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Ausgabe 12 | Juli / August 2012

Eine Produktion von

Titelbild: BSE-AIRpix.de

mit

Knorrs Konzept

Zur Zukunft von Herzogsägmühle

Veranstaltungskalender für zwei Monate

40 Jahre

Landkreis Weilheim-Sch ongau Großer S onderteil in d ieser Ausgabe

Mayrs Metallbau

Einblicke in den Edelstahl-Betrieb


Foto: Florian Wagner

• 25 m Hallenbecken • Heißwassersprudelbecken (34°C) unter freiem Himmel, schwimmend von Innen zu erreichen

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Ein wertvoller Brückenschlag Was war das vor mehr als 80 Jahren für ein gewaltiges Projekt: der Bau der Echelsbacher Brücke, die in 76 Meter Höhe über die Ammer führt (siehe unser Titelfoto mit Blick zur Ortschaft Schönberg). Damit gehörten die Zeiten, als der Verkehr bis ins Jahr 1929 über die tiefe Echelsbacher Schlucht führte, endgültig der Vergangenheit an. Ein Bauwerk als wertvoller Brückenschlag! Noch immer gehört die markante Bogenspann-Konstruktion zu den bedeutenden Brückenbauwerken in Bayern. Seit 40 Jahren, also knapp halb so lang, wie es die Brücke gibt, verläuft die Landkreisgrenze zwischen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen genau an der Ostseite der Brücke. Die Landkreis-Reform 1972 und ihre Auswirkungen bilden einen Schwerpunkt in dieser Ausgabe. Wie hat sich der Landkreis in den letzten vier Jahrzehnten entwickelt? Tatsache ist, dass es das Schongauer Land trotz aller Veränderungen als geschlossenen Raum immer noch gibt. Es ist ganz selbstverständlich, dass sich — wie heuer im Juni geschehen — beim Schützenfest des Gaues Schongau in Ingenried (ehemals Kreis Marktoberdorf) die Kameraden aus Reichling (jetzt Kreis Landsberg) oder aus Bad Bayersoien (jetzt Kreis Garmisch-Partenkirchen) in den Festzug einreihen.

Von der Ammer an den Lech. Da schlagen in Schongau die Wellen hoch bei dem brisanten Thema, dass im ehemaligen Forstamt weitere Asylbewerber untergebracht werden sollen. So will es die Regierung von Oberbayern, die dringend nach Unterkünften sucht. Ein Brückenschlag zwischen den erbitterten Gegnern, die vorwiegend in der Lechvorstadt leben, und den Befürwortern scheint überhaupt nicht in Sicht. Mir fällt es schwer, da einen eindeutigen Standpunkt Pro oder Kontra zu beziehen. Manche Argumente klingen überzeugend — sowohl bei den Befürwortern als auch bei den Gegnern. Was mir aber sauer aufstößt, ist vor allem, dass einige Leute weit übers Ziel hinausschießen. Einerseits: Wenn jemand so eine Einrichtung in seinem Stadtteil ablehnt, muss er deswegen noch kein Fremdenhasser sein, muss nicht generell dessen christliche Gesinnung in Frage gestellt werden. Auf der anderen Seite sollte auch ein Gegner die Not verfolgter bzw. unterdrückter Menschen sehen und Asylbewerber nicht automatisch mit einem drastischen Anstieg der Kriminalität in Verbindung bringen. Und er muss auch Menschen, die in Schongau-West oder umliegenden Gemeinden zu Hause sind, das Recht zubilligen, sich zu dem brisanten Thema zu äußern. Bei alledem könnte z. B. ein zeitnaher Informationsabend der Stadt zusammen mit der Regierung von Oberbayern eine wertvolle Hilfe sein. Ob dabei von Gegnern zu Befürwortern eine Brücke geschlagen werden kann, bleibt jedoch fraglich. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 4 Den Alltag auch dann meistern, wenn das Sehvermögen stark beeinträchtigt ist

Seite 22 Machen Sie sich ein Bild von der Historie der Fotografen-Familie Nicoletti

Seite 7 Umtriebiger Kaufmann: Schongauer betreibt eigene Schuhfabrik in China

Seite 31 Kurs für Migrantenfrauen: Gekocht wird international, gesprochen wird deutsch

Seite 9 Bekenntnis zum Lagerhaus: Das ist Standortsicherung im ländlichen Raum

Seite 36 Auf zur Bulldogwallfahrt: Erst das Morgengebet und dann der Tritt aufs Gaspedal

Seite 11 Zur Sache Herr Knorr: Der Herzogsägmühle-Chef auf der Roten Couch

SONDERTEIL LANDKREISREFORM Seite 44 Der 30. Juni 1972: Der kleine Zapfenstreich

Seite 14 Das Firmenporträt: Wie sich Edelstahl Mayr in Pischlach entwickelt hat

Seite 49 Vom kleinen Bernried im Westen und vom großen Bernried im Osten

Seite 18 Der Sommertriathlon erstmals in Schongau: Ein besonderes Sportevent

Seite 54 Ein Penzberger und eine Schongauerin auf der selben Wellenlänge

Seite 20 Allerlei im „altlandkreis“: Vom Oldtimertreffen bis zum Kuriositätenmarkt

Seite 59 Was der Sommer bringt: Der Veranstaltungskalender für Juli und August 2012

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Wenn das Sehvermögen eingeschränkt ist Kathi Schöners Sicht der Dinge

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4 | der altlandkreis

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Weilheim-Schongau / Alspricht von einem Zerfall tenstadt | 103 Menschen der Fotorezeptoren. „Die im Landkreis WeilheimÄrzte sagen, dass es eine Schongau sind völlig erErbkrankheit sei, die jeblindet. Deutlich höher ist doch noch niemand vor die Zahl der Frauen, Mänmir in der Familie hatner und Kinder, bei denen te“, erklärt die 45-jährige das Sehvermögen eingeFrau. schränkt ist. Betroffen von „Wenn ich Leute auf der dieser Behinderung ist Straße nicht grüße, liegt auch Kathi Schöner aus das nicht an meiner ausAltenstadt. Doch geht sie geprägten Arroganz, sonaktiv mit dem Thema um, dern am Gesichtsfeld“, engagiert sich und bildet sagt Kathi Schöner mit sich fort. Die Mutter von einem Schmunzeln. Sie vier Kindern hat sich eihabe nur einen „Tunnelner Selbsthilfegruppe in blick“. Im Alltag muss sie Augsburg angeschlossen, mit vielen Einschränkunwo sie die Blindenschrift Weiß, was es heißt, mit einer Sehbehinderung zu gen zurechtkommen. Kalernt. Außerdem ist sie Be- leben: Kathi Schöner. Sie ist verheiratet und Mut- thi Schöner kann nicht mit hindertenbeauftragte der ter von vier Kindern. dem Auto fahren, auch Gemeinde Altenstadt. das Rad fahren geht seit Wie Kathi Schöners Sicht der auch um Hörgeschädigte bzw. Ge- einer Verschlechterung vor sechs Dinge ist bei dem Thema Sehbe- hörlose und Sehbehinderte oder Jahren nicht mehr, und im Dunkhinderung? Für erblindete und Erblindete. Wofür sich Kathi Schö- len ist es manchmal nicht so einsehbehinderte Menschen gäbe es ner mit Nachdruck stark macht, ist fach, von einem Ort zum anderen inzwischen viele Hilfsmittel, be- die farblich kontrastreiche Gestal- zu kommen. Noch kann sie lesen. tont die 45-jährige Frau. Sie denkt tung im öffentlichen Raum (z. B. Da findet sie das E-Book super, wo dabei an Schriftvergrößerung, an Weiß oder Gelb auf Schwarz). sich der Kontrast einstellen und Farberkennungsgeräte, an Lupen Dazu gehören auch große Lettern die Schrift vergrößern lässt. an Zimmern oder auffällige Maroder an sprechende Uhren. kierungen der Absätze und Stufen Selbsthilfegruppe an Treppen. Wert legen auf auch im Landkreis Aufgrund der Sehbehinderung ist starke Kontraste die gelernte Sonderschullehrerin, Ein Anliegen von Kathi Schöner ist Für den VdK, wo Kathi Schöner die aus Potsdam stammt und ih- es, dass sich Betroffene aktiv mit ebenso Mitglied ist wie im Blin- ren Mann Bernhard Schöner vor der Behinderung auseinanderdenverband, prüft sie, zusammen dem Berliner Mauerfall während setzen, sei es in einer Selbsthilfemit Edi Schieder aus Altenstadt, eines Urlaubs in Bulgarien 1987 gruppe oder durch Informationen Gaststätten und Hotels auf Barrie- kennengelernt hatte, bereits pen- bei den geeigneten Stellen. refreiheit. Da geht’s zum einen um sioniert. Sie leidet unter einer Re- Ein Ansprechpartner ist Peter die Zertifizierung für Rollstuhlfah- tinopathia Pigmentosa, bei der die Pabst von der Kreiscaritas Weilrer mit und ohne Begleitung, aber Netzhaut beeinträchtigt ist. Man heim-Schongau, der dort für die


offene Behindertenarbeit zuständig ist. Jeder neunte Mensch hat eine Seheinschränkung, gibt er zu bedenken. Völlig erblindet sind im Landkreis 103 Menschen. Die Hälfte davon ist über 75 Jahre. Bis 45 Jahre sind es „nur“ elf Kinder, Frauen und Männer, die gar nichts sehen können. Dass ein Kind blind zur Welt komme, sei äußerst selten, ergänzt Peter Pabst. Im Landkreis Weilheim-Schongau existiert eine kleine Selbsthilfegruppe, die dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund angegliedert ist. Die Gruppe existiert seit knapp 20 Jahren und trifft sich alle zwei Monate. Kreisbeauftragter ist Rudolf Herz aus Polling. Der 69-Jährige ist erblindet, seitdem er als sechsjähriges Kind bei einem Unfall auf der Tenne fünf Meter tief auf einen Betonboden fiel und sich den Sehnerv gequetscht hatte. Damals waren

die medizinischen Möglichkeiten bei Weitem nicht so vielfältig ausgeprägt, um das Augenlicht zu retten. Heutzutage könne man nach einem solchen Unfall durchaus helfen, vergleicht der Rentner aus Polling. Herz berichtet, dass der Selbsthilfegruppe Frauen und Männer zwischen 35 und 92 Jahren angehören. Das Treffen ist immer im ungeraden Monat (z. B. Juli, September, November) am zweiten Freitag um 15 Uhr in der Gaststätte „Holzwurm“ in Weilheim nahe des Bahnhofs. An der Selbsthilfegruppe beteiligen sich auch Frauen und Männer aus Peiting, Schongau und Burggen. Wert lege man auf eine gesunde Mischung von Information (Vorträge) und Erfahrungsaustausch. Gerade Letzteres dürfe nie vernachlässigt werden, schildert Rudolf Herz seine Ansicht.

> > > ZUM THEMA Sieben Tastmodelle für Blinde und Sehbehinderte Vom Schloss Neuschwanstein, vom von Gruppenführungen bzw. Schongauer Ballenhaus und von fünf von Erfahrungen aus dem Blinnkel Kirchen im westlichen Pfaffenwinkel denhotel Aura bei Saulgrub. lle, gibt es so genannte Tastmodelle, In der VdK-Geschäftsstelle in bedie für blinde und stark sehbeSchongau werden zwei Tastmolle hinderte Menschen eine wertvolle delle aufbewahrt. Die anderen Hilfe darstellen. Geschaffen hat sie sind jeweils vor Ort in der Wieserki Horst Brenner aus Schwabniederkirche oder in der Stiftskirche Rotue te hofen. Allein für die detailgenaue tenbuch, wo das Tastmodell leicht Nachbildung des Schlosses zugänglich im Seitenschiff steht. Neuschwanstein hat er 800 Die Nachbildungen sind alle Stunden aufgewendet — ange- Modell und Original: Die Wies- im Maßstab 1 : 100. Als erstes fangen bei den Detailfotos vor kirche als Tastmodell im Maßstab hat Horst Brenner im Jahr 2003 Ort bis zum letzten Feinschliff 1 : 100. Gebaut hat sie — wie sechs das Ballenhaus von Schongau in der Werkstatt. Horst Brenner andere Modelle — Horst Brenner. nachgebaut. Es folgten in den ist inzwischen 73 Jahre. nächsten fünf Jahren die Basilika „Wie die Bienen an den Waben“ würden sich blin- Altenstadt, die Wieskirche, das Welfenmünster in de Menschen an ein Tastmodell drängen, erzählt Steingaden, die Auerbergkirche, das Schloss NeuEdi Schieder vom VdK Pfaffenwinkel. Er weiß dies schwanstein und die Stiftskirche Rottenbuch.

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Wunder Wies: Dazu gehört auch die Einkehr Anreize schaffen, um Verweildauer zu erhöhen

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Steingaden | „Das Wunder erleben“ steht auf dem neuen Flyer, mit dem der Tourismusverband Pfaffenwinkel die Führungen im Rokokojuwel bewirbt. „Der Titel gefällt mir sehr gut“, kommentiert Prälat Georg Kirchmeir, (noch) Kurat der Wieskirche. Innere Bereicherung erfahren die 200 Wallfahrtsgruppen, die jedes Jahr zu Fuß in die Wies kommen, aber auch die Besucher der Gottesdienste, der Konzerte und die Teilnehmer der Führungen. Doch für einen Großteil der Touristen stellt die Wies nur einen kurzen Zwischenstopp von 20 Minuten dar, wenn sie auf der Romantischen Straße bzw. zwischen Neuschwanstein und München unterwegs sind. Das soll anders werden. Mit Themenführungen und einer besseren Aufenthaltsqualität rund um das weithin bekannte Gotteshaus sollen Anreize geschaffen werden, damit Besucher länger in der Wies verweilen. Susanne Lengger vom Tourismusverband Pfaffenwinkel verweist auf das Angebot „Der besondere Freitag“. An diesem Wochentag finden immer um 16 Uhr Sonderführungen statt, die wechseln. Mal wird mehr auf das Wallfahrtsmuseum eingegangen, mal dreht es sich um die Musik (mit Organist Anton Guggemos), mal sind es Erzählungen rund um die Wies, mal Kinderführungen mit Mesner Antoni Riedel, ein anderes Mal wird Baumeister Dominikus Zimmermann in den Mittelpunkt gestellt. An drei Freitagen im Sommer ist

das Gnadenbild des Gegeißelten Heilandes auf der Wies ein Schwerpunkt. Besucher solcher Führungen sollen dann ermuntert werden, im Umfeld der Wies zu spazieren und in einem der Gasthöfe einzukehren. An drei Terminen wird die Führung in der Wieskirche mit einer anschließenden Brotzeit auf dem Scholderhof angeboten. Schließlich kann die Abendmesse um 19 Uhr einen solchen „Besonderen Freitag“ abrunden. Auch der Wallfahrtstag in der Wieskirche — von Mai bis Oktober jeden Mittwoch — sei ein Angebot zur Einkehr. Und die sieht Wiespfarrer Kirchmeir durchaus von zwei Seiten. „Leib’ und Seel g’hören zsamm“, wirbt er dafür, dass nach der inneren Einkehr eine zünftige Brotzeit folgen soll. Wer sich dem „Wunder“ vor den Trauchgauer Bergen lieber langsam nähern möchte, für den ist der Brettlesweg von Steingaden zur Wies genau das Richtige. Dabei besichtigen die Teilnehmer der Führung zunächst das Welfenmünster, ehe sie sich mit Kulturführerin Edith Brey auf den Weg

machen, der durch eine einzigartige Moorlandschaft zur Wieskirche hinauf führt. Die Wieskirche gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Bayern sind es nur vier auf der Liste: die Residenz in Würzburg, die Altstadt von Bamberg, die Altstadt von Regensburg und eben die Wieskirche.

Dorfplatz gestalten — Parkplätze verlegen Der Bereich vor der Wieskirche ist seit einem Jahr Baustelle. Wo bislang die Busse geparkt haben, soll zwischen Gasthof Moser und dem Kiosk ein Dorfplatz entstehen. Die Stellflächen für zehn Busse und für 175 Autos werden außerhalb angelegt, wie Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle erklärt. Der Weg zum Gotteshaus nimmt künftig einen geschwungenen Verlauf entlang einer Wiese, in der Obstbäume gepflanzt werden. Die Gestaltung des Außenbereichs wird im Herbst 2013 abgeschlossen. Dafür erhält die Gemeinde Steingaden auch eine staatliche Förderung.

> > > VERANSTALTUNGSTIPP Wechselnde Sonderführungen Infos zu Themenführungen in und um die Wies gibt es beim Tourismusverband Pfaffenwinkel, Bauerngasse 5 in 86956 Schongau, unter Telefon 08861 / 773, per Mail an info@pfaffen-winkel.de oder im Internet unter www.pfaffen-winkel.de.


Schongauer Kaufmann produziert in China

Kein alter Hut: Schmids Schuhfabrik Schongau | Wer eine Schuhfabrik in China mit 30 Mitarbeitern hat, jedes Jahr zwei neue Kollektionen mit 50 Modellen auf den Markt bringt, wer Turnschuhe ebenso wie Filzstiefel herstellt und vertreibt, wer auf Fachmessen in Florenz und Berlin nach Modetrends Ausschau hält, der verlässt ausgetretene Pfade und zieht als Kaufmann sprichwörtlich keine alten Stiefel an: Die Rede ist von Peter Schmid, der aus Schongau stammt und seit drei Jahren nahe Hongkong eine Produktionsstätte besitzt. 2009 übernahm der Schongauer eine Fabrik in der chinesischen Metr Me ttrrop opol olee Do ol ong G uan, ua n, Metropole Dong Guan, die im SSüden üden üd en die des La an-des Landess lillieg de egtt eg liegt

und acht Millionen Einwohner hat. Die Produktion ist in einem dreistöckigen Haus untergebracht; das Personal der Fabrik hat er vom früheren Besitzer übernommen. Hergestellt werden zurzeit drei Marken. Der Schongauer selbst hat in der Nähe ein großes Hotelzimmer gemietet. Dies sei auch nicht teurer als eine Wohnung, biete aber eine „hohe Sicherheit“. „In China ist alles anders. Die Menschen denken ganz anders“, bekundet Peter Schmid. Die Sprachbarriere kann der 42-Jährige abmildern, da es im Betrieb zwei chinesische Mitarbeiter gibt, die Englisch sprechen. Diee Zeit Di Zeit in China ist bei Peter Schm Sc hmid hm id im im Wesentlichen mit Arbeit Schmid aausgefüllt. au sgef sg efül ef ülll Das Augenmerk legt er dara da rauf ra auf uf,, dde n Verk Ve erkau auff zu ppushen. ushe us heen. darauf, den Verkauf

Länder, in die er viele Turnschuhe und Filzstiefel exportiert, sind Frankreich, Deutschland, Japan und Singapur. Doch möchte der Schuhfabrikant noch in mehreren Staaten Fuß fassen.

In Florenz an der Modeschule Peter Schmid, der zusammen mit seinem Bruder Hans in Schongau aufwuchs, eine Lehre als Bankkaufmann gemacht und danach die Berufsoberschule in München besucht hat, ist viel herumgekommen auf dem Globus. Nach der deutschen Meisterschule für Mode in München studierte er an der Modeschule in Florenz; er lernte auch Italienisch. Beruflich war er in n München, Mün ünch chen en, n, in N ew w York Yor o k und und in New Chin Ch inaa tätig. in täti tä tig. ti g. Im Im Ja Jahr hr 2003 200 0033 zog zog er China

nach Hongkong um. Unter anderem hatte er für die Marke PUMA Schuhe designt. Peter Schmid ist ehrgeizig, steckt sich das unternehmerische Ziel, „als Marke bekannter zu werden“. Zurzeit werden 15 000 Paar Schuhe verkauft — zur einen Hälfte Filzstiefel, zur anderen Hälfte Turnschuhe. Zweimal im Jahr kommt er nach Schongau, wo er entweder bei seinen Eltern oder bei Freunden wohnt. Untertags ist er dann in einem einfachen Büro in der Altstadt anzutreffen, wo er den Vertrieb koordiniert und wo Tobias Gutmann in einer Studioecke die Kollektionen ins rechte Licht rückt und für die Werbung fotografiert. Meist verbindet der 42-Jährige den Aufenthalt Aufe Au fent ntha halt l iin lt n den

Ein Machertyp und viel auf Achse: Peter Schmid aus Schongau. der Heimat, der sich dann über mehrere Wochen erstreckt, mit dem Besuch von Fachmessen in Berlin und Florenz. Dort spürt er aktuellen Modetrends nach. Denn mit alten Stiefeln hat Peter Schmid nun wirklich nichts am Hut. Stiefel und Turnschuhe werden in der Fabrik in China hergestellt und weltweit vermarktet.

Ihr autorisierter Fachbetrieb für Unfallinstandsetzung und Lackierungen aller Art juli / august 2012 | 7


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Altinum Wohngemeinschaft im Herzen Schongaus

„Im Grunde wie eine neue Familie“ Schongau | „Im Grunde ist das wie eine neue Familie.“ Mit diesem Satz beschreibt Christine Fremmer, die Bauherrin, dass sich die Mieter im Haus der Altinum Wohngemeinschaft auf eine besondere Erfahrung einlassen. Es ist die Erfahrung einer Gemeinschaft, in der die Bewohner viel miteinander reden und gestalten, freilich sich auch ins Apartment zurĂźckziehen kĂśnnen, wenn ihnen danach ist. Es ist aber auch die Erfahrung, dass alte Menschen den Lebensabend keinesfalls einsam verbringen (mĂźssen). Es kommt auf das „richtige MaĂ&#x; von Gemeinschaft und RĂźckzug an“, fĂźgt Christine Fremmer hinzu. Zunächst hat sie zwei ältere Frauen fĂźr diese Wohnform gewinnen kĂśnnen. Eine Dame wechselt von Oberammergau nach Schongau.

Und die andere ältere Frau kommt aus Kempten, sie zieht von der Iller an den Lech. Am Freitag, 6. Juli, ist eine ErĂśffnungsfeier im aufwändig umgebauten Haus an der BlumenstraĂ&#x;e. Mitte Juli sollen — nur fĂźnf Monate nach der Hebauffeier, zu der die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm gekommen war — die ersten Mieterinnen einziehen. In dem Gebäude ist Platz fĂźr drei Apartments mit zwei Zimmern, fĂźr zwei Einzimmer-Wohnungen mit Zugang zum Garten sowie fĂźr eine Dachwohnung. Jede dieser sechs Einheiten hat eine eigene KĂźchenzeile. Und doch: „Das Leben wird sich in der groĂ&#x;en GemeinschaftskĂźche im Erdgeschoss abspielen“, ist Christine Fremmer Ăźberzeugt. Dort werden farblich Akzente gesetzt.

Die KĂźchenzeile erhält roten Dekor, die Wand wird grĂźn geweiĂ&#x;elt. RotgeblĂźmt ist das alte Kanapee, das nahe der KĂźche in einer Nische aufgestellt wird. Eine rote Farbe hat auch die HaustĂźre. Die Fassade wird in einem frĂźhlingshaften GrĂźnton gestaltet. Der Farbton ist etwas heller als das frĂźhere TĂźrkis dieses Gebäudes, in dem mehrere Jahrzehnte eine Steuerkanzlei untergebracht war. Ein Aufzug fĂźhrt vom Untergeschoss, wo sich auch das gemeinsame Wohnzimmer befindet (das durch den Lichtgraben hell wirkt), bis hinauf in das Dachgeschoss. Das Altinum ist schwellenfrei. Im Untergeschoss wird auch ein Gästezimmer eingerichtet, wo bei Bedarf AngehĂśrige Ăźbernachten kĂśnnen.

Die Idee des gemeinsamen Wohnens mÜchte die Bauherrin selbst, die nur 150 Meter weiter zu Hause ist, vor allem in der Anfangszeit nach Kräften vorantreiben. Sie kann sich auch vorstellen, dass ein fachlich renommierter Mediator

den Gruppenprozess in den ersten Monaten in mehreren Sitzungen begleitet. Was im Grunde wie eine neue Familie (zusammen)wachsen soll, braucht eben Zeit. Und den einen oder anderen guten Impuls.

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Klein aber fein: der Aufzug mitten im Altinum. Zur Jungfernfahrt haben Fritz Neubauer (links), Robert Fremmer und Christine Fremmer vom Baustellenteam mit einem Glas Sekt angestoĂ&#x;en.


Böbing | Von „Weitsicht und Mut“ sei die Entscheidung geprägt, das alte Gebäude mit dem Stadel abzureißen und an gleicher Stelle ein neues Raiffeisen-Lagerhaus mitten in der Ortschaft zu errichten. Diese Worte richtete Böbings Bürgermeister Peter Erhard bei der offiziellen Feier zur Segnung der Räume an Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Steingaden. Damit werde ein Zeichen gesetzt „in Zeiten der landauf, landab schließenden Lagerhäuser“, fügte der Rathauschef in seiner Rede hinzu. Gewiss sei ein neues Lagerhaus woanders günstiger erstellt worden, etwa in einem Gewerbegebiet. Doch so präge das neue Gebäude mitten im Dorf das Ortsbild mit. Bürgermeister Erhard appellierte freilich an die Böbinger und Bewohner umliegender Ortschaften: „Nun liegt’s an uns allen, das

Haus mit Leben und mit Umsatz zu füllen“. Direktor Ludwig Bergbauer von der Raiffeisenbank Steingaden erwähnte bei einer Feier im Hof des Lagerhauses, dass im März 2009 der entscheidende Beschluss gefallen war, das Lagerhaus zu erhalten. Die Suche nach einem Grundstück gestaltete sich schwierig. Schließlich entschied man sich im Februar 2011 unter drei Varianten für die Lösung, das alte Gebäude aus dem Jahr 1957 abzureißen und dort das neue Lagerhaus zu erstellen.

Investitionen von 700 000 Euro Im Juni 2011 begann der Abriss. Im April 2012 ist Verkaufsraum und Büro bezogen sowie die Lagerhalle befüllt worden. Die Raiffeisenbank hat in den Bau 550 000 Euro

Im Verkaufsraum des Lagerhauses spendet Ruhestandespfarrer Josef Weber den kirchlichen Segen. Links Mitarbeiterin Margit Kees, ihre Tochter Sophia ist Ministrantin.

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Standortsicherung für bare Münze zu nehmen

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Raiffeisen-Lagerhaus in Böbing

WirWirrwünschen wünschen ünschen dem „altinum“ der erFirma Firma allzeit von Straub Straub Christine Fremmer den terhin weiterhin jugendlichen rBauliche erBauliche Schwung! Zeiten Zeiten

Reisebüro · Reiseveranstalter · Reisebusse Symbolische Schlüsselübergabe: vorne links Direktor Ludwig Bergbauer mit Klaus Heitler, hinten von links Alfons Bair, Markus Greinwald und Florian Koch. investiert. Dazu kommen 150 000 Euro für zwei Gabelstapler, die fürs Einräumen angelieferter Ware bzw. zum Beschicken der KundenFahrzeuge unerlässlich sind. Das Wort von der Standortsicherung ist also im Fall des Lagerhauses nicht nur ein bloßes Lippenbekenntnis. Bei der Raiffeisenbank Steingaden kann es für bare Münze genommen werden, wie die Investition zeigt. Beschäftigt sind im RaiffeisenLagerhaus Böbing Klaus Heitler aus Wildsteig — an ihn überreichte Bergbauer bei der offiziellen Feier symbolisch den Schlüssel —, sowie Alfons Bair aus Böbing, Florian Koch aus Peiting und Margit Kees aus Böbing, die im Büro die Buchhaltung macht. Markus Greinwald aus Rottenbuch ist sowohl im Lagerhaus in Steingaden als auch in Böbing im Einsatz. Als Aushilfe wird — vor allem an Samstagen — Andi Köpf zur Arbeit im Lagerhaus gerufen.

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Herzogsägmühle-Chef Wilfried Knorr

Diakoniedorf: Profil schärfen

Da geht er gerne hin: Herzogsägmühle-Direktor Wilfried Knorr im Mühlenmarkt, wo auch viele Leute aus umliegenden Orten einkaufen. Foto: Johann Jilka

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Herzogsägmühle | Dass Herzogsägmühle „sein Profil als Diakoniedorf“ weiter schärft, ist Direktor Wilfried Knorr ein wichtiges Anliegen für die nächsten Jahre. Dies dürfe trotz oder gerade wegen des aktuellen Schlagworts Inklusion nie aus den Augen verloren werden. Ändern möchte er die Tatsache, dass es bislang keinen freien Zuzug nach Herzogsägmühle gibt. Am Roten Berg sollen Grundstücke für jeden Bauwilligen zu erwerben sein. Dazu muss Knorr aber noch viel Überzeugungsarbeit bei den Peitinger Marktgemeinderäten leisten. Lesen Sie das Interview auf der Ro- „Immerhin sind wir der größte Arbeitgeber in der Marktgemeinde“: Foto: Johann Jilka Direktor Knorr mit Redakteur Jais auf der Roten Couch. ten Couch. Kaffee, Tee, Wasser, Saft, Bier: Was dürfen wir anbieten? Kaffee. Denn Kaffee ist für mich ein Arbeitsgetränk. Tee ist das Ruhegetränk am Wochenende.

das auf den Umsatz hat, also die wirtschaftliche Ebene. Und der dritte Punkt ist der klimatische — damit sind Reaktionen aus dem Freundeskreis und aus der Öffentlichkeit gemeint. Bei der dritten Aber Sie werden am Wochenende Ebene haben wir bisher keine nedoch nicht immer in Ruhe gelassen? gativen Rückmeldungen. Eindeutig hab’ ich am Wochenende mehr Zeit und weniger unge- Schenken Sie ruhig reinen Wein ein plante Störungen im Vergleich zu und sagen Sie im Interview klipp früher, als ich Jugendhilfeleiter in und klar: Wie wird sich HerzogsägHerzogsägmühle war, wo dann mühle entwickeln? schon mal nachts um drei Uhr das Klipp und klar ist: Das wird nur Telefon geklingelt hat. im Konsens mit den Kostenträgern und mit der politischen Gemeinde Sagen Sie mal: Nach der Renovie- Peiting gehen. Unsere Vorstellung rung der Cafeteria gelangt nun im dabei ist, zu einem immer normaWirtshaus Herzog auch Alkohol leren Ort zu werden. Noch fehlen zum Ausschank — wie sind die ers- uns viele Elemente, die einen norten Erfahrungen? malen Ort kennzeichnen. Aber wir Das ist bisher gar kein Problem. haben auch schon viel geschafft. Natürlich geht die Diskussion Denken Sie nur an die Berufsweiter, ob es zu Herzogsägmühle schule, an die Wohngruppen der passt, die alkoholfreie Gaststätte Jugendhilfe in Peiting, Schongau aufzugeben. Aber es ist ein Ver- und Steingaden oder an den Mühsuch, der zunächst über ein Jahr lenmarkt. geht. Danach werten wir aus. Und zwar auf drei Ebenen. Was soll auf dem Weg zum normaleren Ort als nächstes angepackt Die da sind? werden? Die pädagogische Ebene — sprich Der nächste Schritt ist eine Ausdie Analyse, wie unsere Leute da- arbeitung von uns, wie das Gemit zurechtkommen. Die zweite samtkonzept des inklusiven Ortes Frage ist, welche Auswirkungen einschließlich Baurecht aussehen

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hätten beide Ortsteile einen Gewinn davon. Wir eine größere Sicherheit, dass die Kosten des Gemeinwesens die Wettbewerbssituation von Herzogsägmühle nicht weiter belasten. Und die Gemeinde hat den Vorteil, dass sie ihren Ortsteil damit langfristig absichert. Immerhin sind wir der größte Arbeitgeber in der Marktgemeinde. Wirtschaftlich hat Peiting klar was von einer gesunden Herzogsägmühle.

Und die Kritiker einer solchen Entwicklung? Die Zahl der kritisch eingestellten Menschen ist eindeutig kleiner geworden. Die Zahl der Befürworter des inklusiven Konzeptes nimmt könnte. Das wollen wir bis zum zu. In Peiting wie in vielen andeOktober vorlegen und dann in ren Städten und Gemeinden. aller Ruhe mit den Peitinger Gemeinderäten besprechen. Stehen stationäre Einrichtungen in Herzogsägmühle auf der Kippe? Dann sind Sie beim Jahresgespräch Kann sein. Aber damit es klar ist: mit der Presse im April wohl schon Wir verteidigen nicht die Existenz vorgeprescht? von Einrichtungen, sondern wir Das ist ja nicht geheim. Aber na- sorgen uns um die Lebensqualität türlich geht es in so einem Prozess von Menschen. Deswegen kann um das gute vertrauensvolle Mit- es sein, dass nicht jeder Mensch einander, um das wir uns bemü- mit einer geistigen Behinderung hen werden. Wir werden gewiss einen stationären Heimplatz keinen Forderungskatalog an die braucht. Manche können in ihren Marktgemeinde Peiting stellen, Familien ambulant begleitet werwas unsere Haltung zur zukünfti- den. Aber wir werden weiterhin gen Entwicklung betrifft. Doch wir auch stationäre Plätze anbieten, sind uns mit der Gemeinde einig, etwa für Schwerstbehinderte oder dass es eine gemeinsame Interes- für Demenzkranke. Wir können es senslage gibt. Die Zeiten, in denen nur unterstützen, wenn Angehöridas gegensätzlich diskutiert wur- ge im privaten Umfeld die Betreude, sind lange vorbei. ung von Menschen mit Behinderung organisieren wollen. Auch Wie sind die Vorstellungen für das da wollen wir fachliche UnterstütBaugebiet am Roten Berg? zung bieten. Schon jetzt machen Bislang gibt es keinen freien Zu- ambulante Dienste ein Drittel unzug nach Herzogsägmühle. Und seres Leistungsspektrums aus. auch keine Lastenverteilung der kommunalen Aufwendungen, Inklusion: Führt das zu einem Stelzum Beispiel für Straßenunterhalt lenabbau? und Abwasser. Die beiden Punkte Das glaube ich nicht. Aber es verwollen wir verändern. Wenn die ändert sich das Profil von SozialarMarktgemeinde Peiting Baugrund beit. Die wird nicht weniger; aber von uns erwirbt und zum Beispiel Dienstleistung wird mehr vor Ort an Einheimische verkauft, dann erbracht. Und bei der Behinder-


tenhilfe, die bei der Inklusion im Fokus steht, handelt es sich ausschließlich um Menschen aus der Region, zu denen wir zunehmend hinfahren werden. Das nimmt im Umfang klar zu. Was bedeutet das an Herausforderungen für die Mitarbeiter? Die Herausforderungen stellen sich auf verschiedenen Ebenen. Veränderungen lösen immer auch Angst aus. Das ist normal, nicht nur bei uns. Gleichzeitig bilden wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus; ein Beispiel dafür das Seminar zum Case Management, das wir zusammen mit dem Diakonischen Werk Bayern in Herzogsägmühle anbieten. Da geht’s um die Vernetzung der Hilfemöglichkeiten in der Lebenswelt der Betroffenen. Wie nehmen Sie die Mitarbeiter mit auf diesem Weg? Zwei wesentliche Aspekte sind die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie das Gesundheitsmanagement. Nur ein zufriedener Mitarbeiter macht auch gute Arbeit. Beispiel: Wenn ein Mitarbeiter in der stationären Hilfe einen Bericht schreiben musste, dann hatte er dafür ein Büro und eine festgelegte Arbeitszeit. Künftig entscheidet der Mitarbeiter, wann und wo er den Bericht verfasst. Das kann auch zu Hause am Lap-

top sein. Es geht nicht um die Ar- verbünden. Dazu gehören der beitszeit. Messlatte ist ausschließ- „Schalander“ in Schongau, das lich das Arbeitsergebnis. „Podium“ in Kaufbeuren oder der Altbau in Irsee. Mal schauen, wie Herzogsägmühle hat 1 250 Mitar- der Vorschlag ankommt. Dieses beitende; mit den Tochterunter- Jahr sind auf jeden Fall ein letztes nehmen I+S Pfaffenwinkel und der Mal die klassischen Kulturtage im Kinderhilfe Oberland sind es 1 500. Oktober. Übrigens mit einem schöWie wird sich die Zahl verändern? nen Theaterstück von mir. Für das Also, in den letzten drei Jahren wir schon heftig proben. Und das waren es jeweils drei Prozent richtig gut wird! Steigerung. Diese Wachstumsrate wird sich abschwächen. Vielleicht Wie heißt es denn? auf ein bis zwei Prozent. Das ist „Wahnwitzig“. Das ist eine kabadie Prognose. rettistische Collage zum Verrücktsein. Gibt’s einen Einstellungsstopp? Nein. Aber wir werden immer ge- Läuft denn in Herzogsägmühle nau überprüfen, welche übergrei- manchmal was verrückt ab? fenden Dienste, die nicht unmittel- Ja klar. Auch bei uns. Wir sind ein bar mit der Pflege und Betreuung Spiegelbild der gesellschaftlichen zu tun haben, aktuell notwendig Entwicklung. Und deswegen gibt’s sind. Wir haben einen zuneh- auch bei uns Verrücktheiten. menden Druck vom Kostenträger, das ist in erster Linie der Bezirk HSM — wie gehen Sie mit der AbOberbayern, und werden deshalb kürzung um? die übergreifenden Dienste ab- Das wird immer weniger. Wir erchecken. Konkretes Beispiel: Eine klären mittlerweile seit 30 Jahren Teilzeitstelle in der Öffentlich- in schöner Regelmäßigkeit, woher keitsarbeit ist aufgelöst worden. das Kürzel historisch kommt: es Die Mitarbeiterin konnte in den bezeichnet nämlich eine AußenBereich zentraler Einkauf versetzt stelle des Konzentrationslagers werden, wo aber zwei Stellen frei Dachau. Ich mache es vielleicht geworden sind. nicht mit derselben Schärfe wie der Herr Dürr früher; aber mir ist Stichwort Kulturtage: Wie geht’s da wichtig, dass der Ortsname ausgeweiter? sprochen wird und dass die Leute Wir versuchen, uns mehr mit den auch wissen, wo das Kürzel HSM lokalen Kleinkunst-Anbietern zu herstammt.

Wie stellen Sie sich Herzogsägmühle im Jahr 2020 vor? Herzogsägmühle wird 2020 noch tiefer in der Region verankert sein. Ich bin fest davon überzeugt: Unsere Dienstleistungen wie die Schuldnerberatung oder die Fach-

stelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit werden von Städten und Gemeinden zunehmend in Anspruch genommen. Und wir werden das Profil als evangelischer Ort, als Diakoniedorf, weiter schärfen.

> > > ZUR PERSON Vom Jugendhilfe-Leiter zum Direktor Er ist im Rheinland aufgewachsen, machte 1977 das Abitur in Bonn, war zwölf Jahre Berufsoffizier bei der Luftwaffe, zuletzt war er in Penzing und Kaufbeuren für die Ausbildung von Soldaten zuständig: So liest sich der Werdegang von Wilfried Knorr, bevor er 1989 nach Herzogsägmühle kam. Noch in seiner Bundeswehrzeit studierte er über einen Zeitraum von dreieinviertel Jahren Diplom-Pädagogik. Eigentlich interessierte sich der Soldat, der sich im Arbeitskreis christlicher Offiziere engagiert hatte, für eine berufliche Aufgabe in der evangelischen Erwachsenenbildung. Doch es sollte sich anders darstellen: Vor 23 Jahren kam er in das Diakoniedorf bei Peiting. Dort war er für die Jugendhilfe zuständig; anfangs waren es 44 betreute junge Menschen, 15 Jahre später waren es 150. Im Jahr 2004 wurde Wilfried Knorr zum Direktor der Herzogsägmühle berufen. Er trat damals die Nachfolge von Erwin Dürr an. In Herzogsägmühle und in den Tochterunternehmen arbeiten mittlerweile 1 500 Beschäftigte. Mit der Familie wohnt Wilfried Knorr in Frankenhofen, das zur Gemeinde Markt Kaltental gehört. Nach Herzogsägmühle sind es knapp 25 Kilometer. Mit seiner Frau Christiane, die aus München stammt und von Beruf Grundschullehrerin ist, hat er drei Söhne. Die Buben sind 21, 19 und 16 Jahre alt. Eine Leidenschaft von Wilfried Knorr ist das Theater, und da hat er ein Faible für die Kleinkunst. Zudem engagiert er sich in der evangelischen Kirche.

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Trotz Wachstums familiäres Klima bei Edelstahl Mayr

Was die Mitarbeiter zusammenschweißt Böbing | Wer einen Rundgang durch die drei Hallen macht, sieht an mehreren Stellen die Funken fliegen. Der Umgang mit dem Schweißgerät ist beim Unternehmen Edelstahl Mayr in Pischlach bei Böbing ein ganz normaler Bestandteil im Arbeitsprozess. Die Hälfte der Mitarbeiter sind geprüfte Schweißer für alle Werkstoffe. Die Firma, die heuer auf das 20-jährige Bestehen zurückblickt, ist beständig gewachsen. Waren es 1992 drei Mitarbeiter, so sind im Jahr 2012 immerhin 61 Frauen und Männer im Betrieb, der trotz dieser Entwicklung die familiäre Note behalten hat. Auch das ist es, was die Mitarbeiter in der stahlverarbeitenden Firma zusammenschweißt.

Treppen, Geländer, Vordächer und Balkonverkleidungen gehören ebenso dazu wie Toreinfahrten, Firmenschilder, Informationskästen oder Deckel für Hackschnitzelbunker. An zehn Haltestellen der U-Bahn München ist Wertarbeit aus Böbing zu finden; die Stationen am Georg-Brauchle-Ring oder beim Olympiapark Nord gehören dazu.

Schönegger Käsealm ausgeführt. Dazu zählen auch die Regalkonstruktionen für das Reifelager bei Steingaden. Die Kunden sind überwiegend im südbayerischen Raum ansässig. Doch werden auch Aufträge in Österreich ausgeführt. Es gibt keinen Abnehmer, der mehr als zehn Prozent des Umsatzes ausmacht. „Die breite Streuung ist uns wichtig“,

Aufträge sind breit gestreut Ein gutes Miteinander im Betrieb ist unverzichtbar. Konstrukteure, Metallbauer und Bürobeschäftigte müssen Hand in Hand arbeiten, damit die Aufträge der Kunden termingerecht, präzise und qualitativ einwandfrei ausgeführt werden. In Kliniken, Molkereien, Metzgereien, Großküchen, Schwimmbädern, Kläranlagen, aber auch im Wohnbereich und öffentlichen Bauten finden sich Metallkonstruktionen, die in den Hallen am südlichen Ortsrand von Pischlach geplant und hergestellt worden sind. Und was dort nicht alles gefertigt und dann vor Ort montiert wird!

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Frauen und Männer aus den Bereichen Konstruktion und Verwaltung. Sie haben ihren Arbeitsplatz in dem zweistöckigen Pavillon. Dieses Bürogebäude wurde 2008 errichtet. Am Ammersee-Gymnasium in Dießen sind die Innentreppen und Geländer von Edelstahl Mayr. Im renovierten Rathaus von Rottenbuch führen Treppen der Firma aus Pischlach ins Obergeschoss. Zahlreiche Aufträge hat das Unternehmen bereits für die Firma

betont Franz Mayr. Der 46-jährige Schönberger ist Gesellschafter und Geschäftsführer des Betriebes. Seine Frau Angelika (48) ist mit im Büro tätig. Sie stammt aus Rottenbuch und ist eine gelernte Erzieherin. Das Ehepaar hat drei Mädchen und einen Buben im Al-


Da fliegen die Funken: Ein Schweißer bearbeitet das Material, das für eine Skulptur bestimmt war. Das Kunstwerk ist von Marinus Wirt und steht vor dem Ausbildungszentrum der Firma Hirschvogel. ter von 17, 14, 13 und acht Jahren. Franz Mayr ist gelernter Schlosser. Heute heißt die Berufsbezeichnung Metallbauer. Nach der Lehre in Weilheim und dem Wehrdienst sammelte er Erfahrungen bei Betrieben in Schwaiganger und Oberau. Vor 20 Jahren machte er sich selbstständig, gründete zusammen mit einem Partner den Betrieb in Pischlach. Ein Jahr später wurde er alleiniger Inhaber.

Drei Meister und vier Konstrukteure Inzwischen führt er den Betrieb mit mehr als 60 Mitarbeitern. Darunter sind neun Lehrlinge. Sieben lernen den Beruf des Metallbauers, einer wird Konstrukteur, und eine junge Dame wird im Büro ausgebildet. In der Firma arbeiten inzwischen vier Konstrukteure und drei Meister.

Für alle Werkstoffe gibt es geprüfte Schweißer. Zur Ausstattung in den Werkhallen gehören Maschinen zum Schneiden (unter anderem zwei Laserschneidanlagen), zum Biegen (Stichwort Abkantpressen), für die Bearbeitung von Oberflächen (Breitbandschleifgerät) und zum Schweißen. Unter anderem gibt es zwölf Schweißtische und eine Roboterschweißanlage. Laufend ist während der vergangenen zwei Jahrzehnte der Ausbau des Unternehmens vorangetrieben worden (siehe dazu die Auflistung im Kasten „Zum Thema“). Demnächst ist ein weiterer Baukörper auf dem Firmenareal geplant. Es handelt sich dabei um eine Beizanlage, die in einem achtzehn mal zwölf Meter großen Gebäude platziert wird. Dafür investiert die Firma eine sechsstellige Summe. Mit dieser Beizanlage samt Wasseraufbereitung sollen Edelstahlteile im Betrieb behandelt bzw. veredelt werden. Bisher geschieht das bis zu 100 Kilometer entfernt in anderen Firmen. Diese Fahrten sollen ab dem kommenden Jahr bei dem Betrieb in BöbingPischlach der Vergangenheit angehören.

Was Franz Mayr, der sich beruflich so viel mit Stahl, Edelstahl und Aluminium befasst, in der freien Zeit anstellt? Da wendet er sich einem ganz anderen (Roh-)Stoff zu. Er geht gern in den Wald. Zum einen bereitet er Brennholz für

den Ofen im Haus auf. Und zum anderen macht er Hackschnitzel. Die sind für die Heizung der Firma bestimmt. Arbeiten „im Holz“ — für den kernigen Franz Mayr ist das der richtige Ausgleich zum Stahlbau und zur Firmenführung.

> > > ZUM THEMA Stationen in der Firmengeschichte Wesentliche Stationen der zwanzigjährigen Firmengeschichte sind in dieser Übersicht aufgelistet. Eine bedeutende Maßnahme war 2008 der Bau des lichtdurchfluteten Pavillons, wo Mitarbeiter der Konstruktion und Verwaltung eingezogen sind. 1992 Firmengründung im August mit drei Mitarbeitern 1995 Bau einer Laserhalle für den Stahlbereich 1997 Kauf einer Laserschneid-Anlage und Zusammenbau von Edelstahlbereich und Stahlbereich 1998 Eigenes Zeichenbüro wird errichtet 1999 Neue Glasperlenstrahl-Anlage 2003 Erweiterung des Edelstahlbereichs 2006 Neubau einer Halle für den Stahlbereich 2007 Erwerb eines zweiten Laserschneiders 2008 Neubau des Bürogebäudes mit knapp 400 Quadratmeter Fläche für Verwaltung und Konstruktion 2012 20-jähriges Firmenjubiläum: Der Betrieb zählt 61 Mitarbeiter — von der individuellen Beratung bis zur umfassenden Planung, Fertigung und Montage

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> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Wie viele Stationen der Wetterpfad hat In der nächsten Rätselrunde begeben wir uns nach Hohenpeißenberg. Besser gesagt auf den Hohen Peißenberg. Diesmal wollen wir von den Leserinnen und Lesern erfahren, wie viele Stationen der Wetterpfad hat, der im vergangenen Jahr auf dem Bayerischen Rigi angelegt wurde. Wie viele informative Schautafeln sind an der Wegstrecke vom Parkplatz bis zum Info-Pavillon bei der Zufahrt zum Meteorologischen Observatorium im Sommer 2011 installiert worden? Sie sollen uns die richtige Zahl nennen: Sind es zehn, zwölf oder 15 Stationen?

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Jede Tafel behandelt einen speziellen Bereich zum Wetter. An der ersten gibt es eine Einführung zum Klima. Auf der nächsten wird der Aufbau der Atmosphäre dargestellt. Dritter Haltepunkt ist der Wasser-Kreislauf. Andere Stationen befassen sich mit der Pflanzenbeobachtung und mit den Eigenheiten des Wetters nördlich der Alpen (Stichwort Föhn). Infos zu Messtechniken und Wettervorhersagen dürfen nicht fehlen. Na, wie viele Stationen sind es? Lassen Sie uns die Antwort wissen: Entweder per Postkarte, die Sie an „der altlandkreis“, Birkland 40 in

86971 Peiting schicken, per Fax an die Nummer 08869 / 91 22-17 oder indem sie eine Mail an die Adresse redaktion@altlandkreis.de schicken. Einsendeschluss ist am Sonntag, 22. Juli. Wir verlosen wiederum Einkaufsgutscheine der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau im Wert von 50, 30 und 20 Euro. Also — das Mitmachen lohnt sich! Infos mit besten Aussichten: Blick auf eine Tafel am Wetterpfad auf dem Hohen Peißenberg. Wie viele Stationen sind es?


Die Auflösung vom letzten Mal

Wo die vier Brünnlein fließen „Dieses Rätsel war kostspielig“, schreibt uns Martin Riegger aus Prem auf einer Postkarte. 100 Kilometer Fahrt von Prem über Burggen bis Denklingen, Böbing und Bad Bayersoien habe er auf sich genommen, um die vier Brunnen zu finden, die im letzten Heimaträtsel abgebildet waren. Der Lohn dafür soll der erste Preis sein. Er wu u rdd e wurde

Brunnen A: Bad Bayer soien

als Gewinner gezogen. Es war freilich nicht so schwierig, zu den Gewinnern zu gehören. „Schwierig, wirklich schwierig“ war hingegen nach Ansicht einer Leserin das Rätsel selbst. In der Tat gab es weniger Einsendungen als sonst und nur wenige richtige. Richtig ist: Brunnen A steht seit 2006 in Bad Bayersoien in der Ba Br Brandstatt. Der Trog ist eine Dauerleihgabe von Josef Mentler an das Dorfmuseum Bad Bayersoien. Er war 40 Jahre V Verwalter auf dem Staatsgut A Achele-Schwaig nahe der Amm wo der Tränketrog früher mer, st stand. Die Stele aus Sandstein ist ei ein Geschenk von Alois Lindauer se senior aus Echelsbach. B Br Brunnen B, gusseisern und mit grü grüner Farbe, steht in Burggen an de er Füssener Straße. Historisch inder tteressierte te re Burggener sagen, dass er aus Schongau stammt. Belegt istt ddies aber nicht. is Br ru Brunnen C befindet sich in Prem aauf au uf einem Platz neben der

Straße, die zum Kirchplatz hinaufführt. Geschaffen hat ihn 2008 Steinmetz Johannes Klein aus Steingaden. Zwischen Scheiberhaus und der Grotte bei der Kirche in Böbing wurde 2006 der vierte Brunnen (D) aufgestellt, der im Heimaträtsel abgebildet war. Die Stele mit den Basaltsäulen (ein Gestein aus vulkanischem Erguss) ist ein Werk des heimischen Bildhauers Josef Pleier. Die drei Gewinner des Heimaträtsels sind diesmal: Martin Riegger aus Prem Eva Jais aus Bad Bayersoien Christian Mattner aus Prem Herzlichen Glückwunsch! Die drei Preise — Einkaufsgutscheine der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau — werden den Gewinnern im Juli per Post zugesandt.

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Erstmals in Schongau und nicht in Bernbeuren

Triathleten auf neuen Wegen Schongau | Auf neue Wege begeben sich die Wettkampfteilnehmer beim Sommertriathlon. Dieser findet erstmals in Schongau statt und nicht in Bernbeuren. Hintergrund ist, dass in der Auerberggemeinde heuer am letzten Julisonntag der Umzug zum Trachtenfest des Oberen Lechgauverbandes stattfindet und zeitlich mit der sportlichen

Ahrens davon überzeugt, dass aus dem Großraum München mehr Teilnehmer kommen, zumal Schongau schneller erreichbar ist als Bernbeuren und die Anfahrt 15 Kilometer kürzer ist. Außerdem wird dieser spektakuläre Stadttriathlon, mit den Schwimm-, Rad- und Laufstrecken in und an der Stadt für mehr Interesse bei

Ausblick auf ein Großereignis, das heuer erstmals am Lech und nicht unter’m Auerberg ausgerichtet wird: Von links Wolfgang Ahrens, Johannes Rehbehn und Josef Zeller von den Schongauer Triathleten. Großveranstaltung kollidiert. So werden sich die Triathleten mit den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen zum Auftakt nicht in den Haslacher See stürzen, sondern erstmals in die kalten Fluten des Lechs eintauchen. „Unser Ziel ist, dass wir die 500 Starter voll bekommen.“ Organisator Josef Zeller gibt sich zuversichtlich. Er ist zusammen mit seinem Mitstreiter Johannes Rehbehn und mit Abteilungsleiter Wolfgang

Triathleten und Zuschauer sorgen, hoffen die Veranstalter. Andererseits biete die TriathlonPremiere in Schongau die Chance, dass sich die Stadt und die umliegenden Gemeinden den Sportlern und Besuchern im positiven Sinne präsentieren können, gibt Josef Zeller zu bedenken. Die Stadt als neuer Austragungsort sei auch dafür geeignet, „die Athleten zum Zuschauer und die Zuschauer zum Athleten zu bringen“. Das sei bei

Sportevents in der heutigen Zeit generell die Devise, ergänzt der Organisator.

Zuerst in den kühlen Lech Gänsehaut-Feeling werden die Wettkampfteilnehmer wohl keines bekommen, wenngleich sie sich zum Schwimmen in den kühlen Lech stürzen. Denn die meisten Athleten schützen sich im Neoprenanzug vor Nässe und Kälte. Notwendig ist es für die erste Disziplin, den Schwellbetrieb am Kraftwerk der Staustufe 6 am Sonntagvormittag für drei Stunden abzustellen. Die Triathleten steigen zwischen 9 und 10 Uhr in den Lech ein. Wo genau? Auf der Seite der Papierfabrik nahe der Lechbrücke, von der Interessierte einen guten Blick auf den ersten Wettkampf haben. Die Teilnehmer schwimmen Richtung Osten bis zu der Stelle, wo der Kanal der Papierfabrik in den Lech mündet. Dort wenden sie. Zurück geht’s bis zur Ausstiegsstelle in Höhe des Volksfestplatzes. Beim Sprint-/Jedermanntriathlon ist die Schwimmstrecke nur 500 Meter lang. Nach dem Start geht es nur gut 100 Meter flussabwärts und dann hinauf zum Volksfestplatz, wo das Fahrrad steht. Dort streifen die Athleten innerhalb weniger Sekunden den Neoprenanzug ab und schwingen sich aufs Rad. Zu absolvieren sind 20 bzw. 40 Kilometer. Die Distanz hängt davon ab, für wel-


die weitere Strecke über Friedhof- TSV Schongau im vergangenen straße und Karmeliterstraße führt. Jahr gemeinsam mit dem Skiclub Königsbrunn angeschafft haben. Es hat 20 000 Euro gekostet, ist Neues Gerät für vom Hauptverein bezuschusst die Zeitnahme worden und hat die ersten BeDie Zeitnahme erfolgt an drei Sta- währungsproben schon hinter tionen. Dabei leistet ein Gerät gute sich. Einzelne Ergebnisse liegen in Dienste, das die Triathleten des Sekundenschnelle vor. Die Zentra-

le für die Zeitnahme, die mit Martin Thiede, dem Computer-Ass im Verein, besetzt sein wird, soll bei dem Sportevent am letzten Julisonntag im Erdgeschoss des Ballenhauses eingerichtet werden. 120 Helfer vom TSV, von den drei Feuerwehren Schongau, Altenstadt und Schwabbruck, vom Roten Kreuz, von der Wasserwacht Schongau und vom Radclub Altenstadt werden zum Triathlon am Sonntag, 29. Juli, im Einsatz ALTENSTADT sein. Die Streckenführung beim Radfahren und auch beim Laufen bis bringt es mit sich, dass zeitweise Schwabbruck einige Straßen abgesperrt werSCHONGAU den müssen. Die Triathleten sind schon gespannt darauf, wie die Wettkampf-Premiere in Schongau Wechselzone 2 und Ziel abläuft. Denn die jetzigen Planungen sehen vor, auch im nächsten Jahr die Großveranstaltung wieder Wendepunkt Schwimmen in der Lechstadt auszurichten. Als Radfahren Wendepunkte Beitrag zum Jubiläum 150 Jahre Laufen Sprint / Olymp. TSV Schongau. Die Bürger aus Schongau und der Umgebung sind eingeladen, das Start Mittagessen am 29. Juli ausfallen Wechselzone 1 B 472 zu lassen, die Teilnehmer lautWendepunkt starkt anzufeuern und sich bei spektakulärem Triathlonsport in Von oben betrachtet: Nach dem Schwimmen im Lech (blaue Linie rechts unten) wird die gelbe Radstrecke der Innenstadt unterhalten und Karte: Google Maps verköstigen zu lassen. absolviert. Rot markiert ist in der Innenstadt die Streckenführung für das Laufen. Die zweite Wechselzone (vom Rad zum Lauf) befindet sich im Herzen Schongaus am Marienplatz. Die Läufer sind bis zum Münztor und dann am Stadtgraben bis zum Lechberg unterwegs. Dort drehen sie Richtung Norden und kommen beim Einlass neben dem Münztor wieder in die Altstadt zurück, wo

B1 7

che Meisterschaft der Triathlon gewertet wird. Zirka 250 Männer und Frauen werden beim Triathlon in Schongau zur Bayerischen Meisterschaft antreten. Etwa 150 Teilnehmer werden den Schongau Triathlon (Classic) in Angriff nehmen. Über 100 Sprinter/Jedermänner werden sich an 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen versuchen. Die Radstrecke führt, nach der Wechselzone auf dem Volksfestplatz, am Eisstadion vorbei, hinauf zum Dornauer Weg. An der Fanschuhstraße wird scharf rechts abgebogen, den Frauenberg hinauf, und über den Marienplatz. Am Frauenberg soll für die Zuschauer Tour de France-Atmosphäre geschaffen werden. Durch das Maxtor geht es zur Altstadt hinaus, über die Marktoberdorfer Straße, und den Rösslekellerberg — „das Zuckerl für ambitionierte Radfahrer“ (Ahrens) — hinauf zur Schönlinderstraße nach Altenstadt. Von dort weiter bis Schwabbruck, wo sie in südlicher Richtung bis zur B 472 reicht. Dort wird gewendet und es geht über die Kreisstraße zurück nach Altenstadt und weiter nach Schongau.

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Konzerte, Oldtimertreffen und Märkte Konzerterlös für Hospiz

Festlicher Sommer in der Wies

Zehn Tage Historischer Markt

Rott | Im Gauklerhof in Rott werden am Samstag, 18. August, mehrere Gruppen singen und musizieren: die Hohenaschauer Musikanten (Chiemgau), die „Flotten DreiViertler (Vorarlberg / Weißensberg am Bodensee), Martin Loibl (Bad Kohlgrub), die Geschwister Gindhart (Wildsteig) das Peitinger Harfenduo und Annemarie Fürst (Peiting). Karten gibt es ab 1. Juli bei Marianne Baab, Telefon 08861 / 25 82 45, und an der Abendkasse. Der Erlös geht an den Hospizverein in Polling.

Wies | Die Konzertsaison des „Festlichen Sommers in der Wies“ findet am Sonntag, 8. Juli, ihre Fortsetzung. Auf dem Programm steht dann Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ in der englischen Originalfassung auf dem Programm. Unter der Leitung von Robert Blank singen und musizieren namhafte Solisten, der Chor der Stadt Schongau sowie die Cappella Istropolitana, Bratislava. Paradiesische Musik vom Barock bis heute bietet das Ensemble Pathos am Solisten, Orchester und Sonntag, 15. Juli, um Chor in der Wies. 18 Uhr in der Basilika in Altenstadt. Noch ein weiterer Höhepunkt in der Wieskirche: Am Sonntag, 29. Juli, erklingen neben Beethovens Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“ Mozarts Motette für Sopran und Orchester „Exsultate jubilate“ wie auch die „Vesperae solennes de confessore“, wiederum mit Solisten, dem Chor der Stadt eutschen Phil Schongau und der Neuen Süddeutschen Philt-Info harmonie. Karten bei der Tourist-Info 181, Schongau, Telefon 08861 / 214-181, e. Mail an touristinfo@schongau.de.

Schongau | Der Eintritt ist frei, wenn Anfang August von Freitag, 3., bis Sonntag, 12. August, täglich von 12 bis 23 Uhr Historischer Markt in Schongau ist. Bei den Musikgruppen baut Organisator Manfred Wodarczyk vom Verein „Schongauer Sommer“ auf bewährte Gruppen wie „Fabula“, „The Sandsacks“ und „Furunkulus“. Altes Handwerk wird an mehreren Ständen auf dem Marienplatz vorgeführt. Nicht fehlen dürfen die Wahrsagerin, Feuerjongleure, Bauchtänzerinnen oder Gerda mit ihren Kniepuppen. Bereits Ende Juli wird rmuim Rahmen des „Schongauer Sommers“ ein Schülermuazu sical auf der Freilichtbühne aufgeführt — siehe dazu unsere Rubrik „Was der Monat bringt“ auf Seite 40..

Gaufest am Auerberg Bernbeuren | Der Trachtenverein „D’ Auerbergler“ von Bernbeuren richtet heuer das Gaufest im Oberen Lechgauverband aus. Höhepunkt wird der Festsonntag am 29. Juli, mit Gottesdienst um 9.30 Uhr und Festzug um 13.30 Uhr. Der Festakt zum 90-jährigen Jubiläum des Trachtenvereins „D’ Auerbergler“ findet bereits am Sonntag, 22. Juli, um 20 Uhr statt. Am Freim Party Abend tag, 20. Juli, kann die Jugend beim Party-Abend stag, mit DJ Nick abfeiern und am Samstag, usik 21. Juli, gibt’s im Bierzelt Blasmusik satt mit den „Schwindligen 15“.

Stelldichein der Oldtimer Rettenbach | Die Weichbergfuhrwerker von Rettenbach organisieren ein Oldtimertreffen. Am Samstag, 18. August, ist eine Rundfahrt der Oldtimer vorgesehen. Um 19 Uhr dann das Wettziehen: Zehn alte Bulldogs werden auf der einen Seite eingehängt, ein Schlepper-„Gigant“ auf der anderen. Um 20 Uhr ist ein Abend mit geselliger Unterhaltung im Fuhrwerkerstadel. Das Programm am Sonntag, 19. August, beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst zum zehnjährigen Bestehen der Weichbergfuhrwerker. Um 13 Uhr gibt es Vorführungen zu Berufen und Brauchtum in den fünfziger Jah Jahren. Informationen bei Franz Gast (Telefon 08860 / 742), win Richard Barnsteiner (Telefon 08860 / 8425) und Erwin Hartmann (Telefon 08860 / 1753).

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Kunst- und Kuriositätenmarkt

Steingaden | Aus allen Teilen der Diözese Augsburg, vor allem aber aus dem Raum Landsberg, Weilheim und Schongau machen sich viele hundert junge Leute auf den Weg: Am Samstag, 7. Juli, findet die Jugendwallfahrt in die Wies statt. Das Thema heißt „Unsretwegen“. Sammelpunkte, um das letzte Stück zur Wies gemeinsam zu gehen, sind in Ilgen und Jugendliche auf dem Rottenbuch, jeweils um Weg zur Wies. 7 Uhr sowie in Wildsteig und Steingaden jeweils um 8.30 Uhr. Der Jugendgottesdienst beginnt um 10.30 Uhr in der Wieskirche.

Schongau | Drei Tage dauert der Kunst- und Kuriositätenmarkt in Schongau, bei dem Schmuckwaren und das Schmuckhandwerk im Mittelpunkt stehen. Er beginnt am Freitag, 15. Juli, mittags um 12 Uhr und geht bis Sonntag, 17. Juli, abends um 23 Uhr. Am Abend sorgen Musikbands für Atmosphäre. Am Freitag kommt die Gruppe „Mundo Latino“, und am Samstag n „Jogger-Bo„Jogger Bo ist Rockmusik mit der Formation nntag Bo“ angesagt. Das Finale am Sonntag nd“ bestreitet die „Root Bootleg Band“ ganz im Stil von Elvis Presley.

Alpenländisches Oratorium Rottenbuch | Uraufführung eines Marienoratoriums: In der Klosterkirche in Rottenbuch wird der Kulturschaffende Hans Berger mit seinem großen Ensemble, dem Montini-Chor, Solisten und Dreigesängen auftreten. Termin dafür ist am Mittwoch, 15. August, um 18 Uhr. Eintrittskarten gibt es in Peiting bei der Tourist-Info, in Schongau beim Verlangt feine Saiten- und Lech-Kurier, bei Bläsertöne von der Beset- den Schongauer zung: Das Oratorium. Nachrichten und bei der Süßen Hanni. Kartenversand und Informationen: Barbara Aspelmeyer, Mail aspelmeyer@t-online.de, Telefon 08861 / 256 22 64. Hans Berger ist für alpenländische und höfische Volksmusik weit über die bayerischen Grenzen hinaus bekannt. Mit seinen Kompositionen, seinen Konzerten und seinem Ensemble wurde Berger bereits vier Mal vom Papst empfangen und hat im Vatikan eses von Hans musiziert. Die Uraufführung dieses atoriBerger komponierten Marienoratoriums findet auf Einladung des Kult. turvereins Schongauer Land statt.

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Weihe der Erklärungsstele Peiting | Eine so genannte Erklärungsstele wird am Samstag, 14. Juli, am Kalvarienberg in Peiting eingeweiht. Die Segnung nimmt der frühere Abt der Benediktinerabtei St. Stephan in Augsburg, Emmeran Kränkl, vor. Er wurde in Klattau geboren. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft ruft dazu auf, sich bereits zahlreich an der Prozession zum Kalvarienberg zu beteiligen. Aufstellung dazu ist um 10.30 Uhr am Sonnenbichl, wie Ortsobmann Gustav Stifter aus Peiting mitteilt. Nach der Ankunft wird zuerst die Stele geweiht, enst. Den Pei um 11 Uhr beginnt der Gottesdienst. Peitingern wird sich an diesem Tagg ein nen farbenprächtiges Bild mit Fahnen und Trachten bieten.

Die Ammergauer Dult Oberammergau | Zum zweiten Male wird dieses Jahr die Ammergauer Dult am Wochenende, 4. und 5. August, jeweils von 11 bis 18 Uhr, rund um das Pilatushaus in Oberammergau veranstaltet. Am Sonntag, 5. August, wird ab 15 Uhr wieder die Ammerland-Musi mit bayerischen und steirischen Weisen live aufspielen, gutes Wetter vorausgesetzt! Im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntages sind außerdem die n 12 bis 17 Uhr Geschäfte in Oberammergau von haus geöffnet. Museum und Pilatushaus ind mit seiner lebenden Werkstatt sind ebenfalls für die Besucher offen.

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Agostino und Filippo Nicoletti führen eine lange Tradition weiter

Bilder einer Fotografen-Familie Schongau | Sie heißen mit dem Vornamen genauso wie ihre Großväter, und sie führen als Fotografen eine Familientradition fort: Agostino Nicoletti und sein Sohn Filippo Nicoletti aus Schongau können in ihrem Metier auf die Erfahrung mehrerer Generationen zurückblicken. Agostinos Großvater war in der sizilianischen Heimat ebenso leidenschaftlicher Fotograf wie sein Vater Filippo. Zudem ist der Bruder des 55-Jährigen, Pippo Nicoletti, in der sizilianischen Kleinstadt Santa Caterina, die so groß ist wie Schongau, ebenfalls in diesem Genre zu Hause. Bei großen Hochzeits-Aufträgen kommt es schon mal vor, dass Pippo nach Oberbayern bzw. Agostino oder sein Sohn Filippo umgekehrt nach Sizilien fliegt. „Wir haben die gleiche Philosophie“, betont

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Neben kreativen Fotoaufträgen bildet das Ladengeschäft am KarErste Erst stee st wendelring in Schongau-West, das Er Gene nera rati tion o : Ag gosti osstino tinoo N i ol ic olet e ti et ti.. Generation: Agostino Nicoletti. jetzt Filippo (28) führt und in dem Ge sein Vater Agostino ebenso mitarbeitet wie Helga Kraut aus Bernbeuren, das zweite Standbein. Dabei ist dem Besitzer wichtig, dass er ein eigenes Mini-Fotolabor hat und die Abzüge auf Chemiebasis hergestellt werden, damit sie eine lange Haltbarkeit haben. Agostino Nicolettis Tochter Clementina (30) hat an der Universität in Palermo promoviert. Und zwar im Fach Anthropologie. Womit sie sich in der Doktorarbeit beDritte und vierte Generation in Schongau: Rechts Agostino Nicoletti mit fasst hat? Mit dem Archiv und der seinem Sohn Filippo. Geschichte der Familie Nicoletti. Auch sie zeichnet — wenn auch auf der 55-jährige Seniorchef. Und für Hochzeiten, können bei jedem andere Weise — ein Bild von einer Zwei Zw eite ei tee Zweite das beziehe sich vor allem auf die Wetter mit der Kamera festgehal- außergewöhnlichen FotografenGeneration: Filippo Nicoletti. Kreativität. Einmalige Bilder, z. B. ten werden. Selbst bei Regen. Familie.


> > > OBACHT !

Schnell kann’s gehen Ob im Internet, am Telefon, an der Haustüre — überall tummeln sich Kriminelle, die sich auf Kosten Anderer bereichern wollen. Mit unserer neuen Rubrik „Obacht !“, die in dieser Ausgabe zum zweiten Mal erscheint, möchten wir vor solchen kriminellen Machenschaften warnen. Darüber hinaus wollen wir aber auch auf alltägliche Dinge hinweisen, die „einfach gut zu wissen“ sind.

Sommerzeit ist Wanderzeit Der Altlandkreis bietet Wanderern eine Vielzahl an wunderschönen Wanderwegen mit herrlichen Ausblicken auf einzigartige Landschaften. Doch was, wenn kein Weg mehr da ist? Darf ich gehen, wo ich will? Außerorts fehlt es in der Regel an Gehwegen oder Seitenstreifen, sodass man zwangsläufig auf die Straße ausweichen muss. Dies ist in der Straßenverkehrsordnung (StVO) auch legitimiert. Benutzt ein Fußgänger — oder auch ein Radfahrer, der seinen Drahtesel gerade schiebt — außerorts aber die Fahrbahn, muss er am linken Fahrbahnrand, also entgegen der Fahrtrichtung gehen, wenn dies zumutbar ist. Nicht jeder hält sich jedoch daran und setzt sich so einer großen Gefahr aus,, denn Fahrzeuge nähern sich im Rücken des Fußgängers und werden unter Umständen nicht rechtzeitig oder auch gar nicht erkannt. Kommt es zum Unfall, kann dem Fußgänger eine Teilschuld angelastet werden, wenn dieser nachweislich auf der falschen Seite ging. Und auch die

Versicherung kann dann ihre Leistungen beschränken, was neben dem körperlichen Schaden noch einen hohen finanziellen Einschnitt bedeuten kann.

Fahrradpass „to go“ Ob für den Weg zur Arbeit, zur Schule, für kurze Besorgungen oder einfach für einen Ausflug ins Grüne — viele nutzen es täglich: das Fahrrad. Doch auch im Altlandkreis wechseln Fahrräder immer häufiger ungewollt den Besitzer. Gerade an großen Stellplätzen, wie Bahnhöfen, Bädern oder Freizeiteinrichtungen greifen Fahrraddiebe besonders gerne zu. Und auch Gelegenheit macht Diebe. Daher sollte das Rad immer mit einem massiven Schloss an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Ist das Rad weg, sollte bei der Polizei Strafanzeige erstattet werden. Manchmal hilft aber auch schon eine Nachfrage bei den umliegenden Fundämtern. Oft wird das Rad nämlich nur dazu verwendet, um schnell von A nach B zu kommen und am Ende einfach irgendwo abgestellt. Um sein Fahrrad eindeutig zu beschreiben, hilft ein polizeilicher en n Fahrradpass, dden

es nun auch als kostenlose App für iPhones sowie Smartphones mit Android-Betriebssystem gibt. Mit der FAHRRADPASS-App lassen sich alle wichtigen Merkmale eines Fahrrads bequem verwalten und bei Diebstahl elektronisch schnell an Polizei und Versicherung weiterleiten. Es können damit alle Daten zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads problemlos gespeichert werden. Dazu gehören beispielsweise die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat bzw. als PDF-Anhang verschickt werden. mk

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Der Klangbrunnen und vereinte Schallwellen Eine Nachlese zum Holzbildhauer-Wettbewerb Bad Bayersoien | Leicht gebückt wuchtet Heinz Bachmayer den halbrunden Trog in die Kerbe an der Säule. Ein wenig Fichtenholz muss er noch abnehmen, damit ddiee Wanne di Wann Wa nnee in nn n die diee zweieinhalb zwe w ie iein in nha halb lb bM e Mete er ho hohe he SStele tele te le ppasst. asst as st.. We st Wenn nn n eerr mi mitt ter dem de m Me Mete t rs te rsta tabb Ma ta Maß ß ni nimm mmt, mm t, m itt Meterstab nimmt, mit dem de m Schlegel Schl Sc hleg hl egel eg el auf auf ddas as SSchnitzeisen chni ch nitz ni tzei tz eise ei sen se kklopft kl lop opft op ftt oder ode derr gar gar mit mit der deer Mo otoors r äge äge äg Motorsäge h ha ant ntie nt iert ie rt,, da rt dann n kkann nn ann an n er ssich icch de ich ddes ess hantiert, au ufm mer e ks ksam amen am en B lilick c s vi ck viel eller B eler e eaufmerksamen Blicks vieler Besu cher ch her e sicher sic i he h r sein. seein in.. Einen Eine Ei nen ne n KlangKlan Kl angan g sucher brun br unne un nen ne n mö m chte ch tee dder er 552-Jährige 2 Jä 2Jähr hrig hr ige ig ige brunnen möchte in dieser die iese serr Woche se Woch Wo chee schaffen; ch scha sc haaff ffen en;; das en daas ist ist se ein n Beitrag Beiitr trag ag zzum um m HolzbildhauerHol olzb zb zbil bilildh dhau dh auer au errsein W We ttbe tt bewe be werb we r iin rb n Wettbewerb

Bad Bayersoien, der über sechs Tage geht. Keine fünf Meter weiter bearbeiten im offenen Zelt, das die Künstler mitten im Dorf in der Brandstatt vor Wi W nd u d Re un Rege g vor Wind und Regen

schützt, eine junge Frau und ein junger Mann zwei Stäbe. Sandra Brugger (26) und Franziskus Loidl (18) kommen von der Holzbildhauerschule in Elbigenalp / Lechtal. Saand dra stammt aus dem SalzburSandra ger Land, Lan La n hat eine Ausbildung ger bei ei ein n Bank gemacht und als bei einer Baank n ka Bankkauffrau gearbeitet. Dann maach htee sie beruflich einen Schnitt. machte In nzw wissc Inzwischen steckt sie im dritten Lehr Le hrja hrja hr jah Die Ausbildung an der jah Lehrjahr. Hoolz lzbi bild bi ld Holzbildhauerschule in Elbigenalp daue da uert ue rtt vvier Jahre. dauert

Kugel zwischen K den d Holzstäben Zusammen Zusa Zu samm sa mm mit Franziskus Loidl gge est stal alte al te sie ein Kunstwerk, dem gestaltet beid be ide id de dden Namen „United sound beide wave wa v s““ gegeben haben, wo sich ve waves“ Sc cha halll w hall Schallwellen vereinen. Wenn die Skul Sk ulpt ul p u fertig ist, wird zwischen pt Skulptur den beiden den de be Holzstäben an einem M Me eta t llllst ta s st Metallstab eine Kugel befestigt, ddiee de di dden n Ton symbolisieren soll. In nsg sges esaa es Insgesamt sind von einer Jury unte un terr 113 eingereichten Arbeiten te unter aac cht ht K acht Künstlerinnen und Künstlerr ausgesucht le au us worden. Darunter sind si nd auch au Auszubildende von der n na hen Schnitzschule in Oberamhe nahen me m erg r au mergau. H He iin nz B Heinz Bachmayer ist der einzige u un terr dden Künstlern, der aus Bad te unter B Ba aye yers rsso stammt. Er war bereits Bayersoien Heinnz Bachmayer, der einzige Hein He Heinz Teilililne Te ne ne Teilnehmer, der aus Bad Bayersooie i n stammt, legt Hand an seisoien nem K nem Klangbrunnen an.

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bei der Premiere des Holzbildhauer-Wettbewerbs 2007 dabei. Heuer findet das Symposium zum dritten Mal statt. Bachmayer freut sich, vor Publikum zu arbeiten und mit interessierten Gästen — wie zum Beispiel mit Zimmerer Martin Gindhart aus Rottenbuch — zu fachsimpeln.

Acht Modelle ausgewählt Als Thema war für den dritten Holzbildhauer-Wettbewerb in Bad Bayersoien „Grenzüberschreitende Klangwelten“ vorgegeben. Die Jury bestand aus den beiden Bad Bayersoier Künstlerinnen Christina Dichtl-Haller und Annemarie Bahr, den Ehrenbürgern Anderl Greinwald und Josef Kunert, Dr. Hans-Jürgen Albrecht und dem In der offenen Werkstatt beim Wettbewerb in Bad Bayersoien: Fran- zweiten Bürgermeister Herbert ziskus Loidl und Sandra Brugger bearbeiten die geschwungene Form. Kieweg. Sie hat aus den 13 Vor-

schlägen, die eingereicht worden sind, acht Modelle ausgewählt. Am Anfang lagen für jeden Mitwirkenden drei Meter lange Stücke bereit, die von einer ungefähr 100 Jahre alten Fichte abgeschnitten wurden. Dieser Baum „stammt“ übrigens aus dem Gemeindewald von Bad Bayersoien. Fichtenholz ist für die beteiligten Künstler eine besondere Erfahrung; als Werkstoff bildet es eher die Ausnahme. In der Regel greifen sie eher auf Lindenholz zurück, wie Heinz Bachmayer zu verstehen gibt. Dieses sei weicher. Die Auszubildenden der Schnitzschule Elbigenalp haben es bei ihrer gestalterischen Arbeit vorwiegend mit Zirbenholz zu tun. Bürgermeister Eberhard Steiner erklärt, dass die beteiligten Künstler jeweils eine Aufwandspauschale von knapp 500 Euro bekommen, dazu haben sie Kost

und Logis frei. Dafür gehen die geschaffenen Kunstwerke nach dem Ende des Wettbewerbs in den Besitz der Gemeinde über.

Bewertung per Stimmzettel Seit dem Abschluss des Holzbildhauer-Symposiums stehen die acht Skulpturen im Park beim Kurhaus. Alle Besucher können dort per Stimmzettel die „Klangkörper“ aus Fichtenholz bewerten. Und dafür haben sie jede Menge Zeit. Genau ein Jahr lang. Erst im Sommer 2013 werden die drei besten Skulpturen ermittelt, für die Preisgelder von 700, 400 und 200 Euro ausgelobt sind. Der diesjährige HolzbildhauerWettbewerb von Bad Bayersoien soll nachwirken, nachhallen, auf ein Echo stoßen. Das passt ideal zum Thema „Klangwelten“.

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> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT, DIESMAL MIT

Fritz Raab Geschäftsführer der EVA GmbH Erbenschwang | Mit attrakWenn ab August 2012 laut tiven Töchtern kennt er sich vertraglicher Abmachung aus — als Vater von drei junder behandelte Hausmüll gen Damen im Alter von 27, aus Weilheim-Schongau und 17 und 14 Jahren. Die Rede aus dem Nachbarlandkreis ist von Fritz Raab, dem GeBad Tölz-Wolfratshausen schäftsführer der EVA GmbH auf die Deponie bei Erbenin Erbenschwang. Als attrakschwang gelangt, dann … tives Tochterunternehmen wird die betriebswirtschaftlich des Landkreises Weilheimäußerst zweckmäßige temSchongau sieht er den Beporäre Abdeckung nach acht trieb, der im Sommer 2012 Jahren beendet und die Depoauf das 20-jährige Bestehen nie wieder ihrer Zweckbestimzurückblickt und aus diesem mung zugeführt. Anlass am zweiten Julisonntag einen Tag der offenen Tür Die Tatsache, dass 45 Prozent ausrichtet. Fritz Raab ist 53 des Hausmülls aus unserem Jahre und wohnt in Peiting. Landkreis in die VerbrenVon 1992 bis 2003 war er Pronungsanlage nach München kurist bei der Erbenschwan- Fritz Raab, Geschäftsführer der EVA GmbH gefahren werden, … ger Verwertungs- und Ab- (Erbenschwanger Verwertungs- und Abfall- stimmt nur eingeschränkt, fallgesellschaft, seit neun gesellschaft). da die in der mechanischen Jahren ist er Geschäftsführer. Aufbereitung gewonnenen Raab kommt diesmal in unserer lich mit den Ihr anvertrauten Ge- Fraktionen ganz überwiegend dort Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ aus- bühren umgeht und neue Aufga- zur energetischen Verwertung anführlich zu Wort. Er leitet Sätze ein benfelder zielstrebig anpackt geliefert werden. Der Anteil beseibzw. führt Sätze zu Ende, die von … — all das wollen wir beim Tag tigungspflichtiger Abfälle betrug der Redaktion vorgegeben sind. der offenen Tür am Sonntag, 8. im Jahr 2011 insgesamt nur 1 038 Juli, aufzeigen. Tonnen und damit weniger als zwei Beginnen Sie den folgenden Satz: Prozent. Ergänzen Sie die nächsten Sätze: Mit attraktiven Töchtern kenne ich Die Preise, die wir beim Vermarkmich als Vater dreier Mädchen aus, Eine Abfuhr erteilen möchte ich … ten der Wertstoffe erzielen, … … und darum gefällt mir der Ver- einer landkreisweiten Abholung von tragen ganz erheblich dazu bei, gleich, dass die EVA mit ihren 20 Sperrmüll und der Blauen Tonne für dass wir seit 1995 achtmal in FolJahren eine attraktive Tochter des Altpapiere. ge die Gebühren für unsere Bürger Landkreises Weilheim-Schongau senken konnten. Die Erlöse führen ist, der ja 40 Jahre alt wird. Dass von den 62 500 Tonnen Ab- leider auch zu Begehrlichkeiten prifall, die im Landkreis Weilheim- vater Entsorger. Leiten Sie auch diesen Satz ein: Schongau im Jahr anfallen, mittlerweile 90 Prozent verwertet Beim Sammeln von Altpapier und Dass die EVA ökologisch modern, werden, … Pappe setzen wir weiter auf die technologisch zweckmäßig aber hätte ich vor 20 Jahren nicht für Vereine in den Städten und Gedennoch sparsam und wirtschaft- möglich gehalten. meinden, denn …

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damit waren 2011 insgesamt 182 Vereine mit 7 785 Helferinnen und Helfer für die Abfallwirtschaft tätig — und diese machen ihre Arbeit vorbildlich. Das für das Sammeln ausbezahlte Entgelt von jährlich 600 000 bis 650 000 Euro stärkt die lokal tätigen Institutionen und unterstützt so eine Vielzahl von wichtigen sportlichen, kulturellen und karitativen Aufgaben. Zur Blauen Tonne, wie es sie bei der Altpapiererfassung zum Beispiel im Landkreis Landsberg gibt, ist zu sagen, dass … wir mit unserem grauen Wertstoffsack zusammen mit der Bündelsammlung über ein gut funktionierendes Holsystem mit vergleichbar hohen Erfassungsmengen verfügen. Bei den 114 Containerstandorten im Landkreis ist mir wichtig, dass … eine regelmäßige wöchentliche Reinigung der Standplätze erfolgt und damit ein ansprechendes Erscheinungsbild gegeben ist, um somit eine hohe Hemmschwelle für unerlaubte Ablagerungen zu schaffen. Die Erfahrungen mit den neu aufgestellten Sammelbehältnissen für kleine Elektrogeräte wie Rasierer, Föhn, Toaster, Tastatur oder Handys sind … erfreulich! Die Bürger schätzen das zusätzliche Angebot, die Erfas-

sungsmengen sind vergleichsweise wohl nicht noch weitere acht Mal in  a) erledigt das ehrlich gesagt  b) mache das hin und wieder hoch, der Anteil von Störstoffen ist Folge sinken. meistens meine Frau (wobei ich. gering, die Rohstofferlöse finanzieich für das rechtzeitige Be-  c) sollen das bei uns daheim ren das neue Sammelsystem. Wählen Sie eine von drei Antworreitstellen am Straßenrand zwischendurch auch die Kinten aus oder formulieren Sie eine zuständig bin). der machen. Dass es in Schongau seit fünf vierte unter Punkt d): Jahren keinen Wertstoffhof mehr > > > VERANSTALTUNGSTIPP gibt, … Dass die EVA GmbH im Auftrag des haben wir durch die zusätzliche Landkreises Weilheim-Schongau Sammelstelle für Gartenabfälle an inzwischen elf PhotovoltaikanlaWas beim Tag der offenen Tür geboten ist der Untereggstraße in Peiting teil- gen betreibt und über die ins Netz Eine Fülle an Informationen gibt’s beim Tag der offenen Tür am weise ausgeglichen. eingespeiste Strommenge eine Sonntag, 8. Juli, im Abfallentsorgungszentrum Erbenschwang. BeSumme von 250 000 Euro im Jahr ginn ist um 10 Uhr, der Tag der offenen Tür geht bis 16 Uhr. Der Auf dem Weg von der Abfallwirt- erlöst, … Eintritt ist frei. schaft zur Rohstoffwirtschaft …  a) ist ein Beitrag zur EnergieZum Programm gehört die Besichtigung der Altpapiersortierung befinden wir uns erst am Anfang. wende vor Ort. in Kinsau, zu der ein Shuttle-Bus die Besucher um 10.40 Uhr, Die zunehmende Verknappung der  b) erfüllt mich mit Stolz. 12.40 Uhr und 14.40 Uhr bringt. AufRohstoffe erfordert auch unsere An-  c) halte ich durchaus noch für gebaut wird am Tag der offenen Tür strengungen im Abfallbereich. Die ausbaufähig, selbst wenn die auch die kleinste Papiermaschine der geringeren Kosten und der erheblich Einspeisevergütung zurückWelt. Ebenfalls zu besichtigen ist, wie niedrigere Energieaufwand für die geht. der Restmüll behandelt wird. Darüber Produktion von Sekundärrohstoffen hinaus halten die EVA GmbH, die „Akaus Abfällen zwingen zum Recyc- Wenn ich im Büro mit Abfallberation Hoffnung“ und einige Firmen Infos ling und zur Mehrfachnutzung. terin Claudia Knopp eine Besprebereit, etwa zu Energiesparlampen. chung habe, dann … Doch sollen auch Unterhaltung, Spiel Die EVA mit ihren 34 Mitarbeite-  a) wissen wir, dass da zwei und Spaß nicht zu kurz kommen. Die rinnen und Mitarbeitern … Altgediente der EVA zusamWeilheimer Formation „Vaganti“ (siehe ist weiterhin darum bemüht, ein im mensitzen, ohne dass wir Bild) bietet um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr bayernweiten Vergleich eigenstänuns den Spiegel vorhalten. spektakuläre Akrobatik. Mit dem Team diges Abfallwirtschaftskonzept mit  b) geht’s oft um Beschwerden von Anke Firlefanz sind Spiel und Spaß mechanisch-biologischer Abfallder Bürger — vom Gelben angesagt — sei’s beim Kinderschminbehandlung zu betreiben, das bürSack bis zur Grauen Tonne. ken, beim Basteln, beim Bungee-Jumgerfreundlich, kostengünstig, trans-  c) kommen auch mal grundping oder in der Hüpfburg. Auch findet parent und in manchen Bereichen sätzliche Dinge der Abfalltagsüber ein Flohmarkt statt. Anmeldungen hierfür sind unter Teauch „einmalig“ ist. wirtschaft aufs Tablett. lefon 08868 / 180 10 möglich. Und abends wird noch einer drauf gesetzt: Ab 20 Uhr heizt die In Zukunft werden die Müllge- Wenn im Hause Raab der Abfall Root Bootleg Band mit Rockmusik auf dem Gelände der EVA ein. bühren im Landkreis Weilheim- nach draußen gebracht und in die Schongau … Tonne gegeben wird, dann …

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„Bis ans Ende meiner Tage“ Mei liaber, mit wem alles der Redakteur desmol recherchiert hat zum Schwerpunktthema „40 Jahre Landkreisreform“, des wo mir in deam Heft mit mehreren Berichten ausführlich abhandlat. Dia viele Nama ham grad so auf ar groaßa Tafel Platz. An Guatteil dervon machat Zeitzeugen aus, zu deana a Reihe vo Kommunalpolitiker gheart. Die meisten Infomationen hot der „altlandkreis“-Redakteur beim Altlandrat Manfred Blaschke eigholt. Zu Wort kommet o der Landsberger Altlandrat Erwin Filser und der Klasen Sepp von Hohapeißenberg, der wo glei dreimal zum Landrat von Weilheim-Schongau kandidiert hot. Der iatzige Landrat, der Dr. Zeller, hot natürli o was zum Saga. Und o sei Stellvertreterin, die Andrea Jochner-Weiß. A Stellungnahma wollten mir o vom Braun Luitpold senior habe. Schließlich war der zwölf Johr Landrat vo Weilheim-Schongau und dervor 13 Johr Bürgermoaschter vo Schongau. Er könnt also zur Entwicklung und zum Zamwachsen vo deam Landkreis gwiß was saga. Bloß des macht der Altlandrat einfach net. Do ka der Redakteur hireda, wia er will, zu deam Thema isch dem Luitpold Braun koa oazigs Wort zu entlocka. Vielmehr hält er an seim Entschluss fest, dass er nach der Wahlniederlag’ vom März 2008 politische Angelegenheiten bei Medienanfragen nicht mehr kommentiert. Derbei ergänzt er no: „Und das halt’ ich

durch bis ans Ende meiner Tage. Das da hoffentlich noch nicht so schnell kommen mag“. Des wünschen mir ihm o, dass er no viel Johr einigermaßen in Gsundheit verbringa ko. Nach seim abrupten Abschied von der Kommunalpolitik hot der Braun Luitpold ja in Innsbruck etliche Semeschter Theologie studiert. Iatz hot er sein Abschluss gmacht. Mit Interesse verfolgt der Nepomuk o, dass der Altlandrat beim Bayernbund aktiv isch. Der Verband fühlt sich ja bsonders der bayerischen Geschichte und Kultur verpflichtet. Dafür war der Braun Luitpold immer scho aufgschlossa. Aber: 40 Jahre Landkreis Weilheim-Schongau — des isch doch a zutiefst geschichtliches Thema. Zudem waret und sind Geschichte und Kultur immer scho eng mit Politik verbunda. Des kann ma eigentlich gar it trenna. Und drum möcht es dem Nepomuk it so recht ins Hirakästle neigeha, dass der frühere Landrat, der von 1996 bis 2008 im Amt war, glei gar nix derzua sagt. Schad. O wenn oaner koa Politiker mehr isch und sich aus der Politik zruckzoga hot, so bleibt er doch a Persönlichkeit der Zeitgeschichte. Mei liaber — vielleicht kommt der Redakteur in zehn Johr mea amol auf den Luitpold Braun senior zu. Nämlich dann, wenn des Thema 50 Jahre Landkreis WeilheimSchongau ansteht. Schau mer mal, ob er des Prinzip der InterviewAbstinenz durchhält bis ans Ende seiner Tage.


Neupriester Wolfgang Schnabel

Kelch, Hostienschale und Primizgewand Schongau | Das weiß-gelbe Primizgewand aus Wildseide hat er in der Paramentenstickerei des Klosters Thyrnau bei Passau gestalten lassen, den glänzenden Kelch und die Hostienschale hat er in der Bischofsstadt Augsburg gekauft: Damit wird Wolfgang Schnabel am ersten Sonntag im Juli in Schongau sein erstes Messopfer feiern. Das Primizgewand wird er zu diesem Festtag das erste Mal anziehen. „Das ist so wie mit einem Brautkleid. Das soll die Frau auch erst am Tag der Hochzeit tragen“, vergleicht Wolfgang Schnabel. Doch im Gegensatz zu einem Brautkleid kann das Primizgewand öfter verwendet werden. Wolfgang Schnabel will damit zu kirchlichen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten an den Altar treten.

Eine Woche nach der Weihe im Augsburger Dom — Schnabel ist einer von sieben Neupriestern in der Diözese Augsburg — wird die Primiz am Sonntag, 1. Juli, in der Heimatstadt Schongau würdig gefeiert. Beim Gottesdienst auf dem Marienplatz, der um 9.30 Uhr beginnt, stehen 15 Konzelebranten am Altar, der vor dem Ballenhaus aufgebaut wird. Die Predigt hält Monsignore Dr. Michael Bollig, Regens im Priesterseminar Lantershofen (bei Bonn), wo Schnabel mehrere Jahre studierte. Nachmittags ist um 14.30 Uhr ein Fest der Begegnung in der Dreifachturnhalle. Der Tag geht mit einer Dankvesper um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu Ende, wo Schnabel jedem Gläubigen den Primizsegen spendet. Zur geistlichen Einstimmung gibt es am Vorabend (Samstag,

30. Juni) um 20 Uhr eine Vigilfeier. Nach dem Festtag folgen einige Nachprimizen. Dazu wird der 34-Jährige in der zweiten Schongauer Stadtpfarrei, in Verklärung

Christi, am Dienstag um 19 Uhr die Abendmesse zelebrieren. Auch nach Hohenfurch und Schwabsoien ist er zu Abendgottesdiensten eingeladen worden. Am Sonntag

nach dem großen Fest in Schongau wird Schnabel in Pöttmes im Landkreis Aichach-Friedberg die Nachprimiz halten. Dort ist er seit Mai 2011 Diakon. Danach ist erst mal ein wenig Zeit zum Durchschnaufen. Im Juli weilt der Neupriester für einige Tage in Rom. Mit dabei ist seine Mutter Christa Schnabel, die sich sehr auf diese Zeit freut. Ab September ist Wolfgang Schnabel für zwei Jahre Kaplan in Wertingen. Zusammen mit Pfarrer Rupert Ostermayer betreut er in der schwäbischen Kleinstadt sowie in den Ortschaften Binswangen und Gottmannshofen 6 000 Katholiken in einer Pfarreiengemeinschaft. Dort bezieht er eine Kaplanswohnung im Pfarrhaus. Primizgewand, Kelch und Hostienschale Wolfgang Schnabel zeigt vor dem Primizgewand den Kelch und die werden aber feinsäuberlich in der Hostienschale. Sakristei aufbewahrt.

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Was wir Wolfgang Schnabel mit auf den Weg geben

„Bleib so wie du bist“ Christa Schnabel, Mutter des Primizianten: „Dein Primizspruch gebe Dir täglich die Gewissheit und die Kraft, Deine Berufung mit Freude zu leben. Bleib’ so wie Du bist und sei Deinen anvertrauten ,Schäfchen‘ ein guter Hirte. Mein tägliches Gebet begleitet Dich auf Deinem Weg. Mutter Teresas Gedanken mögen auch Dir Leit- und Zuspruch sein: Nicht ich musste Jesus finden, Jesus fand mich.“

Bernhard Mooser, Stadtpfarrer Mariä Himmelfahrt in Schongau: „Ich wünsche Wolfgang Schnabel viel Kraft. Und verweise auf die heilige Elisabeth von Thüringen: ,Wir müssen die Menschen froh machen‘. Wenn Wolfgang an seine Grenzen kommt, dann soll er erst recht beten dürfen: ,Chef, übernehmen Sie‘. Mit Chef ist der Kyrios gemeint, der Herrgott. Und noch ein Gedanke für das priesterliche Wirken: der Blick auf das W We Wesentliche. Getreu dem Motto: H Ha a Hauptsach‘ ist, dass d‘ Hauptsach‘ p o Hauptsach‘ bleibt.“

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Simone Zink, Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Mariä Himmelfahrt: „Ich wünsche Dir, lieber Wolfgang, auf Deinem n Weg immer den Heiligen Geist und seine Gaben.. es Dass Du immer ein offenes ür Ohr und den rechten Rat für er deine Gemeindemitglieder Mooser Bernhard Schongau seehast. Dazu eine gute Pfarrserrer in S tadtpfa ESSkretärin und einen SUCCESnau na u Kalender, der immer genau ZZeit itt Best Be ste! e! In In schwierigen scchw hwie ieri ie rige ri gen ge n Ze Zeii iso voll ist, dass Du noch Ze Beste! für dich selbst hast. Am meisten ten machst Du es einfach so, wie aber wünsche ich Dir, dass der Du es bei Deiner GenossenschaftsG Glaube Dich immer wieder neu bank gelernt hast: Bleib Deinen bestärkt, Dir Kraft und Offenheit Prinzipien treu und Du wirst auch gibt für alle Menschen dieser Krisenzeiten gut überstehen! Ich W Welt.“ gratuliere Dir auch im Namen Deiner ehemaligen Kolleginnen A Andreas Faller aus Burggen, frü- und Kollegen!“ hherer Kollege: „Nachdem ich Dich aauf Deinem Werdegang in der Michael Hunger aus Schongau, ddamaligen Volksbank Schongau Banknachbar in der Schule: „Ganz (e (einer Niederlassung der heutigen wie bei unserem rotarischen MotV VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu) to ‚Service above Self‘ bist Du aals Kollege, „Mitstudent“ zum deiner Berufung gefolgt, um der B Bankfachwirt und Freund beglei- Gemeinde ‚selbstlos zu dienen‘. tte e durfte, wünsche ich Dir nun Diesen, Deinen Weg habe ich erten ffür Deine neue Aufgabe nur das freut verfolgt und Deine Weihe fü

.. .w e n n 's um unser Le ben geht – li e b e r z u m F a c h b e tr ie b !

Christa S chnabel Mutter

Andreas Faller e früherer Arbeitskolleg

zum Priester hat mi sakrisch gfreit! Hierzu wünsche ich Dir als langjähriger Banknachbar aus der Realschule und Freund alles erdenklich Gute, entsprechend viel Kraft für die zahlreichen Aufgaben, die vor Dir liegen, sowie anhaltende Gesundheit und Zufriedenheit.“

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Zu internationaler Küche die deutsche Sprache Altenstadt | An diesem Montagabend ist der „altlandkreis“Redakteur der Hahn im Korb. Als einziger Mann unter zehn Frauen. Wir sind in der Küche im Kellergeschoss der Förderschule Altenstadt. Zunächst gibt es eine Thoma-Gai-Suppe, was so viel wie göttliche thailändische Suppe bedeutet. Dann Frühlingsrollen. Zum Dessert lassen sich die Damen und der Herr eine fruchtige Mangocreme schmecken. Die Besonderheit dieses gemeinsamen Kochens: Es ist für Frauen gedacht, die einen Migrationshintergrund haben. Es handelt sich um eine Initiative des Bürgernetzwerkes Altenstadt. Claudia Kodisch, die in Herzogsägmühle in der Hauswirtschaft unterrichtet, kocht mit den Frauen. Sie hat das Gericht für den ersten Abend ausgesucht. Erst Bärlauchspätzle, dann Kässpatzen, schließlich eine Erdbeer-Joghurt-Creme. Sieben Abende sollen es bis zum Herbst werden. Waltraud Pfandlbauer von der Lernhilfe Altenstadt hat Frauen angesprochen und konnte einige zu diesem Kurs ermuntern. Sie kennt aus ihrer früheren Arbeit als Lehrerin und jetzt aus der Lernhilfe Familien mit Migrationshintergrund. Primär sei das Kochen und das Essen in der Gemeinschaft. Aber genauso wichtig sei es, dass die Frauen einander kennenlernen. Und dass sie in diesem Kreis die deutsche Sprache bemühen. Gekocht wird international, gesprochen wird Deutsch.

Mehr als nur gemeinsam Kochen: Frauen ausländischer Herkunft treffen sich in der Küche der Förderschule. Vorne links Chidakhanang Nürnberger und Claudia Kodisch, rechts Zsaklin Zemanko, Waltraud Pfandlbauer und Elshani Emine.

Das schöne Gefühl „willkommen zu sein“ Elshani Emine ist aus dem Kosovo. 16 Jahre wohnt sie in Deutschland. Sechs Jahre lang war sie in Schongau, zehn sind es mittlerweile in Altenstadt. So ein gemeinsames Kochen mit anderen Frauen aus vielen Ländern sei ein guter Beitrag dazu, in die Gemeinschaft integriert zu werden. Der Kurs vermittelt ihr das Gefühl, „willkommen zu sein“, gesteht die Mutter von drei Kindern mit 15, neun und sieben Jahren. Das Gericht für den zweiten Abend hat Chidakhanang Nürnberger ausgesucht, die aus Thailand stammt. Sie ist 42 Jahre, wohnt seit zehn Jahren in Altenstadt und ist mit einem deutschen Mann verheiratet. Ihre große Tochter ist 22 und lebt in Thailand; die jün-

gere mit 15 Jahren ist in Altenstadt. Chidakhanang führt in Schongau den thailändischen Laden in der Altstadt. Im Raum Peiting / Schongau / Altenstadt wohnen mehr als 30 Frauen, die aus Thailand stammen, sagt sie. Beim dritten Abend gibt es gefüllte Auberginenrouladen mit Hackfleisch und Zucchini. Eine Milchcreme soll danach den Magen „schließen.“ Es kocht eine Frau, die ihre Wurzeln auf dem Balkan hat: Ihr Name ist Mubera Mendowski. Mit ihr geht Claudia Kodisch am selben Tag einkaufen, ehe zu abendlicher Stunde im Kreis von zehn Frauen das Essen zubereitet wird. Wer weiß — vielleicht gesellt sich wieder ein Mann als „Hahn im Korb“ dazu. Keine Angst — der Abwasch und das Aufräumen werden immer gemeinsam erledigt.

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Maibach-Verlag ist nach Schongau-West umgezogen

Sich auf dem Filetgrundstück entfalten Schongau | Die Lage ist optimal, Platz ist ausreichend vorhanden. Der Maibach-Verlag hat in Schongau-West ein neues Firmengebäude bezogen. Die Halle steht auf einem 1 500 Quadratmeter großen Filetgrundstück im Gewerbegebiet Lerchenfeld. Dort können sich die Mitarbeiter richtig entfalten — ein neues Gefühl, wenn sie einen Vergleich ziehen mit den zuvor beengten Verhältnissen in Peiting. Der Neubau im Gewerbegebiet erfüllt Stefan Maibach mit Stolz. Der 49-jährige Unternehmer und Vater von drei Kindern ist alleiniger Gesellschafter in dem Betrieb, der sich auf Werbetechnik und Drucksachen spezialisiert hat. Zusammen mit seiner Frau Doris wohnt

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er seit 14 Jahren in WildZusätzlich zu den vorhandesteig. Dort verbleibt weiternen Gerätschaften sind in den hin die Verwaltung. Zuletzt letzten Monaten drei Maschiführte Stefan Maibach die nen neu angeschafft worden, Firma Digitaldruck Peiting, um auch große Platten fertiwo es im Betriebsgebäude gen zu können. Hinzu kommt an der Schongauer Straße ein neuer Textildrucker, mit zu eng geworden ist. dem direkt auf T-Shirts, PoloStefan Maibach rang sich Shirts, Sweat-Shirts, usw. zum „großen Wurf“ durch. gedruckt werden kann. Mit Er kaufte von der Stadt diesem Gerät können kleiSchongau ein Grundstück In Massivbauweise erstellt: Geschäftsführer ne und mittlere Auflagen im Gewerbegebiet Lerchen- Stefan Maibach vor dem neuen Gebäude der kostengünstig gefertigt werfeld — gleich gegenüber Firma Lechdruck im Schongauer Westen. den — schon ab einem Stück. dem Aldi-Markt. Die Lage Der neue Firmenname für sei dort optimal. Die neue Hal- im Betriebsgebäude ebenso wie den Werbetechnik-Betrieb ist le war von der Baugesellschaft die schweren Türen, die leise ins „Lechdruck“. Inzwischen haben Haseitl schlüsselfertig in Massiv- Schloss fallen. In der geräumigen Geräte wie Digital- und Schnellbauweise erstellt worden. Davon Halle ist eine Fußbodenheizung drucker (z. B. für Flyer und Brozeugen die starken Leimbinder installiert worden. schüren), Großformatdrucker für

Plakate und Poster, ein Rollendrucksystem für Etiketten oder Scanner für großformatige Pläne ihren festen Platz in der geräumigen Betriebsstätte. Von Vorteil ist, dass auch Autos bzw. Kleinlaster nun in einem beheizbaren Raum ganzjährig mit Werbeaufschriften beklebt werden können. Juli und vor allem August werden bei Lechdruck eine „heiße Zeit“. Wenn in anderen Betrieben viele an Urlaub denken, ist bei Lechdruck im August eine Urlaubssperre angesagt. Denn da herrscht im Maibach-Verlag Hochsaison. Über den Onlineshop etikettenprint.com werden unzählige Adressaufkleber geordert — meist für Schultüten oder für Hefte und Bücher.


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Zwei von vielen Gesichtern des Weltladen-Teams: Martina Listl und Stephanus Purschke. Insgesamt zählen 22 Frauen und zwei Männer zum Verkaufsteam. Schongau | Schon als Schülerin, als sie sich in der katholischen Jugendarbeit in Hohenpeißenberg engagierte, hatte sie sich viel mit der Gerechtigkeit, mit der Kluft zwischen Arm und Reich befasst. „Das ist mir geblieben“, konstatiert Martina Listl. Der Einsatz für andere Menschen und das Streben nach gerechter Bezahlung für Produzenten in Asien, Afrika und Südamerika: Dies ist Sinn stiftend und der Antrieb für die Arbeit im Weltladen in Schongau. 22 Frauen und zwei Männer bringen sich dort ein; die meisten unter ihnen sind ehrenamtlich tätig, nur zwei sind auf Basis geringfügiger Beschäftigung angestellt. Berufstätige helfen im Weltladen ebenso mit wie Rentner oder Hausfrauen. Von Anfang an dabei ist Martina Listl, die seit 1996 in Schongau wohnt und mit ihrem Mann drei Söhne im Alter von 21, 18 und 14 Jahren hat.

Im September 2003 war der EineWelt-Laden — wie er damals noch hieß — an der Christophstraße in Schongau eröffnet worden. Im Oktober 2010 erfolgte der Umzug an die Lechtorstraße. Dort hat der Weltladen über 50 Quadratmeter Verkaufsfläche. Im Angebot sind Tee, Kaffee, Schokolade, Kakao, Reis, getrocknete Früchte wie Ananas und Mangos, aber auch Kunsthandwerk und vieles mehr, was in den Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas hergestellt wird. Der Weltladen in Schongau ist lose vernetzt. Er ist einer von 18 Weltläden im Iller-Lech-Kreis. Ein Anliegen ist Martina Listl, dass sich das Weltladen-Team und Interessierte über aktuelle Entwicklungen informieren können, z. B. wenn Referenten von den Philippinen zu Gast sind. Andererseits verschafft sie sich bei Besuchen vor Ort einen Eindruck über die Produktionsbedingungen.

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> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Michael Kölbl aus Forst Forst | Er ist 22 Jahre jung, von Beruf Feinwerkmechaniker, arbeitet in einem Maschinenbauunternehmen als Hilfsausbilder und wohnt in Forst: Michael Kölbl. In fünf Vereinen ist er aktiv: Musikkapelle, Feuerwehr, Landjugend, Eishacklern und Fingerhaklern. Michael Kölbl beantwortet für uns den Fragebo-n gen „Sag‘ mal“ in der „bairischen Sproch“.

Oh … des is scho länger her, aber des war de CD „Brotzeitplatt’n“ des d Schwindlig Blos. vo da Auf welche Adresse im Internet Auf m mö möchtest du nicht mehr verzichtenn und warum? te ten, Al i bin gar ned so scharf aufs Also In n Internet, des Problem wär eher o ohne Handy.

ölbl (22) Michael K aus Forst

rSag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild, und warum? i iFür mi is jeda, dea si sozial beteii iligt, ob des für Vereine oder ähnliches is, a Vorbild! A Stärke vo mir is, dass i eigentlich mit olle Leid a Gespräch führen Mit wem würdest du gern für einen ko — ob Jung oder Oid, ob i denjeTag die Rolle tauschen? nigen kenn oder ned! A Schwäche Eigentlich mit koam. I bin so vo mir is mit Sicherheit, dass mir zfried’n wia’s is. des Essen z’guad schmeckt. Wem möchtest du mal deutlich dei- Welches Talent möchtest du gern ne Meinung sagen? besitzen? Do gibt’s scho oan, aber dazu sag i I dat gern musikalischer sei. jetzt liaber nix. Was für einen Tipp kannst du junWie ist dein Interesse an der Poli- gen Leuten zur Schulzeit oder zur tik? Hast du dich schon selbst en- Berufswahl geben? gagiert? Probiert’s bei de Praktikas, so vui Eigentlich bin i scho interessiert, wia möglich verschiedene Berufe bloß gibt’s do so vui komplexe o zum schaugn. Themen, de man als NormalBürger gar nimma versteh ko! Wia Welche Freundschaften sind dir z. B. die europäische Finanzpolitik! wichtig? Olle Freundschaften san wichtig. Welchen Stellenwert hat Religion in deinem Leben? An welchen Locations trifft man Schwar zum sogn, aber i behaupt, dich, und warum? dass des scho a gewisse Rolln I bin so vui wia möglich unterspuit. Aber des is ja bei jedem an- wegs, ob des boarisch oder moderster. dern is.

W verbindest du aktuell noch Was m dem Begriff Altlandkreis? mit Des kehrt zu unserer Hoamat, aus dera i ned weg wui. Waas ist deine Lieblingsspeise? Was A gscheide Brotzeit is ma am liabsten. Welches deiner Kleidungsstücke hat für dich Kultstatus? Wos hoast da Kultstatus? Also für mi is de Tracht des wichtigste Gwand. Bist du ein Morgenmuffel oder ein Frühaufsteher? Wenn i an Wecker her, hob i mit’m Aufstehn wenig Probleme. Wie sieht für dich ein gelungenes Wochenende aus? Wenn ma mit a paar Spezl Spaß ghabt hod, wars a gelungenes Wochenend. Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel? Auf jeden Fall a Handy, a Abonnement vo da Tageszeitung und a gscheid’s Bett.

Sag’ mal: Wie siehst du deine Zukunft? Was sind deine Stärken und Schwä- Welches Buch oder welche CD hast Jetzt mach ma zerst an Moasta ferchen? Und wie zeigt sich das? du dir zuletzt gekauft? tig, dann schaugn ma weida.

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Von Träumen bis zur einsamen Insel alles vertreten

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Gewinnspiel zum Thema „Sag’ mal …“ war ein voller Erfolg Um genau die Fragen stellen zu können, die die jungen Leser unseres Magazins interessieren, hatte die „altlandkreis“-Redaktion in der letzten Ausgabe dazu aufgerufen, Fragen einzusenden. Diese Fragen sollen künftig denjenigen jungen Menschen aus der Region gestellt werden, die in der Rubrik „Sag’ mal …“ interviewt werden. Die Beteiligung war immens, sodass diese Rubrik weiterhin mit abwechslungsreichen Fragen und Themen aufwarten wird. Dabei hat sich ein sehr breites Themenfeld gezeigt, das von allgemeinen

Fragen wie „Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel?“ oder „Was hast Du letzte Nacht geträumt?“ bis hin zu ganz existenziellen Fragen wie „Was für einen Tipp kannst du jungen Leuten zur Schulzeit oder zur Berufswahl geben?“ reichte. Zu gewinnen gab es für die fleißigen Einsender natürlich auch etwas: Als Hauptpreis stand ein iPad bereit sowie je ein iPod für die zwei weiteren Gewinner. Die Preise wurden unter allen Einsendern verlost. Die Gewinne werden zugeschickt.

Die glücklichen Gewinner sind: Norman Gutz aus Vilgertshofen erhält das iPad, Susanne Schauer aus Denklingen und Stefan Link aus Wildsteig bekommen je einen iPod. Wir bedanken uns bei allen Einsendern und gratulieren den drei Gewinnern ganz herzlich!

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Mit dem Bulldog auf großer (Wall)fahrt

Nach dem Morgengebet aufs Gaspedal drücken Reichling | Kenner sprechen von der „runden Porschehaube“: Eine solche Form hat auch der Oldtimer-Bulldog der Marke Allgaier, den Pfarrer Michael Vogg von der Pfarreiengemeinschaft Lechrain sein Eigen nennt. 16 Pferdestärken hat der leichte und wendige Schlepper des Hochwürden aus Reichling. Der kleine Hebel für den Anlasser ist auf der linken Seite. Wenn Pfarrer Vogg ihn drückt, dann startet der Motor des Allgaier-Bulldog mit lautem Knattern. So wird es auch sein, wenn der Seelsorger und Schlepper-Fan am Sonntag, 12. August, mit etlichen Traktorenliebhabern von Reichling aus zur ersten großen BulldogWallfahrt aufbricht, die nach Maria Hilf in Speiden führt. Die Teilneh-

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mer finden sich um 5 Uhr, wenn es noch dunkel ist, im Reichlinger Pfarrgarten ein. Nach dem Motto „Erst beten, dann Gas geben“ ist zunächst eine kurze Besinnung, bevor der Startschuss fällt. Mit 15 Stundenkilometer machen sich Pfarrer Vogg, Bauern und andere Traktorenbesitzer motorisiert auf den Pilgerweg. Der führt zunächst durchs Schongauer Land — von Reichling über Epfach, Schwabsoien, Ingenried, Krottenhill und Rettenbach, ehe es über Stötten und weitere Ortschaften weiter ins südliche Ostallgäu geht. Auch entlang der Strecke ist der „Zustieg“ mit Traktoren möglich. Nach 52 Kilometern ist das Ziel

erreicht. Um 10 Uhr wird in der Wallfahrtskirche Maria Hilf die Wallfahrtsmesse gelesen, danach erfolgt die Segnung der Fahrzeuge. Beim Frühschoppen und Mittagessen findet die Wallfahrt ihren Abschluss. Einer, der sich am Sonntag, 12. August, in aller Frühe auch auf den Schlepper schwingt, ist Bürgermeister Georg Epple aus Apfeldorf. Er hat einen MAN-Schlepper, Baujahr ’58, mit 18 PS. Beim Fototermin mit Pfarrer Vogg im Reichlinger Pfarrgarten ist Georg Epple an einem Junisamstag freilich mit


dem Cormick von Stefan Strommer aus Apfeldorfhausen vorgefahren, denn sein MAN-Bulldog war da in der Werkstatt.

Großeltern hatten einen Bauernhof Pfarrer Michael Vogg, der in einem Dorf nahe Günzburg aufgewachsen ist und dessen Großeltern eine Landwirtschaft bewirtschafteten, hat seinen Oldtimer letztes Jahr erstanden. Den Allgaier-Bulldog — diese Marke ist später an den Hersteller Porsche übergegangen — sah der Traktoren-Liebhaber auf der Heimfahrt von einem Seminar in der Oberpfalz. Warum der 44-jährige Priester, der zusammen mit Pater Daniel sechs Pfarreien am Lechrain betreut, so eine Bulldog-Wallfahrt organisiert? „So komme ich mit

Leuten ins Gespräch, mit denen ich sonst nie oder nur selten Kontakt habe“, hat Michael Vogg schon Wochen vor der Wallfahrt festgestellt. Freilich habe das Ganze keinen Ausflugscharakter mit Spaßfaktor. Vielmehr rücke er bei der Bulldog-Wallfahrt mit anschließender Messe drei Anliegen in den Mittelpunkt: die Bitte um gute Ernte und Segen für jedwede Arbeit, das Gebet um Priesterberufungen und die Bitte um Segen „für die nötigen Umstrukturierungen in unserer Kirche“. Im Pfarrgarten von Reichling geht’s los, und Pfarrer Michael Vogg und Bürgermeister Georg Epple sind dabei, wenn sich die Fahrer alter Bulldogs auf den Weg machen. Die Statue der Gottesmutter bleibt aber im Pfarrhof. Auf unserem Bild steht sie als Sinnbild dafür, dass eine MarienWallfahrtskirche das Ziel ist.

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Peißenberg | In hellen Räumen präsentiert sich das neue „Bestattungsinstitut Rose“, das von den beiden Geschäftsführerinnen Ingrid Booch (rechts im Bild) und Nina Böse geleitet wird. Das Bestattungsinstitut bietet im Trauerfall den Angehörigen in allen Angelegenheiten eine einfühlsame Begleitung und unterstützt sie mit Rat und Tat. Zum vierköpfigen Team gehören auch Holger Booch und Harald Weber, die sich pietätvoll um die Abholungen und Überführungen kümmern. Großer Wert wird auf die Umsetzung der Wünsche von Familienangehörigen bei der Trauerfeier gelegt, in der auch Trauerrituale mit eingebunden werden können. Hierfür bietet man einen einzigartigen „Abschiedsraum“ für kleine Abschiedsund Trauerfeiern an. Auf Wunsch hält Ingrid Booch auch eine persönliche und biografische Trauerrede, in der sie das Leben des Verstorbenen noch einmal würdigt. Das Bestattungsinstitut Rose ist über seinen telefonischen Tag- und Nacht-Service unter der Nummer 08803 / 6 394 394 und per E-Mail unter info@bestattungsinstitut-rose.de zu erreichen. Das Bestattungsinstitut hat seine Räume mit der Sarg- und Urnen-Ausstellung an der Hauptstraße 16 im Zementerhaus, direkt neben der St. JohannKirche in Peißenberg und ist im gesamten Landkreis Weilheim-Schongau tätig.

Schongau | Mit großen gelben Karten, die man in jedem Geschäft in der Schongauer Altstadt erhält, kann man signalisieren, dass man in der Tiefgarage 2 Stunden kostenlos parkt. Wenn man diese Karte in die Windschutzscheibe legt, sagt man der Parkraumüberwachung, dass man dieses Angebot nutzt und deshalb keinen Parkschein gekauft hat. Dasselbe gilt für alle normalen Parkplätze in der Altstadt, auf denen man 20 Minuten kostenlos parken kann, wenn man beispielsweise nur kurz etwas abholen möchte. Oft wird über die Parksituation in der Schongauer Altstadt geschimpft, meist jedoch ohne wirklich die Angebote der Schongauer Geschäftswelt zu nutzen. Dass man nicht vor jedem Geschäft direkt parken kann, liegt in der Natur der Sache — das ist übrigens auch in anderen Städten nicht anders —, aber mit den kostenlosen Parkangeboten kommt man jedem Autofahrer wieder ein gutes Stück entgegen. Übrigens ist bei den Geschäften mit dem Chip auch ein Folder mit eingezeichneten Parkplätzen und Geldautomaten in der Altstadt erhältlich. Einfach den Prospekt und die gelbe Karte kostenlos dort abholen.

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Pfaffenwinkel-Gewebeschau am 7. und 8. Juli IM PEITINGER EISSTADION ERWACHT DIE REGIONALAUSSTELLUNG WIEDER ZU NEUEM LEBEN Peiting | Erstmals seit vielen Jahren findet in diesem Jahr wieder eine Gewerbeschau der drei Orte Peiting, Schongau und Altenstadt statt. Premiere aber ist, dass auch die Veranstalter sich aus den Orten selbst zusammensetzen. So treten in diesem Jahr als Veranstalter der Gewerbeverband Schongau, der Gewerbeverband Peiting, die Werbegemeinschaft Altstadt Schongau und der EC Peiting auf. Der EC Peiting ist in diesem Jahr sozusagen der Hausherr, da die Messe in der Peitinger Eishalle über die Bühne gehen wird. Und zwar am Samstag, 7. Juli, von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag,

8. Juli, von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei und viele Aussteller haben sich für die Besucher ganz besondere Dinge einfallen lassen: Zahlreiche Gewinnspiele und Verlosungen, aber auch Angebote locken zu den beiden Tagen auf dem Peitinger Gelände. Vom Haushaltsgerät bis zum Luxusauto reicht die Palette der präsentierten Produkte. Eines der Highlights wird auch die Autogrammstunde von Lubor Dibelka am Sonntag um 13 Uhr sein. Nähere Informationen und das ganze Programm gibt es auch im Internet unter www.pfaffenwinkel-gewerbeschau.de

Das Aufgebot kann bestellt werden SCHONGAUER BRAUTTAG „HOCHZEIT 2013“ WIRFT SEINE SCHATTEN VORAUS Schongau | Ein Highlight ist jedes Jahr die Hochzeitsmesse im Schongauer Jakob-Pfeiffer-Haus. Auch im kommenden Jahr findet diese wieder statt — und zwar am 17. Februar. Wer daran als Aussteller — ganz gleich ob für Blumen, Autos, Fotos oder ähnliches — teilnehmen möchte, sollte sich schon jetzt bei Organisatorin Johanna Beier informieren. Die Chefin der Schongauer Modepassage managt die Messe seit vielen Jahren und hat für Aussteller immer wieder auch einen guten Tipp parat. Erreichbar ist Johanna Beier zu den üblichen Öffnungszeiten in der Modepassage, Amtsgerichtstraße 1 in Schongau, Telefon 08861 / 40 55. Infos zu den bisherigen Messen findet man auch im Internet unter www.hochzeitsmesse-schongau.de

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> > > WAS DER MONAT BRINGT

Der Kick: Schülermusical auf der Freilichtbühne Schongau | Das Schülermusical „I mog di“ ist schon einmal gespielt worden — das war im April 2011 in der Aula der Realschule. Das gleiche Stück auf der Schongauer Freilichtbühne aufzuführen, sei nochmal ein „besonderer Kick“, sagen Michael und Dinah Kurschatke. Bei dem Lehrerehepaar laufen die Fäden zusammen. Der Monat Juli steht ganz im Zeichen der Proben und der drei Aufführungen. Premiere ist am Mittwoch, 25. Juli, abends um 20.30 Uhr auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz. Zwei weitere Aufführungen folgen am Freitag, 27., und Samstag, 28. Juli. Der Sonntagabend wird als Ausweichtermin freigehalten. Die Rollenverteilung im Hause Kurschatke ist klar: Dinah (33), die Englisch und evangelische Religion unterrichtet, kümmert sich um alles, was das Theater betrifft. Michael (36), Musik- und Deutschlehrer, ist für die musikalische Einstudierung zuständig und spielt selbst in der Begleitband am Klavier mit. Für die Aufführung unter freiem Himmel auf der großen Bühne vor der Stadtmauer wird die Besetzung auf 60 Mitwirkende aufgestockt, die alle an die Pfaffenwinkel-Realschule gehen, zwischen zehn und 17 Jahre alt sind und das Fach Schulspiel belegen. Das Stück „I mog di“ beschreibt das Gefühlsleben eines musikalischen Teenagers inmitten von vielen Ensemble- und Bandmitgliedern. Es kommt zu fünf Konfliktsituationen, die sich am Schluss des zweiten

Probt mit den jungen Schauspielern das Schülermusical: Dinah Kurschatke. Aktes „Schlag auf Schlag auflösen“, wie es Dinah Kurschatke und ihr Mann beschreiben. Die Hauptfiguren sind mit Ausnahme von zwei Jugendlichen gleich besetzt wie bei der ersten Darbietung letztes Jahr in der Schulaula. Doch hat das Stück „I mog di“ mit seinen 15 Sprechrollen eine an-

dere Fassung bekommen. Es sind drei neue Lieder aufgenommen worden. „Es war der Schülerwunsch, das Musical zu wiederholen“, schildert Dinah Kurschatke. Da habe es sich gut getroffen, dass Manfred Wodarczyk vom Verein Schongauer Sommer bei den örtlichen Schulen angeklopft habe, ob sie mal auf der Freilichtbühne spielen möchten. Licht und Ton auf der Freilichtbühne werden über den Verein Schongauer Sommer gestellt. Das Ehepaar Kurschatke ist voller Vorfreude und teilt diese mit den Kindern und Jugendlichen. „Das ist eine einmalige Chance, das kann ein einmaliges Erlebnis werden.“ Der Probenplan stand schon vor den Pfingstferien. Ab Mittwoch, 18. Juli, ist eine Woche lang jeden Vormittag eine Probe angesetzt. Am Dienstag, 24. Juli, steigt die Spannung bei der Generalprobe. Und am Mittwoch, 25. Juli, ist dann Premierenfieber angesagt.

> > > VERANSTALTUNGSTIPP „I mog di“ auf der Freilichtbühne Die Spieltermine für das Musical am Bürgermeister-SchaeggerPlatz sind am Mittwoch, 25. Juli (Premiere), am Freitag, 27. Juli, und Samstag, 28. Juli, jeweils um 20.30 Uhr. Der Sonntag wird laut Manfred Wodarczyk vom Verein Schongauer Sommer als Ausweichtermin freigehalten, falls die Kartennachfrage sehr groß ist bzw. eine Vorstellung wegen schlechten Wetters verschoben werden muss. Der Eintritt beträgt für Erwachse acht Euro, für Schüler fünf Euro. Der Zuschauerbereich ist für 400 Gäste bestuhlt.


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40 Jahre Landkreis Weilheim-Schongau

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e r h a J 0 4

Landkreis Weilheim-Schongau Vom Auerberg bis zum Starnberger See

Blick auf Ingenried, das bei der Reform vor 40 Jahren von Marktoberdorf zum Landkreis Weilheim-Schongau kam. Hinten links die Ortschaft Tannenberg und rechts der Weichberg mit dem 108 Meter hohen Fernmeldeturm. Foto: Johann Jilka

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Landkreisfahne eingeholt — Feier mit Wehmut

Der Zapfenstreich am helllichten Vormittag Schongau | Rudolf Zwick Von einem Tag stand am offenen Fensauf den anderen ter. Der Schwabbrucker Blaschkes Bl B l Ehefrau Hildegard war Mitarbeiter im Baum muss schmunzeln, wenn sie an amt in Schongau und blies ddiese Zeit zurückdenkt. Gern erdi in die Trompete. Zu den z zä zählt sie, dass sie, als sie am 30. Klängen wurde die Fahne J Ju Juni 1972 zum Einkaufen ging, des Landkreises Schonm „Grüß Gott, Frau Landrat“ mit gau vor dem Landratsamt b begrüßt worden sei. Als sie am 1. eingeholt. Es war ein ZapJ in den gleichen Laden kam, Juli fenstreich am helllichten s sie mit „Grüß Gott, Frau Resei Vormittag. g gierungsdirektor“ willkommen Hans Falgner (74), langjähg geheißen worden. In welchem riger Mitarbeiter im Land-h G Geschäft? Das behält sie noch ratsamt, erinnert sich noch 40 Jahre später für sich. genau an den 30. Juni 1972.. Manfred Blaschke war zuEr war Personalrat, hattee nächst Landrat für zwei Jahre die Bediensteten zu einerr n und zwei Monate. Von Mai Feier eingeladen, die schon t1970 bis Juni 1972. Danach war um 8.30 Uhr begonnen hater — wie schon zwischen 1967 te, und bis in den späten Abend ging. Für einige, vor Historischer Moment: Die Fahne des Land- bis 1970 — juristischer Staatsbeallem für die langjährigen kreises Schongau wird am 30. Juni 1972 auf amter. Aber nun für sechs Jahre im Rang eines RegierungsdiBediensteten der Behörde, dem Schlossplatz eingeholt. rektors. war es ein Tag voller Wehu mut. Doch habe die Feier einen lich in den ebenfalls neu feucht-fröhlichen Verlauf genom- „gezimmerten“ Land-men. Wobei die Betonung mehr kreis Ostallgäu. Er kehr-auf feucht als auf fröhlich liegt. te dem Landratsamt Am nächsten Tag waren die Weilheim-Schongau den Mitarbeiter Beamte im neu ge- Rücken. Später wurde schaffenen Landkreis Weilheim- er Kreisbaumeis-ter im Schongau. Hans Falgner, damals Ostallgäu. 34, ist dem größeren Landkreis Nur zu gut erinnert und Landratsamt bis 2001 treu sich Altlandrat Mangeblieben. 20 Jahre leitete er die fred Blaschke an diese Kommunalaufsicht. Drei Tage war bewegte Zeit. Auch er er in Weilheim, zwei Tage am war am 30. Juni 1972 Schreibtisch in der Schongauer bei der Feier, als diee Dienststelle. Fahne eingeholt wurde — Die Fahne wird in eine Folie eingehüllt. Rudolf Zwick, der Musiker und ebenso wie der damalige Links Mitarbeiter Bruno Beer, Landrat Manlangjährige Dirigent der Blaska- Schongauer Bürgermeis- fred Blaschke, rechts Carl Pongratz, Personalrats-Vorsitzender am Landratsamt. pelle Altenstadt, wechselte beruf- ter Georg Handl.

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Der 35-jährige Blaschke hatte dem langjährigen Weilheimer Landrat Dr. Georg Bauer den Vortritt gelassen. Seine Zeit sollte noch kommen. Der Schongauer wurde im Mai 1978 Nachfolger von Dr. Bauer. Landrat blieb er bis 1996. Auf ihn folgten mit Luitpold Braun (1996 bis 2008) und Dr. Friedrich Zeller (seit 2008) wiederum zwei Schongauer. Der Landkreis Weilheim-Schongau mit seinen knapp 131 000 Bewohnern hat seit 1972 den vierten Landrat. Anders das benachbarte Ostallgäu, mit 134 000 Einwohnern minimal größer, das erst den zweiten hat; auf Adolf Müller (1972 bis 2002) folgte Johann Fleschhut.

Das Zeitalter der Reformen „Das war der Geist der siebziger Jahre. Es war das Zeitalter der Reformen“, blickt Altlandrat Manfred Blaschke auf die Ereignisse vor 40 Jahren zurück. Die LandkreisReform 1972 war maßgeblich vom damaligen bayerischen Innenminister Bruno Merk angestoßen worden, der im Frühjahr 2012 den 90. Geburtstag feierte. Als Richtgröße für die neuen Gebietskörperschaften war die Zahl von 80 000 Einwohnern vorgegeben worden. Der Landkreis Schongau hatte 42 000 Einwohner. „Des war scho

früah klar, dass mir den Landkreis Schongau net derheben können“, sagte zu Lebzeiten Peter Widmann aus Wildsteig, der im Frühjahr verstarb. Er war von 1970 bis 1990 Landtagsabgeordneter der CSU. Zur gleichen Zeit war auch Sepp Klasen im Landtag (früher Schongau, seit 1974 in Hohenpeißenberg wohnhaft) — und Mitglied der SPDFraktion. Der 77-Jährige spricht heute davon, dass Schongau dem Bereich Weilheim „zugeschlagen“ wurde. Die Landkreisreform sei eine „Missgeburt“ gewesen. Klasen kandidierte 1970 gegen Manfred Blaschke zum Landrat von Schongau. Gut zwei Jahre später war er der SPD-Herausforderer von Dr. Georg Bauer. Und Sepp Klasen fuhr 47 Prozent der Stimmen ein. In der damals „schwarzen“ Stadt Schongau haben gar 68 Prozent für den Sozialdemokraten votiert. Auch 1978 und 1984 trat Klasen wieder bei der Wahl zum Landrat an — da jeweils gegen Manfred Blaschke, der damals den CSU-Kreisverband anführte. Aus der Politik hat sich Klasen, der zwölf Jahre Vorsitzender des Petitionsausschusses im Landtag war, zurückgezogen. Freilich führt er seit 22 Jahren den VdK-Kreisverband Oberland, dem 8000 Mitglieder aus den beiden Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen angehören. In dem Sozialverband

Oberland sind sogar Ortsvereine aus zwei Landkreisen unter einem Dach. Im Herbst will Klasen noch einmal, dann aber ein letztes Mal für dieses Amt kandidieren. Zudem ist der ehemalige SPDPolitiker Vorsitzender des VdKSchiedsgerichts in Bayern und auf Bundesebene. Der Hohenpeißenberger sieht ein deutliches Gefälle. Der Schongauer Raum sei „abgehängt“, es fehle eine gute Verkehrsverbindung auf der Ost-West-Achse quer durch den Landkreis. Richtig zusammengewachsen sei der Landkreis bislang nicht, resümiert Sepp Klasen.

> > > ZUM THEMA Ein Landkreis — ein Wappen Aus den ehemaligen Wappen sind nach der Zusammenlegung nur Bestandteile in das neue eingeflossen. Erhalten geblieben ist aus Schongauer Sicht auf gelbem Hintergrund der schreitende schwarze Löwe, der an die Herrschaft der Hohenstaufen erinnert.

Die Idee einer Nord-Süd-Achse Der frühere Landrat Manfred Blaschke erinnert an Überlegungen, einen Landkreis Füssen / Schongau bzw. einen Landkreis Landsberg / Schongau zu bilden. Doch ein Zusammengehen mit Landsberg scheiterte daran, dass die bis 1972 kreisfreie Stadt Landsberg Landkreissitz werden sollte. Bei so einer „Rückführung“ war als zweite „harte“ Maßnahme nicht noch eine Landkreis-Zusammenlegung zuzumuten. So schildert es Erwin Filser; der Apfeldorfer wechselte bei der Reform vom Landratsamt Schongau an das Landratsamt Landsberg und war von 1984 bis 2002 Landrat.

Die zweite Variante, ein Zusammengehen mit Füssen, scheiterte nach Blaschkes Worten daran, dass beide Landkreise verschiedenen Regierungsbezirken angehörten. Füssen war und ist bei Schwaben, Schongau bei Oberbayern. Kulturell gibt es von Schongau bis ins Füssener Land und in den Raum Marktoberdorf sehr wohl Gemeinsamkeiten. Bestes Beispiel für das Verbindende war neulich

das Musikfest in Steingaden. Der dortige Musikverein gehört dem Musikbezirk Füssen an. Ebenso wie Prem, Schwabbruck und Altenstadt. Letztere Kapelle war unter Kapellmeister Rudolf Zwick dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund im Bezirk Füssen beigetreten. Das ist derjenige Musiker, der beim Zapfenstreich für den Landkreis Schongau am 30. Juni 1972 die Trompete spielte.

Gemeinsam zum Ziel

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Am 30. Juni 1972 im Krankenhaus zur Welt gekommen

Sylvia Roser: Das letzte Kindl aus dem Landkreis Schongau Peiting | Drei Babys haben am 30. Juni 1972, am letzten Tag als der ehemalige Landkreis Schongau existierte, im Krankenhaus der Lechstadt das Licht der Welt erblickt. Das letztgeborene Kindl war Sylvia Roser aus Peiting. Sie wurde von ihrer Mutter abends gegen 18 Uhr entbunden, wie im Schongauer Standesamt festgehalten ist. Die Eltern der beiden anderen Babys vom 30. Juni 1972 stammen aus Peiting und Issing, wie Uschi Lehmann aus dem Schongauer Rathaus auf dieses Datum zurückblickt. Sylvia Roser hat noch eine Schwester, die vier Jahre älter ist. Diese kam im Krankenhaus in Peiting auf die Welt. Sylvia ist zusammen mit ihrer Schwester im Elternhaus aufgewachsen. Der Marktgemeinde ist sie bis zum heutigen Tag treu geblieben. Nach dem Quali an der damaligen Hauptschule besuchte Sylvia die besondere zehnte Klasse in

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sWeilheim und machte die Mitt- Manfred, ein gebürtiger Peißen- Sylvia, die in der Knappschaftslere Reife. Danach begann sie in berger, spricht schon kernigen kapelle ungefähr zehn Jah-el Schongau eine Ausbildung zur altbayerischen Dialekt. Von Beruf re Querflöte spielte, ist „viel Groß- und Außenhandelskauf- ist der 44-jährige Gruppenleiter rumgekommen“. Reisen istt n frau. Neun Jahre arbeitete sie in Logistik bei den Oberland-Werk- ebenso ein Hobby wie Radeln Weilheim bei einer Krankenkasse. stätten in Polling, wo er die Arbeit und in die Berge gehen. Und Anschließend war sie Chefsekretä- mit behinderten Menschen als er- doch gibt sie sich heimatverrin bei einem Bauunternehmen in füllend empfindet. bunden. „I tät net weggehn“, Schongau. gesteht die 40-Jährige. Inzwischen ist es fast neun Wenngleich sie sich Jahre her, dass sie zur Insolin Peiting recht wohl venzverwaltung Hänel nach und daheim fühlt, Peißenberg ins Sekretariat so hat sie was gegen wechselte. Diese Kanzlei Kirchturmpolitik. Mit ihrem gehört seit einigen JahFreund Manfred stimmt sie ren zum Verbund Anchor darin überein, dass die RiRechtsanwälte. valität zwischen Menschen Seit zwölf Jahren ist Manaus dem Weilheimer und fred Galm der feste Partner dem Schongauer Raum von Sylvia. Sie wohnt zubald der Vergangenheit ansammen mit ihrem Freund gehören sollte. an der Schloßbergstraße in Ebenso mehr gemeinsaPeiting. Obwohl die Heime Sache machen sollten matorte der beiden nur die Marktgemeinde Pei15 Kilometer auseinander ting und die Stadt Schonsind, so sind die sprach- Sylvia Roser am Balkon ihrer Dachgeschoss- gau, bekunden Sylvia und lichen Unterschiede groß. wohnung in Peiting. ihr Freund beim Gespräch

Ist sie nicht süß? Ein Bild von Silvia Roser als Baby, die sechs Stunden vor dem neuen Landkreis Weilheim-Schongau geboren wurde. mit dem „altlandkreis“-Redakteur. Derweil blicken sie vom Balkon der geräumigen Dachgeschosswohnung nach Westen. Der Garten ist noch auf Peitinger Flur. Die große Wiese hinter dem Zaun, die zum Schloßberg hin steil ansteigt, gehört schon zu Schongau.


Auch nach 40 Jahren

Dienststellen in zwei Städten Weilheim-Schongau | Das hat seit 40 Jahren Bestand und wird auch so bleiben: Weilheim-Schongau gehört zu den Landkreisen, wo das Landratsamt Dienststellen in zwei Städten hat. Von den 412 Mitarbeitern des Landratsamtes sind ungefähr 100 in Schongau beschäftigt, wobei die Behörde Büros in mehreren Gebäuden in der Altstadt hat. Am meisten frequentiert ist die Zulassungsstelle an der Münzstraße. Dass ein Landkreis in zwei Orten Dienststellen unterhält, ist nicht außergewöhnlich. Beispiel dafür ist Neuburg-Schrobenhausen; dieser Landkreis hat sogar deutlich weniger Einwohner als WeilheimSchongau. Im Nachbarlandkreis Ostallgäu ist die Dienststelle in Füssen jedoch nach der Landkreisreform bald geschlossen worden und alles auf den Sitz in

Marktoberdorf zentralisiert worden. Bei den 412 Mitarbeitern der Landkreis-Verwaltung sind auch die Hausmeister an Schulen, die Tierärzte zur Fleischbeschau sowie zehn Arbeiter bei der Straßenmeisterei mitgezählt. 80 Frauen und Männer im Landratsamt sind Staatsbeamte. Was die Personalkosten betrifft, so liegt Weilheim-Schongau unter den 20 oberbayerischen Landkreisen im Mittelfeld, erklärt Hauptamts-Chef Georg Leis und verweist auf eine Übersicht des Bayerischen Landkreistages. Georg Leis ist zudem Bürgermeister von Eberfing und mit einer Frau aus Schongau verheiratet. Im Hinblick auf die Einwohnerzahl steht Weilheim-Schongau in Oberbayern (20 Landkreise) an siebter Stelle.

> > > ZUM THEMA Vergleich mit Nachbarlandkreisen 99 000 Einwohner hatte der Landkreis Weilheim-Schongau, als er 1972 aus der Taufe gehoben wurde. Wie in vielen Landkreisen Südbayerns ging die Einwohnerzahl deutlich nach oben. Weilheim-Schongau 131 000 Einwohner

Ostallgäu (Schwaben) 134 000 Einwohner

Starnberg 130 000 Einwohner

Garmisch-Partenkirchen 86 000 Einwohner

Landsberg 115 000 Einwohner

Bad Tölz-Wolfratshausen 122 000 Einwohner

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Zwischen Osten und Westen

Das Trennende und das Verbindende Weilheim-Schongau | Christa Off aus Sindelsdorf war 30 Jahre Kreisbäuerin von WeilheimSchongau, ehe sie 2007 an Silvia Schlögel aus Peiting übergab. Anfangs hatte Christa Off Schwierigkeiten, manche Wörter zu verstehen, die für Landfrauen am Lechrain im Westen ganz normal waren. Wenn sie mit den Madln die Mädchen meinte, redeten die Bäuerinnen am Lechrain von den Föhla. Und wenn Christa Off von den Koalbinnen im Stall sprach, musste sie sich erst an das Allgäuer Wort Schumpa gewöhnen. Es gibt seit fünf Jahren einen Landfrauenchor in WeilheimSchongau. Die Sängerinnen, die von Steingaden bis Sindelsdorf kommen, proben in Weilheim. Landfrauentage werden noch zwei abgehalten — einer für den mittleren und östlichen Bereich in der Stadthalle in Weilheim und einer in der Auerberghalle in Bernbeuren. Das sei, so resümiert Christa Off, auch in Ordnung und stünde dem Zusammenwachsen nicht im Weg. Aber eine Begebenheit hat die Sindelsdorferin nachdenklich gestimmt: Als sie das Amt der Kreisbäuerin nach 30 Jahren abgab und Silvia Schlögel aus Peiting übernahm, habe eine Bäuerin aus dem Westen sinngemäß kommentiert: „Iatz hams mir wieda.“ Christa Off zeigt sich alles andere als einsilbig, wenn sie zum „zweisprachigen Landkreis“ WeilheimSchongau befragt wird. Aber unabhängig vom Dialekt: Spre-

Seit 2008 Landrat im Landkreis: Foto: Johann Jilka Dr. Friedrich Zeller. chen die Kommunalpolitiker „die gleiche Sprache“? Gibt es einen Ost-West-Gegensatz, oder wird der nur in manchen Vereinen, an Stammtischen oder von örtlichen Medien aufgebauscht? „Der Landkreis ist zusammengewachsen“, sagt Landrat Dr. Friedrich Zeller. Grenzen würden nur künstlich aufgebaut. Die Realität sehe anders aus. Kreisrätinnen und Kreisräte würden sich für den gesamten Landkreis einsetzen, wenn es um Sanierungen von Schulen oder Kreisstraßen ginge. Einen Keil zwischen Weilheim und Schongau zu treiben, lässt der 46-jhrige Landrat nicht gelten. „Weilheim und Schongau

sind sich näher als Weilheim und Penzberg“, bekundet er seine Meinung. Was auch damit zu tun habe, dass der Penzberger aufgrund der Autobahnanbindung genauso schnell den Stadtrand von München erreiche wie die Stadt Weilheim. Stellvertretende Landrätin Andrea Jochner-Weiß (Wilzhofen) vertritt die Ansicht, „dass das lokale Denken verflacht“. Und sie glaubt: „Diejenigen, die in der Wahlkabine nach Orten entscheiden, werden weniger.“ Jochner-Weiß schließt gar mit einem Plädoyer: „Der Landkreis g’hört genau so zamm wie er jetzt is.“ Kreisheimatpfleger Klaus Gast aus Deutenhausen („Bei manchen Kreisräten muaß i scho gnau hihörn“) sieht den Landkreis Weilheim-Schongau heute „institutionell als Selbstverständlichkeit“. Andererseits sei es „doch wertvoll“, dass jeder Bereich seine Besonderheiten behalte, schreibt Gast in der Broschüre „Die Altlandkreise Weilheim und Schongau“, die begleitend zu einer Ausstellung erschienen ist. 40 Jahre nach dem Zusammenlegen von Weilheim und Schongau findet Unabhängigen-Kreisrat Hans Geisenberger: „Das Thema ist gegessen.“ Er ist in Sachsenried, ganz im Westen des Landkreises, daheim. Weilheim-Schongau sei „eine Zweckehe, die ganz ordentlich funktioniert.“ Geisenberger: „Die Gemeindegebietsreform 1978 war viel einschneidender als die Landkreisreform.“


Ortschaften mit demselben Namen

Zweimal Bernried im gleichen Landkreis Bernried | Dass in einem Landkreis zwei Ortschaften denselben Namen haben, ist wahrlich eine Seltenheit. Weilheim-Schongau kann damit seit der Reform vor 40 Jahren aufwarten. Da ist zum

In der Gemeinde Bernried: Bürgermeister Sepp Steigenberger, Anneliese Steiger (gebürtig aus Steingädele), deren Kinder Regina und Seppi.

einen das 2 200 Einwohner zählende Bernried am Starnberger See, das auch aufgrund seiner Bausubstanz und dem Geist der klösterlichen Vergangenheit zu den Perlen im Pfaffenwinkel zählt. Und da ist zum anderen der kleine Weiler Bernried, der unterhalb von Tannenberg auf knapp 800 Meter Höhe liegt. Elf Bewohner hat die Riedschaft, die aus zwei Höfen und einem Zweifamilienhaus besteht. Eine Ortstafel? Fehlanzeige! Lediglich auf einem gelben Hinweisschild, das an der Kreisstraße von der Mülldeponie nach Tannenberg an einer Wegabzweigung steht, ist der Name zu lesen. Nach Schongau sind es neun Kilometer. Bis 1978 war der Weiler bei der Gemeinde Tannenberg, die bei der Gebietsreform vor 34 Jahren zu Burggen kam. Früher gehörte der Weiler Bernried zum Kloster Steingaden, berichten Josef Kempter, Sebastian Jäger und dessen Schwester Marlene Bechter, die in der kleinen Ortschaft aufgewachsen sind, durchaus mit Stolz. Kirchlich und vereinsmäßig sind

die Bewohner nach wie vor ins ein Kilometer entfernte Tannenberg orientiert. Eine Besonderheit: Bernried hat die die Ingenrieder Vorwahl (08868).

Falsch gefahren

die Gemeinde aber mehr Richtung Tutzing (fünf Kilometer entfernt) und Starnberg (17 Kilometer) ausgerichtet als nach Weilheim und Penzberg, erklärt Bürgermeister Josef Steigenberger.

Ein Kindl aus dem

Dass es im Landkreis WeilSchongauer Land heim-Schongau zwei Orte mit Man möchte also meinen, dem Namen Bernried gibt, führt hin und wieder zu Ver- Einige Gesichter aus dem kleinen Bern- dass es vom „großen“ Bernwechslungen. Einmal sei, so ried, links flankiert vom zweiten Bürger- ried aus wenig Anknüpfungserzählen Sebastian und Ber- meister Albert Bißle aus Tannenberg: Ber- punkte in den westlichen Pfafnadette Jäger, ein Autofahrer nadette und Sebastian Jäger, Marlene und fenwinkel gibt? Von wegen! vorbeigekommen und habe Xaver Bechter sowie Michaela und Josef Bürgermeister Steigenberger ist Kreisvorsitzender des Baygefragt, wo es denn zur Kli- Kempter. erischen Gemeindetags im nik ginge. Der hatte wohl im Navi des Pkw was falsch eingege- Nein, Seeblick hat der Weiler bei Bereich Weilheim-Schongau und ben und sich über Landsberg und Tannenberg nicht zu bieten. Ganz arbeitet da mit seinem Vize Albert Schongau weit in den Westen des im Gegensatz zum 58 Kilometer Hadersbeck aus Altenstadt zusamLandkreises leiten lassen statt zur entfernten Bernried. Die Gemein- men. Und: In Bernried ist schon Klinik Höhenried, die sich nördlich de, die 2 200 Einwohner hat und seit Jahrzehnten Anneliese Steiger von Bernried am Starnberger See damit 200 mal so groß ist wie zu Hause. Sie ist ein Kindl aus dem befindet. Hin und wieder steuern das kleine Bernried, liegt geogra- Schongauer Land. Anneliese SteiUrlauber den Weiler bei Tannen- fisch im Nordosten des Landkrei- ger stammt nämlich aus Steingäberg an und wollten mit leicht ses Weilheim-Schongau. Und hat dele. Aus einer kleinen Ortschaft, irritiertem Blick wissen, wie sie auch ein Hotel, das „Seeblick“ die zwar wesentlich kleiner ist als denn das Hotel Seeblick erreichen heißt. Aufgrund der Lage am See das „große“ Bernried. Aber größer können. und der Verkehrsverbindung ist als das „kleine“ Bernried.

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> > > SO HAB ICH FRÜHER AUSGESEHEN

Ein junger Landrat Schongau | 33 Jahre war Manfred Blaschke, als er im Mai 1970 Landrat von Schongau wurde. Damit war er in Oberbayern der zweitjüngste Landrat. Zwei Jahre und zwei Monate versah er dieses Amt, ehe er bei der Landkreisreform Dr. Georg Bauer aus Weilheim den Vortritt lassen musste und selbst Regierungsdirektor am Landratsamt wurde. Sechs Jahre war Blaschke als juristischer Staatsbeamter im Rang eines Regierungsdirektors Leiter der Dienststelle in Schongau. Chef im neu geschaffenen Landkreis war er danach 18 Jahre — von 1978 bis 1996. Mit 41 Jahren wurde er Landrat von Weilheim-Schongau; seine Nachfolger Luitpold Braun und Dr. Friedrich Zeller waren bei Amtsantritt 45 Jahre bzw. 42 Jahre alt. Manfred Blaschke, der am 24. August 1936 geboren wurde, stammt von der Neiße in Oberschlesien. Die Mutter floh mit ihm und seinen zwei Geschwistern im Juni 1945 nach München. Der Vater war später Arzt in der Landeshauptstadt. In München hat der Beamte seine Frau Hildegard kennengelernt, die aus Köln kommt und als Tourismuskauffrau arbeitete. Im September 1967 verlobten sich die Beiden bei einer Pilgerreise nach Rom, im Dezember war die Hochzeit. Tochter Barbara kam im September 1969 auf die Welt. Damals war Blaschke juristischer Staatsbeamter am Landratsamt Schongau. Die zweite Tochter Nina ist zwei Jahre jünger und im August 1971 geboren. Sie arbeitet heute als Kripobeamtin, die ältere Tochter als Touristik-Fachfrau. Barbara wohnt

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Köpfe der siebziger Jahre: von links Staatssekretär Erich Kiesl aus dem Innenministerium, Manfred Blaschke (damals Leiter der Dienststelle Schongau), der erste Weilheim-Schongauer Landrat Dr. Georg Bauer und Landtagsabgeordneter Peter Widmann (Wildsteig). mit Mann und Tochter in Schongau, Nina mit Mann und zwei Buben in Polling. Das Foto mit der ungewöhnlichen Perspektive zur Kuppel des Petersdomes in Rom ist von heuer. Hildegard und Manfred Blaschke waren im Frühjahr wieder in der Ewigen Stadt — dort, wo sie sich vor 45 Jahren verlobt hatten. Das Ehepaar unternimmt gern Reisen. Und da besonders FlussKreuzfahrten. Letztes Jahr im Oktober waren die Blaschkes von Amsterdam bis Basel unterwegs. Ende Juni war Blaschke wieder „on tour“. Nicht mit dem Schiff, sondern mit dem Auto. Er weilte für drei Tage beim Treffen der ehemaligen bayerischen Landräte in Miesbach. Und da wurde mit Sicherheit über die Zeit geplaudert, als er noch ein junger Landrat war.

Manfred Blaschke (75) und seine Frau Hildegard (73) im Frühjahr 2012 in Rom. Dort hatten sie sich vor 45 Jahren verlobt.


Zur Landkreis-Geschichte

Ausstellung in drei Abschnitten Weilheim-Schongau | Zum Jubiläum 40 Jahre Landkreis WeilheimSchongau gibt es eine Ausstellung. Sie ist in drei Abschnitte gegliedert, wie Hans Rehbehn vom Landratsamt Weilheim-Schongau erklärt. Der erste Teil behandelt die Geschichte der Altlandkreise Weilheim und Schongau bis zum Jahr 1972. Dieser war bis Ende Juni in Weilheim in der LandratsamtsDienststelle an der Stainhartstraße im Foyer aufgebaut. Sie soll auch in Schongau gezeigt werden. Die Ausstellung kann ab Anfang Juli im Stadtmuseum besichtigt werden, wie Helmut Schmidbauer

ankündigt. Der Kreisheimatpfleger hat für die begleitende Broschüre ebenso Beiträge verfasst wie Kreisarchivar Bernhard Wöll und Kreisheimatpfleger Klaus Gast. Teil zwei der Präsentation befasst sich mit den Geschehnissen im Jahr 1972. Dabei kommen viele Zeitzeugen zu Wort, so Hans Rehbehn, Pressebeauftragter im Landratsamt. Zu besichtigen ist Teil zwei ab Montag, 2. Juli, im Foyer der Dienststelle Steinhartstraße in Weilheim. Teil drei wird dann ab Ende September realisiert. Beleuchtet wird die Entwicklung des Landkreises von 1972 bis heute.

www.altlandkreis.de

30 Jahre Rigi Rutsch´n

1. Juli Eintrittspreise wie vor 30 Jahren 25. August Ü30 Party 18. August Familienolympiade 30 Jahre Rigi Rutsch´n bedeutet: Familienspaß pur Rutschen mit Leidenschaft Springen mit Mut Sonnen auf großer Fläche Für die Kleinen spielen mit Sonnenschutz Saunieren in Gemütlichkeit Essen und Trinken mit Herz 9000 qm Liegefläche 1500 qm Wasserfläche Platz genug für Alle zum Wohlfühlen

Eine Ausstellung zum 40-jährigen Landkreis-Jubiläum: Von links Kreisheimatpfleger Klaus Gast, Kreisarchivar Bernhard Wöll, Landrat Dr. Friedrich Zeller, Altlandrat Manfred Blaschke und Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer.

Öffnungszeiten im Sommer: Badewelt täglich von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr Sauna täglich von 13:00 Uhr bis 20 :00 Uhr Sauna und Badewelt am Freitag bis 21:00 Uhr Telefon 08803 5001 Gemeindewerke 08803 690236

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Gemeinde Ingenried

Eigenständig geblieben Ingenried | Xaver Fichtl, heute Bürgermeister Ingenried, war gerade 17 Jahre, als die Gemeinde Ingenried mit den Ortsteilen Krottenhill, Bahnhof, Erbenschwang und Huttenried im Juli 1972 vom früheren Landkreis Marktoberdorf zum Landkreis Weilheim-Schongau wechselte. Als politisch interessierter Jugendlicher, der in der Landjugend aktiv war, verfolgte er die aktuellen Entwicklungen mit Interesse. Eigentlich sollte Ingenried zum neuen Landkreis Ostallgäu gehen. Dazu gab es mehrere Gemeinderatsbeschlüsse. Dynamik kam in den Prozess freilich, als der einflussreiche Abge-

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ordnete Richard Wengenmeier (Marktoberdorf) 1971 auf ein Ende der eigenständigen Gemeinde drängte und ein Zusammengehen mit Rettenbach oder Bidingen vorschlug. Da beantragte der Gemeinderat eine Abstimmung der Bürger. 69 Prozent waren gegen einen Anschluss an Bidingen; einer Kommunal-Ehe mit Rettenbach war bereits vorher eine Absage erteilt worden. Die Alternative war der Wechsel zum Landkreis Weilheim-Schongau. Dort hat kein Abgeordneter auf einen Zusammenschluss gedrängt, dort konnte Ingenried als Gemeinde selbstständig bleiben. Bürgermeister Fichtl bewertet

die Veränderung 40 Jahre später als richtig. „Wir passen zum Wirtschaftsraum Peiting / Schongau / Altenstadt“, bekundet der 57-jährige Rathauschef. Bei Schulen und Einkaufen sei Ingenried auf die nahe Stadt Schongau ausgerichtet. Und wenn ein Thema „grenzübergreifend“ sei, dann werde selbstverständlich gemeinsame Sache gemacht — wie beim Windrad, das an der Gemeindegrenze von Bidingen nach Ingeng ried gebaut werde.


Der Wechsel von Bayersoien

Bayersoien im Argen gelegen habe. Anderl Greinwald, mittlerweile 83 Jahre alt, war von 1960 bis 1996 Bürgermeister. Kurz bevor er aus dem Amt schied, erhielt die Gemeinde das Prädikat Bad Bayersoien zugesprochen. Anfang der neunziger Jahre verzeichnete der Ort 220 000 Übernachtungen pro Jahr, heute Es war die Zeit des Wechsels: Altbürgermeister Andreas Greinwald aus Bad Bayersind es noch 100 000. Die Verbundenheit Bad soien. Bayersoiens zum Schongauer Land findet auch darin ihren bund Ammergauer Alpen, doch Ausdruck, dass sie — als einzige insbesondere die Aufbauleistung Gemeinde aus dem Kreis Gar- beim Fremdenverkehrsverband misch-Partenkirchen — seit 40 Jah- Pfaffenwinkel unter dem langren dem Tourismusverband Pfaf- jährigen Geschäftsführer Heinrich fenwinkel angehört. Sie ist zwar Vogler weiß Andreas Greinwald g g „Des hot inzwischen auch Mitglied im Ver- heute noch zu würdigen: wirkklilch wi c Hand undd Fuaß Fuaß ghabt.“ wirklich

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Bad Bayersoien | „Ohne die geringsten Spannungen“, so Altbürgermeister Anderl Greinwald, ist der Wechsel Bayersoiens vom ehemaligen Landkreis Schongau zum Landkreis Garmisch-Partenkirchen abgelaufen. Das Thema sei auf einer Bürgerversammlung behandelt worden, aber ohne große Diskussion sei die Mehrheit mit d de e neuen Zuordnung einverstander d de den gewesen. Zw Zwei Gründe seien dafür wesentlillich ic gewesen: Die Gemeinde sei sta st a vom Tourismus geprägt — sostark w wie einige andere Gemeinden im Am Ammertal und im ganzen Landkr kreis Garmisch-Partenkirchen. Zu Zum anderen habe damals das La Landratsamt Garmisch-Partenkirch chen erhebliche Fördergelder für de den gemeindlichen Straßenbau aanzapfen können, der damals in an

FAHRTEN 2012 05.07.

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Ohne die geringsten Spannungen


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Schongau / Penzberg | Das geht doch nicht zusammen! So äußert sich mancher, wenn er an die Städte Penzberg und Schongau denkt, die zwar im selben Landkreis liegen, aber geschichtlich, wirtschaftlich, kulturell und mental so unterschiedlich sind. Wo

Und das hat mit der Kinesiologie genauso wie mit der Liebe zu tun. Hans Stöberl zog 1973 nach Penzberg — ein Jahr, nachdem der neue Landkreis geschaffen wurde. Bis 1992 hatte er beim Bundesnachrichtendienst gearbeitet und

»Wir gratulieren zum Jubiläum«

Sabine und Hans Stöberl: Die Schongauerin und der Penzberger sind seit Herbst 2009 verheiratet. doch schon die Ehe von Weilheim und Schongau alles andere als einfach ist! Von wegen, dass dies nicht zusammengeht! Hans Stöberl und seine Frau Sabine beweisen das Gegenteil. Der Penzberger und die Schongauerin haben sich 2006 bei einem VHS-Vortrag in Peißenberg kennengelernt, zueinander gefunden und sind seit Herbst 2009 verheiratet. Beide sind auf derselben Wellenlänge.

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Nachrichten ausgewertet. Dann vollzog er einen Schnitt — familiär und beruflich. Seit 20 Jahren ist die Kinesiologie sein Beruf und wertet „Nachrichten aus dem Körper“ aus, wie er es beschreibt. Hans Stöberl ergänzt: „Ich wollte immer mit Menschen arbeiten.“ Der 71-Jährige ist aus erster Ehe Vater von sieben Kindern im Alter von 42 bis 26 Jahren. Sechs davon sind wie er im Landkreis Weil-

heim-Schongau zu Hause, einen Sohn hat es nach Berchtesgaden verschlagen.

Beruflich neu orientiert So wie Hans Stöberl vor 20 Jahren von was Sicherem losgelassen hat, ist es jetzt bei Sabine, eine geborene Bach. Die gelernte Verwaltungsfachangestellte, die bei der Bundeswehr in Altenstadt die Ausbildung machte und danach beim Landratsamt in Schongau arbeitete, ist von 1992 bis zum Mai 2012 bei der EVA in Erbenschwang beschäftigt gewesen. Den sicheren Job hat die 41-Jährige aus Schongau heuer im Mai aufgegeben. Nach einigen Schulungen und Fortbildungen arbeitet sie ebenso wie ihr Mann als Kinesiologie-Coach. Nach einer schweren Krankheit vor mehr als zehn Jahren, bei der ihr die Schulmedizin „nicht mehr helfen konnte“, suchte sie nach Alternativen und kam zur Kinesiologie. Das Ehepaar hat Praxisräume in München und in Penzberg, Sabine hat für die Arbeit mit Kunden auch ein Zimmer im Haus ihrer Eltern am Pucciniring in Schongau eingerichtet, wo sie mindestens einmal die Woche Termine für die Kinesiologie vereinbart. In Penzberg, wo sie ihren „Arbeitsmittelpunkt“ hat und wo sie zusammen mit ihrem 30 Jahre älteren Mann wohnt, fühlt sich das Schongauer Kindl wohl. Als sie 2006 das erste Mal Hans Stöberl


in seiner Praxis besuchte, habe sie freilich eine Landkarte gebraucht, um dorthin zu gelangen, sagt sie mit einem Schmunzeln im Gesicht.

„Das ist wie Erholung“ Umgekehrt empfindet Hans Stöberl: „Wenn ich von Penzberg nach Schongau fahre, dann werde ich ruhiger. Da tanke ich auf. Das ist wie Erholung.“ Schade findet der Penzberger aber, dass in Schongau, „der Stadt mit Historie“, das geschäftliche und touristische Leben nur wenig ausgeprägt sei. Inzwischen richtet der Kinesiologie-Coach den Blick noch weiter in

Richtung Westen. Er hat ein Faible für Ortsnamen im Landkreis. Und da hat es ihm vor allem das Dorf Krottenhill angetan. Mittlerweile weiß er, dass die Endung „hill“ nicht vom englischen Wort Berg oder Hügel abzuleiten ist, sondern für Hölle steht. Aber es ist doch eine interessante Erfahrung, dass sich ein Penzberger, ganz im Osten des Landkreises zu Hause, für solche Details einer kleinen Ortschaft interessiert, die 65 Kilometer weiter am westlichen Rand des Landkreises liegt.

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juli / august 2012 | 55


Gemeinde Bernbeuren

„Das war ein harter Kampf“ Bernbeuren | Den Ausschlag gegeben hatte auf einer Versammlung die Zusage des ersten WeilheimSchongauer Landrats Dr. Georg Bauer, dass die LandratsamtsDienststelle in Schongau dauerhaft erhalten bleibt. Dies ist aus Sicht des langjährigen Gemeinderates und späteren zweiten Bürgermeisters Wilhelm Straif der Grund dafür gewesen, warum in Bernbeuren die Bürgerbefragung zur Landkreis-Zugehörigkeit mit 60 zu 40 Prozent zugunsten von Weilheim-Schongau und gegen das Ostallgäu ausging. Wilhelm Straif („Das war damals ein harter Kampf“) erinnert sich noch an die hitzige Versammlung im Gasthaus Schnitzer, bei der sowohl Landrat Dr. Georg Bauer aus Weilheim als auch dessen Kollege Adolf Müller aus Marktoberdorf präsent waren. „Bauer hat den be ess sser e en Eindr druc uckk ge gema maccht cht al aalss besseren Eindruck gemacht

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Müller“, hat Straif im Gedächtnis behalten. Die Frage, wohin Bernbeuren geht, war jedoch nicht 1972 zur bayernweiten Landkreisreform akut geworden, sondern erst fünf Jahre später. Nämlich im Vorfeld der Gemeindegebietsreform 1978. Eine Variante vor knapp 35 Jahren war, dass Lechbruck, Prem und Bernbeuren zusammen eine Verwaltungsgemeinschaft bilden. Die sollte ihren Sitz freilich in Lechbruck haben. Weil diese Gemeinde aber dem Landkreis Ostallgäu angehört, sollten auch die beiden anderen Nachbarorte dorthin „mitziehen“. Dazu ist es aber nicht gekommen. Stattdessen ist die — einwohnermäßig kleinere Verwaltungsgemeinschaft — Bernbeuren / Burggen gegründet worden. Und die hat ihren Sitz im Rathaus der Auerbberg r gemeinde. Auerberggemeinde.


Landkreis Landsberg

Im Süden einen großen Zuwachs Landsberg | Mit einem beträchtlichen Zuwachs an Gemeinden ist der Landkreis Landsberg aus der Reform zum Juli 1972 hervorgegangen. Vom ehemaligen Landkreis Schongau sind vier Gemeinden dazugekommen: Apfeldorf, Kinsau, Epfach und Reichling. Aus dem früheren Landkreis Kaufbeuren wechselten Dienhausen, Denklingen, Leeder, Unterdießen und Ellighofen zu Landsberg — und damit von Schwaben zum Regierungsbezirk Oberbayern. All diese Veränderungen hat Erwin Filser detailliert erfahren. Er war Verwaltungsangestellter am Landratsamt in Schongau, wechselte mit der Landkreisreform ins Landratsamt Landsberg, war zwölf Jahre (ehrenamtlicher) Bürgermeister von Apfeldorf und von 1984 bis 2002 Landrat von Landsberg. Auch die kleinen Gemeinden, die dazu gestoßen sind, seien im neuen Landkreis „schnell aufgenommen“ worden, erinnert sich Filser.

Ohne großes „Hickhack“ Sein Amtsvorgänger, Landrat Bernhard Müller-Hahl, habe Franz Horner aus Reichling viele Monate vor dem Vollzug der Landkreisreform signalisiert, dass er stellvertretender Landrat im größeren Landkreis Landsberg werden könne. Horner war zuvor schon VizeLandrat im Kreis Schongau. Die Struktur des neuen Landkreises habe das Zusammenwachsen begünstigt. Es hätte „kein so

Bürgermeister Schelkle und Schöner zurück, die nicht miteinander konnten. Schöner war von 1970 bis 1972 Landrat von Kaufbeuren. Danach war er 18 Jahre hauptamtlicher Bürgermeister im Fuchstal (mit Leeder, Asch, Seestall). 1972 wurde Epfach nach Denklingen eingemeindet. Das Gleiche trifft auch auf Dienhausen zu: Die Ortschaft mit nur 100 Bewohnern war bis 1972 kleinste Gemeinde im Kreis Kaufbeuren.

Vor Zusammenschluss eine Bürgerbefragung Von 1984 bis 2002 Landrat von Landsberg: Erwin Filser. großes Hickhack“ wie beim Nachbarn Weilheim-Schongau gegeben, vergleicht Filser. Landsberg sei eindeutig das Zentrum, dahinter kämen, ähnlich wie bei einer Pyramide, mit Dießen und Kaufering zwei Marktgemeinden sowie viele Gemeinden, die alle unter 5 000 Einwohner hatten. Dass sich in Reichling sechs Jahre später eine große Verwaltungsgemeinschaft im Süden gebildet habe, sei ebenfalls ein Beleg für das Zusammenwachsen. Anders war das auf der anderen Seite des Lechs. Dort ist die VG, die Denklingen und Leeder gebildet haben, wieder aufgelöst worden. Bürgermeisterin Viktoria Horber aus Denklingen führt dies rückblickend auch auf die damaligen

Dem Zusammengehen mit Denklingen war in Epfach eine Bürgerbefragung vorausgegangen, bei der 90 Prozent für einen Zusammenschluss votierten. Die Ehe ist alles andere als reibungslos verlaufen. Vor allem Mitte der neunziger Jahre kriselte es, als beim Thema Wasser / Abwasser die Wellen hoch schlugen und einige Epfacher wieder die Eigenständigkeit einforderten — so wie Rettenbach sich zuvor von Stötten losgesagt hatte. Doch das ist Schnee von vorgestern. Dörfer wie Epfach haben ihr Eigenleben behalten. „Und das ist auch richtig so“, meint Viktoria Horber. Sie ist heute 62 Jahre. Als junge Frau war sie Anfang der siebziger Jahre ebenfalls im Landratsamt Schongau angestellt, bevor sie zur Gemeinde Denklingen wechselte und 1984 das erste Mal zur Bürgermeisterin gewählt worden ist.

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Veranstaltungskalender SO 01.07. SCHONGAU 9.30 Uhr Primizamt auf dem Marienplatz

STEINGADEN

BERNBEUREN

BÖBING

9.00 Uhr Jugendkartslalom um den Zugspitzpokal auf dem MSC-Gelände

18.00 Uhr Familienwanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus in Lechbruck

19.00 Uhr Mondscheintour des Alpenvereins aufs Hörnle

WIES 14.30 Uhr 18.00 Uhr Fest der Begegnung mit NeupriesKonzert I der Reihe Musik im ter Schnabel in der Lechsporthalle Pfaffenwinkel mit dem Oratori17.00 Uhr um „Die Schöpfung“ von Joseph Dankvesper mit Spendung des Pri- Haydn in der Wieskirche mizsegens in der Stadtpfarrkirche WILDSTEIG HERZOGSÄGMÜHLE 12.00 Uhr 10.00 Uhr Bergmesse mit dem TrachtenverDorffest mit Gottesdienst in der ein und der Musikkapelle auf der Deckerhalle Hohen Bleick SCHWABNIEDERHOFEN

BAD BAYERSOIEN

11.00 Uhr Dorffest der Ortsgemeinschaft und der Pfarrei

10.00 bis 17.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt am Festplatz neben der B 23

SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Sommerfest des Kindergartens Sonnenblume

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Musikkapelle Schönberg am Kirchplatz. Bei schlechtem Wetter im Kurhaus APFELDORF

SCHWABBRUCK 11.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle im Pfarrgarten

19.30 Uhr Standkonzert der Trachtenkapelle am Dorfplatz PEISSENBERG

LECHBRUCK 11.30 Uhr Frühschoppen vor der Kirche nach der Messe zum Patrozinium 16.00 Uhr Ausstellung „Alte Heimat — neue Heimat“ im Flößermuseum ROTTENBUCH 11.00 Uhr Führung in der ehemaligen Stiftskirche

1. Juli bis 31. August 2012

14.00 Uhr Spiel und Spaß zum Jubiläum „30 Jahre Rigi-Rutsch’n“

MO 02.07.

BAD BAYERSOIEN BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung mit Werken von Hubert Niklaus Lang im Museum im Bierlinghaus

DI 03.07.

20.15 Uhr Theaterabend „Macho in Nöten“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 04.07. SCHONGAU

SCHONGAU

12.00 bis 23.00 Uhr 19.00 Uhr Schmankerlfest am Marienplatz Nachprimiz mit Neupriester Schnabel in der Kirche Verklärung Christi PEITING PEITING 20.00 Uhr Monatsversammlung des Aquarienvereins im Gasthaus Dragoner BURGGEN 14.30 bis 15.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter im Sitzungszimmer der Gemeinde

8.30 Uhr Geführte Rad- und Wandertour mit Fini Schilcher nach Wildsteig. Treffpunkt und Anmeldung an der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 12.30 Uhr Fahrt ins Blaue mit dem Frauenbund. Treffpunkt an der Blauen Sparkasse, Kosten 8 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 662 58 HOHENFURCH

LECHBRUCK 20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung 20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthof Holler

PEITING

PREM

15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei. Eintritt frei

19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

19.30 Uhr Abendmesse mit Primizsegen von Neupriester Wolfgang Schnabel BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 05.07. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Schmankerlfest am Marienplatz 14.00 Uhr Sommerfest mit dem Frauenbund im Jakob-Pfeiffer-Haus LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle am Pavillon am Rathaus PREM 19.00 Uhr Flusswanderung am Lech. Treffpunkt beim Parkplatz am Moorbad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Ausstellung „Phantastische Hinterglasbilder“ von Hedi Scheck in der Galerie im Kurhaus. Eintritt frei 20.00 Uhr Theaterabend mit dem Peitinger Kabarettduo Gradraus im Gasthof Bayersoier Hof. Karten an der Tourist-Info, Abendkasse ab 19 Uhr

> > > BLUTSPENDETERMINE Dienstag, 17. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule Freitag, 20. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Peiting, Lentner-Schule Montag, 20. August 16.30 bis 20.00 Uhr Lechbruck, Lechhalle

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FR 06.07.

SA 07.07.

SCHONGAU

SCHONGAU

12.00 bis 23.00 Uhr Schmankerlfest am Marienplatz

12.00 bis 23.00 Uhr Schmankerlfest am Marienplatz

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz mit Besuch der Kartoffelkönigin 15.00 Uhr Gartenfest der Feuerwehr an der Fahrzeughalle SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Kabarett „Nicht mit mir“ mit Helmut Schleich im Kulze. Bereits ausverkauft BURGGEN 21.00 Uhr Beachparty des Motorsportclubs beim MCB-Stadel LECHBRUCK 19.30 Uhr Italienische Nacht mit Valerio Zamboni und italienischem Buffet im Landhaus Auf der Gsteig. Preis 29,50 Euro REICHLING 20.00 Uhr Seefest der Musikkapelle am Eglmoos

60 | der altlandkreis

PEITING 10.00 bis 19.00 Uhr Pfaffenwinkel-Gewerbeschau im und am Eisstadion. Eintritt frei ALTENSTADT 14.00 Uhr Turnierwerfen und Grillfest des Anglervereins Petri Heil an der Fischerhütte HOHENFURCH 15.00 Uhr 1. Dorfturnier im Stockschießen auf dem Eisplatz SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Grillfest der Schützen in Schmids Stadl BURGGEN 20.00 Uhr Sommernachtsfest beim MCBStadel WIES 10.30 Uhr Gottesdienst zur Jugendwallfahrt in die Wieskirche. Sammelpunkte jeweils um 7 Uhr in Ilgen und Rottenbuch bzw. um 8.30 Uhr in Wildsteig und Steingaden

19.00 Uhr Poesie und Musik „Der kleine Prinz“ mit Rudolf Herget in der Wieskirche BÖBING

ALTENSTADT

WIES

11.00 Uhr Pfarrfest auf dem Gelände des Kindergartens

19.00 Uhr Konzert III der Reihe Festlicher Sommer in der Wies mit einem Stück von G. F. Händel

SCHWABSOIEN

18.00 Uhr Zündapp-Treffen des Motorsportclubs REICHLING 20.00 Uhr Seefest der Landjugend am Eglmoos PEISSENBERG 20.30 Uhr Tanzabend zur 150-Jahr-Feier der Schützengesellschaft mit Big Bad Wolf und der Root Bootleg Band in der Tiefstollenhalle. Eintritt 10 Euro

SO 08.07. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Schmankerlfest am Marienplatz

13.30 Uhr Führung auf dem Mühlenweg. Treffpunkt am Rathaus

ROTTENBUCH 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle im Klosterhof

ERBENSCHWANG 10.00 bis 16.00 Uhr Tag der offenen Tür mit Besichtigungen und Auftritt der Akrobatengruppe Vaganti im Abfallentsorgungszentrum. Eintritt frei 20.00 Uhr Rockkonzert mit der Root Bootleg Band im Abfallentsorgungszentrum. Eintritt frei BERNBEUREN 14.30 Uhr Botanischer Spaziergang mit den Biologinnen Barbara Zach und Miriam Gerhardt am Auerberg. Treffpunkt am Löschweiher

REICHLING 13.00 bis 20.00 Uhr Markt „Kreatives Dorf“ rund um den Gasthof zur Post

MO 09.07. BERNBEUREN 18.00 Uhr Familienwanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus in Lechbruck

DI 10.07. SCHONGAU

19.30 Uhr Vortrag zur Ausstellung „Bo9.00 Uhr dendenkmäler im Wald“ mit Vogelkundliche Führung am Referent Dr. Walter Irlinger, Leiter Oberen Lechstausee. Treffpunkt am der Abteilung Denkmalerfassung Rathaus und Erforschung am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, im STEINGADEN Stadtmuseum 9.00 Uhr Ulrichsritt zum Kreuzberg HOHENFURCH LECHBRUCK

PEITING 10.00 bis 18.00 Uhr Pfaffenwinkel-Gewerbeschau im und am Eisstadion. Eintritt frei HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle

10.00 Uhr Messe und Segnung der Pferde

10.00 bis 11.00 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter im Rathaus

U


10.00 Uhr Young Artists-Förderpreis für junge Talente im Kulze. Eintritt frei

SCHONGAU 18.30 Uhr Musicalaufführung „Freude“ mit Kindern der Grundschule und dem Jugendblasorchester der Musikschule im Jakob-Pfeiffer-Haus ROTTENBUCH 9.30 bis 12.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges BÖBING 13.30 Uhr Wanderung des VdK-Stammtisches nach Bad Bayersoien. Treffpunkt beim Gasthof Haslacher

DO 12.07. SCHONGAU 18.30 Uhr Musicalaufführung „Freude“ mit Kindern der Grundschule und dem Jugendblasorchester der Musikschule im Jakob-Pfeiffer-Haus PEITING 19.00 Uhr Gedenkmesse für verstorbene Chor- und DAV-Mitglieder in der Vertriebenenkapelle

18.00 Uhr Freundschaftsspiel TSV 1860 München — MSV Duisburg am Sportplatz

FR 13.07. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt am Marienplatz 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden BIRKLAND 18.00 Uhr Auftakt zum Dorffest der Fußballabteilung am Sportplatz 20.00 Uhr Preiswatten im Festzelt am Sportplatz HOHENPEISSENBERG 15.30 Uhr Kinderkino „Wickie und die starken Männer“ im Haus der Vereine ALTENSTADT Ganztags Weltcup im Fallschirmspringen bei der alten Möbelcentrale HOHENFURCH

16.00 Uhr Kinderkino „Wickie und die starken Männer“ im Rathaus

10.00 Uhr Musicalaufführung „Als die Bilder SCHWABSOIEN laufen lernten“ der Dorfspatzen für die Grundschule in der Auer19.00 Uhr berghalle. Eintritt frei Spanferkel-Grillen des Faschingsclubs bei Gasts Stadl BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Lichterfest in der Brandstatt. Eintritt frei

SA 14.07. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt am Marienplatz

INGENRIED 20.00 Uhr Helferfest der Schützen in der Mehrzweckhalle BURGGEN 13.00 Uhr Kinderkino „Wickie und die starken Männer“ im Feuerwehrhaus BERNBEUREN

PEITING 10.30 Uhr Jubiläums-Prozession der Sudetendeutschen Landsmannschaft zur Gedenkkapelle am Kalvarienberg mit Weihe der Stele BIRKLAND 19.00 Uhr Italienischer Abend zum Dorffest mit Live-Musik im Festzelt

19.00 Uhr Musicalaufführung „Als die Bilder laufen lernten“ der Dorfspatzen für den Kindergarten, Eltern, Verwandte, Bekannte und alle, die Lust haben, in der Auerberghalle. Eintritt frei 20.15 Uhr Serenade der Musikkapelle auf dem Marktplatz WIES

ALTENSTADT Ganztags Weltcup im Fallschirmspringen bei der alten Möbelcentrale 10.00 Uhr Kinderkino „Wickie und die starken Männer“ im Schülercafé der Förderschule

10.00 Uhr 17.00 Uhr 30. Lech-Cup zur Förderung der Saisonabschluss der Sparte Turnen Fußballjugend am Sportplatz mit Fahrt nach Oberammergau

19.00 Uhr Poesie und Musik „Genesis — Schöpfung im Licht“ mit Rudolf Herget. Eintritt frei

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MI 11.07.

PEISSENBERG

BERNBEUREN

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19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

HOHENFURCH

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PREM

ROTTENBUCH

E

20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung

Die Schongauer Goldschmiede v

20.00 Uhr Programm „Vivat bacchus“ des Ensembles der Kammeroper München mit Tafelmusik und Trinkliedern beim Schäferwirt

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20.00 Uhr Standkonzert mit den EibenwaldMusikanten im Pavillon am Rathaus

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16.00 Uhr Puppentheater „Der Grüffelo“ in der Lechhalle

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SCHWABNIEDERHOFEN

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SCHWABBRUCK

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LECHBRUCK

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LECHBRUCK

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Reparatur und Service

PREM 10.00 bis 13.00 Uhr Veranstaltung „Lechfloß 2012 — Die Milch macht’s“ vom Verein Lebensraum Lechtal. Infos unter Tel. 0157 / 73 09 22 85

Ihr Goldschmiedemeister im Herzen der Schongauer Altstadt gleich beim Ballenhaus Tel. 08861 900 222

juli / august 2012 | 61


ROTTENBUCH 18.00 Uhr Grillfest der Abteilung Ski am Campingplatz BAD BAYERSOIEN 14.30 bis 18.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Eintritt 6 Euro 19.30 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Land schafft Bild“ mit Werken der Kreativen Gruppe im Kurhaus PEISSENBERG 10.00 Uhr Grubenlampenausstellung im Foyer der Tiefstollenhalle 14.00 Uhr Bergbaumuseumsfest zum Jubiläum 175 Jahre Bergbau am Hohen Peißenberg in der Tiefstollenhalle

SO 15.07. SCHONGAU 10.30 Uhr Feldmesse mit der Kolpingsfamilie im Garten des Marie-EberthAltenheimes am Hohen Graben 12.00 bis 23.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt am Marienplatz 17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181

19.00 Uhr Stimmungsmusik mit der Root Bootleg Band am Marienplatz PEITING 6.00 Uhr Start zur 29. Pfaffenwinkel-Radrundfahrt 2012 beim Eisstadion 11.00 Uhr Bergmesse der DAV-Sektion vor der Kapelle am Wankerfleck

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

MO 16.07.

MI 18.07.

FR 20.07.

PEITING

SCHONGAU

19.00 Uhr Kegelabend des VdK beim Gasthof Keppeler

15.00 Uhr Kinderführung „Mit dem Spießbürger auf die Stadtmauer“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

PEITING

HOHENPEISSENBERG

18.00 Uhr Geschicklichkeitswettkampf der Turnabteilung

14.30 bis 15.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter in der Schule

BAD BAYERSOIEN

ROTTENBUCH

9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Land schafft Bild“ mit Werken der Kreativen Gruppe im Kurhaus

9.30 bis 12.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden PEITING

BIRKLAND 10.15 Uhr Feldgottesdienst mit anschließendem Festausklang und Bewirtung im Festzelt am Sportplatz ALTENSTADT 10.00 Uhr 30. Lech-Cup zur Förderung der Fußballjugend am Sportplatz 18.00 Uhr Konzert IV „In paradisum — einst und heute“ der Reihe Festlicher Sommer in der Wies mit dem Ensemble Pathos in der Basilika

16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung mit Werken von Hubert Nikolaus Lang im Museum im Bierlinghaus

DI 17.07. ALTENSTADT 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule

SCHWABNIEDERHOFEN 10.00 Uhr Young Artists-Förderpreis für junge Talente im Kulze. Eintritt frei WIES 19.00 Uhr Konzert II der Reihe Musik im Pfaffenwinkel mit Werken von J. S. Bach und W. A. Mozart in der Wieskirche

DO 19.07. ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt am EVG-Lagerhaus

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der LentnerGrundschule 18.00 Uhr Bike-Rennen des Radclubs RC-72. Treffpunkt an der Untereggstraße BURGGEN

BURGGEN 16.00 bis 19.00 Uhr Anmeldung zum Ferienprogramm des Familienfördervereins im Gemeindehaus

LECHBRUCK 20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung

14.00 Uhr Stammtisch des VdK im Café Gino Nuovo

LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle im Pavillon am Rathaus

20.00 Uhr Generalversammlung der Abteilung Fußball im Sportheim BERNBEUREN 20.00 Uhr „Pringels Party Reloaded“ mit DJ Nick im Festzelt an der Auerberghalle REICHLING

PREM

ROTTENBUCH

19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

Mitbesten Aussichten

Zauberhafte Momente

17.00 Uhr Lechcup am Sportplatz

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G s t e i g 1 · 8 6 9 8 3 L e c h b r u c k a m S e e · T e l . 0 8 8 6 2 - 9 8 7 7 - 0 · F a x 0 8 8 6 2 - 9 8 7 7 - 7 · i n f o @ l a n d h a u s - g s t e i g . d e · w w w. l a n d h a u s - g s t e i g . d e

62 | der altlandkreis


SA 21.07.

SO 22.07.

MO 23.07.

SCHONGAU

ALTENSTADT

WIES

17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

11.00 Uhr Orgel-Matinee mit Kristina Kuzminskaite aus Rottenbuch in der Basilika

16.30 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft in der Wieskirche. Eintritt frei

19.00 Uhr „Dancing in the Moonlight“ am Bürgermeister-Schaegger-Platz mit der SOG Big Band und dem Musiker Karl Hanspeter aus Südtirol

BAD BAYERSOIEN HOHENFURCH 14.00 Uhr Badewannenrennen der Landjugend an der Schönach

14.00 Uhr Exkursion zu Orchideen ins Geizenmoos. Treffpunkt an der Bushaltestelle Eisplatz, Preis 6 Euro

DI 24.07.

INGENRIED PEITING 8.00 Uhr Vereinsmeisterschaften der TSV-Abteilung Turnen in der Sporthalle 18.00 Uhr Tennenfest des Aquarienvereins im Weinland 18.00 Uhr Waldfest des Schützenvereins am Sonnenbichl ALTENSTADT 19.00 Uhr Mountainbikerennen des Radclubs SCHWABBRUCK 18.00 Uhr Seifenkistenrennen der Landjugend. Anmeldung ab 17 Uhr BERNBEUREN 20.00 Uhr Blasmusik mit den Schwindligen 15 im Festzelt BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Serenade mit dem Kammerorchester Maria Stern im Parkhotel REICHLING 13.00 Uhr Lechcup am Sportplatz

11.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle im Biergarten beim Gasthaus Sonne BURGGEN 11.00 Uhr St.-Anna-Fest am Kirchplatz BERNBEUREN 19.00 Uhr Festakt des Trachtenvereins D’Auerbergler und Zug zum Festzelt mit anschließendem Bieranstich. Treffpunkt am Kriegerdenkmal RETTENBACH 10.30 Uhr Weichbergfest des Männerchors mit Messe an der Magdalenenkapelle, danach Kesselfleischessen und Unterhaltung der Blaskapelle auf dem Anwesen Holl WIES 19.00 Uhr Konzert III der Reihe Musik im Pfaffenwinkel mit Werken von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Bruckner in der Wieskirche LUDENHAUSEN 11.30 Uhr Sommerfest der Feuerwehr mit der Musikkapelle im HappergerGarten

INGENRIED 15.30 Uhr Crescentia-Wallfahrt mit dem Landvolk. Start bei Martin Rieger LECHBRUCK 20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

Oberammergau am Pilatushaus

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04./05.08.12 von 11 - 18 Uhr Eintritt frei

7 -Musik mit Live15 Uhr b a So.

Verkaufsoffener Sonntag in Oberammergau, die Geschäfte sind von 12 - 17 Uhr geöffnet!

Heute schon geLabert?

WEILHEIM 19.30 Uhr Vortrag „Erbrecht aus der Sicht des Vererbenden und der Erben“ mit Fachanwältin Caroline Kistler in der Waldwirtschaft am Gögerl. Eintritt frei

MI 25.07. SCHONGAU 20.30 Uhr Schülermusical „I mog di“ auf der Freilichtbühne am BürgermeisterSchaegger-Platz. Eintritt 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Schüler, Kartenvorverkauf beim Kreisboten

Laber-Bergbahn Oberammergau Ihr Ausflugsziel in den Ammergauer Alpen Tel. 0 88 22 / 47 70 www.Laber-Bergbahn.de

juli / august 2012 | 63


PEITING

FORST

17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad. Treffpunkt am Schützenhaus, Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35

15.30 Uhr Kinderkino „Wickie und die starken Männer“ in der Grundschule

BERNBEUREN 16.30 Uhr Führung im Molkereimuseum „Untere Käsküche“. Infos unter Tel. 08841 / 489 61 49 LECHBRUCK 14.00 Uhr Minigolfturnier am Campingplatz Via Claudia 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle Prem im Pavillon am Rathaus STEINGADEN

FR 27.07. SCHONGAU

14.30 Uhr Kinderkino „Wickie und die starken Männer“ in der Schule WILDSTEIG

SCHWABNIEDERHOFEN

PEITING

HOHENFURCH

19.00 Uhr Lange Badenacht mit Grillbetrieb im Wellenfreibad

20.30 Uhr Beachparty der Abteilungen Fußball und Eishockey am Eisplatz. Ausweichtermin Sa, 4.8.

19.00 Uhr Konzertpremiere der Brass Band 20.30 Uhr München mit der Sopranistin Schülermusical „I mog di“ auf der Gabriela Pechmannovà im Kulze. Freilichtbühne am Bürgermeister- Eintritt 11 Euro, Karten unter Tel. Schaegger-Platz. Siehe Mi, 25.7. 08861 / 90 02 35

19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

LECHBRUCK 20.00 Uhr ERC-Fest auf dem Platz beim Musikpavillon APFELDORF

15.00 Uhr 10.30 Uhr Kinderoper „Papageno“ der Frühschoppen im Pfarrgarten zum Grundschule in der MehrzweckFesttag St. Jakob, zuvor um 9.15 halle Uhr Patroziniumsmesse

DO 26.07. ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

64 | der altlandkreis

20.30 Uhr Schülermusical „I mog di“ auf der Freilichtbühne am BürgermeisterSchaegger-Platz. Siehe Mi, 25.7.

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden

14.30 bis 15.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter im KinderBERNBEUREN garten an der Marie-Eberth-Straße 20.00 Uhr Boarischer Tanz mit der StoabergROTTENBUCH Musi aus dem Chiemgau und der 9.30 bis 12.30 Uhr Schwindlig Blos im Festzelt an der Führung entlang des PfaffenwinkAuerberghalle ler Milchweges BÖBING

17.00 Uhr Grillen der Kolpingsfamilie am Alten Stausee. Infos bei Familie Heger unter Tel. 08861 / 95 03

SA 28.07. SCHONGAU 13.00 bis 17.00 Uhr Spielfest des SPD-Ortsvereins im Freizeitbad Plantsch

BERNBEUREN 20.00 Uhr Gauheimatabend mit den Vereinen des Oberen Lechgaus im Festzelt LECHBRUCK 19.00 Uhr ERC-Fest auf dem Platz beim Musikpavillon STEINGADEN 19.30 Uhr Musikabend mit der Gruppe Quetschblech beim Gasthof Graf im Garten BAD BAYERSOIEN 15.30 Uhr Fünfkampf der Mannschaften des ESV am Festzelt EPFACH

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16.00 Uhr Sportfest des TSV am Sportplatz


PEISSENBERG

BAD BAYERSOIEN

19.00 Uhr Doppelkonzert der Knappschaftskapelle und der Polnischen Bergmannskapelle in der Tiefstollenhalle. Eintritt frei

10.00 Uhr Frühschoppen mit der Dachbodenmusik im Festzelt an der Dorfstraße

SO 29.07. SCHONGAU 9.00 Uhr 1. Schongau Triathlon mit Start zum Schwimmen an der Lechbrücke, danach Radfahren und Laufen in und um die Altstadt. Siehe auch Seite 18 / 19, weitere Infos und Zeitplan unter www.triteam.de 19.00 Uhr Tauschringtreffen in der Pizzeria La Perla ALTENSTADT 11.00 Uhr Orgel-Matinee mit Hans Halbinger in der Basilika BERNBEUREN 9.30 Uhr Festgottesdienst zum Gaufest 13.30 Uhr Festzug mit anschließenden Ehrentänzen 17.00 Uhr Unterhaltung mit dem AuerbergTrio im Festzelt

13.00 Uhr Vereinsmeisterschaft im Stockschießen im Festzelt 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Jugendkapelle Ammertal am Kirchplatz REICHLING 13.30 Uhr Bildersuchfahrt der Landjugend

14 und 18 Jahren im Rehabilitationszentrum am Latterbach. Anmeldung erwünscht unter Tel. 08861 / 219-61 61

ROTTENBUCH

LECHBRUCK

18.00 Uhr Wanderung zum Jacobibichl. Treffpunkt am Campingplatz

20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung

16.00 Uhr Konzert IV der Reihe Musik im Pfaffenwinkel mit Kammermusik junger Künstler im Bibliothekssaal

MO 30.07. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Land schafft Bild“ mit Werken der Kreativen Gruppe im Kurhaus

DI 31.07. SCHONGAU

19.00 Uhr Tanzabend zum Festausklang mit der Grenzbergmusik

18.00 Uhr Einführung in die digitale Welt der Musikproduktion für Interessierte zwischen 12 und 16 Jahren im Jugendzentrum Köhlerstadel

WIES

HERZOGSÄGMÜHLE

19.00 Uhr Konzert V der Reihe Festlicher Sommer in der Wies mit Werken von Mozart und Beethoven ROTTENBUCH

13.00 Uhr Besuchertermin für seelisch kranke Erwachsene und Angehörige im Rehabilitationszentrum am Latterbach. Anmeldung erwünscht unter Tel. 08861 / 219-302

11.00 Uhr Führung in der ehemaligen Stiftskirche

14.00 Uhr Besuchertermin für psychisch kranke Jugendliche zwischen

BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

WIES 17.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft in der Wieskirche

DO 02.08. PEITING

PREM POLLING

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges

19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56 BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Theaterabend „Macho in Nöten“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 01.08. SCHONGAU 18.00 bis 20.00 Uhr Kinderferienprogramm „Schminken leicht gemacht“ für Mädchen von 13 bis 18 Jahren mit Visagistin Teresa. Anmeldung im Salon Hunger unter Tel. 08861 / 46 36 PEITING 18.00 Uhr Eröffnung des Bürgerfestes am Hauptplatz

18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle im Pavillon beim Rathaus ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 03.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr Ferienprogramm „An die Töpfe, fertig, los“ in der AOK-Geschäftsstelle. Anmeldung bei der TouristInfo unter Tel. 08861 / 214-181

www.ice-watch.com

15.00 Uhr Spielenachmittag mit Paula im Freizeitbad Plantsch

LECHBRUCK

15.00 Uhr 9.30 Uhr Kinderführung „Mit dem SpießKinderführung im Flößermuseum. bürger auf die Stadtmauer“ in der Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung Altstadt. Treffpunkt am Rathaus unter Tel. 08862 / 98 78 30 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden

Schönachstr. 9 86978 Hohenfurch Tel.: 08861/20499 juli / august 2012 | 65 www.gabys-schmuckinsel.de


PEITING 8.30 Uhr Geführte Rad- und Wandertour mit Fini Schilcher nach Wildsteig. Treffpunkt und Anmeldung an der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt vor dem Rathaus 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz SCHWABSOIEN 20.30 Uhr Beachparty des Sportvereins am Sportgelände BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Tunnelführung beim Lötschmüllerhof. Preis 2 Euro

SA 04.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz 14.00 Uhr Meisterschaft im Tischkickern des SPD-Ortsvereins im Freizeitbad Plantsch 14.00 Uhr Völkerballturnier des CSU-Ortsverbands am Basketballplatz bei der Dreifachturnhalle

66 | der altlandkreis

17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenzstadt Schongau“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

BÖBING

BURGGEN

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr Seefest der Jungen Union am Lugenauer See

Ganztags Dorfmeisterschaft der Fußballabteilung auf dem Sportgelände

19.30 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch

OBERAMMERGAU

BAD BAYERSOIEN

10.30 Uhr Führung mit Manfred Kronier am Observatorium auf dem Hohen Peißenberg. Treffpunkt am InfoPavillon beim Tor

11.00 bis 18.00 Uhr Ammergauer Dult rund um das Pilatushaus

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

PEITING 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz 17.00 Uhr Seefest des Fischereivereins am Deutensee

SO 05.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz

17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der 12.00 Uhr Churfürstlich Bairisch Grenzstadt Grillfest des VdK bei Rudolfs Stadl. Schongau“ in der Altstadt. TreffInfos und Anmeldung bei Marianne punkt am Rathaus Rudolf unter Tel. 08868 / 844 SCHWABBRUCK

BURGGEN Ganztags Dorfmeisterschaft der Fußballabteilung auf dem Sportgelände BERNBEUREN 14.00 Uhr Schnuppertag bei der Landjugend im Landjugendraum ROTTENBUCH 18.00 Uhr Grillfest der Schützengesellschaft am Campingplatz

PEITING 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz 17.00 Uhr Seefest des Fischereivereins am Deutensee ALTENSTADT 11.00 Uhr Orgel-Matinee mit Benedikt und Anna Haunstein aus Epfach in der Basilika

KINSAU 20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim OBERAMMERGAU 11.00 bis 18.00 Uhr Ammergauer Dult rund um das Pilatushaus. Geschäfte sind zum Marktsonntag ab 12 Uhr geöffnet

MO 06.08. SCHONGAU

BERNBEUREN 18.00 Uhr Familienwanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus in Lechbruck WILDSTEIG 14.30 bis 15.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter in der Bücherei bei der Gemeinde

DI 07.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz

12.00 bis 23.00 Uhr PEITING Historischer Markt am Marienplatz 10.00 bis 14.00 Uhr 15.00 Uhr Kinderolympiade der LeichtathleKinderkino im Brauhaus ten im Birkenried-Stadion PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei

BURGGEN 14.30 bis 15.30 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter im Sitzungszimmer der Gemeinde

U


LECHBRUCK 9.30 Uhr Floßbasteln im Flößermuseum. Anmeldung bis 9 Uhr unter Tel. 08862 / 98 78 30 17.30 Uhr Schafkopfkurs für Kinder ab zehn Jahren im Stüble der Lechhalle. Infos bei Brigitte Deschauer unter Tel. 08862 / 93 26 93 oder bei Sabine Fischer unter Tel. 08862 / 74 31 18.00 Uhr Klettern im Haus der Vereine an der Kletterwand 20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung 20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthof Holler WIES 17.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft in der Wieskirche

17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING

20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle Prem im Pavillon am Rathaus ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges BAD BAYERSOIEN 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste im Schützenhaus an der Dorfstraße 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 09.08. SCHONGAU

PREM

19.00 Uhr Luftgewehrschießen der Schützengesellschaft für Gäste und Einheimische im Schützenheim

19.00 Uhr Flusswanderung am Lech. Treffpunkt beim Parkplatz am Moorbad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

BAD BAYERSOIEN ROTTENBUCH 20.15 Uhr Theaterabend „Der Gaggerer“ der 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Bauernbühne im Kurhaus Käsealm

SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz

12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz

INGENRIED 19.00 Uhr Abendwanderung des Landvolks durch die Feuersteinschlucht Bernbeuren zum Auerberg LECHBRUCK 19.30 Uhr Barbecue-Grillabend mit Musik der Gruppe Morgenmuffel im Landhaus Auf der Gsteig. Preis 29,50 Euro BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Tunnelführung beim Lötschmüllerhof. Preis 2 Euro

SA 11.08.

12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz SCHONGAU

ROTTENBUCH

MI 08.08.

SCHONGAU

18.00 Uhr 17.00 Uhr Minigolf mit dem Frauenbund am Führung „Historische Wege, Minigolfplatz an der Zechenschenke Händler, Pilger und Reisende in Schongau“ in der Altstadt. TreffLECHBRUCK punkt am Rathaus, Kosten 6 Euro

PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

FR 10.08.

BÖBING 13.30 Uhr Wanderung des VdK zur BrombergAlm. Treffpunkt am Gasthof Haslacher

HOHENFURCH 14.00 Uhr Sommerbiathlon für Kinder bis 16 Jahre am Sportplatz BÖBING 18.00 Uhr Open Air am Sportplatz REICHLING 20.00 Uhr Grillfest des Schützenvereins KINSAU 14.30 Uhr Dorffest der Feuerwehr an der Mehrzweckhalle

SO 12.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt am Marienplatz HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle BIRKLAND

14.00 Uhr 12.00 bis 23.00 Uhr Waldfest der Birkländer MusiHistorischer Markt am Marienplatz kanten 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenzstadt Schongau“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 14.00 bis 16.00 Uhr Schnuppertauchen ab 16 Jahren mit dem Tauchclub Aquarius im Freizeitbad Plantsch 14.00 bis 17.00 Uhr Tischtennis für Kinder und Eltern in der Grundschulturnhalle. Anmeldung bei Reinhold Jaser unter Tel. 08861 / 214-121

ALTENSTADT 11.00 Uhr Orgel-Matinee mit Daniel Gallmayer in der Basilika SCHWABSOIEN 13.30 Uhr Führung auf dem Mühlenweg. Treffpunkt am Rathaus BERNBEUREN 14.30 Uhr Botanischer Spaziergang mit den Biologinnen Barbara Zach und

juli / august 2012 | 67


DI 14.08.

Miriam Gerhardt am Auerberg. Treffpunkt am Löschweiher BAD BAYERSOIEN 10.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt auf dem Festplatz neben der B 23 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz REICHLING 5.00 Uhr Traktorwallfahrt nach Maria Speiden. Abfahrt im Pfarrgarten

MO 13.08.

PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 7256

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 18.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr an der Gemeindehalle BAD BAYERSOIEN

15.00 Uhr Kinderkino im Brauhaus BERNBEUREN

DENKLINGEN

9.30 bis 15.30 Uhr 19.00 Uhr Keltenwerkstatt mit den UmGrillfest der Feuerwehr am Feuweltpädagoginnen Barbara Zach erwehrhaus und Miriam Gerhardt sowie der Archäologin Karin Sieber-Seitz am Marktplatz. Infos und Anmeldung Mariä Himmelfahrt bis 1.8. unter Tel. 08860 / 92 14 52

MI 15.08.

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Exkursion „Nacht der Fledermäuse“ für Kinder von 8 bis 16 Jahren. Treffpunkt am Sportplatz

68 | der altlandkreis

BAD BAYERSOIEN

ROTTENBUCH

20.00 Uhr Benefizsingen des Lechgauverbandes in der Wallfahrtskirche

20.00 Uhr Konzert des Männerchors Böbing am Kirchplatz

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

HOHENFURCH

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

APFELDORF

REICHLING

10.30 Uhr Rochusfest mit Frühschoppen und Weißwurstessen

11.00 Uhr Pfarrfest beim Pfarrheim

ROTTENBUCH

20.15 Uhr Theaterabend „Macho in Nöten“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

SCHONGAU

HOHENPEISSENBERG

SCHONGAU 11.00 Uhr Pfarrfest an der Kirche, zuvor um 9.45 Uhr Patrozinium

SCHWABSOIEN

10.30 Uhr Pfarrfest in Ludenhausen

10.00 Uhr Almfest der Reservisten auf dem Herdebuch STEINGADEN 12.00 bis 14.30 Uhr Musik mit der Gruppe Quetschblech im Garten des Gasthofs Graf ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges 18.00 Uhr Uraufführung des Alpenländischen Marienoratoriums von Hans Berger in der Klosterkirche WILDSTEIG 7.00 Uhr Fußwallwahrt nach Füssen. Treffpunkt an der Kirche 14.00 Uhr Gartenfest beim Kremoner in Morgenbach

DO 16.08.

FR 17.08. SCHONGAU

SCHONGAU

10.00 Uhr Besichtigung der Polizeiinspek10.00 Uhr tion für Jugendliche von 12 bis Besichtigung der Polizeiinspektion 16 Jahren. Anmeldung unter Tel. für Kinder von 8 bis 12 Jahren. An08861/2346-0 meldung unter Tel. 08861 / 2346-0 ALTENSTADT 14.00 Uhr Bauernmarkt am EVG-Lagerhaus WIES 17.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft in der Wieskirche PREM 19.00 Uhr Flusswanderung am Lech. Treffpunkt beim Parkplatz am Moorbad. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

PEITING 17.00 Uhr Kutschfahrt „Rund um Peiting“ mit der Familie Schmid. Treffpunkt und Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 BURGGEN 18.30 Uhr Steinbachpokalturnier der Stockschützen am Stockplatz BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Tunnelführung beim Lötschmüllerhof. Preis 2 Euro

U


SA 18.08. BERNBEUREN 14.00 Uhr Grüne Olympiade des Obst- und Gartenbauvereins am Thalhof RETTENBACH 16.00 Uhr Oldtimer-Rundfahrt ab dem Fuhrwerkerstadel beim Wertstoffhof 19.00 Uhr Wettziehen mit zehn Oldtimerngegen einen Traktorgiganten 20.00 Uhr Fuhrwerkerabend im neuerbauten Fuhrwerkerstadel KINSAU 14.00 Uhr Flohmarkt auf der Herzogstraße 19.00 Uhr Straßenfest an der Herzogstraße ROTT 20.00 Uhr Benefizkonzert zugunsten des Hospizvereins in Polling im Gauklerhof. Karten bei Marianne Baab, unter Tel 08861 / 25 82 45 und an der Abendkasse PEISSENBERG 9.00 Uhr Familienolympiade in der Rigi Rutsch’n

SO 19.08. RETTENBACH 10.00 Uhr Gottesdienst zum zehnjährigen Bestehen der Weichbergfuhrwerker 13.00 Uhr Vorführungen über Berufe und Brauchtum in den 50 er Jahren

ROTTENBUCH

ROTTENBUCH

11.00 Uhr Führung in der ehemaligen Stiftskirche

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

BAD BAYERSOIEN

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr 20.15 Uhr Sonntagskonzert mit der Musikka- Theaterabend „Der Gaggerer“ der pelle Wildsteig am Kirchplatz Bauernbühne im Kurhaus

MO 20.08.

MI 22.08.

SCHONGAU

SCHONGAU

10.00 bis 12.00 Uhr Exkursion „Abenteuer Wald“ für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Renate Zöpf. Treffpunkt beim Parkplatz am Trachtenheim auf dem Helgoland, Kosten 6 Euro. Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181

9.30 bis 11.30 Uhr 3-tägiger Malkurs in der Galerie Ott für Kinder im Grundschulalter. Infos unter Tel. 08861 / 81 28

15.00 Uhr Kinderkino im Brauhaus BERNBEUREN 18.00 Uhr Familienwanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus in Lechbruck

DI 21.08. HOHENFURCH 10.00 bis 11.00 Uhr Beratung des Gesundheitsamtes für Mütter und Väter im Rathaus LECHBRUCK 20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

14.00 Uhr Exkursion zum Kreisfischereiverein in die Lexe für 10- bis 14-Jährige mit Besuch der Teichanlage. Treffpunkt am Parkplatz beim Märchenwald, Anmeldung bei Walter Pantel unter Tel. 08868 / 13 50

Hilfe,

die ankommt!

PEITING 19.00 Uhr Kegeln des VdK beim Gasthof Keppeler ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs BAD BAYERSOIEN 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste im Schützenhaus 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 23.08. LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle Wildsteig beim Pavillon am Rathaus

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juli / august 2012 | 69


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PREM

PEISSENBERG

19.00 Uhr Flusswanderung am Lech. Treffpunkt beim Parkplatz am Moorbad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

20.00 Uhr Poolparty für Jugendliche ab 16 Jahren in der Rigi-Rutsch’n

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 24.08. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden

SO 26.08.

14.00 Uhr Besuchertermin für psychisch kranke Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren im Rehabilitationszentrum am Latterbach. Anmeldung erwünscht unter Tel. 08861 / 219-61 61 LECHBRUCK

9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechstausee. Treffpunkt am Rathaus

20.00 Uhr Alphornblasen am Bootshafen auf dem Lech. Nur bei trockener Witterung

ROTTENBUCH

PREM

11.30 Uhr Messe des Trachtenvereins auf dem Schmauzenberg

19.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor. Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

14.00 Uhr Stammtisch des VdK im Eiscafé Gino Nuovo 19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

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MO 27.08. SCHONGAU 15.00 Uhr Kinderkino im Brauhaus

BÖBING 21.00 Uhr Feuer der Königstreuen zu Ehren des Geburtstags von König Ludwig II. auf der Schnalz BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Tunnelführung beim Lötschmüllerhof. Preis 2 Euro

SA 25.08. SCHONGAU

LongLife

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

11.00 bis 17.00 Uhr Erlebnistag mit dem LangneseEventteam im Freizeitbad Plantsch BURGGEN 17.00 Uhr Grillnachmittag der Abteilung Wandern bei der Stockhütte

BERNBEUREN 18.00 Uhr Familienwanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus in Lechbruck BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Land schafft Bild“ der Kreativen Gruppe im Kurhaus

DI 28.08. HERZOGSÄGMÜHLE 13.00 Uhr Besuchertermin für seelisch kranke Erwachsene und Angehörige im Rehabilitationszentrum am Latterbach. Anmeldung erwünscht unter Tel. 08861 / 219-302

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 30.08. BERNBEUREN

LECHBRUCK

BAD BAYERSOIEN PEITING

BAD BAYERSOIEN

17.00 Uhr Pizzaparty im Panoramagasthof auf dem Auerberg ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 31.08. SCHONGAU

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathausarkaden PEITING

MI 29.08.

19.00 Uhr Lange Badenacht mit Grillbetrieb im Wellenfreibad

PEITING 17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad. Treffpunkt am Schützenhaus, Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges

ROTTENBUCH 20.00 Uhr Stimmungsabend zum Auftakt des 51. Bezirksmusikfestes mit den Troglauer Buam im Festzelt. Eintritt 7 Euro Änderungen und Fehler vorbehalten.

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Das Impressum steht auf Seite 55.


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der altlandkreis | Ausgabe 12 | Juli / August 2012  

Aus dem Inhalt: Kathi Schöners Sicht der Dinge || Wunder Wies || Schmids Schuhfabrik || Raiffeisen-Lagerhaus Böbing || Wilfried Knorr: Chef...

der altlandkreis | Ausgabe 12 | Juli / August 2012  

Aus dem Inhalt: Kathi Schöners Sicht der Dinge || Wunder Wies || Schmids Schuhfabrik || Raiffeisen-Lagerhaus Böbing || Wilfried Knorr: Chef...

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