Page 1

August 2017 Regenbogen Nr. 2/2017

Nr. 2/2017 August 2017

Seite 1


Wir gratulieren unseren Mitarbeitern...

INHALTSVERZEICHNIS VORWORT DES DIREKTORS

3

BERICHT EINER PRAKTIKANTIN

5

ÄTHERISCHE ÖLE: Aromatherapie

6

GESUNDHEIT: Heilende Tee‘s

8

PFLEGEABTEILUNG KRANKENHAUS BRUNECK

10

DIALEKTE: Deutsche Sprachinsel in Belluno und Trient ...

12

ESSEN & GENIESSEN: Mangold - Schinkencannelloni

14

RÄTSEL/INDOVINELLO

15

PROJEKT: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

16

BUCHTIPP: Während die Welt schlief

17

RÜCKBLICK

18

HERR BISIGNANO

29

BEWOHNERSTIMME: Herr Seeber David

30

WOHN– UND PFLEGEHEIM OLANG

32

WIR GRATULIEREN/ FACCIAMO GLI AUGURI A

41

WIR BEGRÜSSEN/ DIAMO IL BENVENUTO

42

WIR GEDENKEN/RICORDIAMO

43

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Kirchler Doris zur Geburt Ihres Sohnes Hannes am 25.05.2017. Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Walcher Barbara zur Geburt Ihrer Zwillinge Sophia und Emilie am 27.05.2017. Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Aschbacher Ruth zur Geburt Ihrer Tochter Annika am 28.06.2017. Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Maurberger Ramona zur Geburt Ihrer Tochter Leni am 05.08.2017. Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Niederegger Martina zur Geburt Ihres Sohnes Lukas am 13.08.2017. Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Faller Evelyn zur Geburt Ihrer Tochter Katja am 17.08.2017.

Gratulation unserer Mitarbeiterin Frau Walcher Martina zum Abschluss zur Kneippgesundheitstrainerin am 07.05.2017.

IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Regenbogen Nr. 2/2017

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Marcher Jasmin, Fischnaller Hildegard, Oberhollenzer Brigitte, Kugler Rosalinde, Putzer Irmgard Pedevilla Vera

August 2017

Seite 2


Vorwort des Direktors : FORMEN EINER BESONDEREN BETREUUNG Liebe Leser/innen, „es sind die chronisch kranken Patienten, die im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung verstärkt in den Mittelpunkt rücken“ erklärte Gesundheitslandesrätin Martha Stocker im Zusammenhang mit der Vorstellung des Gesundheitsberichtes 2016. Diese und andere degenerative Krankheiten begleiten den Menschen über Jahrzehnte und beeinflussen die Lebensqualität des Menschen. Diese wird nicht mehr nur in der Verlängerung des Lebens, sondern in der Art und Weise, wie erkrankte Menschen ihren Gesundheitszustand erleben, definiert. Die Verbesserung der Lebensqualität ist ein wichtiges Erfolgskriterium von gesundheitsbezogenen Maßnahmen und für die Beurteilung der Qualität medizinischer und pflegerischer Leistungen geworden. (Winkler et al., 20006) So ist es als positives Signal anzusehen, dass der Beschluss der Landesregierung Nr.145 vom 7.2.17, für die Pflege und Betreuung von Personen mit einem besonderen Pflege- und Betreuungsbedarf eigene Finanzierungsmöglichkeiten vorsieht. Seniorenwohnheime können zur Grundbetreuung zusätzlich besondere Leistungen anbieten, welche speziell auf die Krankheitsbilder und Bedürfnisse dieser obengenannten Personen eingehen. So stellt das Konsortium Wohn – und Pflegheime Mittleres Pustertal von seinen 210 Betten in den Strukturen in Bruneck, in Olang und im Krankenhaus Bruneck insgesamt 61 Betten diesen besonderen Betreuungsformen zur Verfügung, welche wie folgt unterteilt sind: 33 Betten für die Betreuung von Personen mit einem intensiven Betreuungs- und Pflegebedarf Zielgruppe dieser besonderen Betreuungsform sind Bewohnerinnen und Bewohner mit einem überdurchschnittlichen, kontinuierlichen Krankenpflegebedarf. Dazu zählen Personen mit einem hohen Gesundheitsrisiko oder Personen, welche ständig spezifische Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensfunktionen brauchen wie Sondenernährung oder künstliche Beatmung 8 Betten für die Betreuung von Personen mit einem extensiven Betreuungs- und Pflegebedarf Zielgruppe dieser Betreuungsform sind Bewohnerinnen und Bewohner mit erheblichen, andauernden Verhaltensauffälligkeiten, Personen in psychologischer Behandlung, Menschen mit Behinderungen oder Suchtproblematiken und dabei gleichzeitig mit schweren Beeinträchtigungen im sozialen Verhalten 20 Betten für die Betreuung von Personen mit Demenz Zielgruppe dieser Betreuungsform sind an Demenz, Alzheimer oder an Ähnliches erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner, welche sich in einer Krankheitsphase befinden, für die eine eigene Betreuungsgruppe angebracht ist Zu den besonderen Betreuungsformen zählen weiters: 9 Betten für die Kurzzeitpflege Die Kurzzeitpflege ist ein Entlastungsangebot für pflegende Angehörige oder private Pflegekräfte. Es handelt sich um eine zeitlich befristete Aufnahme von pflegebedürftigen Personen für maximal vier Wochen (verlängerbar nur in Ausnahmefällen) 6 Betten für die Übergangspflege Wie bei der Kurzzeitpflege handelt es sich auch hier um eine zeitlich befristete Aufnahme von Personen im Seniorenwohnheim. Der Unterschied besteht darin, dass diese Personen nach ei-

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 3


nem Krankenhausaufenthalt vorübergehend noch über keine ausreichende Betreuungsmöglichkeit verfügen. Die Übergangspflege ermöglicht es den pflegenden Angehörigen, die Pflege zu Hause oder in einer anderen Form (z. B. über territoriale Dienste) zu organisieren. Die maximale Dauer ist auf 30 Tage festgelegt (verlängerbar nur in Ausnahmefällen um weitere 30 Tage). Diese Betten werden über die Sozialassistentin im Krankenhaus vergeben und deren Belegung wird vom Gesundheitsbezirk Bruneck verwaltet. Diese Betreuungsformen unterliegen der Genehmigung vonseiten der zuständigen Landesbehörde und müssen ein eigenes genehmigtes Betreuungs- und Pflegekonzept aufweisen. Ebenfalls ist ein erhöhter Personalschlüssel vorgesehen, welcher durch zusätzliche Finanzierungen vonseiten des Landes garantiert wird. Personen, welche durch ärztliche Bescheinigungen nachweisen können, dass sie diese besonderen Betreuungsformen benötigen, können im Sekretariat des Konsortiums im Wohn- und Pflegeheim Bruneck bzw. Olang einen entsprechenden Antrag um Aufnahme in die Wartelisten stellen. Ausnahmsweise für diese Betreuungsformen können auch Personen, welche außerhalb der Mitgliedsgemeinden des Konsortiums wohnen, in die Wartelisten aufgenommen werden bzw. dadurch Anspruch auf einen Heimplatz erhalten. Alle anderen Anträge, werden wie bisher, bei den Mitgliedsgemeinden gestellt. Auskünfte darüber erteilt gerne das Sekretariat des Konsortiums (Tel.0474/412663) sowie die Anlaufstelle der Bezirksgemeinschaft Pustertal, Paternsteig 3, Bruneck (Tel.0474/537870), wo auch die entsprechende Antragsdokumentation erhältlich ist. Der Direktor Müller Werner

Unseren Mitarbeitern zum erfolgreichen Abschluss des Lehrganges für Bereichsleiter!

v. l. n. r.: Direktor Werner Müller, Präsident Albert Geiregger, Hauswirtschaftsleitung Sonja Pezzei, Bereichsleiterin Reinigung Karin Ortner, Bereichsleiter Küche Josef Rieder, Bereichsleiterin 5. Wohnbereich Carmen Hochgruber, Vizebereichsleiterin 5. Wohnbereich Michaela Mair, Pflegedienstleitung Elisabeth Gruber (auf dem Foto fehlt die Vizebereichsleiterin 1. Wohnbereich Evelyn Faller)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 4


Bericht einer Praktikantin

PRAKTIKUMSBERICHT Die „Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal“ aus der Sicht einer Praktikantin

I

m Zuge meiner Ausbildung zur Heimleiterin in Österreich musste ich im europäischen Ausland ein 2-wöchiges Praktikum absolvieren. Meine Wahl fiel auf das Wohnund Pflegeheim Bruneck. Zu der Entscheidung in diesem Heim mein Praktikum zu absolvieren, kam ich aufgrund des Angebotes der Dementenpflege in einem eigenen Wohnbereich. Demenz wird in ganz Europa, bzw. auf der ganzen Welt immer mehr zum Pflegethema. Und schon beim Ansehen der Homepage, wurde mir klar, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. Also habe ich mich bei Herrn Dir. Müller um einen Praktikumsplatz beworben und bekam auch prompt eine Zusage. Am 22. Mai 2017 war es dann endlich soweit – mein 1. Tag im Wohn- und Pflegeheim Bruneck! Meine Erwartungen wurden gleich am Anfang übertroffen. Das Haus, egal ob Neubau oder der ältere Teil, habe ich als sehr einladend empfunden. Die Bauweise ist großzügig und hell. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich im Laufe meiner Praktikumszeit kennenlernen durfte, waren alle sehr nett und zuvorkommend. Herr Dir. Müller hat mir in diesen 2 Wochen wirklich einen großzügigen Einblick in die Arbeit eines Direktors in einem Pflegeheim in Südtirol gewährt. Ich konnte alle Einrichtungen – Bruneck, Olang und die Pflegestation im Krankenhaus – kennen lernen. Ich durfte in jeden Bereich, von der Hauswirtschaft über die Freizeitgestaltung bis hin zum 4. und 6. Wohnbereich hineinschnuppern. Sogar an einer Verwaltungsratsitzung durfte ich teilnehmen. Die Hauswirtschaft war für mich dahingehend interessant, da dies in meinen Bereich, im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Klosterneuburg, fällt. Der 4. und der 6. Wohnbereich waren für mich allerdings am beeindrucktesten. Ich finde das total super, dass so viel für Menschen mit Demenz gemacht wird. Allein schon die neue Bushaltestelle, fand ich als tolle Idee! Da meine positiven Eindrücke von dem 2-wöchigen Praktikum wahrscheinlich die gesamte Heimzeitung sprengen würden, möchte ich mich abschließend bei Herrn Dir. Müller, PDL Elisabeth Gruber, allen Bereichsleiterinnen und Bereichsleitern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für diese schöne, interessante und lehrreiche Zeit bedanken. Ich würde jederzeit meine zu pflegenden Angehörigen in die Obhut in eines der Häuser, ob Bruneck oder Olang, übergeben, da ich davon überzeugt bin, dass sie hier bestens aufgehoben wären. Viele liebe Grüße aus Niederösterreich! Eure Angelika Traschler

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 5


Ätherische Öle

ÄTHERISCHE ÖLE - AROMATHERAPIE therische Öle sind Extrakte aus duftenden Heilpflanzen. Sie werden in der Pflege, zum Heilen, zum Wohlfühlen, Würzen und Aromatisieren verwendet. Durch Wasserdampfdestillation, Kaltpressung, Extraktion mit Lösungsmitteln oder Enfleurage werden sie aus verschiedenen Pflanzen gewonnen. Sie zeichnen sich durch einen intensiven Geruch und Geschmack aus.

Ä

Man nennt ätherische Öle auch die „Seele der Pflanze“, weil sie die Merkmale und den Geist der Pflanze widerspiegeln. Ätherische Öle haben eine harmonisierende, anregende oder beruhigende Wirkung auf uns und verhelfen uns zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden. Sie lindern verschiedenste Beschwerden auf besonders sanfte Weise.

Echter Lavendel

Schon bei den alten Griechen hieß es: „Das beste Rezept für die Gesundheit besteht darin, dem Gehirn süße Düfte zuzuführen.“ Die alten Römer badeten gerne in duftenden Ölen. Kaiser Nero hatte angeblich sogar seinen Palast mit einem Röhrensystem durchziehen lassen, durch das die wohltuenden Öle strömten und so ihren Duft in den ganzen Palast brachten. Im Altertum brachten die Römer das Wissen um diese wundervollen Öle in die ganze damalige Welt. Zwischenzeitlich etwas aus der Mode gekommen, besinnt man sich heute wieder mehr der Heilkraft von verschiedenen Pflanzen. DIE ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN ÄTHERISCHER ÖLE SIND VIELFÄLTIG, so ist zum Beispiel DAS EINATMEN von ätherischen Ölen die effektivste Methode in der Aromapflege. Der Geruchsinn reagiert nämlich schneller, als jeder andere und ist jener Sinn der auch bei Sterbenden am längsten erhalten bleibt. In die Duftlampe je nach Zimmergröße ca. 2-5 Tropfen ätherisches Öl geben und kein Neues nachgießen, wenn der Duft nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Manchmal genügt es auch nur einen Tropfen auf das Kopfkissen, Taschentuch oder Nachthemd zu geben. So wirkt LAVENDEL FEIN beruhigend und hilft beim Einschlafen, ZEDERNHOLZ harmonisiert Körper, Geist und Seele. SANDELHOLZ beruhigt bei starker Nervosität und Anspannung. In der Hautpflege z.B. wirkt ROSMARIN stark hautdurchblutend und schützend, KAMILLE wirkt gegen Entzündungen der Haut, SANDELHOLZ bei allen Hautirritationen. IMORTELLE hilft bei kleinen tiefen Wunden und baut Hämatome ab. Ätherische Öle sollen nie ohne Trägeröl, z.B. Olivenöl, auf die Haut auftragen werden. Da sonst die Gefahr von Hautreizungen besteht. So rechnet man auf 50ml Trägeröl ca. 5-10 Tropfen ätherisches Öl.

Kamille

Regenbogen Nr. 2/2017

Seite 6

August 2017


Auch zum Baden wird das Öl nicht pur ins Wasser gegeben. Als Emulgator können Milch, Sahne, Salz, Honig oder Eigelb verwendet werden. Für ein Vollbad genügen 10 Tropfen ätherisches Öl. Hier wirken ZEDER oder MELISSE beruhigend. ANGELIKA und ORANGE wirken anregend. In der Aromapflege werden nur ätherische Öle erster Qualität verwendet, wenn möglich aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie müssen sorgfältig destilliert und kontrolliert sein. Auf dem Etikett muss der botanische Pflanzenname, Pflanzenteil, Herkunftsland und wenn notwendig auch Warnhinweis vermerkt sein.

Rosmarin

DIE AROMAGRUPPE IM WPH OLANG Im Dezember 2016 haben wir im WPH Olang die „Aromagruppe“ gegründet. Dieser Gruppe gehört mindestens je 1 Mitarbeiter pro Bereich (Physiotherapie, Pflege beide Wohnbereiche, Freizeitgestaltung) an. Wir treffen uns alle 3-4 Monate, tauschen Erfahrungen aus und stellen Pflegeprodukte her. Jeder Mitarbeiter hat bereits einen Kurs über „Ätherische Öle in der Altenpflege, Palliativpflege und Sterbebegleitung“ besucht. Unser Ziel ist es, das dort gelernte an die Heimbewohner weiter zu geben, das Wohlgefühl der Bewohner zu fördern und die Pflegequalität zu steigern. So haben wir bei den Treffen bereits Brustbalsam, Lippenbalsam, Schmerzöl, Sterbeöl, Duftöle und Waschsalz für die Intimpflege hergestellt. Bei unseren Heimbewohnern wird die Intimpflege mit einem speziellen Waschsalz, hergestellt aus Salz und ätherischem Öl durchgeführt. Anfangs nur bei einigen Heimbewohnern angewandt, werden inzwischen alle Heimbewohner damit abgewaschen. Wir erzielen damit gute Erfolge: die Haut der Heimbewohner ist intakt, nicht gerötet und es riecht zudem gut. Damit viele Mitarbeiter die Möglichkeit haben aktiv in der Aromatherapie mitzuarbeiten, werden die Mitglieder der Gruppe bei Bedarf oder bei speziellem Wunsch ausgetauscht.

Rezept Lippenbalsam: 30ml Mandel-oder Sonnenblumenöl 10g Bienenwachs 5 gtt ätherisches Öl (Grapefruit, Vanille, Zitrone) Bienenwachs und Mandelöl im Wasserbad auf ca. 60 °C, bis das Wachs zur Gänze geschmolzen ist, erhitzen. Kurze Zeit kalt rühren, bis die Masse dicklich ist, dann erst das ätherische Öl zufügen. Mehrmals umrühren und in kleine Döschen füllen. (Artikel verfasst von Frau Fischnaller Hildegard)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 7


Gesundheit

HEILENDE TEE‘S Im heißen Aufguss entfaltet sich die konzentrierte Kraft oft am besten. Wie ihre Inhaltsstoffe wirken und warum sie so gut tun: Weil sie mild, aber gezielt wirken, gehören Kräutertees zu den besten Hausmittel. Weil eine duftender Tee nicht nur die Seele wärmt, ist es ein Ergebnis die vor allem auf die Tradition der Klostermedizin zurückgeht, denn hier ist der Aufguss einer der am häufigsten therapeutischen Maßnahmen. Viel mehr überzeugen die „inneren Werte“ der Kräuter. So merken wir das schon am Duft. Das übergießen mit heißem Wasser setzt aromatische ätherische Öle frei. Tee stärkt die Abwehr, befeuchtet die Schleimhäute, spült Krankheitserreger aus. Deshalb sollten wir in der Herbst - und Winterzeit viel Tee trinken. Und was macht genau Kräutertees so wertvoll? Ein Überblick über die wichtigsten Gesundheitsstoffe: Alkoloide Zur Gruppe dieser hochwirksamen Pflanzenverbindungen gehört Teein, ein Stoff, der wie Koffein das Nervensystem beeinflusst, belebt und die Konzentration fördert. Die Substanz Theophyllin wirkt gefäßerweiternd . Ätherische Öle Die sind für den Geschmack und für den Geruch zuständig (z.B. Rosmarin, Thymian), haben häufig eine starke, aber sehr unterschiedliche Heilwirkung. So können ätherische Öle entschlacken, die Durchblutung fördern oder desinfizieren . Bitterstoffe Diese leicht bitter schmeckende Substanzen regen Verdauung und Blutbildung an, stärken die Leber und wirken positiv auf den Blutzuckerspiegel. Besonders viele sind in Schafgarbe und Hopfen enthalten . Gerbstoffe Sie stecken meist in Wurzel und Rinden, aber auch in Blättern ( z.B. Frauenmantel, Brombeerblätter). Sie sind entzündungshemmend und adstringierend, helfen mit, dass das verletztes Gewebe schnell abheilt . Glykoside Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich viele hochwirksame Zuckerverbindungen, deren Effekt jedoch, wie bei den ätherischen Ölen sehr unterschiedlich sind. So wirken Glykoside des Fingerhuts auf das Herz, die des Faulbaumes auf den Darm, die der Weidenrinde auf die Schmerzrezeptoren. Flavonoide Diese Pflanzenstoffe sind Alleskönner. Sie stärken die Leber das Herz und den Kreislauf. Sie fördern die Wirkung von Vitamin C im Körper, regen die Galle an, können die Gefäße erweitern und den Blutdruck senken. Besonders reich an Flavonoide sind Birkenblätter, Holunder – oder Lindenblüten. Schleimstoffe Sie legen sich als dünne Schicht auf die Schleimhäute, sind reizmildernd und sorgen da-

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 8


für, dass Entzündungen schneller abheilen. Schleimstoffe, wie sie etwa in Malve, Beinwell oder Spitzwegerich enthalten sind, wirken zudem entgiftend und entzündungshemmend, regulieren den Blutzuckerspiegel und tun der Verdauung gut. Mineralstoffe und Vitamine Ihre Aufgaben sind komplex, reichen vom Zellaufbau über die Stärkung des Immunsystems bis hin zur Regulierung des Stoffwechsels. Besonders vitalstoffreich sind Hagebutten und Matetee . Bitte immer abwechseln, Kräutertees sind nicht für den Dauergebrauch. Sie wirken zwar sanft, sind aber Heilmittel. Wechseln sie die Sorten öfters ab. Lindenblüte Lindenblüten der Sommerlinden werden seit langem als Heilmittel eingesetzt. Die Winterlinde mit ähnlichen Eigenschaften blüht einige Wochen später, sie hat etwas kleinere Blätter. Von Juni bis August ist die Sommerlinde in Vollblüte. An der Unterseite der Lindenblüte befindet sich ein unauffälliges, schuppenförmiges zungenförmiges Deckblatt. Es ist dünnhäutig und von grünlich – gelber Farbe. Für den Tee wird das gesamte Blütenblatt mit dem dazugehörigem Hochblatt gepflückt. Getrocknet werden sie in einem Dachboden ohne Sonnenlicht . Als Heilmittel war die Lindenblüte schon im Mittelalter bekannt . Für die Zubereitung des Tees müssen die Lindenblütenblätter kurz aufkochen und anschließend kurz ziehen lassen. Die Farbe des Tees ist allerdings von goldroter Färbung. Der Lindenblütentee wirkt bei Entzündung der Atemwege aufgrund der Schleimstoffe hustenstillend und lindert Halsschmerzen. Die Inhaltsstoffe Glykoside sind krampflösend schmerzstillend und entzündungshemmend. Besonders bei fieberhaften Erkältungen, bei grippalen Infekten, Katarrhen der oberen Atemwege, sowie bei Rheuma, Nierenentzündungen, bei leichtem Krämpfen Migräne und Magenbeschwerden ist Lindenblütentee empfehlenswert.

Hagebutte Die Hagebutte bezeichnet man als ungiftige Sammelnussfrucht verschiedener Rosenarten. Die Früchte werden im Spätherbst geerntet. Sie sind süßsauer reich an Vitaminen insbesondere Vitamin C, aber Vitamin A, B, B1 und B2. Die Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen Härchen bedeckt, die bei Hautkontakt Juckreiz hervorrufen. Die getrockneten Beeren werden hauptsächlich als Früchteteemischungen und als reiner Hagebuttentee verwendet. Der vitaminreiche Aufguss der Hagebutte ist wegen ihren hohen Gehaltes an Pflanzensäuren und Pektiden leicht harntreibend und abführend. Er eignet sich auch für die unterstützende Therapie bei Blasen-, Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten.

(Artikel verfasst von Frau Althuber Mäggi)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 9


BESUCH VON CLOWNDOKTORIN „MALONA“ Vom Verein der Clowndoktors Südtirol besuchte uns Clowndoktorin „Malona“ heuer auf unserer Pflegeeinheit im Krankenhaus von Bruneck. Mit viel Spaß, Scherz und besonders viel Einfühlungsvermögen ging sie auf die Heimbewohner zu. Da wurde gelacht …. Und ich konnte so manches nette Foto schießen. Und wie man so schön sagt: “ob es ihnen gefallen hat?“ sieht man auf den Fotos. Eindrücke der Clowndoktorin Malona: Ich freue mich jedes mal auf meinen Besuch bei den Menschen in der Pflegeeinheit. Gerne lass ich mich von ihrer Spontaneität anstecken, und von Ihrer Stille berühren, es ist jedes Mal spannend, weil ich nie weis was mich erwartet. Bis zum nächsten Mal, denn: lachen ist gesund und gemeinsam über die „kleinen Katastrophen“ im Leben lachen zu können tut gut! Danke Theresia Prantner alias „Malona“.

(Artikel verfasst von Frau Putzer Irmi)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 10


Marmelade machen B

Apfelstrudel backen B Das neue Backrohr war auch schon in Gebrauch - hier beim Apfelstrudel backen f체r den Genuss unserer Heimbewohner.

Einj채hriges Jubil채um B

Fr체hshoppen B

Kurzbesuch von Bischof Ivo Mussner ...

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 11


Dialekte

DEUTSCHE SPRACHINSEL IN BELLUNO UND TRIENT ...

L

iebe Leser/innen, kürzlich war ich zum Wandern eingeladen und wie immer habe ich mich gefreut, ein mir unbekanntes Gebiet kennen zu lernen. Es ging nach Sexten und dann über den Kreuzbergpass ins Bellunesische nach Sappada. Nach einer langen Wanderung sind wir im Dorf eingekehrt und durch Zufall an einem alten Bauernhaus vorbeigekommen. Davor saß ein älteres Ehepaar, das sich in deutscher Sprache unterhalten hat. Die Aussprache und Satzstellung war eigentümlich, schwer zu verstehen und hatte mit dem modernen Deutsch wie, wir es kennen, nicht viel gemein. Der Klang der Sprache aber war melodiös und weich. Neugierig wie ich bin, habe ich die Beiden natürlich angesprochen, welchen Dialekt sie denn sprechen würden und dann haben sie zu erzählen begonnen. Es wurde eine lange Geschichte von Herkunft und Sprache.

Sappada zählt zu einigen wenigen deutschen Sprachinseln im oberitalienischen Raum und nun will auch ich euch davon erzählen...... Sappada oder zu Deutsch Plodn Sappada ist eine Gemeinde in der Prov. Belluno mit etwa 1500 Einwohnern. Es ist ein wunderschöner Ort eingebettet in den Karnischen Alpen und ein Paradies zum Wandern, Bergsteigen und Klettern. Der alte deutsche Name „Plodn“ wurde abgeleitet vom Fluss Piave, der durch das Dorf fließt. Wie aber kommt es zu dieser deutschen Sprachinsel mitten in Belluno? Um ca. 1000 n. Chr. gehörte das Gebiet zum Hochstift Innichen (Südtirol) und wurde aus dem nahen Villgratental (heute Osttirol) besiedelt. Und mit den Leuten aus Villgraten kam auch die deutsche Sprache nach Sappada. Wenn man bedenkt, dass sich diese altdeutsche Sprechweise bis heute noch teilweise erhalten hat, ist das schon bemerkenswert. Auch die Bewohner von Sappada sind sich durchaus bewusst, welchen kulturellen Schatz sie da hüten. Und damit es so bleibt wird das „plodnerische“ in den Volksschulen sogar wieder gelehrt. Obwohl die Umgangssprache, vor allem bei den Jüngeren heute italienisch ist, haben sich einige deutsche Begriffe fest im Alltag eingebürgert. So gibt es im Fasching zum Beispiel die Figur „der rollate Lotter“ oder bei der Volkstanzgruppe wird „der Holzhockar“ getanzt. Erwähnenswert ist vielleicht noch der Baustil von einigen sehr alten Bauernhäusern, dieser ist identisch mit dem Baustil im Villgratental. Mittlerweile sind diese alten Höfe unter Denkmalschutz gestellt, einige kann man besichtigen. Ein Ausflug nach Sappada lohnt sich also allemal!

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 12


Zimbern „Tzimbar“ mit der Zimbrischen Mundart Die „Zimbern“ sind eine Sprachminderheit im Trentino. Das „Zimbrische“ ist eine bayrische Mundart und wurde ursprünglich in sieben Gemeinden in der Region Venetien und Trentino gesprochen. Heute kennt man diese alte bayrische Sprache nur noch in dem kleinen Dorf „Lusern“, aber auch dort wird sie nur noch von wenigen alten Leuten gesprochen. Lusern liegt mitten in einer Hochebene auf 1300m Meereshöhe, südlich von Trient. Leider leben fast nur noch alte Leute dort, da es wenig Arbeit gibt und die meisten Jungen wegziehen. Aber man bemüht sich, der Abwanderung entgegen zu wirken und startet gezielte Fördermaßnahmen. Auch das „Zimbrische“ soll wieder aufgewertet werden, damit es nicht ganz in Vergessenheit gerät. Die altdeutsche Sprache kam auch hier mit Einwanderern ins Land, im 11. Jhd. sind scharenweise bayrische Familien nach Zimbern eingewandert, die aus Südbayern wegen Dürreperioden und daraus entstandenen Hungersnöten gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Viele Nachnamen die typisch deutsch klingen, haben sich mit der Sprache ebenfalls erhalten so z.B. gibt es den Familiennamen „Kastele“. Damit man sich ein wenig vorstellen kann, wie das „Zimbrische“ klingt, hier das Vaterunser im alten zimbrischen Dialekt: Vater unzer derdo pist in die himele, gheaileghet ber dain namo, zukem dain raik. Dain bil der ghesceghe also bia ime himele also in der erden. Ghibuz heute unzer teghelek proat. Vnt vorghibe uz unzere sunte also bia bier vorgheben unzer soleghern. Vnt vuer uz net in vursúkonghe. Sonder erluosuz von vbel. Amen. All das und vieles mehr haben mir diese alten Leute in Sappada erzählt und wie ich so dasitze und in die Sonne blinzle, habe ich mir gedacht, wie aktuell dieses Thema eigentlich ist. Das Aus- und Einwandern, die Heimat verlassen, manchmal freiwillig und noch öfter unfreiwillig. Kommen und Gehen, das war schon immer so, seit es Menschen gibt. Fremde Sprachen und fremde Kulturen. Es braucht nur ein wenig Toleranz, Neugier und Offenheit, dann kann Zusammenleben friedlich und durchaus eine Bereicherung sein. Dass es möglich ist, zeigen uns die Einwanderer aus Villgraten in Plodn und die Bayern in Zimbern. In diesem Sinne wünsche ich allen Leser/innen eine schönen goldenen Herbst. (Artikel verfasst von Frau Oberhollenzer Brigitte)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 13


Essen & Geniessen

MANGOLD - SCHINKENCANNELLONI Für 4 Personen Zutaten für den Teig: 100 gr. Mehl 100 gr. Hartweizenmehl 2 Eier etwas Salz etwas Olivenöl Zubereitung : Mehl , Hartweizenmehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig kneten und rasten lassen. Blätter austreiben in Salzwasser kochen, in kaltem Wasser auskühlen und trocknen. Man kann auch gefrorene Nudelteigblätter nehmen. Zutaten für die Füllung: etwas gehackten Zwiebel und Knoblauch Olivenöl 400 gr. Mangold blanchiert 60 gr. Schinken Parmesankäse Salz und Pfeffer Zubereitung: Mangold schneiden, waschen, in Salzwasser aufkochen, abseihen mit kalten Wasser abkühlen, ausdrücken und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anrösten, den geschnittenen Schinken und Mangold dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Parmesankäse und etwas Bechamehlsauce gut vermischen. Zutaten für das Bechamehl: 750 ml. Milch etwas Salz 45 gr. Butter 45 gr. Mehl Muskatnuss Lorbeerblatt Parmesankäse Von den Zutaten ein Bechamehl zubereiten. Anschließend : Die rechteckigen Nudelteigblätter auf der Arbeitsfläche auslegen, die Fülle in einen Spritzbeutel geben und auf die Blätter aufspritzen und aufrollen.

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 14


Ein geeignetes Geschirr ausbuttern, Bechamehl hineingeben, Cannelloni dazu und das restliche Bechamehl darübergeben. Mit Parmesan bestreuen und im Rohr gratinieren. Tipp: Man kann auch an Stelle von Mangold Spinat verwenden.

(Artikel verfasst von Frau Althuber Mäggi)

Rätsel/indovinello Um welche Blumen handelt es sich? Bild 1

Bild 2

Bild 3 Bild 6

Bild 4

Bild 5

Mein Name

______________________________________________

Wohnbereich

______________________________________________

Lösung:

Bild 1 ________________

Bild 2 ___________________

Bild 3 ________________

Bild 4 ___________________

Bild 5 ________________

Bild 6 ___________________

Abriss mit den verschiedenen Antworten heraustrennen und bis zum 10. Oktober 2017 im Büro der Freizeitgestaltung in Bruneck und Olang in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Der Gewinner wird in Bruneck und in Olang im Rahmen eines Freizeitprogrammes gezogen, bekannt gegeben und mit einem Preis prämiert. (Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 15


Projekt

ESSEN UND TRINKEN HÄLT LEIB UND SEELE ZUSAMMEN

Bei älteren Menschen kommt der Ernährung eine besondere Bedeutung zu, davon ist Küchenchef Josef Rieder vom Wohn- und Pflegeheim in Bruneck überzeugt. Im Rahmen eines Projektes, das er organisiert, wurde die gesamte Küchenbelegschaft von ihm aufgefordert, neue Speisen und Gerichte zu sammeln. Die Rezepte werden schriftlich hinterlegt, die Gerichte nachgekocht, die Speisenkomponenten werden abwechslungsreich mit Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt, und fotografiert. Das Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit Ernährungsexperten, die Einführung der ernährungstherapeutischen Qualitätsstandards zu gewährleisten. Herr Rieder möchte hiermit das Bewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wohn- und Pflegeheim für die Bedeutung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung der Bewohnerinnen und Bewohner wecken und praxisgerecht und alltagstauglich gestalten. Der gesundheitliche Zustand unserer Heimbewohner erfordert eine ernährungsbewusste, altengerechte Zusammenstellung und Zubereitung der Speisen. Unter Berücksichtigung bestimmter Krankheitsbilder wird eine individuelle Kost angeboten, berichtet der Küchenchef. Es wird ein 8 Wochenplan für mittags und abends ausgearbeitet, der sich wiederholt. Auf dem Menüplan soll die Umgangssprache der Heimbewohner verwendet werden. (z.B. Hoadina Speckknödel, Schwoaßnudl, Scheiter-Haufen usw.) Die Gerichte werden mit den jeweiligen Fotos auf dem Menüplan präsentiert, damit auch jeder Heimbewohner ein passendes Bild vom ausgesuchten Gericht vor Augen hat. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 16


KOCHEN WIE OMA ES KOCHTE UND OPA ES MOCHTE Im Rahmen des Projektes organisierte Herr Josef Rieder ein Treffen mit interessierten Heimbewohnern. Auf dieser spannenden Reise ging es um den Gesprächsaustausch und die respektvolle Begegnung zwischen Küchenchef und Bewohnern. Er erkundigte sich persönlich über ihre Essgewohnheiten von früher, fragte nach alten Rezepten und informierte sich über ihre Essenswünsche. Herr Josef Rieder war offen für Anregungen, Ideen und Kritik. Er vertritt die Meinung, wenn man die Wünsche und Bedürfnisse der Heimbewohner kennt, wird Veränderung und Weiterentwicklung möglich sein, um das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Bewohner zu fördern. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

Buchtipp

WÄHREND DIE WELT SCHLIEF VON

SUSAN ABULHAWA

Der Roman handelt von Amal, einem palästinensischen Mädchen geboren in einem Flüchtlingslager. Frühmorgens, bevor die Welt um sie herum erwacht, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor. Es sind Momente des Friedens und des Glücks, die Amal ihr Leben lang im Herzen trägt ― ein Leben, das im Flüchtlingslager beginnt, nach Amerika führt und dennoch stets geprägt ist vom scheinbar ausweglosen Konflikt zwischen Israel und Palästina. Über vier Generationen erzählt Susan Abulhawa eine tief berührende Geschichte über den Verlust der Heimat, eine zerrissene Familie und die immerwährende Hoffnung auf Versöhnung. Ein sehr berührendes Buch, genau richtig für kühle Herbstabende! Taschenbuch, Diana Verlag ISBN-13: 978-3453356627

(Artikel verfasst von Frau Oberhollenzer Brigitte)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 17


Rückblick

SOMMERFEST AM 03.08.2017 Um ein Sommerfest erfolgreich zu planen, müssen viele Dinge bedacht und berücksichtigt werden. Von Plakaten, Einladungen, Spielen, Unterhaltung mit Livemusik über das Essen und die Dekoration bis hin zu einer passenden Rede für die Eröffnung will vieles organisiert werden. Das Sommerfest fand heuer unter dem Motto „Wasser“ statt. Am Thema „Wasser“, orientieren sich auch die Ideen, Spiele und die Dekoration. Am 03.08.2017 war es endlich wieder soweit. Die Mitarbeiter der FZG, aber vor allem alle Bewohner fieberten dem alljährlichen Sommerfest schon seit geraumer Zeit entgegen. Es war ein traumhafter Sommertag wie man ihn sich für ein Sommerfest erhofft. Die Zelte und Tische im Garten wurden aufgestellt und dekoriert. Ab 9:30 Uhr trudelten die Senioren aus den verschiedenen Wohnbereichen unseres Hauses ein. Auch die Senioren vom Wohn- und Pflegeheim Olang folgten unserer Einladung. Sie wurden von Frau Oberhollenzer herzlich begrüßt und konnten sogleich an den verschiedenen Spielen teilnehmen. Beim Hindernisparcours, beim Schätzspiel und Kreuzworträtsel gab es viele Gewinner. Am besten gefiel den Senioren das „Preise Fischen“. Die Küche bewirtete rund 200 Senioren und Angehörige mit leckeren Salaten, Grillspezialitäten und selbstgebackenen Kuchen. Das Sommerfest wurde für alle Beteiligten zu einem einmaligen Erlebnis.

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 18


Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 19


P R E I S V E R T E I L U N G

(Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 20


AUSFLÃœGE MIT UNSEREN HEIMBEWOHNERN

Ausflug nach Brixen Thara in Kematen

Issinger Weiher

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 21


Maria Saalen

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 22


Maria WeiĂ&#x;enstein

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 23


Sommer - Sonne - Strand und Meer:

in Caorle

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 24


Blßten und Kräuter sammeln

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 25


Besuch der Musikkapelle Bruneck

Ausflug Reischach

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 26


„Beach“ in St. Georgen

Besuch beim „Auenfischer“ in St. Georgen

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 27


„CAPRIZ“ in Vintl

Fahrt nach Amaten

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 28


Herr Bisignano

ERFOLGREICHE PFLANZENZÜCHTUNG Am 17.03.2017 gab es für alle Leser des Dolomiten- Magazins ein Geschenk zum „Sonntagsblatt“ Jubiläum. Das Geschenk war ein Päckchen Basilikumsamen. Herr Bisignano bekam dadurch die Inspiration und besorgte sich einen mittleren Pflanzenkübel mit lockerer Erde, streute den Basilikumsamen darauf und drückte ihn leicht an. „Basilikum hochziehen, ist kein Hexenwerk“ erklärte er mir schmunzelnd, „man muss es nur ausprobieren und sich an ein paar Regeln halten. Basilikum brauche alles: Sonne, Wärme und viel lauwarmes Wasser. Nach ca. 14 Tagen darf man sich über die ersten Keimblättchen freuen. Die Pflanzen sollen aber nicht übergossen werden, sonst gehen sie ein.“ Herr Bisignano kann aus Erfahrung sprechen, wie er mir berichtete. Er verbrachte seine Sommerferien immer bei seinem Großvater in Apulien, der ein passionierter Landwirt war und er half mit, wo er konnte. „Sein Anwesen war ein Paradies“ schwärmte Herr Bisignano. „Dort wuchs einfach alles vom Obst bis zum Gemüse.“ Der Boden war ertragreich, nicht zuletzt auch durch die Bewässerungsanlage, die sein Großvater auf den Feldern eingebaut hatte. Die Markthändler von der nahe gelegenen Stadt Taranto kamen vorbei, um das sonnengereifte, frische, knackige Obst und Gemüse abzuholen, um es dann auf dem Markt zu verkaufen. Einmal fragte der Großvater seinen Enkel, was er später werden möchte. Herr Bisignano erwiderte, der Vater wünsche sich, dass er studieren solle. Der Großvater meinte er könnte ja Agraringenieur werden, dann würde er ihm alle seine Felder überlassenV dass Herr Bisignano definitiv über einen grünen Daumen verfügt, kann man sehen, denn die Aussaat entwickelte sich prächtig. Frau Hochgruber Carmen hatte die zündende Idee, mit seinen selbst gezogenen Pflanzen ein Basilikumpesto zuzubereiten. Er freute sich sehr über ihr Angebot. Offensichtlich genoss er die Mahlzeit und kam zum Entschluss, dass er so einen guten Basilikumpesto seit Großvaters Zeiten nicht mehr gegessen habe.

(Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 29


Herr Seeber

IM GEDENKEN Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und sprach: Komm heim

David Seeber Seniorchef Uttenheimer Hof Südtirolfenster Geboren am 01. Juni 1928 Verstorben am 08. Juli 2017

Herr Seeber David war eins von 11 Kindern. Sein Vater war zweimal verheiratet und führte einen Krämerladen, sowie zwei kleine Sägewerke in Uttenheim. Herr Seeber David arbeitete fleißig im Sägewerk des Vaters. Er bekam für seine Arbeit nur einen geringen Lohn. Um mehr zu verdienen, bat er seinen Vater, ob er nicht eines der beiden Sägewerke selbst führen und übernehmen könnte.

„Zu dieser Zeit war ich gerade 17 Jahre alt“, erzählte Herr Seeber David. „Der Vater willigte ein und überließ mir eines der Sägewerke, nach dem Krieg 1945. Nun kaufte ich viel Holz von den örtlichen Bauern zu günstigen Preisen. Aus den Stämmen schnitt ich Bretter und Balken und verkaufte diese. Bald konnte ich die viele Arbeit alleine nicht mehr bewältigen, deshalb stellte ich noch einen Arbeiter ein. Der Verdienst war gut, da der Holzpreis innerhalb kurzer Zeit gewaltig anstieg. Später kaufte ich einen Grund in Rom und baute eine Lagerhalle. Nun begann ich mit dem Holzhandel. In Österreich kaufte ich Holz ein, transportierte es nach Rom und verkaufte es wieder in verschiedene Regionen Italiens. Als ich meine Villa in Uttenheim baute, gab es nur einige wenige Handwerker, die fähig waren, Fenster herzustellen. Zufällig sah ich bei einer Ausstellungsmesse in Österreich, Maschinen, die in kurzer Zeit Fensterrahmen pressten und herstellten.“ Ich war überzeugt, dass die Fensterbauproduktion ein gutes Geschäft für die Zukunft ist, da man in so kurzer Zeit ein Fenster fertigen konnte.“ Herr Seeber David gründete im Jahre 1978 die Firma Südtirol Fenster in Gais welche heute mehr als 150 Mitarbeiter aus der näheren Umgebung beschäftigt. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 30


Bewohnerstimme Frau Rosalinde Kugler, Mitarbeiterin der Freizeitgestaltung, interviewte Herrn Seeber David im Mai 2017 über sein Wohlergehen hier im Haus.

RK: „Seit wann leben Sie hier im Wohn- und Pflegeheim und haben Sie sich hier gut eingelebt?“ Seit ungefähr einem halben Jahr bin ich nun hier im Wohn-und Pflegeheim und ich muss sagen, dass ich mich schon ganz gut eingelebt habe.

RK: „Warum sind Sie ins Wohn- und Pflegeheim eingezogen?“ Ich hatte eine schwere Operation, die mich ziemlich entkräftete und ich brauche täglich einen Verbandswechsel von einer Krankenschwester.

RK: „Wie verbringen Sie hier Ihren Tag? Ich bin viel zu Fuß unterwegs. Außerdem habe ich mein Auto hier und kann jederzeit gehen.

RK: „Gibt es etwas, was Sie hier vermissen oder gerne verändern würden?“ Nein ich vermisse nichts. Man bekommt hier alles. Es ist wie in einem Hotel. Das Essen ist gut und ich brauche mich um nichts zu kümmern. Auch ein Doktor ist im Haus.

RK: „Verstehen Sie sich gut mit den anderen Bewohnern?“ Ganz gut. Der Vater von meiner Schwiegertochter ist auch hier im Haus und ich treffe ihn öfters.

RK: „Gefällt Ihnen ihr Zimmer?“ Super, seit ich ein Einzelzimmer bekommen habe, schlafe ich gut und fühle mich nicht gestört.

RK: „Sind Sie hier zufrieden und wird auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingegangen?“ Ja sehr. Die Schwestern sind entgegenkommend und ich staune wie fleißig sie arbeiten.

RK: „Was macht Ihnen Freude?“ Meine Familie. Ich freue mich, dass sie so tüchtig sind und gut untereinander harmonieren und nicht streiten. Sie laden mich zum Essen ein und kommen auf Besuch.

(Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 31


TAUTRETEN IM WOHN- UND PFLEGEHEIM OLANG Wir gehen 1x wöchentlich gleich morgens im Garten barfuß durch tau-frisches, kühles Gras. Danach ziehen wir uns die Socken an, und führen leichte Gymnastikübungen für die Füße durch, um uns zu wärmen. Eventuell wird ein warmes Getränk angeboten. Man kann auch eine kleine Runde gehen. Oft ist noch Stunden später die Wirkung auf den Körper zu spüren. Tautreten bewirkt: Abwehrstärkung, Durchblutungssteigerung, Stärkung der Blutgefäße, Stoffwechselregulierung, Blutdruckregulierung, Kreislaufstärkung, Verdauungsanregung, Entschlackung, Stärkung der Beckenorgane, Fußschweiß regulierend, gegen chronische Schmerzen, Innere Ruhe, usw. Auch das Barfußgehen allein bewirkt schon sehr viel, und ist sehr wichtig. Unsere Füße sind über Jahre in Schuhe gezwängt, die Fußmuskeln „verlernen“ ihre Arbeit. Die Fußsohlen spüren weniger, werden unsensibler. Das natürliche Gewölbe im Fuß verändert sich. Durch das Barfußgehen werden die Füße wieder aktiviert. Man geht bewusster, als in Schuhen mit dicken Sohlen. Beweglichere Füße helfen für mehr Gleichgewicht und dadurch wird der Gang sicherer. Wann sollte man nicht Tautreten? Kontraindikationen sind fieberhafte Infekte, akute Harnwegsinfekte, offene Füße. Beschwerden wie z.B. Polyneuropathien, arterielle Durchblutungsstörungen, usw. müssen individuell beachtet werden.

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 32


BESUCH BEIM AUSSERMAHRHOF IN GSIES „Es wäre heute nicht so wie es ist, wäre es damals nicht so gewesen wie es war.“ (Casper) Es wäre nicht so wie es ist, hätten wir nicht so viel von den Generationen vor uns lernen können. Heute leben wir in einer Zeit, in der man alles, was man gerne hätte, kaufen kann. Möchte ich einen Knödel, kann ich mir diesen im Laden nebenan holen. Brauche ich Butter und Brot - kein Problem, alles beim Bäcker erhältlich. Doch so einfach war es nicht immer. Früher wurde vieles, was es zum Leben brauchte, selbst hergestellt. Durch die Industrie, die uns in der heutigen Zeit vieles erleichtert, laufen wir Gefahr den Weg zum Produkt zu vergessen, doch immer mehr Menschen legen wieder Wert auf alten Brauchtum und Tradition. Genauso der Aussermahrhof in Gsies. Die Heimbewohner hatten am Hof die Gelegenheit Butter herzustellen, Brot zu backen und einen Kräuteraufstrich zu machen. Man konnte sofort erkennen, dass sie all diese Dinge nicht zum ersten Mal taten. Die Handgriffe waren ihnen bekannt und sie kannten Tricks, sodass ihnen alles leicht von der Hand ging. Sie erzählten, wie viel und hart sie früher arbeiten mussten, doch mit Stolz erzählten sie, was sie alles konnten! Sie betonten auch, dass alles Selbstgemachte so viel besser schmeckt und dies bestätigte sich bei der abschließenden Marende, bei der sie alles Selbstgemachte verzehren konnten.

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 33


SOMMER, SONNE, GARTENFEST Bei schönem Wetter fand das alljährliche Sommerfest unter dem Thema Stadt-LandFluss statt. Zu Beginn des Festes konnten die Heimbewohner ihre Fähigkeiten bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. Mit Eifer versuchten die Heimbewohner ganz vorne mitzumischen, um einen Preis zu ergattern. Herr Müller gratulierte anschließend den Siegern und die Preise wurden überreicht, was für stolze Gesichter unter den Heimbewohnern sorgte. Anschließend versorgten uns die Mitarbeiter der Küche mit Köstlichkeiten, während die Feirschtamusik aus Olang für die musikalische Unterhaltung sorgte. Nach gutem Essen, guter Unterhaltung und einem Tag vollgepackt mit schönen Erinnerungen ging das Fest langsam dem Ende zu. Ein Dank gilt allen die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, vor allem den Sponsoren, die uns mit tollen Sachpreisen und Gutscheinen unterstützt haben.

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 34


GESUND DURCH DIE WOCHE Eine Woche lang drehte sich bei uns in Olang alles ums Thema Gesundheit. Im Mittelpunkt dieser Woche standen die Heimbewohner, die unter dem Motto - Ich tue etwas für mich - an dieser Woche teilnahmen. Die Woche begann mit einer Olympiade, bei denen die Heimbewohner an verschiedensten Bewegungsspielen im Freien teilnehmen konnten. Passend zum Thema Gesundheit wurden zudem verschiedene Kräuteraufstriche von einigen Heimbewohnern zubereitet, die nach einem anstrengenden Kneipptag verzehrt werden durften. Beim Kneipptag hatten die Heimbewohner die Möglichkeit ihre Füße im Wasser zu baden und leichte Gymnastik mit kleinen Bällen durchzuführen. Anschließend ging es mit den Füßen ins Heubad, was unter den Heimbewohnern für große Begeisterung sorgte. Zudem wurde ein Barfußwanderweg angelegt, welchen die Heimbewohner passieren konnten und zum Abschluss gab es noch einen kalten Guss über die Füße. Unsere Gesundheit sehnt sich jedoch auch nach Entspannung. An einem Nachmittag konnten die Heimbewohner wohltuende Massagen genießen und abschließend ihren selbst zubereiteten Obstsalat verzehren. Bei einem Gedächtnistraining wurde alles rund ums Thema Gesundheit besprochen und nach der gedanklichen Anstrengung ging es am Nachmittag zu den Stockahütten nach Oberolang zu einem Picknick. Am letzten Tag der Woche wurde in Olang ein Spaziergang gemacht. Im Großen und Ganzen kann man auf eine tolle Woche mit schönen Erinnerungsfotos zurückblicken. (Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Kneipptag

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 35


Olympiade

Zubereitung von Kräuteraufstrichen

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 36


Wohlfühlnachmittag

Rückblick

EIS ESSEN AM ANTHOLZER SEE

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 37


AUSFLUG ZUM TOBLACHER SEE

SPAZIERGRUPPE

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 38


WALDEALM

PICKNICK IM KURPARK VON NIEDERDORF

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 39


KNEIPPEN

AUFKIRCHEN

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 40


Geburtstage unserer Bewohner/innen WPH Bruneck und Pflegeabteilung Juni/giugno 2017 August/agosto 2017 Hilber Giovanni (90) Jungmann Herbert (85) Pörnbacher Maria (79) Vallazza Hubert (74) Zilio Margherita (94) Pramstaller Maria (70) Hitthaler Silvia (60) Mairhofer Anna Maria (90) Herrera Isabel Ada (83) Leitner Aloisia (79) Obermair Lorenz (64) Bacher Rosina (89) Niederkofler Johann (84) Geiregger Adolf (76) Stadler Martha (78) Pallhuber Theresia (90) Niederwanger Grassl Paula (92) Sitzmann Anton (77) Juli/luglio 2017 Hellweger Grünbacher Vittoria (91) Feichter Johann (88) Miribung Maria (66) Mairhofer Kammerer Christina (94) Niedrist Alois (93) Unterweger Oswald (77) Pasini Pasetto Iride (82) Bampa Rita (90) Volgger Mair Anna (87) Gasser Unterhofer Anna (97) Reichegger Oberlechner Maria (83)

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Volgger Unterpertinger Berta (85) Durnwalder Nocker Rosa (96) Rindler Anna (83) Huber Winkler Maria (89) Niedermair Franz (85) Mayr Maria (84) Mutschlechner Seeber Regina (79) Ghinato Moroni Adriana (76) Bonella Camillozzi Rita (94) Mich Irene (57) Gatterer Putzer Maria (84) Priller Anton (87) Pagliei Emmanuela (76) September/settembre 2017 Pardeller Roland Johann (67) Hochgruber Eduard (78) Frenner Steiner Marianna (73) Hainz Antonia (88) Masera D‘Orlando Adriana (91) Floriani Gaetano (91) Atzwanger Erich (87) Hofer Lanthaler Notburga (84) Holzer Franz Josef (84) Huber Aloisia (85) Seyr Arnold Erica (75) Mairl Sigmund (80) Trippacher Otto (87) Villgrater Huber Josefa (83)

Seite 41


Geburtstage unserer Bewohner/innen WPH Olang Juli/luglio 2017 September/settembre 2017 Prenn Schuster Filomena (88) Monthaler Martha (83)

Auer Felder Marianna (93) Damanti Incorvaia Anna (89)

August/agosto 2017 Moser Knoll Maria Luigia (93) Clementi Mair Maria (83) Hofmann Helene (87) Gitzl Seiwald Josefa Maria (78) Wir gratulieren/facciamo gli auguri Wir möchten auch jenen Heimbewohnern gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale.

WIR BEGRÜßEN IM WOHN– UND PFLEGEHEIM BRUNECK/ DIAMO IL BENVENUTO NEL CENTRO RESIDENZIALE DI CURA BRUNICO Mittermair Heinrich 19.05.2017 Niedermair Franz 25.05.2017 Oberlechner Stefan 07.06.2017 Hilber Giovanni 18.07.2017 Wieser Luigi 24.07.2017 Jungmann Herbert 17.08.2017 Hainz Antonia 01.09.2017 Geiregger Adolf 04.09.2017 Burkia Rudolf 08.09.2017 WIR BEGRÜßEN IM WOHN– UND PFLEGEHEIM OLANG/ DIAMO IL BENVENUTO NEL CENTRO RESIDENZIALE DI CURA VALDAORA Oberparleiter Piffrader Kreszenz 24.08.2017

Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 42


WIR NEHMEN ABSCHIED… RICORDIAMO…

VIELLEICHT BEDEUTET LIEBE AUCH LERNEN JEMANDEN GEHEN ZU LASSEN…

Bruneck/Brunico Hilber Siessl Hilda Burchia Augusta Unterpertinger Johann Pörnbacher Lasta Stefania Di Gianantonio Costantino Schönegger Johann Burchia Charlotte Seeber David Messner Giuseppe Vorhauser Bacher Maria Mair Franz Mair Maria Anna

 19.05.2017  20.05.2017  22.05.2017  25.05.2017  01.06.2017  06.06.2017  30.06.2017  08.07.2017  14.07.2017  13.08.2017  17.08.2017  25.08.2017

Faidutti Maurizio  23.09.2017  24.09.2017 Rainer Joas Hellweger Cecilia

Olang/Valdaora Renzler Widmair Anna

 05.08.2017

Ladstätter Ilse Maria

 20.08.2017

Nagler Niederegger Stefania  09.09.2017 Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 43


Regenbogen Nr. 2/2017

August 2017

Seite 44

Regenbogen 2 2017  
Regenbogen 2 2017  
Advertisement