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Ausgabe 2 | November / Dezember 2010

Eine Produktion von

mit

Veranstaltungskalender für zwei Monate

In diese Brücke musst du geh‘n Alfred Grundner zeigt, was im Bauwerk steckt

Sonderthema im „altlandkre is“

& Leben auf großem Fuß

Was es heißt, immer einen großen Auftritt zu haben


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Auf den Weitblick kommt es an Auf dem Hohen Peißenberg den Blick über die Hügellandschaft hinweg zu den Bergen schweifen lassen — die meisten Menschen sind bei guter Sicht von diesem Panorama beeindruckt. Und wenn dies zu abendlicher Stunde geschieht, die Tagestouristen wieder auf dem Heimweg sind, hinter den Allgäuer Bergen die Sonne versinkt und im Tal die ersten Nebelschwaden wallen (siehe unser Gronau-Titelfoto), dann geht einem gar das Herz auf. Über Weitsicht und Weitblick lässt es sich trefflich sinnieren — nicht nur auf dem Hohen Peißenberg, sondern überall. In der Stadt genauso wie auf dem Dorf, in der Arbeit ebenso wie zu Hause, bei der Politik genauso wie bei Kultur und Sport, in netter Gesellschaft ebenso wie im stillen Kämmerlein. Weit voraus blicken wir in dieser zweiten „altlandkreis“-Ausgabe wiederum im Veranstaltungskalender auf den hinteren Seiten des Heftes. Zahlreiche Termine für November und Dezember sind darin aufgelistet. Sie vermitteln einen Überblick zum Geschehen in Stadt und Land, und der Terminkalender ist ein gutes Argument, das neue „altlandkreis“Magazin wochenlang aufzuheben. Weitsicht bewiesen haben vor mehr als 20 Jahren Politiker und Planer mit der Entscheidung, die 16 Kilometer lange Umgehungsstraße Schongau / Peiting zu bauen. Dem Herzstück davon, der Lechtalbrücke, wollen wir in dieser Ausgabe einen großen Beitrag widmen. Zur Recherche gab’s eine Extra-Führung

> > > AUS DEM INHALT

für Redakteur und Fotografin. Und zwar von dem, der bei diesem Bauwerk voll den Durchblick hat: Alfred Grundner. Auch bald 20 Jahre nach der Eröffnung hält der „Brückenbauer“ regelmäßig Führungen für Interessierte — seien es Studenten, Experten bis aus Japan oder heimische Vereine. Welche Themen-Palette wir sonst noch anbieten, steht im Inhaltskasten rechts. Nur ein Hinweis: Auf der vorletzten Seite finden Sie — für eine Monatszeitung mehr als ungewöhnlich — eine große Traueranzeige. Anstelle eines Kommentars oder einer Glosse greifen wir auf diese Weise das aktuelle Thema auf, dass in der Region Peiting / Schongau / Altenstadt wegen Firmenschließungen oder Stellenkürzungen fast 500 Beschäftigte ihre bisherigen Arbeitsplätze verlieren. Viel ist dazu gerechtfertigt, geschimpft, gesagt und geschrieben worden. Mit dem Nachruf auf Seite 59 drücken wir auf unsere Weise das aus, was viele Menschen denken: dass es bei solchen Entscheidungen zuweilen am (unternehmerischen) Weitblick fehlt.

Der Brückenbauer: Ein Ortstermin mit Alfred Grundner

Seite 5

Reine Herzenssache: Implantation ist Routine

Seite 8

Firmenporträt: Fertigen von Fotobüchern

Seite 10

Das Interview: Wo die Schongauer CSU steht

Seite 13

Das Mysterienspiel: Steingaden hat Großes vor

Seite 16

Zur Sache, Herr Kosian: Fakten zum „Plantsch“-Betrieb

Seite 18

Ein Personalservice auf die seriöse Art

Seite 20

Vom großen Auftritt einiger Herren

Seite 22

Zwei Jahre Regiobahn: Zug-Erfahrungen

Seite 24

Die Regionalmanagerin: Elisabeth Gutmann antwortet

Seite 26

Advents- und Weihnächtsmärkte: Ein Überblick

Seite 28

Geschenkideen: Bis hin zu einer süßen Verführung

Seite 30

Mit dem Weihnachtstrucker nach Rumänien

Seite 33

Kurznachrichten aus der Geschäftswelt

Seite 34

„Sag’ mal“: Verena (17) hat ihre Meinung

Seite 37

Energetische Sanierung energisch durchgezogen

Seite 38

Nach 38 Jahren ist Schluss: Keck gibt Taktstock ab

Seite 40

Martin Niefnecker: Ein Talent auf den Kufen

Seite 42

Margit Horner-Spindler: Jetzt und in jungen Jahren

Seite 43

Der Webtipp: Anmerkungen zu Google Street View

Seite 44

Allerlei im Altlandkreis

Seite 46

Termine: Ausblick auf November und Dezember

Seite 49

Johannes Jais

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“ Anschrift Magazin „altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Tel.: 08869 / 91 22-16 Fax: 08869 / 91 22-17 Das Impressum finden Sie auf Seite 57.

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Die Lechtalbr端cke ist sein Lebenswerk

Foto: Haas

Alfred Grundner kennt das Herzst端ck der Umgehung so gut wie seine Westentasche

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Peiting / Schongau | „Die Lechtalbrücke hat innen eine hervorragende Akustik“, schwärmt Alfred Grundner. Wie der 76-jährige Peitinger, der das imposante Bauwerk geplant hatte, wohl zu dieser Einschätzung gelangt? Nun, der Männerchor des Peitinger Trachtenvereins hat heuer zum Abschluss einer Führung in der Brücke das Lied „Glück auf, der Steiger kommt“ angestimmt. Und da war Grundner vom Klang der Tenöre und vor allem der Bässe angetan.

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Die Lechtalbrücke ist sein Lebenswerk. Alfred Grundner, ehemals beim Straßenbauamt Weilheim zuständig fürs Sachgebiet Brückenbau und zuletzt kommissarischer Abteilungschef, kennt sie so gut wie seine eigene Westentasche. Er war für die Planung und Ausschreibung zuständig, er hatte die Bauleitung inne.

Mit Stoiber, Sesar und Luitpold Braun Im Sommer 2011 werden es 20 Jahre, seitdem der Verkehr auf der Lechtalbrücke rollt. Sie ist das Herzstück der 16 Kilometer langen Umgehungsstraße Schongau / Peiting. Der damalige Innenminister Dr. Edmund Stoiber hatte zusammen mit den Bürgermeistern Klement Sesar und Luitpold Braun symbolisch das Band durchschnitten. Die Lechtalbrücke, bei den BundesstraßenBrücken in Bayern hinsichtlich ihrer Größe mit an vorderer Stelle, kostete 22 Millionen Mark.

Seitdem, so schätzt Alfred Grundner, hat er zirka 2 000 Interessierten die Brücke innen und außen erklärt. Berufsschülern aus Weilheim ebenso wie angehenden Vermessungsingenieuren, dem Lionsclub Pfaffenwinkel genauso wie dem Peitinger Männerchor, chinesischen bzw. japanischen Ingenieuren ebenso wie Serben und Amerikaner. Die häufigsten Fragen, die der gebürtige Peitinger zu hören bekommt, sind „Wie lang hält so eine Brücke?“ und „Was hält sie aus?“ Antwort Nummer eins lautet: mindestens 80 Jahre. Bei der zweiten Frage stellt Grundner gerne einen Vergleich an: Was ist schon ein vollbeladener Lkw mit 42 Tonnen gegen das Gewicht der Brücke, das 30 000 Tonnen ausmacht! Mit den Führungen hat der gelernte Ingenieur auch weitergemacht, als er vor 13 Jahren in Ruhestand ging. Anfragen kommen meistens über das Staatliche Bauamt. Martin Maier, er ist dort Abteilungschef für den Brückenbau, weiß die Dienste des früheren Kollegen zu schätzen, der in Peiting nur fünf Kilometer von der Lechtalbrücke entfernt wohnt. Das Bauwerk ist eines der wenigen seiner Art, das innen begehbar ist. Zu den Führungen steigt Alfred Grundner mit den Interessierten die Stiege hinunter, schließt

eine Stahltüre auf und begibt sich mit der Gruppe über eine kleine Eisenleiter in den ersten Hohlkasten, der sich auf der Schongauer Seite zwischen dem Widerlager und dem ersten Pfeiler über dem Lechstausee befindet. Zahlreiche Karten sind in dem langgezogenen grauen Raum ausgehängt; an ihnen verdeutlicht Grundner die Entstehung des 590 Meter langen Bauwerks mit den fünf Pfeilern. Da erklärt er, mit einem langen Stab auf die Skizze deutend, das System des freien Vorbaus: Wie zunächst vier der fünf Pfeiler, die im Lechstausee ihr Fundament haben und bis zu 45 Meter über die Wasseroberfläche aufragen, hochgezogen wurden und dann oben der Hohlkasten mit Fahrbahnplatte abwechselnd zu bei-

den Seiten im freien Vorbau erstellt wurde. Die 50 Meter langen Kragarme auf beiden Seiten sind dann mit Spannstahl — nach dem Betonieren einer Schlusslamelle — zu einem fugenlosen Brückenbau verbunden worden. Bei den Experten heißt dieser Vorgang „Koppeln“.

Alle sechs Jahre eine gründliche Prüfung Eine der Fragen, die bei den Führungen regelmäßig gestellt wird ist diejenige, wie oft so ein Bauwerk überprüft wird. Dreimal im Jahr gibt es eine Sichtprüfung, die Mitarbeiter des StraßenmeistereiStützpunktes Peiting vornehmen. Eine Hauptprüfung steht alle sechs Jahre an. Das sei bei al-


len Brücken, Tunneln und Stützmauern so, betont Martin Maier, Abteilungschef beim Bauamt in Weilheim. Für die Hauptprüfung an der Lechtalbrücke, die meist an ein Ingenieurbüro vergeben wird, sind meist zwei Ingenieure vier Tage lang vor Ort. Ein Ausleger mit dem so genannten Brückenuntersichtsgerät leistet dabei wertvolle Dienste. Bislang ist an dem Bauwerk kein Schaden festgestellt worden. Auch die Abdichtungen gegen Tausalz sind nach knapp 20 Jahren noch in Ordnung. Nach etwa 40 Jahren ist mit einer Generalsanierung zu rechnen, sagt Martin Maier vom Bauamt. Bei der Lebensdauer dieser Brücke, über die täglich bis zu 12 000 Autos, Lastwagen, Omnibusse und Zweiräder rollen,

könne man mindestens 80 Jahre ansetzen. Wie lange es noch Führungen auf der Lechtalbrücke gibt? Anfragen kommen auch 20 Jahre nach der Verkehrsfreigabe noch. Noch erklärt sich Alfred Grundner gerne bereit, Führungen zu übernehmen. Wenn er mal nicht mehr kann, werde man dieses Angebot sicher nicht mehr in dem bisherigen Umfang aufrechterhalten, blickt Abteilungschef Martin Maier voraus. „Aber ganz einschlafen lassen“ wolle man die Führungen auch nicht, fügt der 50-jährige Ingenieur hinzu, der selbst beim Bau von November 1988 bis Juli 1991 regelmäßig vor Ort war. Doch die nächste Zeit „bauen“ die Mitarbeiter der Weilheimer Behörde darauf, dass Alfred Grundner Inte-

ressierte führt. Die Lechtalbrücke ist sein Lebenswerk. Wer weiß — vielleicht ist es ihm nochmals vergönnt, dass ein Chor im Hohlkasten ein Lied anstimmt.

Eine Brücke von innen — die Fotos oben zeigen ein Modell des Kunstobjekts, das auf der Peitinger Seite steht (links); Alfred Grundner am Einstieg über der Treppe; rechts die Skizzen aus der Bauphase mit dem freien Vorbau. Links außen der Blick auf die Pfeiler, den innen begehbaren Hohlkasten und die Fahrbahnplatte. Mitte: Alfred Grundner gibt Erläuterungen am Fuß- und Radweg. Rechts die Abflussrohre im langen Hohlkasten. Fotos: Haas

> > > ZUM THEMA Die Lechtalbrücke in Zahlen Gesamtlänge 590 Meter Gesamte Stützweite 566 Meter Stützweiten 77 Meter, viermal 104 Meter sowie 72 Meter Zahl der Pfeiler 5 Pfeiler Höhe der Pfeiler mit Fundament bis zu 60 Meter Seetiefe 15 Meter Höhe über Wasser maximal 45 Meter Gesamte Breite 15,35 Meter Fahrbahnbreite (mit Randstreifen) 9,60 Meter Kosten 22 Millionen Mark

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Nach Implantation des Schrittmachers wieder ein normales Leben führen

Echtes Herzensanliegen Weilheim-Schongau | Der jüngste Patient — er kam aus Schongau — war 35 Jahre, der älteste war schon über 90 Jahre: Beachtlich ist die Altersdifferenz der Menschen, denen ein Herzschrittmacher implantiert wird. Im Landkreis werden jährlich über 200 solche Geräte eingesetzt, die so

Holm die meisten Operationen ausführt. Dass Patienten nach der Implantation eines Herzschrittmachers wieder ein normales Leben führen können, ist den heimischen Kardiologen, aber auch den operierenden Ärzten ein Herzensanliegen. Dafür steht die Erfahrung

Die meisten Herzschrittmacher und Defibrillatoren werden von ihnen eingesetzt: Chefarzt Dr. Wilhelm Fischer (rechts) und Oberarzt Dr. Claus Holm. Holm zeigt einen Herzschrittmacher, Fischer hält einen Defibrillator in der Hand. groß wie eine Zündholzschachtel sind. Zunehmend ist die Zahl der Operationen, bei denen Patienten mit einem Defibrillator versorgt werden, der bei Kammerflimmern einen Schock abgibt. Dies bestätigt Chefarzt Dr. Wilhelm Fischer vom Peißenberger Krankenhaus, der im Wechsel mit Oberarzt Claus 8 | der altlandkreis

einer 69-jährigen Frau aus Schongau, die erstmals im Jahr 2007 Herzrhythmus-Störungen verspürte, diese als Attacken empfand und vier Tage ins Krankenhaus musste. Nach erneutem Vorhofflimmern und Herzrasen im August vergangenen Jahres und einer dritten Attacke ist sie von Kardiologe Dr.

Stephan Haselwarter in das Peißenberger Krankenhaus überwiesen worden. Chefarzt Dr. Fischer hat der Frau heuer im Februar während eines einstündigen Eingriffs unter der rechten Schulter einen Herzschrittmacher implantiert. Von Dienstag bis Samstag blieb die 69-jährige Frau aus Schongau in der Klinik, dann durfte sie nach Hause. Zunächst habe sie den Schrittmacher „wie einen Fremdkörper“ empfunden. Doch von dem Gerät merke sie nichts mehr. Jetzt betrachtet sie den Herzschrittmacher als „Absicherung nach unten“, die bei einem Puls von 60 „einschreitet“. Sie könne alles machen, erzählt die Seniorin, die zusammen mit Bekannten im Sommer und Herbst regelmäßig das Hörnle bestiegen hat, zudem in einer Walking-Gruppe aktiv ist und gern in die Sauna geht. Jedes halbe Jahr muss sie beim Facharzt zur Nachsorge vorsprechen. „Das Alter ist dafür kein Kriterium“, betont der Schongauer Kardiologe Dr. Stephan Haselwarter, wenn eine Entscheidung ansteht, ob ein Herzschrittmacher eingesetzt wird. Dabei handle es sich durchaus um ein „ethisches Thema“. In bestimmten Fällen äußern Patienten im hohen Alter, sie möchten lieber sterben, was ein Arzt jedoch mit dem Betroffenen bzw. mit den Angehörigen intensiv besprechen müsse. Als „Anhänger einer regionalen Gesundheitsversorgung“ empfiehlt Dr. Haselwarter für solche Operationen immer die Experten vom Peißenberger Krankenhaus.


Und er fügt hinzu: „In Großhadern sind Sie ein kleiner Patient aus der Provinz.“ Dass Patienten Bedenken äußern und die Ansicht vertreten: „Wenn man einen Schrittmacher hat, kann man nicht sterben“, hat Kardiologe Dr. Heinrich Fritsch (Peiting) zwar schon in der Praxis erlebt. Doch nach sachlicher Überzeugung habe er kaum jemanden gehabt, der sich der OP verweigere.

Ein spürbarer Elektroimpuls Ebenso wie Kardiologe Dr. Fritsch bestätigen die operierenden Ärzte Dr. Fischer und Dr. Holm, dass heutzutage bei schwerwiegenden Erkrankungen mehr ZweikammerHerzschrittmacher eingesetzt werden. Ebenfalls zunehmend sei die Zahl der Defibrillatoren, die in kritischen Fällen einen spürbaren Elektroimpuls abgeben. Den Herzschrittmacher kann man sich „wie eine Tankuhr vorstellen“, stellt Chefarzt Dr. Fischer einen Vergleich an. Manchmal halte er sechs Jahre, manchmal zehn Jahre oder mehr. Er kenne Patienten, die bei ihm bereits dreimal auf dem OP-Tisch gelegen und einen Schrittmacher eingesetzt bekommen hätten. Die Eingriffe werden vom Peißenberger Ärzteteam inzwischen immer im OP-Bereich der benach-

barten Weilheimer Klinik vorgenommen. Nach der OP werden die Patienten dann auf die Station in das Peißenberger Krankenhaus gebracht. Das Implantieren eines Schrittmachers ist Routine. Damit hat Dr. Fischer bereits 1984 begonnen, als er an das Peißenberger Krankenhaus gekommen ist. Heute ist der Chefarzt 61 Jahre alt. Es gibt zwei Arten von Herzschrittmachern: Einkammer- und Zweikammer-Geräte. Beide überwachen die Herzfrequenz kontinuierlich und geben — wenn nötig — stimulierende Impulse ab. Der Einkammer-Herzschrittmacher hat eine Sonde, der ZweikammerHerzschrittmacher verfügt über zwei Sonden, die Signale der beiden Kammern überwachen und Stimulationsimpulse an eine oder beide Kammern schicken. Eine Schrittmacher-Sonde besteht aus zwei isolierten Drähten, die ins Herz münden und mit dem Gerät verbunden werden, das meistens unter dem Schlüsselbein implantiert wird. Vereinzelt kommt es vor, dass sogar Kinder mit angeborenen Herzrhythmusstörungen behandelt oder gar mit einem Herzschrittmacher versorgt werden müssen, wie Chefarzt Dr. Wilhelm Fischer schließlich noch erwähnt. Diese Aufgabe machen aber Mediziner in spezialisierten Kinderkliniken zu ihrem „Herzensanliegen“.

> > > ZUM THEMA Arztvorträge und Reanimationskurs Ein Herzseminar wird für Interessierte am Freitag, 12. November, von 15 bis 17.30 Uhr in Schongau angeboten. Es findet in den Seminarräumen der Rettungswache Schongau statt. Mit der Diagnose und Therapie bei Herzrhythmusstörungen befassen sich Dr. Andreas Eder, Chefarzt für Innere Medizin am Krankenhaus Schongau, und Oberarzt Dr. Ralph Magerl. Um 16.30 Uhr folgt ein Reanimationskurs des Roten Kreuzes für Angehörige und Interessierte. Die Veranstaltung wird vom Krankenhaus zusammen mit dem TSV Schongau, dem BRK Schongau, der Herzsportgruppe und der Volkshochschule organisiert.

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Bei der Firma Saal am Standort Peiting

Fertigen von Fotobüchern: Der Markt entwickelt sich Peiting | So viele Bräute, so viele Babys, so viel Urlaubs-Stimmung, so viele Familienbilder und so viele ästhetische Erotik-Fotos kriegen nur die Mitarbeiter der Firma Saal in Peiting Tag für Tag zu sehen. Denn das sind beliebte Motive für Fotobücher, die in dem Betrieb gefertigt werden. Das Geschäft entwickelt sich. Inzwischen zählt der Betrieb am Standort Peiting 30 Mitarbeiter. Jeden Monat sind es zirka 15 000 Fotobücher, berichtet Unternehmer Reinhard Saal. Im Dezember steigt die Zahl rasant an — auf bis

zu 40 000. Im Segment der Fotobücher sei innerhalb eines Jahres eine Steigerung von 66 Prozent erzielt worden, schildert der 59-jährige Seniorchef. Reinhard Saal hatte Anfang 2006 den Bereich Minilab aus der Insolvenzmasse der Firma Agfa Photo in Peiting herausgekauft und 20 Mitarbeiter übernommen. Zudem hat er eine Fläche von 8 000 Quadratmetern für Produktion und Lager angemietet. Die Hallen befinden sich direkt neben der verbliebenen Agfa-Produktion, die sich auf Medizinal-Geräte spezialisiert hat.

Reinhard Saals Platz in der Firma ist mitten unter den Beschäftigten. Der Schreibtisch steht offen in der 800 Quadratmeter großen Halle. Doch dort sitzt er die wenigste Zeit. Häufig anzutreffen ist er hingegen an den Maschinen und im Gespräch mit seinen Mitarbeitern.

So hat alles angefangen Der Unternehmer ist seit 40 Jahren im Foto-Einzelhandel aktiv. 1981 startete er mit einem Fotogeschäft in Siegen (Nordrhein-Westfalen).

Präsentieren ein typisches Fotobuch mit Urlaubsmotiven (hier aus der Toskana): Produktionsleiter Rainer Regber und Mitarbeiter Christian Jahn aus Schongau. Rechts die Entwicklungsmaschine. 10 | der altlandkreis

Dort ist heute neben einem Fotoladen der Online-Printservice angesiedelt, wo 700 000 Bilder im Monat ausbelichtet werden. In Dresden hat das Unternehmen eine Bilderrahmen-Fabrik. Seit den neunziger Jahren hat sich der Schwerpunkt der Firma immer stärker zum Verkauf von Minilabs verlagert. Am mittelfränkischen Standort Röttenbach, wo inzwischen Sohn Robin Geschäftsführer ist, werden Geräte angekauft, repariert, optimiert und in alle Welt wieder verkauft. Das gleiche geschieht — in geringerem Umfang als in Röttenbach — auch in Peiting, wo es neben den Fotobüchern also ein zweites Standbein gibt. Minilab: der Begriff steht für Geräte, mit denen Bilder in weniger als einer Stunde fertig werden. Die Entwicklung des Standorts Peiting ist Chefsache. Reinhard Saal hat nicht nur die Produktion aufgebaut und in den vergangenen vier Jahren zwölf neue Mitarbeiter eingestellt; er wohnt in einem Weiler bei Steingaden und hat nur wenige Kilometer bis zur Betriebsstätte. Die Strategie ist, bei den Büchern für die Kunden nur „hochwertiges Fotopapier“ zu verwenden. So beschreibt es Rainer Regber. Der 55-Jährige, früher bei Agfa Photo tätig, ist Produktionsleiter bei der Firma Saal in Peiting. Eine Reihe von Arbeitsschritten ist nötig auf dem Weg vom Film bzw. von der digitalen Bilddatei bis zum fertigen „Echt“-Fotobuch. Herz-

stück ist die Papierentwicklungsmaschine, die mitten in der Halle steht. Dann werden die Seiten geschnitten, gefalzt und der Buchblock geklebt. Parallel dazu wird der Umschlag, das Cover, hergestellt. Schließlich wird das Produkt in eine Folie eingeschweißt. Fertig ist das Paket — eines von mehreren hundert pro Tag, das jeden Tag die Produktionsstätte in Peiting verlässt.

Vertrieb ist europaweit Kunden sind private Interessenten, Fotografen und Fotoläden. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch aus Italien, Österreich, Frankreich, den Benelux-Staaten und sogar aus Schweden. Im Bereich der gebrauchten, aufbereiteten Laborgeräte kommen die Käufer sogar bis aus Russland und Pakistan. Bei den Fotobüchern boomt vor allem der Baby-Bereich. Mittlerweile haben Fotografen mit 140 Krankenhäusern in der Republik — die nächsten sind in GarmischPartenkirchen und Starnberg — einen Vertrag, dass sie Neugeborene allein bzw. mit Eltern gleich nach der Geburt fotografieren. Nach der Bildbearbeitung gelangen die Dateien nach Peiting, wo sofort Fotobücher mit den Impressionen vom Neugeborenen entstehen. Die Fotobücher sind im Format und in der Stärke unterschiedlich. So differiert auch der Preis zwischen acht Euro und 120 Euro, wie


Produktionsleiter Rainer Regber erklärt. Ein weiteres Segment in der Produktionsstätte in Peiting ist der Leinendruck. Eine Mitarbeiterin glättet die großformatigen Motive und befestigt sie auf einem hölzernen Rahmen. Eine gängige Größe ist dabei 1,60 Meter in der Breite und 1,20 Meter in der Höhe, wie der Produktonsleiter im Detail schildert. Die Stückzahlen beim Leinendruck sind freilich nicht mit der Menge bei Fotobüchern zu vergleichen. Aber die Firma wird

damit speziellen Kundenwünschen gerecht. Seit Herbst 2010 gibt es einen neuen Vertragspartner für die Firma Saal: den FC Bayern. Der Verein bietet Fans die Möglichkeit, auf der Homepage Bilder mit Fußballstars auszusuchen und ihre Motive für einen Band zusammenzustellen. Das gewünschte Fotobuch wird dann in Peiting gefertigt. Ein aktuelles Anzeichen dafür, dass bei der Firma Saal der Ball mächtig ins Rollen gekommen ist. | Infos im Internet: www.saal-digital.de

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Nach Bauchlandung wieder durchstarten

Foto: Jilka

CSU-Ortsverband mit Vorsitzender Christine Sander: Stewardess hat bereits Stadtratswahl 2014 im Blick

Will in Schongau politisch einiges bewegen: Christine Sander, hier mit ihren Zwillingsbuben Leo (links) und Max (rechts) an der Treppe zum Kasselturm. %

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Schongau | Nach der harten Bauchlandung von 2008, als die Bürgermeisterwahl verloren ging und ein Sitz im Stadtrat eingebüßt wurde, sieht die neue CSU-Vorsitzende von Schongau die Zeit gekommen, nach einer Phase der Stagnation mit dem Ortsverband in der Lechstadt wieder durchzustarten. So äußert sich die 44-jährige Flugbegleiterin im Gespräch mit dem Magazin „altlandkreis“. Dabei hat die Stewardess bereits die Wahlen 2014 im Blick. Dazu werde die Schongauer CSU mit einem heimischen Kandidaten aufwarten. Wer das sein wird, lässt die Ortsvorsitzende, die im April die Nachfolge von Luitpold Braun junior angetreten hat, aber offen. Lesen Sie das ausführliche Interview.

und als CSU-Ortsvorsitzende von Schongau mehrere Tage am Stück unterwegs sind und eine schnelle Entscheidung gefragt ist? Im Zeitalter der E-Mails bin ich überall erreichbar. So kann ich Fragen gleich beantworten, Termine organisieren und Entscheidungen treffen. Wichtig ist freilich auch, dass ich gute Stellvertreter zur Seite habe, wie etwa bei der Frauen-Union die Christa Erlen-

Wir sind bereit für Aktivitäten und für neue Herausforderungen. Wir setzen uns klare Ziele, und dazu gehört, in Schongau den nächsten Bürgermeister zu stellen. Dazu ist es erst mal wichtig, alle 160 Mitglieder an Bord zu holen. Der Kontakt zur Basis hat — da möchte ich nicht um den heißen Brei herumreden — seit der verlorenen Bürgermeisterwahl 2008 doch gelitten. Ob Sommerfest, ob Besuch

Die Entscheidung hat der Bürger. Aber damit wir uns richtig verstehen, wir wollen unseren Kandidaten oder unsere Kandidatin beim nächsten Urnengang 2014 ins Rathaus bringen. Heißt das, Sie treten 2014 bei der Wahl an? Es ist jetzt noch zu früh, einen Namen zu nennen. Wir haben in unseren Reihen durchaus mehrere fähige Köpfe, die dafür geeignet sind. Aber Sie sind jetzt die Ortsvorsitzende, und die hat doch ein gewichtiges Wort mitzureden? Klar. Aber Sie werden jetzt von mir im Herbst 2010 keinen Namen hören. Wir werden im Herbst 2012 einen Kandidaten benennen, der den Mitgliedern rechtzeitig vor der Wahl vorgestellt wird und über den sie dann entscheiden.

Hohenfurch, lässt sich auf vielen Terminen blicken und hat angekündigt, dass er vor der nächsten Wahl nach Schongau ziehen wird. Was sagen Sie dazu? Ich hab’ nichts gegen Karl-Heinz Gerbl als Menschen. Wir kennen uns seit über 20 Jahren, sind per Du, ich komm’ mit ihm persönlich gut aus. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein Bürgermeister in der Stadt leben muss, wo er die Geschicke leitet. Er hat die Opfer, die von den Bürgern abverlangt werden, auch mitzutragen. Mag sein, dass Gerbl den Umzug nach Schongau überlegt. Aber wir von der CSU verfolgen genau, ob er den Worten Taten folgen lässt.

Was will die CSU anders machen als der amtierende Bürgermeister? Nur ein Beispiel: Wir lehnen eine Beitragssatzung zum Straßenausbau, wie sie Bürgermeister Gerbl Beruf, Familie, Kindererzieauf den Tisch gebracht hatte, zu hung, das Amt der Frauenjedem Zeitpunkt ab. Da kommen Unions-Kreisvorsitzenden bei einer Sanierung enorme Kosund nun auch noch CSUten auf die Anwohner zu, die im Ortsvorsitzende: Wie brinEinzelfall bis zu 10 000 Euro und gen Sie denn das alles unter mehr ausmachen können. Was einen Hut? wir allerdings befürworten, ist der Das ist eine Frage der OrAber es ist ein Kandidat Einsatz der Sicherheitswacht an ganisation. Ich arbeite als Brennpunkten in der Stadt. Die ist aus Schongau? Flugbegleiter in Teilzeit in Schongau nicht zuletzt aufgrund Richtig. bei einer 100-prozentigen unserer Initiative auf den Weg geTochterfirma der LufthanEinen Import wird es bracht worden. sa. Da bin ich manchmal „Da können Sie sicher sein, dass ich am Boden bleibe und nicht abhebe“: Christine Sander nicht geben — auch nicht fünf Tage am Stück inner- über ihre Arbeit an der CSU-Basis. Welche Themen sind der SchonFoto: Jilka aus Nachbarorten? halb Europas unterwegs. Nein. Wir stellen je- gauer CSU in den nächsten Jahren In dieser Zeit passt meine Mutter bruch, die ja auch in Schongau auf dem Volksfest oder der neu manden auf, der in Schongau lebt sonst noch wichtig? auf die Kinder auf. Das war auch wohnt. Ich bin aber nach einem eingeführte Jahresempfang, den und die Entscheidungen, die im Ganz vorn steht das Anliegen, den der Grund, warum ich nach der mehrtägigen Flugeinsatz oft zwei wir erst vor kurzem im Sparkas- Rathaus gefällt werden, auch voll Wirtschaftsstandort zu erhalten Geburt meiner Buben von Mün- oder drei Wochen am Stück zu sen-Forum abgehalten haben: Auf mitträgt. und auszubauen. chen wieder nach Schongau ge- Hause. In der Zeit kann ich einiges solchen Veranstaltungen erfahren zogen bin. An meinem Arbeitge- organisieren und vorplanen. wir, was die Mitglieder bewegt, Hör ich da leise Kritik an Amtsinha- Wie wollen Sie das erreichen? ber weiß ich zu schätzen, dass er welche Sorgen sie haben und wel- ber Karl-Heinz Gerbl heraus? Die Stadt braucht dringend Grundfamilienfreundlich ist. Er nimmt Es ist jetzt ein halbes Jahr her, dass che Wünsche sie an die Politiker Ich finde es schlecht, wenn der stücke, die wir interessierten FirRücksicht, wenn Mitarbeiterinnen Sie den CSU-Ortsvorsitz übernom- haben. Bürgermeister einer Stadt nicht men auch von auswärts anbieten so wie ich alleinerziehend sind men haben. In welcher Verfassung hier wohnt. Da fehlt das ganze können. Da fehlt’s hinten und und einen Pflegefall in der Familie präsentiert sich der Ortsverband: Ist Stichwort „In Schongau den nächs- Herzblut für die Stadt und ihre vorne. Wir müssen in Vorleistung haben. er am Boden oder gibt’s Anzeichen, ten Bürgermeister stellen“: Das Bürger. gehen. Das bedeutet, jetzt Flächen dass er wieder durchstarten kann? heißt ja, wenn der Herr Gerbl von zu erwerben, sei’s von Bauern in Wie ist das, wenn Sie als Weilheim- Als Flugbegleiterin sage ich: Die der SPD aufhört — also 2020 oder Aber Bürgermeister Gerbl wohnt umliegenden Gemeinden wie AlSchongauer FU-Kreisvorsitzende CSU Schongau ist ready for takeoff. noch sechs Jahre später? ja nur vier Kilometer entfernt in tenstadt oder Hohenfurch oder im 14 | der altlandkreis


städtischen Bereich von verkaufs- Nein. Es hat sogar einen Vorteil. willigen Eigentümern. Ich kann völlig unvoreingenommen Entscheidungen des StadtraIhr Standpunkt zum Thema Alt- tes bewerten. stadt? Wichtig ist, weitere Parkplätze Aber Sie stecken doch nicht so in rund um die Altstadt zu schaffen — der Materie drinnen? vor allem für die Dauerparker. Mit Mag sein. Vor allem im ersten halGebührenerhöhung für die Park- ben Jahr seit der Übernahme des flächen in der Stadt ist der Mangel Ortsvorsitzes. Aber da arbeiten wir nicht zu beheben. daran. Der Kontakt zu den Stadträten wird von Monat zu Monat Wo wollen Sie denn weitere Park- besser. plätze schaffen? Es gibt mehrere Varianten, die alle Mit welchen Stadträten können Sie nicht neu sind. Ich persönlich bin besonders gut? dafür, beim Parkplatz an der Fan- Das sind der Huber Paul, der Blüml schuhstraße ein zweites Parkdeck Peter, die Funke Kornelia und der aufzustocken. Denn von dort ist es Eberle Michael, der ja auch stellnicht so weit und vor allem nicht so vertretender Ortsvorsitzender ist. steil zur Altstadt hinauf wie auf der östlichen Seite. Noch ein weiterer Mit welchen kommen Sie nicht Punkt, der auf den Weg gebracht klar? werden soll: die Verbindung von Da gibt’s keine. der Stadt zum Lidl-Parkplatz soll barrierefrei gestaltet werden. Ihr Verhältnis zu Ihrem früheren Ortsvorsitzenden Luitpold Braun Sehen Sie es als Nachteil, wenn Sie junior? als CSU-Ortsvorsitzende nicht im Ist gut und besser als manche Stadtrat sitzen? denken.

Wie bewerten Sie seinen Abgang als Stadtrat und als CSU-Ortsvorsitzender? Ein Verlust für die CSU, das ist keine Frage. Er ist ein politisches Talent. Wir müssen seine Entscheidung respektieren. Wie stellen Sie die Weichen für die nächsten Stadtratswahlen? Da steht in der CSU-Fraktion ein Generationswechsel an. Das heißt im Klartext, dass wir nächstes Jahr bei den Vorstandswahlen Jüngere in die Verantwortung bringen werden. An wen denken Sie da? An Leute aus der Jungen Union. Sie zu motivieren und in die Pflicht zu nehmen, ist mein nächstes Etappenziel. Ich möchte es wieder gern als Flugbegleiterin sagen: Das Zusammenspiel der ganzen Crew ist wichtig für ein erfolgreiches Starten. Dazu kommt’s entscheidend auf das Bordpersonal an. Und was die Arbeit im Ortsverband betrifft: Da können Sie sicher sein, dass ich am Boden bleibe und nicht abhebe.

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Richard Arnold Bereichsleiter der Sparkassen-Geschäftsstellen

> > > ZUR PERSON Christine Sander Voll in der Kommunalpolitik engagiert ist Christine Sander. Ein Jahr, nachdem sie im April 2009 zur Kreisvorsitzenden der Frauen-Union WeilheimSchongau gewählt wurde, hat sie heuer zudem das Amt der Vorsitzenden im 160 Mitglieder zählenden CSU-Ortsverband Schongau übernommen. Dabei hat sie die Nachfolge von Luitpold Braun junior angetreten, der nicht nur das Stadtratsmandat abgab, sondern auch vom Amt als Ortsvorsitzender zurücktrat. Geboren ist Christine Sander in Karlsruhe. Mit sechs Jahren kam sie nach Altenstadt, wohin der Vater als Soldat versetzt wurde. Die Familie zog nach Schongau, als das Mädchen zwölf Jahre alt war. Heute lebt die alleinerziehende Frau, die Zwillinge im Alter von sechs Jahren hat, zusammen mit ihren Eltern im Forchet. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Schongau und nach einem Jahr im Mädcheninternat

in Reichersbeuern machte sie in München eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, und zwar in den Fächern Englisch, Französisch, Wirtschaft und Technik. Außerdem absolvierte sie ein Praktikum in einem Schongauer Kindergarten. 1990 ging sie zu Thai Airways, wo sie im Außendienst arbeitete. Im Januar 1996 wechselte Christine Sander zur Lufthansa; damals war sie als Stewardess das erste Mal mitgeflogen. Sie ist am Standort München angestellt und als Flugbegleiterin im innereuropäischen Verkehr unterwegs. Ihr Bruder Heinrich (42) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten Alexander Dobrindt. Der Vater ist 83 Jahre alt, die Mutter 67 Jahre. Ein Hobby von Christine Sander ist das Lesen. Da haben es ihr vor allem französische Literatur, Historisches zur französischen Revolution und Biografien angetan.

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Inszenierung im Sommer 2011 in Steingaden

Mysterienspiel „Wunder Wies“: Alles andere als geheimnisvoll Steingaden | Ein großes Mysterienspiel wirft seine Schatten voraus. Für das Stück „Wunder Wies“, das im Sommer 2011 in Steingaden auf die Bühne gebracht wird, sind bereits diesen Herbst wichtige Entscheidungen getroffen worden. Immerhin zwölf Aufführungen sind auf der Freilichtbühne im Fohlenhof vorgesehen. Dazu wird eine Tribüne mit 800 Sitzplätzen aufgebaut. Das Mysterienspiel, das aus der Feder von Drehbuch-

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autor Markus Fenner stammt, schildert die aufregende Entstehungsgeschichte der Walfahrt und der Wieskirche. In Szene setzen wird das Stück ein bekanntes Theatergesicht aus dem Schongauer Land: Helmut Gehlert. Der 61-Jährige aus Bernbeuren, der 2007 bei der „Hexe von Schongau“ und heuer bei „Faust – das Experiment“ Regie geführt hat, ist erstmals in Steingaden aktiv und rekrutiert die Schauspieler

vorwiegend aus der Gemeinde, die für ihr ausgeprägtes kulturelles Leben weithin bekannt ist. Die meisten Darsteller kommen von der örtlichen Welfenbühne, wie deren Vorstand Werner Böglmüller bestätigt.

Theatermusik vom Stadtkapellmeister

Die eigens komponierte Musik zu dem Mysterienspiel wird Marcus Graf beisteuern. Er ist Stadtkapellmeister in Schongau und hat heuer die 19 Musikstücke für das Festspiel „Faust – das Experiment“ geschrieben. Zudem dirigierte er bei den Aufführungen im August das Blasorchester und den Böbinger Männerchor. In Steingaden wird Graf selbst nicht in Erscheinung treten. Er komponiert die Musik. Doch die Ausführenden sind ein Theaterchor mit Dirigent Caspar Berlinger und die Musikkapelle Steingaden mit Dirigent Georg Müller. Der Impuls für das Mysterienspiel ist nach den Worten Böglmüllers von Markus Fenner ausgegangen. Der Drehbuchautor zog vor einigen Jahren aus München in die Wies, wohnte dort zwei Jahre im Schatten der bekannten Rokokokirche. Einige Jahre war er auf einem Hof im Steingadener Weiler Hiebler zu Hause, ehe er vor kurzem zusammen mit seiner Frau nach Bad Kohlgrub umgezogen ist. Das Gebet, die Wallfahrt, die Wies, der Himmel, das Geheimnisvolle: Markus Fenner hat bereits für vier zentrale Elemente im Mysterienspiel. Das wird auch auf dem Logo ver- Tatort-Episoden das Drehbuch geanschaulicht. schrieben. „Wunder Wies“ ist sein

erstes Bühnenstück. Regisseur Helmut Gehlert räumt auf Anfrage der „altlandkreis“-Redaktion ein, dass er „starke Einschnitte“ vorgenommen habe. Der ursprüngliche Text sei für eine Freilicht-Aufführung zu lange und nicht umsetzbar gewesen. Die Rollen sind noch nicht besetzt. Gehlert geht, wenn die kleinen Einsätze mitgerechnet werden von 30 bis 35 Sprechrollen aus. Mit den Komparsen wird die Zahl der Mitwirkenden jedoch auf über 100 steigen – um bühnenfüllende Volksszenen gestalten zu können. Zumeist wird Hochdeutsch gesprochen. Aber es wird auch der bäuerliche Akzent durchdringen, kündigt Gehlert an. Was die Bühne betrifft, die im Fohlenhof am Ostflügel platziert wird, so können sich Freunde des Freilichttheaters eine Gestaltung vorstellen, die sich an die Bühne „anlehnen“ wird, wie sie beim Hexen- und Venezianer-Festspiel in Schongau am Ballenhaus aufgebaut war. Errichtet werden einige Kammern auf mehreren Etagen.

Stück spielt im 18. Jahrhundert „Das Ganze ist noch im Werden“, kommentiert Werner Böglmüller von der Welfenbühne, der von einem „tiefgehenden Stück“ mit religiösem Charakter spricht. Es spielt vorwiegend im 18. Jahrhundert. Ein wesentlicher Aspekt ist das Tränenwunder auf dem Lori-Hof von 1738. Der erste Akt sei


allegorisch gestaltet — mit Auftritten von Engeln, was durchaus mit der Himmels-Szene im bekannten „Brandner Kaspar“ zu vergleichen sei. Intention sei es, die Wies nicht

Ereignisse um die Klostergründung durch Herzog Welf VI. und die Wirren der Säkularisation, die im Freilichtspiel „Welfs Erbe“ veranschaulicht wurden und Tausende von Besuchern vor der Freilichtbühne am Marktplatz in den Bann zogen. Autor und Regisseur war damals der heimische Karl MüllerHindelang. 2003 wurde „Welfs Erbe“ in mehreren Vorstellungen wiederholt.

Ein Verein als Träger Träger des Mysterienspiels im Jahr 2011 ist die Kulturgemeinschaft Steingaden. Dieser Verein bildet gleichsam das Dach nahezu sämtTheater ist seine große Leidenschaft: Helmut licher Gruppen, die in Gehlert aus Bernbeuren, der 2011 in Steinga- der 2 600 Einwohner zählenden Gemeinde den Regie führt. auf kulturellem Gebiet nur als Bauwerk von unverfälsch- tätig sind. Die Verantwortlichen ter Schönheit, sondern vor allem der Kulturgemeinschaft und die als einen geistigen Zufluchtsort Aktiven von der „Welfenbühne“ mit dem Gegeißelten Heiland in hoffen, dass das Mysterienspiel der Mitte aufzuzeigen. auf die gleiche Resonanz stößt Steingaden als Festspiel-Gemein- wie „Welfs Erbe“. Die Weichen für de – das hat Tradition. Im Jahr das „Wunder Wies“ sind jedenfalls 1997 waren es die spannenden schon gestellt.

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„Plantsch“-Chef: Bei Revision den Freibadfilter überholt

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Schongau | Mittelfristig soll die Schließung des Freizeitbades „Plantsch“ in Schongau immer zwischen zwei und vier Wochen dauern. Dass es heuer mehr als sechs Wochen waren, begründet Andreas Kosian, Geschäftsführer im „Plantsch“, vor allem mit der Überholung des Freibadfilters. Freilich: Sollte 2011 die große

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Johannes Jais mit „Plantsch“-Vor- seraufbereitung in der Badewelt) stand Andreas Kosian (40). saniert werden muss oder ob der Zustand so belassen werden kann. Vor zwei Jahren war das Bad zwei Muss die Betonoberfläche ausgeWochen geschlossen zur Revision, bessert werden, dauert dies minletztes Jahr waren es vier Wochen, destens so lange wie dieses Jahr heuer sind es gut sechs Wochen von die Überholung des Freibadfilters. Mitte September bis Ende Oktober Mittel- und langfristig ist jedoch gewesen; ist für Herbst 2011 mit nicht damit zu rechnen, dass die acht Wochen zu rechnen? Revisionszeit immer sechs bis acht Wochen dauern wird. Zwischen zwei und vier Wochen sind das durchschnittlich angepeilte Ziel. Wie ist das eigentlich mit dem Schulschwimmen — gibt’s da keine Engpässe, wenn das „Plantsch“ länger geschlossen bleibt. Es gab keine Klagen seitens der Schulen. Darüber hinaus stellt sich die Frage nicht, da die Arbeiten notwendig sind.

An kühlen Herbst- und Winterabenden auch nach Einbruch der Dunkelheit eine Künftig nehmen Sie von gute Freizeit-Adresse: Das „Plantsch“ — hier das Außenbecken mit Strömungskanal. Erwachsenen für drei Stunden in der BadeReparatur an der Wasseraufbe- Die Sauna wurde und wird immer welt sieben Euro Eintritt. Das gibt’s reitung für das Hallen- / Freibad nach zwei Wochen wieder ge- in Bädern in der Nachbarschaft vorgenommen werden, so ist im öffnet. Im Bereich Bad hängt die durchaus billiger, zum Beispiel in Herbst nächsten Jahres nochmals Dauer der Revision von den anste- Marktoberdorf oder in Kaufering. mit einer längeren Schließung zu henden Arbeiten ab. Diese werden Ihre Antwort darauf? rechnen. Über die Revision, über mit den Jahren nicht weniger. Ob Dazu ist zu sagen, dass wir unsere die Tarife in der Badewelt, aber 2011 mit einer längeren Schließung Preise danach gestalten, was wir auch über gestalterische Verbes- zu rechnen ist, entscheidet sich in Schongau an Kostenbeteiligung serungen in der Sauna und über erst in den kommenden Monaten, der Gäste benötigen, um das Bad den Vergleich mit Bädern in Nach- wenn klar ist, ob der Kombiblock erhalten zu können. Trotz des akbarlandkreisen sprach Redakteur (der zentrale Filter unserer Was- tuellen Preises bei jedem Gast 18 | der altlandkreis


wird statistisch jeder Eintritt mit knapp sechs Euro von der Stadt bezuschusst, um den Betrieb und die kalkulatorischen Kosten wie Zins und Tilgung abzudecken.

einige Besucher gegenüber dem Viertel der Saunagäste überhaupt Vorjahr. das Bad während des Besuches nutzt. Als kleine Entschädigung Die Sauna war nur knapp zwei bieten wir den Gästen aber in Wochen zu. Was sagen Sie zu den der Übergangszeit den Tagestarif Sauna-Gästen, die zwischendurch zum Preis von drei Stunden an. Wo ist da der Unterschied zu be- auch mal ein paar Bahnen schwim- Außerdem wurden dieses Jahr in nachbarten Bädern? In Marktoberdorf wird ein anderer Weg gegangen. Dort wird beispielsweise der Verlust aus dem Bad mit Gewinnen aus dem Stromsektor verrechnet; so zahlen alle Bürger Marktoberdorfs die Kosten des Bades über die Stromrechnung mit. In Schongau werden die Kosten nicht derart umgelegt. Das Lechtalbad in Kaufering ist derart heruntergewirtschaftet, dass nur noch über den Preis Gäste angelockt werden können. Damit müssen wir uns zumindest bis zu einer grundlegenden Neuausrichtung in Kaufering nicht messen, nach wie vor kommen Kauferinger Bürger, Landsberger und sogar Augsbur- Gestalterisch manches Detail im Saunabereich des „Plantsch“ verbesger lieber zu uns als nach Kaufe- sert: Geschäftsführer Andreas Kosian vor dem Zugang zum Dampfbad. ring. Außerdem sollte fairerweise auch gesehen werden: Beim Ver- men wollen, aber vier Wochen lang der Revision derart viele Verschögleich mit gleichwertigen Bä- darauf verzichten müssen? nerungen und Attraktivierungen in dern (Kempten, Oberammergau, Schon letztes Jahr gab es keine der Sauna vorgenommen, dass die Nesselwang) liegt das Plantsch spürbare Klage wegen dieses Gäste sicher angenehm überrascht deutlich am unteren Ende der Umstandes. Auch unsere Auswer- und nicht enttäuscht sind. Preisskala. Und für Gäste, die öfter tungen zeigen, dass höchstens ein kommen, bzw. für Einheimische wird über die Vorteilskarten bis zu > > > TIPP 30 % Rabatt gewährt. Welche Auswirkungen hat die längere Revisionszeit auf Einnahmen und Ausgaben? Dadurch, dass die Sauna schnell wieder öffnet, fallen die Ertrag bringenden Besucher nicht weg. Im Badbereich ist die Zeit nach den großen Ferien bis zu den Ferien im Herbst die besucherschwächste des ganzen Jahres, während die Kosten aufgrund der einsetzenden kühlen Witterung bereits überproportional ansteigen. Die Schließung des Badbereiches in dieser Zeit ist betriebswirtschaftlich sogar ein wenig vorteilhaft, aber natürlich fehlen in der Jahresstatistik

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Vollmondsauna und Spielenachmittag Aufgüsse mit Tees, Eis, Lagerfeuer, Fackelschein und weitere Besonderheiten warten auf die Gäste, die sich im Schongauer „Plantsch“ in der Vollmondsauna verwöhnen lassen wollen. Der nächste Termin ist am Samstag, 20. November, ab 19.30 Uhr. Badewelt und Saunaland haben an diesem Tag bis 23 Uhr geöffnet. Noch einen zweiten Termin gibt es heuer für die Vollmondsauna. Es ist am Abend des ersten Weihnachtsfeiertags. Beibehalten wird in der Wintersaison der Spielenachmittag für Kinder. Jeden Freitag zwischen 15 und 17 Uhr werden Spielzeuge aus dem Geräteraum geholt. Die Attraktion ist jedoch das Doppeldecker-Flugzeug. Übrigens: In der Wintersaison gilt für Eintritt am Freitag von 14 bis 16 Uhr „Happy Hour“. Dies bedeutet im Klartext, dass alle Tickets für Kinder bzw. Familien drei Stunden im Bad bleiben können, aber nur für zwei Stunden zu bezahlen brauchen.

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Leiharbeit ja, aber auf die faire Tour Personalservice der Oberland Kommunaldienste AG Vermittlung in vielen Branchen — Schwerpunkt Region Peiting | Dass Leiharbeiter vermit- einem Dienstleister im Umfeld der Je nach Qualifikation und Steutelt werden, gehört seit einem hal- Deutschen Bahn. erklasse bedeute dies, dass eine ben Jahr auch zur Angebotspalette Dass an die vermittelten Arbeit- Vollzeitkraft im Monat zwischen der Oberland Kommunaldienste. nehmer mindestens zehn Euro 1200 und 1600 Euro verdiene. Dass dies aber auf die faire Tour brutto pro Stunde ausbezahlt wer- Breit ist die Palette an Branchen, geschieht, sprich mit einem Lohn den, stellt Erwin Peer als Leiter des die bedient werden. Sie reicht von von zehn Euro brutto aufwärts, Personalservice besonders heraus. der Gartenpflege über den Soschreibt sich das Unzialbereich, technische ternehmen mit Sitz in Handwerksberufe, bis Peiting ebenso auf seine zur Gastronomie und zur Fahnen wie die Aktivität öffentlichen Verwaltung. in der Region. Ein Beispiel ist, dass über Leiter des Personalservice den Personalservice „Faibei den Oberland Komre Arbeit Oberland“ eine munaldiensten ist Erwin examinierte AltenpflegePeer. Der 41-Jährige, der rin, die aus dem Tölzer aus Hall in Tirol stammt, Raum kommt und einiübernimmt diese Aufgage Monate in Schongau be als freier Mitarbeiter. arbeitete, heuer nach Xaver Wörle, der noch bis Starnberg in die AltenreEnde 2010 Geschäftsfühsidenz vermittelt wurde. rer der Oberland KomDort wird die Fachkraft munaldienste ist, hatte auch fest übernommen. Peer bei der OrganisatiEin anderes Beispiel on des Winterdienstes an ist die Gastronomie. Da Bahnhöfen kennen ge- Xaver Wörle, Geschäftsführer der Oberland Kommu- sind heuer von Mai bis lernt. Prokurist Peer, der naldienste AG (links), mit dem Leiter der „Fairen Ar- Oktober fünf Teilzeitkräfin Uffing am Staffelsee beit Oberland“, Erwin Peer: ein erstes Resümee nach te in das Hotel „Rose“ wohnt, war früher tech- einem halben Jahr Erfahrung im neuen Geschäftsbe- vermittelt worden, das nischer Betriebsleiter bei reich Personalservice. die Schwester des Pas-

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sionsspielleiters Christian Stückl betreibt. Zwei Küchenhilfen sind in dieser Zeit ebenfalls über „Faire Arbeit Oberland“ nach Graswang gekommen. Peer betont die Ausrichtung auf die Region. „Für die Luft- und Raumfahrt werden wir nicht arbeiten.“ Zielgruppe seien Dienstleister, Handwerker und kleine Produktionsbetriebe im Oberland.

Verzicht auf eine Abschlagszahlung Wie bei anderen Formen der Personalüberlassung hat der Kunde die Weisungsbefugnis an den Arbeitnehmer. Material und Werkzeug stellt der Arbeitgeber. Ob die vermittelte Kraft unbefristet übernommen wird, entscheidet sich meist nach sechs oder neun Monaten. Dann folge allerdings keine Probezeit mehr. Die Oberland Kommunaldienste würden bei einer Übernahme in ein reguläres Arbeitsverhältnis vom Arbeitgeber keine Abschlagszahlung nehmen. „Das ist nicht

unsere Philosophie,“ betont Vorstand Wörle. Der personelle und weitere Aufwand der Vermittlung ist ebenso wie die Sozialversicherung für den Vermittelten im Stundensatz enthalten, der mit dem Kunden abgerechnet wird. Die Oberland Kommunaldienste gibt es seit 1995. Der Umsatz ist bis 2006 auf sechs Millionen Euro gewachsen, was wesentlich mit dem Winterdienst an 28 Bahnhöfen im Oberland (von Schongau bis Mittenwald) zu tun hat. Im Unterschied zum Maschinenring Oberland, der im gleichen Gebäude am Hauptplatz in Peiting sein Büro hat und seinen Schwerpunkt in der sozialen Betriebshilfe bzw. der Vermittlung von Maschinen in der Landwirtschaft hat, sind die Kommunaldienste gewerblich ausgerichtet. Freilich kommen die Mitarbeiter zum großen Teil aus der Landwirtschaft oder zumindest aus ländlichem Umfeld. „Und das merkt man auch“, sagt Erwin Peer mit Blick darauf, dass die Fachkräfte motiviert sind und auf sie Verlass ist.


Heimaträtsel: Die Auflösung

Eine schwierige Frage Hoch gehangen sind die Trauben beim Heimaträtsel in der ersten Ausgabe unseres Magazins „altlandkreis“. Schwieriger als gedacht war es, die Höhe der fünf Kirchtürme, die wir im Foto veröffentlicht haben, in der richtigen Reihenfolge zu nennen. Nur einer konnte die richtige Reihenfolge listen. An zweiter und dritter Stelle nehmen wir Einsendungen, die dem Ergebnis zumindest ziemlich nahe kommen. So ist’s richtig: An erster Stelle steht der Turm von Verklärung Christi in Schongau-West; er misst 52 Meter mit den symbolischen betenden Händen an der Spitze. An zweiter Stelle folgt der Kirch-

turm von St. Stephan in Burggen mit einer Höhe von 48 Metern. Er ist damit – der Vergleich sei angeführt – gleich hoch wie der an der Schongauer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Dahinter kommt der Turm der Kirche Mariä Heimsuchung in Lechbruck, der 42 Meter hat. Bei St. Matthäus in Kinsau sind es 36 Meter, und der Schönberger Turm hat eine von 32 Metern. Interessant war für den Redakteur vor allem, die Angaben für den Kirchturm mit der spitzen Haube in Schönberg zu recherchieren. Da gingen die „Ansichten“ weit auseinander: von 18 Metern (Angehöriger der Pfarrei) bis zu 37

Meter, wie ein heimischer Zimmerer meinte. Doch Kirchenpfleger Ludwig Bertl ist sich 100-prozentig sicher: Der Turm bei der Kirche Mariä Himmelfahrt misst genau 32 Meter — genauso hoch wie die Türme an der Basilika Altenstadt.

präsentiert und lädt herzlich ein: zur spätherbstlichen und adventlichen Ausstellung im November in den Räumen von Leinauers Blume Infos unter 08861 - 6158 Ludwigstr. 11a, Peiting;

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Heimaträtsel: Die neue Frage

Gerbls Schuhgröße Fürs Rätsel in unserer zweiten „altlandkreis“-Ausgabe betreten wir das große Amtszimmer des Schongauer Bürgermeisters KarlHeinz Gerbl. Wir schauen ihm ins Gesicht, dann gleich auf das Schuhwerk. Beim Fototermin hat er bequeme schwarze Halbschuhe mit weichen Sohlen an. „Rote Schuah hob’ i koane“, sagt der 50-jährige SPD-Bürgermeister mit einem Schmunzeln. Von unsereren Leserinnen und Lesern wollen wir im neuen Heimaträtsel wissen, welche Schuhgröße Karl-Heinz Gerbl hat: Ist es die Nummer 48, Nummer 46 oder Nummer 44?

Als kleinen Hinweis verraten wir, dass Karl-Heinz Gerbl mit einer Körpergröße von einem Meter und 93 Zentimetern doch groß gewachsen ist und zu den stattlichen Mannsbildern zu zählen ist. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Einkaufs-„schex“ der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau im Wert von 50,– Euro, 30,– Euro und 20,– Euro. Schicken Sie uns ihre Antwort per E-Mail an redaktion@altlandkreis.de, per Fax an 08869 / 91 22-17 oder per Post an „altlandkreis“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Einsendeschluss ist Karl-Heinz Gerbl und seine Halbam Montag, 22. November. schuhe. Viel Glück! november / dezember 2010 | 21


Schritt für Schritt ein großer Auftritt Was es heißt, Schuhe mit Nummer 50 oder größer zu schnüren Schongau / Peiting / Rott | Von Männern, die im wahrsten Sinn des Wortes auf großem Fuß leben, ist in diesem Artikel die Rede. An drei Beispielen möchte die Redaktion aufzeigen, was es heißt, mit Schuhnummern 50, 51 oder 52 immerzu einen großen Auftritt zu haben. Dies sind Michael Bantele (29), der in

Peiting aufgewachsen ist und seit dem Studium in Erlangen lebt, Johannes Vialon (18) aus Schongau — er besucht die Fachoberschule in Landsberg — sowie Jörg Schwämmle (26) aus Rott, der als Feinwerkmechaniker in einem Betrieb in Apfeldorf arbeitet. An Michael Bantele fallen die großen braunen Halbschuhe mit der Nummer 51 gar nicht so auf. Das hat

mit seiner Statur zu tun. Mit zwei Metern und zwei Zentimetern hat er eine mehr als stattliche Körpergröße. Schon in der Grundschule trug der Peitinger Schuhe mit der Nummer 45. Bereits mit 16 Jahren war er bei der Größe 51 angelangt. Und wenn die einen oder anderen Schuhe

mal kleiner ausgefallen sind, hat er auch zu 52-ern gegriffen. Den Einkauf wickelt er heutzutage bevorzugt über das Internet ab. Michael Bantele („Ich mag Schuhe“) erzählt, dass er 25 Paar zu Hause habe; seine Freundin Theresa nickt zustimmend und sagt schmunzelnd, das reiche mengenmäßig schon an die Auswahl vieler Frauen ‘ran.

Groß gewachsen — Hobby Basketball Viermal im Jahr kommt der 29-Jährige nach Hause zur Mutter und zum Stiefvater, die in Schongau wohnen. Den mehrtägigen Aufenthalt nutzt er dann auch zum Besuch von Freunden, die er aus seiner Peitinger / Schongauer Zeit kennt. Nach dem Studium der Geschichte und der Politischen Wissenschaften, die er mit der Magisterprüfung bravourös abschloss, arbeitet Michael Bantele bei einer Kommunikationsagentur in Erlangen. Ebenso wie frü$ Hat Schuhgröße 50: Johannes Vialon, hier mit seinen blauen Lieblingsturnschuhen.


her in Peiting frönt der 2,02 Meter große Mann auch in Erlangen dem Hobby Basketball. Diesem Sport geht auch Johannes Vialon aus Schongau nach, zumal er mit 1,94 Metern groß gewachsen ist. Der Jugendliche, der an der Fachoberschule Landsberg die zwölfte Klasse besucht, braucht Schuhgröße 50. Da lässt er sich eine Auswahl vom Schuhhof in München schicken und sucht zu Hause in aller Ruhe aus. Basketball spielt Johannes in Peiting. Außerdem ist er Ministrant in der Pfarrei Verklärung Christi. Immer drei Paare zur Auswahl lässt sich auch Jörg Schwämmle zusenden. Obwohl er „nur“ 1,89 Meter vom Scheitel bis zur Sohle misst, hat er die Schuhgröße 51. „Die Freunde sind’s gewohnt“, bekundet der 26-Jährige. Seltene Gäste würden freilich in der Garderobe schon manche Bemerkungen fallen lassen. Vor allem, wenn dort die ausladenden Skischuhe stehen.

Die Füße wärmen

allgemein weniger Paare besitzen, diese dafür öfter zum Ausbessern in die Werkstatt gebracht werden. Wenn er Schuhe der Größe 48 bis 51 zu reparieren bekomme, dann könne er keine fertige Sohle verwenden, sondern müsse aus einer Plattenware das Material herausschneiden. Weil der handwerkli-

che Aufwand mehr Zeit beanspruche und mehr Material vonnöten sei, sei dies teurer als eine normale Schuhreparatur. Wilhelm Dreher weiß, dass Leute heutzutage deutlich größere Füße haben als in früheren Jahrzehnten. Normal sei bei Männern inzwischen eine Schuhgröße von 44 oder 45.

Beinaher Tisch füllend: die Skischuhe von Jörg Schwämmle (Größe 51). Links Freundin Veronika Lutz.

Die großen Füße ihres Freundes seien durchaus von Vorteil, gewinnt Freundin Veronika Lutz aus Steingaden der Sache was Positives ab. Sie könne an den Füßen von Jörg ihre eigenen schnell wärmen. Der Freund hingegen, der sich zurzeit jede Woche an zwei Abenden und an Samstagen in Weilheim zum Betriebswirt fortbildet, liebt es in der Freizeit gerne eiskalt. Hobby-Eishockey spielt er gerne im Winter. Und wenn es die Zeit erlaubt, dann schlüpft er in eines seiner acht Paar Schuhe und macht sich auf, um mit Freunden einen Schafkopf zu klopfen. Dass bei Männern mit Schuhgröße 50 und mehr die Füße auch breiter sind, berichtet Wilhelm Dreher. Der Schuhmachermeister aus Schongau weiß nur zu gut, Die eleganten dunkelbraunen Halbschuhe mit Nummer 51 trägt er am dass Männer mit großen Schuhen liebsten: Michael Bantele.

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Es ist an der Zeit für einen Zug mit Namen „Stadt Schongau“ Segnung im November — Zwei Jahre Bayerische Regiobahn: Fahrtzeit verkürzen Weilheim-Schongau | Im Dezember werden es zwei Jahre, dass die Bayerische Regiobahn (BRB) den Schienenverkehr auf der Strecke Augsburg – Weilheim – Schongau übernommen hat. Eines der blauweiß-gelben 28 Lint-Fahrzeuge ist bereits auf den Namen „Gemeinde Hohenpeißenberg“ getauft. Nun ist die Zeit reif für einen Zug mit dem Namen „Stadt Schongau“. Der Triebwagen wird am Samstag, 13. November, gesegnet. Noch nicht

(ganz) reif ist die Zeit hingegen in dem Bestreben, mit technischen Maßnahmen die Fahrtzeit auf der Pfaffenwinkelbahn zu verkürzen.

Signaltechnik ist veraltet Bislang benötigen die Züge von Weilheim nach Schongau 33 Minuten, von Schongau in die Kreisstadt sind es 38 Minuten. Der Unterschied liegt darin begründet, dass wegen veralteter Signaltechnik im Bahnhof Peißenberg die

Züge nicht gleichzeitig einfahren können. „Wir werden da ausgebremst durch die schlechte Infrastruktur“, kommentiert Geschäftsführer Heino Seeger von der BRB die Fahrzeiten. Dabei meint er aber nicht nur den Ist-Zustand im Bahnhof Peißenberg, sondern auch mehrere Übergänge auf der Strecke, die technisch nicht gesichert sind. Auch durch das Zusammenlegen von Übergängen (Stichwort „Aus drei mach eins“) und durch Sicherung mit blinkender Ampel bzw. Halbschranke ließen sich einige Minuten auf dem 25 Kilometerlangen Streckenabschnitt ein-

sparen. Manfred Plonner vom Landratsamt Weilheim-Schongau berichtet davon, dass die Gemeinde Polling mit Grundstückseigentümern auf einem guten Weg sei, um Bahnübergänge bei Polling besser sichern zu können. Überhaupt sei auf der Pfaffenwinkelbahn im Abschnitt zwischen Peißenberg Geschäftsführer bei der BRB, die auf der und Weilheim zeitlich Schiene den Regionalverkehr von Schongau am meisten rauszuho- bis Augsburg und von dort über Ingolstadt len, erklärt der Beauf- nach Eichstätt betreibt: Heino Seeger. tragte für den Schienennahverkehr. Dagegen werde auf der Pfaffenwinkelbahn dermomentan nichts unternommen, zeit „das größte Potenzial“, erklärt um eventuell in Peiting einen von Plonner. vier Bahnübergängen aufzulassen. Auf die bisherigen Erfahrungen Dies brächte ohnehin nur eine mi- beim zweijährigen Betrieb der BRB angesprochen, erwähnt Seenimale Zeitersparnis. ger einen Anstieg der Fahrgäste Sicherheit zwischen zehn und 14 Prozent. Die Angaben würden auf Schätzungen an Übergängen beruhen. Mitte 2011 soll es eine Im Hinblick auf das fünfminütige genaue Zählung geben. Warten eines Zuges im Bahnhof Genaue Zahlen kann und will der Peißenberg ist es in Gesprächen BRB-Geschäftsführer nicht nennen. mit der DB Netz, die für die Trasse Ein ehemaliger Eisenbahner aus zuständig ist, das Ziel, sowohl die Schongau beziffert die Frequenz Signaltechnik zu verbessern, aber der Fahrgäste zwischen Weilheim auch die Übergänge nordöstlich und Schongau täglich auf 1 800 bis und südwestlich des Bahnhofs 2 500. Diese Zahl ist höher als auf technisch so zu gestalten, dass der Nebenstrecke Murnau – Oberder Zug nicht so langsam fahren ammergau. Lesen Sie auch den müsse. In diesem Bereich stecke Kasten „Zum Thema“. $ Auf dem Weg von Schongau Richtung Weilheim: Ein Zug der BRB fährt über die Lechbrücke. Im November soll ein Lint-Triebwagen auf den Namen der Lechstadt getauft werden.

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Umfrage im „altlandkreis“

Wie er-fahren Sie die Regiobahn? Lob und Kritik gleichermaßen spiegelt sich in den Antworten wider, die unsere Redaktion bei der Umfrage „Wie er-fahren Sie die Regiobahn?“ bekommen hat. Lesen Sie, was Zugkunden aus unserer Region über die BRB sagen.

„Ich nutze die Regio„Ich „I b h öfters auf der Fahrt ba bahn zu Arbeit in Peiting zur ubon o od oder nach Weilheim. g Bernd D ber enpeißen Icc finde die Sitzreihen Ich aus Hoh u eng. eng ng.. Darum Da Da zu setzte ich mich fü ür die die kurze kurz ku rzee St rz Stre reck re ckee me ck meis iste is tens te ns auf auff einen der Klappsesfür Strecke meistens sel am Rand. Schön wäre es, wenn die Regiobahn mal über Schongau ins Fuchstal bis Landsberg weiterfahren würde.“

„II nutze die Bayerische Regio„Ich ba bahn nahezu täglich, um in der Fr Frühe zur Ausbildung nach Schonga gau und abends auch wieder nach Ha Hause zu kommen. Ich finde den Zug mitt den großen Fensterflächen sehr mi ggeräumig. ge r Er ist immer pünktlich. Auß Au ß Außerdem sind mir die freundlichen Kon Ko on Kontrolleure in der Regiobahn aufgefall fa le fallen.“ Andrea Lory (15) aus Peiting

„Die Vierersitze sind geräumig, die Zweier-Sitze aber zu eng. Auch der Durchgang bei der Behindertentoilette ist eng. Der Zug ist immer pünktlich; einmal kam ich nur eine Minute zu spät und hatte das Nachsehen. Ich nutze den Zug für die Fahrt nach Schongau, wo ich eine Einzelhandelslehre Floria mache.“ n Hau nst a

us Peiß einer (18) enber g

„Ich fahr’ eigentlich regelmä-ßig mit der Regiobahn Rich-de tung Weilheim, um Freunde rze zu besuchen. Für die kurze och h Strecke ist die Fahrkarte jedoch dden en relativ teuer. Gut find ich de nnen nn en Stundentakt. Der Zug ist innen ich ic h schön. Praktisch ist, dass ssich att iim m auch ein Fahrkartenautomat Zug befindet.“

ger Härin riella a M d a e i Lorin hsenr us Sac (18) a

> > > ZUM THEMA Kühle Luft und enge Sitzreihen Wenn BRB-Chef Heino Seeger die Antwort „Wir arbeiten dran“ gibt, dann soll das nicht als „nur heiße Luft“ abgetan werden, sondern als Zeichen dafür verstanden werden, dass beim Hersteller der Triebwagen auf eine Änderung gedrängt wird: Gemeint ist die Kritik zahlreicher Fahrgäste an der kühlen Luft, die insbesondere an den Fensterplätzen von der Klimaanlage ausströmt. Es sei allerdings nicht möglich, selbst den Schraubenzieher anzusetzen, wirbt Seeger um Verständnis, da ansonsten die Gewährleistung an den Zügen ablaufe. Da müsse schon der Hersteller ran.

Zu dem Einwand von groß gewachsenen Fahrgästen, dass die Sitzreihen im Zug eng sind, erklärt BRB-Geschäftsführer Seeger: Das sind Standardsitze. Aber die Anzahl (140 Plätze) und die maximale Länge der Fahrzeuge (auf dieser Strecke 41 Meter) werden von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft vorgegeben, die im gesamten Freistaat den öffentlichen Personennahverkehr auf der Schiene bestellt. Doch der BRB-Chef kann trotz mancher kritischen Anmerkungen zu den Sitzen in der Bayerischen Regiobahn noch witzeln: „Besser schlecht gesessen als gut gestanden“.

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Die Rubrik Punkt, Punkt, Punkt ..., diesmal mit

Elisabeth Gutmann Weilheim-Schongau | „Mehr Mut, wenn es um Zukunftsfragen geht — auch wenn’s manchmal vielleicht erst mal weh tut.“ So lautet die Antwort der Regionalmanagerin Elisabeth Gutmann, wenn sie nach ihrem Wunsch an die Kreisräte von Weilheim-Schongau befragt wird. In unserer Rubrik Punkt, Punkt, Punkt ... haben wir sie gebeten, Sätze einzuleiten, zu ergänzen bzw. aus einer von mehreren Antworten auszuwählen.

fen bleiben! Hier möchte ich auch auf unseren Internetauftritt www.regionalmanagement-wm.de hinweisen, wo unsere Schwerpunkte, die Projekte und andere Informationen rund ums Regionalmanagement vorgestellt werden. Als Regionalmanagerin ich ...

ten Themenfelder — von sozialen Fragen über Klima und Energie zu touristischen Projekten — eindenken können und gerne mit Menschen zu tun haben.

Wenn ich mich mit Landrat Dr. Zeller bespreche, dann geht’s ... kann konzentriert und ergebnisorientiert um die aktuellen Projekte und The-

Beginnen Sie den folgenden Satz: Um den ländlichen Raum fit für die Zukunft zu machen, hat man im Regionalmanagement mit vielen verschiedenen Themen und Projekten zu tun. Gemeinsam mit einem Netzwerk aus Verwaltung und Politik und den Akteuren in der Region kann ich dazu beitragen, den Landkreis lebens- und liebenswerter zu machen ... und deshalb ist der Job der Regionalmanagerin eine durchaus reizvolle Aufgabe.

Tr a n s p o r t e r ZUM

Leiten Sie auch diesen Satz ein: Projekte entstehen meist nicht bei mir im Büro, sondern immer in enger Zusammenarbeit mit den KomHABEN SIE TRANSPORTPROBLEME? munen und Akteuren im Landkreis. Wir haben die Lösung! Besprechungen und Vor-Ort-TermiTAGESTARIFE Regionalmanagerin Elisabeth Gutmann: Bei ihr laufen am Landratsamt ne gehören da natürlich mit dazu Mercedes Sprinter ... und darum bin ich oft in den die Fäden zusammen, wenn’s darum geht, Projekte anzustoßen und zu Lang/Hoch ab £ Gemeinden des Landkreises Weil- betreuen, die den ländlichen Raum nach vorne bringen. Mercedes Sprinter Mittellang ab £ heim-Schongau unterwegs. LKW Mercedes Atego 7,5 t Projekte anstoßen und begleiten, men, mit deren Umsetzung ich gemit Hebebühne ab £ Sie können alle Fahrzeuge auch stundenweise mieten. Vervollständigen Sie die nächsten die die Lebensqualität in der Region rade beauftragt bin. Sätze: steigern. Diese Aufgabenfelder sind STUNDENTARIFE ab £ Ihr Vertragshändler für Peiting, Wenn mich Leute aus dem Landkreis im so genannten Integrierten Hand- Mein Wunsch an die Kreisräte von Peißenberg, Schongau und Umgebung fragen, wofür eine Regionalmana- lungskonzept festgeschrieben. Weilheim-Schongau ist ... Bahnhofstraße 31 gerin eigentlich gut ist, dann ... mehr Mut, wenn es um Zukunftsfra86971 PEITING antworte ich hoffentlich so aus- Als Regionalmanagerin muss ich ... gen geht — auch wenn‘s manchmal Telefon 08861-5817 www.auto-rieser.de führlich, dass keine Fragen of- mich schnell in die unterschiedlichs- vielleicht erst mal weh tut!

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Beim Regionalmanagement die Ansprechpartner aus Stadt und Land an einen Tisch zu bringen, ist ... das A & O bei den meisten Projekten!

Meine Freizeit ... : d) im Landkreis Weilheimgehört meiner Familie und FreunSchongau: weil hier noch den. viel bewegt werden kann!

An Schongau, wo ich im Land- Welcher Versuchung können Sie ratsamt mein Büro habe, gefällt nicht widerstehen? mir ... … a) einer Mon Chérie-Praline Nachholbedarf gibt’s in unserer die reizvolle Lage. … b) dem Anblick eines attraktiRegion vor allem ... ven Mannes beim Zusammenwachsen der bei- An Schongau finde ich auf jeden … c) einer Fahrt in einem Oldden Altlandkreise: die Gebietsreform Fall verbesserungswürdig ... timer ist schließlich schon bald 40 Jahre den Bahnhof. : d) ausschlafen dürfen. her! Wählen Sie eine von drei Antwor- Wenn ich einen dieser Wünsche Nach einem Jahr Erfahrung in ten aus oder formulieren sie eine frei habe, dann tendiere ich meiner neuen Aufgabe ... vierte (Punkt d): … a) zu einem Abend im Kino freue ich mich auf die kommenden … b) zu einem feinen Essen mit Jahre! Wo wären Sie lieber RegionalmaRotwein beim Italiener nagerin? … c) zu einem Open-Air-Konzert Wenn mich im Büro oder auf ei- … a) im reichen Nachbarlandkreis : d) zu einem verlängerten Wonem Termin mal etwas richtig aufStarnberg chenende in den Bergen. geregt hat, dann ... … b) im aufstrebenden Nachbarberuhige ich mich auch schnell wielandkreis Landsberg der und versuche, dem „Aufreger“ … c) im touristisch führenden etwas Positives abzugewinnen. Nachbarlandkreis Ostallgäu

> > > ZUR PERSON Von Mittelfranken über das Allgäu nach Weilheim-Schongau Elisabeth Gutmann, Jahrgang 1978, ist in Mittelfranken geboren und aufgewachsen. Seit Anfang 2010 wohnt sie in Weilheim. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Weißenburg/Bayern absolvierte sie 1997 ein Freiwilliges Ökologisches Jahr auf einem RegensWagner-Betrieb am Brombachsee (Mittelfranken). 1998 bis 2004 studierte sie Agrarwissenschaften am Wissenschaftszentrum Weihenstephan (TU München-Freising) mit Schwerpunkt Landnutzung und Umwelt. Von 2005 bis Ende 2009 war sie im Regionalmanagement im Landkreis Unterallgäu tätig. Seit diesem Jahr ist sie am Landratsamt Weilheim-Schongau für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes zuständig. In dieser Funktion ist sie gleichzeitig auch Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel e.V. Die Freizeit verbringt sie gerne mit Bergsport (bergsteigen, klettern, Hochtouren, Skitouren), mit Familie und Freunden. Engagiert ist sie zudem in der gemeinnützigen Studentenhilfe in Freising. Außerdem lernt Elisabeth Gutmann momentan das Stricken.

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Auf Weihnachtsmärkten in der Region

Atmosphäre Sie gehören zur staaden Zeit wie der Christbaum zum Fest: Gemeint sind die Weihnachtsmärkte in unserer Region, die im Advent eine besondere Stimmung verbreiten. Die Redaktion hat eine Übersicht zusammengestellt, in welchen Gemeinden wann und wo ein Advents- bzw. Weihnachtsmarkt stattfindet. Berücksichtigt sind Veranstaltungen, die vorwiegend unter freiem Himmel stattfinden, nicht aber Basare im Saal. Die Besonderheit am Schongauer Weihnachtsmarkt ist, dass er über zehn Tage geht. Heuer dauert er von Donnerstag, 2.12., bis Sonntag, 12.12. Erstmals seit mehreren Jahren wird in der Heilig-Geist-Kirche zudem wieder eine Krippenausstellung zu sehen sein. 60 Krippen sollen dort aufgebaut werden. Die genaue Zahl ist laut Organisator Hermann Gleich noch offen, weil zurzeit in der Heilig-GeistKirche die Gänge an den Seiten abgesperrt sind, nachdem sich Teile vom Stuck an der Decke gelöst haben. Weihnachtsmarkt und Krippenausstellung sind von Montag bis Freitag ab 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag ab 12 Uhr geöffnet. Ende ist um 20.30 Uhr. Der Christkindlmarkt am Hauptplatz ist am Samstag, 27.11., und Sonntag, 28.11., jeweils von Mittag bis in den frühen Abend hinein. Es gibt wieder mehrere Vorführungen. Außerdem ist in der Tenne beim „Buchberger“ ein kleiner Weihnachtsmarkt (Samstag 13 bis 18 Uhr und Sonntag 10 bis 18 Uhr). Drei Tage dauert der Weihnachtsmarkt in Herzogsägmühle. Die Stände werden am Dorfplatz bei der Cafeteria aufgebaut. Auch in der Deckerhalle herrscht adventliche Stimmung. Geöffnet sind Fundgrube, Wühlkiste und Gärtnerei. Öffnungszeiten sind am Freitag, 26.11., von 11 bis 18 Uhr, am Samstag, 27.11., von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, 28.11., von 14 bis 18 Uhr. Termin für den Apfeldorfer Weihnachtsmarkt ist am Samstag, 27.11., von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 28.11., von 11 bis 20 Uhr. Er findet auf dem Dorfplatz statt. Organisiert wird der Weihnachtsmarkt von der Dorfgemeinschaft. Von 15 bis 21 Uhr dauert der Hohenfurcher Weihnachtsmarkt am ersten Adventsonntag, 28. 11. Ausgerichtet wird er am Hauptplatz vor dem Gasthaus Negele. Der Erlös ist heuer für den Verein Dorfgemeinschaft bestimmt, wie Bürgermeister Guntram Vogelsgesang informiert. 28 | der alttla 28 land ndkkr krei eiss


Sogar die Kreisstraße wird gesperrt, wenn heuer am dritten Adventsonntag, 14.12., in Schwabniederhofen die Organisatoren zur Vorweihnacht am neu gestalteten Dorfplatz rufen. Mit dabei sind von 11 bis 19 Uhr mehrere Vereine aus der Gemeinde Altenstadt, der Kindergarten und die Grundschule. Vorführungen finden im KulZe statt. Kurz und bündig: Der Adventsmarkt in Schwabbruck ist am Sonntag, 28.11., im offenen Stall beim „Schäferwirt“. Er geht von 14 bis 18 Uhr. Die Dorfgemeinschaft m möchte öchte nach der letztjährigen Pause heuer wiederum einen Adventsma Adventsmarkt auf die Beine stellen. Und zwar am Wochenende, 27. und 28.11. Wo der Adventsmarkt stattfindet und wie die genauen Öffnungszeiten sind, ist auf einer Besprechung festgelegt worden, die kurz nach Drucklegung dieser „altlandkreis“Ausgabe abgehalten worden ist. Termin für den Lechbrucker Weihnachtsmarkt ist am Samstag, 27.11., am Rathaus. Los geht es um 14.30 Uhr. Im Waldort Kinsegg ist am Samstag, 4.12., ein kleiner Weihnachtsmarkt, und zwar von 13 bis 18 Uhr. Auf dem heimeligen Marktplatz und in der Welfenstraße findet der Nikolausmarkt in Steingaden statt. Termin ist am Sonntag, 5.12., von 10 bis 17 Uhr. Ungefähr 30 Wildsteiger Künstler, Bastler und Heimwerker stellen ihre Arbeiten beim Künstler- und Handwerkermarkt in der Gemeindehalle Wildsteig aus. Interessenten können sich davon am Samstag, 20.11., von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag, 21.11., von 10 bis 17 Uhr ein Bild machen. Im Eingangsbereich wird ein Büchermarkt aufgebaut. Für eine Tombola sorgt die Wildsteiger Landjugend mit einer Krippe als Hauptgewinn. Der Erlös kommt ihrer neuen Fahne zugute. nove no vemb mber mb er / dez ezemb embe em ber 20 2010 10 | 29


Der „altlandkreis“ präsentiert Geschenkideen

In den Wochen vor Weihnachten kreisen die Gedanken öfter als sonst im Jahr um die Frage, wie den Liebsten in der Familie mit einem passenden Präsent eine Freude gemacht werden kann. Da ist auf jeden Fall Vielfalt angesagt. Und die reicht vom Gutschein für einen Wellness-Abend bis zu „einer süßen Verführung“. Wir haben fünf Geschäftsleuten jeweils zwei Fragen gestellt: erstens, welchen Vorschlag sie für Kunden mit einem normalen Geldbeutel haben und zweitens, mit welchem persönlichen Präsent, das es nicht im eigenen Laden zu kaufen gibt, sie dem Partner / der Partnerin oder der Mama die Wertschätzung zeigen wollen.

Margret Ressle vom Weinmarkt Ressle in Schongau: Mein Geschenkvorschlag ist ein Südtiroler Wein- und Feinkost-Präsent. Das eignet sich nicht nur zur Törggelen-Zeit im Spätherbst, sondern zu jedem Anlass, auch zu Weihnachten. Dieses Geschenk ist mehr für Männer gedacht. Und wenn Sie mich nach dem persönlichen Präsent für meinen Mann fragen — ich verführe meinen Mann. Und da lassen wir mal offen, ob’s was Süßes wird oder was Kulturelles, zum Beispiel ein paar Stunden im Schokoladenmuseum.

30 | der alttla 30 land ndkkr krei eiss

Edith Köpf vom Elektro-Fachhandel in Schongau: Was bei Mann und Frau immer gut ankommt, ist eine digitale Fotokamera. Da kann ich die LumixSerie von Panasonic empfehlen. Sie ist extrem flach und praktisch; außerdem hat sie eine IntelligenzAutomatik eingebaut. Und wenn Sie nach meinem persönlichen Geschenk für meinen Mann fragen: Es wird eine Nachtwanderung auf die 1 400 Meter hoch gelegene Stapl-Alm im Lechtal mit einem zünftigen Hüttenabend. Und runter geht’s mit dem Schlitten. Wir waren heuer schon mal dort; uns hat’s super gefallen.


Monika Pummer vom Hotel „Dragoner“ in Peiting: Wie wär’s mit einem Gutschein für Wellness? Dazu gehört eine Massage, ein kurzer Aufenthalt in der Infrarot-Kabine, Schwitzen in der Sauna und das Dampfbad. Und anschließend geht’s ein Stockwerk nach oben zu einem feinen Abendessen im Restaurant. Wir sind froh, dass wir in Peiting diese Kombination unter einem Dach bieten können. Und wenn sie mich nach meinem persönlichen Präsent fragen: Mein Mann Reiner hat gesundheitlich zwei schwere Jahre hinter sich. Er ist ein begeisterter Motorsport-Fan, darum werde ich ihm mit einem Formel 1-Wochenende im Jahr 2011 eine Freude machen.

Hans Stöger vom Trachtengeschäft eschäft schäft in i Peiting: ern kann ich den Den Herren bzw. den Kindern Vorschlag machen, ihrer Frau oder der Mama einen Seidenschal zu schenken. Der ist was für den normalen Geldbeutel, den gibt’s in vielen Farben, und er passt zum Dirndl genauso wie zum Mantel. Damit hat die Frau immer den passenden Farbtupfer. Zur zweiten Frage: Ich werd’ schauen, dass meine Frau Elisabeth p sportlich bleibt und da mit meinem Präsent einen kleinen kleinen n Beitrag B leisten, dass sie so ihren Ausgle eich fi findet ndet. t Ausgleich

Gaby und Svenja Schratt von der „Schmuckinsel“ in Hohenfurch: Ein ansprechendes Präsent ist das neue Flügelherz von Thomas Sabo in Sterling Silber. Es kann an einer kurzen oder langen Kette getragen werden und macht die Frau in jedem Alter modisch interessant. Ein herzliches, liebevolles Geschenk, das seine eigene Handschrift hat. Und zur zweiten Frage? Svenja Schratt (18): Ich will meiner Mama mit einem Parfüm von Thomas Sabo eine Freude machen. Es heißt „Charme Rose“, hat einen erfrischenden, liebevollen Duft, ja sogar was Geheimnisvolles und ist nur bei ausgewählten Parfümerien zu beziehen.

nove no vemb mber mb er / dez ezemb embe em ber 20 2010 10 | 31


Für bedürftige Kinder in Osteuropa: Apfeldorfer reiht sich wieder in die Fahrer-Riege ein

Apfeldorff | Einen der 43 Sattelzüge aus Bayern Weih Bayern, die als Weihnachtstrucker zu osteuropäischen Ländern und auf den Balkan unterwegs sind, wird wiederum der Apfeldorfer Berthold Heidemann steuern. Sein Ziel werden voraussichtlich Einrichtungen in Rumänien sein. Dort hat er bereits letztes Jahr 1 500 Pakete an mehreren Stationen ausgeladen und in viele leuchtende Kinderaugen geblickt. Die Aktion Weihnachtstrucker war vom Radiosender „Antenne Bayern“ ins Leben gerufen worden. Organisation und Finanzierung (Treibstoff, Zollgebühren) ist Sache der Johanniter. Heidemann, der 2007 einen Lkw nach Montenegro und Ende 2008 bei einer einfachen Wegstrecke von 2 200 Kilometern gar bis Moldawien steuerte, wird heuer zum Jahresende das

vierte Mal dabe bei sein. Sechs Tage dabei werden die Brummi-Fahrer Bru ummi Fahrer unter unterwegs sein, ehe sie aus Rumänien wieder zurückkehren.

Regelmäßig mit LKW unterwegs Es sei für ihn im positiven Sinn „eine Sucht“, gesteht der Werkzeugmacher, der bei Hilti in Kaufering arbeitet. Er fährt in der Freizeit, meist an Wochenenden, häufig große Lkw. So ist er regelmäßig mit einem Milchtransport von Andechs in andere Werke unterwegs. Bevor sich der Sattelzug, auf dem als Beifahrerin eine Frau aus Kempten, die von Johanniter zugeteilt wird, Gesellschaft leisten wird, am zweiten Weihnachtsfeiertag an einem zentralen Ort in Bayern

zusammen mit den anderen vierzig Lkw auf den Weg macht macht, sind in der Woche vor Heilig Abend zahlreiche Stationen in den Landkreisen Landsberg und WeilheimSchongau anzufahren. Bei der Organisation kann sich Heidemann auf seine Frau Andrea verlassen. So hält der Trucker in zahlreichen Ortschaften wie Igling, Apfeldorf, Schwabsoien und Peißenberg, um den meterlangen Rumpf mit ungefähr 1 500 Paketen zu füllen, die Eltern zu Kindergärten, Schulen und anderen Sammelpunkten bringen. Mitgenommen werden im Weihnachtstrucker haltbare Lebensmittel, jedoch kein Spielzeug und keine Kleidung.

Diese Dokumentation hat Diese sie in den vergangenen drei sie Jahren immer erstellt. Und das soll auch nach Silvester, wenn Berthold Heidemann aus Rumänien zurückgekehrt sein wird, wieder so sein. Wer Interesse hat, kann eine E-Mail an diese Adresse schicken: weihnachtstruc ker@86974Apfeldorf.de. Infos gibt’s auch, indem man im Internet bei YouTube die Stichwörter Weih- Berthold Heidemann wird einen Truck nach nachtstrucker und Hilti Rumänien steuern. Das Bild zeigt ihn mit Ehefrau Andrea und Sohn Michael. eingibt.

Großes Hallo im Heimatdorf

„Kindergärten fahren nur wir mit dem Weihnachtstrucker an“, stellt Andrea Heidemann den Unterschied zu anderen Landkreisen heraus. Vor allem in der Heimatgemeinde Apfeldorf sei die Begeisterung groß, wenn der Weihnachtstrucker hupend um die Ecke komme und die Pakete verladen würden. Im Nachhinein kümmert sich Andrea Heidemann, die zusammen mit ihrem Mann einen sechsjährigen Sohn hat, Anfang des neuen Jahres immer darum, dass alle beteiligten Schulen, Kindergärten und Vereine CDs mit Bildern und Videos erhalten. So können Auf ein ähnliches Echo wie Ende 2009 hoffen die Organisatoren heuer Erwachsene und Kinder anschauwiederum bei der Aktion Weihnachtstrucker. Das Foto ist im vergan- en, wie die Hilfslieferungen in genen Dezember beim Verladen der Pakete vor der Schule Apfeldorf Rumänien entgegengenommen entstanden. Mit im Bild ist Rektorin Elke Arle. werden. nove no vemb mber mb er / dez ezemb embe em ber 20 2010 10 | 33


Wissenswertes aus unserer Geschäftswelt Das moderne Buchführungssystem — Internetzugang genügt SCHONGAUER STEUERKANZLEI VEREINFACHT DAS BUCHEN FÜR KLEINE UNTERNEHMEN Nur ein funktionierender Internetzugang ist notwendig, um das neue Buchungssystem anzuwenden, das die Steuerberatungsgesellschaft Schongau gemeinsam mit der DATEV in dieser Form im Raum Schongau exklusiv anbietet. Gerade für kleinere Unternehmen ist es sehr interessant. Die gesamte Buchhaltung wird online direkt auf dem Rechenzentrum der Kanzlei ausgeführt, was Reibungsverluste, Wege und Zeit spart. Eingehendere Informationen findet man auf der Homepage www.effner.org

Thomas Sabo zieht bei Gaby ein MARKEN-SHOP WIRD IN HOHENFURCH SPEZIELL ZUR WEIHNACHTSZEIT EINGERICHTET Speziell zur Advents- und Weihnachtszeit wird in Gaby’s Schmuckinsel in Hohenfurch das bisherige Trauringstudio in einen Thomas-Sabo-Markenshop verwandelt. Vom kleinen Sterling-SilberAnhänger bis zur hochwertigen Uhr kann so das gesamte Sortiment des beliebten Schmuckherstellers im passenden Ambiente ausgewählt, begutachtet und probiert werden. Die Eröffnung des Thomas-Sabo-Markenshops ist am Freitag, 12. und Samstag 13. November in Gaby’s Schmuckinsel Hohenfurch.

34 | der altlandkreis

Top on Snow — Start frei für den Winter SKI- UND BOARDSCHULE PFAFFENWINKEL STARTET IN DIE NEUE SAISON

Unter der Leitung des Peitingers Klaus Rambach, Mitglied des Bundeslehrteams (dies sind die 40 höchstqualifizierten Skilehrer im Deutschen Skiverband) und Mitautor des neuen Kinderskilehrplans, bietet die Top On Snow Station der Skischule Pfaffenwinkel ab sofort wie jedes Jahr ein ausgezeichnetes Angebot. Ob Jung oder Alt, Einsteiger oder Profi, Klein oder Groß, jede Könnensund Altersstufe wird individuell betreut. Als neues Highlight werden in diesem Winter auch Kurse im Bereich „Nordic“ angeboten. Klassischer Langlauf und Skating werden dabei gleichermaßen für Anfänger und „Auffrischer“ angeboten. Wie immer finden die traditionellen Weihnachts-, Neujahrs- und Wochenendkurse im Januar / Februar für Ski und Snowboard sowie Zwergerlkurse statt. Spezielle Erwachsenenkurse und Kleingruppenkurse runden das Angebot ab. Alle aktuellen Infos finden Sie im Internet unter www.toponsnow.de unter dem Menü-Punkt „Station Pfaffenwinkel“ oder Sie holen sich die neuen Flyer und Prospekte an vielen Auslegestellen im Altlandkreis Schongau. Übrigens: Gutscheine für Skikurse haben sich als echter Renner auf dem Gabentisch entwickelt. Sie sind direkt bei Klaus Rambach erhältlich.


Kräftig sparen mit dem „altlandkreis“ AUSSCHNEIDEN DER COUPONS KANN SICH RICHTIG LOHNEN Bares Geld wert ist diese Ausgabe des „altlandkreis“-Magazins. Einzelne Firmen bieten in ihren Anzeigen Coupons an, mit denen man sich selbst beim Einkauf eine kleine Freude machen kann. Die MöbelCentrale lädt zu einem kostenlosen Cappuccino ein, der Gasthof Dragoner zu einem Glas Sekt, bei Gaby’s Schmuckinsel kann man einen 5,–Euro Gutschein einlösen und bei Mode Eichmeier ist der Abschnitt aus der Anzeige sogar 10,– Euro wert. Genau hinschauen und ausschneiden lohnt sich also in jedem Fall!

Große Weihnachtsaktion der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau ZAHLREICHE EINZELAKTIONEN UND WERTVOLLE PREISE VERSÜSSEN DEN EINKAUF IN DER ALTSTADT Am 27. November startet die Werbegemeinschaft Altstadt Schongau mit dem wohl größten Adventskalender Schongaus. Die ganze Altstadt wir ein einziger Adventskalender, denn in den Geschäften der Altstadt werden Türchen im Schaufenster sein, die immer an einem bestimmten Tag geöffnet werden. Darin findet sich dann jeden Tag ein Buchstabe zum Lösungswort, das man bis zum 8. Januar in einem der Geschäfte in der Altstadt abgeben kann. Neben Geldpreisen erhalten die ersten drei Gewinner auch jeweils einen kleinen Goldbarren als ganz besonderes Highlight. Einkaufen mit dem Chip ist also in Schongau echt Gold wert in der Adventszeit. Doch damit nicht genug. An dem Tag, an dem eine Zahl im Schaufenster geöffnet wird, erhält der Kunde in diesem Geschäft die doppelte Anzahl an Chips für seinen Einkauf, also für 15 Euro bereits 2 Chips! Und um allen Kunden den Einkauf in Schongaus Altstadt noch mehr zu versüßen, ist an allen Tagen das Parken während der ersten 20 Minuten kostenlos innerhalb der Stadtmauern Schongaus.

Versicherung, Finanzierung und Immobilien unter einem Dach DER NAME „AMMER-LECH“ STEHT KÜNFTIG FÜR EIN KOMPLETTPAKET AN DIENSTLEISTUNGEN Da haben sich drei waschechte Profis auf ihrem jeweiligen Gebiet gefunden und gleich zusammen getan. Norbert Bleichner als langjährig erfahrener Versicherungsfachwirt, Irma Gundlach als Bank- und Immobilienmaklerin und Christine Meichelböck als Immobilienmaklerin. Gemeinsam findet man sie jetzt unter dem Dach der Firma „ammerlech“, die bisher als reine Versicherungsmaklerfirma tätig war. Das Angebot konnte jetzt um intelligente Finanzierungsdienstleistungen sowie den Immobilienbereich erweitert werden, wobei immer die Unabhängigkeit und die Orientierung an den Bedürfnissen des Kunden im Vordergrund stehen. Nähere Informationen erhält man im Internet unter www.ammer-lech.de oder telefonisch unter Telefon 08861 – 679 58.

Räumungsverkauf bei Blanka Schneider PEITINGER TRADITIONSUNTERNEHMEN GEHT IN DIE 3. GENERATION UND BAUT KRÄFTIG UM Weil ihre Tochter Sabine Fischer künftig in der 3. Generation das Peitinger Traditions-Lederwarengeschäft führen wird, soll der Laden in der Bahnhofstraße umgebaut werden. Idealer Zeitpunkt für alle, die hochwertige Taschen, Geldbörsen oder ähnliches suchen. Beim Räumungsverkauf, der noch bis zum Jahresende läuft, ist eine große Auswahl an hochwertigen Artikel um bis zu 50% reduziert. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Turmsanierung I

Uhrblätter neu gemalt Rottenbuch | Nahezu abgeschlossen ist die Renovierung des Rottenbucher Kirchturmes. Nach Allerheiligen wird das Gerüst abgebaut, lässt Josef Lindauer vom Pfarrbüro wissen. Zuletzt sind am Zeiger der Uhr noch Ausbesserungen vorgenommen worden, nachdem ein Handwerker zuvor schon die Uhrblätter mit Ölfarbe neu gemalt hatte. Mehr als zwei Jahre war der Rottenbucher Kirchturm eingerüstet. Eine wesentliche Maßnahme war nach den Worten von Kirchenpfleger Josef Lorenz, das schadhafte Gebälk auszubessern. Jetzt handelt es sich um eine freitragende Konstruktion mit Verstrebungen. Die Arbeiten hat eine heimische Firma ausgeführt. Zeitaufwändig

war auch, das Gesims oben am Mauerwerk zu erneuern. Die kupferne Haube wurde bereits im vergangenen Jahr ausgebessert. An manchen Stellen des Blechs waren Löcher festgestellt worden. Sogar ein Hubschrauber war für wenige Minuten im Einsatz: Er brachte das Kreuz an der Spitze und die Kugel, die sich direkt darunter befindet, wieder an den Bestimmungsort, wie Josef Lindauer zurückblickt. Mit den Malerarbeiten war ein Handwerker aus Dießen beauftragt. Doch ist nicht nur das Uhrblatt renoviert worden; auch ist der Zeiger vergoldet worden. 120 000 Euro wird die Turmsanierung kosten. Diese Zahl nannte Kirchenpfleger Lorenz auf Anfra-

ge der Redaktion. Es wird freilich noch mehrere Wochen dauern, bis alle Rechnungen abgewickelt sind.

Weit und breit der höchste Turm Mit 67 Metern Höhe ist der Turm der Rottenbucher Kirche Mariä Heimsuchung weitum der höchste. Mit dem Kreuz an der Spitze sind es gar 69 Meter. Nur die Türme der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg (70 Meter) und am Dießener Marienmünster (76 Meter) sind höher. In Rottenbuch teilt es sich so auf: Das Mauerwerk hat 40 Meter, die imposante Kupferhaube ist mehr als 25 Meter hoch.

Turmsanierung II

Gerüst wird abgebaut Altenstadt | Zu Ende geht ebenfalls die Sanierung der Türme an der Basilika Altenstadt. Nach Abschluss der Arbeiten — zuletzt waren noch die Zimmerer und der Spezialbaumeister aus Thüringen auf der Baustelle – kann am Südturm im November abgerüstet werden. Damit ist an der Basilika erstmals seit fünf Jahren wieder der Blick zu beiden Türmen frei. Allein vier Jahre war das Gerüst bis Oktober 2009 am Nordturm gestanden, wo 2005 die ersten Befunduntersuchungen am Mauerwerk vorgenommen wurden 36 | der altlandkreis

und zudem der Glockenstuhl renoviert worden war. Im Oktober war das Dach per Autokran wieder auf das Mauerwerk des Südturms befördert worden. Die Platten sind oben eingedeckt worden. Weitere Maßnahmen im Schlussstadium der Sanierung sind nach den Worten von Architekt Christian Stadtmüller (Kaufbeuren) das Erneuern des Blitzschutzes und die Verblechungen der Gesimse. Kirchenpfleger Richard Kögl junior kann sich zwar freuen, dass die veranschlagten Kosten von 1,3 Mil-

lionen Euro eingehalten bzw. sogar leicht unterschritten werden, doch tut sich schon die nächste Baustelle auf. An der Westfassade des romanischen Gotteshauses bröckelt an manchen Stellen der Tuffstein ab. Deswegen ist zur Sicherheit eine Fläche entlang der Mauer abgezäunt worden, damit niemand verletzt wird. Konsequenz: Das Portal auf der Westseite bleibt vorübergehend geschlossen. Zurzeit können Kirchgänger und Kirchenbesucher nur über die Türe auf der Nordseite in das Gotteshaus gelangen.


Unser Fragebogen „Sag’ mal“

Verena Lieb aus Steingaden-Riesen Sag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild? Jemand der fröhlich, zielorientiert und mit einer positiven Grundeinstellung durchs Leben geht.

Was sind deine Schwächen? Ehrgeizig und Stolz. Wann kannst du nicht Nein sagen? Bei Schokolade.

Welches Buch oder welche CD kannst du weiterempfehlen? Von Kevin Brooks den Roman „Lucas“, der mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden ist.

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Was bedeutet für dich Liebe? Deine angesagte Adresse im InterZusammenhalt, Vertrauen, net? Lachen und Zärtlichkeit. Facebook. Wie denkst du über Sexualität? Sexualität ist etwas Besonderes, das viel Vertrauen voraussetzt und über die in einer Beziehung auch offen geredet werden sollte.

Theater, Harfe spielen und Sport Freizeit: Verena Lieb (17). Mit wem würdest du für einen Tag die Rolle tauschen? Mit Susanne, einer bewundernswerten Hebamme aus Roßhaupten. Wem möchtest du mal deutlich deine Meinung sagen? Den Lehrkräften, die rücksichtslos nur für ihr Fach meine Zeit beanspruchen. Was sind deine Stärken? Ich bin zielstrebig, zuverlässig, einfühlsam und kann mich gut organisieren.

Was ist deine Lieblingsspeise? Tagliatelle aglio olio.

Wie verbringst du deine Freizeit? Ich bin in einer Theatergruppe, und leite die Kindergruppe im Welfentheater mit. Daneben betreibe ich Sport, spiele Harfe und gehe noch Welche Freundschaften sind jobben. Ansonsten unternehme dir wichtig? ich gerne etwas mit Freunden. Unsere Familie, die Freundschaft zu meinem Sag’ mal: Wie siehst du deine ZuFreund Lukas und meiner kunft? in der besten Freundin Verena Zuerst möchte ich mein Fachabisowie der ganzen Clique. tur erfolgreich abschließen. Danach würde ich gerne ein Jahr ins Deine Locations? Ausland gehen, oder gleich eine Lagerhaus Schongau und Partys in Ausbildung als Hebamme beginder Umgebung. Leider viel zu sel- nen. Später möchte ich selbst eine ten im PM in Untermeitingen. glückliche Familie gründen.

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> > > ZUM THEMA Pflege-Ausbildung bei Krankenhaus GmbH Sie sind gespannt auf das, was auf sie zukommt: 37 junge Leute haben in den Einrichtungen der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau eine Ausbildung in einem Pflegeberuf begonnen. 20 der jungen Leute beginnen eine dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, 17 haben die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer (Krankenpflege) aufgenommen.

Wettersteinstraße 12 · 82024 Taufkirchen Tel. 0 89/61 29 79-0 · Fax 0 89/61 29 79-29 ISDN 0 89/61 44 40 98 E-Mail info@kriechbaumer · www.kriechbaumer.de november / dezember 2010 | 37


Neue Fenster, Lüftung, Dämmung an Dach und Fassade der Schule

Sanierung der Schule: Eine Energieleistung Schwabsoien | Wenn das keine Energieleistung ist: Energisch angegangen und ausgeführt wurde die energetische Sanierung der Grundschule Schwabsoien. Im August wurde mit den Arbeiten begonnen, nur drei Monate später rücken Ende Oktober die letzten Handwerker ab. Die 725 000 Euro teure Investition ist damit abgeschlossen. Der größte Brocken davon, nämlich 635 000 Euro, wird über Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Was an dem Schulgebäude innen und außen alles erneuert worden ist? Davon können sich interessierte Eltern und Bürger aus der Gemeinde selbst ein Bild machen, wenn sie

Dach und Fassade sind mit einer Dämmschicht versehen worden. Im Keller befindet sich seit einigen Wochen eine Hackschnitzelheizung. Das Material dafür liefert ein Landwirt aus Altenstadt. Fenster mit einer „Wir kommen sicher nicht drüber,“ bezieht Energieberaterin Dreifachverglasung Anita Deschler (Altenstadt) zur Martin Baab aus Hohenfurch Kostenschätzung von 725 000 Euro (Planung und Bauüberwachung) Stellung. Die energetische Saschildert, was die wesentlichen nierung der Grundschule ist nur Maßnahmen waren. An dem Ge- eines von vielen Projekten in den bäude sind die alten Fenster he- Landkreisen Weilheim-Schongau rausgerissen und durch neue mit und Landsberg, die aus Mitteln Dreifachverglasung ersetzt wor- des Konjunkturpakets II gefördert den. Zudem ist eine optimierte werden. Im Fall der Grundschule Lüftung in Klassenzimmern und Schwabsoien übernimmt der Bund Turnhalle installiert worden. mit 70 Prozent der Baukosten den Löwenanteil; auf das Land Bayern entfallen 12,5 Prozent. Den Rest hat die Gemeinde zu schultern. Beachtlich ist die Einsparung beim Kohlendioxid-Ausstoß. Waren es vor der Sanierung 136 Tonnen im Jahr, so sind es künftig nur noch 26 Tonnen, stellt Energieberaterin Anita Deschler einen Vergleich an. Was die gesamte Ersparnis betrifft (Stichwort Heizung, Warmwasser, eingebaute BeleuchDas Klassenzimmer der ABC-Schützen mit Lehrerin Sünje Bernhardt (hinten). Das tung, Lüftung und Raumklima ist dank neuer Lüftung verbessert. Die Fenster im Hintergrund haben Kühlung), so macht eine Dreifachverglasung. der Rückgang bei der 38 | der altlandkreis

am Samstag, 19. November, nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr, zum Tag der offenen Tür kommen. Zugleich findet an diesem Tag der alljährliche Adventsmarkt statt.


„Endenergie“ 40 Prozent aus, ergänzt Deschler. Die Lüftung in den Klassenzimmern „zieht überhaupt nicht“, bestätigt Rektorin Angelika Müller. Schüler und Lehrer würden sich dort wohlfühlen. Bürgermeister Konrad Sepp verweist darauf, dass auf der Westseite eine Fluchttreppe angebrachte wurde. Auch ist der Eingang auf der Nordseite barrierefrei gestaltet worden. Innen sind zudem die knapp 40 Jahre alten Toiletten saniert worden.

Aus drei Ortschaften Zurzeit gehen knapp 100 Schüler aus Schwabbruck, Sachsenried und Schwabsoien in die vier Klassen der Grundschule. Nördlich des heuer sanierten Baukörpers befindet sich der Neubau aus dem Jahr 1999. Dort ist eine Klasse untergebracht, ferner befinden sich dort die Aula und Fachräume, zum Beispiel fürs Werken. Die alte Substanz des Gebäudes, das saniert wurde, stammt aus dem Jahr 1972. Ende der 80-er Jahre wurde das Gebäude Richtung Westen erweitert bzw. im Dachgeschoss ausgebaut, wo sich das Büro für Sekretärin und Rektorin befindet. Nur zehn Jahre später wurde der zweite Bau auf der Nordseite errichtet, jetzt folgte die Sanierung des alten Gebäudes.

So hat das Schulhaus vor der Sanierung, die von August bis Oktober durchgezogen wurde, ausgesehen: typischer siebziger Jahre Stil.

Auf der Südseite des sanierten Gebäudes. Vor dem Eingang Planer Martin Baab (von links) Energieberaterin Anita Deschler, Bianca Baab (Innenarchitektin), Rektorin Angelika Müller und Bürgermeister Konrad Sepp. Die Fassade hat einen warmen Aprikot-Ton. Hinter dem Putz ist nun eine 16 Zentimeter dicke Dämmschicht aus Styropor.

> > > ZUM THEMA Weitere Projekte Eine Fülle von baulichen Projekten wird dank starker staatlicher Finanzspritze aus dem Konjunkturpaket II in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Landsberg abgewickelt. Am bekanntesten ist die Sanierung der Dreifachturnhalle in Schongau, die auch mit fünf Millionen Euro weithin die größte Maßnahme darstellt. So wie an der Schule in Schwabsoien wird in den meisten Fällen die energetische Sanierung bezuschusst. Das trifft zu auf die Hauptschule mit Turn-

halle in Steingaden, auf den Kindergarten Hohenfurch, auf die Mehrzweckhalle in Wildsteig, auf die Mehrzweckhalle in Ingenried, auf die Schule in Bernbeuren, auf die Friedrich-Lentner-Schule in Peiting, die Turnhalle in Burggen und den Kindergartenanbau in Hohenfurch sowie auf die Schule in Fuchstal. Dies geht aus einer Liste hervor, die Julia Jelen seitens der Regierung von Oberbayern auf Anfrage unserer Redaktion zusammengestellt hat.

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Keck: Urgestein in der Blasmusik 38 Jahre hat er den Takt bestimmt: Dirigent übergibt eine Vorzeige-Kapelle Bernbeuren | „Ganz schön keck“ wird sich mancher Musikant zunächst gedacht haben, als der Bernbeurener Dirigent nach dem Bezirksmusikfest mit der Nachricht aufwartete, dass er zum Jahresende 2010 den Taktstock aus der Hand gibt. 38 Jahre hat Ignaz Keck die Kapelle geformt und geführt. Im November wird er 60. Einen Monat später will der Kapellmeister, der — von Martin Dürr aus Steingaden mit seinen unerreichten 58 Dirigentenjahren mal abgesehen – so lange wie kein anderer im Schongauer Land am Chefpult gestanden hat, ganz unspektakulär eine letzte Probe halten und sich dabei von den 55 Jugendlichen und Erwachsenen im Blasorchester verabschieden.

tert im Album. Ein Foto vom Bezirksmusikfest 1973 in Schongau zeigt den „Jungspund“, wie er beim Festzug auf der Münzstraße einer Musikkapelle voranschreitet, die mit dem heutigen Blasorchester hinsichtlich Größe, Instrumentierung und Klang nicht mehr zu vergleichen ist.

Ein gelernter Holztechniker 1972 und 1973 waren markante Jahre im Leben des Ignaz Keck. 1972 fing der Holztechniker bei der Firma Gnettner an, wo er später Betriebsratsvorsitzender war. Ende 1972 wurde er mit 22 Jahren Dirigent, und 1973 heiratete er seine Frau Juliane. Das Ehepaar hat

Damals noch ein „Jungspund“: der erst 22-jährige Dirigent beim Umzug zum Musikfest 1973 in Schongau. Ignaz Keck aus Bernbeuren war nach eigenen Worten noch ein „richtiger Jungspund“, als er Ende 1972 von Engelbert Bauer den Taktstock übernahm. Er blät40 | der altlandkreis

eine Tochter (37) und einen Sohn (32), die beide in der Auerberggemeinde wohnen. „Was mich geprägt hat, sind die Musikerwerke der 60-er und 70-er

Jahre“, bekennt Ignaz Keck. Dabei nennt er die Komponisten Sepp Thaler und Sepp Tanzer mit ihren Tonwerken „Die Etsch“ und „Tirol 1809“. Später ist der Dirigent von Stücken eines Gottfried Veit, aber auch von Werken eines Kees Vlak angetan. Fachlich war für den VollblutMusiker, der Akkordeon und Horn gelernt hat und in den Blechinstrumenten selbst einige Schüler ausbildet, der Dirigentenkurs 1974 und der Dirigenten-Lehrgang von 1980 bis 1982 „eine HorizontErweiterung“. Im Musikverein war Keck bestrebt, die Besetzung zu vervollständigen. Wobei er manchmal „sanften Druck“ ausgeübt hat, wie er mit einem Lächeln erzählt. So habe er die Flötistin Regina Settele ermuntern können, zusätzlich Oboe zu lernen. Heute sind es sogar zwei Frauen an diesem Instrument. Und ein anderer Bläser, Jürgen Zillenbiehler, sei auf die Bassklarinette umgestiegen. Damit habe er den Holzsatz in der Kapelle abrunden können. Im Bezirk Oberland und bei den Ostallgäuer Nachbarn gilt Bernbeuren durchaus als Vorzeigekapelle. Ein weiteres Augenmerk hat Ignaz Keck darauf gelegt, „passende Besetzungen“ zu zimmern. Das reicht vom Quartett bis zum 55-köpfigen Orchester. Wert gelegt hat er zudem auf einen „eigenen Flügelhornklang“, der nicht im Trompetenregister aufgeht. Zudem war es sein Bestreben, viele junge Leute in den Musikverein einzubinden und bei Auftritten ohne Aushilfen klarzukommen. Ein Anliegen ist es dem Blasmusik-Urgestein auch, alltägliche Auftritte wie zur Kommunion oder zum Marktplatzfest

Ein Haudegen unter den heimischen Kapellmeistern: Ignaz Keck aus Bernbeuren, hier im Proberaum. gegenüber Konzerten und Wertungsspielen keinesfalls zu vernachlässigen. Bei den Proben hat Keck seine Autorität eingebracht, ohne dass es laut zugegangen sei. Rauchen und Biergenuss war während der Übungsstunden von Anfang an verpönt.

Trotz Dissonanzen nie ans Einpacken gedacht Reibereien hätte es in der Bernbeurener Kapelle gewiss auch gegeben, blickt der langjährige Dirigent zurück. Doch er ergänzt: „Es war nie so, dass ich gesagt hätte, jetzt pack’ i ein und geh’ heim“. Zahlreiche Highlights hat der Kapellmeister in Erinnerung, eines davon war das Bezirksmusikfest heuer in der eigenen Gemeinde. Ein weiteres liegt erst drei Jahre

zurück: Damals war die Kapelle aus Bernbeuren ausgewählt worden, den Musikbund für Ober- und Niederbayern beim Landesmusikfest in Tirol zu vertreten. Wie wird’s nach der Ära Keck weitergehen? „Es zeichnet sich ab, dass der Nachfolger ein Auswärtiger sein wird“, erklärt der bisherige Chef. Freilich sieht er in den eigenen Reihen einige junge begabte Musiker, „die später mal das Potenzial zum Dirigenten haben“. Was seine Lieblingsstücke sind? Ignaz Keck sinniert. Der Blankenburg-Marsch „Abschied der Gladiatoren“, die Polka „Am St. Georgstag“ oder die Ouvertüre „Nabucco“ von Verdi. Gut möglich, dass Keck, der in seiner Dirigentenzeit schon mit drei Pfarrern und drei Bürgermeistern zu tun hatte, wenigstens eines davon in der letzten Probe im Advent nochmals auflegt.


Kolumne im „altlandkreis“: So denkt der Nepomuk

Was längst zusammengehört Wie oft hat der Nepomuk zuletzt an den Redakteur hingebettelt, dass er seinen Beitrag im Dialekt abfassen darf, weil er sich mit dem Schriftdeutsch so hart tut. Bis der Chef die Bittstellerei nimmer hören konnte und doch eingewilligt hat. Darum sagt’s und schreibt’s der Nepomuk ab dieser Ausgabe so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Am Lechrain weit bekannt is die Ressle Brigitte, dia wo scho seit 14 Johr im Schongauer Stadtrat hockt. Außerdem is sie bei de Lechroaner Sängerinnen derbei. Und vor gut drei Johr, do hot sie im Festspiel die Hex’ von Schongau geben.

Wenn’s ums Brauchtum und um die Geschichte geht, dann kann mer die Ressle Gitti immer hob’n. Und zwar net bloß in Schongau oder am Lechrain. Sondern genauso in Weilheim. Dort hot a Fotografin die Ressle Gitti mit einem Maderl und zwei anderen Frauen beim historischen Fest abgelichtet, des wo do an Haufen Leit g’lockt hot und des zwecks deam Jubiläum „1 000 Jahre Weilheim und Polling“ abg’halten worden is. Sauber kommt sie daher, die Schongauerin mit der weißen Blus’n, dem blauen Kleid und der hellen Kopfhaube. A so a fesches Weibsbild vom Lech hot mit Si-

cherheit des Fest an der Ammer no aufg’wertet. Jetzt wiss’n mir natürli, dass die Ressle Gitti aus Schongau scho seit geraumer Zeit die Partnerin von dem Weilheimer Bürgermeister Markus Loth ist. Des is — wia dia normalen Leit halt sagn — sozusagen mehr als bloß a politische Freundschaft. Und des is scho a Zeichen dafür, dass in deam Landkreis Weilheim-Schongau vielleicht doch no zsammakommt, was zsammaghört. Oder, um zum Schluss doch im Schriftdeutsch den viel zitierten Ausspruch zu bemühen: „Jetzt wächst zusammen, Beim historischen Fest in Weilheim: Brigitte Ressle, hier zusammen mit anderen Frauen aus drei Generationen. Foto: Straub was zusammengehört.“

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Ein Ass auf Kufen flitzt in die Kurven ECP-Juniorenspieler Martin Niefnecker ist Titelverteidiger beim Wettbewerb Crashed Ice Peiting | Auf den Kufen ist er ein Ass: Martin Niefnecker, Eishockeyspieler bei den Junioren des EC Peiting und zudem ein Crack, der sich in der Eisbahn mit Bodenwellen, Steilkurven und Schanzen wohl fühlt. Was er in dieser Disziplin drauf hat, zeigt er, wenn in der Peitinger Eishalle die Qualifikation für den Wettbewerb Crashed Ice 2011 steigt. Termin dafür ist am ersten Samstag im November, 6.11. um 19 Uhr. Das Finale selbst findet dann am 15. Januar in München im Olympiapark statt.

Amtierender Weltmeister Martin Niefnecker ist immerhin amtierender Weltmeister im Wettbewerb mit der genauen Bezeichnung „Red Bull Crashed Ice 2010“. Das Unternehmen mit Sitz in Österreich organisiert und finanziert weltweit die Vorentscheide und Wettbewerbe. Zur WM gehören diesmal vier Events. Das erste davon ist in München, dann folgen weitere in Holland, Russland und Kanada, blickt die 20-jährige Sportskanone voraus. Sein Ziel ist

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es, den Sieg vom Frühjahr 2010 zu verteidigen bzw. unter die ersten Plätze zu gelangen. Der Ehrgeiz ist groß bei dem jungen Mann aus Partenkirchen, der zusammen mit Florian Stauder, Alex Simon und Johannes Pimiskern (alle aus dem Garmischer Bereich) regelmäßig zum Training und zu den Spielen der ECP-Junioren fährt. Wie heiß er darauf ist, beim Wettbewerb in München wieder unter die Besten zu kommen, möchte er Der Wettbewerb Crashed Ice ist für ihn ein besonderer Kick: ECP-Juniorenspieler bereits bei der Quali- Martin Niefnecker. fikation in Peiting den interessierten Zuschauern zeigen. umkurven gilt. Von den 30 bis 40 tet, den Blick nach vorn auf das In der Marktgemeinde findet eine Teilnehmern, die in Peiting erwar- Event am 15. Januar im Münchner von insgesamt zwölf Vorentschei- tet werden, kommen die besten Olympiapark. Dann will er auf der dungen Deutschlands statt. Sechs weiter. Für die Strecke mit eigens für diese Veranstaltung Freilich wird auf der Eisfläche den Rampen und Hindernissen präparierten Eisbahn die Bodenkein solcher Aufwand betrieben benötigen die Cracks zirka 40 Se- wellen ebenso wie den Höhenunwie in München beim Finale. In kunden. terschied von 35 bis 70 Metern in Peiting wird auf einer Seite eine Ist dieses „Qualifying“ absolviert, Sekundenschnelle bewältigen, an Rampe errichtet; dazu werden so richtet Martin Niefnecker, der den Schanzen bis zu zehn Meter Pylonen aufgestellt und andere als Installateur bei einer Firma in weit springen und wie ein Ass in Hindernisse eingebracht, die es zu Garmisch-Partenkirchen arbei- die Steilkurven flitzen. Zu dem Red

Bull Crashed Ice 2011 werden mehr als 50 000 Zuschauer erwartet, kündigt Barbara Platzer an, die für das Unternehmen das Rennen veranstaltet.

Der richtige Kick für den 20-Jährigen Martin Niefnecker war erstmals Anfang 2009 bei so einem Wettbewerb in Prag dabei. Dort war er bester Deutscher. Ein weiteres Crashed Ice folgte in Lausanne (Schweiz). Heuer wurde er bei zwei Rennen in München und in einer kanadischen Stadt in der Gesamtwertung Erster unter vielen Dutzend Teilnehmern. Das Crashed Ice ist für den 20-Jährigen, der seit drei Jahren beim ECP ist und auch schon in der ersten Mannschaft gespielt hat, der richtige Kick. „Irgendwie brauch’ ich das“ gesteht der schlanke, groß gewachsene Single beim Interview im Peitinger Eisstüberl. Und macht sich dann hurtig auf in die Umkleidekabine, um rechtzeitig zu den Teamkameraden zu stoßen, die an diesem Abend wieder Training haben.


Das besondere Bild:

Vor dem Regenbogen Keinen Sinn für die Schönheiten der Natur scheint Kuh Gunda zu haben, die ihren Kopf zwar dem Fotografen zuwendet, aber dem Regenbogen hinter dem Waldstück keine Beachtung schenkt. Den Blick für das außergewöhnliche Naturerlebnis hat dagegen der Bauer selbst. Josef Berchtold junior hat diese Impression nahe seines Hofes in Birkland-Hofen mit der Kamera festgehalten. Er erinnert sich noch genau an den Zeitpunkt dieser Aufnahme: Es war an einem Junitag spät nachmittags, als nach einem Schauer die Sonne hervorkam. So war für einige Minuten der prachtvolle Regenbogen an dem

Waldstück in Richtung Forst zu bewundern. Es war genau zu der Zeit, als der Landwirt die Kühe eintreiben wollte. Auf dem Hofe Berchtold werden die Kühe im Sommer und Herbst immer auf die Weide getrieben. Die Mehrzahl der Tiere gehört zur Rasse des Braunviehs, das aus dem Allgäu stammt und im Schongauer Land stark verbreitet ist. Freilich hält der Birkländer Landwirt, der zurzeit in einen neuen Laufstall investiert, in seiner Herde auch mehrere Stück Fleckvieh, das ansonsten im östlichen Landkreis eher bei Bauern aus dem Weilheimer Bereich im Stall steht.

Haben Sie auch ein besonderes Bild aus dem Altlandkreis? Dann senden Sie es doch einfach per E-Mail an info@altlandkreis.de oder per Post an „der altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting und schreiben Sie dazu, warum dieses Bild für Sie so besonders ist.

So hab’ ich früher ausgesehen

Das Jugendfoto im Führerschein Reichling | Lange, gewellte Haare mit einem leichten Scheitel in der Mitte hatte Margit Horner-Spindler — heute Bürgermeisterin von Reichling — auf diesem Jugendfoto, das sich im Führerschein befindet. Die Fahrerlaubnis hatte sie 1976 bekommen. Damals war sie 18 Jahre und mit der Ausbildung zur Bürokauffrau, die sie bei der Firma Haseitl in Schongau gemacht hatte, fertig geworden. Das zweite Bild zeigt die 52-jährige RathausChefin mit herbstlicher Impression am Wurzberg in Reichling. Nach der Lehre wechselte Margit Horner-Spindler, Tochter des langjährigen Bürgermeisters Josef Horner, an das Landratsamt

in Landsberg, wo sie eine weitere Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte begann. 17 Jahre war sie in der Behörde tätig, die meiste Zeit im Bauamt. Verheiratet ist Horner-Spindler seit 1983; im gleichen Jahr kam die Tochter zur Welt. Die Bürgermeisterin fühlt sich „heimatverbunden“. Von daher passe das Bild am Wurzberg gut zu ihr. Sie wandert gerne in Reichling und in der Umgebung. Weitere Hobbys sind Skifahren und Bergwandern, plaudert die 52-Jährige aus, die seit 2002 dem Landsberger Kreistag angehört und seit zwei Jahren die Geschicke Jugendlich: das Passfoto von Mitte Margit Horner-Spindler mehr als der siebziger Jahre 30 Jahre später der Gemeinde Reichling führt. november / dezember 2010 | 43


Der Webtipp im „altlandkreis“

Der Altlandkreis in 3D: Google Street View Langsam rollt ein schwarzes Auto durch die Straße. Die Kamera, die auf einem Stativ auf dem Dach befestigt ist, filmt unablässig die Umgebung: Häuser, Gärten, Garagen. Das amerikanische Unternehmen Google nimmt seine Nutzer seit

Mai 2007 mit auf einen virtuellen Rundgang durch die Metropolen dieser Welt. Der Louvre in 360Grad-Ansicht? Einmal rund um die Kathedrale von Barcelona? Google Street View macht es möglich. Google – Nummer Eins unter den Suchmaschinen und unter anderem bekannt für sein SatellitenBilderbuch Google Earth — hat einen ehrgeizigen Plan: Weltweit sollen alle Straßen und Gebäude vor die Linse und damit in die Wohnzimmer aller. Deutsche Straßen gibt es bisher noch nicht im Netz zu sehen. Wenn es nach manchen Kommunen im Schongauer Land geht, soll das auch so bleiben: In Peiting beispielsweise regte sich Widerstand dagegen, dass öffentliche 44 | der altlandkreis

Gebäude abfotografiert und ins Netz gestellt werden sollen. Der Gemeinderat hat dies aber für die öffentlichen Gebäude erlaubt und zugleich für die Bürger ein Widerspruchsformular ins Internet gestellt. Ein Gesetz, das derartige Filmaufnahmen und deren Veröffentlichung verbietet, gibt es nicht. Nur eine Widerspruchsfrist, die zum 15. Oktober ausgelaufen ist. Innerhalb dieser Frist konnten Hauseigentümer die Veröffentlichung vorab untersagen (und können es, wenn es nach Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner geht, wohl auch weiterhin). Auch der Kreistag kam zu dem Ergebnis, dass landkreiseigene Immobilien wie Kindergärten oder Krankenhäuser nicht über Street View zu finden sein sollen. Die Einwände: Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und vor allem Sicherheitsaspekte. Mittlerweile liegt allerdings vom Bayerischen Innenministerium

eine Information vor, dass gerade für öffentliche Gebäude KEIN Widerspruch eingelegt werden kann. Wenn man sich mit Google Street View befasst, darf es kritische Meinungen geben. Man darf auch hinterfragen, ob jeder Mensch von überall aus in der Lage sein sollte, das eigene Haus samt Vorgarten im Internet anzusehen. Nur: Wer sich vor Ihr Haus stellt oder daran vorbei fährt, bekommt ähnliche Bilder geliefert. Umgekehrt es hat auch Vorteile, virtuell vor Ort zu sein: Ob das gebuchte Hotel in El Arenal zumindest von außen hält, was es verspricht, kann Street View zeigen. Bei Google Street View ist es wie bei so vielen Dingen: Die meisten würden es selbst nutzen. Bedenken kommen dann auf, wenn das eigene Zuhause in den Mittelpunkt rückt. Die Hausbesitzer im Altlandkreis konnten Widerspruch einlegen. Oder sie halten es einfach so wie die Mitarbeiter von Google: Als der Hauptsitz des Unternehmens im kalifornischen Mountain View abfotografiert wurde, standen sie vor der Zentrale und winkten in die Kamera.

> > > ÜBER DEN AUTOR Roman Bauer Roman Bauer ist Inhaber von rb-media.com in Peiting. Seine Agentur bietet seit über 10 Jahren Dienstleistungen für Firmen im Bereich Internet und Neue Medien an. In diesem Bereich arbeitet er auch mit anderen Agenturen zusammen.


Was der Monat bringt

Erst Orchesterkonzert, dann folgt der Umzug Peiting | Ein nicht alltägliches Or- dem Konzert für zwei Violinen von Zeit zum Durchschnaufen wird chesterkonzert und privat der Um- Bach sowie eine Eigenkompositi- Christoph Niggemeier nach dem zug von Steingaden nach Peiting: on des Peitingers Josef Ziegler mit Konzert am Sonntag, 21. NovemDas steht bei Musiklehrer Chris- dem Titel „Auf nach St. Michael“. ber, allerdings kaum finden. Denn toph Niggemeier im November Ende des Monats steht für ihn Vertretung an. Wir haben nachgefragt, was der Umzug von Steingaden nach der Monat für ihn bringt. Peiting an. Er hat im südlichen für Mergler Das Konzert, das Niggemeier orgaBereich der Marktgemeinde eine nisiert, findet am Sonntag, 21. No- Niggemeier selbst ist in diesem Jahr Wohnung angemietet. Der Musikvember, um 17 Uhr in der Peitinger in Peiting die Vertretung für Her- lehrer hat nämlich den Großteil Pfarrkirche statt. Es dauert eine mann Mergler, der für ein Jahr in seiner Schüler mittlerweile im Stunde. Dabei erklingt das Konzert Südamerika weilt. In dieser Funk- Bereich Peiting sowie in umliefür Orgel und Orchester von Josef tion spielt er jede Woche in meh- genden Ortschaften und freut sich Rheinberger. Dieses Werk sei im reren Messen die Orgel. Im Vorfeld schon auf kürzere Wegstrecken – westlichen Pfaffenwinkel noch nie des Konzerts finden mehrere Strei- was er insbesondere im Winter zu gespielt worden, sagt Christoph cher- und Gesamtproben statt. schätzen weiß. Niggemeier. Es handle sich dabei um das erste Orgelkonzert aus der Epoche der Romantik. Der persönliche Ehrgeiz, aber auch das klangschöne Instrument in der Peitinger Pfarrkirche mit den 25 Registern sowie die geräumige Empore: Das sind die Beweggründe, warum der 43-jährige Musiklehrer und Kirchenmusiker dieses außergewöhnliche Konzert plant. Das Orchester mit Streichern und Bläsern wird geleitet von Christian Baumgartner, der aus Wielenbach stammt und nun Kirchenmusiker in Dachau ist. Aufgeführt werden am Sonntag, 21. November, zusätzlich zu Rheinbergers Orgelkon- Übt bereits fleißig für das Konzert: Kirchenmusiker Christoph Niggemeier (43) am zert der erste Satz aus Spieltisch der Peitinger Orgel. november / dezember 2010 | 45


Allerlei im „altlandkreis“ Musical „Mozart“

Der junge Mozart greift zur Feder: Szene aus dem Musical (hier ein Archivbild mit Leonie aus Schongau), das in der Bräuwastlhalle mehrmals aufgeführt wird. Peißenberg | Acht Aufführungen sind vorgesehen, wenn Mitte November in der Bräuwastlhalle in Peißenberg das Musical „Mozart und seine Zauberflöte“ auf die Bühne gebracht wird. In Szene gesetzt wird es von dem gebürtigen Burggener Stephan Schuster, der im Vergleich zu der Aufführung vor acht Jahren auf der Schongauer Freilichtbühne die Choreographie abgewandelt hat. Zirka 60 Mitwirkende vom Allgäu bis zum Starnberger See wirken mit.

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Kurt Jendreicjek aus Hopferau, der bereits beim Musical „König Ludwig2“ mitgespielt hat, gibt den Mozart. Termine für die Aufführungen sind am Freitag, 12.11., um 20 Uhr, am Samstag, 13.11., um 14.30 Uhr und 20 Uhr, am Sonntag, 14.11., um 18 Uhr sowie am darauffolgenden Wochenende, 19. bis 21.11. nochmals zu den selben Zeiten. Karten unter Tel. 08802 / 12 06, beim Kreisboten und an der Tageskasse.

100 Mitwirkende Schongau | Zirka 100 Mitwirkende gestalten in Schongau ein Adventskonzert, das am Sonntag, 12. Dezember, um 16 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt stattfindet. Ausführende sind das Orchester Fink & Steinbach, der Chor Chorfeo & friends, ein Streicherensemble und als Solistin die Sängerin Susanne Reitmayer. Das Konzert trägt den Titel „Adeste Fideles – Nun freut euch ihr Christen“ und verschmilzt mit der liturgischen Botschaft des dritten Advent. Im Reigen der Künstler befindet sich auch der Komponist und Arrangeur Manuel Wolf aus Sachsenried. Der studierte Klarinettist und Musiklehrer arrangiert

seit vielen Jahren für das Orchester Fink & Steinbach. Feste Mitglieder im Orchester sind ebenso der Trompeter Marcus Graf, Dirigent der Stadtkapelle Schongau, und Posaunist Andreas Immler. Zudem wirken mit Andreas Wiesmann (Orgel) sowie den beiden Geigerinnen Angela Gilgenreiner und Reinhild Häcker weitere Musiker aus der Region mit. Karten können für 20,– Euro, ermäßigt 15,– Euro, bei der Tourist-Info Schongau oder bei der Süßen Hanni gekauft werden. Die Tageskasse ist ab 15 Uhr besetzt.

die Anfänge ebenso mit wie die triumphalen Stadionkonzerte der letzten Jahre: Roland Bless. Nun hat sich der 49-jährige Künstler aus dem Raum Stuttgart von der Formation getrennt und tritt als Solist auf. Der gelernte Schlagzeuger und Gitarrist sieht so mehr Möglichkeiten, seine Kreativität umzusetzen. Er steht für Pop und Rock mit deutschen Texten. Die Kreativität möchte er auch zeigen, wenn er am Sonntag, 14. November, abends um 20 Uhr in der Hohenfurcher Kirche Mariä Himmelfahrt ein Konzert gibt.

Ex-PUR-Gitarrist

Büchermarkt

Der Gitarrist Roland Bless spielte bis 2009 bei der Band PUR und ist nun wieder solo untewegs. Hohenfurch | Er war Gründungsmitglied der Band PUR, erlebte

Peiting | Wer gern liest, kann sich beim Bücherbasar des Lionsclubs Schongau-Pfaffenwinkel mit Lesestoff eindecken. Die Mitglieder des Clubs haben tausende von Büchern gesichtet und sortiert. Der Marktsonntag in Peiting am 7. November bietet wieder die Gelegenheit zu Schnäppchen. Die Preisspanne reicht von 50 Cent bis zu fünf Euro. Zudem gibt es eine SchallplattenEcke. Mit dem Erlös werden soziale und kulturelle Projekte in der Region gefördert. Geöffnet ist das Bücher-„Depot“ am Ostbahnhof von 9.30 bis 18.30 Uhr.

Sternsingeraktion Steingaden | 500 bis 1 000 Sternsinger werden erwartet, wenn am Dienstag, 28. Dezember, in Steingaden die Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2011 für die gesamte Diözese Augsburg stattfindet. Beginn ist um 10 Uhr. Die Kinder und Jugendlichen erfahren Interessantes über die Arbeit des Kindermissionswerkes, beteiligen sich an einer großen Gemeinschaftsaktion auf dem Marktplatz und feiern zum Abschluss im Welfenmünster einen Gottesdienst. Über Mittag können Zuschauer das bunte Treiben beobachten.

Kindertheater Schongau | Die Kindergruppe des Theaterstadls führt im Rahmen des Schongauer Weihnachtsmarkts im Ballenhaus das Märchen von „Schneeweiß und Rosenrot“ auf, und zwar am Samstag, 4.12., und Sonntag, 5.12. Die Aufführung ist für Kinder und Erwachsene. Das Theater ist im Ballenhaussaal. Aufführungen sind Samstag und Sonntag jeweils um 15 und 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eltern, Großeltern und Begleitpersonen dürfen etwas spenden.


Hausausstellung

Wally und Peter Paul Kulot. Auf der Ausstellung wird auch das Hinterglasbild „KOS — Insel des Hippokrates“ gezeigt, das Wally Kulot nach einer geglückten Augen-OP ihres Mannes gemalt hat. Altenstadt | Zur inzwischen neunten Hausausstellung öffnet das Ehepaar Kulot im Esterweg 4 in Altenstadt die Haustüre. Gezeigt werden Arbeiten der Malerei und Grafiken, Hinterglas-Bilder sowie Schmuck von Anna Schlemmer, einer Berliner Künstlerin, die aus Tutzing stammt und eine Nichte zu den Kulots ist. Die Haussausstellung ist an drei Tagen: am Samstag, 13. November, am Sonntag, 14. November, und Mittwoch, 17. November jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Verkaufsständen, veranstaltet von der Initiative Fuchstalbahn, gibt es am Sonntag, 12. Dezember, im Schongauer Brauhaus. Das ist aber nur eines von mehreren Angeboten in den nächsten Wochen. Zu erwähnen sind auch das Sänger- und Musikantentreffen (Termine siehe www.schongauer brauhaus.de), der Nightgroove im Brauhaus mit der Band Livetime am Samstag, 27. November sowie am Freitag, 17., Samstag, 18. und Sonntag, 19. Dezember der Weihnachtsmarkt mit Ständen, Musik und Kinderprogramm. Für Freitag, 31. Dezember, ist das Silvesterfest mit Menü, Showprogramm und Tanz für die ganze Familie geplant. Kurze Vorschau auf Januar: Am Donnerstag, 27. Januar heißt es Kabarett im Brauhaus mit Michi Marchner unter dem Motto „FallBeispiele“. Karten für das Kabarett im Brauhaus sowie für das Silvesterfest gibt es bei den Schongauer Nachrichten / Kreisbote sowie direkt im Brauhaus.

Dreiste Diebe

Steingaden | Aus dem Steingadener Welfenmünster wurden von Seitenaltären zwei genau gleichaussehende Ornamente gestohlen. Die holzgeschnitzten und in Gold gefassten Ornamente aus der früModellbahnbörse hen Barockzeit um das Jahr 1660 Schongau | Eine Modellbahn- im Gesamtwert von 2 000 Euro börse mit einer Ausstellung und waren jeweils aus den Rahmen an

der Altarwand entfernt worden. Das Fehlen wurde am Kirchweihmontag gegen 17 Uhr festgestellt; die Tatzeit liegt möglicherweise bis zu einem Monat zurück. In der Kirche sind weitere identische Ornamente vorhanden, die von den dreisten Dieben nicht entwendet wurden. Ob die Ornamente wieder aufgetaucht sind, stand bei Redaktionsschluss für diese Aus- Die Couplet-AG erhielt im Jahr 2005 den Bayerischen Kabarettgabe noch nicht fest. preis.

Kabarettherbst

Ihre Stimmen kennt man in Bayern. Vor allem für die Hörer des Radiosenders Antenne Bayern sind Studiotechniker Josef Nullinger und Moderator Stefan Meixner tägliche Begleiter. Peiting | Das Peitinger Kulturleben wird um einen Kabarettherbst bereichert. Der für 23. Oktober geplante Abend mit der Couplet AG wurde zwar abgesagt; aber am 6. November folgen die PrimaTonnen und am 27. November Studiotechniker Nullinger mit Stefan

Meixner (jeweils 20 Uhr). Tickets sind erhältlich in der TouristInformation in Peiting sowie bei der Süßen Hanni in Schongau. Die PrimaTonnen sind die kabarettistische Gegenbewegung zum Schlankheitswahn. Sie beweisen, welche Chancen ein stabiler Körperbau in dieser Welt bietet. Ob als Domina oder schlichtes Strichmädchen, die PrimaTonnen haben zu ihrem Outfit die passenden Dialoge. Selbst Zurufe der Besucher werden umgehend kommentiert. Studiotechniker Josef Nullinger und Moderator Stefan Meixner kennt man sonst nur aus dem Radio, wenn sie bei „Antenne Bayern“ täglich auf Sendung sind. In diesem Jahr haben die beiden aber auch die bayerischen Kabarettbühnen erobert: In dem zweistündigen Comedy-Programm schlüpft Meixner in allerlei Rollen und muss Nullingers spöttischen Kommentaren Stand halten.

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Veranstaltungskalender 1. November bis 31. Dezember 2010 MO 01.11.

DO 04.11.

SA 06.11.

BERNBEUREN

SCHONGAU

SCHONGAU

20.00 Uhr Abend mit meditativer Betrachtung zum Thema „Der Baum, ein Symbol des Lebens“ auf dem Gut Kinsegg, zusammengestellt von Christa Rodenkirchen. Eintritt 5,– Euro an der Abendkasse

ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West

10.00 Uhr Leonhardiritt mit Messe in der Friedhofskirche, Segnung und Umritt in der Altstadt

DI 02.11. SCHONGAU 18.00 Uhr Stammtisch des VdK Pfaffenwinkel im Brauhaus Schongau INGENRIED 13.00 Uhr Bittgang zum Kalvarienberg in Bidingen. Treffpunkt beim Anwesen Kolb

MI 03.11. PEITING 14.00 bis 17.00 Uhr Ferienprogramm „Rund ums Pferd“. Reitanlage Schachtstraße

INGENRIED 16.00 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche

FR 05.11. PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz ALTENSTADT

20.00 Uhr Komödie „Erben ist schwer“ in der Auerberghalle mit der Theatergruppe des Trachtenvereins. Kartenvorverkauf täglich von 17 bis 21 Uhr unter Tel. 08860 / 13 41 KINSAU 15.00 Uhr Nostalgienachmittag des Frauenbunds „Wie war das damals?“ im Vereinszimmer. Alte Fotos mitbringen!

19.00 Uhr Vorentscheid zum „Red Bull Crashed Ice“, mit dabei ECP-Junioren-Spieler und Vorjahressieger Martin Niefnecker. In der Eishalle 14.30 Uhr Gedenken der Sudetendeutschen Landsmannschaft (Ortsgruppe Peiting) an der Kapelle auf dem Kalvarienberg

20.00 Uhr 20.00 Uhr Kabarett „B(e)reit sein ist alles“ Hauptversammlung des Schützenmit den „Primatonnen“ in der vereins im Vereinsheim Schloßberghalle. Eintritt 18,– Euro INGENRIED 20.00 Uhr Preisverteilung des Schützenvereins vom Sauschießen mit Kesselfleischessen. Im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle BERNBEUREN

BERNBEUREN

PEITING

20.00 Uhr Komödie „Erben ist schwer“ siehe Mo, 03.11. BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 17.30 Uhr DVD-Vorführung der Blaskapelle im Kurhaus PEISSENBERG 20.00 Uhr Lustspiel „Leberkäs‘ und rote Strapse“ der Kolpingfamilie in der Tiefstollenhalle. Preis 8,– Euro

ALTENSTADT 14.00 Uhr Frauenbegegnungstag im Pfarrsaal, veranstaltet von der KAB INGENRIED 20.00 Uhr High-Fly-Fete in der Mehrzweckhalle, Veranstalter: TSV Ingenried REICHLING 9.30 Uhr Leonhardifest der LeonhardiBruderschaft HOHENPEISSENBERG 20.00 Uhr Konzert der Knappschafts- und Trachtenkapelle mit Auftritt des Spielkreises Hohenpeißenberg im Haus der Vereine

BÖBING

PEITING

19.00 Uhr Gedenkmesse und Vereinsabend des Trachtenvereins Schnalzbergler

Ganztägig Herbstmarkt entlang der Bachstraße, rund ums Rathaus und auf der Ammergauer Straße

ROTTENBUCH 20.00 Uhr Preisverteilung vom KleinkaliberGauschießen im Sportheim

9.30 Uhr Büchermarkt des Lionsclubs beim ehemaligen Bundeswehrgelände am Ostbahnhof ROTTENBUCH

BAD BAYERSOIEN 14.30 bis 18.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Preis 10,– Euro, Anmeldung und Info unter Tel. 08845 / 96 72 STEINGADEN 20.00 Uhr Jubiläumskonzert des Männerchors Liederkranz Steingaden in der Turnhalle der Hauptschule LECHBRUCK 19.30 Uhr Preisverteilung vom Gauschießen in der Lechhalle BERNBEUREN 20.00 Uhr Komödie „Erben ist schwer“ siehe Mo, 03.11.

SO 07.11. SCHONGAU

10.00 Uhr Leonhardiritt mit Messe am Fohlenmarktplatz, Segnung und Umzug 20.00 Uhr Leonharditanz in der Gemeindehalle LECHBRUCK 9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechsee. Treffpunkt am Rathaus BERNBEUREN 20.00 Uhr Komödie „Erben ist schwer“ siehe Mo, 03.11. HOHENFURCH 20.00 Uhr Generalversammlung des Trachtenvereins im Gasthof Negele EPFACH

9.00 bis 12.00 Uhr 20.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Generalversammlung des TrachVereinsheim in Schongau-Ost tenvereins im Sportheim 17.00 Uhr Chopin-Abend: Lesekonzert mit dem Pianisten Christoph Soldan. Eintritt 12,– Euro im VVK bei der Süßen Hanni und beim Lechkurier

REICHLING 20.00 Uhr Hauptversammlung des Musikvereins im Gasthaus Mitschke

november / dezember 2010 | 49


MO 08.11. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei

DI 09.11. PEISSENBERG 14.30 Uhr Schlagercafé im Caritas-Seniorenzentrum

MI 10.11. SCHONGAU 20.00 Uhr Sprechtag mit Rechtsberatung beim Haus- und Grundbesitzerverein Schongau durch Rechtsanwalt Manfred Nikui (Landesverband München) in der Pizzeria „La Perla“ PEITING 19.30 Uhr VHS-Diavortrag „Hurtigruten — Norwegens schönste Seereise“ mit Winfried Kröner. In der Alten Mädchenschule, Preis 3,50 Euro 19.30 Uhr Vortrag und Diskussion „Die Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung“ mit Bezirksrat Harald Kühn. Gasthof Dragoner, Eintritt frei ALTENSTADT 14.30 Uhr Sudetendeutsche: gemütlicher Nachmittag der Landsmannschaft im Café am Rathaus

DO 11.11. ALTENSTADT 19.30 Uhr Hauptversammlung des Gewerbeverbandes 50 | der altlandkreis

HOHENFURCH 20.00 Uhr Versammlung des Faschingsclubs im Gasthof Negele SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Herbstversammlung des Faschingsclubs im Gasthof Zollhaus BERNBEUREN 14.30 bis 17.00 Uhr Hoagart des Museumsvereins für alle interessierten Rentner in der Honeleshof-Stube im Auerbergmuseum

FR 12.11. SCHONGAU 15.00 bis 17.30 Uhr Herzseminar in der Rettungswache an der Wilhelm-KöhlerStraße. Veranstalter: Krankenhaus Schongau und Rotes Kreuz INGENRIED 20.00 Uhr Nikolaus- und Eröffnungsschießen des Schützenvereins STEINGADEN 20.00 Uhr Vortrag über Gewürze beim Vereinsabend des Obst- und Gartenbauvereins im Gasthof Graf PEISSENBERG 20.00 Uhr Musical „Mozart“ der Ballettschulen Stephan Schuster in der Bräuwastlhalle. Karten-VVK unter Tel. 08802 / 12 06, beim Kreisboten Weilheim sowie an der Tageskasse 20.00 Uhr Kultur im Foyer der Tiefstollenhalle mit der Formation „Luftmenschn“ (Programm „Liebesrausch“). Preis 15.– Euro

20.00 Uhr Preisverteilung des Wettbewer20.00 Uhr bes „Älteste Apfel- bzw. BirGeneralversammlung des Gartennensorte Wildsteigs“ mit einem bauvereins in der Mehrzweckhalle Kurzfilm über die 900-Jahr-Feier. In der Gemeindehalle

KINSAU

SA 13.11.

ROTTENBUCH

SCHONGAU

20.00 Uhr 8.30 Uhr Hauptversammlung des TrachtenAbfahrt zum VdK-Ausflug ins „Sea vereins in den Hubertusstuben Life“ München am Pfeiffer-Haus PEISSENBERG Tagsüber Schatzsuche „Geocaching“ mit 14.30 Uhr und 20.00 Uhr technischer Unterstützung. Leitung Musical „Mozart“ siehe Fr, 12.11. Fam. Rauber, Tel. 08869 / 91 19 66 20.00 Uhr Jazz-Konzert mit dem Trio „Susan Weinert Global Players“ im Ballenhaus, veranstaltet vom Kulturverein „Lechwärts“ PEITING

SO 14.11.

PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle in Herzogsägmühle

10.00 bis 16.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet ALTENSTADT (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) 14.00 bis 18.00 Uhr Hausausstellung bei Familie Kulot ALTENSTADT im Esterweg 4 14.00 bis 18.00 Uhr Hausausstellung bei Familie Kulot HOHENFURCH im Esterweg 4 20.00 Uhr Konzert des Gitarristen Roland BERNBEUREN Bless (ehemals bei der Gruppe 20.00 Uhr PUR) in der Pfarrkirche Mariä Irish Folk mit traditionellen Himmelfahrt Tanzstücken, Songs und Balladen aus Irland und Schottland auf Gut APFELDORF Kinsegg. Eintritt 10.– Euro, Vorbe20.00 Uhr stellung unter Tel. 08367 / 352 Hauptversammlung des Trachtenvereins im Gasthaus Kölbl LECHBRUCK 19.00 Uhr Herbstkonzert der Jugendkapelle in der Aula der Schule WILDSTEIG 14.00 Uhr Ausstellung Wildsteiger Apfelund Birnensorten mit Verkostung in der Gemeindehalle

PEISSENBERG 10.00 bis 14.00 Uhr Klassik zum Brunch mit George Davis am Flügel und Jutta Haberhauer an der Querflöte 18.00 Uhr Musical „Mozart“ siehe Fr, 12.11.


MO 15.11. SCHONGAU Ganztägig Ausstellung von Angelika Kaiser und Helmut Mößmer im Erdgeschoss des Krankenhauses (während der gesamten Woche zu besichtigen)

DI 16.11.

DENKLINGEN

BÖBING

DENKLINGEN

9.00 Uhr Verschnaufpause: Messe mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim

20.00 Uhr Treffen des MSC im Gasthof Alte Post

19.00 Uhr Kreisquiz der Landjugend

DO 18.11. SCHONGAU 14.00 Uhr Pfarreinachmittag im Jakob-Pfeiffer-Haus mit dem Kolpingchor

PEITING 20.00 Uhr Bürgerversammlung in der Schloßberghalle 20.00 Uhr Bibelabend für alle Interessierten mit Pfarrer Kraus im katholischen Jugendheim DENKLINGEN 14.00 Uhr Gesprächsrunde mit den Senioren im Pfarrheim

MI 17.11. PEITING 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im kath. Pfarrsaal, anschließend Vortrag über Patientenverfügung mit Dr. Christian Sänger (Geriatrie am Krankenhaus Schongau) und Notar Georg Ruhland (Schongau) ALTENSTADT 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas mit Bürgermeister Hadersbeck 14.00 bis 18.00 Uhr Hausausstellung bei Familie Kulot im Esterweg 4 STEINGADEN 20.00 Uhr Lesung „Nebel im August“ mit Autor Robert Domes im Pfarrheim

ALTENSTADT 14.00 Uhr Bauernmarkt am alten Lagerhaus

FR 19.11.

EPFACH PEISSENBERG 20.00 Uhr „Ladies Night“ im Foyer der Tiefstollenhalle — ein Gastspiel des kleinen Theaters Garmisch. Eintritt 15,– Euro, Infos unter Tel. 08803 / 63 23 03 20.00 Uhr Musical „Mozart“ der Ballettschulen Stephan Schuster in der Bräuwastlhalle. Karten-VVK unter Tel. 08802 / 12 06, beim Kreisboten Weilheim sowie an der Tageskasse

SA 20.11.

SCHONGAU 19.00 Uhr „Kein Laptop, kein Handy ... — und trotzdem online mit Gott“: Abend für die Jugend in Verklärung Christi, gestaltet von der Jugendband der Pfarrei PEITING 19.00 Uhr Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner ALTENSTADT 19.00 Uhr Nikolausschießen des Schützenvereins 20.00 Uhr Jahresversammlung des Skiclubs im Sportheim STEINGADEN 20.00 Uhr Singen von Wirtshausliedern im Gasthaus Drei Mohren in Urspring, mit Erich Sepp, ehemals Leiter der Abteilung Volksmusik beim Landesverein für Heimatpflege

PEITING 10.00 bis 12.30 Uhr Spielzeugbasar in der Schloßberghalle 16.00 Uhr Kasperletheater mit der Gemeinde- und Pfarrbücherei im kath. Pfarrsaal ALTENSTADT Tagsüber 3. ADAC-Oberland-Rallye-Sprint am Sportheim Altenstadt STEINGADEN 20.00 Uhr Konzert der Jugendkapelle in der Turnhalle der Hauptschule

20.00 Uhr Versammlung des Schützenvereins im Sportheim

SO 21.11. SCHONGAU 9.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Vereinsheim der Kleintierzüchter in Schongau-Ost 18.00 Uhr Sänger- und Musikantentreffen im Schongauer Brauhaus PEITING 17.00 Uhr Orgelkonzert mit Solist, Streichern und Bläsern in der Pfarrkirche St. Michael STEINGADEN 20.00 Uhr Versammlung des Trachtenvereins im Gasthof Graf HOHENPEISSENBERG 14.00 Uhr Wohltätigkeitsschießen zugunsten des Fördervereins „Freunde der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt“ PEISSENBERG

BÖBING

13.00 bis 17.00 Uhr Kathreinmarkt

20.00 Uhr Versammlung des Veteranenvereins im Gasthof Haslacher

18.00 Uhr Musical „Mozart“ siehe Fr, 19.11.

PEISSENBERG 14.30 Uhr und 20.00 Uhr Musical „Mozart“ siehe Fr, 19.11.

DENKLINGEN 13.30 Uhr Adventsbasar des Frauenbunds im Pfarrheim

november / dezember 2010 | 51


MO 22.11.

DO 25.11.

SCHONGAU

HOHENPEISSENBERG

Ganztägig Ausstellung von Angelika Kaiser und Helmut Mößmer im Erdgeschoss des Krankenhauses. Die Werke der Hobbymalerin aus Landsberg und des Kollegen aus Hohenpeißenberg sind noch bis Ende November im Eingangsbereich der Klinik zu besichtigen.

14.00 Uhr Basteln des Gartenbauvereins

APFELDORF

ALTENSTADT

14.00 Uhr Kranzbinden der Garten- und Naturfreunde in der Floritz-Halle

19.00 Uhr Nikolausschießen des Schützenvereins im Schützenheim

DI 23.11. PEITING 13.00 Uhr Basteln von Adventsgestecken mit der KAB im katholischen Pfarrsaal

MI 24.11. PEITING 13.00 Uhr Basteln von Adventsgestecken mit der KAB im katholischen Pfarrsaal

19.00 Uhr Nikolausschießen im Schützenheim 20.00 Uhr Quizabend der KAB im Pfarrsaal EPFACH 20.00 Uhr Vereinsschießen im Schützenheim

52 | der altlandkreis

APFELDORF

20.00 Uhr REICHLING Vereinsschießen im Schützenheim 14.30 Uhr Adventsmarkt in Reichling beim Pfarrheim in der Flößerstraße 15

FR 26.11.

EPFACH 20.00 Uhr Vereinsschießen im Schützenheim KINSAU 15.00 Uhr Adventsmarkt im Pfarrhof HERZOGSÄGMÜHLE 11.00 bis 18.00 Uhr Weihnachtsmarkt am Dorfplatz

SA 27.11. SCHONGAU 20.00 Uhr Nightgroove mit zahlreichen LiveBands in Lokalen der Innenstadt PEITING

ALTENSTADT

11.00 bis 20.00 Uhr Weihnachtsmarkt am Dorfplatz

14.00 bis 21.00 Uhr Weihnachtsmarkt am Dorfplatz

EPFACH

SCHWABSOIEN 20.15 Uhr Bibelabend im Pfarrhof zum Thema „Seid wachsam und haltet euch bereit“

HERZOGSÄGMÜHLE

13.00 Uhr Christkindlmarkt am Hauptplatz 14.00 Uhr Besinnungsnachmittag des Frauenbundes zum Advent im katholischen Pfarrsaal mit Basar 20.00 Uhr Kabarett „Scherzinfarkt“ mit Josef Nullinger und Stefan Meixner in der Schloßberghalle. Preis 18,– Euro, VVK in der Tourist-Info Peiting

21.00 Uhr Jahresabschluss der Reservisten im Gasthaus „Breitenmoser“ LECHBRUCK 14.30 Uhr Adventsmarkt am Rathaus WILDSTEIG 20.00 Uhr Jahreskonzert der Musikkapelle in der Gemeindehalle

10.00 bis 18.00 Uhr Weihnachtsmarkt am Hauptplatz 11.00 Uhr Basar mit Kaffeehaus-Stimmung im Pfarrsaal mit dem Frauenbund 16.00 Uhr Konzert der Peitinger Musiklehrer und der Jugendkapelle in der Pfarrkirche St. Michael HERZOGSÄGMÜHLE 14.00 bis 18.00 Uhr Weihnachtsmarkt am Dorfplatz BURGGEN 19.30 Uhr Adventsingen des LechgauTrachtenverbandes in der Pfarrkirche St. Stephan, mit dem Bläserensemble Schongau, der Familienmusik Auer (Stoffen), dem Männerdreigesang Böbing, der Lechschleifenmusik, dem Kirchenchor Burggen, dem Gesang Hölzle-Faller und den Geschwistern Kirchhofer

BÖBING 20.00 Uhr Preisverteilung vom Anfangsschießen

BÖBING 19.30 Uhr Adventskonzert der Musikkapelle in der Pfarrkirche

HOHENPEISSENBERG 19.00 Uhr Engelamt der Bergleute in der Pfarrkirche

SO 28.11. SCHONGAU 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr Stadtführung im Advent, mit Gisela Sporer. Treffpunkt am Rathaus. Preis 3,– Euro PEITING 7.30 Uhr Rorate-Amt für Bergleute und Vereine mit der Knappschaftskapelle in der Pfarrkirche

PEISSENBERG 14.00 bis 17.00 Uhr Fahrtag der Bockerlbahn an der Tiefstollenhalle. Preis 1,– Euro APFELDORF 11.00 bis 20.00 Uhr Weihnachtsmarkt am Dorfplatz HOHENFURCH 15.00 bis 21.00 Uhr Weihnachtsmarkt vor dem Gasthaus Negele SCHWABBRUCK 14.00 bis 18.00 Uhr Adventsmarkt im offenen Stall beim Schäferwirt


MO 29.11. PEITING 19.30 Uhr VHS-Vortrag „Äthiopien — das geheimnisvollste Land Afrikas“ mit Harald Mielke. In der ehemaligen Mädchenschule, Eintritt 3,50 Euro

DI 30.11. ALTENSTADT 19.00 Uhr Altenstadter Forum der Bundeswehr im St. Michaels-Saal der Franz-Josef-Strauß-Kaserne PEISSENBERG 15.00 Uhr Musical „Schneewittchen“ in der Tiefstollenhalle

MI 01.12. PEITING

16.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche PEITING 20.00 Uhr Herbstversammlung des Gartenbauvereins mit Preisverleihung zum Blumenschmuckwettbewerb beim „Dragoner“ INGENRIED 16.00 Uhr Gesunde beten für Kranke in der Pfarrkirche

SCHONGAU 16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau-West, Franz-RuppStr. 1 (jeden ersten Donnerstag im Monat)

PEITING

ROTTENBUCH

18.30 Uhr Nikolausschießen im Schützenheim

20.00 Uhr Weihnachtsfeier des Fischereivereins Peiting im Gasthof Keppeler

20.00 Uhr Versammlung der Landjugend

DENKLINGEN

ALTENSTADT

19.30 Uhr Nikolausschießen im Schützenheim

19.30 Uhr Weihnachtsfeier der Wasserwacht in der Aula der Schule

BAD BAYERSOIEN

EPFACH 20.00 Uhr Weihnachtsfeier der Landjugend im Landjugendraum LECHBRUCK

KINSAU 19.15 Uhr Rorate-Messe des Frauenbundes mit anschließender Adventsfeier im Vereinszimmer

FR 03.12. SCHONGAU 16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz

10.00 bis 16.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet 16.00 bis 20.30 Uhr (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) Krippenausstellung in der Heilig15.00 Uhr Geist-Kirche Musical „Schneewittchen“ in der Schloßberghalle. Eintritt 13,– Euro, PEITING VVK in der Tourist-Info Peiting, 09.00 Uhr Ammergauer Straße 2, veranstaltet Bauernmarkt am Hauptplatz vom Theater Liberi aus Bochum. Kontakt unter Tel. 0234 / 902 03 50 ALTENSTADT

DO 02.12.

APFELDORF

20.00 Uhr Preisverteilung vom Nikolausschießen im Schützenheim INGENRIED 20.00 Uhr Nikolausschießen des Schützenvereins REICHLING 20.00 Uhr Nikolausschießen der Schützen

19.00 Uhr Jahresschluss der TSV-Abteilung Tischtennis im Sportheim SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Konzert der Blaskapelle in der Pfarrkirche

20.00 Uhr Theater „Männer und andere Irrtümer“ mit Simone Mutschler und INGENRIED Doris Dressel im Flößermuseum 20.00 Uhr Adventssingen im FeuerwehrHOHENPEISSENBERG stüberl 19.30 Uhr Hauptversammlung beim ObstBERNBEUREN und Gartenbauverein mit Neu13.00 bis 18.00 Uhr wahlen im Kindergartensaal Weihnachtsmarkt auf Gut Kinsegg

SA 04.12. SCHONGAU 12.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 12.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche 15.00 und 16.00 Uhr Märchen „Schneeweiß und Rosenrot“ mit der Kindergruppe des Theaterstadls im Ballenhaus. Eintritt frei 20.00 Uhr Kabarett „Der Haberfeldtreiber“ mit Hanse Schoierer, veranstaltet von der Kleinkunstbühne. Im Eulenspiegel, Blumenstraße 33, Karten 10,– Euro für Erwachsene und 8,– Euro für Schüler, VVK bei der Süßen Hanni, Tel. 08861 / 72 38

HOHENFURCH 14.00 Uhr Adventsfeier des Frauenbundes für alle Senioren und Mitglieder im Pfarrheim 16.00 Uhr Kinderkino „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“ im Feuerwehrhaus BÖBING 20.00 Uhr Versammlung der „Böllerschützen“ in der Gaststätte BrombergAlm

14.30 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube, Brandstatt 12. Preis 10,– Euro

SO 05.12. SCHONGAU 9.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Vereinsheim in Schongau-Ost 12.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 12.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche 15.00 und 16.00 Uhr Märchen „Schneeweiß und Rosenrot“ siehe Sa, 04.12. 20.00 Uhr Festkonzert in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit Chor und Orchester unter der Leitung von Robert Blank. Karten bei der Tourist-Info, Tel. 08861 / 21 41 81 PEITING 14.00 Uhr Vereinsmeisterschaft der Judokas mit Nikolausfeier in der Dreifachsporthalle STEINGADEN 10.00 bis 20.00 Uhr Adventsmarkt im Zimmerstadl 10.00 bis 17.00 Uhr Nikolausmarkt auf dem Marktplatz und in der Welfenstraße

SCHÖNBERG 20.00 Uhr Konzert der Musikkapelle in der Kirche

LECHBRUCK / PREM 9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechsee. Treffpunkt am Rathaus Lechbruck november / dezember 2010 | 53


MO 06.12. SCHONGAU 16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 16.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei

DI 07.12. SCHONGAU 16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 16.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche 18.00 Uhr Stammtisch des VdK Pfaffenwinkel im Brauhaus ALTENSTADT 19.00 Uhr Adventskonzert mit dem Bundeswehr Blasorchester (Neubiberg) in der Basilika INGENRIED 20.00 Uhr Adventsfeier des Landvolks im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle

16.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche 20.00 Uhr Rechtsberatung beim Haus- und Grundbesitzerverein in der Pizzeria La Perla ALTENSTADT 14.30 Uhr Gemütlicher Nachmittag der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Café am Rathaus

REICHLING 19.15 Uhr Rorate, gestaltet vom Frauenkreis, danach Adventsfeier im Pfarrheim

FR 10.12. SCHONGAU 16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 16.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche

INGENRIED 19.30 Uhr Turnerfrauen: Weihnachtsfeier im Sportheim

ERBENSCHWANG 9.00 bis 12.00 Uhr Giftmobil auf dem Gelände der Mülldeponie

BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

DO 09.12. SCHONGAU 16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 16.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche HOHENFURCH

HOHENFURCH

17.00 bis 19.30 Uhr Klöpfeln der Trachtenjugend

19.30 Uhr Feier der Fußballer im Gasthaus Negele

SCHWABSOIEN

20.00 Uhr Nikolausfeier des Alpenvereins im Gasthaus Alte Post INGENRIED 20.00 Uhr Preisverteilung vom Nikolausschießen im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle HOHENFURCH 17.00 bis 19.30 Uhr Klöpfeln der Trachtenjugend APFELDORF 19.30 Uhr Schützenverein: Weihnachtsfeier im Schützenheim

SA 11.12. SCHONGAU 12.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz

SCHONGAU

DENKLINGEN

16.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz

13.30 bis 19.00 Uhr Energieberatung im Rathaus

12.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche

54 | der altlandkreis

PEITING 14.00 bis 17.00 Uhr Museum im Klösterle geöffnet HOHENFURCH 17.00 bis 19.30 Uhr Klöpfeln der Trachtenjugend

PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle in Herzogsägmühle SCHWABNIEDERHOFEN

EPFACH 19.30 Uhr Weihnachtsfeier des TSV Epfach im Haus der Vereine SACHSENRIED

14.00 Uhr Seniorengruppe: Weihnachtsfeier im Sportheim

MI 08.12.

14.00 Uhr VdK Pfaffenwinkel: Weihnachtsfeier im Jakob-Pfeiffer-Haus

16.00 Uhr Konzert „Adele Fideles — nun freut euch, ihr Christen“ in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Karten für 20,– Euro bzw. 15,– Euro (ermäßigt) bei der Tourist-Info und bei der Süßen Hanni, Tageskasse ab 15.00 Uhr

11.00 bis 19.00 Uhr Vorweihnacht am Dorfplatz und im Alten Lagerhaus HOHENFURCH

BÖBING

DENKLINGEN 14.00 Uhr Feier der Senioren im Pfarrheim

10.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung des Ehepaars Ott im Ballenhaus. Eintritt frei

18.30 Uhr Adventssingen in der Kirche SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Sportverein: Weihnachtsfeier

17.00 bis 19.30 Uhr Klöpfeln der Trachtenjugend 20.00 Uhr Preisverleihung und Weihnachtsfeier der Schützen im Gasthof Negele REICHLING

INGENRIED 19.30 Uhr Weihnachtsfeier der Fußballabteilung

14.00 Uhr Krippenspiel des Kinderchors im Gasthaus Happerger INGENRIED

BÖBING 14.00 Uhr Pfarradvent im Gasthof Haslacher

SO 12.12. SCHONGAU 12.00 bis 20.30 Uhr Christkindlmarkt am Marienplatz 12.00 bis 20.30 Uhr Krippenausstellung in der HeiligGeist-Kirche 10.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung des Ehepaars Ott im Ballenhaus. Eintritt frei

14.00 Uhr Seniorennachmittag in der Mehrzweckhalle, gestaltet von der Landjugend TANNENBERG 15.00 Uhr Fackelwanderung der Familiengruppe im DAV Lechrain (Schongau) zum Weichberg. Info-Tel. 08861 / 909 37 99 (Fam. EngelienWillger) BAD BAYERSOIEN 14.00 bis 17.00 Uhr „Weihnacht in der Brandstatt“


november / dezember 2010 | 55


MO 13.12. PEISSENBERG

DENKLINGEN

SCHWABSOIEN

BAD BAYERSOIEN

5.30 Uhr Rorate, anschließend Frühstück im Pfarrheim

20.00 Uhr Landjugend: Weihnachtsfeier im Landjugendraum

14.00 Uhr Seniorennachmittag im Sportheim, veranstaltet vom Roten Kreuz

DO 16.12. ALTENSTADT 14.00 Uhr Bauernmarkt am Lagerhaus

FR 17.12. PEITING

20.00 Uhr Comedy-Abend mit Hans Werner Olm in der Tiefstollenhalle, Motto „VOLLgas im LEERlauf“. Veranstalter: Kulturverein, Preis 27,– Euro

DI 14.12. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Elisabeth Wischeropp mit Skulpturen und Grafiken im Kurhaus PEISSENBERG 14.30 Uhr Jubiläumsfeier des Frauenbundes St. Barbara im Pfarrheim in Wörth

MI 15.12.

19.00 Uhr Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner PEISSENBERG 18.00 Uhr Kegeln des VdK im Kegelcenter, Südendstraße REICHLING 20.00 Uhr Auftakt zum Königsschießen der Schützen INGENRIED 20.00 Uhr Königs- und Festschießen, zusätzlich Damenstammtisch

SA 18.12. SCHONGAU

16.00 Uhr bis 17.30 Uhr Stadtführung im Advent, mit 10.00 bis 16.00 Uhr Gisela Sporer (rechts). Treffpunkt Museum im Klösterle ist geöffnet am Rathaus. Preis 3,– Euro (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) 20.00 Uhr Trachtenverein: besinnliche WeihBAD BAYERSOIEN nachtsfeier mit anschließender 14.00 bis 17.00 Uhr Versteigerung im Trachtenheim Darstellung weihnachtlicher Theauf dem Helgoland men im Museum im Bierlinghaus

HOHENFURCH 20.00 Uhr Dorfweihnachtsfeier des Trachtenvereins im Gasthaus Negele EPFACH 19.30 Uhr Vorweihnachtliche Feier des Trachtenvereins PEISSENBERG 10.00 Uhr Kinderkino „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“ in der Bücherei, Schongauer Straße 2 14.30 Uhr VdK-Feier im Pfarrheim St. Barbara 20.00 Uhr Benefizkonzert in der Tiefstollenhalle, Veranstalter ist der Chor „Suono Cantabile“, mit zahlreichen Gruppen. Eintritt frei

SO 19.12. SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Vereinsheim in Schongau-Ost PEITING 20.00 Uhr 1. Weihnachtskonzert der Knappschafts- und Trachtenkapelle in der Schloßberghalle PEISSENBERG 14.00 bis 16.00 Uhr Bergbaumuseum am Tiefstollen geöffnet, Führungen um 14.00 und um 15.00 Uhr LECHBRUCK 16.00 Uhr Lesung „Heilige Nacht“ mit Helmut Schmidbauer aus Schongau im Flößermuseum 20.00 Uhr Bläsermusik zum Advent mit dem Musikverein Lechbruck. Eintritt frei, Spenden erbeten BÖBING 17.00 Uhr Fackelwanderung des SC Böbing

PEITING

56 | der altlandkreis

UNTERAMMERGAU 9.00 Uhr Kinderschneefest am Steckenberg. Nach Eintreffen der Teilnehmer, Anmeldung und Einteilung startet Begleitet interessierte Gäste bei um 9.30 Uhr das Programm, Finale der Stadtführung am vierten Ad- mit Verlosung und Preisverteilung ventssonntag: Gisela Sporer aus zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr Schongau, hier am Maxtor.


MO 20.12.

FR 24.12.

Werkstatt aus dem Pilatushaus in Oberammergau

SCHWABSOIEN

HOHENPEISSENBERG

LECHBRUCK

20.00 Uhr Jahresschluss der Turnerfrauen des Sportvereins BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 19.00 Uhr Ausstellung von Elisabeth Wischeropp mit Skulpturen und Grafiken im Kurhaus

DI 21.12.

18.30 Uhr Dorfweihnachten am Oberen Lechsee

DO 23.12.

WIES 21.30 Uhr Weihnachtliches Orgelspiel

HOHENFURCH 16.00 Uhr Waldweihnacht des Sportvereins APFELDORF

BÖBING 19.00 Uhr Sonnwendfeuer in Leithen, veranstaltet von der Jungen Union

18.00 Uhr Weihnachtsfeier der Abteilung Eisstock im Vereinsheim BAD BAYERSOIEN

MI 22.12.

20.00 Uhr Bayersoier Weihnacht im Kurhaus-Café, WeihnachtsgePEITING schichten gelesen von Eberhard 10.00 bis 16.00 Uhr Steinerm musikalische Begleitung Museum im Klösterle ist geöffnet durch Doris Asmanoglo, Angelika (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) Maier und Sepp Felix BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Darstellung weihnachtlicher Themen mit einheimischen Künstlern und Mitgliedern der lebenden

14.00 Uhr Musikweisen der Knappschaftskapelle am Friedhof auf dem Hohen Peißenberg

22.00 Uhr Christmette

SA 25.12. PEITING 20.00 Uhr Zweites Weihnachtskonzert der Knappschafts- und Trachtenkapelle in der Schloßberghalle

SO 26.12. SCHONGAU 19.00 Uhr Kleinkunstbühne: Auftritt des Martina Eisenreich-Quartetts im Ballenhaus. Karten zu 16,– Euro bzw. 14,– Euro für Schüler, VVK bei der Süßen Hanni, Tel. 08861 / 72 38

ROTTENBUCH 20.00 Uhr Konzert der Musikkapelle Rottenbuch in der Mehrzweckhalle PREM 20.00 Uhr Jahreskonzert der Musikkapelle Prem in der Aula der Hauptschule Steingaden KROTTENHILL 16.00 Uhr Waldweihnacht. Treffpunkt an der Kapelle in Krottenhill

> > > IHRE TERMINE Haben auch Sie einen Veranstaltungstermin für Januar bzw. Februar, den wir in der nächsten „altlandkreis“Ausgabe Ende Dezember veröffentlichen sollen? Dann lassen Sie uns davon wissen! Bedenken Sie aber, uns diesen rechtzeitig zukommen zu lassen. Letzter Termin für die Annahme ist Samstag, 11. Dezember. Termine nehmen wir per Post entgegen, per Fax oder per E-Mail (Kontaktdaten siehe Info-Kasten auf Seite 3).

> > > IMPRESSUM Anschrift

„der altlandkreis“ ist ein Medium von

„der altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Telefon: 08869 / 91 22-16 Telefax: 08869 / 91 22-17 E-Mail: info@altlandkreis.de

Ostenrieder Design & Marketing Birkland 40 86971 Peiting

Die aktuellen Anzeigenpreise sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf der Homepage www.altlandkreis.de.

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigen: Irmgard Gruber, Minja van der Paard Fotos: Karin Haas, Johann Jilka, Emanuel Gronau (Titel), Petra Straub, Johannes Jais, Peter Ostenrieder, Andreas Kosian, Ignaz Keck, Josef Berchtold junior, Margit Horner-Spindler, Gisela Sporer, Andrea Heidemann, Anita Deschler, Paula Walter, Skischule Pfaffenwinkel, Gaby‘s Schmuckinsel, Kurverwaltung Bad Bayersoien, Kulturverein Peißenberg, Agentur Breitenfellner & Weise, Roland Bless, Fotolia Satz & Layout: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Michael Kirchner Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, Wettersteinstr. 12, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Werbe-Reiser, Ringstr. 157, 82041 Oberhaching Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

Stand bei Drucklegung im Oktober 2010. Änderungen und Fehler vorbehalten. Erscheinungstermin Ausgabe Januar / Februar 2011: 28. Dezember 2010 Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen.

november / dezember 2010 | 57


NG VORANKÜNDIGUassen-

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MO 27.12.

MI 29.12.

20.00 Uhr Hauptversammlung des Trachtenvereins im Gasthof Holler

SCHWABSOIEN

PEITING

20.00 Uhr Terminabsprache der Vereine im Gasthof Zollhaus

10.00 bis 16.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause)

BAD BAYERSOIEN

ALTENSTADT

PEISSENBERG

9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Elisabeth Wischeropp mit Skulpturen und Grafiken im Kurhaus

19.00 Uhr Wildscheibenschießen des Schützenvereins

14.00 bis 17.00 Uhr Fahrtag der Bockerlbahn an Silvester. Nur bei trockenem Wetter! An der Tiefstollenhalle, Preis 1,– Euro

14.00 bis 14.45 Uhr Rodeln für Kinder am Aubichl, anschließend Preisverleihung. Der Eintritt ist frei, Anmeldung bis spätestens 10.00 Uhr in der TouristInformation 20.15 Uhr Bauerntheater „Der verhinderte Casanova“ — ein Lustspiel in drei Akten von Walter Pfaus im Kurhaus. Karten zu 8,– Euro im VVK bei der Tourist-Information unter Tel. 08845 / 703 06 20 OBERAMMERGAU 18.00 bis 22.00 Uhr Mondschein im Reptilienhaus — eine Attraktion für Nachtschwärmer

DI 28.12. HOHENFURCH

BAD BAYERSOIEN

13.30 bis 16.00 Uhr Husky-Workshop. Nur bei genügend Schnee! Infos zu Preisen und zu Details des Workshops unter Tel. 08845 / 703 06 30 16.00 bis 18.00 Uhr Darstellung weihnachtlicher Themen im Museum im Bierlinghaus BÖBING 19.00 Uhr Er-und-Sie-Schießen im Scheiberhaus

DO 30.12. BAD BAYERSOIEN

Auf dem Weg zur Wies — besonders in verschneiter Winterlandschaft ein einzigartiges Erlebnis. An Silvester erklingt im Rokokojuwel um 15.30 Uhr festliche Orgelmusik. Und abends um 20 Uhr ist das Festkonzert für Orgel und Trompete. WIES 15.30 Uhr Festliche Orgelmusik

BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 16.30 Uhr Schlittenhundefahrten mit Huskys. Nur bei genügend Schnee! Treffpunkt am Wanderparkplatz an der Nordseite des Sees (Richtung Geizenmoos), Pause zwischen 12.00 und 14.00 Uhr, Buchung und Bezahlung vor Ort bei den Mushern, 15,– Euro pro Person, Info-Hotline unter Tel. 08845 / 703 06 30

FR 31.12.

9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Elisabeth Wischeropp mit Skulpturen und Grafiken im Kurhaus

18.00 Uhr Zimmerstutzenschießen der Schützen im Vereinsheim

58 | der altlandkreis

LECHBRUCK

16.00 Uhr Jahresschluss (Wortgottesfeier) 20.15 Uhr Bauerntheater „Opa will heiraten“, ein Lustspiel in drei Akten von Franz Schaurer. Kartenvorverkauf über die Tourist-Information unter Tel. 08845 / 703 06 20

20.00 Uhr Festkonzert für Orgel und Trompete 23.30 Uhr Die Wieskirche ist zum Jahreswechsel zur stillen Besinnung geöffnet.


Nachruf

ZARGES PEITING

GETINGE PEITING

Wir nehmen Abschied von wichtigen Arbeitgebern, die in den vergangenen Jahrzehnten vielen fleißigen Werkstätigen ein geregeltes Einkommen und damit ihren Familien ein ordentliches Auskommen ermöglicht haben. Mit tiefer Erschütterung haben wir Menschen im Schongauer Land die traurige Nachricht zu übermitteln, dass zwei Betriebe in Peiting ganz geschlossen werden und dass zwei weitere wichtige Arbeitgeber in Schongau Arbeitsplätze abbauen, so dass Ende 2010 und nächstes Jahr insgesamt 500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Region ihren Arbeitsplatz verlieren. Unsere Trauer und unsere Enttäuschung sind unermesslich. Denn wir erfahren vor Ort die fatalen Auswirkungen auf unsere Familienangehörigen, Verwandten, Nachbarn und Freunde viel intensiver als die Manager dieser Betriebe, die ihre Entscheidungen fernab in den

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Chefetagen in Hamburg, in Schweden, in der Schweiz und in Frankreich getroffen haben. Mit dem Wegfall dieser Arbeitsplätze sind die Menschen im Schongauer Land zudem in Sorge, dass noch mehr Industriebereiche krankheitsanfällig sind, sie ebenfalls von der Schwindsucht befallen werden oder eines Tages gar die Nachricht vom Ableben eintreffen wird. Unser Mitgefühl gilt aber nicht nur den unmittelbar Betroffenen und ihren Familien, sondern auch vielen Gemeinden, Geschäften und Betrieben, die durch die aktuellen Entwicklungen bald die zurückgehende Kaufkraft deutlich zu spüren bekommen. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt, dann aber nicht im engsten Familienkreis, sondern in aller Öffentlichkeit statt. Wir bitten aber jetzt schon darum, von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen. In keinesfalls stiller Trauer Die Hinterbliebenen

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der altlandkreis | Ausgabe 2 | November / Dezember 2010  

Aus dem Inhalt: Der Brückenbauer: Ein Ortstermin mit Alfred Grundner || Christine Sander im Interview: Wo die Schongauer CSU steht || Zwei J...

der altlandkreis | Ausgabe 2 | November / Dezember 2010  

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