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Ausgabe 1  |  September / Oktober 2010

Eine Produktion von

mit  Veranstaltungskalender für zwei Monate

Vize-Landrätin Jochner-Weiß

„Schwarze“ Powerfrau: Rot als Lieblingsfarbe

Saisonstart des EC Peiting

Nicht nur auf dem Eis eine gute Figur abgeben

Mitmach en beim „a & Gewinnen ltlandk

HEIMAT reis“ RÄTSEL


Das hat gerade noch gefehlt Was, eine neue Zeitschrift im Altlandkreis? Ja, das hat gerade noch gefehlt! Wir meinen: Die Zeit ist reif für ein Magazin im Schongauer Land, in dem fern der Tagesaktualität informative, aber auch unterhaltsame Themen aus unserer Region redaktionell aufbereitet werden. Wesentliches Element in unserem neuen Medium ist ein ausführlicher Terminkalender, der nicht nur kurzfristig auf Veranstaltungen hinweist, sondern einen Ausblick über mehrere Wochen bietet. Ein gewichtiger Grund dafür, den „altlandkreis“ keinesfalls nach dem ersten Durchlesen ins Altpapier zu geben, sondern ihn zum festen Begleiter durch den Monat werden zu lassen. Herausgeber Peter Ostenrieder und ich als verantwortlicher Redakteur sehen im neuen Magazin keine Konkurrenz zu den bekannten Printmedien. Tagespresse und Wochenblätter erfüllen wichtige Aufgaben, um die Bevölkerung mit aktuellen Informationen zu versorgen. Wir verstehen das Monatsmagazin vielmehr als Ergänzung zu den bewährten und bekannten Publikationen – gleichsam als gutes neues Format für unsere Region. Unsere Leserinnen und Leser möchten wir ermuntern, das Augenmerk sowohl auf die Artikel als auch auf die Annoncen zu richten. Schließlich ist der „altlandkreis“ ein werbefinanziertes Medium. Die Inserenten und die vielen tausend Leser können sich bereits in dieser ersten Ausgabe davon ein Bild machen, dass es uns ein Anliegen ist, Anzeigen hochwertig zu gestalten, in einem ansprechenden Umfeld zu platzieren und für beste Druckqualität zu sorgen. Unser Wunsch ist es, dass Sie nach der Lektüre dieses Magazins zu der Überzeugung gelangen: „Das hat gerade noch gefehlt.“ Unsere Bitte: Lassen Sie uns wissen, was Ihnen am „altlandkreis“ gefällt oder was bei Ihnen auf Kritik stößt. Ihre Meinung ist uns wichtig; wir nehmen sie ernst. Denn aufs Leser-Echo trifft dieser Ausspruch besonders zu: „Das hat gerade noch gefehlt“.

> > > Aus dem Inhalt In eigener Sache: der „altlandkreis“ und die Macher des Magazins

Seite 5

Ein Blick auf die Karte: Wo das neue Magazin erscheint

Seite 5

Ihr erstes Interview: Wo die Vize-Landrätin Rot sieht

Seite 7

Termin auf dem Turm – wann das Dach drauf kommt

Seite 9

Start in die Lehre (1): auf dem Weg zum Bankkaufmann

Seite 10

Start in die Lehre (2): auf dem Weg zur Automobilkauffrau

Seite 11

Wigald Boning: Ansichten eines Komikers über den Lehrerberuf

Seite 13

Jung und Alt im Betrieb: So kann das gut gehen

Seite 14

Der Sprecher im Landratsamt – Rehbehn und seine Antworten

Seite 18

Mit welchen Leistungen zwei junge Damen aufhorchen lassen

Seite 20

Kultur in Herzogsägmühle: Der Knaller zum Nachtisch

Seite 25

Heimaträtsel im „altlandkreis“

Seite 26

Für den neuen Rektor: Was der Monat bringt

Seite 28

Brandschutzwoche: Die Übungen im Altlandkreis

Seite 34

Im Rokokojuwel: 2500 neue Pfeifen

Seite 36

Zug-Luft: Was den Nepomuk ärgert

Seite 39

Nachlese zum „Faust“: Schluss mit Experimenten

Seite 40

Oben ohne: ECP-Spieler geben eine gute Figur ab

Seite 45

Jede Menge Termine (1): Ausblick auf den September

Seite 49

Jede Menge Termine (2): Ausblick auf den Oktober

Seite 53

Impressum

Seite 58

Johannes Jais

september / oktober 2010  |  3


Der Altlandkreis Schongau — „der altlandkreis“ fürs Schongauer Land Das Gebiet rund um Peiting und Schongau, vom Hohen Peißenberg im Osten bis zum Auerberg im Westen, von Prem im Süden bis Reichling im Norden, war bis in die 1970er Jahre ein eigener Landkreis im bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern, der Landkreis Schongau (Autokennzeichen SOG, Wappen siehe links). Er war der einzige Landkreis Oberbayerns, der sich mit einem großen Teil — inklusive der Kreisstadt Schongau — auf schwäbisches Gebiet westlich des Lechs ausdehnte. Durch die Landkreisreform wurde der Landkreis am 1. Juli 1972 in weitesten Zügen dem Landkreis Weilheim zugeschlagen. Mit Wirkung vom 1. Mai 1973 sollte der neu geschaffene Land-

kreis „Weilheim-Schongau“ heißen. Vier Gemeinden wurden damals dem Landkreis Landsberg am Lech (Apfeldorf, Kinsau, Epfach und Reichling), und eine Gemeinde dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zugeordnet (das heutige Bad Bayersoien). Ungeachtet dieser neuen Landkreis-Zugehörigkeiten lebt aber der Altlandkreis Schongau nach wie vor im Schongauer Land weiter. Angefangen bei der Einteilung traditioneller Vereine und Verbände über die Orientierung zu weiterführenden Schulen bis zur Frage, wo man einkauft, zentriert sich diese Region im Mittelzentrum Peiting-Schongau. Das war mitunter Grund für die Schaffung des „altlandkreis“-Magazins. In das Verteilgebiet wurden die Orte Denklingen, Ingenried, Lechbruck, Rettenbach und Forst mit einbezogen, die früher nicht zum Landkreis Schongau gehörten, aber nach Schongau orientiert sind.

Das Verteilgebiet des „altlandkreis“-Magazins — der ursprüngliche Altlandkreis Schongau, ergänzt um die Ortschaften Denklingen, Ingenried, Rettenbach, Lechbruck und Forst.

Das ganze „altlandkreis“-Team im passenden „Gogomobil“ mit standesgemäßem „Altlandkreis-Kennzeichen“ (von links): Irene Berchtold, Peter Ostenrieder, Minja van der Paard, Irmgard Gruber und Michael Kirchner. Am Fahrersitz Redakteur Johannes Jais. Foto: Jilka september / oktober 2010  |  5


Tiefgarage Stunden

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kostenlos mitten in der Altstadt


„Schwarze“ Powerfrau: Rot als Lieblingsfarbe

Foto: Jilka

Interview-Premiere für Vize-Landrätin Jochner-Weiß

Weilheim-Schongau | Es ist das erste Interview ihres Lebens: Dies gesteht die stellvertretende Landrätin von Weilheim-Schongau, Andrea Jochner-Weiß, noch bevor sie zum Gespräch auf der Couch Platz nimmt. Von Nervosität aber keine Spur – schon ab der ersten Frage. Rot, so sagt die 49-jährige Powerfrau der „Schwarzen“, sei ihre Lieblingsfarbe. Andrea Jochner-Weiß, bekleidet mit türkiser Bluse, dunkler Hose und schwarzem T-Shirt, rückt ein wenig nach vorn, wendet sich mit Gesicht und Oberkörper dem Redakteur zu und ist bei dieser „Premiere“ gespannt auf das , was da kommen mag. Dann beginnen wir. Mit dem Interview. %


Was ist Ihre Lieblingsfarbe? Rot. Aber nicht politisch? Stimmt, politisch zwar nicht. Aber rot verbinde ich mit Wärme, zum Beispiel mit einem wunderbaren Sonnenuntergang. Wie fühlen Sie sich auf einer roten Couch? Daheim haben wir eine weiße Ledercouch. Die strahlt nicht so viel Wärme aus wie die rote Couch hier. Wo und wann sehen Sie rot? Wenn ich im Weilheim-Schongauer Kreistag auf die andere Seite schaue. Da sitzen die 13 Kolleginnen und Kollegen von der SPD. Generell sehe ich rot bei Ungerechtigkeiten.

mich nicht zu beklagen. Es ist eine wahnsinnige Flut an Einladungen, die beim Landrat auf den Tisch flattert. Nahezu bei jedem Vereinsjubiläum ist dies der Fall. Darum sind wir vor allem an Wochenenden oft mehrmals im Landkreis unterwegs. Bei mir kommen da an einem Wochenende schon mal fünf Termine zusammen. Wie sind die Termine denn regional verteilt? Im Osten und Westen ziemlich gleich. Wie waren Ihre ersten Eindrücke im Schongauer Land? Einer meiner ersten Termine war in Prem. Da hat der Bürgermeister Herbert Sieber im besten Dialekt seine Gemeinde vorgestellt. Im ersten Moment hab’ ich den Eindruck gehabt, ich bin an der Grenze zu Tirol. Aber je öfters ich Termine im Westen und Süden wahrnehme, umso einfacher wird es für mich. Vor allem, weil ich schon zu vielen Menschen in den Gemeinden und Vereinen persönlichen Bezug aufgebaut habe.

Auch der Landrat ist ein Roter? Wie kommen Sie mit ihm klar? Da fehlt sich persönlich überhaupt nichts. Der Umgang zwischen uns ist loyal und freundlich. Dr. Zeller ist höflich und korrekt, wenn wir politische Themen besprechen – selbst bei völlig unterschiedlichen Standpunkten. Ein Beispiel? Zum Beispiel zum Heimo Schmid Wie oft kommen Sie mit ihm zu- in Bernbeuren. Oder zum Krönausammen? er Sepp, den man ständig wo trifft, Nicht viel öfters als andere Kreis- ob als Unternehmer oder als Muräte. In dringenden Fällen schlie- sikant. Oder zum Herbert Sieber in ßen wir uns telefonisch kurz. Im Prem. Inzwischen gibt’s auch keiLandratsamt begegnen wir uns ne Verständigungsprobleme mehr selten. Denn ich bin meist dann mit ihm. vormittags im Amt, wenn er im Urlaub ist. Die Unterschiede zwischen dem Osten und Westen? Sie sind seit Mai 2008 Vize-Land- Ganz klar die sprachlichen. Der rätin: Wo sind Sie im Schongauer Dialekt ist schon sehr verschieden. Land schon überall herumgekom- Ebenso wie die Landschaft. Im men? Vergleich zum Weilheimer Bereich Nahezu in jeder Gemeinde. Manch- gibt’s westlich vom Hohenpeißenmal schon drei oder vier Mal, wie berg so gut wie keinen Ackerbau zum Beispiel in Bernbeuren. mehr. Lässt Ihnen der Landrat denn so Und wirtschaftlich? viele Termine rüber? Der Weilheimer Bereich steht besÜber wenig Termine brauch’ ich ser und stärker da. Im Osten sehe 8  |  der altlandkreis

Beim Interview auf der roten Couch: Vize-Landrätin Andrea JochnerWeiß mit Redakteur Johannes Jais. Foto: Jilka ich mehr Vielfalt bei den Betrieben. Der Branchenmix ist optimal. Das führt zu größerem Zuzug. Natürlich sind auch die Mieten und Grundstückspreise deutlich höher als im Schongauer Land. Andererseits ist der westliche Pfaffenwinkel touristisch mehr erschlossen. Was ist Ihnen im Landkreis ein echtes Anliegen? Dass die Menschen im Penzberger, Weilheimer und Schongauer Bereich mehr zusammenwachsen. Da gibt es noch einige Gräben, die wir zuschütten sollten.

Ist das nicht auch Aufgabe der Politiker im Landkreis? Ja, es ist sogar in der Hauptsache ein politisches Anliegen. Damit wir eines Tages immer seltener die Redewendung „Mir san Weilheimer“ oder „Mir san Schongauer“ hören. Warum denn nicht den verbindenden Begriff „Mir san Weilheim-Schongauer“. Und dazu passt ganz gut mein Wunsch für diese neue Zeitschrift: dass aus dem „altlandkreis“ mal ein Landkreis-Magazin wird.

> > > ZUR PERSON Andrea Jochner-Weiß Sie ist 49 Jahre, hat eine Tochter (Franziska, 19), einen Sohn Martin (17) sowie ein Pflegekind, das ebenfalls Martin heißt und elf Jahre jung ist: Andrea Jochner-Weiß. Verheiratet ist sie mit ihrem Mann Richard (53), der als Kfz-Meister arbeitet. Sie selbst ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau. Seit acht Jahren gehört die Kommunalpolitikerin dem WeilheimSchongauer Kreistag an. Im Mai 2008 ist sie zur Vize-Landrätin gewählt worden. Weitere Ämter: Gemeinderätin in Wielenbach ist sie seit 1990, zweite Bürgermeisterin seit zwölf Jahren. Außerdem führt sie den CSU-Ortsverband von Wielenbach. Aufgrund der vielen Termine vor allem als stellvertretende Landrätin hat sie nur noch wenig Zeit für Hobbys – die da sind Ski fahren, Rad fahren und Lesen.


Architekt Christian Stadtmüller zur Turm-Sanierung:

„Wir sind wieder in der Spur“ Altenstadt | Nach Verzögerungen, die auf die verspätete Lieferung von Kalktuff und Sandstein zurückzuführen waren, geht die Sanierung am Südturm der ro-

unterschritten. Im vergangenen Jahr war der Nordturm renoviert worden. Dabei war auch der Glockenstuhl erneuert und ausgerichtet worden. Allein diese Maßnah-

che Maßnahme in punkto Statik. Vier Handwerker einer Münchner Firma sind seit Monaten damit beschäftigt, kaputte Tuffsteine zu entfernen und neue einzusetzen. Auch werden die Fugen gründlich ausgebessert. Zudem findet eine Vernadelung statt. Ein Baumeister aus Thüringen wird außerdem Injektionen mit Schaummörtel vornehmen, was ebenfalls die Stabilität erhöht. Ein ungewohntes Bild bei der Renovierung ist, dass die Steinmetze und der Baumeister in luftiger

Höhe der Arbeit nachgehen, während die Zimmerer vorerst am Boden bleiben. Denn im Garten des Pfarrhofs wird das abgenommene Dach ausgebessert. Im Oktober, spätestens im November, wird der große Autokran vorfahren und das Dach auf den Südturm heben, der dann 32 Meter hoch ist. Damit ist die Renovierung abgeschlossen. Schließlich kann das Gerüst, das seit den ersten Voruntersuchungen über fünf Jahre am romanischen Gotteshaus stand, abgebaut werden.

Noch ohne Dach und eingerüstet: Im Oktober, spätestens aber im November soll das Dach auf den Südturm der romanischen Basilika in Altenstadt aufgesetzt werden. Foto: Jilka manischen Basilika in Altenstadt nach Plan voran. „Wir sind wieder in der Spur“, verkündet Architekt Christian Stadtmüller. Im Oktober, spätestens aber Anfang November soll das Dach am Südturm aufgesetzt werden. Erfreulich ist die Situation bei den Baukosten. „Wir werden unterhalb der Kostenschätzung rauskommen“, berichtet Kirchenpfleger Richard Kögl junior. Bestätigt wird diese Einschätzung vom Architekturbüro Stadtmüller & Burkhardt aus Kaufbeuren. Die Sanierung der beiden Basilika-Türme ist auf 1,35 Millionen Euro veranschlagt worden. Dieser Betrag wird laut aktuellem Stand

me schlägt mit 200.000 Euro zu Buche. Laut Architekt Stadtmüller wird beim Südturm an der Mauerkrone – das ist in 28 Meter Höhe unter In luftiger Höhe an der Mauerkrone, wo das Dach aufgesetzt wird: Die dem Dachansatz – ein Ringanker Steinmetze Sascha Winkler, Rene Schulz, Mathias Nolte (von vorne) und Foto: Jilka eingezogen. Das ist die wesentli- Martin Geissler (links).

> > > Tipp Kirchen- und Kapellen-Rundwanderweg Den Kapellenrundwanderweg in Altenstadt und Schwabniederhofen zu gehen, lohnt sich seit kurzem noch mehr als bisher. Denn nach zwei Jahren ist an der Ignatiuskapelle, die auf der Anhöhe westlich von Schwabniederhofen steht, die Sanierung abgeschlossen worden. Es ist eines von mehreren Kleinoden entlang dieses nicht alltäglichen Wanderwegs, den man am besten in Altenstadt vor der Basilika beginnt.

september / oktober 2010  |  9


Hinterm Schalter steht ein Mathe-Ass Markus Gruber (16) wird Bankkaufmann Steingaden / Bad Bayersoien | In Mathe hat er eine glatte Eins im Abschlusszeugnis, der gesamte Schnitt liegt bei 2,1: die Rede ist von Markus Gruber aus Bad Bayer­ soien. Er beginnt im September eine Lehre als Bankkaufmann. Und zwar bei der Raiffeisenbank Steingaden, zu deren Einzugsgebiet auch Bad Bayersoien gehört. Zusammen mit einem Mädchen aus Trauchgau wird der 16-Jährige bei der Bank in die Lehre starten. Markus besuchte in Murnau die Hauptschule und machte dort in einer der beiden M-Klassen den Mittleren Abschluss. „So viele haben wir noch nie gehabt,“ schildert mit ein wenig Stolz Vorstand Ludwig Bergbauer. Die Worte münzt er auf die Tatsache, dass es bei der Raiffeisenbank Steingaden ab Herbst 2010 sechs Lehrlinge sind. Bisher seien alle übernommen worden. Eine weitere Besonderheit sei, dass auch Schüler ausgesucht werden, die wie Markus Gruber von der Hauptschule kommen und den MZug gemacht haben. Damit habe man gute Erfahrungen gesammelt, sagt Direktor Bergbauer. Und blickt zurück auf das Jahr 2004, als mit Silvia Zettl aus Urspring erstmals eine Absolventin des M-Zuges Auszubildende zur Bankkauffrau wurde. Die junge Dame hat sich im Berufsleben gemausert; sie ist mittlerweile Bankfachwirtin. Markus hat noch zwei Brüder; der ältere ist 17 Jahre und lernt Hotelkaufmann, der jüngere geht zur 10  |  der altlandkreis

Schule. Markus machte im Juli letzten Jahres ein Praktikum bei der Raiffeisenbank. „Eine interessante Woche“, resümiert der groß gewachsene junge Mann mit den kurzen blonden Haaren. Es sei aufschlussreich gewesen, zu sehen, „was hinter dem Schalter passiert“. Während der Ausbildung, die zweieinhalb Jahre dauert und während der er in Schongau zur

ner. Die 23-Jährige aus Wildsteig nimmt die Auszubildenden bei der Raiffeisenbank Steingaden unter ihre Fittiche. Am ersten Tag der Lehre geht es erst mal nach Ingolstadt. Da nimmt Markus wie viele hundert „Neuankömmlinge“ der Volks- und Raiffeisenbanken an einem so genannten „Aktiv Start“ teil. Nun hofft das Mathe-Ass auf viele neue Erfahrungen vor und hinter

Markus Gruber startet in die Banklehre. Silvia Zettl aus Urspring (links) war bei der RaiBa Steingaden die erste Auszubildende, die von der Hauptschule (Peiting) kam und den M-Zug absolviert hat. Berufsschule geht, durchläuft der Jugendliche aus Bad Bayersoien alle Abteilungen und alle Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Steingaden – von Lechbruck bis Böbing. Er wird so früher oder später alle 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen lernen. Feste Ansprechpartnerin für alle Lehrlinge ist Christine Gschmeiß-

dem Bankschalter. Und dass ihm außerhalb der vielfältigen beruflichen Verpflichtungen noch genügend Freiraum bleibt, um den Hobbys nachzugehen. Schwimmen im Sommer, Snowboarden im Winter, Volleyball spielen und Musik hören — das sind die Vorlieben des angehenden Bankkaufmannes.


Worauf Tanja in der Lehre abfährt Nach M 10 Ausbildung zur Automobilkauffrau Bernbeuren / Altenstadt | „Sportliche Autos haben mir immer schon gefallen, besonders die von Audi.“ Darauf fährt die 17-jährige Tanja Besel aus Altenstadt ab, die am 1. September eine Lehre als Automobilkauffrau beginnt. Zweieinhalb Jahre dauert die Ausbildung im Autohaus Heuberger in Bernbeuren. Im Juli hatte Tanja den Mittleren Abschluss an der Schongauer Hauptschule mit der Note 2,2 gemacht. Sie war eine von 26 Absolventen. Drei Jahre ist es her, dass sie nach der siebten Klasse an der Hauptschule auf den so genannten M-Zug wechselte. Vier Praktika, die jeweils eine Woche gedauert haben, hat sie in der neunten Klasse absolviert, erzählt die junge Frau mit den dunkelblonden Haaren. Das letzte davon war im September 2009 im Autohaus Heuberger. Dann stand ihr Entschluss fest: Sie bewirbt sich für eine Ausbildung zur Automobilkauffrau. „Ich freu’ mich sehr drauf“, gesteht die 17-Jährige aus Altenstadt. „Schließlich habe ich schon lang darauf gewartet, bis ich arbeiten kann“, ergänzt Tanja Besel, die älteste von drei Schwestern. Julia (13 Jahre) und Sofia (11 Jahre) gehen noch zur Schule. Der Vater ist Busfahrer, die Mutter Hausfrau. Entscheidend auf der Wegstrecke zwischen der Bewerbung und der Zusage war ein stundenlanger Wissenstest mit Rollenspielen; Experten nennen dies Assessment-Center. Dabei hat sich

Tanja zusammen mit vier anderen Bewerberinnen einen Tag lang einem dreiköpfigen Gremium präsentiert. Dazu zählten der kauf-

einen „aufgeweckten, interessierten Eindruck“ hinterlassen. Während der nächsten zweieinhalb Jahre wird Tanja alle Abtei-

Weltneuheit Rollkomfort auf leisen Sohlen Startet in die Lehre: Tanja Besel, die im Autohaus Heuberger eine Ausbildung zur Automobilkauffrau beginnt.

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männische Leiter des Autohauses, Stephan Walter, Petra Heuberger von der Firmenleitung und eine Repräsentantin des VW-Konzerns. Kurzzeitig mischte sich mit Reiner Heuberger auch der Chef des großen Autohauses, das mit Standorten in Bernbeuren und Füssen zirka 100 Mitarbeiter beschäftigt, in die Runde. Zunächst sei Tanja beim Wissenstest „zurückhaltend“ gewesen, erinnert sich der kaufmännische Leiter des Autohauses, Stephan Walter. Aber im Tagesverlauf sei die junge Dame „aufgetaut“, fügt der Prokurist hinzu. Schon beim Praktikum im September 2009 habe das Mädchen aus Altenstadt

lungen im Haus durchlaufen. Dazu gehören Service, Teiledienst, Dispo, Werkstatt, Buchhaltung und Verkauf. Die Berufsschule besucht sie in Schongau. Die Jugendliche aus Altenstadt ist heuer die einzige, die im Autohaus Heuberger eine Lehre zur Automobilkauffrau beginnt. Drei weitere junge Damen kommen diesen Herbst bereits ins dritte Ausbildungsjahr. In der Ausbildung fährt Tanja auf Automobile, Service und Kundenkontakt ab. In der Freizeit auf Skisport, Tischtennis sowie Ausgehen mit Freunden und Freundinnen. Denen hat sie mit Beginn der Lehre gewiss eine Menge zu erzählen.

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september / oktober 2010  |  11


Komiker Wigald Boning erinnert sich:

„Die rote Schultüte war genauso groß wie ich“ Bernbeuren | Dass die rote Schul- in Oldenburg (Niedersachsen) in er in die Orientierungsstufe, dann tüte „genauso groß war wie ich“ einer Reihenhaus-Siedlung auf- ab der siebten Jahrgangsstufe aufs und mit Süßigkeiten gefüllt war, gewachsen. Er hat den Eindruck, Gymnasium. Dessen Name ist ihm dass er an diesem „ersten Tag“ dass seine Schulzeit „entspannter“ im Gedächtnis haften geblieben. vor 37 Jahren eine kurze Hose an gewesen sei. Heutzutage herrsche Es hieß „Die rote Moorschule“. hatte und dass er in Oldenburg ein „größerer Druck“, der aber Was nicht mit der politischen Auszur Grundschule „auf der Wun- auch von den Eltern selbst ge- richtung, sondern mit der Lage in derburg“ ging, daran erinnert sich macht werde. einem Moosgebiet zu tun hatte. Komiker Wigald Boning vortreff- Wigald Boning und seine Frau Ines Ab der elften Klasse besuchte Wilich. Wenn der weithin bekannte Völker haben Zwillinge, die zwölf gald Boning eine „altehrwürdige Comedian, Moderator Lehranstalt“ mit dem Na  Ich wage zu bezweifeln, ob und Schriftsteller zu seimen „Cäcilienschule“, der ner Schulzeit befragt eine Großherzogin ich heutzutage in Bayern das auf wird, sprudelt es aus dem zurück ging. Er war einer Abitur schaffen würde. 43-Jährigen, der seit 1996 der wenigen Buben in in Bernbeuren wohnt, nur dieser Anstalt. „Was mir so heraus. Und er bekundet im Jahre alt sind. Die Buben kommen in dem Alter ausgezeichnet gefalGespräch mit dem „altlandkreis“- im September in die siebte Klasse. len hat“, ergänzt der Komiker mit Magazin: „Ich wage zu bezweifeln, In Bernbeuren sind sie vor sechs einem Grinsen. ob ich heutzutage in Bayern das Jahren eingeschult worden. „Ein Boning belegte die Leistungskurse Abitur schaffen würde.“ Idyll“, meint der Vater, wenn er ei- Englisch und Musik. Das Abitur Wenn Mitte September das neue nen Vergleich zwischen der Grund- machte er mit der Note 1,6. Seine Schuljahr beginnt, denken viele schule in der Auerberg-Gemeinde Lieblingsfächer waren die GeisErwachsene zurück an die eigene und der Situation in Großstädten teswissenschaften. In Mathe habe Kindheit. Wigald Boning ist als anstellt. er sich dagegen gequält. „Und in Sohn eines Bankkaufmanns und Bei Boning selbst liegt die Zeit als Physik und Chemie war ich ein Toeiner Hausfrau zusammen mit ei- ABC-Schütze schon 37 Jahre zurück. talausfall“. ner drei Jahre jüngeren Schwester Nach den ersten vier Klassen kam Lehrer zu sein, bewertet Wigald Boning als „sehr anspruchsvollen Beruf“. Er findet, dass dieser Be> > > ZUR PERSON ruf „absolut unterbewertet ist“. In den Chor derjenigen, die Lehrer Vielseitig veranlagter Künstler als Faulenzer darstellen, könne Er ist Komiker, Moderator, Musiker und zudem ein Ausdauersporter auf keinen Fall einstimmen. ler: Wigald Boning. Geboren ist er 1967 in Wildeshausen nahe OlBoning wörtlich: „Ich halte dieses denburg. Der Durchbruch gelingt ihm in den 90er Jahren mit der Vorurteil für sehr gefährlich“. Comedyshow „RTL Samstagnacht“. Die Kultsendung hat ihn mit Der TV-bekannte Komiker sieht dem Kollegen Olli Dittrich zusammengebracht. Das Duo hat vor 16 die Tendenz, dass Schulen vorwieJahren für die Kolumne „Zwei Stühle — eine Meinung“ (mit Boning gend auf die Praxis im Berufsleben als Interviewer und Dittrich in der Rolle von Promis) den Adolf vorbereiten, durchaus nachdenkGrimme-Preis erhalten. Die beiden haben als „Die Doofen“ das lich. „Das Pendel ist zu weit ausAlbum „Lieder, die die Welt nicht braucht“ herausgebracht. geschlagen,“ formuliert er. „Das Spielerische“, das seine Schulzeit

»

Hatte eine unbeschwerte Schulzeit: Der bekannte Komedian Wigald Boning, der in Niedersachsen aufgewachsen und seit 14 Jahren mit der Familie in Bernbeuren zu Hause ist. gekennzeichnet habe, sei immer mehr abhanden gekommen. Wigald Boning war vor vierzehn Jahren nach Bernbeuren gekommen. Zuvor war er in Köln zu Hause. Seine Freundin Ines Völker, die aus Erfurt stammt und 1989 aus der ehemaligen DDR geflüchtet war, wohnte Mitte der neunziger Jahre in Türkheim (Unterallgäu). Beide empfanden die Voralpenlandschaft als „Inbegriff von Urlaub und Exotik“. Das war ein wesentlicher Grund, warum sie sich für einen Ort in dieser Gegend entschieden haben. Im Moment bastelt Wigald Boning an einer neuen Sendung, die er

gemeinsam mit Barbara Eligmann erarbeitet. Mit der selben Moderatorin hatte er im Privatsender SAT 1 über vier Jahre die Sendung „Clever“ präsentiert. Dieses Format eines pfiffig-witzigen Wissenstestes, das von 2004 bis 2008 gelaufen war, soll nun weiter entwickelt werden. Außerdem schreibt Wigald Boning, der heuer als Autor von „In Rio steht ein Hofbräuhaus“ von sich reden machte, an einem weiteren Buch. Es soll eine Sammlung von Essays werden, verrät er. Wer weiß – vielleicht finden darin auch Erlebnisse aus der eigenen Schulzeit Eingang. Stoff gibt’s bei Boning jedenfalls genug. september / oktober 2010  |  13


Rechtzeitiges Loslassen der Eltern:

So klappt’s mit der Betriebsübergabe Schongau | Dass die Eltern „rechtzeitig losgelassen haben“, ist nach Ansicht des Juniorchefs eine wichtige Voraussetzung dafür gewesen, damit die Betriebsübergabe gut

mit Ausstellung und Werkstätte an der Burggener Straße befindet (gegenüber dem Baumarkt), sind aktuell 15 Mitarbeiter beschäftigt. Darunter zwei Glaser- und zwei

geben möchten. Im Februar 2008 war’s dann so weit. „Die Jungen“ seien damals im richtigen Alter gewesen, findet Heinrich Huber im Nachhinein. Robert ist heute 31 Jahre. Seine Frau Heike, die aus Peiting stammt und den Beruf der Steuerfachangestellten erlernt hat, ist 29 Jahre. Das Ehepaar hat zwei Kinder; Lukas ist acht Jahre, Emelie ist sechs Jahre und kommt im September zur Schule. Die Familie wohnt im Forchet V. Heike Huber erledigt die Buchhaltung, die sie von ihrer Schwiegermutter Brigitte übernommen hat, überwiegend von zu Hause aus.

Gründliche Vorbereitung

Familienbetrieb: Die Hubers von der gleichnamigen Glaserei in Schongau. Links Firmenchef Robert Huber mit Ehefrau Heike. Rechts Heinrich Huber und seine Gattin Brigitte. Vorne die Kinder Emelie und Lukas. funktioniert. So sieht jedenfalls Robert Huber (31) den Prozess des Wechsels und der Veränderung in der gleichnamigen Glaserei in Schongau, die inzwischen in der sechsten Generation geführt wird. In dem Handwerksbetrieb, der sich 14  |  der altlandkreis

Schreinermeister, mehrere Gesellen, ein Lehrling und zwei Helfer. Heinrich Huber (57) hatte bereits im Jahr 2005 angekündigt, dass er und seine Frau Brigitte in drei Jahren den Betrieb an seinen Sohn Robert und dessen Ehefrau über-

„Betriebsübergaben scheitern oft, wenn die Alten nicht loslassen können,“ sagt Robert Huber. Freilich will so ein bedeutender Schritt für Jung und Alt gründlich vorbereitet und vollzogen werden. Ein Dreivierteljahr war die Übernahme das „Schwerpunkt-Thema“, wie der 31-Jährige und seine Frau resümieren. Für die notwendigen Informationen seien die Handwerkskammer sowie zwei Steuerberater wichtige Ansprechpartner gewesen. Im Prozess der Betriebsübergabe sei es auch notwendig gewesen, selbst mal „loszulassen“ – wenigstens für kurze Zeit. Eine Auszeit für mehrere Tage am Gardasee oder zumindest zweitägige Städte-Ausflüge hätten ab und zu ein Durchschnaufen ermöglicht.


Glashandel. Auch der Verkauf von Bilderrahmen in allen möglichen Farben und Designs soll nicht vernachlässigt werden. Stolz ist Robert Huber auf den Laminierofen aus Italien, in den er eine sechsstellige Summe investiert hat. Mit diesem Gerät gehöre der Schongauer Betrieb in Deutschland zu den „Vorreitern“ beim passgenauen Verkleben zweier Scheiben, zwischen denen zum Beispiel eine Lithographie eingearbeitet werde. In Italien sei diese Technik bereits seit sieben Jahren erprobt.

Mit den Kindern zum Campen

Seit wenigen Monaten steht dieser Laminierofen, den Robert Huber aus Wenngleich der Junior das Sagen Italien geholt hat, in der Glaser-Werkstätte. hat: Der Senior arbeitet täglich im Der Glaserbetrieb im Westen von Ruf“, glaubt der 31-Jährige. Als Betrieb mit. Schließlich fühlt er Schongau hat sich in den vergan- Beispiel für seine selbstbewusste sich mit 57 Jahren noch fit dafür. genen zwei Jahren bereits deutlich These bringt er die Tatsache, dass Entspannen kann er am besten verändert. 2008 waren es noch Schreiner und Architekt gleicher- bei Saunagängen im „Plantsch“, weniger Mitarbeiter. Früher seien maßen angeklopft hätten, um den wo er mit seiner Frau Brigitte (54) mehr Subunternehmer zum Zug Glaserbetrieb aus Schongau für regelmäßig anzutreffen ist. Robert gekommen, weiß Heinrich Huber, Aufträge an zwei Villen in Mün- spielt hingegen Tennis. Mit seiner der die Glaserei 1980 von seinem chen zu gewinnen. Die Arbeiten Frau Heike und den beiden Kingleichnamigen Vater übertragen sind im letzten Winter ausgeführt dern Emelie und Lukas zieht es ihn bekommen hatte. hin und wieder zum Campen an worden. Die Palette ist vielfältig. Duschen den Gardasee. Ein deutliches und Trennwände gehören eben- Was ist das Ziel des Familienbeso dazu wie Rückwände aus Glas triebs? „Dass wir die ArbeitsplätAuftragsplus und Spiegel. Das Einzugsgebiet ze erhalten können“, antwortet Inzwischen sind es 15 Mitarbeiter. für den Handwerksbetrieb reicht Robert Huber spontan. Dazu soll Heuer sei ein deutliches Auftrags- von Kempten bis Augsburg und der Glashandel ausgebaut werden plus zu verzeichnen, berichtet Fir- München; die Baustellen sind und an Bedeutung gewinnen — menchef Robert Huber. Wie’s dazu bis zu einer Autostunde entfernt. neben den klassischen Bereichen kommt? „Das macht wohl der gute Ausgebaut werden soll noch der Montage und Reparaturen.

> > > ZUM THEMA Ein Streifzug durch die Firmengeschichte 1843 1874 1980 1987 1993 2002 2008

wird das Stammhaus an der Wasserstraße in der unteren Schongauer Altstadt gegründet. beginn der Glaserei — 2010 wird diese bereits in der sechsten Generation betrieben. übernehmen Heinrich und Brigitte Huber, geborene Strobl, den Betrieb. wird der Laden an der Wasserstraße erneuert. im Oktober wird die neue Werkstätte an der Burggener Straße bezogen. im Juli wird das Einzelhandelsgeschäft an der Wasserstraße geschlossen. im Februar übergeben Heinrich und Brigitte Huber den Betrieb an Sohn Robert und dessen Ehefrau Heike.

september / oktober 2010  |  15


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Auf der Wies’n und doch nie im Bierzelt Astrid und Klaus Konrad mit dem Toboggan: „Dazu bleibt mit dem Fahrgeschäft keine Zeit“ Schongau | Sie sind auf der Münchner Wies’n eine feste Institution, und dennoch haben sie keine Zeit, auf dem größten Volksfest der Welt eine Maß Bier zu trinken: Die Rede ist von Astrid Konrad aus Schongau und ihrem Sohn Klaus, die im SchaustellerPark das Toboggan betreiben. Mit diesem Fahrgeschäft sind sie 14 Tage lang nahezu rund um die Uhr beschäftigt. Da ist nichts

teilen besteht. Die Mutter ist mehr­ für die Verwaltung zuständig. Während der Wies’n schlafen die Beiden wie so viele Schausteller im Wohnwagen.

Der gesamte Urlaub wird geopfert An ihrem Sohn, der zusammen mit der Familie in Vilgertshofen lebt, weiß Astrid Konrad zu schätzen,

Oktoberfest bedauert die Schongauerin: „Von den nostalgischen Fahrgeschäften kommt leider nix mehr nach“. Das Toboggan befindet sich mindestens seit 1920 im Familienbesitz, sagt Astrid Konrad mit ein wenig Stolz. Seit 77 Jahren ist es im Schausteller-Park auf der Münchner Wies’n eine feste Größe. Früher hatten das Fahrgeschäft die Schwiegereltern Hedwig und Hans Konrad betrieben. Das Toboggan sei personalaufwändig. Zum Aufbauen seien vier Männer erforderlich. Und insgesamt bräuchte man zehn Leute während der zwei Wochen auf dem Oktoberfest, berichtet Astrid Konrad. Wenn jemand aus dem Team ausscheide, sei es schwierig, Ersatz zu finden, vor allem für die Aufsicht am Laufband, das zum Turm des Toboggan führe.

Trachtler zur historischen Wies’n Schongauer auf der Wies’n. Astrid und Klaus Konrad (vorne von links) zusammen mit weiteren Helfern vor dem Fahrgeschäft Toboggan. mehr mit Feiern im Bierzelt – und ehrlich gesagt „bin i a net scharf drauf“, verrät die Schongauerin im Gespräch mit dem „altlandkreis“. „Für uns ist’s eine Wies’n wie immer“, verdeutlicht die Schaustellerin, wenn sie sich zum Jubiläum 200 Jahre Oktoberfest äußert. Seit 1988, als ihr Mann Rudolf verstorben war, ist Astrid Konrad gemeinsam mit ihrem Sohn Klaus auf dem bekannten Volksfest. Der 42-jährige Klaus kümmert sich um die Technik des Fahrgeschäftes, das aus vielen hölzernen Bau-

dass er den gesamten Jahresurlaub für die Wies’n einsetzt. Denn schon am 23. August hat heuer der Aufbau des Toboggan begonnen, das die Familie während des Jahres in einer Halle zwischen Schongau und Landsberg einlagert. Unterstützt werden Mutter und Sohn von weiteren Helfern aus dem Raum München. „In absehbarer Zeit werd’ ich nicht mehr dabei sein“, blickt Astrid Konrad voraus. Aber die 69-Jährige freut sich, dass ihr Sohn das Toboggan weiterbetreiben wird. Mit Blick auf das inzwischen 200.

„Das verspricht ein großes Erlebnis zu werden. Ich hoffe nur nicht, dass der Kommerz die Überhand bekommt, so wie es auf der anderen Wies’n ist.“ Dies bekundet Thomas Eiler aus Rottenbuch im Hinblick auf die historische Wies’n, die von der Stadt München anlässlich des 200. Jubiläums ausgerichtet wird. Bei diesem Groß­ ereignis wird der LechgauTrachtenverband mit dabei sein. Und mit ihm auch die 25-köpfi-

ge Lechgau-Kapelle, die von Thomas Eiler geleitet wird. Ebenfalls präsent sein werden am gleichen Sonntag die Gaugruppe und weitere Formationen aus dem Verband. An einem anderen Tag wird übrigens der Obere Lechgau die historische Wies’n ausgestalten. Im Gegensatz zu früheren Festzügen am ersten Wies’n-Sonntag wird die Peitinger Knappschaftskapelle heuer in der Tracht mit kurzen Hosen dabei sein. Die schwarz-gelbe Knappschaftsuniform bliebt diesmal im Schrank – anders als in den Jahren 2008, 2006 und 2004, als die Peitinger gemeinsam mit Musikern aus Hohenpeißenberg und Peißenberg auch optisch an die Bergwerkszeit erinnerten. Albert Neuner, der zweite Dirigent der Knappschaftskapelle Peiting, sieht den Auftritt in der Tracht im Zusammenhang mit der bayerischen Ausrichtung des 200. Jubiläums. Ebenso wie die Blaskapelle aus Peiting, die von Dirigent Jörg Seggelke angeführt wird, sind der Trommlerzug mit Franz Multerer und der Trachtenverein „Alpenrose“ beim Wies’n-Umzug am 19. September dabei.

Süffiges Wies’n-Bier wird schon ausgeschenkt Seit Anfang August schenkt Gastwirt Hans Keppeler in Peiting das Wies’n-Bier der Spaten-Brauerei aus. Der Gerstensaft habe 5,9 Prozent Alkohol und sei sehr „süffig“. Keppeler selbst zieht es wie viele andere aus dem Schongauer Land jedes Jahr auf das Oktoberfest. Von Peiting aus fahre immer am ersten Montag der Wies’n, heuer ist es der 20. September, ein Bus nach München. Mit dabei sind meistens Männer vom Stammtisch und Freunde des EC Peiting, schildert Keppeler. Meist kehren die Peitinger im „Schottenhamel“Zelt ein. Ein würziges Herbstbier fließt zur Oktoberfestzeit auch in Schongau. Anstich ist am Samstag, 18. September, um 18 Uhr. Dazu spielt die böhmische Besetzung der Stadtkapelle im Schon gauer Brauhaus auf.

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Die Rubrik Punkt, Punkt, Punkt …, diesmal mit

Hans Rehbehn Beginnen Sie den folgenden Satz: Mich hat der vielfältige und inte­ ressante Aufgabenbereich und das Arbeitsumfeld angesprochen ... und deshalb bin ich Pressesprecher im Landratsamt WeilheimSchongau geworden.

Dass ich mal eine ganz andere Meinung habe als Landrat Dr. Zeller, ... gehört dazu, war in der Vergangen­ heit aber kein Problem.

und Ansprechpartner für die Öffent­ lichkeitsarbeit. Wenn ich den Internet-Auftritt des Landratsamtes betrachte, ... dann finde ich einen einfachen, gut gelungenen barrierefreien Internet­ auftritt vor. Einige Seiten sind noch zu verbessern, da jeder Bürger und jede Bürgerin spätesten beim dritten Klick am Ziel sein sollte.

Den Kreisräten wollte ich schon immer mal sagen, ... Leiten Sie auch diesen Satz ein: dass die Mitglieder des Kreistages Als Pressesprecher muss man wis­ die Kraft aufbringen mögen, den sen was im Landkreis läuft Landkreis als ganzes nach vorne zu ... und deswegen bin ich auf so bringen, sei es in finanzieller Hin­ vielen Terminen im Landkreis mit sicht, bei Klima- und Umweltfragen Mit meinem Vorgänger Georg Leis dabei. oder als Wirtschaftsstandort. (bis 2009 Pressesprecher, jetzt Personalchef im Landratsamt; Anmerkung der Redaktion) verbindet mich ... eine sehr gute und kollegiale Zu­ sammenarbeit. Von meinem Vorgänger Georg Leis unterscheidet mich ... die Schuhgröße. Ich passe nicht in seine Spuren, ich hinterlasse eige­ ne.

Wenn ich mich im Büro oder auf einem Termin mal richtig geärgert habe, ... dann prüfe ich, warum das so ist bzw. war; Bisher gab es jedoch keinen Grund mich zu ärgern. Und wenn dies in Zukunft geschehen sollte, gehe ich eine Stunde im Wald Hans Rehbehn: Seit Herbst 2009 ist er Sprecher des Landratsamtes joggen. Weilheim-Schongau In meiner Freizeit verbringe ich ... Vervollständigen Sie die nächsten Wenn Medienvertreter aus der Re- die Zeit mit meiner Familie. Sofern Sätze: gion bei mir anrufen, ... noch Zeit ist, gehe ich joggen, mit Sprecher des Landratsamtes Weil- habe ich oft ein sehr freundliches meinem Nachbarn Mountainbike heim-Schongau oder des Landra- und entgegenkommendes Gespräch; fahren oder ich verschwinde in mei­ tes: Mein Job ist es, ... ich verlasse mich dabei auf eine ver­ nen Keller und widme mich meiner als Verbindungsglied zwischen der trauensvolle Zusammenarbeit. Aquarellmalerei. Behörde und der Öffentlichkeit die Arbeit des Landratsamtes darzustel­ Redakteure von Zeitung, Zeitschrif- An Schongau, wo ich mit meiner len. ten, Funk und Fernsehen ... Familie wohne, gefällt mir, ... sind für mich wichtige Bausteine dass die Stadt ein lebendiger und 18  |  der altlandkreis


liebenswerter Ort ist. Im schönen Pfaffenwinkel gelegen und mit ei­ ner guten Infrastruktur für Familien ausgestattet, bietet sie mir neben zahlreichen Kultur- und Freizeitein­ richtungen reizvolle Naherholungs­ gebiete.

Wo wären Sie lieber Pressesprecher?  a) bei Ministerpräsident Horst Seehofer in der Bayerischen Staatskanzlei  b) bei Kanzlerin Angela Merkel in Berlin  c) bei US-Präsident Barack An Schongau finde ich verbesseObama in Washington rungswürdig ...  d) im Landratsamt Weilheimden Innenstadtbereich, Angebote Schongau für Jugendliche und die Offenheit Neuem gegenüber. Wenn ich einen dieser drei Wünsche frei habe, dann tendiere ich Wählen Sie eine von drei Antwor-  a) zu einem ruhigen Wochenten aus oder formulieren sie eine ende daheim in Schongau vierte (Punkt d)):  b) zu einem feinen Abendessen Welcher Versuchung können Sie in einem guten Restaurant nicht widerstehen?  c) zu einem Jazz-, Blues- oder  a) einer Tafel Schokolade Rockkonzert  b) dem Anblick schöner Frauen  c) einer Fahrt im Cabrio

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Weilheim-Schongau | Seit Herbst vergangenen Jahres ist Hans Art: G, Farben: Black Cyan Magenta Yellow Rehbehn Pressesprecher am Landratsamt Weilheim-Schongau. Er ist 50 Jahre, verheiratet und hat zwei Söhne im Alter von 17 Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige und 14 Jahren. Geboren und aufgewachsen ist er in Freidorf, Gemeinde Strande im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Das gehört zu Schleswig-Holstein. Zum Werdegang: Nach der Hauptschule und einer Lehre als Koch war er bis 1994 bei der Bundeswehr. Nach Schongau hatte es ihn 1987 verschlagen. Von 1994 bis 1996 bereitete er sich auf das Fachabitur in Sozialpädagogik vor. 1996 bis 1999 folgte das Studium in Hof, das er als Verwaltungswirt abschloss. Bis 2001 war Hans Rehbehn in der kaufmännischen Abteilung der Stadtentwässerungswerke bei der Landeshauptstadt München angestellt. 2001 wechselte er an das Landratsamt, wo er in der Dienststelle Schongau für den Aufgabenbereich Sozialhilfe und Grundsicherung zuWeilheim ständig war. Die jetzige Funktion als Pressesprecher übt er seit Tel: 08 81/ 92 21- 0 Oktober 2009 aus. Neben dem Ausdauersport gehört auch die Aquarellmalerei zu Kempten steigert seinen Hobbys. Dazu zieht er sich manchmal stundenlang in den Tel: 08 31/ 5 12 99 88 - 0 Bürokapazitäten – Keller zurück. Eine Auswahl seiner Bilder hat er schon mal im evangelischen Gemeindehaus von Schongau ausgestellt. Einige www.ecsgmbh.de spürbar ! sind zurzeit als Leihgabe in den Büros im Landratsamt aufgehängt. mail@ecsgmbh.de Für nächstes Jahr plant Hans Rehbehn bereits erneut eine AusWir bürgen seit über 33 Jahren für erstklassige Beratung und besten Service - auch im Allgäu! stellung.

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Christine & Christina sind spitze in Bayern Die Besten unter mehr als 1000 Absolventen Peiting / Hohenpeißenberg / Bernbeuren | Auf solche junge Mitarbeiterinnen kann jede Firma stolz sein: Christine Ziegler aus Hohenpeißenberg (links) und Christina Dreher aus Bernbeuren (rechts) sind als beste BankkauffrauAbsolventen aller bayerischen Genossenschaftsbanken ausgezeichnet worden. Sie sind damit spitze im gesamten Freistaat, wo mehr als 1000 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bei den Genossenschaftsbanken abgeschlossen haben. Die Ehrung hat

im Künstlerhaus am Lenbachplatz in München stattgefunden. Christina Dreher hat für ihren Abschluss (Note 1,0) außerdem den bayerischen Staatspreis erhalten. Beide jungen Damen bleiben nach der zweieinhalbjährigen Lehre der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel weiterhin erhalten. Die 19-jährige Christine Ziegler arbeitet im Versicherungsbüro, das sich in der Hauptstelle in Peiting befindet. Christina Dreher, ebenfalls 19 Jahre jung, ist Beraterin bei der RaibaGeschäftsstelle in Schongau-West.

Ihre Peitinger Metzgerei

Übrigens: Heuer waren es bei der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel ausschließlich junge Damen, die ihre Lehre beendet haben. Neben Christina Dreher und Christine Ziegler sind dies Regina Wühr aus Schongau, Carina Hopp aus Sachsenried und Sarah Milis. Alle fünf jungen Frauen sind übernommen worden, berichtet Sprecher Andreas Kögl. Zur Zeit sind es bei dieser Bank 14 Lehrlinge. Das ist gut ein Zehntel im Vergleich zu den 130 Beschäftigten bei der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel.

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Unser Fragebogen „Sag’ mal“

Elisabeth Kramer aus Epfach (16) Sag’ mal … Wer ist für dich ein Vorbild? Jemand, der all das erreicht, was ich später auch mal will; der Beruf ist egal. Mit wem würdest du für einen Tag die Rolle tauschen? Weiß ich nicht. Wem möchtest du mal deutlich deine Meinung sagen? Meinem anstrengenden Mathelehrer, Herrn …

Wie denkst du über Sexualität? der Spielkeller in Wald, der PostIst nur mit einem Partner möglich, keller in St. Anton. den man intensiv kennt und dem man vertraut. Welches Buch oder welche CD kannst du weiterempfehlen? Weiß ich gerade nicht. Deine angesagte Adresse im Internet? Facebook! Was ist deine Lieblingsspeise? Artischocken.

Wie verbringst du deine Freizeit? Mit Freunden, mit Telefonieren (vor allem mit meinem Welche Freundschaften sind dir Papi und meiner Mami), Internet, Was sind deine Schwächen? wichtig? Fernsehen. Ich kann mich nie ganz sicher fest- Die aus dem Internat, bei denen legen, bin skeptisch. ich weiß, dass sie auch in zehn Sag’ mal — wie siehst du deine ZuJahren noch halten werden. kunft? Wann kannst du nicht Nein sagen? Ich sehe mich als Studentin in Wien Wenn ich „angefleht“ werde. Deine Locations? mit einer französischen Bulldogge Licca Lounge in Landsberg, Deeg namens Charlotte, und dann etwas Was bedeutet für dich Liebe? in Wald, wo ich im Internat bin, später mit vielen Kindern (drei bis Zuneigung, Vertrauen. das Galgenhölzle in Überlingen, fünf) und einer glücklichen Zeit. Wo liegen deine Stärken? Ich bin ein guter Zuhörer, zeige Kreativität, bin ehrlich.

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Aus Überzeugung: Massivholzhäuser ohne Leim Das 50. Gebäude im patentierten Thoma-System Wildsteig | Thomas Klein und Sohn Stefan sind zwei Charaktere, die einem weder beruflich noch privat auf den Leim gehen (wollen). Aufdringlich oder bestimmend wirken sie keinesfalls im sachlichen Gespräch, eher zurückhaltend. Gleichwohl ist es ein Ton

kommen. Gemeint ist damit das so genannte Holz100-Haus, von dem die in Wildsteig ansässige Firma, mit inzwischen 20 Mitarbeitern, heuer das 50. Gebäude erstellt hat. Massiver Holzbau ohne Leim und andere Lösungsmittel — dem hat

an der Stelle, wo die Maschinenhalle des elterlichen Bauernhofs gestanden hatte, ein Holz100-Haus errichten ließen. „Das ist alles atmungsaktiv“, schildert Birgit Esper. Das Wohnklima sei ein Traum. Für sie und ihren Mann, der als Forstbeamter im Ministerium ar-

Geissler aus Penzberg, der im August 2010 ein solches Holz100Haus bezogen hat. Bauherr war wiederum die Firma Buchner aus Wildsteig, die nicht nur die 3DAnsichten gefertigt, sondern auch die Eingabeplanung gemacht hat. Holz100: der Begriff steht für 100 Prozent Holz.

Bei abnehmendem Mond geschlagen

Ein aktuelles Beispiel für das Holz100-Haus: Es steht in Penzberg und ist im August dieses Jahres bezogen worden. Foto: Geissler von Überzeugung, ja beinahe eine Philosophie, wenn der 51-jährige Chef und sein 23-jähriger Filius, neben seinem Vater zweiter Geschäftsführer in der Johann Buchner GmbH, auf das Markenzeichen ihres Unternehmens zu sprechen 22  |  der altlandkreis

sich der Handwerksbetrieb mit Sitz in Morgenbach verschrieben. Und von dieser Methode sind Kunden durchaus zu begeistern. So Birgit und Michael Esper, die an der Römerstraße zwischen Altenstadt und Schongau vor drei Jahren genau

beitet, sei ein Holzhaus immer im Fokus gewesen. Nach gründlicher Information hätten sie sich für ein Holz100-Haus ohne jedes Lösungsmittel entschieden. Dass so ein Wohngebäude energiemäßig effizient sei, betont Uwe

Häuser nach diesem System errichtet die Zimmerei Buchner seit 2002. Zurück geht das auf Ingenieur Erwin Thoma aus Österreich, der forschungsmäßig nahezu 20 Jahre nach dem „vollendeten Holzhaus“ strebte und damit inzwischen von Europa bis Japan vertreten ist. In den letzten acht Jahren ist die Zusammenarbeit zwischen Buchner und Thoma immer intensiver geworden. Heuer sind von der Firma Buchner bereits zwölf Holzhäuser nach dem System Thoma-Holz100 errichtet worden. Das Einzugsgebiet liegt in einem Radius von 80 Kilometern. Der Baustil ist individuell. Da gibt es ein Holz100-Haus mit Villencharakter in Füssen ebenso wie eines in Prem mit ländlicher Prägung oder eines in Weilheim im Toskanastil, berichtet Thomas Klein. Er verweist auch darauf, dass dieses Holz in Erwin Thomas österreichischen Heimat geschlagen wird — und zwar bei abnehmendem Mond. Dies sei mitentscheidend für die besondere Holzqualität. Außerdem könne durch minimale


Lufteinschlüsse eine nahezu doppelt so gute Wärmedämmung wie bei verleimten oder vollem Holz erreicht werden. „Da liegen wir voll im Trend“ sind Thomas und Stefan Klein, die beiden Geschäftsführer in der Firma Buchner, felsenfest überzeugt. Sie gehen davon aus, dass die Nach-

frage eher noch steigen wird. So wird dem Seniorchef, der gerne Skitouren geht, Ski fährt oder radelt, ebenso wie dem Junior (ein begeisterter Windsurfer, ob auf dem Lechstausee oder am Gardasee) auch in den nächsten Jahren die Freizeit knapp bemessen bleiben.

> > > ZUM THEMA Die Johann Buchner GmbH Die Firma Buchner in Wildsteig-Morgenbach beschäftigt zurzeit 20 Mitarbeiter. Darunter sind acht Maurer, neun Zimmerer und Büroangestellte. Ein Blick in die Geschichte der Buchner GmbH, die seit 43 Jahren besteht: 1967 gründet Johann Buchner das Unternehmen als Zimmerei. 1971 absolviert er seine Ausbildung zum Maurermeister und legt den Grundstein für das Bauunternehmen Buchner. 1975 tritt Neffe Thomas Klein (heutiger Geschäftsführer) seine Lehre im Betrieb an. 1984 absolviert Klein den Zimmerermeister, zwei Jahre später den Dachdeckermeister. 1999 übernimmt Thomas Klein als Geschäftsführer den Betrieb. 2001 erfolgt der Bau des ersten Holz100-Hauses. 2002 verstirbt Gründer und Inhaber Johann Buchner. 2005 erfolgt der Neubau des Bürogebäudes. 2009 wird Stefan Klein, Sohn von Thomas und Hedwig Klein, zweiter Geschäftsführer. 2010 wird das 50. Holz100-Haus gebaut.

> > > Vorhinweis Stefan (links) und Thomas Klein mit einem Modell, an dem sie veranschaulichen, wie die verschiedenen Holzschichten z.B. für die Außenwand oder das Dach eines Hauses verpresst sind – mit Buchendübeln ohne jedes Lösungsmittel. Foto: Geissler

Innerhalb weniger Tage wird so ein Holzhaus von erfahrenen Handwerkern erstellt. Auf dem Bild wird das massive Holzdach Platte für Platte montiert. Foto: Geissler

Thoma spricht im Ballenhaus Schongau / Wildsteig | Sein Name steht für das System der Holz100Häuser: Erwin Thoma. Der Ingenieur und Unternehmer aus Österreich wird am Freitag, 22. Oktober, in Schongau über Holzbau ohne Zusätze, über natürliche Baumaterialien sowie über Wohnklima und natürliche Ressourcen referieren (siehe dazu auch den Eintrag in unserem Terminkalender). Der Vortragsabend, der von Thomas und Stefan Klein aus Wildsteig organisiert wird, beginnt um 19.00 Uhr im Ballenhaus. Telefonische Anmeldung ist unter der Nummer 08867 / 324 erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig. Sowohl Erwin Thoma, der sich als Autor einiger Fachbücher einen Namen gemacht hat, als auch Thomas und Stefan Klein beantworten im Anschluss an den Vortrag im Schongauer Ballenhaus gern die Fragen der Besucher.

september / oktober 2010  |  23


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Ausblick auf Kulturtage in Herzogsägmühle

Pistolenschüsse zum Dessert Herzogsägmühle | Der Dinner- Rollen sind gleichgewichtet, verrät theater „Dornröschen“ mit Simone Krimi hat’s in sich. Erst gibt’s eine Wilfried Knorr im Gespräch mit der Mutschler sowie ein Konzert mit weißrussische Terrine, dann zum „altlandkreis“-Redaktion. Er führt der Big Band des Orchesters der Hauptgang das Kalbslendensteak, zusammen mit Michael Krone Re- Bundespolizei München. danach werden Schüsse aus der gie. Die Idee der Herzogsägmühler Pistole abgefeuert, ehe das Des- Die meisten Schauspieler sind Kulturtage geht auf den frühesert gereicht wird. „Doppelmord Mitarbeiter in Herzogsägmühle. ren Direktor Erwin Dürr zurück. auf Probe“ heißt die KrimiZiel sei es gewesen, in   Es hat sich bewährt zu einer Herzogsägmühle „minkomödie, die heuer bei den Herzogsägmühler Kulturdestens die gleiche InMixtur aus Theater, Malerei tagen dem interessierten frastruktur“ wie in verund Musik zu wechseln. Publikum an drei Abenden gleichbar großen Dörfern kredenzt wird. Und das zu bieten. Und damit seibei einem festlichen Souper. Die Ein hilfebedürftiger Bewohner des en nicht nur Straßen und Häuser, Krimikomödie ist eines von vielen Diakoniedorfes ist ebenso dabei. sondern vor allem die Lebensquakulturellen Schmankerln, die im Das gleiche Ensemble wird mit lität gemeint gewesen, bekundet Oktober an zehn Tagen in Her- dem Stück „Doppelmord auf Pro- Direktor Knorr, der vor 21 Jahren zogsägmühle serviert werden. Die be“ übrigens auch im Mai 2011 als Leiter der Jugendhilfe nach Kulturtage in dem Diakoniedorf beim Bundeskongress des evan- Herzogsägmühle kam und von da finden heuer zum 25. Mal statt. gelischen Erziehungsverbandes in an die Kulturtage mit organisiert Berlin aufwarten. hat. Neben dieser Krimiko- Seit einigen Jahren kümmert sich mödie kommen The- im Wesentlichen Waltraud Filser aterfreunde auch bei um die Organisation, die mehr der Gruppe „TamTam“ als sechs Monate Vorlauf benötigt. auf ihre Kosten, die Das Budget, das für die Veranstalbeim Herzogsägmühler tungen in der Kulturwoche zur Abend am Mittwoch, Verfügung steht, ist überschaubar: 13. Oktober, gefordert Es sind laut Direktor Knorr 5000 ist. Dabei handelt es Euro. Entscheidend sei, einerseits sich um eine Gruppe, selbst etwas zu machen, andererVerschränkt die Hände hinterm Kopf, wenn in der vorwiegend Hil- seits aber auch Künstler „’reinzuer über Highlights der vergangenen 25 Jahre febedürftige aus Her- holen“, wie es Knorr formuliert. nachdenkt: Direktor Wilfried Knorr. zogsägmühle spielen. Man wolle Besucher anlocken – Regie führen Michael auch solche, „die mit uns sonst nix Die Dialoge zum Dinner-Krimi Krone, Mann einer Mitarbeiterin, zu tun haben“. „Doppelmord auf Probe“ hat und Katharina Winke, die als Er- Bewährt hat sich nach den WorDirektor Wilfried Knorr in den gotherapeutin im Diakoniedorf ten des 51-jährigen Chefs im DiaWeihnachtsferien 2009/2010 ge- arbeitet. koniedorf, dass von den früheren schrieben. 13 Schauspieler, die bei Eröffnet werden die Herzogsäg- Schwerpunkten (entweder Theater, den Aufführungen (am Samstag, mühler Kulturtage am Freitag, Malerei oder Musik in einem Jahr) 9., Sonntag, 10., und Sonntag, 17. 8. Oktober, mit einem Konzert- zu einer Mixtur gewechselt worOktober, um 18 Uhr im Festsaal abend der A Capella-Formation den sei. Drei Angebote von einer am Kapellenfeld) zwischen den „In Voice“ in der Deckerhalle. Sorte innerhalb von zehn Tagen Tischreihen agieren, proben be- Weitere Schmankerl sind das Ka- seien für die meisten Gäste zu viel; reits seit Frühjahr an dem Stück. barett mit Sigi Zimmerschied am hingegen sei es eher darstellbar, Eine Hauptfigur gibt es nicht; fünf Freitag, 15. Oktober, das Märchen- dass interessierte Gäste einmal ins

»

Konzert, einmal in ein Theater und einmal in eine Ausstellung gehen. Der bekannte Kabarettist Sigi Zimmerschied wird heuer die Liste der namhaften Künstler ergänzen. Bei den Herzogsägmühler Kulturtagen waren in der Vergangenheit aber auch schon Größen wie Schauspielerin Iris Berben und Helmut Hube von der Münchner Lach- und Schießgesellschaft zu Gast. Unver-

Das Pro g Kulturta ramm der g Sie auf e finden Seite 43 gessen ist noch der Bau einer Arche vor sechs Jahren. Für die Zukunft kann sich Direktor Knorr auch mal Lichtinstallationen bzw. eine Lasershow vorstellen. Oder gar ein kleines Feuerwerk – das mit Musik untermalt, eine kleine Geschichte erzählt. Es muss ja nicht gleich eine „Mords“Geschichte wie der Dinner-Krimi sein.

Das Archivbild vom „Theatro“ aus dem Jahr 2005 hat symbolische Aussagekraft: Bei den Herzogsägmühler Kulturtagen ist Vielfalt erwünscht und darum gilt es, mehrere Akteure an einen Tisch zu bringen. Heuer gibt es wieder vier Abende mit Theater-Angebot.

Auch dieses Projekt gehört zur Geschichte der Herzogsägmühler Kulturtage: der Bau der Arche im Herbst 2004. september / oktober 2010  |  25


Das Heimaträtsel im „altlandkreis“

Welcher Kirchturm ist wie hoch? Auf die richtige Reihenfolge kommt’s an

> > > Mitmachen & Gewinnen

Hier sind die Rätselfüchse gefragt. Und zwar diejenigen, die sich im Schongauer Land auskennen. Es geht um die Höhe der fünf unten abgebildeten Kirchtürme. Dabei will die „altlandkreis“-Redaktion von den Leserinnen und Lesern

keine genauen Meterangaben, es kommt vielmehr auf die richtige Reihenfolge an. Nennen Sie an erster Stelle den Ihrer Meinung nach höchsten Kirchturm, dann den zweithöchsten, den dritthöchsten, usw.

Kleine Hilfestellung: Der höchste Kirchturm im westlichen Pfaffenwinkel ist auf dieser Seite nicht zu finden. Es ist der von Rottenbuch, der zurzeit eingerüstet ist. Er misst 67 Meter. Dafür ist aber der zweithöchste in unserer Galerie dabei.

Schicken Sie uns Ihre Lösung per E-Mail an info@altlandkreis.de, per Fax an 08869 / 91 22-17 oder per Post an: der altlandkreis, Birkland 40, 86971 Peiting. Einsendeschluss ist Montag, 20.09.2010. Unter den richtigen Einsendungen werden Einkaufs-„schex“ der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau im Wert von 50,- €, 30,- € und 20,- € verlost. Die Gewinner werden benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe des „altlandkreis“ veröffentlicht.

Beeindruckende Spitze an der Pfarr­kirche St. Stephan in Burggen.

Der Turm am Gotteshaus Mariä Heimsuchung in Lechbruck.

Charakteristischer Zwiebelturm der Pfarrkirche St. Matthäus in Kinsau.

26  |  der altlandkreis

Markant in Schongau-West: der Turm von Verklärung Christi.

Hoch gelegen: der Turm an der Westseite der Schönberger Kirche.


Was der Monat für den neuen Rektor bringt

Weit mehr als nur Lehrerkonferenzen Altenstadt / Schwabsoien | Eine Reihe von Projekten — sei es die Jugendverkehrsschule, das Bogenschießen oder der Themenschwerpunkt Indien —, aber auch die Stundenplanung, zwei Lehrerkonferenzen, ein Elternabend, neue Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit der Praxisklasse an einer Hauptschule: Das und noch einiges mehr steht bei Jörg Walter, dem neuen Rektor am Förderzentrum Altenstadt, im September und Oktober im Fokus. Die Redaktion wollte von dem 58-Jährigen wissen, „was der Monat bringt“. Jörg Walter, der in Schwabsoien wohnt, verheiratet ist und zwei Töchter im Alter von 25 und 23 Jahren hat, ist durch die Regierung von Oberbayern als Nachfolger von Eugen Sterner zum neuen Rektor der Förderschule ernannt worden. Dort sind es 19 Lehrkräfte und 120 Kinder. Dazu kommen Sekretärin, Hausmeister und Busaufsicht. Die Einrichtung in Altenstadt ist eine von drei staatlichen Förderschulen im Landkreis Weilheim-Schongau. Die erste Konferenz mit den Kollegen ist am Montag, 13. September, die zweite folgt am ersten Schultag nachmittags. Der Elternabend wird Ende des Monats stattfinden. Ein Augenmerk hat Walter in diesen Wochen auf die Schulsozialarbeit zu richten. Da gilt es, die Stelle für eine neue Mitarbeiterin auszuschreiben. Ein Novum ist die Praxisklasse. Dies bedeutet, dass praktisch veranlagte Kinder an der Förderschule Altenstadt, die sich mit dem Lernen sehr schwer tun,

ab September in Zusammenarbeit mit der Hauptschule Huglfing mehrere Stunden in Betrieben unterwiesen werden. Ein weiteres Anliegen sind dem neuen Rektor, der in der Freizeit gern Gitarre in einer Band spielt,

die Mitarbeitergespräche. Gerade an einem Förderzentrum sei es wichtig, oft schnell zu handeln und so den „Dampf rauszunehmen, falls es zum Streit unter Kindern bzw. zwischen Jugendlichen und Lehrern kommt.

Der Mann, der im Förderzentrum nach vorne gerückt ist: Rektor Jörg Walter. Er kann sich aber auf die Mitarbeiter im Hintergrund verlassen, wie das Foto im Schülercafe mit Vize-Rektorin Hannelore Scheifele (Rottenbuch, links), Hausmeister Robert Schedel und Sekretärin Marianne Forstner (Ingenried) verdeutlichen soll.

Von außen betrachtet: das Schulgebäude in Altenstadt, eines von drei staatlichen Förderzentren im Landkreis Weilheim-Schongau. september / oktober 2010  |  27


Tourenvorschlag im „altlandkreis“

Brettlesweg-Wanderung Christoph Heger Azubi bei der Kreissparkasse in der Schongauer Altstadt

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Steingaden | Wer ohne lange Anfahrt eine abwechslungsreiche Wanderung im Voralpenland erleben möchte, kommt bei diesem Rundweg voll auf seine Kosten. Es besteht sogar die Möglichkeit, stille Natur mit eindrucksvoller Kunst zu kombinieren. Denn die Wanderung führt bei der Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland vorbei. Und bei einem Abstecher kann man auch noch dem Welfenmünster in Steingaden einen Besuch abstatten. Renate Zöpf aus Schongau, Wanderleiterin beim DAV, schildert im „altlandkreis“ den Verlauf der Tour, die sich im Herbst für Jung und Alt anbietet: Startpunkt ist der Parkplatz am Grabensee an der B17 am südlichen Ende von Steingaden. Da ist die Straße zu überqueren; dann geht’s ein kurzes Stück Richtung Steingaden. Gleich bei den ersten Häusern rechts in die Schlöglmühlstraße abbiegen. Der Beschilderung Prälatenweg bzw. Brettlesweg folgen. Rechter Hand plätschert munter ein Bach. Der Weg führt über Wald- und Wiesenwege bis zu einem querenden Schotterweg. Hier der Ausschilderung Richtung Wieskirche nach rechts folgen.

Der Weg führt durch einen schönen, lichten Wald. Diesem breiten Forstweg folgen, bis ein Hinweisschild links auf einen schmalen Wald-Pfad führt. Nach einer kurzen Wanderung auf wurzeligem

Um den empfindlichen Pflanzenboden des Naturschutzgebietes zu schonen, darf der Brettlesweg nicht verlassen werden. Außerdem würde man sich beim Verlassen nasse Füße holen. Waldweg wird der Brettlesweg erreicht. (Bei Nässe rutschig!) Man wandert auf einem schmalen, gut angelegten Bretterweg durch das beeindruckende Naturschutzgebiet Wiesfilz. Nur auf

> > > Kurz-Charakter Tour für Jung und Alt • stille Natur-Wanderung • für Familien geeignet • Gehzeit: drei bis vier Stunden • Länge: zirka zwölf Kilometer • gut beschildert, überwiegend gut begehbare Wege • Der Brettlesweg ist bei Nässe rutschig.

28  |  der altlandkreis

diesem Brettlesweg darf dieses Filz bestaunt werden. Der weiche Boden mit seiner sensiblen und besonderen Pflanzenwelt ist sehr trittempfindlich und steht unter besonderem Schutz.

Besonders im Herbst fasziniert das Filz mit seinen orangebraunen Farbtönen. Im Hintergrund sind die Trauchgauer Berge, vielleicht die Gipfel schon überzuckert mit dem ersten Schnee. Auf einer kleinen Bank ist diese ursprüngliche Landschaft, die einzigartige Atmosphäre, der Ausblick und die Stille zu genießen. Nebenbei erfährt der Wanderer bei einer Informationsstelle noch kleine Geschichten um und über die Wieskirche. Wie z.B. dass das Dach der Wieskirche der Form des Gipfelaufbaus der Hohen Bleick (1638 Meter) entspricht. Nach zirka eineinhalb Stunden ist die Wies-


kirche erreicht. Von dort führt der Weg rechts, leicht bergab, weiter auf einer wenig befahrenen Straße durch einen hohen Wald – stets gerade aus bis zum Weiler Resle. Dort rechts abbiegen. Weiter geht’s über Wirtschaftswege durch eine hügelige Landschaft, immer wieder mit herrlicher Aussicht auf die Berge, vorbei am malerisch gelegenen Fronreitner See, nach Fronreiten. Da wieder rechts, nun stets leicht bergauf. Vorbei an der Kirche am Kreuzberg (steht rechts auf einem Hügel). Bald steht der Wanderer oberhalb des Biberschwöller Sees. Dort lohnt es immer wieder mal einen Blick zurück zu werfen. Denn es bietet sich ein toller Blick auf die Ammergauer Alpen.

Dem Weg nun weiter bergab bis zum Grabensee folgen. Nach einer abwechslungsreichen, einfachen und stillen Wanderung, aber mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, wird nach zirka drei bis vier Stunden (ohne Pausen und Besichtigungen) der Parkplatz am Ausgangspunkt erreicht.

Die Stille der Natur erfahren: Renate Zöpf, Wanderleiterin beim Deutschen Alpenverein und Entspannungspädagogin, stellt Tourenvorschläge im Schongauer und Füssener Land zusammen.

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Wie sehen Sie denn aus?

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Diesmal: Andrea Brecht aus Hohenpeißenberg 15 Jahre liegen zwischen diesen beiden Fotos, auf denen Andrea Brecht aus Hohenpeißenberg abgelichtet ist. Das Bild links zeigt die junge Frau mit 19 Jahren; damals war sie am Ende der Ausbildung zur Bankkauffrau.

Die meiste Zeit trägt Andrea, eine geborene Erhard, lange Haare; früher waren sie glatt. Vor acht Jahren hatte sie zwischendurch mal kurze Haare, erinnert sich die dunkelblonde Frau. Inzwischen ist die Frisur gestuft und mit blonden

Strähnchen versehen (siehe das aktuelle Foto rechts). Andrea Brecht hat mit ihrem Mann Christian, mit dem sie seit zehn Jahren verheiratet ist, zwei Kinder. Alexander ist acht Jahre, Katharina fünf. Bekannt ist die Hohenpeißenbergerin auch in Peiting, wo sie in Teilzeit bei der Sparkasse im Kundenservice arbeitet. Auch schon ihr Vater war früher Bankkaufmann. Das Hobby der 34-Jährigen ist die Blasmusik: In der Hohenpeißenberger Blaskapelle spielt sie Klarinette und Saxophon. Zudem engagiert sie sich im örtlichen Kindergarten-Förderverein. Den Urlaub verbringt die Familie am liebsten beim Campen mit dem eigenen Wohnwagen — sei’s am Früher und heute: Bilder sagen oft mehr als Worte. Auf den beiden Bodensee oder auch mal an der Fotos ist Andrea Brecht als 19-Jährige und als 34-Jährige zu sehen. Adria.

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Wer bei der Passion die erste Geige spielt … Auch Peitinger und Rottenbucher im Orchester

Auch sie leisten zur Musik bei den Oberammergauer Passionsspielen ihren Beitrag: (vorne von links) Angela Gilgenreiner aus Peiting, ihre Schwester Irmgard Tralmer aus Oberammergau und deren Nichte Amelie Krecu aus Rottenbuch sowie (hinten von links) Johannes Klucker, Direktor der Beruflichen Schulen in Schongau, der Oberammergauer Karl Höldrich, Chef der Musikschule Pfaffenwinkel, und Josef Ziegler aus Peiting. Oberammergau / Rottenbuch / Peiting / Schongau | Mit zwei Vorurteilen will dieser Bericht gründlich aufräumen: erstens damit, dass beim Passionsspiel in Oberammergau Regisseur Christian Stückl die erste Geige spielt; und zweitens damit, dass alle Mannsbilder in der Gemeinde zurzeit mit Bart ’rumlaufen. Letzteres können Johannes Klucker und Karl Höldrich widerlegen: Beide wohnen in Oberammergau, arbeiten in Schongau und zeigen sich auch nach gut drei Monaten Passionsspiel glatt rasiert. Wer im Orchester sitzt, braucht sich — im 30  |  der altlandkreis

Gegensatz zu den Akteuren auf der Bühne — nicht um den Barterlass zu scheren. Johannes Klucker (55), der Direktor der Beruflichen Schulen in Schongau ist, sieht es als Ehrensache, bei der Passion dabei zu sein. Für ihn ist es bereits das siebte Mal. 1970 hatte er als Jugendlicher erstmals in einer Volksszene mitgewirkt. Bei allen weiteren Aufführungen saß er als Violinspieler im Orchester. Heuer sitzt er am ersten Geigenpult. Karl Höldrich (45) — er ist Chef der Musikschule Pfaffenwinkel in Schongau — ist als Cellist zum %


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fünften Mal bei der Passion dabei. Eine weitere Musikerin aus der Gemeinde ist Irmgard Tralmer. Die 36-Jährige ist eine gebürtige Rottenbucherin, die 2004 aus beruflichen Gründen nach Oberammergau gezogen ist. Dorthin zieht es — um im Passionsspielorchester mitzuwirken — auch Verwandte von ihr. Dazu gehört die siebzehnjährige Amelie Krecu aus Rottenbuch-Rudersau, die

terthur den Kontrabass streicht, an mehreren Aufführungen in Oberammergau mitgewirkt. Bei den Cellisten ist auch noch ein Peitinger Musiker zu finden. Die Rede ist von Josef Ziegler. Der 29-Jährige ist nach der Passion im Jahr 2000 heuer das zweite Mal dabei. Josef Ziegler war Schüler bei Karl Höldrich. Dirigiert wird das 60-köpfige sinfonische Orchester, das im Graben

Die Vertreibung der Händler aus dem Tempel: eine sowohl akustisch als auch optisch imposante Szene. ebenso wie ihre Tante Irmgard die zweite Geige spielt. Und dazu zählt auch Angela Gilgenreiner aus Peiting. Die 33-Jährige sitzt bei den Geigen am ersten Pult. Sie ist eine Schwester von Irmgard Tralmer. Angela Gilgenreiner unterrichtet an der Musikschule Pfaffenwinkel Violine. Übrigens hat auch ihr Bruder Josef Gilgenreiner, der in der Schweiz im Orchester von Win-

unter der Bühne seinen Platz hat, abwechselnd vom musikalischen Leiter Markus Zwink oder von Michael Bocklet. Letzterer ist ein gebürtiger Schongauer. 107 Aufführungen sind es von Mitte Mai bis zum 3. Oktober. Wer wie oft mitspielt, ist völlig unterschiedlich. Angela Gilgenreiner bringt es auf 30 Einsätze, ihre Schwester Irmgard immerhin auf 65. Johan-

nes Klucker und Karl Höldrich sind an 50 Nachmittagen und Abenden dabei. „Sehr beeindruckend“ findet Angela Gilgenreiner das Geschehen auf der Bühne, die Musik und den Besucherzustrom in das große Passionstheater. „Das ist echt was Besonderes“, sagt die Musiklehrerin, die seit diesem Jahr das Schongauer Stadtorchester leitet. Knapp sechs Stunden dauert die Passion. Immerhin zwei Stunden davon macht die reine Spielzeit des Orchesters aus, das mit elf ersten und elf zweiten Geigen, sechs Bratschen, fünf Celli und vier Kontrabässen sowie zwei Dutzend Bläsern stark besetzt ist. Von den Musikern sehen die Zuschauer im Passionstheater nichts; höchstens dass Besucher in den vorderen Reihen das Dirigat von Markus Zwink bzw. von Michael Bocklet erkennen. Was im ersten Jesus mit den Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus in der Nacht vor Monat regelmäßig zu Klagen ge- seinem Kreuzestod auf dem Ölberg — stimmungsvoll in Szene gesetzt. führt habe, warum so ein großes Spiel ohne Live-Musik stattfinde, > > > VERANSTALTUNGSINFO erzählt Johannes Klucker mit einem Schmunzeln. Diese sind aber Restkarten noch erhältlich! verstummt. Denn zum zweiten Für viele Termine sind noch Karten an der Tageskasse erhältlich Teil der Passionsgeschichte ziehen (geöffnet ab 12.00 Uhr, nur Karten für den jeweiligen Spieltag erdie 60 Musiker seit Juni für jeden werbbar). Arrangements mit Übernachtung und Ticket sind noch sichtbar in den Orchestergraben an allen Tagen verfügbar. Passionsspielkarten ohne Übernachtung ein. Sie können sich nicht nur hökönnen nach Verfügbarkeit auch online gebucht werden. ren, sondern auch wirklich sehen Weitere Informationen zu Spieldaten, Tickets, Sitzplan, Preisen, lassen. Egal, ob sie nun die erste etc., sowie den Souvenir- und Ticket-Onlineshop finden Sie unter Geige oder eine andere Stimme www.passionsspiele2010.de. spielen. Und egal, ob sie einen Bart tragen oder glatt rasiert sind.


Das besondere Bild:

Kitesurfer in Peiting Ein Anblick mit Seltenheitswert: Kitesurfer südlich von Peiting. Dieses Foto wurde am 8. August nach den starken Regenfällen aufgenommen. Die Wiese zwischen der Umgehungsstraße und der B23 nach Oberammergau war bis zu einem halben Meter überschwemmt und bildete so einen See, der sofort ein paar Freizeitsportler angelockt hatte. Üblicherweise sind die Surfer mit ihren „Kites“ (Lenkdrachen) an großen Seen oder am Meer zu finden. Keine andere Wassersportart bietet eine so umfangreiche Vielfalt an möglichen (und unmöglichen) Tricks und Sprüngen, wie das Kite-Surfen. Der inoffizielle Höhenrekord liegt bei 48 Meter über dem Wasser und wurde vor der Insel Fehmarn aufgestellt.

Haben Sie auch ein besonderes Bild aus dem Altlandkreis, das wir veröffentlichen sollten? Dann senden Sie es einfach per E-Mail an info@altlandkreis.de oder per Post an „der altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting und schreiben Sie dazu, warum dieses Bild für Sie so besonders ist.

Aktionswoche der Feuerwehren mit Waldbrandübung

„Großeinsatz“ im Forst Schongau / Schwabniederhofen | Eine groß angelegte Waldbrandübung bildet heuer den Auftakt zur Aktionswoche der Feuerwehren. Dabei handelt es sich um eine landkreisübergreifende Maßnahme, wie Johann Deschler, der Kreisbrandmeister im Bezirk West, vorausblickt. Elf Wehren beteiligen sich an der Waldbrandübung im Forstgebiet zwischen Schwabniederhofen und Dienhausen. Termin dafür ist am Samstag, 18.9. Das Motto der Aktionswoche 2010 lautet: „Ihre Feuerwehr — zupacken statt zuschauen“. Damit soll 34  |  der altlandkreis

auf die Bedeutung der Wehren reiten mit den Wehren Steingaeingegangen werden, die im Scha- den, Lauterbach, Wies, Urspring densfall die Initiative ergreifen. und Prem Montag, 20.9., 19.30 Uhr in RottenDie Termine in der Aktionswoche buch mit den Wehren Wildsteig, 2010 im Schongauer Bereich: Schönberg und Rottenbuch Samstag, 18.9., 9.30 Uhr Wald- Dienstag, 21.9., 19.30 Uhr in brandübung mit den Wehren Schwabbruck mit den Wehren InSchwabniederhofen, Altenstadt, genried, Sachsenried, SchwabsoiSchongau, Hohenfurch, UPM- en und Schwabbruck Kymmene, Schwabsoien, Denklin- Mittwoch, 22.9., 19.30 Uhr in Hergen, Dienhausen, Kinsau, Epfach zogsägmühle mit den Wehren und Leeder Birkland und Herzogsägmühle Samstag, 18.9., 13.30 Uhr in Peiting Mittwoch, 22.9., 20 Uhr mit den mit der Wehr der Marktgemeinde Wehren Bernbeuren, Tannenberg Samstag, 18.9., 13.30 Uhr in Fron- und Burggen


Orgelrestaurierung in der Wies

2500 Pfeifen erneuert — „Flöten sind ein Traum“ Steingaden | „Ausgezeichnet. Ich bin wirklich begeistert. Die Register mit den Flöten sind ein Traum.“ Pater Stefan Kling gerät ins Schwärmen, wenn er auf die restaurierte Orgel in der Wieskirche angesprochen wird. Der 47-Jährige ist Chef im Amt für Kirchenmusik in Augsburg und hat selbst schon zwei Stunden das Instrument im Rokoko-Juwel bei Steingaden gespielt. Die Orgel hat 42 Register mit 2993 Pfeifen, davon 500 rekonstruierte Pfeifen aus der Barockzeit. So harmonisch der Klang dieser Orgel nach der Erneuerung sein mag: Während der Renovierung gab’s durchaus Dissonanzen. Vor allem in der Schlussphase. Claudius Winterhalder, Chef der Orgelbaufirma aus dem Schwarz-

wald, sah die Arbeit beeinträchtigt, da des Öfteren Besuchergruppen geführt worden seien und ihnen auch das neue Instrument vorgeführt werden sollte. Dadurch sei vor allem Intonateur Alois Schwingshandl, der aus Uffing am Staffelsee kommt, in Fast 20 Jahre nach Abschluss der umfangreichen den letzten Monaten Sanierung der Bausubstanz erstrahlt nun auch gestört worden und die Orgel in neuem Glanz. in Verzug geraten. Die Kritik richtet Winterhalter ins- das Reparieren und Intonieren des besondere an Wies-Organist Anton Instrumentes die Zeit ab 18 Uhr bis Guggemos. Doch der hält entge- tief in die Nacht fixiert worden. gen, dass für die Phase der Reno- Die Wies, eine Wallfahrtskirche, vierung ein eigenes „Zeitfenster“ könne man bei den großen Bevereinbart worden sei. So sei für suchermassen nicht zusperren. Die Kuratie sei dem Orgelbauer bereits entgegen gekommen, zumal die Kirche schon um 18 Uhr statt um 20 Uhr geschlossen und die Abendmessen um zwei Stunden auf 17 Uhr vorverlegt worden seien. Im August sind die Arbeiten ungeachtet der Differenzen auf der prominenten Baustelle nach eineinhalb Jahren abgeschlossen worden. Vor der Orgelweihe, die auf Sonntag, 19. September, terminiert ist und zu der Altbischof Dr. Viktor Dammertz erwartet wird (siehe auch Hinweis im „altlandkreis“Veranstaltungskalender), gibt es noch eine Feinabnahme. Die Wies-Orgel kostet 750.000 Blick in einen der beiden Schränke an der Emporenbrüstung: Dort be- Euro. Eine Besonderheit ist, dass finden sich die kurzen Pfeifen fürs Rückpositiv. die Hülle des alten barocken % september / oktober 2010  |  35


Spieltisches, der 1960 ausgebaut Augsburger Altbischof Dr. Viktor und bei der Orgelbaufirma Schmid Josef Dammertz vornehmen wird, in Kaufbeuren aufbewahrt wurde, erklingt in Messen, Andachten hergerichtet worden ist. Nun blickt und Vespern weiterhin die kleine der Organist nicht mehr zum Pro- Chororgel. „Es sollte eigentlich spekt mit den hohen Pfeifen, son- kein vorehelicher Orgelverkehr dern sitzt davor und schaut zum stattfinden“. Pater Stefan Kling, Altarraum. Es war auch eine Auf- Chef im Amt für Kirchenmusik in lage des Landesamts für Denkmal- Augsburg, vertritt die Meinung, pflege, diesen dass bis zur   Es sollte eigentlich originalen-baSegnung des rocken Spielneuen Instkein vorehelicher tisch zu verrumentes für Orgelverkehr statt- Messen und wenden. Der Organist sitzt Andachten in finden. nun vor drei der Wies noch Manualen, die das Provisoriin modernes, dunkles Ebenholz um im Chorraum genutzt werden eingefasst sind. Das obere Manual soll. Die große Orgel dürfe nur zu war bisher nicht vorhanden; es ist besonderen Anlässen verwendet angebracht worden, um über die werden, nicht aber in der Liturbarocke und klassische Musik hi- gie an Sonn- und Werktagen. So naus insbesondere romantischen wird auch am Schutzengelfest am Werken gerecht zu werden, erklärt ersten Septembersonntag, zu dem Pater Stefan Kling. Zusammen mit Pater Kling als Festprediger erder Orgel und dem Spieltisch ist wartet wird, noch die kleine Orgel auch das Podium auf der Empore im Chor gespielt. Aber zur Weihe erneuert worden, was ein Schrei- am 19. September darf dann Wiesner aus Iffeldorf erledigte. Organist Anton Guggemos auf Bis zur Weihe des neuen Instru- dem erneuerten Instrument alle mentes Mitte September, die der Register ziehen.

»

Wies-Organist Anton Guggemos (63) am Spieltisch, dessen Hülle mit den Intarsien (rechts unten) restauriert wurde und dessen drei Manuale in Ebenholz eingepasst worden sind. 36  |  der altlandkreis


Sieht so aus wie vor der Renovierung: der Prospekt, hinter dem die großen Pfeifen aufgestellt sind. Davon sind die meisten erneuert worden.

> > > Zugabe Der richtige Ton Wie gern hätten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, passend zu dem Beitrag auf dieser Seite, ein Foto präsentiert, das Intonateur Alois Schwingshandl bei der Arbeit zeigt. Doch ist dem „altlandkreis“Redakteur bei einem Termin im August der Zutritt zur Orgelempore in der Wies schlichtweg versagt worden. Und zwar keinesfalls von Kurat Kirchmeir, auch nicht von Organist Guggemos, sondern von einem sichtlich angesäuerten Orgelbaumeister Winterhalder aus dem Schwarzwald. Der begründete sein Nein damit, dass der Intonateur schon so oft durch zu wenig Rücksichtnahme (Einlass von Besuchergruppen etc.) aufgehalten worden sei und wenigstens die letzte Nacht ohne Unterbrechung arbeiten müsse, ehe er in den Urlaub gehe. Ein zweites Nachhaken, ob der Redakteur denn nicht doch für eine Fotoaufnahme zur Orgelempore hoch dürfe, bewertete der Orgelbauer, der sonst keinesfalls medienscheu wirkt, gar als Zeichen für die „Renitenz“ der Presse. Dieser Begriff kann wohl am ehesten mit Hartnäckigkeit gleichgesetzt werden. Der Medienvertreter, der den Termin in der Wies mit dem Organisten vereinbart hatte, gab dem Orgelbaumeister aus dem Schwarzwald zu verstehen, dass er dessen Verhalten nicht so recht verstehen könne. Zudem deutete der Redakteur an, sich zu überlegen, ob er über das Verhalten des Orgelbaumeisters einige Zeilen abfasse, wenn er schon nicht den Bildbeitrag mit dem Intonateur recherchieren dürfe. „Schreiben Sie doch, was Sie wollen,“ schmetterte der Firmenchef dem Journalisten entgegen. Beruflich sind Orgelbauer Experten in Sachen Harmonie, Wohlklang, Feinabstimmung. Die Wies-Orgel selbst ist wohl ein gutes Beispiel dafür. Das Auftreten des Firmenchefs beim Zwiegespräch vor der Kirche ist dagegen ein schlechtes Beispiel dafür. Da hat der Orgelbauer den falschen Ton getroffen. jj

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Erst Tournee durch China, dann Start in Schongau Schlagzeuger Max Kinker neu an Musikschule Schongau / Marktoberdorf | Es hat gendlichen das Drummen. Die Tag pro Woche in Kaufbeuren am seinen Grund, warum der Schlag- meisten davon kommen dazu in Schlagwerk ausgebildet. Diesen zeuger Max Kinker als neuer Leh- das Studio, das in Marktoberdorf Job hat er im Sommer aufgegerer an der Musikschule Pfaffen- direkt am eigenen Haus angebaut ben. Stattdessen übernimmt er die winkel erst zum Oktober mit den ist, wo der 48-Jährige zusammen neue Aufgabe in Schongau, wo er Unterrichtsstunden beim Köhlerstadel im Proginnt. Denn der weithin belokal der Stadtkapelle bekannte Musiker aus mit den Kindern und der Nachbarstadt MarktJugendlichen „drummt“, oberdorf ist im August wie es bei den Musiund September mit einer kern heißt. „Einmal in Band aus München acht der Woche muss ich Wochen lang auf Tourraus“, liefert Kinker die nee durch China. StatioBegründung, warum er nen dieser Variete-Show zusätzlich zu den vielen sind Städte wie Peking Schülern im eigenen oder Hongkong. Studio zu Hause immer Dass Max Kinker ab Okbestrebt ist, auch „austober auch in Schongau wärts“ aktiv zu sein. an der Musikschule UnDer 48-Jährige wird heuterricht gibt, ist durch er das einzige neue GeTrompetenlehrer Marcus sicht an der Musikschule Graf vermittelt worden, Pfaffenwinkel sein. den er aus einem groAnsonsten ist Kontinuität ßen Tanzorchester kennt. angesagt, berichtet der Hintergrund ist auch, Leiter der Musikschudass einer der bisherigen le Pfaffenwinkel, Karl zwei Lehrer für SchlagHöldrich. Wenn Mitte zeug und Pauke, Stefan September der Start ins Brunner, nach zwei Jahneue Unterrichtsjahr ren aufhört, weil er in erfolgt, werden es zirka die Oberpfalz zieht. 650 Belegungen sein. Ebenso wie Orchestermu- Bekannter Musiker am Schlagwerk: Max Kinker, der Mit den Ensembles sind siker Kurt Joseph Kraus, künftig auch in Schongau Stunden gibt. es rund 800 Schülerinder bereits seit mehr nen und Schüler, wobei als zwei Jahrzehnten in Schongau mit seiner Frau wohnt. Die drei einige auch zwei oder mehr Instin diesem Fach unterrichtet, wird Kinder sind 28, 27 und 18 Jahre rumente bzw. Fächer erlernen. Max Kinker für einen Nachmittag und bereits außer Haus. Für den neuen Schlagzeuger wervor Ort sein. Beide Schlagzeuger Kinker ist ein renommierter den der Chef und seine Kollegen haben gemeinsam 15 bis 18 Schü- Schlagzeuger und Vibraphonist. aber kaum die Werbetrommel ler. Die genaue Zahl steht erst im Er hatte schon mit Musikern wie rühren müssen — der BekanntOktober fest. Insgesamt zeigt Max Hugo Strasser und Max Greger heitsgrad von Max Kinker spricht Kinker bis zu 80 Kindern und Ju- Auftritte. Bislang hat er an einem da schon für sich.

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Kolumne im „altlandkreis“: Was der Nepomuk denkt

Die Zug-Luft in der Regiobahn Der Nepomuk, der wo so heißt wie der Flößerpatron, ist nah an der Lechbrücke zu Hause, wo er mit seiner Leni ein zwar bescheidenes, aber dennoch zufriedenes Dasein führt. Er ist kein Mann von Welt; aber sehr wohl einer, der immerhin im Schongauer Land viel ’rumkommt und mit seiner Meinung keinesfalls hinterm Berg hält, wenn ihm da irgendwo etwas nicht gefällt. Alle vier Wochen will die Leni mit dem Nepomuk nach Weilheim, weil sie der Meinung ist, auch in der Kreisstadt ins eine oder andere Geschäft ihre Nase ’reinstecken zu

müssen. Für diesen kleinen Ausflug nimmt sie mit ihrem Herrn Gemahl immer den Zug. Jetzt wird die Bayerische Regiobahn, die auf dieser Strecke verkehrt, ja oft gelobt. Dass es in den Wagen so sauber sei, sagen die einen. Dass es so bequem ein- und auszusteigen sei, meinen die anderen. Und dass es im Zug so hell und freundlich sei, wissen wieder andere Fahrgäste zu schätzen. Doch was der Nepomuk gar nicht mag, ist die Zug-Luft in der Regiobahn. Oder besser gesagt der Luft-Zug. Jedes Mal, wenn der Nepomuk in der Regiobahn hockt,

verspürt er eine unangenehme Kühle, die von oben kommt. Und er hat’s den nächsten Tag gleich im Hals, was er auch daran merkt, dass die Stimme heiser ist. Der Leni geht’s genauso, obwohl sie sich immer ein Halstuch über die Schultern legt. Es ist ja gut, dass die Klimaanlage in der Regiobahn nicht ausfällt, so wie das heuer an heißen Sommertagen in etlichen ICE-Zügen der Fall war. Aber meine Herren von der BRB: Es reicht auch, die Temperatur im Zug auf 24 Grad abzusenken, wenn’s draußen 30 Grad und mehr hat. Keine Sorge

— auch da werden die Fahrgäste kühlen Kopf bewahren. Für frische Zug-Luft ohne eine kühle Brise zu sorgen — das wär’ echt ein feiner Zug der Regiobahn. Denkt sich der Nepomuk.

Wer mit der Regiobahn gefahren ist, ist – aufgrund der Klimaanlage — bestimmt nicht ins Schwitzen gekommen.

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Eine Nachbetrachtung zum „Schongauer Sommer“

Keine Experimente mehr Schongau | Die Eindrücke wirken nach – wenngleich seit der letzten Vorstellung bereits etliche Tage vergangen sind: Es waren imposante Vorstellungen auf der Schongauer Freilichtbühne. Über 200 Mitwirkende im Stück „Faust – das Experiment“: Dies kann sich wahrlich sehen lassen. Und vor allem hören lassen. Haben doch

mehr als die Hälfte der Akteure im Chor aus Böbing mitgesungen bzw. in der sinfonischen Besetzung der Stadtkapelle gespielt. Zusammen mit den tänzerischen Darbietungen der Ballettschule sind so die Emotionen der Sprechrollen noch einmal vertieft worden. Regisseur Helmut Gehlert, Stadtkapellmeister Marcus Graf, Leon-

hard Bertl vom Böbinger Männerchor sowie das kreative Trio der Schongauer Ballettschule mit Herbert Groß, Gitti FrommholdHorber und Anne Blackwell haben mit engagierten Laien Eindrucksvolles erarbeitet. Das Zusammenwirken, ja das Ineinandergreifen solcher Abläufe, sucht seinesgleichen; dieses Experiment ist wahrlich gelungen. Nicht gelungen ist es hingegen, die Massen zu locken. Die ZuschauerResonanz ist mehr als mäßig; nur einmal waren es mehr als 500 Besucher auf der Tribüne, die 750 Sitzplätze hat. 2200 verkaufte Karten: aus künstlerischer Sicht ebenso enttäuschend wie aus kaufmännischer. Wobei zu bedenken ist, dass erstmals in der Historie der Schongauer Freilichtspiele sowohl die Vorstellung am Premierentag Bringen Farbe in die Aufführung: Damen der Schongauer Ballettschule, als auch am Schlusstag ins Wasser die mehrmals die Kostüme wechseln. gefallen sind. „Brutal gekürzt“ hat Regisseur Helmut Gehlert Goethes Faust. Von schwerverdaulichen philosophischen Disputen und von tiefgreifenden theologischen Betrachtungen ist wenig übrig geblieben. Wie auch, wenn bei zweieinhalb Stunden Spielzeit noch eine Stunde für das Sprechtheater verbleibt, während mehr als die Hälfte auf Musikstücke, Chorlieder und Tanzdarbietungen entfällt. Noch sollen bei den Akteuren und bei den Besuchern die Emotionen nachwirken. Doch der Herbst ist auch die Zeit, über den (Schongauer) Sommer Resümee zu ziehen. Und zwar ganz nüchtern und emotionslos. Erbittertes Duell: Der junge Faust (Markus Wühr, links) greift ebenso Zwar gibt es keinen Anlass, nach zum Messer wie Valentin, Gretchens Bruder (Christian Beer). In der dem Faust-Experiment mit der Mitte mit scharfer Grimasse der junge Mephisto (Christian Schamper). Faust auf den Tisch zu hauen. 40  |  der altlandkreis

Zwei Hauptdarsteller mit erhobenem Zeigefinger: Helmut Gehlert (Bernbeuren) in der Rolle des alten Fausts und Delfo Viviani (Apfeldorf), der den alten Mephisto gibt. Doch Vereinsvorsitzender Manfred Wodarczyk, Kassier Robert Notz und der künstlerische Leiter Helmut Gehlert müssen viel Zeit investieren, wenn sie die zukünftige Ausrichtung besprechen. Auch Bürgermeister Gerbl und einige Stadträte gehören bei diesem Thema mal mit an den Tisch. Eine Antwort beim Blick in die Zukunft wird lauten: Schluss mit dem Ausprobieren. Die vergangenen zehn Jahre im Schongauer Sommer waren geprägt von gar vielen unterschiedlichen Projekten. Eine tolle Besucherkulisse haben jedoch nur 2007 die „Hexe von Schongau“ sowie das 2008 aufgeführte Stück „Feuer und Flamme“ gebracht, das sich mit dem Bauernaufstand von 1525 befasst. Solche Themen aus der Stadt und aus der Region wollen die Leute – sie stiften Identität. Das ist Stoff, der mit behutsamen Änderungen in der Inszenierung und in der Darsteller-Riege allemal dazu taugt, im Abstand von vier Jahren wiederholt dargeboten zu werden. Ein zweiter Ansatz ist der Turnus: jedes Jahr den historischen Markt veranstalten, der wirklich boomt

und der Schongau weithin bekannt gemacht hat. Aber das Freilichttheater, das für alle Akteure allein mit Blick auf die unzähligen Proben einen immensen Kraftakt darstellt, nur alle zwei oder drei Jahre auf die Bühne bringen. Drittens: Der Schongauer Sommer darf getrost auf die Bezeichnung „Festspiel“ verzichten – weil’s zu sehr nach Salzburg oder Bayreuth mit den Schauspiel-Profis klingt. Punkten können der Verein und die Stadt vor allem mit der eindrucksvollen Freilichtbühne und mit routinierten Laienkünstlern. Auch ist es wichtig, das Theater am Lech in der Region zu verankern. Dazu gehört, dass Flyer zum „Schongauer Sommer“ auch in Weilheim, Oberammergau, Landsberg, Kaufbeuren und Füssen aufliegen – nicht nur in Schongauer und Peitinger Geschäften. Und zwar rechtzeitig. Aus all den Erfahrungen der letzten Jahre und des diesjährigen Schongauer Sommers lässt sich lernen. Theatermäßig ist genug ausprobiert worden. Die Devise heißt nun „Keine Experimente mehr“.


Nachbetrachtung zum historischen Markt

Der Besuchermagnet Schongau | Tausende sind an den zehn Tagen in die Schongauer Innenstadt geströmt: Der historische Markt auf dem Marienplatz ist der Besuchermagnet schlechthin. Zu

keiner anderen Jahreszeit ist das Zentrum der Lechstadt mit so viel Leben erfüllt wie in der Woche vor dem Feiertag Mariä Himmelfahrt. Der historische Markt, der seit dem Jahr 1992 nahezu jährlich abgehalten worden ist, hat sich etabliert. Gäste wissen die einzigartige Atmosphäre zu schätzen, wenngleich einigen das Trommeln mancher Musikgruppen zu laut ist. Manfred Wodarczyk, Sprecher des Vereins Schongauer Sommer, hat sich öffentlich dazu bekannt, dass der Markt auch in den nächsten Jahren weiterhin ohne Eintrittsgebühr stattfinden soll. Offen lässt er hingegen die Frage, ob der

historische Markt auf Dauer am Marienplatz seinen Platz haben wird, wo wegen der Straßensperrung und des Lärms Kritik von Geschäftsleuten und von Anwohnern laut wird. Als alternativer Standort käme der Volksfestplatz in Frage. Doch so ein Schritt will gründlich überlegt sein. Auch beim historischen Markt gibt es – ebenso wie beim Theater auf der Freilichtbühne – den berechtigten Einwand: keine Experimente bitte. Einer von mehr als fünfzig Ständen auf dem Markt: die Gerberin mit ihren Lederwaren. Links der „Bandlmann“.


> > > Der webtipp

Das Gesicht der Firma zeigen — auf Facebook

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Knapp zehn Millionen Deutsche zeigen täglich ihr Gesicht: auf Facebook, Erfindung amerikanischer Studenten und zugleich Mutter aller Social Networks. Auf 74 Sprachen treiben sich weltweit 500 Millionen aktive Nutzer im sozialen

nur, wenn sich beim Öffnen einer „Glücksnuss“ der Chef drohend hinter einem aufbaut. Es stimmt: Vielen Betrieben ist der Daueraufenthalt bei Facebook ein Dorn im Auge. Schließlich gehen die Angestellten dort ihrem Privat-

Netz herum, veröffentlichen Bilder, kommentieren und teilen ihre Gedanken mit dem Rest der Welt. Berechtigte Kritik am Datenschutz mal kurz außer Acht gelassen: Nie waren die User so freizügig wie heute, zumindest was die öffentliche Eigenvermarktung angeht. Für die meisten ist es längst normal, dass alle 236 Freunde wissen, wo man seinen Samstagabend verbracht hat oder dass einem das Sushi — mit Bild — besonders gut gelungen ist. Ganz selbstverständlich werden Urlaubsfotos veröffentlicht, und wenn beim täglichen Besuch noch Zeit ist, probiert man gleich noch die eine oder andere Zusatzfunktion, wie diverse Orakelprogramme, aus. Dumm

vergnügen nach — so die einhellige Meinung. Es geht auch anders. In unserer Firma erfüllt Facebook vor allem einen geschäftlichen Zweck. Der deckt sich mit dem, wofür diese soziale Plattform ursprünglich gedacht war: Wir bleiben in Kontakt, mit Kunden wie auch mit

Geschäftspartnern. Meine Kollegin Sandra Herwagen und ich nutzen Facebook, um uns untereinander auszutauschen. Über die ChatFunktion kommunizieren wir, wenn einer von uns unterwegs ist, koordinieren Außendienstbesuche und schreiben Kunden und Kollegen an. Seit das mobile Internet via Handy jederzeit und an jedem Ort Zugriff zum Netz erlaubt, sind wir stets auf dem Laufenden. Facebook ist aber auch Präsentation: Längst haben Promis und Politiker erkannt, dass das dosierte, öffentliche zur Schau stellen durchaus Vorteile hat. Wenn Privatleute Werbung in eigener Sache betreiben können, warum sollten das nicht auch Unternehmen nutzen? Facebook bietet dafür entsprechende Firmenseiten. Über diese auf Sie zugeschnittene Facebook-Seite können Sie Ihre Firma vorstellen, Neuigkeiten veröffentlichen und Kontakte zu Kunden und Partnern pflegen. Gleichzeitig zeigen Sie sich einem großen Kreis von Nutzern, die über Ihre reguläre WebPräsenz nicht auf Sie aufmerksam würden. Und das alles, ohne den Werbeetat zu strapazieren.

> > > Über den autor Roman Bauer Roman Bauer ist Inhaber von rb-media.com in Peiting. Seine Agentur bietet seit über 10 Jahren Dienstleistungen für Firmen im Bereich Internet und Neue Medien an. In diesem Bereich arbeitet er auch mit anderen Agenturen zusammen.


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bauen mit herz und verstand


Josef Kottmair Lubor Dibelka

Manfred Eichberger

Eiskalt Erwischt Zum Start in die Eishockey-Oberligasaison haben wir einige Spieler des EC Peiting im neuen Kabinentrakt des Stadions „eiskalt erwischt“. Hier demonstrieren sie gleich, wie das Motto der neuen Saison lautet: „Eine gute Figur abgeben!“

Fotos: Karin Haas für den „altlandkreis“


Was einige Spieler aus der ersten Mannschaft neulich beim Fotoshooting gezeigt haben, soll zugleich das Motto für die neue Spielzeit 2010/2011 darstellen: „Eine gute Figur abgeben!“ Konkret geht’s darum, „vorne mitzuspielen“, wie es Vorstand Gerhard Weyrich im Gespräch mit der „altlandkreis“-Redaktion formuliert. „Heuer sind wir endlich mal soweit, dass wir die geteilte Oberliga haben,“ verleiht der Abteilungschef seiner Freude darüber

Ausdruck, dass in der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Eishockey-Sport eine Trennung zwischen Nord und Süd stattfindet. Die Attraktivität werde gesteigert, die Kosten würden durch kürzere Fahrten minimiert; auch könnten einige Spieler den Sport dadurch besser mit dem Beruf vereinbaren. Der Club, der am weitesten entfernt liegt, ist Selb. Dorthin sind es zirka 350 Kilometer. Aber mit Riessersee (nach dem Zwangsabstieg aus der zweiten Liga), Füssen und Landsberg sind drei Vereine in der Oberliga Süd dabei, die attraktive Begegnungen versprechen und allesamt mit dem Bus in einer Dreiviertelstunde zu erreichen sind.

Knüllerspiel gegen den SC Riessersee am 24.9.

Kämpferisch posieren Josef Kottmair und Lubor Dibelka (großes Foto rechts) und signalisieren damit ihre Lust auf eine neue gute Saison für den EC Peiting

Kreitl und Kottmair beim EC Peiting „Oldie“ im 22-köpfigen Kader, den Cheftrainer Leos Sulak und seine Assistenten auf die neue Spielzeit vorbereiten, ist Heimkehrer Michael Kreitl. Der 34-Jährige spielte zuletzt beim Augsburger EV in der höchsten deutschen EishockeyKlasse, der DEL. Grund für die Rückkehr ist, dass Kreitl zum Ausklang seiner Karriere die berufliche Orientierung besser mit dem Eishockey-Sport in

Einklang bringen kann. Der zweite Neuzugang bringt reichlich Erfahrung aus der Zweitliga mit. Von den Tölzer Löwen wechselt mit Josef Kottmair ein weiterer Stürmer zum ECP. Der 26 Jahre alte Offensivspieler stand bis 2006 im Zweitligateam der Tölzer Löwen. Es folgten Spielzeiten bei den Grizzly Adams in Wolfsburg und den Wölfen Freiburg. In der abgelaufenen Saison war er mit 35 Scorerpunkten drittbester Löwen-Stürmer. Kapitän der ECP-Mannschaft bleibt wie in den vergangenen zwei Jahren Gordon Borberg, mit 32 Jahren der zweitälteste im Team. Sichtlich wohl fühlen sich die Spieler (von links) Lubor Dibelka, Manfred Eichberger, Florian Simon, Michael Kreitl und Josef Kottmair im neuen Kabinentrakt des Peitinger Stadions.

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Zum Auftakt der Saison gibt es bereits einen Knüller: In Garmisch steigt am Freitag, 24. September, die Partie des SC Riessersee gegen den EC Peiting. Zwei Tage später ist das erste Heimspiel. Dazu erwartet der ECP am Sonntag, 26. September, den Aufsteiger aus Regensburg. Die Eintrittspreise für Spiele der ersten

Mannschaft bleiben auch für die neue Saison unverändert: Die Einzelkarte kostet 10,50 Euro. Und die Partnerkarte (Er/Sie) gibt’s weiterhin für 18 Euro. „Die wird durchaus angenommen“, bekundet Vorstand Weyrich zur Partnerkarte und bezeichnet sie als „feste Größe“ im Ticket-Verkauf. Dies deutet darauf hin, dass der ECP „relativ viele weibliche Fans ins Stadion lockt“. Es ist davon auszugehen, dass zirka ein Drittel der durchschnittlich 900 Besucher pro Heimspiel Frauen und Mädchen sind.


Torwart Florian Hechen- % rieder und Spieler Simon Eirenschmalz (oben) mit ihren Schlägern, hoch motiviert für die kommende Saison.

Am ersten Samstag im September

Die Mannschaft wird vorgestellt Der 22-köpige Kader des EC Peiting wird am Samstag, 4. September, allen interessierten Gästen vorgestellt. Beginn ist um 20.00 Uhr in Joe’s Eisstüberl. Wichtige Termine sind: Dienstag, 31. August Samstag, 4. September Sonntag, 5. September Freitag, 10. September Dienstag, 14. September Freitag, 17. September Freitag, 24. September Sonntag, 26. September

19.30 Uhr 20.00 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 18.00 Uhr

EC Peiting — Starbulls Rosenheim Mannschaftsvorstellung (s.o.) EC Peiting — EHC Bregenzerwald EC Peiting — EV Landsberg 2000 EC Peiting — ERC Sonthofen EC Peiting — EV Füssen SC Riessersee – EC Peiting EC Peiting — EV Regensburg


„Mag wieder dahin, wo ich herkomme“ Gastronom Manfred Barnsteiner: Restaurant, Bar, Weingalerie, Saalbetrieb Peiting | Veränderungen kann er durchaus was Positives abgewinnen. Vor allem dann, wenn sie zurück zu den Wurzeln führen. Die Rede ist vom Peitinger Gastronomen Manfred Barnsteiner. „Ich mag wieder dahin, wo ich herkomme“, sagt der 44-Jährige, der das „Bergwerk“ künftig noch für Hochzeiten, für eine Tanznacht Ü40 (mit Discjockey Claudio) für eine Jugendparty oder für Klassiker wie Halloween, Silvester und Fasching nutzen will, aber nicht mehr im Tagesbetrieb führen möchte. Stattdessen hat der Koch und Wirt den Schwerpunkt auf den Restaurantbetrieb mit Bar und Weingalerie

M andi & Ge

verlegt. Womit die Adresse „Barnsteiners“ gemeint ist, die sich – heimelig eingerichtet - im zweiten Stock befindet. Barnsteiner ist seit 20 Jahren Gastronom. Von 1989 bis 1992 führte er das Cafe Hofmeister, von 1992 bis 2001 das „Guadzle“ und seither das „Bergwerk“. Das Restaurant „Barnsteiners“, wo die Küche saisonal ausgerichtet ist, führen Manfred Barnsteiner und seine Frau Gerti seit Juni 2009. Im September begibt sich Barnsteiner auf Wanderschaft. Am Samstag, 11. September, ist die Peitinger Weinwanderung angesagt. Reservierungen dafür sind erbeten. Der

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ch ein:

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Gastronom will mit den Gästen in der Flur im Südosten Peitings in fünf Stunden gemütlich einen Weg von zehn Kilometer zurücklegen. Wichtig ist ihm der „gesellschaftliche Charakter“. Bei zwei Halten werden Brotzeiten und Weine vorbereitet. Mit auf den Weg begibt sich auch Johann Friedrich Stauß aus einem Weingut in Rheinhessen. Er führt den Weinanbau in der siebten Generation. Empfehlung: festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Denn die Gäste der Weinwanderung sollen nicht den Wassertropfen auf der Haut, sondern den guten Trop- Heimelig eingerichtet: das Restaurant „Barnsteiners“, wo die Wirtsleute zur saisonalen Küche eine große Auswahl an Weinen bereithalten. fen auf der Zunge verspüren.

Samstag 11. Sept.

Peitinger

Restaurant - Bar - Weingalerie - Biergarten Inh. Manfred Barnsteiner Zechenstraße 7 · 86971 Peiting Telefon 0 88 61 / 25 64 25

Fein essen und trinken

Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag ab 18.00 Uhr

Weinwanderung mit drei Stationen, Aufmarsch ist um 14.00 Uhr im Bergwerk Reservierung unter: Zechenstraße 7, Peiting

Samstag

Telefon 08861/256425 Mobil 01 71 / 99 62 61 0

e: Teilnahm Nur mit rung Reservie

*Im Preis enthalten - Saure Zipfel - zünftige Wandermusik - Weinbrotzeit - Gaudi - Glas mit Trageband ou Love y zuzüglich günstige

Preis derer pro Wan

15,- EUR*

- Weine rund um Rheinhessen - bei jeder Witterung (ca. 8-10km, wetterbedingte Kleidung) Station drei um ca. 19.00 Uhr wieder im Bergwerk

13.11. Herbst Weinprobe im alten Bergwerk


Veranstaltungskalender 1. September bis 31. Oktober 2010 MI 01.09. SCHONGAU 10.00 Uhr Reitkurs für Anfänger und Fort­ geschrittene mit dem ABC für Anfänger, d.h. grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd. Reit- & Fahrverein Schongau an der Straße nach Hohenfurch, Tel. 08861 / 48 28 14.30 Uhr „Afrika He“: Trommeln und Improvisationsspiele mit Erwin Muschielok von der Rhythmusschule. VHS-Raum bei der Berufsschule, Kosten 6,– Euro, Info-Tel. 08860 / 13 82

DO 02.09.

HohenpeiSSenberg 14.00 bis 17.00 Uhr Feriennachmittag „Agenten und Hexen“ mit Spielen rund um James Bond und Rezepten aus der Hexenküche. Ansprechpartner beim Frauenbund: Silvia Schmidhuber, Tel. 08805 / 88 01

FR 03.09. Rottenbuch ab 9.00 Uhr Kaltblutfohlenmarkt des Pferde­ zuchtverbands Oberbayern. Auf dem Festplatz östlich der B 23 Peiting ab 9.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Hauptplatz

Rottenbuch

Schongau

11.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

10.00 Uhr Umgang mit den Ponys im Schongauer Märchenwald und Tierpark

ab 17.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule

16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt von

> > > Kaltblutfohlenmarkt Stute Mareike mit Fohlen Hansi Rottenbuch | Zu Deutschlands größtem Kaltblutfohlenmarkt, am Freitag, 3. September (Auftrieb ab 9.00 Uhr), werden zirka 100 Tiere der Rasse Süddeutsches Kaltblut erwartet. Hansi, das sechste Fohlen der zwölfjährigen Stute Mareike, wird von Alfred Schauer dort aufgetrieben. Der Landwirt aus dem Weiler Reiswies ist Vorsitzender der Pferdezuchtgenossenschaft Pfaffenwinkel. Eine gute Woche danach, am Samstag, 11. September, begeht die Zuchtgenossenschaft Pfaffenwinkel ebenfalls am Festplatz in Rottenbuch das 100-jährige Bestehen. Ab 9.30 Uhr ist Rösserprämierung. Nachmittags ist ein Schauprogramm vorgesehen.

Schongau. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden

> > > Historische Eisenbahnfahrten

Bernbeuren 20.00 Uhr Kabarettabend mit dem Duo „Kulturbeutel“ nach dem Motto „Am besten nix Neues – und sonscht o nix Gscheit’s“. Im Kiebelehaus (Auerbergmuseum) Schwabbruck 21.00 Uhr Beachparty des Sportvereins beim Sportheim

SA 04.09. Lechbruck 20.00 Uhr Minigolf-Nachtturnier bei der Via Claudia-Campinganlage Schongau 12.00 Uhr Rasenmähercup mit 30 Fahrern auf der Wiese beim Aldi in Schongau-West, mit Live-Band. Infos unter Tel. 0160 / 278 66 97 bei Hermann Gleich Steingaden 19.00 Uhr Barockmusik für zwei Hörner und Orgel in der Wieskirche, Mitwirkende sind Peter Epp, Josef Neuner (Hörner), Anton Guggemos. Eintritt 12,– Euro

SO 05.09.

Wenn die Dampflok kommt Schongau / Denklingen | Nostalgie pur: Am Sonntag, 5. September, verkehrt auf der Fuchstalbahn wiederum die denkmalgeschützte Dampflok 41 018 mitsamt den exklusiven Wagen der ersten Klasse aus den sechziger Jahren. Genau um 10.34 Uhr wird die Dampflok in den Bahnhof von Schongau einfahren. Zwanzig Minuten später verlässt sie die Lechstadt. In Hohenfurch ist um 10.22 Uhr Halt, in Denklingen um 11.13 Uhr. Dort steigt tagsüber ein Bahnhofsfest. In Landsberg wird die Dampflok um 11.53 Uhr erwartet. Auch am Nachmittag verkehrt die nostalgische Lok. Sie hält mit den Wagen um 16.55 Uhr in Denklingen. Nach dem Wasserfassen geht’s weiter nach Hohenfurch (17.22 Uhr) und dann nach Schongau (17.34 Uhr). Mehr Infos — auch zu den Preisen — unter www.fuchstalbahn.com. Das Bild zeigt die Dampflok 41 018, die aus den 30er Jahren stammt und bis Mitte der 70er im Einsatz war, bei der letzten nostalgischen Fahrt im Schongauer Bahnhof. Sie ist ein begehrtes Fotomotiv. Schongau

Steingaden

Fahrten mit der denkmalgeschützten Dampflok 41 018 und exklusiven Wagen der 1. Klasse aus den 60er Jahren zwischen Augsburg, Landsberg, Denklingen, Hohenfurch und Schongau und zurück (siehe auch eigener Bildbericht oben).

11.00 Uhr Schutzengelfest in der Wieskirche, Festprediger ist Pater Stefan Kling, Kirchenmusikdirektor der Diözese Augsburg

Bad Bayersoien

Denklingen

20.00 Uhr Konzert am Kirchplatz mit der Musikkapelle Altenau. Eintritt frei

10.00 bis 18.00 Uhr Bahnhofsfest der Initiative Fuchstalbahn mit musikalischer Unterhaltung

HohenpeiSSenberg 9.30 Uhr Gauwallfahrt des Lechgauverbandes, Abmarsch um 9.30 Uhr am Fuße des Berges, anschließend Gottesdienst in der Wallfahrtskirche

september / oktober 2010  |  49


MO 06.09. Bayersoien 16.00 bis 18.00 Uhr Sonderausstellung „Uhren aus alter Zeit“ im Museum im Bierlinghaus Lechbruck / Bernbeuren 18.00 Uhr Familienwanderung durch die Feuersteinschlucht bei Bernbeuren. Abfahrt ist um 18.00 Uhr, Treffpunkt am Rathaus Lechbruck, Anmeldung bis 14.00 Uhr bei der Tourist-Info

DI 07.09. HohenpeiSSenberg ab 19.30 Uhr Lesenacht in der Bücherei für Kinder ab acht Jahren. Ansprechpartnerin ist Gisela Fischer, Tel. 08803 / 49 80 05 Prem 19.00 Uhr Moorwanderung. Treffpunkt am Moorbad Prem Schongau 17.00 Uhr Stadtführung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“ mit Stadtführerin Gisela Sporer. Treffpunkt am Rathaus

MI 08.09. Bad Bayersoien 19.30 Uhr Weisenblasen am Soier See mit Musikern auf dem Kahn

FR 10.09.

10.00 bis 17.00 Uhr Bad Bayersoien Museum im Klösterle ist geöffnet (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) 20.00 Uhr Heimatabend im Gasthaus „BayeSchongau rischer Hof“. Dauer bis 22.15 Uhr ab 8.30 Uhr Schongau Tagesfahrt mit dem Bus in den Klettergarten nach Garmisch10.00 bis 18.00 Uhr Partenkirchen. Für Kinder ab 6 Schnuppertag als Ponymädchen Jahren, Treffpunkt am Bahnhof in im Märchenwald. Preis 5,– Euro, Schongau, Preis 30,– Euro, Tel. Tel. 08861 / 75 27 08243 / 99 39 29 (Marion Albrecht) 16.00 bis 17.30 Uhr 9.00 Uhr Führung durch die Altstadt. TreffFahrt zu den Bavaria Filmstudios punkt unter den Rathaus-Arkaden mit dem Jugendzentrum Schongau. Treffpunkt am Bahnhof, Rückkehr um 19.50 Uhr, Preis 26,– Euro, mehr dazu unter Tel. 08861 / 95 52 Peiting 20.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im 8.00 bis 14.00 Uhr Flohmarkt am Eisstadion, organiHaus- und Grundbesitzerverein siert vom SPD-Ortsverein Schongau durch Rechtsanwalt Manfred Nikui (Landesverband 14.00 bis 17.00 Uhr München). In der Pizzeria „La Museum im Klösterle ist geöffnet Perla“ 17.00 Uhr Vorstellung des Herbstprogramms „Sport für Alle“ des TSV Peiting, u.a. mit Olympiasieger Felix Loch Denklingen und diversen Sporteinlagen. 14.00 bis 20.00 Uhr Mehrzweckhalle im Sportzentrum, Aktionstag von Feuerwehr und Eintritt frei Helfern vor Ort am Sportplatz bei Rottenbuch der Turnhalle und am Feuerwehrgerätehaus. Anmeldung bei ab 9.00 Uhr Herbert Nägele, Tel. 08243 / 13 26 100-jähriges Bestehen der Pferdezuchtgenossenschaft mit Schongau Prämierung und anschließendem Schauprogramm 17.00 Uhr Taekwondo-Kinderkurs in der Grundschul-Turnhalle. Geeignet für Kinder von 6 bis 13 Jahren, Preis Apfeldorf 10,– Euro, Info-Tel. 08191 / 30 81 61 oder 0171 / 684 04 63 10.00 Uhr „Bergmesse“ am Schlossberg, das Pfarrfest schließt sich an

SA 11.09.

DO 09.09.

SO 12.09.

Bad Bayersoien 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle Wildsteig am Kirchplatz (bei schlechtem Wetter im Kurhaus) BÖBING 10.00 bis 17.00 Uhr „Durchanand und mitanand“ auf dem Kirchplatz (nur bei schönem Wetter), mit den EyachMusikanten, Zauberer Heinz aus Hohenpeißenberg, den Böbinger Singkindern, dem „Kofelgschroa“ aus Oberammergau, „Choropax“ aus Böbing, der Familienmusik Bert, der Trommlergruppe Böbing und der Coverband „Kurzweil“ Peiting 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle. Kontakt zum Veranstalter unter Tel. 08861 / 671 00 Rottenbuch 10.00 Uhr Patrozinium, danach Pfarrfest im Fohlenhofsaal 20.00 Uhr Andacht mit anschließender Lichterprozession Schongau 14.00 bis 17.00 Uhr Workshop „Mein Freund, der Hund“. Anmeldung unter Tel. 08861 / 84 26 o. 0160 / 94 71 86 00 ab 14.00 Uhr Beteiligung des Stadtmuseums am Tag des offenen Denkmals zum Thema „Kultur in Bewegung: Reisen, Handel und Verkehr“

September / O Böbing

15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthaus „Haslacher“

50  |  der altlandkreis

Peiting

Steingaden

ab 11.00 Uhr Verschiedene Denkmäler im und um den Ort können besichtigt werden


MO 13.09.

FR 17.09.

BAD BAYERSOIEN

BAD BAYERSOIEN

16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Uhren aus alter Zeit“ im Museum im Bierlinghaus

16.00 bis 17.30 Uhr DVD-Vorführung der Blaskapelle Bad Bayersoien im Kurhaus

DI 14.09. BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Bauerntheater im Kurhaus „Verhinderter Casanova“, ein Lustspiel in drei Akten von Walter Pfaus. Karten über die Tourist-Info unter Tel. 08845 / 703 06 20, Eintritt 8,– Euro

MI 15.09. ROTTENBUCH 9.30 bis 12.30 Uhr Pfaffenwinkler Milchweg mit zehn Erlebnisstationen. Letztmalige Führung in diesem Jahr! Anfragen an die Tourist-Info unter Tel. 08867 / 91 10-18, Parkplätze an der Schönegger Käsealm PEITING 10.00 bis 17.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) BERNBEUREN 18.00 bis 22.00 Uhr „Radler“-Treff auf dem Auerberg im Panoramagasthof

DO 16.09. ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt vor dem Gebäude der EVG (Lagerhaus)

LECHBRUCK 16.30 Uhr Wallfahrt in die Wies. Treffpunkt an der Kirche SCHONGAU 16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden

SA 18.09. BÖBING Ganztags Alteisensammlung des Fördervereins Böbinger Kinder ab 20 Uhr Sommerend-Party. Veranstalter ist der MSC Böbing PEITING 13.30 Uhr Übung der Feuerwehr zur Aktionswoche im Ortsbereich SCHONGAU Ganztags Radtour des Alpenvereins, Sektion Lechrain, durch das Vilstal nach Schattwald und nach Tannheim und zurück über das Engetal bis zur Fallmühle. Leitung Richard Biechele, Tel. 08861 / 73 55 ab 18.00 Uhr „O’zapft is“ — Ausschank des würzigen Herbstbieres im Brauhaus, es spielt die böhmische Besetzung der Stadtkapelle

SCHWABNIEDERHOFEN

BAD BAYERSOIEN

ab 9.30 Uhr Waldbrandübung mit elf teilnehmenden Wehren im Forstgebiet zwischen Schwabniederhofen und Dienhausen

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle Wildsteig am Kirchplatz (bei schlechtem Wetter im Kurhaus)

STEINGADEN

11.30 bis 18.00 Uhr Pfarrfest im und um das katholische Pfarrheim

10.00 bis 12.00 Uhr Kräuterführung. Anmeldung bei Kräuterpädagogin Hedi Fliegner, Tel. 08862 / 340, Preis 8,– Euro. 13.30 Uhr Übung mit den Wehren Steingaden, Lauterbach, Wies, Urspring und Prem in Fronreiten ab 17.00 Uhr Fischerfest am Zimmerstadel, Organisiert vom Fischereiverein WILDSTEIG 7.00 Uhr Fußwallfahrt nach Füssen. Treffpunkt an der Pfarrkirche St. Jakob 13.30 Uhr Run & Bike. Start an der Sportanlage für Minis um 13.30 Uhr, für Erwachsene um 14.30 Uhr, Meldungen bis Montag, 11.09., an Georg Plischke, Tel. 08867 / 15 69, Fax 08867 / 91 32 19 oder per E-Mail an georgplischke@aol.com

SO 19.09. ALTENSTADT ab 7.00 Uhr Gedächtnisfischen und JugendPokalfischen. Veranstalter ist der AV Petri Heil

PEITING

ROTTENBUCH 12.00 Uhr Bergmesse des Alpenvereins auf dem Hennenkopf SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Vereinsheim der Kleintierzüchter in Schongau-Ost STEINGADEN 9.00 bis 17.00 Uhr Herbstmarkt auf dem Marktplatz und an der Welfenstraße ab 11.00 Uhr Fischerfest beim Zimmerstadel, Krankenhausstraße WIES 10.00 Uhr Orgelweihe mit Altbischof Dr. Viktor Josef Dammertz in der Wieskirche 15.00 Uhr Festkonzert zur Orgelweihe WILDSTEIG ab 10.00 Uhr Geschicklichkeits-Reitturnier des SV Wildsteig am Reitplatz in Schwarzenbach

Oktober 2010 > > > Ihr Terminhinweis

Lassen Sie uns doch auch Ihren Terminhinweis zukommen. Entweder per Fax unter 08869 / 91 22-17 oder per E-Mail an veranstaltungen@altlandkreis.de

september / oktober 2010  |  51


MO 20.09. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung über drei Generationen Kornbichler-Malerei, zu sehen im Kurhaus

SCHWABBRUCK

ROTTENBUCH

PEITING

BÖBING

19.30 Uhr Übung mit den Feuerwehren aus Ingenried, Sachsenried, Schwabsoien und Schwabbruck

11.00 bis 12.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

10.00 bis 12.30 Uhr Herbstbasar für Kinderbekleidung in der Schloßberghalle

Vormittags 150 Jahr-Feier des Veteranen- und Reservistenvereins, mit Feldmesse, Festzug und Festakt im Gasthof „Haslacher“

MI 22.09.

16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Uhren aus alter Zeit“ im Museum im Bierlinghaus ROTTENBUCH 19.30 Uhr Feuerwehrübung mit den Wehren aus Wildsteig, Schönberg und Rottenbuch

DI 21.09. BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr Bauerntheater mit dem Lustspiel „Opa will heiraten“ im Kurhaus. Karten über die Tourist-Info unter Tel. 08845 / 703 06 20 PEITING 19.00 Uhr Marktgemeinderat: erste Sitzung nach der Sommerpause im Sparkassensaal

19.30 Uhr 9.00 bis 18.00 Uhr Lesung mit Mundartdichterin WalAusstellung zu drei Generatitraud Mair sowie der Gemeindeonen Kornbichler-Malerei, der und Pfarrbücherei im SparkassenKünstler ist von 17.00 bis 18.00 Uhr saal, musikalische Umrahmung anwesend durch die Unteregger Stubenmusik. Eintritt 3,– Euro HERZOGSÄGMÜHLE 20.00 Uhr 19.30 Uhr Preisschafkopfen des SPD-OrtsÜbung mit den Wehren aus Birk- vereins im Gasthaus „Zechenland und Herzogsägmühle schenke“

PREM 18.00 bis 20.00 Uhr Geführte Wanderung durch das Premer Moor (kostenfrei), danach wird gegrillt, für die Kinder gibt es ein Lagerfeuer

52  |  der altlandkreis

SCHONGAU

10.00 bis 16.00 Uhr 16.00 bis 17.30 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet Führung durch die Altstadt. Treff(12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) punkt unter den Rathaus-Arkaden SCHONGAU

SCHWABSOIEN

17.00 Uhr Operation und Narkose im Alter: eine Info-Veranstaltung des Seniorenbeirates im Ballenhaus, Referenten sind Dr. Michael Platz, Chefarzt der Allgemeinchirurgie, sowie Dr. Armin Kirschner, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Krankenhaus Schongau

19.30 Uhr Auftakt zum Dorfschießen der Schützen im Schützenheim (das Dorfschießen geht bis zum 03.10.)

SCHONGAU 19.00 Uhr Stadtrat: erste Sitzung nach der Sommerpause im Rathaussaal

PEITING

BAD BAYERSOIEN

PEITING

17.00 Uhr Qi Gong im Parkhotel. Anmeldung erbeten unter Tel. 08845 / 121 06

FR 24.09.

TANNENBERG 20.00 Uhr Übung mit den Wehren aus Bernbeuren, Burggen und Tannenberg

DO 23.09. LECHBRUCK

SA 25.09. ALTENSTADT 14.00 Uhr Dorfschießen des Schützenvereins BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Livemusik unter dem Motto „Rock den Stadl“ mit den Bands „Fraibier“ aus Bad Bayersoien, „Jack & the Whitebears“ aus Wildsteig und „Jankaroo“ aus Unterammergau im Dorfstadl, veranstaltet vom ESV Bad Bayersoien

14.00 bis 17.00 Uhr Museum im Klösterle geöffnet REICHLING Abends Konzert mit der „Young People Band“, die es seit 15 Jahren gibt, in der Mehrzweckhalle, zuvor ist ein Gottesdienst mit der Band ROTTENBUCH 7.15 bis 12.00 Uhr Dankwallfahrt der Pfarreien Rottenbuch und Böbing in die Wieskirche. Die Messe dort beginnt um 10 Uhr. Treffpunkt vor der ehem. Stiftskirche

LECHBRUCK Nachmittags Oldtimer Classic an der Lechhalle PEITING 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr Michaeli-Standkonzert der Knappschaftskapelle am Hauptplatz 19.30 Uhr Gemeinschaftskonzert der Knappschaftskapelle Peiting und des Jugendblasorchesters Murnau in der Mehrzweckhalle

SCHONGAU

SCHONGAU

ab 9.00 Uhr Frühstück im Eine-Welt-Laden (Christophstraße) zum Abschluss der „Fairen Wochen“

10.00 bis 18.00 Uhr Pfarrfest der Gemeinde Verklärung Christi auf der Pfarrwiese und im Pfarrzentrum, Beginn mit Gottesdienst, der vom Blasorchester gestaltet wird

Ganztags Tour aufs Kreuzspitzl mit der Alpenvereinssektion Lechrain. Gehzeit zirka sechs Stunden, Leitung: Harald Sieber, Tel. 08861 / 45 58 STEINGADEN 10.00 bis 18.00 Uhr Gewerbeausstellung der Steingadener Betriebe

SO 26.09. BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 17.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt auf dem Festplatz am Trahtweg

18.00 Uhr Wirtshaus-Singen im Brauhaus mit Erich Sepp nach dem Motto „Wer singt, lebt gesünder“. Erich Sepp war ehemals Leiter der Abteilung Volksmusik beim Landesverein für Heimatpflege STEINGADEN 10.00 bis 18.00 Uhr Gewerbeausstellung der Steingadener Betriebe im Zimmerstadel WIES

17.00 Uhr Orgelkonzert, vorgesehen mit 20.00 bis 21.00 Uhr Professor Franz Lehrndorfer, MünSonntagskonzert der Blaskapelle chen. Eintritt 12,– Euro, Karten an Bad Bayersoien am Kirchplatz (bei der Abendkasse bzw. im Vorverkauf schlechter Witterung im Kurhaus) am Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr am Kiosk Wörle

September / O 14.00 Uhr Führung im Paradiesgarten am Falchen 54. Pro Person 7,50 Euro, Info-Tel. 08862 / 77 40 49


MO 27.09. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung über drei Generationen Kornbichler-Malerei im Kurhaus. Eintritt frei LECHBRUCK 20.00 Uhr Musikwart-Sitzung des Oberen Lechgauverbandes im Gasthof „Holler“

DI 28.09. BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Bauerntheater „Der verhinderte Casanova“. Karten für 8,– Euro, Vorverkauf bei der Tourist-Info unter Tel. 08845 / 703 06 20 Peiting 18.00 bis 19.15 Uhr Kursstart: Judo-Anfängerkurs für Kinder ab 6 Jahre in der Judohalle im Sportzentrum Peiting. Rückfragen bei Ulrich Tausch unter Tel. 08861 / 25 90 07, Kursgebühr für 12 Abende 22,– Euro

MI 29.09.

Kilometer geradelt. Leitung Peter Walk, Tel. 08861 / 717 84

DO 30.09. BAD BAYERSOIEN 13.00 bis 16.00 Uhr Geführte Wanderung über 10 Kilometer am Kalvarienberg bei Peiting. Treffpunkt an der TouristInfo Bad Bayersoien ROTTENBUCH 11.00 bis 12.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

FR 01.10. LECHBRUCK Ganztags Ausstellung mit Bildern entlang der Via Claudia Augusta am Campingplatz. Täglich geöffnet bis Sonntag, 10.10. PEISSENBERG 10.00 bis 18.00 Uhr Gewerbeschau in der GlückaufHalle PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz

BAD BAYERSOIEN 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Uhren aus alter Zeit“ im Museum im Bierlinghaus PEITING 10.00 bis 17.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause)

Schongau 15.00 bis 17.00 Uhr Kinder- und Spielnachmittag im Hallenbad „Plantsch“ mit Paula 16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden

SA 02.10.

Förderverein, Annahme am Freitag­ nachmittag BAD BAYERSOIEN

SO 03.10. BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr 14.30 bis 18.00 Uhr Sonntagskonzert der Blaskapelle Tanznachmittag mit Bewegung Bad Bayersoien am Kirchplatz (bei bei Kreistänzen in der Gunklstube, schlechter Witterung im Kurhaus) Brandstatt 12. Anmeldung und Info unter Tel. 08845 / 96 72 PEISSENBERG 20.00 Uhr 10.00 bis 18.00 Uhr Gruppe Zebulon — von ungaGewerbeschau in der Glückaufrischer Musik bis zu KlezmerHalle Musik. Gunklstube BÖBING 20.00 Uhr Weinfest des Männerchors PEISSENBERG

PEITING 11.00 bis 17.00 Uhr Judo: Bayer. Meisterschaften der Frauen in der Dreifachturnhalle. Ausrichter: Judo-Abteilung Peiting

10.00 bis 18.00 Uhr Gewerbeschau in der GlückaufHalle PEITING 11.00 bis 17.00 Uhr Judo: Bayer. Meisterschaften der Männer in der Dreifachturnhalle. Ausrichter: Judo-Abteilung Peiting REICHLING 20.00 Uhr Weinfest des Musikvereins im Gasthaus „Mitschke“

Simone Eisengrein (18) nimmt in der Gewichtsklasse bis 70 kg teil.

STEINGADEN 9.30 bis 12.00 Uhr Kinderkleider- und Spielzeugbasar in der Turnhalle. Veranstalter ist der Kindergarten-Förderverein, Annahme am Freitag von 16.00 bis 18.30 Uhr SCHONGAU

10.00 bis 12.00 Uhr Frühschoppen für MSC-Mitglieder und Oldtimerfreunde im Gasthaus „Buchberger“ SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Vereinsheim der Kleintierzüchter in Schongau-Ost

14.00 Uhr Herbstfest der deutsch-türkischen Freundschaftsinitiative in der Aula WIES der Hauptschule 17.00 Uhr Abendkonzert in der Wieskirche mit Msgr. Professor Dr. Wolfgang Bretschneider. Eintritt 12,– Euro

Oktober 2010 SCHONGAU

ab 8.00 Uhr Radtour der Alpenvereinssektion Lechrain: mit dem Hänger geht’s nach Bad Heilbrunn, dort wird 60

APFELDORF

9.00 bis 12.00 Uhr Kleiderbasar in der Mehrzweck­ halle. Organisator ist der Kinder-

september / oktober 2010  |  53


MO 04.10. BAD BAYERSOIEN 7.00 Uhr Erntedankwallfahrt zur Wieskirche, Aufstellung am Kirchplatz, um 10.00 Uhr Messe in der Wies

SCHONGAU Tagsüber Herbstwanderung der DAVSenioren über das Senkele mit Einkehr in der Beichelsteinalm. Die Leitung hat Markus Geiger, Tel. 08861 / 95 20

DO 07.10.

PEITING 15.00 bis 17.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei

DI 05.10.

HOHENFURCH 20.00 Uhr Sitzung des Gauausschusses im Lechgau im Gasthaus „Negele“ PEITING 19.00 Uhr Marktgemeinderatssitzung in Herzogsägmühle 20.00 bis 22.00 Uhr Saisonabschluss des Radclubs 72 Peiting beim Stammtisch in der „Zechenschenke“ 20.00 Uhr Monatsversammlung des Aquarienvereins im Gasthof „Dragoner“

MI 06.10. BAD BAYERSOIEN 19.30 bis 20.00 Uhr Weisenblasen am Soier See mit zwei Flügelhornisten auf dem Kahn

BÖBING

18.00 Uhr Krimikomödie „Doppelmord auf Probe“ im Festsaal am Kapellen­ feld

14.00 Uhr Schnupperschießen beim Schützenverein

11.00 bis 12.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

FR 08.10. HERZOGSÄGMÜHLE 19.00 Uhr Eröffnung der Kulturtage in der Deckerhalle mit Konzert der Formation „In Voice“ SCHONGAU 15.00 bis 17.00 Uhr Kinderspiele-Nachmittag im „Plantsch“ 16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden WIES 20.00 Uhr Konzert des Maria Stern-Gymnasiums aus Augsburg in der Wieskirche

SA 09.10. BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Serenadenabend mit dem Kammerorchester Maria Stern (Augsburg) im Serenadenhof beim Parkhotel. Info und Anmeldung unter Tel. 08845 / 120

HERZOGSÄGMÜHLE LECHBRUCK 9.00 bis 18.00 Uhr Flohmarkt auf dem Parkplatz vor dem alten V-Markt

18.00 Uhr Krimikomödie „Doppelmord auf Probe“ im Festsaal am Kapellen­ feld

PEITING

LECHBRUCK

14.00 bis 17.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet

9.00 bis 18.00 Uhr Flohmarkt am Parkplatz vor dem alten V-Markt

ROTTENBUCH 20.00 bis 23.00 Uhr Preisschafkopfen der Stockschützen im Gasthaus „Zum Koch“ SCHONGAU Tagsüber Abschlussradeln des DAV ab Schongau (Der Streckenverlauf wird noch bekannt gegeben). Info bei Peter Walk, Tel. 08861 / 717 84 STEINGADEN ab 10.00 Uhr Pflanzentauschbörse bei Familie Leimbach

SO 10.10. APFELDORF 14.00 Uhr Delegiertentagung der Veteranenvereine in der Mehrzweckhalle

17.00 Uhr Jahreszeiten-Besinnung mit Pfarrer i.R. Horst Drosihn am Radlweg Richtung Forggensee Ganztags Ausstellung mit Bildern entlang der Via Claudia Augusta am Campingplatz (letztmals zu besichtigen!) PEITING 9.00 Uhr Tauschtag von Briefmarken und Münzen in der Decker-Halle in Herzogsägmühle SCHONGAU 12.15 Uhr Paraboule-Abschlussturnier auf dem Volksfestplatz. Ausweichtermin bei schlechter Witterung ist Sonntag, 17.10. WIES

September / O PEITING

10.00 bis 16.00 Uhr 20.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet Weinfest der Schützen im Schüt(12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) zenhaus

54  |  der altlandkreis

HERZOGSÄGMÜHLE

ROTTENBUCH

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Bauerntheater „Opa will heiraten“ im Kurhaus. Eintritt 8,– Euro

20.00 Uhr Sonntagskonzert des Jugend14.00 Uhr und Blasorchesters Murnau am Apfelschau im Garten von FranzisKirchplatz (bei schlechtem Wetter ka Deschler im Kurhaus) BÖBING

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr Ausstellungs-Eröffnung mit Werken der Bildhauerin und Malerin Christina Dichtl

9.30 Uhr Bruderschaftsfest in der Wieskirche mit anschließender Sakramentsprozession im Freien


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MO 11.10. BAD BAYERSOIEN 16.30 Uhr Kunstprojekt: Eröffnungsveranstaltung bei Holzbildhauer Guido Hosp am Gsteigweg 2 EPFACH 8.00 bis 9.00 Uhr Problemstoff-Sammlung des Landkreises vor der Raiffeisenbank

DI 12.10. BAD BAYERSOIEN 20.15 bis 22.30 Uhr Letzte Aufführung: Bauerntheater „Der verhinderte Casanova“ im Kurhaus. Eintritt 8,– Euro

MI 13.10. ALTENSTADT

SCHONGAU

SCHONGAU

20.00 Uhr Sprechtag des Haus- und Grundbesitzervereins Schongau in der Gaststätte „La Perla“, mit Rechtsberatung der Mitglieder durch Rechtsanwalt Manfred Nikui vom Landesverband München

15.00 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag im Hallenbad „Plantsch“

DO 14.10. DENKLINGEN 13.30 bis 19.00 Uhr Energieberatung der LEW im Rathaus LECHBRUCK 19.30 Uhr Hoagarte mit Schaukochen im Flößermuseum, Thema Kleinudla — mit der Rockzipfl-Musik ROTTENBUCH 11.00 bis 12.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

14.30 Uhr Sudetendeutsche: Gemütlicher Nachmittag im Cafe am Rathaus BÖBING 15.00 bis 17.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof „Haslacher“ HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Theater „TamTam“ und Musik beim Herzogsägmühler Abend im Festsaal am Kapellenfeld PEITING

FR 15.10. BÖBING

20.00 Uhr Konzert unter dem Motto „Der König der Bachtrompete“ mit Dirceu Braz im Ballenhaus, er wird begleitet von Alexander Ehrhardt, Pianist und Organist. Der Erlös ist als Hilfe für Kinder in Brasilien bestimmt.

SA 16.04. ALTENSTADT 20.00 Uhr Weinfest im Feuerwehrhaus, es spielt eine Besetzung der Blaskapelle Altenstadt HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Big Band-Konzert mit dem Bundespolizeiorchester München in der Deckerhalle

20.00 Uhr LECHBRUCK Herbstversammlung des Lechgau20.00 Uhr es im Scheiberhaus Oberer Lechgauverband: 90 JahrFeier in der Lechhalle HERZOGSÄGMÜHLE 19.30 Uhr Kabarett mit Sigi Zimmerschied im Festsaal am Kapellenfeld LECHBRUCK 20.00 Uhr

Jugendleiterprobe des Oberen 10.00 bis 16.00 Uhr Lechgaues in der Lechhalle Museum im Klösterle ist geöffnet (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) PEITING 19.00 Uhr 19.00 Uhr Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gast- Schafkopfturnier zu Kirchweih in der Schloßberghalle hof Dragoner

56  |  der altlandkreis

16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden

STEINGADEN 14.00 bis 18.00 Uhr Kräuterworkshop „Wellnessmittel aus Wildpflanzen und Bäumen“. Anmeldung und nähere Infos bei Kräuterpädagogin Hedi Fliegner, Tel. 08862 / 340

SO 17.10.

Kirchplatz (bei schlechtem Wetter im Kurhaus) HERZOGSÄGMÜHLE 10.15 Uhr Gottesdienst mit Matinee, gestaltet von der Young People Band 18.00 Uhr Krimikomödie „Doppelmord auf Probe“ im Festsaal am Kapellen­ feld LECHBRUCK 9.30 Uhr Wendelinsritt mit Messe, Segnung und Umritt an der St. WendelinsKirche SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Zierfischbörse des Aquarienvereins Peiting in Schongau an der Franz-Rupp-Straße 3 9.00 bis 12.00 Uhr Kleintiermarkt und Stammtisch im Vereinsheim der Kleintierzüchter in Schongau-Ost STEINGADEN 20.00 Uhr Chor „Zwischentöne“: Abend mit junger geistlicher Chor- und Instrumentalmusik im Welfenmünster Ganztags Tour der Alpenvereinssektion Lechrain von Farchant auf den Schafkopf, Gehzeit knapp fünf Stunden. Die Leitung hat Markus Geiger, Tel. 08861 / 95 20 15.00 Uhr Sänger- und Musikantenstammtisch im Schongauer Brauhaus (bei schönem Wetter im Biergarten). Eintritt frei — der Hut geht rum

September / O BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle Bad Bayersoien am

WIES

17.00 Uhr Orgelherbst: Konzert für Orgel und Blechbläser. Eintritt 12,– Euro


MO, 18.10. BÖBING 11.00 Uhr Kesselfleischessen des Trachtenvereins „Schnalzbergler“ im Scheiberhaus KINSAU 14.00 Uhr Kirchweihhoagart des Gartenbauvereins im Pfarrhof

PEITING

REICHLING

10.00 bis 17.00 Uhr 20.00 Uhr Museum im Klösterle ist geöffnet Kabarett mit dem „Broadway (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) Joe“ in der Mehrzweckhalle STEINGADEN 20.00 Uhr Gartler-Treff im Gasthof „Graf“

DO 21.10.

SA 23.10. ALTENSTADT 19.00 Uhr Kesselfleischessen des Veteranenvereins im Schützenheim

ALTENSTADT

20.15 bis 22.30 Uhr Bauerntheater „Opa will heiraten“ im Kurhaus, letzte Aufführung. Preis 8,– Euro

BERNBEUREN 14.00 bis 18.00 Uhr 9.00 bis 12.30 Uhr Bauernmarkt mit Kraut hobeln auf dem Gelände des Lagerhauses Käsekurs im Molkereimuseum. Auskunft unter 08841 / 489 61 49 EPFACH KINSAU 20.00 Uhr Ganztags Landjugend: GeneralversammRamadama der Landjugend lung im Landjugendheim

BÖBING

ROTTENBUCH

SCHONGAU

20.00 Uhr Obstsorten-Stammtisch des Gartenbauvereins

11.00 bis 12.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

19.30 Uhr Weinfest des Trachtenvereins „Schloßbergler“ im Trachtenheim, mit der Stadtkapelle, dem Männerchor und der Plattlergruppe der „Schloßbergler“

DI, 19.10. BAD BAYERSOIEN

DENKLINGEN 9.00 Uhr „Verschnaufpause“: Messe mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim

MI, 20.10. ALTENSTADT 14.30 Uhr Seniorennachmittag des Caritasverbandes im Pfarrsaal BAD BAYERSOIEN 17.00 Uhr Mediterrane Ernährung, dreistündiger Kurs mit einer Ernährungsberaterin. Preis 30,– Euro inklusive dreigängigem Abendessen. Anmeldung bei der Tourist-Info

FR 22.10. PEITING 10.00 bis 16.00 Uhr Einkehrtag des Frauenbundes und der Landfrauen SCHONGAU 15.00 bis 17.00 Uhr Kinder-Spielenachmittag im „Plantsch“ 16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden 19.30 Uhr Vortrag von Erwin Thoma über natürliches Bauen im Ballenhaus. Veranstalter: Firma Buchner, Wildsteig (siehe dazu auch den Bericht auf Seite 22 / 23)

SCHONGAU ab 9.00 Uhr Herbstmarkt auf dem Marienplatz und auf der Münzstraße — zudem haben zahlreiche Geschäfte ab 13.00 Uhr geöffnet URSPRING 14.00 Uhr Jugendhoigarte des Oberen Lechgauverbandes im Gasthof „Drei Mohren“ WIES 17.00 Uhr Orgelkonzert mit Pater Stefan Kling, Kirchenmusikdirektor in der Diözese Augsburg, in der Wieskirche WILDSTEIG 10.30 Uhr Leonhardiritt mit Gottesdienst und Pferdesegnung auf der Schulwiese

> > > Leonhardi

13.30 bis 14.30 Uhr Besichtigung mit Führung durch das Molkereimuseum 15.00 Uhr Festakt zum Jubiläum 20 Jahre Molkereimuseum und Eröffnung einer Ausstellung SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Krauthobeln des Gartenbauvereins in der Tenne beim Sporer

SO 24.10. BERNBEUREN

Ritte & Fahrten 2010 Sonntag, 24. Oktober 10.30 Uhr Wildsteig Sonntag, 31. Oktober 9.00 Uhr Peißenberg 9.45 Uhr Unterammergau Samstag, 6. November 9.00 Uhr Murnau 9.00 Uhr Forst 9.30 Uhr Reichling 10.00 Uhr Schongau

Oktober 2010 8.30 Uhr Jugendwertungsplatteln des Lechgauverbandes in der Auerberghalle. Ausrichter ist der Trachtenverein Burggen

Sonntag, 7. November 10.00 Uhr Rottenbuch

september / oktober 2010  |  57


MO 25.10. ROTTENBUCH Abends Kleinkaliber-Gauschießen im Schützenheim während der gesamten Woche täglich bis zum Sonntag, 31.10.

DI 26.10. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung zu drei Generationen Kornbichler-Malerei im Kurhaus (noch bis Sonntag, 31.10.)

MI 27.10. ALTENSTADT 20.00 Uhr Freunde der Basilika: Mitgliederversammlung im Pfarrsaal BAD BAYERSOIEN 14.30 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrhof, Brandstatt 19.00 bis 22.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste ab 12 Jahren im Schützenhaus (Dorfstraße)

PEITING

SO 31.10.

SCHWABSOIEN

19.00 Uhr 10.00 bis 17.00 Uhr Kinderdisco des Fördervereins im Museum im Klösterle ist geöffnet (12.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause) Proberaum

DO 28.10.

SA 30.10.

ALTENSTADT

ALTENSTADT

9.00 bis 16.00 Uhr Bundeswehr: Besuchertag an der Luftlande- und Lufttransportschule

Abends Saisonabschluss des Tennisclubs im Heim an der Alpenstraße

BAD BAYERSOIEN 15.00 Uhr Finissage zur Ausstellung über die Kornbichler-Malerei im Kurhaus BERNBEUREN 20.00 Uhr Theaterabend des Trachtenvereins in der Auerberghalle

ROTTENBUCH

BÖBING 20.00 Uhr Türkranzbinden des Gartenbauvereins ROTTENBUCH 11.00 bis 12.00 Uhr Schaukäsen in der Schönegger Käsealm

FR 29.10. ALTENSTADT 17.00 Uhr Ski-Basar des SC Altenstadt in der Schul-Aula SCHONGAU 15.00 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag im „Plantsch“

Ganztags Hundeausstellung an der Gemeindehalle SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Jugenddisco des Fördervereins im Proberaum 19.30 Uhr Jahresmesse der Feuerwehr mit anschließendem Kameradschaftsabend im Feuerwehrhaus STEINGADEN 20.00 Uhr Vereinsabend des Trachtenvereins „Almfrieden“ im Gasthof „Zur Post“

PEISSENBERG 9.00 Uhr Aufstellung an der Bachstraße zur Leonhardifahrt, der größten im Landkreis Weilheim-Schongau ROTTENBUCH Ganztags Hundeausstellung an der Gemeindehalle Abends Schlusstag des KleinkaliberGauschießens im Tiefgeschoss der Gemeindehall 20.00 Uhr Halloweenfete im Landjugendheim

16.00 bis 17.30 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt unter den Rathaus-Arkaden

> > > Impressum Anschrift

„der altlandkreis“ Birkland 40 86971 Peiting Telefon 08869 / 91 22-16 Telefax 08869 / 91 22-17

„der altlandkreis“ ist ein Medium von Ostenrieder Design & Marketing, Birkland 40, 86971 Peiting

58  |  der altlandkreis

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigen: Irmgard Gruber, Minja van der Paard Fotos: Karin Haas, Johann Jilka, Peter Preller (Titelbild), Uwe Geissler, Johannes Jais, Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Gemeinde Oberammergau, Thoma Haus (A), Wigald Boning, Max Kinker, Fam. Konrad Satz & Layout: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, Wettersteinstr. 12, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Werbe-Reiser, Ringstr. 157, 82041 Oberhaching Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

Die aktuellen Anzeigenpreise sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf der Homepage www.altlandkreis.de. Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Stand bei Drucklegung im August 2010. Änderungen und Fehler vorbehalten. Erscheinungstermin Ausgabe November / Dezember 2010: 29. Oktober 2010


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der altlandkreis | Ausgabe 1 | September / Oktober 2010