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Ausgabe 3  |  Januar / Februar 2011

Eine Produktion von

mit  Veranstaltungskalender für zwei Monate

Hirschvogel steht zur Region

Geschäftsführer Baumeister setzt positives Signal

Großbaustelle Krankenhaus Schongau Wie sich das Krankenhaus fit macht für die Zukunft


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Wohin der Weg wohl führen mag Winterlandschaft bei Wildsteig — das Titelfoto für die „altlandkreis“Ausgabe Nummer drei. Vorne ein schneebedeckter Weg. Wohin der Weg wohl führen mag? Eine Frage, die sich viele Menschen vor allem zum Jahreswechsel und in den ersten Wochen des neuen Jahres stellen. Besonders diejenigen Jugendlichen und Erwachsenen, die nicht wissen, wie es beruflich weitergeht, weil sie von den Firmenschließungen bei Getinge und Zarges in Peiting betroffen sind oder zu denen gehören, deren Arbeitsplätze bei Hoerbiger in Schongau und in der Strumpffabrik Belfein abgebaut werden. Für diese über 400 Beschäftigten mit ihren Familien ist das Jahr 2011 eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die zunächst jeder selber meistern muss. Die aber besser zu bewältigen ist, wenn sich Industrie, Handwerk und Dienstleistung in unserer Region zur Decke strecken und trotz Kostendruck Leute einstellen. Selbst wenn’s nur einer ist, der in einem Betrieb aufgenommen wird und eine neue Chance erhält, ist ein klein wenig geholfen.

Wenig hilfreich sind hingegen schlaue Ansagen von der Weilheimer Agentur für Arbeit. Wenn deren Chef öffentlich bekundet, die gekündigten Mitarbeiter müssten genügend Bereitschaft zur Mobilität zeigen, dann sei die Prognose günstig, innerhalb weniger Monate wieder einen neuen Job zu finden. Was bedeutet eigentlich so eine Aussage? Pendeln nach München, Augsburg, Kempten oder gar noch weiter? Wochenendbeziehungen? Umzug? Herausforderungen an Ehepartner und Kinder sowie gravierende Auswirkungen auf das soziale Gefüge? Noch eines: Bei diesen wichtigen Belangen mag es manchmal grotesk erscheinen, dass es ausgerechnet Themen rund um Wege, Straßen und Plätze sind, die so emotional diskutiert werden. Da schlagen die Wellen hoch, weil die Nebenstraße von Schwabniederhofen nach Altenstadt für Autos gesperrt werden soll. Weil Tempo 30 in Peitinger Wohngebieten zu wenig kontrolliert wird. Weil es wieder mal um die Verkehrsführung am Schongauer Marienplatz geht. Oder weil der Schneepflug nicht sauber geräumt hat. Bei aller Berechtigung: Bürgermeister, Gemeinderäte, Rathaus-Mitarbeiter und auch die Bürger sollen diese Themen nicht überbewerten. Sondern den Fokus in erster Linie auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung unserer Region richten. Das ist der richtige (und wichtige) Weg.

> > > Aus dem Inhalt Über die „Muttergesellschaft, die neun Töchter hat“

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Das Krankenhaus wird zur Großbaustelle

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Asam und die Rente mit 67

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Maibaumtour mit Medienecho

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Der Geschäftsführer: Andreas Müller antwortet

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Der Spitzenreiter unter den Rasern

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Was sich der Nepomuk denkt

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Mysterienspiel: Die Rollen sind verteilt

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„Sag‘ mal“: Eva-Maria hat ihre Meinung

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Top-Event für die Stockschützen

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Des Rätsels Lösung

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Es muss nicht immer Web sein

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Hochzeitsseiten: Tipps zum schönsten Tag

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Kurz und knapp — das „Allerlei“

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Wer mit Fasching nix am Hut hat

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Wer mit Fasching gar viel am Hut hat

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So hab‘ ich früher ausgesehen

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Die Schwachstellen einer Orgel

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2011 bringt’s: die Musiknacht in Peiting

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Wissenswertes aus der Geschäftswelt

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Eine starke Allianz

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Termine: Ausblick auf Januar und Februar

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Johannes Jais

> > > So erreichen sie den „altlandkreis“ Anschrift Magazin „altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Tel.: 08869 / 91 22-16 Fax: 08869 / 91 22-17

E-Mail Redaktion: Termine: Anregungen / Kritik: Anzeigen:

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januar / februar 2011  |  3


Der Rundgang im Betrieb der Hirschvogel Holding beginnt in der Halle des Werkzeugbaus: von links Fabian Pfettrisch (Vertrieb), Claudia Bieberstein (Marketing), „altlandkreis“-Redakteur Johannes Jais und Margot Hauser (Marketing).

Denklingen / Schongau | „Wir wollen ein Familienunternehmen bleiben, aber weiter wachsen.“ Dies betont Josef X. Baumeister, Geschäftsführer Finanzen und Sprecher der Firma Hirschvogel. Er geht davon aus, dass der Automobilzulieferer mit dem Hauptwerk in Denklingen und mit der Komponentenfertigung in Schongau vom weltweiten Trend zu hybriden Antrieben (Stichwort Elektroauto) „profitieren“ wird. Welche Pläne beim größten Arbeitgeber in der Region Landsberg / Schongau geschmiedet werden? Baumeister gibt im Interview mit dem „altlandkreis“ einen Ausblick. „Wir sind breit aufgestellt.“ Diese Worte münzt der Sprecher der Geschäftsführung auf die Tatsache, dass Hirschvogel 50 Abnehmer hat. Dazu gehören BMW, Daimler, VW, Audi und Renault. Größter Kunde ist jedoch das Unternehmen Bosch, wie Fabian Pfettrisch bei einem Firmenrundgang hinzufügt. Er muss es wissen; der 28-jährige Betriebswirt aus Schongau arbeitet seit zwei Jahren bei Hirschvogel im Vertrieb und ist mit Bosch als Abnehmer regelmäßig im Gespräch. %

4  |  der altlandkreis


Weiter wachsen und doch ein Familienunternehmen bleiben Welche Pläne bei der Firma Hirschvogel geschmiedet werden

Fotos: Johann Jilka

januar / februar 2011  |  5


Josef X. Baumeister im Interview

Sowohl im Stammwerk in Denklingen als auch im Betrieb in Schongau sollen im Jahr 2011 weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Dadurch erhöht sich die Zahl der Beschäftigten in Denklingen von derzeit 1 713 auf zirka 1 800 und in Schongau von 576 auf gut 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In erster Linie nehme man Fachkräfte aus der Region. Dies bedeute aber keineswegs, dass bevorzugt Mitarbeiter genommen werden, die beim Mitbewerber Hoerbiger in Schongau Ende 2010 bzw. im Jahr 2011 ihren Arbeitsplatz verlieren. An beiden Standorten sollen im Zeitraum von 2010 bis 2012 immerhin 50 Millionen Euro investiert werden. Dabei handle es sich um „klassische Erweiterungsinvestitionen“, schildert der Unternehmenssprecher, der gegenüber dem „altlandkreis“-Redakteur zu den folgenden Themen Position bezieht. ... zu strategischen Entscheidungen: „Trauer und Betroffenheit“ seien nach wie vor im Unternehmen zu spüren, blickt Josef X. Baumeister auf den plötzlichen Tod von Dr.

der Konzern-Geschäftsführung ist. Zugleich ist er Vorstandsvorsitzender der Frank Hirschvogel-Stiftung, die nach dem 2006 verstorbenen Sohn des früheren Chefs benannt

»  Ich bin Vertreter einer Muttergesellschaft, die neun Töchter hat.

Der Firmenchef zum Unternehmen Hirschvogel, das in Denklingen, Schongau und Marksuhl / Thüringen sowie weltweit von den USA bis China in mehreren Ländern Produktionsstandorte hat. ist. Dr. Dirk Landgrebe (44) ist Geschäftsführer Technik und Mitglied der Unternehmensleitung. Er war zu Beginn seiner Tätigkeit Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung, anschließend Leiter der Produktion im Stammwerk in Denklingen und die letzten Jahre Geschäftsführer der Hirschvogel Automotive Components in China. ... zur Gründung eines Beirats: Vor einigen Monaten haben die Gesellschafter des Unternehmens einen Beirat gegründet. Ihm gehört auch Marc Hirschvogel an, der Sohn von Dr. Manfred Hirsch-

»  Ich nenne das ein Geben und Geben — und nicht ein Geben und Nehmen.

Der neue Sprecher der Geschäftsführung zur Unternehmens-Kultur, zu der sowohl Arbeitgeber als auch -nehmer ihren Teil beisteuern. Manfred Hirschvogel zurück. Der Chef der Hirschvogel Automotive Group ist im Juli 2010 im Alter von 65 Jahren plötzlich verstorben. Mit ihm hat die Unternehmensgruppe mit ihren weltweit neun Standorten den Hauptgeschäftsführer verloren. Zu den strategischen Entscheidungen gehört, dass Josef X. Baumeister, der seit 2003 im Unternehmen tätig ist und als Geschäftsführer Finanzen den kaufmännischen Bereich verantwortet hat, seit 1. August zudem Sprecher

versammlungen geführt: zwei in Denklingen, eine in Schongau und eine in Marksuhl / Thüringen. Das Privatleben komme derzeit eindeutig zu kurz, gesteht der 46-Jäh-

vogel. Er ist mit 50,01 Prozent der größte Gesellschafter der Unternehmensgruppe, dahinter folgt die Frank-Hirschvogel-Stiftung mit 36,5 Prozent. ... zu persönlichen Herausforderungen: „Du stehst plötzlich vor ganz anderen Aufgaben“, beschreibt Josef X. Baumeister, wie sich für ihn der Arbeitsalltag verändert hat. So habe er — was zuvor nie seine Aufgabe war — gemeinsam mit Dr. Landgrebe bereits vier Betriebs-

rige, der mit Frau und den zwei Söhnen Michael (20) und Lucas (17) in Schongau wohnt. Aber dies könne kein Dauerzustand sein, merkt Baumeister an, der aus Schwäbisch Gmünd stammt und früher bei drei Banken in BadenWürttemberg gearbeitet hat. ... zu aktuellen Investitionen: Im Stammwerk in Denklingen werden nach Baumeisters Worten neue Pressen aufgebaut. Die Produktion erfolgt zurzeit an 55 Pressen, wie Fabian Pfettrisch bei dem Rundgang durch die Hallen erklärt. Jede einzelne kostet zwischen zwei und vier Millionen Euro. Im Komponentenwerk in Schongau, wo einbaufähige Teile für die Kunden hergestellt werden, wird zurzeit die Halle 5 bestückt. „Da laufen die ersten Maschinen“, erklärt Baumeister. ... zur Entwicklung auf dem weltweiten Markt: 2010 steuert das Unternehmen mit insgesamt 3 000 Mitarbeitern laut Josef X. Baumeister auf einen Rekordumsatz von über 550 Millionen Euro zu. China avanciere zum größten Automobilmarkt. Wachstumspotenzial sieht die Firma auch in den USA. In Europa sei die Automobilindustrie mit ihren Zulieferfirmen dagegen noch nicht beim Niveau des Jahres 2007 angekommen, stellt der neue Unternehmenssprecher einen Vergleich an.


... zur Mobilität und zur „Urbanisierung“: Die Nachfrage der jungen Generation nach Automobilen werde sich langfristig deutlich verändern, glaubt Baumeister. Gefragt seien vor dem Hintergrund, dass immer mehr Menschen in die Metropolen ziehen und die Urbanisierung zunehme, vor allem

Mitarbeiter Christoph Epp, Anlagenführer an einer Schuler-Presse

Schongau sind es 67 Leiharbeiter, in Denklingen 167. Das Unternehmen sei weit ins erste Halbjahr 2011 ausgelastet. Wie in vielen Betrieben, so war in Folge der Finanzkrise auch bei Hirschvogel Kurzarbeit angesagt. Dass die Zeit für das Kurzarbeitergeld von der früheren Großen Ko-

er. Entscheidungen des Unternehmens würden vor Ort getroffen. Dies sei im Bereich Schongau bei großen Arbeitgebern leider nicht der Fall. Wenngleich das Handwerk am Lechrain eine gute Struktur aufweise, so sei einiges durchaus kritisch zu betrachten. Der Tourismus sei „weder Fisch noch Fleisch“, kommentiert Baumeister. Und: Selbst als Geschäftsführer   Die Holding ist hier und bleibt hier. eines großen Automobilzulieferers findet er es durchaus bedenklich, Josef X. Baumeister dazu, dass bei Hirschvogel die wichtigen dass vier von zehn Arbeitsplätzen Entscheidungen vor Ort in Denklingen getroffen werden. in der Region mit dem Automobilbereich zu tun haben. Da vermisse er bislang auch die Achtsamkeit kleinere Modelle, wobei der Hyb- alition in Berlin verlängert wurde, bei Kommunalpolitikern und derid-Motor zunehmend eine Rolle bezeichnet Baumeister auch im ren Anstrengungen, um dieser spiele. „Davon werden wir profi- Nachhinein als „exzellentes Kri- Entwicklung zu begegnen. tieren“, ist Baumeister überzeugt. senmanagement der Politik“. HINWEIS ... zur Leiharbeit und Kurzarbeit: ... zur Situation in der Region: Josef X. Baumeister referiert beim Bei Hirschvogel machen Leihar- Hirschvogel lege ein „klares Be- Neujahrsempfang der CSU Peiting am Mittwoch, den 12. Januar (siehe beiter zurzeit zehn Prozent der kenntnis zur Region“ ab. „Die Hol- 12:56 HUG_225x100_4c.qxd:Stellen_Anzeige_4c 14.12.2010 Uhr Seite 2 Beschäftigtenzahl aus. Im Werk in ding ist hier und bleibt hier“, sagt Veranstaltungskalender)

»

Ein Mitarbeiter an der Hydraulik-Presse

Automotiviert? Die Hirschvogel Automotive Group zählt zu den erfolgreichsten Herstellern von massivumgeformten Bauteilen aus Stahl und Aluminium. Mehr als 3.000 Mitarbeiter stellen in acht Werken weltweit Umformteile und Komponenten für die Automobilindustrie und ihre Systemlieferanten her. Im Stammwerk Denklingen fertigen rund 1.700 Mitarbeiter massivumgeformte Bauteile in Großserie. Wir besetzen die neue Position als

Ingenieur (m/w) Produktentwicklung In dieser herausfordernden und anspruchsvollen Position ist Ihre Aufgabe die Betreuung unterschiedlicher Projekte, der Serienanläufe sowie der umformtechnischen Serienfertigung. Sie planen und entwickeln Neuteile, Änderungen und Versuche. Weiterhin unterstützen Sie bei der Optimierung der Produktionsprozesse und sind zudem für die technische Betreuung unserer Kunden verantwortlich. Sie erstellen und pflegen SAP-Stammdaten, Arbeits- und QM-Pläne.

Hirschvogel Umformtechnik Technik, die bewegt

Sie haben das Studium als Ingenieur (m/w) im Bereich Maschinenbau erfolgreich abgeschlossen. Sie verfügen nach Möglichkeit über erste Berufserfahrung sowie über umfassende Kenntnisse der Umformtechnik. Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Ergebnisorientierung zeichnen Sie aus. Sie können sich in Englisch in Wort und Schrift gut ausdrücken und beherrschen die üblichen PC-Anwenderprogramme (MS Office) sowie SAP und Qualitätstechniken sicher. Die Bereitschaft zu Einsätzen an unseren internationalen Standorten ist Voraussetzung.

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www.hirschvogel.com januar / februar 2011  |  7


Neubau und Sanierung am Schongauer Krankenhaus

Warum der Kreißsaal bald auf „Stelzen“ steht Schongau | Vier wesentliche Bausteine gehören zur geplanten Sanierung und zum Neubau am Schongauer Krankenhaus. Begonnen wird damit im Herbst 2011. Bei einem Investitionsvolumen von 17

Well

Millionen Euro stellt der Um- und Neubau eine der größten Maßnahmen in der Region dar. Unter anderem wird der Kreißsaal an der Nordseite neu errichtet. Sein neuer Platz ist aufgeständert über

der Anfahrt für den Sanka. Oder anders ausgedrückt: Der Kreißsaal steht künftig auf Stelzen. Die Planung sieht zudem vor, die Intensivstation aus dem südlichen Komplex in die unmittelbare Nähe des Operationsbereichs zu verlegen. Danach wird das zweistöckige Gebäude im Süden abgerissen. Es handelt sich um den Komplex zwischen der Abteilung für geriatrische Rehabilitation und dem Marie-Eberth-Altenheim, wo sich unter anderem die Stationen 5 und 6 befinden. An gleicher Stelle wird der Neubau errichtet. Bestehen bleibt auf der Südseite die erst vor einigen Monaten renovierte Krankenhauskapelle.

Zuerst Umzug der Intensivstation Zum Zeitplan erläutert Elisabeth Ulmer, die Geschäftsführerin der Krankenhaus GmbH WeilheimSchongau, dass in der ersten Jahreshälfte 2011 die Feinplanung erfolgt und diese mit der Regierung von Oberbayern abgestimmt wird. Ab Ende März wird das Architekturbüro Koch aus München die Gewerke ausschreiben. Mit dem Bau soll es ab Oktober losgehen. Begonnen wird mit dem Umbau der zukünftigen Intensivstation und mit dem Neubau des Kreißsaales. Im Jahr 2012 soll der GebäuderieWerdende Mütter werden ihr Baby ab dem Jahr 2012 in einem der bei- gel im Süden abgerissen werden. den Kreißsäle zur Welt bringen, die nahe am OP-Bereich eingerichtet Der Neubau erfolgt an gleicher werden. Das untere Bild zeigt eines der zwei Zimmer, wo bislang die Stelle. „Wenn wir alles gut hinEntbindung auf Wunsch auch in der Badewanne möglich ist. kriegen“, können die Baumaßnah-

8  |  der altlandkreis


Von oben betrachtet: alle Gebäude, die zum Schongauer Krankenhaus gehören. Vorne der zweistöckige, 55 Jahre alte Komplex (zu erkennen am Flachdach), der abgerissen wird. An gleicher Stelle entsteht ein Neubau, in dem die Zimmer für die Patienten künftig mehr Komfort aufweisen werden. men bis Ende 2013 abgeschlossen werden, blickt Anja Wischer, die Pressereferentin der Krankenhaus GmbH, voraus. Die gesamten Kosten betragen voraussichtlich 17 Millionen Euro. An Fördermitteln sind — verbunden mit der Aufnahme in das Krankenhaus-Bauprogramm des Freistaates Bayern — 12,7 Millionen Euro zugesagt. Zum Vergleich: Das Investitionsvolumen ist damit deutlich höher als beim letzten großen Erweiterungsbau Anfang der neunziger Jahre, als auf der Ostseite die Stationen 1 und 2 (Chirurgie und Inneres) hinzugekommen sind. Das Krankenhaus Schongau wurde 1956 als Neubau am jetzigen Standort auf der Anhöhe im Norden der Stadt errichtet. Der Gebäudeteil, der abgerissen werden soll, stammt noch aus diesem Jahr. Trotz mancher Sanierungsarbeiten, die vorgenommen worden sind, bestehen Mängel, die einen Krankenhausbetrieb nach modernen Standards kaum ermöglichen.

So verfügen die Stationen nicht über die für einen effektiven Arbeitsablauf nötige Infrastruktur. Größe und Ausstattung der Zimmer — bei der Mehrzahl fehlt eine Nasszelle — lassen an Komfort für die Patienten zu wünschen übrig. Die energetischen Voraussetzungen können, weil die Substanz aus den fünfziger Jahren ist, zeitgemäße Standards nicht erfüllen. Im Neubau hingegen werden moderne Standards geschaffen. Dazu gehören mehr Einzelzimmer, eine Nasszelle in jedem Zimmer, eine angemessene Raumgröße und anderes mehr. Die zwei derzeitigen Kreißsäle, die sich zwischen dem alten Gebäuderiegel und der Gynäkologie befinden, waren ursprünglich nur als Provisorium gedacht. Sie werden in einen Anbau über der Liegendanfahrt verlegt. Damit befinden sie sich auf der gleichen Ebene in der Nähe der OP-Säle. Die Geburtshilfe wird künftig über mehr Platz verfügen. Nun hoffen die Verantwortlichen der Kranken-

Marina Waldmann Privatkundenberaterin in der Schongauer Altstadt

haus GmbH, dass die Abwicklung der Großbaustelle alles andere als eine schwierige Geburt wird. Schwanger gegangen sind sie mit dem Projekt ja lang genug.

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6LFKHUKHLW‡$OWHUVYRUVRUJH‡9HUP|JHQ Elisabeth Ulmer, Chefin der Krankenhaus GmbH: In der ersten Jahreshälfte 2011 ist Zeit für Planung und Feinabstimmung sowie für die Vergaben an Firmen, ehe im Herbst mit dem Umbau begonnen wird.

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januar / februar 2011  |  9


Geglückte Überraschung zum Jahresende:

Heuberger wieder Spitze in Deutschland

Die Serviceleiter Albert Neuner (links) und Toni Niggl (2. v.r.) nehmen gemeinsam mit Reiner Heuberger (3.v.l.) die Auszeichnungen von Repräsentanten des Herstellers Audi entgegen.

Die ganze Belegschaft der Autohäuser Heuberger sagt

DANKE! für die Auszeichnung zum Audi Top Service Partner 2011 und für die Treue und das Vertrauen aller Kunden. Für das Jahr 2011 wünschen wir Glück, Gesundheit und allzeit gute und unfallfreie Fahrt! 10  |  der altlandkreis


Asam will’s 2014 noch einmal wissen Klare Ansage beim Gespräch auf der roten Couch

Peiting | Dass er es noch einmal wissen will und im März 2014 ein viertes Mal als Bürgermeisterkandidat antreten möchte: Dies verrät der Peitinger Bürgermeister Michael Asam der „altlandkreis“Redaktion. Beim Gespräch auf der roten Couch räumt er zudem ein, dass es in der Landkreis-SPD heuer wegen des geplanten Verkaufs der Penzberger Klinik die letzten Monate mächtig geknirscht hat. Warum das so gewesen ist, warum er ungeachtet mancher Kritik weiter massiv für eine solide Finanzausstattung der Städte und Gemeinden eintritt, welche Vorhaben in Peiting die nächsten Jahre zu schultern sind: Das und noch mehr beantwortet der 57-jährige SPD-Politiker im Interview. %

Fotos: Johann Jilka

januar / februar 2011  |  11


Wie fühlen Sie sich auf der roten Couch? Ich fühl‘ mich hier wohl. Wobei ich daheim eine weiße Couch habe. Schwarz liebe ich bei der Kleidung, aber ich mag nicht eine schwarze Couch. Stichwort schwarz: Bei der letzten Bürgerversammlung war Ihr Stuhl auf der Seite der Schwarzen und nicht bei den Roten. Hat das etwa symbolische Bedeutung? Das hat keinen bestimmten Grund. Ich wechsle, was die Platzierung bei der Bürgerversammlung betrifft, öfter die Seite. Das heißt aber nicht, dass ich in politischen Fragen regelmäßig die Seiten wechsle. Auf der Bürgerversammlung haben Sie Position bezogen zu einem Beitrag in der letzten OHA-Ausgabe, wo Ihnen Abzocke vorgeworfen wurde, weil Sie die Grundsteuer erhöht, aber das Gewerbe verschont haben. Wie bewerten Sie diese Kritik? Ich finde das absolut überzogen. Von einem ewigen Gejammere meinerseits wegen der schlechten Finanzausstattung der Kommunen kann nicht die Rede sein. Mir geht’s darum, alle Betroffenen aufzurütteln, damit eine bessere Basis für soziale Aufgaben geschaffen wird. Enttäuscht bin ich, dass ausgerechnet ein Kommunalpolitiker diesen Vorwurf bringt. Er müsste eigentlich die Zusammenhänge kennen. Wer war’s? Ich kenn‘ die Akteure der OHA. Ich hab‘ eine begründete Vermutung, aber Namen will ich keinen nennen. Der Beitrag war ohne Autoren­zeile abgedruckt. Ohne zu jammern — wie steht die Marktgemeinde Peiting finanziell da? In der Gesamtbetrachtung sind wir mit einem blauen Auge davon

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gekommen. Andere Städte und Gemeinden, auch im Landkreis WeilheimSchongau, haben in der Finanzkrise massive Einbrüche bei der Gewerbesteuer hinnehmen müssen. Auch bei uns ist die Gewerbesteuer um 700 000 Euro zurückgegangen. Konsequenz daraus ist, dass wir Investitionen weiter zurückstellen und weiter auf Sparflamme agieren. Was sind die Vorhaben, die in Peiting in den nächsten drei Jahren angepackt Plädoyer für eine solide finanzielle Basis, um soziale Aufgaben in Städten und Gemeinden erfüllen zu können: Michael Asam beim Gespräch auf der roten Couch. werden? Wichtig ist für mich, in der energetischen Sanierung Familien mit Kindern. Da gibt’s bei ger in der Region Schongau / Peigemeindlicher Gebäude weiter- uns in Peiting echt Bedarf. ting / Altenstadt verkraften? zumachen. Dringend steht da ein So schnell ist das nicht zu verkrafAn- und Umbau im Rathaus an, Die Straßen-Situation dorthin ist ten. Ich denke, dass die wirtschaftum einen behindertengerechten alles andere als optimal. Wann liche Situation in der gesamten Zugang schaffen zu können. wird da was gemacht? Region dramatisch ist. Allein PeiHandlungsbedarf besteht auch am Der Bahnhofstraße kommt in ting hat in den letzten zehn Jahren Bahnhof-Ost mit der Platzgestal- Peiting wirklich die Bedeutung rund 600 Arbeitsplätze verloren. tung. Zudem brauchen wir einen einer Hauptverkehrsachse von Es hat andererseits neue Jobs geweiteren Fußballplatz. Da gibt’s West nach Ost zu. Sie ist aber ein geben. Aber in der Summe war einige Optionen, die bislang aber typisches Beispiel dafür, wie’s um das nicht auszugleichen. daran gescheitert sind, dass wir die Finanzausstattung unserer kein Grundstück bekommen ha- Kommune steht. Seit Jahren schie- Wie lang wird das nachwirken? ben. ben wir den Ausbau aufgrund der Das hängt von vielen Faktoren schlechten Haushaltslage. Drin- ab. Wir müssen in Peiting weiter Am Bahnhof-Ost stellen Sie sich gend was zu machen, ist auch bei an unserer Infrastruktur arbeiten, Park + Ride-Flächen vor. Was soll der Wanderhofstraße geboten, die damit Betriebe einen Vorteil dareigentlich mit dem Grundstück ge- mittlerweile drei Wohngebiete in sehen, sich für diesen Standort genüber der Straße geschehen, bedient und auf der sich auch der zu entscheiden. Obwohl die B 17 das die Gemeinde vor neun Jahren Berufsverkehr zur Herzogsägmüh- nach Landsberg ausgebaut wurvon der Bundeswehr erworben le bewegt. Da sorge ich mich vor de, was zweifellos Vorteile bringt, hat? allem im Abschnitt zwischen Holz- ist nach wie vor die VerkehrsanDas Gelände soll überplant wer- land Schweizer und Calvi­straße bindung Richtung München zu den. Meine Vorstellung ist, dort wegen der Sicherheit für die Fuß- verbessern. Sagen wir's mal so: Platz zu schaffen für ruhiges Ge- gänger. Eine Umgehung in Weilheim und werbe wie Praxen oder Verkaufsin Starnberg ist auch für Peiting, läden und für sozialen Wohnungs- Wie kann Peiting die Schließung Peißenberg und Schongau enorm bau. Meine Tendenz geht mehr bei Zarges und Getinge und zudem wichtig, um neues Gewerbe anzu größeren Wohneinheiten für den Wegfall von Jobs bei Hoerbi- siedeln zu können.


Sie sitzen im Aufsichtsrat der Krankenhaus GmbH. Was ist die Maxime bei weiteren Veränderungen in der regionalen Krankenhaus-Landschaft? Es gibt zwei wesentliche Komponenten, die wir berücksichtigen müssen. Da ist zum einen die betriebswirtschaftliche Seite, dass die Krankenhäuser im Landkreis Weilheim-Schongau nicht defizitär arbeiten oder zumindest nur geringe Verluste entstehen. Das andere ist der Aspekt, dass wir im Landkreis wohnortnah Kranken­ hausversorgung anbieten können.

die Trägerschaft für eine seiner Kliniken an einen Nachbarn abzugeben? Der Gedanke kann sicherlich kommen: Warum können die das vom Landkreis Weilheim-Schongau nicht, wenn andere das können? Aber wir müssen sehen, dass im Landkreis Starnberg im Gegensatz zu uns ein dringender Bettenbedarf vorhanden ist. Die Starnberger haben schon einen Neubau geplant. Garmisch hat ebenfalls Expansionspläne. Und da spielt die Nähe von Penzberg zur Unfallklinik Murnau eine wichtige Rolle.

Ein Zwiespalt? Nein, eher ein Spagat. Es ist auf jeden Fall positiv zu bewerten, dass wir mit dem Landkreis Starnberg oder dem Landkreis GarmischPartenkirchen zwei Interessenten gefunden haben, die den Betrieb des Penzberger Krankenhauses fortführen wollen. Wesentlich ist, dass wir die Grundversorgung im östlichen Landkreis rund um die Uhr sicherstellen.

Hat’s in der SPD wegen der Krankenhaus-Thematik mächtig geknirscht? Es gab emotionale-energische Diskussionen, die hart geführt worden sind. Bei dem Thema war viel Zündstoff drinnen. Mit meinem Penzberger Kollegen Mum- Rechnen Sie mit einem Gegenkanmert bin ich zufrieden, dass die didaten aus der CSU? Entwicklung so gekommen ist. Aber natürlich.

Und wie stehen Sie zu Landrat Dr. Zeller? Aber ist es kein Armutszeugnis für Ich hab‘ anfangs eine andere den Landkreis Weilheim-Schongau, Meinung vertreten als Landrat Dr.

Zeller, der den Verkauf des Penzberger Krankenhauses an einen privaten Träger vorgeschlagen hat. Betriebswirtschaftlich ist das vollkommen in Ordnung. Aber der private Träger konnte meines Erachtens nicht auf Dauer die Grundversorgung im Penzberger Krankenhaus sicherstellen.

Willkommen in der Altstadt Schongau s ie’ S n e t Hät wusst? ge

Zurück zu Peiting: Tritt Michael Asam 2014 nochmals als Bürgermeisterkandidat an? Ja. Mit 61? Sie wollen 2014 noch sechs Jahre dran hängen und mit dem früheren SPD-Chef Müntefering konform gehen, der die Rente mit 67 eingeführt hat? Nach der jetzigen Sicht der Dinge ja, wenn es meine gesundheitliche Verfassung zulässt.

Mit wem? Weiß nicht. Aber das ist jetzt — gut drei Jahre vor der Wahl — noch gar nicht so wichtig.

> > > ZUR PERSON Erst Techniker, dann Angestellter, schließlich der Chef im Rathaus Im Münchner Stadtteil Obergiesing ist er als Kind und Jugendlicher aufgewachsen, der Michael Asam. Ob’s es an seiner Heimat liegt, dass er nach wie vor ein leidenschaftlicher Anhänger des TSV 1860 München ist? 1975 kam er im Alter von 22 Jahren nach Peiting, wo er bei der Firma Meichelböck eine Lehre zum Radio- und Fernsehtechniker gemacht hat. „Der Beruf ist leider ausgestorben“, bedauert Asam. Er selbst musste nach einem Unfall aus gesundheitlichen Gründen umschulen. Bei der Bundesknappschaft wurde er als Sozialversicherungsangestellter angelernt. 1978 hat er die Geschäftsstelle der Bundesknappschaft in Peißenberg übernommen. Doch erst im Jahr 1991 — damals immerhin schon 38 Jahre alt — war er ein „fertiger“ Azubi. Neben

der Arbeit hat sich der SPD-Gemeinderat in den neunziger Jahren zum Verwaltungsfachwirt fortgebildet. Die mündliche Prüfung dafür war am 18. März 1996. Daran erinnert er sich noch genau, denn in der gleichen Woche gewann Asam bei der Stichwahl zum Bürgermeister in Peiting. Der Rathaus-Chef ist 57 Jahre alt, verheiratet und wohnt in der Lexe in Peiting. Er gehört dem Bezirkstag von Oberbayern, wo er Sprecher der SPD-Fraktion ist, ebenso an wie dem Kreistag von Weilheim-Schongau, wo er im wichtigen Aufsichtsrat der Krankenhaus GmbH sitzt. Außerdem ist Asam Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt für Weilheim-Schongau. Seine Hobbys sind Tennis und Nordic Walking. Gern verbringt er freie Zeit auch beim Garteln.

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Großes Medienecho auf die Maibaumtour

Oberbayern sorgen für Schlagzeilen in Friesland

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Janser-Wirt Sascha Bangert und seine drei Spezln Michael Reichert, Johannes Kastner und Johannes Linder haben im sonst so beschaulichen Ostfriesland für Schlagzeilen gesorgt. Das Medienecho am Ziel der 782 Kilometer langen Maibaumtour im Oktober war gewaltig. In sechs Zeitungen haben es die vier

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Straub aus Timmel. Sie haben das so genannte „Entenrennen“ verloren. Es ging darum, wer innerhalb von drei Monaten in seiner Gaststätte mehr Enten an Gäste verkauft. Gewonnen hat der Wirt in Ostfriesland.

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Oberbayern auf die Titelseite geschafft. Zwei Kamerateams, drei Reporter vom Hörfunk und acht Pressevertreter warteten zusammen mit 500 Leuten in der ostfriesischen Ortschaft Timmel, die so groß ist wie Hohenfurch, auf die vier jungen Mannsbilder aus dem oberbayerischen Schwabniederhofen. Die waren nach vier Tagen Fahrtzeit auf dem Lanz-Bulldog und im Begleitfahrzeug von dem Empfang überwältigt. „Das ist nicht zu toppen“, findet Sascha Bangert. Und Johannes Kastner ergänzt stolz: „Dies ist bislang das größte, was wir auf die Füße gestellt haben“. Zurück geht die außergewöhnliche Gaudi-Aktion auf eine Wette zwischen den JanserKöln Wirtsleuten Sascha Bangert und Monika Fischer mit Gastronom Wilfried

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Schwabniederhofen / Hohenfurch / Birkland | Die vier Burschen aus Schwabniederhofen und Hohenfurch haben es sich auf der Bank vorm Kachelofen gemütlich gemacht — drinnen in der Wirtstube beim „Janser“. Obwohl die Maibaumtour von Oberbayern nach Ostfriesland schon viele Wochen zurückliegt, sichten sie noch immer gern die vielen Zeitungsberichte, die Einträge im Face­book mit hunderten von Klicks und schauen auf zur Foto­ slideshow, die am Bildschirm über’m Tresen läuft.

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Sacha Bangert und seine Spezln haben das Versprechen eingelöst und einen gut zwölf Meter langen Maibaum mit altem Bulldog und Wagen nach Timmel gebracht. Hätte Straub die Wette verloren, wäre er bis nach Schwabniederhofen geradelt und hätte Matjes mitgebracht.

Eicher-Bulldog vom Baujahr 1965 40 Stunden Fahrtzeit auf dem Lanz-Bulldog hatte das GaudiQuartett von der Schönach hinter sich, ehe es in Timmel eintraf. Jeweils zwei Burschen saßen auf dem Traktor, zwei waren im Begleitfahrzeug unterwegs. Mit Übernachten in Pensionen – die Stationen sind kurzfristig aufs Geratewohl ausgesucht worden, waren es 96 Stunden. Den Eicher„Königstiger“, das ist ein Modell des Baujahrs 1965, welches es im großen Gang auf Berlin 20 Stundenkilometer bringt, haben die Burschen von Ludwig Pröbstl aus Birkland

bekommen. Dessen Sohn ist ein Arbeitskollege von Johannes Linder. Den 12,5 Meter langen Maibaum stiftete Anton Zick aus Schwabniederhofen. Aufgefallen ist den Ostfriesen in Timmel freilich, dass Sascha Bangert einen anderen Dialekt spricht als die drei anderen Burschen aus Hohenfurch und Schwabniederhofen. Er ist nämlich gebürtig aus Wuppertal und bezeichnet sich selbst als „bayerischen Wirt, der Hochdeutsch spricht“. Seit dem zwölften Lebensjahr ist Sascha, mittlerweile 35, freilich im bayerischen Oberland zu Hause und seit einigen Jahren nunmehr auf der schwäbischen Seite des Lechs. Seine Partnerin ist Monika Fischer, die seit fünf Jahren die Wirtschaft in Schwabniederhofen führt und aus Hohenpeißenberg stammt. Aus dem Werdenfelser Land kommt der gebürtige Mittenwalder Wilfried Straub, den es bis nach Timmel in Ostfriesland verschlagen hat.

falls nach Timmel gefahren sind, um die Ankunft des Quartetts und das Aufstellen des Maibaums am 9. Oktober mitzuverfolgen. „Wir haben voll Aufsehen erregt. Und für Schlagzeilen gesorgt“, sind sich die Gaudiburschen einig. „Im positiven Sinn wohlgemerkt“, ergänzen sie mit einem schelmischen Grinsen. Noch immer sind die Vier am Sammeln von Bildern und Mails und am Sichten von Artikeln. Selbst viele Wochen nach der spektakulären Maibaumaktion ist ein Fotoalbum aus Ostfriesland nach Schwabniederhofen gelangt. Die Bilder waren nicht so lange auf dem Weg wie die Burschen in der umgekehrten Richtung. Sie sind aber ja auch nicht mit dem Traktor, sondern mit der Post befördert worden.

%

Bilder unten: Lesen selbst viele Wochen nach der spektakulären Maibaum-Aktion noch gern die Artikel aus den ostfriesischen Ganz spontan Zeitungen: von links Johannes Linder (23), Sascha Bangert (35), dazugestoßen Michael Reichert (26) und JohanBesonders gefreut hat es die Vier nes Kastner (26). Mit Eifer legten von der Schönach, dass auch Ost- Ostfriesen und Oberbayern Hand allgäuer, Weilheimer und Tölzer, an beim Aufstellen des 12,5 Meter die in Ostfriesland weilten, nach hohen Stammes aus SchwabnieAnkündigungen im Radio eben- derhofen, den die Vier mit dem Eicher-Bulldog aus Birkland nach Timmel gebracht haben. Dort trifft $ 782 Kilometer sind es über Landstraßen bis Sascha Bangert nach eingelöster nach Timmel im Landkreis Aurich. Nur wenige Wette auf seinen ostfriesischen Kilometer sind mit dem Bulldog auf Bundes- Kollegen Wilfried Straub, der übrigens aus Mittenwald stammt. straßen zurückgelegt worden.

januar / februar 2011  |  15


> > > Punkt, Punkt, Punkt Diesmal Mit

Andreas Müller

Neuer Vorstand bei den Oberland Kommunaldiensten Peiting / Schongau | Im Gefühl, „weitere Einnahmequellen für Menschen zu erschließen, die das Geld gut gebrauchen können“, sieht Andreas Müller den Reiz seiner neuen Aufgabe. Der 51-Jährige übernimmt im Januar 2011 die Geschäftsführung bei den Oberland Kommunaldiensten. Wie er seine Aufgabe angeht, wo er Schwerpunkte setzen möchte und was privat seine Vorlieben sind, das verrät er in unserer Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“, bei dem es Sätze zu vervollständigen gilt.

Erfolg der Firma ausmacht. Als neuer Vorstand kann ich ... auf den bisherigen Erfolg eines regionalen Dienstleistungsbetriebes aufbauen.

Als neuer Vorstand muss ich ... beweisen, dass ich die Arbeit und den Erfolg des langjährigen Vorstandes Xaver Wörle Beginnen Sie den folgenden Satz: auf meine Art fortfühDie Oberland Kommunaldienste AG ren kann. ist ein von meinem Vorgänger sehr gut eingeführter regionaler Dienst- Wenn ich mich mit leistungsbetrieb mit großer Perspek- meinem Vorgänger tive und fantastischen Mitarbeitern Xaver Wörle treffe, Ab Januar der Chef bei der Firma Oberland Kommunaldienste: Andreas Müller. ... und deshalb freue ich mich auf dann geht’s ... die neue Aufgabe als Chef der neben einer freundOberland Kommunaldienste. schaftlichen und damit persönli- Weitere Nischen für ländliche Bechen Bindung auch um Impulse aus triebe sehe ich vor allem ... Leiten Sie auch diesen Satz ein: seiner jahrelangen Erfahrung. darin, die Wertschöpfung im ZuDie Oberland Kommunaldienste AG erwerb zu suchen. Da ich aber hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mein Verhältnis zum Maschinen- selber Landwirt bin, kann ich sehr der regionalen Landwirtschaft die ring Oberland ist ... wohl beurteilen, dass solche VorMöglichkeit einer Wertschöpfung zu sehr gut, aber auch Voraussetzung schläge von außen in der Praxis oft geben, für ein erfolgreiches Fortbestehen schwer zu realisieren sind. Deswe... und darum werden Sie mich der Oberland Kommunaldienste AG, gen möchte ich eigentlich auf eine nicht nur im Büro in Peiting an- da nur eine gute Zusammenarbeit so pauschal gestellte Frage nicht treffen, sondern regelmäßig bei beider Einrichtungen den Erfolg antworten. Da ist ein persönliches Landwirten aus unserer Region. liefert. Gespräch sehr wichtig und absolute Voraussetzung. Vervollständigen Sie die nächsten Damit beim Winterdienst für die Sätze: Bahnhöfe zwischen Schongau Meine bisherigen beruflichen StaWenn mich Leute fragen, was ein und Mittenwald alles rechtzeitig tionen helfen mir, ... Vorstand bei den Oberland Kom- klappt, ... einerseits einen Betrieb wirtschaftmunaldiensten alles macht, dann arbeitet bei uns ein effektives Team, lich zu führen, andererseits aber antworte ich kurz und bündig... das seine Leistungsfähigkeit auch auch die menschliche Seite zu schätalles, was auch das gesamte Mit- und vor allem in schwierigen Situ- zen, die einen Betrieb wie unseren arbeiterteam leistet und damit den ationen oft bewiesen hat. zu einer großen Familie macht. Ge-

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rade Xaver Wörle hat gezeigt, dass Im Schongauer Land finde ich auf die menschliche Komponente fürs jeden Fall verbesserungswürdig ... Funktionieren einer Firma wie der ... keine Antwort. unseren enorm wichtig ist. Wählen Sie eine von drei AntworWenn mich in der Arbeit oder auf ten aus oder formulieren Sie eine einem Termin mal etwas richtig vierte (Punkt d): aufgeregt hat, dann ... versuche ich bei einem Spaziergang Was reizt Sie an der neuen Tätigmit meiner Frau und / oder einem keit am meisten? guten Espresso wieder meine Aus-  a) jedes Wort eines aufgegeglichenheit zu finden. brachten, schimpfenden Landwirts In meiner Freizeit ...  b) ein Streitgespräch mit Gärtgehe ich mit meiner Frau gerne nern und anderen gewerbwandern, Rad fahren oder arbeite lichen Anbietern, die im an unserem Haus. Maschinenring bzw. in den Oberland KommunaldiensAm Schongauer Land gefällt mir ... ten durchaus eine starke das gesamte Ambiente. Vor allem Konkurrenz sehen freut mich, dass ich nach vielen  c) das Gefühl, weitere EinnahUmwegen in weitere Regionen in mequellen für Menschen zu die Region meiner Jugend zurückerschließen, die das Geld gekommen bin. gut gebrauchen können.

Welcher Versuchung können Sie nicht widerstehen?  a) einer frisch gezapften Halben Bier  b) dem Anblick (m)einer schönen Frau  c) einer Ausfahrt auf einem alten Eicher oder anderen Oldtimer-Bulldog. Wenn ich einen dieser Wünsche frei habe, dann tendiere ich ... die Antwort ist wahrscheinlich verkehrt, aber ich tendiere zu b)  a) zu einer guten Brotzeit in einer Bauernwirtschaft  b) zu einem feinen Essen mit Rotwein beim Italiener  c) zu einem Dinner in einem feinen Restaurant.

> > > ZUR PERSON Andreas Müller: Von Traunstein in den Pfaffenwinkel Im südlichen Bayern hat er schon mehrere berufliche Stationen hinter sich: Andreas Müller, der neue Vorstand bei den Oberland Kommunaldiensten, arbeitete ab 1999 beim Maschinenring Traunstein. Zwei Jahre später wechselte er in die Vertriebsleitung der Maschinenring-Zentrale nach Neuburg an der Donau, wobei er die meiste Arbeit vom HomeOffice in Traunstein aus erledigte. Einen Schwerpunkt bildete im Vertrieb der Bereich Kläranlagen. Seit 2004 ist er bei der Oberland Kommunaldienste AG mit Sitz in Peiting; zunächst als Vertriebsleiter für Sonnenwasser und in den vergangenen zwei

Jahren als Geschäftsführer der Tochterfirma mit dem Namen Oberland Sonnenwasser GmbH. Andreas Müller ist 51 Jahre, verheiratet und wohnt seit Herbst 2006 in Bidingen, wo er zusammen mit seiner Frau, die aus Murnau stammt, einen alten Bauernhof gekauft hat. Aufgewachsen ist er in München und Starnberg. Nach der landwirtschaftlichen Lehre hatte er die Fachakademie für Landwirtschaft in Landsberg als Agrartechniker abgeschlossen. 1986 nutzte er die Chance, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu pachten, den er über 20 Jahre bewirtschaftet hat.

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Mit der Laserpistole geblitzt

236 Stundenkilometer: „Absoluter Spitzenreiter“ Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Das ist der absolute Spitzenreiter“, kommentiert der Schongauer Polizeichef Rudolf Fischer die Tatsache, dass auf der B 17 südlich des Weilers Lamprecht ein Autofahrer per Laserpistole mit 236 Stundenkilometern gemessen wurde. Es handelte

Stelle einen Motorradfahrer erwischt haben, der mit 206 km / h von Steingaden in Richtung Peiting unterwegs war. Dieser sei bislang im westlichen Landkreis Weilheim-Schongau der schnellste registrierte Raser gewesen. Beide unrühmliche „Spitzenreiter“ trifft die gleiche Geldstrafe: 600

Auf dem geraden Straßenverlauf südlich des Weilers Lamprecht drücken manche Autofahrer, die von Steingaden Richtung Peiting unterwegs sind, zu fest aufs Gaspedal. sich um einen Peitinger, der einen auffrisierten Mercedes mit 400 PS steuerte, wie Fischer auf Anfrage der „altlandkreis“-Redaktion ergänzt. Zwölf Jahre sei er nun in Schongau Leiter der Inspektion, doch an so einen Fall von Raserei könne er sich in dieser Zeit nicht erinnern. Vier Jahre ist es her, dass Polizisten per Laserpistole an gleicher

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Euro müssen sie für das Vergehen blechen. Dieser Betrag gilt für alle, die außerhalb von Ortschaften die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 70 Stundenkilometer überschreiten. Bei dem Peitinger Mercedesfahrer, der an einem Samstagnachmittag im November auf der B 17 per Laserpistole erfasst und sofort herausgewunken wurde, gibt es darüber hinaus ein

Fahrverbot für drei Monate und vier Punkte auf dem „Konto“ in Flensburg. „Unverantwortlich“ nennt Peitings Rathaus-Chef Michael Asam diesen Auswuchs von Raserei. „Es sind da schon viele schnell unterwegs“, findet Helmut Hetterich vom Gasthof „Lamprecht“. Seiner Einschätzung nach bringt es die Mehrzahl der Autofahrer in diesem Abschnitt der B 17 auf 120 Stundenkilometer oder mehr. Nur eine Minderheit würde sich an die vorgeschriebenen 100 km / h halten. Kritische Situationen entstünden vor allem dann, wenn Lastwagen von der nahen Kiesgrube bei Lamprecht auf die B 17 einbiegen oder wenn Landwirte mit ihren Schleppern aus den Wegen auf die Bundesstraße gelangen wollen, fügt Anwohner Hetterich hinzu. Ihm ist es selbst schon passiert, dass ein Auto gegen seinen Schlepper geprallt ist. Sein Vater und er hätten früher schon angefragt, ob denn eine Tempobegrenzung auf 80 km / h möglich wäre. Doch dies werde vom Landratsamt und der Polizei abgelehnt. Begründung: Es handle sich um keinen Unfallschwerpunkt. Dies sieht auch Rudolf Fischer von der Polizeiinspektion Schongau so. Dort käme es zu keiner Häufung von Unfällen. Der Dienststellenchef ergänzt freilich, dass seine Kollegen mit der Laserpistole „in Peiting relativ häufig messen“. Mindestens ein Dutzend Mal im Jahr stünden sie an der B 17 vor

dem Weiler Lamprecht. Zudem werde auf der Füssener Straße inPeiting „sporadisch“ die Laserpistole eingesetzt. Kollegen von der Verkehrspolizei Weilheim hätten früher in der Ortschaft Kurzenried auf der B 17 eine Zeitlang eine feste Messstelle installiert. Dass es in Kurzenried nicht immer einfach sei, die Straße zu überqueren, darauf machte Gemeinderätin Pankratia Holl bei der Peitinger Bürgerversammlung aufmerksam. Schüler müssten schon besonders Acht geben, wenn sie zur Bushaltestelle auf die andere Straßenseite gelangen wollen. Holl, die selbst in Kurzenried zu Hause ist, sprach dieses Thema jedoch nicht nur hinsichtlich der Raser auf der B 17 an. Vielmehr wollte sie dem Verlangen einiger Bürger, die mehr Tempo 30-Kontrollen in Peitinger Wohngebieten fordern, diesen Vergleich entgegenhalten.

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>>> Kolumne im „altlandkreis“: Was sich der Nepomuk denkt

D’ Füaß und d’ Finger verbrennt Wenn du junge G’sichter seahe willscht, nau muascht du alte Bilder a’schaua. Sagt der Streif Pauli vo Roattabuch. Wenn du junge G’sichter seahe willscht, nau muascht in d‘ Sauna gau, moant dagega der Spezl vom Nepomuk, des wo der Alois ischt. Iatz hot der Nepomuk a Einladung kriagt von deam Landsberger Landrat, dir wisset scho, vo dem Eichner Walter, und o von seim Kämmerer Felbinger, dass er die neue Sauna vom Lechtalbad in Kaufering inspiziere soll. Weil aber der Nepomuk beim Presserundgang it derbei war, weil er juscht zu der Zeit im Krankenstand war,

hot er sich mit dem Alois a Woch‘ später aufn Weg gmacht. Schea isch se wora, die Sauna im Lechtalbad, in dia se a guate halbe Million nei gsteckt ham, weil die alt halt gar so marode war. Vor allem die zwoa groaße Kabina im Freigelände, die machat scho was her. Doch zum junge G’sichter aschaua – vor allem bei de Fraua – sind der Nepomuk und sein Spezl gar it so recht komma. Weil sie beim Nei‘und Rausgeha ihr Ogamerk darauf richte hant müassa, dass sie sich auf dem sakrisch heiße dunkla Pflaster it d‘ Füaß verbrennat. I sag’s euch, a Fuaßbodaheizung

isch nix dagega. Des war o it viel besser, wia die zwei Schongauer vor Weihnachta nomal in die Sauna im Lechtalbad ganga sind. Dau sind zwar so brauna Gummimatta in deane zwei Außensaunen ausgelegt gweasa, aber a heiße Sohla hot’s trotzdem no geaba. It d’ Fiaß, sondern eher d’ Finger verbrennt hot si wohl der Chef vom Schongauer Bad, des wo der Kosian Andreas isch. Hot er doch vor zwoa Monat im Interview mit dem „altlandkreis“-Heftla gseet, dass die Sauna in Kaufering im Vergleich arg koaz dostoat. Freilich hot er halt die alte Sauna g’moant und it dra denkt, dass

die nuie scho zwoa Wocha später aufg’macht weart. Iatz hot des deana Landsberger gar it g’falla, dass aus Schongau so a Kommentar zum vernehme isch. Drum ham se beim Buargamoaschter, dem Gerbl Karl-Heinz, a’gruafa und g’moant, dass eana in Landsberg und Kaufering so a Meinung aus Schongau g’schtohla bleiba ka. Ja, der Droaht von Landsberg nach Schongau isch recht kurz; den Gerbl kennet der Eichner und seine Leit halt guat, weil der früaher ja o im Landsberger Landratsamt beschäftigt war. Aber der Nepomuk, der wo o gera ins „Plantsch“ goht und do haupt-

sächlich zum Schwitza in d’ Sauna hintre, muss scho sage, dass sowohl Kaufering als auch Schongau ihre eigene Ausrichtung und durchaus ihre Vorzüg ham. Vor allem aber muass er de Landsberger Kreisrät‘ genauso wia de Schongauer Stadträt‘ bescheinige: Des isch a fairer Preis, der wo do als Eintritt g’nomma wird. Elf Euro und a paar Cent für drei Stunda: Do kennet sich des Sauniere o d‘ Leit aus oifache Verhältnis leischte. So, mit deam Satz will der Nepomuk sein Beitrag beschließa. Und mit derar Meinung, do verbrennt er sich weder d’Füaß no d’ Finger. Und scho gar it s’ Maul.

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Rollen fürs Mysterienspiel „Wunder Wies“ besetzt

Wer wem die Leviten liest Steingaden | „Der hat mir damals schon die Leviten gelesen“, frotzelt Werner Böglmüller bei einer Tasse Kaffee und blickt grinsend zu Martin Kainz hinüber. Der spielte den Kaplan, als in Steingaden das Welfenspiel aufgeführt wurde. Und beim Mysterienspiel „Wunder Wies“, das im Juli und August 2011 im Fohlenhof auf die Bühne gebracht wird, gibt Kainz den Abt Hyazinth Gassner. Ob er in dieser tragenden Rolle anderen Mitwirkenden wieder die Leviten liest? Regisseur Helmut Gehlert aus Bernbeuren gibt darauf noch keine Antwort. Zusammen mit Werner Böglmüller, dem Vorstand der Welfenbühne Steingaden, verkündet er aber, dass die 35 Sprechrollen komplett besetzt sind.

Karin Nöß als Bäuerin Lori Außer Martin Kainz werden sie weitere Hauptrollen übernehmen: Christian Breidenbach als Bauer Lori, Karin Nöß als Maria Lori, der das Tränenwunder des Gegeißelten Heilands widerfahren ist, sowie Karl Müller-Hindelang

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als Abt Marianus Mayr. Johannes Klein (29) und Valeria Weissbrodt (25) — sie kommt aus der Nachbargemeinde Peiting — übernehmen die Rollen der Genien, die auf verschiedenen Ebenen (überirdisch, irdisch und unterirdisch) agieren.

Deren Beiträge „sind gleichsam der rote Faden im Stück“, erklärt Regisseur Gehlert. „Das ist auf jeden Fall eine He­ rausforderung“, gibt Martin Kainz, der im Forstamt Schongau als Abteilungschef arbeitet, zu verste-

hen. Aber die „Freude am Spielen“ reize ihn nun mal. Und vom Kaplan im Welfenspiel zum Abt im Mysterienspiel „Wunder Wies“: Das sei doch ein beachtlicher Aufstieg, witzeln andere Mitwirkende über die Rolle von Kainz. Das Stück ist in sechs Szenen eingeteilt, erwähnt Regisseur Gehlert. Das Schlussbild soll spektakulär werden, kündigt er an. Mit integriert in das Mysterienspiel, das insgesamt 100 Darsteller erfordert, sind auch Reiter, Rösser und Fuhrwerke, die alle aus Steingaden kommen. Zur Einstimmung in das Thema war für die Frauen und Männer, die Übernehmen die tragenden Rollen im Mysterienspiel, das vom 23. Juli bis 13. August Sprechrollen überzwölf Mal im Fohlenhof aufgeführt wird: vorne von links Christan Breidenbach, Karin nehmen, eine KirNöß, Karl Müller-Hindelang, Martin Kainz sowie hinten von links Werner Böglmüller chenführung in der (Vorstand der Welfenbühne), Johannes Klein, Valeria Weissbrodt (Peiting) und Regis- Wieskirche und im seur Helmut Gehlert. Wallfahrtsmuseum

angesagt. Für Dezember war auch die Übergabe des endgültigen Textbuches terminiert. Geschrieben hat das Stück — wie in der letzten Ausgabe bereits berichtet — der Drehbuchautor Markus Fenner, der mehrere Jahre in der Wies und in Steingaden wohnte. Er ist vor wenigen Monaten nach Bad Kohlgrub umgezogen.

Die erste Lesung Für Mitte Januar hat Regisseur Gehlert eine erste gemeinsame Lesung des Stückes angesetzt. Ende des Monats soll die Komposition fertig werden, womit der Schongauer Stadtkapellmeister Marcus Graf betraut ist (wir berichteten). Graf hat sich vom Musikverein Steingaden während eines Probenbesuchs bereits ein Bild verschafft. Mit Vorliegen der Noten können die Chor- und Musikproben beginnen, und im Februar geht’s los mit den ersten Leseproben. Dann kristallisiert sich heraus, wer im Mysterienspiel „Wunder Wies“ wem die Leviten liest.


> > > SAG’ MAL Diesmal Mit

Eva-Maria Kilian aus Schongau Sag’ mal, wer ist für dich ein Vor- Wann kannst du nicht Nein sagen? bild? Wenn mich jemand um einen GeIn beruflicher Hinsicht ist es mein fallen bittet. Papa. Was bedeutet für dich Liebe? Mit wem würdest du gerne für ei- Die Liebe ist sehr wichtig, ohne nen Tag die Rolle tauschen? sie kann kein Mensch auf Dauer Mit nem Truckfahrer in den USA überleben. und dann die Route 66 runter! Wie denkst du über Sexualität? Sie ist ein sehr wichtiger Punkt in einer Beziehung. Welche Freundschaften sind dir wichtig? Die Freundschaften mit den Leuten, die immer ehrlich zu mir sind. Deine Locations? Café Müller in Schongau. Welches Buch oder welche CD kannst du weiterempfehlen? Hat den Beruf der Werkzeugmechanike- Illuminati. rin erlernt: Eva-Maria Kilian (22). Deine angesagte Adresse im Wem möchtest du mal deutlich dei- Internet? ne Meinung sagen? Facebook. Den Rauchern, die beim Bürger­ entscheid nicht beim Wählen wa- Was ist deine Lieblingsspeise? ren und sich jetzt beschweren! Schupfnudeln mit Sauerkraut. Was sind deine Stärken? Ich kann gut mit Menschen, auch mit fremden, was beim Bedienen und auch beim Sport sehr hilfreich ist.

Wie verbringst du deine Freizeit? Mit Eishockey schauen und schlafen.

Sag’ mal: Wie siehst du deine Zukunft? Was sind deine Schwächen? Mit nem sicheren Arbeitsplatz — Ich kann ganz schlecht Nein sa- irgendwann Kinder kriegen und gen. ne kleine Familie gründen.

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Ausrichter der Deutschen Meisterschaften

Das Top-Ereignis für die Stockschützen Peiting | Für die Stockschützen im TSV Peiting wird es das Top-Ereignis ihres Vereins: Sie sind Ausrichter der Deutschen Meisterschaften 2011. Dazu werden Ende Januar 30 Teams aus der ganzen Republik in der Marktgemeinde erwartet. 13 Damenmannschaften und 17 Herrenmannschaften treten an. Wettkampftage sind Freitag, der 28. und Samstag, der 29. Januar, in der Eishalle.

Die Deutschen Meisterschaften für 2011 waren, als der Deutsche Eisstockverband (DESV) 2009 in Dortmund tagte, nach Peiting vergeben worden. Das freut in der Abteilung mit ihrem Vorsitzenden Ludwig Dietl alle Aktiven, die in einer Damen- und in drei Herrenteams diesem Sport nachgehen. Besonders angetan ist freilich Christian Lindner aus Peiting; der 38-Jährige ist immerhin Präsident des DESV.

Wenngleich das Stockschießen hinsichtlich des Publikumsinte­ resses im Schatten des Eishockeys steht, so rechnet Lindner durchaus mit beachtlichem Interesse. Der Bayerische Rundfunk und das Regionalfernsehen TV München haben sich zu den Meisterschaften angesagt, die mit einem Festabend in der Schloßberghalle zu Ende gehen werden. Die Peitinger Stockschützen gehen davon aus, dass zwischen 300 und 600

Zuschauer zu den Vergleichen in die Eishalle kommen werden. Und sie selbst sind vom Ehrgeiz beseelt. „Wir wollen Deutscher Meister werden“, verkündet Christian Lindner selbstbewusst. Vom Ablauf her sieht es so aus, dass die Peitinger in der Vorrunde gegen alle anderen 16 Herrenteams spielen. Die besten vier bestreiten am Samstagnachmittag, 29. Januar, das Halbfinale. Um 16 Uhr steigt dann das Finale. Die erste Herrenmannschaft der TSV-Stockschützen besteht aus Wolfgang Lindner (Polling), dessen Bruder Christian Lindner (Peiting),

Thomas Ainöder (Wolfratshausen) und Thomas Rapp-König (Murnau). Er ist immerhin Weltmeister 2008. Alexander Vöst aus Peiting ist als Ersatzspieler mit im Team. Zur Deutschen Meisterschaft reisen Mannschaften bis aus Hamburg und Berlin an. Stark vertreten sind die bayerischen Vereine, die zumeist in kleineren Städten und Gemeinden beheimatet sind. Im Jahr 2006 hatten die Peitinger Stockschützen die Jugend-Europa­ meisterschaft ausgetragen. Dieses Turnier soll nunmehr getoppt werden — mit dem Ausrichten der Deutschen Meisterschaften.

> > > veranstaltungsinfo Der zeitliche Ablauf So sieht der zeitliche Ablauf für die Deutschen Meisterschaften 2011 der Stockschützen in der Peitinger Eishalle aus: Freitag, 28. Januar 7.30 Uhr Vorrunde Zielwettbewerb Damen 9.45 Uhr Finale Zielwettbewerb Damen 10.30 Uhr Vorrunde Zielwettbewerb Herren 12.45 Uhr Finale Zielwettbewerb Herren 13.45 Uhr Mannschaftszielwettbewerb der Regionen Damen und Herren 15.00 Uhr Eröffnung und Siegerehrungen 16.15 Uhr Vorrunde Mannschaftsspiel Damen (4 Spiele) und Herren (6 Spiele)

Haben sich für die Deutschen Meisterschaften in der eigenen Halle ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: von links Wolfgang Lindner, dessen Bruder Christian Lindner, Thomas Ainöder, Thomas Rapp-König und Alexander Vöst.

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Samstag, 29. Januar 7.00 Uhr Fortsetzung Vorrunde Mannschaftsspiel Damen (9 Spiele) und Herren (11 Spiele) 14.00 Uhr Halbfinale Damen und Herren 15.00 Uhr Finale sowie Spiel um Platz 3 Damen 16.00 Uhr Finale sowie Spiel um Platz 3 Herren 17.00 Uhr Siegerehrungen 20.00 Uhr Festabend in der Schloßberghalle Quelle: DESV


> > > HEIMATRÄTSEL im „altlandkreis“

Des Rätsels Lösung

Gerbls Schuhgröße: 46 Auf eine überwältigende Resonanz ist das Heimaträtsel in Ausgabe 2 unseres Magazins gestoßen. Viele Dutzend Postkarten, Fax-Antworten und E-Mails haben die Redaktion erreicht. Des Rätsels Lösung ist: Der Schongauer Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl hat die Schuhgröße 46. Die drei Gewinner sind: 1. Monika Holderried aus Böbing 2. Rita Petry aus Schwabbruck 3. Tanja Haas aus Schongau

Herzlichen Glückwunsch! Die Preise, es handelt sich um Einkaufs„Schex“ der Werbegemeinschaft Altstadt im Wert von 50,– Euro, 30,– Euro und 20,– Euro werden zugesandt. Auf knapp der Hälfte der Einsendungen war die richtige Schuhgröße 46 vermerkt. Fast genauso viele haben auf 48 getippt und sind damit falsch gelegen. Einige wenige sind davon ausgegangen, dass der Schongauer Bürgermeister nur Größe 44 hat.

Zum Schmunzeln sind die Zeilen, die ein Mann aus Prem auf einer Postkarte niedergeschrieben hat. „Liebe Rätselmacher vom „altlandkreis“. Ich bin 1,81 Meter groß und habe Schuhgröße 45 ½. Der Gerbl ist 1,93 Meter und müsste — so denke ich — Schuhgröße 48 haben“, hat sich der Martl aus Prem überlegt. Allen ein Dankeschön fürs Mit­ machen — und den Ratefüchsen wiederum viel Spaß beim neuen Heimaträtsel.

Die neue Frage

Wo die Torbögen stehen Tore sind ebenso wie Kirchen, Klöster und Gebäudeensembles ein Zeugnis für geschichtsträchtige Ortschaften, wie sie den Pfaffenwinkel prägen. Drei davon stellen wir in unserem neuen Heimaträtsel vor. Von unseren Leserinnen und Lesern wollen wir wissen, wo welches Tor steht. Damit es nicht gar so schwierig ist, nennen wir die drei Orte beim Namen. Die Torbögen sind in Rottenbuch, Steingaden und Schongau zu finden. Die Aufgabe ist es nun, jedes Tor mit dem richtigen Buchstaben A, B oder C der Stadt bzw. der Gemeinde zuzuordnen. Siehe dazu die Bildzeilen. Unter den richtigen Einsendungen werden wiederum Einkaufs-

„Schex“ der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau verlost — und zwar im Wert von 50,– Euro, 30,– Euro und 20,– Euro. Schi-

cken Sie Ihre Antwort per Postkarte an „altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting, per Fax an 08869 / 91 22-17 oder per E-Mail an

A: Wo durchschreiten die drei Fußgänger das weite Tor?

B: Wo durchfährt das Pferdefuhr- C: In welchem der drei Orte ist werk den engen Torbogen? dieser Bogen aufgemauert?

redaktion@altlandkreis.de. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 20. Januar. Viel Glück beim Mitraten!

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>>> Der Webtipp

Es muss nicht immer Web sein ... Weihnachtszeit, Urlaubszeit: Wenn statt wunderschöner Winterromantik nichts als Schneematsch auf den Straßen und Stress vor dem Fest in Sicht ist, wünschen sich viele von uns, es den Zugvögeln gleich zu tun. Ab in den Süden, auf die Insel, einfach ins Warme. Dank einer Vielzahl von verlockenden Angeboten geht das inzwischen denkbar einfach. Hunderte Seiten werben mit dem billigsten Flug, dem am besten bewerteten Hotel und den traumhaftesten Stränden. Der Kapitän unserer National-Elf macht es vor: Michael Ballack bucht im Web, bequem von der Couch aus. Ob er sich im Dschungel der Angebote auch schon verirrt hat? Zum Flug, der bei Anbieter A zehn Euro billiger ist als bei Anbieter B, gibt es bei Anbieter C noch ein hübsches Click-&-Mix-Angebot für einen schicken Mietwagen obendrauf. Das Hotel kostet bei Anbieter B zwar weniger, dafür wäre bei Anbieter A noch eine Stadtrundfahrt dabei. Wer da noch nicht den Überblick verloren hat — Städte­reise oder Lastminute? Er-

lebnisurlaub oder pauschal und all inclusive für die ganze Familie? — wird es spätestens bei der Online-Buchung tun. Nicht genug, dass es tausend Dinge zu entscheiden gilt, auch mit dem günstigsten Angebot ist es auf einmal nicht mehr allzu weit her. Dann geben satte Gebühren und Buchungskosten dem Urlaubswilligen den Rest. Hilfe sucht man meist vergebens.

> > > Über den autor Roman Bauer Roman Bauer ist Inhaber von rb-media.com in Peiting. Seine Agentur bietet seit über 10 Jahren Dienstleistungen für Firmen im Bereich Internet und Neue Medien an. In diesem Bereich arbeitet er auch mit anderen Agenturen zusammen.

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Aber dafür sind diese Seiten ja auch nicht gemacht: Persönliche Beratung gibt es trotz globaler Vernetzung eben doch vor allem außerhalb des World Wide Web. Da macht es manchmal doch Sinn, für den Preisvergleich weg vom PC, raus aus der warmen Stube und durch den Schneematsch ins nächste Reisebüro zu gehen. Wer dann das virtuelle Angebot vergleicht, stellt schnell fest: Groß sind die Unterschiede nicht. Die Entscheidung, wohin es am Ende gehen soll, nimmt einem die nette Dame im Reisebüro freilich auch nicht ab. Aber sollte man sich selbst nach intensiver Beratung gar nicht schlüssig werden, kann man sich sicher auch mit dem Winter im Schongauer Land arrangieren. Der hat schließlich auch seine schönen Seiten.


Wir wollen uns trauen Woran man als Erstes denken sollte Bevor Sie Ihre Hochzeit feiern, sollten Sie möglichst gleich zu Beginn der Planung entscheiden, wie Ihre Feierlichkeiten aussehen sollen. Nicht nur über die ungefähre Anzahl der Gäste, sondern auch über den Charakter der Feier und die Lokalität sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken machen. Ist man sich über diese Dinge im Klaren, erleichtert dies eine zielstrebige Planung ungemein.

Art der Hochzeitsfeier 1 1 1 1 1 1

Bridal Party wird von Freundinnen der Braut organisiert Junggesellenabschied wird von Freunden des Bräutigams organisiert Polterabend Standesamt Kirchliche Trauung After-Wedding-Party

Stil der Hochzeitsfeier 1 1 1 1 1

traditionell flippig romantisch elegant extravagant

1 1 1 1

exklusiv außergewöhnlich entspannt thematisch orientiert

Umfang der Hochzeitsfeier 1 1 1 1 1

klein zirka 50 Personen normal unter 100 Personen groß über 100 Personen 1 Tag Standesamt und / oder Kirche 2 Tage Standesamt und Kirche getrennt januar / februar 2011  |  27


Anmeldung der Hochzeit Welche Papiere Sie für das Standesamt benötigen ... • Gültiger Personalausweis oder Reisepass • Aufenthalts- / Meldebescheinigung • Beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch Ihre Schneiderei ...vom Feinsten

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Die Abschrift muss aktuell sein (nicht älter als 6 Monate). Sie erhalten die Abschrift beim Standesamt des Wohnorts Ihrer Eltern. Sind Ihre Eltern geschieden, wird das Familienbuch entweder am letzten gemeinsamen Wohnsitz oder am Wohnsitz des Vaters (zum Zeitpunkt der Scheidung) geführt.

Unter bestimmten Umständen benötigen Sie noch weitere Unterlagen: • • • •

Falls ein Partner schon verheiratet war, Scheidungsurkunde bzw. Sterbeurkunde des vorherigen Ehepartners. Falls ein Partner ein Kind mit in die Ehe bringt, benötigt man Abstammungsurkunde und Sorgerechtsbescheid. Falls schon gemeinsame Kinder vorhanden sind, ist die Abstammungsurkunde und Vaterschaftsanerkennung erforderlich. Falls Sie einen akademischen Grad besitzen (z. B. Hochschuldiplom oder Doktor) und Sie möchten, dass dieser auch in den Urkunden eingetragen werden soll, müssen Sie die Diplom- bzw. Promotionsurkunde nachweisen.


Für die katholische Trauung brauchen Sie ...

Für die evangelische Trauung brauchen Sie ...

• 2 Trauzeugen

• Personalausweis

• Taufbescheinigung

• Taufbescheinigung

• Bescheinigung über die standesamtliche Trauung

• Konfirmationsurkunde

• Familienstammbuch

• Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung

Diese erhalten Sie bei dem Pfarramt der Gemeinde, in der Sie getauft worden sind.

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januar / februar 2011  |  29


Was ist wann zu tun? Zirka 12 bis 6 Monate vorher

Zirka 4 Monate vorher

1 Terminwunsch mit Familie absprechen 1 Papiere fürs Standesamt

1 1 1 1

1 Papiere für kirchliche Trauung

Beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern — nicht älter als 6 Monate, Personalausweis, Termin sollte mit dem Standesamt so früh wie möglich abgesprochen werden

Taufschein — nicht älter als 6 Monate, Termin ebenfalls so früh wie möglich vereinbaren

1 1 1 1 1

Kostenplan aufstellen Gästeliste (auch vorläufig) zusammenstellen Trauzeugen fragen Musik buchen (Band, DJ, Solosänger für Kirche, etc.) Lokal buchen

absprechen

1 Fotograf und Videograf aussuchen und buchen (Liste mit

den wichtigsten Personen für Videografen nicht vergessen!)

1 Brautkleid aussuchen

(an die notwendigen Accessoires denken!)

1 1 1 1

Kinderbetreuung organisieren Zeremonienmeister festlegen Make-Up und Friseur für Braut aussuchen Fürbittenleser bestimmen

Zirka 3 Monate vorher 1 Blumenkinder bestimmen 1 Trauringe aussuchen und Gravur festlegen 1 Einladungen verschicken

1 Kutsche oder Brautauto bestellen und Fahrer

1 Tagesablauf grob vorplanen

organisieren

(Puffer für Unvorhergesehenes einplanen)

Hier besonders beachten: Probeessen vereinbaren, Parkplätze, Spielmöglichkeit für Kinder, Tanzfläche, Außenfeier möglich, Sektempfang, Tischdeko, Ablaufabsprache, Menü- und Getränkeauswahl grob absprechen

1 Hotelzimmer buchen für Brautpaar und / oder mit Gästen

Gästeliste festlegen Kleiderwunsch für Gäste äußern Einladungen aussuchen Zeitplanung festlegen

(Rückantwort und Anfahrtsplan nicht vergessen!)

1 Floristen besprechen (Autodeko, Wurfstrauß,

Brautstrauß, Tischdeko, Kirchenschmuck, Reversschmuck, Trauzeugenstrauß und / oder Brautjungfernstrauß)

1 Hochzeitstorte bestellen

Zirka 6 bis 5 Monate vorher 1 Geschenkeliste zusammenstellen 1 Trauzeugen an notwendige Papiere erinnern 1 Einladungen drucken lassen

(an Tisch- und Menükarten, Programmheft für Kirche und auch schon an Danksagungen denken!)

1 Anzug für Bräutigam aussuchen 1 Hochzeitsreise buchen 30  |  der altlandkreis


2 Wochen vorher

Zirka 2 Monate vorher 1

Mit Standesamt koordinieren

und Pfarrer genauen Ablauf

1 1 1 1 1 1 1 1 1

Mit Fotografen Hochzeitsfotos besprechen

(Achtung: Brautauto fährt höchstens 60 bis 80 km / h)

Traukerze kaufen Gästebuch kaufen Gastgeschenke besorgen (z.B. Anstecknadeln) Autobänder für Gäste besorgen Impfungen auffrischen (für Hochzeitsreise) Hotelzimmer klären und nochmals aktualisieren Treueversprechen aufsetzen, wenn gewünscht Route abfahren um Zeitplan genau bestimmen zu können

1 Gästeliste abschließend durchgehen und Wirt über

genaue Personenanzahl informieren, Tischplan prüfen!

1 Bei allen Helfern und Dienstleistern anrufen

und prüfen, ob alles klappt (Kirche, Fotograf, Bäcker, Frisör, Musik, Florist usw.)

Zwei Tage vorher

Make-Up, Nähzeug, Kopfschmerztabletten, Deo, Kamm, Taschentücher etc.)

1 Ringe und Papiere kontrollieren und bereit legen 1 Trinkgelder in Kuverts verpacken und bereit halten

Getränkeauswahl besprechen

1 Hochzeitsfrisur proben 1 Kuchenbuffet, wenn selbstgebacken, klären wer

Ein Tag vorher

welchen Kuchen bäckt

1 Schuhe einlaufen

(am besten gleich mit einladen)

1 Koffer für Hochzeitsreise packen 1 Geld für Blumen- und Geschenkboten bereithalten 1 Handtasche der Braut packen (Ersatzstrümpfe,

1 Gästeliste anhand der Rückantworten checken 1 Tischplanung 1 Mit dem Wirt genauen Ablauf, Tischplanung, Menü- und

Änderungen möglich!

1 Nachbarn über Polterabend informieren

1 Monat vorher

1 Hochzeitskleidung anprobieren. Jetzt sind noch

(hört sich lustig an, ist aber wichtig!)

1 Schmücken von Kirche und Gaststätte

Wenn man dies selbst macht, möglichst mit vielen Helfern am Vormittag!

1 Nägel maniküren 1 Abends die Seele baumeln lassen und entspannen!

Der Körper dankt es Ihnen am nächsten Tag.

... und jetzt ist er da, der schönste Tag Ihres Lebens! Lassen Sie sich nicht stressen, denn keiner fängt ohne Sie an!

januar / februar 2011  |  31


Einladungen und mehr...

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32  |  der altlandkreis

Tipp: Besuchen Sie uns auf der Hochzeitsmesse auf dem Auerberg (16. Januar) oder in Weilheim (30. Januar)


Hilfreiche Tipps für den Hochzeitstag Die unten aufgeführten Dinge haben sich schon oft als Helfer in der Not herausgestellt. Am besten geben Sie einer guten Freundin, einem guten Freund oder einem Verwandten dieses „Notfallpaket“.

Ersatzstrumpfhose

Ehering

Kleingeld

Sie sollten immer ein extra Paar Strümpfe in Reichweite haben, da eine Laufmasche immer im ungünstigsten Moment kommt.

Damit der noch ungewohnte Handschmuck während des dauernden Händeschüttelns keine Druckstellen hinterlässt, sollte man ihn nach der Trauung einfach an die linke Hand stecken.

In manchen Gegenden ist es Brauch, dass Kinder von der Hochzeitsgesellschaft Geld sammeln.

Aspirin oder ähnliches ... leichtes Schmerzmittel. Es wäre doch schade, wenn man am schönsten Tag unter Schmerzen leidet.

Make-Up Nach der Trauzeremonie könnte es notwendig werden, das Make-Up nochmals aufzufrischen.

Taschentücher Nicht nur das Brautpaar sondern auch einige Gäste könnten während der Feier ein Taschentuch benötigen.

Zettel und Stift Sollte immer vorhanden sein. Vielleicht müssen Sie ja für sich oder jemand anderen etwas aufschreiben.

Nähzeug Nadel und Faden sind nie verkehrt. Man will ja schließlich mit allen Knöpfen heiraten ...

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Spiele für Kinder Leider ist eine Hochzeitsfeier für Kinder nicht immer spannend. Es empfiehlt sich daher, jemanden mit der Organisation eines kleinen „Beschäftigungsangebotes“ zu beauftragen.

Geschenktisch Es sollte jemand bestimmt werden, der die Geschenke für das Brautpaar in Empfang nimmt und entsprechend verstaut. Unter Umständen ist es auch hilfreich, die Geschenke zu markieren, da man später nicht immer genau zuordnen kann, von wem die einzelnen Geschenke stammen.

Mitglied im

feierlich in der Kirche festlich an der Tafel fröhlich beim Brautverziehen fetzig zum Tanz

Kontakt: Werner Häuserer, Vorstand Hofen 8a 86971 Peiting-Birkland Tel.: 08869.5377 - Fax: 9211.95

januar / februar 2011  |  33


Knipsen oder Fotografieren?

Warum es Sinn macht, einen Profi zu beauftragen ... Fast bei jeder Hochzeit stellt sich die Frage, wer und wie man die Fotos des unvergesslichen Tages macht. Gerade durch die Revolution mit digitalen Kameras ist heute fast jeder in Besitz einer Kamera, die zumindest technische Voraussetzungen für gute Fotos hat. Aber genügen die technischen Voraussetzungen, um wirklich einmalige Erinnerungen zu schaffen? Genügt es, einen hochwertigen Herd zu besitzen, um auch ein Festtagsmenü zubereiten zu können? Sicher nicht! Natürlich ist ein Profi-Fotograf etwas teurer als ein „Hobby-Knipser“, aber für gewöhnlich sprechen die Ergebnisse für sich. Am besten lässt man sich vom Fotografen einige seiner Hochzeitsfotos oder -serien zeigen. Auf diese Weise kann man schnell erkennen, ob die Art und Weise des Fotografierens oder auch die Auswahl der Locations zusagt. Von wilden Aufnahmen in der Kiesgrube über Fotos an modernen Gebäuden bis zur klassischen Aufnahme vor der Kirche oder

im Grünen gibt es hier eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die — je nach Brautpaar — auch durchaus in die Überlegungen einbezogen werden sollten. Auch die Fotografen überzeugen hier oft mit kreativen Vorschlägen! Die Freude an guten Fotos dürfte noch größer sein, wenn man den Profi machen lässt. Nur „abzudrücken“ ist nicht die Kunst, aber den richtigen Moment, das richtige Licht und die richtige Stimmung auf dem Foto festzuhalten für die Zukunft — das ist es, was den Profi ausmacht. Perfekt ist es auch, mit dem Fotografen im Vorfeld ein Zeitfenster am Hochzeitstag (oder einem anderen Tag?) zu vereinbaren, das mindestens 1 Stunde sein sollte, so dass man genügend Muße für entspannte Hochzeitsbilder hat. Die kleinen Regeln in der rechten Spalte sind nochmal ein Anhaltspunkt für alle Brautpaare. Der Profi-Fotograf mit entsprechender Ausbildung lohnt sich aber in jedem Fall!

Woran man beim Fototermin unbedingt denken sollte: • Trauringe • eventuell ein 2. Paar Schuhe • Babysitter (nicht die Eltern!) • Reinigungstücher • Taschentücher • bei kalter Witterung an ausreichende Unterbekleidung und Jacken denken • Zeitplan nicht zu eng stecken • passende Orte vorher mit dem Fotografen besprechen • für große Serien eventuell einen zusätzlichen Tag nur für Fotos planen • Tagesablauf und Gästeliste für den Fotografen vorbereiten, damit kein wichtiger Moment vergessen wird DENKEN SIE DRAN: Es gibt kein zweites Mal — überlassen Sie die Fotos daher dem Profi!


Der Hochzeitstisch

Heiraten im Winter?

So gibt es keine „falschen Geschenke“ Brautpaare können Ihre Wünsche für die Hochzeit auf unterschiedliche Weise bei Ihren Hochzeitsgästen bekannt machen. Eine der bekanntesten Möglichkeiten sind Hochzeitstische.

Ein Beispiel ... Wenn sich ein Brautpaar Geschenke aus dem Küchenbereich wünscht, gehen Braut und Bräutigam am besten in ein Haushaltswarenladen oder in ein gut sortiertes Fachgeschäft. Dort suchen sich die künftigen Eheleute die Geschenke aus, die sie sich von Ihren Gästen zur Hochzeit wünschen. Alle Geschenke werden vom Inhaber des Ladens in eine Wunschliste eingetragen. Das Fachgeschäft dekoriert dann für das Brautpaar einen sogenannten „Hochzeitstisch“ mit den gewünschten Artikeln (also z.B. schönes Porzellan, ein Besteckservice und verschiedene Haushaltsgeräte, z.B. in der MöbelCentrale Schongau oder im Kaufhaus Sailer in Peiting) inmitten der Verkaufsräume. Auf diesen Hochzeitstisch kann das Brautpaar seine Gäste dann in der Einladung zur Hochzeitsfeier mit einem netten Spruch hinweisen. Wenn Sie nicht wissen, ob das Fachgeschäft in Ihrer Nähe diesen Service anbietet, fragen Sie einfach danach. Selbst in großen Möbelhäusern, die eine Haushaltswarenabteilung haben, wird der „Hochzeitstisch“ oft angeboten. Natürlich kann ein „Hochzeitstisch“ auch mit vielen anderen Artikeln gemacht werden. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wünsche und Geschenke Das Brautpaar kann sich sicher sein, dass die Geschenke die es von Familie und Freunden vom „Hochzeitstisch“ bekommt auch ganz sicher nach ihren Wünschen sind. Alle Geschenke sind garantiert sinn- und geschmackvoll.

Sollten sie zumindestens sein, schließlich haben sich Braut und Bräutigam die Geschenke selbst ausgesucht. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Brautpaar nach der Hochzeit nicht drei Saftpressen (oder andere garantiert einmalige Geschenke) sein eigen nennen darf. Wird ein

Geschenk (vom Hochzeitstisch) von einem der Gäste gekauft, so wird es vom Tisch genommen und von der Wunschliste gestrichen.

Hilfe für die Gäste Ein weiteres Argument für einen eigenen Hochzeitstisch ist, dass das passende Geschenk für ein Hochzeitspaar nicht immer besonders leicht zu finden ist. Das gilt übrigens auch für gute Freunde und die Familien von Braut und Bräutigam. Gerade diese Gäste wollen meist etwas ganz Besonderes schenken. Eine ganz besondere Variante des Hochzeitstisches ist eine „Hochzeitskrippe“, die sich immer mehr Paare wünschen. Man sucht sich beim Holzschnitzer (z.B. Bernhard Huber in Peiting und Oberammergau) eine Wunschkrippe aus und die Gäste kaufen die einzelnen handgeschnitzten Figuren als Hochzeitsgeschenke. Erfahrungsgemäß freuen sich die meisten Gäste sehr über eine detaillierte Wunschliste! Wer will kann sich ja immer noch ein anderes Geschenk überlegen.

Unser Fazit Auch ein Hochzeitstisch ist noch kein Garant dafür, dass sich Ihre Gäste nicht anderweitig nach einem passenden Präsent umschauen. Schließlich ist keiner der Hochzeitsgäste verpflichtet, sein Geschenk für das Brautpaar von dem Hochzeitstisch zu wählen. In jedem Fall erleichtert eine gute Wunschliste oder ein Hochzeitstisch das Geschenkesuchen für die Gäste ganz erheblich.

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Bräuche zur Hochzeit Sie machen aus einer „Feier“ eine Hochzeit Mögen Sie Hochzeitsbräuche? Bräuche zur Hochzeit sind so alt wie die Geschichte der Menschheit. Denn besonders die Hochzeit ist ein großes Ereignis im Leben eines jeden Menschen. Das Besondere am Hochzeitsbrauch ist, dass er einen historischen Hintergrund hat. Sicherlich ist heute vor allem der Spaßfaktor beim Hochzeitsbrauch der wahre Grund für den Ritus. Das kuriose an einem Hochzeitsbrauch ist, dass er von Land zu Land unterschiedlich ist. In Deutschland werden Sie andere Hochzeitsbräuche finden als in Finnland oder in Spanien. Sollten Sie eine internationale Hochzeit planen, so besprechen Sie als Braut oder Bräutigam die Hochzeitsbräuche mit Ihrem künftigen Ehegatten. Denn auch internationale Hochzeitsbräuche

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sind für die Hochzeitsgäste beider Länder interessant. Andererseits, sollten sie als Brautpaar auch mit den Brauteltern oder Trauzeugen über den einen oder anderen Hochzeitsbrauch sprechen. Denn in vielen Kulturen ist ein Hochzeitsbrauch ein absolutes Muss auf der Hochzeit. Denken Sie an eine amerikanische Hochzeit aus dem Fernsehen. Dort wird der Brautstrauß als großes Ereignis geworfen! Wie würde das amerikanische Publikum reagieren, wenn der Brautstrauß nicht geworfen wird? Auch wenn uns allen hin und wieder ein Hochzeitsbrauch total missfällt — so sollten wir doch gerade an der Hochzeit an das Wohl der Allgemeinheit denken und den kleinen Spaß mitmachen. Denn die Hochzeit sollte es nur einmal im Leben

geben, und an diesem Tag sollte nichts unmöglich sein!

Polterabend Der Polterabend ist der traditionelle Abschied vom Single-Dasein und kann somit auf eine lange Geschichte zurückblicken. Früher glaubte man, dass das Krachen und Klirren von Geschirr und Porzellan böse Geister vom Brautpaar fern hielt. Die ersten Erzählungen stammten aus dem 16. Jahrhundert und bis heute gehört das "Poltern" stilecht zu einem Polterabend. Der Polterabend wird am Tage vor der Hochzeit verrichtet. Freunde, Bekannte, Kollegen sowie Leute aus dem Dorf kommen meist in ungezwungener Bekleidung, aber dennoch mit Tellern und Tassen bewaffnet. Persönliche Einladun-


gen werden in den meisten Fällen nicht verschickt, sondern lediglich durch eine Terminbekanntgabe veröffentlicht. Das Zerschlagen des Geschirrs symbolisiert früher wie auch heute Glück sowie eine reiche Nachkommenschaft. Glas darf dabei allerdings nicht zerschlagen werden, da dieses für Glück steht. Das anschließende Aufkehren mit Besen und Handfeger ist alleinige Sache des Brautpaares und soll deren Zusammenhalt symbolisieren. Für die Unterhaltung am Polterabend sind oft die Trauzeugen zuständig, da sie dem Brautpaar stützend unter die Arme greifen sollen. Lieder, Sketche, Spiele oder Anekdoten aus dem Leben des Brautpaares sorgen für die entsprechende Unterhaltung.

Reine und Treue. Früher wurde mit etwas Blauem ein blaues Kleidungsstück wie das untere Band des Hochzeitkleides gemeint. Heute wird hauptsächlich ein blaues Strumpfband getragen.

Hochzeitswalzer

4 Dinge der Braut Am Hochzeitstag braucht die Braut 4 Dinge für eine glückliche Ehe. Dazu gehört etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues! Dieser Brauch stammt aus der viktorianischen Zeitepoche und wurde aus dem englisch sprechenden Raum zu uns gebracht. Etwas Altes ist ein Symbol der Braut und Ihrer gemeinsamen Vergangenheit mit ihrer Familie. Etwas Neues steht im Gegensatz zum Alten für die Zukunft der Braut. Meistens ist das Hochzeits-

kleid oder der Schleier der Braut neu und wird als etwas Neues getragen. Etwas Geliehenes soll in der Ehe Glück bringen. Dabei trägt die Braut etwas Geliehenes aus der

Familie. Es kann ein Taschentuch oder ein Schmuckstück sein. Etwas Blaues kommt noch aus biblischen Zeiten. Denn das Blau — die Farbe der Jungfrau Maria — steht für das

Der Walzer ist der traditionelle Tanz bei wichtigen Anlässen. Außerdem soll der Hochzeitswalzer die Hochzeitsfeierlichkeiten eröffnen. Denn das Brautpaar tanzt als erstes vor der ganzen Hochzeitsgesellschaft den Hochzeitswalzer. Als nächstes gesellen sich die Brauteltern dem Hochzeitstanz hinzu und anschließend Trauzeugen und die restlichen Hochzeitsgäste. Für die Braut ist es mit dem langen Kleid ein Muss, darin einen Walzer zu tanzen. Denn gerade beim Walzer schwingt das lange Hochzeitskleid in seiner schönsten Ausprägung! Der Hochzeitswalzer ist kein typischer Brauch. Jedoch könnte man sagen, dass der Hochzeitswalzer eine Tradition auf Hochzeiten und zu einem festen Ritus geworden ist. Ich weiß, vielen graust es vor diesem Tanz, denn er ist der stressigste Part der ganzen Hochzeitsfeier, aber mit ein bisschen Übung in der Tanzschule gelingt auch dieser Tanz. Und seien Sie gewiss, Sie werden Ihren eigenen Hochzeitswalzer Ihr Leben lang nicht vergessen! Sollten Sie mit den

... zu jeder Jahreszeit

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Schritten des Hochzeitswalzers gar nicht zurechtkommen, so können Sie natürlich auch auf einen anderen Tanz ausweichen.

ten — und Vorsicht, wer hier die Hand oben hat, hat die Vormacht in der Ehe. Das gemeinsam runter geschnittene Tortenstück wird nun auch gemeinsam gegessen. Das geschieht so, dass die Braut den Bräutigam füttert und der Bräutigam die Braut. Dieser Brauch soll das Eheglück sichern. Eine andere Variante des Tortenanschneidens besagt, dass die Ehe so viele gemeinsame Jahre hat, wie das Brautpaar Tortenstücke (für die Hochzeitsgäste) zugeschnitten hat. Natürlich kann man diese zwei Varianten des Hochzeitsbrauchs miteinander kombinieren!

Das Brautverziehen Das Brautverziehen ist in Deutschland wohl der gängigste und populärste Brauch unter den Hochzeitsbräuchen. Der Ursprung der Brautverziehung stammt aus dem tiefsten Mittelalter. In dieser blutrünstigen Zeit haben sich die Adeligen mehr erlaubt als nur Steuern einzutreiben. Denn die Adeligen pochten auf das Recht der ersten Nacht nach der Trauung. Das bedeutet, die Bräute wurden ursprünglich vom Adel entführt und sexuell beansprucht. Die Trauzeugen sollten damals dafür sorgen, die Braut mit ihrem Leben gegen die Brautentführung zu schützen. Nun gibt es in der Neuzeit natürlich keinen Adel mehr, der solche Rechte vertritt. Die Trauzeugen haben nun im Zuge der Zeit den Job der Brautentführung übernommen, anstatt diese zu verhindern. Und der ganze Brauch ist eigentlich eine Ironie zum Ursprung der Brautverziehung. Denn zu damaligen Zeiten war die Brautentführung weder Brauch noch mit Spaß für das Brautpaar verbunden. Heute entführen der Trauzeuge oder gute Freunde die Braut und ziehen meistens in eine oder mehrere Kneipen, damit dort der Bräu-

38  |  der altlandkreis

Die Hochzeitsnacht

tigam die Braut durch das Zahlen der Zeche auslöst. Natürlich muss der Bräutigam die Braut erst suchen und ihr hinterher fahren. Immer mehr wird die Brautentführung jedoch so arrangiert, dass sie in denselben Räumlichkeiten stattfindet und als Auslöse ein Lied oder ein Gedicht durch den Bräutigam vorgetragen wird.

Anschneiden der Hochzeitstorte Das Anschneiden der Torte bei der Hochzeit ist im wahrsten Sinne des Wortes ein süßer Brauch. Aber bei diesem Brauch gibt es mehrere Versionen. Zum einen wird das erste Tortenstück in Teamarbeit von Braut und Bräutigam angeschnit-

Der Hochzeitsnacht wird immer eine ganz besondere Bedeutung zugeschrieben. Doch angesichts der Vielzahl der Erledigungen vor der Hochzeit und des doch recht anstrengenden Hochzeitstages ist es bei vielen Brautpaaren so, dass die Hochzeitsnacht einfach nur zur Erholung genutzt wird und jeder froh ist, wenn er endlich im Bett liegen kann. Dabei machen sich die meisten Bräute extra hübsch für ihren frisch angetrauten Ehemann! Sorgfältig wird aufreizende Unterwäsche ausgesucht und die Braut hat ihren Körper mit Sicherheit einige Zeit vor der Hochzeit schon in Form gebracht um dann am Tag der Hochzeit eine gute Figur machen zu können. Außerdem

sollte sich das Brautpaar bei aller Müdigkeit sagen, dass diese eine Hochzeitsnacht niemals im Leben wiederkommt, sie sollte also genutzt werden! Die Hochzeitsnacht beginnt im Allgemeinen um 24 Uhr, wenn sich das Brautpaar von den Gästen verabschiedet hat. Entweder, sie wird in einem schönen Hotelzimmer verbracht oder überhaupt auswärts, zu Hause sollte sie jedenfalls nicht verbracht werden. Dort besteht auch immer die Gefahr, dass Freunde einen bekannten Hochzeitsstreich gespielt haben und das Schlafzimmer regelrecht ins Chaos gestürzt haben. Wer möchte schon nach der Hochzeitsfeier in solch ein Zimmer kommen? Die Hochzeitsnacht ist etwas ganz Besonderes und sollte auch in einer ganz besonderen Umgebung verbracht werden.

Über die Schwelle tragen Das Tragen der Braut über die Schwelle hat den Hintergrund, dass die bösen Geister sich unter der Tür verborgen halten. Durch das Tragen soll die Braut vor den Geistern geschützt werden. Und daher trägt gewöhnlich der Bräutigam die Braut beim ersten Betreten der gemeinsamen Wohnung über die Türschwelle! Text: glueckwunsch-hochzeitssprueche.de Fotos Seite 35 - 39: Wilvorst Herrenmode


Alle Jahre wieder Wenn Sie dann endlich verheiratet sind, haben Sie jedes Jahr wieder die Gelegenheit Ihre Hochzeit zu feiern — ob zu zweit, mit den Eltern, Verwandten und Trauzeugen oder wieder im sehr großen Freundeskreis. Der unten stehenden Liste können Sie Ihren „Status“ entnehmen. Und wenn Sie Ihr Jubiläum dann in einem größeren Rahmen feiern, können Sie den Status ja vielleicht gleich als Motto für Ihre Feier wählen.

1 Jahr

Papierhochzeit

3 Jahre

Lederhochzeit

5 Jahre

Holzhochzeit

6 Jahre

Zinnhochzeit

7 Jahre

Kupferhochzeit

8 Jahre

Blechhochzeit

10 Jahre

Rosenhochzeit

12 Jahre

Nickelhochzeit

12 ½ Jahre

Petersilienhochzeit

15 Jahre

Glashochzeit

25 Jahre

Silberhochzeit

30 Jahre

Perlenhochzeit

35 Jahre

Leinenhochzeit

37 ½ Jahre

Aluminiumhochzeit

40 Jahre

Rubinhochzeit

50 Jahre

Goldene Hochzeit

60 Jahre

Diamantene Hochzeit

65 Jahre

Eiserne Hochzeit

70 Jahre

Steinerne Hochzeit

75 Jahre

Kronjuwelenhochzeit

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Die Namen der wiederkehrenden Hochzeitstage

... zaubern wir tolle HochzeitsBlumen!

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>>> Allerlei im altlandkreis

Kurz und knapp Bayernbund ehrt Dr. Pörnbacher

Bei der Verleihung: Bayernbund-Kreisvorsitzender Ludwig Bertl, Dr. Karl Pörnbacher und Laudator Luitpold Braun. Weilheim-Schongau / Sachsenried | Er ist aus Silber gefertigt und zeigt den bayerischen Löwen: Gemeint ist der Ehrenring des Kreisverbandes Weilheim/Schongau/Garmisch-Partenkirchen im Bayernbund. Diese Auszeichnung soll an Persönlichkeiten aus den beiden Landkreisen verliehen werden, die sich Verdienste von überregionaler Bedeutung im Freistaat oder um Bayern erworben haben. Mit der Auszeichnung, die heuer erstmals zum Bayerischen Verfassungstag im Schlosshotel Linderhof vergeben wurde, bedachte der Bayernbund Dr. Karl Pörnbacher aus Sachsenried. Der promovierte Literaturwissenschaftler war Gymnasiallehrer in München und Schongau sowie von 1988 und 1996 Schulleiter am Kaufbeurer Mariengymnasium. Seine Verdienste in und um Bayern bestehen vor allem in seiner reichen Tätigkeit als Publizist, mit der er sich über Jahrzehnte erfolgreich um die Vermittlung von Inhalten der bayerischen Literatur- und Kunstgeschichte bemühte. Als freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks ist insbesondere sein Beitrag zu den Sendungen „Land und Leute“ und „Zwölfuhrläuten“ in Erinnerung.

40  |  der altlandkreis

Viel Ehrgeiz beim Bläsernachwuchs Schongau | Vier Jugendliche aus dem Bezirk Oberland können ihr bläserisches Können, ihr Talent und ihren Ehrgeiz unter Beweis stellen, wenn sie sich beim Solo- / Duowettbewerb des Musikbundes für Ober- und Niederbayern (MON) am 23. Januar in Eching bei München der Jury stellen. Dies sind Leo Heck (13), Patricia Graf (12) und Matthias Schuster (15) von der Musikschule Pfaffenwinkel in Schongau sowie Magdalena Achmüller (16) von der Musikschule in Weilheim. Sie sind weitergemeldet worden, nachdem sie für ihre solistische Darbietung beim Bezirksentscheid mit mehr als 90 von 100 möglichen Punkten bedacht worden sind. Leo Heck (Schongau) und Matthias Schuster (Polling) spielen Trompete, Patricia Graf (Schongau) die Querflöte und Magdalena Achmüller (Ohlstadt) das Fagott. Zwei Klarinettenduos aus Rottenbuch und Peißenberg verfehlten die Weiterleitung knapp um einen Punkt, wie Thomas Schmidt und Max Kriesmair vom Musikbezirk Oberland mitteilten.

Heiß auf die WM Peiting | Martin Niefnecker konzentriert sich voll auf den von Red Bull veranstalteten Wettbewerb Crashed Ice. Er ist heiß auf die Weltmeisterschaft 2011. Zu der gehören vier Events auf drei Kontinenten. Das erste davon ist am 15. Januar im Münchner Olympiapark. Der ECP-Juniorenspieler ist amtierender Weltmeister und möchte den Titel verteidigen. Das Qualifying in Peiting war nur eine von vielen Stationen auf dem Weg zum Event im Münchner Olympiapark, zu dem 40 000 Zuschauer erwartet werden. In nur 22 Sekunden hat er den Parcours in der Eishalle mit Bodenwellen, Steilkurven und Schanzen absolviert. Zum Trainieren fährt der 20-Jährige, der ab Dezember Urlaub genommen hat, für eine Woche nach Kitzbühel.


Komponieren ist sein Hobby

900. Mitglied im VdK Pfaffenwinkel

Verlosung: Kabarett im Brauhaus

Peiting | Musikstücke zu schreiben, ist die Leidenschaft von Josef Ziegler aus Peiting. Sein bislang bedeutendstes Werk ist „Auf nach St. Michael“, das er 2010 vollendet hat. Das Stück, geschrieben für Streichorchester, Orgel, zwei Trompeten, zwei Hörner und eine Pauke, ist in dieser Besetzung zum Ende des Kirchenjahres vom Ensemble „Stringendo“ aufgeführt worden — und zwar in der Namensgeberin des Werkes, der Peitinger Pfarrkirche St. Michael. Josef Ziegler hat dabei selbst den Kontrabass gespielt. In „Auf nach St. Michael“ hat er Klänge aus Barock, Klassik und Romantik ebenso aufgenommen wie leichte VolksmusikElemente. Als weiteres Instrument spielt Josef Ziegler Mit einem seiner Notenaußerdem Cello. blätter: Josef Ziegler, der Die Harmonielehre schon eine Reihe von hat ihm der ehe- sakralen Musikstücken malige Musiklehrer geschrieben hat. Hartmut Drosdek vom Schongauer Gymnasium „beigebracht“. Neben der Musik — aus der Feder Zieglers stammen auch einige Kirchensonaten — ist auch das Engagement bei der Fuchstalbahn ein Hobby des 29-Jährigen, der als Rechnungsprüfer beim Landratsamt Weilheim-Schongau arbeitet.

Schongau | Das 900. Mitglied hieß Vorsitzender Eduard Schieder beim VdK Pfaffenwinkel willkommen. Der Ortsverband ist damit nach Weilheim (1 300 Mitglieder) und Garmisch-Partenkirchen (1 200) der drittgrößte im Kreisverband, der zwei Landkreise umfasst und 23 Ortsvereine zählt. Das 900. Mitglied ist Doris Kurth; die 42-Jährige wohnt in Schongau. Schieder überreichte ihr auf der Jahresschlussfeier des VdK Pfaffenwinkel im JakobPfeiffer-Haus einen BlumenVdK-Zuwachs: Doris Kurth mit strauß. Der VdK Pfaffenwinkel Ortsvorsitzendem Edi Schieder. wurde im Dezember 2001 gegründet, als fünf Ortsvereine fusionierten. 2006 kam Hohenfurch dazu, 2009 schlossen sich Steingaden / Wildsteig und Prem an.

Schongau | Meist ist er freundlich, charmant und gut gekleidet. Da spielt und singt er seine Lieder von Liebe, Tod und Schlachthofangestellten. Da erzählt er die Geschichten, die das Leben endlich mal schreiben sollte. Die Rede ist von Michi Marchner. Der „Dichter, Denker, Wortverrenker“ trumpft am Donnerstag, 27. Januar, beim Kabarettabend im Schongauer Brauhaus auf. Beginn ist um 20 Uhr. Einlass mit Bewirtung ab 18.30 Uhr. Der „altlandkreis“ verlost 3 x 2 Karten. Michi Marchner: Das Einfach eine PostkarLeben ist ein Spiel — te mit dem Stichwort ein Fallbeil-Spiel „Michi Marchner“ an den „altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting schicken oder eine Mail an info@altlandkreis.de. Einsendeschluss: Sonntag, 12. Januar. Die Gewinner werden benachrichtigt. Michael Marchner, Jahrgang 1966, gründete vor 21 Jahren die Musikkabarettgruppe LesDerhos’n. Ab 1994 ist er Gitarrist, Trommler und Bassist bei einer Klezmerband. 2002 erfüllt er sich einen Herzenswunsch. Mit dem ersten Soloprogramm „Normal ist super“ machte er sich endlich auch als reiner Wortkabarettist einen Namen. Seit vier Jahren legt er das zweite Solo auf: „FallbeilSpiele“. Karten gibt’s bei den Schongauer Nachrichten, im Schongauer Brauhaus oder unter Tel. 08243 / 99 39 29.

Eine Kleiderbörse für Erwachsene Peiting | 25 Frauen der Kleiderbörse sehen darin den Ansporn für eine weitere Auflage im Frühling: 250 Schnäppchensucher hatten in der Peitinger Schloßberghalle modische Herbst- und Wintergarderobe zum kleinen Preis erstanden. Es gingen an diesem Tag Waren von knapp 3 500 Euro über die Kassentische. Zehn Prozent des Verkaufserlöses sind für den Sozialfonds bestimmt, der bedürftigen Peitinger Bürgern und Familien zu Gute kommt. Aufgestockt wird dieser Betrag durch den Erlös des Speisen- und Getränkeverkaufs, der von der Frauenunion übernommen wurde. Nach der Börse ist vor der Börse! So wird bereits jetzt vom fünfköpfigen Orga-Team eifrig an der nächsten Kleiderbörsen-Aktion gebastelt. Der Termin steht schon fest: vom 12. bis 14. Mai 2011 in der Schloßberghalle.

januar / februar 2011  |  41


Umfrage über die Faschings-Begeisterung

Vom Muffel bis zum „verhinderten Fan“ Schongau | Für Altlandrat Luitpold Braun ist‘s „ein Thema, das mich noch nie interessiert hat“. Dr. Alexander Graf von Stauffenberg aus Sachsenried outet sich gar als „bekennender Faschingsmuffel“. Stadträtin Nina Konstantin, Mutter von fünf Kindern, kuschelt mit ihrem Mann lieber auf dem warmen Sofa, anstatt sich ins närrische Getümmel zu werfen. Ihre Kollegin Marianne Porsche-Rohrer sieht sich hingegen als „verhinderten Fan“. Gern würde sie als Clown zu einem Maskenball gehen. Doch als alleinstehende Frau sei das nicht so einfach, wenn vorwiegend Paare und Cliquen ausgehen. Obwohl das Schongauer Land zu den Hochburgen zählt und mit Schwabsoien, Hohenfurch und der Lechstadt gleich drei benachbarte Faschingsclubs aufzuweisen hat, ist die Zahl derer groß, bei

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42  |  der altlandkreis

denen sich die Begeisterung über das bunte Treiben in Sälen und auf Straßen in Grenzen hält. Der „altlandkreis“-Redakteur hat sich umgehört. „Das geht an mir eigentlich vorbei“, gesteht

Verkleiden, um Mut zu haben: Nein danke, sagt Susanne Piemig. Susanne Piemig, die in Schongau im „Plantsch“ an der Kasse arbeitet. Die 44-Jährige, die im baden-württembergischen Calw aufgewachsen ist, hält nichts von einem „vorgegebenen“ Datum wie dem Weiberfasching am lumpigen Donnerstag. Was ihr missfällt? „Dass sich Männer und Frauen verkleiden, um Mut zu haben, Dinge zu tun, die sie sonst nie machen würden.“ Das Abschneiden der Krawatten sei nur ein Beispiel dafür. „Muffel würd‘ ich nicht sagen“,

bekundet sie. Immerhin war Marianne Porsche-Rohrer im faschingsfröhlichen Rheinland, genauer gesagt im Westerwald, aufgewachsen.

Maskiert ist der Ingenrieder Bürgermeister Xaver Fichtl beim Musiker- und beim Sportlerball anzutreffen. Beide Veranstaltungen seien „gesellschaftliche Ereignisse“. Was Im Kölner die Umzüge betrifft, so schaue er Karneval sich abwechDen rheinischen Zieht das warme Sofa dem selnd den Karneval kenbunten Treiben vor: Stadträtin Gaudiwurm in nengelernt hatNina Konstantin Schongau und te auch Dr. von den in Markt­ Stauffenberg. Der oberdorf an. Facharzt hatte nämKein Faschingslich in Bonn studiert freak, aber auch und kurze Zeit gekein Muffel: So arbeitet. Das ist freisieht sich Chrislich 25 Jahre her. Der tine Summer Alkoholkonsum rheinische Karneval aus Hohenpeimit seinen Exzessen: ßenberg. Wekritisch sehen „Das hat für viele Jahre nigstens bei Den Faschingszug werde sie mit gereicht“, schildert einem der weihrem Mann Ralf und den fünf Kin- Faschingsmuffel Dr. nigen Anlässe dern anschauen, mehr aber nicht, von Stauffenberg, Bezeichnet sich selbst als im Ort wolle sagt Stadträtin Nina Konstantin. der dem bunten „verhinderten Fan“: Stadträtin sie mit dabei „Das Verkleiden macht mir keinen Treiben Marianne Porsche-Rohrer genauso sein, meint die Spaß“, ergänzt die 38-Jährige. wenig abgewinnen 53-jährige GeAuch sehe sie den Alkoholkonsum kann wie seine Frau Maria-Anna. meinderätin. Sie hatte viele Jahkritisch. „Die Bälle mit dem Tanzen und re in England gelebt. Dort jedoch Ihre Stadtrats- den Ritualen“ sind nicht mein hätten die Leute mit Karneval gar kollegin Mari- Ding“, gesteht Gerhard Windisch nix am Hut. anne Porsche- aus Lechbruck. Begeistern könne Im Lauf der Jahre verändert hat Rohrer geht er sich hingegen für Umzüge, sagt sich die Einstellung zum Fasching — weil allein- der Lehrer am Welfen-Gymnasium. ebenfalls bei Anni Reiser aus Bad stehend — eben- Das findet er „tierisch toll“, wenn Bayersoien. Bei einem Weiberfalls nicht zum sich zum Beispiel die Lechbrucker kränzle am Ort oder in der VerFasching. Dabei und Premer abwechselnd auf die wandtschaft wolle sie schon dabei würde es manch- Schippe nehmen. Der Altphilo- sein. Und einmal wolle sie auch mal schon „in den loge hat sich öfter als Cäsar ver- einen Faschingszug anschauen. Füßen kribbeln“, kleidet. Ansonsten bleibe sie lieber zu Hause. „Ma weart halt ruhiger“, Ein Faschingsmuffel per excellence: sagt die ehemalige Lehrerin mit Dr. Alexander Graf von Stauffenberg einem Schmunzeln.

erklärt Landrat Dr. Friedrich Zeller. „Ich bin halt nicht so der Tänzer“, ergänzt er. Zusammen mit seiner Frau Birgit wird er in Schongau zu einem der beiden SchwarzweißBälle gehen. Ob’s der Inthro-Ball ist oder der Feuerwehrball, entscheide er kurzfristig. Dass ihn das Faschingstreiben kalt lässt, gesteht Altlandrat Luit­ pold Braun. Allerdings: „I‘ hab nix dagegen, wenn die anderen ausgelassen sind“, lässt sich der 60-Jährige im Gespräch mit dem „altlandkreis“ ein paar Sätze entlocken. Braun blickt zurück, dass er trotz aller Distanz zum Fasching in den 13 Jahren als Schongauer Bürgermeister immerhin zwölf Mal auf dem Inthronisationsball gewesen ist.


>>> Was der Monat bringt

Vom Inthro-Ball bis hin zum Faschings-Highlight Schongau | Von der Organisation des Inthro-Balls Anfang Januar bis zu den letzten Vorbereitungen für den Faschingsendspurt mit dem

großen Gaudiwurm als Höhepunkt: Dafür wendet Sigi Müller, Präsident der Schongauer Faschingsgesellschaft, in den nächsten Wochen unzählige Stunden seiner Freizeit auf. In seiner Hand liegt es, die Auftritte beim Schwarzweiß-Ball im Jakob-Pfeiffer-Haus zu koordinieren, mit dem Prinzenpaar zuvor Reden zu üben und bei der Walzerprobe Hält seit sieben Jahren das Zepter bei der Tipps zu geben. Schongauer Faschingsgesellschaft in der Hand: Auch hilft er bei Sigi Müller (37). der Deko im Saal

mit. Am Abend selbst ist es die Aufgabe von Sigi Müller, den Ablauf festzulegen und die Feinabstimmung von Musik, Bewirtung und Bar hinzukriegen. Bei der Begrüßung und in der Moderation wird er von Hofmarschall Michael Horn unterstützt. Vorgenommen hat sich der 37-Jährige, die Garde und das Prinzenpaar zu den 25 bis 30 Auftritten zwischen Burggen und Tutzing sowie zwischen Schwabsoien und Penzberg zu begleiten. Was die Vorbereitungen für den Faschingszug — Termin ist heuer am Sonntag, 6. März — anbelangt, so trifft sich die erweiterte Vorstandschaft alle 14 Tage zu den Montagssitzungen. Während Hans

Schwarz die Gruppen und Wagen koordiniert, kümmert sich Sigi Müller um das Organisatorische. Damit meint er die schriftliche Anmeldung, das Beachten der Auflagen und der Lautstärke. Für den Faschingsendspurt nimmt sich der Schongauer, der bei einer Automobil-Designfirma in Landsberg arbeitet, vom Rußigen Freitag bis Aschermittwoch frei. Privat will der gebürtige Bernbeurener im neuen Jahr wieder joggen gehen, nachdem er sich im Sommer diesen Jahres das linke Knie verletzt hatte und pausieren musste. Auch will er mit leichten Skitouren beginnen: aufs Hörnle, auf den Kolben und den Tegelberg.

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> > > So hab‘ ich früher ausgesehen

Prinz und Prinzessin Schongau | Kinder, wie die Zeit g’habt“, blickt die ehemalige 37 Auftritte hatten die Rosemarie vergeht! 40 Jahre ist es her, dass Faschingsprinzessin zurück. Ein und der Helmut vor 40 Jahren als Helmut Hunger und Rosemarie Auto habe sie sich zu dieser Zeit Prinzessin und Prinz absolviert. Keller in Schongau im Fasching wie viele andere junge Leute noch Sie standen nicht nur in Schongau das glamouröse Prinzenpaar wa- nicht leisten können. und in zahlreichen Ortschaften des ren. Anlass genug, dass Lechrains, sondern auch wir die beiden in dieser in Weilheim oder gar in „altlandkreis“-Ausgabe München auf der Bühne. in der Rubrik „So hab‘ „Burggen war damals ich früher ausgesehen“ eine Faschingshochvorstellen. Zwei Jahre burg“, erinnert sich der nach dem Fasching 1971 Prinz von 1971. Hingegen später haben die beihätte Hohenfurch damals Kundennr: 1350259 den geheiratet. Heunoch kein Prinzenpaar te ist Helmut Hunger gehabt. Dies sollte sich Auftrag: 3655886, Motiv: 001 *1350259-3655886-001* 65 Jahre, seine Frau aber schon in den nächsStand: 26.07.2010 um 15:05:09 Rosemarie 62 Jahre. ten Jahren ändern. Art: G, Farben: Black Cyan Magenta Yellow Die Erinnerung ist trotz Bis vor zehn Jahren sind der 40 Jahre noch so Helmut und Rosemarie Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige ausgeprägt, als ob das Hunger noch auf Bälle alles gestern gewesen gegangen. Inzwischen � em Altbau-Überschubsyst wäre. Der langjährige sind sie im Schongauer nstern � zum Austausch von Fe Präsident der 1962 geFasching nicht mehr akn ite be rar ohne zusätzliche Maure gründeten Schongauer tiv. Eine Ausnahme gibt � Faschingsgesellschaft, es aber: Helmut Hunger � � der legendäre Konrad fungiert beim alljährli� � Resch, hatte bei Helchen Pfarreifasching im mut Hunger angefragt, Jakob-Pfeiffer-Haus noch - AKTION ob er denn für den Faals Conferencier. 3-fach-Verglasung (gesamt 36 mm) sching 1971 den Prinzen Deutlich kürzergetreUg 0,7 für alle Fenster ohne Mehrpreis machen würde, nachten haben die beiden dem es schon in der mittlerweile auch im Saison zuvor kein PrinFrisörsalon, den Sohn zenpaar gegeben hatte. Michael (32) seit drei Der damals 25-Jährige, Jahren führt. Vater und für jedes alte Fenster 4 der in Schongau einen Mutter arbeiten jeweils Frisörsalon eröffnet noch eineinhalb Tage. für jede alte Haustür 4 hatte, sagte zu. Dafür ist jeden Dienstag Als Prinzessin suchOpa- und Omatag. Das für jede alte Markise 4 te er sich Rosemarie Enkelkind Lena vom älfür jedes alte Garagentor 4 Keller aus. Sie war 22 teren Sohn Helmut und Staatliche KfW-Förderung, oder bei Sanierung Montagezuschuss Jahre jung. Rosemarie Bild oben: Waren ein Prinzenpaar, als der Fasching von Schwiegertochter möglich. stammte aus Thaining Hochkonjunktur hatte und (nicht nur) in Schongau ein Petra ist inzwischen ein und arbeitete seit 1968 Ball auf den anderen folgte: Rosemarie Keller und Hel- Jahr alt. Da stellt sich als Frisörin im Salon. mut Hunger im Januar 1971. Bild unten: Das Ehepaar doch die Frage: Wird die Ammergauer Str. 41 · 86971 Peiting „Damals hob‘ i no a Hunger vierzig Jahre später daheim in der gemütlichen Lena mal eine kleine (FaTel. 0 88 61/930 73 63 · Fax 930 73 64 Zimmer in Schongau Stube. schings-) Prinzessin?

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Orgel schadhaft — Erneuerung notwendig

Bei mancher Taste kommt nur noch Luft Schongau | Andreas Wiesmann drückt am Manual auf das eingestrichene B. Statt des Tones kommt nur noch Luft. So eine Pfeife, mag man sich denken. Aber sie ist bei Gott nicht die einzige, die defekt ist. An der Orgel in der Schongauer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt sind viele Register schadhaft. Nicht nur, dass einige Töne nicht angeben bzw. verzerrt klingen —

Was für ein Kabelsalat. Der Blick in das Innere des Spieltisches zeigt, dass Kabel nur mit Stoff umwickelt sind. Die Mechanik der Orgel ist in vielen Bereichen schadhaft.

die gesamte Mechanik ist defekt. Dies weiß nicht nur der Organist; nein, dies bestätigt auch Pater Stefan Kling, Chef im Amt für Kirchenmusik der Diözese Augsburg. Konsequenz: Die Pfarrei muss eine neue Orgel einbauen. Nach der Orgelrenovierung in der Wieskirche in den Jahren 2009 und 2010 ist dies die zweite große Maßnahme dieser Art im Schongauer Land. Doch wird die Erneuerung in Schongau kostenmäßig unter der in der Wies bleiben. Kostete das Instrument dort eine dreiviertel Million Euro, so nennt Pater Stefan Kling für Schongau vorab eine „Hausnummer“ von 500 000 Euro. „Die Windladen und das technische System sind zu erneuern“, präzisiert der Geistliche vom Amt für Kirchenmusik. „Sonst kommt man auf keinen grünen Zweig“, fügt er hinzu. Allerdings seien die technischen Störungen nicht auf den Schimmelbefall zurückzuführen, der am Spieltisch ebenso wie in Holzelementen des Prospekts und des Rückpositivs (das ist der Kasten mit den kleinen Pfeifen an der Emporenbrüstung) festzustellen sei. Der Schimmel habe viel-

mehr mit dem extrem feuchten Raumklima zu tun, das vor allem im Sommer 2010 in Kirchen festzustellen war. Kirchenmusiker Andreas Wiesmann, seit drei Jahren Organist in Schongau-Mariä Himmelfahrt, hat den Schimmel beim Stimmen entdeckt. Er erwähnt zudem, dass in den letzten Jahren häufig Orgelbauer gerufen worden seien, weil Störungen festzustellen waren. Register hätten sich nicht mehr eingeschaltet, Töne seien hängengeblieben. Der Orgelprospekt, mit acht Meter Breite und gleicher Höhe einer der größten im weiten Umkreis, soll bei der Erneuerung aber so belassen werden. Außerdem seien auch andere Teile der bisherigen Orgel, die erst vor zehn Jahren zum Abschluss der Kirchenrenovierung restauriert wurde, weiter zu verwenden, merkt Pater Kling an. Bedauerlich sei jedoch, dass einige Pfeifen, die erst 2001 eingebaut wurden, bereits wieder schadhaft seien. Pfarrer Bernhard Mooser und Kirchenmusiker Andreas Wiesmann schildern, dass drei Angebote eingeholt werden, und zwar bei

Orgelbauwerkstätten in Dillingen, gefordert, weil der Kindergarten Immenstadt und Kevelaer am beim Jakob-Pfeiffer-Haus saniert Niederrhein. Im Lauf des Januars wird und Räume für eine Krippe soll die Vergabe erfolgen, drückt Pfarrer Mooser aufs Tempo. „Da brennt’s“, greift der Stadtpfarrer zu deutlichen Worten mit Blick auf den Zustand der Orgel. Und er ergänzt: „Mit einem Eimer Wasser zu löschen, bringt da nix. Da muss schon die Feuerwehr her.“ Freilich gibt es in der 4 000 Seelen zählenden Stadtpfarrei auch Bedenken, so ein großes Projekt stemmen zu müssen. Von Wo der Schimmel drinnen steckt: Organist Andder Diözese gibt’s reas Wiesmann deutet zum Holz im Rückpositiv, dafür kein Geld. Also das ebenso befallen ist wie die Pfeifen. richten die Verantwortlichen ein Augenmerk darauf, geschaffen worden. Die aufwändiSpendentöpfe anzuzapfen. ge Innenrenovierung des barocken Zudem steckt die Pfarrei in den Gotteshauses, das ebenso wie die Planungen, das Portal auf der Süd- Wies eine Kirche des Baumeisters seite behindertengerecht zu ge- Dominikus Zimmermann ist, liegt stalten. Vor allem ist die Kirchen- zehn Jahre zurück und kostete stiftung finanziell aber deswegen zwei Millionen Euro.

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Ein Ausblick auf das, was das Jahr alles bringt

Peitinger Nightgroove, Märkte und Musikfest ... Schongau | Eine Premiere in Peiting, wo im April erstmals eine Musiknacht über die Bühne gehen wird, und das große Stelldichein der Musikanten in Wildsteig: Das sind nur zwei von mehreren herausragenden Veranstaltungen, die das Jahr 2011 im Schongauer Land prägen. Wir bringen in diesem „altlandkreis“-Heft eine Auswahl an Terminen, die tausende von Menschen anlocken werden.

Musiknacht auch in der Marktgemeinde „einschlägt“, davon ist Michael Schmid junior überzeugt. Bei dem Schlagzeuger der Band Live Time, die 2010 auch beim Schongauer Nightgroove vertreten war, laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Bands wie das legendäre Duo „Black Diamonds“, die Hans Anderl-Combo oder „Takeoff“ wollen am Samstag, 9. April, in den Gaststätten und Kneipen einheizen. Mit dabei ist die Kult-Coverband „Rockaholixs“ aus München, deren Musiker das „Bergwerk“ rocken. Beim Nightgroove soll, wie Michael Schmid ankündigt, ein Shuttlebus fahren und die Musikinteressierten vom Peitinger Zentrum bis zur „Zechenschenke“ und zur

„Südseite“ bzw. in die andere Richtung bringen.

Das 50. Musikfest

Für den großen Bezirk Oberland, der von Bernbeuren bis zum Ammersee reicht, steht ein großes Jubiläum an: Heuer findet das 50. Bezirksmusikfest statt. Ausgerichtet wird es von der Musikkapelle Wildsteig. Das Programm erstreckt sich vom Mittwoch, 1. bis Sonntag, 5. Juni, immerhin über fünf Tage. Nightgroove Wobei der Massenchor und der Ein Nightgroove, wie er in SchonUmzug am Sonntagnachmittag die gau seit mehreren Jahren am Höhepunkte darstellen. letzten Novembersamstag tauBereits am 27. und 28. Mai werden sende von Leuten in die Gaststäsich die ersten Kapellen einer Jury ten und Kneipen der Innenstadt stellen. Dass es dabei eine Werlockt, soll auch in Peiting einen tung sowohl für anspruchsvolle Versuch wert sein. Dass so eine Konzertliteratur als auch für traditionelle Musik gibt, ist für Vorstand Franz Fendt (49) ein wichtiger Aspekt. So könnten auch Kapellen aus kleineren Gemeinden ihren Leistungsstand messen lassen, die nicht in allen Instrumenten bzw. Registern komplett besetzt sind. Für die 43 Musikerinnen und Musiker in Wildsteig bedeutet das Großereignis einen organisatorischen Kraftakt. Dabei waren sie bereits heuer stark gefordert, weil in Wildsteig selbst eine Reihe von Terminen zur 900-Jahr-Feier ausgestaltet wurden sowie eine Fülle von Auftritten in umliegendenOrten — von Bernbeuren bis Bad Kohlgrub — anstand. Die Kapelle Blick in die Reihen der Wildsteiger Musikkapelle. Unser Archivbild von habe es 2010 auf 50 Auftritte geeinem Umzug zeigt Petra Oswald (Piccolo), Franziska Schenkel (Flöte), bracht, zählt Vorstand Franz Fendt Sebastian Klein (Flügelhorn). Links Robert Schwarz (Becken) und hinten auf. Eine Besonderheit ist, dass im Stefanie Fendt mit der Lyra. Bezirk Oberland nach dem Musik­


fest 2010 in Bernbeuren das folgende in Wildsteig ausgerichtet wird und nur ein Jahr später Rottenbuch dran ist, also innerhalb von drei Jahren im Bezirk gleich drei Kapellen aus dem südlichen Schongauer Land an der Reihe sind. Das letzte Musikfest in Wildsteig liegt bald 23 Jahre zurück. Bis zum Großereignis im Sommer 2011 wird Josef Oswald, der über 30 Jahre Dirigent war und nach dem Tod des Dirigenten Josef Fendt 2009 erneut eingesprungen ist, das Blasorchester kommissarisch leiten.

Das Mysterienspiel

Eine von neun Bands, die bei der Musiknacht in Peiting am 9. April Das Mysterienspiel „Wunder Wies“ einheizen: die Gruppe Live Time. Sängerin Rosi Wimmer ist die einzige wird an zwölf Abenden im Stein- Dame unter den Mannsbildern. Hinter ihr Michael Schmid junior, der gadener Klosterhof aufgeführt. Die Organisator des ersten Nightgroove. Termine sind zwischen Samstag, 23. Juli, und Samstag, 13. August. kerlfest (29. Juni bis 3. Juli) und 26. Juni. Und im Herbst geben sich Im Fohlenhof wird eine Freilicht- mindestens zwei Wochen vor dem die Fieranten in der MarktgemeinHistorischen Markt. Er geht über de am ersten Novembersonntag, bühne aufgebaut. drei Tage und dauert von Freitag, 6. November, ein Stelldichein. Steingadener Blütentage 15. bis Sonntag, 17. Juli. Märkte in Steingaden Zu etablieren scheinen sich die Historischer Markt In Steingaden ist der FrühjahrsSteingadener Blütentage. Inzwischen finden sie zum dritten Mal Elf Tage lang wird die Altstadt markt am Sonntag, 20. März, der statt. Termin ist am Samstag, 4. von Schongau beim Historischen Johannimarkt am 26. Juni und der und Sonntag, 5. Juni. Dass sie aus- Markt wieder ins späte Mittel­alter Herbstmarkt am 4. September — gerechnet zeitlich auf das Musik­ zurückversetzt. Der dauert von am gleichen Tag, an dem in der fest im benachbarten Wildsteig Freitag, 5. bis Montag, 15. August. Wies beim Schutzengelfest Kirchtreffen? Eventuell gibt es Interes- Der Historische Markt in Schon- weih gefeiert wird. senten, die vom Musikfest nach gau gilt als der Publikumsmagnet Fohlenmarkt Rottenbuch dem Umzug einen Abstecher nach schlechthin. Pferdefreunde müssen sich diesen Steingaden machen, anstatt ins Jahrmärkte in Schongau Termin im Kalender dick anstreiBierzelt einzurücken. Drei Jahrmärkte gibt es in Schon- chen: Am Freitag, 2. September, Schongauer Volksfest gau. Der Frühjahrsmarkt ist — eine wird in Rottenbuch wiederum Das Schongauer Volksfest dauert Seltenheit — erst im Mai, und zwar eine Vielzahl an Fohlen aufgetrieneun Tage. Es beginnt am Sams- am 8. Mai, Termin für den Dreifal- ben und versteigert. tag, 18. Juni, und endet am Sonn- tigkeitsmarkt ist Sonntag, 19. Juni. Leonhardiritte tag, 26. Juni. Vor zwei Jahren war Der Herbstmarkt findet wie immer das Volksfest erstmals von Ende an einem späten Oktobersonntag Sauber herausgeputzte Rösser Juli auf Mitte Juni vorverlegt wor- statt, der 2011 auf den 23. Oktober sind bei den Leonhardiritten Ende Oktober und Anfang November zu den, um damit eine zeitliche Di- trifft. bestaunen. Leonhardiritt in Wildstanz zum Historischen Markt zu Jahrmärkte in Peiting steig ist am Sonntag, 23. Oktober, schaffen. Ebenso wie in Schongau gibt es in in Peißenberg am 30. Oktober, Kuriositätenmarkt Peiting drei Jahrmärkte. Da ist zu- in Reichling und Schongau am Der Kunst- und Kuriositätenmarkt nächst der Josefimarkt am Sonn- Samstag, 5. November, sowie in in der Lechstadt ist traditionell Mit- tag, 20. März. Der zweite Jahr- Rottenbuch und Forst am Sonntag, te Juli, immer nach dem Schman- markt ist am letzten Junisonntag, 6. November.

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Wissenswertes aus unserer Geschäftswelt Versicherungsbüro Strobel: Alles bleibt beim Neuen

Arnold: „Ich lebe meinen Traum“

ERGO-Versicherung: Hubert Strobel eröffnet Büro in Peitings PoststraSSe

In einem „süSSen, kleinen Lokal“: der Weinstube

Peiting | Unter neuem Namen und an neuem Standort hat Hubert Strobel sein Versicherungsbüro in Peiting neu eröffnet. Nur 100 m vom bisherigen Standort entfernt, in der Poststraße 4, wird man jetzt in einem modern eingerichteten, freundlich ausgestatteten Büro der ERGO-Versicherungen empfangen. Die frühere VICTORIA-Versicherung wurde im Zuge einer internen Weiterentwicklung unter das Markendach ERGO integriert. Bei Hubert Strobel kann man sich weiterhin von der Kfz-Versicherung über die richtige Altersvorsorge bis hin zu allen wichtigen Absicherungen des täglichen Lebens umfassend beraten lassen. Auch das Thema private Krankenversicherung wird hierbei nicht ausgeklammert. Die Repräsentanten der ERGO-Versicherungsgruppe, Burkhard Weiß (r.) und Ralf Nichau (l.) gratulierten Hubert Strobel von Herzen zur Neueröffnung im Herzen Peitings.

Top on Snow — jetzt geht’s richtig los Skischule Pfaffenwinkel startet in die Kurs-Saison Peiting | Pünktlich zu Weihnachten startet die Top on Snow-Station Pfaffenwinkel mit ihrem Kursprogramm im Winter 2010 / 2011. Die Besonderheit dieser Skischule ist die Durchgängigkeit der Lehrmethoden von der Kindergartengruppe bis zum Erwachsenen. Sogar Privatstunden und Nordic-Kurse werden neben klassischen Ski- und Snowboardkursen angeboten. Kursinfo und -buchung unter www.toponsnow.de.

48  |  der altlandkreis

Schongau | Barbara Arnold drückt es mit ihrer hohen, kräftigen Stimme so aus: „Ich lebe meinen Traum“. Den Satz münzt sie auf das „süße, kleine Lokal“, das sie im Januar 2006 von der Stadt Schongau gepachtet hat und bereits fünf Jahre führt — die „Weinstube“ am Frauentor. Die Seiteneinsteigerin, die früher in einem Verlag in München als Prokuristin beschäftigt war, möchte mit ihrer geselligen Art, der Liebe zum Kochen und zum Dekorieren den Gästen eine besondere Atmosphäre in dem heimeligen Lokal bieten, das sie vor fünf Jahren komplett neu eingerichtet hatte. Unter’m Dach steht sogar ein altes Klavier, das sie vom Vorgänger übernommen hatte. Die 57-Jährige Gastronomin, die sich humorvoll als „Spätberufene" bezeichnet, wird von ihrem Mann Dirk Arnold abends unterstützt, der sich vorwiegend um den Ausschank kümmert. Außerdem helfen zwei Frauen nach Bedarf abwechselnd im Service mit. Zur Spezialität in der Weinstube hat sich der Flammkuchen entwickelt. Freilich bereitet Arnold gerne auch Rinderfilets zu — und auf Vorbestellung verschiedene Menüs. Die Weinstube hält sie und ihren Mann jung. Auf unserem Bild: Barbara Arnold (links) mit den Gästen Tanja Schulze und Christoph Mühlberger.


 Die neue Tuppertante ist ein Onkel

STEINGADENER BALLONFAHREr HEBT BEREITS SEIT ZEHN JAHREN AB

Josef Leistner neuer Ansprechpartner für die Kult-Ausstattung im Haushalt

Steingaden | So oft wie er hebt im Schongauer Land kaum jemand ab: Jo Milbert aus Steingaden bietet seit zehn Jahren Ballonfahrten an. Dies sei erst recht im Winter reizvoll, weil die Luft klar und dadurch die Fernsicht besonders gut ist, erzählt der 62-Jährige, der aus dem Odenwald stammt und früher hauptberuflich Fluglehrer war. Das Ballonfahren hatte er 1994 im Chiemgau angefangen. Mittlerweile hat er die Lehrberechtigung für Ballonfahrer, so dass man diese traumhafte Art der Luftfahrt bei ihm auch erlernen kann. Inzwischen hat er in einen zweiten Heißluftballon investiert, der schon 150 Betriebsstunden aufweist. Ein bis ungefähr eineinhalb Stunden sind die Mitfahrer in der Luft. Je nach Wind werden zwischen fünf und 30 Kilometer

Peiting | Wer kennt sie nicht, die unkaputtbaren Behältnisse, die schon die Oma benutzt hat und auf die es 30 Jahre Garantie gibt. Tupperware — Kult aus den Vereinigten Staaten — ist auch heute noch in vielen Haushalten ein unverzichtbarer Begleiter für die Familie. Jetzt hat der Altlandkreis auch einen männlichen Berater, dessen Tupper-Parties sich bisher großer Beliebtheit erfreuen. Josef Leistner, der auch auf der Schongauer Hochzeitsmesse präsent sein wird, kann unter der Tel.-Nr. 0160 / 555 09 98 erreicht werden und steht zur Vereinbarung von Party-Terminen oder für Fragen zu Produkten gerne zur Verfügung.

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Nutzfahrzeuge sind sein Thema Michael Deibler als Verkaufsberater wieder im Altlandkreis tätig

zurückgelegt, aber nicht die Strecke sei entscheidend, sondern die großartige Aussicht auf ein einzigartiges Panorama. Die Ortschaften und die Landschaft können sie mitunter aus einer Höhe von 150 bis 3 000 Metern betrachten. Es sei die „Beschaulichkeit“, die die Leute zu schätzen wissen. Gemütliche Unterhaltung wechsle sich mit „Zeiten der Stille“ ab, veranschaulicht Milbert die Atmosphäre unter den Gästen, denen eine Ballonfahrt oft zum Geschenk gemacht werde. „Wenn möglich, wird da gestartet, wo die Leute es wollen“, verdeutlicht der Steingadener, dass er mehrere Plätze zum Abheben hat. Jo Milbert — ein Naturbursche, der leichtsam in die Luft geht. Aber wohlgemerkt nicht zu Hause, sondern mit seinen Gästen im Heißluftballon.

Berbeuren | Als guter Bekannter im Altlandkreis hat der aus Peiting stammende ehemalige EishockeySchiedsrichter Michael Deibler jetzt seine beruflichen Wurzeln wieder hier vor Ort. Nachdem er zwei Jahre im Füssener Autohaus Heuberger als Fachberater für Nutzfahrzeuge tätig war, übt er diese Tätigkeit jetzt von seinem neuen Schreibtisch in Bernbeuren aus. Vom wendigen Caddy über den vielseitigen VW-Multivan bis hin zu großen Transportern oder betrieblichen Fahrzeugen mit besonderen Ausstattungen ist Michael Deibler im Autohaus Heuberger der Fachmann für Nutzfahrzeuge. Damit ist der gelernte Handwerker jetzt der richtige Ansprechpartner für alle Unternehmen und jeden, der „etwas Besonderes“ braucht.

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14.


Piehlers Team: Eine starke Allianz AGENTUR MIT JUNGEN KOLLEGEN UND ALTEM HASEN Schongau | „Ich lege sehr viel Wert auf Erfahrungsaustausch zwischen jungen Mitarbeitern und alten Hasen“, betont Armin Piehler von der Allianz-Agentur in Schongau. Die Jungen in seinem Team sind Benita Stiegler, Madeleine Sebralla und Ulrike Vogel, die zurzeit in Mutterschutz weilt. Den Begriff „alter Hase“ münzt er auf Fritz Schießl, der selbst 35 Jahre eine Allianz-Generalvertretung geleitet hatte. Diese gesunde Mischung habe „äußerst positive Effekte und ich stelle immer wieder fest, dass wir viel voneinander lernen können“, kommentiert Piehler. Der 32-jährige Versicherungsfachmann blickt Anfang 2011 auf zehn Jahre Selbstständigkeit zurück. Einen Beruf in der Versicherungsbranche wollte er immer schon

ergreifen, nachdem bereits sein Großvater Hans Schießler und Vater Dr. Hans Piehler in der Branche tätig waren und sind. Nach dem Abitur und dem Zivildienst absolvierte er eine zweijährige Ausbildung beim Allianz-Unternehmen. Im Januar 2001 übernahm er von Wilhelm Schertl die Allianz-Vertretung in der Christophstraße in der Schongauer Innenstadt. Allein hat er in einem kleinen Büro angefangen. Das gesunde Wachstum dokumentiert sich darin, dass weitere Mitarbeiter eingestellt wurden und im Jahr 2008 der Umzug in größere Räumlichkeiten erfolgte. Inzwischen betreut das Team über 5 000 Kunden. Zwei Drittel davon sind aus dem Schongauer Land, 20 Prozent in München zu Hause. Ein wichtiger Aspekt ist für Armin

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Piehler das Netzwerk. So reguliert er Schäden bis zu 3 000 Euro nicht nur selbst, unkompliziert und unbürokratisch, sondern empfiehlt zudem ortsansässige Firmen, die unverzüglich die Behebung des Schadens in die Wege leiten. Zudem kann er durch langjährige Erfahrung im Rechtsschutzschadensfall für jeden Bereich den richtigen Anwalt empfehlen, sei es in Weilheim, München oder im hiesigen Bereich. Stolz ist das Team darauf, dass es zu den besten drei Prozent der Allianz-Agenturen in Deutschland gehört. Oder anders gesagt: Es zählt zu den 300 besten unter den 10 000 Allianz-Vertretungen, die es in Deutschland gibt. Zum Jahresende erhielten Piehler und seine Mitarbeiter / -innen Besuch

von Mathias Scheuber. Er ist Vorstand der Allianz Vertriebs AG. Die Ehre seines Besuchs wurde nur wenigen Agenturen in Süddeutschland zuteil. Durch den direkten Kontakt zum Vorstand kann Piehler qualifizierte Vorschläge an oberster Stelle anbringen und bei Unternehmensprozessen mitwirken. Armin Piehler lebt mit seiner Partnerin im Forchet in Schongau. Hobbys sind Skifahren, Walken im nahen Wald und Lesen. Was ihm beruflich wichtig ist für die Zukunft? Dass der Betrieb weiter gesund wächst. Eintagsfliegen gebe es genug in der Branche. Seine Agentur gehöre gewiss nicht dazu, „versichert“ der (Versicherungs-) Fachmann.

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Nicht ganz so schwungvoll wie Marylin Monroe auf dem SchwarzweißFoto im Büro, aber doch mit reichlich Elan in der Kundenbetreuung: von links Armin Piehler, Fritz Schießl, Benita Stiegler (alle aus Schongau), Madeleine Sebralla (Hohenfurch).

*


Veranstaltungskalender Sa 01.01.

DENKLINGEN

11.00 Uhr Neujahrsempfang des Alpenvereins in der Schule

20.00 bis 21.00 Uhr Neujahrskonzert der Blaskapelle Bad Bayersoien im Kurhaus, diri­ giert von Josef Felix. Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN

16.30 bis 22.00 Uhr Ausstellung „3. Adventskalenderweg — ein kleiner Dorfspaziergang“. Die Adventskalenderfenster sind bis 10. Januar offen

So 02.01. SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim

BaD BAYERSOIEN 14.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung „Darstellung weihnachtlicher Themen“ im Museum im Bierlinghaus

BÖBING

9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Skulpturen und Grafiken von Elisabeth Wische­ ropp im Kurhaus. Eintritt frei

20.00 Uhr Theaterstück „Beim Wiesmayr geht’s rund“ in der Turnhalle, ein lustiger Schwank in drei Akten von Maria Schweiger aus Epfach. Kartenvorbestellung täglich von 17.00 bis 19.00 Uhr bei Erna Gleich unter Tel. 08243 / 96 19 81

Mo 03.01. ALTENSTADT Ganztägig Skikurs für Kinder des Skiclubs Altenstadt. Ort und Zeitplan nach Schneelage LECHBRUCK

REICHLING 20.00 Uhr Theaterstück „Wo grad da Wind waht“ in der Mehrzweckhalle. Kartenvorverkauf täglich von 18.00 bis 19.30 Uhr bei Familie Rapp unter Tel. 08194 / 99 87 55, Eintritt 5,– Euro

10.00 bis 11.50 Uhr Paarlauf im Eisstadion 12.00 bis 13.50 Uhr Schlägerlauf im Eisstadion BAD BAYERSOIEN

PEITING 10:00 bis 12:00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde im Gasthof Buchberger

Di 04.01. ALTENSTADT Ganztägig Skikurs für Kinder des Skiclubs Altenstadt. Ort und Zeitplan nach Schneelage BAD BAYERSOIEN

14.30 Uhr Besinnliche Stunde bei der Krippe umrahmt von stimmungsvoller Musik in der St. Wendelins-Kirche

BERNBEUREN 18.00 Uhr Steckerlfischessen im Fischer­ stadel

Mi 05.01.

15.00 Uhr Operettenkonzert mit Modera­ tor Günter Schulzke im JakobPfeiffer-Haus. Kartenvorverkauf bei den Schongauer Nachrichten unter Tel. 08861 / 92 110 oder 92 111, Tageskasse ab 14.00 Uhr

Schongau 17.00 bis 19.30 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui vom Landesverband Haus und Grund in der Pizzeria La Perla

19.30 Uhr Generalversammlung der Blaskapelle Altenstadt im Sportheim

10.30 Uhr Jazz-Frühschoppen mit dem Fritz-Grünbauer-Quartett in der Tiefstollenhalle. Eintritt 7,50 Euro

20.00 Uhr Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Schützenheim

19.30 Uhr Generalversammlung der Musikkapelle Bernbeuren in der Auer­ berghalle

ALTENSTADT

PEISSENBERG

TANNENBERG

13.00 bis 16.30 Uhr Geführte Wanderung von Bad Kohlgrub zum Rantscher Weiher. Treffpunkt: Kur- und TouristInformation Bad Bayersoien, die Wanderung umfasst zirka 8 km, Pkw erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei

14.00 Uhr Winterwanderung für Frauen von Kolping

LECHBRUCK

ALTENSTADT Ganztägig Skikurs für Kinder des Skiclubs Altenstadt. Ort und Zeitplan nach Schneelage

1. Januar bis 28. Februar 2011

HOHENFURCH 20.00 Uhr Generalversammlung der Liedertafel im Gasthof Negele

Do 06.01. Schongau

ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West HOHENFURCH 20.00 Uhr Generalversammlung der Landjugend im Gasthof Negele DENKLINGEN 20.00 Uhr Theaterstück „Beim Wiesmayr geht’s rund“ siehe So, 02.01.

EBRUAR 2011 SCHWABBRUCK

14.00 Uhr Pfarrfamiliennachmittag der drei Pfarrgemeinden Altenstadt, Schwabbruck und Schwabnieder­ hofen beim Schäferwirt

BAD KOHLGRUB

9.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fotoausstellung zum Thema „Bäume — 275 Jahre Dorflinde“ von Martin Doll in der Wandel­ halle im Haus des Gastes

9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Skulpturen und Grafiken von Elisabeth Wische­ ropp im Kurhaus. Eintritt frei

DENKLINGEN

20.00 Uhr Theaterstück „Beim Wiesmayr geht’s rund“ siehe So, 02.01.

REICHLING 10.00 Uhr Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus Mitschke

januar / februar 2011  |  51


Fr 07.01. SCHONGAU 15.00 Uhr Spiele-Nachmittag und AquaKino im „Plantsch“ BAD BAYERSOIEN 11.00 bis 12.30 Uhr Historische Tunnelführung mit landwirtschaftlichem Museum. Treffpunkt: Lötschmüllerhof, Dorfstr. 79, die Teilnahme ist kostenfrei PEISSENBERG 19.30 Uhr Knappenabend des Knappenver­ eins im Gasthof Zur Post

REICHLING

BURGGEN

20.00 Uhr Theaterstück „Wo grad da Wind waht“ siehe Fr, 07.01.

21.00 Uhr Polarfete in der Reithalle

FORST 20.00 Uhr Schützenball im Gasthaus Bayeri­ scher Hiasl PEISSENBERG 13.30 bis 16.30 Uhr Kinderprogramm „Wasserspielplatz“ im Freizeit- und Bäderpark Rigi Rutsch’n WILDSTEIG

LUDENHAUSEN 20.00 bis 21.00 Uhr Jahresversammlung des Schützenvereins im Schützenheim REICHLING 20.00 Uhr Theaterstück „Wo grad da Wind waht“ in der Mehrzweckhalle. Kartenvorverkauf täglich von 18.00 bis 19.30 Uhr bei Familie Rapp unter Tel. 08194 / 99 87 55, Eintritt 5,– Euro INGENRIED 20.00 Uhr Damen-Preis-Schießen des Schüt­ zenvereins in der Mehrzweckhalle

Sa 08.01. SCHONGAU 19.30 Uhr Inthronisationsball des Faschings­ clubs im Jakob-Pfeiffer-Haus

20.00 Uhr Schützenball im Gasthof Strauß LECHBRUCK 20.00 Uhr Broadway Joe: Kabarettabend in der Lechhalle, veranstaltet vom ERC BERNBEUREN 20.00 Uhr Jagdversammlung in der Auer­ berghalle

SCHONGAU 15.00 Uhr Mütterkreis mit Jahresversamm­ lung im Jakob-Pfeiffer-Haus

PEITING 18.00 Uhr Heimspiel des EC Peiting gegen den SC Riessersee in der Eissport­ halle. Eintritt 10,50 Euro BURGGEN

ALTENSTADT 13.30 Uhr Treffen der Aktiv-Senioren am Basilika-Parkplatz SCHWABNIEDERHOFEN

20.00 Uhr 14.00 Uhr Jahresversammlung der Abteilung Jahresversammlung des Kulze (Kulturzentrum) im Gasthaus Stockschützen in der Stockhütte Janser WILDSTEIG BERNBEUREN 9.00 Uhr 14.00 Uhr Internationales Schlittenhunde­ Bäuerinnen-Versammlung im rennen mit Start und Ziel am Gasthaus Schnitzer Sportgelände BAD BAYERSOIEN

PEISSENBERG

15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit der Bayerischen Klarinettenmusi & Geschwister Mayr im Kurhaus. Eintritt frei

19.00 Uhr Stammtisch Frauenbund St. Barbara im Gasthaus Sonne

REICHLING 20.00 Uhr Jahresversammlung der Land­ jugend mit Neuwahlen im Land­ jugendheim

Mo 10.01. ROTTENBUCH 20.00 bis 22.30 Uhr Terminvergabe der Vereine in den Hubertusstuben

Mi 12.01. Peiting ab 19.00 Uhr Neujahrsempfang der CSU Peiting im Sparkassensaal, Gastredner Josef X. Baumeister, Vorstandsvor­ sitzender der Hirschvogel-Group ALTENSTADT 14.30 Uhr Gemütlicher Nachmittag der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Rathauscafé

JANUAR / FE

DENKLINGEN

20.00 Uhr Theaterstück „Beim Wiesmayr geht’s rund“ siehe So, 02.01.

52  |  der altlandkreis

10.00 Uhr Internationales Schlittenhunde­ rennen mit Start und Ziel am Sportgelände

So 09.01.

Di 11.01.

BAD BAYERSOIEN

9.00 bis 18.00 Uhr 20.00 Uhr Ausstellung von Skulpturen und Vereinsmeisterschaft der Schützen Grafiken von Elisabeth Wische­ im Schützenheim ropp im Kurhaus. Eintritt frei

Do 13.01.

HOHENFURCH

19.30 Uhr Generalversammlung des Frauenbunds im Pfarrheim


Fr 14.01. ALTENSTADT 19.00 Uhr Vereinsmeisterschaft der TSVAbteilung Tischtennis in der Schulturnhalle 19.00 Uhr Schießabend und Vereinsmeisterschießen des Schützenvereins im Vereinsheim HOHENFURCH 19.30 Uhr Inthronisationsball des Faschings­ clubs im Gasthof Negele LUDENHAUSEN 20.00 bis 21.00 Uhr Königs- und Pokalschießen der Schützen im Schützenheim INGENRIED 20.00 Uhr Zimmerstutzen-Schießen des Schützenvereins in der Mehr­ zweckhalle PEISSENBERG 20.00 Uhr Zwirbeldirn: Blutaufgefrischter Volksgesang in der Tiefstollen­ halle. Eintritt 15,– Euro an der Abendkasse

Sa 15.01. SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim

SCHWABSOIEN

SCHWABNIEDERHOFEN

ALTENSTADT

19.30 Uhr FSC-Ball des Faschingsclubs Schwabsoien in der Gemeinde­ halle

11.00 Uhr Neujahrsempfang der Pfarreien St. Michael (Altenstadt) und Heilig Kreuz (Schwabniederhofen) und der Gemeinde im Gasthof Janser

19.30 Uhr Jahresversammlung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Café am Rathaus

BERNBEUREN 15.00 bis 18.00 Uhr „Welche Spuren finden wir im Schnee“. Treffpunkt Waldort Kinsegg

SCHWABNIEDERHOFEN Bernbeuren 11.00 bis 17.00 Uhr Hochzeitsmesse auf dem Auerberg (siehe Kasten rechts) BAD BAYERSOIEN

PREM

15.00 bis 17.00 Uhr 19.30 Uhr Schützenball im Gasthaus Lechaue Kaffeehausmusik mit den Swin­ gin‘ Reeds im Panoramasaal des ROTTENBUCH Gasthofs Weißes Ross 20.00 Uhr Schützenball mit Preisverleihung und Königsschießen 2011 in der Gaststätte am Campingplatz mit der „Roattabuacher Bauramusi“. Eintritt frei PEISSENBERG 15.00 Uhr Gemütliches Beisammensein mit Lichtbildervortrag der AWO Peiting im Gasthaus Zur Post

Mo 17.01. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Skulpturen und Grafiken von Elisabeth Wische­ ropp im Kurhaus. Eintritt frei Schongau

19.30 Uhr Messe für die verstorbenen Mit­ glieder des Schützenvereins 20.15 Uhr Jahresversammlung des Schützenvereins im Gasthof Janser Wessobrunn 20.00 bis 21.00 Uhr Wessobrunn bewegt sich — Fitness für jeden im Gymnastik­ raum der Mehrzweckhalle

Mi 19.01. SCHONGAU 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrzent­ rum Schongau-West Altenstadt 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas im Rathaus-Café

20.00 bis 1.00 Uhr Rockkonzert im Jugendzentrum

20.00 Uhr Jahresversammlung der Landjugend im Landjugendraum

REICHLING 20.00 Uhr Schützenball im Gasthaus Brei­ tenmoser

Do 20.01.

So 16.01. Di 18.01.

SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim

messen

PEITING

SCHONGAU 14.00 Uhr Frauenbund mit Jahresversammlung im Jakob-Pfeiffer-Haus

EBRUAR 2011 ALTENSTADT

13.30 Uhr Vereinsmeisterschaft der TSVAbteilung Tischtennis in der Schulturnhalle

19.00 Uhr Einführungskurs für ehrenamtliche Betreuer und Interessierte mit dem Lebensbeistand e.V. im Schulungsraum Raiffeisenbank Pfaffenwinkel, Bahnhofstr. 26

ALTENSTADT

20.00 Uhr Vortrag des Katholischen Landvolks im Sportheim, Pfarrer Bäur­ le referiert zum Thema „Adieu Kirche — Geh mit Gott“

januar / februar 2011  |  53


Fr 21.01.

Schüler 14,– Euro, Kartenvorverkauf bei der Süßen Hanni

Schongau Ganztägig Ausstellung mit Fotos und Requisiten aus dem Musical „Tuishipamoja – Die Freundschaft“, das Kinder der Grundschule Schongau aufgeführt haben, zu sehen in den Räumen der Sparkasse an der Münzstraße während der üblichen Geschäftszeiten. Die Ausstellung geht bis Freitag, den 18. Februar ALTENSTADT 19.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zur „Gebetswoche um die Einheit der Christen“ in der Basilika 19.00 Uhr Vereinsmeisterschießen des Schützenvereins im Vereinsheim 19.30 Uhr Jahresversammlung des Radclubs im Sportheim Altenstadt

20.00 Uhr Zimmerstutzen-Schießen mit Damen-Stammtisch in der Mehr­ zweckhalle

19.00 Uhr Discolauf am Eisplatz

Sa 22.01. SCHONGAU 20.00 bis 23.00 Uhr Vollmond-Sauna im „Plantsch“

ALTENSTADT 19.00 Uhr Gedenkmesse des Schützenver­ eins in der Basilika BERNBEUREN 20.00 Uhr Kabarett „A‘(lb)-Traumpaar — Irgend ebbsischallad“ in der Auerberghalle LECHBRUCK 20.00 Uhr Schützenball im Schützenheim

20.00 Uhr Veteranenball des Veteranen- und Reservistenvereins im Gasthaus Haslacher

20.00 bis 22.30 Uhr A Cappella Rock-Pop mit der Gruppe „In Voice“ in der Tiefstol­ lenhalle. Kartenpreis im Vorverkauf 14,– Euro, an der Abendkasse 16,– Euro, Infos zum Vorverkauf unter www.kulturverein-peissenberg.de/ vorverkauf BIRKLAND

20.00 Uhr Ball der Vereine in der Mehr­ zweckhalle

16.00 Uhr „Bluatschink“-Kinderkonzert in der Schloßberghalle. Vorverkauf bei der Raiba Peiting und Tourist Info Peiting, Eintritt Kinder 7,– Euro, Erwachsene 10,– Euro

20.00 Uhr Jahresversammlung des Schützenvereins im Schützenheim

So 23.01. PEITING 18.00 bis 21.00 Uhr Lokalderby des EC Peiting gegen den EV Landsberg 2000 in der Eissporthalle. Eintritt 10,50 Euro BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit der Kirch­ wegmusi im Landhotel zum Metzgerwirt

Mo 24.01. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Skulpturen und Grafiken von Elisabeth Wische­ ropp im Kurhaus. Eintritt frei

Di 25.01. WESSOBRUNN 20.00 bis 21.00 Uhr Wessobrunn bewegt sich — Fitness für jeden im Gymnastik­ raum der Mehrzweckhalle

Mi 26.01.

ALTENSTADT 20.00 Uhr Jahresversammlung des MSC im Sportheim

Do 27.01. Peiting 20.00 Uhr Dichterlesung mit Nicola Förg im Gasthof zum Dragoner ALTENSTADT 20.00 Uhr Jahresversammlung des TSV im Sportheim HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr „Südlicht on Ice“-Festival in der Martinskirche

Fr 28.01.

PEISSENBERG 20.00 Uhr Kabarett „Zeitlupe — Da blüht uns was“ in der Tiefstollenhalle. Karten 14,– Euro im Vorverkauf, 16,– Euro an der Abendkasse, Vorverkauf beim Kulturverein Peißenberg

Sa 29.01. SCHONGAU 19.30 Uhr Sänger- und Musikantenstammtisch des Trachtenvereins Schloß­ bergler im Trachtenheim PEITING 15.00 und 16.00 Uhr Finale der Damen- bzw. Herrenstockschützen bei den Deutschen Meisterschaften in der Eishalle 20.00 Uhr Festabend der Stockschützen in der Schloßberghalle 20.00 Uhr Schützenball im Gasthof Keppeler

PEITING 9.30 bis 17.30 Uhr Deutsche Meisterschaften der Stockschützen in der Eishalle 19.00 Uhr Treffen der Heimatfreunde im Gasthof Dragoner Altenstadt 19.00 Uhr Vereinsmeisterschießen des Schützenvereins im Vereinsheim

BIRKLAND 17.00 Uhr Schneefest der Fußballabteilung am Sportplatz APFELDORF 20.00 Uhr Trachten- und Schützenball in der Mehrzweckhalle

JANUAR / FE

20.00 bis 22.00 Uhr 20.00 Uhr „Unser Lieblinge Nacht“ des Schützenball im Gasthof Neuwirt Vereins „Schalander“ im Ballen­ mit den Birkländer Musikanten haus, Alex Haas und Stefan Noelle singen schmachtende Schlager, brünstigen Slam-Rock, Pop und Volkslieder. Eintritt 16,– Euro,

54  |  der altlandkreis

LECHBRUCK

20.00 Uhr Feuerwehrball im Gasthaus Mitschke

PEISSENBERG BURGGEN

PEITING

REICHLING

BÖBING INGENRIED

KINSAU

SCHONGAU

20.00 Uhr Informationsabend zum Thema Islam im Pfarrzentrum Verklärung Christi in Schongau-West. Refe­ rent ist Bernhard Scholz

INGENRIED

20.00 Uhr Zimmerstutzen-Schießen des Schützenvereins in der MZW

INGENRIED

20.00 Uhr Sportlerball des TSV in der Mehr­ zweckhalle


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EBRUAR 2011

Stand: 14. Dezember 2010 - Änderungen und Fehler vorbehalten.

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BURGGEN 16.00 Uhr Eishockeyturnier der Abteilung Eislauf am Eisplatz BERNBEUREN 20.00 Uhr 35-Jahr-Feier des Jugendheims in der Auerberghalle BÖBING 20.00 Uhr Schützenball im Schützenverein

So 30.01. 18.00 Uhr Lokalderby des EC Peiting gegen den EV Füssen in der Eissporthal­ le. Eintritt 10,50 Euro ALTENSTADT 17.00 Uhr Gospelkonzert von Uli Singers in der Basilika Weilheim

BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Cartoon-Ausstellung von Erik Liebermann im Kurhaus-Café

14.00 Uhr Frauenbundkränzle im Gasthaus Schnitzer

19.30 Uhr Info-Abend zur Organspende, voraussichtlich im Jakob-PfeifferHaus. Infos unter Tel. 08861 / 717 12 im Pfarrbüro von Mariä Himmelfahrt

20.00 Uhr Geburtstagsschießen des Schüt­ zenvereins für Werner Hack in der Mehrzweckhalle

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr Jahresversammlung des Alpenvereins im Gasthof Holler

9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim

STEINGADEN

PEITING

20.00 Uhr Sportlerball im Zimmerstadel. Eintritt 5,– Euro bis 21.00 Uhr, 7,– Euro ab 21.00 Uhr

10.00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde im Gasthaus Buchberger

9.00 bis 12.00 Uhr Cartoon-Ausstellung von Erik Liebermann im Kurhaus-Café. Eintritt frei

SCHONGAU 17.00 bis 19.30 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui vom Landesverband Haus und Grund in der Pizzeria La Perla

Do 03.02. ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West HOHENFURCH 20.00 Uhr Delegiertenversammlung des Sportvereins im Gasthaus Negele

So 06.02. SCHONGAU

LECHBRUCK

Sa 05.02. ALTENSTADT 19.00 Uhr Jugendgottesdienst „Jubilate Deo“ in der Basilika SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Gaudiball in der Gemeindehalle HOHENFURCH 20.00 Uhr Sportlerball im Gasthaus Negele REICHLING 20.00 Uhr Sportlerball im Gasthaus Breiten­ moser

> > > Ihre Termine

PEISSENBERG 19.00 Uhr Candle-Light-Concert der Gruppe „Voice 4 U“ in der Tiefstollenhalle. Karten 19,80 Euro im Vorverkauf, 21,– Euro an der Abendkasse, Vorverkauf u.a. beim Kulturverein Peißenberg, bei Peissenbuch (beides Peißenberg) und bei der Süßen Hanni (Schongau), Einlass ab 18.30 Uhr

Mo 07.02. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 12.00 Uhr Cartoon-Ausstellung von Erik Liebermann im Kurhaus-Café. Eintritt frei

Di 08.02. HOHENFURCH

JANUAR / FE Haben auch Sie einen Veranstaltungstermin für März bzw. April, den wir in der nächsten „altlandkreis“-Ausgabe Ende Februar veröffentlichen sollen? Dann lassen Sie uns davon wissen! Bedenken Sie aber, uns diesen rechtzeitig mitzuteilen! Der letzte Termin für die Annahme ist Montag, der 7. Februar 2011. Sie können uns diesen per Post, per Fax oder per E-Mail zukommen lassen. Unsere Kontaktdaten finden Sie im Info-Kasten auf Seite 3.

56  |  der altlandkreis

BERNBEUREN

INGENRIED

Schongau

Ganztägig Weilheimer Brauttag in der Stadt­ halle (siehe Kasten Seite 53)

Fr 04.02.

SCHONGAU

Mi 02.02.

PEITING

Mo 31.01.

Di 01.02.

20.00 Uhr Hauptversammlung der Sportvereinsabteilung Turnen im Gasthaus Negele


Sa 12.02.

SCHONGAU

PEITING 20.00 Uhr Peitinger Tanznacht in der Schloß­ berghalle 20.00 Uhr Preisverteilung für das Faschingsund Königsschießen im Gasthof Buchberger

Herzogsägmühle 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag in der Deckerhalle ALTENSTADT 14.00 Uhr Spiele-Nachmittag der Katholi­ schen Arbeitnehmer-Bewegung im Lagerhaus INGENRIED

BÖBING

20.00 Uhr 20.00 Uhr Segnungsfeier für Paare in der Trachtenball im Gasthaus Alte Post Pfarrkirche 19.00 Uhr Diavortrag über den Westen der USA im Jakob-Pfeiffer-Haus mit Pfarrer Bernhard Mooser

Mi 09.02. ALTENSTADT 14.30 Uhr Gemütlicher Nachmittag der Su­ de­tendeutschen Landsmannschaft im Rathauscafé

Do 10.02. RETTENBACH 15.15 bis 16.15 Uhr Eltern-Kind-Turnen in der Mehr­ zweckhalle

Fr 11.02. PEISSENBERG 20.00 Uhr „Mundartissimo“ mit dem Programm „Bairisch lebt“ in der Tiefstollenhalle. Eintritt 15,– Euro an der Abendkasse

BERNBEUREN 20.00 Uhr Trachtenball im Gasthaus Schnit­ zer INGENRIED 20.00 Uhr Musikerkränzle der Musikkapelle im Gasthaus Sonne SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Kinderfasching in der Gemeinde­ halle HOHENFURCH 20.00 Uhr Trachtlerball im Gasthaus Negele LUDENHAUSEN 20.00 Uhr Schützenball im Gasthaus Mit­ schke

So 13.02. Schongau

Mo 14.02. ALTENSTADT 19.30 Uhr Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Gerätehaus

Mi 16.02. SCHONGAU 19.30 Uhr Konzert der Big Band des Welfen­ gymnasiums und der Musikschule Pfaffenwinkel im Gymnasium ALTENSTADT 14.00 Uhr Faschingstreiben der Aktiv-Seni­ oren von der Caritas im Sportheim

Do 17.02. Peiting 14.00 Uhr Schneewanderung mit dem KDFB (Frauenbund) zum Gasthof Lam­ precht. Treffpunkt am Katholischen Pfarrheim ALTENSTADT

BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 12.00 Uhr Cartoon-Ausstellung von Erik Liebermann im Kurhaus-Café. Eintritt frei

Di 15.02. SCHONGAU 14.00 Uhr Faschingsnachmittag des Müt­ terkreises und Frauenbundes im Jakob-Pfeiffer-Haus LECHBRUCK 18.00 bis 21.00 Uhr Klettern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Haus der Vereine. 18.00 bis 19.00 Uhr Jugendliche, 19.00 bis 21.00 Uhr Erwachsene, Eintritt 2,– Euro

Ganztägig Besuchertag bei der Luftlandeund Lufttransportschule

Fr 18.02. Schongau Ganztägig Letzter Tag der Ausstellung mit Fotos und Requisiten aus dem Musical "Tuishipamoja­— die Freundschaft", das Kinder der Grundschule aufgeführt haben. Zu sehen in den Räumen der Kreissparkasse an der Münzstraße während der üblichen Geschäfts­ zeiten BERNBEUREN

EBRUAR 2011 INGENRIED

20.00 Uhr Königs- und Pokalschießen in der Mehrzweckhalle

10.00 bis 17.30 Uhr Hochzeitsmesse im Jakob-PfeifferHaus (siehe Kasten Seite 53)

11.00 Uhr Landfrauentag in der Auerberg­ halle

20.00 Uhr Jahresversammlung der TSVAbteilung Eisstock im TSV-Raum

januar / februar 2011  |  57


INGENRIED

Wildsteig

PEISSENBERG

Peiting

INGENRIED

20.00 Uhr Königs- und Preisschießen der Schützen in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr Handwerkerball in der Gemein­ dehalle

14.30 Uhr Faschingskranzl des Frauenbunds St. Barbara im Pfarrheim

19.00 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof zum Dragoner

20.00 Uhr Königs- und Pokalschießen der Schützen in der Mehrzweckhalle

HOHENPEISSENBERG

LECHBRUCK

14.30 Uhr Faschingskranzl der AWO, gemüt­ liches Beisammensein mit Musik, Masken erwünscht. Anmeldung bei F. Brill, Tel. 08805 / 29 85 oder F. Karl, Tel. 08805 / 21 30, Abfahrt um 13.30 Uhr an allen bekannten Haltestellen, Fahrpreis 2,50 Euro

14.00 Uhr Frauenbundkränzle mit lustigen Einlagen und tollen Tanzvorfüh­ rungen in der Lechhalle, es spielen die Lechroaner Spitzbuam. Eintritt 5,– Euro, Masken erwünscht

HOHENFURCH 19.30 Uhr Nachtfaschingszug im gesamten Ortsbereich

Sa 19.02. SCHONGAU 20.00 Uhr „Scheiße schrein!“ – Musik, Komik und Kabarett von Christoph Weiherer im Eulenspiegel. Eintritt 10,– Euro für Erwachsene, 8,– Euro für Schüler, Kartenvorverkauf bei der Süßen Hanni 20.00 bis 23.00 Uhr Vollmond-Sauna im „Plantsch“ 19.30 Uhr Kolping-Faschingsball zum Motto „Südsee“ im Jakob-Pfeiffer-Haus SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Musikerkränzle der Blaskapelle im Zollhaus BIRKLAND 20.00 Uhr Spritzenhausfete der Freiwilligen Feuerwehr im Feuerwehrhaus EPFACH

So 20.02. SCHONGAU

SCHONGAU

9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch des Kleintierzuchtvereins im Vereinsheim

14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrsaal Verklärung Christi

APFELDORF 10.00 Uhr Imkerfrühschoppen im Gasthaus Kölbl PEISSENBERG 19.00 Uhr Quadro Nuevo in der Tiefstollen­ halle. Eintritt 25,– Euro an der Abendkasse BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehaus-Musik mit der Schnalzberg-Musi im KurhausCafé. Eintritt frei

Mo 21.02. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 12.00 Uhr Cartoon-Ausstellung von Erik Liebermann im Kurhaus-Café. Eintritt frei

Di 22.02.

20.00 Uhr Schützenball im Haus der Vereine REICHLING 14.00 Uhr Kaffeekränzchen im Gasthaus Breitenmoser BURGGEN 14.00 Uhr Frauenkränzchen des Landvolks im Gemeindehaus

58  |  der altlandkreis

Mi 23.02.

steingaden

19.30 Uhr Katholisches Landvolk: GottesWESSOBRUNN dienst des Dekanats in Steingaden 14.00 bis 15.00 Uhr mit anschließender Jahresver­ Frauentreff im Gasthof zum Löwen sammlung im Pfarrheim

Do 24.02.

PEISSENBERG 19.30 Uhr Knappenabend mit Kohlenschuss im Vereinsheim der Schützenge­ sellschaft

> > > Impressum

SCHONGAU 14.30 Uhr Kinderfasching im Jakob-PfeifferHaus ALTENSTADT 19.30 Uhr Altenstadter Forum in der FranzJosef-Strauß-Kaserne 20.00 Uhr Jahresversammlung der TSVAbteilung Fußball im Sportheim

Fr 25.02. SCHONGAU

Peiting 19.30 Uhr VHS-Vortrag: „Der Oman — Urlaub wie bei alten Freunden“ mit Harald Mielke in der ehemaligen Mädchenschule

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„der altlandkreis“ ist ein Medium von

„der altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Telefon: 08869 / 91 22-16 Telefax: 08869 / 91 22-17 E-Mail: info@altlandkreis.de

Ostenrieder Design & Marketing Birkland 40 86971 Peiting

Die aktuellen Anzeigenpreise sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf der Homepage www.altlandkreis.de. Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigen: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Michael Kirchner Satz & Layout: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Michael Kirchner Fotos: Johann Jilka, Johannes Jais, Peter Ostenrieder, Krankenhaus GmbH, Sascha Bangert, Roman Bauer, Alois Kramer, Michael Kirchner, Karin Haas, Helmut Hunger, Kreisverband des Bayernbundes, Kulturteam GmbH, Elisabeth Wischeropp, Theatergruppe Denklingen, Gemeinde Bad Bayersoien, Kleinkunstbühne Schongau, Bernhard Mooser, Orchester der Stadt Schongau, Michi Marchner, Fotolia Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, Wettersteinstr. 12, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Werbe-Reiser, Ringstr. 157, 82041 Oberhaching

JANUAR / FE 20.00 Uhr Gemeinsames Konzert Musikschu­ le Pfaffenwinkel / Stadtorchester Schongau im Ballenhaus

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

Stand bei Drucklegung im Dezember 2010. Änderungen und Fehler vorbehalten. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe März / April 2011: 25. Februar 2011


So 27.02.

Weilheim

SCHONGAU 14.00 Uhr Pfarreifasching im Jakob-PfeifferHaus

DER PERFEKTE EINKAUFSGUTSCHEIN

20.00 Uhr Peiting Bauernball des Kreisverbandes BBV 11.00 Uhr mit den Birkländer Musikanten in Spitzbuben-Turnier „MU 14“ der der Stadthalle Weilheim Judoabteilung in der Dreifach­ turnhalle

Sa 26.02.

Peiting 19.00 Uhr Hauptversammlung des Radclubs RC 72 mit Neuwahlen im Gasthof Zechenschenke SCHWABNIEDERHOFEN

SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Seniorenfasching des Pfarrgemein­ derats FORST 17.00 bis 18.00 Uhr Ehrenschießen 32 Jahre Schützen­ meister Georg Bertl, Schützenheim

15.00 Uhr Jahresversammlung des Anglerver­ PEISSENBERG eins Petri Heil mit Mitgliederversammlung im Gasthof Janser 19.00 Uhr Neuwirt-Bühne Großweil in der SACHSENRIED Tiefstollenhalle. Eintritt 18,– Euro an 20.00 Uhr der Abendkasse Musikerball im Gemeindezentrum BAD BAYERSOIEN INGENRIED 15.00 bis 17.00 Uhr 14.00 Uhr Kaffeehausmusik mit dem Duo Frauenkränzle des Katholischen Wagner / Salvermoser im KurhausLandvolks mit dem Asbach-Duo im Café. Eintritt frei Gasthaus Sonne BERNBEUREN

Die Geschenkidee fürs ganze Jahr kommt IMMER gut an!

Mo 28.02.

FORST 15.00 Uhr Frauenkränzle in der Auerberghalle 9.00 bis 10.00 Uhr Stiftungsmesse der Freiwilligen Denklingen Feuerwehr mit anschließender Jahresversammlung im Gasthof 20.00 Uhr Sportlerball unter dem Motto „Kar­ Bayerischer Hiasl neval der Tiere“ in der Turnhalle, BAD BAYERSOIEN es spielen die Four Pipes

Erhältlich in allen Geschäften mit dem Chip in der Schongauer Altstadt.

EBRUAR 2011 9.00 bis 12.00 Uhr Cartoon-Ausstellung von Erik 20.00 Uhr Liebermann im Kurhaus-Café. Sportlerball in der Gemeindehalle Eintritt frei Wildsteig

www.altstadt-schongau.de

januar / februar 2011  |  59


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www.raiba-steingaden.de

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der altlandkreis | Ausgabe 3 | Januar / Februar 2011  

Aus dem Inhalt: Fa. Hirschvogel: Über die Muttergesellschaft, die neun Töchter hat || Das Krankenhaus Schongau wird zur Großbaustelle || Mic...

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