Regenbogen 2/2021

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Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal

Heimzeitschrift Nr. 2/2021

Juni 2021

Dezember 2018 Regenbogen Nr. 2/2021

Nr. 4/2018 Juni 2021

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La prima primula

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Niederegger Martina zur Geburt Ihres Sohnes Niklas am 12.05.2021.

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Mein Name ist Martha Kerschbaumer. Ich arbeite seit Jänner 2008 als Altenpflegerin im Wohn– und Pflegeheim Bruneck. Bin 53 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Pfalzen. Mein Tätigkeitsbereich umfasst unter anderem auch die extensive Betreuung im 1. Wohnbereich. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung im Team der Mediengruppe der Zeitschrift „Regenbogen“ mitzuarbeiten. Martha

IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Oberlechner Daniela, Fischnaller Hildegard, Kugler Rosalinde, Putzer Irmgard, Kerschbaumer Martha Pedevilla Vera

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Vorwort des Direktors

Sommer mit Corona Liebe Leserinnen, wir haben den längsten Tag des Jahres hinter uns und der Sommer kann beginnen, wenn auch dieser bereits aus meteorologischer Sicht mit 1. Juni seinen Einzug hielt. Die Temperaturen steigen an, der Wunsch nach Geselligkeit und sich im Freien und in der Natur zu bewegen wird größer. Die Infektionszahlen sinken gleichzeitig stark und die Wissenschaft ist sich grundsätzlich einig, dass die Wetter-Effekte des Sommers, wenn auch nicht allein, Einfluss auf die Verbreitung des Coronavirus haben. Schritt für Schritt werden Lockerungen der Corona-Maßnahmen eingeführt, der Tourismus scheint zu seiner Normalität zurückzukehren, Hotels und Restaurants öffnen und bald sind Reisenden keine „Grenzen“ mehr gesetzt. Die Impfungen sollen einen kleinen Anteil an dieser Entwicklung haben. Die Zeichen für einen entspannten Sommer stehen gut. Ist das das Ende der Pandemie? Nein, die Krankheit wir nicht verschwinden und man wird mit ihr leben müssen. Nur durch eine hohe Durchimpfungsrate bzw. das Erreichen einer Herdenimmunität wird es gelingen, die unkontrollierte Verbreitung des Virus im Auge zu behalten. Bis dahin ist das verantwortungsvolle Verhalten der Bevölkerung nach wie vor eine der wichtigsten Maßnahmen in der Pandemiebekämpfung. Alle bis jetzt erreichten Erfolge wären dahin, wenn sich niemand mehr an die Regeln halten würde. Auch in unseren Strukturen ist man auf einen guten Weg zu weiteren Lockerungen, wenngleich die Bestimmungen für die Seniorenwohnheime etwas strenger ausgelegt sind. Trotz einer hohen Impfbeteiligung bei Heimbewohnern und Mitarbeitern bleiben die Sicherheitsvorkehrungen momentan größtenteils aufrecht. Vor allem für Ungeimpfte besteht weiterhin das Risiko einer Infektion und einer Weitergabe des Virus. Mitarbeiter wie Heimbewohner müssen weiterhin in regelmäßigen Abständen getestet werden. Auch wenn die Maßnahmen zu den Besuchen der Heimbewohner in Anzahl und Frequenz möglichst gelockert wurden, müssen diese nach wie vor eingehalten werden. Die Möglichkeit von längeren Spaziergängen der Angehörigen mit den Heimbewohnern in der neuen Gartenanlage und in der Umgebung entschädigen für so manche Einschränkungen bei der Besuchsplanung. Die nahe Zukunft und deren weitere Entwicklung wird uns zeigen, wieweit der Weg zurück in die Normalität noch gegangen werden kann. Es ist unserer sehnlichster Wunsch, so schnell wie möglich die Voraussetzungen zu schaffen, damit das Leben in den Hei-

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men seine Qualität für die Heimbewohner und deren Angehörigen, wie auch für die Mitarbeiter zurückgewinnen kann. Helfen Sie uns dabei. Der Direktor

Müller Werner

Personal Der neue Hauswirtschaftsleiter stellt sich vor ...

Hallo, mein Name ist Daniel Ferrarese, bin 41 Jahre jung, bin in Bruneck geboren und aufgewachsen. Ich lebe mit meiner Frau und meinen 2 Kindern in Bruneck. Ich habe die Handelsoberschule in Bruneck besucht und anschließend das BWL-Studium in Innsbruck abgeschlossen. Seit 2011 war ich für die Raiffeisenkasse Bruneck und seit 2016 als Leiter des Internen-Kontroll-Systems tätig. Aufgrund meines Wissensdurstes und des Wunsches mich weiterzuentwickeln habe ich neben bankspezifische Sachbereiche, laufend verschiedene Lehrgänge im Bereich Personal, Management, Recht (bspw. Erbschaften, Vormundschaften) u.a.m. absolviert. Neben meinen beruflichen Erfahrungen, war ich in verschiedenen Vereinen aktiv tätig und konnte hier wertvolle Erfahrung sammeln. Seit 25. Mai darf ich die Funktion des Hauswirtschaftsleiters im Wohn- und Pflegeheim bekleiden. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und hoffe meine bisherigen Erfahrungen und mein gesammeltes Wissen wohlbringend für die gesamte Heimstruktur, insbesondere für die Heimbewohner, einbringen zu können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch! Liebe Grüsse, Daniel

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Neue Führung für das Tagespflegeheim und die Freizeitgestaltung

Hallo, ich heiße Barbara Raffl, bin 45 Jahre alt und gebürtig aus Meran. Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann und meinen beiden Kindern, Aron und Ines in Mühlwald. Meine berufliche Laufbahn begann im Jahre 1991 in St. Jakob im Ahrntal. Dort habe ich die Schnitzschule besucht und diese auch mit der Gesellenprüfung als Bildhauerin bestanden. Nach einer schweren Erkrankung meines Vaters habe ich mich 1996 dazu entschieden, eine Ausbildung als Altenpflegerin, in meiner Heimat Meran zu machen. Schon während dieser Ausbildung hat mich der Bereich Freizeitgestaltung und Aktivierung mit Senioren interessiert. Von Anfang an, machte mir das große Freude und ich konnte darin auch eine persönliche Bereicherung für mich selbst entdecken. Die Verbindung von Kreativität und zwischenmenschlicher Beziehung war mir immer schon wichtig. Sie ist Motor und Antriebskraft für meine Begeisterung geworden. Seit Mai 1998 war ich im Wohn – und Pflegeheim als Animateurin tätig. Nach 23 Jahren, durfte ich im Februar 2021, die Leitung der Freizeitgestaltung und des Tagespflegeheimes übernehmen. Die vielen Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen und die Möglichkeit meine eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln, machen mich neugierig und stimmen mich mutig, diese Herausforderung anzunehmen. Frei nach dem Motto: ,,Das Leben ist eine große Leinwand, bemale und fülle sie so bunt du kannst`` wünsche ich meinem Team und mir, dass es uns gelingt, unseren Heimbewohnern ein fröhliches Lachen und Staunen ins Gesicht zu zaubern. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen hier im Haus, den vielen Freiwilligen und den Angehörigen unserer Senioren.

Barbara Raffl

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Pensionierung

Maria Oberhollenzer geht in Pension Frau Maria Oberhollenzer, Bereichsleitung der Tagesstätte, der Freizeitgestaltung und Verantwortliche für die Freiwilligenarbeit im WPH Bruneck verabschiedete sich im März, nach 35 Jahren aus dem aktiven Dienst. Aus diesem Anlass führte Rosalinde Kugler ein Interview mit ihr.

Maria erinnerst Du dich noch an die Zeit als alles angefangen hat? Erzähl uns ein bisschen davon. 1986 habe ich als Freizeitgestalterin im Altersheim der Gemeinde Bruneck angefangen. Die Hälfte meiner Arbeitszeit war ich als Pflegerin und die Hälfte als Freizeitgestalterin tätig. Jeden Tag, habe ich neben meiner Arbeit in der Pflege, den Bewohnern zuerst nur am Nachmittag und später auch am Vormittag, eine Beschäftigung angeboten. Der Grund und das Ziel meiner Angebote war schon damals für mich klar. Es ging um die Erhaltung der Selbständigkeit im persönlichen und im sozialen Bereich, indem die Bewohner sowohl in ihren körperlichen, als auch in ihren geistigen Fähigkeiten unterstützt und gefördert werden sollten. Da die meisten Bewohner relativ fit und mobil waren, war im Sommer keine Beschäftigung notwendig. Viele waren in der Stadt und im nahegelegenen Wald unterwegs. Einige von ihnen wohnten im Sommer nicht im Heim. Sie kamen erst wieder im Herbst zurück. Freizeitgestalterinnen gab es nur zwei in ganz Südtirol, eine Kollegin in Kaltern und mich in Bruneck. Zum Austausch organisierte ich regelmäßige Treffen, die viele Jahre aufrecht

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erhalten blieben. Ich freute mich riesig, als durch den Umzug, ins neue Wohn- und Pflegeheim am 01.05.1998 auch der Bereich der Freizeitgestaltung vergrößert wurde und Frau Barbara Raffl als neue Kollegin dazu kam. Was waren deine Schwerpunkte in deinem Berufsleben? Als Mitarbeiterin in der mittleren Führungsebene hatte ich in meiner Rolle tolle Chancen, das Leben im Haus mitzugestalten und mich für das Wohl der Bewohner einzusetzen. Es war mir immer ein großes Anliegen die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen im Haus wahrzunehmen und mich für diese einzusetzen, auch wenn es nicht immer leicht war. Ich war 35 Jahre in dieser Verantwortung und habe immer gerne gearbeitet. Was wünschst du deiner Nachfolgerin und was gibst du ihr mit auf den Weg? Dass sie ein paar neue Akzente setzt und die Balance zwischen Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Struktur findet. Was hast du im Ruhestand vor? Einmal durchatmen, liegengebliebene Vorhaben aufarbeiten, mehr Zeit für mich, meine Familie und Freunde finden und dann, werde ich mal schauen, was das Leben sonst noch bietet und welche Herausforderungen es mir stellt. Was wünschst du dir für die Zukunft? Dass ich noch lange fit und gesund bleibe. Danke Maria für das Gespräch. Rosalinde Kugler

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Andacht für die Corona Verstorbenen

Coronagedenkfeier Am 18. März wurde in ganz Südtirol gemeinsam an die Corona Verstorbenen gedacht. Der Verband der Seniorenwohnheime ist Mitorganisator der Südtirol weiten Aktion. Auch das Wohn- und Pflegeheim Bruneck nahm daran teil. Gemeinsam mit den Heimbewohnern wurde eine Gedenkandacht abgehalten. In einem Moment des Innehaltens wurde Abschied von den Corona Verstorbenen genommen. Symbolisch wurde ein Lebensbaum in der hauseigenen Kapelle aufgestellt. Bunte Bänder wurden als Zeichen der Erinnerung an die Verstorbenen aufgehängt. Während der Andacht brachten Heimbewohner noch selbstgeschriebene gute Gedanken am Baum an. Die entzündeten Kerzen sollten Hoffnung, Zuversicht und den Glauben an ein besseres Morgen vermitteln. Verena Steiner

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Überraschung im Glas

Osterfreude im Glas Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene basteln, gestalten und senden Ostergrüße in die Wohn- und Pflegeheime des Mittleren Pustertals, sowie in die Wohneinrichtungen des Sozialzentrums Trayah. Insgesamt 334 Geschenkgläser erreichten in der Osterwoche die Wohn- und Pflegeheime Bruneck und Olang, die Pflegeabteilung im Krankenhaus Bruneck, sowie die Wohneinrichtungen des Sozialzentrums Trayah mit dem Ziel, den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und eine kleine Freude zu bereiten. Die Aktion wurde vom Jugenddienst Dekanat Bruneck ins Leben gerufen und zusammen mit den Ministranten-, Jungschar- und SKJ-Gruppen des Einzugsgebiets umgesetzt.

Im März bastelten die Teilnehmer/Innen kleine Geschenke, schrieben Briefe, füllten die Marmeladegläser damit und machten jedes Einzelne zu etwas Einzigartigem und Besonderem. Nach der Fertigstellung wurden die Gläser gesammelt und dann den Pflegeheimen und den Wohneinrichtungen übergeben. Mit großer Bewunderung, aber auch mit einem Funken Neugier, was sich wohl im Glasgeschenk befindet, haben unsere Bewohner/Innen freudig die Geschenke entgegengenommen. Jugenddienst Dekanat Bruneck

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Extensive Betreuung

Anders und doch gemeinsam Seit einigen Jahren gibt es nun schon im Wohn– und Pflegeheim in Bruneck die extensive Betreuung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dazu gehören Heimbewohner mit zeitlich anhaltenden Verhaltensauffälligkeiten oder aufgrund der psychophysischen Gesamtsituation, damit sie nicht zu einer Gefahr für sich oder anderen Bewohner/innen werden, oder damit ihre Lebensqualität wesentlich verbessert werden kann. Zu dieser Zielgruppe gehören Personen in psychologischer Behandlung, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Suchtproblematik bei gleichzeitig schweren Beeinträchtigungen im sozialen Verhalten. Voraussetzungen für diese Betreuungsform sind: 

Genehmigtes Betreuungs– und Pflegekonzept und zumindest eine jährliche Überprüfung, ob die Bewohner/innen weiterhin die Voraussetzungen erfüllen;

Einhaltung des Bettenkontingents, das alle 4 Jahre von der Landesregierung landesweit für diese Betreuungsform festgelegt wird;

Mindestzahl von 8 und Höchstzahl von 20 Betten für diese Personengruppe;

Aufnahmekapazität der Träger, die um die Genehmigung ansuchen: mindestens 40 Betten. Führt ein Träger mehrere Einrichtungen, wird die Genehmigung für die besondere Betreuungsform immer nur für eine Einrichtung erteilt, d.h. die jeweils genehmigten Betten dürfen nicht auf verschiedene Einrichtungen aufgeteilt werden; ein Träger kann jedoch mehrere Genehmigungen erhalten;

gesonderte Warteliste.

Im 1. Wohnbereich im Wohn– und Pflegeheim Bruneck sind 4 Mitarbeiterinnen, die je nach Möglichkeit und Notwendigkeit für die extensive Betreuung eingeteilt werden. Wir kochen gemeinsam, essen gemeinsam in der Kleingruppe, machen Spaziergänge und Ausflüge, feiern gemeinsam Geburtstag und noch vieles mehr. Im Wohn– und Pflegeheim Bruneck gibt es 15 Betten, die für diese besondere Betreuungsform vorgesehen sind. Wir, das Team der extensiven Betreuung, aber auch die Heimbewohner schätzen diese Art von Betreuung sehr.

Martha Kerschbaumer

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Essen & Geniessen

Gemüsesuppe Zutaten für 4 Personen: 1 2 1 1 1 4 –5

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1,2 Liter

kleine Zwiebel Knoblauchzehen etwas Sellerie große Karotte kleines Stück Fenchel Zucchini Blätter Weißkohl oder Wirsing Kartoffel etwas Kohlrabi etwas Lauch Bohnen Tomate etwas Blumenkohl etwas Peperoni etwas Broccoli etwas rote Peperoni Gemüsebrühe oder Wasser Salz, Pfeffer, ein Blatt Salbei und Lorbeer ganz wenig Maggikraut Basilikum etwas Mehl zum Stauben etwas Olivenöl

Zubereitung: Das Gemüse putzen, schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Zucchini, Kartoffeln und Tomaten extra in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch schälen und zerkleinern Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebel dazu geben und andünsten. Lauch, Sellerie, Karotten, Weißkohl, Blumenkohl, Fenchel, Peperoni, Broccoli, Kohlrabi dazu geben und mit dünsten. Mit Mehl leicht stauben und die Gemüsebrühe aufgießen. Alles etwas kochen lassen, Lorbeer und Salbei dazu geben. Anschließend die Kartoffeln dazu geben, und so lange kochen lassen, bis dass Gemüse bissfest ist. Zum Schluss Zucchini, Tomaten, Maggikraut, Basilikum, Salz und Pfeffer dazu geben, kurz aufkochen lassen und servieren. PS. Jetzt ist wieder die Zeit, wo es im Garten frisches Gemüse und Kräuter gibt und somit wird die Gemüsesuppe ganz besonders gut.

Mäggi Althuber

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Aus dem Kräutergarten

Kräuter in der Küche Kräuter sorgen für einen mediterranen Flair in der Küche. Ihr Duft macht Appetit und Lust köstliche Speisen zu zubereiten. Mit Begeisterung verwende ich frische Kräuter zum Kochen. Mit Freude und Fleiß bepflanze ich meinen Kräuter- und Gemüsegarten. Die Kräuter und das Gemüse aus den eigenen Garten schmecken besonders gut. Ein Koch – Köchin die mit frischen Kräutern arbeiten, sind in meinen Augen gute Köche. Kräuter: Von vielen Kräutern ist bekannt, das sie eine Heilkraft haben. Sie waren schon in der Antike und im Mittelalter bekannt. Die Pflanzen bilden eine Vielfalt von verschiedenen Inhaltstoffen. Im botanischen Sinne ist die Bezeichnung für sie, sekundäre Pflanzenstoffe. Zu den sekundären Pflanzenstoffe gehören Ätherische Öle, Gerbstoffe, Glyoside, Flavonide, Saponine, Alkeloide und Bitterstoffe. Mit Kräutern richtig würzen: Kräuter bereichern jedes Gericht, aber wie werden sie in der Küche richtig verwendet? Hierzu diese Tipps , die es möglich machen, dass die Aromen voll zur Geltung kommen. Kräuter dürfen erst kurz vor der Verwendung zerkleinert werden, weil sie schnell ihre Aromen verlieren. Beim Kochen mit hohen Temperaturen verlieren Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Estragon oder Basilikum ihre Aromen und die ätherischen Öle. Deswegen sollten diese Kräuter erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden. Rosmarin, Thymian, Salbei können mit gekocht werden. Beim Dampfgaren behalten Kräuter die meisten Aromastoffe. Durch das Würzen mit reichlich Kräutern kann man auf einen Teil des Salzes verzichten. Deshalb Gerichte zum Schluss abschmecken. Durch die Kräuterküche bekommen unsere Speisen das gewisse Etwas. Deswegen sind Kräuter nicht nur zum Würzen, sondern auch zum Verschönern der verschiedenen Gerichte die beste Wahl. Egal ob getrocknete oder frische Küchenkräuter machen das Kochen zu einem kulinarischen Erlebnis. Schnittlauch Er gehört zur Lauchart, ist eigentlich kein Küchenkraut, wird aber als dieses verwendet. Der Geschmack dieses Küchenklassikers wird als frisch, markant und pikant beschrieben. Der Schnittlauch verfeinert Salate, Vorspeisen, Suppen, Eier – Topfengerichte, Dips usw.

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Basilikum Er ist der König unter allen Kräutern und wird zu recht als Königskraut bezeichnet. Der Geschmack ist mild, aber doch erfrischend aromatisch. Basilikum ist ein Hauptbestandteil der italienischen Küche. Deshalb passt er perfekt zur Pizza, Saucen, Fleischgerichten, Suppen und besonders zu Tomaten.

Petersilie Sie ist das Universalgewürz in der Kräuterküche. Das Aroma der Petersilie wird als leicht würzig und neutral beschrieben. Sie passt nämlich zu allen Gerichten, wie Kartoffeln, Fisch, Fleisch, Suppen, Knödeln usw.

Dill Dill macht aus Gurkengerichten echte Klassiker. Der Dill wird auch Gurkenkraut genannt. Der salzig herb süße Geschmack wird auch noch für Salate, für jedes Fischgericht, Salatsaucen usw. verwendet.

Rosmarin Er zeichnet sich durch seine Nadeln und den unverkennbaren Geruch aus. Durch sein herb bitteres Aroma sollte der Rosmarin mit bedacht verwendet werden, sonst überdrückt er alle anderen Geschmäcker. Mit Rosmarin wird besonders in der europäischen Küche gewürzt, denn er passt zu Wild – Fleischgerichten, Ofenkartoffeln, Gemüse usw.

Thymian Der Klassiker unter den mediterranen Gewürzen. Er besticht durch seinen würzigen leicht rauchigen Geschmack. Der getrocknete Thymian hat einen viel intensiveren Geschmack als der Frische. Zum Würzen wird er für Fleisch, Fisch, Saucen, Lamm usw. verwendet.

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Minze Das Kraut mit besonders frischem Aroma, die Minze hat eine bekannt würzige Note. Sie wird oft zur Dekoration von Süßspeisen verwendet, macht sich aber gut in Salaten, zu jungem Gemüse, zu Lamm usw. Durch ihre Vielseitigkeit ist sie ein Muss für jede Kräutersammlung in der Küche.

Origano Er hat einen scharfen herb – pfeffrigen leicht bitteren Geschmack und stammt aus der Mittelmeerregion. Durch die Kombination der besonderen Aromen ähnelt er den Majoran. Am Besten schmeckt Origano bei Pizza, Muscheln, Pasta und Fischgerichten, Saucen, Mozzarella mit Tomaten usw. Um den vollen Geschmack zu überbringen sollte er getrocknet sein.

Liebstöckel Es ist besser bekannt als Maggikraut. Der Geschmack wird als kräftig würzig beschrieben. Wegen dem kräftigen würzigen Geschmack muss das Maggikraut sehr sparsam verwendet werden. Es macht sich am Besten zu Suppen, Eintöpfen, Tafelspitz, Kalb und Geflügel, gekochtem Fisch und auch in Salaten.

Mäggi Althuber

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Rätsel/indovinello

Kreuzworträtsel 1. Am Himmel leuchten die …… 2. In der Nacht leuchtet der …… 3. Am Tag scheint die…… 4. Blitz und……

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3

3.

1

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Wohnbereich: _______________________________________________ Lösungswort: _______________________________________________

Die Lösung bis 31.07.2021 im Büro der Freizeitgestaltung in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Der Gewinner einer leckeren Überraschung wird im Rahmen des Freizeitprogrammes gezogen und bekanntgegeben. Viel Glück! Rosalinde Kugler

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Rückblick

Kunterbunter Rückblick

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Vorbereitung auf das Osterfest

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Aus der Backstube

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Pizza essen

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Gelateria

Ausflug Amaten

Rosalinde Kugler

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Rückblick

18.03.2021 - Gedenktag für Corona-Opfer Auch wir, in kleinem Rahmen auf unserer Pflegeabteilung im Krankenhaus, haben diesen Tag an die, am Corona-Virus verstorbenen Menschen und an deren Angehörigen gedacht. Da die hl. Messe mit Bischof Ivo Muser über das Radio „Grüne Welle“ übertragen wurde, dachte ich mir, das auszunutzen und die Heimbewohner daran teilnehmen zu lassen. So haben wir einen Tisch in unserer Wohnküche für unsere Coronaverstorbenen gestaltet und das Radio eingeschaltet. Alle waren sehr andächtig. Anschließend haben wir noch gemeinsam einen Rosenkranz gebetet. Innehalten … Gedenken … gemeinsames Erinnern … an die Verstorbenen des Coronavirus geht am Besten beim gemeinsamen Gebet, das gerade in dieser Zeit den Menschen wieder Hoffnung gibt, bald wieder ein ganz normales Leben, leben zu dürfen. Irmi Putzer

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Wir backen einen Kuchen mit Birnen und Schokostücken ...

… und auch wieder Knödel gab es auf der Pflegestation

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Wir basteln ein Vogelhäuschen Wir machen heuer ein Vogelhäuschen für unsere Terrasse. Unser Hausmeister Manuel hat uns die Teile zugeschnitten und zusammen geleimt. Herr Rainalter bastelt gerne und so hat er mit viel Geschick und dem Schmirgelpapier das Holz ganz glatt geschmirgelt, im zweiten Schritt malte er dieses Häuschen an. Irmi Putzer

Da ist einer mal ganz fleißig ...

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Das Vogelhäuschen ist fertig ...

Nach langer Zeit macht uns Irmi eine Pizza mit Thunfisch

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Na … was schaut hier aus dem Topf? Milchreis haben alle gern ...

Maccheroncini mit Thunfischsauce

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… beim Palmsträußchen binden

Am Palmsonntag wurden die Palmsträußchen in der Pfarrkirche geweiht.

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Das Osterfest kann kommen ...

… auch heuer färben wir die Eier mit Zwiebelschale

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… und fertig sind sie

Wir backen Omeletten

Irmi Putzer

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Einmal etwas anders die Zeit vertreiben ...

In unserem Team haben wir eine Imkerin, und daraufhin sprach ich sie an, ob wir nicht ihre Bienenhäuschen anmalen und dekorieren können. Natürlich war sie einverstanden und brachte sie zu uns auf den Wohnbereich. Die Idee kam mir als mir eine Heimbewohnerin sagte, sie könne zwar nicht mehr gehen, aber ihre Hände kann sie noch gut benutzen und es tut gut, noch manchmal gebraucht zu werden. Gesagt, getan … als die Kollegin Farben und Pinsel brachte, machten wir uns an die Arbeit und das Endprodukt kann sich sehen lassen. Danke nochmal an die Kollegin, die das ermöglicht hat. Irmi Putzer

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Storia

La prima primula Quell‘anno la Primavera sembrava non dover più arrivare; gli animali del bosco la attendevano con impazienza; l‘Inverno era stato molto freddo e tutti, dalla lepre, allo scoiattolo, agli uccelli non vedevano l‘ora che se ne andasse, lasciando il posto al primo tiepido sole che potesse scaldar loro le pellicce e le piume. Ma l‘Inverno, ormai vecchio e un pò sordo, non voleva proprio levare il disturbo, tanto che tutti gli animali iniziarono a dirgli: „Insomma, vuoi andartene si o no?“ „Non è ora che lasci arrivare la Primavera?“. Insomma, tanto fecero e tanto dissero che l‘Inverno si arrabbiò davvero e disse tra se e se: „Ah si eh? Volete mandarmi via … ma io ve la farò pagare“; chiamò i suoi due fidi alleati, il gelo e la tempesta e disse lore: „Nascondetevi dietro quel cespuglio e quando vedrete arrivare la Primavera, puntuale come ogni anno, fece capolino al limitare del bosco, la tempesta saltò fuori dal cespuglio dietro il quale era nascosta e soffiando un vento gelido la spinse fin verso la grotta dove il gelo costruì una barriera di ghiaccio per non lasciarla uscire. La lepre aveva assistito a tutta la scena e corse subito dagli altri animali del bosco per chiedere che cosa fare; ma nessuno sapeva come liberare la Primavera rinchiusa nella grotta. „Andiamo a chiedere consiglio al Sole“ disse il pettirosso, che sapeva che il Sole era amico della Primavera. „È una brutta situazione“ - disse il Sole -“ ma io so come aiutarvi“; accompagnato da un corteo di candide nuvolette si avvicinò ad un ruscello vicino alla grotta e, al suo passaggio spuntarono dei piccoli fiori, le primule. „Prendete una di queste primule“ - disse il Sole -“ e andate subito alla grotta; sono fiori magici, ed il ghiaccio si scioglierà“. La lepre, senza farselo dire due volte, strappò una primula con i suoi denti aguzzi e corse alla grotta, dove i tre compari si erano addormentati dopo aver festeggiato la cattura della Primavera, e, come aveva detto il Sole, il ghiaccio si sciolse, lasciandola finalmente uscire. L‘inverno si svegliò al rumore della gran festa che stavano facendo gli animali del bosco e, accompagnato dalle risate e dagli scherzi, dovette scappare con il Gelo e la Tempesta, su al Polo Nord. E da quell‘anno, il 21 di marzo, la comparsa della prima primula apre la porta alla Primavera!

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Vögel im Winter

Meisen und Spatzen in unseren Gärten In unseren Gärten finden die Vögel das Jahr über genügend Futter. Wird es aber kälter ziehen viele Vögel in den Süden. Vor allem in einem so schneereichen Winter wie heuer, ist es für die Vögel, welche hier den Winter verbringen, eine Herausforderung Futter zu finden. Laut Beobachtungen werden in den heimischen Gärten heute weniger Wintervögel gezählt als früher. Um die Vögel wieder in unseren Heimgarten zu locken, machten wir Meisenknödel selber. Selbstgemachtes Vogelfutter zum Aufhängen ist einfach und schnell gemacht. Benötigt werden nur Vogelfutter, Kokosfett, verschiedene Ausstecher und eine Schnüre zum Aufhängen. Nun locken sie vielleicht den ein oder anderen Körnerfresser wie Meisen, Sperlinge und Finken in unseren Heimgarten und wir dürfen ihnen beim Fressen und fröhlichen Herumflattern zuschauen. Daniela Oberlechner

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Brauchtum & Tradition

Preisguffen Ostern ist eines der wichtigsten Feste in Südtirol. Zum Osterfest gehören schöne Bräuche. Daran halten auch wir im Wohnheim Olang fest. Neben dem traditionellen Ostereierfärben am Gründonnerstag, dem Palmbesen binden zum Palmsonntag, ließen wir in diesem Jahr eine Tradition aufleben, welche nicht jede/r Heimbewohner/In kannte. Umso gespannter waren die Heimbewohner/Innen, als wir uns am Dienstag nach Ostern zum Preisguffen im Freizeitraum versammelten. Insgesamt nahmen am "Eierguffen" 16 Bewohner teil. Immer zwei traten gegeneinander an. Mit einem gekochten, gefärbtem Ei versuchten sie, das Ei des Gegners kaputt zu machen. Zuerst wurden die Spitzen, dann der Hintern des Ei`s gegeneinander geschlagen. Jenes Ei, das unversehrt blieb, kam eine Runde weiter, bis zum Schluss schließlich nur ein Ei heil blieb. Somit stand der Gewinner fest und erhielt eine Kleinigkeit zum wohlverdientem Sieg. Die Bewohner erinnerten sich wie sie als Kinder die Eier am Ostersonntag in der Familie aneinanderheckten und auch schon mal ein Familienmitglied mit einem Gipsei schummelte. Anschließend gab es eine Marende mit den geweihten Speisen aus dem Osterkorb. So ging eine schöner Nachmittag zu Ende. Daniela Oberlechner

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Feste feiern

Wir feiern unsere Mütter Am zweiten Sonntag im Mai feiern wir Muttertag. An diesem Tag freut sich jede Mutter, wenn an sie gedacht wird. So organisierten wir für die Mütter im Wohn- und Pflegeheim eine kleine Muttertagsfeier. Dabei darf ein leckerer Kuchen nicht fehlen. Diesen stellten wir gemeinsam im Rahmen eines Freizeitprogrammes her. Am Tag zuvor backten wir einen Biskuit, welcher am nächsten Tag mit einer Marmelade gefüllt und anschließend mit frischen Erdbeeren dekoriert wurde. Neben dem Kuchen stellten wir auch eine feierliche Tischdekoration aus Naturmaterialien her. Aus Heu wurden fleißig Herzen geformt, diese wurden noch mit frischen Blüten verziert und schon entstand eine passende Muttertagsdekoration. Am Freitagnachmittag ließen wir unsere Mütter hochleben und konnten mit Kaffee und Kuchen den Müttern eine Freude bereiten. Daniela Oberlechner

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Rückblick

Faschingsfeier

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Herstellung von Butter

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Kreatives Gestalten mit Blumen

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Waffeln backen

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Wir verkosten selbstgemachte Kniekiachlan

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Wohlfühlvormittag

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Soziale Pflege

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Kuchen backen geht immer

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Ostervorbereitungen

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Geburtstagsfeier

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Spaziergang im Garten

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Fit mit Margit und Christine

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Daniela Oberlechner

Gesundheit

Rückblick auf über ein Jahr Corona im WPH Olang

Ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie hat Italien über 100.000 und Südtirol über 1000 Corona–Todesopfer zu beklagen. Am 10. März 2020 ging Italien in den ersten Lockdown. Da hat kaum jemand geahnt, dass uns diese Pandemie so lange beschäftigen wird. Was Anfang 2020 als scheinbar lokales Problem in China begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Pandemie globalen Ausmaßes. Am 11. März 2020 hatte Südtirol sein erstes Covid– Opfer zu beklagen: eine 85 jährige Frau, die am 9. März ins Bozner Krankenhaus eingeliefert worden war, erlag dem Virus.

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Corona hat in allen Lebensbereichen zu Unsicherheiten und Veränderungen geführt. Im WPH Olang haben wir dies besonders gespürt, da wir dort Personen betreuen die zur höchsten Risikogruppe gehören. Tagtäglich wurden wir durch verschiedene Medien über Neuerungen im Umgang mit dem Coronavirus informiert. Ein hausinterner Krisenstab, bestehend aus den Bereichsverantwortlichen, hat zeitnah versucht auf diese Neuerungen und auf die von den Behörden übermittelten Vorgaben zu reagieren. Diese wurden uns dann mittels interner Dienstanweisung übermittelt. So wurde angeordnet, dass jeder Mitarbeiter vor Dienstantritt Fieber messen muss und die Kleidung nach jeder Schicht wechselt. Es war strengstens verboten die Berufsbekleidung mit nach Hause zu nehmen. Handtaschen durften nicht mehr in den Wohnbereich mitgenommen werden. Bei jeglicher Tätigkeit mussten 1x Handschuhe und Mundschutzmasken getragen werden. Die Straßenschuhe und die Arbeitsschuhe wurden in extra bereitgestellten Wannen mit Desinfektionslösung desinfiziert. Sogar die Mineralwasserflaschen auf den Tischen wurden vom Nachtdienst 1 x tgl. mit Farmecol desinfiziert. Türklinken und Griffe an Rollstühlen und Rollatoren wurden auch vom Spätdienst desinfiziert. Händeschütteln war nicht mehr erlaubt, der Abstand von mindestens 1 Meter galt als Schutzmaßnahme. Plötzlich brauchte man eine Eigenerklärung, um zum Dienst fahren zu dürfen. Auch für die Heimbewohner galt 1 Meter Abstand voneinander zu halten. Freizeitgestaltung durfte nur mehr in Kleingruppen bei ausreichender Raumgröße stattfinden. Bei bestimmten Tätigkeiten, wie beim Aufzug fahren, mussten die Heimbewohner eine Mundschutzmaske tragen. Besonders schlimm war, dass die Heimbewohner plötzlich keinen Besuch mehr erhalten durften. Es war auch nicht erlaubt das Pflegeheim zu verlassen. Einige Heimbewohner haben sehr darunter gelitten. Als einzige Bezugspersonen blieben ihnen die Pfleger/Innen, Freizeitgestalterinnen und die Physiotherapeutinnen.

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Diese haben gemeinsam versucht die Wochen der Isolation für die Betreuten so angenehm wie möglich zu gestalten. Viele Angehörige haben gerne das Angebot des Videotelefonierens angenommen, so konnten sie sich mindestens über das Tablet sehen. Besondere Vorsicht galt bei spezifischen Symptomen wie Fieber, Erschöpfung, Muskelschmerzen, trockenem Husten und Bindehautentzündung. Beim Auftreten solcher Symptome wurde die betreffende Person sofort in Einzelisolation gebracht. Danach wurde der diensthabende Arzt über alle Symptome und Vitaldaten informiert und mit diesem die nächsten Schritte besprochen. Der Pfleger musste bei Coronasymptomen der Heimbewohner sofort sämtliche Schutzmaßnahmen für sich selber ergreifen. Dafür war ein Notfallset bereit gestellt. Alle Maßnahmen die der Arzt anordnete waren zu treffen und zu dokumentieren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sind 2 Heimbewohnerinnen an Covid–19 erkrankt. Beide wurden sofort in die Coronastation nach Bruneck verlegt. Eine Bewohnerin ist leider verstorben, die andere ist inzwischen wieder genesen. Für uns Pfleger waren bestimmte Situationen sehr belastend. Immer wieder wurden neue Vorgaben übermittelt. Viele von uns lebten in ständiger Sorge das Virus ins Haus zu tragen. Heimbewohner, die Fieber hatten und zu Beginn nicht gleich auf Covid–19 getestet wurden, mussten für 2 Wochen im Zimmer isoliert werden. Dies war sehr aufwändig und für die Bewohner selber oft unverständlich. Sie reagierten unterschiedlich, wurden depressiv oder zornig und ungeduldig. Besonders in Erinnerung geblieben, ist uns der Tod einer Bewohnerin, die nicht an Corona verstorben ist. Damals war es Angehörigen leider absolut untersagt ins WPH zu kommen. Es war uns nur über Videotelefonie möglich, dass die Angehörigen ihre Mutter noch einmal sehen konnten. Wenn ich daran zurückdenke macht mich diese Erfahrung heute noch traurig, weil ich weiß, dass diese Situation auch die Angehörigen sehr belastet hat. Nun können wir dank Impfung und rückläufiger Zahlen etwas zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Besuche im WPH sind nach Anmeldung wieder erlaubt, Heimbewohner dürfen wieder spazieren gehen und das Haus verlassen.

Hildegard Fischnaller

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Alles Gute zum Geburtstag

Auguri

BRUNECK/BRUNICO März/marzo 2021

Mai/maggio 2021

Tellini Attilio (81) Stifter Molling Maria (76) Gasser Joseffa (94) Eppacher Vendelino (75) Hofer Huber Notburga Josefa (96) Festini Cromer Erich (57) Steinmair Josef (80) Holzer Waltraud (79) Silgener Erich (85) Dolar Seeber Lydia (81) Bacher Luigi (55) Wieland Fischnaller Helga (74) Mutschlechner Alois (70) Gasser Ernst (85) Aschbacher Anton (96)

Basso Roberto (74) Brugger Oberstolz Maria (97) Grumser Thum Juliana (71) Kretzschmar Trebo Linda (76) Pescosta Robert (85) Agreiter Frenes Hilda (97) Frenademetz Aloisia (89) Dorfmann Berta (88) Zuccato Rita (83) Rainalter Franz (77) Unterberger Paul (68) Azzolini Claudio (86) Mairl Wilhelm (85) Juni/giugno 2021

April/april 2021 Jungmann Herbert (89) Vallazza Hubert (78) Jud Heinrich (69) Leitner Aloisia (83) Steiner Maria (86) Schmalzl Antonia (97) Griessmair Adolf (91) Mairunter Der Eggen Christina (72) Stadler Marta (82) Sitzmann Anton (81)

Rieder Kirchler Hilda (76) Rainer Rudolf (87) Egarter Villgrater Mathilde (78) Bernardi Gianfranco (84) Hellweger Barbara (60) Oberjakober Algrang Luigia (92) Harrasser Karl (82)

OLANG/VALDAORA März/marzo 2021

Mai/maggio 2021

Scarso Remo (70) Ruggaber Dejaco Rosalinde (99) Agstner Paolo Giovanni (79)

Tognon Fernanda (82)

Wir möchten auch jene Heimbewohner gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale. Regenbogen Nr. 2/2021

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Herzlich Willkommen

Benvenuto

Wir begrüßen unsere neuen Bewohner in den Strukturen von Bruneck und Olang und heißen sie herzlich Willkommen.

Diamo un caloroso benvenuto ai nostri nuovi residenti nelle strutture di Brunico e Valdaora.

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Wir Gedenken Ricordiamo

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Wir gedenken an unsere Verstorbenen Heimbewohner. Ricordiamo i nostri ospiti defunti. Regenbogen Nr. 2/2021

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www.altenheime-bruneck-olang.it Redaktions– und Anzeigeschluss: 15.09.2021 Beiträge senden sie bitte an: info@altenheime-bruneck-olang.it

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