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Ausgabe 13 | September / Oktober 2012

Eine Produktion von

Titelbild: BSE-AIRpix.de

mit

Veranstaltungskalender für zwei Monate Außerrd dem iin n diieese ser Ausg sgabe

Eröffnung de Die Fahnen s r Villa Rustica: ind schon ge hiissst Bertls Beruf(ung) Leiter der Sozialstation

Kreisel-Konzepte

Im Landkreis Weilheim-Schongau


Foto: Florian Wagner

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Die Römer kommen Ohne die Vergangenheit zu verstehen, ist es schwierig, die Zukunft zu meistern. Dessen sind sich in der Gegenwart durchaus viele Menschen bewusst. Dass nun die Römer (wieder) kommen, mag da durchaus eine interessante Auffrischung geschichtlicher Zusammenhänge sein. Zur Eröffnung der Villa Rustica am 8. und 9. September schlägt nämlich die Gruppe „Populares vindelicenses“ aus Augsburg ihr Lager bei Peiting auf. Sie lässt römisches Handwerk genauso aufleben wie Soldatendrill und Fahnenappell durch Legionäre. Vorgeführt wird auch ein Katapult. Ein solches Geschoss steht bereits im Museum des Kiebelehauses in Bernbeuren, wo die Besiedelung der Römer auf dem Auerberg ausführlich dargestellt wird. Dort hat mir heuer ein Helfer vom Museumsverein den Helm eines Soldaten aufgesetzt und mich dann gleich fotografiert. Ja, so ein Helm wäre manchmal von Vorteil, wenn ein Redakteur bildlich gesprochen einen auf den Deckel bekommt, weil es dem einen oder anderen nicht passt, was da veröffentlicht wird. In manchen Berufen — man denke an Lehrer, Polizisten oder Politiker — wäre gar eine ganze Rüstung angemessen. Keinen Schutzschild, sondern ein Schutzhaus hat sich der Förderverein Villa Rustica zugelegt (siehe dazu das Titelbild von Sebastian Jahn). Eine teure, aber beständige Maßnahme, um die freigelegten Grabungen im früheren römischen Gutshof am Lech dauerhaft zu sichern. Speziell das Badehaus mit den Hypocaustensäulen legt Zeugnis davon ab, mit welch ausgeklügeltem System die Römer die Warmwassertechnik beherrschten. Sie sind überzeugend ihren Weg gegangen: die Mitstreiter im Förderverein, die das Projekt Villa

Rustica bei Peiting vorangebracht haben. Die Männer und Frauen um Jakob Leicher dürfen jetzt zur Vollendung des Schutzhauses und des römischen Kräuterlehrgartens stolz auf das Geleistete zurückblicken. Mit der Villa Rustica hat der Landkreis WeilheimSchongau neben dem großen Buchheim-Museum am Starnberger See, dem kürzlich eröffneten RadomIndustriedenkmal bei Raisting, dem Bergwerksmuseum in Peißenberg und dem Stadtmuseum in Schongau einen weiteren Anziehungspunkt. Der ist mit Blick auf den Tourismus im Pfaffenwinkel von Bedeutung. Noch wichtiger ist es freilich, die Zeugnisse früherer Zeiten den Menschen bewusst zu machen, die in unserer Heimat leben. Die Botschaft ist: Wer sich für Zeugnisse aus der Römerzeit interessiert, kann dies bei uns vor der Haustür tun. In der Villa Rustica in Peiting, wo Ehrenamtliche aus dem Förderverein gerne Führungen anbieten, im Auerbergmuseum in Bernbeuren oder im Museum Abodiacum in Epfach. Inzwischen sind schon einige Lehrer mit ihren Schulklassen zur Villa Rustica nach Peiting gekommen. Möge dies von anhaltender Dauer sein. Es ist aber auch wünschenswert, dass sich viele Jugendliche und Erwachsene genauso für die Villa Rustica interessieren. Eine erste gute Gelegenheit dafür ist das zweite Septemberwochenende. Genau dann, wenn die Römer (wieder) kommen. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 6 „Wetterfrosch“ Kristen nimmt Abschied: Im Beruf war’s einfach spitze

Seite 34 Lasse, der pfiffige Kartpilot, und sein großer Traum von der Formel 1

Seite 8 Weg mit den Pfunden: Wie Frauen abnehmen, ohne dabei zu hungern

Seite 36 Allerlei im Altlandkreis: Vom „Durchanand“ bis zur Schönach-Ausstellung

Seite 10 Eine runde Sache? Der neue Verkehrskreisel im Norden Schongaus

Seite 39 Klein, aber fein: Das Motto der Rottenbucher für das Bezirksmusikfest

Seite 13 Zur Sache, Herr Bertl: Der Chef der Sozialstation auf der Roten Couch

Seite 43 Mit Registrierungs-Aktion in Schongau: Der Aufruf zur Stammzellspende

Seite 22 Lisa ist Innungssiegerin — und geht nach der Lehre wieder auf die Schule

Seite 46 Studium und Feuerwehr: Das Sag’ mal mit Benjamin Schuster aus Bad Bayersoien

Seite 24 Der neue Coach beim ECP: Wie Peppi Heiß junge Talente fördern möchte

Seite 51 Die Türen weit geöffnet: Womit Schützen einen Volltreffer landen wollen

Seite 29 Die Nepomuk-Kolumne: Über einen gar froh gelaunten Froschkönig

Seite 61 Was der Herbst bringt: Der Veranstaltungskalender für September und Oktober 2012

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Wetterdiensttechniker Manfred Kristen hört auf

Das war (Zug)spitze: Die Arbeit auf Deutschlands höchstem Berg Altenstadt | Im Ruhestand wird sich Manfred Kristen auf deutlich niedrigerem Level bewegen als während seines Berufslebens. Da war er hoch droben. Sein Arbeitsplatz war spitze. Genau gesagt in 2 966 Meter Höhe. Neben der Basisstation in Garmisch-Partenkireffer echen und neben dem Schneeferuf nerhaus war nämlich der Turm aauf der Zugspitze über Jahrzehnte seine Arbeitsstelle. Im September nimmt Kristen Abschied von seinen Kollegen, von der Wetterwarte mit der Umweltforschungsstation und von Deutschlands höchstem Berg. Unzählige Gruppen hat er im Schneefernerhaus auf 2 600 Metern überr dem Meeresspiegel sowie beii t;; der Station am Gipfel geführt; er Ende September wird er einer rn „Delegation“ mit Schongauern all und Peitingern ein letztes Mal ett die Einzelheiten über die Weta aterwarte, zur Messstelle für R Ra-

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dioaktivität, zur Umweltforschung und zum Klima erklären.

25 Jahre das Team geleitet Manfred Kristen, der im November 65 Jahre wird, geht in den Ruhe Ru hest he stan st an nd. d 1968 196 9688 wurde wurd wu rdee er von rd von n der der e Ruhestand.

Wetterstation Berchtesgaden nach Garmisch-Partenkirchen versetzt. Nach sechs Jahren bei der Flugwetterwarte München-Riem kam er dann endgültig zur Wetterstation Garmisch-Partenkirchen. 1987 wurde er Leiter einer kleinen Organisationseinheit. Dazu gehö-

ren die Wetterwarte GarmischPartenkirchen / Zugspitze sowie der Anteil des Deutschen Wetterdiensts an der Umweltstation Zugspitze / Schneefernerhaus. Der Altenstadter führte ein Team mit neun Experten, die einander an den drei Standorten abwechseelt ltee selten. D r Dienst begann jeweils mitDe Der tags g und ging jeweils über 24 tags Stu St u Stunden. Für kurze nächtliche R Ru Ruhephasen stand im Turm auf der Zugspitze in einem auf ddee zwei Büros ein Bett beder reii Der Altenstadter ist imre reit. m in die Schicht eingebunmer d gewesen. Jeder der drei de den S St Standorte — auf der Zugspitze am Schneefernerhaus ze ze, u in der Basisstation — ist und s ständig mit einem Wetterd diensttechniker besetzt.

Was ein Wetterbeobachter dort alles im Blick behalten muss? Kurz gesagt alle meteorologischen Parameter. Dazu gehören Temperatur, Niederschläge, Wolkenbeobachtungen, Schneehöhe, Windgeschwindigkeit und Windrichtung, Sichtweite, Sonnenscheindauer, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und die Strahlung. Darüber hinaus das Radon sowie alle wichtigen radioaktiven Stoffe. Was vom Beruf an diesem außergewöhnlichen Ort in Erinnerung bleibt? Manfred Kristen fallen da die Führungen ein. Immerhin 1 500 Personen pro Jahr sind dazu auf Deutschlands höchsten Berg gekommen und haben auf der Plattform in knapp 3 000 Metern Höhe die Aussicht genossen. Besonders denkt er an den Besuch von Dr. Joachim Küttner zurück;

Einer, der „ganz oben“ arbeitet und als Wetterdiensttechniker den Blick dennoch weiter nach oben richtet: Manfred Kristen. Foto: Johann Jilka Rechts hinten das Gipfelkreuz der Zugspitze.


Deutschlands höchster Berg lockt unzählige Touristen. Die freuen sich auf der Plattform nahe der Messstation über die A Aussicht, wenn es denn nicht n neblig oder wolkig ist.

Das wärmste Jahr auf der Zugspitze

der in die USA ausgewanderte erste Nachkriegs-ZugspitzeMeteorologe, Flugpionier und Atmosphärenforscher war 2004 mit 95 Jahren ein letztes Mal auf Deutschlands höchste Messstation gekommen.

Zusammenhalt „ist sagenhaft“ Kristen behält aber auch den Zusammenhalt und die Kollegialität in der Gruppe und mit denjenigen Leuten im Gedächtnis, die auf der Zugspitze, bei der Bayerischen Zugspitzbahn, im Schneefernerhaus, im Münchner Haus, und in der Gastronomie gearbeitet haben. „Die Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft in diesem oft schwierigen Umfeld ist sagenhaft gewesen“, stellt er den familiären Charakter heraus. Vor allem aber bleibt die Erinnerung an den schönsten Aussichtspunkt der Alpen deutlich. Ein Hochgenuss: Der Blick reicht manchmal von den Hohen Tauern im Südosten bis zum Säntis in der Schweiz. Durch den Einschnitt am Brenner kann man zu den Dolo-

miten schauen. Und im Norden reicht der Blick bis zur Donau; da habe man den Ammersee sowie den Starnberger See und München direkt vor Augen. In seltenen Momenten könne man in der Ferne sogar den Großen Arber im Bayerischen Wald und den Großen Feldberg im Schwarzwald erkennen. Kristen schwärmt aber auch vom wunderbaren Sternenhimmel in klaren Nächten, bei dem einem das Herz aufgehe. Seine Heimat, das Schongauer Land, war früher auch bei Hochnebellagen an dem so genannten Wärmebuckel im Wolkenmeer über der Papierfabrik zu erkennen gewesen. Dieses Phänomen sei durch die optimale Abwärmenutzung kaum noch zu sehen. Wenngleich die Wetterstation auf der Zugspitze ebenso wie die im Schneefernerhaus oder in der Basisstation nur mit einer Fachkraft besetzt sei: „Einsam ist es da oben nie“, sagt Kristen, dessen Schicht immer zur Mittagszeit begonnen hat und dann 24 Stunden gegangen ist. Untertags sei es gleich gar nicht langweilig gewesen. Denn

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Der Wetterdiensttechniker mit kontrollierendem Blick. Die rote Kappe hat der eingefleischte Eishockey-Fan übrigens vom Kanadier Wayne Holmes, der in Foto: Johann Jilka den Jahren 1979 bis 1981 bei der EA Schongau spielte.

Was Manfred Kristen zu bedenWa ke en gibt: 2011 war mit -2,7 Grad, ken no or normal wären -4,8 Grad, das wär wä r wärmste Jahr auf der Zugspitze. Es wu wurden drei Tage mit über 15 Grad gem ge m gemessen. Der Monat November lagg mit nur 2,7 Grad minus fast la sec se c Grad über dem langjährigen sechs M Mi itt Mittelwert früherer Jahre. Entsprechend jämmerlich war der Anblick des Resteises am Schneeferner im Dezember 2011. An der Wetterwarte auf der Zugspitze werden seit 1900 Messungen vorgenommen. Manfred Kristen war vier Jahre alt, als seine Eltern, die aus dem Sudetenland fliehen mussten, über Mittelfranken nach Altenstadt gezogen waren. Zusammen mit seiner Frau wohnt er im elterlichen Haus, das er gründlich energieoptimiert und mit Erdwärme, Photovoltaik und Sonnenkollektoren ausgestattet hat. Viel Zeit kann er im großen Garten verbringen, wo 14 Obstbäume stehen. Von da hat er es nicht weit an seinen Lieblingsplatz: den Lido in Schongau. „Den Lech mog i“, bekundet der bald 65-Jährige. Im Ruhestand will er mit seiner Tochter Susanne (31), die als Entwicklungspsychologin an der LMU München habilitiert, wieder für ein paar Tage nach Holland fahren. Dorthin, wo er während des Berufslebens öfters „den Akku aufgeladen“ hat, nämlich beim Nordsee-Jazzfestival in Rotterdam. Der Mann, der so oft wie kaum ein anderer auf der Zugspitze war, macht also einen Abstecher ins tiefste Flachland. Und empfindet dies als Hochgenuss.

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Gewichtsreduktion fern einer Diät

Wie beim Abnehmen das Wohlbefinden zunimmt

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8 | der altlandkreis

Peiting / Steingaden | Viele Diäten seien „reine Geschäftemacherei“. Diese Meinung vertritt Dr. Karl Breu, Chef des Gesundheitsamtes Weilheim-Schongau. Bei Crash-Diäten innerhalb weniger Wochen, wie sie regelmäßig in Illustrierten-Annoncen angeboten würden, sei Skepsis angebracht. Entscheidend für eine nachhaltige Gewichtsreduktion seien zwei und das das a Faktoren: die Bewegungg und ung. un g. D azu az u Umstellen der Ernährung. Dazu D agno ag noose s bedürfe es ärztlicher Di Diagnose Hililfe fest fe stel st eel und anderer fachlicher Hilfestelhrrun u gs gs-lung (Stichwort Ernährungsheef h beratung), ergänzt der CChef e lei des Gesundheitsamtes W Weilheim-Schongau. eittÜber einen langen Zeitat raum abgenommen hat Anja Lechner aus Peiting.. Begonnen hat sie damit schon im Sommer 2011. Bis zum Herbst 2012 solll it die Gewichtsreduktion mi mit och ch fachlicher Begleitung noch rau gehen. Die 36-jährige Frau ist „erleichtert“ — um 5533 eiiKilogramm innerhalb eines Jahres. oß ß Was für sie den Anstoß m gab? Sie war nicht am eigenen Spiegelbild er-m schrocken, sondern beim Spazierengehen „an ih-rem Schatten“, gesteht sie. Und die 1,79 Meter große Frau, die in Apfeldorf aufgewachsen ist, ergänzt im Dialekt: „Jetzt g’fallt er mir mea, mein Schatten.“

Deutlich abgenommen, ohne dass sie deswegen gehungert hat: Dies trifft auch auf die 47-jährige Angelika aus Steingaden zu. Innerhalb von neun Monaten hat sie es geschafft, 31 Kilogramm leichter zu werden. Das Gewicht ist von 94 auf 63 Kilo zurückgegangen. Was für die 166 Zentimeter große Frau mit den kurzen blonden Haaren bei der Gewich wi ich chts tsre ts redu re edu dukt ktio kt tion ioon wichtsreduktion ein ei n wesentlicher wese we sent se ntlililich nt c er ch A As peekt kt war, war ar,, is istt Aspekt die Tatsache, die di Tats Ta tsac ts ache ac he,, he ddass da ss ssie ie nach nac ach h eine ei nerr ne einer

gründlichen Beratung selber die Entscheidung trifft, in welchem Umfang die Gewichtsreduktion erfolgen soll. Ihr sei keine Zahl vorgegeben worden. Auch den Zeitraum habe sie frei gewählt.

Die fachliche Begleitung ist wichtig Was beiden Frauen wichtig war undd is un iist: ist st die fachliche Begleitung. Ange An gelililikk hat Wert darauf gelegt, ge Angelika beii de be derr Behandlung allein zu sein. „Und „U nd ddass ein Coach persönlich fürr mich fü micc da ist.“ Das war und ist mi Aufg Au fgab fg ab von Marita Fischer. Sie Aufgabe istt Kr is Kra a Krankenschwester, zertifizierte Ernä Er näähr Ernährungsberaterin und seit fünf JJahren Ja ahr hren e Inhaberin von medio-reduen cee iin nP Peiting an der Bahnhofstraße.. H ße ße. Hunger habe in ihrem Konz zum Abnehmen keinen zept Platz, erklärt sie. „Wer bei einer Gewichtsreduktion h hungert, der ist mangelern nährt, wird schwach und vverliert die Lust am Handdeln.“ Mit in der Praxis arbbeitet ihr Mann; Dr. Fischer is s zuständig für die mediziist n nischen Untersuchungen. D Dass sie als kräftige Frau n nochmals zehn Kilo zugelegt h ha hatte, führt Angelika rückG Größe 56, das war einmal. M Mittlerweile hat Anja Lechnner über einen langen Zeitrra a raum so fest abgenommen, d dass sie in Hosen schlüpft, d die sieben Kleidergrößen w weniger haben.


die 36-Jährige, die aus Apfeldorf stammt und nach Peiting geheiratet hat, erst dann verraten, wenn Reduktion und Aufbauphase abgeschlossen sind. Einen Teil der Kosten für die Behandlung und Begleitung bei medio-reduce übernimmt die Krankenkasse. Für den Rest muss Anja selbst aufkommen. „Aber meine Gesundheit ist es mir wert“, bekundet sie — begleitet von zunehmender Zuversicht, dass sie auch in den letzten Wochen der mehr als einjährigen Reduktionsphase noch einige Pfunde abnimmt.

„Absolute

Gewichtige Argumente für eine vernünftige Reduktion ohne Hungern Ausnahme“ und gegen eine schnelle Diät: links Angelika aus Steingaden mit Marita Wenn das Abspecken über einen Fischer von medio-reduce. langen Zeitraum gehe, vor Beginn blickend auf früheren beruflichen tion und dann in die Aufbauphase. mit einem Arzt darüber gesproStress als Angestellte in einem „In der Reduktion habe ich ge- chen werde und fachlich begleitet Musical-Unternehmen zurück. Zu lernt, regelmäßig zu essen, und werde, „dann ist das eine gute allen möglichen Zeiten seien Füh- zwar drei- bis fünfmal am Tag“, Sache“, kommentiert Dr. Breu vom rungen mit Gästen aus aller Welt erklärt Angelika. Die Ernährung ist Gesundheitsamt. Dass jemand 50 zu bewältigen gewesen. Sie habe eine ausgewogene Mischkost. Mit- Kilogramm abnehme, sei — egal falsch gegessen, da kaum Zeit für tags zum Beispiel Fleisch, Gemüse ob Mann oder Frau — schon eine eine regelmäßige Mahlzeit geblie- und Kartoffeln. Abends entfielen außergewöhnliche Leistung. ben sei. Dann sei sie schwanger die Kohlenhydrate. Als Zwischen- Dafür, dass die Zahl der Mängeworden, habe das Rauchen mahlzeit gab es zwei Mal Joghurt ner und Frauen mit krankhaftem aufgehört. Inzwischen arbeitet die und Obst. Übergewicht zunimmt, gibt es 47-Jährige, die mit ihrem Mann Zahlen. 20 Prozent der Männer und dem elfjährigen Sohn in und 21 Prozent der Frauen sind es Lernen, wie Steingaden wohnt, in einer Buchbundesweit, verweist Dr. Breu auf man richtig isst handlung in Lechbruck. Angaben des Bundesamtes für RiVier andere Versuche, abzuneh- „Das A und O ist die Ernährungs- sikobewertung aus dem Jahr 2009. men hatte sie schon hinter sich, umstellung“, sagt Anja aus Pei- Aktuellere Angaben der Behörden bevor sie sich bei medio-reduce ting, die über 50 Kilo leichter ist hat er noch nicht vorliegen. informierte. „Allein schaff’ ich das als vor einem Jahr. Die Frau mit Was der Chef des Gesundheitsamnicht“ — dessen war sich Angelika den brünetten Haaren, die mit tes positiv berichtet, ist die Tatsabewusst. Die Begleitung durch ei- Jürgen Lechner verheiratet ist und che, dass im Landkreis Weilheimnen Coach war und ist für sie ent- in einer Steuerkanzlei arbeitet, isst Schongau „nur“ 2,4 Prozent der mehr als früher. Alkohol sei frei- Kinder, die eingeschult werden, scheidend. Dr. Hifzi Fischer, der Mann von Ma- lich tabu. einen bedebklichen Bodymaßinrita Fischer, ist Arzt; er hat Angeli- Was bei Anja das Ausgangsge- dex (BMI) über 30 haben. Das ist ka vor dem Start untersucht. Somit wicht war und welches sie an- nach Miesbach der zweitniedrigste hätte man eventuell bestehende strebt? Darüber hüllt sie sich Wert in Bayern. Landesweit sind Krankheitsbilder wie Diabetes, (noch) in Schweigen. Sie zeigt es 3,5 Prozent der sechsjährigen Bluthochdruck, Laktose- oder aber die Hose der Größe 56, die Buben und Mädchen. Breu sagt Fruktose-Intoleranz berücksichti- sie vor Sommer 2011 getragen hat- mit Blick auf den vorwiegend te. Jetzt schlüpft sie in eine Jeans, ländlichen Charakter im Landgen können. Das Abnehmen gliedert sich in die sieben Kleidergrößen klei- kreis: „Unsere Kinder bewegen zwei Phasen: zuerst in die Reduk- ner ist. Das Schlussgewicht will sich noch mehr“.

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Mit der Baumaßnahme in Schongau

Zwölf Kreisverkehre: Wo’s überall rund geht Schongau | Der neue Kreisel in Schongau steht vor der Fertigstellung. Spätestens zum Ende der Sommerferien soll er komplett für den Verkehr freigegeben werden. Im Landkreis Weilheim-Schongau geht es inzwischen an zwölf Plätzen rund. Allein in Weilheim sind es vier Kreisverkehre. Beim Kreisel im nördlichen Stadtgebiet von Schongau laufen fünf Äste zusammen. Mit einem Durchmesser von 50 Metern ist er der größte im Landkreis — gemeinsam mit der Anlage in Altenstadt vor der Franz-Josef-Strauß-Kaserne. Dort münden ebenfalls fünf Äste ein. Dieser Kreisverkehr wurde 1993 erbaut und war der erste im Landkreis Weilheim-Schongau. Übrigens: Der größte Kreisverkehr Deutschlands befindet sich bei Landsberg. Er wurde im September 2009 für den Verkehr freigegeben und hat 330 Meter Durchmesser.

fertig sein“, nennt Alexander Joseph vom Stadtbauamt Schongau das genaue Datum. Verzögert sich die Baumaßnahme, muss die Firma mit einer Vertragsstrafe rechnen. Die Kosten beziffert Tiefbaureferent Joseph auf 580 000 Euro. Hinzu kommt die Beleuchtung mit 47 000 Euro. Ursprünglich war in ersten Planungen davon die Rede, den Kreisverkehr nicht rund, sondern in Form einer Ellipse länglich zu planen, damit der Verkehr auf der alten Bundesstraße 17 mehr Fluss hat und nicht so stark abgebremst wird wie auf den anderen Ästen. Doch dann hätten die Kurvenradien nicht gepasst, gibt Joseph zu verstehen. Wünsche nach Kreisverkehren gibt es vielerorts, ob in Peiting (siehe Kasten „Zum Thema“) oder anderswo. „Jede Gemeinde

will einen Kreisverkehr haben“, kommentiert Sven Maertz, der im staatlichen Bauamt Weilheim Tiefbaureferent für Bundesstraßen, Staatsstraßen und Kreisstraßen ist. Wo nach Fertigstellung des Kreisels in Schongau der nächste angegangen wird? In Seeshaupt sei einer geplant und werde eventuell 2013 realisiert, sagt Maertz.

Kreisel an B 472 wird abgelehnt Im Bereich Schongau könnten sich Kommunalpolitiker vor allem an der Kreuzung der B 472 mit der Kreisstraße WM 6 (Altenstadt — Burggen) vorstellen. Doch Sven Maertz vom staatlichen Bauamt winkt ab. „Das ist schon zu weit außerhalb“. Dort müsste man sich was anderes überlegen. Er denkt an eine „höhenfreie“ Lö-

Garaus für letzten Unfallschwerpunkt Die bisherige Kreuzung unterhalb des Krankenhausberges war der einzige Unfallschwerpunkt, der im Schongauer Land noch geblieben ist. Dort hat es regelmäßig gekracht; meist war das Missachten der Vorfahrt die Ursache, erklärt Rudolf Fischer von der Polizei Schongau. Allerdings sei die Zahl der Verkehrsunfälle in diesem Bereich schon während der letzten Jahre zurückgegangen. „Am 14. Aufwändige Arbeiten im Tiefbau sind der Grund dafür, dass für das Foto: Sebastian Jahn September soll der Kreisverkehr Projekt mehrere Monate benötigt werden.

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Aus der Vogelperspektive: Der Kreisel im nördlichen Stadtgebiet (Aufnahme von Mitte August). Er hat fünf Äste, alle mit Querungshilfe. Ob die drei Meter breiten Ausfahrspuren an der Augsburger- bzw. Sonnenstraße für Busse, Lkw und Lastzüge groß genug sind? Einige sind schon auf Randsteine geraten. Foto: Sebastian Jahn sung. Maertz verweist darauf, dass zurzeit ein Student in seiner Bachelor-Arbeit eine Untersuchung anstellt, die B 472 von Schongau bis zur Landkreisgrenze bei Rettenbach höhenfrei zu machen. Doch das ist wirklich Zukunftsmusik, zumal die Kosten in die Millionen gingen.

In den letzten Monaten ist es auf der B 472 westlich der Lechstadt vermehrt zu Unfällen gekommen. Bei zwei Kollisionen an der Kreuzung mit der Kreisstraße von Burgen nach Huttenried waren sogar Todesopfer zu beklagen. Im Frühjahr starb eine Frau aus dem Ostallgäu, die mit ihrem Auto

dort auf die linke Seite geraten war. Schon 2011 war an derselben Kreuzung ein Unfall mit Todesfolge zu verzeichnen. Erst diesen Sommer sind bei Unfällen an den Kreuzungen nahe Huttenried und Ingenried zwei Personen verletzt worden, einmal davon war der Autofahrer alkoholisiert.

> > > ZUM THEMA Kreisel-Vorhaben am Weilheimer Hof: „Politisch unausgegoren“ Rund geht’s in Peiting mitunter, wenn im Gemeinderat Verkehrsprojekte besprochen werden. Speziell, wenn es um das Vorhaben eines Kreisverkehrs am Weilheimer Hof geht, wo die Münchner Straße in die Schongauer Straße mündet. Das ist „politisch unausgegoren“, kommentiert Jochen Rohrmoser vom Marktbauamt. Dieses Projekt biete wohl noch viel Zündstoff. Eine Frage sei, ob der Lkw-Verkehr, der durch das Zentrum führe, weiter verlangsamt werden soll, zumal am Hauptplatz bereits eine Rampe eingebaut wor-

den sei. Zu klären seien auch Grundstücksfragen. Gemeinderäte und Marktverwaltung warten „verheißungsvoll“ (Rohrmoser) auf das Verkehrsgutachten, mit dem ein Büro aus München beauftragt worden ist. Falls wirklich ein Kreisel realisiert werde, dann nicht vor dem Jahr 2014, blickt der Leiter des Marktbauamtes voraus. Immerhin: Bis dahin geht’s am kleinen Kreisel an der Wanderhofstraße rund. Und bestimmt auch im Gemeinderat, wenn Verkehrsprojekte wie der geplante Kreisel am Weilheimer Hof aufs Tablett kommen.

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Worauf es bei der Pflege ankommt LLudwig udwig Bertl Bertl von von der der Sozialstation Sozialstation Foto: Johann Jilka

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Weilheim-Schongau | Dass die Mitarbeiter die Patienten umfassend versorgen und einen guten Umgang „pflegen“, wenn sie zu ihnen nach Hause kommen, ist bei der Ökumenischen Sozialstation Pfaffenwinkel ein wichtiges Anliegen. Ebenso kommt es Geschäftsführer Ludwig Bertl auf die wohnortnahe Betreuung an, wofür die drei Bereiche Schongau / Peiting, Murnau und Weilheim stehen. Ein weiteres Kriterium ist die flächendeckende Versorgung. „Wir fahren auch zum abgelegenen Hof in die Jachenau oder nach Peustelsau“, sagt der Chef der Sozialstation, die ihren Sitz in Peißenberg hat. Ludwig Bertl beantwortete beim Interview auf der Roten Couch die Fragen von „altlandkreis“-Redakteur Johannes Jais. Wie viele Mitarbeiter hat die Ökumenische Sozialstation Pfaffenwinkel? Insgesamt sind wir 309 Mitarbeiter. Überwiegend haben wir Frauen; ihr Anteil macht fast 90 Prozent aus. Aber wir haben auch Männer als Pflegefachkräfte. Die meisten Mitarbeiter in der Pflege sind in Teilzeit beschäftigt — zwischen 20 und 35 Stunden. Wie viele waren es vor 15 Jahren? 1997, kurz nachdem ich angefangen habe, waren es 250 Mitarbeiter.

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Aufgeteilt auf die drei Bereiche Schongau, Weilheim und Murnau: Wie viele Beschäftigte sind es jeweils? Im Pflegebereich Schongau / Peiting haben wir 52 Mitarbeiter, in Weilheim / Peißenberg 51 und in Murnau / Penzberg haben wir 50 Mitarbeiter. Der Hintergrund unserer Aufteilung ist die gebietsnahe Versorgung und die Zahl der Patienten in der häuslichen Kranken- und Altenpflege. Ein Beispiel: Im Bereich des Altlandkreises Schongau kümmern wir uns um 220 pflegebedürftige Menschen in Leitet die größte der 63 Sozialstationen in der Diözese Augsburg: ihrer gewohnten häuslichen Um- Geschäftsführer Bertl, hier beim Gespräch auf der Roten Couch mit Foto: Johann Jilka „altlandkreis“-Redakteur Jais. gebung. Macht es Sinn, dass die Verwaltung in Peißenberg ihr Domizil hat, die fachlichen Mitarbeiter für den Bereich Weilheim nur acht Kilometer weiter in einem eigenen Gebäude untergebracht sind? Durchaus. Wir dokumentieren damit die Nähe zum Menschen. Uns ist es einerseits wichtig, in der Kreisstadt mit unseren Dienstleistungen vor Ort zu sein. Andererseits brauchen wir den Platz in der Zentrale für Tagespflege, familienunterstützende Dienste, Fahrdienst und Verwaltung. Außerdem ist Peißenberg doch das Herz des Pfaffenwinkels mit seiner zentralen Lage. Das ist genau der Mittelpunkt unseres großen Einsatzgebietes. Von da waren

früher die Impulse ausgegangen, insbesondere durch den damaligen Pfarrer Gerhard Schmid, der ja heute noch im Beirat sitzt und als Seelsorger im ganzen Landkreis hilft. Wie weit reicht das Einsatzgebiet? Das geht vom Walchensee bis Krottenhill und von Echelsbach bis Haid bei Wessobrunn. Die meisten Sozialstationen haben ein kleineres Gebiet. In der Diözese Augsburg gibt es 63 Sozialstationen. Darunter ist die Sozialstation Pfaffenwinkel die größte. Prämisse ist bei uns die flächendeckende Versorgung der Pflegebedürftigen. Wir fahren auch zum abgelegenen Hof in die Jachenau oder nach

Stehen Sie da im Wettbewerb mit Altenheimen? Nein. Wir sehen uns als Ergänzung zur stationären Pflege, wie sie in Altenheimen angeboten wird.

Stichwort Essen auf Rädern: Wie viele Mahlzeiten werden täglich in Häuser und Wohnungen gebracht? Etwas Warmes braucht der Mensch. Wir liefern jeden Tag — auch Samstag und Sonntag — 200 warme Menüs in alle Himmelsrichtungen unseres Einzugsgebietes. Wir haben vier Touren — eine geht in Richtung Schongau. Dabei ist die Begegnung mit den jungen Menschen, die das Essen ins Haus bringen, genauso wichtig wie die Peustelsau, um Menschen in ihrer warme Mahlzeit selbst. gewohnten Umgebung zu versorgen. Und das bei jedem Wind und Sehen Sie zunehmende Konkurrenz Wetter. durch Angebote von Gaststätten mit Heimservice? Welche Entwicklung nimmt die Ta- Nein, das ist eine Ergänzung. gespflege? Die Tagespflege gibt es jetzt seit Sie preisen den Fahrservice für zehn Jahren. In der Zentrale in Behinderte an — zu medizinischen, Peißenberg haben wir zehn Plätze; beruflichen und privaten Zielen. anfangs waren es drei. Die Leute Aber wie sieht’s da mit der Kostenwerden zu Hause abgeholt, ob sie übernahme aus? nun in Peißenberg oder in Wild- Wenn’s zum Arzt geht, dann übersteig wohnen. Wie viele Tage es in nimmt die Kasse die Kosten. Wer der Woche sind, entscheidet allein mal ins Theater oder ins Konzert die Familie. In der Tagespflege will, der muss freilich für die Koswird gemeinsam der Tageslauf ge- ten selber aufkommen. staltet mit Betreuung durch Fachkräfte. Wichtig ist die Entlastung Die Sozialstation hat eine Fachstelder pflegenden Angehörigen. le für pflegende Angehörige. In-


zwischen gibt es vier Angehörigengruppen im Pfaffenwinkel. Worum geht es in diesem Kreis? Ein zentraler Punkt ist, Ehepartner, Kinder oder Verwandte zu schulen, damit sie den Alltag besser bewältigen, wenn sie einen Angehörigen pflegen. Die vier Gruppen sind zwar bewusst klein mit sechs bis zehn Personen. Aber sie treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustauch — eine davon in Schongau. Der Zivildienst ist passe. Wie viele Leute machen bei der Sozialstation ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)? Wir müssen da unterscheiden. Wir haben fünf Bufdis; das ist bei uns die Abkürzung für den Bundesfreiwilligendienst. Da gehören Jugendliche genauso dazu wie Senioren. Im FSJ sind es zurzeit zwei junge Damen, die sich nach dem Abitur ein Jahr im sozialen Bereich engagieren. Und dann haben wir noch zwölf Sozialpraktikanten. Sie alle leisten ihren Beitrag, um die befürchtete Lücke nach Abschaffung des Zivildienstes auszugleichen. Erwähnen möchte ich auch noch, dass die Sozialstation junge Menschen ausbildet — sei es in der Altenpflege oder im kaufmännischen Bereich. Mit wem arbeiten Sie in punkto Ausbildung zusammen? Im kaufmännischen Bereich mit der Ausbildungsakademie im Landkreis Weilheim-Schongau, die neu ist und zur IHK gehört. Bei der Pflege sind es die Krankenpflegeschule der Krankenhaus GmbH und die Heimerer Schulen in Schongau sowie die Rummelsberger Schule in Penzberg. Mit welchen Arbeiten werden junge Leute im FSJ betraut? Dazu gehören der Behindertenfahrdienst, das Essen auf Rädern, hauswirtschaftliche Versorgung sowie Pflegehilfe und zum Teil die Schulbegleitung.

Stichwort Schulbegleitung: Wie muss man sich das vorstellen — sitzt da während des Unterrichts ein Helfer mit im Klassenzimmer? Durchaus. So ein Schulbegleiter gibt behinderten Kindern im Unterricht Hilfestellung beim Schreiben und Lesen sowie beim Bearbeiten von Aufgaben, aber auch beim An- und Ausziehen. Das ist von Kind zu Kind verschieden — je nach Behinderung. Im Pfaffenwinkel sind es 73 Schulbegleiter.

verbänden der Kassen und der Bundestarifkommission geführt.

Ihr „Zusatzjob“ in Marktoberdorf: Wie lässt sich der mit der Aufgabe als Chef der Sozialstation vereinbaren? Elf Jahre muss ich mittlerweile diese Aufgabe mit meinem Hauptberuf unter einen Hut bringen. In der Praxis sieht’s so aus, dass ich zwei Nachmittage pro Woche vor Ort im Ostallgäu bin und dazu an so manchem Wochenende. Die Gestalten sich die Verhandlungen kirchliche Sozialstation Marktomit den Kassen schwierig? berdorf / Obergünzburg war vor Bei der Schulbegleitung ist der elf Jahren kurz vor der Insolvenz. Bezirk Oberbayern für die Kosten- Inzwischen sind wir schuldenfrei. übernahme zuständig. Ansonsten sind es die Krankenkassen, die Der Bertl Ludwig wird 60. Wie lanunsere Leistungen zu einem Groß- ge wird er seinen Beruf noch austeil refinanzieren. In der Tat ge- üben? stalten sich die Verhandlungen für Ich bin 59 Jahre. Allerdings habe die Leistungsentgeld-Vergütungen ich schon 45 Berufsjahre auf dem der Kassen als sehr zäh. Seit Jah- Buckel. Denn ich bin schon mit ren erhalten wir nicht einmal die knapp 14 Jahren in die Lehre geTarifsteigerungen. Die Verhand- kommen. Wie lange ich es noch lungen werden von den Spitzen- mache? Gewiss nicht bis 65.

> > > ZUR PERSON Von der Bank zur Sozialstation Beruflich einen Schnitt gemacht hat das Schönberger Urgestein Ludwig Bertl, als er Anfang vierzig war. Nach 25 Jahren im Bankgeschäft, zuletzt als Prokurist, wollte er sein kaufmännisches Wissen mehr im sozialen Bereich einbringen. So wechselte er im Juli 1996 zur Ökumenischen Sozialstation Peißenberg, die einen Geschäftsführer suchte. Seit elf Jahren hat er einen zusätzlichen Job bei der Sozialstation Marktoberdorf / Obergünzburg. Den hatte er auf dringende Bitte des Caritasdirektors in Augsburg übernommen. Denn diese Sozialstation im mittleren Ostallgäu stand kurz vor der Insolvenz. In Marktoberdorf sind es 43 Mitarbeiter. Ludwig Bertl ist Jahrgang 1952 und seit 1977 mit seiner Frau Maria verheiratet. Die Beiden haben zwei Söhne (33 und 26 Jahre) und eine Tochter (32). Legendär ist der Wahlausgang vom März 1996, als der Schönberger für das Amt des Rottenbucher Bürgermeisters kandidierte und es zum Stimmenpatt zwischen ihm und Andreas Keller kam (504 zu 504). In der Stichwahl zwei Wochen später hatte Keller 20 Stimmen mehr. Dem Gemeinderat gehörte der Schönberger von 1978 bis 1984 und von 1996 bis 2002 an. Seit drei Jahren hat Bertl auch den Kreisvorsitz beim Bayernbund inne, dem die Wahrung der Heimat ein wichtiges Anliegen ist.

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25 Jahre Werk Schongau — heuer weitere Investition am Standort

Vierte Heißpresse für die Sonderkeramik Schongau | Die Schlosserwerkstatt wird verlegt. Aber in der gleichen Halle — nur sieben Meter weiter. Der bisherige Platz wird im Sonderkeramik-Werk für eine weitere Heißpresse benötigt, die im Oktober 2012 aufgestellt wird. Es ist die vierte dieser Art. Hinzu kommt eine neue Absaugung für Staubpartikel und warme Luft. Dafür investiert die Unternehmensgruppe Kennametal, die seit 2006 Eigentümer ist, heuer zirka 400 000 Euro. Diese Modernisierung erfolgt sozusagen direkt nach der 25-Jahr-Feier: So lange besteht mittlerweile die Produkti-

Solche Formen haben die so genannten Verdampferschiffchen, die in der Produktionsstätte im Westen Schongaus hergestellt werden.

onsstätte an der Ingenrieder Straße im Westen Schongaus. Das Kerngeschäft des Betriebes in der Lechstadt sind intermetallische Verbindungen. Er ist Marktführer bei der Herstellung von sogenannten Verdampferschiffchen und bietet da eine breite Palette an. In diesem Segment ist Schongau inzwischen das Kompetenzzentrum innerhalb der weltweit operierenden Unternehmensgruppe.

Fürs Metallisieren von Kunststofffolien 100 000 solcher Verdampferschiffchen werden jeden Monat in einem aufwändigen Verfahren gefertigt. Vor 20 Jahren waren es gerade mal 5 000, erklärt Produktionsleiter Hubert Just dem „altlandkreis“-Redakteur beim Rundgang durch die Firma. Just (49) ist seit 1990 im Unternehmen. Für die Produktion ist er seit elf Jahren verantwortlich. Wofür die unterschiedlich großen Verdampferschiffchen verwendet werden? Das Kennametal-Werk in Schongau vertreibt sie an Firmen

in Europa, Vorderasien und in Amerika, die auf das Metallisieren von Kunststofffolien spezialisiert sind. Ein anschauliches Beispiel dafür sind Beschichtungen in Chipstüten oder „Hanuta“-Verpackungen. Am Anfang des Prozesses im Schongauer Werk stehen zwei wichtige Rohstoffe. Das sind, wie Produktionsleiter Just erklärt, ein graues und ein weißes Pulver, das von einer Kennametal-Tochterfirma aus Wales geliefert wird. Elf Tonnen von dem Pulver werden pro Monat benötigt. Wichtig ist den Mitarbeitern in Schongau, dass sie die Zusammensetzung selbst mischen. „Das ist unser Know how“, kommentiert Hubert Just. Die nächste Station im Produktionsprozess ist gleichsam das Herzstück: CIP heißt die teuerste Maschine im Werk, die kalt-isostatische Presse. Bei einem Wasserdruck von 2 000 bar wird ein so genannter Sinterkörper, der ein Zentner schwer ist, verdichtet. Dieser wird danach in eine der drei Heißpressen gegeben — im Herbst wird die vierte installiert.

In der Halle stehen mehrere eingehauste Maschinen, mit denen die Verdampferschiffchen aus dem Sinterkörper gesägt werden. Dort wird bis zu einer Temperatur von 1 800 Grad aufgeheizt und mit einem Druck von 180 bar verdichtet. Das Auskühlen dauert 16 Stunden. Die mechanische Bearbeitung findet danach im Gebäudetrakt statt, der vor zehn Jahren dazu gebaut wurde. Dort stehen drei Drahtsägen sowie zwei Bandsägen. Diese Maschinen sind aus Sicherheitsgründen eingekapselt. Alle haben diamantbeschichtete Sägedrähte und Sägebänder. Nur so ist es möglich, aus dem ein Zentner

schweren Korpus die unterschiedlich großen Verdampferschiffchen präzise herauszuschneiden. 50 Mitarbeiter sind in der Produktion beschäftigt. Der Großteil hat eine Ausbildung im Metall- bzw. Elektrobereich. Im Werk in Schongau wird im Dreischicht-Betrieb gearbeitet — von Sonntagabend bis Samstagfrüh. 25 Mitarbeiter sind es im Vertrieb und in der Verwaltung. Werkleiterin ist seit April 2012 Martina Igel; die Frau aus Franken hat zuvor bei Kennametal in Fürth schon 15 Jah-

TAG DER OFFENEN TÜR

am 22.09.2012


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re im Bereich Produktionsplanung berufliche Erfahrung gesammelt. „Das Werk in Schongau ist zwar für Kennametal ein kleiner, aber innerhalb der globalen Unternehmensstrategie wichtiger Standort“ erklärt sie. Und sie fügt hinzu „Arbeitssicherheit wird im Hause Kennametal groß geschrieben, und mir persönlich liegt die Gesundheit der Mitarbeiter sehr am Seit dem Jahr 2008 steht der NeuHerzen.“ bau auf dem Firmengelände mit großzügigem Foyer sowie Büros Das Betriebsklima für Verwaltung und Vertrieb.

und der gute Kaffee

Sie findet das Betriebsklima in Schongau „sehr familiär“. Und mittlerweile kennt sie viele Details im Werk. „Den besten Kaffee gibt’s in der Männerumkleide“, sagt die 37-Jährige und lacht. Damit aber

niemand auf falsche Gedanken kommt: Martina Igel hat in der Männerumkleide nichts zu suchen. Den gefilterten Kaffee bringen Hubert Just oder ein Kollege ihr schon ins Büro.

> > > ZUM THEMA Die Entwicklung des Werkes 1987 Anfang des Jahres nimmt das Unternehmen Europa. Mit diesem Werk erwirbt Kenna„Union Carbide“ in der neuen Betriebsstätmetal das Kerngeschäft der Sintec-Gruppe. te in Schongau-West die Herstellung son- 2008 Östlich der bereits bestehenden Produktiderkeramischer Produkte auf. Geschäftsfühonsstätte wird an der Ingenrieder Straße ein rer ist damals Ulrich Goetz. Anfangs sind es von Glas dominierter zweistöckiger Baukörzehn Mitarbeiter. per errichtet. Dort befinden sich mehrere 1992 Ulrich Goetz aus Buching, bisher GeschäftsBüros für Mitarbeiter in Verwaltung und führer, kauft die Produktionsstätte in SchonVertrieb sowie Besprechungsräume. gau. Damit gehört der Standort Schongau 2012 Am Standort Schongau sind es 75 Mitarbeizur Firma Sintec, deren Gesellschafter Goetz ter, wovon 50 in der Produktion beschäftigt bereits vorher gewesen ist. sind. Sie erwirtschaften vor allem mit der 2006 Die Firma Sintec verkauft die Betriebsstätte Fertigung von 1,2 Millionen sogenannten in Schongau an das weltweit operierende Verdampferschiffchen einen Jahresumsatz Unternehmen Kennametal mit Sitz im amevon knapp 13 Millionen Euro. Neue Werkrikanischen Bundesstaat Pennsylvania. Der leiterin ist seit April 2012 Martina Igel. Die Konzern zählt 12 000 Mitarbeiter. Schongau Produktion verantwortet bereits seit 2001 ist einer von 20 Produktionsstandorten in Hubert Just.

> > > VERANSTALTUNGSTIPP Tag der offenen Tür am 22. September

Die Führungscrew bei Kennametal in Schongau. Zweiter von rechts Produktionsleiter Hubert Just, links davon Werkleiterin Martina Igel.

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Werk Schongau

Bei einem Tag der offenen Tür besteht die Möglichkeit, sich im Werk von Kennametal in Schongau zu informieren. Dieser findet statt am Samstag, 22. September. Er beginnt um 11 Uhr und dauert bis 16 Uhr. Interessierte Besucher werden durch die Produktionsstätte und die Büros geführt. Für ein Kinderprogramm ist gesorgt. Auf dem Firmengelände an der Ingenrieder Straße ist ein Zelt aufgebaut, wo die Gäste verköstigt werden.

Bereits am Freitag, 21. September, ist am frühen Abend um 18 Uhr die offizielle Feier zum 25-jährigen Bestehen der Produktion in Schongau. Dazu werden neben den Mitarbeitern und deren Partnern auch Vertreter der Stadt und des Landkreises Weilheim-Schongau erwartet. Vom Unternehmen Kennametal haben sich Gäste aus Fürth, aus der Schweiz und sogar bis aus den Vereinigten Staaten angesagt.

Kennametal Sintec Keramik GmbH Ingenrieder Straße 2a 86956 Schongau www.kennametal.com/sintec


> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT, DIESMAL MIT

Kornelia Funke Vom Förderverein fürs Altenheim der Spitalstiftung Schongau | Unterstützung dort zu leisten, wo sich Krankenkassen und andere Einrichtungen aus der Finanzierung zurückziehen: Dies ist das Anliegen des Fördervereins für das Altenheim der HeiliggeistSpitalstiftung in Schongau, wo 110 Seniorinnen und Senioren betreut werden. Der Förderverein besteht seit 2006 und war auf Initiative von Hildegard Blaschke gegründet worden. Vor drei Jahren hat Kornelia Funke den Vorsitz übernommen — als Nachfolgerin von Gertrud Birk-Moser. Kornelia Funke, die sich im öffentlichen Leben Schongaus in vielen Bereichen engagiert, leitet in unserer Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ vorgegebene Sätze ein bzw. führt sie zu Ende. Woher sie ihre Motivation nimmt? „Überall arbeiten engagierte Teammitglieder und Kollegen mit; es macht Sinn und Freude, mit vielen Leuten konstruktiv zu arbeiten.“ Beginnen Sie den folgenden Satz: Den Menschen im Altenheim das Leben etwas zu verschönern und zu erleichtern, … das hat sich der Förderverein auf die Fahnen geschrieben. Leiten Sie auch diesen Satz ein: Weil Hilfe dort benötigt wird, wo sich Krankenkassen und andere Institutionen aus der Finanzierung zurückziehen, … ist es wichtig, sich für ältere Menschen einzusetzen, die auf Betreuung im Heim angewiesen sind.

18 | der altlandkreis

Der ruhige Garten zwischen Stadtmauer und Spital, der neu gestaltet wurde, ist für sie eine Oase in Schongau: Kornelia Funke vom Förderverein für das Altenheim. Ergänzen Sie die nächsten Sätze:

Wir sind ein kleiner Verein mit 80 Mitgliedern, doch … An der Arbeit des Pflegepersonals hat dieser Verein bereits sehr viel weiß ich besonders zu schätzen, … Positives bewirken können. dass diese Damen und Herren rund um die Uhr freundlich, kompetent Besonders berührt war ich neuund hilfsbereit für die Bewohnerin- lich, als … nen und Bewohner da sind. wir großzügige Spenden von Nichtmitgliedern erhalten haben, (zum Ein gutes Miteinander zwischen Beispiel anlässlich eines runden dem betreuenden Personal und Geburtstages) oder wenn eine den Mitgliedern des Förderverei- Spende gegeben wird, weil Bewohnes stelle ich mir so vor, … ner und Angehörige mit der Betreudass wir den regelmäßigen Kontakt ung im Heilig-Geist-Altenheim so weiterhin pflegen und uns das Per- zufrieden sind. sonal sagt, wo der Schuh drückt, damit wir zweckdienlich und sinn- Der Beamer und die Filmleinwand voll helfen können. im Margarete-Spiegel-Saal des Altenheimes … Meine ersten Eindrücke vom neu- lassen die regelmäßigen und been Leiter der Einrichtung ist … liebten Filmenachmittage zu einem kurz gesagt der: Armin Ambrosch ist abwechslungsreichen Erlebnis werfreundlich, sachlich und kompetent. den.


Wählen Sie eine von drei Antworten aus oder formulieren Sie eine vierte unter Punkt d): Beruf, Stadträtin, Bücherei-Leiterin, Vereinsvorsitzende, Pfarrgemeinderätin und anderes mehr: All das …  a) weiß ich zeitlich durchaus unter einen Hut zu bringen.  b) wird mir dann manchmal doch zu viel.  c) gibt mir mehr, als mit einer Freundin regelmäßig im Kaffeehaus zu sitzen.

Mit der Anschaffung eines so genannten Pflegenestes wollen wir vom Förderverein erreichen, dass … Schwerstpflegebedürftige die Möglichkeit bekommen, in einem besonderen Pflegerollstuhl z. B. an besonderen Festen oder Anlässen Wer mich als Tausendsassa chateilzunehmen. rakterisiert, der …  a) trifft den Nagel genau auf Dass der Speiseraum nun eine Beden Kopf. schattung bekommen wird, …  b) kennt mich nicht so gut. führt dazu, dass dieser Raum, der  c) bleibt mit dieser Feststellung sehr viele Glasfronten hat, zu jeder an der Oberfläche. Tages und Jahreszeit angenehm benutzbar sein wird. Mein Mann Wilfried weiß nur zu gut, dass … Die Bewohner des Heiliggeist-  a) ich kein Stubenhocker bin. Altenheimes sollen kein Schat-  b) ich wegen meiner Ehrenämtendasein führen, aber die zwei ter manchmal müde nach Schwenk-Sonnenschirme im GarHause komme. ten …  c) mir die vielen Aufgaben, die dienen als ideale, einladende ich übernommen habe, eine Schattenspender an warmen Sonechte Erfüllung bedeuten. nentagen. Dadurch, dass der eine oder anDass der Garten zwischen der dere Schongauer, wenn’s um den Stadtmauer und dem Spitalge- CSU-Bürgermeisterkandidaten für bäude nach und nach über ein 2014 geht, auch meinen Namen ganzes Jahr neu gestaltet wurde, … nennt, … soll für die kommenden Jahre den  a) fühle ich mich geschmeiAufenthalt in dieser Oase schön und chelt. blühend machen und den einen  b) fühle ich mich deswegen in oder anderen zur Pflege der Pflander Kommunalpolitik jedoch zen ermutigen. keineswegs zu Höherem berufen. Mit Blick auf die nächsten Jahre  c) fühlt sich CSU-Ortsvorsitzenwünsch’ ich mir für den Förderde Christine Sander hoffentverein besonders, … lich nicht herausgefordert.

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Die finanzielle Unterstützung der Therapiestunden zur Sturzprophylaxe … ist sehr wichtig, um die Mobilität der Bewohnerinnen und Bewohner zu erhalten und um der Sturzneigung entgegenzuwirken.

dass die Mitglieder ihn weiter unterstützen bzw. noch mehr dazukommen. Außerdem ist jede Einzelspende herzlich willkommen, um unsere genannten Ziele verwirklichen zu können.

Bertsch

Dass wir an beiden Filmenachmittagen gerne „alte Schnulzen“ zeigen, … hat den einfachen Grund, dass diese Filme — unter vielen anderen — bei den Betrachtern einfach beliebt sind.

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Vorteil des dualen Studiums

Das Gelernte sofort in die Praxis umsetzen Böbing | „Man kann das Gelernte sofort in die Praxis umsetzen.“ Darin sieht Sophie Köpf aus Böbing, die den Bachelor absolviert hat, einen wesentlichen Vorteil des dualen Studiums. Sophie Köpf konnte über ihre Erfahrungen auch berichten, als sich Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch neulich vor Ort informierte. Sie ist bei K&L Ruppert in Weilheim beschäftigt. Nach dem Studium konnte sie in einen neuen, spannenden Aufgabenbereich einsteigen. 16 junge Männer und Frauen haben 2008 mit dem dualen Fernstudium begonnen, das die Fachhochschule Erding zusammen mit den Unternehmen K&L Ruppert, Hoerbiger und Hirschvogel angefangen hatte. Nach dem Grundstudium wurde aufgeteilt in den mehr technischen Bereich und in das Fach Handelsmanagement, das Sophie Köpf durchlaufen hat.

Sophie Köpf: Erfahrungen aus dem Bachelor-Studium. „Es war super, dass ich von zu Hause aus studieren konnte und nicht wegziehen musste“, blickt die verheiratete Böbingerin zurück. Sie hat weiter im gewohnten Job gearbeitet. Das Unternehmen hat ihr das Studium ermöglicht, alle Kosten übernommen und

noch einen Tag pro Woche zum Lernen freigegeben. „Ich habe also von Seiten meines Arbeitgebers jede mögliche Unterstützung erfahren“, fasst Sophie Köpf zusammen. Bei dem dualen Bachelor-Studium erhielt sie alle nötigen Unterlagen und den Kontakt zu den Dozenten über eine Lernplattform, auf die sie per Internet von überall Zugriff hatte. Die Präsenzphasen waren an unterschiedlichen Standorten der Fachhochschule Erding — unter anderem in Bad Tölz. Pro Semester gab es drei Präsenzphasen, die über eine Woche gingen. „Ansonsten konnte man sich seine Lern- und Freizeit sehr gut einteilen, fügt Sophie Köpf hinzu. Die Böbingerin machte bei K&L Ruppert bereits die Lehre zur Bürokauffrau. Dann holte sie das Abitur nach. Dem Unternehmen in Weilheim ist sie über all die Jahre treu geblieben.

> > > IMPRESSUM „der altlandkreis“ Birkland 40 in 86971 Peiting Telefon: 08869 / 91 22-16 Telefax: 08869 / 91 22-17 E-Mail: info@altlandkreis.de

„der altlandkreis“ ist ein Medium von

Stand bei Drucklegung im August 2012. Änderungen und Fehler vorbehalten. Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Homepage www.altlandkreis.de. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe November / Dezember 2012: Freitag, 26. Oktober 2012

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Markus Benckendorff, Michael Kirchner Fotos: Sebastian Jahn, Johann Jilka, Johannes Jais, Peter Preller, Karin Haas, Firma Kennametall Sintec, Sophie Köpf, Joseph Heiß, Firma Buchner Bau, Andreas Lau, Manuela Schmid, Peter Ostenrieder, Musikkapelle Rottenbuch, Christian Unsin, Stephan Rupprecht, Wolfgang Stuhler, Manfred Baum, Minja van der Paard, Thomas Sesar, Mercedes-Benz, Firma Keramik + Stein, Werner Schmitt, Agentur Olivia Reinecke, Büro Bachmeier, Fotolia Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Freiholz Werbung GmbH & Co.KG, 87700 Memmingen Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

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Der Erfolg von Roche beruht auf Innovationskraft, Neugier und Vielfalt – und das mit Ăźber 80.000 Experten in 150 Ländern. Indem wir konventionelles Denken hinterfragen und uns neuen Herausforderungen stellen, sind wir eines der weltweit fĂźhrenden forschungsorientierten HealthcareUnternehmen geworden – und der ideale Platz, um eine erfolgreiche Karriere zu starten. Zusammenarbeit, offene Diskussionen und gegen seitiger Respekt treiben uns zu neuen HĂśchstleistungen an, dies zeigen auch die bahnbrechenden wissenschaftlichen Erfolge der Vergangenheit. Um weiter innovative Healthcare-LĂśsungen zu entwickeln, haben wir ambitionierte Pläne, kontinuierlich zu lernen und zu wachsen – und suchen Menschen, die sich die gleichen Ziele gesetzt haben. Penzberg ist der oberbayerische Standort der Roche Diagnostics GmbH, die ihren Stammsitz in Mannheim hat. Das Werk ist mit Ăźber 4.800 Mitarbeitenden eines der grĂśĂ&#x;ten Biotech-Zentren in Europa und neben Genentech das weltweit grĂśĂ&#x;te biotechnologische Forschungs-, Entwicklungsund Produktionszentrum im Roche-Konzern. Penzberg ist zudem auch das Center of Excellence fĂźr therapeutische Proteine. Innerhalb der Roche-Gruppe ist der Standort auĂ&#x;erdem weltweit eine wichtige Zentrale fĂźr die Entwicklung und Produktion innerhalb der Diagnostik. AusfĂźhrliche Informationen Ăźber die Ausbildung bei uns erhalten Sie unter www.roche.de/jobs im Internet oder unter: 08856/60-2261.

Die Innungssiegerin: Worauf Lisa „abfährt“ Bernbeuren | Als InnungsfĂźr, dass sie in ganz Obersiegerin unter den Aubayern Innungssiegerin getomobilkaufleuten ganz worden ist. Oberbayerns hat Lisa HeuLisa hat zwei jĂźngere Geberger aus Bernbeuren die schwister. Elena ist 18 und Ausbildung abgeschlossen. besucht in Kaufbeuren die Dann ist sie im Autohaus Fachoberschule. Dorthin Huttner in Landsberg, wo kĂśnnen die beiden Gedie zierliche junge Frau mit schwister im nächsten Jahr den kurzen Haaren nach gemeinsam fahren. Bruder der Realschule ihre verNicolas ist 14 und geht in kĂźrzte Lehrzeit von zweieinSchongau zur Schule. halb Jahren gemacht hat, Mit Blick in die Zukunft Ăźbernommen worden. Im Eine junge Frau, die das Steuer fest in die Hand mĂśchte Lisa im elterlichen Herbst aber hat die 19-Jäh- nimmt: Lisa Heuberger. Betrieb schon „Verantworrige wieder Anderes vor. Sie tung Ăźbernehmen“. Allergeht zur Schule. Und zwar auf die durchaus vergleichbar, ergänzt die dings nicht allein, sondern geBerufsoberschule in Kaufbeuren. 19-jährige Lisa. meinsam mit den Geschwistern. Ihr Ziel ist im Sommer 2013 das Die Ausbildung zur Automobil- Mit ihrem Vater Reiner Heuberger fachgebundene Abitur. kauffrau entspreche der einer diskutiert die älteste Tochter, die Wenn sie das schafft, mĂśchte sie BĂźrokaufrau — allerdings mit noch zu Hause wohnt, „gern Ăźber das Fach Automobilwirtschaft stu- automobilspezifischen Inhalten. Arbeitsabläufe“. Zwar nicht jeden dieren, was an der Hochschule Wesentliche Bereiche sind dabei Tag, „aber ein bis zweimal in der im wĂźrttembergischen Geislingen die Kundenannahme, der Telefon- Woche sehr wohl“, bekundet die angeboten wird. Die schulischen dienst, die Terminvorbereitung, junge Frau. bzw. beruflichen Pläne sind sehr das Abwickeln von Versicherungs- Ausgleich zur Arbeit — und demkonkret bei Lisa Heuberger. Sie schäden an Pkw, das Erstellen und nächst Ausgleich zur Schule — ist die älteste Tochter von Reiner Abrechnen von Aufträgen sowie sucht sie beim Sport. Zweimal in und Petra Heuberger, die in Bern- das Geschäft mit Ersatzwagen. der Woche betreibt sie Fitness im beuren und in FĂźssen ein groĂ&#x;es Die Berufsschule hat Lisa Heu- Studio. AuĂ&#x;erdem liest sie gern, Autohaus fĂźhren. 120 Mitarbeiter berger mit 25 weiteren SchĂźlern fährt im Winter Ski und zeigt sich sind es an beiden Standorten. der Klasse Automobilkaufleute in beim Kochen und Backen von FĂźr die kaufmännische Ausbil- Schongau absolviert. Alle wur- der kreativen Seite. Liebe geht dung war es der jungen Frau und den in drei Fächern geprĂźft: im durch den Magen, heiĂ&#x;t es. Der ihren Eltern nicht nur wichtig, dass Vertrieb, im Bereich Service und Freund von Lisa, der in Hohenes ebenso wie bei Heuberger ein Auftragsabwicklung sowie in So- furch daheim ist und nach der Händler fĂźr die Marken VW und zialkunde. Während die 19-Jäh- Berufsoberschule die PolizeilaufAudi ist. Von Vorteil sei auch ge- rige bei der Zeugnisvergabe der bahn einschlagen mĂśchte, wird wesen, dass das Autohaus Hutt- Berufsschule in Schongau den es sich genauso schmecken lassen ner mit Standorten in Landsberg Staatspreis verliehen bekam, wie die Eltern und Geschwister. und Scheuring ungefähr 100 Be- Ăźberreichte ihr Innungsmeister Auf ein gutes Essen fahren viele schäftigte hat. Damit ist es in der Hans Medele (Weilheim) auf einer Männer doch genauso ab wie auf GrĂśĂ&#x;e mit dem Betrieb der Eltern Feier in MĂźnchen die Urkunde da- schĂśne Autos.


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Der neue Coach beim EC Peiting

Wie Peppi Heiß die Cracks fördern will Peiting | Mit kariertem Hemd und Lederhose im angenehm warmen Eisstadion: Dass Peppi Heiß, der neue Coach des EC Peiting, in solchem Gewand an der Arbeitsstätte anzutreffen ist, hat seinen Grund. Erst das Gespräch des 49-jährigen Trainers mit dem „altlandkreis“Redakteur, dann geht’s aufs Peitinger Bürgerfest. Der Trainer möchte sich dort in geselliger Runde blicken lassen, zumal Helfer des ECP um den rührigen „Joe“ Sellmaier das Fest mitorganisieren. So schnell wird Peppi Heiß nicht mehr mit der Lederhose in Peiting zu sehen sein. Ab der letzten Augustwoche ist Eiszeit. Beim Training hat der Coach eine dick gefütterte Jacke und eine wärmende Hose an. Bis Anfang September befindet sich die Mannschaft in einem „zehntägigen Camp“, wie es der 49-Jährige formuliert. Es ist aber nicht ein Camp fernab, sondern in Peiting.

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Nach einem ersten Schnupperspiel, bei dem die ECP-Cracks in Garmisch-Partenkirchen am 31. August auf den Schweizer Drittligisten EHC Bülach treffen, gibt es schon am Sonntag, 2. September, den Höhepunkt in der Vorbereitungsphase. Da kommt Zweitligist Rosenheim um 18 Uhr nach Peiting. Ein Knüller. Peppi Heiß, der Rekordnationaltorhüter, wurde Ende März beim EC Peiting als Nachfolger für

Alexej Sulak vorgestellt, der den Oberliga-Verein nach mehreren Jahren verlassen hatte. Zuvor war Heiß dreieinhalb Jahre Co-Trainer beim EHC München, unterstützte dort Coach Pat Cortina.

Andererseits können alle Förderlizenzspieler des EHC Red Bull München beim Oberligisten Peiting auflaufen. Der frühere CoTrainer des EHC Peppi Heiß und jetzige Chefcoach des ECP arbei-

Bei Heimspielen ist da sein Platz an der Bande: Peppi Heiß, der Trainer des ECP, hat in der Saison 2012 / 2013 sportlich das Sagen. Ein Anliegen ist es dem neuen sportlichen Chef beim ECP, junge Cracks nach vorn zu bringen. Ein wichtiger Schritt dazu: Der EHC Red Bull München und der EC Peiting haben sich im Mai auf einen Kooperationsvertrag geeinigt. Für die anstehende DEL-Saison hat der EHC Red Bull München neun Spieler des Oberligisten EC Peiting mit Förderlizenzen ausgestattet. Dazu gehören Torhüter Florian Hechenrieder (26), die Verteidiger Tim Rohrbach, Fabian Weyrich und Marcus Weber sowie die Stürmer Florian Simon, Tobias Biersack, Florian Stauder, Alexand er Simon und Martin Guth.

tet somit weiterhin eng mit der sportlichen Leitung der Münchner zusammen. Er verspricht sich davon einen beachtlichen Schub in der Entwicklung junger Spieler — vor allem hinsichtlich Tempo und Härte. Dass durch mehr personelle Wechsel der Mannschaftsgeist leidet und Unruhe ins Team kommt? „Das ist Quatsch“, entgegnet Heiß. „Und solche Bedenken interessieren mich nicht. Es muss jeder mit jedem spielen können.“ „Wir können nur verstärkt werden durch Spieler aus so einem Team“, erklärt ECP-Geschäftsführer Peter Gast. Wichtig sei es, dass junge


Leute aus der vierten und fünften Reihe des Erstligateams Spielerfahrung sammeln, wenn sie in der eigenen Mannschaft nie oder nur selten zum Einsatz kommen. Die hätten aber keinen Sonderstatus, ergänzt er. Außerdem habe der Trainer der Münchner, Pat Cortina, sogar angekündigt, dass er manchmal zum Training in die Peitinger Eishalle kommen wolle. Die Kooperation mit dem EHC München, der neue Trainer, die zwei neuen Ausländer und weitere neu verpflichtete Spieler: All das stimmt den Geschäftsführer zuversichtlich, dass die Zuschauerzahl wieder nach oben geht. In der letzten Saison ist die Marke unter 700 gefallen. Da waren es aber auch nur neun Teams in der Oberliga Süd, heuer sind es immerhin elf. Der Kader umfasst 24 Spieler, darunter acht Verteidiger. Die zwei

> > > ZUR PERSON Der Rekord-Nationaltorhüter

Als Goalie absolvierte Nationaltorhüter Heiß mehr als 1 200 Erstligaspiele. Ausländer im Team sind Verteidiger Lubos Velewbny (30) aus der Slowakei und der kanadische Mittelstürmer Josh Gillam (24), zuletzt beim Bayernligisten Germering unter Vertrag. Ernst wird es für den ECP, wenn die elf Teams der Oberliga am Freitag, 28. September, in die neue Punktrunde starten. Peiting tritt an diesem Abend in Regens-

burg an. Doch der Knaller wird das erste Heimspiel am Sonntag, 30. September. Dann gastiert der EC Bad Tölz. Das wird ein richtiger Oberliga-Kracher. Als Ziel für die Vorrunde gibt Peppi Heiß aus, dass der ECP unter die ersten Vier kommt. „Diese Erwartungshaltung, diesen Druck müssen die Spieler und ich schon aushalten“, sagt der neue Coach.

Er war der Rekord-Nationaltorhüter in der deutschen Eishockeymannschaft: Joseph Heiß, genannt Peppi, absolvierte 140 Spiele, war zwischen 1990 und 1998 bei neun Weltmeisterschaften dabei und zudem bei drei Olympischen Spielen. Er wurde im Juni 1963 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Während seiner Laufbahn bestritt er 1 500 Spiele, davon 972 für den SC Rießersee, die Düsseldorfer EG und die Kölner Haie in der ersten Liga. Mit den Kölnern war er 1995 Deutscher Meister in der DEL. 1996 wurde er zum besten Torhüter Europas gewählt. Die Karriere beendete er 2001 in Köln. Der 49-Jährige wohnt in Garmisch-Partenkirchen und ist mit seiner Frau Rena verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder: Tochter Stella (19), die Curling-Weltmeisterin ist und eng mit ihrer Mannschaftskollegin Corinna Scholz aus Bernbeuren befreundet ist, sowie Sohn Silvon (15). Auf freiberuflicher Basis arbeitet Heiß noch in seinem erlernten Beruf als Versicherungsfachmann bei der Allianz und betreut einige Kunden, so wie es sich mit dem Traineramt zeitlich vereinbaren lässt. Seine Hobbys sind Mountainbiken und Motorrad fahren.

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Tipp: Die Radtour unterm Trauchberg

Auf dem KĂśnigssträĂ&#x;le Wildsteig / Steingaden | Wie Nach einer kurzen steilen beim Bergwandern ist auch Abfahrt (etwas Vorsicht ist beim Radfahren der Herbst geboten) kommen wir auf die ideale Jahreszeit. In eine TeerstraĂ&#x;e am Halbdieser Ausgabe stellt „der lech, die uns flott nach Halaltlandkreis“ eine Route blech bringt — ein Traum im sĂźdlichen Landkreis vor. zum Bergabrollen. Robert Schweizer und SteEin kurzer Stopp an den fan Klein sind regelmäĂ&#x;ig Kiesbänken des Halblechs auf dem „KĂśnigssträĂ&#x;le“ ist wegen der Steinmännunterhalb des Trauchberchengalerie, zum Teil sind ges unterwegs. Sie charakdas wahre Kunstwerke, terisieren die knapp 40 Ki- Radeln oft unterhalb des Trauchberges: Vorne empfehlenswert und nicht lometer lange Strecke, die Robert Schweizer (31) mit Stefan Klein (25). zu Ăźbersehen. auch fĂźr Familien geeignet Nach dem Sägewerk in ist. Startpunkt ist am Parkplatz 500 Meter nach der DiensthĂźtte Halblech fahren wir rechts der Unternogg nahe der bekannten kommt rechts ein schmaler Steig Beschilderung „Bodensee-KĂśnigGaststätte Forsthaus Unternogg, mit einer BrĂźcke Ăźber den Bay- see-Radweg“ folgend Richtung erreichbar Ăźber Altenau bzw. Ăźber erbach. Nachdem wir die BrĂźcke Trauchgau. Diesen Weg radeln Morgenbach und Peustelsau. Ăźberquert haben, ist der anstren- wir durch bäuerliche Kulturland„Vom Wanderparkplatz in Unter- gendste Teil der Tour geschafft. schaften und Tierweiden bis zur nogg folgen wir der ForststraĂ&#x;e Auf dieser Seite des Baches ist Abzweigung Wieskirche. Kurz Richtung St. Hubertus immer neuerdings die Tour nach Halb- nach Trauchgau besteht noch die der Halbammer entlang stetig lech und zur Wasserscheide gut MĂśglichkeit, sich in der Trauchan HĂśhe gewinnend ins Tal der ausgeschildert. Ab jetzt geht’s (am gauer Alm fĂźr den Schlussspurt zu Halbammer. An der zweiten, grĂś- Anfang ordentlich) bergab, es wird stärken. Ă&#x;eren Weggabelung fahren wir dann aber wieder flacher, ja sogar Wir aber radeln gerade weiter und rechts dem alten Holzwegweiser leicht ansteigend bis zur Wasser- direkt Ăźber die Abzweigung Res„Trauchgau“ folgend. scheide. In dieser Abgeschieden- le zur Wieskirche. Einfach immer Ab jetzt wird es etwas steiler und heit der Ammergauer Bergwelt wieder schĂśn. Ăœber Schwarzenwir gewinnen rasch an HĂśhe. Wir lohnt sich eine kurze Rast an der bach und das Anwesen Schildbleiben auf der ForststraĂ&#x;e, bis WasserscheidhĂźtte, zumal der schwaig fahren wir leicht bergwir an einer Lichtung die Marder- Blick auf die GroĂ&#x;e Klammspitze auf und bergab Ăźber teilweise steighĂźtte erreichen. Hier kann und auf den Feigenkopf fĂźr alle asphaltierte NebenstraĂ&#x;en und man sich nach Bedarf am Brunnen bisherigen Anstrengungen ent- Wirtschaftswege durch pittoreske etwas erfrischen. schädigen. Wiesen zurĂźck nach Unternogg.“

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> > > ZUM THEMA Der Streckenverlauf Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Unternogg — Abzweig zur Hubertuskapelle (km 5,1) — Mardersteighßtte (km 9,1) — Wasserscheidhßtte (km 15,7) — Halblech (km 23,7) — Trauchgau (km 25,9) — ßber die Wies zurßck nach Unternogg (km 39,5). Dauer: zirka drei Stunden, Schwierigkeit: mittel, Kartentipp: KOMPASS Wanderkarte (05) Oberammergau und Ammertal

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Das Ensemble „Wonder brass“

Satter Saxophon-Sound Hohenpeißenberg | Trotz vieler junger Gesichter im Ensemble ist das Ensemble „Wonder brass“ erwachsen geworden. Hervorgegangen aus der Jugendkapelle Hohenpeißenberg, ist das 35-köpfige Blasorchester seit fünf Jahren ein eigener Verein. Es gibt manches, was „Wonder brass“ mit typischen Musikkapellen verbindet. Und doch gibt es deutliche Unterschiede, zum Beispiel im Repertoire und in der Besetzung. Tenorhorn und Bariton: Fehlanzeige! Stattdessen bilden — wenn alle da sind — 13 Saxophonbläser das Herzstück dieser Formation. Ein weiteres Markenzeichen ist, dass im Orchester, dem Jugendliche und Erwachsene zwischen 13 und 65 Jahren angehören, nicht nur Musikbegeisterte aus Hohenpeißenberg aktiv sind. Diese kommen auch aus Schongau, Peiting, Peißenberg, Forst sowie aus Wessobrunn zu den regelmäßigen Proben, die Mittwochabend in einem Studio im Gewerbegebiet am Bahnhof abgehalten werden. Dort unterrichtet Dirigent Heinz Strauch nachmittags seine Musikschüler

an zahlreichen Blech- und Holzblasinstrumenten.

Führendes Register Stolz ist der musikalische Leiter drauf, dass alle vier verschiedenen Saxophonstimmen besetzt sind. In diesem Register kann er Noten für Sopran-, Alt-, Tenor- und BaritonSax auflegen. Wegen dieser Vielfalt bezeichnet er die Saxophone als das „führende Register“ in der Kapelle — ohne dass er deswegen die Leistung anderer Instrumentalisten schmälert. Einer der Sax-Spieler ist Michael Dillinger. Der 23-Jährige wohnt am Schlag bei Peißenberg, stammt aber aus Hohenpeißenberg. Zurzeit macht er den Meister im Fach Elektronik. Deswegen hat er den Vorsitz des Vereins wieder abgegeben. Vorstand ist jetzt der Dirigent selbst. Überwiegend legt Dirigent Heinz Strauch Stücke aus der Big BandLiteratur auf. Polkas und Walzer sind die Ausnahme. Aber am Samstag, 27. Oktober, wird ein Walzer zu hören sein. Dann fin-

Der Zusammenhalt sei prima, findet Schatzmeisterin Daniela Pecher (23), die abwechselnd die Flöte und das Sopran-Sax spielt. Carina Hehl vom Klarinettenpult — manchmal greift sie auch zur Bassklarinette — pflichtet ihr bei. Margret Scheurer sieht diese Art von Musik als „schönen Ausgleich“ zum Beruf. Die 49-jährige Klarinettistin arbeitet in der ambulanten Krankenpflege und war vor zwölf Jahren durch ihren Sohn, Im Übungsraum heißt’s zusammenrücken: die Kapelle „Wonder brass“ der Trompete erlernt hatte, zu der bei der Probe. Am Dirgentenpult Heinz Strauch aus Hohenpeißenberg. Kapelle gestoßen. det um 19.30 Uhr im Haus der Vereine in Hohenpeißenberg ein bunter Abend statt. Zu Gast ist dabei ein Chor aus Dietmannsried. Zusammen mit den Sängern aus dem Allgäu wollen die Bläser von „Wonder brass“ auch den bekannten Walzer „An der schönen blauen Donau“ zu Gehör bringen. „Das ist schon eine Herausforderung“, blickt der Kapellmeister voraus. „Mit Walzer ham mer eigentlich nix am Hut.“ Gemeinsam vorgetragen wird das moderne Stück „Conquest of Pa-

radise“ und der Saarland-Marsch. Den spielt Dirigent Heinz Strauch sehr gerne, weil er selbst aus dem Saarland stammt. Dabei handelt es sich um ein Arrangement zu dem traditionellen Glück aufMarsch, der bei Musikkapellen in ehemaligen Bergwerksgemeinden zum Standart-Repertoire gehört. Auftritte hat „Wonder brass“ nicht nur in Hohenpeißenberg. Das Orchester bzw. dessen Saxophonund Klassikensemble waren auch schon in München oder St. Ottilien zu hören.

Catering durch Musiker Bürgermeister Dorsch kann auch in anderer Weise auf die „Wonder brass“ zählen. Wenn am Samstag, 29. September, auf Einladung des Rathauschefs das Duett Burr & Klaiber ein Benefizkonzert gibt, übernehmen Jugendliche aus der Kapelle das Catering. Und dies nicht zum ersten Mal. Falls beim Service ein Erlös bleibt, kommt das Geld z. B. der Notenbeschaffung zugute.

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> > > WAS SICH DER NEPOMUK DENKT

Froh gelaunter Froschkönig Mei liaber, Johr und Tag sind die Hoahapeißaberger in punkto Badegelegenheiten aufm Trockena ghockt. Wenn sie o amol a Erfrischung gsuacht ham, dann sind die Jugendlichen und Familien aus dearer Gmoa meischtens nach Peißenberg in dia Rigi Rutsch’n gfahra. Oder nach Peiting ins Wellafreibad. Oder gar nach Schongau ins Plantsch. Andere hat’s glei an a Gewässer zoga. An die Ammer na. Und zum Lugenauer See nauf auf Böbing isch o gar it so weit. Aber so a Badegelegenheit vor der Haustür isch halt doch was anderes. Zu deana zwei nui gestaltete Seen im Hetten isch es wirklich it weit. Dia Eröffnung im August kommt zwar reichlich spät; aber ma isch halt — wia so oft bei Baumaßnahma — it rechtzeitig fertig wora. Doch trotzdem sich’s verzögert hot, sind se all miteinand guat drauf, wenn zamm mit deam Jubiläum der Landjugend am Festwochenend die zwoa Badeseen offiziell freigeaba werat. Guat gelaunt gibt si erscht recht der Buargamoaschter. Scho Wocha vor dem Ereignis hot er versprocha, dass er im Kostüm eines Froschkönigs in den kleinen Moorweiher und o in den größera, klara Badesee eitaucha weard, der ja durch die Jakobsquelle in der Ortschaft drobn mit frischem Wasser gspeist weard. Der froh gelaunte Froschkönig macht des it alloa, sondern isch, um bei einem Vergleich in der Tierwelt zum bleiba, sogar der Hahn im Korb. Denn der Dorsch

Thomas hot einige Badenixa im Gefolge, die wo sie bei der Eröffnung it zwoamal bitte lasset. Do mecht der Nepomuk glatt neidisch weara. Aber bloß a bissla. Er gonnt dem Buargamoaschter Dorsch die Gaudi. Außerdem hot der mit deana Badenixen scho reichlich Erfahrung gsammelt. Na, it wia iatz der oana oder andere Leser moana kennt. Der Nepomuk erinnert dran, dass der Dorsch Thomas mit deana Badenixen im letzta Fasching allerweil auf deana Bälle, Gunkln und beim kloana Gaudiwurm umanander zoga isch. Iatz sich der Dorsch Thomas, der wo anno 2008 den Graf Karl beerbt hot, o scho mea vier Johr Buargamoaschta in derer Gmoa unterm Bayerischen Rigi, dia wo ja im Landkreis Weilheim-Schongau die gröschte unter deana kloana Gmoanda isch. Bei dem manchmal gar so trockana Alltagsgschäft, mir brauchat bloß an so Themen wie Bebauungsplan, Friedhofssatzung oder Kanalisation denka, isch so a Badeseen-Eröffnung scho a kloans Highlight. Des kommt glei nach der Glockaweih bei derar Wallfahrtskirch aufm Berg, dia wo erscht Mitte August war. Schad, dass die fünf Glocka no it aufm Turm droba hängat. Sonscht hätt der Nepomuk darauf drängt, dass ma alle mitanander leita lasst. Und zwar genau in dem Moment, wenn der froh gelaunte Froschkönig mit deana Badenixen im Hetten drunt in den nuia Badesee neispringt.

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Wildsteiger Zimmerer auf Baustelle in Moskau Von Morgenbach in die russische Metropole Wildsteig | „Das war die interes- Hitzeschutz, Brandsicherheit und in das 2 500 Kilometer entfernte santeste Baustelle im bisherigen Strahlenschutz. Moskau. Dabei wurde in WildBerufsleben“. So beschreibt Kapo Ein bedeutender Partner Erwin steig und beim Thoma-Werk im Thomas Filser den außergewöhn- Thomas ist seit mehr als zehn Schwarzwald ebenso zugeladen lichen Auftrag, der ihn und vier Jahren die Firma Buchner Bau in wie am Bodensee (DachdämKollegen der Firma Buchner Bau Wildsteig-Morgenbach. Der russi- mung) und in Thüringen, wo die für zwei Wochen von Morgenbach sche Bauherr informierte sich 2011 Dachziegel aufgenommen wurnach Moskau führte. Dort haben vor Ort, ließ sich ein Angebot ma- den. die fünf Zimmerer am südlichen chen und beauftragte schließlich Als die fünf Zimmerer aus dem Stadtrand der russischen Metro- den Betrieb. Pfaffenwinkel nach dem Flug auf pole innerhalb von 14 Tagen ein so der Baustelle im Süden der rusgenanntes Thoma-Holz 100-Haus sischen Metropole ankamen, re130 Tonnen Material erstellt. Klar, dass die Handwerker agierte Vorarbeiter Thomas Filser aus dem südlichen Pfaffenwin- Die Firma Buchner erstellte die zunächst erschrocken, als er die kel in der größten europäischen komplette Werkplanung. Ab Feb- Ausmaße der Materialberge zum Stadt — Moskau hat zehn Millionen ruar 2012 wurde die Holzbaupla- ersten Mal sah, die sich auf der Einwohner — in die Verlängerung nung ausgearbeitet. Eine beson- Baustelle bis zu vier Meter hoch gingen und sich zudem ein kleines dere Anforderung war die Logistik. auftürmten. Acht Sattelzüge brachten 130 Ton- Das Holz 100-Haus hat große AusKulturprogramm gönnten. Wie die Firma Buchner zu dem nen Material aus Süddeutschland maße: 17 auf 11 Meter; dazu kommt Auftrag gekommen war? Bauherr war Jochen Koller. Er stammt aus dem österreichischen Burgenland, ist mit einer russischen Frau verheiratet und arbeitet als Bauingenieur in Moskau. Koller wollte die eigenen vier Wände und befasste sich intensiv mit dem Prinzip des Holz100-Hauses, wie es der österreichische Unternehmer Erwin Thoma konzipiert hat. Das Besondere am Holz 100-Patent ist die leim- und metallfreie Verbindung zu einem beständigen Element — zu hundert Prozent aus Holz. Diese Erfindung verbes- Zwei Autokräne leisten nützliche Dienste, als das groß dimensionierte Holz 100sert Wärmedämmung, Haus für einen Bauherrn im Süden der russischen Metropole erstellt wird.

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Das gehört dazu, wenn man als Handwerker schon in Moskau ist: Die Zimmerer vor der Basilikum-Kathedrale. Von links Juniorchef Stefan Klein, Thomas Sutter, Niclas Pszewlocki, Seniorchef Thomas Klein, Fabian Holl und Vorarbeiter Thomas Filser. die Garage. Der Ablauf habe wie ioam Schnürchen funktioniert, blickt Juniorchef Stefan Klein zurück. Er sei beeindruckt davon, wie gut die Leute auf der „interkulturellen Baustelle“ im Süden Moskaus zusammengearbeitet hätten. Ein Kranfahrer war aus der Ukraine, ein zweiter stammte aus Italien. Die Maurer kamen aus Tadschikistan. Auch ein Dolmetscher war vor Ort; der war aus Georgien. Die Baustelle befand sich, wie Stefan Klein schildert, in einem typisch russischen Wohngebiet. Gewöhnungsbedürftig für die Handwerker aus Wildsteig: Die Zufahrt in die Lichtung inmitten eines Waldgebietes ist mit Schranken versehen. Und: Das Areal ist eingezäunt.

Mit dem Seniorchef auf den Roten Platz Zum Hebauf weilte auch Seniorchef Thomas Klein in Moskau. Der beteiligte sich gern am Kulturprogramm. So spazierten die Männer aus Wildsteig über den Roten Platz und ließen sich vor der BasilikumKathedrale fotografieren. Angetan waren die Zimmerer aus dem bayerischen Oberland von der Gastfreundschaft — sei’s im Hotel, in mehreren Geschäften oder auf der Baustelle. Juniorchef Stefan Klein wird zudem die üppigen Mahlzeiten in Erinnerung

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behalten — und da besonders die „riesigen Schaschlikspieße“ und das deftig gewürzte Fleisch. Auffällig war für die Handwerker aus Wildsteig, wie sauber die Stadt ist; sie sahen keine Graffiti-Sprühereien in Unterführungen und UBahn-Stationen, kein Schmutz auf den großen Plätzen.

Der Hebauf und die Eingemeindung Am Rande mitbekommen haben die Handwerker aus Oberbayern, dass in der russischen Hauptstadt eine Gebietsreform in Kraft getreten ist. Vor dem Hebauf befand sich die Baustelle in einem Vorort der russischen Metropole; seitdem steht das Haus auf Moskauer Flur. Durch Eingemeindung zweier Verwaltungsbezirke im Südwesten wurde das Stadtgebiet auf 2 500 Quadratkilometer vergrößert. Damit wuchs die Moskauer Bevölkerung um etwa 235 000 Menschen auf 11,7 Millionen. Das Projekt in Moskau war das 85. Holz 100-Haus, das die Wildsteiger Firma erstellt hat. Bauherr Jochen Koller war voll zufrieden. Trotz 2 500 Kilometer Entfernung zwischen Morgenbach und Moskau ist das Projekt ohne Probleme bewältigt worden. Das Haus war eine außergewöhnliche Baustelle. In einer außergewöhnlichen Stadt.

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september / oktober 2012 | 31


> > > OBACHT !

Sicher unterwegs sein Am 13. September beginnt das neue Schuljahr und viele der jungen ABC-Schützen machen sich das erste Mal alleine auf den Weg zur Schule. Einige werden von den Eltern zwar zur Schule gebracht, viele gehen aber auch zu Fuß oder nutzen den Schulbus. Doch wie verhält man sich als Verkehrsteilnehmer eigentlich richtig beim Vorbeifahren an einer Bushaltestelle?

der augenscheinliche Eindruck eines Polizeibeamten reicht. Steht der Bus ohne Warnblinklicht oder nur mit dem rechten Blinker an der Bushaltestelle, ist keine Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben. Trotzdem sollte auch hier mit erhöhter Vorsicht vorbeigefahren werden.

Bus + Warnblinklicht = Schrittgeschwindigkeit

Wenn es am Abend langsam dunkel wird, verlassen Tiere zunehmend ihre Verstecke im Wald und begeben sich auf Nahrungssuche. Gerade in Waldstücken sollte man besonders aufmerksam fahren, da die Tiere auch die Fahrbahn queren. Bei einem Wildunfall übernimmt in der Regel die Teilkaskoversicherung den Schaden. Nach jedem Unfall ist die Unfallstelle unverzüglich abzusichern, um andere Verkehrsteilnehmer vor der Gefahr zu warnen und um sich selbst zu schützen. Das heißt sofort Warnblinklicht einschalten, Warnweste anlegen und Warndreieck aufstellen. Sollte das Tier noch auf der Straße liegen, macht es in der Dunkelheit Sinn, die Stelle mit den Scheinwerfern auszuleuchten, damit nachfolgende Verkehrsteilnehmer die Gefahr rechtzeitig erkennen können. Dann sollte der Unfall der Polizei gemeldet werden, die den zuständigen Jäger verständigt. Gegen eine Gebühr von 8 Euro bekommt man dort auch die für die Versicherung benötigte Wildunfallbescheinigung. Übrigens: Wer nach einem Wildunfall einfach weiterfährt und das Tier mitten auf der Straße liegen

Nähert sich ein Bus — ob Schuloder Linienbus — einer Haltestelle, ist es wichtig, ob er nur nach rechts blinkt oder die Warnblinkanlage einschaltet. Fährt der Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht die Haltestelle an, gilt absolutes Überholverbot. Nähert er sich hingegen nur mit dem rechten Blinker der Haltestelle, darf überholt werden. Anders sieht es aus, wenn der Bus bereits in der Haltestelle steht. Hier gilt: An einem Linien- oder Schulbus, der mit eingeschaltetem Warnblinklicht an einer Haltestelle steht, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit (4 bis 7 km/h) vorbeigefahren werden. Ganz wichtig: Das gilt für beide Fahrtrichtungen. Auch der Gegenverkehr muss also mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob der Bus in einer eigenen Haltestellenbucht oder direkt auf der Straße steht. Werden dabei ein- oder aussteigende Fahrgäste behindert oder sogar gefährdet, kann ein hohes Bußgeld fällig werden. Dazu ist auch nicht einmal eine Radarmessung notwendig —

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Was tun bei einem Wildunfall?

lässt, riskiert eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche Betrüger lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um an das Geld ihrer potentiellen Opfer zu kommen. Auch im Altlandkreis stieg die Zahl der Anzeigen wegen Betrugs im Internet in der letzten Zeit immer mehr an. Die neueste Masche: Das potentielle Opfer erhält eine E-Mail mit dem täuschend echt wirkenden Erscheinungsbild einer bekannten Firma. Darin wird eine angeblich noch nicht bezahlte, relativ hohe Geldsumme gefordert und für genaue Einzelheiten auf die mitgeschickte Anlage verwiesen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine sogenannte selbstentpackende ZIP-Datei, die mit einem Klick sofort unbemerkt einen Trojaner installiert. Dieser verändert die Daten auf dem Computer dann so, dass der Rechner mit einem Bildschirm, beispielsweise mit dem Logo der Bundespolizei oder der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), gesperrt wird. In dem Text auf dem Bildschirm wird mitgeteilt, man hätte gegen geltendes Recht verstoßen. Durch Zahlung von meist 100 Euro mittels Ukash oder PaySafeCard, würde der Computer wieder entsperrt und man selbst einem Strafverfahren entgehen. Wer zahlt, ist aber nur eins los — sein Geld. Unser Tipp: Nie blind auf die Anhänge einer Email klicken. Seriöse Firmen senden Zahlungsauffordemk rungen immer per Post zu.


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Mechatroniker-Lehrling Lasse Weis

Sein Traum ist die Formel 1 Birkland | Die Formel 1 ist sein Traum; da möchte er als Erwachsener mal dabei sein. Am liebsten als Fahrer. Aber wenn das nicht klappt, dann als Mitarbeiter in einem Rennteam. So sieht der leidenschaftliche Kartfahrer Lasse Weis aus Birkland seine berufliche Zukunft. Zurzeit macht der 16-Jährige eine Ausbildung zum

Kfz-Mechatroniker, und zwar im Autohaus Resch in Peiting. Birkland-Hofen: Dort wohnt Lasse mit seiner Mutter Sabine Weis und Schwester Leonie (13). Hinter dem Anwesen ist — von der Straße nicht einsehbar — in einem alten Schupfen die kleine Werkstatt ausgebaut. Dort verbringt das Rennsporttalent nach der Arbeit und an Wochenenden viel Zeit. Zusammen mit seinem Vater Andreas Lau (46), der in Weilheim wohnt und ein Fachgeschäft für Betten, Naturmatratzen und Schlafsofas führt, gibt es an dem Kart, das an einem fahrbaren Gestell aufgebockt ist, regelmäßig was zu warten und zu pflegen — sei’s am Spoiler, am Vergaser oder an den Reifen, die bei den Rennen stark abgenutzt werden.

Bodenfreiheit nur zwei Zentimeter Das Gefährt, das Vater und Sohn im Frühjahr 2012 gekauft haben, hat 125 Kubikzentimeter Hubraum, leistet 34 PS und erzielt eine Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometer. Die Bodenfreiheit beträgt nur zwei Zentimeter. Federung? Fehlanzeige. Lasse muss regelmäßig Sport für den Muskelaufbau betreiben, damit sein eigenes „Fahrgestell“ die komfortlosen Strapazen eines Rennens

kompensiert. „Schweißgebadet“ sei der Bub nach einer halben Stunde Rennkart-Rennen, ergänzt Andreas Lau. Hauptsponsor ist der Vater. Noch. Das soll, das muss sich im Lauf der nächsten Jahre ändern, blickt Andreas Lau voraus. Denn der finanzielle und logistische Aufwand sei „grenzwertig“. Der Sport selbst sei „superinteressant“, aber auch gefährlich. Zum Kartslalom war Lasse über einen Schulfreund gekommen. Seine Eltern waren anfangs dagegen. Doch der Bub ließ nicht locker. Schließlich erreichte er mit zehn Jahren bei Papa und Mama, dass er diesem Motorsport frönen durfte. In diesem Alter zählte er eher zu den Späteinsteigern. Die meisten Kartfahrer beginnen damit schon zwei oder drei Jahre früher. Mit einem umgebauten Hänger wird das Kart von Birkland zum Training oder zu den Rennen gefahren. Vater und Sohn sind an 20 Wochenenden im Jahr unterwegs. Lasse war 2011 Zugspitzmeister im Kartslalom; 2010 Vizemeister. Bis zum vergangenen Jahr wurden ihm bei diesem regionalen Wettbewerb die Fahrzeuge gestellt. Heuer ist der schlanke Jugendliche mit den kurzen rot-blonden Haaren drei Rennen gefahren. Es ging immer über eine Distanz von 18 Kilometern. Aber es lief (noch) nicht für den Birkländer. Er belegt Platz

Lasse, der eine Mechatroniker-Lehre macht, ist ein begeisterter Kartfahrer und nimmt die Formel 1 ins Visier.

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Räikkönen als Vorbild

Steht hinter der kostspieligen Leidenschaft seines Sohnes: Vater Andreas Lau. Im Hintergrund nur einige von vielen Pokalen, die Lasse bisher eingefahren hat. vier. Einmal hat sich der Mechaniker aus München, der sich vor Ort um Lasses Kart kümmert, die Spur an der Lenkachse nicht exakt einstellt, was ein miserables Kurvenverhalten zur Folge hatte. Im SAKC — die vier Buchstaben stehen für den Süddeutschen ADACKart-Cup — konzentriert sich der 16-Jährige auf die noch ausstehenden Rennen. Das erste ist am 26. August in Garching. Dann folgt am 9. September der Wettbewerb im Ampfing (niederbayern). Der wird auch als Bundesendlauf um die deutsche Meisterschaft gewertet.

Ebenfalls im September, und zwar am 25., werden in Wackersdorf die deutschlandweiten ADACKartmasters ausgefahren. Der Parcours in der Oberpfälzer Gemeinde ist die Lieblingsstrecke von Lasse Weis, dessen Vorbild der finnische Pilot Kimi Räikkönen ist. Der kam über den Kartsport erst zur Formel Renault und dann zur Formel 1. Außer dem Vater hat der Kartfahrer noch einen Sponsor aus München, der ihn speziell in der Motorentechnik unterstützt. Das Feingefühl des Fahrens lasse sich nirgendwo besser erlernen als im Kartslalom, gibt Andreas Lau zu verstehen. Sein Sohn habe Talent, arbeite fleißig und zielstrebig für eine Karriere im Motorsport. Lasse möchte als nächstes den Sprung vom Rennkart zur Formel BMW oder zur Formel 3 schaffen. Aber Lasse will sich nicht allein darauf verlassen, dass er das Hobby zum Beruf machen kann. Sein Ziel bei der Ausbildung zum KfzMechatroniker ist, besser als mit der Note 3,0 abzuschneiden. Dann könne er weiter auf die Schule gehen könne und eventuell Fahrzeugtechnik lernen. Sein Traum ist die Formel 1. Als Rennfahrer. Oder zumindest als technischer Ingenieur in einem Rennteam.

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Vom Schleich-Auftritt zum Truckertreffen Weihe des Denkmals

Schwergewicht des Kabaretts

Peiting | Wenn die Veteranen- und Soldatenkameradschaft Peiting am Sonntag, 16. September, ihr 150. Vereinsjubiläum begeht, wird zugleich das neu gestaltete Kriegerdenkmal geweiht. Am Kirchenzug nehmen zwölf Veteranenvereine sowie 15 Fahnenabordnungen aus Peiting teil. Zum Ablauf: 8.30 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug bei der Schloßberghalle, 9 Uhr er Weihe des Gottesdienst mit anschließender n die Kriegerdenkmals, um 11 Uhr dann ft in 150-Jahr-Feier der Kameradschaft der Schloßberghalle.

Peiting | Er gilt als kabarettistisches Schwergewicht; zuletzt hat er das Anfang Juli beim Auftritt im Kulze in Schwabniederhofen bewiesen: Helmut Schleich wird auch Ende Oktober wieder seinem Ruf als Kraftpaket auf der Bühne gerecht, wenn er in die Schloßberghalle nach Peiting kommt. Am Mittwoch, 31. Oktober, Helmut Schleich um 20 Uhr ist es so weit. Dann wird er in seinem Programm „Nicht mit mir“ einen Franz Josef Strauß ebenso imitieren wie den Heiligen Vater in Rom, die Rolle eines Ottfried Fischer genauso ines Hans-JoHans Jo trefflich übernehmen wie die eines chen Vogel. Schleich gastiert im Rahrten men von „BrotZeit & Spiele“. Karten g. gibt es bei der Tourist-Info Peiting.

Bürgermeister geht baden Hohenpeißenberg | Wenn der Hohenpeißenberger Bürgermeister Thomas Dorsch da nicht mal baden geht! Er hat jedenfalls einen Sprung ins kühle Nass angekündigt, wenn am Sonntag, 26. August, die beiden Badeseen westlich des Ortsteils Hetten offiziell freigegeben werden. Zusammen mit den Hohenpeißenberger Badenixen und Festgästen wird er sich gegen 16 Uhr — nach den Reden und nach dem Donnerwetter der Böllerschützen — im neu angelegten Naherholungsgebiet in den Moorsee und in den Quellsee begeben. Diese Feier ist eingebettet in das 60-jährige Jubiläum der Landjugend Hohenpeißenberg am selben Wochenende. Die organisiert am Samstag um 10 Uhr ein Bulldogtreffen und eine Rundfahrt um 13 Uhr. Am Sonntag, 26. August, ist um 10 Uhr der Feldgotn und die JaJa tesdienst, bei dem die Badeseen esegkobsquelle im Ortsteil Hetten gesegnet werden. Um 13 Uhr formiert sich ein kleiner Festzug.

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Bad hat sieben Wochen zu Schongau | So lange wie noch nie, nämlich sieben Wochen, bleibt der Badebereich im „Plantsch“ heuer geschlossen. Grund sind aufwändige Reparaturen an den Duschen und am Block mit dem zentralen Filter für die Innenbecken, wie Vorstand Andreas Kosian erklärt. Ab dem ersten Schultag — Donnerstag, 13. September, ist zu. Zum Feiertag Allerheiligen, 1. November, soll nach der Revision wieder geöffnet sein. Dagegen wird der Saunabereich so kurz wie noch nie geschlossen sein. Schon am Samung stag, 22. September, können Jung und Alt dort erneut schwitzen.


Ein wahres Durcheinander

Das Truckertreffen

Böbing | „Durchanand und mitanand“ ist ein Sonntag voller Musik und Aktion in Böbing umschrieben. Ob’s am 9. September zu einem wahren Durcheinander kommt? Den Auftakt macht ab 10 Uhr am Kirchplatz die Werkstattmusik. Dann präsentiert sich die Plattlerjugend der Trachtler. Mit dabei sind zudem „Der magische Heinz“ mit Spaß und Zauberei, die „Geena Reena Band“ aus München, der Männerchor Böbing, die Familienmusik Bertl und die mexikanischer „Sonntagsmusik“ mit bayerisch-mexikanischer Ausrichtung. Zum Schluss heiztt die Rockband „Fraibier“ aus Bad Bayersoien ein.

Denklingen | Am Wochenende vom 30. August bis zum 2. September können beim vierten Truckertreffen am Lustberghof an der B 17 alle möglichen Lastwagen bewundert werden. Auch heuer werden sehenswerte Lkw dabei sein — angefangen von der herkömmlichen Sattelzugmaschine bis hin zu den in bunten Farben leuchtenden Airbrush-Showtrucks mit ihren vielseitigen Motiven. Ein mit Airbrush deko- Am Freitag werden rierter Brummi. die Trucks, die aus ganz Süddeutschland und aus Österreich kommen, ab 17 Uhr eintreffen. Rund 60 Fahrzeuge werden heuer erwartet. Am Samstag, 1. Dezember, herrscht von früh bis spät reger Betrieb. So können die ferngesteuerten Geländebuggys der „Alpen Offroader“ aus Hohenpeißenberg bestaunt werden. Zudem werden ein kleiner Markt und ein ADAC-Infostand aufgebaut sein. Samstags gibt’s Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen. Ab 19 Uhr beginnt dann der Country-Abend mit hr präsentiert Bud Hennessie, und gegen 21 Uhr lage. Werner Schleich eine Showeinlage. Am Sonntag werden die Trucks wieder abreisen.

„Die Schönach verbindet“ Altenstadt | „Die Schönach verbindet“ — von der Quelle bis zur Mündung: dies soll eine geschichtliche Ausstellung ebenso aufzeigen wie eine Kunstausstellung. Eröffnet wird die Ausstellung zur Geologie und zur Geschichte, die vom Arbeitskreis Archiv und anderen Ehrenamtlichen aus vier Gemeinden recherchiert und gestaltet worden ist, am Freitag, 21. September. Zu sehen ist sie an den letzten zwei Wochenenden im September und am Gesichter am Bach: Faersten Wochenende milie Bach aus Schwabim Oktober, und zwar soien. im Mehrzweckraum der Grundschule Altenstadt und in zwei Klassenzimmern des Neubaus. Zugleich ist entlang der knapp 15 Kilometer langen Schönach von der Quelle bis Hohenfurch eine Kunstausstellung zu sehen. An knapp 40 Stationen bringen sich Profis genauso ein wie Laien, gibt Stefan Walter aus Hohenfurch zu verstehen, der die erei, Malerei, Aktionen koordiniert. Bildhauerei, Fotoausstellung, Seelenbretter, Performance an einem Spiegel u. a. gehören dazu.

Konzert für Hospizverein Hohenpeißenberg | Erdiger Blues, sanfte Balladen, swingender Samba, feuriger Flamenco: All das erwartet die Besucher, die zum Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Hospizverein im Pfaffenwinkel nach Hohenpeißenberg ins Haus der Vereine kommen. Für Samstag, 29. September, um 20 Uhr hat Bürgermeister Thomas Dorsch nämlich die Gruppe Burr & Klaiber (Gewinner des Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg) gewinnen können. Die Karten gibt es für 15 Euro bzw. ermäßigt für Wein 7 Euro. Der Vorverkauf ist bei Elektro Weinowie mann (Telefon 08805 / 373) sowie efon beim Schuhhaus Pröbstl (Telefon 08805 / 92 16 56).

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> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

»Wir wünschen gesellige Stunden!«

Da geht’s um die Einwohnerzahl Auf der Pfaffenwinkel-Landkarte liegen diese Ortschaften weit auseinander. Wenn es aber um die Einwohnerzahl geht, sind sie vergleichsweise nah beieinander. Diese Feststellung trifft auf die fünf Gemeinden Bad Bayersoien, Kinsau, Prem, Rettenbach und Schwabbruck zu. Sie zählen zu den kleinen Kommunen im Schongauer Land. Eine von ihnen ist mit Blick auf die Bevöl-kerungszahl sogar die kleinstee im Landkreis. Apropos Landkreis: Gar so leicht wollen wir es den Rätselfreunden nicht machen. Denn die fünf Gemeinden, die zum Einzugsgebiet unseres Magazins „der altland-

kreis“ gehören, befinden sich in vier verschiedenen Landkreisen. Zwei von ihnen haben über 1 000 Einwohner, drei liegen unter dieser Ziffer. Aufgabe ist es nun, die fünf Gemeinden der Größe nach zu ordnen — beginnend mit derjenigen, die am meisten Einwohner hat. Machen Sie mit beim Heimaträtsel: entweder sen-

den Sie eine Postkarte an „der altlandkreis“, Birkland 40 in 86971 Peiting, ein Fax an die Nummer 08869 / 91 22-17 oder Sie schicken uns eine Mail an die Adresse redaktion@altlandkreis.de. Der Einsendeschluss ist am Sonntag, 23. September. Zu gewinnen gibt es Einkaufsgutscheine der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau im Wert von 50, 30 und 20 Euro, die unter allen richtigen Einsendungen verlost werden. Viel Glück bei der neuen Raterunde! Kinsau: eine von fünf OrtK sschaften, deren Größe zu eerraten ist.

Die Auflösung vom letzten Mal

Wetterpfad: 10 Stationen Das war nicht so schwierig zu erraten: Zehn Stationen hat der Wetterpfad auf dem Hohen Peißenberg, der Mitte 2011 angelegt wurde und entlang der Wegstrecke vom Parkplatz am Berg bis zum Tor beim Observatorium auf mehreren Schautafeln Informationen zu verschiedenen Bereichen wie Wasserkreislauf, Wolken, Föhn, Sichtweite, Messdaten u. a. vermittelt.

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Gewonnen haben diesmal: Petra Schulhorn aus Bad Bayersoien sowie Margit Löw und Emilie Schäffler, beide aus Hohenpeißenberg Glückwunsch dazu! Die drei Ge-winne — es sind Einkaufsgutschei-ne der Werbegemeinschaft Alt-pstadt Schongau — werden im September zugesandt.


Jubiläum der Musikkapelle

Zum 150-Jährigen eine eigene Polka Rottenbuch | Auf 150 Jahre Blasmusiktradition blickt die Kapelle in Rottenbuch zurück. Das Jubiläum findet vom 31. August bis 2. September 2012 zusammen mit dem 51. Bezirksmusikfest des Bezirkes Oberland im Musikbund von Oberund Niederbayern statt. Für das 150-jährige Jubiläum in diesem Jahr nahm die Musikkapelle ihre dritte CD auf. Ein besonderes Stück darauf ist die „Rottenbucher Jubiläumspolka“, die für diesen besonderen Anlass von Mathias Gronert komponiert wurde, der Wünsche und Vorstellungen aus der Kapelle berücksichtigt hatte. Schon vor der Gründung der Musikkapelle Rottenbuch im Jahre 1862 wurde die Musik im Ort groß geschrieben. Die Augustinerchorherren kümmerten sich bis zur Säkularisation im Jahre 1803 um die Ausbildung und Förderung junger Musiker. Im Juni 1862 fasste Xaver Berger den Entschluss, einen Musikverein zu gründen, mit dem Zwecke: „Bildung und Hebung der Instrumentalmusik und des Chorgesanges auf kirchlichem

Nach dem Zweiten Weltkrieg er- fang auch als Dirigent, fortsetzte. wies sich für den weiteren Auf- Schon bald wurden wieder alle bau der Musikkapelle der Zuzug Veranstaltungen im Ort von rund des ehemaligen Berufsmusikers 20 Musikerinnen und Musikern Rudolf Ludwig als Glücksfall. 1970 umrahmt. kam es aber zum Streit, da er ver- 1982 übergab er den Taktstock an säumt hatte, Nachwuchs auszubil- Thomas Eiler, der die Musikkaden. pelle bis 2008 weiter formte und 1972 übernahm dann Karl Echtler sie zu einer stattlichen Anzahl (heute 87 Jahre und Ehrendiri- von über 50 Mitgliedern führte. Schwierige Passagen nach großem Einsatz für Seither spielen die Rottenbuchund die „Pfundnoten“ gent), einen Neubeginn, die Ausbildung er unter der Leitung von Michael Nach dem Ende des Krieges grün- und Proben der Musiker, was er Luther, dem 1. Tenorhornisten des dete der Lehrer Witt eine Kapelle, 20 erfolgreiche Jahre, zu An- Musikkorps der 1. Gebirgsdivision die bald 35 Musiker stark war. Lehrer Witt schrieb die Noten so, dass die guten Musiker (etwa zehn Personen) alles Schwierige spielten und die restlichen die „Pfundnoten“ übernahmen. Doch schon 1927 kam es aufgrund schwerer Streitigkeiten um die Abbezahlung der gekauften Instrumente zur Auflösung der Kapelle. Der neue Dirigent Hans Fichtl versuchte daraufhin mit zirka zwölf Musikern, die örtlichen Veranstaltungen musikalisch zu umrahmen, was ihm auch sehr gut gelang, da die besten Spieler der Musikkapelle treu Kleine Bootspartie mit den drei Mannsbildern, die den Bass spielen: Von links Roman Strobl, Stefan Strauß und Magnus Heiland. blieben.

und profanem Gebiet“. Unter der 51-jährigen Dirigententätigkeit von Xaver Berger wurde nicht nur die Blasmusik, sondern auch die konzertante Musik gefördert. So wechselten die Musiker z. B. bei den Konzerten auch von Blas- auf Streichinstrumente.

Garmisch-Partenkirchen. Zweiter Dirigent ist Richard Schauer aus Böbing.

Verschiedene Besetzungen Die Musikkapelle Rottenbuch und ihre Besetzungen wie die Tanzlmusik, die Roattabuachar Bauramusi und die Kirchenbläser übernehmen rund 60 Spieltermine im Jahr. Dazu zählen die kirchlichen Umzüge und Feierlichkeiten, Hochzeiten, Beerdigungen, Standkonzerte, Wertungsspiele, Maibaumaufstellen, Festzüge zusammen mit dem Trommlerzug und den Ortsvereinen, der Leonhardiritt, alle zwei Jahre das Weihnachtskonzert, das Neujahranblasen und was sonst noch zu gestalten ist. „Seit knapp 30 Jahren bewirten wir zusammen mit dem Trachtenverein Deutschlands größten Kaltblut-Fohlenmarkt und sorgen nach der Pferdeversteigerung für Stimmung im eigens dafür aufgestellten Bierzelt“, hebt Vorstand Echtler besonders hervor.

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Das Musikfest in Rottenbuch

Ein echtes Highlight — erst recht für die Echtlers Rottenbuch | Dass er dies noch erleben darf! Für Karl Echtler, den 87-jährigen Altbürgermeister und Ehrendirigenten, wird das Bezirksmusikfest in Rottenbuch ein richtiges Highlight. Es wird ein erhebendes Gefühl für ihn sein, zum Festzug in die Kutsche zu steigen, dann in unzählige Gesichter zu blicken und den Zuschauern zuzuwinken. Ein Highlight ist das Musikfest aber auch für seinen Sohn Christof Echtler (57) in dessen 28-jähriger Zeit als Vorstand der Musikkapelle. Bei ihm laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Zehn Jahre nach dem letzten Musikfest richten die Musikanten aus Rottenbuch wieder ein Bezirksmusikfest für den Bezirk Oberland aus, der heuer das 60-jährige Bestehen feiert und dem knapp 70 Kapellen, Spielmannszüge und Ensembles von Bernbeuren bis Starnberg angehören. Die Musikkapelle Rottenbuch hatte sich

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beworben, weil sie heuer das Von dieser Resonanz sind die Rot- Münsing im Bierzelt aufspielt, 150-jährige Bestehen begeht (sie- tenbucher überwältigt. Außerge- die früher zum Bezirk Oberland wöhnlich ist zudem, dass beim gehörte und immer noch weithin he Seite 39). Sternmarsch am Samstagabend als guter Klangkörper bekannt ist. zwölf Musikkapellen mitwirken Schließlich wird mal ein anderer 2012 schon das und sogar bis aus Pfronten anrei- Weg beschritten, indem zum Festdritte Musikfest sen. abschluss am Sonntag kein großer Das Musikfest in der Gemeinde ist Eine weitere Besonderheit ist, dass Musikverein, sondern eine kleine, heuer das letzte von dreien zwi- nach dem Festzug die Blaskapelle siebenköpfige Besetzung auf der schen Lech und Ammer. So viele hatte es innerhalb von vier Monaten noch nie auf so engem Raum gegeben. Nach dem großen Landesmusikfest in Weilheim im Mai und nach dem Bezirksmusikfest in Steingaden beschließen die Rottenbucher den Reigen mit einem kleinen, aber feinen Festwochenende Anfang September. Es schwingt ein wenig Stolz in der Stimme von Vorstand Christof Echtler mit, wenn er einige Besonderheiten aufführt. Zum einen ist die Tatsache gemeint, dass sich in den Kirchenzug am Morgen des Fürs Gruppenfoto eng zusammengerückt. Die mehr als 50 InstrumenFestsonntags, 2. September, gleich talisten der Musikkapelle Rottenbuch. Links stehend Dirigent Michael 34 (!) Kapellen einreihen werden. Luther, links sitzend Vorstand Christof Echtler (Klarinette).

Bühne Platz nehme. Da versprechen die „Blechbriada“ Blasmusik mit Power.

52 Musiker in der Kapelle In dieser Formation spielt Rottenbuchs erster Dirigent Michael Luther mit, der dabei sein Können nicht am Taktstock, sondern als Bläser unter Beweis stellt. Michael Luther, er ist 1. Tenorhornist im Musikkorps der 1. Gebirgsdivision Garmisch-Partenkirchen, hat im Jahr 2008 die Nachfolge von Thomas Eiler angetreten, der die Musikkapelle Rottenbuch 26 Jahre leitete und zu einem Klangkörper mit 52 Instrumentalisten formte. Dessen Vorgänger als Dirigent, Karl Echtler, wird es mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen, wenn die stattliche Musikkapelle aus dem eigenen Dorf beim Festzug vorneweg marschiert.


Wie sich Thomas Eiler einbringt

Der JĂźngste im Festkomitee Rottenbuch | Nach zehn Jahren ist Zehn Jahre später ist Thomas Ei- 22 Lenzen das jĂźngste Gesicht das ein „zweiter, markanter HĂś- ler, der Neffe des gleichnamigen im Festausschuss. Am Sonntag, hepunkt“: So ordnet Thomas Eiler frĂźheren Dirigenten, mit seinen 2. September, ist er fĂźr die „Tischdas Musikfest 2012 in der Getäfele“ im Bierzelt zuständig. schichte der Blaskapelle ein. AuĂ&#x;erdem ist er beauftragt, an Er erinnert sich genau an den den drei Abenden den BarbeSommer 2002. Damals richtete trieb im Festzelt zu organisiedie Musikkapelle Rottenbuch ren und die Leute dafĂźr einschon einmal das Musikfest zuteilen. Schon viele Wochen fĂźr den Bezirk Oberland aus. vor dem Musikfest war es die Thomas Eiler war zwĂślf Jahre Aufgabe fĂźr den jungen Zimjung. Beim Festzug 2002 war merer, die Schilder zu gestaler genauso wie die anderen ten, die am Ortseingang den Nachwuchsbläser das erste Autofahrer auf das GroĂ&#x;ereigMal bei den „Erwachsenen“ nis hinweisen. dabei. Thomas Eiler wĂźnscht sich ein Die zweite Besonderheit war, harmonisches Fest am vorletzdass die damalige Jugendten Wochenende der Somkapelle Rottenbuch mit Dirimerferien, bei dem die Kamegentin Heidi WĂśrle fĂźr Furore radschaft gepflegt werde. Die sorgte. Beim Wertungsspiel in Kapelle wolle beim Programm der Unterstufe bekam das Blä„nicht Ăźbertreiben“. Der FlĂźserensemble fĂźr den Vortrag Beim Musikfest 2002 hatte er „Premiere“, gelhornist aus der Festkapelle von der Jury einen ausgezeich- beim Musikfest 2012 ist er der jĂźngste Mu- formuliert es so: „Drei Tage sikant im Festausschuss: Thomas Eiler. neten Erfolg zugesprochen. reichen auch aus.“

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Hochkaräter der Blasmusik Das Programm an den drei Tagen bietet auch Hochkaräter der Blasmusik. Das Festwochenende beginnt am Freitag, 31. August, mit „heavy volxmusic“, dargeboten von den Troglauer Buam. Beginn ist um 21 Uhr. Samstag, 1. September, geht es dann mit einem Standkonzert der SĂźdtiroler Musikkapelle Taisten weiter. Beginn ist um 18 Uhr. Der Sternmarsch mit zwĂślf Kapellen ist um 19.30 Uhr. Hochkarätige Blasmusik mit Anton Gälle und seiner „Scherzachtaler Blasmusik“ ist ab 20.30 Uhr angesagt.

Der Festsonntag am 2. September beginnt schlieĂ&#x;lich mit dem Weckruf, gefolgt von Kirchenzug und Gottesdienst. AnschlieĂ&#x;end findet die Marschmusikwertung im Klosterhof statt. Am Nachmittag zieht dann, nach dem Gemeinschaftschor, der groĂ&#x;e Festzug mit 65 Kapellen, Trommler- und SpielmannszĂźgen sowie 12 Festwagen durch den Ort. Zum Festausklang erleben die Freunde der Blasmusik ab 18 Uhr nochmals Power von „de Blechbriada“ mit Dirigent Michael Luther, der dabei selbst sein KĂśnnen als Bläser unter Beweis stellt.

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> > > SO HAB’ ICH FRÜHER AUSGESEHEN

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Ein echter Harley-Fan Dienhausen | So was zeichnet einen richtigen Fan dieser Motorradmarke aus. Im Sommer ist Christian Unsin aus Dienhausen mit seinen Kumpels fast jedes zweite Wochenende auf einem Harley-Treffen. Und da wird immer gezeltet und so gut wie nie in einer Pension oder gar in einem Hotel übernachtet. Das weiteste Treffen war heuer in Ballenstett bei Magdeburg. Das Motorrad der legendären amerikanischen Marke hat der Mann mit dem unverwechselbaren Bart im Jahr 1985 aus Tübingen erstanden. Damals war die Maschine vom Typ „Shovelhead“ mit ihren 67 PS und 1,34 Litern Hubraum vier Jahre alt. Der „Chief“, wie die Spezln den Unsin Christian nennen, hat schon 53 Jahre auf dem Buckel. Den Bart trägt er seit dem 11. November 1979. Seine Frau Andrea darf ihn zweimal im Jahr stutzen. Das Ehepaar hat zwei Töchter: Tamara

(22) und Vanessa (19). „Ich kenn’ meinen Papa nur mit Bart“, sagt Tamara. Alle Vier aus der Familie sind in der kleinen Dienhauser Feuerwehr aktiv. Damit an kalten Tagen im heimischen Ofen ein Feuer angezündet werden kann, macht Christian Unsin Holz im nahen Wald. Und das sehr gerne. An der frischen Luft ist er auch, wenn er mit seinem Neufundländer Mogli Gassi geht. Oder wenn er ein TipiZelt aufstellt und Indianerleben nachahmt. Christian Unsin arbeitet seit 30 schsc hJahren bei der Firma Hirschortt or vogel in Denklingen. D Dort Meist er Industriemeister Menik. ni k. tall in der Umformtechnik. ren re n Frühere Stationen waren ch die Firma Herbst in Epfach u, u) (Straßen- und Wegebau), nd d zuvor der Wehrdienst und nii-die Lehre als Kfz-Mechanit tker beim Autohaus Sanktjohanser in Denklingen.

Gern traf sich der Dienhauser mit seinen Harley-Kumpels vom Fuchstal und vom Lechrain im alten Saustall des kleinen elterlichen Anwesens, den er zu einem Harley-Schuppen ausgebaut hat. Meistens war dann auch Johann Astner aus Epfach mit dabei, der den Spitznamen „Paschl“ weg hat. Es gibt das Foto aus dem Jahr 1987, auf dem die beiden miteinander in Feierlaune abgebildet sind und bei dem der Betrachter einfach zu dem Schluss kommen muss: „Ja, so stell ich mir echte HarleyFans vor“.

Als l er nur einen i Schnauzbart h b hath te: Links Christian Unsin Ende der siebziger Jahre mit seinem älteren Bruder Matthäus. Den Bart hatte er exakt ab dem 11.11.1979 wachAuf diesem Sattel und hinter diesem Lenker fühlt er sich wohl: Christian sen lassen und seitdem nie mehr Unsin verkörpert das Lebensgefühl eines Harley-Fans. rasiert.

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Aufruf zur Stammzellspende

Hilfe bei Leukämie Schongau | Ilse Rupprecht aus Schongau ist an Leukämie erkrankt. Um ihr und anderen Patienten zu helfen, veranstaltet die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am Sonntag, 16. September, eine Registrierungsaktion. Diese findet von 11 bis 15 Uhr im Jakob-Pfeiffer-Haus statt; also bezeichnenderweise in dem Gebäude, wo Ilse Rupprecht früher als Wirtin vom Pfarrheim stadtbekannt geworden ist. Jeder kann helfen und sich als potenzieller Stammzellspender aufnehmen lassen oder Geld spenden, damit die Typisierungen finanziert werden können. Die lebensfrohe Rentnerin (70) erhielt vor wenigen Wochen die Diagnose, dass sie Leukämie hat. Dabei war sie auch im Alter „fit wie ein Turnschuh“, sagt Sohn Stephan. Seit Juni liegt Ilse Rupprecht im Klinikum rechts der Isar in München und wartet auf die so erlösende Nachricht, dass ein passender Spender für sie gefunden ist. Denn Ilse kann nur überleben, wenn es — irgendwo auf der Welt — einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Bislang war die weltweite Suche nach einem passenden Spender für Ilse erfolglos. Um ihr zu helfen, organisiert die Familie gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (www.dkms.de) die Typisierungsaktion und hofft, dass viele Menschen aus der Region die Gewebemerkmale ihres Blutes bestimmen

Ilse Rupprecht aus Schongau. lassen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, bedeutet für die Frau aus Schongau ebenso wie für Patienten weltweit eine weitere Chance und kann vielleicht zum Lebensspender werden. Mitmachen kann grundsätzlich jeder zwischen 18 und 55 Jahren und in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, damit seine Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung. Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kosten die DKMS 50 Euro. Ein Spendenkonto ist bei der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel eingerichtet: Empfänger DKMS, Konto-Nr. 209 481, BLZ 701 695 09, Stichwort DKMS.

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Betrieb im Herzen Böbings besteht seit 50 Jahren

Wie sich die Schreinerei entwickelt hat Böbing | Eine beachtliche Entwicklung genommen hat die Schreinerei Pichl in Böbing. Sie blickt auf das 50-jährige Bestehen zurück. Die Erweiterung des Maschinenraumes 2004, der Neubau der Lagerhalle im Jahr 2010 und die Anschaffung des CNC-Bearbeitungszentrums im Jahr 2011 zeigen auf, dass laufend investiert wird. Die zwei Geschäftsführer Johann

und Michael Pichl, der Seniorchef, fünf Gesellen und eine Bürokraft (Alexandra Pichl, die Frau von Michael) bringen ihr handwerkliches und kaufmännisches Knowhow in den Handwerksbetrieb ein. 20 Lehrlinge sind in den vergangenen 50 Jahren in dem Betrieb ausgebildet worden, dessen Werkstatt, Lager und Büro sich an der Bürgermeister-Gretschmann-Stra-

Das moderne, helle Büro im Anbau aus dem Jahre 2006.

ße befinden. Hans Pichl (77) erinnert an die Anfänge. Als junger Schreinermeister kam er damals aus Frasdorf im Chiemgau, kaufte den Betrieb von einem ortsansässigen Handwerker und meldete im August 1962 das Gewerbe an. 1965 stellte er den ersten „Lehrbuam“ ein. Das war Josef Fischer; er ist heute 61 Jahre und immer noch in der Firma. 1969 wurde der Maschinenraum errichtet, Ende der achtziger Jahre kaufte Hans Pichl das Nachbargrundstück an, um Platz für ErGruppenbild in der Maschinenhalle der Schreinerei Pichl vor dem CNCweiterungen zu schaffen. Bearbeitungszentrum. Hinten von links Johann Pichl, Tobias Schauer, Thomas Noder, Christian Gugger, Tobias Holl, Alexandra und ihr Mann Übergabe an Michael Pichl. Vorne sitzend deren Kinder Christoph, Rosemarie und ältere Söhne Seniorchef Hans Pichl. Im Jahr 2001 übergab Hans Pichl, der mit seiner früh verstorbenen ist Johann (49); er ist für die Ob- dazu. Dadurch, dass seit 2011 ein Frau fünf Söhne aufgezogen hatte, jektvorbereitung zuständig und CNC-Bearbeitungszentrum in der den Betrieb an die zwei ältesten führt meistens Gespräche mit Ar- Werkstatt steht, können vielfältige Buben Johann und Michael. Beide chitekten. Michael (47) ist mehr im Aufträge zeitgerecht und präzise sind Schreinermeister. Der ältere Betriebsablauf und in der Werk- ausgeführt werden. statt eingebunden. Aufträge werden in einem Gebiet abgewickelt, das einen Radius von 100 Kilometern um Böbing hat. Wer Johann und Michael Pichl nach Referenzen befragt, bekommt die Ausstattung für Souvenirläden bei den Schlössern Neuschwanstein, Linderhof oder Herrenchiemsee zur Antwort. Doch erwähnen sie auch Türen Bgm.-Gretschmann Straße 8 und Sakristei-Einrichtung in der Wallfahrtskirche Maria Egg in Peiting bzw. Aufträge in Schulen und Kindergärten der Region. Wichtig ist den beiden Geschäftsführern, dass der Handwerksbetrieb breit aufgestellt ist. Türen, Möbel, Aufträge Wandverkleidung mit eingebauter 705 • Fax: 0 88 67 / 81 24 Fenster, beim schlüsselfertigen Bauen Vitrine in Fichte-Altholz mit Bleiund andere Bereiche gehören verglasung.

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Um die Gemeinde zu unterstützen

Förderverein fürs Schwimmbad Altenstadt | Fördervereine gibt es in Städten und Gemeinden mittlerweile für viele Anliegen: für Schulen, Kindergärten, Kirchen und Kapellen, Museen, sportliche Aufgaben und anderes mehr. Fördervereine für Schwimmbäder sind jedoch rar und in Bayern an einer Hand abzuzählen. Im Oberland ist so etwas gar einmalig. Eine genaue Zahl existiert gar nicht, wie ein Sprecher des Bayerischen Innenministeriums auf Anfrage des „altlandkreis“ erklärt. Ein solcher Förderverein existiert in Altenstadt. Zwei Ziele schreiben sich die Mitglieder auf die Fahnen: zum einen die Förderung des

Schwimmsports und zum anderen die Unterstützung der Gemeinde, damit das Freibad an der Schönach — es ist das größte im Schongauer Land — auf Dauer erhalten bleibt. Heuer hat es im Verein einen personellen Wechsel gegeben. Robert Schedel hat von Rudi Klöck den Vorsitz übernommen. Klöck ist nun Vorsitzender der WasserwachtOrtsgruppe, die an Wochenenden das Schwimmbad beaufsichtigt. Schedels Stellvertreterin ist Elisabeth Oberhauser. Michael Haslach verwaltet die Kasse. Durch die Mitgliedsbeiträge, aber vor allem durch den Erlös aus der

jährlichen Poolparty, die tausend oder mehr junge Leute anlockt, sollen Aktivitäten und Ausrüstung der Wasserwacht-Jugend mitfinanziert werden. Ein weiterer Bereich ist die Aquagymnastik für Senioren, die von Petra Müller regelmäßig angeboten wird. Was den Erhalt des Freibads betrifft, so wollen sich Mitglieder des Vereins zur Förderung des Schwimmsports mit Arbeitsleistung einbringen. Aktuell sind es 80 Mitglieder. Vorsitzender Schedel und seine Stellvertreterin Oberhauser möchten das noch junge Kind unter den Vereinen Altenstadts in den nächsten Jahren

„aufpeppeln“; sie streben eine Zahl zwischen 150 und 200 Mitgliedern an.

Robert Schedel und Elisabeth Oberhauser vom Förderverein. Der will mithelfen, dass es der Gemeinde beim Freibad nicht nass neigeht. Jeder Groschen ist als Spende willkommen.

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> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Benjamin Schuster aus Bad Bayersoien Bad Bayersoien | Er ist 24 Jahre jung, kommt aus Bad Bayersoien, studiert zurzeit Maschinenbau an der Fachhochschule Kempten und engagiert sich bei der Freiwilligen Feuerwehr: Die Rede ist von Benjamin Schuster. Im Fragebogen „Sag’ mal“ sagt er freimütig, wer für ihn ein Vorbild darstellt, welches Talent er gerne haben möchte und wie er seine Zukunft sieht.

Welches Talent möchtest du gern besitzen? Ich würde gern Gitarre spielen können. Was für einen Tipp kannst du jungen Leuten zur Schulzeit oder zur Berufswahl geben? Mein Tipp ist, möglichst viele Facetten der Berufswelt durch Praktika und Ferienjobs kennenzulernen. Und wenn’s während der Schulzeit auf dem Gymnasium nicht klappt, gibt’s andere Wege zum Beruf und zum Studium. Sich unter Druck zu setzen, ist der falsche Weg.

Sag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild, und warum? Ein Vorbild sind für mich zum Beispiel Ärzte, Leute vom Rettungsdienst Liest zurzeit fachliche Lektüre: Benjamin Schuster, der und Feuerwehrkräfte. in der Feuerwehr aktiv ist. Welche Freundschaften Weil sie alle ihr Leben sind dir wichtig? riskieren, um anderen Menschen Wie ist dein Interesse an der Poli- Jede einzelne Freundschaft ist mir zu helfen. tik? Hast du dich schon selbst en- wichtig. gagiert? Mit wem würdest du gern für einen Engagiert habe ich mich noch An welchen Locations trifft man Tag die Rolle tauschen? nicht. Ich verfolge Nachrichten dich, und warum? Mit einem Rollstuhlfahrer. Weil täglich in der Zeitung und im Im Sommer in jedem Bierzelt. sich daraus eine ganz andere Per- Fernsehen. Zum Beispiel haben wir für eine spektive ergibt. Es würde mich Blosn aus Bad Bayersoien zum interessieren, wie ich dann von Welchen Stellenwert hat Religion in ersten Abend beim Rottenbucher Mitmenschen wahrgenommen deinem Leben? Musikfest schon einen Tisch reserwerde. Gar keinen. Aber ich respektiere viert (Anmerkung der Redaktion: alle Glaubensrichtungen. Gemeint sind die „Troglauer Buam“ Wem möchtest du mal deutlich deiam Freitag, 31. August). ne Meinung sagen? Was sind deine Stärken und SchwäDen Verantwortlichen aus Politik chen? Und wie zeigt sich das? Welches Buch oder welche CD hast und Wirtschaft, damit es finanziell Meine Stärke ist das soziale Ver- du dir zuletzt gekauft? gerechter zugeht und Menschen in halten gegenüber Mitmenschen. Es ist ein Schmöker mit rotem sozialen Berufen angemessen ent- Meine Schwächen? Da fragen Sie Einband. Er heißt Feuerwehrlehrlohnt werden. meine Spezln. buch — Grundlagen / Technik / Ein-

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satz. Da kann ich einige Infos für Bist du ein Morgenmuffel oder ein die Ausbildung in unserer Feuer- Frühaufsteher? wehr rausziehen. Ein Frühaufsteher. Auf welche Adresse im Internet möchtest du nicht mehr verzichten, und warum? Merkur online. Seitdem ich in Kempten Maschinenbau studiere, schau ich da unter der Woche nach, um über regionale Themen informiert zu sein.

Wie sieht für dich ein gelungenes Wochenende aus? Bei schönem Wetter abends mit Freunden am Lagerfeuer grillen und dann den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel? Was verbindest du aktuell noch mit Eine Luftmatratze, eine Angel und dem Begriff Altlandkreis? dazu noch ein Boot, damit ich notIch bin regional auf beide Seiten falls wieder ans Festland zurückhin offen. Verwurzelt bin ich in rudern kann. Bad Bayersoien. Von der Schule her kenne ich junge Leute aus Sag’ mal: Wie siehst du deine Zudem Landkreis Garmisch-Parten- kunft? kirchen, aber genauso aus dem Im Sommer 2014, also in knapp Schongauer Land. Als junge Soier zwei Jahren, will ich mein Studizeigen wir doch gern in beiden um im Fach Maschinenbau an der Landkreisen Flagge! FH Kempten fertig machen und danach einen Beruf möglichst in Was ist deine Lieblingsspeise? der Region im Oberland oder im Hähnchen mit Pommes. Ostallgäu ergreifen. Ich will nämlich in Bad Bayersoien wohnen Welches deiner Kleidungsstücke bleiben, wo ich verwurzelt bin. hat für dich Kultstatus? Später möchte ich mal mit eiDie Tracht. Ich finde, die Tracht ner lieben, bodenständigen Frau g’hört bei uns dazu. Ich zieh’ sie gesunde und glückliche Kinder regelmäßig an. haben.

> > > ZUM THEMA Aktionswoche der Feuerwehren: Großübung in Fabrik und im Krankenhaus Mit einer Vielzahl von Übungen sammeln die 53 Feuerwehren im Landkreis Weilheim-Schongau Mitte September bei der Aktionswoche der Feuerwehren weitere Erfahrungen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Die einzelnen Termine sind in unserem Veranstaltungskalender vermerkt. Zwei Großübungen sind im mittleren und westlichen Landkreis angesetzt. Zum ersten ist es das Szenario einer Evakuierung am Krankenhaus Peißenberg, wie Kreisbrandmeister Gerold Grimm vorausblickt. Dabei werden Kräfte des Roten Kreuzes ebenso vor Ort sein wie die Wehren aus Peißenberg, Böbing und Hohenpeißenberg. Eventuell beteiligt sich noch die Wehr aus Weilheim. Termin ist am Mittwoch, 19. September, um 19.30 Uhr. Eine Verletztenbergung und ein Gefahrgutszenario werden bei einer Großübung angenommen, die am Samstag, 22. September, in der Papierfabrik

UPM in Schongau stattfinden. Dazu rücken schon am Morgen Kräfte der Feuerwehren Schongau, Peiting und Altenstadt sowie der Werkfeuerwehr UPM aus, wie Kreisbrandmeister Johann Deschler (Altenstadt) vom Bezirk West informiert. Die Peitinger Wehr wird das neue Firmengebäude von Gaplast „erkunden“, und zwar am Samstag, 15. September, ab 13.30 Uhr. Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich bei den Übungen ein Bild vom Einsatzspektrum der Wehren zu verschaffen. Wann im Bereich Denklingen / Epfach / Fuchstal /Unterdießen ein Termin angesetzt wird, entscheidet sich kurzfristig, erklärt Kreisbrandmeister Johann Hagenbusch aus Leeder. Für den Bezirk 3 wird Kreisbrandmeister Alfons Düringer (Pflugdorf) nicht während der Aktionswoche, sondern erst Mitte bis Ende Oktober in Apfeldorf eine Übung organisieren, an der auch die benachbarten Wehren beteiligt sind.

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Herzogsägmühle

Feuerwehr seit drei Generationen Herzogsägmühle | 75 Jahre ist es her, dass die Werkfeuerwehr in Herzogsägmühle gegründet wurde. Gewünscht wurde 1937 eine Gesamtstärke von 48 Mann, die in einen Normalzug und einen Löschzug eingeteilt werden sollten. Zur Verfügung stand ein Lastkraftwagen. Die 75 Jahre waren ereignisreich und von Ereignissen wie Brand oder Hochwasser ebenso bestimmt wie von Such- und Rettungsaktionen von Menschen sowie der Bergung von Gefahrgut. Die erste große Herausforderung war der Brand am 28. April 1942 in der alten Kolonie (besteht nicht

Beim Ablöschen des Brandes in der Landwirtschaft von Herzogsägmühle — Foto von 1964. mehr). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Wehr von Herzogsägmühle 1944 (Mai und Juli) zur Brandbe-

kämpfung nach Bombenangriffen in München eingesetzt. Zwischen 1951 und 1984 ereigneten sich in Herzogsägmühle insgesamt neun Großbrände, die mit Hilfe der Nachbarwehren aus Peiting und Schongau bekämpft und gemeistert wurden. Durch die Bedarfsanmeldungen der jeweiligen Kommandanten, aber auch durch die Vorgaben der Behörden wurde die Ausstattung der Wehr kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Heute verfügt die Werkfeuerwehr über drei Einsatzfahrzeuge; darunter ist eines, das auch von der Notfallseelsorge genutzt wird.

Der jetzige Kommandant Manfred Gästen und am Sonntag, 30. SepBaum ist der achte seit 1937 und tember, mit allen Bewohnerinnen seit neun Jahren in diesem Amt. Er und Bewohnern, Mitarbeitenden wurde 2009 zum Kreisbrandmeis- und Gästen. ter bestellt und ist somit überörtlich im Bezirk Lech der Kreisbrandinspektion Weilheim-Schongau tätig. Aus der Wehr hervorgegangen war auch der frühere Kreisbrandrat Alfons Breyer. Die Werkfeuerwehr Herzogsägmühle begeht das 75-jährige Gründungsjubiläum am Samstag, Fahrzeuge und Gerätehaus der Werkfeu29. September, in einem erwehr Herzogsägmühle — eine aktuelle Festabend mit geladenen Aufnahme.

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50 Jahre Städtepartnerschaft

Für Europa-Gedanken viele Register ziehen

Lechstadt war die kleinste Kommune Die Städtepartnerschaften wurden vor 50 Jahren im Zeichen des europäischen Gedankens in der Nachkriegszeit geschlossen. Dies geschah damals unter Bürgermeister Ranz. Schongau war die kleinste Kommune im Bunde, als Lucca (Italien), Colmar (Frankreich), Sint-Niklaas (Belgien) und die Stadt am Lech eine Städtepartnerschaft gründeten. Vor 40 Jahren kam Abingdon (England) dazu. Seit 1996 ist Schongau auch mit der kleinen Stadt Gogolin in Oberschlesien verschwistert. Erst im Juli weilte eine Delegation dort beim Stadtfest. Mit dabei: Landrat Dr. Friedrich Zeller, zweiter Bürgermeister Paul Huber und die Stadtkapelle.

Am Freitag, 28. September, werden Gäste aus mehreren Ländern erwartet. Sie sind mit dabei, wenn um 18 Uhr im Stadtmuseum die Ausstellung „50 Jahre Städtepartnerschaften“ eröffnet wird. Danach soll auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz ein Fest der Begegnung stattfinden. Samstag, 29. September, erklingt auf dem Schaegger-Platz bayerische Musik, um 20 Uhr gestalten fünf Musiker die Orgelnacht. Diese sind in Gastfamilien untergebracht. Der Sonntag, 30. September, steht im Zeichen der Verleihung des Elsass-Preises. Heuer findet der Festakt erstmals im Forum der Kreissparkasse statt, wie Ursula Diesch ankündigt, die bei der Stadt für die Städtepartnerschaften zuständig ist. Preisträger ist Dr. Donatus Düsterhaus. Der Tübinger arbeitet an der Universitätsbibliog, das ebenso wie thek in Straßburg,

Colmar im Elsass liegt. Der Preis wird alle zwei Jahre verleihen — meistens mit Schongauer Gästen auf der Buchmesse in Colmar. Heuer übernimmt das Preisgeld die Kulturstiftung der Kreissparkasse Schongau.

Fehlendes Interesse am Jugendaustausch Dass seit 2009 kein Jugendaustausch mehr „zusammengeht“, findet der zweiter Bürgermeister Paul Huber (64) schade. Er war in den Anfängen der Verschwisterung als junger Kerl regelmäßig in den Partnerstädten. „Mir hat das früher viel gebracht.“ Man lerne die Städte und Menschen ganz anders kennen als Touristen. Huber, der seit 16 Jahren zweiter Bürgermeister ist, war auch in dieser Funktion regelmäßig in allen verschwisterten Städten.

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Schongau | Nicht alle, aber viele Register werden in Schongau zum Jubiläum 50 Jahre Städtepartnerschaften gezogen. Zwar wird allgemein bedauert, dass der Programmbeitrag „Grenzenlos“ flach fällt, weil es am Interesse junger Leute aus den verschwisterten Städten mangelt. Aber dafür ist ein Konzert an der neuen Orgel in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit den Organisten Louis Patrick Ernst aus Colmar, Joost D’hont und Christophe Bursens aus Sint-Niklaas, Malcom Pearce aus Abingdon und Andreas Wiesmann aus Schongau ein kulturelles Highlight.

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Der „Sesarbäck“: Ein Begriff in Peiting Familienbetrieb ist fest im Ort verankert und legt Wert darauf, Qualität zu verkaufen Peiting | Bereits in der dritten Generation fĂźhren Thomas Sesar und seine Schwester Marlies die Bäckerei und Konditorei an der BahnhofstraĂ&#x;e im Peitinger Osten. „Gleich bei Maria Egg, da steht der Sesarbäck“ heiĂ&#x;t es seit langem. Der Betrieb sichert den Broter-

werb fĂźr 28 Mitarbeiter/innen in der Backstube, im Verkauf, in der CafĂŠ-Bar sowie im Pausenverkauf der Schongauer Realschule und im Klosterhof in Rottenbuch. Der „Sesarbäck“ hat sich stets weiterentwickelt, fĂźhlt sich aber der Familientradition eng verbun-

den. Er ist ein alteingesessener Peitinger Handwerks- und Familienbetrieb, der von Josef und Maria Sesar 1933 gegrßndet sowie von Paul und Gudrun Sesar erfolgreich durch das Auf und Ab der 1960 er bis 1990 er Jahre gebracht wurde. Thomas Sesar fßhrt die Konditorei und die Bäckerei als Meister weiter und fßhlt sich der traditionellen Backweise, wie er sie von seinem Vater Paul gelernt hat, verpflichtet. Nach wie vor arbeiten die beiden Bäcker Hand in Hand und verknßpfen Tradition und Moderne. Marlies Sesar verbindet mit Gespßr die Produktion mit dem Verkauf und organisiert hinter den Kulissen die Geschicke des Betriebes. Die vor zwei Jahren liebevoll gestaltete CafÊ-Bar mit Frßhstßck, Bistro-Kßche und einem Kaffee auf der sonnigen Terrasse hat sich zu einem beliebten Treffpunkt in Peiting entwickelt. Mit dem SonnAn der Bar im CafÊ: Von links Thomas Sesar, Marlies Sesar, Viola tagsverkauf kommt die Bäckerei Sesar, Regina Thiel und Sophia Kirchbichler. ihren zahlreichen Stammkunden

entgegen, die auf Frische nicht verzichten mĂśchten. Bei der Qualität der Produkte gibt es beim Sesar keine Kompromisse. Die Eier fĂźrs FrĂźhstĂźck und fĂźr die Bisquit- und RĂźhrteige stammen vom Demeter-Betrieb Bicklhof aus Hohenbrand, Milch, Quark und Sahne vom Berchtesgadener Land und das Korn fĂźr die Vollwertbrote bezieht Sesar vom Bioland-Hof Ressle aus Schongau. Neben den zahlreichen Spezialsorten gibt es auch reine Dinkelund Roggenbrote. Diese enthalten nur gutes Mehl, bio-energetisches Grander-Wasser, Himalajasalz und handgezogenen Natursauerteig. „Dazu viel Geduld und Liebe“, fĂźgt

Thomas Sesar mit einem Augenzwinkern hinzu. Bauer Franz Ressle, der den Roggen und den Dinkel im Schongauer Dornauer Feld anbaut, legt auf seinem Bioland-Hof ebenso Wert auf Tradition und Qualität wie die Bäckerei Sesar, die sein Korn täglich frisch auf eigener MĂźhle mahlt. Ein Hauch von Nostalgie verbreitet sich, sobald Bauer Ressle mit seinem Pferdegespann, beladen mit frischem Korn, bei der Bäckerei Sesar vorfährt. Das lässt wieder die Erinnerung an die Zeit aufkommen, als der GroĂ&#x;vater in der Backstube den Grundstock fĂźr die erfolgreiche Bäckerei setzte.

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Wo das Korn herkommt: Bauer Franz Ressle und Bäckermeister Thomas Sesar im Dornauer Feld.


Imagepflege und Jugendwerbung

MOBILER SOZIALDIENST INGENRIED

SchĂźtzen wollen Volltreffer landen Schongau | Es ist allemal Mit Kleinkaliber ein Novum: das Wochenauf die Bildscheibe ende der SchĂźtzenvereine, Wie sich die einzelnen das am 6. und 7. Oktober Vereine einbringen? Drei 2012 gar bundesweit ausBeispiele: In Rottenbuch gerichtet wird. Im SchonmĂśchten die Aktiven um gauer Land scheint dies ein SchĂźtzenmeister Klaus Volltreffer zu werden. MinStrauĂ&#x; ein Bildscheibendestens 18 der insgesamt schieĂ&#x;en mit dem Kleinka26 Vereine im SchĂźtzengau liber veranstalten. TeilnehSchongau werden sich darmen kĂśnnen Jugendliche an beteiligen. Mit verschieab 14 Jahren. Startgeld denen Aktionen sollen Fawird keines genommen. milien in vielen Ortschaften Termin ist am Samstag, in die SchĂźtzenhäuser 6. Oktober, nachmittags. gelockt werden. JugendIn Bernbeuren werden werbung und Imagepflege sich, wie SchĂźtzenmeissind angesagt. ter Eberhard Klaus einen Schon bei einer BespreAusblick gibt, am Sonntag, chung der SchĂźtzenmeister 7. Oktober, nachmittags im Juni, als in Ingenried die JungschĂźtzen im Stand das GauschieĂ&#x;en ausgepräsentieren. Zudem kĂśnrichtet wurde, gewann GauschĂźtzenmeister Kon- Der SchĂźtzengau Schongau lässt sich beim Wo- nen interessierte junge rad Schwarz (Steingaden) chenende der SchĂźtzenvereine nicht lumpen. Leute mit dem Luftgewehr den Eindruck, dass sich Vorne Jugendleiter Florian Ohnesorg, Klaus die schwarze Scheibe ins die einzelnen Vereine trotz StrauĂ&#x; (SchĂźtzenmeister von Rottenbuch) und Visier nehmen und dabei beim Blick auf den PCzahlreicher Termine das rechts GauschĂźtzenmeister Konrad Schwarz. Monitor sofort sehen, wie Jahr Ăźber an dem AktionsWochenende rege einbringen Diejenigen Mitgliedsvereine, die ruhig die Hand ist bzw. wie sie mĂśchten. Bereits acht Wochen angesichts der Aktion „Ziel im Vi- wackelt. später hatte Schwarz mehr als 15 sier“ in punkto Mitgliederzuwachs Drittes Beispiel: Im Peitinger bis 31. Dezember 2012 am erfolg- SchĂźtzenhaus wird am Sonntag, Zusagen. „Geht auf die Menschen zu und reichsten sind, werden nächstes 7. Oktober, ein Schauwettkampf zeigt, dass wir nichts zu verbergen Jahr vom Bayerischen SportschĂźt- veranstaltet, der die sportliche haben und bei uns neben dem zenbund mit Geld- und Sachprei- Note unterstreicht und aufzeigt, sportlichen Wettkampf auch Ge- sen bedacht. Insgesamt werden welche Konzentration dafĂźr erformeinschaft und Geselligkeit groĂ&#x;- landesweit Geldpreise in HĂśhe derlich ist. Siehe dazu im Einzelnen geschrieben werden.“ Mit diesen von 12 000 Euro ausgeschĂźttet. die Einträge im VeranstaltungskaWorten wendet sich LandesschĂźt- Hinzu kommen 10 000 Euro an lender am Wochenende, 6. und zenmeister Wolfgang Kink an die Preisgeldern, die unter Vereinen 7. Oktober, die uns bis zum ReVereinsvorsitzenden und aktiven innerhalb des Regierungsbezirks daktionsschluss fĂźr diese Ausgabe Oberbayern verlost werden. vorgelegen haben. SchĂźtzen.

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Wissenswertes aus der Geschäftswelt Neue A-Klasse fĂźr ein Wochenende zu gewinnen AM 15. SEPTEMBER WIRD IN PEITING DIE NEUE A-KLASSE VON MERCEDES PRĂ„SENTIERT Peiting | Wenn von der AKlasse von Mercedes die Rede ist, dann denken viele auch heute noch an den Elchtest, der dem „Kleinen“ von Mercedes fast zum Verhängnis geworden war. Mit alledem hat aber die neue A-Klasse mit ihrem progressiven und sportlichen Auftritt rein gar nichts mehr zu tun. Vielmehr ist sie der „Pulsschlag einer neuen Generation“ — wie der Slogan heiĂ&#x;t. Die Produktionskapazitäten wurden mittlerweile aufgrund der Vorbestellungen ausgeweitet und die Leser der AUTO BILD wählten das neue Auto, das am

15. September bei Mercedes Resch in Peiting vorgestellt wird, sogar zum „SchĂśnsten Auto Deutschlands“. Alle Interessierten aus dem Schongauer Land sind herzlich ins Autohaus Resch eingeladen, die neue A-Klasse am 15. September mit als erste kennenzulernen. Und als ganz besonderes Schmankerl kann man an diesem Vorstellungstag auch ein ganzes Wochenende mit der neuen A-Klasse gewinnen. Vorbeischauen lohnt sich also in jedem Fall und wir drĂźcken die Daumen fĂźr ein Wochenende in der neuen A-Klasse!

Tag der offenen Werkstatt zum Jubiläum SCHREINEREI SCHWARZ IN SCHONGAU BESTEHT SEIT 30 JAHREN

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52 | der altlandkreis

Schongau | Mit einem Tag der offenen Werkstatt mĂśchte die Schreinerei Schwarz in Schongau Kunden und Interessierten die breite Produktpalette und die Bearbeitung der Materialien aufzeigen. Termin dafĂźr ist am Samstag, 15. September, von 9.30 bis 17 Uhr in den Betriebsräumen in der SonnenstraĂ&#x;e. Anlass ist das 30-jährige Bestehen des Handwerksbetriebes, der 1982 von Schreinermeister Siegfried Schwarz gegrĂźndet wurde. 2003 stieg Sohn Martin (im Bild rechts) in das Geschäft des Vaters ein. Seit sieben Jahren sind Fenstersanierungen, -umbauten und -reparaturen ein wichtiges

Standbein. MassivholzmĂśbel stellen einen weiteren wichtigen Bereich dar. 2006 machte Martin Schwarz den Abschluss zum Energieberater. Seit zwei Jahren ist der Juniorchef (40) und Vater von drei Kindern alleiniger GeschäftsfĂźhrer. Wichtig ist ihm und seinem Vater die Lehrlingsausbildung. Zuletzt hat Melanie Pfeuffer aus Halblech mit dem GesellenstĂźck die Auszeichnung „Die gute Form“ gewonnen. Neuer Lehrling ist seit August Michael Fried aus Apfeldorf (links auf dem Foto zusammen mit Chef Martin Schwarz an der computergesteuerten Kreissäge).


Die magische Zahl im Jahrbuch

Keramik + Stein zeigt neue Ausstellung

ZUM UMSATZ DER GESAMTEN HOERBIGER-GRUPPE

AUF ZWEI STOCKWERKEN DIE GANZE WELT VON FLIESEN, STEINEN, ÖFEN UND KAMINEN ERLEBEN

Schongau | Das aktuelle Hoerbiger-Jahrbuch überreichte Dr. Siegmar Schlagau, Leiter des Unternehmensbereichs Antriebstechnik, den Bürgermeistern von Schongau, Peiting und Altenstadt sowie Landrat Dr. Friedrich Zeller. Es dokumentiert, wie es Hoerbiger 2011 gelungen ist, erstmals die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro zu überschreiten. Das Jahrbuch informiert über wichtige Ereignisse, Kennzahlen und Entwicklungen im Unternehmen. Die aktuelle Ausgabe berichtet über das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2011. Eine weitere Botschaft: Hoerbiger hat 2011 wieder zahlreiche Innovationen hervorgebracht, konnte sich in wichtigen Marktsegmenten exzellent positionieren und die Produktionskapazität ausbauen. Alle Unternehmensbereiche sind gewachsen und schreiben schwarze Zahlen. „Die Werke im Landkreis Weilheim-Schongau waren hierbei Wachstums- und Innovationsmotoren“, erklärte Dr. Schlagau. Mit rund 1 600 Mitarbeitern sei die Region Weilheim-Schongau nicht nur der größte, sondern auch der bedeutendste Standort des Hoerbiger-Konzerns. Dr. Schlagau: „Wir sind stolz und froh darüber, hier sein zu dürfen und haben vor, den Standort mittelfristig noch besser auszubauen.“

Schongau | Bauen, Renovieren und das Verschönern der eigenen vier Wände sind aktuell der Trend schlechthin. Dem wurde das Schongauer Haus Keramik + Stein jetzt mit der komplett überarbeiteten Ausstellung auf zwei Stockwerken gerecht. Voll im Trend liegen bei Fliesen entweder sehr großformatige Stücke oder aber Mosaike in allen erdenklichen Ausführungen. Firmenchef Thorsten Schmidt hat deshalb eine gigantische Auswahl an völlig unterschiedlichen Mosaiksteinen und auch einige Verlegemuster in seiner neuen Ausstellung integriert. Wer jetzt auf die kühlere Jahreszeit hin über den Kauf eines Holz-, Pellet- oder Kachelofens für seine

Wohnung nachdenkt, ist bei Keramik + Stein ebenfalls richtig aufgehoben. Im Obergeschoss findet man eine umfangreiche Ofenausstellung, bei der verschiedene Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten demonstriert werden. Und damit die Fliesen, Natursteine und Öfen beim Kunden schließlich den gewünschten Eindruck hinterlassen, bietet das Fachgeschäft selbstverständlich auch die professionelle Verlegung bzw. den Einbau an. Der Besuch der neuen Ausstellung ist für jeden Interessenten zu den Öffnungszeiten immer möglich. Keramik + Stein findet man in Schongau ganz leicht, direkt neben dem V-Markt-Parkplatz. Weitere Infos unter gibt es auch unter www.keramik-stein.de.

bauen mit herz und verstand

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Wechselvolle Geschichte mit Grabungen

Die Villa Rustica und ihr Lebenslauf www.altlandkreis.de

54 | der altlandkreis

Peiting | Mal hieß es, das Projekt stünde auf wackligem Boden; ein anderes Mal war ein Seufzer zu hören, dass der Verwirklichung Steine in den Weg gelegt werden. Doch nun bildet die festliche Eröffnung des Schutzhauses über dem antiken Badehaus und des römischen Lehr- und Kräutergartens, verbunden mit römischem Lagerleben und Essen nach antiken Rezepten, den krönenden Abschluss einer langwierigen, Das sichtbare antike Badehausgemäuer, wie es heute zu besichtigen ist. arbeitsintensiven Phase bei der Realisierung der Villa Rusti- 1956 hatte die Familie Schäffler 1962 ebnete Grundstückseigenca. Zugleich wird das 20-jährige geplant, vorhandene Hügel auf ih- tümer Schäffler einen weiteren Jubiläum des Fördervereins Villa rem Besitz mit einer Planierraupe Hügel ein, um mit landwirtschaftRustica Peiting begangen. Anlass einzuebnen. Der damalige Peitin- lichen Maschinen dieses Gebiet genug, sich mal den „Lebenslauf“ ger Bürgermeister Karl Fliegauf einfacher bearbeiten zu können. zu vergegenwärtigen, den Werner veranlasste zuvor eine Untersu- Es kamen wiederum GrundmauSchmitt, Schriftführer im Förder- chung des Geländes auf mögliche ern zu Tage. Eine weitere Sondage verein, skizziert hat. Mauerreste, die das das Bayeri- förderte die Fundamente von drei Die erste Erwähnung der Mau- sche Landesamt für Denkmalpfle- Töpferöfen und ein Stück einer erreste stammt bereits von 1837. ge (BLfD) vorgenommen hatte. Bei östlichen Umfassungsmauer ans Franz Maria Ferchl wurde am diesen Arbeiten stieß man tat- Tageslicht. Die Ausgrabungsstätte 6. Juni 1837 von München nach sächlich auf Mauern, die sich bei wurde anschließend wiederum „Peuting“ gesandt mit dem Auf- der Ausgrabung als Reste eines eingeebnet. trag, von den dort entdeckten Al- römischen Gutshofs (Villa Rusti- 1984 erzwang der Bau einer Gastertümern zu berichten. Das tat er ca) erwiesen. Bei der Maßnahme leitung eine weitere Ausgrabung in seinem Brief vom 14. Juni 1837 wurde unter der Grabungsleitung durch das BLfD unter der Leitung an Hofrat Thiersch. So schrieb er, von Wilfried Titze das Landgut mit von Herbert Riedel. Allerdings dass „nicht ganz fern von Peuting“ Haupt- und Badehaus identifiziert. wurde danach mit Zustimmung drei ganz ebene Wiesen die wun- Die Ausgrabungsfläche östlich des der zuständigen Behörden und derbaren Namen führen, die eine Lechs wurde anschließend mit gegen den Einspruch des damali„auf den Bergen“, die andere „auf einer schweren Planierraupe wie- gen Bürgermeisters Klement Sesar den Höfen“, und die Dritte „Neu- der eingeebnet. Wie sich später die Trasse quer durch die bekannkirchen“. Und weiter: „In dieser herausstellen sollte, entstanden ten Fundamente der römischen letzten mag man eingraben, wo dabei große Schäden an den aus- Anlage gelegt und ein größerer es sei, so kömmt man auf starke gegrabenen und nicht ausgegra- Teil der bis dahin bekannten römiMauern.“ benen Mauern. schen Mauern zerstört. Während


der Baggerarbeiten fand man die Reste einer nördlichen und südlichen Umfassungsmauer sowie zwei Pferdeskelette. Durch den Bau der Umgehungstraße B 17 neu um Schongau und Peiting wurden unter der Grabungsleitung von Dr. Jürgen Schilbach die Reste einer Werkstätte oder eines Lagergebäudes mit Fragmenten einer westlichen Umfassungsmauer samt Eingangstor auf das Gelände der Villa RusticaAnlage frei gelegt. Die ausgegrabenen Mauern wurden anschließend wieder verfüllt.

Auswirkungen des Straßenbaus Während der Straßenbauarbeiten wurden im Herbst 1989 noch Grabungen vorgenommen. Dabei wurden die Mauerreste eines kleinen Gebäudes mit einem Vorplatz aus Feldsteinen und römischen Ziegelstücken entdeckt. Wozu es diente, blieb unbekannt. Durch den Neubau der Bundestraße 17 wurden das komplette Grabungsareal von 1962, 1987 und 1989 und auch bis dahin unbekannte Mauerreste zerstört. 1992 hat der damalige Bürgermeister Klement Sesar, um weiteren Zerstörungen vorzubeugen, zum zukünftigen Schutz des Geländes die Gründung eines Vereins angeregt. Im Februar wurde

im Gasthaus Dragoner in Peiting der Förderverein Villa Rustica Peiting e. V. gegründet mit dem Zweck: Förderung der archäologischen Anlage Villa Rustica in Erstellung und Unterhalt. Der erste Vorstand war Manfred Grundner aus Peiting. Nach der Wirkungszeit von Manfred Grundner (Kauf des Grundstückes in der damals bekannten Größe der Villa Rustica) übernahm Jakob Leicher aus Peiting 2000 den Vorsitz des Vereins. Er bereitete in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden eine erneute Ausgrabung der Badehausfundamente vor. Diese wurde zuerst im Freien, später unter einem 15 mal 28 Meter großen Schutzzelt, das von der Stadtarchäologie Kempten überlassen wurde, unter Begleitung des BLfD bis 2004 durchgeführt. 2002 wurde vom BLfD eine geophysikalische Prospektion Veranlasst, die ein überraschendes Ergebnis brachte. Es handelt sich aufgrund der im Boden nachgewiesenen Mauern vermutlich um eines der größten bisher in der ehemaligen römischen Provinz Rätien und in Süddeutschland aufgefundenen Landgüter. Die Ausgrabungen des Vereins unter der Führung von Jakob Leicher, begleitet durch das BLfD, brachten 2004 neue detaillierte Erkenntnisse, in erster Linie über die %

> > > VERANSTALTUNGSTIPP Programm zur Eröffnung Allerhand geboten ist am zweiten Wochenende im September, wenn auf dem Gelände des Schutzhauses an der Straße nach Kreut die offizielle Eröffnung der Villa Rustica stattfindet und zugleich das 20-jährige Bestehen des Fördervereins begangen wird. Verschaffen Sie sich einen Überblick! Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Samstag, 8. September ab 10.30 Uhr • Festakt mit diversen Ansprachen 12 bis 18 Uhr • Festzelt mit Getränken und römischen Essen • Römisches Lager der Römergruppe „Populares Vindelicenses“ aus Augsburg mit Vorführungen von römischem Handwerk, Kostproben römischer Schmankerl und Getränke, Kräuterstand mit Kräutern und deren Verwendung, Vorführungen römischer Kriegsführung durch Legionäre, Ziel-Speerwerfen • Vorführung eines Wurfkatapults nach römischem Vorbild, die Besucher können das Katapult gegen einen kleinen Obolus selbst auslösen • Handwerkergasse mit Vorführung von altem Handwerk, die Produkte können erworben werden • Archäobotanik mit Erklärungen wie man aus alten Samenfunden, zum Teil verkohlt, das Alter, den Samen und den Verwendungszweck ermitteln kann • Ständige Führungen den ganzen Nachmittag über am und im Schutzhaus des römischen Mauerwerkes sowie im Freien durch den römischen Lehr- und Kräutergarten

Sonntag, 9. September 10 bis 18 Uhr Am Tag des offenen Denkmals gibt es dieselben Attraktionen wie am Samstag. Zusätzlich ist am Wochenende eine Delegation aus der Peitinger Schwesterstadt Calvi in Umbrien zu Besuch, die eine Delikatesse mitbringt. „Porcetta“ ist eine umbrische Spezialität, die aus in Eichenwäldern halbwild lebenden Schweinen hergestellt wird. Diese Delikatesse kann an beiden Tagen, solange der Vorrat reicht, auf dem Festgelände erworben werden. Parkplätze sind genügend rings ände um das Festgelände ausgewiesen. Fahrräder können an einem Holzstadel abgestellt werden.

Wolfgang Maurus und seine Domina Claudia (Maurus) aus Schwabsoien von der Römergruppe „Populares Vindelicenses“.

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Bautechnik und Badegepflogenheiten der Römer in Peiting. Nach Beendigung der Ausgrabung wurde vom Förderverein Villa Rustica beschlossen, das Gelände nicht wie üblich zuzuschütten, sondern durch den Bau eines Schutzhauses für zukünftige Generationen sichtbar zu erhalten. Die Errichtung des

Schutzhauses mit Informationspavillon und die Anlage eines römischen Kräuter- und Lehrgartens dauerten acht Jahre. Bis Herbst 2012 sind 29 000 ehrenamtliche Stunden von Mitgliedern und Freunden des Fördervereins aufgebracht worden. Rund 400 000 Euro sind bisher

durch private Spenden und öffentliche Zuschüsse in die Anlage verbaut worden. Werner Schmitt vom Förderverein: „Ohne die Unterstützung der Gemeinde Peiting, einiger Unternehmen und Handwerksbetriebe sowie privater Sponsoren wäre die Anlage nicht möglich gewesen“.

Von der Straße nach Kreut aus betrachtet: Das Schutzhaus.

Landesamt für Denkmalpflege

„Typisches Landgut“ aus der römischen Kaiserzeit Peiting | „Die römische Villa von Peiting vertritt mit ihrer Lage an einem sanft geneigten Hang in der Nähe eines Wasserlaufes ganz den Typ eines Landgutes der römischen Kaiserzeit.“ Zu dieser Einschätzung kommt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege in München. Zentrale Teile, das heißt das Haupthaus mit Bad, konnten in einer Notgrabung 1956 durch Mitarbeiter des BLfD ausgegraben werden. „Wichtige Ausstattungsdetails wie bemalter Wandputz, Fußbodenheizung, Badeanlage, Fußboden-

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estriche und die Funde bezeugen, dass es sich dabei um ein Landgut von gehobenem Standard handelte“, erklärt Pressesprecherin Beate Zarges auf Anfrage der „altlandkreis“-Redaktion. Seitens der Behörde heißt es weiter: „Eine überhöhte zentrale Halle in der Tradition römischer Atrien und ein Porticus mit apsidialem Abschluss sind Ausdruck italischer Lebensart nördlich der Alpen. Im Umgriff der Villa konnten weitere Nebengebäude und Reste der Hofmauer ausgegraben bzw. durch Magnetmessungen nachgewiesen wer-

den, die sich zu einer typischen römischen Gutsanlage von etwa 2,25 Hektar Größe rekonstruieren lassen.“ Dr. Jürgen Obmann aus Bernbeuren ist beim Landesamt für Denkmalpflege beschäftigt. Zugleich ist er Mitglied im Förderverein Villa Rustica. In einem Aufsatz, der in der Festbroschüre abgedruckt ist, schreibt er: „Noch befinden sich die größten Teile der bekannten Bebauung der römischen Anlage geschützt nördlich und östlich des Schutzbaus und sind im Eigentum des Fördervereins.“


Jakob Leicher und die Villa Rustica

Peitinger „Urgestein“ Peiting | Geschichte und speziell Archäologie hätten ihn schon im Kindesalter interessiert, ja fasziniert: Das sagt Jakob Leicher, die treibende Kraft im Förderverein Villa Rustica. Dabei würden ihn eigentlich die alten Ägypter noch mehr interessieren als die alten Römer, bekennt der 69-Jährige mit einem Schmunzeln. Im Fall der Ausgrabungen bei Peiting waren es aber doch Zeugnisse der römischen Geschichte. Unermüdlich buddelte Leicher in seiner freien Zeit bei Wind und Wetter auf dem Gelände an der Straße nach Kreut; während des Berufslebens am Wochenende und nach der Verrentung beinahe täglich. Zudem war er selbst ein Sponsor für das Projekt, heißt es im Förderverein. Dessen Vorstand ist Jakob Leicher seit 2001. Er gehörte aber bereits 1992, als der Förderverein auf eine Initiative des damaligen Bürgermeisters Klement Sesar aus der

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Taufe gehoben wurde, zu den Gründungsmitgliedern. Die Ausgrabungen des Vereins, die durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege begleitet wurden, wurden in den Jahren

2000 bis 2004 durch Jakob Leicher vorangetrieben. Dabei konnte er sich auf fleißige Helfer wie Michael Lutzenberger, Dr. Fritz Then Bergh, Dr. Manfred Müller, Georg Weihmayer und auf Werner Schmitt verlassen, der später dazu stieß. Das Peitinger „Urgestein“ Jakob Leicher war 36 Jahre als Sicherheitsfachkraft bei der Firma Kraftanlagen in München mit dem Rohrleitungsbau beschäftigt. Ursprünglich war er Schweißfachmann. Seit vier Jahren ist Jakob Leicher, der an der Freistraße beim Ottiler, so der Hausname, daheim ist, im Unruhestand. Ein ehemaliger Gymnasiast aus Ettal befasste sich in seiner Facharbeit mit der Villa Rustica und mit dem Vorstand des gleichnamigen Fördervereins. Markus Burkart, so hieß der SchüKleine Verschnaufpause an der Zisterne: Jakob Leicher im römischen ler, formulierte den Satz: „Gott Lehrgarten auf der Südseite der Villa Rustica. gebe Leicher 100 Jahre“.

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Peiting | Eine markante Form hat das Schutzhaus, das über den Ausgrabungen der Villa Rustica errichtet wurde. Auffällig ist dabei, dass es sich von Süden nach Norden weitet. Architektin Petra Asanger-Strobl liefert die Begründung: „Die Gebäudeform wird bestimmt durch die Schutzzone der Erdgasleitung.“ Deren Rohre verlaufen auf der Ostseite. Daher sei der Spitz auf der Nordostseite des Schutzhauses entstanden. Asanger-Strobl spricht, was die Form betrifft, gar von einer „römischen Pfeilspitze“. Acht Jahre sind vergangen, bis das Schutzhaus mit dem ansprechenden Infopavillon fertiggestellt worden ist. Zudem ist auf der West- und Südseite des Gebäudes ein römischer Kräuter- und Lehrgarten angelegt worden. In die Villa Rustica, die sich auf 745 Meter über dem Meeresspiegel nahe der Straße nach Kreut befindet, sind bisher rund 400 000 Euro verbaut worden. Dies resultiert aus privaten Spenden und aus öffentlichen Zuschüssen: über die Regierung von Oberbayern, über die Programme der EU, Leader und Via Claudia Augusta Bayern. Der Großteil davon ist für das Schutzhaus bestimmt. Wesentlich unterstützt wurde das Vorhaben u.a. von der Familie Asanger aus Peiting, insbesondere durch Bereitstellung von Maschinen und von schwerem Gerät. Andrea Asanger ist auch zweite Vorsitzende des Vereins Villa Rustica.

Wie ein römischer Säulenumgang Mit dem Schutzhaus sind die Ausgrabungen auf eine Fläche von 115 Quadratmetern überdacht. Das Hauptgebäude öffnet sich mit dem Pultdach zur Nordseite. Damit werde die Überhitzung durch Sonneneinstrahlung vermieden und der Blick ins Weinland freigegeben, erklärt Architektin Petra Asanger-Strobl. Die Loggia soll mit ihrer Gestaltung bewusst an einen römischen Säulenumgang erinnern. Beim Material wurde darauf geachtet, dass keine Wartungsarbeiten und somit keine Folgekosten

anfallen — daher ist das Lärchenholz genommen worden. Mit seinem hohen Harzanteil verrottet es nicht, es vergraut wie bei einem Feldstadel. Auf ein Streichen des Brettermantels kann also verzichtet werden. Im Inneren des glasummantelten Gebäudes läuft entlang der Außenmauern ein klappbarer Stahlblechsteg, der das Putzen der Fensterfronten erleichtert. Eine 15 Quadratmeter große Lärchenholz-Plattform auf der Südseite bietet Platz für Besuchergruppen und für ein im Maßstab 1 : 1 erstelltes Hypokaustenmodell, welches das Heizen mit warmer Luft zur Römerzeit veranschaulicht.

Haben zum Schutzhaus-Bau einen maßgeblichen Beitrag geleistet: Rechts Andrea Asanger mit ihrer älteren Schwester, der Planerin Petra Asanger-Strobl.


> > > WAS DER MONAT BRINGT

Mitten in der Helferschar Peiting | Zur Eröffnungsfeier der Villa Rustica reiht sich auch Karin Fischer am Wochenende, 8. und 9. September, in die Helferschar mit ein. Die Schatzmeisterin des Fördervereins ist — was zu ihrem Ehrenamt passt — für die Bon-Ausgabe zuständig. Zudem wird sie TShirts verkaufen. Hand legt Karin Fischer, die Partnerin von Vorstand Jakob Leicher, beim Aufbau am Freitag ebenso an wie beim Abbau am Montag. Zu dem Wochenende erwartet die 61-jährige Frau auch privat Gäste, die bis aus Hamburg und von der Insel Reichenau nach Peiting kommen. Freundinnen von ihr möchten gern mal die Villa Rustica sehen. Im Vorfeld des großen Festes fungiert Karin Fischer als rechte Hand von Schriftführer Werner Schmitt, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen. Sie hat bereits bis Juli für Einladungen zu dem Festwochenende 300 Adressen geschrieben und ebenso viele Briefe kuvertiert. Ist das Fest vorüber („Der Erfolg steht und fällt mit dem Wetter“), geht es für Karin Fischer an die Abrechnung. Und zwar nicht nur, was das Fest betrifft. Ein beträchtlicher Teil der Zeit ab Mitte September wird bei ihr damit ausgefüllt sein, für das Projekt Villa Rustica akribisch die Schlussabrechnung zu erstellen. Diese reicht sie ein für das Förderprogramm Leader plus. Aus diesem Finanztopf der Europäischen Union sind Mittel bewilligt worden für das Schutz-

Bei diesem Objekt waren wir Partner für: Sicherheitsverglasungen & Glasschiebetüren

Wir gratulieren dem Bauherrn zum gelungenen Objekt, und wünschen für die Zukunft viel Erfolg.

Karin Fischer, Schatzmeisterin und ehrenamtliche Helferin im Förderverein Villa Rustica. haus, das an der Straße nach Kreut errichtet wurde. Seit Frühjahr 2012 befindet sich die Peitingerin im (Un-)Ruhestand. Beruflich war sie in Polling in den Behindertenwerkstätten tätig. Das Engagement für die Villa Rustica und den Förderverein ist die eine Sache. Sich auf Reisen zu begeben, eine andere. Im August war sie mit einer Freundin in den Vereinigten Staaten. Doch Karin Fischer hat seit kurzem noch eine andere Leidenschaft für sich entdeckt. Sie will die Imkerei zum neuen Hobby machen. Es ist noch gar nicht lange her, dass sie einen Kurs besucht hat. Naja, eine fleißige Biene ist sie schon immer gewesen. Sagen zumindest die Männer im Verein anerkennend.

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VW Golf Plus Style 1.6 TDI 77 kW/105 PS, EZ 11/2011, 4.900 km, silber metallic, ABS, Einparkhilfe, ESP, Servo, Sitzhzg., ZV, NS, Klimaautomatik, Parkpilot, u.v.m. EUR 19.970,00

VW Cross Polo 1.4 59 kW/80 PS, EZ 10/2008, 28.100 km, orange, Climatronic, Sitzheizung, ABS, ESP, Fensterheber elektrisch, Kopfstützen hinten, Seitenairbags, LMF, Sportsitze, u.v.m. EUR 10.999,00

VW Golf VI Comfortline 1.2 TSI 77 kW/105 PS, EZ 12/2010, 20.100 km, blau metallic, ABS, Servo, Einparkhilfe, el. FH, ESP, LMF, ZV, Standheizung, Tagesfahrlicht, u.v.m. EUR 14.420,00

VW Golf VI Trendline 1.6 TDI 77 KW/105 PS, EZ 09/2011, 28.300 km, silber, ABS, ESP, Einparkhilfe, DPF, ZV, Tempomat, NS, Leder, Sitzheizung, Standheizung, Kurvenfahrtlicht, u.v.m. EUR 16.840,00

VW Passat Variant 1.4 TSI 90 kW/122 PS, EZ 08/2011, 10.200 km, schwarz metallic, ABS, ESP, el. FH, Servo, Sitzhzg., ZV, Klimaautomatik, Start/Stop Automatik, NS, Bordcomputer, u.v.m. EUR 26.790,00

VW Polo Comfortline 1.4 63 kW/86 PS, EZ 08/2011, 10.500 km, rot, ABS, Einparkhilfe, ESP, LMF, Servo, Sitzhzg., ZV, Tempomat, Klimaautomatik, Parkpilot, u.v.m. EUR 13.770,00

VW Tiguan Trend & Fun 1.4 TSI 110 kW/150 PS, EZ 03/2009, 29.500 km, weiß, ABS, ESP, LMF, Servo, Sitzhzg., Tempomat, Mittelarmlehne, ZV, Klima, Variabler Ladeboden, u.v.m. EUR 19.980,00

VW Touran Comfortline 2.0 TDI 103 kW/140 PS, EZ 10/2011, 7.700 km, toffeebraun metallic, ABS, ESP, el. FH, ZV, Klimaautomatik, Lichtassistent, Rückfahrkamera, Standheizung, u.v.m. EUR 30.390,00

VW Caddy Trendline 1.2 TSI 63 kW/86 PS, EZ 07/2011, 11.000 km, rot, ABS, ParkPilot, ESP, LMF, Servo, Sitzhzg., Tempomat, ZV, Klima, el. Außenspiegel, u.v.m. EUR 16.790,00

VW T5 Transporter Kombi 1.9 TDI 75 kW/102 PS, EZ 10/2010, 30.000 km, grau metallic, ABS, ESP, Servo, ZV, Klimaanlage, Seitenairbags, Außenspiegel elektr. einstellbar, Radio CD, u.v.m. EUR 21.420,00

VW Amarok DoubleCab 2.0 TDI 4 Motion 120 kW/163 PS, EZ 08/2011, 8.000 km, schwarz metallic, ABS, el. FH, ESP, LMF, Servo, ZV, NS, AHK, Tagfahrlicht, Parkpilot, Allradantrieb, Tempomat, u.v.m. EUR 31.800,00

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SEPTEMBER / O Stand: 14. August 2012 - Änderungen und Fehler vorbehalten.

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Veranstaltungskalender SA 01.09.

SO 02.09.

1. September bis 31. Oktober 2012

MO 03.09.

SCHONGAU

HOHENPEISSENBERG

PEITING

19.30 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch

9.30 Uhr Gauwallfahrt des Lechgaues auf den Hohen Peißenberg

PREM

WIES

18.30 Uhr Fischerfest am Kaltenbrunner See

11.00 Uhr Schutzengelfest mit Einführung von Monsignore Gottfried Fellner als Wallfahrtspfarrer

9.30 bis 12.15 Uhr Kinderprogramm „Das geheimnisvolle Leben der Spinnen und Insekten“ am Gumpen. Treffpunkt an der Kirche St. Michael, Kosten 6 Euro, Anmeldung bei der VHS unter Tel. 08861 / 681 68

ROTTENBUCH 18.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle Taisten aus Südtirol im Klosterhof 19.30 Uhr Sternmarsch mit zwölf Kapellen aus der Region 20.30 Uhr Stimmungsabend mit der Scherzachtaler Blasmusik. Reservierung unter Tel. 08867 / 15 00 BAD BAYERSOIEN 18.30 Uhr Konzertmenü mit dem Cambodunum-Quartett im Parkhotel DENKLINGEN 10.00 bis 22.00 Uhr Truckertreffen am Lustberghof an der B 17 19.00 Uhr Country-Abend mit Bud Hennessie beim Truckertreffen 21.00 Uhr Pantomime mit Werner Schleich beim Truckertreffen EPFACH 19.00 Uhr Grillabend des Schützenvereins beim Anwesen Schleich

ROTTENBUCH 9.00 Uhr Festgottesdienst zum Musikfest in der Stiftskirche 10.15 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Lechaschau aus Tirol 10.30 Uhr Marschmusikwettbewerb 13.30 Uhr Gemeinschaftschor vor dem Festzelt 14.00 Uhr Großer Festzug zum Bezirksmusikfest 15.00 Uhr Stimmung im Zelt mit der Blaskapelle Münsing 18.00 Uhr Festausklang mit der Gruppe Blechbriada BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle Böbing am Kirchplatz KINSAU 20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim

15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei. Eintritt frei 15.00 Uhr Wanderung des Frauenbundes anlässlich des Schöpfungstages. Treffpunkt um 15 Uhr am Parkplatz von Bus Schweizer am Zeislerweg BAD BAYERSOIEN

LECHBRUCK

PEITING

19.00 Uhr Alphornblasen auf dem Floß am Bootshafen

8.30 Uhr Geführte Wanderung mit Fini Schilcher in Unterammergau. Infos und Anmeldung bei der TouristInfo unter Tel. 08861 / 65 35

20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthof Holler

14.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung „Das Geld der Römer in Peiting“ im Museum im Klösterle

PREM 18.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Startpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad

ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Der Gaggerer“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 05.09.

BAD BAYERSOIEN 19.00 Uhr Luftgewehrschießen der Schützengesellschaft für Gäste ab 12 Jahren im Schützenhaus

19.30 Uhr Exkursion zur „Nacht der Fleder- SCHONGAU mäuse“ für Kinder von 8 bis 16 17.00 bis 19.30 Uhr Jahren. Preis 6 Euro, Infos und AnRechtsberatung für Mitglieder im meldung unter Tel. 08822 / 94 56 57 Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui PEISSENBERG (München) in der Pizzeria La Perla 19.00 Uhr 17.30 bis 18.30 Uhr Briefmarken-Tauschabend der Schnupperstunde für Jazz Dance Sammlerfreunde Peiting und und Hip Hop für Teilnehmer Umgebung in der Bücherei zwischen 12 und 16 Jahren in der Ballettschule. Eintritt frei, Anmeldung bis Di, 4.9., unter ballettschule.schongau@t-online.de BERNBEUREN

DI 04.09.

10.00 Uhr Schnitzeljagd für 9- bis 13-Jährige in der Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Marktplatz, Anmeldung bei der Tourist-Info Lechbruck unter Tel. 08862 / 98 78 30

19.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 06.09. SCHONGAU 9.30 bis 12.00 Uhr Betriebsbesichtigung bei UPM für maximal 38 Jugendliche von 14 bis 17 Jahren. Treffpunkt an der Pforte, Anmeldung bei Markus Blüml unter Tel. 08861 / 213-140

> > > BLUTSPENDETERMINE Freitag, 7.9. Freitag, 21.9. Mittwoch, 26.9. Montag, 1.10. Freitag, 26.10. Montag, 29.10.

16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr

Fuchstal, Mittelschule Peiting, Lentner-Schule Steingaden, Schule Altenstadt, Grundschule Schongau, BRK-Haus Schongau, BRK-Haus

september / oktober 2012 | 61


DIENHAUSEN

ROTTENBUCH

BAD BAYERSOIEN

TANNENBERG

19.15 Uhr Patrozinium der Kirche St. Magnus

8.00 Uhr Kaltblut-Fohlenmarkt auf der Wiese östlich der B 23

14.30 bis 18.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Preis 6 Euro

19.00 Uhr Auftakt zum Jubiläumsschießen mit den Nachbarvereinen. Täglich bis 16.9.

FR 07.09. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“ mit musikalischer Untermalung mit Dudelsack und Drehleier, gespielt von Brigitte und Werner Schmitt (Foto), in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 214-181 17.30 bis 18.30 Uhr Schnupperstunde für Jazz Dance und Hip Hop für Teilnehmer zwischen 12 und 16 Jahren in der Ballettschule. Eintritt frei, Anmeldung bis Di, 4.9. unter ballettschule.schongau@t-online.de PREM 18.00 Uhr Flusswanderung am Lech. Startpunkt am Parkplatz Moorlehrpfad ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm REICHLING 19.15 Uhr Patrozinium in der Hirschaukapelle

15.00 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag mit Paula Gößwald im Freizeitbad Plantsch 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz 17.00 Uhr Kutschfahrt „Rund um Peiting“ mit der Familie Schmid. Treffpunkt an der Tourist-Info, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 20.00 Uhr Monatsversammlung des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim an der Seestraße SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Helferfest des Sportvereins im Sportheim SCHWABBRUCK 21.00 Uhr Beachparty des TSV am Sportheim

BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Vernissage zur Ausstellung mit der Radiergruppe der Künstlervereinigung Murnau in der Galerie im Kurhaus FUCHSTAL 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Mittelschule

SA 08.09. PEITING 10.30 Uhr Festakt zur Eröffnungsfeier der römischen Ausgrabung Villa Rustica beim Schutzhaus an der Straße nach Kreut

SO 09.09. PEITING 10.00 bis 18.00 Uhr Besichtigung der Villa Rustica am Tag des Denkmals. Siehe Sa, 8.9.

BERNBEUREN 13.30 Uhr Eröffnung der Bücherei an der Volksschule STEINGADEN

14.00 bis 17.00 Uhr Sonderausstellung zur Eröffnung der Villa Rustica im Museum im Klösterle

11.00 Uhr Bergmesse des Alpenvereins auf der Niederen Bleick

HERZOGSÄGMÜHLE

14.00 Uhr Führung der Kulturgemeinschaft mit Gerhard Klein in der Ilgenkirche

9.00 bis 12.00 Uhr Großtauschtag für Briefmarken und Münzen der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle und im Foyer HOHENFURCH

12.00 bis 18.00 Uhr Besichtigung der Villa Rustica mit Führungen am und im Schutzhaus sowie im Lehr- und Kräutergarten, mit römischem Lager, Handwerkergasse, Archäobotanik und römischem Essen im Zelt

ROTTENBUCH 10.00 Uhr Patrozinium in der Kirche, danach Frühschoppen unter den Kastanien mit Bewirtung durch die Landjugend

10.00 Uhr Tag des offenen Denkmals an der 20.00 Uhr Ursula-Kapelle mit Führungen um Marienandacht mit anschließender Lichterprozession im 10, 11, 15 und 16 Uhr Klosterhof 11.00 Uhr „Fest am Stoa“ des Männerchors BÖBING Liedertafel am Gedenkstein im 14.00 bis 17.00 Uhr 10.00 Uhr Dorf Ausstellung „Das Geld der Römer „Durchanand und Mitanand“ mit in Peiting“ im Museum im acht verschiedenen Gruppen am BURGGEN Klösterle Kirchplatz 9.00 Uhr Fahrturnier des Reitvereines mit STEINGADEN BAD BAYERSOIEN Hindernisfahren für Zweispänner, 14.00 Uhr 10.00 bis 17.00 Uhr ab 13 Uhr Holzrückewettbewerb Führung der Kulturgemeinschaft Floh- und Trödelmarkt auf dem mit Einspännern mit Gerhard Klein in der Ilgenkirche Festplatz an der B 23

Mitbesten Aussichten

Zauberhafte Momente

O

G s t e i g 1 · 8 6 9 8 3 L e c h b r u c k a m S e e · T e l . 0 8 8 6 2 - 9 8 7 7 - 0 · F a x 0 8 8 6 2 - 9 8 7 7 - 7 · i n f o @ l a n d h a u s - g s t e i g . d e · w w w. l a n d h a u s - g s t e i g . d e

62 | der altlandkreis


20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

MO 10.09. BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung mit Werken von Hubert Nikolaus Lang im Museum im Bierlinghaus. Eintritt 2,50 Euro 19.30 Uhr Exkursion zur „Nacht der Fledermäuse“ für Kinder von 8 bis 16 Jahren. Preis 6 Euro, Info und Anmeldung unter Tel. 08822 / 94 56 57

DI 11.09. BERNBEUREN 14.00 Uhr Rentner-Hoagart in der Honelesstube im Auerbergmuseum PREM 18.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Startpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Macho in Nöten“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 12.09. PEITING

ROTTENBUCH

INGENRIED

HOHENFURCH

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs

20.00 Uhr Eröffnungsschießen des Schützenvereins im Untergeschoss der Mehrzweckhalle

16.00 Uhr Kinderkino „Die kleinen Bankräuber“ im Rathaus

BÖBING

BAD BAYERSOIEN 18.30 Uhr Bayerischer Abend mit Livemusik im Parkhotel 19.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 13.09. LECHBRUCK 20.00 Uhr Konzert mit dem Ural-Kosakenchor in der Lechhalle. Karten für 17 Euro im VVK bei der Tourist-Info und für 22 Euro an der Abendkasse ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 14.09. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

HOHENPEISSENBERG 14.00 bis 17.00 Uhr 15.30 Uhr Ausstellung „Das Geld der Römer Kinderkino „Die kleinen Bankräuin Peiting“ im Museum im Klösterle ber“ im Haus der Vereine 19.00 Uhr Patientenforum zum Thema „Blut- ALTENSTADT vergiftung und multiples Organ20.00 Uhr versagen“ mit Referent Dr. Armin Erstes Übungsschießen des SchütKirschner, Chefarzt Anästhesie zenvereins und Intensivmedizin in der Klinik Schongau, im kath. Pfarrsaal

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr 17.30 Uhr Kleines Oktoberfest des Tunnelführung mit Josef Maier Faschingsclubs in der Gemeinbeim Lötschmüllerhof. Preis 2 Euro dehalle 20.15 Uhr Brauchtumsabend des Trachtenvereins und der Blaskapelle im Gasthof Bayersoier Hof DENKLINGEN 19.30 Uhr Generalversammlung des Schützenvereins im Schützenheim

SA 15.09. SCHONGAU 9.30 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Werkstatt in der Schreinerei Schwarz, Sonnenstraße 30 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 13.30 Uhr Übung der Feuerwehr bei der Firma Gaplast anlässlich der Feuerwehr-Aktionswoche ALTENSTADT 10.00 Uhr Kinderkino „Die kleinen Bankräuber“ im Schülercafé der Förderschule SCHWABNIEDERHOFEN 19.00 Uhr Nacht der Musik mit sieben Gruppen im Kulze. Eintritt 14 Euro

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SCHWABSOIEN

15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

Schreinerei

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Mundart-Kabarett mit dem Broadway Joe im Zelt beim Feuerwehrhaus

Telefax 08861-20 05 44

BURGGEN 13.00 Uhr Kinderkino „Die kleinen Bankräuber“ im Feuerwehrhaus 13.00 Uhr Wieswallfahrt des Landvolks. Abfahrt am Gemeindehaus

Sonnenstrasse 30 86956 SCHONGAU Telefon 0 88 61-12 50

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STEINGADEN 11.00 Uhr Hoffest des Fischereivereins am Fischerhaus WILDSTEIG 7.00 Uhr Fußwallfahrt der Pfarrei nach Füssen. Sammelpunkt bei der Kirche BAD BAYERSOIEN 18.30 Uhr Konzertmenü mit Musicalmelodien, dargeboten von Melanie Müller und Susanne Veith, im Parkhotel 20.00 Uhr Musiknacht „Aufgspuit werd“ in sieben Lokalen der Gemeinde. VVK bei der Tourist-Info und in den beteiligten Gasthäusern

september / oktober 2012 | 63


SO 16.09. SCHONGAU 11.00 bis 15.00 Uhr Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei im Jakob-Pfeiffer-Haus 20.00 Uhr Musik zum Tagesausklang mit der Orgelsinfonie in f-moll von Charles-Marie Widor, gespielt von Andreas Wiesmann, in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

PEITING

ALTENSTADT

8.30 Uhr Kirchenzug zum 150. Stiftungsfest der Veteranen- und Soldatenkameradschaft

13.30 Uhr Autoslalom des MSC

9.00 Uhr Festgottesdienst mit anschließender Weihe des neu gestalteten Kriegerdenkmals

19.00 Uhr Bühnenstück „Gespräche mit Gott“ mit Markus Stoff und Hans Joachim Antweiler im Kulze. Eintritt 8 Euro

11.00 Uhr Feier zum 150-jährigen Bestehen der Kameradschaft in der Schloßberghalle

> > > MOBILE SCHADSTOFFSAMMLUNG Im September macht das Giftmobil wiederum in den Städten und Gemeinden Station. Wann es wo hält, steht in dieser Übersicht. Montag, 17. September 8.00 bis 8.45 Uhr Hohenfurch bei der Feuerwehr 9.10 bis 9.40 Uhr Schwabniederhofen gegenüber der Kirche 10.05 bis 11.05 Uhr Altenstadt vor dem Bauhof 11.35 bis 12.20 Uhr Schwabsoien am Containerstandort 13.20 bis 13.50 Uhr Sachsenried bei der Feuerwehr 14.10 bis 14.55 Uhr Ingenried an der Mehrzweckhalle 15.25 bis 16.10 Uhr Schwabbruck bei der Feuerwehr

SCHWABNIEDERHOFEN

SCHWABBRUCK 11.00 Uhr Tag der offenen Tür am Feuerwehrgerätehaus INGENRIED 9.30 Uhr Sternwallfahrt auf den Weichberg mit Abmarsch um 10 Uhr in Krottenhill TANNENBERG 11.00 Uhr Bergmesse der Gemeinden des Pfarrverbands Burggen auf dem Weichberg BERNBEUREN

Dienstag, 18. September 9.00 bis 9.45 Uhr Böbing an der Gemeinde 10.25 bis 10.55 Uhr Schönberg bei der Feuerwehr 11.30 bis 12.15 Uhr Rottenbuch am alten Raiffeisenlagerhaus 13.45 bis 14.45 Uhr Hohenpeißenberg bei der Feuerwehr 15.30 bis 16.00 Uhr St. Leonhard im Forst bei der Feuerwehr 16.30 bis 17.00 Uhr Birkland vor dem Gasthof Neuwirt Mittwoch, 19. September 9.00 bis 10.00 Uhr Bernbeuren bei der Feuerwehr 10.40 bis 11.25 Uhr Burggen vor der Gemeinde 11.50 bis 12.20 Uhr Tannenberg bei der Feuerwehr 13.30 bis 16.00 Uhr Schongau auf dem Volksfestplatz Donnerstag, 20. September 9.00 bis 9.45 Uhr Prem bei der Feuerwehr 10.20 bis 11.35 Uhr Steingaden am Parkplatz Kissinger Straße 12.10 bis 12.55 Uhr Wildsteig an der Gemeinde 14.10 bis 16.10 Uhr Peiting am Parkplatz Sportzentrum Vorschau: Freitag, 7. Dezember 9.00 bis 12.00 Uhr Erbenschwang im AEZ

64 | der altlandkreis

14.30 Uhr Botanischer Spaziergang mit den Biologinnen Barbara Zach und Miriam Gerhardt am Auerberg. Treffpunkt beim Parkplatz am Löschweiher an der Auerbergstraße LECHBRUCK 9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am oberen Lechstausee. Treffpunkt beim Rathaus, Kosten 5 Euro, für Kinder bis zu 15 Jahren 2 Euro STEINGADEN

O

10.00 bis 17.00 Uhr Herbstmarkt auf dem Marktplatz 11.00 Uhr Hoffest des Fischereivereins am Fischerhaus


Die Schongauer ROTTENBUCH

PREM

BAD BAYERSOIEN

11.00 Uhr Führung in der Stiftskirche

18.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Startpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad

19.00 Uhr Luftgewehrschießen der Schützengesellschaft für Gäste ab 12 Jahren im Schützenhaus

BAD BAYERSOIEN

PEISSENBERG

20.15 Uhr Lustspiel „Der Gaggerer“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

19.30 Uhr Evakuierungs-Übung mit dem Roten Kreuz und den Feuerwehren Böbing, Hohenpeißenberg und Peißenberg am Krankenhaus

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz REICHLING 10.00 Uhr Bergmesse der Pfarreiengemeinschaft Lechrain auf dem Wurzberg mit anschließendem Pfarrfest mit Tombola zugunsten der neuen Orgel

MO 17.09. SCHWABSOIEN 19.30 Uhr Objektübung der Feuerwehren Schwabsoien, Ingenried, Schwabbruck und Sachsenried bei der Firma Eirenschmalz

WESSOBRUNN 19.30 Uhr Objektübung mit den Feuerwehren Forst, Wessobrunn und Haid in Haid

MI 19.09.

DO 20.09. PEITING 18.00 Uhr Kleinkaliber-Gauschießen im Schützenhaus am Sonnenbichl. Täglich bis So, 23.9.

PEITING 14.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung „Das Geld der Römer in Peiting“ im Museum im Klösterle

ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt beim EVG-Lagerhaus

WILDSTEIG

HERZOGSÄGMÜHLE

HOHENFURCH

19.30 Uhr Gemeinsame Übung der Feuerwehren Wildsteig, Rottenbuch und Schönberg im Ortsbereich

19.30 Uhr Übung der Werksfeuerwehr und der Feuerwehr Birkland

19.30 Uhr Übung mit den Feuerwehren Hohenfurch, Schwabniederhofen und Altenstadt im Ortsbereich

HOHENFURCH KINSAU 20.00 Uhr Vortrag zu Orchideen mit Referent Seidenberger im Gemeindehaus

DI 18.09. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Historische Wege — Händler, Pilger, Reisende“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Treffen des Zwillingsstammtisches beim Schäferwirt

19.30 Uhr Terminbesprechung mit den Vereinen im Rathaus

PREM 18.00 Uhr Flusswanderung am Lech. Startpunkt am Parkplatz Moorlehrpfad

BURGGEN 20.00 Uhr Übung der Feuerwehren Tannenberg, Bernbeuren und Burggen im Ortsbereich

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

ROTTENBUCH

PEISSENBERG

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs

Ganztags Leistungs- und Gewerbeschau „Komm 2012“ am Volksfestplatz

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SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

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PEITING 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Lentnerschule 20.15 Uhr Kreiskonferenz der KAB Werdenfels im Pfarrsaal HOHENPEISSENBERG 19.00 bis 20.00 Uhr Kinder-Kleider-Markt mit Verkauf für Schwangere im Haus der Vereine. Annahme von 14 bis 17 Uhr, Infos unter Tel. 08805 / 15 22 ALTENSTADT 19.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Die Schönach verbindet“ im Bürgerzentrum (Schulgebäude)

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INGENRIED 20.00 Uhr Sauschießen des Schützenvereins LECHBRUCK 19.30 Uhr Mottoabend „Oberland trifft Allgäu“ mit Schlemmerbuffet und Live-Musik vom Peitinger Harfenduo im Landhaus Auf der Gsteig. Preis 29,50 Euro, Reservierung unter Tel. 08862 / 987 70 BAD BAYERSOIEN 18.30 Uhr Menüabend mit irischer Musik im Parkhotel DENKLINGEN

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19.30 Uhr Eröffnungsschießen des Schützenvereins im Schützenheim In Schongaus Altstadt beim Ballenhaus Tel. 08861 900222


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RETTENBACH

Ganztags Leistungs- und Gewerbeschau „Komm 2012“ am Volksfestplatz

19.30 Uhr Jugendwettbewerb der Fingerhakler aus dem Gau Auerberg in der Weichberghalle

SA 22.09.

STEINGADEN

SCHONGAU

13.30 Uhr Gemeinsame Übung der Feuer9.00 Uhr wehren Wies, Steingaden, LauterGroßübung mit Verletztenbergung bach, Fronreiten und Urspring in und Gefahrgut-Szenario mit den Lauterbach Feuerwehren Schongau, Peiting, Altenstadt und der UPM-WerkfeuPREM erwehr in der Papierfabrik 13.30 Uhr 11.00 bis 16.00 Uhr Übung der Feuerwehr im OrtsTag der offenen Tür bei der Firma bereich Kennametal Sintec, Ingenrieder Straße 2a. Siehe Seiten 16 / 17 ROTTENBUCH ALTENSTADT 7.00 Uhr Gedächtnisfischen und JugendPokalfischen des Anglervereins Petri Heil 14.00 Uhr Dorfschießen für alle mit dem Schützenverein

Alle Infos zu

Anzeigenbuchung, Erscheinungsterminen, Verteilgebiet, etc. finden Sie unter

www.altlandkreis.de

14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Die Schönach verbindet“ im Bürgerzentrum (Schulgebäude) mit Kunstausstellung an 40 Stationen entlang der Schönach

7.15 Uhr Dankwallfahrt des Pfarrverbandes in die Wies mit anschließender Messe um 11 Uhr in der Wies 20.00 Uhr Vereinsabend des Trachtenvereins in der Gemeindehalle 20.00 Uhr Blues-Abend mit Thomas Schleiken im Café am Tor

21.00 Uhr Sommerendparty des Motorsportclubs am Sportgelände

13.00 Uhr Turnier der örtlichen Vereine am Stockplatz 21.00 Uhr Musikabend „Mary Lou in Concert“ im Kuhstall beim Schäferwirt. Karten 5 Euro

66 | der altlandkreis

11.00 Uhr Pfarrfest von Verklärung Christi, zuvor um 10 Uhr Gottesdienst PEITING 17.30 Uhr Standkonzert der Knappschaftskapelle zu Michaeli am Rathausplatz ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Die Schönach verbindet“ im Bürgerzentrum (Schulgebäude) mit Kunstausstellung an 40 Stationen entlang der Schönach SCHWABBRUCK 14.00 bis 18.00 Uhr Performance „Ach bin ich schön“ am Schönachsteg bei Brauner / Endt RETTENBACH 10.00 Uhr Michaelifest am Kienberg

17.00 Uhr Musikabend „Miss Marple auf Reisen“ mit dem Damenensemble Saitensprung im Flößermuseum. Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr „Rock den Stadl“ des ESV im Dorfstadl REICHLING

SCHWABBRUCK

SCHONGAU

LECHBRUCK BÖBING

HOHENPEISSENBERG 9.00 bis 12.00 Uhr Kinder-Kleider-Markt im Haus der Vereine. Annahme am Fr, 21.9. von 14 bis 17 Uhr, Infos unter Tel. 08805 / 15 22

SO 23.09.

8.00 bis 18.00 Uhr Motocross auf dem Gelände des Motorsportclubs PEISSENBERG Ganztags Leistungs- und Gewerbeschau „Komm 2012“ am Volksfestplatz

STEINGADEN 10.00 Uhr Führung „Spurensuche mit dem Rad“ mit Edith Brey. Treffpunkt bei der Raiffeisenbank, Preis 12 Euro, Anmeldung beim Tourismusverband Pfaffenwinkel unter Tel. 08861 / 77 73 REICHLING

O

8.00 bis 18.00 Uhr Motocross auf dem Gelände des Motorsportclubs


PEISSENBERG

WEILHEIM

Ganztags Leistungs- und Gewerbeschau „Komm 2012“ am Volksfestplatz

19.30 Uhr Vortrag „Akuelles zur PatientenverfĂźgung, Vorsorgevollmacht und Testament“ von Rechtsanwältin Caroline Kistler in der Waldwirtschaft am GĂśgerl. Eintritt frei

MO 24.09. WILDSTEIG 14.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes fßr Mßtter und Väter zur Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern in der Gemeindebßcherei BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung mit Werken von Hubert Nikolaus Lang im Museum im Bierlinghaus. Eintritt 2,50 Euro

DI 25.09. HERZOGSĂ„GMĂœHLE 13.00 Uhr Besuchertermin fĂźr seelisch kranke Erwachsene im Konferenzraum am Latterbach 13. Anmeldung unter Tel. 08861 / 219-302 14.00 Uhr Besuchertermin fĂźr psychisch kranke Jugendliche im Konferenzraum am Latterbach 13. Anmeldung unter Tel. 08861 / 219-61 61

MI 26.09. PEITING 14.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung „Das Geld der RĂśmer in Peiting“ im Museum im KlĂśsterle 19.00 Uhr Patientenforum zum Thema BauchspeicheldrĂźse mit Referent, Dr. Andreas Eder, Chefarzt fĂźr Innere Medizin an der Klinik Schongau, im kath. Pfarrsaal STEINGADEN 14.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes fĂźr MĂźtter und Väter zur Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern im Kindergarten 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Schule ROTTENBUCH 9.30 Uhr FĂźhrung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs

PREM 18.00 Uhr GefĂźhrte Wanderung durch das Premer Moor. Startpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad

BĂ–BING 14.30 Uhr Kinderkino „Die kleinen Bankräuber“ in der Schule

BAD BAYERSOIEN

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr Lustspiel „Macho in NĂśten“ der BauernbĂźhne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

18.30 Uhr Bayerischer Abend mit der Kirchwegmusi im Parkhotel 19.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 27.09. PEITING

20.00 Uhr Preisverteilung zum KleinkaliberGauschieĂ&#x;en im SchĂźtzenhaus am Sonnenbichl

17.00 Uhr SACHSENRIED FĂźhrung am Walderlebnispfad. Treffpunkt am SchĂźtzenhaus, Infos 17.00 Uhr und Anmeldung bei der Tourist-Info Pilgerweg „Die SchĂśnach verunter Tel. 08861 / 65 35 bindet“ von Sachsenried Ăźber Schwabsoien nach Schwabbruck ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der SchĂśnegger Käsealm FORST 15.30 Uhr Kinderkino „Die kleinen Bankräuber“ im Schulhaus

FR 28.09.

STEINGADEN

WILDSTEIG 20.00 Uhr Herbstversammlung des Obstund Gartenbauvereins im Gasthof StrauĂ&#x; BAD BAYERSOIEN

15.00 Uhr Wanderung der evang. Gemeinde mit Thomas Elste im Schwarzlaichmoor. Treffpunkt in der Hohenbrandkurve bei Peiting, Anmeldung unter ev.kirche. schongau@t-online.de oder unter Tel. 08861 / 73 58

17.30 Uhr TunnelfĂźhrung mit Josef Maier beim LĂśtschmĂźllerhof. Preis 2 Euro

18.00 Uhr ErĂśffnung der Ausstellung „50 Jahre Städtepartnerschaften“ im Stadtmuseum 19.00 Uhr Fest „Grenzenlos“ zum Jubiläum 50 Jahre Städtepartnerschaft am BĂźrgermeister-Schaegger-Platz PEITING 19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner 19.30 Uhr Preisschafkopfen der KAB im kath. Pfarrsaal

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20.00 Uhr „End of Summer“-Fete im Zimmerstadel. Eintritt 3 Euro

SCHONGAU

16.00 Uhr FĂźhrung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

 



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KINSAU 17.00 bis 19.30 Uhr Basar fĂźr Artikel rund ums Kind mit Tupperwaren-Flohmarkt in der Mehrzweckhalle. Einlass fĂźr Schwangere bereits um 16.30 Uhr, Chiffre-Nummern am Mo, 24.9., von 9 bis 17 Uhr, bei Sigrid Dittel unter Tel. 08869 / 92 12 55 APFELDORF

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19.00 Uhr AnfangsschieĂ&#x;en im SchĂźtzenheim

SA 29.09. SCHONGAU 9.00 Uhr Klamottenkiste im Pfarrsaal Verklärung Christi

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LongLife N AT Ü R L I C H G U T S C H L A F E N

12.00 Uhr Fest „Grenzenlos“ zum Jubiläum 50 Jahre Städtepartnerschaft am Bürgermeister-Schaegger-Platz 16.00 Uhr Bayerisches Programm auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz 20.00 Uhr Orgelnacht mit Organisten aus verschwisterten Städten und Moderation von Rosemarie Wegmann in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

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PEITING 10.00 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Tür mit den Firmen Agfa HealthCare, ESK MECHANIK, Faurecia Autositze, IES GmbH, TQ-Mechanics GmbH und TQ Group im TQ-Technologiepark an der Dr.-Kisselmann-Straße 2 HOHENPEISSENBERG 20.00 Uhr Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Hospizverein im Pfaffenwinkel mit dem Duo Burr und Klaiber im Haus der Vereine. Karten für 15 Euro bzw. ermäßigt für 7 Euro bei Elektro Weinmann und im Schuhhaus Pröbstl ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Die Schönach verbindet“ im Bürgerzentrum (Schulgebäude) mit Kunstausstellung an 40 Stationen entlang der Schönach

Sitz- + Schlafsofas

19.00 Uhr Amtseinführung des neuen Seelsorgers Karl Klein für die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt in der Basilika

LongLife Münchener Straße 6 82362 Weilheim Telefon 08 81 - 92 77 450 longlife-weilheim.de

68 | der altlandkreis

SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Märchenballett „Der Nussknacker“ im Kulze. Eintritt 6 Euro, für Kinder 3 Euro

HOHENFURCH 14.00 Uhr Workshop „Seelenbretter am Fluss“ mit Bali Tollak in der Grundschule

19.00 Uhr Italienischer Musikabend auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz 19.00 Uhr Tauschringtreffen in der Pizzeria La Perla

SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Generalversammlung der Schützen im Probenraum der Schule

PEITING 9.00 Uhr Herbstfest der TSV-Abteilung Turnen in der Mehrzweckhalle

SCHWABBRUCK 14.00 bis 18.00 Uhr Performance „Ach bin ich schön“ 15.00 Uhr am Schönachsteg bei Brauner / Endt Pilgerweg „Die Schönach verbindet“ von Altenstadt über SchwabINGENRIED niederhofen nach Hohenfurch. Beginn an der Basilika 20.00 Uhr Weinfest der Feuerwehr im VerHOHENFURCH sammlungsraum der Mehrzweck14.00 Uhr halle Konzert der Bach-Band am Steg an der Schönach bei Gaby’s BÖBING Schmuckinsel 10.00 Uhr Kinderspieletag des Alpenvereins SCHWABBRUCK in Schillings Garten 14.00 bis 18.00 Uhr Performance „Ach bin ich schön“ DENKLINGEN am Schönachsteg bei Brauner / Endt 19.00 Uhr Gesamtübung der BöllerschütBURGGEN zen mit Verabschiedung des 8.00 bis 12.00 Uhr Gauschussmeisters Walter in der Wanderritt über 23 Kilometer mit Turnhalle Start am Reitplatz in Burggen. Infos bei Eva-Maria Zimmermann APFELDORF unter Tel. 0151 / 17 00 60 81 20.00 Uhr Historisches Weinfest der PfarrgeBAD BAYERSOIEN meinde in der Mehrzweckhalle 10.00 bis 17.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt am Festplatz neben der B 23

SO 30.09.

10.30 Uhr Festakt zur Verleihung des ElsassPreises im Sparkassenforum 12.00 Uhr Fest „Grenzenlos“ zum Jubiläum 50 Jahre Städtepartnerschaft am Bürgermeister-Schaegger-Platz

18.00 Uhr Gesellschaftsschießen für Vereine und Gruppen im Gasthof Negele INGENRIED 20.00 Uhr Sauschießen des Schützenvereins im Untergeschoss der Mehrzweckhalle WILDSTEIG

ALTENSTADT

SCHONGAU

HOHENFURCH

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle Altenau am Kirchplatz SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Mitgliederversammlung des Anglervereins Petri Heil im Gasthof Janser

19.30 Uhr Rosenkranzfest mit anschließender Lichterprozession zur Lourdesgrotte DENKLINGEN 10.00 Uhr Patrozinium mit Wiedereröffnung der Kirche St. Michael nach der Renovierung

MO 01.10. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Bücherei. Eintritt frei ALTENSTADT 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule PEISSENBERG 19.00 Uhr Briefmarken-Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Bücherei

DI 02.10. SCHONGAU

O

9.00 bis 15.00 Uhr Sprechtag der pädoaudiologischen Beratungsstelle für Eltern mit hör- und sprachauffälligen Kindern im Landratsamt am Schloßplatz. Terminabsprache unter Tel. 08861 / 211-36 10


PEITING

BAD BAYERSOIEN

HOHENFURCH

20.00 Uhr Monatsversammlung des Aquarienvereins im Gasthaus Dragoner

19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste ab 12 Jahren im Schützenhaus

18.00 Uhr Gesellschaftsschießen für Vereine und Gruppen im Gasthof Negele

DO 04.10.

SA 06.10.

LECHBRUCK

ROTTENBUCH

PEITING

11.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

19.30 Uhr Preisverteilung zum KleinkaliberKönigsschießen im Schützenhaus

FR 05.10. SCHONGAU 20.00 Uhr Kabarett „Bei uns dahoam“ mit dem Duo Gradraus (Alexandra Stiglmeier und Bernhard Huber, siehe Foto) in der Lechhalle 20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthof Holler

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 20.00 Uhr Vorplattlerprobe des Lechgaues im Trachtenheim auf dem Helgoland PEITING

BÖBING 20.00 Uhr Weinfest des Männerchors in der Halle der Firma Hartmann und Schwaiger

MI 03.10. Tag der Deutschen Einheit BURGGEN 9.00 Uhr Dorfmeisterschaft im Stockschießen am Stockplatz. Meldung ab 8.30 Uhr

9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz 18.00 Uhr Kleinkaliber-Königsschießen im Schützenhaus 20.00 Uhr Monatsversammlung des Kleintierzuchtvereins im Clubheim an der Seestraße HERZOGSÄGMÜHLE

19.00 Uhr Eröffnung der 27. Herzogsägmühler Kulturtage und der AusstelBERNBEUREN lung mit den Künstlern Horst Esser (Fotos) und Hubert Pfeffer 8.45 Uhr (Cartoons) im Rainer-EndischPreisplatteln des Oberen LechgauSaal verbandes in der Auerberghalle 19.30 Uhr Musikkabarett mit Dietrich Paul LECHBRUCK (Piano Paul) im Rainer-Endisch9.00 Uhr Saal. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Flohmarkt beim Parkplatz am Euro Lechmarkt

HERZOGSÄGMÜHLE 8.00 bis 18.00 Uhr Herbstflohmarkt vor dem Wirtshaus Herzog und vor der Deckerhalle 19.30 Uhr Wirtshausmusik mit frechen Gstanzl von Konstanze Kraus (Harfe) und Otto Göttler (Diatonische Tuba) im Rainer-Endisch-Saal. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Die Schönach verbindet“ im Bürgerzentrum (Schulgebäude) mit Kunstausstellung an 40 Stationen entlang der Schönach 14.00 Uhr Schnupperschießen für Jugendliche und Erwachsene mit Lichtgewehr und Luftgewehr im Schützenheim HOHENFURCH 18.00 Uhr Gesellschaftsschießen für Vereine und Gruppen im Gasthof Negele 20.00 Uhr Kleines Oktoberfest der Feuerwehr mit Weinzelt SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Versammlung der Schützen in der Gemeindehalle

september / oktober 2012 | 69


20.30 Uhr Beamer-Vorführung zum Schießsport in der Gemeindehalle SACHSENRIED 16.00 bis 20.00 Uhr Schnupperschießen für Jung und Alt sowie Infos zu Sicherheitsaspekten beim Sportschießen INGENRIED 18.00 Uhr Vorführung zum Schießsport und Jedermann-Schießen im Untergeschoss der Mehrzweckhalle 20.00 Uhr Weinfest des Sportvereins in der Mehrzweckhalle BURGGEN 11.30 Uhr Herbstfest des Familienfördervereins beim MCB-Stadel BERNBEUREN 14.00 bis 17.00 Uhr Tag des offenen Schießstandes mit Schnupperschießen und mit der Schützenjugend am Stand in der Auerberghalle STEINGADEN 10.00 Uhr Pflanzentauschbörse des Gartenbauvereines bei Familie Leimbach, Kindergartenweg 5 ROTTENBUCH 15.00 Uhr Bildscheibenschießen für Jedermann im Schützenheim am Sportplatz 19.00 Uhr Kleines Oktoberfest des Schützenvereins im Sportheim 20.00 Uhr Preisschafkopfen der Stockschützen im Gasthaus Koch

70 | der altlandkreis

BÖBING

SCHWABNIEDERHOFEN

18.00 Uhr Tag der offenen Tür mit Schnupperschießen mit Luftgewehr und Luftpistole für Jung und Alt

14.00 Uhr Ausstellung „Gestern — Heute — Morgen“ im Gasthof Janser, dazu Schnupperschießen und Meisterschützen am Stand

BAD BAYERSOIEN 14.30 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Preis 6 Euro 20.00 Uhr Weinfest der Schützen im Schützenhaus

HOHENFURCH 18.00 Uhr Gesellschaftsschießen für Vereine und Gruppen im Gasthof Negele 19.00 Uhr Erzählungen „Märchen am Bach“ in der Bücherecke im Rathaus

REICHLING 15.00 bis 20.00 Uhr Schnupperschießen ab 12 Jahren im Schützenheim

INGENRIED 14.00 Uhr Bogenturnier des Schützenvereins an der Mehrzweckhalle

DENKLINGEN 9.00 bis 12.00 Uhr Klamottenkiste in der Mehrzweckhalle

SO 07.10. PEITING

BERNBEUREN 14.30 Uhr Botanischer Spaziergang mit den Biologinnen Barbara Zach und Miriam Gerhardt am Auerberg. Treffpunkt beim Parkplatz am Löschweiher an der Auerbergstraße

10.00 Uhr STEINGADEN Tag der offenen Tür mit Schau10.00 Uhr wettkämpfen, Ausstellungen und Führung „Spurensuche mit dem Schießprogramm im Schützenhaus Rad“ mit Edith Brey. Treffpunkt bei der Raiffeisenbank, Preis 12 HERZOGSÄGMÜHLE Euro, Anmeldung beim Tourismus10.00 bis 18.00 Uhr verband Pfaffenwinkel unter Tel. Herbstflohmarkt vor dem 08861 / 77 73 Wirtshaus Herzog und vor der 10.00 Uhr Deckerhalle Tag der offenen Tür bei der 15.00 Uhr Feuerschützengesellschaft mit Zauberei mit Markus Zink im Gesellschaftsschießen und MannRainer-Endisch-Saal. Eintritt 8 schaftsschießen auf Bildscheibe Euro, ermäßigt 4 Euro (Kleinkaliber)

O

ALTENSTADT

PREM

14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Die Schönach verbindet“ im Bürgerzentrum (Schulgebäude) mit Kunstausstellung an 40 Stationen entlang der Schönach

17.00 Uhr Schnupperschießen und Zielen auf Bildscheibe mit Luftgewehr im Gasthof Lechaue


WILDSTEIG

WEILHEIM

HOHENPEISSENBERG

BIRKLAND

10.00 Uhr Tag der offenen Tür mit Schießen für Jedermann in der Gemeindehalle

10.00 bis 13.00 Uhr Beratung für Existenzgründer im Landratsamt. Infos unter Tel. 0881 / 681-13 40

15.30 Uhr Kinderkino „Mama Muh und die Krähe“ im Haus der Vereine

20.00 Uhr Weinfest des Schützenvereins im Gasthaus Neuwirt

INGENRIED

ALTENSTADT

20.00 Uhr Auftakt zum Schlittenschießen des Schützenvereins im Untergeschoss der Mehrzweckhalle

10.00 Uhr Kinderkino „Mama Muh und die Krähe“ im Schülercafé der Förderschule

MI 10.10.

ROTTENBUCH 14.00 Uhr Ausstellung des Veteranenvereins im Rathaus BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz KINSAU 10.00 Uhr Tag der offenen Tür mit Lichtgewehr-Programm im Sportheim PEISSENBERG 10.30 Uhr Jazz-Frühschoppen des Kulturvereins mit dem Fritz-GrünbauerQuartett in der Tiefstollenhalle. Eintritt 7,50 Euro

MO 08.10. LECHBRUCK 20.00 Uhr Musikwartsitzung des Oberen Lechgauverbandes im Gasthof Holler

DI 09.10. ALTENSTADT 13.30 Uhr Treffen der Aktiv-Senioren am Basilika-Parkplatz BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Macho in Nöten“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

STEINGADEN 20.00 Uhr Gartler-Treffen im Gasthof Graf BÖBING 15.00 Uhr Stammtisch des VdK-Ortsverbandes im Gasthof Haslacher KINSAU 20.00 Uhr Themenabend „Rund um den Apfel“ des Obst- und Gartenbauvereines

DO 11.10. ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm DENKLINGEN 14.00 bis 18.00 Uhr Energieberatung mit den Lechwerken im Rathaus

FR 12.10. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Musikkabarett mit Dominik Wagner und Benedikt Zeitner im Rainer-Endisch-Saal. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Tunnelführung mit Josef Maier beim Lötschmüllerhof. Preis 2 Euro

SA 13.10. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“ in der Altstadt. Kosten 4 Euro, Treffpunkt am Rathaus 19.00 Uhr Klavierkonzert des Kulturvereins Schongauer Land mit Yasuko Matsuda aus Kyoto im Sparkassenforum. Karten im VVK bei Barbara Aspelmeyer unter Tel. 08861 / 256 22 64 PEITING 9.00 Uhr Flohmarkt des SPD-Ortsvereins am Eisstadion-Parkplatz. Für Fieranten kostenlos, professionelle Händler nicht erwünscht, nähere Infos bei Gunnar Prielmeier unter Tel. 08861 / 678 43 HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Musikkabarett mit dem Quartett Mistcapala im Rainer-EndischSaal. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

20.00 Uhr Weinfest der Feuerwehr und der Blaskapelle im Feuerwehrgerätehaus SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Liederabend mit Fanny Krausz (Gesang) und Friedrich Rauchbauer (Klavier) im Kulze. Eintritt 9 Euro HOHENFURCH Ganztags Große Eröffnungsfeier beim Autohaus Taufratshofer. Siehe Seite 20 16.00 Uhr Kinderkino „Mama Muh und die Krähe“ im Rathaus SCHWABSOIEN 9.00 bis 13.00 Uhr Schrottsammlung der Feuerwehr bei der Firma Eirenschmalz SACHSENRIED 20.00 Uhr Herbstfest der Musikkapelle im Gemeindezentrum

www.ice-watch.com

BURGGEN 9.30 Uhr Kinderkleiderbasar des Familienfördervereins in der Turnhalle. Annahme am Fr, 12.10., ab 16 Uhr 13.00 Uhr Kinderkino „Mama Muh und die Krähe“ im Feuerwehrhaus

Schönachstr. 9 86978 Hohenfurch Tel.: 08861/20499 www.gabys-schmuckinsel.de


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STEINGADEN 20.00 Uhr Vereinsabend der Trachtler im Gasthof Zur Post ROTTENBUCH 14.00 Uhr Senioren-Kirchweih des Pfarrverbandes im Fohlenhofsaal 20.00 Uhr Preisplatteln des Trachtenvereines in der Gemeindehalle REICHLING 13.00 bis 15.00 Uhr Kleiderbasar des Kindergartens im Pfarrheim

9.30 Uhr Bruderschaftsfest in der Wieskirche mit anschließender Sakramentsprozession im Freien

APFELDORF

BÖBING

16.30 Uhr Vereinsschießen der StammSchützen im Schützenheim

8.00 Uhr Abschlusstour des Alpenvereins. Treffpunkt am Schulparkplatz

SO 14.10. HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle 10.15 Uhr Gottesdienst mit Matinee des Chores Gospel Groove aus Kaufering. Eintritt frei 19.30 Uhr Theaterstück „Wahnwitzig“ mit Wilfried Knorr im Rainer-EndischSaal. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro www.hochalp.com

Öffnungszeiten: Montag - Samstag: 08.30 – 18.00 Uhr Romantischestr. 8 87642 Buching Tel.: 08368/9142820 72 | der altlandkreis

MI 17.10.

14.00 Uhr Delegiertentagung der Veteranenund Reservistenvereine aus dem HERZOGSÄGMÜHLE Schongauer Land in der Gemein19.30 Uhr dehalle Herzogsägmühler Abend mit LECHBRUCK Musik, Kabarett und dem Theater TamTam im Rainer-Endisch-Saal. 9.00 Uhr Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro Vogelkundliche Führung am oberen Lechstausee. Treffpunkt beim ALTENSTADT Rathaus, Kosten 5 Euro, für Kinder 14.00 Uhr bis zu 15 Jahren 2 Euro Seniorennachmittag des Caritasverbandes im Pfarrsaal WIES

HOHENFURCH Ganztags Große Eröffnungsfeier beim Autohaus Taufratshofer. Siehe Seite 20

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz APFELDORF 10.00 Uhr Herbstversammlung des Lechgauverbandes mit Neuwahlen in der Mehrzweckhalle

MO 15.10. BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung mit Werken von Hubert Nikolaus Lang im Museum im Bierlinghaus. Eintritt 2,50 Euro

DI 16.10. SCHONGAU

SCHWABSOIEN 10.00 Uhr Familien-Brunch der Pfarrgemeinde im Pfarrhof

20.00 Uhr Hauptversammlung der Kolpingsfamilie im Bierstüberl des Pfarrzentrums Verklärung Christi

EPFACH 9.15 bis 10.15 Uhr Problemstoffsammlung an der Via Claudia bei der Raiffeisenbank PEISSENBERG

BURGGEN 9.00 Uhr Frauenfrühstück des Landvolks im Feuerwehrhaus

19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste ab 12 Jahren im Schützenhaus

20.00 Uhr Kabarett „Das Rauschen in den Bäumen“ mit Andreas Giebel in der Tiefstollenhalle. Karten im VVK 23,10 Euro, Abendkasse 25 Euro

DO 18.10.

FR 19.10.

BAD BAYERSOIEN

SCHONGAU

SCHONGAU

19.00 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Schmuck und Töpferkunst der anderen Art“ des Kulturvereins im Ballenhaus. Täglich bis So, 21.10.

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

PEITING 19.00 Uhr Frauenbund-Abend „Fit und gesund durch den Winter“ mit Vortrag von Marianne PorscheRohrer im Gasthof Keppeler ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt vor dem EVGLagerhaus

HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Theaterstück „Wahnwitzig“ mit Wilfried Knorr im Rainer-EndischSaal. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro BURGGEN 18.00 Uhr Vereinsschießen der Litzauschützen beim Pudlwirt. Täglich bis Mo, 22.10. DENKLINGEN

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

O

19.00 Uhr Kirchweihschießen des Schützenvereins im Schützenheim


SA 20.10.

SO 21.10.

14.30 Uhr Kirchweihhoagarte des Frauenbundes im Pfarrhof

SCHONGAU

HOHENFURCH

9.00 bis 12.00 Uhr Flohmarkt des Elternbeirates vom Kindegarten St. Johannes im Pfarrzentrum Verklärung Christi. Anmeldung bei Kerstin Pertschi unter Tel. 08861 / 241-883

11.00 Uhr Kirchweihschutzga des Trachtenvereins am Talhof mit Kesselfleischessen

20.00 Uhr Herbstball der UWV mit der Showband Manyana im JakobPfeiffer-Haus. Karten ab Sa, 22.9., im VVK für 20 Euro bzw. 15 Euro für Schüler und Studenten im Reformhaus Tischner unter Tel. 08861 / 41 70

9.45 Uhr Wendelinsritt mit Messe, Segnung und Umritt an der WendelinsPEITING kirche

ALTENSTADT 18.30 Uhr Kesselfleischessen des Veteranenvereins im Schützenheim SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Weinfest des Sportvereins im Sportheim

LECHBRUCK

WILDSTEIG 10.30 Uhr Leonhardiritt mit Gottesdienst und Pferdesegnung auf der Schulwiese BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

MO 22.10. BÖBING

BÖBING 20.00 Uhr Preisgrasobern des Schützenvereins im Gasthof Brombergalm

11.00 Uhr Kesselfleischessen des Trachtenvereins im Scheiberhaus

MI 24.10.

KINSAU

PEISSENBERG 9.00 bis 17.00 Uhr Kirchweihmarkt auf der Ludwigstraße

DI 23.10.

FR 26.10.

ALTENSTADT

SCHONGAU

20.00 Uhr Mitgliederversammlung des Fördervereins Freunde der Romanischen Basilika im Pfarrsaal

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

BÖBING 14.30 Uhr Kinderkino „Mama Muh und die Krähe“ in der Schule

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Treffen des Zwillingsstammtisches 14.30 Uhr Seniorennachmittag des Roten in der Gaststätte Il Casale Kreuzes im Pfarrhof in der BAD BAYERSOIEN Brandstatt 20.15 Uhr Lustspiel „Macho in Nöten“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro WEILHEIM 19.30 Uhr Vortrag „Ehegattenunterhalt bei Trennung und nach Scheidung“ von Rechtsanwältin Caroline Kistler in der Waldwirtschaft am Gögerl. Eintritt frei

17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus PEITING 19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner 19.30 Uhr Knappenabend des Knappenvereins Peißenberg im Gasthof Zechenschenke ALTENSTADT

DO 25.10.

17.00 Uhr Basar des Skiclubs in der Volksschule

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm FORST 15.30 Uhr Kinderkino „Mama Muh und die Krähe“ im Schulhaus

BURGGEN 20.00 Uhr Preisverteilung zum Vereineschießen im Gasthaus Pudlwirt ROTTENBUCH 20.00 Uhr Treffen der Bergfreunde im Café am Tor

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september / oktober 2012 | 73

hinten v. li. n. re.: Sevil Pire, Alexandra Stöger, Sabine Stanka Andrea Nocker; vorn: Daniel Mayr, Ulrike Herzog


BERNBEUREN

ROTTENBUCH

21.00 Uhr Halloween-Fete der Landjugend im Vereinsheim

20.00 Uhr Schafkopfturnier im Panoramagasthof auf dem Auerberg

8.45 Uhr Jugendwertungsplatteln des PEITING Lechgauverbandes in der Gemeindehalle

SA 27.10. HOHENPEISSENBERG 19.30 Uhr Konzert mit der Kapelle Wonderbrass und dem Dietmannsrieder Chor im Haus der Vereine

BÖBING PEISSENBERG 20.00 Uhr Hauptversammlung des Schützen- 9.00 Uhr Leonhardifahrt an der Kirche Mavereins im Scheiberhaus ria Aich mit Segnung und Umritt REICHLING in der Marktgemeinde 20.00 Uhr Nightclubbing beim Happerger

ALTENSTADT 19.00 Uhr Jahresschlussfeier des Radclubs RC 77 mit Siegerehrung im Café am Rathaus

KINSAU

20.00 Uhr Musikabend mit der Band Huckleberry Five im Kulze. Eintritt 12 Euro HOHENFURCH 20.00 Uhr Bunter Theaterabend der Laienspielgruppe in der Schulaula SCHWABSOIEN 19.30 Uhr Kameradschaftsabend der Feuerwehr im Feuerwehrstüberl SCHWABBRUCK 19.30 Uhr 50-Jahr-Feier des Anglervereins Petri Heil im Gasthaus Schäferwirt INGENRIED 20.00 Uhr Rockfete der Landjugend in der Mehrzweckhalle RETTENBACH 19.30 Uhr Musikantenschänke der Blaskapelle in der Weichberghalle

MO 29.10.

20.00 Uhr Kabarett „Nicht mit mir“ mit Helmut Schleich in der Schloßberghalle. Karten für 23 Euro im VVK bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35, Abendkasse 25 Euro

SCHONGAU

20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr Hauptversammlung des Schützen- Blutspenden im BRK-Haus vereins im Schützenheim, zuvor ALTENSTADT Messe in der Kirche

SCHWABNIEDERHOFEN

74 | der altlandkreis

MI 31.10.

EPFACH

SO 28.10. SCHONGAU 9.00 bis 17.00 Uhr Herbstmarkt in der Altstadt

HOHENFURCH 9.30 Uhr Kinderbibeltag der Pfarrgemeinde 20.00 Uhr Bunter Theaterabend der Laienim Pfarrheim spielgruppe in der Schulaula

DI 30.10.

RETTENBACH

HERZOGSÄGMÜHLE 13.00 Uhr Besuchertermin für seelisch kranke Erwachsene im Konferenzraum am Latterbach 13. Anmeldung unter Tel. 08861 / 219-302

19.00 Uhr Musik zum Tagesausklang mit Andreas Immler (Posaune) und Andreas Wiesmann (Orgel) in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt 14.00 Uhr Besuchertermin für psychisch kranke Jugendliche im KonferenzHOHENFURCH raum am Latterbach 13. Anmel20.00 Uhr dung unter Tel. 08861 / 219-61 61 Bunter Theaterabend der Laienspielgruppe in der Schulaula SCHWABBRUCK 11.00 Uhr Wendelinsritt mit Gottesdienst, Pferdesegnung und Umritt LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Genießerbrunch „Goldener Oktober“ im Landhaus Auf der Gsteig. Preis 26,50 Euro, Reservierung unter Tel. 08862 / 987 70

19.30 Uhr Preisschafkopfen des Schützengaues Kaufbeuren / Marktoberdorf in der Weichberghalle EPFACH 20.00 Uhr Vorbesprechung aller Vereine zur Dorfweihnacht im Gasthaus Sonne Änderungen und Fehler vorbehalten.

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der altlandkreis | Ausgabe 13 | September / Oktober 2012  

Aus dem Inhalt: Wetterdiensttechniker Manfred Kristen hört auf (korrigierte Version) || Wie beim Abnehmen das Wohlbefinden zunimmt || Zwölf...

der altlandkreis | Ausgabe 13 | September / Oktober 2012  

Aus dem Inhalt: Wetterdiensttechniker Manfred Kristen hört auf (korrigierte Version) || Wie beim Abnehmen das Wohlbefinden zunimmt || Zwölf...

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