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Dabei sein mit Herz Bürgerinitiative Liebe Freundinnen und Freunde, 2010 war für unsere AWO in SachsenAnhalt ein ganz besonderes Jahr – wir haben unser 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Kreisverbände, Ortsvereine und der Landesverband leisteten viel Erinnerungsarbeit. Wir haben an revolutionäre Tage in der DDR-Zeit und an das Wiederauferstehen einer Arbeiterwohlfahrt in den Bezirken der DDR und dann in den neuen Ländern erinnert. Und wir haben Erfolge sichtbar gemacht. Ich bin stolz darauf, was wir bisher gemeinsam geleistet haben und davon überzeugt, dass wir auch in den kommenden Jahren die AWO weiter entwickeln und erfolgreich sein werden. Für 2011 stehen eine Reihe von neuen Herausforderungen an. Der AWO Landesverband hat die Federführung in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in einem Jahr, in dem Landtagswahlkampf geführt wird und eine neue Regierung gebildet werden muss. Mein Appell: Keine Stimme den Nazis. Lasst uns dafür sorgen, dass unser 6. Landtag frei von Rechtsextremisten und Neonazis bleibt. Geht am 20. März wählen. Demokratie darf nicht nur hingenommen, sie muss aktiv gelebt werden.

2011 ist das Jahr der Europäischen Freiwilligentätigkeit mit dem Anliegen, Engagement zu würdigen und mehr Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen zu bewegen. Die Arbeiterwohlfahrt ist eine frühe Bürgerinitiative aus einer Zeit, wo man dieses Wort noch gar nicht kannte. Seit der Gründung 1919 stützt sich die AWO auf ehrenamtliche Mitarbeit. Bürgerinitiative war der Grundbaustein für das Wachsen unserer Organisation. Im Gegensatz zum lebenslangen Engagement wuchs in den letzten Jahren allerdings das Interesse, zeitlich begrenzte, themenbezogene und an der persönlichen Lebenssituation ausgerichtete ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen. Darauf reagiert die AWO. Als ein Original für Engagementförderung wollen wir eine Plattform zum Ein- und Mitmischen sein und Freiwilligen noch mehr Möglichkeiten eröffnen, Selbstverwirklichung und Einsatz für andere in Einklang zu bringen. Man muss kein Mitglied sein, um sich in unterschiedlichen Einrichtungen und Projekten der AWO in Sachsen-Anhalt zu engagieren. Wer anderen Menschen helfen und für soziale Themen eintreten will, ist bei der AWO gut aufgehoben. Eure Petra Grimm-Benne

Zeitschrift der AWO Sachsen-Anhalt Ausgabe 1 / 2011


20 JAHRE AWO IN SACHSEN-ANHALT

AWO dankt Gründungsengagierten "So freudig und gern wir alle in der Gegenwart stehen sollen, um darin das unsere zu tun, so wichtig ist es auch, immer wieder zurückzuschauen, die Gegenwart an der Vergangenheit zu prüfen und sich an dem, was gut daran war, neu zu orientieren. Nicht, um in der Vergangenheit zu beharren, sondern immer wieder, um erneut für die Zukunft bereit zu sein." - Marie Juchacz Auf einer Festveranstaltung in Halle wurde im November der 20. AWO Geburtstag genutzt, um sich insbesondere bei den Gründungsmitgliedern zu bedanken, die durch ihr besonderes Engagement den Grundstein für eine starke AWO in Sachsen-Anhalt gelegt haben.

Verband organisiert, rund 4.400 Menschen arbeiten in sozialen Einrichtungen der AWO.“ Hinzu kommen rund 2.000 Ehrenamtliche, die sich regelmäßig im Verband oder den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt engagieren. Ihnen gilt der besondere Dank.

“Wir blicken auf bewegte Jahre zurück“, sagte AWO Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne vor rund 150 Gästen. „57 Jahre nachdem die Arbeiterwohlfahrt von den Nazis verboten worden war, haben 1990 engagierte Menschen angefangen, einen Sozialverband wieder aufleben zu lassen. Bürgerinitiative war der Grundbaustein für das Wachsen der AWO. Heute sind wir ein starker Verband, der sich auf vielen Feldern für soziale Belange einsetzt. Entstanden aus dem Nichts sind heute circa 5.400 Mitglieder in unserem

“Unser Verband ist durch ehrenamtliche Initiative nach der Wende wieder gegründet worden, wurde all die Jahre von ehrenamtlichem und überdurchschnittlichem Engagement getragen und ist auch heute noch ohne die vielen freiwilligen Helfer undenkbar“, betonte Grimm-Benne. „Auch wenn sich der Sozialstaat inzwischen gewandelt und die soziale Arbeit sich stark professionalisiert hat, bleibt die Teilhabe und das gesellschaftliche Engagement im Verband und in den Einrichtungen eine wichtige Säule der AWO.“

Rund 30 Gründungsengagierte wurden auf der Festveranstaltung mit einem Engagementpreis ausgezeichnet - ein manuell gefertigtes Kunstwerk aus Harzkristall, hergestellt in der Glasmanufaktur Derenburg.

AWO Bundespräsident Wilhelm Schmidt (Foto links) überreichte die “Marie Juchacz Plakette”, die höchste Ehrung der AWO, an Erdmuthe Fikenscher, Rosemarie Hajek und Gerlinde Kuppe. Das Akademische Orchester der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg unter der Leitung von Matthias Erben begeisterte das Publikum mit ausdrucksvollen Interpretationen (Foto rechts)

Die Gründungsjahre

20 Jahre AWO in Sachsen-Anhalt … eine Bilderreise

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20 JAHRE AWO IN SACHSEN-ANHALT Marie Juchacz Plakette – höchste AWO Auszeichnung für Erdmuthe Fikentscher, Rosemarie Hajek und Gerlinde Kuppe

Frau Prof. Dr. Erdmuthe Fikentscher hat als Gründungsvorsitzende des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. in den Jahren von 1990 bis 1992 den Aufbau der AWO maßgeblich mitgestaltet und aktiv befördert. Ihre Initiative für die AWO ist gerade vor dem Hintergrund der Vereinigung der deutschen Länder und der damit verbundenen extremen Rahmenbedingungen hinsichtlich der völligen Umgestaltung einer Gesellschaft in rasanter Geschwindigkeit eine besonders anerkennenswerte Leistung. Mit ihrem Engagement hat sie dazu beigetragen, dass die Gestaltung gesellschaftspolitischer Grundlagen im Sinne der grundsätzlichen Vorstellungen der AWO in den neuen Ländern möglich wurde und die entsprechenden Voraussetzungen für einen heute starken AWO Verband in Sachsen-Anhalt nachhaltig geschaffen wurden.

Frau Rosemarie Hajek hat von 1992 bis 2004 die Geschicke des Verbandes geleitet und wesentlich dazu beigetragen, dass dieser, nach 57 Jahren des Verbots der AWO zur Zeit der Nationalsozialisten und zur Zeit der DDR, wieder ins Leben gerufen und aufgebaut werden konnte und seine Position in Sachsen-Anhalt gefunden hat. Heute ist die AWO, dank des unermüdlichen Engagements von Frau Rosemarie Hajek, fast überall in SachsenAnhalt vor Ort präsent und in allen Feldern der sozialen Arbeit, wie Demokratieund Engagementförderung, Altenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Rehabilitation, Gesundheitswesen, Stadtteilmanagement, Aus- und Fortbildung und vielfältiger Beratung tätig.

Die AWO in Sachsen-Anhalt ist seit ihrer Gründung ein durchgängig von Frauen geführter Verband und knüpft damit an eine wertvolle historische Tradition im Sinne der AWO Gründerin Marie Juchacz an. Bundesweit ist der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt der einzige Wohlfahrtsverband auf Landesebene, der von Anfang an von Frauen geführt wird. Der AWO Landesverband wurde am 21. Oktober 1990 in Quedlinburg gegründet. Heute ist die AWO in Sachsen-Anhalt Träger von ca. 490 Einrichtungen und Diensten. Dazu zählen Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Kitas, Horte und Jugendein-

Frau Dr. Gerlinde Kuppe engagiert sich seit der Gründung der AWO in SachsenAnhalt sowohl auf Ortsvereins-, Kreisverbands- und Landesverbandsebene. Dabei liegt ihr vor allem das traditionsgemäße Selbstverständnis der AWO im Sinne der Solidarität mit den Benachteiligten der Gesellschaft am Herzen. Auf Landesebene begleitet sie die AWO in einer Zeit des Umbaus des Sozialstaates und versucht für die AWO neue Antworten für die zukünftigen Weichenstellungen des Verbandes zu finden. Sie setzt sich maßgeblich für die Rolle der AWO als Sozialanwalt ein, was sich in ihrem Engagement über Gliederungsebenen hinweg ausdrückt. In ihrer Amtszeit als Landesvorsitzende (2004-2006) wurden besonders Strategien und Aktionen des sozialen Engagements der AWO angeschoben, wie die Mitgliederwerbekampagne „Dabei sein mit Herz“.

richtungen. Die vielfältigen Beratungsangebote helfen betroffenen Menschen, Ihren Alltag bei Sucht, Geldnot oder familiären Problemen wieder zu meistern. Die AWO wurde nach dem ersten Weltkrieg von der SPD gegründet. Während des Nationalsozialismus und zu DDR-Zeiten war sie eine verbotene Organisation. Die AWO in Sachsen-Anhalt ist ein Mitgliederverband mit 5.400 Mitgliedern und knapp 2.000 Ehrenamtlichen, ein Sozialdienstleister mit rund 4.400 hauptamtlich Beschäftigten sowie ein Vertreter sozialpolitischer Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern.

Aufbauzeit

Schriftstellerin Nomi Rubel bei der AWO

Einsatz für die Jüngsten

20 Jahre AWO in Sachsen-Anhalt … eine Bilderreise

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20 JAHRE AWO IN SACHSEN-ANHALT Zu den Ausgezeichneten gehörten Ingrid Sanftenberg 1991 Mitgründerin des AWO Kreisverbandes Gardelegen e.V.

Dr. Jürgen Glietsch 1990 Gründungsmitglied des AWO Ortsvereins Merseburg

Christine Herms 1990 Gründungsmitglied AWO Kreisverband Magdeburg e.V.

Peter Kühn Gründungsmitglied des AWO Kreisverbandes Wittenberg e.V.

Elke Lindemann 1991 Gründungsmitglied des AWO Kreisverbandes Schönebeck e.V.

Klaus Friz Seit 1993 Vorstandsmitglied im AWO Kreisverband Sangerhausen e.V.

Manfred Ertelt Seit 1992 Vorsitz und Aufbau des AWO Stadtverbandes Coswig e.V.

Dieter Beneke Langjähriges Vorstandsmitglied des AWO Kreisverbandes Köthen e.V.

Christoph Warweg 1990 Gründungsmitglied des AWO Ortsvereines Oschersleben und später des AWO Kreisverbandes Oschersleben e.V. (heute Börde)

Joachim Werner 1992 Gründungsmitglied im AWO Ortsverein Schweinitz

Liane Opitz Seit 1991 Mitglied des AWO Kreisverbandes Hohenmölsen e.V.

Jürgen Badzinski 1991 Gründungsmitglied des AWO Kreisverbandes Bernburg e.V.

Frank Zimmermann 1993 Gründungs- und Vorstandsmitglied des AWO Kreisverbandes Zerbst e.V. 1994 Gründungsmitglied und Vorsitzender des AWO Ortsvereines Zerbst

Carola Herzberg 1991 Gründungsmitglied des AWO Kreisverbandes Weißenfels e.V.

Helga Lorenz 1991 Gründungsmitglied des AWO Ortsverein Bitterfeld sowie später Vorstandsmitglied im AWO Kreisverband Bitterfeld e.V.

Barbara Reuter 1992 Gründungsvorsitzende des AWO Kreisverbandes Saal(e)kreis e.V.

Elke Seidelt 1990 Mitgründerin des AWO Kreisverbandes Zeitz e.V.

Ursula Bütow 1990 Gründungsmitglied AWO Bezirksverband Magdeburg e.V.

Renate Grünthal 1990 Gründungsmitglied des AWO Kreisverbandes Dessau-Roßlau

Dr. Uwe Küster 1997 erster Vorsitzender der AWO Gemeinschaftsstiftung Sachsen-Anhalt

Annette und Jürgen Leppinger Seit 1991 Gründungsmitglieder des AWO Kreisverbandes Halberstadt e.V.

Brigitte Freigang 1990 Gründungsmitglied des AWO Kreisverbandes Hettstedt e.V.

Gerda Fuchs 1997 Initiatorin und Mitbegründerin der Harzer Tafel

Petra Weiß Seit 1990 ehrenamtliches Engagement für die Belange der AWO am Harz

Rita Eimann Gründungsmitglied AWO Leuna

Ingeborg Kröckel Seit 1992 engagiertes Vorstandsmitglied im AWO Kreisverband Wernigerode e.V. (AWO Regionalverband am Harz e.V.)

Der Engagementpreis – ein manuell gefertigter Harzkristall aus der Glasmanufaktur Derenburg.

20 Jahre Kinder- und Jugendhilfe Kinderheim Schköna

Jugendfreizeitzentrum Rosslau

Kita Niederndodeleben erster Volksentscheid

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GROSSER AWO FAMILIENTAG

Das war der Große AWO Familientag Mit 5.000 Gästen feierte die AWO im September auf dem Magdeburger Domplatz ihr 20jähriges Jubiläum. Mit vielen Angeboten zum Mitmachen verwandelten über 60 AWO Einrichtungen, Projekte und Initiativen aus ganz Sachsen-Anhalt den Domplatz in eine bunte Festmeile für Jung und Alt. Die Besucher erwartete beim Großen AWO Familientag ein buntes Programm aus Information, Spiel, Sport, Spaß, Unterhaltung und Show. Mit dabei waren unter anderem Sportfreund Adi und Singa mit dem KI.KA Tanzalarm.

Die AWO stellte einen Rekordstuhltanz auf die Beine Eine Regenhusche sorgte zwar für Verschiebungen im Zeitplan und bedeutete, erst noch einmal alle Sitzmöbel vom Wasser zu befreien. Aber kurz vor 17 Uhr war es dann doch soweit: 160 Stühle auf dem Magdeburger Domplatz bewegten die Massen – das dürfte ein neuer Teilnehmerrekord bei einem Stuhltanz sein. Marvin Gollos aus Magdeburg war der Flinkste. Für den Sieg gab es eine Jahreskarte für den Magdeburger Zoo. Der 8-jährige war zusammen mit der Oma und seinen kleinen Schwestern Lena und Hanna zum AWO Familientag gekommen.

Kinder sind unsere Zukunft

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GROSSER AWO FAMILIENTAG Jetzt geht’s ans letzte Hemd Die Wäscheleinen vor dem Magdeburger Landtag hielten die Last kaum aus, so viel “letzte Hemden“ flatterten weit sichtbar am Domplatz. Einige Wäschestücke trugen Sprüche wie “Herz statt Hartz” und “Stopp dem Sozialabbau.” Unter dem Motto “Jetzt geht’s ans letzte Hemd“ nutzte die AWO in SachsenAnhalt ihre große Feier zum 20. Geburtstag gleichzeitig, um gegen die Sparbeschlüsse der schwarz-gelben Bundesregierung zu protestieren. Und so wurden die sprichwörtlich letzten Hemden und Protestpostkarten gesammelt. Auch die AWO Landesvorsitzende und ihre Stellvertreter (Petra Grimm-Benne, Kornelia Keune, Hans-Christian Sachse – v. links nach rechts) legten tatkräftig Hand an, um die Wäschestücke an die Leine zu hängen. Über 100 letzte Hemden kamen zusammen und wurden als Protestnote nach Berlin geschickt.

Mehr Infos zu der Kampagne: www.awo-dasletztehemd.org

Spenden für Flutopfer von Pakistan Beim großen Familientag zum 20-jährigen Jubiläum der AWO Sachsen-Anhalt in Magdeburg wurde auch eine Spendensammlung für die Flutopfer in Pakistan durchgeführt. Insgesamt kamen dabei 5345,08 Euro zusammen. Wir danken allen Besuchern recht herzlich, die die Aktion unterstützt haben. Der Betrag wurde umgehend auf das Spendenkonto von AWO International überwiesen. Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International, informierte jetzt: „Mit Spendengeldern von bislang 44.373,95 Euro unterstützten Sie unser Engagement für die Opfer der Jahrhundertflut vom Sommer in Pakistan. Das Schweizerische

Arbeiterhilfswerk (SAH), langjähriger Partner von AWO International in der Humanitären Hilfe, hat davon in den Distrikten Charsadda und Nowshera Bergungs- und Grabmaterial sowie Zeltplanen an die betroffene Bevölkerung verteilt und mit dem Bau von provisorischen Notunterkünften begonnen. 192 von 800 geplanten Übergangsunterkünften sind inzwischen fertig gestellt. Vielen Dank für Ihre Spenden!“ Um auch in Zukunft Hilfe für die Bevölkerung in Kriegsregionen leisten zu können, bittet AWO International um Spenden für den Nothilfefonds.

Neben dem AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. ist auch der AWO Regionalverband Halle-Merseburg Mitglied bei AWO International. Ingrid Lebherz: „Bitte werben Sie weiter für uns. Jeder Mitgliedsbeitrag stärkt unsere Möglichkeit, weiter Humanitäre Hilfe zu leisten.“ AWO International hat derzeit rund 150 Mitglieder, überwiegend AWO-Landes-, Bezirks- und Kreisverbände, aber auch AWO Ortsvereine und andere Organisationen. www.awointernational.de SPENDENKONTO:

AWO International, Stichwort Nothilfefonds Spendenkonto 10 11 12 BfS - BLZ 100 205 00

Jugend vor! 20 Jahre Engagementförderung

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GROSSER AWO FAMILIENTAG “Hans im Arsch” – Video über soziale Ausgrenzung siegt im AWO Schülerwettbewerb Die AWO hat die Sachsen-Anhalt-Sieger ihres bundesweiten Schüler- und JugendWettbewerbs "Ohne Moos nix los!?" gekürt: In der Altersstufe 10 bis 14 Jahre gewann die 14-jährige Lena aus Magdeburg mit einem Beitrag über verschiedene Situationen, in denen man manipuliert werden kann. “Hans im Arsch“, ein Video über soziale Ausgrenzung von Schülern auf Grund ihrer Herkunft, erhielt den ersten Preis in der Kategorie 15 bis 17 Jahre. Die Sozialkundeklasse 10/2 des Markgraf Albrecht Gymnasiums in Osterburg hatte den Streifen produziert. Ein Film über Werbestrategien von Einkaufsmärkten drehte die 18-jährige Mareen aus Köthen und erhielt damit den ersten Preis der 18- bis 22-jährigen Teilnehmer. Die crazy kids – eine Schülergruppe aus Schönebeck – befassten sich mit der Frage, wie in ihrem Umfeld mit verschiedenen

Geldbeträgen umgegangen wird. Ihr Wettbewerbsbeitrag "Geld allein macht nicht glücklich" kam auf Platz 3 der 10 bis 14jährigen und wurde mit 200 Euro "belohnt". Rund 50 Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt hatten sich mit den Themen Geld, Konsum, Schulden und Armut auseinandergesetzt und als Schulkassen, Gruppen oder als Einzelpersonen bis Mitte Juli Beiträge eingereicht, beispielsweise als Film, Hörbuch oder Powerpointpräsentation. Der erste bundesweite Schüler- und Jugendwettbewerb der AWO fand im Rahmen des "Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010" statt. Mehr als 340 Projekte wurden bundesweit auf der Wettbewerbs-Internetseite www.awo-schuelerwettbewerb.org eingestellt. Alle Beiträge sind unter dieser Adresse einzusehen.

Die Gewinner des AWO Schülerwettbewerbs wurden im September beim großen AWO Familientag in Magdeburg ausgezeichnet. Landes-Finanzminister Jens Bullerjahn und AWO Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne überreichten die Preise. Neben dem Minister arbeiteten Landesrechnungshofpräsident Ralf Seibicke, Sven Kretzschmar von der Verbraucherzentrale, Matthias Menger, Geschäftsführer der Arbeitsgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt und Jens Kutzler von der Schuldnerberatung der AWO in Köthen in der Jury mit.

AWO vor Ort

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ENGAGIERT & MITTEN IM LEBEN AWO Kinderfonds sagt Danke - Schausteller spenden 584 Euro Erlös ermöglicht Danny und Jasmin Ferienfahrt nach Bispingen Der V.S.G. (Verein selbständiger Gewerbetreibender, Marktund Messereisender) hat im Oktober einen Scheck in Höhe von 584 Euro an den AWO Kinderfonds übergeben. Der Erlös resultiert aus den Einnahmen der Schausteller Mario Siewiera, Karl Welte, Ivonne und Dirk Eckermann, Klaus Herrmann und der Firma Kirchner. Sie hatten auf der 1000. Magdeburger Herbstmesse die Fahrgeschäfte zugunsten des AWO Kinderfonds drehen lassen. Über die Spende freuen können sich nun Danny (7) und Jasmin (6) aus einer Magdeburger AWO Kinder- und Jugendwohngruppe. Ihre geplante Ferienfahrt nach Bispingen im kommenden Jahr ist damit gesichert.

wird. Er erleichtert Kindern den Zugang zur Bildung, unterstützt bei der Grundschulausstattung, fördert Projekte zur gesunden Ernährung und zur Entfaltung des eigenen Könnens. Der AWO Kinderfonds will damit Ausgrenzung verhindern. Mit zehn Grundschulen in Sachsen-Anhalt hat der AWO Kinderfonds Patenschaften abgeschlossen. Weitere Infos unter www.awokinderfonds.de und www.AWO-LSA.de.

Die Schausteller hatten sich zudem für die Kinder der Wohngruppe eine besondere Überraschung einfallen lassen. Die Mädchen und Jungen bekamen bei bestem Sonnenwetter und mit viel guter Laune das Leben auf dem „ältesten Volksfest Deutschlands“ vom Schaustellernachwuchs gezeigt und konnten kostenlos Fahrgeschäfte wie Kettenflieger, Avus Bahn, Autoskooter, Musikladen, Walzerfahrt sowie die Wasserrutsche nutzen. Mit leckeren Pommes, Zuckerwatte und kleinen Geschenken endete für die Kinder und Jugendlichen der rundum gelungene Messetag. Im Gegenzug bedankten sich die Kinder mit einem selbst gestalteten Bild und luden die Schaustellerkinder zu einem Besuch ein. Vielleicht der Beginn einer tollen FreundAuf dem Foto – vordere Reihe: Schausteller Mario Siewiera und Sohn schaft. Trevor. Hintere Reihe (v. li. nach re.): Steffi Schünemann-Burgatzki vom AWO Kinderfonds, Heiko Grote (Bereichsleiter Jugend und Familie beim

Der AWO Kinderfonds ist eine Initiative der AWO SachsenAWO Kreisverband Magdeburg), Thea Glaubitz (V.S.G.), Nancy Gädeke Anhalt, mit der seit 2007 schnell und unbürokratisch geholfen (Betreuerin der AWO Wohngruppe) und Schausteller Dirk Eckermann.

430 Euro aus Wittenberg für den AWO Kinderfonds Beim 20-jährigen Jubiläum der AWO Wittenberg überreichte Geschäftsführerin Brigitte Gänsicke die Spendenbüchse an Petra Grimm-Benne. Die AWO Landesvorsitzende bescheinigte der AWO in Wittenberg: Hier wird AWO gelebt. Ihr seid AWO. 2006 haben wir Euch als erfolgreichsten Kreisverband bei der Mitgliederwerbung ausgezeichnet. Euer Einsatz für den AWO Kinderfonds ist beispielhaft. Und für den AWO Kreisverbandes Wittenberg war es trotz des weiten Anfahrtsweges selbstverständlich, sich beim großen AWO Familientag in Magdeburg einzubringen.

Ein Blick in unsere Altenhilfeeinrichtungen

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ENGAGIERT & MITTEN IM LEBEN 3. Meile der Demokratie Mit Mitmach-Aktionen rund um das Thema Demokratie und Toleranz hat die AWO Sachsen-Anhalt am 15. Januar auf der 3. Meile der Demokratie in Magdeburg Gesicht gezeigt. Viele große und kleine Besucher strömten in den AWO Pavillon, um sich unter anderem bei der FotoKampagne "Was hält die Gesellschaft zusammen" zu Wort zu melden. Zahlrei-

che prominente Gäste ließen sich ablichten, unter anderem der stellvertretende Ministerpräsident, Finanzminister und SPDSpitzenkandidat Jens Bullerjahn, Kultusministerin Prof. Brigitta Wolff, Sozialminister Norbert Bischoff, AWO Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne, die Theologin Gabriele Herbst und Magdeburgs Zoodirektor Kai Perret.

Ein Jahr Ausstellung ”Euthanasie und Eugenik” AWO gibt zweite erweiterte Auflage des Begleitheftes heraus Die Ausstellung “Euthanasie und Eugenik – Das AWO Fachkrankenhaus Jerichow in der Zeit des Nationalsozialismus“ kann seit einem Jahr auf dem Gelände der Klinik besichtigt werden. Seitdem entwickelte sich ein reges Besucherinteresse weit über Jerichows Grenzen hinaus. Jetzt gibt der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt eine zweite erweiterte Auflage des Begleitheftes zur Ausstellung heraus. Die Broschüre dokumentiert und reflektiert dabei auch die Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate. So wurden im Zuge der weiterführenden Recherchen erstmals alle 930 Opfer des NS-„Euthanasie“-Programms „T4“ ausfindig gemacht, die durch Jerichow in den

Gasmordanstalten Bernburg und Brandenburg ums Leben kamen. Die Ausstellung ist daraufhin um eine weitere Tafel ergänzt worden. Äußerst hilfreich war hierbei die Unterstützung des Historikers Dr. Dietmar Schulze, der nun mit einem wissenschaftlichen Beitrag das Begleitheft bereichert. Nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch viele Gäste und Schulklassen nahmen das Angebot der AWO SachsenAnhalt an, durch die Ausstellung geführt zu werden. Den begleitenden Lehre-

rinnen und Lehrern wurde schnell klar, dass dieses Thema mitnichten ausschließlich historisch zu betrachten war. So besuchten Oberstufenklassen der Biologie, Psychologie und Ethik die Ausstellung. Viele Fragen sind aufgekommen, die zusammengefasst das Unverständnis über die Vorgänge in der NS-Zeit zum Ausdruck brachten. Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt wird weiter an dem Thema dran bleiben. In Jerichow soll unter anderem auch noch ein Gedenkstein in Erinnerung an die Opfer der NS-„Euthanasie“ aufgestellt werden. Die Ausstellung am AWO Fachkrankenhaus Jerichow ist weiter für alle Interessierten zugänglich und kann täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Engagiert für Senioren

20 Jahre AWO in Sachsen-Anhalt … eine Bilderreise

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SOZIALPOLITIK

“Soziale Stadt“

AWO übernimmt LIGA-Vorsitz

Preis für Nachbarschaftszentrum Pusteblume Das Nachbarschaftszentrum Pusteblume in Halle-Neustadt ist in Berlin mit dem Preis „Soziale Stadt 2010“ geehrt worden. Der Preis ist eine Gemeinschaftsinitiative aus Politik und Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und Wohlfahrtspflege. Das Nachbarschaftszentrum sei eines der zehn innovativen Projekte, die demonstrierten, wie sozialen Konflikten begegnet werden kann, hieß es in der Laudatio. Dieser Ort habe

Diskussion über Sozialziele für ein lebenswertes Sachsen-Anhalt vorantreiben

Foto (von links): Oda Scheiblhuber, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS); Franziska Fischer, Mitarbeiterin NBZ „Pusteblume“; Michael Scherschel, Geschäftsführer SPI GmbH; Prof. Christiane Thalgott, Stadtbaurätin München und Laudatorin; Folkert Kiepe, Deutscher Städtetag

es geschafft, Institutionen und Vereinen in der ganzen Stadt Halle Angebote zu machen und gemeinsam nutzbare Räume zu eröffnen. Insgesamt wurden 178 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Das Nachbarschaftszentrum „Pusteblume“ in Trägerschaft der SPI wurde als einziges sachsenanhaltisches Projekt mit dem Preis “Soziale Stadt“ ausgezeichnet.

Den sozialen Frieden wahren “Bündnis für eine Soziale Stadt" gegründet Die Auslober des Preises riefen außerdem ein Bündnis für eine Soziale Stadt ins Leben. Verbände der Wohnungswirtschaft, der Mieter und der Kommunen schlagen Alarm: Die geplanten Kürzungen beim Programm Soziale Stadt gefährden den Sozialen Frieden in den Städten. Das Bündnis fordert mit Blick auf die im ersten Quartal anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt für das Jahr - das Programm Soziale Stadt im Jahre 2012 wieder auf dem Niveau des Jahres 2010 zu fördern und die für 2011 beschlossene Kürzung der Bundesmittel von 95 Mio. Euro auf 28 Mio. Euro im kommenden Jahr wieder zurückzunehmen; - die im Jahre 2011 nur noch eingeschränkt mögliche Verknüpfung investiver und nichtinvestiver Maßnahmen als Kernpunkt des Programms wieder in vollem Umfang zuzulassen; - den Ausschluss des Programms Soziale Stadt aus der Möglichkeit der Umverteilung von Bundesmitteln zwischen den Programmen der Städtebauförderung wieder aufzuheben. Sachsen-Anhalt ist von den Auswirkungen der Kürzungen besonders betroffen. Deshalb hat die AWO in Sachsen-Anhalt ein Landesbündnis Soziale Stadt initiiert.

Von Beginn an

ein starker Partner älterer Menschen

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Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. hat für 2011 den Vorsitz in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege. Die LIGA koordiniert die gemeinsame Interessenvertretung der Wohlfahrtsverbände in Sachsen-Anhalt. Der Vorsitz wird nach dem Rotationsprinzip wahrgenommen. AWO Landesgeschäftsführer Wolfgang Schuth löst Rainer Kleibs, Landesgeschäftsführer des DRK Sachsen-Anhalt, ab und übernimmt damit zusätzliche Aufgaben in der Sozialpolitik. Die Arbeit der LIGA 2011 beschäftigt sich vor allem mit den Themen demografischer Wandel, Armutsbekämpfung und Ausgrenzung sowie dem Problem der schwindenden Förderung durch die öffentliche Hand. „Die Gesellschaft steht in den nächsten Jahren vor enormen Herausforderungen. Sachsen-Anhalt kann dies nur bewältigen, wenn die zurückgehenden Ressourcen gebündelt und eine zukunftsfähige Sozialpolitik auf den Weg gebracht werden.“, so Wolfgang Schuth. Die LIGA (Fortsetzung Seite 11)


SOZIALPOLITIK der Freien Wohlfahrtspflege hat dazu konkrete Sozialziele für das Bundesland entwickelt, die jetzt mit der Politik diskutiert und als Maßstab für das Handeln der Landesregierung herangezogen werden können. Mit dem Programm werden zugleich die Erwartungen an die zukünftige Landespolitik verdeutlicht. Angestrebt wird, dass der im März neu zu wählende Landtag den Sozialzielen folgt und sie ähnlich der 1998 für Sachsen-Anhalt formulierten Gesundheitsziele für verbindlich erklärt. Zu den Zielen gehören ausreichend viele Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung sowie barrierefreie Arbeitsmöglichkeiten, der Ausbau der häuslichen Pflege für ältere Menschen, wohnortnahe Betreuungsangebote und eine ausreichende Anzahl altersgerechter Arbeitsplätze. Weitere Ziele sind eine ganztägige Kinderbetreuung vom ersten Lebensjahr an unabhängig von der Erwerbstätigkeit der Eltern und gleiche Bildungschancen für Kinder egal welcher sozialer Herkunft. Zudem fordert die LIGA, dass jeder arbeitsfähige Mensch in die Lage versetzt werden muss, von seinem Einkommen den Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können. Unter dem Dach der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V. sind alle großen Spitzenverbände im Land organisiert. Dazu gehören die AWO, die CARITAS, der PARITÄTISCHE, das DRK, die DIAKONIE und der Landesverband Jüdischer Gemeinden. Gemeinnützig und freiwillig kümmern sich die Einrichtungen der Verbände um Kinder, Jugendliche und Familien, organisieren soziale Hilfen, Gesundheitshilfe und helfen Not leidenden und gefährdeten Menschen. Ihre Interessen werden auf Landesebene durch die LIGA vertreten. Die Verbände repräsentieren ca. 30.000 ehrenamtliche Helfer sowie über 40.000 hauptamtliche Mitarbeiter. Als LIGA haben sie eine starke Stimme, wenn es darum geht, die Interessen der Menschen im Land zu wahren und zu unterstützen.

Pflegenotstand entgegenwirken! Ausbildung in Pflegeberufen attraktiver machen Die Freie Wohlfahrtspflege in SachsenAnhalt fordert rechtzeitige Maßnahmen gegen den drohenden Pflegenotstand. „Wir dürfen nicht abwarten, sondern müssen jetzt aktiv werden. Die gebündelte Anstrengung aller Akteure auf Landesebene ist nötig“, so der Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, AWO Landesgeschäftsführer Wolfgang Schuth. “Im Zusammenspiel mit der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft wächst die Zahl der Pflegebedürftigen. Zugleich gibt es jetzt schon in etlichen Regionen einen Fachkräftemangel in der Altenpflege. Für ambulante und stationäre Pflegedienste wird es immer schwerer, qualifiziertes Personal zu finden. Diese Situation spitzt sich in den kommenden Jahren noch zu. Es gibt immer weniger Schulabgänger, gleichzeitig scheiden die Pflegekräfte altersbedingt aus.“ Eine Befragung im Sommer 2010 in mehr als 200 Altenpflegeeinrichtungen der LIGA in Sachsen-Anhalt ergab, dass der größte Anteil an den Pflegefachkräften die Altersgruppe der heute 45- bis 54-Jährigen ausmacht. Sie zu ersetzen, stellt eine Herausforderung für die Pflegebranche in Sachsen-Anhalt dar. Die LIGA hält es für dringend geboten, die Ausbildung in Pflegeberufen zu stärken und attraktiver zu machen. Ausbildende Einrichtungen und Dienste dürfen keinen wirtschaftlichen Nachteil gegenüber jenen haben, die nicht ausbilden. „Im Gegenteil, die Finanzierung muss so geregelt sein, dass die Ausbildungsbereitschaft steigt“, fordert der LIGA-Vorsitzende. Zudem bedürfe es gleicher Bedingungen in der Kranken- und Altenpflegeausbildung. „Wir setzen uns außerdem dafür ein, dass Umschulungen weiter voll durch die Arbeitsagenturen finanziert werden“, sagte Schuth. Schnelle Entscheidungen auf Bundesebene seien hier nötig. Das entspre-

chende Gesetz, das im Rahmen des Konjunkturpaketes erlassen wurde, läuft zum Jahresende aus. „Wir beklagen den Fachkräftemangel in der Pflege und gleichzeitig soll ein nachweisbar erfolgreiches Förderinstrument für Umschüler zur Altenpflege abgeschafft werden. Angesichts der Probleme auf dem Arbeitsmarkt und dem sich gleichzeitig verschärfenden Fachkräftemangel, ist es kontraproduktiv, ausgerechnet dieses gute Instrument jetzt wieder zu beschneiden.“, so Schuth. Ebenso sinnvoll sei die erleichterte Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen.

Zudem seien auch die Medien gefragt, sich für „good news“ in der Pflege zu öffnen. So hätten die Altenpflegeheime in Sachsen-Anhalt bei der Bewertung durch unabhängige Prüfer einen Notendurchschnitt von 1,6 erreicht. Das verbreitete Negativ-Image der Pflege gehe in den meisten Fällen an der Realität vorbei. Schuth verwies auf die von der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege entwickelten Sozialziele, die jetzt mit der Politik diskutiert und als Maßstab für das Handeln der Landesregierung herangezogen werden können. Die Gesellschaft stehe vor enormen Herausforderungen, die nur zu bewältigen seien, wenn die zurückgehenden Ressourcen gebündelt und eine zukunftsfähige Sozialpolitik auf den Weg gebracht werden.

20 Jahre psychosoziale Hilfen

20 Jahre AWO in Sachsen-Anhalt … eine Bilderreise

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DIES & DAS

Calbes Bürgermeister Dieter Tischmeyer (links) und Stadtrat Sven Hause (2. von rechts) zeigten sich vom starken AWO Engagement erfreut.

Begegnungsstätte und weitere Investitionen

Noch mehr Lebensqualität plus Service in AWO Wohnanlage Am Saalebogen Zu einer Wohnanlage mitten im Leben entwickelt sich das Areal der ehemaligen Wolldeckenfabrik am Saalebogen in Calbe. Anfang des letzten Jahres hatte die AWO dort die Trägerschaft übernommen. Im September informierte AWO Geschäftsführer Wolfgang Schuth gemeinsam mit Sibylle Barby, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Salzland e.V. über aktuelle Projekte und Angebote. Gleichzeitig wurden dem Bürgermeister von Calbe, Dieter Tischmeyer, und Stadtratsmitglied Sven Hause weitere Investitionspläne vorgestellt. Seit Anfang Juli betreibt die AWO in der Anlage auch eine Begegnungsstätte. An zwei Nachmittagen in der Woche wird zu Spiel und gemütlichem Beisammensein sowie zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Hinzu kommen alle 14 Tage einen Vormittagstreff mit Frühstücksgelegenheit sowie verschiedene Ausflugs- und Veranstaltungsangebote. “Der Treff ist nicht nur für Bewohner der Anlage geöffnet. Wir freuen uns auch auf Besuch aus der Nachbarschaft. Besonders herzlich Willkommen sind Gäste, die sich mit frischen Ideen und

Anregungen einbringen möchten“, so Sibylle Barby. Angedacht sind unter anderem auch Begegnungen mit Kita-Kindern und der Patengrundschule des AWO Kinderfonds in Calbe, Buchlesungen und Vorträge in Kooperation mit dem AWO Krankenhaus sowie dem Seniorenbüro Schönebeck. Zur Verbesserung der Wohnqualität für die Anwohner will die AWO weiter investieren. “Wir würden gern das holprige Pflaster entfernen, um einen barrierefreien Zugang zur Anlage zu ermöglichen. Allerdings steht die Zustimmung der unteren Denkmalschutzbehörde noch aus. Demnächst wird es dazu einen Vor-Ort-Termin geben.“, teilte Wolfgang Schuth mit. Sollte die AWO Wohnanlage weiter Standort der Calbenser Rettungswache bleiben, werden auf dem Gelände beheizbare Garagen mit drei Stellflächen errichtet. Außerdem sollen in der Parkanlage noch mehr Ruheoasen geschaffen werden. Zur AWO Wohnanlage Am Saalebogen gehören 55 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen, die sowohl für ältere

Mitten im Leben

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Menschen als auch für jüngere Generationen geeignet sind. Das Konzept für die Anlage lautet “Lebensqualität Plus Service“ – selbständiges Wohnen mit Angeboten, die je nach Wunsch und Bedarf in Anspruch genommen werden können. Dazu gehören Haushaltshilfen, gemeinsame Veranstaltungen mit der Hausgemeinschaft, Essen auf Rädern, natürlich Betreuungsund Pflegeleistungen sowie schnell verfügbare medizinische Hilfe im Notfall. Träger der Wohnanlage ist die AWO Gesundheitszentrum Calbe (Saale) GmbH, ein Unternehmen des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. Die AWO Gesundheitszentrum Calbe (Saale) GmbH betreibt seit gut einem Jahr auch das AWO Krankenhaus Calbe, Klinik für Geriatrie und Inneres, in der Hospitalstraße. AWO Wohnanlage Am Saalebogen Bernburger Str. 70 a-c 39240 Calbe Telefon: (039291) 471 - 05 / 06


DIES & DAS Jobmotor der sozialen Berufe – gegen den künftigen Fachkräftemangel SPI GmbH wird Träger der AWO Akademie Mitteldeutschland Im September 2010 ist das in Leipzig ansässige „AWO-Bildungswerk Sachsen“ vom bisherigen Träger AWO KV MuldeCollm e.V. in die Trägerschaft der SPI (Sozialpädagogisches Institut) Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH gewechselt. Parallel erfolgt die Namensumbenennung in „AWO Akademie Mitteldeutschland“. An der „AWO Akademie Mitteldeutschland“ werden AltenpflegerInnen und ErzieherInnen mit anerkannten Abschluss ausgebildet. Berufsspezifische Fort- und Weiterbildungen zu den genannten Ausbildungsberufen gehören ebenso zum Bildungsangebot der Einrichtung. „In beiden Bereichen zeichnet sich bundesweit ein Fachkräftemangel ab“, so Michael

Scherschel, Geschäftsführer der SPI: „Der Ausbau der Kitaplätze im Zuge der Einführung des Rechtsanspruchs lässt die Nachfrage nach Erzieherinnen und Erziehern deutlich steigen. Qualitätsverbesserungen wie der aktuell verbesserte Kita-Personalschlüssel in Thüringen, Berlin und Brandenburg verlangen mehr und gut geschulte Fachkräfte. Gleichzeitig altert die Bevölkerung in den neuen Bundesländern rasant. Demenzerkrankungen und Betreuungsbedarfe nehmen zu. Wer jetzt nicht umfangreich ausbildet, wird den Herausforderungen nicht gewachsen sein und verpasst gleichzeitig den Jobmotor der sozialen Berufe für sein Bundesland.“ so Scherschel. Die SPI GmbH ist korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt. Durch die Übernahme wird der Aktionsradius der Bildungseinrichtung auf Thüringen und Sachsen-Anhalt erweitert und deckt den gesamten mitteldeutschen Raum ab.

Im Dezember besuchten die AWO Kreisgeschäftsführer die AWO Akademie Mitteldeutschland und informierten sich ausführlich über das Leistungsangebot der Einrichtung. Die AWO Akademie freut sich auf viele Teilnehmer.

Kontakt: AWO Akademie Mitteldeutschland Gerhard-Ellrodt-Straße 26 04249 Leipzig Tel. 0341 9098152 infoawoakademie@spi-ost.de

Neue psychiatrische Urlaub mit Familie Tagesklinik in Burg Die Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung (BAGFE) hat eine Neuauflage eröffnet Neuer Standort für die psychiatrische Tagesklinik Burg: Ende September 2010 zog die Außenstelle des AWO Fachkrankenhauses Jerichow in neue, umfassend sanierte Räumlichkeiten. Sie befinden sich in der ehemaligen Standortverwaltung der Bundeswehr in der Kirchhofstraße. Hier steht nun mehr Platz und ein umfangreiches Angebot für die Patienten zur Verfügung. Insgesamt 30 neue Plätze wurden für die psychiatrisches Tagesklinik geschaffen. Rund eine Million Euro hat die AWO in den neuen Standort investiert.

ihres Kataloges „Urlaub mit der Familie“ vorgelegt. Über 107 gemeinnützige Familienferienstätten präsentieren ihre Einrichtungen in dem ab 2011 gültigen Katalog. Darüber hinaus enthält der Katalog eine Übersicht über die Voraussetzungen der Zuschussmöglichkeiten (Individualförderung) der einzelnen Bundesländer sowie Informationen über die jeweiligen Länder und Regionen. In dem Kapitel "Was zeichnet Familienferienstätten aus" werden die Mindeststandards der gemeinnützigen Ferienstätten und Feriendörfer dargestellt. Der Katalog liegt in gedruckter Form in den gemeinnützigen Ferienstätten sowie

in den Geschäftsstellen der Landes- und Bezirksverbände der Arbeiterwohlfahrt aus. Unter www.urlaub-mit-der-familie.de kann der Katalog auch heruntergeladen werden.

Gut vorbereitete Aktionen

20 Jahre AWO in Sachsen-Anhalt … eine Bilderreise

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RATGEBER GesundheitsService AWO

Mutter-Kind-Kuren: Jetzt Anträge stellen! Mutter ist ein “Ganztagsjob”, unbezahlte Überstunden, Nacht- und Wochenendschichten inclusive. Mütter denken an sich selbst zuletzt und sind das ganze Jahr über für die Familie da. Bevor die Kraftreserven aufgebraucht sind, ist es Zeit, auch an die eigene Gesundheit zu denken. Vorsorge ist das beste Mittel, um zu verhindern, dass Dauerbelastungen sich zu chronischen Krankheiten verfestigen. Die Budgets der Krankenkassen für diese Leistungen sind aktuell nicht ausgeschöpft. Darauf und auf die positiven gesetzlichen Voraussetzungen weist die GesundheitsService AWO hin. Geschäftsführerin Anne Hoffmann-Krupatz: “Mutter-Kind-Kuren sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt laut Gesetz nicht.”

Informationen über den Weg zur Kur und Adressen der örtlichen Kurberatungsstellen finden Sie auf www.gesundheitsserviceawo.de und telefonisch bei der Kurhotline 01803/34 47 23 (Anruf 9 Ct./min.) Anne Hoffmann-Krupatz “Gesundheitlich belastete Eltern sollten gerade jetzt ihre Anträge für eine Kurmaßnahme stellen, wenn sie im Frühling etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Vorsorge ist auch das beste Mittel, um langfristig die Kosten im Gesundheitswesen dauerhaft zu senken.”

patz, “gibt es keinen Grund zu falscher Bescheidenheit.”

Der GesundheitsService AWO weist darauf hin, dass der Anteil der Ausgaben für Mutter-/Vater-Kind-Kuren an den gesamten Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenversicherung bei “gerade mal 0,19 % liegt”. Deshalb, so Anne Hoffmann-Kru-

Die 210 Kurberatungsstellen der AWO helfen bei der Antragstellung, der Vorbereitung der Kur in einer der 21 MutterKind-Kliniken der AWO und bei der Nachsorge. Zu finden ist dies unter www.gesundheitsservice-awo.de

Neurobics – diese Übungen bringen das Gehirn auf Trab Unser Tagesablauf besteht aus einer gewissen Routine – man steht auf, geht ins Bad … die Handlungen laufen immer in bestimmter Reihenfolge ab und so verläuft oft der gesamte Tag. Diese Routine gibt zwar einerseits einen gewissen Halt, verlangt aber andererseits keinerlei Denkarbeit. Mit Hilfe der Neurobicsübungen, die auf einer Verknüpfung aller 5 Sinne basieren, werden dem Hirn Impulse gegeben. Diese regen

Aufnahme der Nervenbahnen im Gehirn

die Bildung neuer Verbindungen zwischen den Nervenzellen an, und es werden Nervenverbindungen aktiviert, die lange Zeit „vernachlässigt“ worden sind. Hier einige „Spiele“ für die Steigerung der Hirnleistung: - Putzen Sie sich mit der linken Hand die Zähne (wenn Sie Rechtshänder sind), wenn man gewohnte Tätigkeiten mit der ungewohnten Hand ausübt, wird die jeweils andere Hirnhälfte stimuliert. - Auf dem Weg zum Einkauf wechseln Sie einfach Ihre gewohnte Route und wählen eine Ihnen nicht so vertraute Strecke. Auch beim Autofahren sollten Sie immer mal wieder eine neue Wegstrecke aussuchen. Fahren Sie über Landstraßen und lassen Sie die Autobahn „links“ liegen. - Autofahrer sollten sich nicht nur auf das Navigationssystem verlassen, schauen Sie mal wieder im Autoatlas nach - Stecken Sie den Wohnungsschlüssel mit

geschlossenen Augen in das Schlüsselloch oder versuchen Sie, bestimmte Dinge einfach nur zu ertasten. Durch das Schließen der Augen wird eine „Blindheit simuliert“, die Wahrnehmung wird ungemein geschärft. - Der Essenplan einer deutschen Durchschnittsfamilie liegt bei ca. 25 Gerichten. Ändern Sie diese Gewohnheiten und kochen Sie einmal pro Woche ein Gericht, das Sie noch nie gekocht haben oder verwenden Sie einfach mal andere Gewürze. Die Sinneszentren Geruch und Geschmack werden so angeregt. Weichen Sie zunächst mit 5 Neurobicsübungen vom gewohnten Alltag ab und steigern Sie Ihre Hirnleistung nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung so um bis zu 40 Prozent. Freuen Sie sich auf die Übungen im nächsten Heft.

Helfen, Fördern, Stiften

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RATGEBER Belästigung durch Faxwerbung Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke durch Werbefaxe “Neue Robinsonliste” „Wir kämpfen gegen ünerwünschte Werbung!“ verspricht derzeit eine „Neue Robinsonliste“ aus Frankfurt am Main mit massenhaft versandten Werbefaxen an Verbraucher. Angeboten wird die Eintragung in diese Robinsonliste, um sich vor unerwünschter Werbung per Telefon, Fax, E-Mail und Post zu schützen. Genau dieses Angebot zum Schutz vor unerwünschter Werbung wird als belästigende Faxwerbung versandt! Faxwerbung nervt, verursacht den Empfängern unnötige Kosten und ist deshalb nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb unzulässig, es sei denn, dass eine ausdrückliche Einwilligung des Verbrauchers vorher vorlag. Wenn man sich das Fax der "Neuen Robinsonliste" genau anschaut, erkennt man, dass hier eine dreiste Irreführung vorliegt. So behauptet der Absender doch "Die Eintragung in die Neue Robinsonliste ist kostenfrei". Wer aufmerksam weiterliest, erfährt, dass er eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 350 Euro netto zahlen soll, damit die Daten angeblich an 320 Werbetreibende

zur Löschung weitergeleitet werden. Dieser Service soll sich auf ein weiteres Jahr verlängern, wenn der Nutzer nicht innerhalb des ersten Jahres kündigt. Der Begriff der "Robinsonliste" ist im Zusammenhang mit der Verhinderung unerwünschter Fax-, E-Mail- und Telefonwerbung bekannt und seit Jahren eingeführt. Diese bekannte Robinsonliste wird von der "Gemeinnützige Schutzgemeinschaft für Verbraucherkontakte" mit Sitz in Witten geführt. Die echte Robinsonliste ist für den Verbraucher kostenlos, Werbeanrufe werden nicht durchgeführt. Rat und Unterstützung zum Thema unerwünschte Werbung erhalten alle betroffenen Verbraucher in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. und am Verbrauchertelefon unter (0900) 1 77 5 77 0 (1,00 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) montags bis freitags von 9-18 Uhr. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. (www.vzsa.de) ist ein korporatives Mitglied des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt.

„Wellcome“ – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt Im Sommer wurde das „wellcome“–Projekt in Wittenberg in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wittenberg, Marstallstraße 13 in 06886 Lutherstadt Wittenberg, eröffnet. Das Projekt „wellcome“ wurde bereits 2002 in Hamburg von Rose Volz Schmidt, selber Mutter von drei Kindern, gegründet. „Wellcome“ hilft, in der Übergangssituation den Babystress nach der Geburt zu bewältigen. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin kommt nach Absprache mit den Familien ins Haus und unterstützt in der Betreuung ihrer kleinsten Kinder. Sie wacht wie ein guter Engel über den Schlaf des Babys, während die Mutter sich ausruht. Beim Gang zum Kinderarzt spielt sie mit dem Geschwisterkind, macht Einkäufe und hört zu. Die ehrenamtliche Hilfe findet circa zweimal wöchentlich bis zu fünf Stunden statt. Entlastung wird aber auch per Telefon geboten, wenn junge Mütter und Väter Rat brauchen. Um „wellcome“ in Anspruch zu nehmen,

bedarf es keinen Nachweis von Bedürftigkeit, „wellcome“ ist für ALLE Mütter da, unabhängig von Einkommen und Stand. Die Schirmherrschaft für “wellcome” in Wittenberg wurde vom Minister für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, übernommen. Patin des Projektes ist Corinna Reinecke, Landtagsabgeordnete der SPD im Landtag Sachsen Anhalt. „Wellcome“-Koordinatorin in Wittenberg, Christine Schimmel, berichtet, dass das „wellcome“–Team mit 10 ehrenamtlichen Mitarbeitern sich freut, in Familien ihre praktische Hilfe mit viel Motivation und Begeisterung umsetzen zu können. Alle Ehrenamtlichen bringen Erfahrung mit Säuglingen und Kleinkindern mit. Sie sind zuverlässig, tolerant und verschwiegen. Aller zwei Monate findet ein ehrenamtliches Treffen im „wellcome“-Büro statt. Hier tau-

schen die freiwilligen Mitarbeiter Erfahrungen aus, lösen gemeinsam Probleme, knüpfen neue Kontakte und besprechen zukünftige Ziele. Wer die „wellcome“-Hilfe in Anspruch nehmen möchte oder als ehrenamtlicher Mitarbeiter unterstützen will, kann telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit der Koordinatorin aufnehmen: Christine Schimmel Lerchenbergstraße 67 06886 Lutherstadt Wittenberg Telefon: (03491) 8 77 11 69 E-Mail: wittenberg@wellcome-online.de Internet: www.wellcome-online.de

Sozialpolitisch immer nah dran

20 Jahre AWO in Sachsen-Anhalt … eine Bilderreise

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Ohne Freiheit, ohne Vielfalt? Rechts wählen geht gar nicht!

Demokratie stärken !!!

Am 20. März ist Landtagswahl – jede Stimme zählt !!!

Eine Initiative der

Impressum Herausgeber: AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. Klausenerstraße 17 • 39112 Magdeburg

Redaktion: Cathleen Paech, Pressesprecherin

V.i.S.d.P.: Wolfgang Schuth, Landesgeschäftsführer

Realisation: Doppel D Werbeservice Alt Fermersleben 77 • 39122 Magdeburg

Die AWO Sachsen-Anhalt im Internet: www.AWO-LSA.de

Um die Lesbarkeit nicht einzuschränken, wird im Journal auf die Schreibweise des großen Binnen-I sowie teilweise auf Doppelnennungen verzichtet. Die AWO bekennt sich jedoch ausdrücklich zum Ansatz des Gender-Mainstream.


Zeitschrift der AWO Sachsen-Anhalt