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NR. 4 April 2013

April 2013 www.das-ideale-heim.ch CHF 9.50

AUSSICHTEN: Gebaute und natürliche Landschaften am Zürichsee

ATTIKAGESCHOSS Wohnungen mit Blick über Zürich, München und Kopenhagen

MAGIE DER DINGE Kulisse für einmalige Mid-Century-Möbel in Lugano

L SPEZIA rmöbel, «Outdoo ärten & Winterg Pools»

den r ü f s e u e N Garten

ATTIKA: Wohnungen mit Blick über Zürich, München und Kopenhagen SPEZIAL: Garten IH_04_13_AA_Titel.indd 1

AUSSICHTEN GUS WÜSTEMANN VERBINDET GEBAUTE UND NATÜRLICHE LANDSCHAFTEN AM ZÜRICHSEE

07.03.2013 11:43 Uhr


pc studio - photo fabrizio bergamo

Canasta ’13, design Patricia Urquiola - www.bebitalia.com Milan Design Week: April 9th-14th 2013 - B&B Italia Store, via Durini 14 Milan Pur Handelsagentur Martin Stegemann T. +41 793305502 pur_stegemann@bluewin.ch

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01.03.2013 9:54 Uhr


E D I T O R I A L

Foto: Bruno Helbling, Stuhl von Arne Jacobsen by Republik of Fritz Hansen über www.holmsweetholm.ch

Die Krönung Mag sein, dass der allgemeine Wahn nach Aussicht in manchen Gebieten der Schweiz architektonischen Wildwuchs generiert hat. Man denke nur an die mit Terrassenhäusern neu topografierten Hänge in Wollerau zum Beispiel. Aber auch auf der anderen Seite des Zürichsees sieht es zum Teil nicht besser aus – mit Ausnahmen. Eine davon bildet das Projekt «2 Verandas» von Gus Wüstemann Architects, das unser aktuelles Titelblatt ziert. Das Projekt integriert sich hervorragend in den Hang und verbindet so die gebauten mit den natürlichen Landschaften (ab Seite 92). Aber auch in der Stadt möchte man Weitsicht. Darum wird jeder Quadratmeter Dachfläche, der irgendwie zugänglich gemacht werden kann, als Freizeitoase genutzt – manchmal illegal und mit mangelnden Sicherheitsvorkehrungen, sodass das Vergnügen nur den Mutigen vorbehalten bleibt. Glücklich daher der, welcher eine von der Gebäudepolizei abgesegnete Variante eines Dachgartens hat. Was gibt es Schöneres, als nach Feierabend über den Dächern zu sitzen, ein Bier oder ein Glas Wein zu trinken und am Horizont dem Untergang der Sonne zuzusehen, während unten in den Strassenschluchten noch der Alltagslärm pulsiert? Dieses Gefühl ist wohl die Krönung des Tages, und wir berichten von drei Wohnungen, deren Bewohner täglich diesem Glück frönen dürfen. Aber auch wer keinen Dachgarten hat: Die Devise der Saison heisst – ab nach draussen! Jede Terrasse, jeder Balkon, jeder Schrebergarten will jetzt gepflegt und gehegt werden. Wir zeigen Ihnen in unserem Garten-Spezialteil ab Seite 74, was Sie dazu brauchen, um Ihren Aussenraum, wie auch immer er geraten sein sollte, zu geniessen – nämlich mit Outdoormöbeln der Extraklasse für das kleine und grosse Budget, mit Feuerschale und Grill, Kopfsteinpflaster und Holzriemen, Pool oder Teich, und für die «Gfrörli» gibt es auch noch den Wintergarten! Eine gute Gartensaison wünscht Ihnen herzlichst Ihre

ANITA SIMEON LUTZ Chefredakteurin anita.simeon@archithema.ch

Erhältlich im Fachhandel MAZUVO SWISS Zulliger AG Hardstrasse 12 CH-8604 Volketswil Tel. 044 908 26 26 info@mazuvo.ch www.mazuvo.ch

Das Ideale Heim im April 2013 — Editorial

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07.03.2013 8:56 Uhr


I N H A LT April 2013

Retrospektive LOUIS KAHN

Seite 40

Am Zürichsee

Lugano

2 VERANDAS

MAGIE DER DINGE Seite 102

Entree 19 Mein Ideales Heim –— Die Wohnküche von Topmodel und Schmuckdesignerin Sarina Arnold. 20 Auslese –— Gebaute Fotografie und gedruckte Zukunft. Sie wissen nicht, was das ist? Nachlesen! 28 Design –— Hanspeter Weidmann über seine Lehni-Entwürfe und über seine neusten Pläne.

2 Verandas: Das Projekt von Gus Wüstemann Architects integriert sich in den Hang und verbindet so die gebauten mit den natürlichen Landschaften. (Titelbild: Bruno Helbling)

30 Kunst –— Die Arbeiten von Lovis Caputo und Sarah Kueng sind kaum einzuordnen. Und gerade deswegen spannend. 36 Reisen –— Luxus in der Luft: Komfort und Design über den Wolken. 40 Architektur –— Das Ideale Heim hat die Ausstellung «Louis Kahn – The Power of Architecture» im Vitra Design Museum besucht. 42 Let’s Play — Spiel mit Klötzchen: Resultat von Philippe Bestenheider.

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Fokus Über den Dächern der Stadt 44 Zürich –— Das Münchhaldeneck im Seefeld beherbergt interessante Grundrisse – und eine grosszügige Wohnung im Attikageschoss. 54 Kopenhagen –— Der lichte Glaspalast von Holscher Arkitekter, umgeben von Historie und Seemannsgarn. 64 München –— Im Hinterhof: Zwei Wohnungen in einem ehemaligen Werkstattgebäude.

Wohnen 92 Am Zürichsee –— Gus Wüstemann Architects haben ein Ensemble aus geschlossenen und offenen Räumen am Hang gebaut. 102 Lugano –— Ein Gebäude aus den 40ern bietet die perfekte Kulisse für Veruska Gennaris und Demetrio Zanettis Mid-Century-Möbel.

Fotos: Bruno Helbling (2), Christian Schaulin (2), Raymond Meier (1), Robert C. Lautman (1)

Seite 92

Das Ideale Heim im April 2013 — Inhalt

07.03.2013 14:59 Uhr


Sofa Large Ferruccio Laviani Anbausystem 505/ed.2011 Nicola Gallizia Sessel D.153.1 Gio Ponti Abstelltische 45째/tavolino Ron Gilad Molteni&C Agency T 091 7911008

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01.03.2013 10:11 Uhr


Küche GAGGENAU IM KLOSTER Seite 116

Visite LEOLUX

Seite 114 Spezial Garten RUND UMS HAUS

Seite 84

114 Visite –— Sofas und Sessel als Familienmitglieder. Die Möbel des niederländischen Herstellers Leolux.

74 Bobby Dekeyser –— Der DedonGründer über die Entwicklung von Outdoormöbeln.

116 Küche –— Das Kloster Hennef unweit von Köln wird neu als Eventlocation genutzt. Dass dazu eine Küche von Gaggenau fürs Showkochen gehört, ist klar.

76 Lust auf Meer –— Neue Outdoormöbeldesigns und -materialien garantieren Sommergefühle.

120 Bad –— In der Wachau zeigt die Winzerfamilie Malat, wie man Wein und Wasser zugleich geniesst.

84 Rund ums Haus –— Wintergärten, Pools und alles andere für einen schönen Frühling.

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Editorial Impressum Köpfe Bücher Prämien Wettbewerb Vorschau Mai

Serviceguide 134 Profis 137 Service: Neues auf einen Blick 139 Die Experten 142 Designhotels 144 Adressen

124 Das Ideale Heim 1931 –— Architektin Lux Guyer, eigentlich Luise Guyer, gilt als Baupionierin. Dass ihre Bauten eine hohe Wohnqualität erzeugen, zeigt ihr Haus in Itschnach. 128 Tipps zum Stil –— Unsere VintageSpezialisten Joan Billing und Samuel Eberli zeigen Entwürfe der Designpionierinnen Eileen Gray und Charlotte Perriand.

Standards

Spezial «Garten»

Im Gespräch

Fotos: Harun Hazar (1), Gaggenau (1), Guggenberger (1), Dedon GmbH (2)

Rundgang

Titelthemen sind farbig markiert

BOBBY DEKEYSER

Seite 74

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Das Ideale Heim im April 2013 — Inhalt

01.03.2013 10:11 Uhr


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Erleben Sie die ursprüngliche Schönheit der Natur. Mit Möbeln in Wildeiche.

WILD AUF

WILDEICHE

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AUSLESE

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Op-Art: Mode der 1960er von Sinz Vouliagmeni.

Zurück

Aufstieg: Das von Arne Jacobsen gebaute Rathaus von Rødovre, 1955.

Wohnbedarf ist wieder zurück in der Aeschenvorstadt 48 in Basel. Pünktlich zum 80-jährigen Bestehen feiert das Inhaberpaar Ursula und Bruno Maurer mit Kunden, Freunden und Bekannten die Rückkehr aus dem Exil. Die Highlights der Feierlichkeiten finden sich auf der Website und im neuen Design-Book 80 × Wohnbedarf. www.wohnbedarf.com

20 JAHRE FOTOMUSEUM

Gebaute Fotografie

Komplett Das Architekturzentrum Wien wird 20. Zu diesem Anlass wird mit einer Sonderausstellung «Das Gold des Az W» die unbekannte Sammlung des Az W ins Rampenlicht gerückt. Entwurfszeichnungen, Pläne, Skizzenbücher, Fotos und Modelle wichtiger Epochen in der Geschichte der österreichischen Architektur zeigen das gesammelte architektonische Erbe des 20. Jahrhunderts. Bis 22. Juli 2013. www.azw.at

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3 Lichtreflexe Mit dem «International Velux Award 2012» wurden zum fünften Mal Projekte von Architekturstudierenden ausgezeichnet. Der erste Preis ging an Bo Li und Ge Men von der ETH Zürich mit dem Projekt «Resonance, memory». Die Ausstellung an der ETH Zürich dauert bis zum 4. April 2013. http://iva.velux.com www.ausstellungen.gta.arch.ethz.ch

Fotos: F. C. Gundlach (1); Nachlass Strüwing (1); Az W (1); MAK (1)

Architektur war und ist zu jeder Zeit Inhalt vieler Diskussionen. Da geht es um Zeitgeist, Weltanschauung, Alltag und Ästhetik. So vielseitig die Auseinandersetzungen sind, so mannigfaltig sind auch die Architekturen. Vom Einfamilienhäuschen im Grünen über Hochhäuser bis hin zum Städtebau. Wie lassen sich solche Bauwerke in die flache Welt der Fotografie übertragen? Mit dieser und vielen anderen Fragen setzt sich die Jubiläumsausstellung «Concrete – Fotografie und Architektur» auseinander. Ausgehend vom 19. Jahrhundert, als die Fotografie erfunden wurde, zeigen typische Stadtarchitekturen und -bilder den Dialog von Fotografie und Architektur. Die Ausstellung zeigt über 400 Fotografien und Werkgruppen aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert. FQ Fotomuseum Winterthur, Concrete – Fotografie und Architektur, bis 20. Mai 2013 Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich illustriertes Buch im Verlag Scheidegger & Spiess www.fotomuseum.ch

Das Ideale Heim im April 2013 — Auslese

01.03.2013 13:13 Uhr


COWORKING

Arbeiten à la Hamburg Kontorhausviertel

Wilde Muster Die Ausstellung «Ein Schuss Rhythmus und Farbe» im Mak Wien zeigt bis zum 13. Oktober 2013 eine repräsentative Auswahl englischer Stoffe der Mak-Sammlung «Textilien und Teppiche». Die bekanntesten englischen Entwerfer wie William Morris, Walter Crane oder Charles F. A. Voysey sind in der Ausstellung durch Stoff- und Tapetenentwürfe vertreten. www.mak.at

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Work Box: Offenes Büro mit Privatsphäre.

Was ist Coworking? Ein Arbeitsplatz mit Tisch, Stuhl und W-Lan zum tage-, wochen- oder monatsweise Anmieten. Und weil üblicherweise mehrere Menschen in diesem Konzept zusammenkommen, findet ein reger Gedankenaustausch statt. Diese Art des Arbeitens ist jetzt in Hamburg bei Places möglich. Freelancer, Kreative und Start-ups können in einer designaffinen Umgebung – in der Nähe der Hafencity – arbeiten, Kaffee trinken und dabei neue Ideen entwickeln. FQ Places Hamburg, Schopenstehl 15, DE-20095 Hamburg-Kontorhausviertel, Info und Reservierung unter 0049 40 76 75 20 75, www.places-hamburg.de

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Unikate Die Skizzenbücher von Architekten sind Kunstwerke. Darin sammeln sie Studien von Landschaften, Bauwerken und Menschen, Projekte, Persönliches, eigene und fremde Erfindungen sowie vieles mehr. Die Ausstellung «Taschenwelten» gibt Einblicke in 120 Exemplare aus der Zeit von 1800 bis zur Gegenwart. Bis 13. April 2013. www.blb-karlsruhe.de

Aus Liebe zum Holz kombinieren wir sogar Sofas mit edelstem Massivholz. vholz vholz. 10 × in der Schweiz! Crissier/VD Dietikon/ZH Dübendorf/ZH Emmen/LU Galgenen/SZ

Granges-Paccot/FR Hägendorf/SO Lyssach/BE Pratteln/BL Rickenbach b. Wil/TG

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www.diga.ch 06.03.2013 14:09 8:34 Uhr 05.03.2013


Eindrücklich: Die Gebäude könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch fügen sie sich zu einem schönen Bild zusammen.

Kopenhagen

Umwobene Leichtigkeit In Kopenhagen bauten HOLSCHER ARKITEKTER einen lichten Glaspalast. Umgeben von historischen Grossbauten und Seemannsbehausungen hat eine andere Zeit Einzug gehalten. Text: Franziska Quandt, Fotos: Raul Candales Franch

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Das Ideale Heim im April 2013 — Kopenhagen

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Über den Dächern der Stadt: In den oberen Etagen blickt man über die umliegenden Gebäude.(Stuhl: Eames, Vitra; Kerzenständer: Mogens Lassen)

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OUTDOOR MÖBEL

Lust auf Meer Das Wohnzimmer im Freien besteht längst nicht mehr nur aus Kunststoff- und Holzmöbeln. Neue Designs und Materialien garantieren Sommergefühle. Redaktion: Irène Schäppi

Tribù Das Gestalter-Trio Lievore Altherr Molina aus Spanien hat seine neue Outdoorkollektion für den belgischen Möbelhersteller Tribù «Branch» genannt. Und zwar nicht von ungefähr. Denn «Branch» heisst übersetzt so viel wie Ast. Die Designer dazu: «Wir wollten mit dem Design dieser aus Aluminium produzierten Kollektion die emotionale Bindung des Menschen zur Natur darstellen.» Weshalb sich Alberto Lievore, Jeannette Altherr und Manel Molina für die Tische und Stühle aus der «Branch»-Kollektion unter anderem auch von Baumästen haben inspirieren lassen. www.tribu.com

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Das Ideale Heim im April 2013 — Garten Spezial

01.03.2013 14:19 Uhr


Mazuvo Swiss Zulliger Die frei schwingende Schaukelbank «Boogie» aus Teakholz soll nicht dem Namen gemäss zum Tanzen animieren, sondern eher beschaulichen Tête-à-têtes sowie sommerlichen Träumereien im Garten Platz bieten. www.mazuvo.ch

Ligne Roset Nach ihrem Diplom an der Hochschule der Schönen Künste in Berlin haben die deutschen Designer Blasius Osko und Oliver Deichmann ihr Designstudio in Berlin gegründet. Inspiriert durch die geschmeidigen Formen von al dente gekochten Spaghetti, haben die Designer «Ficelle» entworfen. Einen Stuhl für den Innen-und Aussenbereich, der viele Esstische leichter wirken lässt. www.ligne-roset.ch

Hunn Gartenmöbel AG Die Metall-Lounge «Safir» ist wahlweise in Chromstahl natur mit Gewebe oder in Aluminium anthrazit erhältlich. Hochwertig gestaltet, sind diese Lounges ein Blickfang in jedem Garten und auf jeder Terrasse, wobei nicht nur Alice im Wunderland sich auf dieser Lounge etwas Ruhe von ihren Abenteuern gönnen würde. www.hunn.ch

Gervasoni Die bereits bestehende Gartenmöbel-Kollektion «Inout» des italienischen Möbelbrands wird dieses Jahr um eine Serie von Tischen sowie Stühlen erweitert. Hierfür hat die künstlerische Leiterin von Gervasoni, die famose Designerin Paola Navone, Outdoorobjekte aus Aluminium und Teakholz geschaffen. Die augenscheinliche Bistro-Optik ist übrigens gewollt. Schliesslich lassen sich die Möbel (nach Ladenschluss oder so) ganz wunderbar aufeinanderstapeln. www.gervasoni1882.com

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01.03.2013 14:20 Uhr


KÜCHE

Kaleidoskop: So bunt wie das Kirchenfenster ist auch das (Koch-) Veranstaltungsspektrum in der entweihten Klosterkirche in Hennef.

Moderne Klosterküche Zum neuen, vielseitigen Nutzungskonzept der entweihten Hennefer Klosterkirche zwischen Köln und Bonn gehört auch eine die Orgelempore einnehmende, von GAGGENAU ausgestattete Küche. Redaktion: Romy Gutiérrez

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uf der Orgelempore der entweihten Kirche des Klosters Hennef waren zunächst drei weitere Seminarräume angedacht. Doch als die Initianten der Veranstaltungsagentur Time Trax, welche die Umnutzung der Klosterkirche betreibt, auf der Empore standen und über das Kirchenschiff blickten, war für sie klar, dass sie den Raum nicht schliessen wollten, sondern offen erhalten mussten. Geschäftsführer Radomir Zecevic: «Wir dachten in alle Richtungen, wollten dabei aber unbedingt einen Bezug zum Kloster herstellen, und plötzlich hatte einer die Idee, da eine moder-

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ne Klosterküche einzurichten. Von da an ging es ganz schnell. Als wir über Partner nachdachten, stand sofort fest, dass wir Gaggenau anfragen wollten. Es passte einfach perfekt: die 330-jährige Geschichte des Unternehmens, das Design, das zeitlos modern ist und das Wert auf die haptische Komponente legt.» Gaggenau-Geschäftsführer Peter Bruns und seine Marketingleiterin Karin Stengele waren beim ersten Ortstermin so überwältigt, dass sie sofort zusagten und das Architekturbüro eins:33 mit der Gestaltung beauftragten. Von diesem kam die Idee, die Küche architektonisch an Orgelpfeifen erinnern zu lassen. In der Kochorgel des Kulinariums mit Fronten aus eloxiertem Aluminium spielen nun die

Kühlgeräte, Backöfen und Dampfbacköfen. Die Oberfläche der grossen Kochstation ist aus Jura-Naturstein und mit Vollflächeninduktionskochfeld, kombiniert mit versenkbarer Tischlüftung, Elektrogrill und Teppan Yaki der Vario-Kochgeräte-Serie 400 in Verbindung mit der neuen Muldenlüftung ausgestattet. Geboten werden in der Küche Kochkurse, Menüabende oder Showcookings, sie kann aber auch – wie die ganze Kirche – für Veranstaltungen jeglicher Art gebucht werden. Und Gaggenau selbst bietet dort die Probefahrt an, die über die Händler gebucht werden kann. www.klosterkueche-hennef.de www.gaggenau.com, www.einszu33.com Das Ideale Heim im April 2013 — Küche

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Weinschrein: Die Fronten des Weintemperierschranks mit Sichttüren sind aus gebürstetem Edelstahl gefertigt.

EVENTS IN DER KLOSTERKÜCHE HENNEF ‹ April › 20. 04. 13, 18 Uhr Mittelmeerbrise mit Ronald Colditz 26. 04. 2013, 18 Uhr Küchenparty Für Singles, Liebe geht durch den Magen, mit Engelchen und Teufelchen ‹ Mai› 11. 05. 2013, 18 Uhr Spargelzeit im Kloster mit Ronald Colditz 24. 05. 2013 18 Uhr Küchenparty Die Braut, die sich nicht traut, wie verwöhne ich meinen Liebsten, mit Engelchen und Teufelchen

Reverenz: Das Büro eins:33 nahm bei der Küchengestaltung das Orgel-Thema auf.

‹ Juni › 08. 06. 2013, 18 Uhr Louisiana trifft Südamerika mit Ronald Colditz Alle Kurse haben eine Dauer von ca. 4,5 Stunden und umfassen: Aperitif Kochkurs mit allen benötigten Lebensmitteln fürs Menü Leihschürze Während des Events ausgewählte Rot- und Weissweine passend zum Menü Bier, Softdrinks, Wasser Eine Mappe mit den Rezepten des Abends Respektvolle Neunutzung: In die Architektur der Kirche wurde nur äusserst behutsam eingegriffen, um das sakrale Ambiente zu erhalten.

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Weitere Informationen zu Events und Beratung auch unter: www.klosterkirche-hennef.de www.time-trax.org

07.03.2013 13:01 Uhr

DIH_04_2013  

DIH_04_2013

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