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Ausgabe 6 | Juli / August 2011

Eine Produktion von

mit

Nina Konstantin

Die jüngste Stadträtin über endlose Debatten und Gemeinsamkeiten mit der CSU

Pfaffenwinkel Classic

Mit Eleganz und Chrom unterwegs für den guten Zweck

Veranstaltungskalender für zwei Monate


Foto: Bernd Ritschel

Eintauchen in die Ammergauer Alpen

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Erfahrungen der besonderen Art Da schlagen die Herzen vieler Männer — und auch mancher Frauen — höher, wenn sie Oldtimer vorfahren sehen. Eine solche Parade ist in Peiting und Schongau Anfang Juli angesagt, wenn heuer so viele Starter wie noch nie, nämlich über 90, an der Pfaffenwinkel Classic teilnehmen. Wir wollen in dieser „altlandkreis“-Ausgabe die Nostalgie weiter pflegen und dies nicht nur Besitzern und Fans von Oldtimern überlassen. Denn fast jeder unter uns hat seine eigene Automobil-Geschichte. Und daher nehmen wir die Pfaffenwinkel Classic zum Anlass für die Frage „Was war Ihr erstes eigenes Auto?“ In diesem Beitrag geht’s nicht nur um PS, Hubraum, Antrieb, Chrom und Sitzkomfort. Nein, bei der Recherche haben wir vielmehr allzu menschliche Erinnerungen an den ersten, selbst bezahlten fahrbaren Untersatz „er-fahren“. Wie die Anekdote, dass einem jungen Paar auf der Fahrt zum Standesamt just eine Feder an der Vorderachse kaputt ging. Aber was viel bedeutender ist: Die Ehe hat gehalten. Lesen Sie auf den Seite 20 und 21. Zu Wort kommen im Bericht über „mein erstes Auto“ Rallye-Oma Vroni Britzger aus Hohenpeißenberg, Rallye-Lady Isolde Holderied aus Bad Bayersoien, die langjährige Hebamme Agnes Häfner aus Schongau und Seniorchef Hilmar Heuberger vom gleichnamigen Autohaus in Bernbeuren. Aber auch Landwirt Johann Nuscheler aus Hohenfurch, der noch heute seine jugendhafte Freude daran hat, sich mit der Frau am Sonntagnachmittag im roten Mercedes Cabrio zu

einer kleinen Fahrt ins Blaue aufzumachen. Was mein erstes Auto war? Nein, kein Fiat 500, wie es das Foto rechts vermuten lässt. In diesem Pkw hab’ ich vor wenigen Wochen eine Runde in Schongau und Altenstadt gedreht, um zu testen, wie es sich in einem Elektromobil so fährt. Mein erstes Auto war vor genau 30 Jahren ein knallroter Ford Escort, der mir in der Ausbildung zum Redakteur zwar ein raubeiniger Geselle mit brummendem Motor war, aber zugleich ein zuverlässiger Untersatz, der selbst bei 22 Grad minus immer angesprungen ist. Nun aber zur Einführung genug der Worte über Oldtimer und über Automobil-Geschichte(n). Schließlich haben wir für die Ausgabe Juli / August eine Vielzahl weiterer Artikel aufbereitet. Mit dem Wunsch, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, bei der „altlandkreis“-Lektüre manch Wissenswertes und manch Unterhaltsames aus unserem Schongauer Land erfahren. Derweil überlege ich schon mal, wann ich — sei’s mit dem Radl oder mit dem Auto — wo hinfahre, um für die nächste Ausgabe Interessantes vor Ort zu recherchieren. Oder besser gesagt um Interessantes zu erfahren. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 4 Trotz schwerer Krankheit: Junge Eltern und ein gar hartnäckiger Kampf

Seite 17 Im neuen Heimaträtsel: Lederhose, Kniekehlen und die Wadlstrümpfe dazu

Seite 7 Sportstätte mit Historie: Wo Ulrike Meyfarth vor und für Olympia schwitzte

Seite 24 Der Zensus 2011: Erste Erfahrungen von der groß angelegten Haushaltsbefragung

Seite 9 Zur Sache, Frau Konstantin: Eine „Grüne“ beim Gespräch auf der roten Couch

Seite 29 Der Wille, Gutes zu tun: Für einen gemeinnützigen Zweck „stiften gehen“

Seite 12 Punkt, Punkt, Punkt: Tamara, die junge Torhüterin im Team der Fußballfrauen

Seite 30 Lyrik leicht verdaulich: Marianne Porsche-Rohrers Büchlein zu Heilpflanzen

Seite 14 Historischer Markt: Von einem jungen Mann, der was vom Abkupfern versteht

Seite 32 Das große Freilichttheater: Vom Wunder Wies und von der Kraft der Liebe

Seite 15 Erneuerbare Energien: Bei Wasserkraft nur noch geringe Reserven vorhanden

Seite 34 Allerlei im „altlandkreis“: Vom Rigi-„Kracher“ bis zur Münzen-Ausstellung

Seite 16 Musikschüler mit über 70: Die späte Entdeckung einer Liebe zum Kontrabass

Seite 39 Wo und wann was geboten ist: Der Veranstaltungskalender für Juli und August

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“ Anschrift „der altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Tel.: 08869 / 91 22-16 Fax: 08869 / 91 22-17

E-Mail Redaktion: Termine: Anzeigen: Anregungen / Kritik:

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Das Titelbild zeigt das Peitinger Wellenfreibad kurz vor seiner Öffnung. Das Impressum finden Sie auf Seite 25.

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Die Mama schwer krank, dazu Stress mit Behörden

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Doch Hartnäckigkeit hat sich für Familie Dedler gelohnt

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Schongau | Da leidet ter Lungenhochdruck. die junge Mama an eiHeimtückisches Rheuma ner schweren Lungenschwächte ihr Immunkrankheit, und dann system. dieser Kräfte raubende Auch am Herzkathe„Kampf“ mit Familiter in Weilheim haben enbüro und anderen die Ärzte bei ihr selbst Einrichtungen, damit Lungenhochdruck diaeine Lösung für die gnostiziert, wie Andrea Haushaltshilfe und für schildert. Zudem wurde die Betreuung von Sohn sie nach München in Lenny gefunden wird! eine Klinik überwiesen. Andrea Dedler (32) und Dort habe der Chefarzt ihr Mann Martin haben kein Blatt vor den Mund im Ringen um eine gegenommen. Die Übereignete Unterstützung lebenschance in den stressige Monate hinter nächsten drei Jahren sich. Doch die Hartnäliege bei 80 Prozent, ckigkeit hat sich gemusste sich die junge lohnt. Und: Bei allen Mutter sagen lassen. Strapazen haben die ElÜber den Langzeitvertern auch Hilfe erfahren, lauf einer solchen Lunvon der sie tief berührt generkrankung gebe sind. Hier die ganze Gees außerdem noch zu schichte. wenig Erfahrungswerte, Martin Dedler aus Oberhieß es weiter. Andrea ammergau und seine So sieht — bei allen Belastungen — junges Familien- muss seit November Frau Andrea, eine gebo- glück aus: Martin und Andrea Dedler mit ihrem Sohn 2010 Medikamente einrene Ritter aus Schon- Lenny, der im August zwei Jahre wird. nehmen, die Gefäße gau, hatten sich in Murerweitern und Blut nau in einer Firma kennengelernt. nicht mehr richtig auf die Füße ge- verdünnen. Die Nebenwirkungen Martin (47) leitet die Abteilung kommen, wie es ihr Mann Martin seien anfangs „brutal“ gewesen, Elektronik-Fertigung, Andrea war beschreibt. Sie litt unter Atemnot, erinnert sich die 32-jährige Frau. dort in der Fertigung und danach kam kaum noch die Treppen hoch. Andrea Dedler, die dem VdK beiim Büro tätig. Die standesamtli- Nach einem Termin bei der Haus- getreten ist, hat von Ärzten eine che Hochzeit war im April 2009. ärztin und Überweisung an den Schwerbehinderung von 80 Grad Im August des gleichen Jahres Kardiologen ist sie mit Verdacht bescheinigt bekommen. Sie wollkam Sohn Lenny zur Welt. Im Mai auf Lungenembolie sofort mit dem te zusammen mit ihrem Mann 2010 zog die junge Familie in eine Sanka ins Schongauer Kranken- eine Haushaltshilfe, wandte sich Wohnung nach Schongau um. haus gebracht worden. Andrea deswegen an die Krankenkasse. Die junge Mama, früher häufig musste dabei daran denken, dass Nächste Adresse war das Jugendbeim Joggen und Nordic Walking ihre Mama im März 1997 im Alter amt des Landkreises mit dem Faanzutreffen, war „seit der Geburt von 42 Jahren verstarb. Sie litt un- milienbüro. Von dort sei die Ant-

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wort gekommen, dass der Familie Dedler zehn Stunden am Tag eine Betreuung bei einer Pflegefamilie (Stichwort Tagesmutter) gewährt würden. Die Alternative sei ein finanzieller Zuschuss für einen Platz in der Kinderkrippe.

„Die g’hören doch zamm“ Martin und Andrea waren platt. „Wir wollen doch keine Wochenend-Beziehung mit unserem kleinen Sohn führen. Die Mutter und der Bua g’hören zamm“, betont der Vater, der selbst schon einen Schlaganfall erlitten hatte, sich aber wieder erholte. Notwendig sei vielmehr eine Kraft, die von Montag bis Freitag ins Haus kommt und daheim für Entlastung sorge.

dass sich die Einrichtung zwar um die Betreuung kleiner Kinder kümmere — und dies zumeist über die aktuell 90 Tagesmütter. „Aber in punkto Haushaltshilfe können wir gar nichts machen“, ergänzt er auf Anfrage des „altlandkreis“-Redakteurs. Im Übrigen sei der Familie Dedler durchaus eine Tagesmutter vermittelt worden. Doch eine Zusammenarbeit sei wegen der „differenzierten Ansprüche“ nicht zustande gekommen. Und eine private Suche nach einer Tagesmutter über das Internet, wie im aktuellen Fall anschließend geschehen, sei „äußerst fragwürdig“. Doch Martin und Andrea Dedler halten dem entgegen, dass die vom Familienbüro vermittelte Kraft zwar zum Erstgespräch gekommen sei. Diese habe aber kurzfris-

» Wir wollen doch keine Wochenend-

Beziehung mit unserem Sohn führen. Die Mutter und der Bua g’hören zamm.

Martin Dedler Dritte Adresse war der Bezirk Oberbayern. Den Tipp hat das Ehepaar Dedler aus der Verwandtschaft erhalten. Beim Bezirk wurde die Bitte um „Elternassistenz“ eingereicht. Es lief ein Eilantrag beim Sozialgericht. Schließlich erging der Bescheid, dass die Hilfe im Haushalt genehmigt wird. Aktuell ist es so, dass Andrea ihren Buben seit Mai vormittags für vier Stunden zu einer Tagesmutter nach Peiting bringt, wo er zusammen mit drei weiteren Kindern betreut wird. Zudem wechseln sich von Montag bis Donnerstag zwei Haushaltshilfen ab, die in die Wohnung der Dedlers ins Forchet kommen, was die Mutter als wertvolle Unterstützung empfindet. Johannes Lehnert, der das Familienbüro des Landkreises WeilheimSchongau leitet, verweist darauf,

tig abgesagt, weil sie woanders eine Ausbildung begonnen habe. Daraufhin habe sie selbst übers Internet die Suche forciert, schildert Andrea Dedler ihr Vorgehen. Mit Blick auf die schwere Erkrankung der Mutter und auf das Alter des Buben haben Martin und Andrea Dedler schon den „Anspruch“, für Lenny möglichst wenige Bezugspersonen zu haben. Für sie käme es nicht in Frage, den noch keine zwei Jahre alten Buben „den ganzen Tag in eine Kinderkrippe zu stecken, nur weil ich krank bin“, kommentiert die 32-Jährige. Freilich hat die Familie in ihrer Situation auch viel Unterstützung erfahren. Da ist die Mitarbeiterin der Caritas, die den Kontakt zu drei Stiftungen in München hergestellt hat, von denen jeweils eine einmalige Zuwendung zur

Unterstützung der Familie Dedler geflossen ist. Da sind die Bekannten von Andrea und Martin, die für „Beistand“ gesorgt haben. „Baff“ waren die beiden über die Geste eines Werkstatt-Besitzers, bei dem sie ein gebrauchtes Auto anschafften, womit Andrea den Buben zur Tagesmutter nach Peiting bringt und ihn mittags wieder holt. Einige Kundendienste an dem Kleinwagen seien umsonst, freut sich das Ehepaar Dedler.

Ab Herbst einen Krippenplatz Ab September wird Lenny wohl für ein paar Stunden am Tag einen Krippenplatz in einem Kindergarten in Schongau-West bekommen. Dann entfällt für Andrea Dedler auch das zweimalige tägliche „Pendeln“ von der Wohnung im Forchet bis zum Haus der Tagesmutter in Peiting und zurück. Der Weg zur Krippe ist viel kürzer. Bei der Mutter hat sich der gesundheitliche Zustand — trotz der belastenden Grunderkrankung — in den letzten Wochen gebessert, nachdem der Stress im Ringen um eine maßgeschneiderte Lösung für Haushalt und Betreuung abgefallen ist. Im Sommer will sie mit ihrem Mann und ihrem Buben für ein paar Tage nach Italien fahren. Ende Juni geht’s an den Gardasee. Zu so einem Kurzurlaub mit nicht allzu langer Anfahrt hätten ihr auch die Ärzte geraten.

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Meilenstein: Große Sporthalle ist saniert Größte Investition seit 10 Jahren — 5,7 Millionen Euro Schongau | Das größte Bauprojekt, das es in Schongau in den vergangenen zehn Jahren gegeben hat, geht dem Ende entgegen. Ende Juli werden die Arbeiten an der Dreifachturnhalle weitgehend abgeschlossen. 5,7 Millionen Euro sind in die Sanierung investiert worden. Gut drei Millionen Euro hat die Stadt Schongau zu tragen. 2,6 Millionen werden aus dem Konjunkturpaket II beigesteuert, das die Große Koalition in Berlin beschlossen hatte. Die Dreifachsporthalle war Anfang der sechziger Jahre neu errichtet worden und über Jahrzehnte ein Vorzeigeobjekt. Sogar Leichtathleten haben sich dort auf Olympia vorbereitet. Bis Ende der neunziger Jahre war kaum Geld in die Renovierung gesteckt worden. Stadtbaumeister Ulrich Knecht — er ist mit dem Projekt befasst, seitdem er 2006 nach Schongau kam — spricht von einem „Meilenstein“. Zwar war er anfangs eher für einen Neubau, weil die Sanierung eines so großen und alten Gebäudes „gewisse Risiken“ birgt. Zumindest drängte er darauf, dass alternativ ein Neubau geprüft und berechnet wird. Doch mit dem Konjunkturpaket II haben sich die Vorzeichen geändert. Denn Geld gibt es in diesem Programm nur für aufwändige Sanierungen und nicht für Neubauten. Eine deutliche Mehrheit im TSV stand einer Sanierung ohnehin von Anfang an offen gegenüber. TSV-Vorsitzender Johannes Rauch verweist auf die einzigar-

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Alles im grünen Bereich — nicht nur beim Bodenbelag: Stadtbaumeister Ulrich Knecht in der 45 mal 27 Meter großen Dreifachsporthalle. Er zeigt zur Tribüne, wo an der gläsernen Front viel Licht einfällt. tige Tribüne und auf Sportbahnen im Kellergeschoss. Trotz der Sanierung: Bis auf die Stützen und die zwei Giebelwände ist nahezu alles entkernt worden, schildert Stadtbaumeister Knecht. Die früheren Stahlträger an der Decke sind gegen Brettschichtträger ausgetauscht worden. War die lichte Höhe früher bei 6,80 Meter, so sind es nun acht Meter. Auch das ist ein Grund dafür, dass die

Dreifachturnhalle so lichtdurchflutet wirkt. „Das wird die schönste Sporthalle im Landkreis“, ist der Stadtbaumeister überzeugt. Eine Besonderheit ist, dass über dem Foyer zusätzlich ein großer Gymnastikraum eingerichtet wird. Vorwiegend ist die Dreifachsporthalle für den Schul- und für den Breitensport bestimmt. Doch können dort auch Großveranstaltungen abgehalten werden.

> > > VERANSTALTUNGSINFO Eröffnung und Tag der offenen Tür Die frisch sanierte Dreifachturnhalle, die mit Beginn des neuen Schuljahres zur Verfügung steht, wird am Freitag, 23. September, offiziell eröffnet. Am Samstag, 24. September, ist ein Tag der offenen Tür mit einer Fülle an Vorführungen.


Schongauer Sporthalle hat ihre eigene Geschichte

Wo Ulrike Meyfarth für die Olympischen Spiele trainierte Schongau | „Die Trainingsmöglichkeiten waren sehr gut für uns in Schongau.“ So erinnert sich Ulrike Nasse-Meyfarth an die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in München 1972, wo sie im Hochsprung bei 1,92 Meter die Goldmedaille holte. Vier Wochen lang weilte die damals 16-jährige Leichtathletin zusammen mit den Mannschaftskameradinnen Renate Gärtner, Ellen Mundinger und Bundestrainer Dr. Herbert Hopf in Schongau, wo die HochsprungDamen in der großen Sporthalle am Rösslekellerberg mit der Laufbahn und dem Kraftraum im Keller geeignete Bedingungen vorfanden. Und: Sie waren weg vom Trubel der Weltstadt München. Warum die Hochspringerinnen die entscheidende Phase der Vorbereitung ausgerechnet in Schongau absolviert haben? Das hatte der ehemalige Schongauer Stadtkämmerer Arthur Mayer ein-

d Ulrike Nasse-Meyfarth heute und als 16-Jährige beim Gewinn derr Goldmedaille 1972.

gefädelt, der früher auch Kassier beim Deutschen Leichtathletikverband war. Freilich musste auch der Rahmen stimmen. Und die Dreifachsporthalle an der Marktoberdorfer Straße, die 1964 fertiggestellt und im Jahr der Münchner Spiele erst acht Jahre alt war, bot mit ihren zusätzlichen Räumen im Keller und mit dem Stadion gute Voraussetzungen. „Wir sind zirka vier Wochen vor dem Wettkampf nach Schongau gereist, um dort zu leben und zu trainieren“, blickt Ulrike Meyfarth zurück. Und fügt hinzu: „Zwischendurch sind wir zur Eröffnungsfeier in das Olympiadorf eingezogen und danach wieder zurück nach Schongau“. Zur Abwechslung hätten die deutschen Hochsprung-Athletinnen auch Schlösser besichtigt und den Ammersee „besegelt“, ergänzt die Athletin im Gespräch mit dem „altlandkreis“. Gewohnt hatten die jungen Damen im August 1972 in einer Pension in der Altstadt. Franz Lutzenberger von der „Alten Post“ kann sich erinnern, dass dder er ffrürü ü dass

here Schongauer Stadtkämmerer Arthur Meyer in seiner Funktion als Schatzmeister beim Deutschen Leichtathletikverband mit den Sportlerinnen und dem Trainer mehrmals in die Gaststätte zum Essen gekommen war. Bauer Josef Wäsle hingegen hat noch vor Augen, wie ihm mehrere Wochen lang die junge Sportlerin morgens auf dem Weg von der Altstadt zur Sporthalle entgegenkam, als er die Milch mit dem Schlepper noch zum Butterwerk gefahren hat.

„Zaungast“ bei den Hochsprung-Damen Als Ulrike Meyfarth am 4. September 1972 abends im Münchener Olympiastadion die Goldmedaille im Hochsprung der Damen gewann, war auch der Schongauer Wolfgang Filser Augenzeuge dieses historischen Moments. Er war damals 27 Jahre alt und zweiter Vorstand bei den Leichtathleten. Als Zehnkämpfer (eine Disziplin davon ist auch der Hochsprung) hat sich Filser „brennend“ dafür interessiert, wie die Hochspringerinnen in der Schongauer Sportha al trainierten, welche halle Tec Te c Techniken sie perfektionie ni e nierten und wie sie das Kr Kr Krafttraining angingen. M Mehrmals war er „Zaung gast“ und schaute den H Hochsprung-Damen zu. W Wolfgang Filser schafft als Zehnkämpfer im te Hochsprung 1,80 Meter. Schon vor der Olympia-

Hat Meyfarth beim Training zugeschaut: Leichtathlet Wolfgang Filser (66). de war er in den sechziger Jahren mit anderen Leichtathleten aus der Lechstadt bei der Deutschen Meisterschaft im Zehnkampf. Die weitere Geschichte von Ulrike Meyfarth ist bekannt. 1984 holte sie bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die zweite Goldmedaille im Hochsprung; die Latte war bei 2,02 Meter aufgelegt. Seit Februar 1987 ist die Jahrhundertsportlerin verheiratet und heißt Nasse-Meyfarth. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. Die 55-jährige arbeitet als Trainerin des TSV Bayer 04 Leverkusen und ist ehrenamtlich für kulturelle und soziale Zwecke (u. a. für krebskranke Kinder) engagiert. All das war noch nicht abzusehen, als die groß gewachsene junge Dame vor Olympia ’72 mit ihren Teamkolleginnen in der Schongauer Sporthalle für Olympia trainierte.

Stichtag

10.08. für Anzeigen in der Ausgabe September/Oktober 2011

www.altlandkreis.de juli / august 2011 | 7


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Was Nina an der Politik spannend findet Vom Thema Fußgängerzone bis zu Kindergärten

Tochter und Vater mischen in der Kommunalpolitik kräftig mit: Nina Konstantin und Siegfried Müller im Rathaussaal. % Fotos: Johann Jilka

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Schongau | Sie müssen nicht langweilig sein, sondern sie können durchaus für spannende Debatten sorgen: die politischen Themen vor Ort. Diese Meinung vertritt die Schongauer Stadträtin Nina Konstantin von der Alternativen Liste. Der Bogen reicht dabei von der (gescheiterten) Fußgängerzone bis zur Frage, wie es mit den städtischen Kindergärten weiter geht. Seit drei Jahren gehört Nina Konstantin dem Schongauer Stadtrat an. Sie ist die jüngste der fünf Damen in diesem Gremium. Im Magazin „altlandkreis“ bezieht sie beim Gespräch auf der roten Couch Position. Welche Themen überwiegen bei der Arbeit im Stadtrat: die spannenden, die nüchternen oder die langweiligen? Es überwiegen die spannenden Themen. Das hat mit den oft verschiedenen Meinungen zu tun, aus denen sich spannende Diskussionen entwickeln. Wobei manche Punkte endlos durchgekaut werden. Und da lässt die Spannung nach; dann kann durchaus das Gefühl von Langeweile aufkommen. Gibt’s dafür ein Beispiel? Ganz klar die Debatte um die Fußgängerzone, die in unzähligen langen Sitzungen behandelt wurde. Mein Resümee dazu ist, dass da viele Stadträte stundenlang beieinander saßen — auch schon vor meiner Zeit im Stadtrat — und nichts anderes dabei herausgekommen ist als der Beschluss, dass alles beim alten bleibt.

erarbeitet worden. Dazu gehört auch das Konzept V, das Werner Kjaer wesentlich mit angestoßen hat und das eine verkürzte Zone vom Brunnen bis zum Ballenhaus vorsieht. Wobei der Verkehr vor dem Brunnen wenden hätte können. Dass diese Variante mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt wurde, stimmt mich traurig. Es wäre die letzte Chance für eine Fußgängerzone in Schongau gewesen. Noch sauer auf Bürgermeister Gerbl, der am Schluss seine Meinung revidiert hat und dagegen gestimmt hat? Ich war enttäuscht, bin aber nicht sauer auf ihn. Er muss seinen inhaltlichen Schwenk vertreten und steckt dafür viel Kritik ein — auch aus der eigenen Fraktion. Aber das Thema ist durch, für ihn und für uns Stadträte. Wie kommen Sie mit Bürgermeister Gerbl klar? Sehr gut. Er ist offen, geht mit allen Stadträten fair um und nimmt Bürgeranliegen ernst. Was ich mir von ihm wünsche, ist mehr Führung bei Stadtratssitzungen, damit die Diskussionen nicht ins Endlose gehen.

Aber sind Diskussionen nicht genau das, was grüne Politiker gerne einfordern? Ich bin selbst kein Mitglied bei den Grünen, stehe aber der Partei nahe. Diskussionen sind wichtig, jeder soll seine Meinung sagen und von anderen respektiert werden. Aber es bringt niemanden weiter, wenn im Prinzip schon Stichwort Fußgängerzone: Sind Sie alles gesagt ist und doch noch enttäuscht? mancher Kollege meint, er muss Ja, ich bin enttäuscht. Zwar fand seinen Senf dazu geben. ich es schade, dass der Bürgerentscheid für eine große Fuß- Stichwort Kollege: Mit welchen gängerzone im April 2008 keine können Sie besonders gut? Mehrheit bei den Schongauern Ich komm’ mit jedem klar. Dabei bekommen hat. Doch sind danach versuche ich, mit jedem respekt— auch weil das Pflaster saniert voll umzugehen, was aber nicht werden muss — neue Varianten immer so zurückkommt.

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Diskutieren ja, aber nicht endlos: Nina Konstantin (hier auf der roten Couch mit „altlandkreis“-Redakteur Jais) will, dass im Stadtrat konzentriert und straff debattiert wird. Wie ist das zu verstehen? Sagen wir’s so: Es gibt Kollegen, die im Sitzungssaal den Schalter umlegen und manchmal kaum wieder zu erkennen sind, wenn ich mir vor Augen halte, wie ich dieselben Stadträte aus privater Sicht kenne. Konkret meine ich damit, wie bestimmte Kollegen reagieren, wenn zum Beispiel mein Vater als Sprecher unserer kleinen ALS-Fraktion eine andere Meinung vertritt. Sie wohnen mit ihrer Familie und den Eltern in einem Haus; der Papa und die Mama sind politisch stark engagiert. Wie viel wird zu Hause über Politik gesprochen? Über die Stadtpolitik reden wir daheim häufig; gern auch mal bei einer Tasse Kaffee. Über Bundespolitik reden wir so gut wie nie. Aber wenn die Grünen wie seit der Landtagswahl in Baden Württemberg erstmals einen Ministerpräsidenten stellen? Klar, dann schon, Aber das sind nun wirklich keine tagesfüllenden Gespräche. Dafür hab‘ ich auch nicht die Zeit.

Reden Sie mit Ihrem Mann über Politik? Er ist politisch weniger interessiert. Er fragt mal nach, wenn’s um Themen wie die Dreifachturnhalle oder um Vereinszuschüsse geht. Aber sonst lassen wir die Politik außen vor. Das bringt schon die Familie mit sich. Bei fünf Kindern ist der Tag auch so ausgefüllt — von der Schule bis zu Arztbesuchen und zu sportlichen Aktivitäten, wobei unsere Familie vorwiegend im Handball aktiv ist. Als erfahrene Mutter: Wie bewerten Sie die Kindergarten-Situation in Schongau? Meine Meinung ist, dass Kinder unter drei Jahren möglichst viel Zeit zu Hause verbringen sollen, wenn die Familienverhältnisse stimmen. Aber es gibt immer mehr alleinerziehende Mütter oder Familien, in denen beide Elternteile aus finanziellen Gründen berufstätig sein müssen. Für solche Kinder müssen auch Plätze geschaffen werden. Der Bedarf an Krippenplätzen wird in Schongau noch steigen. Aber es ist in unserer Stadt mit den Krippenplätzen


beim Bahnhofs-Kindergarten, mit den Krippenplätzen im erweiterten Kindergarten Mariä Himmelfahrt, die ab Herbst zur Verfügung stehen, und mit dem Kindernest eine Grundlage geschaffen. Wie stehen Sie dazu, dass die Stadt ihre drei Kindergärten an andere Träger abgeben will? Die Stadt sollte ihre Kindergärten behalten; ich sehe das als Pflichtaufgabe an. Auch bei anderen Trägern muss sich die Stadt am Defizit beteiligen. Aber sie hat dann überhaupt keinen Einfluss mehr. Ich finde das Miteinander von drei städtischen und drei kirchlichen Kindergärten, wie wir es bisher in Schongau haben, als gute Sache. Für uns von der Alternativen Liste ist ein Aspekt wichtig: Eltern sollen die Möglichkeit haben, ihre Buben und Mädchen in einem nicht kirchlich geführten Kindergarten betreuen zu lassen. Dabei denken wir besonders an muslimische Familien oder Eltern anderer Glaubensgemeinschaften. Und wir denken auch an das Personal.

Um die Worte vom Anfang aufzugreifen: ein spannendes Thema? Ja, wahrlich ein spannendes Thema. Auch deswegen, weil zum jetzigen Zeitpunkt ausgerechnet CSU und Alternative Liste einer Meinung sind, dass die Kindergärten weiterhin von der Stadt geführt werden. Ein Thema, das nüchtern und emotionslos überlegt und entschieden werden muss. Und das ein Beispiel dafür ist, dass im Stadtrat keine Langeweile aufkommt. Kandidiert die Nina Konstantin 2014 wieder? Ja, auf jeden Fall. Und der Papa? Er ist jetzt 66 Jahre alt. 2014 sind’s für ihn dann bereits vier Perioden, sprich 24 Jahre Zugehörigkeit im Stadtrat. Mal schauen, was in drei Jahren sein wird. Aber mein erklärtes Ziel ist es schon, dass ich nach der nächsten Stadtratswahl von der Alternativen Liste Schongau nicht alleine drin sitzen möchte.

> > > ZUR PERSON Mutter von fünf Kindern Als Hausfrau und Mutter von fünf Kindern, die zwischen 18 und vier Jahre alt sind, ist Nina Konstantin eine geforderte Familienmanagerin. Da empfindet sie die Stunden, in denen sie einmal pro Woche als Arzthelferin arbeitet, wie Entspannung. Abschalten kann die 39-Jährige am besten beim Joggen im nahen ForchetWald. Mit ihrem Mann Ralph, der als Anwendungstechniker in der Kunststoffverarbeitung tätig ist, und mit den Kindern wohnt sie im Haus im Stadtteil Forchet. Die Eltern Renate und Siegfried Müller haben unterm selben Dach eine abgeschlossene Wohnung. Nina ist als ältestes von drei Geschwistern aufgewachsen. Das politische Interesse und Engagement hat sie von ihren Eltern mit bekommen. Vater Siegfried Müller war im Frühjahr 1990 erstmals als Kandidat der Alternativen Liste in den Schongauer Stadtrat eingezogen, dem er inzwischen seit 21 Jahren angehört. Ebenso wie seine Frau Renate Müller ist er zudem Mitglied im Kreistag von Weilheim-Schongau, wo beide in der sechsköpfigen Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen sitzen.

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Tamara Mayr Torhüterin in der Frauenfußballmannschaft Schongau | Sie ist die Frau, die den Kasten sauber halten soll und will: Tamara Mayr, Torhüterin bei den Peitinger Fußballdamen. Zunächst war sie Stürmerin, wurde aber, weil Not am Mann (oder besser gesagt an der Frau) war, als größte Feldspielerin ins Tor beordert. Ein Vorbild ist für die 18-Jährige, die mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester in Schongau wohnt, die Nationaltorhüterin Nadine Angerer. Von welchem Fußballer sie schwärmt? Es ist ein gleichaltriger Spieler des FC Schalke 04. Lesen Sie unseren Beitrag „Punkt, Punkt, Punkt“, in dem Tamara vorgegebene Sätze einleitet bzw. zu Ende führt. Beginnen Sie den folgenden Satz:

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Da ich von klein auf jedes Wochenende meinen Papa zu seinen Fußballspielen begleitete und die Sportart über längere Zeit beobachtete, gefiel es mir immer besser. Dann hab’ ich mich zu einem Training entschlossen, … und so bin ich zu den Fußballerinnen des TSV Peiting gekommen. Leiten Sie auch diesen Satz ein: Am Anfang spielte ich noch im Sturm. Nach drei Jahren verließ uns unsere Torhüterin. Und da ich die größte war, stellte man mich „vorübergehend“ ins Tor. Doch dann bin ich aus dem „Kasten“ nicht mehr rausgekommen. Aber es macht mir viel Freude, … und darum hab’ ich mich zur Torsteherin im Team bereit erklärt.

Ergänzen Sie die nächsten Sätze: Dass in diesem Sommer in Deutschland die Fußballballweltmeisterschaft der Frauen ausgetragen wird … freut mich besonders. Denn endlich hat man mal die Chance, sich ein Spiel live anzusehen. Eine Karte hab ich zwar noch nicht, denn ich denke, die sind auch schon zum größten Teil verkauft. Aber zur Not wird es ja auch im Fernseher übertragen. Dem deutschen Team traue ich zu, … auch weit oben mitzuhalten. Denn die Damen sind Der „Sechzehner“ vor dem Kasten ist ihr ein junges, starkes und sehr Peitinger Frauenmannschaft das Tor hütet. kämpferisches Team. Ich glaube daran, dass sie es schaf- der Spaß, so denk’ ich, ist ebenso fen könnten, Weltmeister zu wer- gleich. Ebenso ist bestimmt in Saden. Mit dem richtigen Team- und chen Feiern eine Gemeinsamkeit da. Kampfgeist ist alles möglich. Da werden die einen oder anderen nach einem Sieg bestimmt mal zu Ein Vorbild unter den Fußballerin- tief ins Glas sehen, ob Frauen oder nen ist für mich … Männer. die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer. Der große Unterschied besteht darin, … Bei den männlichen Fußballstars dass wir Frauen den schöneren schwärme ich … Fußball spielen. Ich denke, dass es für den jungen Spieler des FC Schal- bei uns zwar auch hart zugeht — ke 04 Julian Draxler. Was er mit sei- aber nicht so stark wie bei den nen 18 Jahren leistet. Hut ab. Männern. Bei den Männern ist auch mehr Aggressivität im Spiel. Die Gemeinsamkeit zwischen Herren- und Frauenfußball … Wenn Männer an Stammtischen sind auf jeden Fall die gleichen über Tempo und Technik im FrauRegeln. Der Zusammenhalt und enfußball lästern, …

Revier: Tamara Mayr, die bei der dann antworte ich nur: Sollen sie es doch erstmal besser machen. Oder halte mit dem Spruch entgegen: Männer und Fußball — zwei Welten begegnen sich. „Zickenalarm“ in der Mannschaft: bei uns … gibt’s das auch ab und zu. Ich meine, wir sind 22 Frauen, und da ist es ja auch verständlich, dass es mal so kleine Zickereien gibt. So richtig ausarten tut’s aber nicht. Teamgeist bedeutet für mich … zusammenhalten auf dem Platz. Wenn einer Fehler macht, den anderen zu ergänzen. Gegenseitige Unterstützung, um das Ziel gemeinsam zu erreichen.


Den Kasten sauber zu halten, … ist für mich für jedes Spiel ein ehrgeiziges Ziel. Denn wenn ich den Kasten sauber halte und wir vorne keinen Treffer erzielen, haben wir wenigstens einen Punkt gewonnen. Aber auch ein Sieg zu null motiviert mich von Spiel zu Spiel immer mehr. Ein übles Foul ist für mich, … den Gegenspieler brutal von hinten oder von der Seite kommend in die Beine zu grätschen und ihn zu Fall zu bringen.

Teamfähigkeit und der Teamgeist dadurch sehr gestärkt. Zum eigenen Vorteil, denn das benötigt man auch für den Beruf.

Sie sind zu einem feinen Abendessen mit einer dieser TorwartGrößen eingeladen: Für wen entscheiden Sie sich?  a) Oliver Kahn Wählen Sie eine von drei Antwor-  b) Manuel Neuer ten aus oder formulieren sie eine  c) Gianluigi Buffon (italienivierte unter Punkt d: scher Nationaltorwart)

Als Torhüterin auf dem Rasen so viele Frauen vor sich zu haben, ist  a) für mich nichts Neues.  b) immer noch gewöhnungsbedürftig.  c) ein Ausdruck von FrauenpoUnter gesunder Härte verstehe wer. ich … ein faires Gegenhalten bei Zwei- Welcher Versuchung können Sie kämpfen. nicht widerstehen?  a) Als Torhüterin einen ElfmeMädchen und junge Frauen sollter zu schießen. ten zur Frauenfußballmannschaft  b) Sporadisch mal einen Ausgehen, … flug über die Mittellinie zu weil es auf jeden Fall in erster Limachen. nie sehr viel Spaß macht und man  c) Nach einem Sieg ausgelasviel dabei lernt. Ebenso werden die sen zu feiern.

Wenn ich einen dieser Wünsche frei habe, tendiere ich  a) zu einem Essen beim Italiener.  b) zu einem Kinoabend mit Freundinnen.  c) zum Abfeiern in der Disko mit der besten Freundin. HINWEIS Die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland findet vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 statt. 16 Länder nehmen daran teil. Das Finale wird am 17. Juli in Frankfurt am Main ausgetragen. Insgesamt rollt der Ball in neun Städten, u.a. auch in Augsburg.

> > > ZUR PERSON Mitten in der Lehre zur Verkäuferin Die Arbeitsstelle ist nur 100 Meter von der elterlichen Wohnung entfernt. Tamara Mayr, die mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester im Stadtteil Forchet zu Hause ist, macht nach dem Quali eine Lehre als Einzelhandelskauffrau bei Edeka in Schongau-West. Die 18-Jährige steckt mitten in der Ausbildung, durchläuft zurzeit das zweite Lehrjahr. Ihr Hobby Fußball bedeutet freilich einige Stunden Einsatz pro Woche. An zwei Abenden ist für die Mädchen Training angesagt; und einmal geht es im Spiel um Punkte. Tamara geht davon aus, dass sie in der nächsten Saison bei der ersten Frauenmannschaft das Tor hütet, die in der Bezirksliga spielt. Auch ihr Vater Helmut Mayr (49), der aus Peiting stammt, hat viele Jahre Fußball gespielt. Er schnürte für den TSV Ingenried die Schuhe.

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Ein junger Mann, der gerne abkupfert „Blechbätschar“ auf dem Historischen Markt Schongau | Er ist ein junger Mann, der gern alles abkupfert. Die Rede ist von Ludwig Müller, dem „Blechbätschar“, der den Historischen Markt in Schongau bereichert. Der 37-Jährige fühlt sich in Schongau pudelwohl. Seit vier Jahren verbringt er die meiste Zeit auf dem Wäsle-Hof, gehört bei der Bauersfamilie schon zum Inventar.

Müller „witzig“. Das bunte Treiben auf dem Marienplatz habe einen ganz eigenen Charakter. Besonders sei ihm aufgefallen, dass es unter den Marktleuten „keine Barrieren“ gibt. Müller ist seit 2002 auf dem Historischen Markt dabei und lockt vor allem mit seinen Vorführungen als „Blechbätschar“ die Leute an.

Fieranten und dazu noch einige Gastronomen ihre Stände auf dem Marienplatz aufbauen. Ein Novum ist die Aluminium-Bühne am Brunnen. Das bietet mehr Platz und bringt Flexibilität beim Aufund Abbau. Manfred Wodarczyk, Vorsitzender des Vereins Schongauer Sommer, hat weitere Musikgruppen an Land gezogen. Dazu gehören die Formation „Fabula“ aus der Berliner Gegend, aber auch „Totus Gaudeo“ aus München bzw. die Straßengaukler „Zouzau und Lady Luck“, beide aus Holland. Ein Festspiel auf der Freilichtbühne wird es heuer nicht geben. Stattdessen ist an drei Tagen, von Samstag, 13., bis Montag, 15. August, ab 11 Uhr ein Lagerleben am Bürgermeister-Schaegger-Platz angesagt.

Abendflohmarkt an vier Tagen Der Mann mit dem Ziegenbart, der sich in Schongau genauso wohl fühlt Eine Neuauflage erfährt der wie in seiner Heimat Sonthofen: „Blechbätschar“ Ludwig Müller. Abendflohmarkt, den Rudolf Mahl organisiert. Er geht von FreiIm Juni und Juli ist er vor allem bei Nicht mehr wegzudenken sind tag, 12., bis Sonntag, 14. August, schlechtem Wetter damit beschäf- auch die Vorführungen in der jeweils von 15 bis 21 Uhr. Am tigt, den 50 Jahre alten Zirkuswa- Spinnstube. Frieda Mödl, Luise Schlusstag des Schongauer Somgen, den er auf dem Historischen Hübsch, Christina Wäsle und seit mers ist von 12 bis 18 Uhr noch ein Markt nahe der Kirche abstellen letztem Jahr auch Helene Ellen- Kinderflohmarkt. wird, auf Vordermann zu bringen. rieder drehen täglich zwischen Außerdem werden Führungen Der gelernte Spengler aus dem 12 und 20 Uhr am Rad in der und Lesungen mit Angela Dopfer Oberallgäu war früher das ganze Spinnstube und zeigen, wie früher (zum Geheimnis der Moorleiche Jahr über auf Märkten unterwegs. Schafwolle verarbeitet und im Zu- Rosalinde) sowie eine Ausstellung zu Schongauer Münzschätzen anInzwischen ist er außer in Schon- ber gewaschen worden ist. gau kaum mehr mit seinem Wa- Insgesamt werden beim Histori- geboten. Siehe dazu die Hinweise gen zu finden. Den Historischen schen Markt, der vom Freitag, 5., unter „Allerlei im Altlandkreis“ auf Markt in Schongau findet Ludwig bis Montag, 15. August, dauert, 60 den Seiten 34 und 35.

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Erneuerbare Energien aus regionaler Sicht

Wasserkraft-Potenzial ist nahezu ausgeschöpft Schongau | Das Thema ErBiomasseheizkraftwerk Alneuerbare Energien ist — im tenstadt mit 90 Millionen Zusammenhang mit dem Kilowattstunden. Ausstieg aus der Atomkraft in So kommt Sesar in der Deutschland — in aller MunSumme auf ungefähr 440 de. Nahezu ausgeschöpft ist Millionen Kilowattstunden. aus regionaler Sicht das PoDamit würden 95 Protenzial der Wasserkraft. Imzent des Stromverbrauchs merhin werden an den Staufür Gewerbe und Privatstufen entlang des Lechs im haushalte im Landkreis Landkreis Weilheim-SchonWeilheim-Schongau über gau (von der Staustufe 2 bei Hat ausgerechnet, dass ohne die Papierfabrik grünen Strom abgedeckt. Prem bis zur Stufe 8 nordöst- zirka 95 Prozent des Strombedarfs im Land- Freilich: Der mit Abstand lich von Schongau) rund 300 kreis aus alternativen Quellen gedeckt wird: größte Abnehmer, die PaMillionen Kilowattstunden Klement Sesar. pierfabrik in Schongau, ist Strom erzeugt. Dies reicht da nicht mitgerechnet. aus, um mehr als 85 000 Privat- che Privathaushalte mit Strom ver- Schwierig zu definieren ist das haushalte mit umweltfreundli- sorgt werden, ohne dass Kohlen- Potenzial der Geothermie, wie chem Strom aus Wasserkraft zu dioxid ausgestoßen wird, ergänzt auch im Klimaschutzkonzept des versorgen. Landkreises vermerkt ist. Und das, Pressereferentin Carolin Patzner. Zum Vergleich: Im Landkreis Unobwohl ein beachtlicher Teil des terallgäu, der von der EinwohLandkreisgebiets im oberbayeriNur ein Windrad nerzahl (135 000 Menschen) her schen Molassebecken liegt. im Landkreis minimal größer ist als WeilheimWenn es wie geplant westlich von Schongau, lassen sich aus Wasser- Der frühere Peitinger Bürgermeis- Weilheim in der Lichtenau zu einer kraft (Iller, Wertach, etc.) 20 000 ter Klement Sesar hat „Energie“ Bohrung komme und diese erfolgHaushalte abdecken. Das ist gera- aufgewendet und recherchiert, reich sei, um 140 Grad heiße Erdde mal ein Viertel im Vergleich zu welcher Strombedarf im Landkreis wärme aus 4 000 Meter Tiefe zu Weilheim-Schongau bereits jetzt fördern und viele tausend HausWeilheim-Schongau. Außerdem erzeugen am Lech die aus alternativen Quellen gedeckt halte zu versorgen, dann könne Kraftwerke Kinsau (Stufe 8a), Ap- werden kann. Zu den Erträgen aus dies in der Region Schongau / Peifeldorf (Stufe 9) und Epfach (Stufe der Wasserkraft am Lech zwischen ting sehr wohl auch ein Thema 10) jährlich rund 115 Millionen Ki- Prem und Schongau rechnet er sein. Diese Ansicht vertritt Stelowattstunden Strom, wie Carolin noch hinzu: die 13 Kleinwasser- phan Hild, der ein Ingenieurbüro Patzner von der E.ON-Wasserkraft Kraftwerke mit drei Millionen Ki- betreibt und zudem Geophysiker mit Sitz in Landshut vorrechnet. lowattstunden, das bislang einzi- ist. Schongau hätte durch das beAll die Kraftwerke am Lech wer- ge Windrad bei Peiting mit einer stehende Fernwärmenetz „ideale den heute von der Flussgruppe Million Kilowattstunden pro Jahr, Voraussetzungen“, um die Energie Lech mit Sitz in Landsberg betreut. mehrere Biogas- und Hackschnit- auch zu den Haushalten zu brinInsgesamt betreibt E.ON am Lech zelanlagen mit gut zehn Millionen gen, meint Hild. Diese Perspekti22 Kraftwerke sowie ein Speicher- Kilowattstunden, die Solaranlagen ve sei allemal besser, als weiterkraftwerk in Roßhaupten, so dass mit 15 Millionen Kilowattstunden hin von Öl oder Gas abhängig zu mehr als 330 000 durchschnittli- sowie als großen Erzeuger das sein.

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Warum der Bartl mit 71 noch Kontrabass lernt Spät die Liebe zur Musik und zum Instrument entdeckt Hohenfurch | Der Senior ist dieses große Streichinstrueine Sportskanone. Ein bement zu kaufen. geisterter Radfahrer, der sich Der Senior übt nahezu tägmit 71 Jahren schon mal aufs lich. Meist nach dem FrühRennrad schwingt und mit stück und der Zeitungslekseinen Spezln eine Tour von türe. Dadurch ist es auch zu 70 Kilometern zurücklegt. der Entwicklung gekommen, Aber er ist auch ein begeisdie sein Lehrer Stefan Bodterter Musiker. Bartholomeri zu würdigen weiß. Und mäus Kees aus Hohenfurch wer den Kontrabass nicht nur hat spät die Liebe zur Musik zupft, sondern auch tonkräfentdeckt. Speziell zu einem tig streicht, ist ein begehrter großen Streichinstrument. Musiker für Ensembles. So Seit einigen Jahren nimmt hat der Bartl schon bei Edi er in Schongau regelmäßig Haslach in der Musikgruppe Stunden auf dem Kontrabass. gespielt, wo auch einer seiner Stefan Bodmeri, früher stelldrei Söhne, der Martin (bevertretender Leiter der Musikkannt aus der „Bach-Band“), schule, ist zufrieden mit dem mit der Gitarre dabei ist. Fortschritt seines bisher ältesMit Akkordeonspieler Reinten Schülers. Lagenwechsel Fürs Musizieren ist man nie zu alt, doch hold Rohrbach aus Peiting und Sechzehntelnoten gehö- Lagenwechsel mit den Fingern und Bogen- gestaltet er die Weihnachtsren inzwischen zum Standard. technik wollen gelernt sein: Bartholomäus feier und das Grillfest des Mit 60 Jahren ging Bartho- Kees (links) mit Stefan Bodmeri. Radclubs. Auch in der eigelomäus Kees, der früher nen Gemeinde hat der Senior Betriebstechniker bei Hochland Seine Frau hat mit 55 Jahren das mittlerweile von sich hören lassen. war, in den Vorruhestand. Den Hackbrett spielen angefangen. Das war bei der Jahresschlussfeier Ausgleich fand der Hohenfurcher Der Bartl, wie ihn die Freunde der Hohenfurcher Turner, wo er bis dahin beim Holzmachen oder und Verwandten nennen, hat sich die Stücke einer Hausmusik mit beim Radeln. Das ist auch heute dann im Frühjahr 2008 entschie- dem warmen, Raum füllenden noch so. Aber eines ist dazu ge- den, Kontrabass zu lernen. Auch Ton des Kontrabasses abgerundet kommen: die Liebe zur Musik. hat er keine Kosten gescheut, sich hat.

> > > VERANSTALTUNGSTIPP Eine Oscar-Night mit Filmmelodien Ob da wie in Hollywood der rote Teppich ausgerollt wird? Die Gäste sollen sich überraschen lassen, wenn am Mittwoch, 6. Juli, in Schongau eine Oscar-Night gestaltet wird. Es sind die Big Band

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und das Orchester des Gymnasiums mit der Musikschule sowie Sänger, die an diesem Abend ab 19.30 Uhr in der Aula der Mittelschule mit unterhaltsamen Filmmelodien aufwarten.


> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Von hinten sollt ihr sie erkennen Schon wieder eine knifflige Aufgabe! Diesmal geht’s im Heimaträtsel darum, g’standene Mannsbilder aus drei Trachtenvereinen richtig zuzuordnen. Das Besondere: Von hinten sollt ihr sie erkennen. Bei den drei Mannsbildern handelt es sich zum einen um Gabriel Streidl. Der 48-Jährige aus Rottenbuch ist seit 15 Jahren Fähnrich bei den „Illachtalern“ in Rottenbuch. Der Jüngste in unserem Trio ist Florian Igl (18) aus Schongau. Er ist bei den „Schlossberglern“ Fahnenbegleiter. Matthias Schelkle gehört dem Trachtenverein „Lechroaner“ aus Epfach an. Der

26-Jährige ist seit einigen Monaten zweiter Vorstand. Die Konstellation mit Männern aus diesen drei Vereinen haben wir mit Bedacht gewählt. Denn die „Illachtaler“ aus Rottenbuch richten am ersten Juli-Wochenende das Lechgau-Trachtenfest aus. Und die „Lechroaner“ rufen Mitte August zum 100-jährigen Bestehen nach Epfach. Patenverein zu beiden sind jeweils die „Schloßbergler“ aus Schongau. Die Aufgabe lautet nun, wer auf dem Bild mit den Lederhosen und mit den Wadlstrümpf’ links, wer in der Mitte und wer rechts steht. Wir

freuen uns auf viele Antworten an eine der folgenden Adressen: per Post geht’s an „der altlandkreis“, Birkland 40 in 86971 Peiting, per Mail an redaktion@altlandkreis.de oder gerne auch per Fax an die Nummer 08869 / 91 22-17. Einsendeschluss ist am Mittwoch, 20. Juli. Viel Spaß beim Heimaträtsel! Oben die drei Trachtler mit Joppen und Hut: von links Gabriel Streidl aus Rottenbuch, Florian Igl aus Schongau und Matthias Schelkle aus Epfach. Nur — welches Mannsbild steht unten wo?

Die Auflösung vom letzten Mal

„Pfundige“ Bürgermeister bei 232 Kilogramm. Nein, Erhard, Gewonnen hat in unserem HeiFischer und Epple sind keine poli- maträtsel Martina Mattner-Riegtischen Leichtgewichte. ger aus Prem. Ihre Schätzung lag bei 282 Kilogramm. Ursula Albrecht aus Böbing hat in ihrer Familie vier Leute raten lassen und uns den Durchschnitt übermittelt: 277,5 Kilogramm. Das reicht für Platz zwei. Und zum dritten ist Rudolf Gross-Ilbeck aus Schwabsoien unter den Gewinnern. Er hat das Thema gründlich „abgewogen“ und ist summa summarum auf ein Gewicht von 284 Kilogramm gekommen. Herzlichen Glückwunsch. Die Gewinne — es Bringen es auf 280 Kilogramm: handelt sich um Einkaufs-Schex von links die drei Bürgermeister der Werbegemeinschaft Altstadt Fischer (Rettenbach), Erhard (Bö- Schongau — werden wie gewohnt bing) und Epple (Apfeldorf). per Post zugesandt.

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Manche Ratefüchse haben’s ziemlich genau getroffen, manche sind aber auch weit danebengelegen bei unserer Frage, wie viel denn die drei Bürgermeister wiegen, die sich fürs Heimaträtsel im „altlandkreis“ auf eine Dezimalwaage gestellt haben. Genau sind es 560 Pfund. Das entspricht 280 Kilogramm. Dabei ist fürs Schuhwerk jedem der drei Rathauschefs ein Kilogramm abgezogen worden. So summiert sich das Gewicht der Bürgermeister Georg Epple (Apfeldorf, 90 kg), Wilhelm Fischer (Rettenbach, 94 kg) und Peter Erhard (Böbing, 96 kg) auf die Zahl von 280 Kilogramm. Der niedrigste Wert in einer Zuschrift, die aus Böbing kam, lag

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Die Pfaffenwinkel Classic: Weit mehr als eine Rallye 94 Fahrzeuge — Heuer erstmals ein Charity Drive Peiting / Schongau | Die Pfaffenwinkel Classic ist der Renner. 94 Fahrzeuge — so viele wie noch nie — gehen heuer an den Start. Und sie ist weit mehr als eine Oldtimer-Rallye. Dafür spricht allein schon der Charity Drive. Der englische Begriff bedeutet Fahren für einen guten Zweck.

zehn Euro eine Runde um den gesperrten Kurs in der Peitinger Ortsmitte auf dem Beifahrersitz drehen. Neun Fahrzeuge inklusive Chauffeure stehen dafür zur Verfügung: Ford T Roadster, Opel P4, Trabbi, Mercedes 600 Pullman und 300 SL Flügeltürer, Triumph TR5 PI, MGB

Beifahrer werden in ihren Oldtimern am Sonntag, 3. Juli, morgens ab 9 Uhr am Schongauer Marienplatz auf den Weg geschickt, bei dem es einige Wertungsprüfungen zu absolvieren gilt. Freilich wird die Pfaffenwinkel Classic heuer von einem Todesfall überschattet. Im Juni ist Manfred Resch verstorben, der früher ein Autohaus führte und sich beim ADAC Südbayern als Funktionär engagierte. Sein Part wäre es gewesen, als Beifahrer von Karl Pröbstl im ADAC-Käfer die OldtiWird wiederum eine Schar von Oldtimerfreunden an den Straßenrand mer-Rallye anzuführen. locken: die Pfaffenwinkel Classic im Schongauer Land.

Schwiegervater ist heuer der Beifahrer

Zum dritten Mal bei der Pfaffenwinkel Classic dabei: Dr. Oliver Kellermann aus Schongau mit seinem dunkelblauen VW Käfer, Baujahr 1973. Mit im Auto Tochter Saskia (18). Im Hintergrund die stilisierten Stadttore am inneren Kreisel in Schongau-West. Vor dem Beginn der Pfaffenwinkel Classic 2011 haben sich die Organisatoren um Alois Mühlegger noch etwas Neues ausgedacht. Am ersten Samstag im Juli, 2.7., haben von 15 bis 15.45 Uhr alle Zuschauer, aber auch die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun. Beim Charity Drive kann jeder gegen eine Spende von mindestens

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Roadster sowie ein Ferrari F430 und Audi R8 Spyder. Der Erlös dieses Charity Drives geht an die Michl-Dacher-Schule der NepalHilfe Beilngries. „So einen Andrang haben wir noch nie erlebt“, vergleicht Organisator Alois Mühlegger das Interesse an der Rallye, die alle zwei Jahre stattfindet. 94 Fahrer und

Einer der 94 „Steuermänner“ ist er ZZahnahnah nDr. Oliver Kellermann.. D Der wied e er ed e ho holt lt arzt aus Schongau istt wi wiederholt dabe bei.i. H be eu-eu bei der Pfaffenwinkel da dabei. Heugeerv rvat a er CCarl at arll ar er nimmt sein Schwiegervater ten enst stad st adtt au ad auff Heinz Ritter aus Altenstadt tzz.. dem Beifahrersitz Platz. inen in en pperlerler lKellermann nennt eeinen auja au jahr ja hr 11973, 973, 97 3, blauen VW Käfer, Baujahr hins nsic ns icht ic htlililich ht ch sein Eigen. Nicht nurr hi hinsichtlich ern der Technik, sondern at-at auch in punkto Ausstatm tung musste an dem uf Cabrio nach dem Kauf im Jahr 1999 einigess auf Vordermann ge-bracht werden. So istt das Fahrzeug mit 50 Pferdestärken und 1 600 Liter-Hubraum mit einem Katalysator ausgerüstet. Und auf den

hellbraunen Ledersitzen nehmen Kellermanns Frau Anja oder seine Töchter bei der einen oder anderen kurzen kurz ku rzen rz en A usfa us fahr hrtt ge gern rn Platz. ren Ausfahrt gerne D r VW Käfer De Käf ä er — er er ist ist der der Klassiker K assi Kl assi sike keer ker Der bei soo eeiner be iner in err O ldti ld dti time merme r-Ra rRallllye Ra Rall ye.. Ei ye EEin n bei Oldtimer-Rallye. Hiiing H nguc ng ucckeer is istt de derr As Asto ton to n Ma art r in i Le Le Hingucker Aston Martin Mans Ma ns,, Baujahr ns Bauj Ba ujah uj a r 1934, ah 1934 19 34,, in dem 34 dem der der Mans, Matt Ma tthi tt hias hi as V eltr el trup tr upp ((Schondorf) Sccho h nd ndor orf) or f) Matthias Veltrup s ho sc hon n di diee le llegendäre ege gend ge ndär nd där äree „M „„Mille ilille le schon Migl Mi glia gl ia““ in IItalien ia talilien ta liien ggewonewon ew on-on Miglia“

nen hatte. Während schon feststeht, wofür der Erlös beim Charity Drive bestimmt ist, wird erst noch darüber entschieden, wem die Sp pen ende d n aus de aus au us de er Pf P a fe af f nwin nw win nke kell Spenden der Pfaffenwinkel Clas Cl asssic siic zugute zugu zu gute gu te kkommen. omme om men. me n. Classic


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„Mein erstes Auto“ — da werden Erinnerungen wach

Mit der „Ente“ zur Hausgeburt und im Opel Rekord zum Standesamt Schongau | Da funkeln die Augen, und ein Schmunzeln kommt übers Gesicht: Zumeist angenehme Erinnerungen werden wach, wenn Leute auf ihren ersten, selbst gekauften fahrbaren Untersatz angesprochen werden. Wir haben uns bei drei Frauen und Männern umgehört — und Erstaunliches erfahren. Etwa, dass die langjährige Hebamme Agnes Häfner aus Schongau mit einem

Citroën 2 CV (im Volksmund „Ente“ genannt) zu den Hausgeburten unterwegs war. Oder dass der Hohenfurcher Johann Nuscheler seine Frau Erna im Opel Rekord zum Standesamt kutschierte und dabei vorne rechts eine Feder brach. Oder dass Hilmar Heubergers Maico, Baujahr 1956, bei einem Ausflug mit Bergkameraden in die Schweiz die Alpenpässe „ganz gut hochgeschnurrt“ ist, obwohl das A gerade mal 25 PS hatte. Auto

Eine Vorliebe für Franzosen „I’ hab’ meistens an Franzosen g’habt.“ Agnes Häfner, gelernte Krankenschwester und Hebamme, münzt diese Worte beileibe nicht auf Männer. Sondern auf di diee Au A tos, to s ddie s, ie ssie iee ggefahren efah ef ahre ah r n re auf Autos, hat. Die Die 80-Jährige 800-Jä Jäähr Jähr hrig i e ig hat. errzäähl hlt, t, dass t, das asss si siee erzählt, eine „Ente“ „En Ente te“ gete“ te g ge eine fahr fa h en hr n hat, hat at,, fahren

Das erste Auto der Rallyefahrerin Isolde Holderied aus Bad Bayersoien – ein Opel Kadett mit 150 PS.

als sie mit ihrem Mann 1966 von Hohenpeißenberg nach Schongau-West umgezogen ist. In diesem kleinen Vehikel ist sie — bur u te ten n auch nachts — zu Hausgeburten bis nach Altenau unterwegs gewesen. Auch heute fährt sie noch einen „Franzosen“, nämlich einen kleinen, 13 Jahre alten Peugeot. durc du r h seien rc s ie se ien n es bei bei aller a Zwischendurch Vorl Vo rllieebe für für französische fra ranz nzzös ösis issch he Mo Mod d Vorliebe Modelle ab ber auch aucch mal mal einige eini ei nige ni ge Autos Aut utos os der aber M rk Ma rkee Op O el ggewesen, ewes ew esen es en,, er en ergä gä Marke Opel ergänzt Toch To Toch chte hte terr Bä Bärb rbbell A chmü ch müll mü üller lller er.. Da Dass eersTochter Bärbel Achmüller. iggen enee Au utoo h abee fü ab fürr di diee FrauFr te eeigene Auto habe dam amal als al ls „e eno norm rm m vviel iell be ie bbedeutet“, bede ede deut utee ut en damals „enorm g bt A gi gnes gn es Häfner Häf äfne nerr zu ne gibt Agnes vers ve rste rs teh te h verstehen.

Zuma Zu mall sie ma se si Zumal bereits in den sechziger Jahren wegen der Erkrankung ihres Gatten im Beruf und im Haus ihren Mann stehen musste.

Opel Kadett mit 150 PS Einen gebrauchten weißen Opel Kadett mit 150 PS hatte sich Rallye-Lady Isolde Holderied aus Bad Bayersoien zugelegt. Damals war die gelernte Anwaltsgehilfin 18 Jahre jung. Den Opel Kadett GSi hatte sie von 1987 bis 1990. Mit dem Auto ist sie einzelne Rallyes zur Südbayerischen Meisterschaft gefahren. „Das war natürlich als junges Mädchen immer sehr aufregend. Meine Eltern waren damals dagegen, heute sehen

Eine Citroën-„Ente“ wie diese war Agnes Häfners (links oben), ehemals Hebamme, erstes eigenes Auto.

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sie es anders“, erinnert sich Isolde Holderied, die 44 Jahre ist, als Markenbotschafterin bei Toyota arbeitet und an mehreren Oldtimer-Rallyes teilnimmt. Ihr Hobby hat sie zum Beruf gemacht. An dem Kadett war nichts modifiziert (also alles Serie). Das einzige, was gemacht werden musste, waren Überrollkäfig und Hosenträgergurte. Zum Rallyesport war Isolde Holderied über Karl Bußjäger (Bad Bayersoien) gekommen. Durch ihn gelangte sie zum MSC Bayerischer Rigi Hohenpeißenberg.

Rallye-Oma hatte einen BMW Coupe Von der Rallye-Lady zur RallyeOma, wie sie sich selber nennt: Veronika Britzger vom MSC Hohenpeißenberg kaufte sich als erstes Auto ein 700-er BMW-Coupe. Das beige Vehikel mit 45 PS hatte die gebürtige Apfeldorferin aber nur


Beim Holzmachen im Winter: Johann Nuscheler, Jungbauer in den 60er Jahren. Hinten im Hof der Opel Rekord.

ein Jahr. Nach einem Motorschaden „verschepperte“ sie es nach Ludenhausen. Als nächstes bekam Vroni, die damals als technische Zeichnerin bei der Firma Gustav Klein in Schongau arbeitete, einen VW Käfer. Den hatte sie von ihrem Freund und späteren Mann Sixtus Britzger aus Hohenpeißenberg gekauft. Vroni Britzger fährt seit 30 Jahren Rallyes. Als Co-Pilotin im C-Kadett hatte sie zweimal — 1984 und 1985 — die Süddeutsche Meisterschaft gewonnen. Und sie kann’s noch immer nicht lassen. Heuer ist die 61-Jährige bei den fünf Rennen zur österreichischen Meisterschaft im Suzuki-Cup die erfahrene Beifahrerin des jungen Rennpiloten Manuel Kößler aus Füssen.

Erstes Auto von der Fahrschule Von einem Fahrlehrer hatte Autofreak Johann Nuscheler aus Hohenfurch, heute 76 Jahre, im Jahr 1962 einen Opel Rekord gekauft. In diesem Wagen chauffierte er seine Frau Erna, die aus Rettenbach stammt, 1963 zum Hohenfurcher Standesamt. Nicht ohne Zwischenfall. Just an der Kreuzung zur B 17 hatte das junge Paar einen Federbruch rechts an der Vorderachse. Mit Ach und Krach wurde Alte Bilder von sportlichen Erfolgen auch mit ihrem Mann Sixtus: Vroni Britzger, die „Rallye-Oma“ aus Hohenpeißenberg. Ihr erstes Auto war ein BMW Coupe.

der letzte halbe Kilometer zum damaligen Rathaus neben der Kirche zurückgelegt. Trotz dieses Vorzeichens: Die Ehe ist im Gegensatz zur Feder nicht zerbrochen, sondern hält schon 48 Jahre. Heutzutage unternimmt der langjährige Landwirt und Viehkaufmann am Sonntag mit seiner Frau gern eine kleine Fahrt ins Blaue im 28 Jahre alten roten Mercedes 280 SL.

„Geschwindigkeit war damals kein Thema“ Das erste Auto von Hilmar Heuberger war ein Maico, Baujahr 1956. Die Konstruktion ähnelte dem Käfer: Frontklappe mit Kofferraum, Heckmotor, 500 cm³ Zweitakter, wassergekühlt und 25 PS, ZweizylinderReihenmotor. Der damalige Preis dürfte bei ungefähr 2 500 Mark gelegen haben, blickt der heute 76-jährige Seniorchef des Autohauses zurück. Erinnern kann sich derr Bernbeurener noch gut, wie er mit Bergkameraden im August 1956 nach Zermatt zum Matterhorn gefahren ist. Auf der Rückbank waren alle Rucksäcke, Seile und Eispickel verstaut. „Ich hatte einen Beifahrer. Die rn anderen waren mit Motorrädern zt:: zt auf Tour.“ Und Heuberger ergänzt: „Geschwindigkeit war damals kein Thema, hauptsächlich war, dass man im Trockenen saß und mehr Reisegepäck mitnehmen konnte“.

Die Firma Heuberger war damals ein Landmaschinen-Betrieb und reparierte auch Kraftfahrzeuge querbeet. Von den Maicos hatte man auch einige verkauft. „Es waren durchaus zuverlässige Fahrzeuge“, vergleicht Heuberger senior. 1965 bekam er die VW-Vertretung. Aus dem Fünf-Mann-Betrieb hat sich die Firma entwickelt, die nun 100 Mitarbeiter zählt. Ein weiteres Detail hat sich Hilmar Heuberger aus der Zeit des Maico und der Übernahme der VW-Vertretung gut gemerkt: So kostete der Aus- und Einbau des Käfer-Motors damals 7,50 DM, einschließlich aller Nebenarbeiten wie Zündzeitpunkt prüfen und einstellen, Seilzüge und Kabel anschließen und Kupplungsspiel einstellen. Was einem doch nicht alles einfällt, wenn man nach seinem ersten Auto befragt wird.

Hilmar Heuberger heute – mit einem Arbeitsheft aus den Anfängen des Autohauses. Unten ein Bild vom Maico.

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... aus der Geschäftswelt Weit mehr als frische Semmeln CAFÉ AM RATHAUS IN ALTENSTADT UNTER NEUER FÜHRUNG Altenstadt | Ein Meisterbäcker, der viel herumgekommen ist, wird sesshaft: So lässt sich die neue Aufgabe für Tobias Herz beschreiben, der ab Mai 2011 in Altenstadt das Café am Rathaus führt. Er machte bei Hans Enzensperger in SchongauWest ab 1997 die Bäckerlehre und verbrachte dort auch Gesellenjahre. Weitere berufliche Stationen des Schwabniederhofeners waren in Schweden (im Jahr 2003), in Australien (2004) und die RegensWagner-Stiftung in Holzhausen. 2007 besuchte Tobias Herz die Meisterschule; ein Jahr darauf machte er in München den Betriebswirt. Daraufhin arbeitete er selbstständig — sowohl als Vertretung

für Bäckermeister als auch bei einer Event-Bäckerei beim Tollwood-Festival in München. All diese Erfahrungen möchte er nun in heimischen Gefilden umsetzen. Und hat zwei Monate nach der Neueröffnung, die für ihn durchaus vielversprechend verlaufen sind, weit mehr zu bieten als frische Semmeln und gutes Ambiente: So möchte Tobias Herz ab Juli jeden zweiten Sonntag ab 9.30 Uhr einen Brunch im Café am Rathaus anbieten. Die Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 13 bis 21 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist schon ab 8 Uhr geöffnet. Ruhetag ist am Dienstag.

Das ganze Jahr über historisches Handwerk in Schongaus Altstadt HANS-OTTO SCHMID LEBT DEN TRADITIONSBERUF DES GOLDSCHMIEDS SEIT ÜBER 22 JAHREN Schongau | Jahrhunderte-, oft jahrtausendealte Verarbeitungsverfahren prägen heute noch den Arbeitsalltag des handwerklich arbeitenden Goldschmieds. Schmelzen, schmieden, treiben, sägen, feilen, ziselieren, löten, schleifen, polieren, fassen der Edelsteine und viele Bearbeitungstechniken mehr werden in diesem altehrwürdigen Handwerk durch den Lauf der Zeiten annähernd unverändert ausgeübt. Hans-Otto Schmid ist in Schongaus Altstadt seit über 22 Jahren als Goldschmiedemeister in diesem KunstHand-Werk mit Herz und Hand tätig. In der direkt hinter dem Laden gelegenen Werkstatt entstehen aus Gold, Silber oder Platin faszinierende Schmuckstücke, die oft mit leuchtenden Edelsteinen besetzt sind. Ziel ist es, Freude zu bereiten — durch die Verwirklichung eines Schmuckstücks, das dem Wesen des jeweiligen Menschen entspricht. Im persön-

22 | der altlandkreis

lichen Dialog mit seinem Kunden bespricht der Goldschmiedemeister Entwurf und Gestaltung des gewünschten Schmuckstücks — nicht nur in Gold, selbstverständlich auch in Silber oder edelstem Platin. Durchaus erwünscht ist es, eigene Zeichnungen oder Skizzen vom persönlichen Schmucktraum mitzubringen. Hier werden Sie ehrlich und beraten, und ihr Wunsch kann Realität werden. In der Schongauer Goldschmiede werden — bis auf wenige Ausnahmen — alle Arbeitsschritte in der Herstellung des neuen Schmuckstücks vom Entwurf bis zum „letzten Schliff“ in der eigenen Werkstatt ausgeführt. Selbstverständlich repariert und restauriert der universelle Goldschmiedemeister auch fachmännisch etwa beschädigte Lieblingsstücke oder berät einfühlsam, wenn es um eine vielleicht anstehende Umarbeitung oder Änderung geht.


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Ferien wie im Märchen SCHONGAUER MÄRCHENWALD – NAH, GUT UND ABWECHSLUNGSREICH FÜR DIE GANZE FAMILIE

EINSPEISEVERGÜTUNG WURDE NICHT GESENKT, PREISE FÜR MODULE SCHON Weilheim-Schongau | Entgegen allen Erwartungen hat die Bundesregierung die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen bis 30 kW in Höhe von 28,74 Cent pro gelieferter Kilowattstunde zum 1. Juli 2011 nicht gesenkt, sondern wird diesen Wert weiter beibehalten. Die Hersteller von Photovoltaikmodulen haben aber bereits im Vorfeld auf die eventuelle Reduzierung der Vergütung reagiert und die Preise für Module (insbesondere auch deutsche Module) zum 1. Juli gesenkt. „Durch diese Konstellation kann man gerade jetzt besonders rentabel noch eine Photovoltaikanlage installieren“, so Stefan Friebe, Photovoltaikspezialist aus Kinsau. „Auch bei den größeren Anlagen bleiben die Einspeisevergütungen stabil, so dass sich der Effekt auch dort fortsetzt“. Für nähere Informationen steht der Elektromeister unter der Telefonnummer 08869 / 912 99 90 auch gerne zur Verfügung. In jedem Fall sollte man die momentane Situation noch im Sinne der Umwelt und des Geldbeutels gleichermaßen nutzen.

Schongau | Jetzt zur Sommer- und Ferienzeit sind viele Familien wieder auf der Suche nach lohnenden Zielen für einen netten Tagesausflug, der den Kleinen, aber auch Papa und Mama Spaß macht. Mehr Abwechslung als im Schongauer Märchenwald, der mit einem kleinen Tierpark, den verschiedensten Märchenerzählungen, mit Spielmöglichkeiten und einer Mini-Eisenbahn, aber zugleich auch mit einer einladenden Sonnenterrasse seine Besucher begeistert, lässt sich direkt in der Region kaum finden. Wo sonst können Kinder Ponyreiten, in Verbindung mit echten Hirschen, einem Hasen- und Meerschweinchendorf, aber auch einer Sittichvolière und einem Papageienhaus? Im Juli und August ist der Märchenwald jeden Tag von 9 bis 19 Uhr geöffnet (nur bei extrem schlechtem Wetter besteht die Möglichkeit früherer Schließung). Der Eintritt für Erwachsene beträgt nur 4,50 Euro für den ganzen Tag. Nähere Infos über den familiengeführten Märchenwald gibt’s telefonisch unter 08861 / 75 27 oder im Internet auf www.schongauer-maerchenwald.de.

Besser sehen mit richtiger Messung OPTIK KASSEBAUM BIETET MESSTECHNIK DER EXTRAKLASSE FÜR GLÄSER UND LINSEN Schongau | Perfekt wie ein Maßanzug. So sollte die neue Brille oder auch die neuen Kontaklinsen sitzen. Um diesem Wunsch näher zu kommen, hat der Augenoptiker Robert Kassebaum in seinem Geschäft am Schongauer Marienplatz nun die modernste Technik zur Vermaßung von Augen und Sehstärke gleichermaßen installiert. Genau wie jeder Finger einen individuellen Abdruck besitzt, hat auch jedes Auge seine eigene Topographie. Um sich dieser komplexen Form zu nähern, hat die moderne Augenoptik neue Methoden entwickelt, die z. B. bei der maßgefertigten Kontaklinse die Rückseite (die also auf dem Augapfel haftet) auf Grundlage eines dreidimensionalen Computer-

bilds herstellt. Diese exakte Messung mit über 20 000 Messpunkten auf der Augenoberfläche wird nun bei Kassebaum ebenso exklusiv angeboten, wie auch die hochpräzise Messung von Augen und Sehstärken für Brillenträger, so dass auch hier der Schliff optimal an die individuell verschiedenen Gegebenheiten des Trägers angepasst werden kann. In Verbindung mit dem Wunsch-Brillengestell, das sich bei der riesigen Auswahl im Hause Kassebaum sicher findet, nähert man sich so wirklich der Brille, die sitzt wie ein Maßanzug. Nähere Infos gibt es direkt bei Optik Kassebaum am Marienplatz in Schongau oder telefonisch unter 08861 / 75 12.

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Zensus 2011: Erfahrungen der Interviewer in den Haushalten

Offenheit und ein „gesundes Misstrauen“ gaben ein. Das bezieht sich auf je nach gesundheitlichem Zu- Heimleitung Auskunft geben, aber Staatsangehörigkeit und Religion stand die Senioren selber bzw. die auch „sensible Sonderbereiche“, ebenso wie auf Fawozu therapeutische milienstand, ZuwanWohngemeinschaften derung, Bildung und wie zum Beispiel bei Ausbildung, Berufstäden Herzogsägmühler tigkeit und Nebenjobs. Heimen zählen. Erfasst werden die AnNoch bis Ende Juli hagaben aus 4 200 Hausben die Interviewer halten, in denen 13 000 Zeit, die ihnen zugeKinder und Erwachteilten Adressen aufsene wohnen. Das ist zusuchen. Der Rückalso ein Zehntel der lauf ist nach der guten Bevölkerung im LandHälfte des Zeitraumes kreis Weilheim-Schon(von Mitte Mai bis gau. Mit inbegriffen Befragung in Burggen: von links Monika Neugebauer mit Ende Juli) schwierig sind Sonderbereiche den Töchtern Anna und Julia, Bianca Neugebauer mit Lu- einzuschätzen. Vereinwie Altenheime, wo zia, Oma Luisi Neugebauer, Biancas Mann Norbert. zelt wisse er aber von

Erhebungsbeauftragten, die schon bis Ende Juni nahezu alle zugeteilten Haushalte befragt hätten, schildert Jörg-Michael Hentschke auf Anfrage der „altlandkreis“Redaktion. Der weit überwiegende Teil der Haushalte, die bei der Befragung erfasst werden, befindet sich im Landkreis Weilheim-Schongau in den drei Städten und in den zwei Marktgemeinden. Doch werden beim Zensus 2011 vereinzelt auch Familien, Alleinstehende und Lebenspartner in Ortschaften wie zum Beispiel in Burggen, Tannenberg, Sachsenried und Schwabsoien um Antworten gebeten.

2011 - werbung-aus-augsburg.de

Schongau | Die befragten Familien würden „offen und gut mitarbeiten“; freilich sei aufgrund von Presseberichten über „schwarze Schafe“ auch ein „gesundes Misstrauen“ mit dem berechtigten Verlangen nach dem Ausweis festzustellen: In diesem Satz fasst Jörg-Michael Hentschke vom Landratsamt Weilheim-Schongau zusammen, was die Interviewer beim Zensus 2011 bislang für Erfahrungen gemacht haben. Genau 228 Frauen und Männer sind im Auftrag des Landratsamtes zwischen Sachsenried und Penzberg als Erhebungsbeauftragte unterwegs und holen persönliche An-

au Schong 6 5 9 6 8 e 12 el.de istophstraß .fliesen-mamm r h C r e t s i e enlegerm e - www s Mammel - Flies -mammel.d n e s e i fl @ o f n Dipl.-Ing. (FH) Thoma i 21 - Fax 713680Tel. 08861.713680-

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> > > SO HAB’ ICH FRÜHER AUSGESEHEN

Ingenieur und Maler Schongau | Er ist bekannt wie ein bunter Hund in Schongau, und bunt ist so etwas wie sein Markenzeichen: Eine Vielfalt von Techniken und Motiven kennzeichnet das Schaffen von Josef Ott aus Schongau, der sich im Alter zusammen mit seiner Frau Katharina der Malerei verschrieben hat. Dabei ist er ein gelernter Schlosser und ein studierter Ingenieur. 1951 hatte er bei der Firma Hoerbiger angefangen. Das historische Bild zeigt ihn bei einer Jubilarfeier in den sechziger Jahren an der Seite der Unternehmenschefin Martina Hoerbiger aus Wien. Bis 1993 war Josef Ott bei dem Unternehmen, zuletzt als Produktmanager. 1980 hatte er mit dem Malen angefangen. Neun Jahre später verstarb seine erste Frau Paula. Vor gut zwanzig Jahren machte er mit der ersten Ausstellung von sich reden. Mit seiner zweiten Frau Katharina ist er seit 1993 standesamtlich verheiratet. Die kirchliche Trauung folgte viel später. Und

Historisches Dokument: Josef Ott bei einer Jubilarfeier an der Seite der damaligen Unternehmenschefin Martina Hoerbiger.

Am Hauseingang: Josef Ott vor hölzernen Gesellen, die er und seine Frau Katharina zum Geschenk bekamen.

zwar im August 2008, genau an dem Tag, als Josef Ott den 80. Geburtstag beging. Aufgewachsen war der Schongauer zusammen mit einer Schwester bei den Eltern, die an der Blumenstraße wohnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg durfte Josef Ott als junger Bursche häufig in Clubs der Amerikaner auftreten; er spielte die Ziehharmonika, und

sein Freund Peter Noe übernahm mit der Violine die Melodie. Eigentlich sollte der junge Ott den Eltern zuliebe Lokomotivführer werden. Doch nach der SchlosserLehre war er bei Agfa in Peißenberg Werkzeugbauer, ehe der berufliche Werdegang bei der Firma Hoerbiger in Schongau begann. Das Studium zum Ingenieur machte er von 1953 bis 1957.

BESTER KAFFEESERVICE!

> > > IMPRESSUM

Die aktuellen Anzeigenpreise sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Homepage www.altlandkreis.de.

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Satz, Layout & Anzeigen: Peter Ostenrieder, Minja van der Paard, Michael Kirchner, Irmgard Gruber Fotos: Johannes Jais, Johann Jilka, Peter Ostenrieder, Minja van der Paard, Wolfgang Filser, Ulrike Nasse-Meyfarth, Manfred Wodarczyk, Lions-Club Schongau-Pfaffenwinkel, Isolde Holderied, Johann Nuscheler, Hilmar Heuberger, Josef Ott, Max Neugebauer, Rosi Geiger, Trachtenverein „Illachtaler“ in Rottenbuch, Kreissparkasse Schongau, Landratsamt Weilheim-Schongau, Charly Walter, Hans Schütz, Fotolia Druck: Fritz Kriechbaumer, Wettersteinstr. 12, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Freiholz Werbung GmbH & Co.KG, 87700 Memmingen

Geplanter Erscheinungstermin Ausgabe September / Oktober 2011: Freitag, 26. August 2011

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

Anschrift „der altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting Telefon: 08869 / 91 22-16, Telefax: 08869 / 91 22-17, E-Mail: info@altlandkreis.de Stand bei Drucklegung im Juni 2011. Änderungen und Fehler vorbehalten. Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen.

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> > > WAS SICH DER NEPOMUK DENKT

An zweiten Stellvertreter Die Vizelandrätin Andrea JochnerWeiß, die wo der Nepomuk recht guat kennt, mei liaber, dia muss vor allem im Sommer was umananderkarren in deam Landkreis Weilheim-Schongau. Fünf bis sechs Termine an oam Wochenende sind do frei koa Seltenheit. Die oana sagn, des liegt daran, dass der Chef selber, der Zeller, si do eher a gsunde Zrückhaltung auferlegt. Des kann si aber ändern, wenn’s 2013 / 2014 auf die nächste Kommunalwahl zuagoaht. Die andern sagn, es sei halt so viel los in deam Landkreis. Und am besten möcht‘ jeder auf seinem eigenen Feschtla o immer it bloß dean Bür-

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germeister seaha, sondern o den Landrat oder sei Stellvertreterin derzua. Es isch no it lang her, do hot de Jochner-Weiß o mea auf Wildsteig nauf derfa, wo’s Musikfescht war, und zum Buchheim-Museum auf Bernried nafahra derfa / müssa. Do isch mit dena „alte Herren“ Stoiber und Braun des zehnjährige Bestehen g’feiert wora, und die Vize-Landrätin hot mit ihre bare 50 Johr eindeutig zu dena Jüngera beim Festakt ghört. Iatz isch die Jochner-Weiß a recht a stabile Natur. Di kann scho was schultern und o amol a anstrengendes Wochenendprogramm ab-

solviera. Aber der Nepomuk, der ihr wirklich nix wegtuat und scho gleich gar net wegnimma will, moant trotzdem, dass in deam flächengroßa Landkreis auf Dauer a zwoater Stellvertreter für’n Landrat net verkehrt wär. Hat doch der Eichner Walter in Landsberg drunt mit deam Ditsch Peter vo Prittriching und dera Sobotta Ruth aus Landsberg o zwei Vertreter. Und des, obwohl der Landkreis eher a bisserl kloaner isch als der Weilheim-Schongauer. Außerdem möchte‘ der Nepomuk schon dran erinnern, dass ma in der oane oder anderen kloana Gmoa net bloß an ersten und

zwoaten, sondern sogar an dritten Bürgermoaschter hot. Da brauch mer bloß auf Burgga nausluaga. Also, so a zwoater Vizelandrat oder so a zwoate Vizelandrätin wär gar koa so schlechte Einrichtung. Und koschta tuat so a Ehrenamt gwiß net die Welt. Ma muass ja auf der andere Seite rechna, dass sich dia Andrea Jochner-Weiß doch a Haufa Kilometer spara tät und der Landkreis-Chef, der Zeller Friedrich, vielleicht o no a paar derzua. Was des Personal betrifft, des für den dritta Landkreis-Repräsentant in Frage kommt, dau möcht der Nepomuk net so groß spekuliera. Ob’s a Mannsbild oder a Frau isch.

Ob er oder sie vo de Schwarza aus deam Kreistag sei könnt, vo de Roata oder doch jemand vo de Freia Wähler? Aber des isch dem Nepomuk letztlich net so wichtig. Vielleicht wär’s aber guat, wenn der zusätzliche Vize regional betrachtet im östlichen oder südlichen Bereich vom Landkreis Weilheim-Schongau dahoam isch. Bloß muaß des Mannsbild oder dia Frau scho histeha kenna neaba den Zeller und neaba die JochnerWeiß. Und sollt net zerscht an großen Rhetorikkurs belega müassa, der wo teurer kommt als wia die Aufwands-Entschädigung für so an zweiten Vize.


Buchvorstellung und dreitägige Feier

Motto für Festzug: „Wia vor 100 Johr“ Epfach | 100 Jahre Trachtenverein „Lechroaner“ Epfach und 50 Jahre Partnerschaft mit dem Musikverein Denklingen, aber auch 20 Jahre „Museum Abodiacum“ — diese drei Jubiläen sind Anlass für ein Festwochenende. Vom 12. bis 14. August wird in Epfach gefeiert mit Musik aus drei Ländern, bei einem

Heimatabend und mit großem Trachtenumzug. Zwei Wochen zuvor soll auf einem separaten Festakt am Samstag, 30. Juli, ein Buch zum 100-Jährigen des Trachtenvereins präsentiert werden. Darin werden die verschiedenen Aufgabenbereiche des Vereins von Jugend, Plattlern,

Volksmusik, Theatergruppe bis hin zum historischen Ausschuss beleuchtet. Einen weiteren Teil des Buches nimmt auch die Geschichte der Musikkapelle Denklingen ein. Im Festzelt an der Haslachstraße geht es dann am Freitag, 12. August, mit einem „Dreiländerabend“ los. Damit soll an den Straßenkreuzungspunkt der „Via Claudia“ von Italien und der „Via Salina“ aus der Schweiz im römischen Epfach erinnert werden. Aber auch in späteren Jahrhunderten bestehen Verbindungen, Epfach wurde nach der Pest von Tirolern und Schweizern besiedelt. Mit Franz Posch und seinen „Innbrüggler Musikanten“, einer Örgeli-Musik und der Epfacher Tanzlmusik soll es an diesem Abend lustig zugehen. Seit 1991 wird das „Museum Abodiacum“ zur römischen Geschichte Epfachs ehrenamtlich betrieben. Dahinter steckt ein historischer Ausschuss, der dem Trachtenverein angegliedert ist. Deshalb wird der Musikverein DenklinSauberer Auftritt bei Festzügen: Kinder, Frauen und Mannsbilder aus gen am Samstag, 13. August, ein dem Epfacher Trachtenverein „Lechroaner“ auf einem Archivbild vom Standkonzert am Museum geben Lechgaufest 2009 in Burggen. und anschließend zum großen Freundschafts- und Heimatabend zum Festzelt ziehen. > > > PROGRAMM Beim Feldgottesdienst am Sonntag, 14. August, wird ein Gedenkkreuz am Lorenzberg geweiht. Auftakt mit Dreiländer-Abend Nachmittags werden 3 000 TrachtFür Jung und Alt allemal einiges geboten ist bei der Jubiläumsfeier ler zum Festzug unter dem Motto in Epfach. Vom Auftakt mit dem Dreiländer-Abend bis zum Fest„Wia vor 100 Johr“ erwartet. Die ausklang am Sonntag mit der Stadtkapelle Schongau: Beachten Festtage sollen mit einem geselSie das Programm im Veranstaltungskalender auf Seite 46. ligen Ausklang der Stadtkapelle Schongau ihr Ende finden.

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Das Lechgautrachtenfest in Rottenbuch

56 Vereine beim Umzug Rottenbuch | Angemeldet haben sich 56 Vereine, 27 Musikkapellen, acht Trommlerzüge, 15 Festwagen, drei Vorreiter-Gruppen und ein Spielmannszug: Der Umzug zum Lechgaufest wird am ersten Julisonntag, 3.7., mit einer starken Beteiligung stattfinden und so zu einem Zeugnis des heimischen Brauchtums werden. Es wird dabei keinen Wagen mit Gehbehinderten geben, sondern eine Tribüne für Gehbehinderte, wo diese den ganzen Festzug verfolgen können. Der Festzug wird in drei Abschnitten aufgestellt; die Eingliederung der Festwagen erfolgt an der Kreissparkassen-Filiale.

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Bereits zum Gauheimatabend am Samstag kommt’s zum großen Stelldichein der Trachtler. Die Besucher erwartet ein Mundartge-

dicht, der Böbinger Männerchor singt, Weisenbläser der Musikkapelle Rottenbuch sind zu hören, die teilnehmenden Vereine führen

Plattler ebenso wie Figurentänze auf. Die musikalische Umrahmung des Gauheimatabends übernimmt die Festkapelle Rottenbuch. Am Sonntag wird es für die neu restaurierte Fahne im Festgottesdienst eine Nachweihe geben. Das Patenamt übernimmt wieder der Verein „Schloßbergler“ aus Schongau. Es ist das 89. Lechgautrachtenfest. Die „Illachtaler“ richten es zu ihrem 90-jährigen Bestehen in diesem Jahr aus. Rechtzeitig zum Jubiläum ist auch die Internetseite des Vereins ferDas ist der Rottenbucher Festausschuss. In der zweiten Reihe links To- tig geworden, zu erreichen unter bias Erhard, erster Vorstand. Rechts Christoph Eiler, zweiter Vorstand. www.illachtaler-rottenbuch.de.

> > > PROGRAMM Bunter Reigen Es ist ein bunter Reigen an Feiern und Darbietungen, den die Rottenbucher Trachtler für das dreitägige Programm zusammengestellt haben. Klangvoll der Auftakt am Freitag, 1. Juli: Um 19 Uhr findet die Festeröffnung vor dem Rathaus mit der Festkapelle Rottenbuch, der Stadtkapelle Schongau und dem Rottenbucher Trommlerzug statt. Am Samstag, 2. Juli, werden um 20 Uhr viele hundert Trachtler und Gäste zum Gauheimatabend erwartet. Das ausführliche Programm ist im Veranstaltungskalender auf Seite 39 nachzulesen.


Gemeinden springen auf den Zug der Sparkasse auf

„Stiften gehen“ für guten Zweck Schongau | Das „Stiften gehen“ macht Schule im Schongauer Land! Immer mehr Gemeinden nutzen die Möglichkeit der Kreissparkasse, eine Bürgerstiftung mit einer Mindestsumme von 10 000 Euro zu gründen. Inzwischen sind es 15 Kommunen im Altlandkreis,

die diese neu geschaffene Plattform nutzen wollen. In diesen Orten ist eine Bürgerstiftung in Vorbereitung bzw. bereits gegründet, lassen Christine Schuster und Astrid Horbach von der Kreissparkasse Schongau auf Anfrage unserer Redaktion wissen.

> > > GEHÖRT UND NOTIERT

» Diesen Saal gibt’s jetzt seit

25 Jahren. Ich kann mich nicht erinnern, so viele Bürgermeister in unserem Forum gesehen zu haben.

Vorstandsvorsitzender Fritz Lutzenberger in der Begrüßung zum Info-Abend über die Stiftergemeinschaft

» Für Bürger, die keine Erben haben, sind auch anonyme Stiftungen möglich.

Vorstand Alexander Schmitz

» Der Stiftungsgedanke steht

auch für ein Umschwenken — vom Fordern zum Sich einbringen.

Landrat Dr. Friedrich Zeller, Verwaltungsratsvorsitzender bei der Kreissparkasse Schongau

Seit einem Informationsabend mit Horst Ohlmann aus Fürth, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftungstreuhand AG (DT), hat das Thema an Dynamik gewonnen, zumal zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderäte von Prem bis Reichling an diesem Abend anwesend waren und anschließend in den Gemeinderäten ausführlich beraten worden ist. Die Kreissparkasse hat anfangs erklärt, zu den ersten zehn Bürgerstiftungen jeweils die Hälfte des Gründungskapitals (5 000 Euro) beizusteuern. Bei der Kreissparkasse wird derzeit geprüft, auch bei den weiteren Kommunen den Zuschuss zu realisieren. Freilich können nicht nur Städte und Gemeinden auf den Zug aufspringen. Jeder einzelne Bürger kann ebenso wie Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen eine eigene Stiftung in der Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse errichten. So besteht die Möglichkeit, sich einen „ewigen Wert“ zum Wohl des heimischen Wirtschafts- und Kulturraumes zu schaffen. Mit einer eigenen Stiftung in der Stiftergemeinschaft, die sogar den Namen des Geldgebers erhalten kann, kann bei einem Grundstock von 25 000 Euro genau festgelegt werden, wofür die Erlöse bestimmt sind. Und: Zuwendungen sind von der Schenkungs- und Erbschaftssteuer befreit, außerdem kommt der Stifter in den Genuss von Einkommenssteuer-Vorteilen. Da ist Vielfalt angesagt. Kunst, Wissenschaft und Forschung, Rettung bei Lebensgefahr, Altenhilfe, Sport, kirchliche Zwecke, Kultur, Bürgerengagement bei Hausauf-

Vertiefen das Thema: Stiftungsbeauftragte Christine Schuster und Bürgermeister Herbert Sieber, Prem, beim Info-Abend über die Bürgerstiftungen (oben). Unten die Direktoren Alexander Schmitz und Fritz Lutzenberger mit Horst Ohlmann von der Deutschen Stiftungstreuhand AG. gabenhilfe oder Krankenbesuchen, Tierschutz, Denkmalschutz, Schulen, Studentenhilfe, Umweltund Naturschutz, Landschaftspflege oder Brauchtum: Die Liste für Verwendungszwecke ist lang. Bei der Kreissparkasse Schongau ist eine Stiftungsbeauftragte

benannt. Ansprechpartnerin ist Christine Schuster. Sie ist telefonisch unter 08861 / 216-888 oder per Mail an christine.schuster@ sparkasse-schongau.de zu erreichen. Infos sind aber auch unter www.sparkasse-schongau.de im Internet zu finden.

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Heilpflanzen: Lyrik für alle Lebenslagen Marianne Porsche-Rohrer hat schon 2 500 Exemplare verkauft Schongau | Auf wenn sich das eine oder andere Gedicht mit Mitteln gegen Magen- und Darmleiden befasst: Es ist alles andere als aufgebläht, was die Schongauer Apothekerin und Heilpraktikerin Marianne Porsche-Rohrer auf den 124 Seiten ihres Büchleins „Mit Malventee am Kanapee“ veröffentlicht hat. Die kurzen Gedichte sind vielmehr als gut verdauliche Lyrik für alle Lebenslagen zu beschreiben. Ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seitdem die 61-Jährige mit ihrem Sohn (Layout) und der Tochter (Titelbild) den lustigen Gedichtband über Heilkräuter im Eigenverlag herausgebracht hat.

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2 500 Exemplare sind seit dem Sommer 2010 schon verkauft worden — ohne Übertreibung ein kleiner Verkaufsschlager. Das Büchlein, etwas kleiner als im DIN A5-Format, hat 124 Seiten. Es kostet 9,95 Euro. Das lyrische Heilkräuter-Lexikon liegt in der Lech-Apotheke in Schongau, in der Glückauf-Apotheke in Peiting sowie in der Rigi-Apotheke in Hohenpeißenberg auf. Zudem kann es per E-Mail unter porscherohrer.praxis@t-online.de oder im Buchhandel bestellt werden. Marianne Porsche-Rohrer ist Stadträtin in Schongau. Außerdem gehört die CSU-Politikerin dem

Kreistag Weilheim-Schongau und dem Aufsichtsrat der Krankenhaus GmbH an. Die Heilpraktikerin ist ein Fan des humorigen Dichters Eugen Roth. Sie wollte ihr Wissen auf witzige Weise unter die Leute bringen. Die Wirkung der Heilkräuter stellt sie knapp und dennoch umfassend dar — von A wie Anis und Artischocke bis Z wie Zimt, Zinnkraut und Zwiebel. Marianne Porsche-Rohrer, der die Verse beim Joggen und Radeln in den Sinn kommen, denkt schon daran, wie sie den zweiten Band ihres lyrischen Lexikons gestalten kann: mit humorvollen Seiten. Ist begeistert davon, wie das lyrische Heilpflanzen-Lexikon nachgefragt wird: Marianne Porsche-Rohrer. Und alles andere als aufgebläht.


> > > SAG MAL, DIESMAL MIT

Franziska Zwick aus Schwabbruck Sag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild? Alle Menschen, die trotz wenig Geld glücklich und zufrieden mit ihrem Leben und sich sind. Die einfach das Beste aus ihrem Leben machen — auch mit wenig Geld.

Was bedeutet für dich Liebe? Wenn ein Mensch mich genauso mag wie ich ihn, und wenn man, egal was ist, füreinander da ist und zu seinem Partner steht.

Wo liegen deine Stärken? Ich kann sehr gut zuhören und mich in andere Menschen hineinversetzen.

Deine Locations? PM in Untermeitingen. Welches Buch oder welche CD kannst du weiterempfehlen? Die Bücher „Biss“ und die CD Peter Fox.

Mit wem würdest du für einen Tag die Rolle tauschen? Mit Heidi Klum. Sie ist angesagt und trotzdem so natürlich. Sie bringt Karriere und Familie unter einen Hut, ohne zu viel von der Familie preis zu geben. Wem möchtest du mal deutlich deine Meinung sagen? Den Leuten, denen unsere Gesundheit so was von egal ist.

dass ich mich auf meine Freunde verlassen kann und dass sie immer — egal was ist — für mich da sind.

Deine angesagte Adresse im Internet? Facebook. Was ist deine Lieblingsspeise? Apfelküchle mit Vanillesoße von meiner Oma. Wie verbringst du deine Freizeit? Ich treffe mich mit Freunden, gehe ins Fitnessstudio und spiele in einer Musikkapelle und Würde gern mal mit Heidi Klum für einen Tag die Rolle in einem Jugendblasortauschen: Franziska Zwick aus Schwabbruck. chester.

Wie denkst du über Sexualität? Was sind deine Schwächen? Ich finde, dass es in Deutschland Dass ich es immer jedem recht und auch in anderen Ländern machen möchte. Und Schokolade. noch viel zu wenig Aufklärung gibt. Dieses Thema wird noch zu Wann kannst du nicht Nein sagen? sehr unterdrückt. Wenn Menschen mich ganz lieb und nett um etwas bitten, dann Welche Freundschaften sind dir versuch’ ich immer so gut es wichtig? geht, zu helfen und es recht zu Mir sind alle Freundschaften wichmachen. tig, die ich habe, weil ich weiß,

Sag’ mal: Wie siehst du deine Zukunft? Ich hoffe, dass ich später mal glücklich in einem Haus mit Mann und Kindern wohne, dass die Familie gesund ist und dass ich nebenbei noch arbeiten gehen kann in meinem Traumberuf Kinderpflegerin, in dem ich seit drei Jahren tätig bin und der mir viel Freude bereitet.

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Freilichttheater im Fohlenhof Steingaden

Das Wunder Wies und die Kraft der Liebe Steingaden | Es handelt vom Wunder Wies und es heißt auch so. Doch die Botschaft dieses Mysterienspiels ist die Kraft der Liebe. Davon sollen sich die Besucher berühren lassen, wenn sie das Freilichttheater im Fohlenhof Steingaden sehen. Wenn Dominikus Zimmermann (dargestellt von Josef Lieb) am Ende des Festspieles die Bäuerin Lori und seinen Sohn zur Seite nimmt, spricht er in langsamen Worten von der Kraft der Liebe. Das ist nicht zu vergleichen mit dem, was in Schlagerschnulzen besungen wird oder was in zeitgenössischen Texten — oft mit einer Portion Erotik — geschildert wird. Nein, es geht im Mysterienspiel um tiefe, erfüllte Liebe. Um Liebe zu Mann und Frau, zum Herrgott, zur Heimat, zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. Das Pilgerlied „Schönster Heiland auf der Wies“ zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Mysterienspiel. 80 Kinder, Frauen und Männer singen unter dem Dirigat von Caspar Berlinger in dem Freilichttheater und bringen sich zudem als Statisten ein. Ein 40-köp-

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figes Blasorchester, zumeist mit Musikern aus der Steingadener Kapelle, intoniert mal choralartige Passagen, mal heitere Einwürfe. Marcus Graf aus Schongau hat die Musik geschrieben. Ihr kommt im Festspiel eine besondere Rolle zu. „Des derfet dir mir globa — nächtelang bin i beim Graf Marcus g’hockt“, gibt Regisseur Helmut Gehlert aus Bernbeuren zu verste-

hen, wie das Unternehmen „Wunder Wies“ letztes Jahr die ersten Theater-Impulse bekommen hatte. An die Schauspieler hatte Gehlert CDs mit „synthetischer Musik“ ausgegeben und sie so an die Einsätze aus seinem Regiebuch herangeführt. Die Spannung wird bis zur Premiere steigen. Groß war sie bereits vor der ersten gemeinsamen Pro-

be mit Schauspielern, Chören und dem Blasorchester, die wegen des nassen, kühlen Wetters an diesem Juniabend in den Zimmerstadel verlegt wurde. Doch wer eine Chaosprobe prophezeite, sollte nicht Recht behalten. Zwar galt es für Helmut Gehlert, den graubärtigen Regisseur mit dem grünen Filzhut auf dem Haupt, kühlen Kopf zu bewahren. Aber die Schauspieler gingen konzentriert an den Verlauf des Stückes heran, setzten die Anweisungen des Regisseurs konsequent um, der nur selten abbrechen musste. „Jetzt geht’s darum, das ganze Geschehen auf die Bühne zu übertragen“, verdeutlicht Produktionsleiter Werner Böglmüller. Und er kommt auch auf die Reiterei zu sprechen. Acht Pferde sollen mit Fuhrwerken und Kutschen vorfahren. Und auf dem Wies-Hof der Bäuerin Lori, die das Tränenwunder 1738 an der Figur des Gegeißelten Heilands wahrgenommen hatte, wird zudem eine Kuh aufVertreibung des Pater Michael aus dem Kloster. Mit Schild und Schwert getrieben. Florian von Polenz als Erzengel Michael. Die Szene ist allegorisch: Der Im letzten Monat vor der PremiPater kommt und geht im Mysterienspiel als der Mephisto. Mit im Bild ere (Samstag, 23. Juli) und den Kathi Lutz (Engel Cherub) und Sissi Schmölz (Engel Seraph). weiteren elf Aufführungen sei es

wichtig, die Schauspieler stets aufs Neue zu motivieren, stimmen Regisseur Gehlert und Produktionsleiter Böglmüller überein. „Mit G’walt geht da gar nix“, ergänzt Böglmüller, der das „Credo der Ehrenamtlichkeit“ predigt. Will sagen: Autor Markus Fenner bekommt ein Honorar, Regisseur und Komponist erhalten eine Aufwandsentschädigung, Beleuchtung, Ton und Technik sind zu bezahlen; aber ansonsten wirken die Schauspieler und Musiker um Gottes Lohn mit. Bei der ersten Gesamtprobe waren Dialoge und Bilder wie die Vertreibung des Kassenverwalters Pater Michael (dargestellt von Anton Nötz) aus dem Kloster bereits gut herausgearbeitet. Die Schlussszene mit der Überführung des Gnadenbildes in die Wies konnte im Zimmerstadel nur angedeutet werden. Im Mysterienspiel bleibt manches geheimnisvoll. Aber so viel darf jetzt schon offenbart werden: Auf der großen Bühne im Fohlenhof wird die Überführung des Gnadenbildes mit der Musik und dem Gesang zum bewegenden, emotionalen Schlussbild.


Oberland Kommunaldienste AG

Es geht nach oben Peiting | Es geht nach oben — die Firma Oberland Kommunaldienste ist im Haus am Hauptplatz 12 in Peiting vom Erdgeschoss in den ersten Stock „aufgestiegen“. Dort befinden sich in sechs Büros sieben Arbeitsplätze. Hinzu kommt ein Besprechungszimmer. In diesen Räumen war jahrelang die Zahnarztpraxis Dr. Reichenbach untergebracht. Diese hat sich zur Praxisklinik Pfaffenwinkel vergrößert und seit einigen Monaten ihr neues Domizil im Dachgeschoss des Gebäudes Hauptplatz 10b. Mit dem „Aufstieg“ der Oberland Kommunaldienste in den ersten Stock kann nun der Maschinenring

Oberland das Erdgeschoss für sich nutzen. Vorbei die Zeiten, in denen sich Mitarbeiter gegenseitig auf die Füße getreten sind und gar Schreibtische teilen mussten. Geschäftsführer Andreas Müller weiß die zentrale Lage im Ort zu schätzen. Mit dem 52-jährigen Chef sind auch Matthias Hoferer, der Peißenberger ist Büroleiter und koordiniert das Tagesgeschäft, Elke Haggenmiller (Sekretariat / Empfang), Elisabeth Käser (Kundenbetreuung), Sandra Bauer Haben sich in den neuen Räumen im Obergeschoss bereits eingewöhnt: (Buchhaltung), Basar Palta (IngeMitarbeiter der Oberland Kommunaldienste AG. Im Bild von links Elke nieur, Vertrieb) und Erwin Peer Haggenmiller (Sekretariat / Empfang), Geschäftsführer Andreas Müller, (Personalservice) nach oben umErwin Peer (Personalservice) und Elisabeth Käser (Kundenbetreuung). gezogen. Georg Heindl (Vertrieb)

sowie Josef Schleich (Wegebau) behalten ihre Arbeitsplätze im Erdgeschoss. Die Oberland Kommunaldienste haben zirka 30 Angestellte. Ihre Dienstleistungen bieten sie in der Region von Schwabsoien bis Mittenwald an, aber auch von Steingaden bis in den Münchner Raum. Dazu zählen auch Mitarbeiter, die für den Bundesnachrichtendienst in Pullach den Hausmeisterservice erledigen oder beim Schloss Elmau für die Außenpflege zuständig sind. Nicht mitgerechnet sind die vielen Kräfte aus der ländlichen Region, die Auftragsarbeiten übernehmen.

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Mit Blitz und Donner Böllerschützen lassen’s krachen

Shuttle-Zug zum Ruethenfest

Hohenpeißenberg | Mächtig krachen lassen es Böllerschützen aus dem Schützengau Schongau: Am Samstag, 16. Juli, postieren sich bis zu 60 Aktive am Parkplatz auf dem Hohenpeißenberg, um gegen 15.30 Uhr ihre Salven abzufeuern. Anlass ist das 20-jährige Bestehen der yerischer Rigi Böllerschützen beim Verein Bayerischer ßend in Hohenpeißenberg. Anschließend lassen die Kameraden bei einer Einkehr den Nachmittag ausklingen..

Schongau / Landsberg | Zum Ruethenfest in Landsberg, zu dem innerhalb von zwei Tagen mehrere zehntausend Besucher erwartet werden, organisiert die Initiative Fuchstalbahn den schon traditionellen Shuttle-Zug zwischen Schongau, Denklingen und Landsberg. Dies betrifft das Hauptwochenende am Samstag, 23., und Sonntag, 24. Juli, wenn das ParkplatzAngebot rund um die Landsberger Innenstadt ohnehin angespannt ist. Ein moderner und klimatisierter Triebwagen pendelt zwischen den Bahnhöfen Schongau und Landsberg nahezu im Stundentakt. Parken kann man so stressfrei an den Bahnhöfen der Fuchstalbahn (z. B. auch in Hohenfurch). Den genauen Fahrplan und die Fahrpreise findet man kurzfristig im Internet unter www.fuchstalbahn.com. Die Fahrkarten chaffgibt es dann im Zug bei den Schaffder nern des Vereins, wie Vorsitzender Tyll-Patrick Albrecht informiert.

Pappel „dem Tode geweiht“ Altenstadt / Schongau | Der Baum sei „dem Tode geweiht“, sagt Schongaus Stadtförster Klaus Thien, wenn er das Bild von der Pappel vor Augen hat, in die der Blitz eingeschlagen hat. Passiert ist dies am südlichen Ortseingang von Altenstadt, während in einer Juninacht ein heftiges Gewitter mit Blitz und Donner über Schongau und Altenstadt zog. Auf den Bereich des Schongauer Stadtforsts bezogen, kommen solche Blitzeinschläge bis zu fünf Mal Blitzschlag mit Folgen: im Jahr vor. An dem Pappel am Ortsein- Stamm des knapp 25 gang von Altenstadt. Meter hohen Baumes zieht sich ein Riss von der Krone bis zum Boden, erklärt Franz Rieger vom Obst- und Gartenbauverein. Auch sind Rindenfetzen abgesplittert. Am Riss können sich Bakterien und Pilze einnisten. Rieger erklärt, lgefahr. Doch es bestünde keine akute Unfallgefahr. innerhalb von drei Jahren müsstee die umPappel, die in einer kleinen Baumgruppe steht, umgesägt werden.

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Von den Schongauer Münzschätzen Schongau | Von den Schongauer Münzschätzen handelt eine Ausstellung, die im Stadtmuseum an der Christophstraße ab Sonntag, 31. Juli, bis einschließlich Sonntag, 25. September, zu sehen ist. Zum gleichen Thema erfahren Interessierte noch mehr, wenn sie während des Schongauer Sommers an einer Erkundung teilnehmen, die zu vier Terminen angeboten wird und sechs Euro kostet. Die Termine sind am Freitag, 5., Sonntag, 7., sowie eine Woche später am Freitag, 12., und Sonntag, 14. August. Treffpunkt ist jeweils um 19 Uhr am Rathaus. Beleuchtet werden sowohl in der Ausstellung als auch bei den Führungen verschiedene Facetten — von der ersten Nennung der Schongauerr Münze 1204 bis zum Fund eines Münzschatzess vor chtgut 30 Jahren in einem Kellerlichtschacht an der Münzstraße.


Geheimnis der Moorleiche Schongau | Um das Geheimnis der Moorleiche geht es bei zwei Führungen in Schongau in der Zeit des Historischen Marktes. Angela Dopfer-Werner aus Peiting hat im Jahr 2000 einen Roman über die Frau aus dem Schwarzlaichmoor geschrieben. Sie nimmt bei einem kleinen Spaziergang auf der Schongauer Stadtmauer alle Interessierten mit auf eine Zeitreise ins frühe Mittelalter, liest Passagen aus ihrem Buch. Lesung und Führungg dauern eine gust, Stunde. Es gibt zwei Termine: am Samstag, 6. August, und Donnerstag, 11. August, jeweils um 19 Uhr. Los geht’s am Ballenhaus.

Frieß 40 Jahre Priester Altenstadt / Schongau | Auf 40 Jahre Dienst als Priester blickt Prälat Hans Frieß aus Altenstadt zurück. Im Sommer 1971 wurde er zum Priester geweiht. Die Primiz war in seiner Heimatstadt Kaufbeuren. Nach vier Kaplansjahren in KemptenSt. Lorenz wurde Frieß Militärpfarrer im Seelsorgebezirk Günzburg. Von 1981 bis 1993 war er Stadtpfarrer von Verklärung Christi in Schongau und zugleich Leiter der Abteilung Gemeindekatechese im Seelsorgeamt Augsburg. 1993 berief ihn der Bischof zum Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen in Dillingen mit ihren knapp 5000 Mitarbeitern, die bayernweit in der Behindertenarbeit tätig sind. Seit Prälat Hans Frieß. Ende 2008 ist Pfarrer Frieß in Altenstadt zu Hause. Der 68-Jährige unterstützt die Seelsorger im Dekanat Schongau. So wird er im August dtpfarrer Karl in Schongau-West die Urlaubsvertretung für Stadtpfarrer Rottach übernehmen. Ein Anliegen ist für Prälat Frieß, hen dass die Seelsorge die Türen auch für solche Menschen offen hält, die der Kirche fern stehen.

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Drei Aufführungen in der Wies Wies | Große Werke werden bei drei Konzerten des Festlichen Sommers in der Wies aufgeführt. Am Sonntag, 3. Juli, bringen die Neue Süddeutsche Philharmonie und der Chor der Stadt Schongau die Sinfonie Nr. 1 und das „Schicksalslied“ von Brahms zu Gehör. ndel auf dem Am Sonntag, 24. Juli, steht der „Messias“ von Händel Programm. Und am Sonntag, 31. Juli, erklingen das wie Te Deum und die Sinfonie Nr. 104 von Haydn sowie Beethovens Messe in C-Dur.

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Früherer Werbeleiter von Malerei fasziniert

Was Charly Walter farbenfroh stimmt Schongau | Es waren immer die Farben, die sein Wirken zum großen Teil bestimmten. Ob bei Druckerzeugnissen, ob bei der Gestaltung von Messeständen in allen Kontinenten, ob bei der Filmproduktion während verschiedener Geschäftsreisen rund um die Welt, ob auf Malreisen in ganz Europa oder als Dozent für Malerei an Akademien und andernorts. Es war und ist immer die Farbe, die heute seinen Aquarellen den Ausdruck des Besonderen schenkt: Nahezu 70 Jahre ist das Leben von Charly Walter schon „farbenfroh“. Das ist es — gerade durch die Malerei — auch geblieben, als der

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Schongauer, der seit 46 Jahren mit seiner Frau Barbara verheiratet ist und mit ihr einen 34-jährigen Sohn hat, vor vier Jahren aus dem Berufsleben ausgestiegen ist. Rückblende: In der Kindheit ging es meist „bunt“ zu. Während der Schulzeit hat er beim Vater architektonische Pläne coloriert, dann Grafik und Design studiert, anschließend als Grafiker für verschiedene Unternehmen gearbeitet, schließlich als Werbe- und Kommunikationsleiter im Hoerbiger-Konzern und nun im dritten Lebensabschnitt als Dozent für Aquarellmalerei. Die herausforderndste Zeit waren für Charly Walter die nahezu 40 Jahre seiner Tätigkeit bei Hoerbiger als Werbeleiter für mehr als 100 Firmen. Als Pressesprecher und Repräsentant der HoerbigerFirmen im Altlandkreis pflegte er mit Fingerspitzengefühl über viele Jahre hinweg den Kontakt zur Öffentlichkeit, zu den Verwaltungen, zu verschiedenen Organisationen un nd nicht zuletzt und zur Belegschaft zur und zur Jugend. und E war es auch, Er deer sich bemühte der un es letztlich un und m mö möglich machte, da da dass die Landdee deswettbewer-

be von „Jugend forscht Voralpenland“, deren Sponsor die Firma Hoerbiger ist, seit nun schon acht Jahren im Altlandkreis ausgetragen werden.

Die Faszination des Aquarells „Das Geheimnisvolle, das Abenteuerliche ist es, was mir beim Schaffen und Betrachten eines Aquarells meist widerfährt.“ Mit diesen wenigen Worten umreißt Charly Walter die Faszination, die das Aquarell — ob beim Entstehen oder als fertiges Werk — auf ihn ausstrahlt oder in sich birgt. Charly Walter beherrscht die Technik des Aquarells. Für ihn ist dieses Medium ideal, um die Luft, das Licht, ja auch Atmosphäre auf besondere Weise zu vermitteln. Changierende Lasuren und weich modulierende Strukturen, strahlende Farben und mystische Farbharmonien, aggressive, gestochen scharfe Striche und vehemente Verdichtungen, Wasserränder und genau zum richtigen Zeitpunkt getrocknete Lasuren sind es, die das Auge fangen und dem Schönen unserer Welt danken wollen, ohne dabei ins Dekorative abzugleiten. Instinkt, Verstand und Handwerk klingen dabei stets zusammen und reflektieren das Gesehene in Ha arm rmon onie on ie oder ode d erzeugen SpanHarmonie nung mit allem, was im Sinne des höchstmöglichen Ausdrucks, an Gegensätzlichkeit zur V Verfügung steht. Diverse Kunstpreisse und Auszeichn nungen ließen

nicht lange auf sich warten und das beflügelte ihn, sich von den unterschiedlichsten Aquarellisten in Deutschland, Österreich und dem übrigen Europa bereichern zu lassen. Viele seiner Aquarelle entstehen im Atelier zu Hause in Schongau. Da widmet er sich Stillleben, Gourmet-Kompositionen, Blumenvariationen oder Tierstudien. Doch die wirkliche Freude und den Reiz des oft nicht Beeinflussbaren schenkt ihm das Unterwegs sein. Sei es der stickige Verkehr im schwülen New York, seien es die pittoresken Gassen eines toskanischen Städtchens oder märchenhafte Landstriche am nebligen Morgen. Architektur macht ihm uneingeschränkt Spaß. Konstruktives richtig wiedergeben, Flächen und Kanten auflösen, Licht und Schatten nicht nur der Realität entsprechen, sondern diese ausdrucksstarken Bildelemente gestalten lassen und die Magie

Als er noch Werbeleiter bei Hoerbiger war: Charly Walter auf der Hannover-Messe mit Ex-Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber. des „Erlebenwollens“ auslösen, all das ist bei ihm Selbstverständlichkeit. Das Leben von Charly Walter war und ist ein Leben in Farbe.

> > > ZUGABE Charly Walter geht ins Detail „Ich sehe die Aquarelltechnik als die Technik an, die mich am meisten herausfordert, und darüber hinaus entspricht sie meinem Naturell auch am ehesten. Ja, dabei lässt Spontanität, gepaart mit Besonnenheit und handwerklichem Können, ohne Umwege „gut gelogene“ Natur entstehen. Das Aquarell ist für mich eine unerschöpfliche Quelle von Kreativität, bei der das Motiv nur als Anleihe, als Inspiration genommen wird und dabei Bilder in bloßer Form von Kürzeln und Andeutungen entstehen, die der Fantasie, sowohl der eigenen wie auch der des Betrachters, genügend Spielraum lassen. Das Geschaffene soll die Möglichkeit offen lassen, mit selbst erlebten Bildern das Werk zu komplettieren, es nach eigenen Vorstellungen für sich allein fertigmachen zu dürfen. Das gefällt! Das macht glücklich! Das Aquarell soll fertig wirken, aber nur für den Künstler fertig sein.“


> > > WAS DER MONAT BRINGT

Noten, Politik, „wieder Wildnis wagen“ Peiting | Für einen Lehrer wie Hans Schütz aus Peiting ist der Juli ein besonderer Monat. Das Schuljahr geht zu Ende, und so müssen zahlreiche Beurteilungen und Zeugnisse geschrieben werden. Dazu kommen die zeitaufwendigen Korrekturen von Abschlussarbeiten. Nach zweijährigem Zusammenarbeiten wird er auch wieder einmal eine Klasse verabschieden. An der Hauptschule Peiting (ab August dann Mittelschule Peiting) kommt es heuer auch noch zu einem Abschied im Kollegium, da fünf Lehrerinnen und Lehrer und die langjährige Rektorin Ilse Maier in den Ruhestand entlas-

sen werden. Die Abschiedsfeier bedarf umfangreicher und „streng geheimer“ Vorbereitungen. Zwischendurch fordert Schütz aber auch noch die Kommunalpolitik; am Freitag, 22. Juli, ist eine Kreistagssitzung. Doch in diesem Jahr ist der Terminkalender zusätzlich proppenvoll mit einem kulturellen Großereignis. In Peiting-Kreut findet nämlich im Juli die 4. Kunstausstellung „Kunst und Landwirtschaft“ statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Wieder Wildnis wagen“ steht. Zunächst einmal organisiert Hans Schütz für die Ausstellung auch Arbeiten der Hauptschule Peiting,

die dann, so wie auch Arbeiten von der Lentner-Grundschule, neben den Werken von mehreren Künstlern aus der Region und von Studenten der kunstpädagogischen Institute der Universitäten München und Augsburg zu sehen sein werden. Zudem hat ihn Dr. Volker Zahn, der Besitzer des Kreuter ArcheNoah-Hofs, noch gebeten, bei der Ausstellungseröffnung am 9. Juli die Rede zum Thema „Kunst und Naturschutz“ zu halten. Im Rahmen des dreiwöchigen Kulturprogramms hat Hans Schütz am Freitag, 15. Juli, eine Abendveranstaltung zusammen mit seinem

musikalischen Kompagnon Karl Michael Ranftl unter dem Leitwort „Kieselklang und Wortgesang“ zu bestreiten und für Freitag, 22. Juli, eine Lesung des Landsberger Autorenkreises zu organisieren, die zum Thema „Wieder Wildnis wagen“ ebenfalls in Kreut stattfinden wird. Eines aber dürfte nach Steuert seinen Teil zur Veranstaltung „Wiediesem Juliprogramm der Wildnis wagen“ in Peiting-Kreut bei: klar sein: Ab August be- Hans Schütz. ginnen Ferien. Und da möchte Hans Schütz den Termin- lassen. Mal schauen, ob ihm das kalender für diesen Monat leer wirklich gelingt!

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A


Veranstaltungskalender

A

FR 01.07. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Schmankerlfest der Gastronomen am Marienplatz 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz 20.00 Uhr Kabarett mit Luise Kinseher in der Schloßberghalle ALTENSTADT 21.00 Uhr Poolparty des Fördervereins zur Erhaltung des Schwimmbades SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Hauptversammlung des TSV im Sportheim ROTTENBUCH 19.00 Uhr Eröffnung des 89. Lechgau-Trachtenfestes vor dem Rathaus 20.00 Uhr Boarischer Tanz im Festzelt

SA 02.07. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Schmankerlfest der Gastronomen am Marienplatz 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“. Teilnahmegebühr 4,- Euro, Treffpunkt Rathaus

17.30 Uhr Sommerfest des Pfadfinderstammes Lechscouts am Köhlerstadel 19.00 Uhr Oldie-Night für Gäste und Teilnehmer der Oldtimer-Rallye „Pfaffenwinkel Classic“ im JakobPfeiffer-Haus PEITING 16.00 Uhr Start der Oldtimer-Rallye „Pfaffenwinkel Classic“ mit einem Charity Drive ALTENSTADT 14.00 Uhr Turnierwerfen des Anglervereins Petri Heil mit Grillfest an der Fischerhütte ROTTENBUCH 20.00 Uhr 2. Tag des 89. Lechgau-Trachtenfestes mit Gauheimatabend im Festzelt BÖBING 14.00 Uhr Sportfest des Sportclubs BAD BAYERSOIEN 13.00 Uhr Jedermann-Triathlon des ESV. Startpunkt am See, Infos unter Tel. 08845 / 16 46 WIES Ganztags Wochenendkurs „Buchbinden — Eine Kulturtechnik kreativ entdecken“ für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene mit Angelika Redmann an der Landvolkshochschule. Anmeldung erforderlich, Infos unter Tel. 08862 / 91 04-0

LECHBRUCK 13.00 Uhr Tag der Blasmusik TANNENBERG 20.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr am Feuerwehrhaus SCHWABBRUCK 19.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle vor dem Pfarrhof SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Grillfest des Schützenvereins in Schmids Stadl HOHENFURCH 15.00 bis 17.00 Uhr Schnuppertag der Blaskapelle im Pfarrheim APFELDORF 14.00 Uhr Schmankerltag entlang der Flößerstraße 14.00 Uhr Jubiläumsausstellung „10 Jahre Pfaffenwinkel Malfreunde“ im Pfarrhof LUDENHAUSEN 10.00 Uhr Dorfmeisterschaft des Fußballfördervereins

SO 03.07. SCHONGAU 9.00 Uhr Start der Oldtimer-Rallye „Pfaffenwinkel Classic“ am Marienplatz, Rückkehr ab 15.30 Uhr am

1. Juli bis 31. August 2011 Marienplatz, 18 Uhr Siegerehrung im Ballenhaus 12.00 bis 22.00 Uhr Schmankerlfest der Gastronomen am Marienplatz

SCHWABBRUCK 10.00 bis 16.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle im Pfarrhof SCHWABNIEDERHOFEN

PEITING 10.00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde im Gasthof Buchberger HERZOGSÄGMÜHLE 10.00 Uhr Dorffest am Dorfplatz mit Gottesdienst in der Deckerhalle ROTTENBUCH ab 6.30 Uhr 3. Tag des 89. Lechgau-Trachtenfestes mit Weckruf, Kirchenzug, Gottesdienst, Frühschoppen mit der Blaskapelle Böbing, großem Festzug und musikalischer Unterhaltung mit der Lechgaukapelle. Programm mit Uhrzeiten siehe rechts 19.30 Uhr Festausklang mit der Stadtkapelle Schongau BAD BAYERSOIEN

12.00 Uhr Dorffest am Dorfplatz DIENHAUSEN 12.00 Uhr Dorffest der Feuerwehr am Feuerwehrhaus APFELDORF 14.00 Uhr Jubiläumsausstellung „10 Jahre Pfaffenwinkel Malfreunde“ im Pfarrhof

89. Lechgau-Trachtenfest in Rottenbuch verbunden mit dem 90-jährigen Vereinsjubiläum

Freitag, 1. Juli 2011 19.00 Uhr Feierliche Festeröffnung vor dem Rathaus mit der Festkapelle Rottenbuch, der Stadtkapelle Schongau und dem Rottenbucher Trommlerzug (bei schlechter Witterung im Zelt)

20.00 Uhr Boarischer Tanz mit der „Rottauer Tanzlmusik“und der „Roattabuachar Bauramusik“

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz. Eintritt frei

Samstag, 2. Juli 2011

WIES

Sonntag, 3. Juli 2011

19.00 Uhr Konzert „Festlicher Sommer“ mit Werken von Brahms und Lutoslawski. Kartenvorverkauf bei den Tourist-Infos Schongau unter Tel. 08861 / 214-181 und Steingaden unter Tel. 08862 / 200

6.30 Uhr 8.15 Uhr 8.30 Uhr 9.00 Uhr 11.00 Uhr

20.00 Uhr Gauheimatabend

Weckruf Aufstellung zum Kirchenzug Kirchenzug Festgottesdienst in der Pfarrkirche Frühschoppen mit der Blaskapelle Böbing

13.00 Uhr Aufstellung zum Festzug 13.30 Uhr Großer Festzug 17.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit der Lechgaukapelle

19.30 Uhr Festausklang

juli /mit august 2011 Schongau | 39 der Stadtkapelle


MO 04.07. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei

HOHENPEISSENBERG

ALTENSTADT

INGENRIED

11.35 Uhr Führung in der Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg mit Diakon Dietmar Pohl

10.00 Uhr Weltcup im Fallschirmspringen auf der Wiese hinter der alten Möbel-Centrale

Nachmittags Beachvolleyballturnier der Landjugend am Erbenschwanger Freibad

BAD BAYERSOIEN

SCHWABSOIEN

LECHBRUCK

19.00 Uhr Gartenbegehung des Obst- und Gartenbauvereines

19.00 Uhr Dorffest am Kampfplatz

LECHBRUCK 18.00 Uhr Wanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus

BURGGEN 21.00 Uhr Beachparty des Motorradclubs am MC-Stadel

PREM

MI 06.07. SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui vom Landesverband Haus und Grund in der Pizzeria La Perla PEITING 8.30 Uhr Wanderung durch die Feuersteinschlucht zum Auerberg. Treffpunkt an der Tourist-Info, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm

DO 07.07. SCHONGAU ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West

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SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“. Teilnahmegebühr 6,- Euro, Treffpunkt am Rathaus HERZOGSÄGMÜHLE

STEINGADEN

DI 05.07. 19.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

SO 10.07.

DENKLINGEN 14.15 Uhr 20.00 Uhr Durchfahrtskontrolle der 16. Würt- Dschungelparty der Fußballabtembergischen Oldtimer-Rallye teilung auf der Dorfstraße ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit den EibenwaldMusikanten aus Peiting INGENRIED 19.30 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche

FR 08.07. SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING

SA 09.07.

SCHONGAU 10.00 Uhr Beachsoccerturnier der Fußballabteilung im Freizeitbad Plantsch 13.00 Uhr AOK-Altstadtlauf mit Start und Ziel am Marienplatz 18.00 Uhr Serenade des Stadtorchesters und der Musikschule im Klosterhof 20.00 Uhr Poolparty „Summersplash“ im Freizeitbad Plantsch PEITING 10.30 Uhr Wallfahrt der Sudetendeutschen Landsmannschaft zur Vertriebenenkapelle am Kalvarienberg ALTENSTADT

10.00 Uhr 18.00 Uhr Weltcup im Fallschirmspringen Festakt zum Jubiläum „25 Jahre auf der Wiese hinter der alten Gemeinde- und Pfarrbücherei“ im Möbel-Centrale, um 22 Uhr Pfarrsaal Feuerwerk

9.00 bis 12.00 Uhr 10.00 bis 13.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Fahrer-Aufenthalt der OldtimerSammlerfreunde Peiting in der Rallye „Württembergische Classic“ Deckerhalle am Marktplatz ROTTENBUCH ROTTENBUCH 10.00 Uhr 13.00 Uhr Festmesse zum goldenen PriesterStockschützenturnier der Vereine jubiläum von Pfarrer Anton am Sportheim Schwaiger BÖBING

ALTENSTADT

20.00 Uhr Dorffest des Schützenvereins BURGGEN

10.00 Uhr Weltcup im Fallschirmspringen auf der Wiese hinter der alten Möbel-Centrale

13.00 Uhr Kinderkino „Riekes Wildpferd“ des Familienfördervereins im Feuerwehrhaus

11.00 Uhr Pfarrfest am Gelände des Kindergartens, zuvor um 9.45 Uhr Feldgottesdienst

20.00 Uhr Sommernachtsfest mit der Musikkapelle am MCB-Stadel HOHENFURCH 19.00 Uhr Sommerserenade der Blaskapelle mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Pfarrgarten EPFACH 19.00 Uhr Römerstraßenfest der Landjugend PEISSENBERG Ganztags 29. Lech-Cup Jugendfußballturnier zur Förderung der Fußballjugend im Altlandkreis

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz WIES 19.00 Uhr Konzert „Musik im Pfaffenwinkel“ mit Werken von Bruck und Bruckner STEINGADEN

A

9.15 Uhr Ulrichsritt zum Kreuzberg ab dem Markplatz, 10 Uhr Festgottesdienst mit Segnung der Pferde und anschließendem Umritt um die Ulrichskirche


A

DI 12.07.

LECHBRUCK 9.00 Uhr Vogelkundliche Wanderung am Oberen Lechsee. Teilnahmegebühr für Erwachsene 5,- Euro SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Sommerfest des Kindergartens Sonnenblume DIENHAUSEN 19.00 Uhr Serenade am See der FFW Denklingen und den Bayer. Staatsforsten KINSAU 10.00 Uhr Fahnenweihe beim Schützenverein, zuvor um 9.30 Uhr Kirchenzug APFELDORF 14.00 Uhr Naturkundliche Wanderung im Breiten Moos mit Dipl.-Biologe Hubert Anwander. Treffpunkt am Stadl Baab PEISSENBERG

ALTENSTADT

PEITING

13.30 Uhr Treffen der Aktiv-Senioren am Basilika-Parkplatz

19.00 Uhr Bergmesse mit dem Alpenverein an der Gedenkkapelle auf dem Kalvarienberg

SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Sommerfest der Senioren beim Simon

19.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

MI 13.07. PEITING 18.00 Uhr Filmvorführung für Jugendliche im Rahmen von 25 Jahren Gemeinde- und Pfarrbücherei im Pfarrsaal ALTENSTADT

PEITING 14.00 Uhr Bilderbuchkino im Jugendheim ALTENSTADT 9.30 bis 16.00 Uhr Blutspenden in der Franz-JosefStrauß-Kaserne BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Theaterabend „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

19.00 Uhr Mountainbike-Rennen des RC-77 LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle aus Prem am Pavillon ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

BÖBING 20.00 Uhr Jugendabend zum Dorfturnier BURGGEN 20.30 Uhr Generalversammlung der Abteilung Fußball im Sportheim

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

PREM

14.30 Uhr Ganztags Gemütlicher Nachmittag der Su29. Lech-Cup Siehe auch Sa, 09.07. detendeutschen Landsmannschaft im Café am Rathaus

MO 11.07.

DO 14.07.

FR 15.07. SCHONGAU 12.00 bis 22.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt auf dem Marienplatz 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Joseph-Friedrich-Lentner-Grundschule BIRKLAND 18.00 Uhr Alte-Herren-Spiel zum Dorffest der Fußballabteilung 20.00 Uhr Preiswatten im kleinen Festzelt ROTTENBUCH 18.00 Uhr Führung entlang des Rottenbucher Klosterrundwegs. Treffpunkt vor der Pfarrkirche

SCHWABNIEDERHOFEN 13.00 Uhr Märchenaufführung „Wer zuletzt lacht, platzt“ im Kulze mit Schauspielstudenten der Bayerischen Theaterakademie. Eintritt Kinder 3,- Euro, Erwachsene 6,- Euro, Familien 12,- Euro REICHLING 20.00 Uhr Singabend des Frauenchores zum Zuhören und Mitsingen im Gasthaus Mitschke

SA 16.07. SCHONGAU 9.30 Uhr Erkundung „Wald erleben“ mit Diplom-Biologin Miriam Gerhardt im Forchet-Wald. Teilnahmegebühr für Erwachsene 4,- Euro, für Kinder 2,- Euro, Infos unter Tel. 0177 / 645 12 34 12.00 bis 22.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt auf dem Marienplatz 19.30 Uhr Vollmond-Sauna im Freizeitbad Plantsch. Bis 1 Uhr geöffnet PEITING

WIES 20.00 Uhr Konzert mit dem Kammerorchester aus dem Augsburger Mädchengymnasium Maria Stern. Karten unter Tel. 08845 / 120

13.00 Uhr Tag der offenen Tür in der Bücherei 18.00 Uhr Waldfest des Schützenvereins am Schützenhaus mit dem HoagartQuintett

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BIRKLAND

PEITING

20.00 Uhr Dorfabend im Festzelt

ab 6.30 Uhr Pfaffenwinkel-Radrundfahrt mit Start am Parkplatz beim Eisstadion

ALTENSTADT 19.00 Uhr Jubiläumsfeier „140 Jahre Veteranenverein“ mit Messe in der Basilika und anschließender Feier im Pfarrsaal

11.00 Uhr Bergmesse mit dem Alpenverein an der Wankkapelle im Kenzengebiet

(mit Kurkarte 6,50 Euro), Anmeldung bis 11 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0, Treffpunkt Bushaltestelle Eisplatz LECHBRUCK 18.00 Uhr Wanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus

DI 19.07.

BIRKLAND SCHWABNIEDERHOFEN 13.00 Uhr Märchenaufführung „Wer zuletzt lacht, platzt“. Siehe auch Fr, 15.07.

14.00 Uhr Beachvolleyballturnier und Ausklang beim Dorffest ALTENSTADT

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Grillfest des Schützenvereins am Sportheim

11.00 Uhr 1. Orgelmatinee mit dem Schongauer Kirchenmusiker Andreas Wiesmann in der Basilika

SCHÖNBERG

SCHWABSOIEN

19.00 Uhr Musikantentreffen mit den Kapellen aus Bad Bayersoien, Böbing, Rottenbuch und Schönberg sowie der Jugendkapelle Ammertal

14.00 Uhr Flohmarkt des Fördervereins Kindergarten und Grundschule am Dorfplatz beim Gorisbauer.

SO 17.07. SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt des Kleitierzuchtvereins im Vereinsheim 10.30 Uhr Feldmesse der Kolpingfamilie beim Kreuz am Hohen Graben

BERNBEUREN 14.00 Uhr Schnupperkurs im Golfen auf der Anlage Stenz WIES 19.00 Uhr Konzert „Musik im Pfaffenwinkel“ mit Werken von Schubert und Rossini

ROTTENBUCH 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste und Interessierte im Schützenheim BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Theaterabend „Der Alibi-Bauernhof“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

19.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

MI 20.07. PEITING 17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad mit Hans Wörnzhofer. Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35

MO 18.07. BAD BAYERSOIEN 12.00 bis 23.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt auf dem Marienplatz, abends Rock’n’ Roll mit der Root Bootleg-Band

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14.00 Uhr Exkursion ins Moor zu den Orchideen. Teilnahmegebühr 7,50 Euro

SCHONGAU

19.00 und 21.00 Uhr Konzerteinführung zum Oratorium „Der Messias“ mit Schülern des P-Seminars im Saal der Musikschule

13.00 Uhr Spielfest des SPD-Ortsvereins im Freizeitbad Plantsch. Ermäßigter Eintritt 3,- Euro für Kinder, 11,- Euro für die Familie, mit Saisonkarte frei

ALTENSTADT 14.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

19.00 Uhr Lange Nacht der Musik im Kulze und im Garten mit heimischen Gruppen

BAD BAYERSOIEN

BÖBING

9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Trotzdem“ von Sabine Feldmeier-Langer im Kurhaus

17.00 Uhr Open Air von „Kunst und Krempel“ am Sportplatz

SCHONGAU 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 18.00 Uhr Bike-Rennen am Schlammweiher mit dem Radclub RC-72 19.00 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner BAD BAYERSOIEN ab 17.00 Uhr Spektakel „Bad Bayersoien in Flammen“ mit Blasmusik und Pyrotechnik

STEINGADEN 20.30 Uhr Premiere des Freilichttheaterspiels „Wunder Wies“ im Fohlenhof LECHBRUCK 13.00 Uhr Fußball-Dorfturnier am Sportplatz EPFACH Ganztags Sportfest des TSV am Sportplatz REICHLING 20.00 Uhr Gartenfest des Trachtenvereins in Gulas Stadl

SO 24.07. SCHONGAU

DENKLINGEN 9.00 Uhr „Verschnaufpause“ der Pfarrei mit Messe und anschließendem Frühstück im Pfarrheim

Ganztags Shuttle-Züge der Initiative Fuchstalbahn zum Ruethenfest nach Landsberg SCHWABNIEDERHOFEN

ROTTENBUCH

ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm

SA 23.07.

SCHONGAU

FR 22.07.

PREM

APFELDORF 14.00 Uhr Tag der offenen Tür im Kindergarten zum 20-jährigen Bestehen

DO 21.07.

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Italienische Nacht im Alten Stall beim Schäferwirt

Ganztags Shuttle-Züge der Initiative Fuchstalbahn zum Ruethenfest nach Landsberg

A


11.00 Uhr 2. Orgelmatinee mit Kirchenmusikerin Kristina Kuzminskaite (Rottenbuch) und Werken von Johann Sebastian Bach BIRKLAND 13.00 Uhr Tag der offenen Gartentür bei mehreren Anwesen mit Kaffee und Kuchen beim Kofler ROTTENBUCH 11.00 Uhr Kirchenführung in der Pfarrkirche im Anschluß an die Hl. Messe 16.00 Uhr Geistliche Musik für Sologesang und Orgelbenefizkonzert zugunsten der Orgelsanierung 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle im Klosterhof WIES 19.00 Uhr Konzert „Festlicher Sommer“ mit dem Oratorium „Der Messias“ in Originalsprache Englisch. Kartenvorverkauf bei den Tourist-Infos Schongau unter Tel. 08861 / 214-181 und Steingaden unter Tel. 08862 / 200 STEINGADEN 20.30 Uhr Freilichtspiel „Wunder Wies“ im Fohlenhof BURGGEN 12.00 Uhr St. Anna-Fest zum Patrozinium des Gotteshauses SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Gartenfest am Dorfplatz

MO 25.07.

FR 29.07.

WILDSTEIG

SCHONGAU

22.00 Uhr Jakobifeuer auf der Mühlegg

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

DI 26.07. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“. Teilnahmegebühr 4,- Euro, Treffpunkt Rathaus

16.00 Uhr Führung „Entdecke Schongau mit dem Hexenkind Hagasusa“ für Kinder bis 9 Jahren. Teilnahmegebühr 2,50 Euro, Treffpunkt am Rathaus

STEINGADEN 20.30 Uhr Freilichtspiel „Wunder Wies“ im Fohlenhof INGENRIED Ganztags Dorfmeisterschaft am Sportplatz HOHENFURCH 21.00 Uhr Beachparty der Abteilung Fußball

PEITING

KINSAU

19.00 bis 23.00 Uhr Lange Badenacht im Wellenfreibad mit Grillen

13.30 Uhr Dorfturnier des Sportvereins beim Sportgelände

17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui vom Landesverband Haus und Grund in der Pizzeria La Perla

ROTTENBUCH

EPFACH

10.00 Uhr Flohmarkt unter den Kastanien am Fohlenhof

20.00 Uhr Festabend zum Jubiläum „100 Jahre Lechroaner“ im Haus der Vereine

ROTTENBUCH

17.30 Uhr Jubiläums-Fünfkampf für Mannschaften mit Laufwettbewerb am Soier See, ab 19.30 Uhr Festabend mit der Schönberger Blaskapelle im Festzelt

MI 27.07. SCHONGAU

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr Wanderung zum Jakobibichl. Treff- STEINGADEN punkt am Campingplatz 20.30 Uhr Freilichtspiel „Wunder Wies“ im Fohlenhof

DO 28.07.

REICHLING 20.00 Uhr Rock am See der Landjugend mit Live-Band

SO 31.07. ALTENSTADT 11.00 Uhr 3. Orgelmatinee mit Anton Guggemos (Wieskirche) und Werken von Händel u.a.

STEINGADEN

LECHBRUCK

20.30 Uhr Freilichtspiel „Wunder Wies“ im Fohlenhof

19.00 Uhr BERNBEUREN Sommerfest des ERC am Musikpa9.00 Uhr villon Auerberg-Triathlon und SprintTriathlon (kürzere Distanz) mit zirka 400 Startern. Start- und Wechselplatz am Haslacher See, SCHONGAU Infos unter www.triteam.de

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 18.00 Uhr Führung entlang des Rottenbucher Klosterrundwegs. Treffpunkt vor der Pfarrkirche

Steingaden

SA 30.07.

17.00 Uhr Lagerfeuer der Kolpingfamilie vor Hegers Hütte am alten Stausee

INGENRIED Ganztags Dorfmeisterschaft am Sportplatz

150 über rkende i Mitw

23.7.–13.8. 2011 Spieltermine: 23.07. | 24.07. | 28.07. | 29.07. 30.07. | 04. 08. | 05.08. | 06.08. 07.08. | 11. 08. | 12.08. | 13.08. jeweils ab 20.30 Uhr

Kartenverkauf*:

www.wunder-wies.de Hotline: 01805 442 446 *Kooperation mit Ticketino

oder direkt in der Tourist Information Steingaden Erw. € 21,00 | erm. € 16,00 Veranstalter: Kulturgemeinschaft Steingaden e.V.

juli / august 2011 | 43

www.boeglmueller.com

A

ALTENSTADT

Freilichttheater im Fohlenhof


U N F O R G E T TA B L E M O M E N T S

STEINGADEN

BÖBING

9.00 Uhr Flohmarkt der Frauenliste im und um den Zimmerstadel

18.00 Uhr Konzert auf dem Aidmannhof mit der Gruppe Quadro Nuevo

ld o 19.00 Uhr 13.30 Uhr G Konzert „Festlicher Sommer“ mit Spiel- und Sportfest des TTC am r e Werken von Haydn („Te Deum“) Fußballplatz, ab 18 Uhr Zeltlager und Beethoven SimitlbLagerfeuer WIES

Start-Angebot noch bis 31.7.11: Beim Kauf eines Silber-Armbandes mit einem Silber-Element erhalten Sie 1 Silber-Element dazu geschenkt!

Die Schongauer Goldschmiede

Ihr Goldschmiedemeister für Gold- Silber- und Platinschmuck In Schongaus Altstadt beim Ballenhaus, Tel. 08861 7584

www.altlandkreis.de

BAD BAYERSOIEN 9.00 Uhr Zauberer-Tag für Kinder von 10 bis 14 Jahren mit Robert Kassebaum aus Schongau. Infos unter Tel. 08861 / 75 12

BIRKLAND

tinMO 01.08. a l P

10.00 Uhr 20. Fünfkampf des ESV für Mannschaften mit Bankdrücken, ab 14.30 Uhr MTB-Rennen, ab 20 Uhr Siegerehrung mit den AlpengrußMusikanten aus Wildsteig

BAD BAYERSOIEN 14.15 bis 18.00 Uhr Exkursion ins Moor zu den Orchideen. Teilnahmegebühr 7,50 Euro (mit Kurkarte 6,50 Euro), Anmeldung bis 11 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0, Treffpunkt Bushaltestelle Eisplatz LECHBRUCK 18.00 Uhr Wanderung durch die Feuersteinschlucht. Treffpunkt am Rathaus

DI 02.08. ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste und Interessierte im Schützenheim

SCHONGAU 10.30 bis 13.00 Uhr Waldrallye mit Jäger Rettenmeier und Falknerin Anita Weber. Treffpunkt an der Beluk-Schranke im Forchet. Anmeldungen unter touristinfo@schongau.de

19.30 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche BERNBEUREN 16.00 bis 18.00 Uhr Führung durchs Molkereimuseum. Anmeldung unter 08841 / 62 70 91 STEINGADEN

8.30 Uhr Geführte Radltour mit Fini Schilcher nach Schwabbruck und Altenstadt. Treffpunkt an der Tourist-Info, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35

20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof

18.00 bis 23.00 Uhr Bürgerfest auf dem Hauptplatz

SCHONGAU

ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Blaskapelle Prem am Musikpavillon

DO 04.08. SCHONGAU ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West PEITING

19.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

18.00 bis 23.00 Uhr Bürgerfest auf dem Hauptplatz

20.00 Uhr Motorrad-Stammtisch im Gasthof Holler

INGENRIED

PEITING

PREM

LECHBRUCK

44 | der altlandkreis

MI 03.08.

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 05.08. 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 17.00 Uhr Kinder-Führung „Mit dem Spießbürger auf die Stadtmauer“. Treffpunkt am Rathaus 19.00 Uhr Lesung und Führung „Schongauer Münzschätze“. Treffpunkt am Rathaus PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt vor dem Rathaus mit Binden von Kräuterbuschen 18.00 bis 23.00 Uhr Bürgerfest auf dem Hauptplatz 20.00 Uhr Kegeln des Kleintierzuchtvereins an der Zechenschenke STEINGADEN

A

20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof


A

SCHWABSOIEN

STEINGADEN

ALTENSTADT

21.00 Uhr Beach-Party des SVS am Sportgelände

20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof

DENKLINGEN

ROTTENBUCH

11.00 Uhr 4. Orgelmatinee in der Basilika mit Bernhard Brosch (Landsberg) und Werken von Walond, Bach, Boely und Merkel

19.00 Uhr Dorffest des Musikvereins beim Feuerwehrhaus

18.00 Uhr Grillfest der Musikkapelle am Campingplatz

SA 06.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 14.00 Uhr Stadtmeisterschaft der SPD im Tischkicker mit Zweierteams in drei Altersklassen im Freizeitbad Plantsch 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenz“. Treffpunkt am Rathaus 19.00 Uhr Lesung und Führung „Das Geheimnis der Moorleiche“. Treffpunkt am Ballenhaus PEITING 18.00 bis 23.00 Uhr Bürgerfest auf dem Hauptplatz SCHWABBRUCK

Werkstatt

11.00 Uhr Nepomuk-Fest an der Lechbrücke

12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz

20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof

17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“. Treffpunkt am Rathaus

DENKLINGEN

ROTTENBUCH

10.00 Uhr Feldmesse mit der Jugendband

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

ld Go r e b l Si

tin a l P

Die Schongauer Goldschmiede

DENKLINGEN 19.00 Uhr Dorffest mit der Musikkapelle aus Bischberg (Oberfranken) im Zelt vor dem Feuerwehrhaus

SO 07.08. SCHONGAU 9.00 Uhr Kleintiermarkt des Kleitierzuchtvereins im Vereinsheim 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenz“. Treffpunkt am Rathaus

15.00 Uhr Grillnachmittag des VdK bei Rudolf's Stadl

19.00 Uhr Lesung und Führung „Schongauer Münzschätze“. Treffpunkt am Rathaus

INGENRIED

PEITING

20.15 Uhr Serenade am Kirchplatz nach der Vorabendmesse

10.00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde im Gasthof Buchberger

BERNBEUREN

SCHONGAU

STEINGADEN

Schmuck

DI 09.08.

LECHBRUCK

APFELDORF 14.00 Uhr Gartenfest des Trachtenvereins beim Gasthaus Kölbl

17.00 Uhr Führung „Historische Wege — Händler, Pilger und Reisende in Schongau“. Treffpunkt am Rathaus

10.00 Uhr bis 23.00 Uhr Bürgerfest auf dem Hauptplatz 20.00 Uhr Open Air mit irischer Musik von Gingerhok auf Gut Kinsegg. Eintritt 10,- Euro

11.00 Uhr Frühschoppen mit der Kapelle aus PREM Bischberg 19.00 Uhr 13.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Dorffest mit der Jugendkapelle Teilnahme kostenlos, Anmeldung Fuchstal bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56 LUDENHAUSEN 14.00 Uhr Sommerbiathlon des Schützenvereins

MO 08.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz

> > > IHRE TERMINE Ihre Veranstaltung in unserem Kalender? Bitte senden Sie uns Ihre Termine für September und Oktober bis Freitag, 12. August 2011 per Post, per Fax oder per E-Mail zu. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf Seite 3.

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Theaterabend „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Torist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0

MI 10.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 17.00 Uhr Führung „Historische Wege – Händler, Pilger und Reisende in Schongau“. Treffpunkt am Rathaus HOHENPEISSENBERG 10.30 Uhr Besichtigung im Observatorium auf dem Hohen Peißenberg mit

Ihr Goldschmiedemeister für Gold- Silber- und Platinschmuck In Schongaus Altstadt beim Ballenhaus, Tel. 08861 7584

Manfred Kronier vom Wetterdienst. Treffpunkt am Info-Pavillon vor dem Tor ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm

DO 11.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“. Treffpunkt am Rathaus 19.00 Uhr Lesung und Führung „Das Geheimnis der Moorleiche“. Treffpunkt am Ballenhaus ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

juli / august 2011 | 45


20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle Rottenbuch im Klosterhof STEINGADEN 20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof

20.00 Uhr Dreiländerabend mit Franz Posch und den Innbrüggler Musikanten (Tirol), der Örgeli-Musik „Alpenrose“ (Schweiz) und der Epfacher Tanzlmusik im Festzelt

SA 13.08.

LECHBRUCK 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle Roßhaupten am Pavillon

FR 12.08. SCHONGAU 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 15.00 bis 21.00 Uhr Abendflohmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 17.00 Uhr Kinder-Führung „Mit dem Spießbürger auf die Stadtmauer“. Treffpunkt am Rathaus 19.00 Uhr Lesung und Führung „Schongauer Münzschätze“. Treffpunkt am Rathaus PEITING 18.00 Uhr Grillfest des Radclubs RC-72

SCHONGAU 11.00 bis 20.00 Uhr Lagerleben am BürgermeisterSchaegger-Platz 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 15.00 bis 21.00 Uhr Abendflohmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenz“. Treffpunkt am Rathaus

20.15 Uhr Heimatabend mit den Plattlergruppen und der Blaskapelle im Gasthof Bayersoier Hof STEINGADEN 20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof

46 | der altlandkreis

SCHONGAU 11.00 bis 20.00 Uhr Lagerleben am BürgermeisterSchaegger-Platz 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz 15.00 bis 21.00 Uhr Abendflohmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenz“. Treffpunkt am Rathaus HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle BIRKLAND

19.00 bis 23.00 Uhr Vollmond-Sauna im Freizeitbad Plantsch

20.30 Uhr Freilichttheater „Wunder Wies“ im Fohlenhof ROTTENBUCH 18.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr am Feuerwehrhaus

19.00 Uhr Standkonzert der Festkapelle Denklingen am Museum Abodiacum mit anschließendem Einzug ins Festzelt 20.00 Uhr Freundschafts- und Heimatabend des Trachtenvereins „Lechroaner“

EPFACH 9.30 Uhr Festgottesdienst mit Weihe des Gedenkkreuzes am Lorenzberg, ab 11 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Reichling 13.30 Uhr Festzug mit historischen Motiven „Wia vor 100 Johr“ 19.30 Uhr Festausklang mit der Stadtkapelle Schongau

MO 15.08. Mariä Himmelfahrt SCHONGAU 11.00 Uhr Pfarrfest von Mariä Himmelfahrt vor der Kirche und im Pfarrgarten 11.00 bis 20.00 Uhr Lagerleben am BürgermeisterSchaegger-Platz 12.00 bis 18.00 Uhr Kinderflohmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz 12.00 bis 23.00 Uhr Historischer Markt auf dem Marienplatz

STEINGADEN

EPFACH BAD BAYERSOIEN

SO 14.08.

EPFACH

15.00 Uhr Waldfest der Birkländer Musikanten

17.00 Uhr Führung „Historische Wege — Händler, Pilger und Reisende in Schongau“. Treffpunkt am Rathaus

BÖBING 10.00 Uhr 140-Jahr-Feier der Feuerwehr mit Fahrzeugweihe

SCHWABBRUCK 13.30 Uhr Schleiferlturnier der Tennisabteilung am Sportplatz

WILDSTEIG 14.00 Uhr Gartenfest in Morgenbach beim Kremoner

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Kurkonzert mit dem Böbinger Männerchor am Kirchplatz

KINSAU 14.30 Uhr Sommerfest der Feuerwehr an der Mehrzweckhalle, ab 20 Uhr mit der Weidachthaler Musik

SCHWABSOIEN

A

10.00 Uhr Almfest der Reservisten auf dem Herdebuch


A

LUDENHAUSEN

ROTTENBUCH

11.00 Uhr Pfarrfest nach dem Gottesdienst

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

DI 16.08.

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN

LECHBRUCK

20.00 Uhr Standkonzert am Musikpavillon

16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

ROTTENBUCH

BURGGEN

20.15 Uhr Theaterabend „Der Alibi-Bauernhof“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro Karten bei der Tourist-Info unter Tel. LECHBRUCK 08845 / 70 30 62-0 10.30 bis 16.00 Uhr Wohlfühltag für Frauen im PREM Flößerhaus mit Trainerin Elke 19.00 Uhr Schorradt. Teilnahmegebühr mit Wanderung durchs Premer Moor. Imbiss 25,- Euro Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

10.30 Uhr Schatzsuche für Kinder und Jugendliche. Treffpunkt am Rathaus

DI 23.08.

SA 20.08.

SO 21.08.

MI 17.08. PEITING 17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad mit Hans Wörnzhofer. Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm

DO 18.08. ALTENSTADT 14.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes

SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

20.15 Uhr Theaterabend „Die Brautschau im Irrenhaus“ im Kurhaus. Eintritt 8,- Euro, Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 70 30 62-0 PREM

MI 24.08.

7.00 bis 11.30 Uhr Wanderritt mit Start an der B 17 BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle Altenau

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 26.08.

SCHONGAU 14.00 Uhr Waldfest der „Schloßbergler“ im Trachtenheim auf dem Helgoland

ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm BÖBING 21.00 Uhr Feuer auf der Schnalz zu Ehren von König Ludwig II.

ROTTENBUCH 11.30 Uhr Bergmesse auf dem Schmauzenberg BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle

MO 29.08.

SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im Rotkreuz-Haus 16.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

BAD BAYERSOIEN

19.00 Uhr 13.00 bis 19.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Führung „Natur und Kultur mit Teilnahme kostenlos, Anmeldung dem Rad erfahren“ zur Wieskirche bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56 mit Stadtführer Hans Hartung. Teilnahmegebühr 6,- Euro, Anmeldung unter 08861 / 214-181 KINSAU

20.00 Uhr Weisenblasen am Soier See

LECHBRUCK

SCHONGAU

18.30 Uhr Stockschießen um den Steinbachpokal am Stockplatz

SO 28.08.

BAD BAYERSOIEN

DO 25.08.

FR 19.08.

APFELDORF 10.30 Uhr Rochusfest mit Frühschoppen

MO 22.08.

PEITING 17.00 Uhr Kutschfahrt rund um Peiting. Treffpunkt an der Tourist-Info, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 19.00 bis 23.00 Uhr Lange Badenacht im Wellenfreibad 19.00 Uhr Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

SA 27.08. SCHONGAU 14.00 Uhr Beachvolleyball-Turnier der JU im Freizeitbad Plantsch BURGGEN 19.00 Uhr Grillfest der Abteilung Wandern an der Stockhütte

SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im Rotkreuz-Haus LECHBRUCK 17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Lechhalle

DI 30.08. ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm PREM 19.00 Uhr Wanderung durchs Premer Moor. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 11 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

MI 31.08. ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchwegs. Treffpunkt an der Schönegger Käsealm Änderungen und Fehler vorbehalten.

juli / august 2011 | 47


48 | der altlandkreis

A


der altlandkreis | Ausgabe 6 | Juli / August 2011  

Aus dem Inhalt: Trotz schwerer Krankheit: Junge Eltern und ein gar hartnäckiger Kampf || Sportstätte mit Historie: Wo Ulrike Meyfarth vor un...

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