Page 1

2017

INNSBRUCKER FEST WOCHEN DER ALTEN MUSIK Die Liebe, sprach sie ...


Di

18. 07.

S. 8

Di

25. 07.

S. 9

Di

01. 08.

S. 10

So

06. 08.

S. 20

Di

08. 08.

S. 11

Do

10. 08.

S. 12

Fr

11. 08.

S. 21

Sa

12. 08.

S. 12

So

13. 08.

S. 22

S. 23

Teatro d’Amore 20.00 Uhr, Spanischer Saal, Schloss Ambras

Cellissimo! 20.00 Uhr, Spanischer Saal, Schloss Ambras

Spiegelbild der Liebe 20.00 Uhr, Spanischer Saal, Schloss Ambras

Die Chöre von San Marco 19.30 Uhr, Stiftskirche Stams

Souvenirs 20.00 Uhr, Spanischer Saal, Schloss Ambras

Il ritorno d’Ulisse in patria 18.30 Uhr, Tiroler Landestheater

Marienvesper 20.00 Uhr, Jesuitenkirche

Il ritorno d’Ulisse in patria 15.00 Uhr, Tiroler Landestheater

Al Serenissimo 19.00 Uhr, Riesensaal, Hofburg

Aus dem Leben des Erzherzogs 22.00 Uhr, Silberne Kapelle, Hofkirche

Mo

14. 08.

S. 12

Mi

16. 08.

S. 24

Do

17. 08.

S. 25

2

Il ritorno d’Ulisse in patria 18.30 Uhr, Tiroler Landestheater

Alba Maryam 21.00 Uhr, Dom St. Jakob

Bach und seine Muse 20.00 Uhr, Spanischer Saal, Schloss Ambras


Fr

18. 08.

S. 26

Sa

19. 08.

S. 28

S. 29

So

20. 08.

S. 18

S. 14

Mo

21. 08.

Di

22. 08.

S. 18

S. 16

San Giovanni Battista 20.00 Uhr, Dom St. Jakob

Aria alla Ciaccona 13.00 Uhr, Nikolauskapelle, Schloss Ambras

Jubila Faventina 20.00 Uhr, Stiftskirche Wilten

Odysseus 15.00 Uhr, Canisianum

Pygmalion 20.00 Uhr, Tiroler Landestheater

Pygmalion 20.00 Uhr, Tiroler Landestheater

Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia 20.00 Uhr, Innenhof Theologische Fakultät

Mi

23. 08.

S. 30

S. 31

Do

24. 08.

S. 32

Fr

25. 08.

S. 16

Morire d’Amore 13.00 Uhr, Nikolauskapelle, Schloss Ambras

Bach-Akademie 20.00 Uhr, Riesensaal, Hofburg

Ariadne auf Naxos 20.00 Uhr, Spanischer Saal, Schloss Ambras

Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia 20.00 Uhr, Innenhof Theologische Fakultät

Sa

26.08.

S. 16

Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia 20.00 Uhr, Innenhof Theologische Fakultät

So

27.08.

S. 33

Finalkonzert Cesti-Wettbewerb 19.00 Uhr, Tiroler Landeskonservatorium

3


2017 feiern wir das Jubiläum Ferdinands II, der in einer Zeit, als die Alte Musik zeitgenössisch war, Innsbruck zu einem kulturellen Zentrum in Europa gemacht hat. Ich freue mich schon auf die Bezüge, die die Festwochen zu diesem großen Innsbrucker setzen werden. Dr. Karl Gostner, Obmann Innsbruck Tourismus

Dank der Innsbrucker Festwochen wird die Alte Musik jeden Sommer aufs Neue als großes Klangvergnügen für alle gegenwärtig. Die Festwochen öffnen die Sinne, den Geist und den Horizont der Kulturen. Als langjähriger Partner freuen wir uns auf viele schöne musikalische Stunden. Dr. Johannes Ortner, Sprecher der RaiffeisenBankengruppe Tirol

4

Die Festwochen der Alten Musik sind wesentlicher Teil des Innsbrucker Kultursommers. Auch 2017 unterstützen wir diese hochwertige Konzert- und Opernreihe gerne. Das Schlossfest Ambras ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Der Tradition folgend haben wir auch 2017 wieder die Patenschaft hierfür übernommen. DI Harald Schneider, Vorstandsvorsitzender der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG

Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sind mit ihrem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm ein Höhepunkt im Kulturkalender Tirols – und das bereits seit über 40 Jahren. Die TIWAG ist gerne Partner dieser international renommierten Kulturveranstaltung. Mag. Dr. Erich Entstrasser, Vorstandsvorsitzender der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

Für uns ist die Förderung kultureller Initiativen fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Als verlässlicher Partner stehen wir den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik selbstverständlich auch heuer zur Seite und gratulieren zum großen Erfolg! KommR Ida Wander, Landesdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung Tirol

Sponsoren & Partner der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik


„Zu Mantua in Banden der treue Hofer war“, singen wir in der ersten Strophe der Tiroler Landeshymne. Diese Erinnerung an die Hinrichtung des Tiroler Freiheitshelden 1810 überschattet unser Bild von der einst so prächtigen Residenzstadt der Gonzaga. Dabei reichte ihr Einfluss in der Renaissance und im Barock weit nach Norden und eben auch bis nach Tirol. Hier wurde dieser Einfluss durch die Heiratsbeziehungen der Gonzaga mit den Tiroler Habsburgern noch verstärkt. Indem die Innsbrucker Festwochen 2017 wichtige Teile des Programms dem Mantuaner Hofkomponisten Claudio Monteverdi und seiner hinreißend lyrischen und seinerzeit innovativen Musik widmen, rücken sie den fröhlichen Aspekt dieser historischen Beziehungen in den Vordergrund.

Das Programm der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017 spiegelt zwei bedeutende historische Ereignisse wider: Einerseits den 450. Geburtstag von Claudio Monteverdi, der der Musik eine neue Dimension der Leidenschaft verlieh und die musikalische Entwicklung seiner Zeit prägte; andererseits den Regierungsantritt Ferdinands II 1567 in Innsbruck, der maßgeblich zur kulturellen Blüte Tirols beitrug. Die Festwochen 2017 stehen aber auch im Zeichen der Frauen und rücken nicht nur mutige Opernheldinnen in den Vordergrund, sondern präsentieren herausragende Sängerinnen und Musikerinnen unserer Zeit, die – ganz im Sinne Monteverdis – Musik im „Tempo der Leidenschaften der Seele“ zum Klingen bringen werden. Viel Vergnügen!

Liebe ist der Inbegriff der stärksten Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegen bringen kann. Musik kann dies unterstützen. Vor allem in der Renaissance und im Barock war die Musik ein wichtiges Medium, um das tiefe Gefühl der Liebe zum Ausdruck zu bringen. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017 stehen unter dem Leitthema „Die Liebe, sprach sie …“ Im Zentrum steht zu seinem 450. Geburtstag die Musik von Claudio Monteverdi, in der Liebe besonders schön zum Ausdruck kommt. Aus Anlass des 450. Jubiläums des Tiroler Regierungsantrittes Ferdinands II. widmen die Innsbrucker Festwochen einen Festtag lang der Musik seiner Zeit und Komponisten, die mit ihm in enger Verbindung standen.

Günther Platter Landeshauptmann

Dr. in Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur

Mag. a Christine OppitzPlörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

5


Die Liebe, sprach sie …

… und sie spürte, dass mit Claudio Monteverdi ein neuer Tonfall der Liebe, Zärtlichkeit und Leidenschaft in die Musik gekommen war. Zu hören ist er in der Vesper der Heiligsten Jungfrau ebenso wie in der Oper „Il ritorno d’Ulisse in patria“ und den Arien Penelopes, die treu auf die Rückkehr ihres Ehemannes wartet. Verlassen trauernden oder hoffenden Frauen schenkte Monteverdi einfühlsame Melodien in Lamentos und Madrigalen, die von der Liebe sprechen. Seine Musik möge im „Tempo der Leidenschaften der Seele“ gesungen und gespielt werden, wünschte sich der Komponist. Die Liebe, sprach sie … … und hört zum 450. Geburtstag Monteverdis im Jahr 2017 seine seelenvolle, leidenschaftliche Musik und deren Ursprung in der Renaissance sowie Ausstrahlung auf die nachfolgenden Generationen. Mutige Opernheldinnen und heilige Trösterinnen, legendäre Frauengestalten der Mythologie und beseelte Musikerinnen von einst und heute rückt Intendant Alessandro De Marchi in den Mittelpunkt der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017. Eine Epoche neuen musikalischen Bewusstseins am Übergang von der Renaissance in das Barock und mit dem Schnittpunkt Venedig als Zentrum der Oper und Kirchenmusik tut sich auf.

6

Die Liebe, sprach sie … … und sie hörte, wie in Mantua und in Venedig mit Monteverdi ein neues Zeitalter der dramatischen, lyrischen und sakralen Musik einsetzte. Er führte die direkte Rede der Musik ein, in der dem Wort alle Harmonik, Melodik und Rhythmik dient. Bis heute klingt Monteverdis Erfindung des Generalbasses weiter, über dem sich die Kantilenen des Herzens und der Seele frei entfalten können. Aber auch die prachtvolle Klangarchitektur von San Marco, an der Monteverdi als venezianischer Domkapellmeister entscheidend mitwirkte, wird auf die Festwochen 2017 ausstrahlen. Unter Monteverdis Sängern im Markusdom befand sich Francesco Cavalli, der dem musikalischen Mosaik seines Lehrers weitere Klangjuwelen dramatischer und geistlicher Musik hinzufügte und seine musikalische Einfühlsamkeit an seine Schülerin Barbara Strozzi weitergab. Auch von dieser mutigen Frau, die sich im 17. Jahrhundert in einer männerbestimmten Kunstwelt emanzipierte, wird bei den Festwochen zu hören sein.


Intendant Alessandro De Marchi

Die Liebe, sprach sie … … und sie meinte berückende Harmonien und leidenschaftliche Melodien, die in Innsbruck 2017 zum Klingen kommen: durch die Femme fatale Salome in Stradellas dramatischem Oratorium „San Giovanni Battista“, durch Kaiser Neros erste Ehefrau Octavia, deren Schicksal sich in Reinhard Keisers Oper letztlich ins Glück wendet, und durch Ariadne auf Naxos in Melodramen und Kantaten. Wie Kunst sprichwörtlich lebendig wird, führte Rameau in seiner Tanz-Oper „Pygmalion“ vor: Die Statue jener Muse, mit der sich der Künstler sein Frauenideal erschuf, erwacht zum Leben. Bachs Muse wiederum lebt in vielen Arien und Kompositionen weiter, die im „Notenbüchlein“ für seine zweite Ehefrau Anna Magdalena und auf vielen anderen Notenblättern überliefert sind.

Die Liebe, sprach sie … … und sie macht sich auf zum Schloss Ambras, das Erzherzog Ferdinand für seine Ehefrau Philippine Welser zum Refugium oberhalb Innsbrucks ausbauen ließ. Der kunstsinnige Habsburger Herrscher begann in Monteverdis Geburtsjahr seine befruchtende und glanzvolle Regierungszeit in Tirol. 450 Jahre später feiern die Festwochen Ferdinand II. mit Musik von Komponisten wie Orlando di Lasso und Andrea Gabrieli, die mit ihm in enger Verbindung standen. Die Liebe, sprach sie … … und sie kündet von Musikerinnen und Sängerinnen, die nebst versammelter männlicher Musikalität bei den Festwochen 2017 auftreten und auf den klingenden Flügeln Amors unterwegs sein werden.

7


18.07. Di 20.00 Uhr (Keine Pause)

Spanischer Saal, Schloss Ambras Innsbruck Musik von Claudio Monteverdi Maurizio Cazzati Barbara Strozzi Girolamo Kapsperger Giovanni Felice Sances u. a.

Céline Scheen Sopran

Vincenzo Capezzuto Altus

L’Arpeggiata K a rte n 22 b is 60 Eu ro

Ensemble

8

Christina Pluhar Theorbe & Musikalische Leitung

Christina Pluhar

Teatro d’Amore

AM B RA S E R S C HLO S S KO NZ ERT

Jede Melodie ist Sehnsucht, jeder Rhythmus Leidenschaft, jeder Akkord Erfüllung. Die österreichische Lautenistin Christina Pluhar bringt mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata die Liebe in der Musik Monteverdis und seiner Zeitgenossen auf eine imaginäre Theaterbühne. Dort werden mit Einfühlungsvermögen und Improvisationstalent die Emotionen in der Musik entfacht. So erlangen Monteverdis direkte melodische Rede und rhythmischer Pulsschlag des Basso ostinato jene Freiheit, mit der grenzenlose Liebe erst ausgedrückt werden kann.


25.07. Di 20.00 Uhr

Spanischer Saal, Schloss Ambras Innsbruck Antonio Vivaldi Sonaten für Violoncello Es-Dur, e-Moll, F-Dur, g-Moll, a-Moll RV 39–43, B-Dur RV 46

Marco Ceccato Violoncello

Accademia Ottoboni Ensemble

K a rte n 22 b is 60 Eu ro

War der gefeierte Geiger Antonio Vivaldi auch ein Meister auf dem Violoncello? Die Frage stellen sich viele Musiker angesichts von einer nicht kleinen Sammlung an Solowerken für Violoncello, die der venezianische Komponist neben Hunderten Konzerten und Kammermusikstücken für „sein“ Instrument, die Violine, hinterließ. Cellisten wie der Italiener Marco Ceccato staunen über Vivaldis Souveränität in spieltechnischen Cello-Belangen und Einfühlsamkeit für den Charakter des tieferen Streichinstruments. Er schuf mit seinen Cello-Sonaten schönste Kammermusik: Bellissimo! Marco Ceccato rückt die Sonaten in ihrer Bedeutung in die Nähe von Bachs Solosuiten und hat eine innige Beziehung zu Vivaldis Werken aufgebaut, die er so „elegant und so poetisch wie kein anderer“ musiziere (das englische Klassik-Magazin „Gramophone“ über Ceccatos preisgekrönte CD-Einspielung).

Marco Ceccato

Cellissimo!

AMBRASE R SCHLOSSKONZE RT

9


Mariana Florès

Spiegelbild der Liebe

AM B RA S E R S C HLO S S KO NZ ERT

01.08. Di 20.00 Uhr

K a rte n 22 b is 60 Eu ro

Spanischer Saal, Schloss Ambras Innsbruck Musik von Barbara Strozzi Francesco Cavalli u. a.

Mariana Florès Sopran

Cappella Mediterranea Ensemble

10

Ein Dialog zwischen der Schülerin und ihrem Meister, zwischen der Musikerin Barbara Strozzi und dem Opernkomponisten Francesco Cavalli: Die argentinische Sopranistin Mariana Florès, zuletzt 2012 bei den Innsbrucker Festwochen in Bontempis Oper „Il Paride“ gefeiert, stellt die emanzipierte und in der Republik Venedig hochgeschätzte Sängerin und Komponistin ihrem Lehrer gegenüber. Strozzi, Tochter des venezianischen Dichters und Librettisten Giulio Strozzi, erlebte viele Aufführungen von Opern Cavallis in Venedig. In ihren Canzonen und Kantaten, die sie in erlesenen Künstlerzirkeln sang, spiegelt sie die dramatischen musikalischen Porträts der Liebe in Cavallis Opern wider. Expressiv baute Barbara Strozzi ihre Madrigale zu Opernszenen aus und stand ihrem Lehrer an feinsinniger Kompositionskunst nicht nach.


08.08. Di 20.00 Uhr

Spanischer Saal, Schloss Ambras Innsbruck Werke von Nicola Porpora Giuseppe Sammartini Johann Adolph Hasse Girolamo Frescobaldi Andrea Falconieri u. a.

Maurice Steger Blockflöte

Mauro Valli Violoncello

Daniele Caminiti Theorbe

Naoko Kitaya

Maurice Steger

Cembalo

Was für eine schöne Passion! Der österreichische Staatsmann Aloys Thomas Raimund von Harrach, kaiserlicher Gesandter in Dresden und Madrid, Landmarschall in Niederösterreich und Vizekönig von Neapel, wechselte den Regentenstab oft und gerne mit dem Flauto dolce, das er offenbar mit großer Fertigkeit beherrschte. Sonst hätte er nicht die brillanten Musikstücke bewältigt, die er in Auftrag gab und als Souvenirs von seinen verschiedenen Lebensstationen mitnahm. Erst vor wenigen Jahren wurden diese Notenmanuskripte der Harrach-Sammlungen wieder gesichtet. Der Schweizer Flötist Maurice Steger schlüpft nun in das Repertoire des Grafen und entdeckt diese kostbaren Sammlerstücke neu.

K a rte n 22 b is 60 Eu ro

Souvenirs

AM BRASE R SCHLOSSKONZE RT

11


Il ritorno d’Ulisse in patria

O PER

Kresimir Spicer Ulisse

Christine Rice Penelope

David Hansen Telemaco

Nina Bernsteiner Giuno/L’Amore

Hagen Matzeit Pisandro/L’humana fragilità

Marcell Bakonyi Antinoo

Francesco Castoro

10.08. Do 18.30 Uhr

Anfinomo PRE M I E RE

12.08. Sa 15.00 Uhr

14.08. Mo 18.30 Uhr

K a rte n 11 b is 16 0 Euro ( Pre mi ere), 11 bis 1 40 Eu ro

(Dauer: ca. 3 Stunden und 30 Minuten inklusive einer Pause)

12

Ann-Beth Solvang Minerva/La Fortuna

Carlo Allemano Iro

Jeffrey Francis Eumaio

Ingebjørg Kosmo Ericlea

Vigdis Unsgård Melanto

Petter Moen Eurimaco

Halvor F. Melien Giove

Tiroler Landestheater

Andrew Harris

Dramma per musica von Claudio Monteverdi

Alessandro De Marchi

Innsbrucker Aufführungsfassung von Alessandro De Marchi Szenische Aufführung, gesungen in italienischer Sprache, mit deutschen Übertiteln Eine Produktion von Den Norske Opera & Ballett Oslo in Kooperation mit den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Nettuno/Il Tempo

Musikalische Leitung

Academia Montis Regalis Orchester

Ole Anders Tandberg Regie

Erlend Birkeland Bühnenbild

Maria Geber Kostüme


Am Tag der Heirat verschwindet der Bräutigam von der Hochzeitstafel. Die Braut wartet, mit ihr die versammelte Hochzeitsgesellschaft. Tagelang. Jahrelang. Penelope glaubt daran, dass Ulisse zurückkehren wird. Die Männer unter den Hochzeitsgästen tun es nicht und ein jeder von ihnen will den Platz an der Seite der Braut anstelle des unauffindbaren Bräutigams einnehmen. Nach 20 Jahren kommt Ulisse aber zurück. Dies ist eine moderne Lesart eines antiken Stückes Weltliteratur, ohne den Inhalt zu verändern: „Regisseur Ole Anders Tandberg nimmt das Libretto total ernst, ja jedes Wort des Textes“, zeigt sich Dirigent Alessandro De Marchi von der Inszenierung beeindruckt. Alessandro De Marchi

Christine Rice

Kresimir Spicer

D av i d H a n s e n

OPE R

Auch De Marchi nimmt jede Note der erhaltenen Partitur und darüber hinaus die Musizierpraxis der Zeit Monteverdis ernst. „Damals beherrschten die Musiker noch die große Kunst, auch die Melodie kontrapunktisch zu improvisieren“, so De Marchi, „diese Kunst ist heute verloren gegangen.“ Deshalb ergänzte er in den Noten für die Musiker alle Melodiestimmen mit diesen damals frei musizierten Phrasen. Die Musiker ihrerseits werden dann die ergänzten Noten De Marchis noch verzieren. Daraus entsteht eine reiche, bunt blühende musikalische Insel, auf der die Sehnsüchte der wartenden Penelope und die Taten des zurückkehrenden Ulisse hörbar werden. Da Monteverdi nicht das gesamte Libretto des „Ulisse“ vertont hat, werden für zwei dennoch inszenierte Bilder andere Kompositionen von Monteverdi eingebaut, die zur Stimmung der Szenen passen: Das pulsierende Madrigal „Zefiro torna“ und das lyrische „Lamento della Ninfa“, in dem die Untreue des Geliebten beklagt wird. 13


Pygmalion

O PER

20.08. So 20.00 Uhr

PRE M I E RE

21.08. Mo 20.00 Uhr

(Dauer: ca. 2 Stunden inklusive einer Pause) Tiroler Landestheater

Chantal Santon-Jeffery La Muse de l’Opéra/Céphise

Anders J. Dahlin Pygmalion

Acte de ballett (Ballett-Oper) von Jean-Philippe Rameau

Magali ArnaultStanczak La Statue

Jodie Devos „La Muse de l’Opéra ou les Caractères lyriques“ von Louis-Nicolas Clérambault

L’Amour

Christophe Rousset

K a rte n 11 b is 11 3 Euro ( Pre mi ere), 11 bis 9 2 Euro

Musikalische Leitung

„Les Caractères de la Danse“ von Jean-Féry Rebel

Les Talens Lyriques Orchester

NovoCanto Szenische Aufführung, gesungen in französischer Sprache, mit deutschen Übertiteln

Chor

Natalie van Parys Choreographie & Regie

Eine Produktion der Musikfestspiele Potsdam

Les Cavatines

Sanssouci mit dem Centre de musique

Ballett & Tanz

baroque de Versailles und in Kooperation mit den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Hervé Gary Licht

Antoine Fontaine Bühnenbild

Alain Blanchot Kostüme

14


Der Bildhauer Pygmalion verliebt sich in die von ihm selbst geschaffene Statue einer Muse. Er gibt den Göttern die Schuld für seine ungewöhnliche Liebe und verfällt ob seiner aussichtslos scheinenden amourösen Situation in Verzweiflung. Doch Amor erweckt die in Stein gehauene Muse zum Leben, die dem fassungslosen Bildhauer auch noch ihre Liebe gesteht. Er ruft die Grazien herbei, damit sie seiner Geliebten Tänze – Air, Menuet, Gavotte, Chaconne, Passepied, Rigaudon – beibringen. Denn das Leben ist Tanz, auf jeden Fall in der französischen Oper des Spätbarock, als Jean-Philippe Rameau die Gattung der Ballett-Oper, genannt Acte de Ballett, zu voller Blüte bringt. Bei den Innsbrucker Festwochen ist nun erstmals ein szenischer Acte de Ballett zu erleben, mit der herausragenden Compagnie Les Cavatines, die in den Choreographien von Natalie van Parys der französischen Ballett-Oper zu einer grandiosen Renaissance verhilft. Rameaus obertonreiche Harmonik, der rhythmische Puls und die Klangfarben, die erstmals in „Pygmalion“ ein eigenständiges Gestaltungsmittel sind, werden von Les Talens Lyriques unter

der Leitung von Christophe Rousset als prickelnder und delikater musikalischer Champagner serviert. Das Gesangsensemble wird angeführt von dem schwedischen Tenor Anders J. Dahlin, einem „Haute-Contre“ mit „kristallklarer Diktion und einer leichten Tongebung in höchster Höhe“, wie der Berliner Tagesspiegel Dahlins Auftritt in „Pygmalion“ bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci 2016 beschrieb. Das Tanz- und Musenfest beginnt aber schon vor „Pygmalion“ mit der inszenierten Kantate „La Muse de l’Opéra“, in der Louis-Nicolas Clérambault alle Register der damals profilierten Arientypen zieht, und mit Jean-Féry Rébels choreographiertem Intermezzo „Les Caractères de la Danse“, dem Katalog der beliebten Barocktänze.

Christophe Rousset

Chantal S a n t o n - J e f fe r y

A n d e r s J. D a h l i n

OPE R

15


Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia

O PER

BARO C K O P ER : J UNG

Morgan Pearse Nero

Suzanne Jerosme Octavia

22.08. Di 20.00 Uhr

PRE

Eric Jurenas

M I E

Tiridates

RE

Federica di Trapani

25.08. Fr 20.00 Uhr

26.08. Sa 20.00 Uhr

Ormoena

Yuval Oren Flora/Livia

Camilo Delgado Diaz Piso

Robyn Allegra Parton Clelia

(Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten inklusive einer Pause)

Akinubo Ono Fabius

Paolo Marchini Innenhof der Theologischen Fakultät

Seneca

(bei Schlechtwetter: Aula der Sozialwissenschaftlichen Fakultät)

Lepidus

Singspiel in drei Akten von Reinhard Keiser

Davus

Jung Kwon Jang Roberto Jachini Virgili

Jörg Halubek Szenische Aufführung, gesungen in deutscher und italienischer Sprache, mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

Ensemble Innsbruck Barock

K a rte n 26 b is 85 Eu ro

Orchester

16

François de Carpentries Regie

Karine van Hercke Bühnenbild & Kostüme


Als „größester Opern-Componist von der Welt“ wurde Reinhard Keiser von seinem Zeitgenossen Johann Mattheson in dessen Musiker-Lexikon bezeichnet. Keiser komponierte als unmittelbarer Konkurrent von Georg Friedrich Händel am Hamburger Opernhaus in solch hoher Qualität, dass Händel später viele Arien Keisers in eigene Opern übernahm. Vor allem aus „Octavia“ bediente sich Händel ausgiebig und entnahm zehn Arien, allein sechs für „Agrippina“. Es wird also in der BAROCKOPER:JUNG 2017 viele Momente des Wiedererkennens geben, wenn Sängerinnen und Sänger ihnen schon vertraute Arienmelodien singen werden, allerdings nun im Original von Keisers „Octavia“. Literarische und musikdramatische Werke über das Wüten Kaiser Neros hatten in der Barockzeit Konjunktur (man denke nur an Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“). In deutschsprachigen Landen bildete sich ein Fokus auf Neros erste Ehefrau Octavia. So schrieb der auch dichtende Anton Ulrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel ein RomanEpos mit dem Titel „Römische Octavia“.

Suzanne Jerosme

Eric Jurenas

M o r g a n Pe a r s e

OPE R

Keiser vertonte 1705 ein Libretto von Barthold Feind mit dem für die damalige Zeit typischen, ausschweifenden und auch moralisierenden Titel „Die römische Unruhe oder, Die edelmütige Octavia“. Hamburg konnte sich damals recht üppige Orchesterbesetzungen leisten, Keiser komponierte eine vielfärbige und jeder Figur einen eigenen Klang gebende Partitur. Nero – eine Prachtrolle für den Bariton und vorjährigen Cesti-Gewinner Morgan Pearse – will die armenische Königin Ormoena heiraten, weshalb er seiner Ehefrau Octavia – eine Glanzpartie für die französische Sopranistin Suzanne Jerosme – befiehlt, sich selbst zu töten. Doch die Geschichte nimmt in dieser Oper einen ganz anderen Verlauf, als wir es erwarten würden …

17


Odysseus

O PER

O P ER F ÜR K I ND ER

20.08. So 15.00 Uhr

(Dauer: 1 Stunde und 20 Minuten, keine Pause) Canisianum Eine Oper mit Musik von Claudio Monteverdi Katia Tchemberdji Szenische Aufführung in deutscher Sprache Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren Eine Produktion der Taschenoper

Aurelie Franck Tobias Hagge Philipp Neumann Julian Metzger Karen Rettinghaus Titus Witt Sängerinnen und Sänger

Lübeck, des Theaters Lübeck und der lautten compagney BERLIN

Wolfgang Katschner Musikalische Leitung

lautten compagney Berlin Orchester

Pauline Drünert Figurenspiel

Sascha Mink Regie

Katia Diegmann K a rte n 5 u n d 1 0 Eu ro

Ausstattung

18


OPE R

Die Taschenoper Lübeck widmet sich seit einem Jahrzehnt intensiv dem Musiktheater für Kinder. Dabei verbleiben die jungen Menschen im Publikum nie nur in der Publikumsrolle, sondern werden spontan und aktiv in das musikalische und szenische Geschehen auf der Bühne einbezogen. So finden sie sich auch als Handelnde in einem berühmten Mythos und als Zeitgenossen von Odysseus wieder, dem Helden der Antike, der auf seiner Irrfahrt ins Heute gelangt. Librettistin Margrit Dürr hat das Geschehen in die Gegenwart verlegt. Auf der Flucht vor dem Krieg in Troja fliehen mit Odysseus Tausende Menschen in seine Heimat, die ionische Insel Ithaka. Dort bangen aber die Bewohner um ihren Wohlstand, woraufhin Odysseus beschließt, für die Flüchtlinge eine neue Heimat zu suchen. Er macht sich mit vielen Gefährten neuerlich auf den Weg und erlebt auf dieser ungewöhnlichen Reise einige Abenteuer. Denn auch heute ist die Welt voller Verlockungen, Furcht einflößender Ungeheuer und unberechenbarer Zauberinnen. So begegnet Odysseus wie sein antiker Vorfahre Sirenen, einem Zyklopen und Circe ...

Die Odyssee als immer wiederkehrende Erfahrung der Menschheit wird auf der Taschenopernbühne im Zusammenspiel von Sängerinnen und Sängern mit einer Figurenspielerin erlebbar. Auch musikalisch wird die Irrfahrt zu einer Reise zwischen den Zeiten und Welten, zwischen Ausschnitten aus Claudio Monteverdis Madrigalen und seiner Oper „Il ritorno d’Ulisse in patria“ sowie zeitgenössischen Kompositionen von der aus Moskau stammenden Musikerin Katia Tchemberdji. Klingende Erfahrungen von Heimat und Fremde wechseln in der Verbindung von Alter und Neuer Musik, gespielt von der lautten compagney Berlin.


Die Chöre von San Marco

KO N Z E RT

06.08.

I N T RO I T U S

So 19.30 Uhr (Keine Pause)

Stiftskirche Stams Mehrchörige Sakralmusik von Giovanni Battista Marini Heinrich Schütz Claudio Monteverdi Giovanni Gabrieli Andrea Gabrieli Johann Stadlmayr u. a.

Company of Music Chor

Marini Consort Innsbruck Instrumentalensemble

Johannes Hiemetsberger Musikalische Leitung & Einstudierung

Mathijs Lunenburg

K a rte n 11 b is 57 Eu ro

C o mp a ny o f Music

Musikalische Leitung

20

Für einen Abend verwandelt sich die Stiftskirche Stams in die Klangarchitektur von San Marco. Der Raum wird zur Musik der venezianischen Domkapellmeister Andrea und Giovanni Gabrieli und Claudio Monteverdi sowie ihrer Schüler und musikalischen Erben. Die vokale Company of Music aus Wien und das instrumentale Marini Consort aus Tirol bringen von verschiedenen Positionen des Stamser Kirchenschiffes auch vielstimmige Meisterwerke des Gabrieli-Schülers Heinrich Schütz, des Markusdommusikers Biagio Marini und des Innsbrucker Hofkapellmeisters und Monteverdi-Zeitgenossen Johann Stadlmayr zur Klangentfaltung.


11.08. Fr 20.00 Uhr (Keine Pause)

Jesuitenkirche Claudio Monteverdi Vespro della Beata Vergine

Concerto Italiano Rinaldo Alessandrini Musikalische Leitung

„Vespro della Beata Vergine da concerto composta sopra canti firmi“, „Marienvesper zum Konzertieren komponiert über Cantus firmi“, findet sich als Titel in einem Stimmheft von Monteverdis 1610 komponierter und Papst Paul V. gewidmeter Vesper für den Sonntag Mariä Verkündigung. Monteverdi hat in die kirchenmusikalische Mixtur aus traditionellen und damals neuen Kompositionstechniken zwischen den Psalmen vier „Concerti“ im damals avantgardistischen, monodisch-konzertanten Stil eingebaut, mit denen die heilsgeschichtliche Bedeutung der Heiligen Mutter betont wird. Sie heben sich ebenso wie ein einstimmiges Hohelied von der Polyphonie der Psalm- und Magnificat-Vertonungen ab, die bis zur 13-Stimmigkeit und mitunter Doppelchörigkeit reichen.

Rinaldo Alessandrini geht davon aus, dass Monteverdis Vesper aus dem vokalen Stil seiner Madrigale (von denen damals bereits sechs Bücher vorlagen) entwickelt wurde. Die Aufführung mit Concerto Italiano ist durchgängig solistisch besetzt, wodurch der konzertierende Stil ideal umgesetzt werden kann. Der Textbetonung kommt die perfekte Aussprache des italienisch gefärbten Kirchenlateins des Vokalensembles entgegen. Vor allen aufführungspraktischen Details steht aber das klingende Lob von der Liebe und Verehrung der Mutter Gottes.

Concerto Italiano

Ensemble

K a rte n 11 b is 57 Eu ro

Marienvesper

KONZE RT

21


F E S T T AG F ÜR F ERD I NAND

13.08. So 19.00 Uhr

Riesensaal, Hofburg Andrea Gabrieli Aus: Il secondo libro de Madrigali a Sei voci Orlando di Lasso Confitemini Domino filii Israel. Motette aus: Patrocinium Musices I Jakob Regnart Aus: Canzoni italiane, „Kurtzweilige teutsche Lieder“ Jacobus Vaet Ferdnande imperio. Motette

Cinquecento

K a rte n 25 b is 73 Eu ro

Vokalensemble

22

„Al Serenissimo Arciduca Ferdinando D’Austria“, dem „Durchlauchtigsten Erzherzog Ferdinand“, eignete Andrea Gabrieli sein zweites Buch an sechsstimmigen Madrigalen zu. Die Widmung unterstreicht das europäische Ansehen Ferdinands als Förderer der Künste, nahm doch Gabrieli als Organist an San Marco in Venedig eine der angesehensten Positionen in der Renaissancemusik ein. Ferdinand stand auch mit dem Münchner Hofkapellmeister Orlando di Lasso in enger Verbindung, von dessen „Patrocinium musices“ extra zwei prachtvolle Druckausgaben nach Innsbruck gesandt wurden. Was Ferdinand hörte, bringt nun eines der führenden Vokalensembles für Renaissancemusik wieder zum Klingen. Cinquecento beherrscht die konzertierende Vokalkunst der FerdinandEpoche in Vollendung und wird sich auch Motetten und Canzonen der Innsbrucker Hofmusikpraxis und Messteilen widmen.

Cinquecento

Al Serenissimo

KO N Z E RT


F E S T T AG F ÜR

Pe t e r Wa l d n e r

F ERD I NAND

13.08. So 22.00 Uhr (Keine Pause)

Silberne Kapelle, Hofkirche Orgel- und Cembalomusik der Renaissance aus England, Niederlande, Spanien, Italien und Süddeutschland von Edward Johnson John Bull Jan P. Sweelinck Antonio de Cabazon Antonio Valente Jean de Macque Giovanni Gabrieli Hans Leo Hassler u. a.

Peter Waldner Organo di legno & Cembalo

Bedeutende europäische Komponisten der Spätrenaissance und des Frühbarock stellen sich mit einem Bouquet an Tastenwerken bei Erzherzog Ferdinand II. von Tirol ein, um ihm zum 450. Jubiläum seines Regierungsantritts zu gratulieren. Unter diesem Motto spielt der Tiroler Organist und Cembalist Peter Waldner ein Konzert in der prächtig gestalteten Silbernen Kapelle, die Ferdinand einst als Grablege für sich und seine beiden Gemahlinnen von seinem Hofbaumeister Hans Lucchese erbauen ließ und wo sich auch das kostbare „organo di legno“ befindet. Waldner wechselt zwischen dem Spieltisch dieser seltenen Holzpfeifenorgel der Renaissance und dem Cembalo-Manual, um musikalisch Szenen aus dem Leben und Alltag des Erzherzogs zu illustrieren: Jagd, Ritterturnier, Tanzvergnügen, Liebe, Heirat, Gottesdienst und Abschied vom irdischen Leben. K a rte n 36 Eu ro

Aus dem Leben des Erzherzogs

KONZE RT

23


O P E N M I ND

Ya s e m i n S a n n i n o

Alba Maryam

KO N Z E RT

16.08. Mi 21.00 Uhr (Keine Pause)

Dom St. Jakob Religiöse Musik des Christentums und des Islam aus Italien, Tunesien, Armenien, Spanien, Bulgarien und der Türkei

Yasemin Sannino Gesang

Ziad Trabelsi Oud & Gesang

Musica Antiqua Roma

K a rte n 11 b is 57 Eu ro

Ensemble

24

Drei Weltreligionen, eine Heilige. Die Muttergottes der Christen wird von den Moslems als Mutter des Propheten Jesus angebetet und auch von den Juden verehrt. Alba Maryam: Maria erwacht in der Musik verschiedener Kulturen zu hymnischer Klanggestalt und transzendenten Harmonien. Das Originalklangensemble Musica Antiqua Roma, das bei den Festwochen 2010 und 2012 schon in Konzerten mit dem Geiger Riccardo Minasi begeisterte, kommt diesmal mit der aus der Türkei stammenden und in Italien lebenden Sängerin und Schauspielerin Yasemin Sannino und dem tunesischen Oudspieler und Sänger Ziad Trabalsi. Sie werden im Dom unter dem Gnadenbildnis Maria Hilf von Lucas Cranach Mariengesänge und Sakralmusik aus abend- und morgenländischen Kulturen zelebrieren. Yasemin Sannino ist als muslimische Stimme auf der CD „Alma Mater“ des mittlerweile emeritierten Papstes Benedikt XVI. weltberühmt geworden. Die Jazzsängerin fühlt wie ihre Musikerkollegen keine Konfrontation zwischen den Kulturen, sondern viele Verbindungen und Ähnlichkeiten.


17.08. Do 20.00 Uhr

Spanischer Saal, Schloss Ambras

Nuria Rial Sopran

Mariangiola Martello Arien und Instrumentalstücke aus dem „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“ von Johann Sebastian Bach François Couperin Gottfried H. Stöltzel u. a.

Cembalo & Orgel

Karl Nyhlin Laute & Theorbe

Peter Spissky Violine

Mime YamahiroBrinkmann Violoncello

Johann Sebastian Bach hörte die Sopranstimme der neuen Hofkammermusikerin Anna Magdalena Wilcke erstmals 1721 am Hofe von Köthen, wo er als Kapellmeister engagiert war. Noch im Winter desselben Jahres heiratete der verwitwete Bach die Sängerin. Anna Magdalena war gleichzeitig Mutter, Musikerin und Muse im Hause Bach. Noch in Köthen wurden Gratulationsund Festkantaten Bachs aufgeführt, darunter auch eine Hochzeitskantate („Weichet nur, betrübte Schatten“), die wohl nicht nur bei der Eheschließung des Fürsten Leopold von Köthen mit Prinzessin Friederike Henriette, sondern auch jener von Bach mit Anna Magdalena erklang. Die Sopranistin Nuria Rial spürt der musikalischen Seele der Sängerin an Bachs Seite nach und singt

Nu r i a R i a l

Johann Sebastian Bach Arien aus den Kantaten „Die Freude reget sich“ „Jauchzet Gott in allen Landen“ „Weichet nur, betrübte Schatten“ „Wer sich selbst erhöhe“

Arien aus dem „Notenbüchlein für Anna Magdalena“, mit dem Bach zarte musikalische Bande zu seiner Frau knüpfte, aber auch aus Kantaten, in denen sich der barocke Meister wohl auch von Anna Magdalenas Gesangskünsten inspirieren ließ.

K a rte n 25 b is 73 Eu ro

Bach und seine Muse

KONZE RT

25


San Giovanni Battista

KO N Z E RT

18.08. Fr 20.00 Uhr (Keine Pause)

Dom St. Jakob Alessandro Stradella San Giovanni Battista. Oratorium Sätze aus Triosonaten von Lelio Colista Carlo Ambrogio Lonati Historische Predigt aus der Biblioteca Apostolica Vaticana Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

Lawrence Zazzo San Giovanni Battista

Arianna Vendittelli Salome

Luigi De Donato Herode

Fernando Guimarães Consigliere

Emilie Renard Herodias

Academia Montis Regalis Orchester

Alessandro De Marchi K a rte n 11 b is 57 Eu ro

Musikalische Leitung & Cembalo

26

Florian Huber Predigt


Stradellas Vertonung einen theatralischen Gegenpart. Mit Lawrence Zazzo konnte ein dramatischer Countertenor für die Titelpartie gewonnen werden. Als Salome wird die 2016 noch als Cesti-Sängerin gefeierte Arianna Vendittelli zu erleben sein. Auch weitere Rollen sind mit Preisträgern aus dem Cesti-Wettbewerb besetzt, die mittlerweile im internationalen Musikleben erfolgreich sind. Der römischen Oratorientradition folgend, wird zwischen den beiden Teilen des Oratoriums gepredigt.

Emilie Renard

Fe r n a n d o Guimarães

Sein Leben war voller Liebesabenteuer. Und selbst Kirchenmusik von Alessandro Stradella ist erfüllt mit sinnlichen Melodien und berückenden Harmonien. Stradella entwickelte mit „San Giovanni Battista“ die von Carissimi in Rom begründete Oratorienform weiter und wandelte den historisierenden Erzählcharakter in lebendige Dramatik um. „Man könnte fast schon von einer Oper sprechen“, meint Alessandro De Marchi über das sakrale Meisterwerk, „durch diese Anlage rückt auch die spektakuläre Figur der Salome stark in das Zentrum, weil sie die eigentlich handelnde Person ist, die alle Geschehnisse auslöst.“ Der im Oratorientitel geführte Heilige Johannes der Täufer erhält in

A r i a n n a Ve n d i t t e l l i

L aw r e n c e Z a z z o

KONZE RT

27


Aria alla Ciaccona

KO N Z E RT

KA P E L L E N KO N Z ER T

19.08. Sa 13.00 Uhr (Keine Pause)

Nikolauskapelle, Schloss Ambras Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina Andrea Falconieri Dario Castello Girolamo Kapsperger Giovanni Bonaventura Viviani Giovanni Antonio Pandolfi Mealli Alessandro Piccinini u. a.

Auf Flügeln des Gesangs und im Rhythmus des Tanzes bewegen sich die Geigerin Veronika Skuplik und der Lautenist Andreas Arend auf ihrer Reise durch die italienische Musik des 17. Jahrhunderts. Ciaccona und Aria, Canzona und Gagliarda, Sarabanda und die Soave Melodia beinhalten beides: Das hohe Ideal des gesanglichen Instrumentalspiels wird erfüllt auf dem schwingenden Tanzboden. Dabei tauschen die Geigerin und der Lautenist auch die ihnen angestammten Rollen: Veronika Skuplik tanzt auf dem kantabel veranlagten Melodieinstrument eine Allemande und Courante, Andreas Arend singt auf dem Zupfinstrument eine Aria von Alessandro Piccinini. Ein weiterer Lautenmeister, Girolamo Kapsperger, sowie die Innsbrucker Hofgeiger Giovanni Bonaventura Viviani und Giovanni Antonio Pandolfi Mealli zählen zu den Wegbegleitern des Duos, dessen Instrumente in Sonaten und Fantasien verschmelzen werden.

Veronika Skuplik Violine

Andreas Arend

28

Andreas Arend

K a rte n 26 un d 3 2 Eu ro

Ve r o n i k a S k u p l i k

Theorbe


Sa 20.00 Uhr (Keine Pause)

Stiftskirche Wilten Mess- und Vesperteile aus dem Codex Faenza

Mala Punica Pedro Memelsdorff Flöte & Musikalische Leitung

Den argentinischen Flötisten und Musikwissenschaftler Pedro Memelsdorff ließ der „Codex Faenza“, eine musikalische Handschrift aus dem Mittelalter, nicht mehr los. Die Feststellung, dass mit den darin enthaltenen, instrumentalen Variationen über mehrstimmige französische und italienische Melodien aus dem 14./15. Jahrhundert der ursprüngliche Inhalt der 98 Pergamentblätter überschrieben wurde, löste eine Untersuchung mit digitalen Techniken aus. Was Memelsdorff zutage förderte, waren Melodienverläufe geistlicher Musik, Messteile und Teile einer Marienvesper, die sich als die erste polyphone Vespervertonung überhaupt herausstellte. Manche der Kirchenmusikstücke basieren auch auf weltlichen Tanzmelodien. Mit seinem Ensemble Mala Punica (zu Deutsch Granatäpfel) bringt Memelsdorff die mittelalterlichen Früchte geistlicher Musik aus der norditalienischen Stadt Faenza (früher Faventia) zum Blühen. Im rekonstruierten Klang jener Epoche – ein halbes Jahrtausend, nachdem die Musik ausradiert und überschrieben worden war – ertönt der hymnische Jubel wieder.

K a rte n 11 b is 57 Eu ro

19.08.

Mala Punica

Jubila Faventina

KONZE RT

29


K a r ten 2 6 u nd 3 2 Eu ro 30

KA P E L L E N KO N Z ER T

23.08. Mi 13.00 Uhr (Keine Pause)

Nikolauskapelle, Schloss Ambras Sophie Rennert

Arien, Lamenti, Canzonen von Claudio Monteverdi Jacopo Peri Sigismondo D’India Luigi Rossi

Sophie Rennert Mezzosopran

David Bergmüller Laute

Das Publikum kürte sie im Cesti-Finale 2016 zur Siegerin, die Jury zeichnete sie mit dem zweiten Preis aus – nun kehrt die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert zu den Festwochen zurück und tritt als Musica aus dem Prolog von Monteverdis „L’Orfeo“ vor das Publikum, um Gesänge von schmerzerfüllten Liebenden anzukündigen. In seiner Sehnsucht, aus Liebe zu sterben, ist Orpheus nicht allein. Ariadne, Olimpia, Octavia beklagen in Lamenti von Monteverdi und D’India ihr Schicksal, verschmäht und verlassen zu werden. Gemeinsam mit dem österreichischen Lautenisten David Bergmüller wird Sophie Rennert einige der berührenden Canzonen und Arien aus dem italienischen Seicento, dem Jahrhundert der schönsten musikalischen Seufzer und Tränen, aufführen.

D av i d B e r g m ü l l e r

Morire d’Amore

KO N Z E RT


23.08.

Akademie für Alte Musik Berlin

K a rte n 25 b is 73 Eu ro

„Bach war ja auch ein hervorragender Geiger und kannte sich bestens auf dieMi 20.00 Uhr sem Instrument aus“, ruft die deutsche Geigerin Isabelle Faust diese Seite des Riesensaal, Hofburg barocken Meisters in Erinnerung. Über all der Tasten- und Sakralmusik des zu Johann Sebastian Bach seiner Zeit berühmten Organisten und Suite Nr. 2 a-Moll für Violine, Cembalisten Bach wird seine lebensStreicher und Basso continuo lange Vertrautheit mit der Violine oft BWV 1067a vergessen. Bach spielte laut seinem Violinkonzert E-Dur BWV 1042 Sohn Carl Philipp Emanuel bis ins hohe Violinkonzert a-Moll BWV 1041 Alter die Violine „rein und durchdrinKonzert für zwei Violinen, gend“. Der Großteil von Johann Sebastian Streicher und Basso continuo Bachs Geigenwerken entstand schon in d-Moll BWV 1043 seinen jüngeren Jahren, als er bei dem Carl Philipp Emanuel musikbegeisterten Fürsten Leopold Bach von Köthen Hofkapellmeister war. Im Symphonie h-Moll Wq 182/5 prunkvollen Rahmen des Riesensaals wird Isabelle Faust die erhaltenen VioIsabelle Faust linkonzerte Bachs aufführen, denen der Violine Einfluss der damals modernen Concerti Akademie für aus Italien anzuhören ist. „Sie sind voll Alte Musik Berlin von Spielfreude, musikantisch und melodiös“, zieht Konzertmeister Bernhard Bernhard Forck Konzertmeister Forck von der Akademie für Alte Musik Berlin Parallelen zu Corelli, Vivaldi und Albinoni, „und dennoch sind sie auch in jedem Takt unverwechselbarer Bach, wenn die Solostimme mit dem Orchester polyphon verflochten wird.“

Isabelle Faust

Bach-Akademie

KONZE RT

31


24.08. Do 20.00 Uhr

K a rte n 25 b is 73 Eu ro 32

Ann-Beth Solvang

Spanischer Saal, Schloss Ambras

Ariadne (Mezzosopran)

NN Johann Adolph Scheibe Ariadne auf Naxos. Kantate für Singstimme und Clavier Georg Anton Benda Ariadne auf Naxos. Drama in einem Akt für Schauspieler und Clavier Joseph Haydn Arianna a Naxos. Kantate für Singstimme und Clavier Hob. XXVIb

Ann-Beth Solvang

Ariadne auf Naxos

KO N Z E RT

Johann Georg Benda aus einer böhmischen Musikerdynastie stieg zum Hofkapellmeister des Herzogs von Sachsen-Gotha auf. Am Hof von Gotha wirkte auch eine Schauspielgesellschaft, für die Benda die besondere theatralisch-musikalische Mischform

Ariadne, Theseus, Oreade (SchauspielerInnen)

Andrea Coen Hammerklavier

des Melodrams entwickelte, in der sich die Musiker und Schauspieler des Hofes vereint entfalten konnten. Vom wohl berühmtesten und auch von Mozart bewunderten Melodram Bendas, „Ariadne auf Naxos“, entdeckte der italienische Tastenmusiker Andrea Coen als Alternative zur Orchesterversion eine Fassung mit Hammerklavier. Die Verbindung von Bendas spannender Klavierkomposition mit den gesprochenen Texten von Johann Christian Brandes’ Libretto schafft Gänsehautatmosphäre. Wie stark das Schicksal der von ihrem Geliebten Theseus verlassenen Ariadne Musikerherzen rührte, wird die norwegische Mezzosopranistin Ann-Beth Solvang mit der leidenschaftlichen Musik von Kantatenszenen Scheibes und Haydns hören lassen.


27.08. So 19.00 Uhr

Konzertsaal Tiroler Landeskonservatorium Ausschnitte aus Opern von Claudio Monteverdi Francesco Cavalli Pietro Antonio Cesti Georg Friedrich Händel u. a.

FinalistInnen des 8. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti

Das Cesti-Finale als FestwochenFinale: Die von der Jury ausgewählten Sängerinnen und Sänger singen nach drei Wettbewerbstagen um die Preise des 8. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper. Das Publikum bekommt wieder ein „Best of“ an Szenen und Arien aus Barock­opern zu hören, komponiert von den führenden Komponisten des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. An der Wiege einer Sängerkarriere von heute werden Monteverdi, Cavalli, Cesti und Händel mit ihrer dramatischen und lyrischen Musik stehen.

K a rte n 32 Eu ro

F i n a l i s t I n n e n 2 016

Finalkonzert Cesti-Wettbewerb

KONZE RT

33


Ferdinand II. 450 JAHRE TIROLER LANDESFÜRST JUBILÄUMSAUSSTELLUNG 15. JUNI BIS 8. OKTOBER 2017, TÄGLICH 10 BIS 17 UHR

34


Wiens Festival der Alten Musik 21. bis 29. Jänner 2017

Resonanzen Freizeiten

Foto: thinkstock

mit dem Amsterdam Baroque Orchestra, Zefiro, Christophe Rousset, Ars Longa, Pino de Vittorio, Europa Galante u. a.

wkh1617_Reso_126x202_INS_RZ.indd 1

11.11.16 12:11

35


friend/young friend Einzelmitgliedschaft Partnermitgliedschaft

100/50 EUR * 150/75 EUR *

Als „friend“ genießen Sie folgende Vorteile: – E  rlass der Vorverkaufsgebühr (bis zu 15 % Ersparnis) – Bevorzugte Kartenbestellung und individuelle Zusammen­stellung Ihrer Tickets und Abos inklusive persönlicher Beratung im Festwochenbüro – F  reier Eintritt zu den Generalproben der Opern im Tiroler Landestheater **

Freundeskreis Als Mitglied des Freundeskreises sind Sie Teil der großen Festwochen-Familie und genießen Vorteile. Sie besuchen ausgewählte Generalproben, werden zu speziellen Events geladen. Sie knüpfen interessante Netzwerke in bester Gesellschaft und kommen den Stars der Barock- und Renaissancemusik ganz nahe. Der Freundeskreis und seine Präsidentin Dr. Barbara Achammer freuen sich auf Sie!

– P  räsentation des Festwochen-Programms in festlichem Rahmen – T  raditioneller Empfang zu Beginn der Ambraser Schlosskonzerte – E  inladung zur feierlichen Eröffnung der Festwochen der Alten Musik – E  inladung zu Premierenfeiern – D  iverse Aktivitäten wie Künstlergespräche, Fachvorträge und Führungen *** – M  öglichkeit zur Teilnahme an Konzertreisen *** – K  ostenlose Opern- und Konzertalmanache sowie Zusendung des kosten­losen Vor- und Hauptprogrammes – P  ersönlicher Mitgliedsausweis

Als „young friend“ (unter 30) genießen Sie alle Vorteile der „friends“ plus: – 1 Freikarte für das Finalkonzert des Cesti-Wettbewerbs –1  Freikarte für das Open-Mind-Konzert –U  nter 30 zahlen Sie generell immer nur 50 % des Kartenpreises!

Kontakt: Silvia Kehl Mo – Fr 9.00 – 12.30 Uhr T +43 512 571032-13 freundeskreis@altemusik.at www.altemusik.at/freundeskreis

* Mitgliedsjahr von September bis September ** beschränkte Teilnehmeranzahl *** beschränkte Teilnehmeranzahl und fallweise zusätzliche Kosten 36

patron

/circle

Sie interessieren sich für weitere Sonderveranstaltungen oder Concierge Service? Gerne informieren wir Sie über weitere Formen der Mitgliedschaft im Freundeskreis.


SE RVI CE

Kartenkauf

Abo-Angebote Mehr Karten für weniger Geld!

Online: www.altemusik.at Verkauf: Innsbruck Information Burggraben 3, 6020 Innsbruck Mo-Fr 9.00–18.00 Uhr T +43 512 561561 und an allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen Reisegruppen und Hotels: Silvia Kehl Mo – Fr 9.00 – 12.30 Uhr T +43 512 571032-13 tickets@altemusik.at

Ermäßigungen* Unter 30? -50%

Frühbucher-Abo 4 Veranstaltungen Wählen Sie aus den Schlosskonzerten und allen Opern und Konzerten der Festwochen Gültig bis 31.12.2016

- 20 % Schlosskonzert-Abo

4 Schlosskonzerte  ieses Abo beinhaltet alle 4 Ambraser D Schlosskonzerte (18.07., 25.07., 01.08. & 08.08.)

- 20 % Quintett

5 Veranstaltungen

Ö1 Clubmitglieder -10%

 ählen Sie aus allen Opern und Konzerten W der Festwochen (06.08., 10.08 – 27.08.)

ÖBB Vorteilscard -10%

- 30 %

(ausschließlich an der Abendkasse)

Rollstuhlfahrer -50% Bitte bestellen Sie über das Festwochenbüro. Wir unterstützen Sie gerne bei der richtigen Platzwahl und beraten Sie in Fragen Anreise, Parkplatz und bestmöglichem Zugang zu unseren Veranstaltungen (Begleitperson ohne Vorverkaufsgebühr).

*M  ehrere Ermäßigungen gleichzeitig können nicht in Anspruch genommen werden. Ermäßigungen können nicht mit Abos kombiniert werden.

Shuttle-Service Zu allen Konzerten auf Schloss Ambras verkehrt ein Shuttle von der Stadt und retour, der von allen KonzertbesucherInnen ohne Vorweis von Karten gratis benutzt werden kann. Infos zu Route und Fahrplan auf www.altemusik.at/shuttle und der Tickettasche. Zum Konzert in Stams verkehrt ein kostenpflichtiger Shuttle (5 EUR). Anmeldung & Infos: T +43 512 571032-15

37


S ERV I C E

Bühne

Tiroler Landestheater Il ritorno d’Ulisse in patria

1 2 3 4 5 6 7 Stehplatz

Pygmalion

10. 08. ( Premiere )

12. 08. 14. 08.

20. 08. ( Premiere )

21. 08.

160 134 113 83 62 42 21 11

140 113 98 72 52 36 21 11

113 103 82 72 56 41 22 11

92 82 72 62 41 26 22 11

Bühne

Schloss Ambras Innsbruck Spanischer Saal 18.07./25.07./01.08./08.08. 1 2 3 4 5

38

60 53 44 33 22

Nikolauskapelle

17.08./24.8.

19.08./23.8.

73 67 56 41 25

32 26


SE RVI CE

Hofburg (Riesensaal)

4

73 67 56 41

5

25

1

Bühne

2

3

Altar

Stiftskirche Wilten 1 2

3 Stehplatz

Bühne

Dom

57 47 36 11

1 2 3* Stehplatz

57 47 36 11

* teilweise eingeschränkte Sicht

Stiftskirche Stams 1 2

3 Stehplatz

Altar

Jesuitenkirche

57 47 36 11

1 2

3 Stehplatz

57 47 36 11

Bühne

Hofkirche (Silberne Kapelle) Einheitspreis

36

Canisianum Bühne

Innenhof der

Kinder + Jugendliche bis 18

Theo­logischen Fakultät 1 2 3 4 5

85 75 60 45 26

Erwachsene

5 10

(Keine Ermäßigungen)

Tiroler Landeskonservatorium Einheitspreis

32

Impressum: Herausgeber und Veranstalter: Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH, Herzog-Friedrich-Straße 21/1, 6020 Innsbruck, Tel +43 512 571032, festwochen@altemusik.at Geschäftsführung: Dr. Markus Lutz Betriebsdirektion: Mag.a Eva-Maria Sens Redaktion und Texte: Rainer Lepuschitz Fotos: Marco Borggreve, Uwe Arens, Sandra Hastenteufel, Lippmann, Sandra Hastenteufel, Patricia Taylor, zenna.de, Raphaella Photography, Steven Godbee, Rupert Larl, Frutta Photography, Eric Larrayadieu, Theresa Pewal, Michaela Falkensteiner, Tonje Thilesen, Jean-Baptiste Millot, Felix Broede, Balmer&Dixon, Richmond, Event-Factory, Marco Borggreve, Pia Clodi, Fotowerk Aichner, Graf, Flatz, Klockar Mattias Nääs, DR, Hanwha Group, Kornfeld, Merce Rial, Foppe Schut; Trotz Recherche konnten nicht alle Rechteinhaber ermittelt werden, wir gelten gerne etwaige Ansprüche marktüblich ab. Design: www.cds-schrott.com Druck: Athesia Druck Innsbruck; Offenlegung gemäß § 25, Mediengesetz. Der Folder gibt Auskunft über die Veranstaltungen der Innsbrucker Festwochen. Programm- und Besetzungsänderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten.

39


Christine Rice Isabelle Faust Nuria Rial Christina Pluhar Suzanne Jerosme Mariana Florès Yasemin Sannino Ann-Beth Solvang Veronika Skuplik Arianna Vendittelli Sophie Rennert u.v.m.

Tickets +43 512 561 561 www.altemusik.at

Vorprogramm 2017  

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Advertisement