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Jänner 2018 Regenbogen Nr. 1/2018

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Wir gratulieren unseren Mitarbeitern...

Inhaltsverzeichnis Vorwort des Direktors

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Heimbewohner: Belluzzi Vito

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Gesundheit: „Hauptsache gesund?“

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Der Winter: Winterschlaf und Winterruhe

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Der Gebirgskrieg

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Essen & Geniessen: Schnittlauchspatzlan

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Rätsel/Indovinello

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Pflegeabteilung Krankenhaus Bruneck

14

Bastelarbeit: Winterdekoration aus Ton

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Abenteuer

18

Personalfeier

20

Vortrag: Resilienz

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Törggelezeit

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Projekt: Waldfriedhof

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Buchtipp

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Rückblick Adventskranz Basteln

29 38

Wohn– und Pflegeheim Olang

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Wir Gratulieren/ Facciamo gli auguri a

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Wir Begrüssen/ Diamo il Benvenuto

50

Wir Gedenken/Ricordiamo

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Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Bonell Isolde zur Geburt Ihres Sohnes Aaron am 26.10.2017.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Von Wenzl Katharina zur Geburt Ihrer Tochter Leni am 06.11.2017.

Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Herrn Corradini Gerd zur Geburt seiner Tochter Pia am 20.11.2017.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Moser Evi zur Geburt Ihrer Tochter Ida am 24.11.2017.

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Weissteiner Michela zur Geburt Ihres Sohnes Thomas am 29.11.2017.

Unseren Mitarbeitern Frau Schraffl Daniela und Herrn Lercher Arnold zu Ihrer Hochzeit am 26.08.2017!

IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Marcher Jasmin, Fischnaller Hildegard, Oberhollenzer Brigitte, Kugler Rosalinde, Putzer Irmgard Pedevilla Vera Wir möchten auch jenen Mitarbeitern/innen gratulieren,

die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche ai collaboratori/trici che non vogliono essere nominati nel giornale.

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Vorwort des Direktors ……Anträge um Heimaufnahme bei den Mitgliedsgemeinden jetzt beim Konsortium abzugeben Liebe Leser/innen, der Konsortium-Betrieb Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal setzt sich aus den Gemeinden Bruneck, St. Lorenzen, Kiens, Terenten, Pfalzen, Gais, Percha, Olang und Rasen/Antholz zusammen. Die Aufnahme in die Wohn- und Pflegeheime Bruneck und Olang erfolgte bislang auch über eigene Rang- bzw. Wartelisten, welche bislang von den genannten Mitgliedsgemeinden des Konsortium-Betriebes selbst geführt wurden. Dieses Konsortium bietet auch besondere Pflege- und Betreuungsformen für Bewohnerinnen und Bewohner mit einem überdurchschnittlichen, kontinuierlichen Krankenpflegebedarf an. Dazu zählen Personen mit einem hohen Gesundheitsrisiko oder Personen, welche ständig spezifische Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensfunktionen brauchen wie Sondenernährung oder künstliche Beatmung (intensive Betreuung und Pflege). In eigenen Abteilungen werden Personen mit Demenzerkrankungen gepflegt und seit Juli letzten Jahres steht Personen mit erheblichen, andauernden Verhaltensauffälligkeiten, Personen in psychologischer Behandlung, Menschen mit Behinderungen oder Suchtproblematiken und dabei gleichzeitig mit schweren Beeinträchtigungen im sozialen Verhalten ebenfalls ein eigenes Betreuungskonzept zur Verfügung (extensive Betreuung und Pflege). Ausnahmsweise für diese Betreuungsformen müssen auch Personen, welche außerhalb der Mitgliedsgemeinden des Konsortiums wohnen, in die Wartelisten aufgenommen werden bzw. dadurch Anspruch auf einen Heimplatz erhalten. Für die Aufnahme in diese Betreuungsformen (insgesamt 61 Betten) wird der Aufnahmeantrag im Sekretariat des Konsortiums gestellt. Um die Modalitäten zur Aufnahme in die verschiedenen Betreuungsformen zu vereinheitlichen bzw. zu vereinfachen werden ab diesem Jahr sämtliche Anträge um Aufnahme in die Wartelisten auf einen Heimplatz, auch jene, welche bislang bei den Mitgliedsgemeinden gestellt wurden, über die Verwaltungen der Heime in Bruneck und Olang abgewickelt. Die Antragsformulare sind in den Heimen sowie bei allen Mitgliedsgemeinden erhältlich. Weiters liegen diese bei der Anlaufstelle der Bezirksgemeinschaft Pustertal, Paternsteig 3, Bruneck auf und können von der Homepage des Konsortiums (www.altenheimebruneck-olang.it unter Bruneck/Olang, Anfrage und Info, Formulare Aufnahme) heruntergeladen werden. Die Antragsformulare enthalten einen ärztlichen Fragebogen sowie einen für die soziale Bewertung. Während der ärztliche Fragebogen vom zuständigen Hausarzt bzw. Facharzt ausgefüllt werden soll, wird der Bogen zur sozialen Bewertung nach Voranmeldung in der genannten Anlaufstelle der Bezirksgemeinschaft ausgefüllt. Die in den Heimen abgegebenen Anträge werden nach transparenten Kriterien bewertet und aufgrund eines Punktesystems in die den verschiedenen Betreuungsformen zugeordneten Wartelisten aufgelistet. Jene Antragsteller, welche bereits bei den Mitgliedsgemeinden auf den Wartelisten zur Heimaufnahme aufscheinen, müssen einen neuen Antrag mit neuen Bewertungsbogen Regenbogen Nr. 1/2018

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abgeben. Diese werden vom zuständigen Amt der jeweiligen Mitgliedsgemeinde noch rechtzeitig informiert. Jede weitere Information über die Aufnahme in das Wohn- und Pflegeheime Bruneck und Olang erteilt gerne das Sekretariat des Konsortiums (Tel. 0474/412663) sowie die Anlaufstelle der Bezirksgemeinschaft (Tel. 0474/537870). Der Direktor Müller Werner

Sehr geehrte Damen und Herren, der Verwaltungsrat hat mit Ende letzten Jahres die Tagessätze für das Jahr 2018 für die Unterbringung in den Wohn– und Pflegeheimen Bruneck und Olang sowie in der Pflegeabteilung im Krankenhaus Bruneck genehmigt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Grundtarif zu Lasten des Heimbewohners oder der zur Zahlung Verpflichteten nicht geändert. Der Grundtarif wurde auf der Grundlage der von den Landesbestimmungen vorgegebenen Kriterien berechnet und für das Jahr 2018 weiterhin auf € 53,60.– pro Tag und Einbettzimmer festgelegt. Für die Unterbringung in einem Zweibettzimmer ist der Grundtarif um 5% reduziert und beträgt € 50,92.-. Die Bestimmungen zu den Tarifen für die Aufnahme in die Seniorenwohnheime sehen nämlich vor, dass für den im Heim dauerhaft aufgenommenen Heimbewohner kein Pflegegeld mehr ausbezahlt wird. Gleichzeitig wird diesen jedoch auch nur mehr der Grundtarif vom Heim in Rechnung gestellt, egal in welcher Pflegestufe er eingestuft war. Das Seniorenwohnheim erhält vom Land einen Einheitsbetrag. Für die Unterbringung in Kurzzeitpflege oder Übergangspflege wird folgender Tagessatz berechnet: Einbettzimmer/camera singola

-

I

II

III

IV

Tagessatz/retta giornaliera

53,60 €

71,99 €

83,19 €

97,98 €

112,78 €

Pflegegeld/assegno di cura

0,00 €

18,39 €

29,59 €

44,38 €

59,18 €

Grundtarif/tariffa base

53,60 €

53,60 €

53,60 €

53,60 €

53,60 €

-

I

II

III

IV

Tagessatz/retta giornaliera

50,92 €

69,31 €

80,51 €

95,30 €

110,10 €

Pflegegeld/assegno di cura

0,00 €

18,39 €

29,59 €

44,38 €

59,18 €

Grundtarif/tariffa base

50,92 €

50,92 €

50,92 €

50,92 €

50,92 €

Zweibettzimmer/camera doppia

Mit freundlichen Grüßen Der Direktor Werner Müller Regenbogen Nr. 1/2018

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Heimbewohner

Belluzzi Vito

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alve sono Vito Belluzzi, sono nato a Campo Tures nel 1948.

Nella mia famiglia oltre ai miei genitori ci sono tre sorelle, avevo una carissima zia e una nonna che mi ha allevato. Ho fatto per tutta la vita l‘insegnante, non era il mio sogno iniziale ma mi ha appassionato così tanto questo lavoro che l‘ho fatto finché non mi hanno letteralmente „buttato fuori“ dalla scuola, cioè due anni fa. Ho iniziato a insegnare a San Candido ma dopo pochi anni mi sono avvicinato a Brunico e sono passato alle superiori. L‘ultima scuola è stata il Real-Sprachengymnasium. Tutto il mio tempo l‘ho dedicato alla scuola, ai miei studenti da cui sono stato sempre ricambiato con grande affetto e ai miei nipoti, che per una materia o per l‘altra avevano sempre bisogno del mio aiuto. L‘altra mia grande passione era cucinare. La mia famiglia non aspettava che un‘occasione o festività per potermi dire: „Vito cosa cuciniamo di buono?!“ Naturalmente io cucinavo e loro mangiavano. Mi sono specializzato in ogno tipo di ricetta, solo i dolci non mi riuscivano e così avevo una nipote che li faceva al posto mio. Forse non mi sono mai sposato perché nella mia famiglia ci sono state troppe donne e tutte si preoccupavano per me. Così quando potevo tornare nel mio appartamento sapevo che nessuna mi avrebbe detto: „fai questo, fai quello“! Ho fatto diversi viaggi, quello più lontano in Argentina. Però devo dire che l‘aereo mi ha sempre fatto un pò paura. Preferivo di gran lunga prendere la mia Punto bianca e partire, non sempre da solo, ma anche in buona compagnia. Dal 18.04.2017 abito nel Centro residenziale Media Pusteria - reparto di cura nel ospedale di Brunico, dove mi trovo benissimo e mi sento veramente a casa.

(Articolo redatto dalla sorella del Sig. Belluzzi Sig.ra Belluzzi Milena)

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Gesundheit

„Hauptsache gesund?“

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or kurzem bin ich glücklicher Vater einer Tochter geworden. Während meine Frau schwanger war, sind wir immer wieder von Nahestehenden, aber auch von weniger Bekannten angesprochen worden. Es war sehr ergreifend für uns, wie sich einige mit uns gefreut haben. Darauf angesprochen, ob unser drittes Kind etwa ein Bui oder Gitschile sein würde, konnten wir nur immer wieder betonen, dass wir uns, wie bei unseren zwei älteren Kindern, diesbezüglich auch wieder überraschen lassen. Das konnten die Allermeisten schließlich verstehen und nicht selten bemerkten sie in guter Absicht dazu: „Egal welches Geschlecht, Hauptsache gesund!“ Ist körperliche Gesundheit wirklich die Hauptsache im Leben? Meistens habe ich dann geantwortet, dass ich natürlich sehr dankbar bin, wenn mein Kind gesund zur Welt kommen sollte und Gott sei Dank war das dann schließlich bei unserer Pia der Fall. Bei mir selbst gedacht habe ich aber: Was wäre, wenn mein Kind unter einer Krankheit zu leiden hätte? Würde es dann heißen: „Ziel Gesundheit leider nicht erreicht, Güteklasse B?“, um es einmal ganz salopp zu formulieren. Wir Menschen geben unserer Gesundheit einen hohen Stellenwert und das ist auch gut und verständlich. Es will ja logischerweise niemand freiwillig krank sein. Doch wenn Gesundheit zur Hauptsache wird, wie gehen wir dann mit Krankheit um? Ist ein Leben weniger wert, wenn es mit Beschwerden einhergeht? Nun leben in unseren Wohn- und Pflegeeinrichtungen viele Senioren, die unter kleineren und auch großen Einschränkungen sowie unter den verschiedensten, auch schweren Krankheitsbildern und Gebrechen leiden. Diese Menschen waren vielleicht in jungen Jahren gesund und sind später krank geworden. Wenn Gesundheit tatsächlich die Hauptsache im Leben ist, ist dann ein solches Leben mit Einschränkung überhaupt noch lebenswert? Ich behaupte, Ja! Im Buch der Psalmen (Psalm 103,15) steht geschrieben: “Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.“ Unser Leben gleicht jenem einer Blume. Wie schön ist es, eine Lilie in ihrer Farbenpracht bewundern zu dürfen. Doch die Blume stirbt eines Tages und es bleibt nichts zurück. Verdorrte Blumen wirft man auf den Komposthaufen. Blumen verrotten zu Erde. Im Gegensatz dazu ist der Mensch Seele, Geist und Körper. Ich stelle den Körper bewusst erst an die dritte Stelle. Denn der Körper besteht wie die Blume aus Staub. Aber es gibt einen

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entscheidenden Unterschied zwischen Blume und Mensch. Die Seele des Menschen ist unsterblich. Es ist egal, ob / wie schwer ein Mensch in seinem Leben auf der Welt krank war. Keine Krankheit auf der ganzen Welt kann seiner Seele Schaden zufügen. Im Evangelium (bedeutet übersetzt „die frohe Botschaft“) nach Johannes lesen wir: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh. 3,16) Auch der gesündeste Mensch wird diese Erde eines Tages verlassen müssen. Was bleibt ihm dann noch von Gesundheit oder materiellen Dingen? Die Errettung einer jeden einzelnen Menschenseele führt über jenen Jesus Christus, von dem der Apostel Johannes schreibt. Er (Jesus) will uns mit ewigem Leben beschenken, in dem es keine Schmerzen, Trauer, Krankheiten und Kriege mehr geben wird. Es wird nur noch unbeschreibliche Freude geben. Das ist wirklich die frohe Botschaft, welchen allen Menschen auf der ganzen Welt gilt. Jeder, der an ihn glaubt (und an Jesus Christus glauben heißt ihm vertrauen), kann diesen bekanntesten aller Bibelverse ganz persönlich für sich in Anspruch nehmen. Liebe Leser, im Blick auf die Wahrheiten, die in der Heiligen Schrift aufgeschrieben sind, lernen wir, mit Krankheiten hier auf dieser Welt anders umzugehen. Sie verlieren dann vielfach an Schrecken. Wenn sie auch unser irdisches Leben beenden sollten, so ist und bleibt unsere Seele in Jesus Christus auf ewig errettet, wenn wir ihn zur „Hauptsache“ in unserem Leben machen. Gerd Corradini

(Artikel verfasst von unserem Physiotherapeut Corradini Gerd)

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Der Winter

Winterschlaf und Winterruhe

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em graut es nicht auch, bei Minusgraden, eiskaltem Wind und Schneestürmen aus den warmen vier Wänden hinauszugehen um einkaufen oder zur Arbeit zu fahren? Wer würde nicht auch gerne über die kalten Monate einfach im warmen Bett bleiben und den Winter einfach verschlafen, so wie viele Tiere es machen? Doch welche Tiere fallen überhaupt in den so angenehm scheinenden Schlaf und wie machen sie das überhaupt? Wie Tiere die kalte Jahreszeit überstehen Es ist nicht eindeutig geklärt, wie Winterschläfer schlafen gehen. Herbstliche Temperaturen oder Nahrungsmangel geben aber nicht den entscheidenden Impuls zum Schlafen. Vielmehr spielen der Jahresrhythmus der „inneren Uhr“, hormonelle Umstellungen und die Tageslänge eine Rolle. Die Tageslänge beeinflusst die Bildung von Fettdepots und diese beeinflusst wiederum die Schlafbereitschaft. Winterschlaf ist eine faszinierende Strategie, um strenger Witterung und Nahrungsknappheit zu entgehen. Anstatt wie die Zugvögel abzuwandern, Futter zu deponieren oder sich ein dickes Fell anzulegen, verschlafen Winterschläfer einfach die kalte Jahreszeit und setzen alle Lebensfunktionen auf Sparflamme. Winterschlaf ist jedoch kein Tiefschlaf von Oktober bis März, er verläuft in Abschnitten. Ruhephasen wechseln sich meistens mit kurzen Wachphasen ab in denen die Tiere aktiv sind, den Schlafplatz wechseln oder Urin und Kot abgeben.

Es wird zwischen Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre unterschieden. Echte Winterschläfer sind Fledermäuse, Siebenschläfer, Hamster, Igel und Murmeltiere. Sie alle senken ihre Körpertemperatur drastisch ab. So verkriechen sich Fledermäuse zum Beispiel tief in Höhlen und hängen dort wie leblose Tropfen, kopfunter in ihre Flughäute gehüllt. Dort drinnen liegt die Temperatur bei wenigen Graden über null, auch wenn draußen Hochwinter mit tiefem Frost und geschlossener Schneedecke herrscht. Sprichwörtliche Winterschläfer sind die Murmeltiere. Sie verbringen 90 Prozent ihres Lebens in ihren unterirdischen Höhlen, davon 6 Monate schlafend. Sie halten sozialen Winterschlaf, das bedeutet pro Bau ruhen bis zu zwanzig Tiere und wärmen sich gegenseitig.

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Im Winterbau, in über zwei Metern Tiefe hat es kuschelige fünf bis zehn Grad Celsius. Dafür werden bereits über den Sommer alljährlich neun bis fünfzehn Kilogramm Gras als Polstermaterial in den Bau geschleppt. Zusätzlich legen sie sich ein Fettdepot zu. So haben fünf Kilogramm schwere Tiere bereits im September etwa ein Kilogramm Depotfett angelegt. Über den Winter zehren sie dreißig bis fünfzig Prozent ihres Körpergewichts auf. Da sie während dem Winterschlaf unbeweglich sind verschließen Murmeltiere ihren Winterbau mit einem langen „Zapfen“ aus Erde Steinen oder Polstermaterial. Früher wurden die hilflos schlummernden Murmeltiere oft ausgegraben um Fleisch und Öl gegen Gicht und Rheuma zu gewinnen. Murmeltiere legen kein Nahrungsdepot an und gehen mangels geeigneter Nahrung bereits im Oktober schlafen. Winterruhe, ohne Absenkung der Körpertemperatur halten Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär. Tiere die Winterruhe halten, senken ihre Körpertemperatur nicht so stark wie Winterschläfer. Sie wachen häufiger auf und suchen gelegentlich nach Nahrung. Allerdings kommt es darauf an, wie kalt es ist und wie viel Nahrung die Tiere finden. Braunbären die im kalten Sibirien wohnen, verbringen bis zu sieben Monate schlafend in der Bärenhöhle ohne zu koten, urinieren, fressen und trinken. In Mitteleuropa, verlassen sie über den Winter mehrmals die Höhle und bringen im Januar ihre Jungen zur Welt. Im warmen Zoo mit ständigem Futterangebot halten sie keine Winterruhe. In Winterstarre fallen Fische, Frösche, Eidechsen, Schildkröten und Insekten. Wenn es sehr kalt wird, erstarren ihre Körper und sie wachen erst wieder auf, wenn es draußen wärmer wird. Sie einfach aufzuwecken ist bei diesen Tieren nicht möglich. Insekten haben eine Art Frostschutzmittel in ihrem Körper, selbst wenn es draußen Minustemperaturen hat friert ihre Körperflüssigkeit nicht ein, sondern bleibt flüssig. Genauso rätselhaft wie das Einschlafen ist das Erwachen der Winterschläfer. Die genaue Ursache ist immer noch nicht bekannt. Steigende Umgebungstemperaturen und die Anreicherung von zu vielen Stoffwechselprodukten im Körperinneren könnten als „Wecksignale“ dienen. Jedenfalls muss der Winterschläfer während der Aufwachphase nach und nach seine Körpertemperatur erhöhen. Wenn 15 Grad erreicht sind, setzt das Muskelzittern zur weiteren Temperaturerhöhung ein. Lebenswichtige Organe sowie Kopfund Brustbereich werden dabei schneller erwärmt. Um die begrenzten Fettspeicher zu schonen sollen Winterschläfer möglichst wenig gestört werden. Deshalb werden viele Fledermaushöhlen über den Winter geschlossen, Gartenbesitzer schaffen mit Reisig- und Blätterhaufen Winterquartiere für Amphibien, Reptilien und Igel. (Quelle: NABU)

(Artikel verfasst von Frau Fischnaller Hildegard)

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Krieg

Der Gebirgskrieg in den Dolomiten 1914 - 1918 2018 jährt sich zum 100.ten Mal das Ende des 1. Weltkrieges und damit ging auch ein Gebirgskrieg zu Ende, der an Tragik seinesgleichen sucht. „Bis ans Blut“ bekämpften sich Italiener und Österreicher an der Alpenfront zwischen Ortler und Slowenien, am Lagazuoi, Col di Lana, Drei Zinnen....überall hat der Krieg seine Wunden hinterlassen. Am Falzaregopass muss man nicht einmal aus dem Auto aussteigen, um zu erkennen, was sich vor 100 Jahren in den Dolomiten ereignet hat: schon von der Straße aus sieht man Ruinen von Gebäuden und Stellungen, sowie tiefe Stollen im Fels, bis zu 10m lang, mit Dynamit heraus gesprengt. Der Col di Lana hat durch Tonnen von Sprengstoff seinen Gipfel verloren und am Lagazuoi verlief die Front sogar quer durch den Berg; ein Berg durchlöchert von Stollen, Kavernen und Steigen. Angelegt in unendlicher Schinderei von „tapferen“ Soldaten. Im gesamten Dolomitenraum findet man noch heute Relikte aus dem 1. Weltkrieg: Gewehrkugeln, Granaten, Geschütze, Alltagsgegenstände und viele Kavernen und Stollen die teilweise noch so intakt sind, dass man sich den schrecklichen Alltag der Soldaten genau vorstellen kann. Es gäbe vieles zu berichten über diese 4 Jahre Dolomitenfront und so war es schwer für mich einen Anfang und ein Ende zu finden. So habe ich ein paar einzelne Schicksale ausgewählt, versucht die Behausungen ein klein wenig zu beschreiben und die Naturgewalten, mit denen die Soldaten zu kämpfen hatten. Die Kavernen, das sind aus dem Fels gesprengte Behausungen, die den Soldaten als Unterkünfte über Monate und Jahre dienten. Kavernen wurden in den Fels gesprengt, sodass sie oft bis zu 10 / 15m in die Felswand hineinführten. So gut es ging, richtete man sich darin ein, man schlief in Stockbetten, hatte Herd und Ofen, Tische und Stühle, manchmal sogar eine Holztäfelung. Nun mag man sich denken, klingt doch einigermaßen wohnlich, leider sah es in Wirklichkeit anders aus: Kavernen waren oftmals in steilen Felswänden, immer schwer zugänglich, dazu kam die Höhenlage und im Winter der viele Schnee. Die Versorgung war äußerst schwierig, viele Kavernen konnten nur über Leitern erreicht werden, einige hatten eine Transportseilbahn, die bei Steinschlag oder Lawinen unbrauchbar wurde, andere mussten mühsam über gefährliche Steige zugänglich gemacht werden. Nicht wenige Unterkünfte waren im Winter wochenlang nicht erreichbar. Zudem waren diese Stellungen stets feucht, für den Ofen gab es keinen Abzug, die Abgase des Ofens setzten den Soldaten zu, es gab nicht ausreichend Nahrung, Ungeziefer wie Läuse oder ähnliches hatten ein leichtes Spiel. Viele überlebende Soldaten trugen bleibende Schäden davon. Der Winter 1916 / 1917, der „Weiße Feind“ nannten die Soldaten diesen äußerst harten Winter. Bereits im August hatte es geschneit und der September war so kalt, dass der Schnee liegen blieb. Den November beschrieben die Soldaten als „die weiße Hölle“, in kurzer Zeit fiel über 1m Neuschnee, erste Lawinen gingen ab. Die Lager in den Felswänden konnten nur noch teilweise versorgt werden, es fehlte den Soldaten an Proviant und Holz zum Wärmen... und es schneite weiter. Laut Berichten lag in diesem Winter 10m Schnee im Gebirge, dazu kamen heftige Schneestürme. So schreibt ein Soldat in seinem Tagebuch: „täglich dasselbe Bild, Schneestürme bis zur Heftigkeit eines Orkans....das ist ein stetiger, unaufhörlicher Kampf mit dem weißen Ele-

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ment. Es wäre trostlos, wüßte man nicht, wofür man das alles tut und leidet, wäre man sich nicht dessen bewußt....dass es um das große Ganze geht und dass der Posten hier, der mit dem Winter bis aufs Leben kämpft im großen Gefüge ebenso notwendig und verdienstreich ist“ ein anderer Soldat schreibt: „Draußen zu arbeiten ist man fast nicht fähig, man muss froh sein, wenn einen der Hunger nicht umbringt“. Dieser Winter forderte unzählige Todesopfer an der Dolomitenfront. Schätzungen zufolge gab es alleine 10.000 tote Soldaten zwischen 10. und 13. Dezember 1916 (in nur 3 Tagen!!!!), diese 10.000 Soldaten fielen nicht im Kampfgeschehen sondern starben in Lawinen oder krankheitsbedingt in eisigkalten Stellungen. Viktoria Savs, eine Frau an der Dolomitenfront Der Vater des Mädchens geht freiwillig an die Front, seine 16jährige Tochter Viktoria will unbedingt mit, sicher unwissend, was es heißt in den Krieg zu ziehen. Doch Viktoria, weil eine Frau, wird abgelehnt. Kurzerhand lässt sie sich die Haare schneiden nennt sich Viktor und wird prompt genommen. Sie erweist sich in den Dolomiten als gute Bergsteigerin und kann auch gut klettern, so wird sie oftmals zu Meldegängen kommandiert. Am 27. Mai 1917 explodiert an der Felswand, an der Viktoria gerade zu den Stellungen klettert eine Bombe und löst einen Felssturz aus. Ein schwerer Felsblock löst sich und zerschmettert ihren rechten Fuß. Wie sie später berichtet, „sei das rechte Bein nur noch an ein paar Sehnen gehangen und sie hätte mit letzter Kraft versucht, den hängenden Fuß abzuschneiden“. Viktoria wurde gerettet, das Bein musste allerdings amputiert werden, im Lazarett stellte sich dann auch heraus, das „Viktor“ eigentlich ein Mädchen war. Fortan wurde sie „das Heldenmädchen der Drei Zinnen“ genannt. Viktoria überlebte diesen schrecklichen Krieg und starb im Jahr 1979. Der Soldat aus Bayern Zum Gebirgskrieg wurden bei weitem nicht nur ortskundige Männer oder Bergsteiger rekrutiert, sondern auch Soldaten aus dem Flachland, die im Gebirge so gut wie keine Erfahrungen gesammelt hatten. So schreibt ein Soldat aus dem bayrischen Alpenkorps an seine Frau: „Liebe Kathl! Am Anfang meines Schreibens grüße ich dich auf das Allerwerteste und du sollst wissen, wo sie mich jetzt haben hingetan. Ich bin im sogenannten Tolomidengebirge. Das ist eine verfluchte Gegend, wo ich kein Hund nicht hinwünsch. Da ist nix als hoch und spitzig und überall leicht zum derfallen. Es ist schrecklich, was die Tiroler für schlechte Berge haben, ganz zerrissn und verfault wie das Maul der alten Schluderin. O Kathl, ich muß immer und so oft auf dich denken. Geh, was schreibst du von vergessen? Wo kann ein Mann seine Frau vergessen, wenn man sonst weit und breit keine sieht und muß auf diese spitzigen Tolomiden übernachten? Da wär man schon zufrieden, bald nur seine Frau hätt und verlangt keine andere nicht. Und da müssen wir jetzt bleiben.....“ Auch wenn diese Feldpost durchaus ein wenig zum Schmunzeln anregt, so soll sie nicht darüber hinwegtäuschen, wie grausam dieser Gebirgskrieg war, wie viele Leben er ausgelöscht und wie viel Leid er gebracht hat. Es erübrigt sich zu sagen, dass wir scheinbar nichts daraus gelernt haben.....denn leider gibt es irgendwo auf der Welt immer einen Krieg und ich habe wenig Hoffnung, dass sich das jemals ändern wird. Informationsquellen: Peter Kübler, Hugo Reider: „Kampf um die Drei Zinnen“ ISBN 88-7014-231-0, 1988, Athesia-Verlag Michael Wachtler, Günther Obwegs: „Krieg in den Bergen Dolomiten“ ISBN 88-87272-42-5, 2003, Athesia-Verlag Josef Feichtinger: „Kämpfen für das Heiligste“ ISBN 978-88-7283-472-5, Raetia-Verlag (Artikel verfasst von Frau Oberhollenzer Brigitte)

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Essen & Geniessen

Schnittlauchspatzlan mit Kürbis, Zwiebel und Speck Rezept für 4 Personen: Zutaten für den Teig : 3 Eier etwas Rapsöl 300gr Mehl 150ml Wasser oder Mineralwasser nach Bedarf etwas Salz, Muskatnuss und Schnittlauch

Zubereitung: Mehl, Salz, Muskat, Schnittlauch in einer Schüssel mischen, die Eier, das Öl und Mineralwasser nach Bedarf dazu geben und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig mit dem Spatzelhobel in reichlich kochenden Salzwasser hobeln, umrühren und gut aufkochen lassen und herausnehmen. Zutaten : 1 Zwiebel 80gr. Speckstreifen 150gr. Kürbis etwas Rapsöl Petersilie zum Garnieren Zubereitung : Den Kürbis zuputzen, in Würfel schneiden und in der heißen Pfanne mit Rapsöl gut anbraten, herausnehmen und die in Streifen geschnittenen Zwiebel und Speck ebenfalls andünsten, anschließend den Kürbis dazu geben. Die Spatzlan darin gut durchschwenken, auf einen Teller geben, schön garnieren und mit Parmesan separat servieren. Tipp: Wenn man die Spatzlan im Voraus macht, nach dem Kochen im kaltem Wasser abkühlen, abseihen und etwas Rapsöl dazu geben. Bei der Zubereitung im heißem Wasser erwärmen. Anstelle von Kürbis, kann man auch Zucchini nehmen und anstatt Zwiebel kann man auch Lauch verwenden.

(Artikel verfasst von Frau Althuber Mäggi)

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Rätsel/indovinello

Bei diesem Rätsel müssen Sie versuchen, jeweils ein Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außenstehenden Wörtern zu finden, sodass sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten vorgegebenen Wort ein neuer sinnvoller Begriff entsteht. (z.B. HAUS - MÜLL- DEPONIE) Auf der senkrechten Mittelreihe lesen sie zum Schluss das gesuchte Wort.

S ORGE N APF EL SCHAU BERG KRÄUT ER B ÜGE L

ROCK BL ECH RE GE L KREUZ BEET S T A NGE

Mein Name

______________________________________________

Wohnbereich

______________________________________________

Lösungswort:

______________________________________________

Die Lösung bis 26.03.2018 im Büro der Freizeitgestaltung in Bruneck und Olang in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Die Ziehung des Gewinners wird im Rahmen eines Freizeitprogramms stattfinden.

1. Preis: süße Überraschung

(Seite gestaltet von Frau Kugler Rosalinde)

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Der Nikolaus kommt auch zu uns. Das „Kleeblatt“ umrahmt musikalisch die Nikolausfeier.

Wir backen Kekse in der Adventszeit.

Wir basteln auch selbst einen Adventskranz.

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Vor Weihnachten müssen wir uns noch schön machen.

Weihnachtsmesse zelebriert von Don Massimiliano.

Weihnachten 2017 in der Pflegeabteilung im Krankenhaus Bruneck. Frau Ploner organisierte uns die musikalische Umrahmung des Festes mit Hermann und Alois.

Kinder der Musikschule und ihre Lehrerin Franziska Romaner widmen uns eine schöne Stunde mit Weihnachtsliedern.

Gleich nach Weihnachten besuchten uns auch die hl. Drei Könige.

(verfasst von Frau Putzer Irmi)

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Bastelarbeit

Winterdekoration aus Ton Materialien:  Kegel aus Styropor mit Nylonstrumpf oder Klarsichtfolie oder trichterförmige Vorlage  Messer  Schere  Karton  weißer Ton  Glasur oder Acrylfarbe in gewünschter Farbe  Pinsel  Schaschlik Stäbchen  Filz  Teigroller Quelle: Pinterest.de 

Fertigen Sie die Vorlagen, die in der Abb. rechts zu sehen sind, in gewünschter Größe aus Karton an

Rollen sie den Ton 5 mm dick aus

Legen Sie die Schablonen auf den ausgerollten Ton und schneiden Sie mit Hilfe des Schaschlik Stäbchens die verschiedenen Teile aus

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Nehmen Sie das trichterförmige ausgeschnittene Teil und formen daraus einen Trichter (Sie können als Hilfe auch einen Kegel aus Styropor mit einem Strumpf verwenden) – anschließend den Ton an der zusammenmachenden Stelle anfeuchten, mit einem Schaschlik Stäbchen einritzen und dann durch Streichungen der Finger verbinden.

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 Formen

Sie eine Kugel (Kopf) und feuchten anschließend den Hals des Schneemannes und den Kopf an, ritzen beides ein und verbinden Sie durch Streichungen den Kopf mit dem Körper.

Formen Sie eine Nase, setzen Sie diese ins Gesicht des Schneemannes (anfeuchten, einritzen und zusammenmachen).

Machen Sie die ausgeschnittenen Arme, wie im Bild, hinten an den Körper an (hierzu müssen sie an der Stelle, wo die Arme angemacht werden einritzen, und die Arme mit einer Wasser-Ton-Mischung anmachen).

Rollen Sie den Ton wurstförmig aus, um den Zylinder des Hutes zu bekommen und bringen diese am Kreis an (an der Verbindungsstelle anfeuchten, einritzen und anmachen).

Bringen Sie den Hut am Kopf des Schneemannes an (an der Verbindungsstelle anfeuchten, einritzen und anmachen). 

Nehmen Sie eine Farbe und formen Sie die Augen und den Mund.

Lassen Sie den Schneemann trocknen.

Bringen Sie den fertiggestellten Schneemann in eine Tonbrennerei zum Brennen.

Schneiden Sie einen Schal für den Schneemann aus Filz aus.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten den Schneemann anzumalen: 

Acrylfarbe

Glasur -> Beim Glasieren muss die Farbe dreimal aufgetragen werden und der Schneemann muss nochmals in einer Tonbrennerei gebrannt werden Gutes Gelingen!

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

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Abenteuer

Erlebnis Paragleiten

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nteressierte Heimbewohner nutzen die Möglichkeit, einer Paragleitergruppe beim Starten in Ahornach zuzuschauen. Die Heimbewohner und Begleiter sind beeindruckt vom Mut der Flieger und gebannt von diesem Tanz in der Luft. Wie buntes Konfetti wirken die Gleitschirme am Himmel. Die weißen, orangen und blauen Gleitschirme trotzen der Schwerkraft, sie trudeln nicht zu Boden, sondern steigen auf, drehen sich um die eigene Achse, um dann die Richtung zu wechseln und ruhig dahinzugleiten. Wie das wohl sein mag, da oben, wollen wir wissen. „Gleitschirmfliegen lässt sich mit nichts vergleichen“, sagen die Erfahrenen. „In den blauen Himmel hineinzufliegen, das Bergpanorama mit schneebedeckten Spitzen und die Stille der Natur zu genießen, ist das Wunderbarste, was es gibt. Es entsteht ein überwältigendes Gefühl der Freiheit.“ (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Fragestellung an Fluglehrer Lukas und Paragleiterin Waltraud Ist Gleitschirmfliegen ein Sport für junge Draufgänger? Es ist was für junge Draufgänger, aber wenn sie noch einiger Maßen fit auf den Beinen sind, kann das jeder lernen. Unser ältester Schüler ist 70 Jahre alt. Wie viel darf „Mann“ wiegen um nicht vom Himmel zu fallen? Gleitschirmausrüstungen gibt es für Piloten von 45 bis 118 kg. Brauche ich viel Kraft beim Hochziehen des Gleitschirmes? Wenig- Gleitschirmfliegen ist eine technische Sportart. Der Wind sollte von vorn kommen. Wie steuere ich den Gleitschirm? Mit den roten Leinen rechts und links, aber auch durch Gewichtsverlagerung.

Lukas Hitthaler & Waltraud Priller Danke für das interessante Gespräch

Ist diese Sportart gefährlich? Gleitschirmfliegen bringt wie alles im Leben Risiken mit sich, wenn man vorgegebene Grenzen und Regel überschreitet. Die Gesetze der Aerodynamik und Meteorologie muss der Pilot kennen und beobachten, dann wird er sicher fliegen und viel Spaß haben. Was bedeutet Thermik und brauche ich das zum Fliegen? Wenn Luft durch Sonneneinstrahlung erwärmt wird, verringert sich ihr Gewicht, sie dehnt sich aus und steigt auf. Dieses Phänomen bezeichnet man als Thermik. Im Sommer wird es meist zwischen Vormittag und Nachmittag „thermisch“. Wann ist die beste Zeit zum Fliegen? Während der Ausbildung nutzen wir die Zeiten, mit ruhiger Luft, also vor und nach der Thermik. Thermikfliegen gehört in den Bereich der „Fortbildung“ und muss trainiert werden. Kann man auch im Winter Gleitschirmfahren? Ja mit angepasster Kleidung kann man auch im Winter herrliche Gleitschirmflüge genießen. Was kostet mich die Flugausrüstung und die Ausbildung zum Gleitschirmflieger? 3.000- 4.000 Euro muss für eine gute Ausrüstung gezahlt werden und für die Ausbildung nochmals 1.450 Euro. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Personalfeier

Personalfeier 2017 - und Ehrung langjähriger Mitarbeiter

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m Freitag, 24.11.2017 findet die traditionelle Personalfeier im Wohn- und Pflegeheim in Bruneck statt. Der Kräuterexperte Gottfried Hochgruber wird dazu eingeladen. Auf humorvolle Art gelingt es ihm, sein Wissen, über die heilsame Wirkung der Kräuter, den Anwesenden zu vermitteln. Er gibt einige, durchaus sinnvolle Ratschläge: z.B. wie bekomme ich mehr Power und warum ist ein guter Schlaf die Grundlage dafür? Ob Schlafprobleme, Stress oder Depressionen, ein besseres Gedächtnis, kalte Füße, Ängste usw., beim Gottfried ist scheinbar gegen „Alles“ ein Kraut gewachsen. Der gelernte Tischler und Landwirt hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Seit 1997 gehört sein ganzes Interesse der Wirkung von Kräutern. Er hält Vorträge im In- und Ausland und Vorlesungen an der Uni Straßburg.

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Im Rahmen der Personalfeier ehrte das Wohn- und Pflegeheim Bruneck anschließend auch langjährige Mitarbeiter. Herr Direktor Werner Müller bedankte sich für die zuverlässige, engagierte, teamfähige und treue Mitarbeit. Der Präsident Herr Geiregger Albert und die Vizepräsidentin Frau Cristina Gianotti überreichten die Urkunden, Blumen und ein Geschenk. Danach waren alle Mitarbeiter und Gäste zu einem Buffet und einen Umtrunk eingeladen. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Vortrag: Resilienz

Vortrag zum Thema: „Resilienz“

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as Wohn und Pflegeheim in Bruneck veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Raiffeisenbank Bruneck, Herrn Anton Josef Kosta und der Dipl.Ing., Coach, Trainerin, Therapeutin und Autorin Sylvia K. Wellensiek für die Mitarbeiter und Freiwilligenmitarbeiter einen interessanten Vortrag zum Thema: „Resilienz“.

Seit Jahren widmet sich Frau Wellensiek intensiv dem Thema persönlicher und organisationaler Resilienz. Mit Freude und Leidenschaft unterstützt sie Führungspersönlichkeiten und Teams aus Wirtschaft und Sport in ihrer individuellen Potenzialentwicklung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Veränderungs- und Wachstumsprozesse basierend auf zunehmender Bewusst- Werdung. Was bedeutet Resilienz? Das Wort kommt von lateinisch „resilire“ und bedeutet so viel wie abprallen, zurückprallen. Wenn Menschen in belastenden Situationen psychisch stabil bleiben, nennen Psychologen ihre Fähigkeit "Resilienz". Ein Stehaufmännchen richtet sich immer wieder auf, wenn es umfällt. Menschen die über eine gute psychische Widerstandskraft verfügen, können das auch. Sie lassen sich durch Krisen und Belastungen nicht dauerhaft aus der Bahn werfen. Sie sind hart im Nehmen. Von Friedrich Nietzsche stammt das Zitat: „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker“. Wir erfahren von der Referentin Frau Sylvia Kèrè Wellensiek, dass sieben Persönlichkeitsmerkmale (Säulen) verantwortlich dafür sind, wie groß die psychische Widerstandskraft einer Person ist.

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 Akzeptanz (eine akzeptierende Haltung gegenüber dem was passiert. Annehmen was geschehen ist)  Optimismus (eine zuversichtliche, optimistische Haltung gegenüber der Zukunft und dem Problem, nach dem Motto: ich schaffe das)  Opferrolle verlassen Lösungsorientierung (die Überzeugung Einfluss nehmen zu können, um etwas zu verändern) 

 Verantwortung übernehmen (für das eigene Leben und das eigene Handeln)  Netzwerkorientierung (enge soziale Bindung zu anderen Menschen haben, um zu wissen, ich bin nicht alleine)  Zukunftsplanung (Pläne für die Zukunft machen, am Leben teilnehmen und sich wieder für andere interessieren) Frau Sylvia Kèrè Wellensiek überzeugt uns, von der Wichtigkeit, achtsam mit uns umzugehen. Sie fordert uns auf, eine Liste anzulegen mit der Überlegung, was raubt mir Kraft und was schenkt mir Kraft. Sie betont, wie notwendig es ist, das Energiefass täglich zu füllen, um den Belastungen, Krisen und den Herausforderungen der heutigen Zeit stand zu halten. Wer den Alltag nur als Getriebener erlebt, wird krank an Leib und Seele. Gesund bleibt, wer sich selbst bewusst wahrnimmt und auf einen achtsamen Tagesablauf Wert legt. Die wichtigste Technik dafür sind regelmäßige Pausen. Wenn man es schafft mehrmals täglich kurze Pausen zu machen, kommt man mit den Hetzereien besser zurecht und der Stress strahlt nicht auf den Kunden, Kollegen oder die Familie ab. Schon Mini- Pausen mit bewusstem Ein- und Ausatmen wirken stressmindernd. Auch zum Essen sollen wir uns genügend Zeit nehmen ermahnt die Referentin. Wer schwer zur Ruhe kommt, könne Techniken wie progressive Muskelentspannung, Yoga oder Meditation als Hilfsmittel nutzen. Diese Übungen bringen uns aus dem Stress heraus, weil sie die Aufmerksamkeit auf das lenken, was wir gerade tun. Dieses regelmäßige Innehalten, zusammen mit ausreichend Schlaf, Bewegung in der Natur und bewusster Ernährung helfen dem Körper das Gleichgewicht aus Aktion und Erholung zu halten. Diese Methode der Achtsamkeit bietet bestes Handwerkzeug für eine gute Selbstführung: Sie führt zu mehr Bewusstwerdung im Handeln, ich bekomme einen klaren Blick auf eigene Verhaltensmuster, ich erkenne in welchen Situationen ich mir Grenzen setzen muss. Eigentlich geht es darum, Verständnis für die eigene Regulierung aufzubringen und eine Strategie zu entwickeln, um Veränderungen sanft aber nachhaltig einzuleiten. Die Referentin wirkt sehr authentisch. Es ist ihr wunderbar gelungen, dem Publikum das Thema „Resilienz“ näher zu bringen und sich bewusst damit zu beschäftigen. Der überzeugende Vortrag ist ein Mehrwert für die menschlichen Belange aller Anwesenden. Am Ende der Veranstaltung wurde Frau Sylvia Kèrè Wellensiek mit einem begeisternden Applaus verabschiedet. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Anton Josef Kosta und Frau Sylvia K. Wellensiek. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Törggelezeit

Herbst Herbst-- & Törggelezeit im WPH Bruneck

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er Herbst hält Einzug ins Land, mit seinen Farben und reicher Ernte – Zeit, ihn mit einem genussreichen Fest zu feiern, denkt sich Frau Oberhollenzer Maria. Sie organisiert mit ihren Mitarbeitern und in Zusammenarbeit mit dem Küchenteam ein Törggelen für alle Heimbewohner im Wohn und Pflegeheim in Bruneck.

Rudi und Martina werfen den Holzofen an und braten die „Keschtn“ über offenem Feuer, bis die Schale rußig-schwarz und das Innere köstlich weich ist. Der Geruch gebratener Kastanien lässt nicht nur den Heimbewohnern das Wasser im Mund zusammenlaufen, vor allem wenn man weiß, dass zu den „Keschtn“ auch frischer Apfelglühmix gereicht wird – ebenso wie Äpfel und Trauben. Eine kräftige Gulaschsuppe und allerlei regionale Köstlichkeiten, wie Kirchtagskrapfen, Hasenöhrlan, Krapfen mit Bockshornmehlfüllung, Nigilan und Tschotteblattlan werden serviert. Ein süßes Dessert rundet das Mahl ab. Zu einer fein garnierten Joghurt Terrine auf Erdbeerspiegel kann wirklich niemand Nein sagen - mag der Bauch auch noch so voll sein. Küchenchef Sepp samt Team hat sich kräftig ins Zeug gelegt, um den Heimbewohnern eine zünftige Gaumenfreude zu bereiten.

In geselliger Runde beisammen sein, mit musikalischer Unterhaltung aus dem Sahrntal, bei herbstlichen Köstlichkeiten, das ist Törggelen im Wohnund Pflegeheim in Bruneck. (Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Projekt: Waldfriedhof

Zusammenarbeit mit Heimbewohnern und Schülern Projekt: Waldfriedhof

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ie Klasse 3cR des Sprachen- und Realgymnasiums Bruneck hat mit einer Rede zum Thema Krieg einen Beitrag zur diesjährigen Allerheiligenfeier am Waldfriedhof Bruneck geleistet. Im Zuge eines mehrwöchigen Unterrichtsprojektes haben die 21 Schüler/innen gemeinsam mit ihrer Lehrperson Alexandra Oberhauser die Geschichte rund um die Entstehung des Waldfriedhofs erarbeitet, sich vor Ort von Frau Obwegs Verena nochmals genauere historische Informationen geben lassen und eine Rede erarbeitet. Die Rede bestand vorwiegend aus Zitaten von älteren Mitbürger/innen, welche die Schüler/innen am Dienstag, den 17.11.2017, im Wohn-und Pflegeheim Bruneck besucht haben und mit denen sie sich über den Kriegsalltag im Zweiten Weltkrieg sowie über die schwierige Nachkriegszeit unterhalten haben. Es war ein Treffen der besonderen Art, das noch lange nachklingen wird. Den im Zuge des Projektes entstandenen Text haben letztendlich neun Schüler/innen der Klasse (Sarah Elzenbaumer, Julia Feil, Lena Freisinger, Lisa Huber, Matthäus Huber, Eva Mair, Marie Morawetz, Raphael Pezzei, Valerie von Mersi) bei der Gedenkfeier am 1. November 2017 vorgetragen. Viele Besucher/innen sowie die Mitglieder des Frauenkomitees, welche den Waldfriedhof pflegen, waren bewegt von den Gedanken und Ausführungen der Jugendlichen. Im Wohn- und Pflegeheim Bruneck lernen wir Menschen kennen, die noch wissen, was Krieg ist. Namen, die uns vertraut in den Ohren klingen, weil auch unsere Großeltern so heißen: Alois, Anna, Maria, Joseph, Notburga, Friedrich,... geboren in einer Zeit, die uns fremd ist: 25. Februar 1926, 27. September 1934, 5. Mai 1922, April 1925, Jänner 1924, Regenbogen Nr. 1/2018

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Oktober 1930. Akkurat sitzen sie im Kreis und dann diese Geschichten aus einer Zeit, die uns fremd ist.

“Es war keine gute Kindheit”, sagen sie und “paura qua, paura di lá”, dicono. “Wir kannten nichts anderes, das war unser Alltag”, sagen sie und immer wieder…“Das war eine schlimme Zeit damals.” FLIEGERALARM: “Alle krochen wir unter die Kirchenbänke hinein.” Und auch die anderen sagen:“Ci siamo rifugiati in chiesa.” Und weiters:“Mia madre a un certo punto ha detto: Io non mi alzo piú di notte, se devo morire muoio cosí.”Und auch die anderen sagen: “Die Mutter hat keine Angst gezeigt.” Was waren das für Frauen? Mütter, allein, Mann an der Front. 5 Kinder, 12, 7 zu Hause und … Jeder hat seine eigene Geschichte vom Krieg. Auch seine eigene Wahrheit. Und es wird greifbar, diese Zeit. Und wir staunen über das Alltägliche des Krieges, das SichKlammern an unbeschwerte Momente und die Hoffnung, die immer da war. Irgendwie haben sie trotzdem gelebt, trotzdem weitergemacht. “Glück, Glück, nur Glück hab ich gehabt.” “Ragazze la cultura è la cosa piú importante che c'è su questa terra, studiate, metteteci la buona volontà.” “Mir hom nichts ondos gikennt - des wor inso Olltog.” “Heint getz ins guit im Vohältnis. Se brauchmo gor et zi redn.”

Geschichten von faschistischer Italianisierungspolitik, vom Dableiben, vom Optieren, vom deutschen Einmarsch, von der amerikanischen Besatzung, von Gefangenschaft und Ent-

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behrungen...Geschichten von Leid, von Glück, Geschichten vom Krieg. Feierlich, mit brüchiger Stimme gibt uns eine Bewohnerin noch eine letzte Botschaft mit auf den Weg: “Etwas”, sagt sie, “möchte ich der Jugend mitgeben: Nie wieder Krieg.” Nie wieder Krieg? Wir gehen mit tausend Gedanken, Satzfetzen, Emotionen. Wenn es so einfach wäre. Wir streiten sogar: Hat ein Krieg jemals etwas geändert? Ja - sagen die einen. Nein, die anderen. Hat Krieg schon mal etwas verbessert? Gibt es auch eine moralische Pflicht militärisch zu intervenieren? Sind wir uns wirklich bewusst, dass Krieg Gegenwart ist? Wir haben Menschen getroffen, die wissen, was Krieg ist. Artikel verfasst von: Klasse 3cR des Sprachen- und Realgymnasiums

Buchtipp

Im Tal des Vajont von Mauro Corona

Severino, genannt Zino, wächst Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Bergdorf im Friaul als Waisenjunge auf. Er lernt Raggio kennen, die beiden werden Freunde und machen zusammen eine Käserei auf. Aber da versucht Raggios Frau, Zino zu verführen und das Drama nimmt seinen Lauf.... Ein sehr spannendes Buch, das von der Einsamkeit der Bergwelt und deren Bewohner erzählt, ein Buch das den Leser von der ersten Seite an fesselt! Unbedingt lesenswert! Taschenbuch, List Verlag ISBN 978-3-548-61152-5

(Artikel verfasst von Frau Oberhollenzer Brigitte)

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Rückblick Gute Erinnerungen tragen unser Leben Frühschoppen im WPH Bruneck

Konzert Frauenchor St. Lorenzen zum Tag der Senioren

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Oma-Opa Tag im Michael Pacher Haus

Besuch der Hauskapelle in Hasenried

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Gräberbesuch in Taisten

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Geburtstagsfeier der Heimbewohner

Staunen im SĂźdtiroler Krippenmuseum in Luttach

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Alter Volksbrauch mit den Klöckelnachtsängern im WPH

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Nikolausfabrik

Pfarrcaritas St. Lorenzen pflegt Kontakt zu Lorenzner Heimbewohnern

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Nikolausbescherung mit musikalischer Ăœberraschung

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Leckere Kreationen aus der Weihnachtsbäckerei

Besuch der cavalieri del mosaico

(Rückblick verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Adventskranz basteln

So geht‘s: Adventskranz selber machen

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in Adventkranz gehört zur Vorweihnachtszeit, wie Kekse und Weihnachtslieder. Besonders schön ist es, dass die Mitarbeiter der FZG und die Heimbewohner die Adventskränze für das Wohn- und Pflegeheim selber machen und "veredeln". Es sind neun an der Zahl. An dunklen Wintertagen hüllt der Adventkranz den Raum in besinnlichen Kerzenschein und verbreitet einen angenehmen Tannenduft.

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Für Ihren Adventskranz benötigen Sie zunächst ein ringförmiges Gerüst, das sie aus alten Zeitungen fertigen, Tannenzweige, einen Draht und eine Gartenschere. Zu Beginn schneiden Sie das Tannengrün mit einer Gartenschere in handliche Teile auf maximal 8 Zentimeter. Als nächstes werden die Zweige um das Gerüst geflochten. Damit der Draht die Zweige gut fixiert, wickeln Sie das lose Ende einige Male um das Grundgerüst, bevor Sie nun die ersten Zweige anlegen. Wickeln Sie den Draht mehrfach fest um das untere Drittel der Zweige. Befestigen Sie die Zweige von außen nach innen um den Rohling. Je mehr Zweigschichten Sie übereinander wickeln, desto dichter und üppiger wird Ihr Kranz. Besonders schön wird der Adventkranz wenn Sie unterschiedliche Zweige verwenden. Ideen zur Dekoration von Adventskränzen Nachdem Sie Ihren Adventskranz fertig gebunden haben, geht es an die Verzierung. Um in die richtige Adventsstimmung zu kommen und die Tradition aufrecht zu halten, dürfen Kerzen auf einem klassischen Kranz natürlich nicht fehlen. Wir verwenden dieses Jahr ein Glas, das wir in die Mitte des Kranzes stellen. Die weißen Kerzen werden im Glas positioniert. Bei der Gestaltung des Adventkranzes sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Verzieren Sie den Kranz mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen, getrockneten Orangenscheiben, Flechten und einer Goldmasche.

(Artikel verfasst von Frau Kugler Rosalinde)

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Mit der Kutsche durch Olang

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ie jedes Jahr fand auch heuer im Sommer das Sommerfest statt und wie immer wurden im Rahmen des Sommerfestes verschiedene Spiele veranstaltet, bei denen die Heimbewohner tolle Preise gewinnen konnten. Ein besonderer Preis wurde vom Tolderhof in Olang spendiert. Zwar kamen die Heimbewohner nicht sofort in den Genuss ihres Preises, doch an einem angenehmen Septembertag hatten die Heimbewohner die Gelegenheit, an einem besonderem Ausflug, einer Kutschenfahrt durch Olang, teilzunehmen. Schon gespannt erwarteten die Heimbewohner die Kutsche, die direkt vor dem Wohn- und Pflegeheim vorfuhr. Dann hieß es nur noch aufsteigen und die Fahrt genießen. Und genau das taten sie.

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

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Ausflug nach Maria Saalen

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rüher und auch heute noch spielt der Glaube im Leben vieler eine zentrale Rolle. Sei es im Kirchenbesuch, im gemeinsamen Rosenkranzgebet, oder im stillen Gebet. Der Glaube ist Stütze in vielen Lebensbereichen und schenkt wieder Hoffnung, wenn alles hoffnungslos erscheint. Der Glaube richtet wieder auf, wenn man ganz unten ist. Der Glaube schenkt Kraft all das zu tragen, was wir nicht ändern können und er hilft so manche Enttäuschung gelassen zu nehmen, ohne jemals die Hoffnung zu verlieren. Auch die Teilnahme an Wallfahrten ist Spende neuer Kraft und so äußerten die Heimbewohner den Wunsch, nach Maria Saalen zu fahren. An einem sonnigem Oktobertag fuhren wir mit dem Heimbus los, und kamen auf dem Weg nach Maria Saalen auch an den Stationen vorbei, welche von den Heimbewohnern immer wieder gerne bewundert werden. Einigen ist sogar der Künstler bekannt, der die Stationen angefertigt hat. In Maria Saalen angekommen, fanden wir uns in der Kirche zum gemeinsamen Gebet ein. Besondere Bewunderung unter den Heimbewohnern erhielt, die ihnen bereits bekannte, schwarze Madonna. Nach einigen Erinnerungsfotos ging es im Anschluss noch in den Gasthof, wo bei sonnigem Wetter und einem guten Stück Kuchen der Nachmittag einen netten Ausklang fand.

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

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RĂźckblick

Lanerhof Montal

Geburtstagsfeier am 27.09.2017

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Geburtstagsfeier am 22.11.2017

Kneippen

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Tag der Senioren - Tag der Begegnung

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Geselliges Beisammensein bei Kastanien

Winden der Adventskränze

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Adventsausstellung in der Gärtnerei Obojes

Nikolausfeier

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Weihnachten im Wohn Wohn– – und Pflegeheim Olang

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eihnachten- das Fest der Liebe, ein Fest, das man gerne in Gemeinschaft verbringt. Genau diese Gemeinschaft ist uns allen wichtig- und so begann der Hl. Abend mit dem gemeinsamen Besuch der Christmette, die feierlich gestaltet wurde. Das Lied Stille Nacht, sorgte für eine besinnliche Stimmung in der Kapelle und löste in allen das Gefühl der Weihnacht aus. Nach der Christmette waren die Heimbewohner gemeinsam mit den Angehörigen zu einem Umtrunk, der von den Turmbläsern musikalisch umrahmt wurde, eingeladen. Im Saal herrschte rege Unterhaltung und fröhliche Stimmung bis sich gegen 11.30 Uhr der Saal langsam leerte. Nach dem Mittagessen stieg die Aufregung. Unter dem Weihnachtsbaum lagen zahlreiche Geschenke. Die Heimbewohner versammelten sich rund um den Weihnachtsbaum, wo gemeinsam Weihnachtslieder gesungen wurden. Nach dem Singen kam der spannende Teil, die Bescherung. Die Heimbewohner warte-

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tetn angeregt, bis ihnen ein Geschenk überreicht wurde. Die kleinen Geschenke sorgten für zufriedene Gesichter, einige zeigten sogar Tränen der Freude. Oft sind es nicht die großen Geschenke, die zählen, sondern die kleinen Gesten.

(Artikel verfasst von Frau Marcher Jasmin)

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Wir gratulieren zum Geburtstag

Auguri

Bruneck Oktober/ottobre 2017

Dezember/dicembre 2017

Ludwig Hellweger Katharina (98) Graber Pörnbacher Emma (96) Lahner Elisabeth Theresia (85) Mairhofer Falkensteiner Teresa (85) Platter Oberhofer Theresia (86) Corocher Piol Alba (93) Aschbacher Maria Teresa (87) Mölgg Walch Marta (79) Marcher Wielander Rosa (74) Forer Wagger Maria (90)

Auer Ida (88) Engl Falk Luzia (99) Plankensteiner Maria (94) Lehmann Carlo (68) Oberlechner Elzenbaumer Anna Walburga (96) Oberlechner Stefan (86) Haas Pedevilla Paola (92) Griessmair Ferdinand (84) Bisignano Giuseppe (79) Oberstaller Moritz Elisa (94) Rederlechner Paula (89) Huber Mittich Adelheit (93)

November/novembre 2017

Jänner/gennaio 2018

Hofer Angela (89) Untergassmair Franz (74) Pichler Kosta Anna (93) Knollseisen Josef (80) Brunner Auer Elisabeth (67) Hauser Mair Maria (92) Auer Hellweger Katharina (96) Fischnaller Götz Marianna (93) Engl Elisabeth (80)

Priller Gabriela (84) Wieser Luigi (88) Oberhammer Günther (82) Crepaz Huber Notburga (94) Amlacher Jungmann Anna (87) Treyer Aloisia (95) Durnwalder Alfredo (79) Trenker Stoll Herta (82) Troger Voppichler Teresa (88) Auer Huber Anna (81) Niederkofler Karl (78)

Olang Oktober/ottobre 2017

Dezember/dicembre 2017

Arnold Bachmann Ottilia (91) Knollseisen Lahner Anna (91)

Plaikner Preindl Hilda (88) Hellweger Forer Luzia (91)

November/novembre 2017

Jänner/gennaio 2018

Pörnbacher Anna (71) Mayrl Vinzenz (75) Priller Cäcilia (85) Oberparleiter Piffrader Kreszenz (86)

Hopfgartner Mutschlechner Anna (92) Volgger Urthaler Marianna (85) Hofer Ferdik Hildegard (85) Lercher Pörnbacher Aloisia Anna (75)

Wir möchten auch jenen Heimbewohnern gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale.

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Wir begrüssen im Wohn Wohn– – und Pflegeheim Bruneck/ diamo il benvenuto nel Centro residenziale di cura Brunico Oberhammer Günther 23.10.2017 Forer Wagger Maria 24.10.2017 Aschbacher Maria Teresa 01.11.2017 Platter Oberhofer Theresia 08.11.2017 Gruber Sitzmann Frieda 13.11.2017 Huber Josef 13.11.2017 Girardi Maria 14.11.2017 Lehmann Carlo 17.11.2017 Oberjakober Algrang Luigia 28.11.2017 Elzenbaumer Mairegger Maria 10.01.2018 Tschurtschenthaler Peter Paul 22.01.2018 Obwexer Auer Maria 29.01.2018

Wir begrüssen im Wohn Wohn– – und Pflegeheim Olang/ diamo il benvenuto nel Centro residenziale di cura Valdaora Hofer Ferdik Hildegard 02.10.2017

Beiträge für unsere Heimzeitung „Regenbogen“:

Contributi per il nostro giornalino „Regenbogen“:

Wer Beiträge für unsere Heimzeitung schicken möchte, sollte Folgendes beachten:  Texte und Fotos müssen im Sekreteriat (Frau Vera Pedevilla - Tel. 0474/412654) des Wohn– und Pflegheimes Bruneck auf Datenträger (CD oder „USBStick“) abgegeben werden oder können an die EMail-Adresse: info@altenheime-bruneck-olang.it geschickt werden.  Die Texte werden in der Sprache veröffentlicht, in der sie abgegeben werden.  Nach Redaktionsschluss können keine Beiträge mehr angenommen werden.  Digitale Fotos müssen eine Mindestauflösung von 300 dpi haben und sollen nicht in WordDokumenten eingebettet, sondern getrennt gespeichert werden (jpg oder tif).  Bitte Texte (unterzeichnen, Bilder beschreiben (v. a. Namen von Personen) und Fotografen angeben.

Chiunque volesse inviare un contributo per il nostro giornalino dovrá osservare quanto segue:  Testi e foto devono essere consegnati alla segreteria (sig.ra Vera Pedevilla - Tel. 0474/412654) del Centro residenziale di cura Brunico su supporto elettronico (CD o USBStick“) oppure inviati per mezzo E-Mail all’indirizzo: info@casadiriposo-brunico-valdaora.it  I testi verranno pubblicati nella lingua nella quale sono stati redati.  Dopo la chiusura redazionale non potranno più essere accettati i contributi.  Le fotografie digitali devono avere una risoluzione minima di 300 dpi e non devono essere inserite in documenti Word ma registrate su file distinti (jpeg o tif).  I testi (non più di 1.500 battute) devono essere firmati, le foto descritte (nomi e breve commento) e riportare il nome del fotografo o l’origine delle fotografie.

REDAKTIONSSCHLUSS

CHIUSURA REDAZIONALE

für die nächste Ausgabe:

per la prossima edizione:

15.04.2018 Regenbogen Nr. 1/2018

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Wir nehmen Abschied….Ricordiamo

Jenen die zurückbleiben öffnet sich ein großer leerer Raum welchen man nach und nach mit Erinnerungen füllt.

Bruneck  Feichter Johann 07.10.2017  Hofer Lanthaler Notburga 12.10.2017  Ellecosta Eduard 20.10.2017 Niederkofler Wilhelm Günther  24.10.2017  Burkia Rudolf 28.10.2017  Pasini Pasetto Iride 29.10.2017  Niederkofler Aloisia 01.11.2017  Hilber Antonia 07.11.2017  Wagger Ilda 11.11.2017 Motti Svaulto-Moreolo Vanda  24.11.2017  Niedrist Alois 03.01.2018  Seyr Hans Dieter 04.01.2018  Niederkofler Josef 14.01.2018  Pramstaller Maria 17.01.2018  Pietersteiner Hansjörg 27.01.2018 Nagler Niederegger Stefania  09.09.2017 Olang  27.01.2018

Steiner Marianna

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Regenbogen11 1 2018  
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