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Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal

Heimzeitschrift Nr. 1/2021

Februar 2021

Dezember 2018 Regenbogen Nr. 1/2021

Nr. 4/2018 Februar 2021

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Liebe Leserinnen und Leser,

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mein Name ist Angelika Kofler, ich bin 54 Jahre alt, bin in Bruneck geboren und aufgewachsen. Ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden Töchtern in Bruneck. Von Beruf bin ich Rechtsanwältin. Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich immer wieder die Möglichkeit gehabt, in verschiedenen sozialen Bereichen tätig zu sein und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Seit Jänner 2021 bin ich die neue Präsidentin des Konsortiums „Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal“. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und hoffe, meine bisherigen Erfahrungen einbringen und zusammen mit dem Verwaltungsrat zu einer weiteren guten Entwicklung der Heimstrukturen und dabei insbesondere zum Wohlbefinden der HeimbewohnerInnen, dem Herzstück des Konsortiums, beitragen zu können. Herzlichst

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Angelika Kofler

IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Oberlechner Daniela, Fischnaller Hildegard, Oberhollenzer Brigitte, Kugler Rosalinde, Putzer Irmgard Pedevilla Vera

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Vorwort des Direktors

… Impfung, der Weg aus der Pandemie Liebe Leserinnen, aufgrund der täglichen angespannten Berichterstattung um die Corona-Infektionszahlen und Mutationsvarianten ist die zukünftige Entwicklung der Pandemie schwer abzusehen. Nach der ersten Welle im Frühjahr letzten Jahres und die relativ entspannte Zeit im Sommer sorgten die landesweit steigenden Infektionszahlen seit Herbst wieder für Beunruhigung. Auch in den Strukturen des Konsortium-Betriebs Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal blieb die 2. Welle nicht aus. Zwar mit einem milderen Krankheitsverlauf für die Heimbewohner, aber dennoch mit allen vorgesehenen Maßnahmen und Einschränkungen, welcher einer Ausbreitung des Virus entgegenwirkten. Unser Anspruch, den Heimbewohnerinnen die sozialen Kontakte mit ihren Angehörigen im Rahmen des Möglichen aufrecht zu erhalten, erforderte und erfordert nach wie vor von allen Beteiligten Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und auch Verständnis. Der letzthin sprunghafte und exponentielle Anstieg der Neuinfektionen und der verhängte Lockdown stellen wieder ein Warnsignal für die Seniorenwohnheime als Hochrisikobereiche dar. Nachdem in unseren Strukturen seit Mitte Jänner 2021 alle Heimbewohnerinnen für geheilt erklärt wurden, haben sich kürzlich wieder 4 Heimbewohner infiziert. Weiterhin werden Mitarbeiterinnen wie Heimbewohnerinnen regelmäßig getestet. Seit Ende Oktober letzten Jahres wurden allein in den Strukturen des KonsortiumBetriebes 4.500 Test abgenommen, um die Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Dennoch zeigt die aktuelle Situation, dass es kaum möglich ist, zur Gänze das Virus aus den Heimen fernzuhalten. Daher gilt es, Mitarbeiterinnen und vor allem Heimbewohnerinnen vor den schweren Folgen einer Infektion zu schützen. Dies ist nur durch eine möglichst flächendeckende Impfung zu erreichen. Nur dadurch kann der Weg in eine zukünftige Normalität gegangen werden. Geimpfte müssen ihre Freiheitsrechte wieder in Anspruch nehmen dürfen, vorausgesetzt sie sind keine Gefahr für andere. Die Antwort auf diese Frage ist noch ausständig. So haben sich in unseren Strukturen insgesamt 80% der Heimbewohnerinnen und 50 % der

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Mitarbeiterinnen für eine Impfung gemeldet. Der Großteil ist bereits zweimal geimpft, die Erstimpfungen sind bereits wieder gestartet und schrittweise werden jene geimpft, welche aufgrund ihrer durchgemachten Infektion noch etwas warten müssen. Die Impfbereitschaft der Mitarbeiterinnen lässt noch Spielraum nach oben offen. Die Befürchtungen und die Unklarheiten zu den Neben- und Nachwirkungen der Impfung sind noch groß. Dies sei aber generell keine Impfskepsis, sondern eher ein vorsichtiges Abwarten. Mit Aufklärung, Information und Motivation soll vermittelt werden, wie elementar und wichtig die Impfungen in den Wohn- und Pflegeheimen sind, um Heimbewohnerinnen, Kolleginnen und sich selbst zu schützen und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Eine steigende Tendenz der Impfbereitschaft jener Mitarbeiterinnen, welche sich auch mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Impfung auseinandersetzen, zeichnet sich ab. Jeder geimpfte Mitarbeiter senkt das Risiko in der Einrichtung, deshalb geht ein Appell an die Vernunft jedes Einzelnen. Pflegepersonal habe eine Verantwortung gegenüber den Pflegebedürftigen und eine Vorbildfunktion für die breite Bevölkerung. Der Direktor Müller Werner

Der Verwaltungsrat hat mit Ende letzten Jahres die Tagessätze für das Jahr 2021 für die Unterbringung in den Wohn– und Pflegeheimen Bruneck und Olang sowie in der Pflegeabteilung im Krankenhaus Bruneck genehmigt. Der Grundtarif wurde auf der Grundlage der von den Landesbestimmungen vorgegebenen Kriterien berechnet und für das Jahr 2021 auf € 56,00.– pro Tag und Einbettzimmer festgelegt. Für die Unterbringung in einem Zweibettzimmer ist der Grundtarif um 5% reduziert und beträgt € 53,20.-. Die geringfügige Erhöhung ist auf die Anwendung der kollektivvertraglichen Bestimmungen im Zusammenhang mit den Lohnerhöhungen der Bediensteten zurückzuführen. Die Bestimmungen zu den Tarifen für die Aufnahme in die Seniorenwohnheime sehen nämlich vor, dass für den im Heim dauerhaft aufgenommenen Heimbewohner kein Pflegegeld mehr ausbezahlt wird. Gleichzeitig wird diesen jedoch auch nur mehr der Grundtarif vom Heim in Rechnung gestellt, egal in welcher Pflegestufe er eingestuft war. Das Seniorenwohnheim erhält vom Land einen Einheitsbetrag. Für die Unterbringung in Kurzzeitpflege oder Übergangspflege wird folgender Tagessatz berechnet: Einbettzimmer/camera singola

-

I

II

III

IV

Tagessatz/retta giornaliera

56,00 €

74,61 €

85,59 €

100,38 €

115,18 €

Pflegegeld/assegno di cura

0,00 €

18,61 €

29,59 €

44,38 €

59,18 €

Grundtarif/tariffa base

56,00 €

56,00 €

56,00 €

56,00 €

56,00 €

-

I

II

III

IV

Tagessatz/retta giornaliera

53,20 €

71,81 €

82,79 €

97,58 €

112,38 €

Pflegegeld/assegno di cura

0,00 €

18,61 €

29,59 €

44,38 €

59,18 €

Grundtarif/tariffa base

53,20 €

53,20 €

53,20 €

53,20 €

53,20 €

Zweibettzimmer/camera doppia

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Personal

Neuer Verwaltungsrat Dem Verwaltungsrat obliegt, im Rahmen der Ausrichtungen und der allgemeinen Richtlinien der Konsortialversammlung und unter Vorbehalt der Zuständigkeiten des Präsidenten und des Direktors, die Befugnis zur ordentlichen und außerordentlichen Verwaltung des Betriebes. Die Amtsdauer beträgt 5 Jahre. Die Bürgermister der Mitgliedsgemeinden des Konsortium-Betriebs Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal haben in der Konsortialversammlung vom 29.12.2020 die Mitglieder des Verwaltungsrates neu gewählt. Nachdem bereits der Präsident Herr Geiregger Albert mit 1.8.2020 aus gesundheitlichen Gründen von seinen Funktionen zurückgetreten ist, mussten nach Ablauf ihres Mandates auch die Mitglieder des Verwaltungsrates neu gewählt werden. Während aus dem scheidenden Verwaltungsrat nur mehr Frau Puppatti Margit für eine Wahl zur Verfügung stand, haben Frau Gianotti Christina, Vize-Präsidentin, die Verwaltungsratsmitglieder Herr Töchterle Meinhard und Herr Wolfsgruber Johann auf eine Wiederwahl verzichtet. Ihnen allen sei für ihre langjährige Mitarbeit und für ihren Einsatz um das Wohl unserer HeimbewohnerInnen herzlichst gedankt. Wir wünschen Ihnen für ihre Zukunft alles Gute. Dem neuen Verwaltungsrat, welcher sich aus folgenden Personen zusammensetzt, wünschen wir viel Weitsicht, Freude und Genugtuung in der Erfüllung seiner Aufgaben. Verwaltungsrat: Kofler Dr. Angelika – Präsidentin Puppatti Margit – Vize-Präsidentin Aichner Anna Elisabeth Falkensteiner Dr. Markus Nicolussi-Leck Dr. Heiner Der Direktor Müller Werner

v. l. n. r.: Herr Nicolussi-Leck Dr. Heiner, Vize-Präsidentin Frau Puppatti Margit, Präsidentin Frau Angelika Dr. Kofler, Frau Aichner Anna Elisabeth, Herr Falkensteiner Dr. Markus

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Bereichsleitung Wohn– und Pflegeheim Olang Mein Name ist Levada Claudia und ich bin seit 01.10.2020 die neue Bereichsleiterin im WPH Olang. Ich bin 41 Jahre alt und wohne mit meinem Sohn in Reischach. Dort hat auch meine schulische Karriere begonnen, die ich aber nach dem Abschluss der Mittelschule und nach einem missglückten Oberschuljahr über Bord geworfen habe. Ich habe eine Lehre im Handel abgeschlossen und einige Jahre als Verkäuferin und Kellnerin gearbeitet. Schnell merkte ich, dass diese Berufe mich nicht erfüllten und entschloss die Ausbildung zur Sozialbetreuerin zu machen. Diese absolvierte ich berufsbegleitend im KVW Brixen. Mein letztes Praktikum durfte ich auf der Dementenstation im WPH Bruneck machen. Dort merkte ich schnell, dass mir die Arbeit mit den Heimbewohnern sehr viel Spaß macht. Auch wenn manche Tage hart und ermüdend sind, freue ich mich stets auf meine Aufgaben. Erfahrung in einer Führungsposition konnte ich einige Jahre als Vizebereichsleiterin auf der Dementenstation sammeln. Außerdem konnte ich mich durch die Ausbildung zur Bereichsleiterin, die ich im Jahr 2019 absolviert habe, beruflich weiter entwickeln. Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung und hoffe dass wir es schaffen den Heimalltag für unsere Heimbewohner so angenehm wie möglich zu gestalten. Liebe Grüße Claudia

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Marcher Jasmin zur Geburt Ihres Sohnes Julian am 16.10.2020.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Mairegger Margit zur Geburt Ihres Sohnes Martin am 04.11.2020.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Oberjakober Sandra zur Geburt Ihres Sohnes Jari am 08.11.2020.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Pipperger Andrea zur Geburt Ihres Sohnes Loris am 09.11.2020.

Ci congratuliamo con il nostro collaboratore Signor Kilim Korneliuz per la nascita di suo figlio Alessandro il 10.12.2020.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Haller Sarah zur Geburt Ihrer Tochter Lena am 14.12.2020.

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Gesundheit

Gesund älter werden Welche Voraussetzungen braucht es dafür? Wer rastet der rostet. Das gilt besonders im Alter. Wer auch im Lebensabend offen für neue Situationen ist, lernfähig bleibt und eine positive, lebensbejahende Einstellung bewahrt, hat die besten Voraussetzungen, um gesund und vital zu bleiben. Soziales Leben, Familie, Freundschaften und Partnerschaften finden zwar im Alter unter anderen Rahmenbedingungen statt, gehören aber zu einem erfüllten Leben dazu und wollen gepflegt werden. Die persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen, können in vielen Bereichen eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Betreuung der Enkelkinder oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Viele Menschen wünschen sich ein langes Leben bei guter Gesundheit. Es geht nicht nur um die Frage, welches Lebensalter man erreicht, sondern vor allem darum, wie man es erreicht. Aber, kann man die gewohnte Lebensqualität beibehalten? Kann man bis ins hohe Alter ein aktives selbständiges Leben führen? Oder ist man in der Mobilität eingeschränkt, durch Beschwerden beeinträchtigt und benötigt Pflege? Das Altern wird vom Altersbild das in der Gesellschaft besteht beeinflusst, aber auch davon wie ein Mensch mit altersbedingten Veränderungen umgeht. Negative Vorurteile und starre Vorstellungen wie zum Beispiel „alte Menschen sind gebrechlich“ stehen gesundem Altern im Wege. Ältere Menschen mit einem positiven Selbstbild trauen sich mehr zu, sie bleiben körperlich aktiver und beteiligen sich mehr an sozialen Aktivitäten, als jene mit einem negativen Selbstbild. WELCHE VORAUSSETZUNGEN BRAUCHT ES UM GESUND ZU ALTERN ? Ob man gesund altert hängt von den Rahmenbedingungen und von den gesellschaftlichen Verhältnissen in der die Person lebt ab. Aber auch das persönliche Verhalten, die erlernten Fähigkeiten und die Erbanlagen spielen dabei eine Rolle. Die Möglichkeiten und Chancen das Leben im Alter gesund zu gestalten sind nicht für alle gleich. Jeder Mensch hat unterschiedliche Ressourcen, dazu zählen:

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Einkommen, Vermögen, Schulden, Lebensstandard. Das „ökonomische Kapital“ eines Menschen beeinflusst besonders im Alter die Gesundheit. Zum Beispiel ob die Möglichkeit besteht sich rechtzeitig Angebote und Hilfe zu leisten. Armut und geringes Einkommen hängen oft mit einem schlechteren Gesundheitszustand zusammen. Bildung und Lebenshaltung beeinflussen als „kulturelles Kapital“ die Gesundheitskompetenz eines Menschen. Geringe Bildung ist häufig mit geringer Gesundheitskompetenz und schlechter Gesundheit verbunden. Soziale Beziehungen, soziale Kontakte und soziale Teilhabe (Freunde, Familie, Nachbarn), das „soziale Kapital“ kann die Gesundheit zum Beispiel durch Anerkennung, Hilfeleistungen und Gespräche unterstützen. Körperliche und psychische Gesundheit, das „gesundheitliche Kapital“ ist besonders bei älteren Menschen wichtig. Es beeinflusst unter anderem die Mobilität, den Pflegebedarf und besonders die Lebensqualität im Alter. WELCHE ROLLE SPIELT DER LEBENSSTIL? Zu einem Lebensstil der ein gesundes Altern mit körperlicher und physischer Gesundheit fördert zählen unter anderem: Regelmässige körperliche Aktivität Bewegungsmangel beeinflusst im höheren Alter wesentlich die körperliche Leistungsfähigkeit. Menschen die sich zu wenig bewegen altern rascher als jene die regelmässig und vor allem lebenslang körperlich aktiv sind. Schon alltägliche Bewegung, wie Treppen steigen und zu Fuss gehen können die körperliche Leistungsfähigkeit und die Gesundheit bis ins hohe Alter erhalten und verbessern. Mobil sein bedeutet Selbständigkeit und gute Lebensqualität. Bewegungsmangel, aber auch altersbedingte Abnutzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates führen zu Einschränkungen der Beweglichkeit oder gar zum Verlust der Mobilität und münden oft in die Pflegebedürftigkeit. Ausgewogene, gesunde Ernährung mit einer ausgewogenen Energiebilanz. Übergewicht aber auch Untergewicht durch Mangelernährung sollten vermieden werden.

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Nicht rauchen und geringer Alkoholkonsum Geistig jung bleiben, durch seelische Gesundheit Altern wird oft mit Verlusten in Verbindung gebracht, zum Beispiel bei sozialen und beruflichen Kontakten oder bei der Gedächtnisleistung. Menschen können sich aber, unabhängig von den körperlichen Veränderungen, gerade im hohen Alter auch weiter entwickeln und Neues lernen. Sie verfügen über ein wertvolles Gut: ihre Lebenserfahrung. Wichtig ist den Geist fit zu halten. Geistige Aktivität wirkt sich positiv auf die Lebenszufriedenheit aus und ist ein wichtiger Teil der Rahmenbedingungen für gesundes Altern. Psychologische Faktoren für gesundes Altern sind: 

   

Ausreichende soziale Vernetzung in der Familie und Partnerschaft, mit Freunden und Bekannten; eine erfüllende Rolle in der Gemeinschaft bzw. Gesellschaft; die Bereitschaft neue Herausforderungen anzunehmen; eine positive Lebenseinstellung, positive Gedanken und Gefühle; die Fähigkeit mit Problemen fertig zu werden und mit anderen Menschen gut auszukommen und eine sichere Existenz.

AKTIVITÄT ODER RUHE, JEDEM DAS SEINE Für das seelische Wohlbefinden im Alter spielt die individuelle Balance zwischen Aktivität und Ruhe eine wichtige Rolle. Ein aktives Leben kann das Altern verzögern. Aktivität und Selbstverwirklichung tragen viel zur Zufriedenheit bei. So leiden manche unter der Umstellung vom Berufsleben in den Ruhestand. Neue soziale Beziehungen wirken hier einer Vereinsamung entgegen. Zufriedenheit kann aber auch eine Entscheidung zu Passivität sein. Denn positives erfolgreiches Altern wird als „Zufriedensein“ mit dem gegenwärtigen und vergangenem Leben beschrieben. Somit entsprechen sowohl freiwillige Passivität als auch die Suche nach neuen Aktivitäten einem realistischen Bild des gesunden Alterns.

(Quelle: Gesundheit.gv.at) Hildegard Fischnaller

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Geschichte

Die erste Schlittenfahrt Christian saß in seinem Kindersitz und vergrub sein Gesicht tief hinter einem dicken Schal. Seine Eltern hatten ihm einen lustigen Tag im Schnee versprochen. Also hatte er sich die letzten Tage auf Schneeballschlachten und Schneemannbauen gefreut. Doch nun waren sie mit dem Auto unterwegs zu einem hohen Berg. »Dort liegt viel mehr Schnee als bei uns.«, hatte Papa erzählt. Doch dann packte er den Schlitten in den Kofferraum. Christian konnte sich nichts Schlimmeres vorstellen, als mit einem Schlitten einen Berg hinab zu fahren. Am letzten Wochenende war sein bester Freund Michl bei einer Fahrt so schlimm gestürzt, dass er einen großen blauen Fleck bekommen hatte. »Müssen wir das wirklich machen? Können wir nicht einfach nur einen Schneemann bauen und wieder nach Hause fahren?«, fragte Christian. Aber Papa schüttelte den Kopf. »Aber dann verpassen wir doch den ganzen Spaß. Du weißt ja gar nicht wie viel Spaß es macht, wenn einem der Wind um die Nase fegt. Außerdem kribbelt es bei schnellen Schlittenfahrten immer im Bauch. Das ist fast wie in der Achterbahn.« Achterbahn? Christian wurde es flau im Magen. Er hatte einmal eine im Fernsehen angeschaut. Die Wagen der Bahn rasten auf einer Schiene entlang, und drehten sich sogar so weit, dass die Fahrgäste auf dem Kopf standen. Das konnte doch keinen Spaß machen. In diesem Moment parkte Papa das Auto. Er stieg aus, holte den Schlitten hervor und half seinem Sohn beim Aussteigen. »Fahr doch schon mal ohne mich. Ich muss mir noch die letzten Seiten in meinem Bilderbuch anschauen. Das kann ich jetzt unmöglich verschieben.« Aber es half nichts. Papa ließ nicht mit sich diskutieren. Sie stiegen mit mehreren anderen Menschen in eine Gondel, die an einem langen Seil auf den Berg gezogen wurde. »Was sind denn das für komische Bretter, die der Mann da in der Hand hält?« Papa sah sich um. »Das sind Skier. Die schnallt man sich unter die Füße und fährt damit die Berge hinab.« Christian bekam große Augen. Es gab tatsächlich noch etwas Gefährlicheres als den Schlitten.

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Als sie auf der Bergspitze ankamen, stellte Papa sofort den Schlitten auf den Schnee. Er forderte seinen Sohn auf, sich darauf zu setzen, doch dieser weigerte sich. Also musste er es selbst vormachen. »Siehst du, da passen wir auch zu zweit drauf. Und passieren kann da gar nichts. Das verspreche ich dir.« Christian wollte nicht. Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah trotzig in eine andere Richtung. Papa stand wieder auf. »Ich werd uns mal etwas zum Trinken besorgen. Passt du so lange auf den Schlitten auf?« Er stiefelte fort. Christian sah sich den Schlitten an, der sich nun langsam allein in Bewegung setzte. Er lief schnell hinterher und stellte ihn quer zum Berg. »Und damit du das nicht noch einmal versuchst, setzte ich mich auf dich drauf.« In diesem Moment kam Papa zurück. »Was ist denn das? Du sitzt ja auf dem Schlitten. Willst du jetzt doch fahren?« Und schon saß er hinter seinem Sohn und gab mit den Füßen Schwung. »Hilfe!«, schrie Christian. Doch das half nun auch nichts mehr. Die wilde Fahrt hatte begonnen. Es ging von einem Hügel zum anderen. Sie rasten durch die Kurven und überholten einen Skifahrer nach dem anderen. Dabei kamen sie den Tannen am Rand der Piste gefährlich nahe. Nicht einmal vor kleinen Sprüngen machte der Schlitten Halt. Erst auf dem Parkplatz kamen sie wieder zum Stehen. »Du meine Güte.«, sagte Christian. Er war noch völlig aus der Puste und schnappte laut nach Luft, bevor er aufstand. »Das war richtig toll. Los, Papa, lass uns gleich noch mal fahren.« Doch Papa winkte ab. Sein Gesicht hatte eine grünliche Farbe angenommen. Ihm war schlecht geworden. »Auf keinen Fall mache ich das noch einmal. Lieber fahre ich einen ganzen Tag lang mit der Achterbahn. Auf diesen Berg bekommt mich keiner mehr hinauf.« Während Papa aufstand musste Christian ganz laut lachen, denn er hatte die Angst vor Schlittenfahrten verloren.

Marco Wittler

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Rätsel/indovinello

Winterrätsel 1.

Was bauen Kinder im Winter?

2.

Wie wird Rodel noch genannt?

3.

Was trägt der Schneemann um den Hals?

4.

Wie nennt man den frischen Schnee?

5.

Wie heißt der letzte Tag im Jahr?

6.

Welcher Monat hat nur 28 Tage?

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Name:

_______________________________________________

Wohnbereich: _______________________________________________ Lösungswort: _______________________________________________

Abriss mit dem Lösungswort heraustrennen und bis zum 31. März im Büro der Freizeitgestaltung in Bruneck und Olang in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Der Gewinner wird im Rahmen eines Freizeitprogrammes gezogen und bekannt gegeben und erhält eine Überraschung.

Viel Glück! Daniela Oberlechner

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Essen & Geniessen

Ossobuco nach Mailänder Art Für 4 Personen Zutaten: 8 Stück Schweinsossobuchi oder 4 Stück Kalbsossobuchi 1 Zwiebel 2 Karotten 1 paar getrocknete Steinpilze etwas Basilikum etwas Lauch etwas Stangensellerie ein Kräuterbündel aus Lorbeer, Rosmarin, Salbei Weißwein braune Knochenbrühe oder Fleischsuppe etwas Knoblauch Salz, Pfeffer etwas Mehl Rapsöl Tomaten

Für die Beilage:

200gr. Reis Rapsöl Zwiebel 1 Briefchen Safran Gemüsebrühe

Zubereitung: Zwiebel, Tomaten, Karotten, Sellerie, Lauch, Knoblauch putzen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Ossobuchi mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben, in einer heißen Pfanne mit Rapsöl anbraten. Die Ossobuchi herausnehmen, und das Wurzelgemüse in der Pfanne andünsten, anschließend die Ossobuchi wieder dazu geben und mit Weißwein löschen. Mit Knochenbrühe oder Fleischsuppe aufgießen, Tomaten, Kräuterbündel und Steinpilze dazugeben, zudecken und ca. 1 Stunde auf dem Herd schmoren lassen.

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Die Sauce wenn nötig mit Mehl etwas binden und den gehackten Basilikum dazu geben. Beilage: Die gehackte Zwiebel in Rapsöl andünsten, den Reis dazugeben, und mit kochender Gemüsebrühe aufgießen. Safran mit Weißwein auflösen und dazu geben. Alles 20 min. zugedeckt dünsten lassen. Anschließend den Reis mit den Ossobuchi servieren.

Mäggi Althuber

Buchtipp „Ich bleibe hier“ von Marco Balzano Der Roman erzählt von Trina, einer jungen Lehrerin, die in Graun im Vinschgau lebt. Doch die Zeiten sind mehr als düster. Trina darf ihren Beruf als Lehrerin unter den Faschisten nicht ausführen und so gibt sie den Dorfkindern heimlich Deutschunterricht in Scheunen Kellern. Und dann werden die Menschen vor die Wahl gestellt: auswandern oder bleiben! Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Und als dann noch ein Energiekonzern, das ganze Dorf überfluten will, leistet sie Widerstand – mit Leib und Seele. Marco Balzano erzählt in diesem Roman ein Stück Südtiroler Geschichte, gut recherchiert und mit vielen Emotionen. Es ist eine Geschichte von Leid, Widerstand und Mut. Viel Spaß beim Lesen! Brigitte Oberhollenzer

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Der Darm

Das größte Organ in unserem Körper Der menschliche Darm ist mit einer Länge von 7 – 9 Meter und einer erstaunlichen Oberfläche von 200 – 300 Quadratmeter das größte Organ des Menschen. Durchaus verständlich, denn er muss täglich viele wichtige Aufgaben erfüllen. Neben der Verdauung reguliert der Darm den Wasserhaushalt des Körpers und beteiligt sich an der Produktion sowohl von Hormonen, als auch von Botenstoffen. Darmflora: Milliarden von Bakterien unterstützen den Darm, damit er diese Funktionen erfolgreich ausführen kann, ist der Darm mit Milliarden von Bakterien besiedelt, die natürliche Darmflora besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen Bakterienarten, die den Darm von seinem Anfang bis zum Ende seines letzten Abschnittes besiedeln. Die lebenswichtigen aktiven Darmbakterien unterstützen die Verdauung, beeinflussen das Abwehrsystem und bilden eine starke Schutzbarriere gegen fremde Keime. Zudem regt die Darmflora die Darmbewegungen an. So sagt man: Eine gut funktionierende Darmflora unterstützt damit unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und ein vitales Leben. Eine gesunde wertvolle Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Getreideprodukte aus Vollkorn, sowie Ruhe und Bewegung tun der Darmflora gut, dazu eignet sich die tägliche Einnahme von 20 Gramm Flohsamenschalen. Die Verstopfungen auflösen und Durchfall beseitigen. Allerdings kann die Darmflora auf innere und äußere Störungen sehr empfindlich reagieren. Darmflora im Ungleichgewicht : Durch ungesunde Essgewohnheiten, Infektionen und Durchfallerkrankungen, chronischen Dauerstress, aber auch durch bestimmte Arzneimittel, wie z.B. Antibiotika, kann sich die Darmflora in ihrer guten Zusammensetzung ändern, das natürliche Gleichgewicht zwischen den Bakterien kann sich verschieben. Aus dem ausgewogenen Miteinander kann ein Ungleichgewicht (Dysbiose) entstehen, auch das darmeigene Immunsystem kann beeinflusst werden. Der Darm als leistungsstarker Schutz funktioniert nicht mehr optimal. Mäggi Althuber

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Vorbereitungen für das Weihnachtsfest

Ein anderes Weihnachten Weihnachten ist das Fest der Freude, der Nächstenliebe, der Traditionen und der Familie. Im Wohn- und Pflegeheim herrschte in den vergangenen Jahren am 24. Dezember immer ein großes Treiben. Viele Angehörige kamen, um gemeinsam mit ihren Lieben die Messfeier zu besuchen und den „Herbischtsängern“ zu lauschen. Nachher genossen alle das gemeinsame Beisammensein mit Live Musik, köstlichen Orangenpunch, hausgemachten Keksen und Zelten. Die Dekoration im Haus und die festlich geschmückten Tische, einfach gesagt die ganze Atmosphäre begeisterte die Heimbewohner und ihre Angehörige gleichermaßen, immer wieder aufs Neue. Dieses Jahr ist alles anders. Eine gemeinsame Messfeier mit allen Heimbewohnern und deren Angehörigen, sowie ein weihnachtliches Beisammensein nach der Messe am Heiligabend in einem Raum wird es heuer durch die Pandemie leider nicht mehr geben. Jeder Wohnbereich organisiert seine eigene Weihnachtsfeier, im kleinen Ambiente, in den einzelnen Etagen. Menschenansammlungen und die Vermischung der Heimbewohner der verschiedenen Wohnbereiche werden schon seit geraumer Zeit zum Schutz der Senioren vermieden. Nichts desto trotz möchte man auch heuer den Senioren einen heimeligen 24. Dezember mit einem vorzüglichen Festmenü, weihnachtlicher CD- Musik, schöner Tischdekoration und einen gemeinsam geschmückten Christbaum mit Bescherung ermöglichen. Am Nachmittag wird von den Mitarbeitern der FZG eine stimmungsvolle Andacht in jedem Wohnbereich, mit anschließendem Räuchern der Zimmer veranstaltet. Gerade in dieser besonderen Zeit sehnen sich viele Heimbewohner nach Zuwendung. Deshalb ist es für die Bewohner sehr wichtig, an alten Traditionen festzuhalten und bei der Gestaltung und den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest im Haus mitwirken zu können. Rosalinde Kugler

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Rückblick Der Jahresrückblick wird bei uns im Wohn- und Pflegeheim von einem Thema beherrscht, das auch die Welt bewegt - der Corona-Pandemie. Sie brachte unvorhergesehene Veränderungen für unser Leben und unsere Gesellschaft. Neben radikalen Veränderungen in der Wirtschaft, dem öffentlichem Zusammenleben stand besonders die Politik und unser Gesundheitssystem im Fokus des Betrachters. Unsere Heimbewohner mussten sich ja auch an die neuen Umstände und Vorgaben gewöhnen und die drei jeweils häufigsten Wie-, Wann- und Warum-Fragen waren: „Wie kam das Virus zu uns?“, "Warum sterben in Italien so viele an Corona?", „Wieso darf meine Tochter mich nicht besuchen?“, „Warum ist unsere Bar geschlossen?“, „Wann kommt die Frisörin wieder?“ „Warum gibt es kein Weihwasser in der Kapelle?“, Wann feiern wir wieder Gottesdienst zusammen?“, „Wann dürfen wir die Kommunion empfangen?“, Wieso muss ich Abstand halten?“, „Wieso brauche ich einen Mund-Nasen-Schutz?“, „Wieso muss ich in Quarantäne bleiben?“, „Wie oft werde ich noch getestet?“ usw… aber auch Fragen zum Virus selbst oder den Symptomen mussten oftmals beantwortet werden. Das Wochenprogramm der Freizeitgestaltung, das am Vormittag und am Nachmittag angeboten wurde, war somit eine ideale Beschäftigungstherapie und hilfreiche Ablenkung zugleich. Jene Heimbewohner die kein Interesse am wöchentlichen Angebot hatten, wurden durch individuelle Einzelbetreuung berücksichtigt. Somit gab es auch im vergangenen Jahr genügend schöne und unbeschwerte Momente bei unseren Senioren, die in Bildern festgehalten wurden.

Rosalinde Kugler

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Weihnachtsgrüße von der Volksschule Pfalzen

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Rückblick

Weißwurstessen

Da wir heuer leider kein Fest mit Weißwurst und Brezen abhalten konnten, haben wir trotzdem Weißwürste und Brezen gegessen!

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Die Knödel waren, wie immer, sehr lecker

Allerheiligen: wir gedenken unseren Verstorbenen

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Adventskranzbinden, damit wir langsam in Weihnachtsstimmung kommen

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Alle warten auf den Nikolaus …

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… und da kommt er

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Die Krippe haben wir auch wieder aufgebaut ...

… und Sterne bemalt

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Fleißig, fleißig sind unsere Heimbewohner beim Rosenkranzgebet

Wir haben auch Kekse gebacken

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… und der Christbaum ist jetzt auch geschmückt. Heuer hatte Irmi eine große Hilfe ...

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Irmi Putzer

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Bei unserer Weihnachtsfeier mussten wir besonders auf Abstand achten

Krankenschwester Verena hat uns mit ihrer Gitarre die musikalische Umrahmung gestaltet.

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Auch ein Ständchen für eine an COVID erkrankte Frau musste am Heiligen Abend sein

Irmi Putzer

Storia

Le stelle d‘oro Era rimasta sola al mondo. L'avevano messa sopra una strada dicendole: - Raccomandati al cielo, povera bimba! E lei, la piccola orfana, s'era raccomandata al cielo! Aveva giunte le manine, volto gli occhi su, su in alto, e piangendo aveva esclamato: - Stelle d'oro, aiutatemi voi! E girava il mondo così, stendendo la manina alla pietà di quelli che erano meno infelici di lei. L'aiutavano tutti, è vero, ma era una povera vita, la sua: una vita randagia, senza affetti e senza conforti.

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Un giorno incontrò un povero vecchio cadente; l'orfanella mangiava avidamente un pezzo di pane che una brava donna le aveva appena dato. - Ho fame - sospirò il vecchio fissando con desiderio infinito il pezzo di pane nelle mani della bimba; - ho tanta fame! - Eccovi, nonno, il mio pane, mangiate. - Ma, e tu? - Ne cercherò dell'altro. Il vecchio allora la benedisse: - Oh, se le stelle piovessero su te che hai un cuore così generoso! Un altro giorno la poverina se ne andava dalla città ala campagna vicina. trovò per via una fanciulla che batteva i denti dal freddo; non aveva da ricoprirsi che la pura camicia. - Hai freddo? - le domandò l'orfanella. - Sì, - rispose l'altra - ma non ho neppure un vestito. - Eccoti il mio: io non lo soffro il freddo, e se anche lo sento, mi rende un po' meno pigra. - Tu sei una stella caduta da lassù; oh se potessi, vorrei... vorrei che tutte le altre stelle ti cadessero in grembo come pioggia d'oro. E si divisero. L'orfanella abbandonata continuò la strada che la conduceva in campagna, presso una capanna dove pensava di riposare la notte, e l'altra corse via felice dell'abitino che la riparava così bene. La notte cadeva adagio adagio e le stelle del firmamento si accendevano una dopo l'altra come punti d'oro luminosi. L'orfanella le guardava e sorrideva al ricordo dell'augurio del vecchio e di quello uguale della bimba cui aveva regalato generosamente il suo vestito. Aveva freddo anche lei, ora; ma si consolava perché la cascina a cui era diretta non era lontana; già ne aveva riconosciuti i contorni. - Ah sì! - pensava: - se le stelle piovessero oro su di me ne raccoglierei tanto tanto e farei poi tante case grandi grandi per ospitare i bambini abbandonati. Se le stelle di lassù piovessero oro, vorrei consolare tutti quelli che soffrono; sfamerei gli affamati, vestirei i nudi... Mi vestirei - disse guardandosi con un sorriso; - io mi vestirei perché, davvero, ho freddo. Si sentì nell'aria un canto di voci angeliche, poi il tintinnio armonioso di oro smosso. La bimba guardò in alto: subito cadde in ginocchio e tese la camicina. Le stelle si staccavano dal cielo, e , cambiate in monete d'oro, cadevano a migliaia attorno a quell'angioletto che, sorridendo, le raccoglieva felice: - Sì, sì! Farò fare, sì, farò fare uno, no... tanti bei palazzi grandi per gli abbandonati e sarò il conforto di tutti quelli che soffrono! Dal cielo, il soave canto di voci di paradiso ripeteva: - Benedetta! Benedetta! di J. e W. Grimm

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Brauchtum & Tradition

Zu Ehren des hl. Martin Mit dem Tag des heiligen Martin verbinden wir Laternenlieder, Umzüge und den geteilten Mantel. Sankt Martin ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche. Sein Festtag feiern wir am 11. November an seinem Todestag. Der heilige Martin wurde im Jahr 316 in Sabaria, einer römischen Stadt im heutigen Ungarn geboren. Aufgewachsen ist er in Italien. Die bekannteste Überlieferung vom heiligen Martin ist seine Begegnung mit einem Bettler, der am Stadttor vor Amiens saß. Der Bettler hatte nichts anzuziehen und fror. Martin selbst war nur mit seinem Soldatenmantel bekleidet. Als der Bettler um Hilfe bat und alle anderen vorbei gingen, wurde Martin klar, dass es seine Aufgabe war zu Helfen. Er teilte seinen Mantel mit dem Bettler. Auch später als er Bischof war, blieb er seiner Haltung treu und lebte schlicht und im Herzen demütig. Zum Martinstag gibt es zahlreiche Bräuche, die auch wir gerne pflegen. Einer davon ist das Backen von Martinsbrot, welches wir im Rahmen einer Kochgruppe zubereiteten. Nach einer Andacht zu Ehren des heiligen Martins, verkosteten wir schließlich das selbstgebackene Brot und machten uns einen schönen Nachmittag in geselliger Runde. Daniela Oberlechner

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In liebevoller Erinnerung

Gedenkandacht November ist der Monat an dem wir besonders an unsere verstorbenen Angehörigen denken und sie so in unserer Mitte wissen. Wir stehen an den Gräbern im Friedhof und beten im Stillen. Doch heuer waren die Friedhöfe leerer als die Jahre zuvor. Durch die Coronapandemie waren volle Friedhöfe nicht erlaubt. Doch auch wenn wir nicht am Grab unserer Lieben stehen, können wir uns trotzdem an sie erinnern und für sie beten. Im Wohn- und Pflegeheim in Olang findet jährlich ein Gedenkgottesdienst statt, indem wir all derer gedenken, welche im zurückliegendem Jahr hier im Haus verstorben sind. Leider durften wir dieses Jahr die Angehörigen nicht einladen. Dennoch unseren verstorbenen Bewohnern würdevoll zu gedenken, beteten wir bei einer Andacht für sie. Beim entzünden der Kerze wurden die Namen der Verstorbenen verlesen und in unseren Ge-

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beten und Gedanken ihrer gedacht. Wir erinnerten uns an viele schöne Momente, welche wir gemeinsam erlebt haben. Die nun im Frieden ruhenden Bewohner/Innen behalten einen besonderen Platz in unserem Herzen. „Trauer ist die Brücke zur Liebe, die in der Erinnerung zu etwas Kostbarem und Ewigen wird“ Monika Minder

Daniela Oberlechner

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Zurückgeschaut ...

Ein Jahr geht zu Ende Das Jahr 2020 war ein Jahr, welches für viele kein Gutes war. Ein Jahr, das anders war als all die Jahre zuvor und dennoch ging es schnell vorbei. So nutzten wir die letzten Tage vor Jahreswechsel, um mit den Bewohnern noch ein Mal gemeinsam zurückzublicken. Wenn wir an das vergangene Jahr denken, haben wir sofort einen Gedanken: die Coronapandemie. Die schönen Ereignisse werden überschattet und geraten in Vergessenheit. Genau deshalb war es uns ein Anliegen einen Jahresrückblick zu gestalten und uns dadurch bewusst zu werden, dass wir auch im letzten Jahr einige schöne Momente erlebten. Mit einer Fotopräsentation machten wir uns auf eine Reise durch das vergangene Jahr. Die Bilder zeigten uns die Fülle an Ereignissen und Momenten der Freude, welche uns das Jahr 2020 schenkte und ließ uns auch an die schönen Momente zurückdenken. Mit einem leckeren Nachtisch, welchen uns das Küchenteam zubereitete, ließen wir den Nachmittag ausklingen und blicken mit besten Wünschen und Zuversicht in das neue Jahr 2021. Daniela Oberlechner

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Rückblick

Gartengruppe

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Soziale Pflege

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Spaziergang im Garten

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Herstellung von Seife

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Geburtstagsfeier

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Kekse backen und verkosten

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Adventskränze winden

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Verkostung von Bratäpfeln

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Besuch vom Nikolaus

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Vorbereitungen auf Weihnachten

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Christbäume schmücken

Weihnachtliche Stimmung in den Wohnbereichen

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Christmette und Bescherung

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Daniela Oberlechner

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Alles Gute zum Geburtstag

Auguri

BRUNECK/BRUNICO November/novembre 2020

Jänner/gennaio 2021

Hofer Angela (92) Pörnbacher Anna (74) Untergassmair Franz (77) Hochgruber Pallhuber Marta (88) Pohl Werner (84) Sinner Frida (90) Pichler Kosta Anna (96) Elzenbaumer Elisabeth (60) Neusser Wieser Herta (93) Treyer Senn Marianna (74) Knollseisen Josef (83) Brunner Auer Elisabeth (70) Oberschmied Dieter (40) Topleit Bernhard (66) Ausserhofer Mair Stefania (92) Auer Hellweger Katharina (99)

Rauchenbichler Sorá Elisabeth (81) Oberhammer Günther (85) Amlacher Jungmann Anna (90) Sinner Josefine Johanna (86) Durnwalder Alfredo (82) Oberhuber Robert (51) Pramstaller Brigitta (65) Trebo Giovanni (86) Fioron Angelo (85) Schöpfer Agnes (84) Berger Stefan (83) Kupa Olga (94) Unterweger Lechner Mathilde (82) Schuster Peter (70) Liensberger Reinhold (82)

Dezember/dicembre 2020

Februar/febbraio 2021

Leitner Marianna (82) Oberlechner Stefan (89) Oberkofler Kaiser Edith (92) Griessmair Ferdinand (87) Haas Pedevilla Paola (95) Mölgg Oberhofer Maria (87) Steiner Raimondo (89) Ausserhofer Johanna (91) Mitterhofer Seeber Anna (96) Huber Mittich Adelheid (96)

Berger Maria (97) Schöpfer Thurner Rosa (80) Oberleiter Johanna (78) Amort Kostner Irma (79) Kehrer Konrad (68) Fontanive Cesira (94) Priller Durnwalder Adelheid (85) Oberlechner Paula (78)

OLANG/VALDAORA November/novembre 2020

Jänner/gennaio 2021

Mayrl Vinzenz (78) Oberparleiter Piffrader Kreszenz (89)

Ebner Eduard (85) Althuber Maria (93) Maurer Bachmann Agnes (76) Volgger Urthaler Marianna (88) Kirchler Liensberger Paula (74) Lercher Pörnbacher Aloisia Anna (78) Hofer Ferdik Hildegard (88)

Dezember/dicembre 2020 Hellweger Forer Luzia (94) Jungmann Marianna (85)

Februar/febbraio 2021 Moser Walburga Cecilia (87) Messner Giovanna (85) Passler Peter (90) Niederkofler Emil Josef (74) Wir möchten auch jene Heimbewohner gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale. Regenbogen Nr. 1/2021

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Herzlich Willkommen

Benvenuto

Wir begrüßen unsere neuen Bewohner in den Strukturen von Bruneck und Olang und heißen sie herzlich Willkommen.

Diamo un caloroso benvenuto ai nostri nuovi residenti nelle strutture di Brunico e Valdaora.

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Wir Gedenken Ricordiamo Einander ganz nah Unser Weg miteinander geht weiter, ich lasse dich nicht allein. Alles, was ich habe an Liebe und Hoffnung, gebe ich dir mit als Mantel und Zeit auf deine große Reise. Mach dir keine Sorgen: du und ich, wir finden unseren Weg jeder auf seiner Seite der unsichtbaren Wand und dennoch einander ganz nah.

Wir gedenken an unsere Verstorbenen Heimbewohner. Ricordiamo i nostri ospiti defunti.

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www.altenheime-bruneck-olang.it Redaktions– und Anzeigeschluss: 15.04.2021 Beiträge senden sie bitte an: info@altenheime-bruneck-olang.it

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