. Es geht dabei nicht um eine symbolische Aufladung, gar Fetichisierung der Dinge, sondern allein um die Gesten des Gebens und des Nehmens. Was die Gegenstände in ihren Straßenaktionen wie in der Videoarbeit aufleuchten lässt ist der Kontakt. Es geht weder um ihren Tauschwert noch Gebrauchswert. Sie sind das Medium einer kurzen Berührung ohne jede Verbindlichkeit über diesen hellen Moment hinaus und Zeugen dieses Akts. Pressetext der Ausstellung „Equivalences“ in Rinomina, Paris. Ines Lindner, 2016.


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

Jacques Deridda, De la Gramatologie.


So viele Jahre und sie sehen immer noch so aus. Courtesy Susanne Wagner. Die Sterne werden einzeln verkauft. Der Sammler bestimmt wieviele davon auf das Blatt kommen. Serie von Zeichnungen realisiert auf Anfrage. Kurkuma und Graphit auf Papier, variable GrĂśĂ&#x;e.


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

I.C.H.B.I.N. - Ein Ritual, Marianenplatz, Berlin, 2014. Verschiedene Materialien, variable Größe. Das Publikum wird eingeladen, ein Säckchen Erde zu kaufen und die beschriebene Handlung durchzuführen: Die rote Erde auf die Hand nehmen, nach oben schauen, die Erde nach oben werfen und dabei sagen: Ich bin.


Sky-puzzle in Objects in a Room, Kunstraum Bethanien, 2014. Puzzelteile eines Fotos vom Himmel, lackiertes Holz. Variable GrĂśĂ&#x;e.


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

Das Kontor Das Kontor der Weberei wird zu Antoanetta Marinovs Studio. Dort platziert sie ein raumgreifendes Transparent mit dem Satz „Jonas, es tut mir Leid.“ Der historische Raum erhält dadurch eine Neubesetzung. Ein privates Zugeständnis wird öffentlich bekannt und zu einer allgemeingültigen, jeden betreffenden und betroffen machenden Aussage. In dem Raum handelt die Künstlerin mit Gefühlen und Werten. Auf einer Ablage liegt zerschnittene Kleidung, die in kleinen Stücken in braunem Papier aufbewahrt und zum Verkauf angeboten wird. Der Name der Künstlerin und „Pieces of mine, each 5 EUR“ sind auf der Verpackung zu lesen. Weitere, mit einer Schreibmaschine getippte, stichwortartige Beschreibungen verleihen den Stofffragmenten einen „archivalen, wenn nicht gar reliquiaren Charakter“, so Antoanetta Marinov. Als nächstes finden wir einen Bereich mit unterschiedlich großen handlichen Steinen. Die beiliegende Anleitung beschreibt, wie die Steine mit Gefühlen wie Glück, Liebe, Lust, Neid, Gier, Hoffnung, Wut etc. aufgeladen werden können. Die Wertigkeiten dieser Gefühle werden ermittelt, indem die ausgesuchten Steine gewogen werden. Die Eintragung in eine Liste macht die Resultate für alle einsehbar. Die zur Verfügung gestellte analoge Waage gehört ebenso wie die benutzte Schreibmaschine zum Bestand des Museumsraums; diese und weitere alte Museumsstücke bindet Antoanetta Marinov in ihre Arbeit ein. Im Museumshof sind eine Zinkwanne und ein Spiegel angebracht. Die musealen Requisiten werden Stationen ihres Rituals „Again“, durch das die Künstlerin das Publikum führt. Jeder kann sich von ungewollten Gefühlen trennen, indem in den Spiegel geschaut und „Thank you!“ gesprochen und dann ein symbolischer Stein in die Wanne geworfen wird. Dieser „ritualistische Parcours“ wird durch das Angebot „Drink the water of courage and hope!“ affirmativ abgeschlossen. Bärbel Möllmann, 2015


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

Rechts Links, Schöppingen - Minden, 2015. .“.. Der Ausblick auf die niedrige Steinmauer auf dem Platz am Künstlerdorf war erster Impulsgeber. „Mauern beunruhigen mich“, sagt Marinov. „Sie sind Sinnbild persönlicher Erfahrungen und schlechter Nachrichten in den Medien.“ Doch anderseits auch positiv behaftet. „Muretto“, das italienische Wort ihrer Muttersprache übersetzt sie mit „Mäuerchen“, ein Treffpunkt für Verabredungen und Gespräche. Die Symbiose dieser Gegensätze ermögliche den Dialog. Mauern gerieten ins Schwanken. Es gäbe Parallelen zwischen den Künstlern und den Flüchtlingen im Ort, findet Marinov: Beide seien Gäste der Gemeinde; die einen eingeladen, die anderen angekommen. „Links und rechts der Mauer“, nennt sie das: gleich und doch anders. „Links“ und „rechts“ steht auch in großen Lettern auf dem vorderen Rahmen des Holzgestells, das Antoanetta Marinov vor sich trägt. Einem ursprünglichen ‚Bauchladen’ ähnlich, befestigt mit einem Gurt, der quer über beide Schultern gelegt ist. Doch dieses Wort mag die Künstlerin nicht. Das klinge nach Kommerz, es ginge nicht um Geld. „Ich nenne es mein ‚tragbares Display.“ Die Künstlerin möchte tauschen. Seit vergangenem Wochenende wandert sie auf den Wegen oder hockt auf dem schmalen Mäuerchen und wartet. Auf Begegnungen mit Menschen, die inne halten und sich Zeit nehmen möchten. Sich auf ihr Projekt einlassen wollen. „Wählen sie aus dem rechten Kasten ein Objekt aus, das ihnen zusagt“, bittet sie ältere Herren, neugierige Mädchen, Paare oder Flüchtlinge. „Beladen sie den Gegenstand mit einem negativen Gedanken, der sie belastet.“ Das Utensil wandert anschließend in ein schwarzes Holzkästchen und Marinov verspricht: „Ich kümmere mich um Ihre Sorge.“ Wie genau, verrät sie nicht. Nun ein Griff in die linke Seite. Wieder fällt die Wahl auf ein Fundstück. Ein positiver Gedanke. „Was wünschen sie sich?“ Lautlos fließen Hoffnungen und Träume in Feder, Stein oder Plastikteil. Diesmal bleibt das Objekt als Erinnerung im Besitz des Wünschenden. Und der Obolus? Nein, Geld verlangt Marinov nicht in ihrem Projekt. Trotzdem bittet sie um eine Gabe. Wörter, Sätze, Gedichte, Gedanken – von den Menschen anonym niedergeschrieben in einem linierten Schulheft. „Das ist mein Geschenk“, sagt sie. „Ich lese es erst am Abend und freue mich den ganzen Tag darauf.“„ Sabine Sitte, 2015.


Details aus dem Ritual Rechts Links als durchgeführt im städtischen Raum Schöppingen und Minden. Zwei beschriftete tragbare weisse Boxen, Fundobjekte, Papier, schwarzes Box.


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO


I search for the artistic matter working with things and situations in sight and at hand. I ask where it is, where it starts and where it ends. What I am to move to make it visible.


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO


Magic Wands Tisch, Silberdecke, Äste. Variable Größe 2012 Ausstellungsansicht, Arte Laguna, Bacini dell‘Arsenale, Venedig


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Magic Wands Tisch, Silberdecke, Äste. Variable Größe 2012 Ausstellungsansicht, Arte Laguna, Bacini dell‘Arsenale, Venedig


Magic Wands Tisch, Silberdecke, Äste. Variable Größe 2012 Detail


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Magic Wand # 213, Courtesy Jimmie Durham; # 70. Gefundene Ă„ste, nummeriert. Fortlaufend seit 2008.


Magic Wands Tragbaren Display, Ă„ste. Kunstmesse ABC, Berlin, 2015 Installation, Tisch, Silberfolie, Ă„ste. Viktoria Platz Karlsruhe, 2008.


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Give & Take In which the artist insists on the value of giving. As an artist I commit myself to work at the Give & Take. Working at it is focussing on a constructive way of being together in the world. In 2005, I proposed the installation of a Geschenker (English ‘gift-giver’) to the City of Freiburg. It would consist of a rectangular, hollow massive frame in which to put in and take things out. It was designed to be a monument to exchange – a small scaled monument accessible to everyone. The idea of a Gift-giver as a proposal for a piece of public art within a new urban neighbourhood arose from some of my thoughts at the time about the role of the artist. I considered the artist to occupy a space between taking from the world and giving back to it. Who is speaking when the artist is speaking remains a central question to me. In 2011, I returned to the Gift-giver and created the first Give & Take: a wooden shelf unit. I installed it down the street in front of my studio. From my studio window, I was able to see innumerable materials entering and exiting the shelf. I observed people approaching the shelf to see what was inside. Some put things in, others took things out; some people met in front and talked to each other. Flyers were pinned on it. The Give & Take turned out to be a new station for social communication. We give and take all of the time. The shelf visualizes the phenomenon making it tangible. As an artist, I commit myself to work on Give & Take. In 2014, I proposed the commission to the City of Bocholt. Historically, this city on the border between Germany and Holland is used to daily contact between different languages and practices. On my first visit, I was struck by seeing people of 80 different ethnicities living in the restricted space of a small town. Give & Take is currently installed in four locations at different corners of the city. They were built at a technical college attended by international students.


Give & Take - Art Tauschschrank als installiert bei der Kunstmesse Berliner Liste, 2015 Holz, eingravierte Schrift.


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Give & Take Tauschschrank als installiert im รถffentlichen Raum, Berlin, 2011 Holz, Schrift.


Give & Take Tauschschrank als installiert beim Textilmuseum, Bocholt , 2014 Holz, eingravierte Schrift.


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Give & Take In der freien Marktwirtschaft regelt sich der Preis über Angebot und Nachfrage. Das gilt auch für Kunstobjekte - obwohl Kunst nicht eine Ware ist wie alle anderen. Die Valorisierung von Kunstobjekten ist ein komplexer Prozess. Er vollzieht sich vor einem kulturellen Horizont, der in einem gespannten Verhältnis zur Warenökonomie steht. Die Ökonomie drängt auf eine schnelle Wertrealisierung im Verbrauch. Für Kunstgegenstände gilt das nicht. Als Teil der kulturellen Überlieferung sollen sie den Marktgesetzen nicht unterworfen sein. Gesamtgesellschaftlich wird anerkannt, dass der Produktion und Konsumtion von Kunst ein Spielraum gewährt wird. Dieser Spielraum soll nicht durch die Gesetze der Ökonomie beschnitten werden. Erwartet wird von der Kunst im Gegenzug, dass sie einen anderen Blick auf die normierten und normierenden Vorgänge in der Gesellschaft wirft. Dafür werden Künstler ausgebildet. Wie Ingenieure verlassen sie die Hochschule mit Diplom. Als Künstler sehen sie sich mit einer doppelten Anforderung konfrontiert: Den gesellschaftlichen Auftrag, für den sie ausgebildet worden sind, zu erfüllen und sich am Markt zu behaupten. Seit den 1960er Jahren haben Künstler versucht, sich den Marktanforderungen zu entziehen. Wertsetzungen ignorierend haben sie versucht, die normierenden Faktoren der Ökonomie zu unterlaufen. Im Namen der Freiheit der Kunst haben sie die Grenzen dessen, was Kunst sein kann, deutlich verschoben. Der Markt hat mit der Valorisierung dieser Kunst reagiert. Sie wird gehandelt. Antoanetta Marinov operiert an der Basis des gespannten Verhältnis zwischen Kunst und Markt. Sie hebelt die Tauschökonomie aus. Getauscht wird nach gleichem Wert. Der Wert bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage. Was Marinov anbietet hat keinen Wert. Es ist massenhaft vorhanden. Sie offeriert Passanten Fundstücke, Blätter, Steine. Sie verlangt nichts dafür. Sie verwandelt Dinge ohne Wert in Gaben. In einer Tauschgesellschaft ist eine Gabe ausserhalb des genau regulierten Bereichs von Festtagen aller Art eine Überraschung. Sie weckt Neugier und Abwehr. Umsonst gibt’s nichts - obwohl alle darauf hoffen. Der Vorschein des Glücks ist, wenn wir etwas erhalten, dass wir nicht verdient haben, wozu uns nichts berechtigt. Es fällt einem zu, ohne dass uns etwas dafür abverlangt wird. Die Gabe erzeugt aber auch Verdacht:. Demonstriert der Geber seinen Überfluss und damit seine Macht? Oder ist er unterlegen und versucht durch die Gabe eine ihm überlegene Macht zu beeinflussen? Antoanetta Marinov bietet an, was im Überfluss vorhanden ist. Die Geste des Gebens aber verwandelt es in etwas Spezielles. Die Geste des Gebens lädt es auf. Herausgehoben hört das Beliebige auf beliebig zu sein - und doch bleibt es unbestimmt. Anders als das kunstferne Material in der arte povera etwa werden die Dinge nicht Bestandteil eines Kunstwerks. Sie bleiben beliebig, weil allein die Geste des Gebens zählt. Es gibt die Situation, den Moment der Aufladung. Sie haben danach ebenso wenig einen materiellen Wert wie davor. Es liegt am Empfänger, welchen Wert er der Gabe beimisst. Aber das ist nicht von Bedeutung. Entscheidend ist, dass die Dinge gegeben und genommen werden. Verbindung wird aufgenommen, ohne dass Verbindlichkeiten entstehen. Ort des Gebens ist ein öffentlicher Platz. Marinov stellt Situationen her, die durch einen Stand oder Vorrichtung eine Marktsituation etablieren. Indem sie gibt, ohne zu nehmen widerspricht sie der ökonomischen Vernunft. Sie gibt, was da ist, nicht was fehlt. Sie gibt, was sich selber gegeben hat. Blätter und Steine vom Wegesrand. Es ist wertlos, weil es unbegrenzt vorhanden ist. Das Angebot übersteigt jede Nachfrage. Im Geben arbeitet sie mit einem Moment magische Aufladung. Magisch sind Dinge, über die sich Getrenntes in Verbindung setzen lässt. Das funktioniert heute wie in grauer Vorzeit. Die Werbung stattet jede Ware mit dem Versprechen aus, dass das Objekt nicht allein den Bedarf deckt; die Magie ist, dass es Trennungen aufheben und Verbindungen schaffen soll.


Anders als in der Warenökonomie zeigt Marinov, dass es nichts mit dem Wert des Gegenstandes zu tun hat. Die Aufladung durch den Akt des Gebens löst bereits das Versprechen ein: Getrenntes wird verbunden. Wenn der Empfänger den Gegenstand aufhebt, bleibt er, was er ist oder löst sich auf. Dennoch bleibt die Erinnerung an den Moment des give and take: Ein acte gratuit jenseits der Tauschökonomie. Aus der Position einer, die gibt, was nicht nachgefragt wird, unterläuft Marinov die Wertsetzungen, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen. Indem sie es gibt, stellt sie eine Asymmetrie her. Die Äquivalenz zwischen give and take, die zentrale Fiktion ökonomischen Handelns, ist ausser Kraft gesetzt. Marinov eröffnet buchstäblich einen Spielraum. Mit ihrem Handeln weist sie die normierten und normierenden Spielregeln des Markts auf, denen sie als Künstlerin unterworfen ist ihr künstlerisches Handeln ist es nicht. Sichtbar wird das Paradox der gesellschaftlichen Anforderung an Künstler. Erwartet wird, dass sie einen anderen Blick auf die normierten und normierenden Vorgänge in der Gesellschaft ermöglichen. Zugleich sollen sie sich am Markt behaupten, der selbst zum wichtigsten Faktor normierter und normierenden Vorgänge in westlich orientierten Gesellschaften geworden ist. Das Paradox der Anforderungen nicht einfach auszuhalten, sondern es in künstlerisches Handeln umzusetzen macht die Qualität von Marinov Arbeit aus. Ines Lindner 7/2013


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

A Collection of Chosen Leaves About feeling responsible for the display of some things out there Selbst initiierte Intervention im öffentlichen Raum. Gepresste Blätter, bedruckte Briefumschläge. Tisch. Variable Grösse. Die Idee und Geste des Sammelns sind Auslöser der Arbeit. Die Künstlerin sammelt und ordnet, die Passanten können eine Edition mitnehmen. Rosa Luxemburg Platz, Berlin 2012


Magic Wands Tragbaren Display, Ă„ste. ABC, Berlin, 2015 Installation, Tisch, Silberfolie, Ă„ste. Viktoria Platz Karlsruhe, 2008.


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Something about Snow and Earth and Anger Selbst initiierte Intervention im öffentlichen Raum. Lackierte Zielscheibe, Tisch, Spendebox, Schnee, weiße Handschuhe. Variable Größe. Rosa Luxemburg Platz, Berlin 2013


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Public Soil Ditributors and the story of the donkey turned green Selbst initiierte Intervention im öffentlichen Raum. Pflastersteine, Spender aus verschiedenen Materialien, Spende Box. Variable Größe. Es handelt sich um eine Skulptur, die ich durch die Beobachtung meiner Ideen und die Reaktionen der Zuschauer entwickele. Pflastersteine werden aus verschiedenen offenen Stellen in Berlin gesammelt und in einem Spender gezeigt bzw. greifbar gemacht. Rosa Luxemburg Platz, Berlin 2012


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May and I – About the Thrill of Dealing with Pure Leaving Beauty Selbst initiierte Intervention im öffentlichen Raum gezeigt als interaktive Installation in „Tete“. Tisch, Zeichnung an Holzkonstruktion, Blumen und Kletterpflanzen. Variable Grösse. Berlin 2013


Blumenkranz # 2/1000 Ca. Durchmesser 25 cm


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Blumenkranz # 1/1000 Ca. Durchmesser 25 cm


Blumenkranz # 5/1000 Ca. Durchmesser 25 cm


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Blumenkranz # 4/1000 Ca. Durchmesser 25 cm


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Meine sind minimale Interventionen. Minimale Gesten, die leichte Abweichungen vom Gegebenen generieren. Sie bedienen sich der Materialität des Objektes. Oft im Titel sind Gedanken über das menschliche Dasein und über den Platz des Menschen im Raum verborgen. Die Videoarbeiten, die Fotos und Objekte folgen eine Logik, die abhängig vom Medium und von der Materialität des Gezeigten ist. Antoanetta Marinov, Statement, 2014

http://issuu.com/amarinov/docs/videosanto2


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Ohne Titel (verl채ngertes Gel채nder) Metallrohr, Lack, 0,4 x 100 cm 2011 Einer von zwei Interventionen installiert bei Kunsthaus Baselland w채hrend der Ausstellung Radikal Subjektiv


Ohne Titel (verl채ngertes Gel채nder) Metallrohr, Lack, 0,4 x 100 cm 2011 Einer von zwei Interventionen installiert bei Kunsthaus Baselland w채hrend der Ausstellung Radikal Subjektiv


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Ombre Video, 1 min 2012 Am Fruhst체ckstisch spiele ich mit dem Schatten meiner linken Hand. Umgebungsger채usche.


Musikbox #1 Geschabte Dose, Metallisch klingelnde Erinnerungsst端cke, Kleber. 20 cm Durchmesser x 9 cm 2012


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Buco Gerissenes weisses Blatt auf schwarzes Papier. Zweiteilig, 20 x 30 cm 2011


Buco Gerissenes weisses Blatt auf schwarzes Papier. Zweiteilig, 20 x 30 cm 2011


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Two doors/very democratic Installation einer zusätzlichen Tür. Variable Grösse. 2006


Violenza Gratuita Wanderöffnung bei einer bestehenden Tür. Variable Grösse. 2011


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Vorrichtung um hin und her dem Fenster entlang zu gehen Zwei gr端ne Reepseilen, Umlenkrolle, Haken 2011


To pull Blaues Seil, Haken 2009

Variation einer Zeichnung, die ich pflege zu bewegen/bewegen zu lassen w채hrend der Ausstellung


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

To pull Blaues Seil, Haken 2009

Variation einer Zeichnung, die ich pflege zu bewegen/bewegen zu lassen w채hrend der Ausstellung


To pull Blaues Seil, Haken 2009

Variation einer Zeichnung, die ich pflege zu bewegen/bewegen zu lassen w채hrend der Ausstellung


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Short Story Zwei Flaschen, Wasser, Metallschrank 2009


Short Story Zwei Plastikbecher, Wasser, Metallschrank, variable Größe 2007

Ein auf dem anderen schwimmendes Becher, gezeigt bei der Graduierten Ausstellung, Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

It has snowed Druck auf Fineart-Papier, 20 x 30 cm 2008

Abbildung: Photo einer dreiteiligen Serie Edition von 5


It has snowed Druck auf Fineart-Papier, 20 x 30 cm 2008 Abbildung: Photo einer dreiteiligen Serie Edition von 5


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Mamma che ore sono Wandreste, Blitzzement, Kunststoff, Metall.Variable Größe 2006


Scalino Indigesto Zement, Lack, Farbe, Staub. 130 x 30 x 25 cm 2007 Kopie einer Stufe des Treppenhauses installiert vor demselben w채hrend der Ausstellung Regionale 07, in Kunsthaus Baselland


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Ohne Titel (Bodenplatten) Zement, Bodenfarbe, Staub, ca 120 x 40 x 50 cm 2007 Zusammengestapelte Kopie eines Stuck Bodens, gezeigt im Bunker der Kunsthalle Mannheim w채hrend der Ausstellung Top07


Ausgeufert Wandfarbe, ca 120 x 40 cm 2007 Von der unregelm채ssigen Linee zwischen Boden und Wand zur freien Fl채che und wieder zur체ck. Gezeigt im Bunker der Kunsthalle Mannheim w채hrend der Ausstellung Top07


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Einfach so Metall, Lacke, Farbe, Kunststoff, Staub , zwei x 100 x 90 x 0, 4 cmc 2006 Doppelte Kopie eines Teils des Gel채nders installiert im Lichthof der Akademie der Bildenden K체nste Karlsruhe w채hrend der Winterausstellung


Ohne Titel (Verl채ngertes Rohrleitung) Metallrohre, Farbe, Lack, Farbe, Staub. 400 x 35 x 0,3 cm 2004

Freie Zeichnung/Raumkommentierung installiert w채hrend der Ausstellung Werder5-R채ume 채ndern, Freiburg


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Endloses Gel채nder Rundrohr, Lack. 35 x 33 x 04 cm 2005 Metallkonstruktion um die S채ule des Ausstellungsraum Palazzo Liestal. Gezeigt w채hrend der Ausstellung Sichtvermerk


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Three Rings Metallrohre, Lack. 3m Durchmesser x 0,8 cm 2007 Freie Zeichnungen 체ber die Frage der Exklusivit채t des Ortsbezogenes. Gezeigt w채hrend der Sommeraustellung in der Akademie der Bildenden K체nste Karlsruhe


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Ohne Titel (verlängerte Schnürsnkel) Selbstgetragene Schuhe, lange Schnürsenkel. Variable Größe 2006

Abbildung: Detail der mehrteiligen Installation Beim Aufwachsen können die Knochen weh Tun. Diplomausstellung bei der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe


Von Drinnen Nach Draussen Und Zurück ohne Befestiung Selbsttragende Metalkonstruktion, Vierkantrohr, Lack. 700 x 34 x 05 cm 2006

Abbildung: Detail der mehrteiligen Installation Beim Aufwachsen können die Knochen weh Tun. Diplomausstellung bei der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Einerseits Andererseits Laminierter Sperrholz 213 x 215 x 33 cm 2007

Burgartige Semisperrung eines kreisenden Weges. Gezeigt bei der Graduierten Ausstellung, Akademie der Bildenden K端nste Karlsruhe


Arco Zwei Holzplatten (Fichte). 270 x 150 x 0,04 cm 2007

Installiert w채hrend der Ausstellung Wests체d, Galerie Burste-Knecht, Karlsruhe


ANTOANETTA MARINOV - AKTUELL

Spot Video, 10 min 2008 Verschiedene, nacheinander folgende Kamerausschnitte des gleichen Ortes


Ohne Titel (Curtain) Ventilator, Stoff. 500 x 100 cm 2007 Freibewegende Form installiert w채hrend der Ausstellung Top07 im Kunstverein Marburg


ANTOANETTA MARINOV - PORTFOLIO

Beschriftung Ist fast nichts/ wirklich besser als nichts auf die linke Wand des Ateliers Bleistift, variable Größe 2006


Wörter Nichts als besser / ist wirklich fast in verstreuter Ordnen auf die rechte Wand des Ateliers Bleistift, variable Größe 2006

Antoanetta Marinov Portfolio 2016  
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