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April 2017 Regenbogen Nr. 1/2017

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Wir gratulieren unseren Mitarbeitern...

INHALTSVERZEICHNIS VORWORT DES DIREKTORS

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BRÄUCHE: Hei, Grüimat und Böfl

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BUCHTIPP

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RÄTSEL/INDOVINELLO

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Oberhollenzer Elisabeth zur Geburt Ihrer Tochter Helena am 12.12.2016.

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MUTTERTAGSGEDICHTE

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PFLEGEABTEILUNG KRANKENHAUS BRUNECK

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GEDICHT/POESIA: Der Frühling ...

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DAS GEHÖR

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ESSEN & GENIESSEN: Brennesselsuppe

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DIE BRENNESSEL

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KNEIPPEN

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RÜCKBLICK

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Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Ploner Elisabeth zur Geburt Ihres Sohnes Finn am 18.01.2017.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Dapoz Albina zur Geburt Ihrer Tochter Lena am 24.01.2017.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Steiner Manuela zur Geburt Ihrer Tochter Jana am 03.04.2017.

WOHN– UND PFLEGEHEIM OLANG 29 WIR GRATULIEREN/ FACCIAMO GLI AUGURI A

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WIR BEGRÜSSEN/ DIAMO IL BENVENUTO

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WIR GEDENKEN/RICORDIAMO

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Gratulation den Teilnehmern der SkiLandesmeisterschaften der Seniorenwohnheime in Schöneben zum 2. Platz.

IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Regenbogen Nr. 1/2017

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Marcher Jasmin, Fischnaller Hildegard, Oberhollenzer Brigitte, Kugler Rosalinde, Putzer Irmgard Pedevilla Vera

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Vorwort des Direktors : DIE MEINUNG DER ANGEHÖRIGEN IST UNS WICHTIG Liebe Leser/innen, tagtäglich sind wir bemüht, für unsere Heimbewohner jene Einrichtungen zu sein, in der sie sich wohlfühlen können und in der sie sich gut gepflegt und betreut wissen. Um dies zu ermöglichen und um uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern sind uns auch, neben jener der Heimbewohner und Mitarbeiter, die Meinungen und Rückmeldungen unserer externen Partner wichtig. Im Rahmen unseres internen Qualitätsmanagements habe wir, wie ihn den Jahren vorher, unlängst eine Befragung bei den Angehörigen unserer Heimbewohner durchgeführt, dessen Ergebnis eine möglichst aussagekräftige Qualitätsbewertung unterschiedlichster Aspekte unserer Strukturen, Prozesse und erbrachten Dienstleistungen ermöglicht. Die Befragung liefert sehr positive Ergebnisse, welche uns aufzeigen, dass unsere Arbeit geschätzt und anerkannt wird und welche uns Ansporn sind, den eingeschlagenen Weg weiterhin zu verfolgen. Vor allem jene Ergebnisse, welche sich auf unsere Haupttätigkeit, nämlich der Pflege und Betreuung und auf Fragen wie Fachlichkeit, Wahrung Intim- und Privatsphäre, medizinische und pflegerische Betreuung, auf Therapieangebote und Tagesbeschäftigung beziehen, bestärken uns in unserer Ausrichtung und bestätigen, dass die Angehörigen mit der Betreuung und Pflege ihrer Lieben mehr als zufrieden sind. Aber auch die guten Ergebnisse in den Bereichen des Service, wie die Küche, die Reinigung und Wäscherei und jene zu den baulichen Aspekten der Strukturen selbst, tragen zu einer guten Lebensqualität der Heimbewohner bei. Gerade die Aussage über die Willkommenskultur der Angehörigen zeigt wie wichtig uns die Zusammenarbeit mit den Angehörigen ist. Über 90 % der Befragten fühlen sich als Angehörige in den Einrichtungen des Konsortiums wohl. Verantwortlich für dieses Ergebnis zeichnen vor allem unsere Mitarbeiter in allen Bereichen. Durch den Prozess der Aus- und Weiterbildung wollen wir durch fachlich gut ausgebildetes Personal eine ausreichende Qualifikation und soziale Kompetenz gewährleisten. Eigenverantwortung und die Freude an der anspruchsvollen Arbeit sind Grundvoraussetzung für ein gutes Funktionieren der Einrichtungen. An dieser Stelle sei allen Mitarbeitern für ihren wertvollen Einsatz gedankt. Im Rahmen der Angehörigenbefragung wurden 226 Fragebögen verschickt mit einem Rücklauf von knapp 40%. Eine durchaus repräsentative Anzahl von Rückmeldungen, welche es uns erlauben, daraus Maßnahmen für eine Verbesserung, wo notwendig, abzuleiten. Es ist uns ein Anliegen, Sie folgend über das Ergebnis der Befragung zu infor-

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mieren. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Angehörigen, welche an der Befragung teilgenommen hatten und versichern Ihnen, auch in Zukunft den Heimbewohner in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. In die Ergebnisse der Angehörigenbefragung können Sie auch auf unserer Homepage unter http://www.altenheime-bruneck-olang.it/bruneck_heim_qms Einsicht nehmen und wir werden auch bei einem unserer jährlich organisierten Angehörigenabende darauf eingehen. Der Direktor Müller Werner

ERGEBNISSE ANGEHÖRIGENBEFRAGUNG 2009 2009— —2017 Konsortium Wohn –und Pflegeheime Mittleres Pustertal (WPH Bruneck – WPH Olang – Pflegeabteilung im Krankenhaus)

Gesamtbeurteilung: Gesamteindruck des Hauses, Pflege, Küche, Freizeit, Tagespflegeheim/-betreuung

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Gesamteindruck unserer Strukturen: Image des Hauses, Lage, Außengestaltung, Parkplätze, behindertengerechte Bauweise, Wohnlichkeit der allgemeinen Bereiche, technische Ausstattung, persönliche Gestaltung der Zimmer, Hygiene und Sauberkeit, Dekoration, Kontakt mit der Verwaltung, Wohlfühlen als Angehöriger im Haus, Freundlichkeit der Mitarbeiter

Pflege: Medizinische Versorgung, fachliche Kompetenz der Mitarbeiter, Wahrung der Intim-, Privatsphäre, Therapieangebot, pflegerische Betreuung, Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse, Kontakt zur Bereichsleitung Regenbogen Nr. 1/2017

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Küche: Menüauswahl, Qualität der Speisen, Essenszeiten, Berücksichtigung der Sonderwünsche

Freizeit: Angebot Gestaltung Tagesablauf und Ausflüge, Information über Aktivitäten, seelsorgerische/religiöse Angebot, Kontakt zur Bereichsleitung

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Bräuche

HEI, GRÜIMAT UND BÖFL : BRÄUCHE UND ANDERES

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iebe Leserinnen und Leser, endlich geht es dem Frühling und Sommer entgegen! Die Tage sind länger und heller, die Sonne scheint wärmer, die Natur steht bald in ihrer vollen Pracht und wir können uns auf einen hoffentlich schönen Sommer freuen! In der warmen Jahreszeit gibt es auch jede Menge Festtage und Bräuche, einige davon habe ich wieder für euch ausgewählt. Rund um Ostern „die hennen legen

auf ostern zu bald bleibt der ofen ohne holz“ Auszug aus dem Gedicht „bald“ von N.C. Kaser“

Am Sonntag vor Ostern dem „Palmsonntag“ werden die „Palmbesen“ auf Stangen gebunden, je höher die Stange, desto besser. Traditionell werden die Palmbesen aus „Polmkatzlan“, „Kranewitt-“ und Ölzweigen zusammengebunden und dann zur Weihe in die Kirche gebracht. Und noch eine Tradition gibt es am Palmsonntag: wer als letzter aufsteht ist der „Palmesel“. Vom Gründonnerstag bis Ostersonntag bleiben die Kirchturmglocken stumm, anstelle der Glocken wird die „Raatsche“ gedreht, ein hölzernes drehbares Gestell, das laut hörbare knarrende Geräusche erzeugt. Am Ostersamstag wird „s'Waicha“ (das Geweihte) in die Kirche gebracht und vom Pfarrer geweiht. S'Waicha ist dann die Vorspeise am Ostersonntag und besteht aus Eiern, Kren, Speck, Schinken, Brot und Germgebäck. Der Ostersonntag ist wohl der zweithöchste Feiertag nach Weihnachten und wird auch dementsprechend gewürdigt. Im Anschluss an das kirchliche Hochamt gibt es nach der langen Fastenzeit ein wahres Festmahl: angefangen wird mit dem „Waicha“, danach gibt es große Portionen Fleisch und zum Nachtisch jede Menge süße Krapfen. Zu Ostern dürfen sich auch die Kinder freuen, erhalten sie doch „Tötnzoig“ von ihren Paten oder Patinnen. Und früher schenkten die Mädchen ihrem Auserwählten (ihrem „Löüto“) ein schön bemaltes Ei. Pfingsten, Christi Himmelfahrt Weitere zu erwähnende Feiertage sind das Pfingstfest und Christi Himmelfahrt, allerorts werden festliche Prozessionen abgehalten. In einigen Dörfern war es üblich, dass am Pfingstsonntag während der Messe die hölzerne „Pfingsttaube“ ihre Kreise zieht. Sie wurde an ein Seil gehängt und aus dem Kirchengewölbe herabgelassen, man erzählt sich, dass sie manchmal den vornehmen Frauen, die Hüte vom Kopf geschlagen hätte, welche Freude für die Kinder. Ob wahr oder ein Gerücht, ich weiß es nicht! Hei, Grüimat und Böfl Früher war das Mähen noch schwere Handarbeit, von Hand - mit Sensen mussten große Felder abgemäht werden. Meist wurde Mitte Juni mit der Heumahd begonnen.

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Früh am Morgen gab es den besten Schnitt, da sauste die Sense nur so in das taufrische Gras. Nach einiger Zeit, mussten die Sensen aber „getengelt“ werden, um wieder eine gute Schneid zu bekommen. Damit das Heu seine „Kraft“ behält, muss es gut getrocknet werden. Zu früheren Zeiten gab es noch keinen so zuverlässigen Wetterbericht und so hat man sich mit den „Schwedenreitern“ beholfen. Dazu wurden Stangen in einigen Metern Abstand ins Feld gehauen und mit mehreren Drähten verbunden, darauf wurde das Heu aufgehängt („gschwedn“) und konnte gut trocknen und sollte doch ein Regen kommen, so lief das Wasser gleich wieder ab. Der zweite Schnitt ist das Grüimat, weit weniger aufwändig in der Arbeit wie die Heumahd und zum Schluss, im Herbst gibt es auf den Feldern noch den Böfl. Dieser wurde meist von den Kühen abgegrast. Das Almleben und die Bergwiesen „in Toul hots an Nebl, af do Olm dou ischs klor

und wos di Leit druntn reidn, isch jo s'holbe net wor“ Viele Bauern besitzen sogenannte „Bergwiesen“, meist etwas höher gelegen und nicht in unmittelbarer Hofnähe. Heute sind diese Bergwiesen über Forststraßen erreichbar und können so mühelos bewirtschaftet werden. Früher war es recht aufwändig diese Felder zu mähen, es dauerte oft Tage bis das Heu mit der Sense abgemäht war. Nach dem Trocknen wurde es in den „Heuschupfn“ bis zum Winter gelagert und dann mit Schlitten zum Hof gebracht. Während der Mäharbeit blieben die Bauern oft mehrere Tage in den Bergwiesen, dabei entstanden die sogenannten „Kochhüttn“. Unter Felsvorsprüngen baute man mit Steinen, Holz und Moos eine notdürftige Unterkunft in der dann auf offenem Feuer gekocht wurde und meist wurde in diesen „Kochhüttn“ auch übernachtet. Von Mitte Juni bis Ende September dauert das Almleben und bedeutet jede Menge Arbeit für Sennerin und Senner und eine große Verantwortung. Es muss darauf geachtet werden, dass sich keines der anvertrauten Tiere verletzt oder gar in unwegsamen Gelände abstürzt. Einem guten Senner und einer guten Sennerin muss aber auch die Käse- und Butterherstellung gekonnt von der Hand gehen. Wenn es ein guter Sommer war, so wird beim „Kiehkemma“ (Almabtrieb) richtig gefeiert, es werden großzügig „Topfnudeln“ (Fettgebäck) verteilt und der eine oder andere Schnaps dazu getrunken. Erwähnenswert erscheint mir noch das „Ibofoung“ und „Ibogieh“ im hinteren Ahrntal. Einige Bauern besitzen bis heute ihre Almen im benachbarten hinteren Zillertal oder im Pinzgau / Salzburg. Heute werden die Tiere mit Viehtransportern über den Brenner zu den Almen gebracht. Früher wurde zu Fuß „ibogfoung“ (wenn Tiere dabei waren) oder „ibogong“ (ohne Tiere). Dieser Almauftrieb war äußerst beschwerlich und anstrengend für Mensch und Tier, der Übergang über die hohen Tauern ist z.B. 2634m hoch. Nicht selten mussten Schneefelder überquert oder Tiere gar vom Schnee freigeschaufelt werden. Von zahlreichen Unglücken wird erzählt. So wollte ein Bauer mit seinem Sohn und der Magd im Hochsommer zur Sonntagsmesse ins heimatliche Ahrntal „ibogieh“, sie wurden von einem Wettersturz überrascht und sind erfroren. „Ans Gassl gieh“ „obo Diendl wou hosche dein Liegestott,

obo Diendl wou hosche dein Bett jo ibo a Luato müsche auchasteign, untn af do Stroußn stets net“

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Es gab noch Zeiten in denen das Handy noch in fernen Galaxien schwebte und Treffpunkte wie eine „Disco“ oder ähnliches noch nicht erfunden war. Man könnte heute meinen, wie um alles in der Welt haben sich junge Burschen und Mädchen früher gefunden, wie haben sie sich kennengelernt? Nun ja, allzu viele Möglichkeiten gab es tatsächlich nicht. Vielleicht traf man sich ja zufällig im Dorf oder am Sonntag beim „kirchengehen“ und warf sich verstohlene Blicke zu. Aber.....es gab noch das „Gassl gieh“. Die jungen Burschen schlichen sich unter das Fenster der Angebeteten und spielten mit der „Föznhöbl“ (Mundharmonika) oder sangen ein Ständchen oder trugen einen „Gasslreim“ vor......und hofften natürlich, dass sich das Fenster zum Mädl öffnete. Kirchtage (Kirchweihfest) Am Vorabend des Kirchtages wird der „Kischtamichlbam“ von den jungen Burschen des Dorfes aufgestellt, an der Spitze des „Kischtamichlbams“ sitzt der „Kischtamichl“. Wenn es den Burschen der Nachbardörfer gelingt den „Kischtamichl zi stehl“, dann ist das schon eine besondere Schande für das betroffene Dorf und sorgt für ausreichend Spott und Gelächter. Früher war das „Kischtaessn“ etwas besonderes und ein sehr üppiges Mahl: es gab Knödel und Nudelsuppe, Braten und Krapfen, Dunkamaislan (Krapfen in einer Weinsoße) und „Reislebo“ (süßer Reis mit Zimt und Sultaninen). Und hier an dieser Stelle möchte ich noch „d'Usche fa Kason / Prettau“ erwähnen. D'Usche ist kein Kischtamichl, sondern eine Kischtamichl/in, bezüglich Chancengleichheit sind „die Prettnauer“ dem restlichen Südtirol also weit voraus :-). D'Usche (Uschntog) hat ihren Namen von Ursula, genaugenommen wird der Uschntog am Sonntag nach dem Ursulatag (=21. Oktober) nur in Kasern / Prettau gefeiert. Informationsquellen: mündliche Überlieferungen“ "in toule dinne“ v. R. Furggler u. F. Innerbichhler ISBN88-88910-29-8 http://www.ahrntal-suedtirol.it/

(Artikel verfasst von Frau Oberhollenzer Brigitte)

Buchtipp

LEBENSBILDER: SCHICKSALE EINER SÜDTIROLER GENERATION

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och gibt es Menschen, die von einer vergangenen Zeit erzählen können, von einer Zeit, in der harte Arbeit, Armut und bescheidener Alltag den Rhythmus vorgaben. Hans Rieder hat sich in ganz Südtirol auf die Suche nach Zeitzeugen gemacht. Einfache Menschen erzählen ihre Lebensgeschichte, sie erzählen von der Verwurzelung mit ihrer Heimat und von gelebten Traditionen, von Entbehrungen und harter Arbeit. Das Buch ist warm und einfühlsam geschrieben und lässt die Leser/innen an den Gedanken und Emotionen der Menschen teilhaben. Es ist prall gefüllt mit Lebensgeschichten aus ganz Südtirol und beeindruckenden Bildern aus einer anderen Zeit. Ein sehr bewegendes Buch. von Hans Rieder Athesia Tappeiner Verlag; 1. Auflage: ISBN-10: 8868392100 ISBN-13: 978-8868392109

(Artikel verfasst von Frau Oberhollenzer Brigitte)

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Rätsel/indovinello

Wir suchen lustige Kostüme K

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Lösung:

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1. Wort ________________ 2. Wort ___________________ 3. Wort __________ _____

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Die Lösung bis 30. Juni im Büro der Freizeitgestaltung in Bruneck und Olang in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Der Gewinner wird in Bruneck und Olang im Rahmen des Freizeitprogramms gezogen und bekanntgegeben. 1. Preis Blumengruß (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Muttertagsgedichte Ich bin klein, mein Wunsch ist klein, liebe Mutter du sollst immer glücklich sein.

Liebe Mutter, ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit, die Sonne soll dir lachen! So gut ich kann und allezeit will ich dir Freude machen.

Kein Vogel sitzt im Flaum und Moos in seinem Nest so warm, als ich auf meiner Mutter Schoß, auf meiner Mutter Arm. Und tut mir weh mein Kopf und Fuß, vergeht mir aller Schmerz, gibt mir die Mutter einen Kuss und drückt mich an ihr Herz. Liebe Mutter, die Welt brauch immer heut wie morgen, die treuen Herzen die sich sorgen. Sie braucht die hilfreich gute Hand, sie brauch viel Liebe und Verstand. Sie brauch, wer gebe es nicht zu, mehr Mütter, die sind wie du.

Liebe Mutter! Ich weiß genau, dass ich dich mag und nicht nur heut am Muttertag. Denn täglich kommt mir in den Sinn, dass ich mit dir so glücklich bin. Du magst mich auch und nimmst mich so, grad wie ich bin, das macht mich froh!

(Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Wir backen Waffeln, Kuchen und haben auch Speckknödel gekocht, die die Heimbewohner besonders genossen haben.

Hier Physiotherapeutin Anita Wagner bei ihrer täglichen Arbeit.

Ergotherapeutin Verena von Egitz macht basale Stimulation bei einer Heimbewohnerin.

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Frau Frieda Gartner feierte am 14.02.2017 zusammen mit ihrem Gatten und Töchtern den „60“ Hochzeitstag. Nochmals alles Gute vom Team der Pflegeabteilung Krankenhaus Bruneck!

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Die erste Geburtstagsfeier in der Langzeitpflege am 14.02.2017: in gemütlicher Runde und mit Kaffee und einer guten Torte (die uns das Küchenteam vom Wohn– und Pflegeheim hergeschickt hat) verbrachten die Jubilare einen schönen Nachmittag in geselliger Runde.

Auf dem Angebot der Freizeitgestaltung ist auch ein Beautynachmittag, wo die Heimbewohner einzeln verwöhnt werden.

Auch in unserer Pflegeabteilung Krankenhaus Bruneck waren zur Fastnacht die Narren um R

Auch an die religiöse Betreuung wird gedacht, da es für die Heimbewohner von großer Bedeutung ist. Deshalb versuchen wir monatlich einen Wortgottesdienst zu gestalten und jeden Montag Nachmittag wird der Rosenkranz angeboten, der von freiwilligen Frauen gebetet wird und Pater Markus verteilt dabei anschließend die Kommunion an die Heimbewohner.

(Artikel verfasst von Frau Putzer Irmi)

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Gedicht/poesia

DER FRĂœHLING ...

(Gedicht verfasst von unserem Tagespflegeheimgast Frau Falk Gertraud)

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Das Gehör

DAS GEHÖR IST EIN WERTVOLLES GUT „Auf einem Ohr taub sein“

„Übers Ohr hauen“ „Die Ohren spitzen“ „Viel um die Ohren haben“

„Dein Wort in Gottes Ohr“

„Ganz Ohr sein“ „Faustdick hinter den Ohren“

„Über beide Ohren verliebt sein“

„Es ist mir zu Ohren gekommen“

W

ir alle wissen, wie wichtig ein gutes Gehör für die Lebensqualität ist. Wer gut hört, steht in einer engen Verbindung zu seiner Umwelt. Das Ohr nimmt Schall-

wellen auf, formt sie in elektrische Impulse um und leitet sie an die Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie aufgenommen und interpretiert werden. Forschungen haben ergeben, dass Menschen mit vermindertem Hörvermögen dazu neigen, sich zu isolieren, zurückgezogen zu leben und die Teilnahme an allen gesellschaftlichen Aktivitäten einzuschränken. Eine rechtzeitige Früherkennung und Behandlung einer Hörminderung ist für ein erfülltes Leben unerlässlich. Die Aufnahme und Wahrnehmung der klanglichen Anreize ermöglicht eine räumliche Orientierung und trägt zu einer stabilen Körperhaltung und einem sicheren Gang bei.

Herr S. Broseghini führte im Wohn- und Pflegeheim in Bruneck eine Hörgerätekontrolle durch. Allen Heimbewohnern wurden die Batterien, sowie verschmutzte Hörschläuche ausgetauscht.

(Artikel verfasst von Frau Elliscasis Walli Mitarbeiterin des 2. Wohnbereiches)

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Essen & Geniessen

BRENNESSELSUPPE Zutaten: • • • • • • •

200 – 300 gr. geschälte Kartoffeln etwas Zwiebel und Knoblauch 0,75l Gemüsebrühe Salz ca.100gr. frische Brennessel etwas Olivenöl ein kleines Stück Lorbeerblatt

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen grob aufschneiden und in Olivenöl anschwitzen, die zerkleinerten Kartoffeln dazu geben. Die Gemüsebrühe aufgießen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt herausnehmen und mit den Stabmixer aufmixen. Die Brennesselblätter kurz waschen und dazu geben und alles nochmal fein pürieren, abschmecken und gleich servieren evtl. mit Brotcroutons oder mit Brennesselblätter garnieren.

(Artikel verfasst von Frau Althuber Mäggi)

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DIE BRENNESSEL

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ie Brennessel ist seit alters her als Heilpflanze von Mensch und Tier geschätzt. Auch für die Schädlinge im Garten wird sie genützt. Vor allem ihre positive Wirkung auf ableitenden Harnwege ist bekannt. Sie wirkt harntreibend, entwässernd und antibakteriell. Aber die Brennessel kann noch viel mehr, enthält sie doch hohe Mengen an Vitamin C und E, Eisen, Enzymen, Kalium, Kieselsäure und Mineralstoffen. Ab Mitte des Sommers reift der Brennesselsamen, er enthält ein sehr hochwertiges Eiweiß, das sogar höher ist als das der Sojabohne. Die große und kleine Brennessel haben ihren Ursprung in Mitteleuropa, durch ihren recht hohen Toleranzbereich, ist sie heute bis weit nach Asien, Nordeuropa und Nordamerika verbreitet. Sie sind überall dort anzutreffen wo nährstoffreiche bzw. stickstoffreiche Böden mit ausreichender Feuchtigkeit vorhanden sind. Die Pflanze gilt als Stickstoffanzeiger. Die große Brennessel bildet mit weiteren Arten und Gattungen eine eigene Pflanzenfamilie. Die Familie der Brennesselgewächse umfasst mehr als 2500 Arten, die in 56 Gattungen untergliedert werden. Die Brennessel ist eine mehrjährige bzw. ausdauernde krautige Pflanze, im Boden durch ein kräftiges und meist bräunliches – rotes Rhizom verankert, von der viele kleinere gelblichweiße bis braune und verzweigte Wurzeln abgehen. Das Merkmal sind wohl die Blätter, leicht herzförmig und spitz zulaufend. Die Oberfläche ist stark strukturiert. Die Blätter als auch die Stängel enthalten die berüchtigten Brennharre, die aus Kieselsäure bestehen und Ameisensäure enthalten. Berührt sie ein Lebewesen, so brechen sie ab und bohren sich in die Haut ein. Gleichzeitig gelangt die Ameisensäure in die Haut die das Brennen und die Bildung der typischen roten Quaddeln verantwortlich ist. Die Menge der in Haut gelangten Säure ist in der Regel unbedenklich und wird vom Köper abgebaut. Die Blütenzeit beginnt mit Ende Juni bis weit in den Oktober hinein. Die Blüte bildet während der Fruchtreife einen etwa 1 mm lange Nussfrüchte aus, die einen Samen enthält. Haben sie gewusst das es eine weibliche und männliche Pflanze der Brennessel gibt? Den Unterschied erkennt man erst in der Reifezeit, bei der weiblichen Pflanze, hängen die Brennesselsamen und die männlichen Samen stehen aufwärts. Die weiblichen Samen sind Kraftspender für den Winter, die mit Joghurt oder Salat gegessen werden. Die männlichen Samen haben hingegen keine Wirkung. Sie ist unglaublich vielseitig und lässt sich als Heilkraut und als Küchenkraut einsetzen. In der Heilkunde findet sie als Tees, Tinkturen, Presssäfte, homöopathische Auszüge oder Öle Verwendung, dabei vor allem die Blätter, die Wurzel und zunehmend die Sammen bzw. Früchte der Pflanze. In der Küche für Suppen, als Gemüse, Saft, Knödel, Spatzlan, Pesto, Risotto usw. (Artikel verfasst von Frau Althuber Mäggi)

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Kneippen

KNEIPPEN IM WOHN– UND PFLEGEHEIM BRUNECK

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m Rahmen des fächerübergreifenden Lernangebots durften wir - die Klasse 1CR vom Realgymnasium Bruneck - die Kneippanlage des Wohn- und Pflegeheims in Bruneck besuchen. Die zwei KneippTherapeuten Mathilde und Richard erzählten uns von ihrem interessanten Beruf und wie sie zum Kneippen gekommen sind. Außerdem erfuhren wir, dass die regelmäßigen Kneippschen Anwendungen in keinem anderen Südtiroler Wohnheim durchgeführt werden. Wir fanden das sehr schade, weil mit recht wenig Aufwand eine große Wirkung erzielt werden kann und die älteren Menschen sicher gesünder und fröhlicher werden. Wer wollte, durfte dann auch selber Wasseranwendungen ausprobieren. Natürlich wollten alle mittun – sogar Daniela, die wegen einer Beinverletzung mit den Krücken gehen musste! Am Anfang durften wir im warmen und im kalten Becken Wasser treten, danach zeigte uns Richard, wie ein Knieguss richtig durchgeführt wird. Auch ein Armbad probierten wir aus und wussten dann sofort, warum dieses Armbad auch als „Kneippscher Kaffee“ bezeichnet wird! Zum prickelnden Höhepunkt der Anwendungen gehörte allerdings das Schneetreten. Dafür hatte Mathilde ein Schaff mit Schnee vom Garten geholt und wir stampften mit den nackten Füßen hinein, manche von uns sogar mehrmals. Spätestens jetzt waren alle hellwach und es war uns richtig wohl und warm. Wir genossen noch den selbstgemachten Pfefferminztee mit Orangensaft, dann mussten wir uns wieder verabschieden und in die Schule zurückgehen. Die gute Stimmung, die ruhige Atmosphäre und die freundlichen Mitarbeiter im Wohn- und Pflegeheim haben uns sehr gefallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Herzlichen Dank für diesen tollen Vormittag! Bericht der Klasse 1CR des Realgymnasiums Bruneck Regenbogen Nr. 1/2017

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Rückblick

KRIPPENAUSSTELLUNG

Künstler Jakob Oberhollenzer

Wer ins Wohn- und Pflegeheim nach Bruneck kommt, tut das in der Regel nicht der Kunst wegen. Es hat sich aber schnell herumgesprochen, dass auch dieses Jahr der Ahrntaler Künstler Jakob Oberhollenzer, eine lebensgroße Krippe aus seiner Werkstatt als Ausstellungsobjekt, dem Wohn- und Pflegeheim kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Heimbewohner, Angehörige und Besucher kamen zahlreich, um die riesigen Holzskulpturen zu bewundern. Auch in der Kapelle, im Erdgeschoss und einigen Wohnbereichen wurden Krippen verschiedener Stilrichtungen auf und hergestellt. Im Namen der Verwaltung des Wohn und Pflegeheimes Bruneck danken wir allen für die Bereitstellung dieser wunderbaren Arbeiten.

gebastelt von Frau Voppichler

Leihgabe der Pfarrei Onach

Aus der Werkstatt von Hausmeister Manuel Boito

Jahreskrippe im 3. WB (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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KONTAKTE PFLEGEN: PFARRCARITAS ST. LORENZEN

Auf Anregung und Initiative der Pfarrcaritas St. Lorenzen mit Präsident Herrn Rigo Gottfried besuchten auch heuer wieder Frauen und Männer aus St. Lorenzen unsere „Lorenzner“ Heimbewohner. Unter dem Motto: „Kontakte pflegen“, haben sie keine Mühen gescheut, die Senioren im Wohn- und Pflegeheim zu einem gemütlichen Nachmittag mit selbst gebackenen Kuchen, Tirtlan, Niggilan, Krapfen und Keksen einzuladen. Die Senioren freuten sich über den außergewöhnlichen Besuch. Sie nahmen zahlreich an der mit Liebe organisierten Feier teil.

Diese Wirkung hat kein Medikament der Welt: binnen Sekunden strahlen die Heimbewohner um die Wette. Der Verein und nicht zuletzt natürlich auch die „Lorenzner“ Frauen und Männer tragen wesentlich dazu bei, dass die sozialen Kontakte zwischen Dorfgemeinschaft und Heimbewohnern lebendig bleiben.

(Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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WOHLFÜHLPROGRAMM FÜR HAND UND FUSS Die Klasse 4 A Schönheitspflege war in der Woche vom 09.01.17. bis 12.01.17 zu Besuch im Wohn- und Pflegeheim in Bruneck. Die Schülerinnen durften die Bewohner des Wohn- und Pflegeheimes einmal verwöhnen und führten vor Ort einige Hand- und Fußpflegen durch. Im Vorfeld waren die Schülerinnen etwas angespannt und nervös, da sie nicht genau wussten was sie erwarten wird. Die Rückmeldungen waren aber nach dem Besuch durchwegs positiv.

So einige Rückmeldungen der Schülerinnen: RR. Mir hat es im Altersheim gut gefallen. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt gehabt, weil man anfangs nicht genau wusste, wie man mit den Bewohnern umgehen soll. Aber es war schön zu sehen, dass man ihnen eine Freude damit gemacht hat. RR. Es war eine tolle Erfahrung, ich würde sie auch nochmal machen. Ich habe daraus gelernt, dass man sehr feinfühlig mit älteren Menschen umgehen muss. RR Mir hat die Arbeit im Altersheim sehr viel Freude bereitet und ich habe mich auch sehr wohl gefühlt. Es war eine tolle Erfahrung aus der ich sehr viel mitnehme. Ich empfinde die Arbeit mit älteren Menschen nach wie vor sehr positiv und finde sehr viel Freude daran. Der Umgang mit den Bewohnern war sehr liebevoll und wertschätzend, die Schülerinnen haben sich an die aktuelle Situation der Bewohner angepasst und haben so an Einfühlungsvermögen gewonnen. (Artikel verfasst von Hildegard Mutschlechner)

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PREISWATTEN KIWANIS CLUB

BLASIUSSEGEN

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VORBEREITUNG AUF DIE FASCHINGSFEIER

Die Faschingsfeier ist für Heimbewohner und Mitarbeiter eine willkommene Abwechslung, allerdings, aber auch mit viel Vorbereitung und Organisation verbunden. Schon Wochen vorher werden Hüte, Faschingsdekoration und Accessoires mit den Heimbewohnern gebastelt– mit viel Engagement und Freude, wie man sehen kann.

EIN BISSCHEN SPASS MUSS SEIN : DANN KOMMT DAS GLÜCK VON GANZ ALLEIN ...

Am „unsinnigen Donnerstag“ geht es im WPH Bruneck immer lustig zu. Es herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit. Im pantomimischen Sketch: „Sparmaßnahmen im Altersheim“ konnten einige Bewohner ihre schauspielerischen Talente präsentieren. Andere Heimbewohner überraschten die Gäste mit dem Tanz im Sitzen: „der Ballbesuch“. Ein gelungener Nachmittag mit vielen Faschingsnarren, Livemusik mit Franz Mair aus Percha liegt hinter uns ... aber bekanntlich sagen „Bilder mehr als tausend Worte“!

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FASCHINGSDIENSTAG

FASCHINGSTOMBOLA MIT SCHERZPREISEN

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PICKNICK UND WATTEN BEIM ST. VALENTINSKIRCHLEIN

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FRÜHLINGSERWACHEN IM STERNWALDILE

AUSFLÜGE NACH GSIES

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GEBURTSTAGSFEIERN

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UNSER WOHN– UND PFLEGEHEIM OLANG

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as Wohn-und Pflegeheim in Olang wurde im Jänner 2011 eröffnet. Es bietet Platz für 40 pflegebedürftige Personen, diese sind auf 2 Wohnbereiche aufgeteilt. Das Betreuungsteam, bestehend aus Krankenpfleger/Innen, Sozialbetreuer/Innen, Altenpfleger/Innen, Pflegehelfer/Innen, Sozialhilfskräften und Physiotherapeutinnen versucht nun seit 6 Jahren den Heimbewohnern und Heimbewohnerinnen den Aufenthalt in unserem Haus so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Betreuung orientiert sich dabei an den körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten bzw. Bedürfnissen der Bewohner, auch wenn diese vielleicht oft für die Angehörigen nicht voll und ganz verständlich ist. Die Freizeitgestalterinnen organisieren Feste, Feiern und Ausflüge je nach Jahreszeit und gestalten den Alltag für die Bewohner/Innen abwechslungsreich und aktivierend. Köche, Köchinnen und Küchengehilfen und – gehilfinnen sorgen für das leibliche Wohl und bieten bei Bedarf auch Diät- und Schonkost an. Das Reinigungspersonal ist für die Sauberkeit zuständig. In der hauseigenen Wäscherei wird unter anderem auch die Kleidung der Heimbewohner gewaschen und gebügelt. Nach 6 Jahren wollen wir nun Resümee ziehen und hoffen, dass viele Angehörige und Dorfbewohner diesen Artikel lesen. Wir haben in diesen 6 Jahren viel Lob von den Angehörigen für unseren Einsatz bekommen. Gleichzeitig müssen wir aber auch manchmal mit Kritik und Unverständnis von außen und von den Angehörigen zurechtkommen. Uns Pflegern ist es deshalb ein Bedürfnis einmal mitzuteilen, dass wir großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen legen. Diese Zusammenarbeit funktioniert aber nur, wenn beide Seiten das gleiche Ziel verfolgen. Da Angehörige wichtige Ansprechpartner und eine wertvolle Unterstützung in der Betreuung sind, sind wir jederzeit offen für Anregungen und Kritik, solange diese direkt an uns, das Pflegepersonal, herangetragen wird. Wir finden es nicht richtig, wenn vermeintliche Vorfälle und aus dem Zusammenhang gerissene Situationen von Angehörigen und Besuchern einfach hinaus getragen und im Dorf herumerzählt werden. Dies wirft ein schlech-

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tes Licht auf uns und unsere Bemühungen den Heimbewohnern gegenüber werden dadurch unbegründet in Frage gestellt. Besonders störend empfinden wir es, wenn wir während der Spaziergruppe mit unbedachten Äußerungen der Dorfbewohner konfrontiert werden. So fehlt der Respekt unseren Heimbewohnern gegenüber, wenn wir zum Beispiel beim Spaziergang in Kaffees einkehren und lauthals zu hören bekommen: „Haben sie sie wieder einmal heraus gelassen?“. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die meisten unserer Betreuten trotz hohem Alter noch gut hören und diese achtlosen Äußerungen durchaus zur Kenntnis nehmen. Wir wünschen uns, dass die Dorfbewohner unseren Heimbewohnern mit mehr Achtung begegnen und dass in Zukunft auf unüberlegte Bemerkungen verzichtet wird. Jeder einzelne von uns Pflegern arbeitet gerne in seinem Beruf und versucht den jeweiligen Heimbewohner so anzunehmen wie er ist. Leider haben wir auch beobachtet, dass von Seiten einiger weniger Angehöriger das Vertrauen in unsere fachliche und menschliche Kompetenz fehlt. Stattdessen werden unsere Arbeit und unser Einsatz misstrauisch beobachtet und bewertet, ohne unser Betreuungskonzept zu kennen. Das ist sehr schade und für die Motivation der Mitarbeiter wenig förderlich. Unser Betreuungskonzept richtet sich nach den Ressourcen der Bewohner. Die Erhaltung ihrer Selbständigkeit und Entscheidungsfreiheit ist uns wichtig. Sie sollen Tätigkeiten, wie zum Beispiel Hände und Gesicht abwaschen oder alleine zur Toilette gehen, wenn möglich noch selbständig ausführen. Dies erhöht das Selbstwertgefühl und die Zufriedenheit der Bewohner/Innen, ist aber oft auch mit mehr Zeitaufwand verbunden. Natürlich werden die Betreuten dort, wo sie selber nicht mehr zurechtkommen unterstützt und angeleitet. Wenn es nötig ist, wird die Pflege und Betreuung komplett vom Pflegepersonal übernommen. Es stimmt, dass ein Heimplatz Geld kostet, dass die tägliche Pflege, Betreuung und professionelle Höflichkeit bezahlt werden. Was aber nicht bezahlt werden kann, ist die Liebe zu den Betreuten, die Herzlichkeit und Güte, welche die Pfleger den Heimbewohnern schenken und ihre Bemühungen ihnen ein zweites Zuhause zu bereiten. Wir werden auch weiterhin unser Wissen und unsere Kompetenz zum Wohle der Bewohner einsetzen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen. Bei Unklarheiten oder Sorgen sind wir jederzeit zum Gespräch bereit. Jeder Einzelne ist eingeladen sich selber ein Bild über unsere Arbeit zu machen.

(Artikel verfasst von Frau Fischnaller Hildegard für das Team im Wohn– und Pflegeheim Olang)

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BESONDERE TAGE - BESONDERES VOM BAUERNHOF

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nd genauso besonders sollten sich diese Tage auch gestalten. Ein wichtiger Teil des Lebens der Heimbewohner stellt das Leben am Hof dar. Die meisten der Senioren sind auf einem Hof aufgewachsen und verbinden damit viele positive, aber auch weniger positive Erinnerungen. Eines teilen sie jedoch alle. Hofarbeit war harte und anstrengende Arbeit, jedoch die Erinnerung an diese Zeit, lässt sich mit nichts messen. Mit großem Stolz berichten die Heimbewohner, was sie früher alles geleistet haben und was alles selbst gemacht wurde. Ein Bauernhof birgt Vieles und etwas vom Wichtigsten versuchten wir in diesen Tagen den Heimbewohnern wieder näher zu bringen. Etwas Besonderes sind sicher die Schafe, von denen man wertvolle Wolle gewinnen kann. Im Schafwollmuseum in Kematen hatten die Heimbewohner die Möglichkeit ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Schafen und mit der Wolle zu berichten. Viele der Frauen arbeiteten selbst als Spinnerinnen und haben bis ins hohe Alter Wolle gesponnen. Zum Spinnen kam es zwar nicht, aber die Heimbewohner konnten selbst Filzen und eine selbstgefilzte Blume als Andenken an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

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Die Butter, etwas Alltägliches, doch was steckt dahinter? Die meisten der Heimbewohner haben in der Vergangenheit selbst gekübelt. Frau Klara Mair aus Vintl kam vorbei um mit den Heimbewohnern Butter zu machen. Doch die Butter wurde nicht auf die herkömmliche Art und Weise gemacht, sondern mit Gläsern. Es wurde geschüttelt was das Zeug hielt und durch die gute Zusammenarbeit, konnten alle anschließend ein Butterbrot genießen und die gute Milch trinken.

Und natürlich wurde auch der Käse selbst gemacht! Käse hergestellt haben die Meisten schon. Vom Graukäse bis zum Ziegenkäse war so alles dabei. Aber Mozzarella machen, war für alle Neugebiet. Deshalb ging es zum Gönnerhof nach Wielenberg, um Mozzarella herzustellen. Die Bäuerin erklärte den Heimbewohnern den Vorgang von der Milch bis hin zur Mozzarella und sie konnten natürlich mit anpacken. Das Formen der Kugeln stellte sich als nicht ganz einfach heraus, doch nach einigen Versuchen gelang es allen. Anschließend ging es noch in den Stall und bei einer guten Marende ließen wir den Nachmittag ausklingen.

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Zum krรถnenden Abschluss dieser Tage gab es noch eine kleine Verkostung der Butter und der Mozzarella. Ein herzliches Dankeschรถn gilt all jenen, die uns diese Tage ermรถglicht haben. (Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

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DIE LUSTIGEN MATROSEN

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ichts fiel leichter als in Faschingslaune zu kommen... Bereits vor Fasching ging es heiß her! Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Die Bastelarbeiten und die Faschingsproben waren harte Arbeit, doch es gab immer etwas zum Lachen. Und dann war es endlich so weit. Kostüme und alles Erlernte konnte vorgeführt werden. Gegen 15.00 Uhr stieg das Lampenfieber, denn zu jedem Auftritt gehört auch Aufregung. Die ersten Gäste trudelten ein und der Saal füllte sich. Acht der Heimbewohner leiteten mit einem Lied über die Matrosen die Feier ein und ernteten großen Beifall. Anschließend hatten die Heimbewohner gemeinsam mit den Angehörigen, bei Krapfen und musikalischer Unterhaltung von Herrn Stoll, Zeit zu plaudern und zu feiern. Ziemlich bald kam es zu einer kurzen Unterbrechung durch den Sketch „Sparmaßnahmen im Altersheim“. Im Sketch war eigentlich alles Mangelware! Vom Waschlappen bis hin zum Klopapier, einfach alles musste geteilt werden. Die Heimbewohner zeigten ihre schauspielerischen Fähigkeiten und brachten die Gäste gehörig zum Lachen. Nach einem netten Tanz, bei dem die Unterschenkel kleine Matrosen darstellten, lief die Feier langsam dem Ende zu und der Saal leerte sich wieder.

Ein besonderer Dank gilt all jenen, die mit großem Einsatz, zum Gelingen der Feier beigetragen haben. (Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

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DIE PASSENDE DEKORATION FÜR DIE OSTERZEIT Benötigte Materialien: ∗ Vorlage Gans ∗ Sperrplatte ∗ Stichsäge ∗ Acrylfarbe (weiß, gelb, grün) ∗ Pinsel ∗ Schwamm ∗ Klebeband ∗ schwarzer, wasserfester Stift ∗ Sisal ∗ Knopf ∗ gelb-karierte Schleife ∗ weiße Schleife ∗ Klebeband ∗ Heißklebepistole ∗ Draht ∗ Schrauben-Schraubenzieher Schritt 1: ∗ Gans, Herz, Blume und Sockelplatte aus Sperrplatte schneiden ∗ Sockelplatte an die Gans schrauben Schritt 2 ∗ ausgeschnittene Teile weiß grundieren Sockelplatte grün anmalen (eventuell abkleben) ∗ Herz und Blume gelb streichen ∗ Schnabel gelb malen (eventuell mit Schwamm tupfen) ∗

Schritt 3 ∗

mit schwarzem, wasserfesten Stift den Schnabel und das Auge malen

Schritt 5 ∗ Sisal zur Hälfte mit einem Draht umwickeln und mit Heißklebepistole an die Sockelplatte kleben.

Schritt 4 ∗ anschließend noch Knopf auf dem Sisal aufkleben. ∗ und zum guten Schluss heißt es nur noch dekorieren! Quelle: de.dawanda.com Regenbogen Nr. 1/2017

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Einfaches Osternest: ∗ Karton ∗ Farbe ∗ Stupfnadel ∗ Schneidemesser ∗ Schleife ∗ Schere

∗ ∗ ∗ ∗ ∗

Blume aufzeichnen Blume ausstupfen und heraustrennen Kreismitte leicht ein ritzen, damit sich die Flügel falten lassen auf den Flügeln der Blume 2 Schnitte machen, um die Masche einzufädeln Schleife zuschneiden, einfädeln und Masche knüpfen

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

Rückblick

KRANKENSALBUNG

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MARENDE IM CAFÉ MARTINS IN ST. MARTIN

BESUCH DES KASPERLETHEATERS IM KINDERGARTEN MITTEROLANG

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BESUCH DES SINGSPIELS MATS UND DIE WUNDERSTEINE DER GRUNDSCHULE OBEROLANG

BLASIUSSEGEN

SPAZIERGANG UND MARENDE IM ALPEN TESSITIN IN TAISTEN

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ASCHEKREUZ

KLEINES KONZERT DER FIRMLINGE AUS OBEROLANG UND GEISELSBERG

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KNEIPPEN

SPAZIERGRUPPE

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Geburtstage unserer Bewohner und Bewohnerinnen

Jänner Februar März April Mai Bruneck/Brunico Reichegger Montaldo Maria (95) Niederkofler Josef (65) Oberkofler Pallua Maria (87) De Martin Flecco Zandonella Marina (97) Lindenthaler Alois (83) Bacher Luigi (51) Burchia Augusta (91) Mutschlechner Alois (66) Wieland Fischnaller Helga (70) Niederkofler Aloisia (96) Mair Steger Helga (68)

Jänner/gennaio 2017 Priller Gabriela (83) Crepaz Huber Notburga (93) Amlacher Jungmann Anna (86) Treyer Aloisia (94) Durnwalder Alfredo (78) Trenker Stoll Herta (81) Troger Voppichler Teresa (87) Auer Huber Anna (80) Niederkofler Karl (77) Februar/febbraio 2017 Durnwalder Thomas (90) Mazzolini Franca (87) Guerra Luigi (86) Pixner Elisabetta Rosa (83) Berger Maria (93) Oberleiter Johanna (74) Ambach Pietro (84) Ganarin Angelo (78) Nöckler Franz (72) Urmacher Galvan Maria (77) Priller Durnwalder Adelheid (81) Althuber Johann (88) Oberlechner Paula (74) Niederkofler Josef (91) Wurzer Schifferegger Maria Anna (95)

April/aprile 2017 Volgger Leitner Maria (88) Zitturi Ammerer Maria (80) Egarter Villgrater Mathilde (74) Hilber Siessl Hilda (83) Hochgruber Gabrieli Maria (92) Bovino Mario (84) Hellweger Johann (81) Niederwolfsgruber Schuster Rosa (79) Ortner Wohlfarter Aloisia (86) Mai/maggio 2017 Basso Roberto (70) Faidutti Maurizio (70) Kretzschmar Trebo Linda (72) Mair Priller Agnes (84) Pallua Paolo (87) Peintner Maria (89) Huber August (72) Zitturi Johanna (86)

März/marzo 2017 Niedermair Frieda (89) Treyer Josef (94) Ierenberger Dorfmann Antonia (82) Hilber Eduard (86) Regenbogen Nr. 1/2017

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Olang/Valdaora Jänner/gennaio 2017 Hopfgartner Mutschlechner Anna (91) Volgger Urthaler Marianna (84) Lercher Pörnbacher Aloisia Anna(74) Ladstätter Ilse Maria (70) Februar/febbraio 2017 Astner Josef (76) Moser Walburga Cecilia (83) Messner Giovanna (81) Passler Peter (86) Agstner Josef (89)

März/marzo 2017 Scarso Remo (66) Ruggaber Dejaco Roslinde (95) April/aprile 2017 Plaikner Alfred Markus (53) Mai/maggio 2017 Steiner Marianna (87) Felderer Angela (81) Tognon Fernanda (78)

Compleanni/facciamo gli auguri Wir möchten auch jenen Heimbewohnern gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale.

WIR BEGRÜßEN IM WOHN– UND PFLEGEHEIM BRUNECK/ DIAMO IL BENVENUTO NEL CENTRO RESIDENZIALE DI CURA BRUNICO Lindenthaler Alois 30.11.2016 Zitturi Johanna 12.12.2016 Floriani Gaetano 12.12.2016 Durnwalder Alfredo 13.12.2016 Holzer Franz Josef 20.01.2017 Seeber David 01.02.2017 Frenner Steiner Marianna 02.02.2017 Niederkofler Johann 04.02.2017 Gatterer Putzer Maria 10.03.2017 Mairhofer Kammerer Christina 21.03.2017 Obermair Lorenz 18.04.2017 Di Gianantonio Costantino 03.05.2017 Oberlechner Anna Walburga 15.05.2017 WIR BEGRÜßEN IM WOHN– UND PFLEGEHEIM OLANG/ DIAMO IL BENVENUTO NEL CENTRO RESIDENZIALE DI CURA VALDAORA Volgger Urthaler Marianna 12.01.2017 Priller Cäcilia 23.01.2017 Astner Josef 10.03.2017 Arnold Bachmann Ottilia 14.04.2017 Regenbogen Nr. 1/2017

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Wir nehmen Abschied….Ricordiamo

wenn dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.

Bruneck

Olang

Mair Maria  14.12.2016 Gasperina Geroni Celeste  25.12.2016 Zingerle Prenn Martha  24.01.2017 Olivotto Renzo  28.01.2017 Niederwolfsgruber Franz  30.01.2017 Obermair Maria  21.02.2017 Carbon Lechner Regina  27.02.2017 Klammsteiner Johann  27.02.2017 Margowski Günther Josef Karl  19.03.2017 Mairl Erica  03.04.2017 Freiberger Heinrich  18.04.2017 Gartner Brunetti Valburga  28.04.2017 Gazzola Bellò Maria  12.05.2017 Volgger Antonia  12.05.2017 Regenbogen Nr. 1/2017

Passler Leitgeb Maria Sopia  29.12.2016 Messner Silvestro  08.01.2017 Grünbacher Gruber Antonia  12.01.2017 Oberleiter Jud Stefania  10.03.2017

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