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Ausgabe 7 | September / Oktober 2011

Eine Produktion von

mit

Veranstaltungskalender für zwei Monate

außerdem:

MdB A. Dobrindt

Der etwas andere Auftritt

EA Schongau

Ausblick auf die Bayernliga

Tage der offene nT zum Jubiläum ür 230 Jahre Wette rbeobachtung auf dem Hohen Peißenberg


Foto: Bernd Ritschel

Eintauchen in die Ammergauer Alpen

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quellfrisches Naturwasserbecken (90 m) Heißbecken (34° C), Saunalandschaft weitläufige grüne Liegewiesen unter altem Baumbestand mbestand atemberaubendes Bergpanorama

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Ansichten und Aussichten Dass die Aussicht auf dem Hohen Peißenberg besonders an schönen Tagen grandios ist, haben die meisten selbst schon erfahren. Weniger bekannt ist dagegen die Ansicht, wie sie das Titelbild dieser Ausgabe bietet: Es ist vom Fernsehturm aufgenommen worden. Von dort schweift der Blick über den Hof des Marxerbauern hinweg zur Gaststätte und zur Wallfahrtskirche. Und zum Observatorium. Dort wollen wir in dieser Ausgabe Station machen. Nicht um nach den Wetteraussichten zu fragen. Sondern um auszublicken auf Projekte, mit denen das Meteorologische Observatorium aktuell befasst ist und mit denen es in Zukunft beschäftigt sein wird. Da geht es mitunter um langfristige Vorhaben. Zu anderen Ansichten und Aussichten: Zum Interview auf der roten Couch haben wir diesmal den Bundestagsabgeordneten und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt aus Peißenberg eingeladen. Dabei wollten wir nicht nur seine Ansichten zu Themen der Bundespolitik erfahren. Sondern auch, wie er die Aussichten für den Bestand der Luftlande- und Lufttransportschule Altenstadt bewertet. Nicht nur in der Politik, auch in der Wirtschaft geht es um Aussichten. Wie sich der Markt und der Betrieb entwickeln? Beim Firmenporträt haben wir diesmal in Prem recherchiert. Vorgestellt wird die Schönegger Käse-Alm. Besonders aktuell ist die Frage nach den Aussichten immer dann, wenn im Sport eine Mannschaft aufsteigt. Was wird die neue Saison in der höheren

> > > AUS DEM INHALT

Klasse bringen? Wir haben uns bei der EA Schongau umgeschaut, die nach fünfjähriger Durststrecke in der Landesliga ab Herbst 2011 wieder in der Bayernliga mitmischen darf, wo so attraktive Gegner wie der TSV Peißenberg warten. Die erste „Saison“ absolviert haben wir vom Magazin „altlandkreis“. Anfang September ist es genau ein Jahr her, dass wir durchgestartet sind und die erste Ausgabe herausgebracht haben. Das kleine Jubiläum soll kein Grund sein, uns selbst auf die Schulter zu klopfen. Aber die positive Resonanz auf das neue Medium im Schongauer Land ist überwältigend. Der „altlandkreis“ hat sich schnell etabliert. Bei den Leserinnen und Lesern genauso wie bei den Inserenten, die mit ihren Anzeigen zum Gelingen der Zeitschrift beitragen. Dafür ein herzliches Dankeschön. Auch ist so mancher Hinweis aus der Leserschaft schon in unsere journalistische bzw. gestalterische Arbeit eingeflossen. Die Ansichten, die unsere Leser und Leserinnen zu unserem Medium haben bzw. zu aktuellen Themen vertreten, interessieren uns immer brennend und werden uns auch weiterhin motivierend begleiten. Schöne Aussichten für die kreative Arbeit beim „altlandkreis“. Bleiben Sie uns treu!

Seite 5 Christine Fremmer und die Erinnerung an die Anschläge vom 11. September

Seite 23 Villa Rustica: Vor dem Schutzhaus auch noch ein römischer Kräutergarten

Seite 6 Zehn Stationen: Wie der Wetterpfad auf dem Hohen Peißenberg gestaltet wird

Seite 24 Allerlei im „altlandkreis“: Vom Kabarettabend bis zur stummen Früchtebar

Seite 8 Punkt, Punkt, Punkt: Wo die Krimi-Autorin zum Stoff für ihre Romane kommt

Seite 26 A ganz a b’sondere Rass’: Die Stafettenreiter auf ihren Islandpferden

Seite 11 Von wegen gesetzt: Der etwas andere Auftritt des CSU-Generalsekretärs

Seite 30 Die „Mammuts“ wollen in der Bayernliga ihr letztes Hemd geben

Seite 16 Der Start in die Lehre: Was das für einen erfahrenen Ausbilder bedeutet

Seite 38 Welche Themen der neu gewählte IHK-Sprecher in den Fokus rückt

Seite 20 Pater Walzers Mission: Der Priester und Pädagoge im Süden Brasiliens

Seite 40 Marken der Schönegger Käse-Alm: Bis hin zum „Gipfelstürmer“

Seite 21 Marienheim: Wo ein Discoabend zum Bestandteil der Sozialtherapie wird

Seite 49 Wo und wann was geboten ist: Der Veranstaltungskalender für September und Oktober

Johannes Jais

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“ Anschrift „der altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Tel.: 08869 / 91 22-16 Fax: 08869 / 91 22-17

E-Mail Redaktion: Termine: Anzeigen: Anregungen / Kritik:

www.altlandkreis.de

redaktion@altlandkreis.de veranstaltungen@altlandkreis.de anzeigen@altlandkreis.de info@altlandkreis.de Das Impressum finden Sie auf Seite 58.

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Schongauerin erinnert sich an den 11. September 2001

Am Tag der Terroranschläge im Zentrum von New York Schongau | Die Erinnerung an die Terroranschläge am 11. September 2001 in Amerika ist bei Christine Fremmer aus Schongau besonders intensiv. Zusammen mit ihrem Mann Nikolaj Dranitsyn war sie an diesem Tag mitten in New York. Das Hotel war nur zwei Kilometer vom World Trade Center entfernt, wo nach dem Einschlag zweier entführter Flugzeuge und infolge gewaltiger Explosionen die Türme einstürzten. Christine Fremmer wollte zum zehnten Jahrestag heuer im Herbst wieder in die amerikanische Metropole reisen. Doch ihr Mann ist im Juli vergangenen Jahres verstorben. Nikolaj Dranitsyn sang im Kammerchor St. Petersburg. Dieser Klangkörper sollte zusammen mit den Londoner Philharmonikern im September 2001 drei Konzerte in New York geben. Aber dazu war es wegen der Terroranschläge nicht mehr gekommen. Für den 12. September war eine gemeinsame Probe angesetzt, am 13., 14. und 15. September sollten in der Metropolitan Opera drei Konzerte aufgeführt werden. Während die Instrumentalisten des Londoner Orchesters wegen der Sperrung des Flugraumes nach den Terroranschlägen erst gar nicht anreisten, mussten die 40 Sängerinnen und Sänger des Kammerchors St. Petersburg nach einem zweitägigen Zwangsaufenthalt im Frankfurter Flughafen (ohne Visum) wieder die Heimreise antreten. Doch Christine Frem-

mer und ihr Mann Nikolaj waren bereits vier Tage vor dem 11. September auf dem amerikanischen Kontinent gelandet. In Toronto (Kanada) besuchten sie einen Freund.

Vor großer Leinwand am Trafalgar Square Am Montag, 10. September, ging es für das Ehepaar aus Schongau weiter nach New York. Gewohnt haben die Beiden im 14. Stock eines Hotels mitten in der Metropole. Von dem Terrorangriff auf das World Trade Center haben sie erfahren, als sie nach einem zeitigen Frühstück mit der U-Bahn nach Brooklyn fahren wollten und bei Durchsagen im verzerrten Ton auf die Anschläge hingewiesen wurde. Mehr Informationen bekamen die Schongauer inmitten einer Menschenmenge, die sich vor dem Trafalgar Square versammelte, wo auf einer großen Leinwand das schreckliche Geschehen dargestellt wurde. Glück hatte Christine Fremmer, dass sie telefonisch noch nach Schongau durchkam. Sie wollte der Mutter die Sorge nehmen, dass ihr und ihrem Mann etwas zugestoßen wäre. Die nächsten zwei Tage gab’s keine telefonische Verbindung mehr. Besonders in Erinnerung geblieben ist Christine Fremmer, wie die Metropole an der amerikanischen Ostküste, die sonst „Tag und Nacht von einem Tempo und einem lauten Brummen“ geprägt ist, still

geworden sei. „Die Straßen waren frei — und das in New York.“ Das World Trade Center, der Ort des verheerenden Anschlags, der knapp 3 000 Menschen das Leben kostete, war weiträumig abgesperrt. Was Christine Fremmer ebenso haften geblieben ist: der „widerliche Verbrennungsgeruch“ in der Stadt. Den Ausflug in den Stadtteil Brooklyn, der wegen seines russischen Charakters auch „Little Odessa“ genannt wird und den Nikolaj Dranitsyn unbedingt sehen wollte, hat das Ehepaar am 13. September nachgeholt, als die U-Bahnen wieder geregelt unterwegs waren. Vier Tage nach den vier Selbstmordattentaten in Amerika, die 19 Angehörige der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida ausgeführt hatten, reiste das Ehepaar Fremmer-Dranitsyn weiter nach Nevada, um Verwandte zu be- War am 11. September 2001 in New York: Christine Fremmer, hier mit suchen. Dort blieb es noch eine einem Bild vom World Trade Center. Links ein Foto ihres verstorbenen Mannes Nikolaj. Woche.

Kammerchor treu geblieben Christine Fremmer weiß in punkto Datum alles noch genau. Schon im Juni 1991 hatte sie damit begonnen ein Tagebuch zu führen. Im Sommer 1991 war es auch, als sie ihren Mann Nikolaj kennenlernte, weil sie sich über ihre Freundin Monika Schubert in Marktoberdorf bei der St. Petersburg-Hilfe engagierte. Zwei Jahre später war die Hochzeit. Nikolaj, der begnadete Bass-Sänger, blieb, obwohl er in

Schongau wohnte, dem Kammerchor St. Petersburg als Sänger treu. Die Konzerte, die wegen der Terroranschläge abgesagt wurden, sind im Januar 2002 in New York nachgeholt worden. Nachdem sie die eigene Steuerkanzlei abgegeben hat, arbeitet Christine Fremmer weiterhin auf selbständiger Basis. Sie berät nun als Coach und Supervisorin Menschen in ihrem beruflichen Umfeld, das heißt überwiegend Unternehmer und leitende Angestellte. Beruflich ist sie also aus-

gefüllt. Privat musste sie einen schweren Verlust hinnehmen. Leider ist ihr Mann im vergangenen Sommer gestorben. Zehn Jahre nach den Anschlägen wäre sie mit ihm gern noch einmal nach New York gereist. In die Stadt mit dem hohen Tempo und brummenden Geräusch. In die multikulturelle Metropole. Die Anschläge vom 11. September mögen eine Zäsur darstellen. Die Toleranz in dieser Weltstadt sei aber selbst durch den Terror nicht auszulöschen, ist sich Christine Fremmer sicher.

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Alle reden vom Wetter — und hier gibt’s die Infos Am Hohen Peißenberg ein neuer Pfad mit zehn Stationen Hohenpeißenberg | Bei dem Thema kann jeder mitreden — und doch wissen nur wenige genau Bescheid, wie das Wetter wird. Und noch weniger Leute haben eine Ahnung davon, welche Faktoren Wetter und Klima beeinflussen. Aber wesentliche Infos dazu gibt es ab Herbst 2011 auf dem Hohen Peißenberg. Dort wird ein Wetterpfad gestaltet. An zehn Stationen, die vom unteren Parkplatz am Berg bis zum Info-Pavillon des Meteorologischen Observatoriums reichen, sind auf Hinweistafeln die Zusammenhänge veranschaulicht. Zu den Tagen der offenen Tür am letzten Wochenende im September (siehe Veranstaltungstipp) wird der Wetterpfad einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Impuls zu so einem Info-Weg mit Hinweistafeln war von den Personalräten des Observatoriums

Wallfahrtskirche vorbei bis zum Info-Pavillon führen, der am Zugang zum Observatorium steht: An der ersten Station wird ins Wetter und Klima eingeführt. An der zweiten Tafel geht es um den Aufbau der Atmosphäre. Dritter Haltepunkt ist der Wasser-Kreislauf, danach erfahren Ausflügler und Interessierte Wissenswertes zu Wolken und Sichtweite. Ein weiteres Thema ist die Phänologie — der Begriff steht für Pflanzenbeobachtung. Die Eigenheiten des Wetters im Voralpenland (zum Beispiel der Föhn) werden an der siebten Station dargestellt. Die nächste Schautafel befasst sich mit optischen Phänomenen wie dem Am Gasthaus und Blitz. Infos über Messtechniken an der Kirche vorbei zum Wetter und zu Vorhersagen — Ein kurzer Abriss zu den zehn Sta- beides am Info-Pavillon des Obtionen, die vom unteren Parkplatz servatoriums — runden die Infos hinauf zur Gaststätte und an der auf dem Wetterpfad ab.

um Thomas Elste (Peiting) ausgegangen. Nun wird der Wetterpfad als „Gemeinschaftsprojekt“ in die Tat umgesetzt, wie es Dr. Wolfgang Fricke beschreibt, der seit 2006 Leiter des Observatoriums auf dem Hohen Peißenberg ist. Die fachlichen Beiträge kommen — für jedermann verständlich dargestellt — von den Experten des Deutschen Wetterdienstes, die Gestaltung des Pfades liegt in den Händen der Agentur Ostenrieder (Peiting-Birkland) und die Kosten teilen sich die Gemeinde Hohenpeißenberg und der Deutsche Wetterdienst.

Wer dem Chef über die Schulter schaut Im geräumigen Büro von Dr. Fricke, das sich im ersten Stock des Neubaus von 2001 befindet, hängt an der Wand das Bild eines Ordensmannes, der dem Chef des Observatoriums gleichsam über die Schulter schaut. Dargestellt ist Albin Schwaiger, der von 1758 bis 1824 lebte und von 1788 bis 1796 Vorstand des Observatoriums war. 1781 hatte man mit der Wetterbeobachtung auf dem Hohen Peißenberg begonnen. Das Bild ist Heiter bis wolkig: Impression von den Anlagen des Meteorologischen eine Leihgabe des Klosters RottenObservatoriums. buch.

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Âť Wir sind ein Observatorium, das heiĂ&#x;t:

Wetterstation und Forschungseinrichtung.

Dr. Wolfgang Fricke, Leiter des Meteorologischen Observatoriums auf dem Hohen PeiĂ&#x;enberg

Chef des Observatoriums auf dem Hohen PeiĂ&#x;enberg: Dr. Wolfgang Fricke. Die Wetterbeobachtung erfolgt rund um die Uhr. Doch betont Dr. Fricke: „Wir sind ein Observatorium, das heiĂ&#x;t: Wetterstation und Forschungseinrichtung.“ Unter den 55 Beschäftigten, die in knapp 1 000 Meter HĂśhe Ăźber dem Meeresspiegel ihrer Arbeit nachgehen, sind 16 Wissenschaftler. Bundesweit zählt der Deutsche Wetterdienst mit Sitz in Offenbach 2 400 Mitarbeiter — Tendenz leicht fallend.

Die groĂ&#x; angelegten Forschungsprojekte Dass wie im Fall des Wetterpfades eine Aufgabe kurzfristig angepackt und in wenigen Monaten bzw.

Wochen zu Ende gefĂźhrt wird, ist fĂźr das Observatorium auf dem Hohen PeiĂ&#x;enberg eine Ausnahme. Die Regel sind eher Projekte, die Ăźber Jahre oder gar Jahrzehnte gehen. Langfristig angelegt ist etwa die Mitwirkung an einem weltweiten Projekt mit dem englischen Namen „Global Atmosphere Watch“. Dabei werden die Wechselwirkungen von Spurenstoffen in der Luft mit dem Klima verfolgt und erforscht. Ein anderes, ebenfalls langfristiges und dennoch befristetes Projekt ist die Forschung, wie sich Waldbrände oder der Sahara-Staub aufs Wetter in der Region auswirken. Die schleichende Veränderung des Klimas seit 30 Jahren (Stichwort Erwärmung) ist ein weiteres Feld fĂźr die Wissenschaftler. Mit dem weithin sichtbaren Radar auf dem Turm wird die flächendeckende Niederschlagserfassung und die Warnung vor Unwettern wie Hagel, SturmbĂśen oder Starkniederschlägen verbessert. Ein bedeutendes Projekt ist nach den Worten von Dr. Fricke insbesondere die Mitwirkung beim Auf-

bau und Betrieb eines Messnetzes, um den Kohlenstoff-Kreislauf zu erfassen. Wie viel von Kohlenmonoxid, Kohlendioxid oder Methangas in der Atmosphäre vom Menschen verursacht wird bzw. von der Vegetation stammt, ist bisher durch Messungen noch nicht genau belegt. Solchen Angaben kommt im Hinblick auf kĂźnftige Klimaschutz-Konferenzen eine entscheidende Rolle zu. Angelegt ist das Forschungsprojekt Ăźber zwei Jahrzehnte. Dr. Fricke geht davon aus, dass dafĂźr im September Geld vom Bundesforschungsministerium bewilligt wird — zunächst fĂźr einen Zeitraum von drei Jahren. FĂźr das Observatorium in HohenpeiĂ&#x;enberg werden zwei Mitarbeiter zusätzlich eingestellt. Diese Ăœberwachung — ein europaweites Vorhaben — ist zunächst bis zum Jahr 2031 vorgesehen. Im Vergleich zum Aufbau des Wetterpfades heuer ist das eine halbe Ewigkeit. Aber ein gar kurzer Zeitraum im Vergleich zu den 230 Jahren, seitdem Wetter auf dem Hohen PeiĂ&#x;enberg beobachtet und erforscht wird.

   

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> > > VERANSTALTUNGSTIPP Tage der offenen TĂźr im Observatorium „Wir wissen, dass das Interesse daran im Umfeld groĂ&#x; ist.“ Das Wort „daran“ bezieht der Chef des Observatoriums, Dr. Wolfgang Fricke, auf die Arbeit und auf die Technik der Einrichtung auf dem Hohen PeiĂ&#x;enberg. Und er erinnert sich an den Zulauf vor fĂźnf Jahren. Am Samstag, 24., und Sonntag, 25. September, steht das Observatorium bei zwei Tagen der offenen TĂźr jeweils von 10 bis 17 Uhr wiederum allen

Interessierten aus nah und fern offen. Zu sehen und zu erfahren gibt es einiges. Das reicht von der Wetterbeobachtung bis zum Regenradar sowie von der Ăœberwachung der Ozonschicht bis zu Vorträgen Ăźber die Geschichte des Observatoriums. Ein Bild machen kĂśnnen sich die Besucher auch vom neuen Wetterpfad, der besonders auch fĂźr Kinder geeignet ist, weil eigene Fragen eingebaut worden sind.

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> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT, DIESMAL MIT

Nicola Förg Krimi-Autorin, Pferde- und Katzennärrin Prem | Sie hat schon einige Leichen auf ihrem (schriftstellerischen) Gewissen: Nicola Förg. Die Krimi-Autorin wohnt seit kurzem auf einem Weiler bei Prem — mit Pferden und Katzen. „Ein Leben ohne Tiere ist möglich, aber sinnlos“, sagt sie voller Überzeugung. In unserem Beitrag „Punkt, Punkt, Punkt“, in dem sie vorgegebene Sätze einleitet bzw. zu Ende führt, verrät sie auch, warum ihr dritter Krimi den Titel „Hüttengaudi“ bekommen hat. Außerdem wollten wir von ihr wissen, was den Allgäuer vom Oberbayern unterschiedet und wo sie zwischen diesen Nachbarn durchaus auch Gemeinsamkeiten erkennen kann. Beginnen Sie den folgenden Satz: Die Berge stehen als schöne und erhabene Kulisse Spalier, drücken einem nicht so sehr aufs Hirn! Das Moor hier ist eine der urwüchsigsten und inspirativsten Landschaften in weitem Umkreis. Auch an schönen Wochenenden kann man hier allein mit sich und der Natur sein, … und deswegen hat es mich nach Prem verschlagen. Leiten Sie auch diesen Satz ein:

Sttic Stic i ht h ag für ü Anzeiigen in d deer Weiihnachtsausgab be 2011

I fo In fos u unnte t r ww ww. w alltl tlan andk dkre reis re is.d .de .d

8 | der altlandkreis

Meine Buchtitel haben immer einen gewissen Doppelsinn und Hintersinn. So ist die G’schicht um eine Skihütte auch gar nicht so gaudig, manches Lachen bleibt einem im Halse stecken, … und darum hat mein dritter Krimi den Titel „Hüttengaudi“ bekommen.

Ergänzen Sie die nächsten Sätze: Ich lebe auf einem Pferdehof … und mit Katzen, weil ich frei nach Loriot nur eins sagen kann: Ein Leben ohne Tiere ist möglich, aber sinnlos. Sie sind Familienmitglieder, Sonnenschein, auch mal Gewitterwolken. Aber sie sind! Sie taktieren nicht. Sie kennen keinen Sarkasmus. Sie mögen uns mit Übergewicht, mit Krähenfüßen und ungestylt im Schlabberlook. Sie wissen, wann sie uns trösten müssen.

Irmi tief in ihre eigene Vergangenheit eintauchen muss. Sie hadert mit ihrem Instinkt und ihrer Menschenkenntnis. Die Charaktere der Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl lassen sich so beschreiben: … Irmi ist bodenständig und unprätentiös, hat ihr Leben lang getan, was eben getan werden musste. Kathi ist aufbrausend und eine ganz schöne Drama Queen.

Einmal lassen Sie die Irmi Mangold philosophieren. „Niemand hatte mehr Zeit. Zeit für Spaß. Zeit für Ruhe. Zeit für Träume“. Was ich damit sagen will, ist … genau das! Wir achten zu wenig auf uns selbst. Schielen zu oft auf andere. Horchen nicht auf Signale. Heimat bedeutet für Ihr aktueller Krimi „Hüttengaudi“ spielt im Glauben aus dem Hamsterrad nicht Allgäu und im Oberland: Nicola Förg, die seit ausbrechen zu können. mich, … angekommen zu sein. kurzem in Prem zu Hause ist. Gute Freunde, gute GeDen Stoff für meine Krimis finde spräche und eine Landschaft, die Aber ich glaube, das ist allen Men- ich … einen umfängt. schen in engeren, etwas abgelege- im Alltag. Mich bewegt etwas oder neren Räumen zu eigen. Die Krone etwas lässt mich ziemlich fassungsDen Allgäuer unterscheidet vom der Schöpfung ist der brotneidige los zurück. Darüber möchte ich eine Oberbayern, … Mensch leider nicht! Geschichte erzählen. Die Krimidass er zwar nicht sofort vehement handlung ist der Rahmen drumrum, aus sich herausgeht, aber nicht Meine Zutaten für einen guten Kri- im Zentrum steht das Anliegen der ganz so „krached“ ist. Oberbayern mi sind … Geschichte. ist ein opulentes Ölgemälde, das authentische Figuren und Plätze, Allgäu eher ein Aquarell. Psychologie, genaues Hinsehen. Ein früherer Roman mit Mordfall Es muss eine Geschichte sein, die handelt in Peiting. Grund dafür Der Allgäuer hat mit dem Ober- wirklich auch im Lokalen verankert ist, … bayern gemeinsam … ist. Ich erzähle keine x-beliebigen dass ich höchst fasziniert bin von einen charmanten eigenen Sinn, Geschichten und möchte Menschen der Bergwerkshistorie, dass ich aber auch Hang zur Kirchturmpo- nicht vorführen. generell die nahe Geschichte spanlitik, Schielen auf das, was andere nend finde, weil die Zeitzeugen noch haben, sie pflegen dieses ungern Der Doppelmord im Krimi „Hüt- leben und so herrlich erzählen könvor den eigenen Türen zu kehren … tengaudi“ führt dazu, dass … nen.


Wählen Sie eine von drei Antwor-  b) Einer zünftigen Hüttengaudi ten aus oder formulieren Sie eine nach einer Bergtour. vierte unter Punkt d:  c) Bei einem Leonhardiritt hoch zu Ross dabei zu sein. Beim Verfassen eines Krimis ist für Ich finde alle drei Varianten sehr mich ein Leitmotiv: reizvoll!  a) Sex and Crime  b) Ein Toter ist noch zu wenig So richtig wohl fühle ich mich …  c) Die trügerische Idylle  a) mit weitem Pullover und Gummistiefeln im Stall und Wenn ich mal fernsehe, dann auf dem Feld. schau ich mir am liebsten an:  a) in schicken Klamotten, wenn  a) Einen Heimatfilm es mal in die Stadt geht.  b) Eine Dokumentation  a) am Abend in der Bauernstu c) Einen Tatort-Krimi be am Ofen mit einer war… wobei die Tatorte teils grottenmen Decke und mit Wollsoschlecht sind! cken. Auch hier find ich mich in allen Welcher Versuchung können Sie dreien wieder, schließlich ist das Lenicht widerstehen? ben facettenreich und kein Tag wie  a) Mal einen Roman zu schrei- der andere. Aber eins ist klar: Ohne ben, in dem keine Leiche Wollsocken geht gar nix, Frauen havorkommt. ben ja immer kalte Füße!

> > > ZUR PERSON Der alten Heimat wieder näher gerückt Nicola Förg ist im Oberallgäu aufgewachsen, studierte in München Germanistik und Geographie und ist ganz im Westen Oberbayerns der alten Heimat wieder näher gerückt. Sie lebt mit Familie und acht Pferden, sieben Kaninchen und sieben Katzen in Prem. Dort, wo die Natur opulent ist und wo die Menschen ein ganz spezieller Schlag sind. Als Reise-, Berg-, Ski- und Pferdejournalistin ist ihr das Basis und Heimat, als Autorin Inspiration, denn hinter der Geranienpracht gibt es viele Gründe (zumindest literarisch) zu morden. Die Erfinderin der Allgäukrimis („Schussfahrt“ war der erste Allgäukrimi) schickte bereits achtmal Weißbierliebhaber Gerhard Weinzirl ins Rennen. Und zum dritten Mal ermitteln die beiden „Mädels“, die bodenständige Irmi und die aufbrausende Kathi, im Alpenraum. Infiziert ist Nicola Förg vom Pferdevirus. „Ponys sind cleverer als Großpferde, das Geheimnis im Umgang mit ihnen liegt darin, einen Tick früher als sie zu wissen, was sie planen.“ Dass Reiten weit mehr ist als Handwerk, vermittelt die Autorin pferdenarrischen Kids beim Pferdetrekking und bei Ausritten. Sie möchte Kindern die Möglichkeit geben, kindgerecht und naturnah mit Pferden umzugehen (www.ponyhof-prem.de).

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Der etwas andere Auftritt des CSU-Generals MdB Dobrindt beim „altlandkreis“-Interview

Weilheim-Schongau | Die meisten Leute kennen ihn als gesetzten Politiker, als angriffslustigen Wadlbeißer im dunklen Jackett mit fein gemusterter Krawatte. Aber fürs Interview mit dem „altlandkreis“ legt CSUGeneralsekretär Alexander Dobrindt den etwas anderen Auftritt hin. Jugendlich gibt sich der Bundestagsabgeordnete des Stimmkreises Weilheim nach seinem Urlaub. Der 41-jährige Peißenberger trägt an diesem Spätsommer-Abend eine Jeans und ein weißes Hemd. Die Jacke und die Krawatte hat er daheim gelassen. Wenngleich Schwammerl und Knödel (am liebsten in der Gaststätte auf dem Hohen Peißenberg) sein Lieblingsgericht sind, so hat Alexander Dobrindt in den letzten Monaten deutlich abgespeckt. Wenn’s aber um politische Themen geht, möchte der CSU-Generalsekretär unvermindert sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale werfen. Lesen Sie das ausführliche Interview auf der roten Couch. %

Fotos: Johann Jilka

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12 | der altlandkreis

Herr Dobrindt, verraten Sie mal Ihre Lieblingsfarbe? Und warum gerade diese Farbe? Eigentlich blau. Aber neulich auf dem Töpfermarkt in Dießen habe ich eine schöne Vase gefunden. Deren Farbe hieß: rot-reduzierend! Der Farbton gefällt mir auch sehr gut.

Tatsache ist, dass wir ohne die CSU ein Krankenhaus weniger im Landkreis hätten. Landrat Zeller wollte das Penzberger Krankenhaus schließen. Das sollten wir nicht vergessen. Weil die CSU sich im Kreistag und die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis dagegen stemmten, konnten wir schließlich sogar mit zwei kommunalen TräWie fühlen Sie sich als Schwarzer gern erfolgreich verhandeln. auf einer roten Couch? Oben auf! Und zum zweiten die EnergieWende? Wo können Sie sich vor Ort Wo und wann sehen Sie denn rot? Windräder vorstellen? Wenn ich von meinem Stuhl im Die CSU im Landkreis hat vor kurPlenum des Deutschen Bundes- zem auf einer Energie-Tagung tags nach rechts schaue. beschlossen, dass wir uns keiner neuen Energieform versperAuch der Landrat ist ein Roter. Sie ren wollen. Darum haben wir ja sind der CSU-Kreisvorsitzende von auch im Kreistag den Beitritt zur Weilheim-Schongau und Kreisrat: ehrenamtlichen Bürgerstiftung Wie ist eigentlich Ihr Verhältnis zu „Energiewende Oberland“ durchDr. Zeller? gesetzt. Grüne und SPD dagegen Herr Dr. Zeller ist persönlich ein wollten unbedingt viel Geld für freundlicher Mensch. Politisch eine hauptamtliche Organisation kann ich ihm aber kein gutes Zeug- ausgeben. Das größte Potential nis ausstellen. Unter seiner Regie sehen wir bei uns in der Nutzung verwandelt sich der Pfaffenwinkel natürlicher Ressourcen aus Waslangsam in den Schlafwinkel. Wir ser, Photovoltaik, Biomasse und stehen in Oberbayern im Wettbe- der Geothermie. Windenergie und werb mit 20 Landkreisen und dür- Windräder müssen in jedem Fall fen uns in Arbeitsmarktfragen, als in engster Abstimmung der GeSchule und Ausbildungsstandort, meinden mit den Bürgern vor Ort in der ärztlichen Versorgung und geklärt werden — und sie müssen bei der Energiegewinnung nicht wirtschaftlich sinnvoll sein. abhängen lassen. Drittens das Stichwort BundesWie schaut’s aus: Wann benennen wehr-Reform: Wie weit reicht der Sie einen Gegenkandidaten zur Einfluss bis ins VerteidigungsmiLandrats-Wahl und wen möchten / nisterium, damit die Luftlandekönnen Sie ins Rennen schicken? und Lufttransportschule Altenstadt Auf diese Frage bereiten wir uns als einziger Standort im Landkreis intensiv vor und werden sie in ei- erhalten bleibt. Ist sie als kleiner ner gemeinsamen Entscheidung Standort mit knapp 600 Soldaten des CSU-Kreisverbandes treffen. nicht ohnehin auf der „Roten Liste?“ Den Namen können Sie mir aber Zusammen mit dem Bürgermeisheute noch nicht entlocken. ter der Gemeinde Altenstadt, Albert Hadersbeck, habe ich mich in Greifen wir drei Themen auf: Wie diesem und im letzten Jahr mehrbewerten Sie zum einen die Kran- mals mit dem Staatssekretär im kenhaus-Politik im Landkreis Weil- Bundesverteidigungsministerium, heim-Schongau, bei der heuer gra- Christian Schmid, und dem Verteivierende Entscheidungen getroffen digungsminister, Thomas de Maiworden sind? zière, getroffen. Wir haben dabei

Hat den heißen Draht zu Ministerpräsident und Parteichef Horst Seehofer: MdB Alexander Dobrindt (links) hier beim Gespräch auf der roten Couch mit „altlandkreis“-Redakteur Jais. immer auf die strategischen Vorteile und die große Bedeutung des Standorts Altenstadt hingewiesen. Die Franz-Josef-Strauß-Kaserne ist aber nicht nur strukturpolitisch wichtig für die Gemeinde und den Landkreis. Die Kaserne bietet auch der Bundeswehr einmalige militärische Standortvorteile. Die CSU muss sich in den Städten und Gemeinden gewaltig nach der Decke strecken, will sie die Verluste von 2008 ausbügeln. Wie soll’s gelingen? Mit Engagement, Selbstbewusstsein und Optimismus. Ich bin sehr stolz auf unsere Ortsverbände, die nahezu in jeder Gemeinde des Landkreises politisch aktiv sind und das gesellschaftliche Leben gestalten. Dahinter stecken unglaublich viel politische Leidenschaft und ein großes Verantwortungsbewusstsein. Wenn wir das nutzen, sind wir nicht zu schlagen. Was braucht’s, um die Ortsverbände fit zu machen? Die stete Bereitschaft zum Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Den schnellen Kontakt aller politischen Ebenen untereinander und viel Ausdauer. Ich freue mich, dass wir bei uns im Kreisverband

augenblicklich viele Neumitglieder verzeichnen können. In den vergangenen Monaten haben wir fast 50 Neumitglieder geworben. Das ist mehr, als manche Mitbewerber, die gerne-groß auftreten, überhaupt an Mitgliedern verzeichnen können. Sind Sie dafür, mehr Nichtmitglieder auf die Kandidatenlisten für Stadt- und Gemeinderäte zu nehmen? Mit einem Ehrenamtsempfang auf dem Hohen Peißenberg haben wir gerade erfolgreich den Kontakt zu den vielen Ehrenamtlichen in unserem Landkreis intensiviert. Ich freue mich über jeden, der auch als Nichtmitglied bei der CSU kandidiert. Selbstverständlich liegt die Entscheidung darüber aber letztlich bei den Ortsverbänden. Sie gehen davon aus, dass — so wie Hermann Gröhe bei der Schwesterpartei CDU — Sie im Jahr 2013 den Bundestagswahlkampf für die CSU managen. Aber wer managt bei der Terminfülle eigentlich Sie: Ihre Frau Tanja, Wahlkreis-Geschäftsführer Bertl in Peißenberg, die Damen und Herren in der CSU-Zentrale in München und / oder das Abgeordnetenbüro in Berlin?


Wir haben da eine gute Aufgabenteilung und ein Team, das hervorragend zusammenarbeitet. Jeder ist in seinem Bereich zuständig.

Indem wir auf unsere Erfolge aufmerksam machen, etwa die kontinuierlich sinkenden Arbeitslosenzahlen, das stabile Wirtschaftswachstum und die EinWie oft stimmen Sie sich mit Partei- führung einer Schuldenbremse. chef Horst Seehofer ab? Deutschland ist dank der Politik Wir stehen täglich in Kontakt — der christlich-liberalen Koalitiund wenn es die Situation erfor- on so gut wie kein anderes Land dert, auch stündlich. weltweit aus der Wirtschaftskrise gekommen! Was ist zu tun, damit die CSU in München, in Berlin und in Straß- Mit welchen Themen wollen Sie burg mit einer Stimme spricht? Ge- punkten? rade in der Finanz-, Verkehrs- und Mir geht es nicht darum zu punkEuropapolitik gibt’s doch unter- ten, mir geht es um die Menschen. schiedliche Auffassungen! Unser Anliegen muss und wird Die CSU ist eine, wenn nicht die sein, gemeinwohlorientiert zu areinzige Volkspartei in Deutsch- beiten und vernünftige und nachland. Es ist unsere wichtigste haltige Lösungen für die dränAufgabe, alle gesellschaftlichen genden Fragen in unserem Land Meinungen abzubilden und zu zu finden. Das betrifft so weitreidiskutieren. Am Schluss wird dann chende Fragen wie die nach einer immer die gemeinsame Position umweltfreundlichen Energie, die stehen. Das zeichnet uns aus. bezahlbar bleibt. Oder nach einem Gesundheits- und Pflegesystem, Im September 2009 haben Union das niemanden ausschließt, das und FDP eine klare Mehrheit bei fortschrittlich ist und den Mender Bundestagswahl bekommen. schen mehr Lebensqualität siZur Halbzeit besagen Umfragen chert. Nach Arbeitsplätzen, die in übereinstimmend, dass die bürger- unserer Region bleiben sollen und lichen Parteien bei Weitem keine neu entstehen. Und eine EntwickMehrheit haben. Wie wollen Sie in lung in Europa, die die deutschen den nächsten zwei Jahren Vertrau- Steuerzahler nicht für die Schulen bei den Wählern und Wählerin- den anderer Länder aufkommen nen zurückgewinnen? lässt.

Die Wende in der Energiepolitik mit dem Ausstieg aus der Atomkraft hat weitreichende Folgen. Was sagen Sie zum Energiepotenzial aus Wind- und Wasserkraft? Und vor allem: Wie stehen Sie zum Ausbau der Biomasse-Anlagen mit all den Auswirkungen auf die Landwirtschaft, Monokultur und den Verkehr auf Dörfern? Da profitieren wir von der breiten gesellschaftlichen Herkunft unserer Mitglieder. Jeder, sei es aus der Landwirtschaft, aus dem Handwerk, seien es die Kommunalpolitiker, Vertreter der Kirchen oder Banken, jeder bringt sich in die Diskussion ein. So kann es uns gelingen, Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Ich glaube darum auch, dass die Bürgerinnen und Bürger am Schluss der CSU am ehesten zutrauen, einen ideologiefreien, wirtschaftlich sinnvollen und pragmatischen Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien zu gestalten. Und wie sieht’s beim CSU-General, beim Bundestagsabgeordneten und beim Kreisvorsitzenden Dobrindt mit der Energie aus: Wie laden Sie den eigenen Akku auf? Kraft tanke ich, wenn es die Zeit erlaubt, in den Bergen oder an einem schönen See.

> > > ZUR PERSON Seit 2002 im Deutschen Bundestag Lang ist die Liste, wenn die Stationen aufgeführt werden, wo sich Alexander Dobrindt politisch engagiert bzw. engagiert hat. Doch zunächst zur Biographie: Nach dem Abitur 1989 studierte er Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er 1995 den Abschluss als Diplomsoziologe machte. Danach war er neun Jahre Geschäftsführer und Gesellschafter einer Firma in Peißenberg. Von 1990 bis 1997 war Alexander Dobrindt Kreisvorsitzender der Jungen Union. Von 1996 bis 2011 war er Marktgemeinderat in Peißenberg. Dem

Kreistag von Weilheim-Schongau gehört er seit 1996 an. Mitglied des Deutschen Bundestags ist er seit Herbst 2002. Von 2005 bis 2008 war er wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Parlament. Im Februar 2009 wurde er zum vom Ministerpräsidenten und Parteichef Horst Seehofer zum Generalsekretär der CSU berufen. Zwei Monate später ist er — in der Nachfolge von MdL Renate Dodell — Kreisvorsitzender der CSU Weilheim-Schongau geworden. Alexander Dobrindt ist 41 Jahre und wohnt mit seiner Frau Tanja in Peißenberg.

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Strukturreform der Bundeswehr

Gröhe: Hartes Ringen um Standort-Erhalt Weilheim-Schongau / Altenstadt | Ein hartes Ringen um den Erhalt der Standorte kennzeichne die Wochen vor der Entscheidung über die Strukturreform der Bundeswehr. Das ist zumindest die Einschätzung von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der bei einem politischen Frühschoppen im Landkreis Weilheim-Schongau Redner war. Mit einer Entscheidung sei im Oktober zu rechnen. Auf die Frage des „altlandkreis“, wie er die Chancen für ein Weiterbestehen der Luftlande- und Lufttransportschule Altenstadt bewerte, erwiderte Gröhe mit Blick auf den Stimmkreisabgeordneten und

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Generalsekretärs-Kollegen, dass sich Alexander Dobrindt dafür mächtig ins Zeug lege. Die meisten Abgeordneten von CDU und CSU seien direkt gewählt und würden sich dafür stark machen, dass Standorte im jeweiligen Wahlkreis keine — oder wenn, dann nur wenige — Federn lassen müssen. Dass die Franz-Josef-StraußKaserne in Altenstadt der Bundeswehr einmalige militärische Standortvorteile bringt, führt der Weilheimer Stimmkreisabgeordnete und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt als Argument an (siehe Interview Seite 12). Konkret meint er damit, dass die Bun-

deswehr dort über einen Luftraum für Flug- sowie für Absetzbewegungen verfügt. Es sei gründlich zu überlegen, ob so ein langjährig vorhandener Korridor einfach aufgegeben werde. Denn eines müsse bedacht werden: Woanders einen solchen Luftraum für militärische Nutzung „durchzubringen“, sei äußerst schwierig. Wer wolle vor seiner Haustür schon so etwas, fragt Alexander Dobrindt. Redner beim politischen Frühschoppen des CSU-Kreisverbandes: CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, hier mit seinem CSU-Kollegen.


>>> WAS SICH DER NEPOMUK DENKT

Wechselspiel bei Dirigenten Mei liaber, da tuat sich was mit deana Musikmeister in unseren Blaskapellen. In den letzten Monaten gibt’s do frei allerhand nuia Gsichter. Agfanga hot des in Denklingen. Da isch der Jäger Franz ins zweite Glied zrucktreta, und da ham se den Wagner Wolfgang gholt, der wo no derzua in Kaufbeura Dirigent von derar Tänzelfestkapelle und von derer Stadtkapelle isch und grad aufpassa muaß, damit er dia Termine all unter an Huat neibringt. Dann schau mer mol nauf auf Berabeira, wo am End vom vorigen Johr der Keck Ignaz aufghört hot, was eahm nach 38 Johr ja o zuasteaht. Den Taktstock führt seit heier die Elke Ebermeyer, dia wo bis vo Oberammergau rauskommt. Die neue Kapellmeisterin kann sich frei seahe lassa. Tuat se aber net allweil. Weil in Berabeira ausgmacht wora isch, dass bei Festzügen der zwoate Dirigent, der Kauer Benjamin, vorna her goht. Derbei gfreit sich der Nepomuk jedes Mol, wenn er bei so am Umzug a junge Frau voraus marschiera sieht. In Birkland draußa hot iatz der Ostenrieder Peter den Taktstock an de Hilse Ralf übergeaba, der wo die letza Johr bei deana Hohenpeißenberger vorna dra gstanda isch, bis am End nimma so recht ganga isch. O in Altenstadt hams seit deam letzten Johr an neia Musikmeister. Des isch der Daxer Hansi, und der isch, wenn der Nepomuk als Kenner der Blasmusikszene des richtig überblickt, der jüngste unter den Kapellmeistern. Hof-

fentlich bleibt er a lange Zeit und it bloß a Zeitlang; Dirigenten ham die Altenstadter in deana letzta 15 Johr grad gnua ghabt. 15 Johr, ja solang isch der Graf Marcus scho der musikalische Chef bei der Schongauer Stadtkapella. Damals, wo er im Früahjohr 1996 agfanga hot, war er a jungs Bürscherl. Iatz schaut er scho a bisserl gsetzt aus, nachdem er guat übern Vierziger num isch. 20 Johr war der Binder Wilhelm der Kapellmeister in Peiting, ehe er vor fünf Johr aufghört hot. Iatz hot er die Böbinger Musik mea aufgrichtet. Und zudem schwingt er dean Taktstock o in Hohafurch, wo der Schwathe Manfred ins zwoate Glied zrucktreta isch. So lang wia de Binder Wilhelm macht’s sei Nachfolger in Peiting, der Seggelke Jörg, gwis net. Der steht im fünften Johr bei der Knappschaftskapelle und hot sein Abschied okündigt. Bloß weard des für die Vorstandschaft um de Brennauer Sebastian alles andere als oafach werdn, an geeigneten Nachfolger zum finden. Also, wenn du des alles so betrachtest, dann moanscht grad, des isch a Wechselspiel bei deana Dirigenten. Es isch halt nimmer so oafach, da vorna na zum schteaha und an guten Literaturmix, a ordentliche Leistung, a Disziplin und a Kameradschaft hi zum bringa. Ob des früher zu Zeiten von am Dürr Martl oafacher war? Der war 58 Johr Kapellmeister bei der Stoagadener Musik. Des, mei liaber, weards wohl nie mehr geaba.

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SCHWERPUNKT

Das Thema Ausbildung Viele hundert junge Leute machen im September den ersten Schritt ins Berufsleben. Anlass für den „altlandkreis“, das Thema Ausbildung zu einem Schwerpunkt der Berichterstattung zu machen. Haben wir in unserer Erstausgabe im September 2010 die gebannte Erwartung junger Leute vor dem Start in die Lehre geschildert, so beleuchten wir diesmal das facettenreiche Thema aus anderen Blickwinkeln. So wird ein junger Mann vorgestellt, der ins zweite Lehrjahr kommt und Friseur werden möchte. Auf der anderen Seite lesen Sie von einer jungen Frau, die sich jeden Tag in der Werkstatt die Hände schmutzig macht. Und drittens wollen wir wissen, wie ein erfahrener technischer Ausbilder 32 junge Leute durch die Lehre begleitet.

Lehrlingen erst mal die Nervosität nehmen Ausbilder und Azubis auf Kennenlern-Wochenende Peiting | „Wenn die neuen Lehrlinge kommen, sind sie alle nervös.“ Konrad Socher weiß, wovon er spricht. Diese Erfahrung macht er seit bald 25 Jahren. So lange ist er bereits Ausbilder bei der Firma ept in Peiting. Darum wird es auch heuer sein Anliegen sein, den jungen Leuten die Aufregung zu nehmen.

bei ept keine schweren körperlichen Arbeiten zu verrichten seien. Übrigens: Auch eine junge Frau aus Schongau, die das Fachabitur absolviert hat, wird angehende Werkzeugmechanikerin. Einige Zahlen: 60 Lehrlinge gibt es in den beiden Werken des Unternehmens in Peiting und in Buching. Was den technischen

Ausbilder Konrad Socher mit Franziska Häfner, die heuer ihre Ausbildung zur Werkzeugmechanikerin abgeschlossen hat. Sie hält einen aus Metall gefertigten „Aschenbecher-Skorpion“ in der Hand. Jeder Lehrling soll auch eine Arbeit nach freien Stücken fertigen. Trotz aller Routine ist für den 50-jährigen Peitinger der Start in ein neues Ausbildungsjahr „immer wieder spannend“. Heuer gibt es bei ept erstmals mehr Mädchen als Jungen, die im technischen Bereich eine Lehre beginnen. Fünf junge Damen wollen Werkzeugmechanikerin werden. Dies sei auf den Girls’ Day zurückzuführen, aber auch auf die Tatsache, dass

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Bereich betrifft, für den Ausbilder Konrad Socher verantwortlich ist, so sind es im Werk in der Marktgemeinde 34 Jugendliche und in Buching zwölf. Im September 2011 werden 18 junge Leute bei ept den Schritt ins Berufsleben machen, davon 13 im technischen Bereich. Die Ausbildungsquote im Unternehmen liegt bei vergleichsweise sehr hohen 16 Prozent. Der Betrieb

beschäftigt in Peiting 330 Mitarbeiter, im Werk in Buching sind es 70. Bei ept — die drei Buchstaben stehen für elektronische Präzisionstechnik, das Unternehmen hat sich mit der Herstellung von Steckverbindern einen Namen gemacht — gibt es sieben Ausbildungsberufe. Im gewerblichen Sektor sind dies Werkzeugmechaniker, Mechatroniker, technischer Zeichner und Verfahrensmechaniker. Im kaufmännischen Bereich sind es Industriekaufmann /-kauffrau und die Fachkraft für Lagerlogistik. Und in der Sparte IT wird die Lehre als Fachinformatiker bzw. zum Informatikkaufmann angeboten. Die Ausbildung im kaufmännischen Bereich ist bei ept in Peiting Aufgabe von Heide Ramminger. Am ersten Wochenende geht’s für die neuen Lehrlinge nach Oberstdorf. Ausbilder Konrad Socher spricht vom Kennenlern-Wochenende. Für die Jugendlichen ist es eine gute Gelegenheit, die Scheu abzulegen. Das Verhalten in der Gruppe, das Arbeiten in der Gemeinschaft hat bei Ausbilder Socher einen hohen Stellenwert. „Die Anforderungen haben sich gewaltig verändert“, kommentiert er den Prozess der letzten Jahre. Die Handarbeit (Feilen) hat sich deutlich verringert. Worauf Konrad Socher besonders Wert legt? Dass die jungen Leute pünktlich und verlässlich sind. Unkollegiales Verhalten „kann ich absolut nicht haben“, ergänzt der 50-Jährige, der selbst jedes

Jahr eine Woche auf beruflicher Fortbildung ist und zudem als Prüfer bei Abschlussprüfungen in gewerblich-technischen Berufen Noten vergibt. Zwar sind bei ept letztes Jahr 250 Bewerbungen für 18 Lehrstellen eingegangen. Aber dennoch sei diese Zahl um ein Fünftel niedriger als im letzten Jahr, vergleicht Socher. Ein mittelständisches Unternehmen wie ept müsse fleißig die Werbetrommel rühren und die Lehre attraktiv machen. Ein großer Prozentsatz der Auszubildenden resultiere aus den Jungs und Mädchen, die zuvor eine Schnupperlehre gemacht haben.

Zur rechten Zeit auch durchgreifen Locker und dennoch diszipliniert — so ist die Stimmung in der Lehrwerkstatt zu beschreiben, die sich auf der Westseite der Produktionshalle befindet. „Durchgreifen kann er schon“, sagt Franziska Häfner über Konrad Socher. Die 21-Jährige aus Altenstadt muss es wissen, sie ist heuer mit der Ausbildung zur Werkzeugmechanikerin fertig geworden. Während viele Jugendliche bei ept heuer anfangen, hört eine junge Frau auf. Es ist Julia Socher, die Tochter des Ausbilders. Die 22-Jährige, eine gelernte Informatikkauffrau, ist beruflich ambitioniert. Sie will das Fachabitur und den Betriebswirt machen. Ihr muss der Papa keine Nervosität mehr nehmen.


Friseur-Lehrling Rico ist der Hahn im Korb Angetan von kreativer Arbeit und von Kontakten Schongau / Peiting | Wie der Hahn im Korb kann sich Rico Grote fühlen, der eine Lehre zum Friseur macht. Männer sind in dieser (beruflichen) Domäne der Frauen noch immer die große Minderheit. Im Friseursalon Settele in Schongau, wo Rico die Ausbildung absolviert und nun ins zweite Lehrjahr kommt, arbeiten zehn Beschäftigte. Darunter sind zwei Männer: Geselle Bastian Beer und eben Rico Grote. „Die Mischung macht’s“, findet Gabi Settele, die den Salon führt. Rico sei im Lauf der Jahre der fünfte Mann im Betrieb. Nur Frauen im Salon, das sei nicht ideal, meint Settele. Eine, die sich gern von Rico den Kopf waschen und anschließend die Haare richten lässt, ist Jana Rehm. Die 24-Jährige ist schon öfter Model für den 17-Jährigen gewesen, der in Apfeldorf aufgewachsen ist, in Rott die Mittelschule besucht hat und nun in Peiting wohnt. Anfangs hat er im ersten Lehrjahr „viel zugeschaut“, blickt der Friseurlehrling zurück. Die Farbe und Handtücher herrichten, außerdem die Kaffeemaschine bedienen: Das stand am Beginn der Lehre. Jede Woche ist am Donnerstag einmal Übungsabend für Lehrlinge. Rico setzt das Gelernte wie

die anderen Auszubildenden am Übungskopf um (so wird das Puppengesicht mit der Perücke genannt) oder an einem Model wie Jana, bei der er sich viel Zeit nimmt, um mit Schere, Lockenstab und Haarklammern schließlich zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Im zweiten Lehrjahr wird sich der Auszubildende intensiv mit Strähnchen befassen, aber noch immer an Modellen arbeiten. Kunden frisieren wird er ab Herbst 2012, wenn er ins dritte Lehrjahr kommt.

Wie Rico zum Beruf steht? Samstags zu arbeiten, darin sieht er keinen Nachteil. „Dafür hab’ ich montags frei“, antwortet er mit seiner freundlichen Stimme. Schön findet er, dass der Beruf so kreativ ist und dass er mit vielen Menschen in Kontakt ist.

Junger M Mann annn in eeinem an inem in em B Beruf, eruf er uf,, de uf derr vo vonn omin om inie in iert ie rt ist: ist s : Rico Rico Grote Gro rote t macht te mac acht ht Frauen d dominiert sbililildu sb dung du ng zzum um FFriseur. riise seur ur.. Mit ur Mit im m Bild Bili d die Ausbildung Jana na R ehm eh m au us Sc cho hong ngau ng au. au Model Ja Rehm aus Schongau.

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Mechatronikerin steht ihren Mann Jasmin weiß: „Büro ist nicht mein Ding“ Peiting / Lechbruck | Für die Kollegen ist es eine Selbstverständlichkeit, aber so mancher blickt verwundert drein, wenn er in der Werkstatt eine junge Frau im Blaumann antrifft. Jasmin Sündermann aus Lechbruck macht eine Lehre als Kfz-Mechatronikerin, und zwar bei der Firma Lutz Fahrzeug-Service in Peiting. 14 Leute arbeiten in dem Betrieb. In der Verwaltung sind schon Frauen beschäftigt. Aber in der Werkstatt, wo nicht nur Motoren von Autos, sondern auch von Schleppern und Lastwagen instandgesetzt werden, ist Jasmin die einzige Dame. Es sei nicht immer leicht unter den Mannsbildern, gesteht sie.

„Aber beschweren kann ich mich nicht“, ergänzt die 20-Jährige, die im September ins dritte Lehrjahr kommt. Meister Hans Holzmann gibt zu verstehen, dass sich Jasmin schon durchzusetzen weiß.

In den Ferien geschnuppert Wie ist die junge Dame zu dem Beruf gekommen? Bei der Auerbergland-Ausstellung in ihrem Wohnort Lechbruck war im Sommer 2007 auch die Firma Motoren Lutz vertreten. Damals hatte sie einen ersten Kontakt zu Firmenchef Michael Lutz (Steingaden) geknüpft und während der Ferien bereits

in der Werkstatt geschnuppert. So war für sie schnell klar, dass sie nach der Realschule in Schongau einen gewerblich-technischen Beruf ergreifen möchte, wo sie ihren Mann steht. „Büro ist nicht mein Ding“, sagt Jasmin. Auch in der Freizeit greift sie zum Ambos und zum Schraubenschlüssel. Ihrem Vater Roger Sündermann, der von Beruf Anlagentechniker ist und einen fast 50 Jahre alten Unimog kaufte, hat sie beim Restaurieren dieses Vehikels fleißig geholfen. Damit geht’s nun zu Arbeiten in den Wald. Oder auch zu dem einen oder anderen Oldtimertreffen. Jasmin kommt da gerne mit.

Der Lehrling und der Meister: Jasmin Sündermann und Hans Holzmann in der Werkstatt an einer Kurbelwelle, wie sie in einem landwirtschaftlichen Schlepper eingebaut wird.

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> > > SAG MAL, DIESMAL MIT

Thomas Leonhart aus Erbenschwang Sag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild? Meine Eltern gehören dazu, will mich aber nicht auf eine Person festlegen, denn es gibt noch weitere aus meinem Umfeld mit erstrebenswerten Eigenschaften. Mit wem würdest du für einen Tag die Rolle tauschen? Mit einem Lotto-Millionär am Tag seiner Auszahlung. Wem möchtest du mal deutlich deine Meinung sagen? All denen, die unschuldigen Menschen Leid zufügen wie z. B. Vergewaltigern, Schlägern, Attentätern.

Wo liegen deine Stärken? Bin sehr hilfsbereit.

Wie denkst du über Sexualität? Ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Menschen und oft ein Was sind deine Schwä- Tabu-Thema, was meiner Meichen? nung nach offener besprochen Es ist schwer, mich von werden müsste. meiner Meinung abzubringen. Welche Freundschaften sind dir wichtig? Wann kannst du nicht Ich habe viele Freunde und sie Nein sagen? sind mir alle wichtig. Schokolade und Nachspeisen aller Art. Deine Locations? Überall, wo ich Leute treffe. Was bedeutet für dich Welches Buch oder welche CD Füllt die Freizeit mit Fußball, Feuerwehr Liebe? und Eishockey aus: Thomas Leonhart (24) Ist gut für die Seele und kannst du weiterempfehlen? jeder benötigt Liebe. Alles von den Toten Hosen. aus Erbenschwang.

Deine angesagte Adresse im Internet? Google. Was ist deine Lieblingsspeise? Lasagne. Wie verbringst du deine Freizeit? Fußball, Feuerwehr, Eishockey. Sag’ mal: Wie siehst du deine Zukunft? Haus bauen, Familie gründen, Baum pflanzen und nicht zu vergessen: LEBEN.

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Pater Günther Walzer in der Mission

Priester, Pädagoge, Psychologe Schongau / Altenstadt | Er ist Priester und ausgebildeter Psychologe, leitete 29 Jahre ein Gymnasium mit 2 000 Schülern und 150 Lehrern, war sechs Jahre Stadtpfarrer in der südbrasilianischen Metropole Florianopolis und ist seit letztem Jahr Betreuer in einem Konvent: Pater Günther Walzer blickt auf ein vielfältiges Leben in der Mission zurück. Seit 1963 wirkt er in Brasilien. Wir haben den aus Schongau stammenden Seelsorger während seines letzten Heimaturlaubs befragt. Die Zahl der Heimaturlaube nimmt bei dem Franziskanerpater zu. „Notgedrungen“ sagt er und erwähnt eine Augenerkrankung, an der er seit eineinhalb Jahren leidet. Letztmals war Pater Walzer vier Wochen im Sommer da; im Herbst wird er wieder kommen. Die Erkrankung der Augen wird teils sogar in München behandelt. Anfangs vergingen sieben Jahre, bis er das erste Mal wieder nach Hause kam, erinnert sich seine Schwester Isolde. Bei ihr wohnt Pater Walzer während des Heimaturlaubs. Nun sehen sich die Geschwister sogar mehrmals im

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Öfter auf Heimaturlaub: Franziskanerpater Günther Walzer, hier im Haus seiner Schwester. Jahr, obwohl 15 Flugstunden dazwischen liegen. 1969 war die Priesterweihe. Sie war allemal eine Besonderheit, denn sie fand nicht — wie bei nahezu allen angehenden Seelsorgern — im Dom statt. Nein, der damalige Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpfle war zur Priesterweihe des Missionars eigens nach Schongau gereist. Das Elternhaus war in Schongau im Eisenbahnerviertel. Günther Walzer, der zwei Schwestern hat, die in Altenstadt und in Peiting

wohnen, war Ministrant in der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt. Nach kurzen Schulzeiten in Kempten und Kaufbeuren besuchte er das Abendgymnasium in Neuss. Von dort wechselte er nach Belgien ins Missionskolleg der Franziskaner in Eupen. Mit 20 Jahren ging er nach Brasilien. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Schulbildung der Kinder. Da trage das Jugendwerk positive Früchte, erwähnt der Franziskanerpater. Es sei ihm gelungen, „die Reichen in Brasilien“, sprich Hotelbesitzer, Ingenieure, Ärzte und Architekten, für das Thema zu sensibilisieren. Die Schulbildung sei das A und O, um den Sekten Einhalt zu gebieten. „Die versprechen Wunder und nutzen nur die Armut als Nährboden“, erklärt der 68-Jährige, der zusammen mit dem Stadtpfarrer (seinem Nachfolger) und einem 85-jährigen Aushilfspriester in einem Konvent wohnt, zu dem auch ein Altersheim, ein TuberkuloseHeim und ein Exerzitienhaus gehören. Nachdenklich berichtet Pater Walzer, dass die Zahl der Kirchgänger

auch in Brasilien zurückgeht. Sie liege bei 20 Prozent, sei damit ungefähr doppelt so hoch wie in Deutschland. Für die Kirche wünscht er sich, „dass wieder mehr der Glaube gelebt wird“. Das Innenleben der Menschen und ihre Beziehung zu Gott sollen in die Mitte gerückt werden. Äußerlichkeiten seien nebensächlich. Beim Heimaturlaub im Sommer fuhr Pater Walzer nach Siena. Und nach Assisi. „Von diesem Ort

geht viel Kraft aus. Als Franziskaner kommt man da zur Quelle“, sagt der Seelsorger. Nächstes Jahr möchte Pater Walzer zusammen mit einer Pilgergruppe aus Brasilien auf den Spuren von Papst Benedikt wandeln. Von Marktl am Inn über Regensburg und München nach Padua, Assisi und Rom. Dieses Ziel hat der Priester, Pädagoge und Psychologe klar vor Augen — und davon lässt er sich durch die Erkrankung an der Netzhaut nicht abbringen.

Früher Lehrer und Direktor, später Stadtpfarrer, jetzt Seelsorger: Pater Günther Walzer, auf dem Bild in der Kirche mit jungen Leuten aus der südbrasilianischen Stadt Florianopolis.


Neuer Ansatz im Marienheim in Peiting

Disco als Sozialtherapie Peiting | Zum Schluss legt Armin Strzoda noch eine CD mit dem Titel der Rock-Röhre Tina Turner ein: Mit dem Lied „Notbush City Limits“ geht nach zweieinhalb Stunden die Disco zu Ende. Und zwar zu einer Zeit, zu der in anderen Abendlokalen noch kein Jugendlicher den Fuß über die Türschwelle gebracht hat. Aber es ist eben eine außergewöhnliche Disco. Eine für psychisch behinderte Menschen. Im Marienheim in Peiting. In der Begegnungsstätte, wo tagsüber Gruppenarbeit angesagt ist. Zu einer Zeit, wenn andere von der Arbeit nach Hause kommen. Zwischen sechs und neun Uhr am Abend. Im weiten Sinn ist die Disco auch ein Baustein in der Sozialtherapie. Der Impuls dazu ist von Armin Strzoda ausgegangen. Er ist Helfer im Betreuungsdienst. Es ist ein neuer Ansatz. Dreimal hat es die Donnerstagabend-Disco im Marienheim bisher gegeben, wo 75 psychisch Erkrankte — oft in Verbindung mit Sucht — betreut werden. Zirka die Hälfte davon zieht’s zur Disco-Musik in die Begegnungsstätte. Einer von ihnen ist Johannes, der aus Stuttgart kommt und schon viele Jahre im Marienheim wohnt. Erst sitzt er ruhig am Tisch, später aber hält es ihn nicht mehr auf dem Stuhl. Armin Strzoda will den Discoabend etablieren. Ungefähr alle acht Wochen einmal, schildert der Peißenberger. Auch das soll ein Stück Normalität in diese Einrichtung bringen. Die Vorzeichen haben sich geändert und diese Entwicklung geht weiter, verdeutlicht Franz Straif. Der Bernbeurener ist seit vier Jah-

ren der sozialtherapeutische Leiter im Marienheim. Aus einer ehemaligen „Verwahranstalt“ soll mehr und mehr ein Bahnhof werden, auf dem Gleise gestellt werden. Damit meint Straif, dass Menschen nicht für immer und ewig da bleiben. Im vergangenen Jahr seien von 75 Bewohnern 23 wieder entlassen worden — ein Großteil davon in offene Wohnformen, zwei sogar in eigene Zimmer. Bewusst gestalte man die Ausgangsregelungen sehr individuell. Sie reichen von einer halben Stunde bis zum ganzen Tag. Freilich müsse man mit Rückfällen und Abstürzen leben. Um die Menschen, die aus Oberbayern und vereinzelt aus BadenWürttemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen kommen, gezielt zu begleiten, werde ein Förderplan erstellt und mit dem Betreuer der jeweiligen Person (Rechtsanwälte, Sozialpädagoge, vereinzelt Angehörige) abgestimmt. Zusammenarbeit ist auch mit dem Neu-

Verantwortlicher Mann in der Sozialtherapie: Franz Straif. rologen und der Psychiatrie am Landsberger Klinikum angesagt. Im Marienheim in Peiting gibt es sechs Wohngruppen. Eine davon wird die „beschützende“ genannt; das ist die ganz geschlossene Gruppe. 50 Mitarbeiter sind in der Einrichtung angestellt. 35 Frauen und Männer arbeiten im sozialtherapeutischen Bereich, die anderen in Hauswirtschaft und Verwaltung.

Will den Bewohnern mit dem Disco-Abend ein Stück Normalität vermitteln: Armin Strzoda, Helfer im Betreuungsdienst und DJ.

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Autowaschen — mal ganz ökologisch! In Peiting findet sich die nachhaltigste Waschanlage im Altlandkreis Peiting | „Wasch ich jetzt mein Auto daheim vor der Garage oder fahr ich in die Waschanlage?“ Diese Frage stellte sich wohl jeder Autofahrer schon mal im Laufe der Jahre. Da das Autowaschen daheim mittlerweile nicht mehr erlaubt ist (außer man verfügt über einen Ölabscheider vor dem Revisionsschacht zur Kanalisation, was man üblicherweise nicht hat), hat sich diese spannende Frage damit schon geklärt. Wer dennoch bisher sein Fahrzeug zu Hause wäscht, sollte sich spätestens jetzt ertappt fühlen und Besserung geloben! Es ist schlichtweg nicht erlaubt. Bleiben noch SB-Waschplätze und

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Auto-Waschanlagen. Aber auch da freundlich wie nur möglich arbeigibt es gewaltige Unterschiede. tet“, meint dazu Dr. Sven Kuhn, Die modernste und zeitgemäßes- Mitglied der Geschäftsleitung vom te Anlage der Region steht in Peiting. Sie ist gleichermaßen für PKW aber auch für Transporter, also größere Fahrzeuge, geeignet. Zudem ist sie ganz auf die Autowäsche mit größtmöglichem Einklang mit der Natur ausgerichtet. „Uns war von Anfang an wichtig, dass unsere Waschanlage in Die Waschanlage in Peiting: Sie kann an WerkPeiting so umwelt- tagen bis 20 Uhr benutzt werden.

Autohaus Resch, das die „ÖkoWaschanlage“ betreibt. In der Tat werden ganz elementare Punkte der Umweltfreundlichkeit bei dieser Waschanlage berücksichtigt. So laufen beispielsweise alle acht Waschprogramme mit aufbereitetem Regenwasser, das zudem den Vorteil hat, weniger Kalkreste auf dem Fahrzeuglack zu hinterlassen. Auch mit vollständig biologisch abbaubaren Waschmitteln werden die Fahrzeug richtig sauber. Beim Strom setzt bluwash Zeichen: Zum einen erzeugt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erneuerbare Energie und zum anderen wird für die Waschanlage ausschließ-

lich zertifizierter Ökostrom verwendet. Wer nun aber glaubt, die Wäsche wäre nicht so effektiv oder gar viel teurer als in andereren Waschanlagen der wird bei bluwash eines Besseren belehrt. Neben der technisch topmodernen Wäsche ist auch die Bedienung der Anlage mittels Bildschirm zum Antippen und Auswählen des Waschprogramms und die Bezahlung z. B. per Kundenkarte sehr zeitgemäß. Wer die Anlage in Peiting testen möchte, kann dies jeden Tag außer an Sonn- und Feiertagen von 7 Uhr morgens bis um 20 Uhr abends tun.


1900 Jahre alte Mauern Im Schutzhaus der Villa Rustica bei Peiting Peiting | 1 900 Jahre alt sind die Mauern der Villa Rustica, die bei Peiting in mühevollen Grabungen freigelegt worden sind. Es freut die Verantwortlichen vom Förderverein Villa Rustica, wenn sich Besucher für das ehemalige römische Landgut in der Peitinger Flur interessieren. Neulich hieß Vorstand Jakob Leicher (Peiting) Elisabeth Gutmann vom Landratsamt Weilheim-Schongau und ihre Kollegen vom Regionalmanagement aus den Allgäuer Landkreisen willkommen. Führungen von Gruppen sind nach Anmeldung beim Vorsitzenden Jakob Leicher (Telefon 08861 / 673 80) oder bei Schriftführer Werner Schmitt (Telefon 08861 / 713 77 34) möglich. Die 160 Mitglieder des Fördervereins Villa Rustica blicken bereits voraus auf September 2012, genau gesagt auf den Sonntag, 9. September. Dann wird nicht nur das 20-jährige Bestehen des Fördervereins begangen. Nein, das Jubiläum soll zusammen mit der Eröffnung des Schutzhauses mit sichtbarem Mauerwerk und eines römischen Küchen- und Kräuterlehrgartens gefeiert werden. Freilich kann jeder Interessierte das Mauerwerk ab sofort besuchen und betrachten. Informationstafeln geben einen Einblick in das römische Leben und in die Badegepflogenheiten in einer römischen Villa Rustica samt Heizkanal und raffinierter Wärmespeicherung. Rückblende: 1956 wurden in einem Schutthügel in der Flur Neukirchwiesen östlich des Lechs römische Baureste entdeckt. Eine Grabung legte das Hauptgebäude einer Villa Rustica mit den Maßen

23 mal 23 Meter frei. Bei weiteren Stichgrabungen fand man die Fundamente eines Badehauses. Wenige Einzelteile belegen eine etwa 300-jährige Geschichte vom 2. bis 4. Jahrhundert nach Christi. Die freigelegten Mauern wurden wieder mit Erdreich überdeckt. 1962 erfolgte eine weitere Grabung weiter östlich. Entdeckt wurde eine 14 mal 17 Meter große Gebäuderuine mit zwei Brennöfen. Auch diese Stelle wurde wie zuvor das Hauptgebäude eingeebnet und mit Erdreich bedeckt. 1984 — beim Verlegen einer Gasleitung — kam es zur Notgrabung an den Haupthaus-Fundamenten. Doch ein großer Teil des Hauptgebäudes und des Badehauses sind durch den Bau der Leitung unwiderruflich zerstört worden. Auch

ren Zerstörungen zu schützen und das Areal zu kaufen. Im Jahr 2000 wurde erneut mit der Ausgrabung des Badegebäudes begonnen. Diese dauerte bis 2004. Vor neun Jahren hat man mittels einer Bodenwiderstands-Messung weitere Fundamente gefunden. Durch diese Entdeckung konnte das Gelände neben der Straße von Peiting nach Kreut als größte, bisher bekannte Villa Rustica im süddeutschen Raum eingestuft werden. Die finanziellen Aufwendungen für den Kauf des Grundstückes, für Ausgrabung, Erstellen des Schutzhauses (ab 2005), Konservierung des Mauerwerkes und das Anlegen eines Kräuterlehrgartens belaufen sich auf 285 000 Euro. Immerhin 20 500 ehrenamtliche Stunden leisteten ältere Mitglieder

Schmiede & Metallbau Meisterbetrieb Grabkreuze Treppengeländer Fenstergitter und Tore Lampen, Vorhangstangen usw. Hauptstraße 19 · 82380 PEISSENBERG Telefon 0 88 03 / 7 31 · Fax 0 88 03 / 6 09 83

Archäologische Untersuchung: Restaurator Peter Niederhauser bei der Arbeit. durch den Bau der Umgehungsstraße wurden ein Gebäude sowie die früher lokalisierte Ziegel- und Töpferwerkstatt völlig zerstört. 1992 wurde in Peiting der Förderverein Villa Rustica gegründet mit dem Ziel, das Gelände vor weite-

des Fördervereins — Schriftführer Werner Schmitt spricht schmunzelnd von der „Rentnergang“. Nun sind nicht nur die 1 900 Jahre Mauern unter Dach (und Fach), sondern sogar weitere Vorhaben wie die Gartenanlage verwirklicht.

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Vom Kabarett zum Basar Schafroth: Luaga & lacha!

Die CubaBoarischen

Schongau | In seinem ersten Soloprogramm lädt der 24-jährige Landwirtssohn Maxi Schafroth am Freitag, 21. Oktober, zu einer bizarren Reise durch das Allgäu ein. Begleitet wird er bei seinem Kabarettabend „Faszination Allgäu“ im Jakob-Pfeiffer-Haus von einer internationalen Drückerkolonne bestehend aus dem BritpopGitarristen Markus aus Stephansried / Unterallgäu, dem miserabel bezahlten Viehtreiber Sergej aus Kempten / Dnjepopetrowsk oder der US-amerikanischen Operndiva Julia aus Pennsylvania. Maxi Schafroth schöpft aus eigenen Erfahrungen mit Krisensituationen im Viehstall und als gelernter Banker mit der leidgeprüften Finanzwelt. Ein Pflichttermin für alle Allgäuer, Allgäu-Versteher und Nicht-Allgäu-Versteher! Das Motto lautet: „Luaga & lacha!“. Karten für 15 Euro (Schüler 13 Euro) sind im ni an Vorverkauf bei der Süßen Hanni ältder Weinstraße in Schongau erhältlich (Telefon 08861 / 72 38).

Peiting | Sie verschmelzen bayerische Volksmusik mit lateinamerikanischen Rhythmen: die „CubaBoarischen“. Das will die Musikformation um Hubert Meixner auch zeigen, wenn sie auf Einladung des Kulturvereins Schongauer Land nach Peiting kommt. Termin ist am Samstag, 17. September, um 19.30 Uhr in der Schloßberghalle. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt bei gt zwischen 22 den nummerierten Plätzen beträgt und 27,50 Euro. Vorverkauf u. a.. bei der Süßen Hanni in Schongau und bei der Tourist-Info in Peiting.

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24 | der altlandkreis

Schongau | Jede Menge an sportlichen Darbietungen, aber auch drei Führungen sieht das Programm vor, das zum Tag der offenen Tür in der sanierten Dreifachsporthalle Schongau zusammengestellt wurde. Termin ist am Samstag, 24. September, ab 10 Uhr. Nach Eröffnung und Begrüßung beginnen um 10.30 Uhr die Vorführungen. Dazu gehören Kleinkinderturnen, Step Aerobic, Volleyball, Badminton, Bubenturnen, Mädchenturnen, Damengymnastik, Geräteturnen, Handball, Triathlon, Taekwondo und Fußball. Um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr sind Führungen. Der Tag der offenen Tür geht bis 17 Uhr. Die ng (Kosten der offizielle Feier zur Wiedereröffnung Sanierung 5,7 Millionen Euro) findet findet tag, mit geladenen Gästen am Freitag, 23. September, um 11 Uhr statt.

Lisa Fitz bei Kulturtagen Herzogsägmühle | Das Programm für die Kulturtage in Herzogsägmühle steht. Ein Highlight: Am Freitag, 14. Oktober, kommt Lisa Fitz mit ihrem Programm „Super plus! Tanken & Beten“ in den Rainer Endisch-Saal. Auftakt ist bereits am Freitag, 7. Oktober, um 19 Uhr in der Deckerhalle. Gogol & Mäx präsentieren „Humor in Concert“. Samstag, 8. Oktober, zaubert Clown Feste Größe im Christaldo um 15 Uhr im Kabarett: Lisa Fitz. Rainer-Endisch-Saal. Das Improvisationstheater „ImproBerlin“ macht am Sonntag, 9. Oktober, seine Aufwartung — zu sehen um 19.30 Uhr im Rainer-Endisch-Saal. Am Mittwoch, 12. Oktober, ist der Herzogsägmühler Abend — mit Buntgemischtem und dem Theater TamTam. Lichtinstallationen beschließen am Sonntag, 16. Oktober, um 19 Uhr die 26. Herzogsägmühler Kulturtage. Vorverkauf bei ühle, der Fundgrube in Herzogsägmühle, bei Bücher Bauer in Schongau und bei Bürobedarf Wild in Peiting.


KARTEN U ND ZU GEWIN BÜCHER NEN Segen für Brunnen

Verlosung erlosung zur Orla

Apfeldorf | Den kirchlichen Segen erhalten am Sonntag, 25. September, der Apfeldorfer Tiefbrunnen in der Stellaich sowie die Mehrzweckhalle mit dem Anbau. Alle Bürger und Interessierte sind aufgerufen, zwischen 13 und 16 Uhr bei einem Tag der offenen Tür die sanierten ch zu Projekte zu besichtigen und sich halinformieren. An der Mehrzweckhalle spielt die Musikkapelle auf.

Weilheim-Schongau | Drei Eintrittskarten für Familien und dazu jeweils ein Käsekuchenbuch verlost der „altlandkreis“ zur Oberland-Ausstellung. Schreiben Sie uns eine Postkarte oder schicken sie uns eine Mail bzw. ein Fax mit dem Stichwort „Orla 2011“. Einsendeschluss ist am Samstag, 10. SeptemOrla beginnt heuer be- ber. Unsere Adressreits Mitte September. daten finden Sie auf Seite 3. Übrigens: Der Bauernverband WeilheimSchongau sucht die besten Milchcocktails im Landkreis! Die Prämierung findet während der Oberland-Ausstellung statt. Präsentiert wird auch das Käsekuchenbuch. Es enthält 90 verschiedene Rezepte aus dem Wettbewerb zum Milchfrühling sowie aus dem eigenen Fundus. Alle, die am ersten Tag (Donnerstag, 15. Sepeim das Buch tember) auf der Orla in Weilheim kaufen, bekommen als „Zuckerl““ ein digt Päckchen Sahne mit dazu, kündigt Kreisbäuerin Silvia Schlögel an.

Die Palette der VHS Schongau | Was ein Wanderschäfer alles berichten kann, wo’s mit dem Kulturbus hingeht, wie ein Abend über Irland ausschließlich in Englisch gestaltet wird, welch breite Palette es bei den Vorträgen und Aktionen zur Gesundheit gibt, welche süße Verführung bei einem Pralinenkurs zu erwarten ist, was es mit dem herbstlichen Kräuterstreifzug auf sich hat und welche Tänze für Teenager und für Junggebliebene angeboten werden: All das und noch viel mehr ist dem Programmheft der Volkshochschule Schongau für Herbst und Winter zu entnehmen. Das Heft liegt aus. Das Programm kann außerdem im Internet unter www.vhs-schongau.de abgerufen werden. Telefonische Infos gibt es unter 08861 / 214-191. Im gleichen Programmheft sind auch die Angebote der VHS Peiting abgedruckt. Einer von imm Empfeh vielen Kursen: Aktualisierte Benimm-Empfehlungen. Termin ist am Samstag, 8. Oksch tober. Die VHS Peiting ist telefonisch unter 08861 / 681 68 zu erreichen..

Spielzeugbasar Schongau | In Schongau-West ist am Samstag, 22. Oktober, im Pfarrsaal Verklärung Christi ein großer Spielzeugbasar. Er findet von 9.30 bis 12 Uhr statt. Abgabe ist am Freitag, 21. Oktober, zwischen 15 und 17 Uhr. Es werden ChiffreeNummern vergeben. Abgeholt werden können chen die Sachen am Samstag zwischen 14.30 und 15 Uhr. Infos unter gibtt es telefonisch unter 08861 / 98 83.

Stumme Früchtebar Rottenbuch | Wollten Sie schon immer einmal Lachyoga machen? Interessieren Sie sich für die Ausbildung als Erzieher / in-oder Kinderpfleger / in? Am Freitag, 21. Oktober, besteht die Möglichkeit, von 14 bis 18 Uhr im Rahmen des Regens-Wagner-Herbstfestes alles im Rottenbucher Zentrum von Regens Wagner kennenzulernen, anzufassen oder sich zu informieren. Gesamtleiter Achim Gerbig dazu: „Erleben Sie die stumme Früchtebar, machen Sie bei einer Mathe-Stunde an der Förderschule mit. Erweitern Sie ihr Verständnis von der Kunsttherapie der heilpädagogischen Tagesstätte!“ Bei Führungen lernen Besucher so manche interessante Ecke in der Berufsfachschule für Kinderpflege, dagogik, dem der Fachakademie für Sozialpädagogik, eistischulischen Förderzentrum für geistidage Entwicklung und dem Heilpädagogischen Wohnbereich kennen.

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september / oktober 2011 | 25


Stafettenritt mit Islandpferden

„Mir sind scho a b’sondere Rass“ Halter von Islandpferden würden „ganz anders ticken“ als Besitzer von Rössern aus dem Reitstall, ergänzt Kathrin Bächtold, die sich aus der Schweiz auf den Weg gemacht hat und den erholsamen Zwischenstopp auf dem GruberHof in Peiting zu schätzen weiß. Dort konnten die Teilnehmer warm duschen, einkaufen, einen Kultur-Ausflug unternehmen; außerdem war der Hufschmied da und hat abgenutzte Eisen erneuert. Die Islandpferde selbst grasten hinter Anhängern und Wohnmobilen genüsslich auf der Weide. Der Besucher hatte den Eindruck eines Lagerlebens.

Nächste Etappe nach Polling Irmgard Gruber hat seit fünf Jahren selbst ein Islandpferd, Frekja heißt es und ist elf Jahre alt. Sie war nicht nur Quartier- und Gastgeberin für einen wichtigen Ruhetag bei insgesamt 16 Reittagen. Als örtliche Rittführerin kam Irmgard Gruber den Reitern in Schongau entgegen und geleitete sie nach Peiting. Und am übernächsten Tag machte sie sich bei strömendem Regen mit den Wanderreitern über die Schnalz auf den Weg nach Polling, wo der nächste Halt war.

Mächtig ins Zeug gelegt haben sich bei der Organisation zudem Petra Socher aus Schwabbruck und Werner Bernhard aus Bernbeuren. Sie erkundeten drei Tagesetappen der Strecke — von Aitrach bei Memmingen bis Peiting. Schon Monate vorher haben sie tagelang Fahrradtouren unternommen, um eine reitbare Strecke zu finden; vor Ort wollte niemand die Aufgabe übernehmen. Dieser Stafettenritt bedeutet für die Besitzer von Islandpferden ein Highlight. Sie nehmen dafür meist einen Großteil

ihres Urlaubs. Aber es ist für die Teilnehmer, die bis aus Bremen und der Schweiz sowie aus dem Saarland bis Tschechien kommen, schon ein besonderes Gefühl, im Sattel von Islandpferden zu sitzen. Die Tiere sind robust und nicht empfindlich gegen Kälte. Sie haben ein Stockmaß zwischen 1,35 und 1,40 Meter und sind zwischen sieben und neun Zentner schwer, also etwas kleiner und leichter als ein Haflinger. Bei der WM werden die fünf Gangarten bewertet: Neben Schritt,

Kartenstudium, Futter schleppen und Regenklamotten, ja selbst der Leberkäs mit Kartoffelsalat gehörten zum (fast) täglichen Programm der Stafettenreiter.

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Peiting | „Ja, mir sind scho a b’sondere Rass.“ Diese Worte münzt Rittführerin Anke Spiegler auf die 30 Reiter, die mit ihren Islandpferden von Brunnadern in der Schweiz nach St. Radegund in Oberösterreich unterwegs waren. Dieser Stafettenritt führt vom letzten Austragungsort der Islandpferde-WM zu der heurigen. Auf der 580 Kilometer langen Route machten die Teilnehmer eineinhalb Tage Station auf dem GruberHof im Süden von Peiting. „Jahrzehntelang sind wir schräg angeschaut worden“, erzählt Rittführerin Anke Spiegler, die aus der ostwürttembergischen Stadt Aalen kkommt. ko om mm mt. t. Aber Abbeer di ddie ie

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Trab, Galopp vor allem die zwei Eigenheiten der Islandpferde, nämlich Tölt (Minimum ein Fuß am Boden) und Pass (Renntempo). Diese Tiere sind sozusagen in fünf Gängen unterwegs. Veranstaltet wird der Wanderritt vom IPZV, dem IslandpferdeZuchtverband. Er zählt bundesweit 22 000 Mitglieder. In zwei Jahren steht ein besonderes Highlight an. Da wird der Stafettenstab mit einer Grußbotschaft vom österreichischen St. Radegund nach Berlin gebracht. Zudem

ist der Plan, mit über 1 000 Islandpferden durchs Brandenburger Tor zu reiten. Denn am Ende sollen bei einem Sternritt noch Pferde aus allen Richtungen dazu kommen. Ob Irmgard Gruber aus Peiting auch darunter ist? Das kann sie heute noch nicht sagen. Bitzeln tut es sie freilich schon.

Die letzten Kilometer auf österreichischem Boden konnte der Stafettenstab bei Sonnenschein zurücklegen. Unten: Der Stab bei der offiziellen Übergabe auf dem WM-Gelände.

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Freilichtspiel bringt Schub für Dorfgemeinschaft

Wie das Wunder Wies „nachhallt“ Steingaden | An Kirchweih wollen sie einen Dankgottesdienst im Welfenmünster abhalten. Am Tag wollen sie eine kleine Wallfahrt in die Wies machen, dort nach einer Andacht beim Moserwirt einkehren und zurückblicken auf das, was da mit unzähligen Proben seit Herbst 2010 und mit den zwölf Aufführungen im Sommer eigentlich bewegt worden ist. Sie — das sind die Akteure und Helfer, die zum Gelingen des Freilichttheaters Wunder Wies beigetragen haben. Das Wunder Wies wird lange nachhallen. Nicht nur, weil das Tränenwunder bei der Lori-Bäuerin und die Stationen auf dem Weg zur Erbauung der einzigartigen Kirche ein guter Stoff für ein Mysterienspiel sind. Sondern erst recht, weil das Freilichtspiel einen Schub für die große Dorfgemeinschaft in Steingaden bringt. Es ist einmalig, was in dieser Gemeinde auf die Beine gestellt worden ist. Bürgermeister Xaver Wörle („Den Steingadener Geist gibt’s schon lang“) findet rückblickend den Zusammenhalt „fantastisch“. Und neben dem Lob an alle Schauspieler, Sänger, Musiker und Helfer

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Die Lori-Bäuerin (Maria Nöß) sieht das Tränenwunder am Gegeißelten Heiland — eine entscheidende Szene in Wunder Wies. hebt er besonders die Rolle von Regisseur Helmut Gehlert aus Bernbeuren hervor. „Der Gehlert, der passt zu uns“, resümiert der Bürgermeister. 6 500 Menschen sind zu den zwölf Aufführungen im Fohlenhof gekommen. Angesichts des meist

kühlen, mitunter feuchten Wetters ist Produktionsleiter Werner Böglmüller damit mehr als zufrieden. Die Auslastung habe bei gut 70 Prozent gelegen. Letztlich bleibe ein Plus im Festspiel-Etat. Der hat gut 100 000 Euro Aufwand vorgesehen — vom Honorar an den Autor bis zur Tribüne und zur Lichtund Tontechnik. Dass in Steingaden anno 1997 und 2003 schon das Stück „Welfs Erbe“ auf die (Freilicht-)Bühne gebracht wurde, sei in organisatorischer Hinsicht von Vorteil gewesen. Auf viele Erfahrungen habe man zurückgreifen können, schildert Werner Böglmüller. Während damals in Steingaden komplett alles „aus eigener Kraft“ bewältigt wurde inklusive Regie und Musik, habe man diesmal „eingekauft“. Die Musik, der in dem ganzen Stück eine tragende, wenn nicht gar die tragende Rolle zukommt, hat Marcus Graf, der Stadtkapellmeister aus Schongau, geschrieben. Und die Regie war Aufgabe von Helmut Gehlert aus Bernbeuren. Graf ist in Steingaden ruhig, zurückhaltend aufgetreten. Gehlert, ein alter Fuchs, wenn’s um

Theatereffekte geht (das Herablassen des fiktiven Dachstuhls für die Wieskirche ist nur ein Beispiel), hat die Schar von 150 Mitwirkenden immer wieder aufs Neue motiviert. Was aber entscheidend ist: Sowohl Graf als auch Gehlert füllen ihren Part mit einer Leidenschaft aus, die ihresgleichen sucht. Sie haben dem Kulturleben im Schongauer Land bisher schon entscheidende Impulse verliehen. Das Theater Wunder Wies ist für beide gar ein Meilenstein geworden. Der Gemeinschaftssinn in Steingaden ist das eine. Die Offenheit, mit bekannten Kulturschaffenden aus

der Region zusammenzuarbeiten, das andere. Beides bildet — bei allem Potenzial vor Ort — erst die Grundlage dafür, dass Wunder Wies zu einem solchen Erfolg geworden ist. Mit einem „Mir san mir“-Denken, das mancherorts immer noch kaum über Vereinsstrukturen geschweige denn über Dorfgrenzen hinausreicht, wäre so etwas nie möglich gewesen. Steingaden hat bewiesen, was herauskommt, wenn der Zusammenhalt stimmt und zugleich die Offenheit für neue Impulse da ist. Bleibt zu wünschen, dass diese Erkenntnis vielerorts noch lange „nachhallt“.

Schlussbild im Freilichtspiel. Oben auf der Himmelsbühne der Engel Seraph (Sissi Schmölz), Erzengel Michael (Florian von Polenz) und Cherub (gespielt von Katrin Lutz).


Aktionswoche der Feuerwehren

Großübung im Sauwald Weilheim-Schongau | Eine Großübung auf dem Truppenübungsplatz Sauwald, an der zirka 150 Aktive aus 14 Feuerwehren teilnehmen, steht heuer bei der Aktionswoche der Feuerwehren im Mittelpunkt. Dabei werden mehrere Szenarien angenommen, wie Kreisbrandmeister Manfred Baum, zugleich Kommandant der Wehr in Herzogsägmühle, ankündigt. Diese reichen vom abgestürzten

Hubschrauber, der in Brand gerät, über das Löschen eines Unterkunftsgebäudes bis zur Bergung eines verunglückten Fallschirmspringers. Beteiligt sind alle Wehren aus dem Bezirk Lech, der von Birkland über Peiting und Steingaden bis Prem reicht. Hinzugezogen werden zusätzlich die Wehren Trauchgau und Lechbruck aus dem Landkreis Ostallgäu.

Weitere Feuerwehrübungen im Schongauer Land sind nach Angaben von Kreisbrandmeister Johann Deschler (Altenstadt) an diesen Orten in Vorbereitung: Montag, 19. September 20 Uhr in Bernbeuren mit Burggen und Tannenberg Mittwoch, 21. September 19.30 Uhr in Sachsenried mit Schwabsoien, Schwabbruck und Ingenried

Donnerstag, 22. September in Schongau mit den Wehren von Hohenfurch, Schwabniederhofen, Altenstadt und der UPM-Werksfeuerwehr

> > > SO HAB’ ICH FRÜHER AUSGESEHEN

Mit dem Landesvater geplaudert Apfeldorf | Im feschen Trachtenanzug stand er da, 38 Jahre jung war er damals und bereits sechs Jahre Bürgermeister von Apfeldorf: Anno 1978 ist die SchwarzWeiß-Aufnahme entstanden, die Erwin Filser mit dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten

Alfons Goppel zeigt. Dieser war des Öfteren im Landkreis Landsberg zu Gast, wo sein Sohn Thomas Stimmkreisabgeordneter war. Für Goppel ging im Jahr 1978 die politische Karriere nach 16 Jahren als Ministerpräsident zu Ende. Erwin Filser startete da erst richtig durch. 1984 gab der Verwaltungsangestellte das Amt des Bürgermeisters von Apfeldorf ab. Denn er wurde Landrat des Landkreises Landsberg. 18 Jahre war der CSU-Politiker Chef des Landratsamts und des Kreistages, ehe ihm 2002 Walter Eichner nachfolgte. Zudem geIn der Politik gibt’s auch Erheiterndes: der hörte er 29 Jahre dem frühere Ministerpräsident Alfons Goppel mit Bezirkstag von Oberdem ehemaligen Apfeldorfer Bürgermeister bayern an (bis 2005) und war zwei Jahre und späteren Landsberger Landrat Filser.

dessen Präsident. 14 Jahre bekleidete Filser das Amt des Rot-KreuzKreisvorsitzenden. Heute hat der 71-Jährige Abstand zur aktiven Politik. „Man sieht manches lockerer“, kommentiert er. Zur Maxime hat er es sich gemacht, Ratschläge nur dann zu geben, wenn er gefragt wird. Nach wie vor zu eigen ist ihm das Interesse am Sport, sei es am Fußball, Radfahren oder Golf. Filser, ein gelernter Molkereifachmann, wechselte mit 26 Jahren in die Verwaltung und war nach den Fachprüfungen am Landratsamt Schongau beschäftigt. Mit der Landkreis-Reform 1972 ging er nach Landsberg ins Landratsamt. Im (Un-)Ruhestand engagiert sich der Vater eines Sohnes und zweier Töchter weiter für die Allgemeinheit. Er ist ehrenamtlich für die Kirchenverwaltung tätig. Und vor

Kennt das weite Feld in der Kommunalpolitik nur zu gut: Alt-Landrat Erwin Filser. drei Jahren stand er in Schongau beim Freilichtspiel „Feuer und Flamme“ noch einmal auf der Bühne. Aber nicht mehr auf der politischen.


„Mammuts“ wollen ihr letztes Hemd geben

Fotos: Karin Haas

EA Schongau wieder in der Bayernliga

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Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, erwarten die Schongauer die Sonthofener zum Heimspiel. Da wird was los sein im Stadion. Heiß sind die Schongauer vor allem auf die Lokalderbys mit dem TSV Peißenberg. Beide Teams treffen in der Vorrunde erstmals am Freitag, 25. November, um 19.30 Uhr im Stadion an der Lechuferstraße aufeinander. Einer, den diese Begegnung besonders „bitzelt“, ist EA-Torwart Max Bergmann. Der 27-Jährige kommt ja aus Peißenberg. Das erste Heimspiel ist am Freitag, 7. Oktober. Da erwarten die Schongauer den EHC Nürnberg. 16 Mannschaften sind es in der Bayernliga. Der weiteste Weg zu Auswärts-Begegnungen führt nach Schweinfurt und Bayreuth. Fünf Spieler im 20-köpfigen Kader sind neu verpflichtet worden. „Das entspricht den Abgängen“, vergleicht Oliver Karbach. Der Vorstand der EAS erwähnt zudem, dass auch der Sohn von Trainer Feilmeier neu ins Team gekommen ist. Ein weiterer Spieler für den Kader der Mammuts ist der Rückkehrer vom DNL-Team des SC Rießersee, Johannes Schierghofer. Der 19-jährige Stürmer hat das Eishockeyspiel bei der EAS erlernt, wechselte dann über das %

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„letzten Hemd geben“ wörtlich genommen und sich — passend zum Begriff Bayernliga — nur in weiß-blau gemusterten Shorts ablichten lassen. Der Kader steht — weitgehend. „Wir haben ihn im Großen und Ganzen von der letzten Saison übernommen“, berichtet Gerhard Siegl, Sprecher der EA Schongau. Trainiert werden die 20 Jungs von Heinz Feilmeier aus Landsberg, der bis Dezember 2010 beim künftigen Liga-Konkurrenten Sonthofen tätig gewesen ist. Am zweiten

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Schongau | Richtig heiß aufs Eis sind die Cracks der Eislaufabteilung Schongau (EAS). Der Aufstieg in die Bayernliga spornt den Kader der „Mammuts“ ungemein an. Die Cracks wollen in der neuen Saison ihr letztes Hemd geben, damit sie die attraktive Klasse (in der sie auch auf Peißenberg treffen) halten können. Beim FotoShooting für den „altlandkreis“ haben einige Spieler das mit dem

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Bundesliga-Jugendteam des TSV Peißenberg für zwei Jahre in die DNL nach Garmisch. Definitiv nicht für die EAS antreten kann heuer Mario Kögler, der mit der Bundeswehr von September 2011 bis März 2012 im Auslandseinsatz ist.

Die Abwehr verstärken Verhandlungen zur Verstärkung der Abwehr ziehen sich noch hin, heißt es in der Eislaufabteilung. Derweil sind die Cracks seit Juni im Trockentraining. Für die Kondition sorgt Andi Loth, der die Jungs „zum Joggen ausführt“. Wolfgang Filser ist zuständig für den Kraftaufbau. Die Betreuer Werner Teuchert, Roland Hohenester und Armin Uhrig komplettieren den Stab um Trainer Heinz Feilmeier.

Die EAS hat für die Saison 2011 / 2012 einen Etat von 130 000 Euro veranschlagt. Das betrifft die gesamte Sparte und nicht nur die erste Mannschaft, präzisiert Vorstand Oliver Karbach im Gespräch mit dem „altlandkreis“. Geplant wird bei der ersten Mannschaft mit einem Zuschauerschnitt von 300 Besuchern pro Heimspiel. Bisher waren es in der Landesliga, in die man vor fünf Jahren abgestiegen war, 200 Zuschauer. Karbach rechnet nicht nur mit mehr Fans, sondern auch damit, dass in der durchaus attraktiven Bayernliga die Zuschauer ihre Mannschaft leidenschaftlich unterstützen. Ihr „letztes Hemd“ dürfen die Fans aber deswegen schon anbehalten, wenngleich „Die Bayernliga ist einfach inter- es auf dem Eis im Stadion an der essanter vom Spielbetrieb her“: Lechuferstraße manchmal heiß EAS-Vorstand Oliver Karbach. zugehen wird.

Weiß-blau die Shorts der Spieler, im gelb-schwarzen Trikot die weiblichen Fans: Von links Stefan Schäller (27), Sandra Hensler (Jugendbetreuerin), Fritz Weinfurtner (21), Norbert Löw (24), Claudia Boguth (Betreuerin der Kleinschüler) und Max Bergmann (27).


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Vorverlegt, dennoch 330 Aussteller

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Update bei der Orla Weilheim-Schongau | Wenn Gewerbetreibende bei einer Ausstellung, die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindet, ihre Neuerungen präsentieren, ist das durchaus mit einem Update zu vergleichen, wie es in der Fachwelt der Computer und Netzwerke heißt. Ein „kleines Update“ gibt es freilich auch bei der Oberland-Ausstellung (Orla) in Weilheim. Der Veranstalter, die Messegesellschaft Schmid aus Dillingen, will früher „hochfahren“ und hat den Termin um zwei Wochen vorverlegt. Und siehe da: Trotz dieser Veränderung werden 330 Aussteller mit dabei sein. Die Orla findet auf dem Festplatz im Westen von Weilheim statt —

mit eingebunden ist die Stadthalle. Sie beginnt am Donnerstag, 15. September, und geht bis Montag, 19. September. Bislang war sie immer Ende September und Anfang Oktober.

Ein guter Grund fürs Vorverlegen Doch Josef Albert Schmid von der gleichnamigen Messegesellschaft in Dillingen argumentiert, dass der 3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit, zunehmend als Brückentag für Ausflüge bzw. Kurzurlaube genutzt werde. Dies sei Mitte September — am ersten Wochenende nach den großen Ferien — gewiss nicht der Fall, sagt der Juniorchef der mit der Organisation beauftragten Firma. Aufwarten kann die Orla, zu der an fünf Tagen zirka 35 000 Besucher erwartet werden und die auch eine Reihe an Firmen aus dem Schongauer Land als wichtiges Schaufenster nutzt, wieder mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Besonders erwähnt Schmid die Aktion „Hock di her“ der Bäuerinnen und Landfrauen,

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bei der nicht nur lokale Prominenz wie MdL Renate Dodell, Landrat Dr. Friedrich Zeller oder Weilheims Bürgermeister Markus Loth aus dem Nähkästchen plaudern. Am letzten Tag der Orla, Montag, 19. September, nimmt Schauspieler Siegfried Rauch in der Halle H auf der rustikalen Gartenbank Platz. Die Halle H steht ohnehin ganz im Zeichen des Pfaffenwinkels und seiner Besonderheiten. Schwerpunkt sind die „Erlebniswege“ im Pfaffenwinkel. Die Ausstellung bietet den Besuchern viel Raum zum aktiven Mitmachen, zum Staunen, zum Einkaufen, zum Kennenlernen sowie zum Testen neuer Trends und Produkte. Dienstleistungen, Informationen und Produkte jeder Art erwarten den Besucher ebenso wie zeitgemäße Sonderthemen, etwa rund um die Bereiche „Energie und Klima“, „Gesundheit und Familie“ oder auch zum großen Thema „Bauen, Wohnen und Einrichten“. Eine Halle ist speziell für Jugendliche gedacht. Sie wird vom Kreisjugendring WeilheimSchongau organisiert und bietet ein durchweg „cooles Programm“.


> > > VERANSTALTUNGSTIPP Gesundheitsforum: Jede Menge Infos Mit einer Fülle an Themen wartet die Krankenhaus GmbH bei der Orla im Gesundheitsforum in der Stadthalle auf: Donnerstag, 15. September 13 Uhr Kapselendoskopie — Mit der Mini-Kamera durch den Darm Dr. Klaus Heckmann, Oberarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Weilheim 14 Uhr Als Demenz-Patient im Krankenhaus — vergiss es! Petra Stragies, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel, Günter Ehle, Pflegedienstleiter, und PD Dr. Andreas Knez, Chefarzt Kardiologie / Angiologie am Krankenhaus Weilheim 15 Uhr Rückenschmerz — was tun? Dr. Florian Soldner, Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie am Krankenhaus Schongau Freitag, 16. September 13 Uhr Was hat Luftnot mit dem Herzen zu tun? Dr. Andreas Knez, Chefarzt Kardiologie / Angiologie am Krankenhaus Weilheim 14 Uhr Akute Atemnot Holger Sindlinger, Oberarzt Innere Medizin am Krankenhaus Peißenberg Samstag, 17. September 11 Uhr Wie werde ich alt? Dr. Christian Sänger, Chefarzt der Geriatrischen Rehabilitation am Krankenhaus Schongau 12 Uhr Als Demenz-Patient im Krankenhaus — vergiss es! Petra Stragies, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel, Günter Ehle, Pflegedienstleiter, und PD Dr. Andreas Knez, Chefarzt Kardiologie / Angiologie am Krankenhaus Weilheim Sonntag, 18. September 13 Uhr Schlaganfall vermeiden! und Aortenaneurysma: Zeitbombe im Bauch Dr. Michaela Vaeltl, Chefärztin Gefäßchirurgie am Krankenhaus Weilheim und Krankenhaus Schongau 14 Uhr Schwere Beine? Wenn das Gehen zur Qual wird — Arterielle Verschlusskrankheit und Venenleiden Peter Langenegger, Oberarzt, und Dr. Evelyn Rothaug, Fachärztin Gefäßchirurgie am Krankenhaus Weilheim und Krankenhaus Schongau Montag, 19. September 13 Uhr Vom Darmpolyp zum Darmkrebs Prof. Rudolf Bumm, Chefarzt, Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Weilheim

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Besuchen Sie unserem Stand (Halle G)! Wir informieren Sie ganztags: Donnerstag, 15. September Der Intensivpatient

Vorstellung der Medizintechnik am Intensivbett, Gespräche mit Intensivpflegekräften

Freitag, 16. September Berufe in der Pflege – Ausbildung

Berufsperspektiven, Spezialisierungen, Aufstiegsmöglichkeiten (mit Fotoaktion: „Steht mir der Beruf?“ Besucher können sich in Pflegekleidung fotografieren lassen)

Samstag, 17. September Wie werde ich gesund alt?

Und wie werde ich im Alter wieder gesund? Vorstellung der Abteilung für Geriatrische Rehabilitation inkl. Möglichkeiten zum Mitmachen in Therapieübungen

Sonntag, 18. September Tag der Familie - Vorstellung der Geburtshilfe

an den Krankenhäusern Weilheim und Schongau; Gespräche mit Hebammen und Pflegekräften der Geburtshilfe-Station

Montag, 19. September Von wegen Abstellgleis: Das Leben im Marie-Eberth-Altenheim Betreuungsassistentinnen stellen Spiele zum Mitmachen vor, Aromatherapie, Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements

Besuchen Sie unsere Vorträge im Gesundheitsforum (Halle A)! Informationen zu den Vorträgen finden Sie im redaktionellen Teil.

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Altenstadt | Unter den 14 Männern und Frauen, die aus der ganzen Bundesrepublik kamen, war sie die einzige aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und zugleich war sie die älteste Absolventin: Die 43-jährige Maria Hedrich aus Altenstadt hat die staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Nun hat sie einen dritten Beruf erlernt, nachdem sie früher eine kaufmännische Ausbildung gemacht und zudem im technischen Bereich gearbeitet hatte. „Aber jetzt mach’ ich keine Ausbildung mehr“, sagt Maria Hedrich, die in Schwabbruck aufgewachsen ist und mit ihrer 18-jährigen Tochter sowie mit ihrem Partner in Altenstadt in der Winterscheid wohnt.

Wie ein Möbelstück Ehe sie vor drei Jahren an die Schnitzschule ging, war sie Bürokauffrau im Export in einer Schongauer Firma. „Das war aber nicht mein Ding, das war nicht die richtige Aufgabe für mich“, gesteht sie. Fasziniert ist die Frau mit den langen, dunklen Haaren vom Werkstoff Holz. Die Werkbank steht bei ihr — aus Platzgründen — im Wohnzimmer. Die hatte Maria Hedrich gebraucht bei einem Schreiner in Schongau gekauft. Inzwischen sehen sie und ihr Freund Christian die Werkbank gar als Möbelstück. Auf dem steht das Gesellenstück. Es heißt „Meine Kreisdreher“. 85

Ein besonderes Format: die große Ansichtsmappe von Maria Hedrich, deren Frontseite aus Leder und Kirschbaumrinde besteht. Hinten ihr Gesellenstück „Meine Kreisdreher“. Stunden hat die Altenstadterin dafür geschnitzt. Weitere zehn Stunden waren für den Feinschliff, für die Säuberung und für den Magneten am Boden erforderlich. Freunde und Besucher bittet die zurückhaltende Frau, das Gesellenstück ruhig mal zu berühren. Sie möchte „Kunst zum Anfassen“. Ein außergewöhnliches Format hat die Mappe mit den Präsen-

tationen und Zeichnungen, die Maria Hedrich auch interessierten Besuchern zeigte, als sie an einem Tag auf dem Historischen Markt in Schongau vertreten war. Die Frontseite dieser Ansichtsmappe besteht aus Leder. Und mittendrin ist echte Rinde vom Kirschbaum eingearbeitet, der im Garten des Vaters stand und offene Wunden hatte.


Musikunterricht, der sich bewährt hat Wie das Peitinger Modell funktioniert — gute Zusammenarbeit mit örtlichen Kapellen Peiting | Sie nennen sich „Peitin- und den beiden ortsansässigen für die Jugendmaßnahmen bei der ger Musiklehrer“, doch hinter dem Kapellen. Knappschaftskapelle ist Manuela Namen steckt mehr als einfach nur Einen zusätzlichen Vorteil ha- Humpl. eine zusammengewürfelte Grup- ben diejenigen Schülerinnen Insgesamt sind es augenblicklich pe. Ein ganz spezielles Unterrichts- und Schüler, die sich dazu ent- zirka 300 Instrumentalschülerinund Ensemblemodell wurde im schließen, später auch in der nen und -schüler, die in dem PeiJahr 2004 in Peiting geboren, als Knappschafts- und Trachtenka- tinger Modell unterrichtet werden. die damalige städtische Die Kosten können aufMusikschule Schongau grund der schlanken, aufgelöst wurde. In hauptsächlich ehrenPeiting baut man seitamtlichen Organisation her mit den „Peitinger sehr gering gehalten Musiklehrern“ und dem werden. Ab dem SchulFörderverein „Musik in jahr 2011 / 2012 betragen Peiting e. V.“ auf eine diese 19,50 Euro für die ideale Konstellation, musikalische Früherziedie für alle — und nicht hung, 30 Euro für den zuletzt für diejenigen, Gruppenunterricht mit die ein Instrument ervier Schülern, 36 Euro lernen — einen Gewinn mit drei und 52 Euro mit darstellt. zwei Schülern oder 62 „Das ganz spezielle eibzw. 90 Euro für 30 bzw. ner Musikschule ist ja 45 Minuten Einzelundas Ensemblespiel, und terricht. Die Kosten, die das ermöglichen wir mit Die Kernmannschaft der Musiklehrer in Peiting: beim Zusammenspiel unserem Förderverein“, Hinten von links Wilhelm Binder (hohes und tie- anfallen, übernimmt der so der Vorsitzende Peter fes Blech, Koordination), Daniela Schnackenberg Förderverein, bzw. wird Ostenrieder. In der Tat (musikalische Früherziehung, Blockflöte, Querflö- die Zusatzförderung übernimmt der Verein te), Reinhild Häcker (Streichinstrumente), vorne durch die Knappschaftsdie Kosten für Musikleh- Berthold Reitinger (Holzblasinstrumente), Michael kapelle übernommen. rer und Ensembleleiter, Schmid jun. (Schlagwerk) und Edwin Haslach Auch bei den Birkländer sodass hier für die El- (Akkordeon, Keyboard). Musikanten wird künftern keine zusätzlichen tig ein Spielkreis für die Kosten zu den Unterrichtsgebüh- pelle mitspielen zu wollen: Durch Schülerinnen und Schüler unter ren anfallen. erfahrene Musiker aus dem Or- dem neuen Dirigenten Ralf Hilse Ansprechpartner für den Unter- chester wird in Registerproben, eingerichtet werden. richt ist Wilhelm Binder. Bei ihm speziell auch auf Konzerte und Ansprechpartner für Musikunlaufen die Fäden zusammen und Wertungsspiele der Kapelle, das terricht in Peiting und Birkland er koordiniert Schüler, Lehrer, Erlernte nochmals vertieft und so ist Wilhelm Binder: Calvistraße Unterrichtsorte und die Zusam- ein verstärkter Effekt für die Schü- 10 in 86971 Peiting, Telefon: menarbeit mit dem Förderverein ler geschaffen. Ansprechpartner 08861-6 71 48.

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IHK-Gremium Landsberg / Weilheim / Schongau

Die Themen des neuen Sprechers Weilheim-Schongau/Landsberg | Die qualifizierte Ausbildung der jungen Menschen, die Weiterbildung der Berufstätigen, aber auch Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz sowie die Infrastruktur in den beiden Landkreisen: Diese Themen möchte der neue Vorsitzende des IHK-Gremiums Landsberg / Weilheim / Schongau, Herbert Klein, zum Schwerpunkt machen. Der 48-jährige Hohenpeißenberger, Werksleiter bei Agfa in Peißenberg, ist der neue Sprecher des Gremiums, das in den beiden Landkreisen die Belange von 18 000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung vertritt.

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Herbert Klein hat die Nachfolge von Heidrun Brugger aus Weilheim angetreten, die über viele Jahre Vorsitzende des IHK-Gremiums war und die sich nach drei Amtsperioden als Vorsitzende nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Klein zieht als Gremiumsvorsitzender auch in die Vollversammlung der IHK München ein. Seine beiden Stellvertreter sind Ludwig Ressle von der gleichnamigen Spedition in Schongau (Zeller Wiesen) und Reinhard Häckl von der Steuerberatungsgesellschaft in Landsberg. Zu den neuen Mitgliedern im IHKGremium gehören aus dem Be-

reich Schongau Winfried Schaur, Werksleiter bei UPM in Schongau, Josefine Vogl, Prokuristin bei der Firma Pfaffenwinkel Immobilien, sowie Josef Xaver Baumeister, Geschäftsführer der Hirschvogel Holding. Das Werk mit der genauen Bezeichnung Agfa-Gevaert Health Care in Peißenberg, das Herbert Klein leitet, zählt 382 Beschäftigte. Hergestellt werden dort Geräte für den medizinischen Sektor. Der 48-Jährige ist verheiratet und Vater von drei Söhnen im Alter von 15, 7 und 2 Jahren. Das IHK-Gremium für die Region Landsberg / Weilheim / Schongau

tagt viermal im Jahr. Zudem nehmen Klein bzw. seine Stellvertreter an der Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern teil,

die ebenfalls viermal im Jahr einberufen wird. Eine Wahlperiode im Gremium geht über den Zeitraum von fünf Jahren. Die IHK für München und Oberbayern vertritt die Interessen von rund 360 000 kleinen und mittelständischen Unternehmen in Oberbayern. Außerhalb Münchens sind es die 14 IHK-Gremien — darunter auch das IHK-Gremium Landsberg / Weilheim / Schongau — die sich für die Belange von Industrie, Handel und Dienstleistung einsetzen.

Der neue Mann an der Spitze des IHK-Gremiums für die Region Weilheim-Schongau und Landsberg: Herbert Klein aus Hohenpeißenberg.


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Murnau lockt mit Kultur Murnau | Woran denken wir, wenn wir den Namen Murnau hören: an die große Unfallklinik, an die liebliche Fußgängerzone mit vielen attraktiven Geschäften am Oberund Untermarkt, an die kulturellen Besonderheiten wie das Museum im Schloss und das Münterhaus, an den Staffelsee oder an das Murnauer Moos, das zu den größten Moorgebieten Deutschlands gehört? Die Marktgemeinde, mit ihren 12 000 Einwohnern größenmäßig mit Schongau oder Peiting vergleichbar, hat eine Menge zu bieten. Einen ersten Eindruck davon bekommen hat Kathrin Beckstein, die aus Schongau stammt. Zusammen mit ihrem Freund Daniel ist sie heuer im Mai nach Murnau gezogen. Von der Dachgeschosswohnung im dritten Stock hat die Schongauerin einen Ausblick Richtung Süden zu den Bergen und nach Osten über die Dächer der alten Häuser hinweg zur Kirche St. Nikolaus, die auf einer Anhöhe steht. Kathrin spielt in der Stadtkapelle Schongau Flöte und Piccolo; zudem ist sie seit letztem Jahr auch Moderatorin bei Konzerten. Dem Blasorchester ihrer Heimatstadt bleibt sie verbunden. Jede zweite Woche besucht sie die Probe, und Auftritte will sie nicht missen. Kürzlich hat sie in ihrer neuen Wohnung Besuch vom Schongauer Flötenregister bekommen. Nach Murnau ist sie gezogen, weil sie es von dort nicht weit nach Garmisch-Partenkirchen hat, wo sie seit einigen Monaten in einer Event-Agentur arbeitet. Ihr Freund Daniel pendelt jeden Tag von Murnau nach Planegg. An Murnau

weiß die 25-jährige Frau zu schätzen, dass der Ort überschaubar sei. Die Fußgängerzone sei echt „reizvoll“.

Jede Woche zu Besuch Murnau ist die Heimat von Christian Kusch. Nahezu wöchentlich fährt der Peitinger in die Marktgemeinde am Staffelsee, wo er seine Eltern besucht. Auch Bruder und Schwester wohnen in Murnau. Christian Kusch, der elf Jahre Marktbaumeister in Peiting war und im September als Hochbaureferent an das Landratsamt Landsberg wechselt, hat — schon berufsbedingt — ein Auge für städtebauliche Entwicklung. „Sehr gut gefällt mir die Fußgängerzone“, sagt er. Sie spiegele den Wandel wider, den die Marktgemeinde in den letzten zehn Jahren vollzogen habe. Die Fußgän-

gerzone inmitten geschlossener Häuserzeilen am Obermarkt sei immer belebt. Auch die Umnutzung des Alten Schlosses zu einem Museum mit Café sei dem Ort „hervorragend gelungen“.

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In diesem Markt mischt Unternehmer Krönauer mit

Vielfalt beim Käse in Europa enorm Prem | „Wir haben eine andere Zeit als vor 40 Jahren.“ Diese Worte bezieht Sepp Krönauer, Chef der Schönegger Käse-Alm und einer der bekanntesten Unternehmer im Schongauer Land, auf den Wandel im Lebensmittelmarkt. Damals waren es wenige Hauptkäsesorten in den Verkaufsregalen. Heutzutage sei die Vielfalt beim Käse in ganz Europa enorm. Gut mitmischen möchte das Unternehmen auf diesem Markt, das Sortiment sogar aufmischen. Nicht mit Standard-

» I kenn’ jeden Bauer persönlich. Sepp Krönauer über sein Verhältnis zu den 220 Landwirten zwischen Rottenbuch und dem Großen Walsertal, von denen er die Milch aus silagefreier Fütterung bezieht. Außerdem muss sich der Grünlandbetrieb zum gentechnikfreien Anbau verpflichten. Von 220 Landwirten aus dem südlichen Allgäu, aus dem Bregenzerwald und vereinzelt aus dem Pfaffenwinkel (Sepp Krönauer: „I kenn’ jeden Bauer persönlich“) wird der Rohstoff täglich mit drei Sammelwagen abgeholt und zunächst zur Sennerei gebracht. Im Jahr kommt so eine Menge zwischen 20 und Der Chef der Schönegger Käse- 25 Millionen Kilogramm Milch zuAlm: Josef Krönauer. sammen. produkten, sondern mit „ausgefallenen Käsesorten“, wie Sepp Krönauer bekundet. Zwei Exoten stehen dafür als Beispiel. Zum einen der Holunderblütenkäse und zum anderen der Mangokäse. Der hat eher einen „tropisch-fruchtigen Geschmack“, will Matthias Köpf, im Unternehmen der Mann fürs Marketing, gleich mal einen Vorgeschmack geben. Im Herbst sind beide Sorten im Handel. Grundlage für die Verarbeitung von Käse — dafür steht neben dem Reifelager bei Steingaden auch die Firmenzentrale mit Versand in Prem-Steinwies — ist jedoch die Qualitätsmilch von Bauern. Tagesfrisch muss sie sein. Und das Futter für die Tiere muss silagefrei sein. Das wird von Kontrollstellen in Salzburg und Nürnberg überprüft. Krönauer hält sich da an das Leitwort: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“

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und Industriekauffrau /-mann. Vier Lehrlinge werden ab Herbst 2011 im Unternehmen sein. Ein wichtiger Aspekt ist die Fortbildung. Als Beispiel dafür ist Matthias Köpf zu nennen: Der 24-jährige Steingadener arbeitet an vier Werktagen im Unternehmen. Freitags und samstags studiert er berufsbegleitend an der Uni in Inns-

bruck und kommt diesen Herbst ins dritte Semester. Zehn Mitarbeiter sind mit dem Vertrieb und Marketing befasst. Im Fokus haben sie den Markt in Deutschland und Österreich, wo 90 Prozent des Umsatzes gemacht werden. Die „Exportflotte“, wie Marketing-Experte Matthias Köpf formuliert, zählt drei Mitarbeiter. Dazu gehört Carola Kölbl. Sie ist neulich von der „Summer Fancy Food Show“ aus Washington zurückgekehrt, einer der größten Lebensmittelmessen in den USA. Wenngleich er bei der Vermarktung Europa oder gar ferne Staa-

Bis hin zum „Gipfelstürmer“ Verarbeitet wird die wertvolle Heumilch zu mehreren Dutzend Sorten, die zum Teil saisonal abwechseln. Das reicht vom Bärlauchfrühling im Frühjahr bis zum Nußknackerkäse in der Adventsund Weihnachtszeit. Reichlich Erfahrung haben die Mitarbeiter in der Produktion freilich auch bei vielen anderen Sorten — vom klassischen Emmentaler und Bergkäse über den Pfefferkäse bis zum „Gipfelstürmer“, der durch die Zugabe von Bergkräutern seinen Namen bekommen hat. 100 Beschäftigte zählt der milchverarbeitende Betrieb im südlichen Landkreis Weilheim-Schongau. Die Hälfte davon stammt aus den Gemeinden Prem und Steingaden. Ausgebildet wird in den Berufen Molkereifachfrau /-mann Wichtiger Schritt in der Herstellung: Laibe werden in das Salzbad gegeben.


ten wie die USA oder Japan im Blick hat, legt Krönauer vor allem Wert auf seine Wurzeln. Die sind in Schönegg. Dort, wo seine Mutter, die vor drei Jahren verstarb, das weitum bekannte knusprige Bauernbrot aus Natursauerteig gebacken hatte. Das Rezept wird heute in der eigenen Bäckerei in Prem weitergeführt. Noch immer werden in Schönegg — zwölf Kilometer östlich von Prem — 24 Stück Milchvieh gemolken. Das Braunvieh wird zweimal täglich auf die Weide getrieben — morgens und abends. Krönauer hat dort einen Melker angestellt. Der trägt auch dafür Sorge, dass die Kühe beim Weidegang Schellen am Hals haben. Nicht nur die Marken, die das Unternehmen in die Verkaufsregale bringt, sollen einen unverwechselbaren Klang haben. Nein, sogar die Kühe auf der heimischen Almweide. Schließlich mag’s der 47-jährige Geschäftsführer selbst gern klangvoll. Wenn nicht berufliche

Der Verkauf hat mehrere Gesichter: auf unserem Bild die Export-Mitarbeiterinnen Carola Kölbl und Alexandra Lory bei der „Summer Fancy Food Show“, die in großen Städten der USA stattfindet. Gründe dagegen stehen, bläst er in der Musikkapelle Prem das Flügelhorn. Noch während des Pressegesprächs ruft er von seinem Büro aus beim Dirigenten Manfred Schmölz an und fragt angesichts der heraufziehenden dunklen Wolken über dem Lech

nach, ob denn das Standkonzert in Lechbruck am Abend stattfinde. Nach dem Ja des Kapellmeisters legt er auf und freut sich. Blasmusik, Tracht und Brauchtum sind für den Sepp Krönauer auch ein wichtiges Stück Heimat. Genauso wie Schönegg.

> > > ZUM THEMA Unternehmensgeschichte: Vom Hof in Schönegg bis zum Reifelager Das Reifelager westlich von Steingaden — es ist sichtbares Zeichen für das Wachstum der Schönegger Käse-Alm. 2008 wurden die neuen Anlagen in Betrieb genommen. Angefangen hatte alles im Mai 1988. Damals gründete Sepp Krönauer die Schönegger Käse-Alm. Damit beschritt er den Weg in die Selbstständigkeit, nachdem er 1979 beim Ersten Bayerischen Butterwerk in Steingaden seine Lehre zum Molkereifachmann begonnen hatte. Weitere Stationen in der 23-jährigen Firmengeschichte sind: 1990 1991 1992 1995 2001 2003 2005 2008

Eröffnung der Schönegger Käse-Alm in Prem-Gründl und des umgebauten Ladens in Schönegg Erste Eröffnung eines Ladens, der von einem Franchisenehmer geführt wird, in Mittenwald; Bis zum Jahr 2011 folgen viele weitere Verkaufsstellen Renovierung der Käsküche in Sellthürn Bau des Firmensitzes mit Büros und Lager in Prem-Steinwies Übernahme der Bergsennerei von der Genossenschaft Sulzberg mit anschließendem Umbau Wiederinbetriebnahme des Gebäudes der früheren Firma Hindelang mitten in Steingaden als Reifelager Weitere Milchliefervereinbarungen mit Bauern aus dem Allgäu und dem Großen Walsertal Inbetriebnahme des Käsereifelagers in Steingaden

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Schongau | Thorsten Schmidt, Geschäftsführer des Fliesenund Natursteinfachgeschäfts „Keramik + Stein“, das sich An der Leithe neben dem V-Markt in Schongau befindet, kriegt leuchtende Augen, wenn er seine neue Ofen- und Kaminausstellung im Obergeschoß des Firmengebäudes präsentiert. Durch die geschmackvolle Darstellung erhalten die Öfen und Kamine den Stellenwert, den sie für Hauseigentümer auch haben: zentraler Punkt im eigenen Zuhause. Kachelöfen, Kaminöfen, Heizeinsätze, Herde, Grundöfen gehören ebenso zum Sortiment des Hauses wie Fliesen, Natursteine, Mosaike, Klinker und Baustoffe. Damit die Öfen, Fliesen oder Natursteine auch beim Kunden vor Ort den gewünschten Eindruck hinterlassen, bietet Keramik + Stein selbstverständlich den professionellen Verlegeservice oder das Bauen und Setzen von Kachelöfen und Kaminen mit an. Mehr Infos über das innovative Unternehmen mit klassischen Baustoffen gibt es unter www.keramik-stein.de.

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Schongau | Ein Highlight ist jedes Jahr die Hochzeitsmesse im Schongauer Jakob-Pfeiffer-Haus. Auch im kommenden Jahr findet diese wieder statt, diesmal als erste Hochzeitsmesse in der ganzen Region, bereits am 22. Januar. Wer daran als Aussteller — ganz gleich ob für Blumen, Autos, Fotos oder ähnliches — teilnehmen möchte, kann sich schon jetzt bei Organisatorin Johanna Beier informieren. Die Chefin der Schongauer Modepassage (auf unserem Foto unten links) managt die Messe seit vielen Jahren und hat für Aussteller immer wieder auch einen guten Tipp parat. Erreichbar ist Johanna Beier zu den üblichen Öffnungszeiten in der Modepassage, Amtsgerichtstraße 1 in Schongau oder telefonisch unter 08861 / 40 55.

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Einkaufen am Abend in Schongaus Altstadt WERBEGEMEINSCHAFT LÄDT ZUM „MONDSCHEINKAUF“ AM 7. OKTOBER Schongau | Abends durch die schöne Altstadt bummeln, dabei Freunde treffen, gemütlich im Lokal einkehren und das ganze auch noch mit geöffneten Geschäften. Das kann man in Schongau wieder erleben, wenn die Werbegemeinschaft Altstadt einlädt zum „MondschEinkauf“ am Freitag, 7. Oktober. Die Geschäfte in der Altstadt haben an diesem

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Abend bis 22 Uhr geöffnet und bieten z. T. Sonderaktionen an. Den Chip gibt’s natürlich auch für jeden Einkauf an diesem Abend. Ein Nachtflohmarkt von 18 bis 22 Uhr sorgt außerdem für das Einkaufserlebnis ganz besonderer Art, das man dann noch mit einer Autorenlesung in der ebenfalls geöffneten Stadtbücherei am Münztor abrunden kann.


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Peißenberg / Schongau / Kaufbeuren | Wenn das kein engmaschiges Filialnetz ist: Daller Tracht ist in der Region mit Verkaufsräumen in Murnau, Weilheim, Landsberg, Kaufbeuren und Schongau präsent. Die neueste Filiale befindet sich in Kaufbeuren an der Augsburger Straße. Sie ist zugleich der größte von insgesamt zehn Läden in Südbayern. In Schongau ist das Geschäft An der Leithe gegenüber dem V-Markt zu finden, wo auf 300 Quadratmeter Fläche die Auswahl beachtlich ist. Noch breiter ist das Angebot freilich, wenn vom 5. September bis zum 1. Oktober am Firmensitz in Peißenberg der große OktoberfestLagerverkauf stattfindet. Das Zentrallager ist direkt an der Bundesstraße 472 über die Abfahrt Peißenberg-Süd zu erreichen. Geschäftsführer bei Daller Tracht ist seit drei Jahren Benedikt Daller. In den zehn Niederlassungen und am Firmensitz in Peißenberg sind knapp 100 Mitarbeiter beschäftigt.

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2 Stunden kostenlos parken — mitten in der Altstadt DIE TIEFGARAGE IN SCHONGAU IST DIE PERFEKTE ALTERNATIVE Schongau | Mit großen gelben, Karten, die man in jedem Geschäft in der Altstadt Schongau erhält, kann man jetzt zeigen, dass man in der Tiefgarage 2 Stunden kostenlos parkt. Wenn man diese Karte hinter die Windschutzscheibe legt, signalisiert man der Parkraumüberwachung, dass man dieses Angebot nutzt und deshalb keinen Parkschein gekauft hat. Dasselbe gilt für alle normalen Parkplätze in der Altstadt, auf denen man 20 Minuten kostenlos parken kann, um z. B. nur kurz etwas abzuholen. Oft wird über die Parksituation in der Schongauer

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Wildsteig | Ökologisches Bauen rückt immer mehr in den Fokus von Bauwilligen. Die Wildsteiger Firma Buchner-Bau bietet hier seit Jahren das revolutionäre Holz 100-Haus an, in dem weder Leim noch Metall noch Chemie verarbeitet wird. Erfinder dieser patentierten Vollholzbauweise ist der Österreicher Erwin Thoma. Am Freitag, 7. Oktober, besteht die Möglichkeit, Erwin Thoma persönlich bei einem Vortrag über seine Bauweise direkt in einem Holz 100Haus von Buchner-Bau in Oberammergau, Schmedlgasse 11, zu hören und zu erleben. Ab 16 Uhr steht das Haus zur Besichtigung offen und ab 19 Uhr findet der Vortrag von Erwin Thoma statt. Der Eintritt hierzu ist frei. Weitere Informationen zum Holz 100-Haus gibt es unter www.buchner-bau.de.

Altstadt geschimpft, meist jedoch ohne wirklich die Angebote der Schongauer Geschäftswelt zu nutzen. Dass man nicht vor jedem Geschäft direkt parken kann, liegt in der Natur der Sache. Das ist übrigens auch in anderen Städten nicht anders. Mit den kostenlosen Parkangeboten kommt man jedem Autofahrer jedoch wieder ein gutes Stück entgegen. Übrigens ist bei den Geschäften mit dem Chip auch ein Folder mit eingezeichneten Parkplätzen sowie Geldautomaten in der Altstadt erhältlich. Einfach den Prospekt und die gelbe Karte kostenlos dort abholen.

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Buchhaltung — ganz ohne Eigentor Am Tischkicker in der Steuerkanzlei Schongau | Wer die Pforte der Steuerberatungsgesellschaft Schongau im Schongauer Forchet betritt, geht auf Ute Echtler zu, die im Foyer die erste Ansprechpartnerin ist. Rechts zieht das großflächige abstrakte Bild von Bernhard J. Keller aus Steingaden-Riesen den Blick der Mandanten bzw. Besucher auf sich. Auf der linken Seite, im

zu rechtfertigen. Betreut werden in der Kanzlei, die 1975 gegründet wurde und seit Ende der neunziger Jahre in Schongau an der Wankstraße ansässig ist, nicht nur gewerbliche Kunden aus dem Schongauer Land. Das Einzugsgebiet reicht vielmehr von Kempten bis Berchtesgaden und bis Nürnberg.

ist ebenso Geschäftsführer wie Klaus Bodenburg und Brigitte Passauer. Mit Johanna Lodes hat er zudem eine vierte Steuerberaterin in der Kanzlei, die auch Fachberaterin für internationales Steuerrecht ist. Über die Qualifikation als Steuerberater hinaus sind zwei der Geschäftsführer vereidigte Buchprüfer und zwei qualifizierte Rating-Analysten.

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Flur zum Besprechungszimmer, steht ein Tischkicker. Beim Pressetermin mit dem „altlandkreis“ will Chef Erwin Effner dort mit dem Redakteur duellieren. Er geht in Führung, der Reporter gleicht aus. Und dann geht ein Schuss nach hinten los; Effner leistet sich glatt ein Eigentor. Er kann’s verschmerzen. Doch im Berufsalltag sind ihm und den 23 Mitarbeitern (18 Frauen und fünf Männer) Eigentore fremd. Vielmehr geht’s darum, bei den zirka 300 Mandanten einen Volltreffer zu landen, sprich das Vertrauen

So weiträumig die Region ist, in der die Mandanten ihren Betrieb haben, so unterschiedlich ist auch die Größe der Firmen. „Das reicht vom Ein-Mann-Betrieb bis zur Firma mit weit über 100 Mitarbeitern“, erklärt Erwin Effner. Der aus Hohenfurch stammende Dipl.-Betriebswirt wohnt in Schongau und

Den Fokus legt Erwin Effner auf neue Formen der Zusammenarbeit. Konkret erwähnt er das Angebot, dass kleine Betriebe die Buchhaltung in weiten Teilen bzw. gar komplett über den Server des Steuerberaters abwickeln. Da gibt es unterschiedliche Pakete. Sie reichen vom digitalen Belegbuchen über die gesamte Lohnbuchhaltung bis zum Modul Beratung / Planung und zur Anlageverwaltung / Kostenrechnung. Effner listet die Vorteile auf: Es ur entfällt der Datentransport zur Kanzlei, Probleme an Schnittstellen werden vermieden,


Noch voller unternehmerischer Impulse: Erwin Effner, Chef der Steuerberatungsgesellschaft Schongau, vertieft am Monitor im Besprechungszimmer ein Thema mit Bilanzbuchhalter Mathias Lieb und Steuerfachangestellter Bianca Bräuer. der Steuerberater ist zeitgleich auf demselben Datenstand wie der Mandant. Überweisungen und Kontenabgleich werden direkt aus der Software durchgeführt. Technisch muss man sich die Schritte so vorstellen: Der Kunde greift per Internetzugang direkt auf den Server der Kanzlei zu — auch von unterwegs. Die Einwahl erfolgt über einen gesicherten Zugang. Zahlungseingänge werden automatisch erkannt und verbucht. Ein

manuelles Erfassen ist damit hinfällig. Die Buchungsdaten liegen gesichert auf dem Server der Kanzlei in Schongau. Der Abgleich erfolgt über eine gesicherte Verbindung von der Kanzlei zur DATEV. Das ist ein Dienstleister, der Software für Kanzleien, Steuerberater, Wirtschaftssysteme, aber auch für Kommunen anbietet. Der Mandant kann sich genauso Zeit sparen wie mancher Mitarbeiter in der Kanzlei. Zeit, die

dafür mehr für Analysen und Beratungen aufgewendet wird. Und ab und zu sogar für eine kurze Partie am Tischkicker. Mandanten und Beschäftigte können da den Chef zu einem Mini-Duell herausfordern. Mal schauen, ob sich Erwin Effner da eventuell wieder ein Eigentor leistet!

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> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

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Schongauer Märchenwald und Tierpark

„Von denen braucht ein Mann sieDas sagt doch alles“, bben be n Frauen. F witzelt witz wi tzzel e Tierpflegerin Susanne Lang Märchenwald und deutet auf vvom vo om M der seinen Hals reckt dden de n Nandu, N undd langsam un la über die Wiese stolzier zi e t. Der fünfjährige Tiki ist der er ziert. Fr rau ue Frauenheld im Gehege. Sechs Na and nd gibt es im Märchenwald, Nandus erkl er k är die Tierpflegerin aus Hutkl erklärt tenr te nrie nr ie Die Besonderheit dieses tenried. kkleinsten kl e ns ei Laufvogels (nach Strauß u un E undd Emu) ist, dass die Männer die Eier Ei er ausbrüten. a IIm Tierpark des Schongauer M Märchenwaldes haben, wie Betreiberin Susanne Hall-

mann vorrechnet, 250 Tiere ihr Zuhause. Knapp 20 Arten sind zu bewundern — von Ponys bis zu Nandus, von Eseln bis zu Damhirschen, von Hängebauchschweinen bis zu verschiedenen Papageien. Die Aufgabe im Heimaträtsel ist diesmal, unter den fünf folgenden Tierarten die eine herauszufinden, die es im Schongauer Märchenwald nicht gibt: Nandus, Schafe, Damhirsche, Pfaue oder Lamas. Wie gesagt, eine dieser Tierarten gibt es nicht im Märchenwald. Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und schicken diese an den „altlandkreis“, Birkland 40 in 86971

Peiting. Sie können uns auch eine Mail an redaktion@altlandkreis.de oder aber ein Fax an die Nummer 08869 / 91 22-17 schicken. Zu gewinnen gibt es diesmal fünf gleichwertige Familienkarten für den Schongauer Märchenwald. Einsendeschluss ist am Dienstag, 20. September. Viel Glück! Die weithin bekannte Freizeiteinrichtung an der Dießener Straße hat im September täglich von 9 bis 19 Uhr und im Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im November und Dezember ist der Besuch an Samstagen und Sonntagen von 10 bis 17 Uhr möglich.

Oben Tierpfl Ob Ti flegerin i Susanne S Lang mit Papagei Pauli, unten Nandu Tiki.

Die Auflösung vom letzten Mal

Drei g’standene Trachtler Wo Frauen bei Männern zuerst hinschauen, wollen wir offen lassen. Bei unserem letzten Heimaträtsel, an dem vorwiegend Frauen mitgemacht haben, waren es jedenfalls die Beine. Denn zu erraten war, welche Bundhose, welche Kniekehlen und welche Wadlstrümpf’ zu drei g’standenen Trachtlern gehören. Die richtige Lösung für das Rätsel unter dem Motto „Von hinten sollt ihr sie erkennen“: Links war Gabriel Streidl von den „Illachtalern“ in Rottenbuch abgebildet, in der Mitte stand Florian Igl von den „Schloßberglern“ aus Schongau und rechts Matthias Schelkle von den „Lechroanern“ aus Epfach.

46 | der altlandkreis

Bei dieser Gelegenheit bitten wir um Nachsicht, dass wir in der Bildzeile zu den Gesichtern die Namen Schelkle und Streidl verwechselt haben. Die „Illachtaler“ in Rottenbuch hatten Anfang Juli das Gaufest ausgerichtet. Die „Lechroaner“ in Epfach“ begingen Mitte August das 100-jährige Bestehen. Zu beiden Vereinen sind die „Schloßbergler“ aus Schongau der Patenverein. Gabriel Streidl aus Rottenbuch (von links nach rechts), Florian Igl aus Schongau und Matthias Schelkle aus Epfach — hier vor dem Trachtenheim auf dem Helgoland.

Gewonnen haben: Erika Mastaller aus Epfach, Monika Kölbl aus Rottenbuch und Klara Hindelang ebenfalls aus Rottenbuch.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinne — es sind wieder EinkaufsSchex der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau — werden im September per Post zugesandt.

Eine junge Dame legt Hand an, prüft Wadlstrümpf‘ und Kniekehlen. Sandra Streidl mit Matthias Schelkle (Epfach), Florian Igl (Schongau) und ihrem Papa Gabriel Streidl (Rottenbuch).


> > > WAS DER MONAT BRINGT

Musikstunden und das Oktoberfest Weilheim-Schongau | Drei Termine streicht sich Katja Brandl, Klavierlehrerin an der Musikschule Pfaffenwinkel, in ihrem Kalender dick an. Der erste ist Dienstag, 13. September, also der erste Schultag. Da gilt es nachmittags in einer Besprechung die Wünsche von 30 Eltern bzw. Kindern abzustimmen, die sie an zwei Tagen pro Woche in Schongau unterrichtet. Zum zweiten merkt sich die temperamentvolle Frau, die in München geboren wurde und griechisch-türkische Vorfahren hat, den Mittwoch, 21. September, vor. Da zieht es Katja Brandl gemeinsam mit ihrer 23-jährigen Tochter

Isabel aufs Oktoberfest. Sie ge- Käferzelt ein, wenn es noch nicht die Beiden auf den Heimweg, ehe nießt die angenehme Atmosphä- so laut und so voll ist. Und gegen der große Trubel beginnt. re schon zur Mittagszeit, kehrt im fünf Uhr nachmittags machen sich Und ein drittes: Am Samstag, 8. Oktober, wird sie abends ebenso wie am Sonntagnachmittag, 9. Oktober, im Kulze in Schwabniederhofen in die Tasten greifen. Auf Initiative von Stefan Wintersberger vom Kulze-Team wird sie zusammen mit Balletttänzerin Anna Repper und Reinhild Häcker (Violine) das Projekt „Papageno“ in einer ungewöhnlichen TrioBesetzung präsentieren. Die Musiklehrerin, die im Hauptfach Klavier und in den NebenfäMusiklehrerin Katja Brandl: Bei der Einteilung der Klavierstunden heißt chern Cello und Blockflöte studiert hat, gibt seit 1984 in Schongau es Durchblick bewahren.

Unterricht; davon seit 2003 an der vereinsmäßig geführten Musikschule Pfaffenwinkel. Zudem hat sie auch Privatschüler im Landkreis München. Katja Brandl wohnt mit ihrer Tochter in Inning am Ammersee. Gespannt ist sie darauf, wie sich der Musikunterricht mit dem immer intensiveren Nachmittagsprogramm am achtjährigen Gymnasium vereinbaren lässt. Die Zukunft wird aus Sicht von Katja Brandl sein, mehr am Freitag bzw. am Samstag zu unterrichten. Das will sie in der Besprechung mit Eltern und Schülern am ersten Schultag so anklingen lassen.

september / oktober 2011 | 47


O


Veranstaltungskalender DO 01.09. SCHONGAU ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West SCHÖNBERG 10.00 Uhr Führung durch den Bauerngarten bei Johanna Köpf, Dorfstraße 17. Erwachsene 5,- Euro, Kinder 2,50 Euro, Anmeldung unter Tel. 08867 / 13 24 ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm INGENRIED 19.30 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche REICHLING ab 17.00 Uhr Nudeltag im Gasthaus Zur Alten Post. Reservierung unter Tel. 08194 / 541 erwünscht

FR 02.09. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 9.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz 20.00 Uhr Monatsversammlung der Kleintierzüchter im Vereinsheim

1. September bis 31. Oktober 2011

HOHENPEISSENBERG

MURNAU

DENKLINGEN

BAD BAYERSOIEN

14.30 Uhr Ferienprogramm „Spiel und Spaß mit dem Ball“ am Fußballplatz. Max. 30 Kinder von 10 bis 14 Jahren, Anmeldung bei Herbert Stoß unter Tel. 08805 / 17 11

18.00 Uhr 3. Alpenhof Wies’n mit täglichem Live-Musik-Programm und bayerischem Frühschoppen am Sonntag im Alpenhof. Dauer bis 11.9.

14.00 Uhr Info-Nachmittag mit Helfern vor Ort, Feuerwehr sowie Fahrzeugschau und Vorführung des THW Landsberg

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

ROTTENBUCH 9.00 Uhr Fohlenmarkt mit Auftrieb, Prämierung, Versteigerung, Marktständen und Festzeltbetrieb BAD BAYERSOIEN 17.00 Uhr Spektakel „Bad Bayersoien in Flammen“ — eine Verbindung von Blasmusik und Pyrotechnik. Eintritt 6,- Euro, Ausweichtermin So, 4.9.

SA 03.09.

SO 04.09.

SCHONGAU

SCHONGAU

13.00 bis 17.00 Uhr Wachtag am Schongauer Stausee. Max. 15 Kinder von 10 bis 15 Jahren, Infos bei Magnus Magg (Wasserwacht) unter Tel. 08861 / 28 26

9.00 Uhr Kleintiermarkt im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins

19.00 Uhr Weinfest der Eislaufabteilung im Eisstadion mit Tombola und Vorstellung der ersten Mannschaft

10.00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde beim Buchberger

ALTENSTADT

SCHWABNIEDERHOFEN

10.00 bis 15.00 Uhr Spiel ohne Grenzen der Wasser14.00 Uhr wacht für Kinder von 8 bis 14 JahWaldbegehung mit Wichtelbasteln ren am Freibad. Kosten 4,- Euro am Bauernhof Scholz, Schwarzkreuzstraße 11. Erwachsene 10,SCHWABNIEDERHOFEN Euro, Kinder 5,- Euro, Anmeldung 20.00 Uhr unter Tel. 08860 / 17 99 Schwank „Dem Himmel sei Dank“ von der Theatergruppe im Kulze. SCHWABBRUCK Eintritt 9,- Euro 21.00 Uhr Beachparty des Sportvereins am BURGGEN Sportheim 10.30 Uhr Hütten-Fünfkampf an Haleasers SCHWABSOIEN Hütte 20.00 Uhr Helferfest des Sportvereins im LECHBRUCK Sportheim 12.00 bis 19.00 Uhr Acryl-Malkurs mit Anne Reinholz DENKLINGEN im Flößerhaus. Gebühr 35,- Euro 10.00 Uhr Modellbau und Modelleisenbahn WIES der Initiative Fuchstalbahn am 19.00 Uhr Bahnhof Konzert zum Schutzengelfest BURGGEN

MO 05.09. HOHENPEISSENBERG 15.00 Uhr Schafkopfturnier des SPDOrtsvereines für Kinder von 10 bis 16 Jahren im Haus der Vereine. Infos bei Martina Scales unter Tel. 08805 / 92 11 79

PEITING

DI 06.09. SCHONGAU

20.00 Uhr Schwank „Dem Himmel sei Dank“ von der Theatergruppe im Kulze. Eintritt 9,- Euro KINSAU 20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim HOHENPEISSENBERG 9.30 Uhr Gauwallfahrt des Lechgauverbandes auf den Hohen Peißenberg

10.00 Uhr Reitkurs für Anfänger ab 5 Jahren beim Reit- & Fahrverein. Infos unter Tel. 08861 / 48 28 14.00 Uhr Ferienprogramm „Wir bauen Nistkästen“ für Kinder von 7 bis 12 Jahren im Fachzentrum der Mittelschule. Teilnahmegebühr 15,- Euro, Infos und Anmeldung unter info@naturerleben-schongau.de 17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“. Kosten 6,- Euro, Treffpunkt am Rathaus LECHBRUCK

BERNBEUREN 10.00 bis 12.00 Uhr Schnupperkurs auf dem Golfplatz Stenz

20.00 Uhr Motorrad-Stammtisch im Gasthof Holler PREM

WIES 11.00 Uhr Festgottesdienst zum Schutzengelfest

18.00 Uhr Geführte Wanderung auf dem Moorlehrpfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

september / oktober 2011 | 49


HOHENPEISSENBERG

ROTTENBUCH

HOHENPEISSENBERG

PEITING

19.00 Uhr Lesenacht für Kinder von 9 bis 11 Jahren in der Bücherei. Kosten 3,Euro, Infos bei Gisela Fischer unter Tel. 08803 / 49 80 05

9.30 Uhr Führung auf dem Pfaffenwinkler Milchweg. Kosten 4,- Euro, Treffpunkt an der Schönegger Käse-Alm

14.00 bis 16.30 Uhr Minigolf mit Bürgermeister Dorsch für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Treffpunkt an der Zechenschenke in Peiting

7.45 Uhr Fahrt des Frauenbundes nach Wasserburg am Inn. Treffpunkt an der Blauen Sparkasse

BAD BAYERSOIEN DIENHAUSEN 19.15 Uhr Patrozinium in der Kirche St. Mang

MI 07.09. SCHONGAU 8.45 bis 18.00 Uhr Klettern in luftigen Höhen mit den Pfadfindern vom Stamm Lechrain für Kinder ab 6 Jahren. Kosten 30,Euro, Treffpunkt am Bahnhof, Infos unter Tel. 08243 / 99 39 29 17.00 bis 19.30 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui (München) in der Pizzeria La Perla PEITING 8.30 Uhr Geführte Wanderung mit Fini Schilcher ab Rottenbuch. Treffpunkt an der Tourist-Info Peiting, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 HOHENFURCH 14.30 Uhr Flechten mit Weiden für Kinder ab 5 Jahren. Kosten 11,- Euro, Treffpunkt bei Anna Gast-Wendland, Birkenau 15 a, Infos unter Tel. 08861 / 934 29

50 | der altlandkreis

19.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Primus-KochVolksschule

BERNBEUREN

ROTTENBUCH

10.00 bis 16.00 Uhr Wanderung auf der Via Damasia zum Auerberg. Kosten 9,- Euro, Treffpunkt und Anmeldung bei der Tourist-Info

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm

17.00 bis 19.00 Uhr Führung auf dem Auerbergrundweg und in der St. Georgskirche. Kosten 5,- Euro, Treffpunkt am Panoramagasthof

20.15 Uhr Lustspiel „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

DO 08.09.

BAD BAYERSOIEN

FR 09.09.

SCHONGAU

SCHONGAU

17.30 Uhr Feierabendrunde mit dem Rad. Infos bei Uwe Berberich (Alpenverein) unter Tel. 08861 / 24 07 07

10.00 Uhr Werksführung bei UPM für Jugendliche ab 15 Jahren. Eintritt frei, Treffpunkt am Haupteingang, Anmeldung bei Wolfgang Nass unter Tel. 08861 / 213-391

HOHENFURCH 9.30 bis 15.00 Uhr Kinderprogramm „Naturerlebnis an der Peitinger Ammer“ des Gartenbauvereins. Treffpunkt am Hauptplatz, Infos bei Andrea Kothmayr, Michaela Fichtl und Anschi Linder

15.00 bis 17.00 Uhr Action-Nachmittag im Freizeitbad Plantsch mit Paula Gößwald 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

HOHENPEISSENBERG 14.00 bis 17.00 Uhr Wanderung mit Geschichten für Kinder von 7 bis 11 Jahren. Treffpunkt bei Gisela Fischer, Vorderschwaig 36, Infos unter Tel. 08803 / 49 80 05 14.00 bis 17.00 Uhr Kleine Schachschule mit Erlernen und Einüben der Regeln samt anschließendem Turnier. Treffpunkt im Mehrzweckraum im Haus der Vereine SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Schwank „Dem Himmel sei Dank“ von der Theatergruppe im Kulze. Eintritt 9,- Euro HOHENFURCH 17.00 bis 19.00 Uhr Schnupperkurs im Tischtennis für Kinder von 5 bis 15 Jahren in der Schulturnhalle. Infos bei René Friebel BERNBEUREN 20.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Fritz und sein Hut — Ein Stegreifmärchen in 220 Zeichnungen“ von Alexander J. Kraut im Auerbergmuseum

O


LEEDER

STEINGADEN

PREM

ROTTENBUCH

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Hauptschule

19.30 bis 21.30 Uhr Blasmusik mit der Gruppe „Quetschblech“ im Gasthof Graf

18.00 Uhr Geführte Wanderung auf dem Moorlehrpfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm

SCHONGAU 10.00 bis 17.00 Uhr Party zum Ferienabschluss in der Möbelcentrale 14.00 Uhr Kinderfest des Vereins Schloßbergler im Trachtenheim auf dem Helgoland 20.00 Uhr Vollmond-Sauna im Freizeitbad Plantsch ALTENSTADT 14.00 bis 17.00 Uhr Biathlonschießen für Kinder ab 8 Jahren. Treffpunkt im Schützenheim, Infos und Anmeldung unter sv.altenstadt@bayern-mail.de 15.00 bis 17.00 Uhr Orientierungslauf. Erwachsene 3,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren 2,- Euro, Treffpunkt in der Schulturnhalle, Anmeldung unter hajo@riehl-military.com, Infos unter Tel. 08861 / 935 69 SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Schwank „Dem Himmel sei Dank“ von der Theatergruppe im Kulze. Eintritt 9,- Euro BERNBEUREN 15.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung „Fritz und sein Hut — Ein Stegreifmärchen in 220 Zeichnungen“ von Alexander J. Kraut im Auerbergmuseum. Dauer der Ausstellung bis 17.10., Besichtigung jeden Samstag 15 bis 17 Uhr und Sonntag 14 bis 17 Uhr

KINSAU BAD BAYERSOIEN 14.00 Uhr Sommerbiathlon des Schützenver- 20.15 Uhr Lustspiel „Der Alibi-Bauernhof“ eins am Vereinsheim im Kurhaus. Karten bei der TouristInfo unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

SO 11.09.

MI 14.09.

HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle ROTTENBUCH 10.00 Uhr Patrozinium mit Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen BERNBEUREN 10.30 Uhr Tag der Feuerwehr am und im Feuerwehrhaus SCHWABNIEDERHOFEN 20.30 Uhr Auftritt des „Tastenhoblers“ Hansi Enzensperger aus Schongau im Kulze. Eintritt 11,- Euro

MO 12.09. BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Türen der Geschichte“, außerdem Werke von Friede Wirtl-Walser („Ammerspiegel“) im Museum im Bierlinghaus

DI 13.09. ALTENSTADT 13.30 Uhr Ausflug der Aktiv-Senioren. Treffpunkt am Basilika-Parkplatz

17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule im Klosterhof SCHÖNBERG 10.00 Uhr Aktion „Wissenswertes rund um den Bauerngarten“. Treffpunkt bei Johanna Köpf, Dorfstraße 17, Infos unter Tel. 08867 / 13 24

ALTENSTADT 14.30 Uhr Gemütlicher Nachmittag der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Café am Rathaus ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung auf dem Pfaffenwinkler Milchweg. Treffpunkt an der Schönegger Käse-Alm BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher BERNBEUREN 10.00 bis 16.00 Uhr Wanderung auf der Via Damasia zum Auerberg. Kosten 9,- Euro, Treffpunkt und Anmeldung bei der Tourist-Info

WEILHEIM 9.00 bis 18.00 Uhr Oberland-Ausstellung auf dem Gelände der Hochlandhallen und in der Stadthalle. Eintritt 4,50 Euro

FR 16.09. 9.00 bis 18.00 Uhr Aktion „Faire Woche“ im WeltLaden in der Lechtorstraße

Tel. 0881/5534

PEITING 17.00 Uhr Radltour für Neubürger mit Eunike Jocher. Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35

DO 15.09.

LECHBRUCK

ALTENSTADT

Infos und Anmeldung:

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

ALTENSTADT

Deutsch-Intensivkurs für Frauen am Nachmittag Kursstart: Mo, 19.09.2011 Kursort: Grundschule Schongau Niveaustufe: A2 Deutsch-Intensivkurs für Anfänger am Vormittag Kursstart: Mo, 07.11.2011 Kursort: Augsburger Str. 3, Schongau Niveaustufe: A1

SCHONGAU

17.00 bis 19.00 Uhr Führung auf dem Auerbergrundweg und in der St. Georgskirche. Kosten 5,- Euro, Treffpunkt am Panoramagasthof

Aktuelle Integrationskurse in Schongau

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SA 10.09.

www.bildungskolleg.de

19.00 Uhr Erster Schießabend im Schützenheim

16.30 Uhr Wallfahrt zur Wies mit anschließender Messe in der Wieskirche

14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes

september / oktober 2011 | 51


STEINGADEN

BÖBING

18.00 Uhr Kleinkaliber-Gauschießen mit Eröffnung im Schützenhaus

20.00 Uhr Generalversammlung des Schützenvereins im Schützenheim

20.00 Uhr Summer-End-Party des MSC beim STEINGADEN Stadel am Jägerweg 9.00 Uhr Herbstmarkt auf dem Marktplatz WILDSTEIG und auf der Welfenstraße 7.00 Uhr Fußwallfahrt nach Füssen. Treff11.00 Uhr Fischerfest im Zimmerstadel punkt an der Kirche St. Jakob

WEILHEIM

STEINGADEN

BAD BAYERSOIEN

9.00 bis 18.00 Uhr Oberland-Ausstellung Siehe Do, 15.9.

17.00 Uhr Fischerfest im Zimmerstadel

14.00 Uhr Mountainbike-Dorfmeisterschaft mit Start am Sportheim

DENKLINGEN

20.00 Uhr Konzert mit „The Bavarian Classic Jazzband“ im Stadttheater

SA 17.09. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“. Kosten 4,- Euro, Treffpunkt am Rathaus

an der Kirche und um 10 Uhr in Krottenhill

WEILHEIM 9.00 bis 18.00 Uhr Oberland-Ausstellung Siehe Do, 15.9.

SO 18.09. SCHONGAU 9.00 Uhr Kleintiermarkt im Vereinsheim des Kleintierzuchtverbands

10.00 Uhr Pfarrfest und Gottesdienst mit der 19.00 Uhr Stadtkapelle in Verklärung Christi „Kleines Oktoberfest“ beim Klein- und anschließendem Programm tierzuchtverein mit Wettschaufeln PEITING PEITING

10.00 Uhr Gartenfest beim Kleintierzuchtverein

19.30 Uhr Konzert mit den „CubaBoarischen“ in der Schloßberghalle. Eintritt ab 22,- Euro, Karten bei der Süßen Hanni in Schongau und bei der Tourist-Info in Peiting

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Kirchenführung im Anschluss an den Gottesdienst. Kosten 4,50 Euro KINSAU 10.00 Uhr Imkerfrühschoppen beim Bienenhaus von Erwin Fichtl WEILHEIM 9.00 bis 18.00 Uhr Oberland-Ausstellung Siehe Do, 15.9.

MO 19.09.

ALTENSTADT

WEILHEIM

7.00 Uhr Gedächtnis- und Jugendpokalfischen des Anglervereins Petri Heil

9.00 bis 18.00 Uhr Oberland-Ausstellung Siehe Do, 15.9.

SCHWABBRUCK 19.15 Uhr Serenade am Dorfplatz

HOHENPEISSENBERG

INGENRIED

9.00 Uhr Kinderkleidermarkt im Haus der Vereine. Infos unter Tel. 08805 / 15 22

9.15 Uhr Sternwallfahrt auf den Weichberg mit anschließender Bergmesse mit der Musikkapelle. Treffpunkt

52 | der altlandkreis

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

DI 20.09. BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

PREM

BERNBEUREN

18.00 Uhr Geführte Wanderung auf dem Moorlehrpfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

10.00 bis 16.00 Uhr Wanderung auf der Via Damasia zum Auerberg. Kosten 9,- Euro, Treffpunkt und Anmeldung bei der Tourist-Info

MI 21.09. ALTENSTADT 14.00 Uhr Fahrt des Caritasverbandes nach Oberschönenfeld DENKLINGEN 9.00 Uhr Verschnaufpause mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim

17.00 bis 19.00 Uhr Führung auf dem Auerbergrundweg und in der St. Georgskirche. Kosten 5,- Euro, Treffpunkt am Panoramagasthof BAD BAYERSOIEN 19.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

> > > MOBILE SCHADSTOFFSAMMLUNG Im September macht das Giftmobil wiederum in den Städten und Gemeinden Station. Wann es wo hält, steht in dieser Übersicht. Montag, 19. September 8.00 bis 8.45 Uhr Hohenfurch vor dem Gasthof Negele 9.10 bis 9.40 Uhr Schwabniederhofen gegenüber der Kirche 10.05 bis 11.05 Uhr Altenstadt vor dem Bauhof 11.35 bis 12.20 Uhr Schwabsoien beim Containerstandort 13.20 bis 13.50 Uhr Sachsenried bei der Feuerwehr 14.10 bis 14.55 Uhr Ingenried an der Mehrzweckhalle 15.25 bis 16.10 Uhr Schwabbruck bei der Feuerwehr Dienstag, 20. September 9.00 bis 9.45 Uhr Böbing an der Gemeinde 10.25 bis 10.55 Uhr Schönberg bei der Feuerwehr 11.30 bis 12.15 Uhr Rottenbuch Raiffeisenlagerhaus 13.45 bis 14.45 Uhr Hohenpeißenberg bei der Feuerwehr 15.30 bis 16.00 Uhr St. Leonhard in Forst bei der Feuerwehr 16.30 bis 17.00 Uhr Birkland vor dem Gasthof Neuwirt Mittwoch, 21. September 9.00 bis 10.00 Uhr Bernbeuren bei der Feuerwehr 10.40 bis 11.25 Uhr Burggen vor der Gemeinde 11.50 bis 12.20 Uhr Tannenberg bei der Feuerwehr 13.30 bis 16.00 Uhr Schongau auf dem Volksfestplatz Donnerstag, 22. September 9.00 bis 9.45 Uhr Prem bei der Feuerwehr 10.20 bis 11.35 Uhr Steingaden am Parkplatz Kissinger Straße 12.10 bis 12.55 Uhr Wildsteig an der Gemeinde 14.10 bis 16.10 Uhr Peiting am Parkplatz Sportzentrum

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HOHENPEISSENBERG

APFELDORF

BURGGEN

HOHENPEISSENBERG

13.00 bis 16.00 Uhr Herbstdekoration gestalten mit Mathilde Bauer. Kosten 15,- Euro, Infos unter Tel. 08805 / 632

19.00 Uhr Anfangsschießen im Schützenheim

13.00 Uhr Wieswallfahrt der Landfrauen. Treffpunkt am Gemeindehaus

10.00 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Tür im Meteorologischen Observatorium

PEISSENBERG

WILDSTEIG

ROTTENBUCH

20.00 Uhr Kulturwerkstatt mit Craig Gerber und Band im Foyer der Tiefstollenhalle. Eintritt 12,- Euro

20.00 Uhr Volkstanz des Trachtenvereins in der Gemeindehalle

12.00 Uhr Bergmesse auf dem Hennenkopf

DO 22.09. SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Vortrag „Gesund im Alter“ mit Heilpraktikerin, Frau PorscheRohrer, im Sportheim

SA 24.09.

BAD BAYERSOIEN BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr „Rock den Stadl“ im Dorfstadl

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

ROTTENBUCH

APFELDORF

7.15 Uhr Bittgang des Pfarrverbandes in die Wies mit anschließendem Gottesdienst

13.00 bis 15.00 Uhr Besichtigung des Tiefbrunnens in der Stellaich

SCHONGAU ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm

FR 23.09. SCHONGAU

10.00 bis 16.00 Uhr Tag der Veteranen, Reservisten und Soldaten mit Mittagessen aus zwei Feldküchen 10.00 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Tür zur Wiedereröffnung der Dreifachsporthalle

20.00 Uhr Vereinsabend des Trachtenvereins in der Gemeindehalle

13.30 bis 16.00 Uhr Tag der offenen Tür in der Mehrzweckhalle mit Segnung des Anbaus

BÖBING

REICHLING

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

20.00 Uhr Kulturabend mit dem Duo „MundArtler“ in der Musikkneipe Eulenspiegel

PEITING

PEITING

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der LentnerGrundschule

13.00 Uhr Wieswallfahrt der Kolpingfamilie

HOHENPEISSENBERG

OBERHAUSEN

HERZOGSÄGMÜHLE

10.00 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Tür im Meteorologischen Observatorium

19.00 Uhr Konzert „Unterwegs zu mir“ mit Chris Columbus beim Stroblwirt. Einlass 17.30 Uhr, Infos und Karten unter Tel. 08802 / 222 und beim Lechkurier in Schongau

19.00 Uhr Treffen der AG Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

18.00 Uhr Südlicht-Festival im RainerEndisch-Saal

WILDSTEIG 20.00 Uhr Herbstversammlung des Obstund Gartenbauvereins im Gasthaus Zum Strauß

ALTENSTADT 14.00 Uhr Dorfschießen des Schützenvereins SCHWABNIEDERHOFEN

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr 20.15 Uhr Musikabend mit der Gruppe „TaHeimatabend mit dem Trachtenbarin“ im Kulze. Eintritt 10,- Euro verein im Gasthaus Bayersoier Hof SCHWABSOIEN DENKLINGEN 19.30 Uhr Kleines Oktoberfest des FCS in der 19.00 Uhr Eröffnungsschießen im Schützen- Gemeindehalle heim

20.00 Uhr 19.30 Uhr Jubiläums-Hoagart mit dem Madl- Mundartabend „Abodiacum MuZwoagsang im Scheiberhaus sicum“ im Gasthaus Mitschke

OBERHAUSEN 20.00 Uhr Kabarett „Es freut mich sehr“ mit Toni Lauerer beim Stroblwirt. Einlass 18.30 Uhr, Infos und Karten unter Tel. 08802 / 222 und beim Lechkurier in Schongau

SO 25.09. PEITING 9.00 Uhr Patrozinium in der Kirche 10.30 Uhr Standkonzert der Knappschaftskapelle am Hauptplatz

MO 26.09. APFELDORF 19.00 Uhr Gründung der Bürgerstiftung im Pfarrhof / Rathaus

DI 27.09. ALTENSTADT 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule


PREM 18.00 Uhr Geführte Wanderung auf dem Moorlehrpfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

MI 28.09. ALTENSTADT 14.00 Uhr Betriebsbesuch der KAB

15.00 bis 17.00 Uhr Walderlebnis — ein Spaziergang für die ganze Familie. Erwachsene 4,- Euro, Kinder 2,- Euro, Treffpunkt an der Beluk-Schranke, Infos unter Tel. 0177 / 645 12 34 BIRKLAND 20.00 Uhr 75-Jahr-Feier des Obst- und Gartenbauvereins im Gasthof Neuwirt SCHWABSOIEN

BERNBEUREN 10.00 bis 16.00 Uhr Wanderung auf der Via Damasia zum Auerberg. Kosten 9,- Euro, Treffpunkt und Anmeldung bei der Tourist-Info

DO 29.09.

20.00 Uhr Generalversammlung des Schützenvereins im Schützenraum BURGGEN 18.00 Uhr „Kleines Oktoberfest“ in der Faller-Hütte

ROTTENBUCH

STEINGADEN

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm

9.30 bis 12.00 Uhr Kinderkleider- und Spielzeugbasar des Kindergarten-Fördervereins in der Turnhalle der Mittelschule. Annahme am Fr, 30.9., von 16 bis 18.30 Uhr

FR 30.09. LECHBRUCK 20.00 Uhr Kabarettabend mit den „Maulquappen“ im Flößermuseum PEISSENBERG 20.00 Uhr Kulturabend mit der Gruppe „Luftmentschn“ im Foyer der Tiefstollenhalle

SA 01.10. SCHONGAU Ganztags Jubiläumswochenende 125 Jahre Fuchstalbahn am Bahnhof Schongau, Denklingen und Landsberg. Auch am So, 2.10. und Mo, 3.10.

54 | der altlandkreis

BAD BAYERSOIEN 14.30 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Eintritt 10,- Euro, Anmeldung unter Tel. 08845 / 96 72

SO 02.10. PEITING 10.00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde im Gasthof Buchberger SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Musikabend „Wetterfest im Liebensnest“ mit Sarah Grunert und Kevin Körber im Kulze. Eintritt 9,- Euro

SCHWABBRUCK

BAD BAYERSOIEN

BAD BAYERSOIEN

19.30 Uhr Festabend zu „20 Jahre Umbau“ im Schäferwirt-Saal

7.00 Uhr Erntedank-Wallfahrt zur Wieskirche. Aufstellung am Kirchplatz

LECHBRUCK

OBERHAUSEN

20.15 Uhr Lustspiel „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

Ganztags Flohmarkt auf dem Parkplatz am Lechmarkt

19.00 Uhr Konzert „Quartett — Die Wundergeigerin“ mit Martina Eisenreich beim Stroblwirt. Einlass 17.30 Uhr, Infos und Karten unter Tel. 08802 / 222 und beim Lechkurier in Schongau

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Bücherausstellung zum Thema Garten mit Basteln für Kinder in der Bücherei im Klosterhof

DI 04.10.

BAD BAYERSOIEN

SCHONGAU

20.00 Uhr Sonntagskonzert des Jugendund Blasorchesters Murnau am Kirchplatz, bei schlechtem Wetter im Kurhaus

18.00 Uhr VdK-Stammtisch im Brauhaus

MI 05.10. SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui (München) in der Pizzeria La Perla 17.00 Uhr Zyklus „Rosenkranz für Kinder“ mit der Kolpingfamilie. Treffpunkt in Verklärung Christi, weitere Termine jeweils mittwochs im Oktober zur selben Zeit BERNBEUREN

BÖBING

10.00 bis 16.00 Uhr Wanderung auf der Via Damasia zum Auerberg. Kosten 9,- Euro, Treffpunkt und Anmeldung bei der Tourist-Info

20.00 Uhr Weinfest des Männerchors PEISSENBERG 10.30 Uhr Jazz-Frühschoppen mit dem Fritz-Grünbauer-Quartett in der Tiefstollenhalle. Eintritt 7,50 Euro

17.00 bis 19.00 Uhr Führung auf dem Auerbergrundweg und in der St. Georgskirche. Kosten 5,- Euro, Treffpunkt am Panoramagasthof

KINSAU 20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim

MO 03.10. Tag der Deutschen Einheit BURGGEN 8.30 Uhr Dorfmeisterschaft im Stockschießen. Meldung am Stockplatz LECHBRUCK 11.00 Uhr Bergmesse auf dem Schwabeck

19.30 Uhr Konzert des Kulturvereins mit der Gruppe „Zona Sul“ und Sophie Wegener (Bild oben) im Ballenhaus. Einlass und Getränkebar ab 18.30 Uhr, Eintritt 18,- Euro, Karten bei der Süßen Hanni in Schongau und bei der Tourist-Info in Peiting LECHBRUCK 20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthaus Holler

BAD BAYERSOIEN 19.30 bis 20.00 Uhr Weisenblasen am Soier See KINSAU 20.00 Uhr Besinnung „Täglich Brot im Überfluss“ mit dem Frauenbund

DO 06.10. SCHONGAU ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West

O


INGENRIED

ALTENSTADT

SCHWABNIEDERHOFEN

HOHENPEISSENBERG

19.30 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche

20.00 Uhr Mitgliederversammlung des Anglervereins Petri Heil

20.00 Uhr Ballett „Die Zauberflöte“. Erwachsene 8,- Euro, Kinder 3,- Euro

10.00 bis 17.00 Uhr Kunstausstellung im Haus der Vereine

ROTTENBUCH

HOHENPEISSENBERG

SCHWABSOIEN

APFELDORF

11.00 Uhr Schaukäsen auf der SchöneggerKäse-Alm

19.30 Uhr Vernissage zur Kunstausstellung im Haus der Vereine

9.00 Uhr Schrottsammlung der Feuerwehr bei der Firma Eirenschmalz

16.30 Uhr Er & Sie-Schießen des Schützenvereins im Vereinsheim

REICHLING

INGENRIED

SACHSENRIED

ab 17.00 Uhr Nudeltag im Gasthaus Zur Alten Post. Reservierung unter Tel. 08194 / 541 erwünscht

20.00 Uhr Eröffnungsschießen des Schützenvereins

20.00 Uhr „Oktoberfest“ der Musikkapelle im Gemeindezentrum

WILDSTEIG

INGENRIED

19.30 Uhr Rosenkranzfest mit Lichterprozession zur Lourdesgrotte

20.00 Uhr Weinfest der Feuerwehr im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle

FR 07.10. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz 15.00 Uhr Kleiderbörse für Erwachsene in der Schloßberghalle 20.00 Uhr Monatsversammlung der Kleintierzüchter im Vereinsheim HERZOGSÄGMÜHLE 19.00 Uhr Eröffnung der Herzogsägmühler Kulturtage in der Deckerhalle 19.30 Uhr Musikakrobatik mit „Gogol und Mäx“ in der Deckerhalle. Eintritt 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Der Alibi-Bauernhof“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

BURGGEN 19.00 Uhr Saisonabschluss der Stockschützen an der Stockhütte PREM

EPFACH 20.00 Uhr Herbstversammlung des Lechgauverbandes im Haus der Vereine

19.30 Uhr Weinfest des Trachtenvereins im Schulsaal im Gemeindehaus STEINGADEN

OBERHAUSEN 19.00 Uhr „Damenkabarett mit Herrenbehinderung“ mit den Primatonnen und Zwickxangl beim Stroblwirt. Einlass 18.30 Uhr, Infos und Karten unter Tel. 08802 / 222 und beim Lechkurier in Schongau

SA 08.10.

BIRKLAND

HERZOGSÄGMÜHLE

19.00 Uhr „Zauberhafter Abend“ mit raffinierten Tricks und kulinarischen Schmankerln in der Zauberhütte. Reservierung unter Tel. 08809 / 205

15.00 Uhr Zaubervorführung mit Clown Christaldo im Rahmen der Kulturtage im Rainer-Endisch-Saal. Eintritt 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro, Familienkarte 15,- Euro

10.00 bis 11.30 Uhr Pflanzentauschbörse des Obstund Gartenbauvereins bei Familie Leimbach, Kindergartenweg WIES Ganztags Literaturwochenende „Ketala“ von Fatou Diome mit Pfarrer Rainer Remmle in der Landvolkshochschule. Dauer bis 10.10., Anmeldung erforderlich, Infos unter Tel. 08862 / 91 04-0 ROTTENBUCH 20.00 Uhr Preisschafkopfen der Stockschützen im Gasthaus Koch

SO 09.10. HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle 19.30 Uhr Improvisationstheater mit der Gruppe „ImproBerlin“ im Rahmen der Kulturtage im RainerEndisch-Saal. Eintritt 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro SCHWABNIEDERHOFEN 14.00 Uhr Ballett „Die Zauberflöte“. Erwachsene 8,- Euro, Kinder 3,- Euro BERNBEUREN 13.30 bis 18.00 Uhr Pfarrfamiliennachmittag in der Auerberghalle WIES 9.30 Uhr Bruderschaftsfest mit Gottesdienst und Sakramentsprozession im Freien 17.00 Uhr Vesper in der Wieskirche BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Bad Bayersoier Hochzeitstag mit Ausstellung im Gasthof zum Weißen Roß 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit Blaskapelle


BÖBING

ALTENSTADT

8.45 Uhr Jubiläum 90 Jahre Frauenbund mit Messe und Feier im Gasthof Haslacher

14.30 Uhr Einkehr der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Café am Rathaus

MO 10.10. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei LECHBRUCK 20.00 Uhr Musikwartsitzung des Oberen Lechgaus im Gasthof Holler EPFACH 8.00 bis 9.00 Uhr Problemstoffsammlung an der Raiffeisenbank

DI 11.10. ALTENSTADT 13.30 Uhr Ausflug der Aktiv-Senioren. Treffpunkt am Basilika-Parkplatz LECHBRUCK 20.00 Uhr Jugendleiterprobe in der Lechhalle

MI 12.10. PEITING 13.30 Uhr Besichtigung der Mülldeponie mit dem Frauenbund. Treffpunkt am Pfarrheim HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Herzogsägmühler Abend und Theater „TamTam“ im Rahmen der Kulturtage im Rainer-EndischSaal. Eintritt 8,- Euro, erm. 4,- Euro

56 | der altlandkreis

Jerusalem“ von Manfred Heiß im Sparkassensaal

OBERHAUSEN 19.30 Uhr Konzert mit den „Wuidara Pistols“ beim Stroblwirt. Infos und Karten unter Tel. 08802 / 222 und beim Kreisboten in Schongau

BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

WEILHEIM

KINSAU 14.00 bis 15.00 Uhr Problemmüllsammlung vor der Schule REICHLING 20.00 Uhr Vortrag der „Kräuter-Rosa“ über Bäume im Gasthaus Mitschke

DO 13.10. SCHONGAU 20.00 Uhr Quizabend der Kolpingfamilie im Pfarrzentrum Verklärung Christi

Eine Station auf der Pilgerreise von Manfred Heiß: die Zitadelle von Aleppo in Syrien. HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Kabarettabend „Super Plus! Tanken & Beten“ mit Lisa Fitz im Rahmen der Kulturtage im Rainer-Endisch-Saal INGENRIED 19.00 Uhr Vereinsschießen des Schützenvereins LECHBRUCK

ALTENSTADT Ganztags Besuchertag an der Luftlandeund Lufttransportschule

20.00 Uhr Clubabend des MSC im Gasthof Holler WILDSTEIG

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm

FR 14.10.

Verschwörung“ im Foyer der Tiefstollenhalle. Eintritt 14,- Euro

14.00 Uhr Pflanzentausch und Krauthobeln auf dem Schulplatz

20.00 Uhr Theaterabend „Misery“ — ein Bühnenthriller bei den Weilheimer Festspielen nach dem Bestsellerroman von Stephen King

SA 15.10. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“. Kosten 4,- Euro, Treffpunkt am Rathaus 20.00 Uhr UWV-Herbstball im Jakob-Pfeiffer-Haus. Einlass mit Sektempfang ab 19.15 Uhr, Eintritt 20,- Euro, Schüler und Studenten 15,- Euro, Karten bei der Süßen Hanni PEITING 20.00 Uhr Kabarett mit Fonsi (Christian Springer) in der Schloßberghalle. Karten bei der Tourist-Info HERZOGSÄGMÜHLE

KINSAU

SCHONGAU

17.00 Uhr Kleiderbasar in der Mehrzweckhalle

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

19.00 Uhr Anfangsschießen im Schützenheim

PEITING

PEISSENBERG

19.30 Uhr Vortrag „Auf den Spuren des Hl. Paulus — mit dem Fahrrad nach

20.00 Uhr Literarischer Abend mit Autor Oliver Pötzsch zur „Ludwig-

19.30 Uhr Musikabend mit der Formation „Lawaschkiri“ im Rahmen der Kulturtage im Rainer-EndischSaal. Eintritt 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro ALTENSTADT 20.00 Uhr Weinfest der Feuerwehr mit einer Besetzung der Blaskapelle im Feuerwehrhaus

O


SCHWABNIEDERHOFEN

HERZOGSÄGMÜHLE

STEINGADEN

20.00 Uhr Gitarrenkonzert mit Stefan Barcsay im Kulze. Eintritt 10,- Euro

10.15 Uhr Gottesdienst mit Matinée, gestaltet von der Band „Jubilate Deo“

20.00 Uhr Gartler-Treff im Gasthof Graf

INGENRIED 16.00 Uhr Vereinsschießen des Schützenvereins

DENKLINGEN 19.00 Uhr Licht- und Klangperformance 9.00 Uhr sowie Lieder und Texte von Jaques Verschnaufpause mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim Brel im Rahmen der Kulturtage im Rainer-Endisch-Saal. Eintritt 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro

DO 20.10.

BURGGEN 9.30 Uhr Kinderkleiderbasar des Familienfördervereins in der Turnhalle

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

ROTTENBUCH 14.00 Uhr Senioren-Kirchweih im Fohlenhofsaal BÖBING 14.00 Uhr Apfelschau im Pfarrhofgarten 20.00 Uhr Preisgrasobern des Schützenvereins auf der Bromberg-Alm

WEILHEIM 18.00 Uhr Theaterabend „Misery“. Siehe Fr, 14.10.

MO 17.10. BÖBING 11.00 Uhr Kesselfleischessen des Trachtenvereins im Scheiberhaus

LEEDER 20.00 Uhr Benefizkonzert in Erinnerung an Dr. Manfred Hirschvogel in der Fuchstalhalle LUDENHAUSEN 20.00 Uhr Jubiläumsfeier 25 Jahre Frauenkreis im Gasthaus Happerger WEILHEIM 20.00 Uhr Theaterabend „Misery“. Siehe Fr, 14.10.

SO 16.10. SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt im Vereinsheim des Kleintierzuchtverbands

KINSAU 14.00 Uhr Kirchweihhoagart des Gartenbauvereins im Pfarrhof

DI 18.10. BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

ALTENSTADT 14.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes INGENRIED 19.00 Uhr Vereinsschießen des Schützenvereins ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm WEILHEIM 20.00 Uhr Theaterabend „Misery“. Siehe Fr, 14.10.

FR 21.10. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

FZ8 ABS

im Jakob-Pfeiffer-Haus. Eintritt 15,- Euro, Schüler 13,- Euro, Karten bei der Süßen Hanni

Eine echte Schönheit

INGENRIED 20.00 Uhr Preisverteilung vom Vereinsschießen BURGGEN 18.00 Uhr Vereinsschießen der Litzauschützen beim Pudlwirt

Aggressiver Look und ungestümer Charakter, sportlicher Fahrspaß und Adrenalinschub, wann immer Sie den Zündschlüssel herum drehen. Geringes Gewicht, leichtes Handling und ein Motor, der nicht nur durch Power aus dem Drehzahlkeller begeistert, sondern auch bis zum roten Bereich atemberaubende Leistung bietet, machen die FZ8 ABS zum ultimativen Sportmotorrad für alle Tage. Das serienmäßige ABS sorgt für noch mehr Sicherheit bei jedem Wetter.

ROTTENBUCH 14.00 bis 18.00 Uhr Info-Tag mit kurzen Workshops, Lach-Yoga, Früchtebar u.a. bei der Regens-Wagner-Stiftung

Schwabbruckerstr. 11, 86956 Schongau FON: 08861/9300380, FAX: 08861/9093244 E-Mail: indo@motorrad-hintermeyer.de www.motorrad-hintermeyer.de

EPFACH 20.00 Uhr Generalversammlung der Landjugend im Landjugendheim

U N F O R G E T TA B L E M O M E N T S

WEILHEIM 20.00 Uhr Theaterabend „Misery“. Siehe Fr, 14.10.

SA 22.10.

Start-Angebot:

SCHONGAU

Ein Silber-Armband mit einem Silber-Element erhalten Sie für nur

20.00 Uhr Weinfest des Trachtenvereins Schloßbergler auf dem Helgoland

€ 69,-

ALTENSTADT

Die Schongauer Goldschmiede

18.00 Uhr Kesselfleischessen des Veteranenvereins im Schützenheim

Ihr Goldschmiedemeister für Gold- Silber- und Platinschmuck In Schongaus Altstadt beim Ballenhaus, Tel. 08861 7584

SCHWABSOIEN

MI 19.10.

14.00 Uhr Krauthobeln des Obst- und Gartenbauvereins auf Sporers Tenne

ALTENSTADT 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas im Pfarrsaal

20.00 Uhr Kabarettabend der Kleinkunstbühne mit Maxi Schafroth unter dem Motto „Faszination Allgäu“

20.00 Uhr Herbstfest des Sportvereins im Sportheim

Stic St tic icht h agg fü ürr Anze eigen in de d r Weiihnachtsausgabe 2011

Info In f s un unte ter ww www. w al altl ltl t an and dkkre reis eis is.d s.d .de

september / oktober 2011 | 57


INGENRIED 20.00 Uhr Rockfete der Landjugend in der Mehrzweckhalle BURGGEN 18.00 Uhr Vereinsschießen der Litzauschützen beim Pudlwirt 20.15 Uhr Pfarrfamilienabend in der Turnhalle BERNBEUREN 20.00 Uhr Theaterabend der Landjugend „Kein Mann für eine Nacht“ in der Auerberghalle LECHBRUCK 20.00 Uhr Jubiläumsfeier 90 Jahre Trachtenverein Edelweiß in der Lechhalle BÖBING 20.00 Uhr Hauptversammlung der Schützen im Scheiberhaus BIRKLAND 20.00 Uhr Weinfest der Stammschützen beim Gasthof Neuwirt PEISSENBERG 19.30 Uhr Gospelabend mit dem Chor „Joyful People in Concert“ aus

Hohenpeißenberg in der Tiefstollenhalle. Eintritt frei, Spenden sind erwünscht

SO 23.10.

WEILHEIM 18.00 Uhr Theaterabend „Misery“. Siehe Fr, 14.10.

MO 24.10.

SCHONGAU 9.00 bis 17.00 Uhr Herbstmarkt in der Altstadt. Geschäfte sind ab 13 Uhr geöffnet 20.00 Uhr Benefizkonzert mit Andreas Wiesmann (Orgel) und Sologesang in der Stadtpfarrkirche. Um Spenden zugunsten der neuen Orgel wird gebeten

SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Bürgerversammlung in der Gemeindehalle

BURGGEN 18.00 Uhr Vereinsschießen der Litzauschützen beim Pudlwirt

PEITING 15.00 Uhr Kinderbibeltag im Pfarrzentrum SACHSENRIED 20.00 Uhr Bürgerversammlung im Gemeindezentrum ROTTENBUCH

BURGGEN 18.00 Uhr Vereinsschießen der Litzauschützen beim Pudlwirt

ALTENSTADT 19.00 Uhr Konzert mit Kirchenchor und anderen Ensembles

DO 27.10.

DI 25.10. HERZOGSÄGMÜHLE 19.00 Uhr Sitzung des Marktgemeinderates Peiting im Rainer-Endisch-Saal

MI 26.10.

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käse-Alm

FR 28.10. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus an der Wilhelm-Köhler-Straße

WILDSTEIG

PEITING

PEITING

10.30 Uhr Leonhardiritt mit Gottesdienst und Pferdesegnung auf der Schulwiese

15.00 Uhr Kinderbibeltag im Pfarrzentrum

15.00 Uhr Kinderbibeltag im Pfarrzentrum

BAD BAYERSOIEN 14.30 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrhof

HOHENPEISSENBERG

8.30 Uhr 19.00 bis 22.00 Uhr Jugendwertungsplatteln des LechLuftgewehrschießen für Gäste. gaues im Haus der Vereine Gewehre werden gestellt

19.00 Uhr Treffen der AG Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner ALTENSTADT 17.00 Uhr Basar des Skiclubs in der Schule

SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Kinderdisco des Fördervereins Schule / Kindergarten BIRKLAND 19.00 Uhr „Zauberhafter Abend“ mit raffinierten Tricks und kulinarischen Schmankerln in der Zauberhütte. Reservierung unter Tel. 08809 / 205 SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Generalversammlung des Schützenvereins LECHBRUCK 20.00 Uhr Konzert mit der Gruppe „Vivid Curls“ im Flößermuseum OBERHAUSEN 20.00 Uhr Blasmusik-Kabarett mit der Formation „Die Bayerischen Löwen“ beim Stroblwirt. Einlass 18.30 Uhr, Infos und Karten unter Tel. 08802 / 222 und beim Lechkurier in Schongau

SA 29.10. PEITING 19.30 Uhr Preisschafkopfen der KAB im Pfarrsaal

> > > IMPRESSUM „der altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting Telefon: 08869 / 91 22-16, Telefax: 08869 / 91 22-17 E-Mail: info@altlandkreis.de

„der altlandkreis“ ist ein Medium von

Stand bei Drucklegung im August 2011. Änderungen und Fehler vorbehalten.

Birkland 40 in 86971 Peiting

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Die aktuellen Anzeigenpreise sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Homepage www.altlandkreis.de. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe November / Dezember 2011: 28. Oktober 2011

58 | der altlandkreis

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Florian Tragl, Michael Kirchner Fotos: Johann Jilka, Karin Haas, Johannes Jais, Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Florian Tragl, Deutscher Wetterdienst, Nicola Förg, Thomas Leonhart, Günther Walzer, Werner Schmitt, Lisa Fitz, Josef Schmid, Elisabeth Wetzstein, Roman Bächtold, Werner Böglmüller, Erwin Filser, Wilhelm Binder, Herbert Klein, Günther Riedeman, Schönegger Käsealm, Erwin Thoma, Daller Tracht Christoph Schaffrath, Kulturverein Schongau, Manfred Heiß, Kleinkunstbühne Schongau, Fotolia Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Freiholz Werbung GmbH & Co.KG, 87700 Memmingen Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

O


> > > LEONHARDI

BERNBEUREN

SCHWABSOIEN

20.00 Uhr Theaterabend der Landjugend „Kein Mann für eine Nacht“ in der Auerberghalle

14.00 Uhr Flohmarkt des Fördervereins in der Gemeindehalle BERNBEUREN

LECHBRUCK 20.00 Uhr Jubiläumsabend 40 Jahre MSC in der Lechhalle

20.00 Uhr Theaterabend der Landjugend „Kein Mann für eine Nacht“ in der Auerberghalle

STEINGADEN

EPFACH

Sonntag, 30. Oktober 9.30 Uhr Peißenberg 9.45 Uhr Unterammergau

20.00 Uhr Vereinsabend des Trachtenvereins Almfrieden im Gasthof Zur Post

20.00 Uhr Generalversammlung des Trachtenvereins im Haus der Vereine

Samstag, 5. November 9.30 Uhr Reichling 10.00 Uhr Schongau

KINSAU

PEISSENBERG

Ritte & Fahrten 2011 Sonntag, 23. Oktober 10.30 Uhr Wildsteig

Sonntag, 6. November 9.00 Uhr Murnau 9.00 Uhr Forst 10.00 Uhr Rottenbuch Montag, 7. November 9.00 Uhr Bad Tölz

20.00 Uhr 9.00 Uhr Hauptversammlung des Schützen- Leonhardifahrt mit Messe, vereins, zuvor Messe Segnung und Umritt zur Maria Aich-Kirche EPFACH 20.00 Uhr Halloweenfete im Landjugendheim REICHLING

SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Streifzug durch die Welt der Bars mit Susanne von Medvey und Friedrich Rauchbauer. Eintritt 9,Euro, Kartenreservierung unter Tel. 08861 / 90 02 35

10.00 bis 15.00 Uhr Sportartikelbasar des Fußballfördervereins in der Mehrzweckhalle LUDENHAUSEN 20.00 Uhr Nightclubbing im Gasthaus Happerger

SCHWABSOIEN 19.30 Uhr Kameradschaftsabend im Feuerwehrhaus INGENRIED 20.00 Uhr Theater-Aufführung der Theatergruppe in der Mehrzweckhalle BURGGEN 20.00 Uhr Jahresversammlung der Abteilung Wandern beim Pudlwirt

SO 30.10. SCHONGAU 17.00 Uhr Konzert des Kulturvereins mit dem Schongauer Ensemble „Saitensprung“ im Ballenhaus. Eintritt 14,- Euro, Karten bei der süßen Hanni in Schongau und bei der Tourist-Info in Peiting

MO 31.10.

SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus an der Wilhelm-Köhler-Straße 19.30 Uhr Sänger- und Musikantenstammtisch im Trachtenheim auf dem Helgoland. Eintritt frei BURGGEN 20.00 Uhr Weinfest der Fußballer im Sportheim BERNBEUREN 20.00 Uhr Theaterabend der Landjugend „Kein Mann für eine Nacht“ in der Auerberghalle BÖBING 20.00 Uhr Generalversammlung der Königstreuen im Gasthof Haslacher Änderungen und Fehler vorbehalten.

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der altlandkreis | Ausgabe 7 | September / Oktober 2011  

Aus dem Inhalt: Christine Fremmer und die Erinnerung an die Anschläge vom 11. September || Zehn Stationen: Wie der Wetterpfad auf den Hohen...

der altlandkreis | Ausgabe 7 | September / Oktober 2011  

Aus dem Inhalt: Christine Fremmer und die Erinnerung an die Anschläge vom 11. September || Zehn Stationen: Wie der Wetterpfad auf den Hohen...

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