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kapitel 1

kapitel 2

L E BE N SW E R T E R EG I O N E N

E NE R GI E & R ESS O U R C E N

Lebenswerte Regionen mit intakter Natur

Besser leben mit weniger Energieverbrauch und Ressourcen

Niederösterreichs Regionen zeigen viel-

Die Wetterextreme des letzten Jahrzehnts,

fältige und einzigartige Naturräume,

Fukushima, die Explosion der Ölbohr-

vom Hochgebirge bis zum Marchfeld,

plattform „Deep Water Horizon“ sowie

von den Mooren des Waldviertels bis zu

Ölpreise jenseits von 100 US-Dollar

den Donauauen. Die intakte Natur- und

D

ie knappe Ressource Boden bedarf einer vorsorgenden Planung und einer schonenden Nutzung. Es gilt, den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Auch die Reinhaltung unserer Atemluft und die Reduktion der CO2-Emissionen sind wichtige Umweltziele, die in erster Linie bei den Fragen der Energiegewinnung und Mobilität zu berücksichtigen sind. Um das saubere Trinkwasser wird Niederösterreich von vielen Nachbarn beneidet. In der 2003 beschlossenen Wassercharta bekennt sich Niederösterreich zum umfassenden Schutz des Wassers. Klimaschutz und der Schutz unseres Wassers sind außerdem in der Niederösterreichischen Landesverfassung verankert.

Kulturlandschaft mit ihren vielfältigen Funktionen und Dienstleistungen bildet die Grundlage für die hohe Lebensqualität der NiederösterreicherInnen. Eine nachhaltige Nutzung der Umwelt dient der Erzeugung gesunder Lebensmittel sowie der (Nah-)Erholung und ist global Bedingung für die Stabilität

je Barrel haben Klimaschutz und den sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen ins Zentrum des gesellschaftlichen Bewusstseins gerückt. Das Land Niederösterreich hat sich der Klima-Herausforderung frühzeitig gestellt und richtungsweisende Maßnahmen gesetzt. Die von fossilen Energieträgern dominierte Versorgung

UMWELTQUALITÄT BEDEUTET LEBENSQUALITÄT

des Klimas.

Der ländliche Raum ist untrennbar mit der Land- und Forstwirtschaft, das heißt mit der Produktion von Lebensmitteln, verbunden. Die stetig steigende Nachfrage der KonsumentInnen nach regionalen und ökologisch hergestellten Lebensmitteln und Produkten lässt Niederösterreichs Land- und Forstwirte reagieren. In den letzten zehn Jahren haben sich beispielsweise die biologisch bewirtschafteten Flächen in Niederösterreich mehr als verdoppelt: von ca. 67.000 Hektar im Jahr 2000 auf über 136.000 im Jahr 2011. Unterstützt wurde diese Entwicklung von zahlreichen Maßnahmen und Förderpro-

R

egi onen

DAS LEITZIEL durch eigenständige zu mehr lebensqualität

QUELL DER LEBENSFREUDE – UNSER WASSER Niederösterreich verfügt über enorme Wasserreserven und ist in der glücklichen Lage, seinen gesamten Trinkwasserbedarf aus Grund- und Quellwasser abdecken zu können. Der Schutz dieses Wasserreichtums steht an erster Stelle – gerade auch vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung und ihrer Folgen wie Extremniederschläge oder Trockenperioden. Dafür sorgen zahlreiche Programme zur Grundwassersanierung, wie der Nitratinformationsdienst, die konsequente Altlastensanierung oder die innovativen Niederösterreichischen Wassergemeinden. Niederösterreichs Seen und Flüsse sind heute wieder weitgehend sauber, vielfach sogar mit Bade- und Trinkwasserqualität. Damit wird der Erfolg des systematischen Ausbaus der kommunalen und industriellen Abwasserreinigung sichtbar. Schon 93 Prozent der niederösterrei-

soll sich kontinuierlich zu einer nachhalchischen Bevölkerung sind an öffentliche Abwasseranlagen angeschlossen und rund 800 Kläranlagen sorgen heute für eine umweltgerechte Reinigung. Dafür wurden seit dem Jahr 2007 ca. 1360 Bauvorhaben mit Investitionskosten von ca. 640 Millionen Euro realisiert und zugleich ca. 8.800 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Niederösterreich war in den letzten Jahren von mehreren Hochwasserkatastrophen betroffen, die in Summe einen Schaden von rd. einer Milliarde Euro verursacht haben. Besonders dramatisch war jene Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002. Das Land hat auf diese Herausforderung reagiert und ein umfassendes Maßnahmenbündel geschnürt, um den Hochwasserschutz sukzessive zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt auf dem gezielten Rückhalt von Hochwasser durch groß angelegte Renaturierungsprojekte an Flüssen. In Niederöster-

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reich wird dies vor allem mit EU-Mitteln im Rahmen des life+ Programms umgesetzt, denn Hochwasserschutz und die Verbesserung der Gewässerökologie gehen bei diesen Projekten Hand in Hand. Auf diese Weise konnten für gewässerökologische Maßnahmen bisher rund 25 Millionen Euro investiert werden. Mit den aktuellen life+ Projekten in der Wachau, an der unteren March oder an der Traisen-Mündung kommen weitere 19 Millionen Euro dazu. Die groß angelegten Rückbauprojekte sind auch Teil des niederösterreichischen Beitrags zum Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan, der österreichweit die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie umsetzt. Diese verpflichtet die Mitgliedsstaaten, bis zum Jahre 2015 den sogenannten „guten Gewässerzustand“ für alle Wasserkörper, vom Grundwasser bis zum Bergsee, wieder herzustellen. Wo bereits jetzt ein „guter“

schaft mit dem Grundsatz „erneuerbar – regional – unabhängig“ entwickeln.

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Niederösterreich hat als erstes Bundesland den Klimaschutz in der Landesverfassung verankert. Das erfolgreiche niederösterreichische klimaprogramm, das bereits im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde und 2013 in die dritte Programmperiode geht, zeigt deutlich, dass das Land Niederösterreich mit konkreten und überprüfbaren Maßnahmen seinen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels leisten will. Ein Schlüsselthema in Zusammenhang mit der Bekämpfung der globalen Erwärmung ist die nachhaltige Energieversorgung unserer Gesellschaft. Das Energiesystem steht heute an einem Scheideweg: Der sogenannte „Peak Oil“ ist erreicht, Angebot und Nachfrage gehen weltweit auseinander und die Ölpreise steigen stetig. In Zukunft werden fossile Energieträger zusehends aus unserem Energiesystem verschwinden, sowohl aufgrund ihrer begrenzten Vorkommen in zum Teil „unsicheren“ Weltregionen als auch wegen ihrer negativen Auswirkungen auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Die

tigen, funktionierenden Kreislaufwirt-

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DAS L E I TZ I E L unabhängigkeit mit heimischen erneuerbaren und umweltschonenden energiequellen

Ressour

c en

regionalentwicklung

ENERGIESYSTEM IM UMBRUCH grammen, wie dem 1995 initiierten Agrar- und Umweltprogramm öpul (österreichisches programm zur förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen lebensraum schützenden landwirtschaft; aktuelle Programmperiode 2007-2013) inklusive dem niederösterreichischen Regionalprogramm ökopunkte oder dem europäischen bodenbündnis. leader, ein weiteres Instrument für die ländliche Entwicklung, fördert die Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie einer leader- Region. Es stellt ein multisektorales Konzept für die nachhaltige Entwicklung des Gebiets dar. Menschen vor Ort entwickeln ihre Region weiter und initiieren Kooperationen und lokale Partnerschaften. In Niederösterreich gibt es 18 leader-Regionen, 90 Prozent der Landesfläche sind leader-Gebiet – 70 Prozent der NiederösterreicherInnen leben in diesen Regionen.

erforderliche „Energierevolution“ verlangt deshalb nach neuen Technologien, aber auch nach Veränderungen im Lebensstil der Menschen. Die Aufgabe der Politik ist es, diese gesellschaftlichen Veränderungen umgehend in die Wege zu leiten und zu unterstützen. Daneben muss die Politik im eigenen Wirkungsbereich die Vorbildrolle selbst glaubwürdig leben. Daraus ergibt sich, dass das Land Niederösterreich, die landesnahen Organisationen und die Gemeinden ihre Investitionen und ihren Umgang mit Energie und Mobilität ganz besonders stark verändern werden.

ERNEUERBARE AUF DEM VORMARSCH Der weltweite Energiebedarf nimmt konstant zu. Für die nächsten 20 Jahre prognostiziert die internationale energieagentur (iea) einen Anstieg des Energieverbrauchs um mehr als 60 Prozent. Auch Niederösterreich ist hier keine

Ausnahme, denn seit dem Jahr 2000 ist der Endenergieverbrauch pro Kopf in Niederösterreich um ca. 16 Prozent gestiegen. Bei genauerer Betrachtungsweise zeigt sich allerdings, dass sich der Verbrauch in den einzelnen Sektoren sehr unterschiedlich entwickelt. Die höchsten Zuwächse verzeichnen Industrie und Gewerbe sowie der Transport- und Verkehrsbereich, während der Energieverbrauch in der Landwirtschaft und im Dienstleistungsbereich stagniert. Sehr erfreulich ist die Entwicklung bei den privaten Haushalten. Hier kam es dank zukunftsweisender Maßnahmen wie etwa der neuen niederösterreichischen Wohnbauförderung zu deutlichen Einsparungen. Niederösterreich ist heute die Nummer 1 in Österreich bei Wind, Photovoltaik und Biomasse. In den letzten Jahren konnte der Anteil des Stromes aus erneuerbaren Quellen am Stromendverbrauch auf über 90% gesteigert werden. Maßgeblich beteiligt an diesem Auf-

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schwung ist das neue Ökostromgesetz, das wichtige Impulse für den Ausbau der regenerativen Energien setzt. Auch bei der Gesamt-Energieproduktion nimmt Niederösterreich national die Spitzenposition ein. Vor allem die große Zahl von Kraftwerken zur Elektrizitätserzeugung und die bedeutenden Erdgas-Vorkommen im Bundesland sind Grund für diese Vorrangstellung und den hohen Grad an Eigenversorgung. So wird beispielsweise ein beträchtlicher Anteil des an die EndkundInnen abgegebenen Gases in Niederösterreich gefördert. Im Bereich der Wasserkraft setzt Niederösterreich in Zukunft vor allem auf die Kleinwasserkraft und die Revitalisierung bestehender Anlagen. Mit dem masterplan kleinwasserkraft und der niederösterreichischen kleinwasserkraftförderung sollen die Potentiale für diese saubere und zugleich naturverträgliche Form der Energiegewinnung ausgeschöpft werden.

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kapitel 4

kapitel 3

W I R TS C HA F T & V E R WA LT U N G

LE BE NS F Ü H R U NG

Verantwortungsvoll Wirtschaften und Verwalten

Mit nachhaltiger Lebensweise zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt

Starke und lebensfähige Regionen sind das Rückgrat einer Nachhaltigen

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Entwicklung und ein Indikator für eine

ist die Stütze jeder Gesellschaft

hohe Lebensqualität und starke regionale

und muss zwischen allen

Identität. Um verantwortungsvolles

Bevölkerungsgruppen, Generationen

Wirtschaften in Niederösterreich

und angrenzenden Regionen gesichert

in Zukunft zu gewährleisten, muss

werden. Bildung und die Ermöglichung

dessen Ausgewogenheit hinsichtlich

von „lebenslangem Lernen“ schaffen

ökonomischer, sozialer und ökologischer

Wissen über den Handlungsspielraum

Aspekte sichergestellt werden.

und die Möglichkeiten, die Lebensqualität

„Politik der kurzen Wege“ im Vorder-

Unternehmen zeichnen sich in ihrem

grund. Sie zielt auf eine Schonung von

Planungs- und Einkaufsverhalten

Energie und Ressourcen durch Sicherung

ressourcenschonend und sozialverträglich

und Weiterentwicklung von regionalen

aus und geben ihrer Region wirtschaft-

Wirtschaftskreisläufen ab.

liche Impulse und Stabilität.

DAS RÜCKGRAT STÄRKEN Finanzielle Sicherheit gehört nach wie vor zu den Grundpfeilern von Wohlstand und Lebensqualität einer Gesellschaft. 60.000 Unternehmen mit über 600.000 MitarbeiterInnen bilden die wirtschaftliche Säule in Niederösterreich und die Wirtschaft wächst im Moment: Im Jahr 2011 konnte ein deutliches Wachstum verzeichnet werden, der Trend hielt auch für 2012 an. Doch gerade vor dem Hintergrund der jüngsten internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen, des viel gefürchteten Fachkräftemangels, eines intensiven regionalen Wettbewerbs oder der Problematik der Unter-

Wirtschaft seite

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nehmensnachfolge muss eine neue Richtung eingeschlagen und nach Lösungen gesucht werden, die auf die niederösterreichischen Betriebe angepasst sind. Gleichzeitig gilt es, niederösterreichische Unternehmen dabei zu unterstützen, sich den aktuellen gesellschaftlichen Megatrends zu stellen: Die Zusammenarbeit mehrerer Generationen, neue Formen von Arbeit, die Forderung der MitarbeiterInnen nach einem ausgeglichenen Verhältnis von Leben und Arbeiten, Väterkarenz oder auch eine weniger starre Trennung von Arbeitswelt und Freizeit erfordern einen neuen Führungsstil von ArbeitgeberInnen und eine verstärkte Wahrnehmung gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung. Die steigenden Kosten für Energie und Ressourcen schlagen sich nicht nur in der Bilanz von Haushalten und Unternehmen, sondern auch in der Verwaltung nieder und zeigen die Untrennbarkeit von Umweltverhalten und Wirtschaftlichkeit. Ressourcenschonendes und sozial verantwortungsvolles Wirtschaften muss bei Unternehmen und in der Verwaltung möglichst breit etabliert werden. Aber auch bei der Beschaffung im eigenen Verantwortungsbereich hat das Land Nieder-

positiv zu beeinflussen. österreich die Wahl. Es bleibt eine alltägliche Herausforderung der Verwaltung, verantwortungsbewusste Entscheidungen durch alle Bereiche hindurch zu treffen, die in Gleichklang mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen des Landes stehen.

IN DER REGION FÜR DIE REGION In der Nähe einzukaufen, vielleicht sogar mit dem Rad oder zu Fuß Erledigungen zu besorgen, ohne dafür viel Zeit zu investieren und große Wegstrecken zurücklegen zu müssen, kann viel zur Lebensqualität beitragen. Voraussetzungen für diese Attraktivität von kleinen Städten sind eine gute Infrastruktur und geeignete Betriebe unterschiedlichster Branchen, die auf Kooperation statt Konkurrenz setzen. Auch die demographische Veränderung der Gesellschaft benötigt neue Strukturen, wie die Wiederbelebung städtischer Zentren, um erreichbare Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen. Gemeinsam mit der wirtschaftskammer nö hat das Land Niederösterreich die niederösterreichische arbeitsgemeinschaft zur förde-

Wirtschaft und Umwelt hat dabei Tradition und steht für den Erfolg beim Umweltschutz und der gleichzeitigen Förderung des Standortes Niederösterreich. Auch in der wirtschaftsstrategie niederösterreich 2015 ist Nachhaltigkeit als einer der zentralen sechs Handlungsschwerpunkte verankert. Für Niederösterreich bedeutet das vor allem die Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen

rung des einkaufs in stadtzentren“, auch nafes genannt, gegründet, um die Bemühungen von Gemeinden städtisch geprägter Ortskerne finanziell zu fördern. nafes unterstützt Aktivitäten, die dazu geeignet sind, nachhaltig die Attraktivität städtisch geprägter Ortskerne zu erhöhen, neue Kundenkreise für Betriebe zu gewinnen und Stammkunden zu halten.

Neue und etablierte Formen der Mitgestaltung und Mitwirkung fördern

die sozialen beziehungen in der gesellschaft auf und zwischen allen

der AkteurInnen und tragen zum

ebenen stärken und

Bewusstsein für eine nachhaltige

das bewusstsein für eine nachhaltige

Lebensweise bei.

WIRTSCHAFTEN MIT WEITBLICK Klein- und Mittelbetriebe bilden nach wie vor das Gerüst der niederösterreichischen Wirtschaft und ihre Bedeutung für die Region ist unumstritten. Seit jeher – und noch vor Bekanntwerden von Begriffen wie Corporate Social Responsibility – gehört eine verantwortungsvolle Unternehmensführung zum Alltag der KMUs, um MitarbeiterInnen halten zu können, wettbewerbsfähig zu bleiben oder schlicht und einfach in der Region akzeptiert zu werden. Niederösterreich betreibt seit langem eine aktive Umwelt-Wirtschafts-Politik. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit der Ressorts

DAS L E I TZ I E L

das eigenverantwortliche Engagement

lebensweise entwickeln

DAS LEI TZ I EL niederösterreich durch die stärkung sozialer und umweltgerechter wirtschaftsweisen als nachhaltigen und attraktiven wirtschafts-

ns

Vorzeigegemeinden und innovative

standort positionieren seite

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Lebe

In Niederösterreich steht dabei die

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ng ühru

IST MEHR IMMER BESSER? Gesellschaften sind globalen Megatrends unterworfen, verändern sich und entwickeln sich weiter – die damit verbundenen Herausforderungen sind vielfältig, gerade deshalb ist die Sicherstellung der Gestaltungschancen der kommenden Generationen zentral. Die Komplexität des Themas erfordert dabei unterschiedliche Strategien in den verschiedensten Handlungsfeldern wie Gesundheit, Sozialwesen, Bildung und das Zusammenwirken über die Landesgrenzen hinweg. Die Möglichkeiten für eine nachhaltige Lebensführung sind zahlreich. Eigene Denk-, Handlungs- und vor allem Konsummuster sind in einem ersten Schritt zu hinterfragen. Kann ich mein Leben für mich und mein Umfeld doch vielleicht besser gestalten? Welche Alternativen an Produkten und Services gibt es, die

mit weniger Ressourcenverbrauch auskommen, aber in der Lage sind, meine Lebensqualität zu erhalten bzw. sogar zu steigern? Wissen ist dabei zum wichtigsten Rohstoff unserer schnelllebigen Zeit geworden. Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel dazu. Doch Wissen muss sich in der Befähigung zu eigenständigem, verantwortungsvollem Handeln ausdrücken. Erst dann ist nachhaltiges Handeln wirklich in den Köpfen der Menschen angekommen. Der viel zitierte demographische Wandel ist nicht mehr nur in Statistiken ersichtlich, sondern alltägliche Realität. Die so genannte „BabyBoom“-Generation kommt langsam ins Seniorenalter. In rund 20 Jahren wird der Anteil der über 60-Jährigen rund 30 Prozent der niederösterreichischen EinwohnerInnen ausmachen. Die Veränderungen in der Altersstruktur ziehen neue Lebensformen nach sich. Das familiäre Netzwerk dünnt immer mehr aus. Lebensqualität muss noch stärker in Generationen gedacht

werden. Ein bedarfsorientierter Ausbau der Pflegeplätze – bis 2018 sollen zusätzliche 1000 Plätze zu den bisher bestehenden 8.729 Vertragsplätzen geschaffen werden – ist eine wesentliche Maßnahme dafür. Ebenso werden die sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdienste – von derzeit monatlich rund 15.500 zu Betreuenden – in Zukunft erweitert.

so schmeckt niederösterreich. Dank der hochwertigen Qualität der Nahrungsmittel der niederösterreichischen Landwirte sind Genuss und Produkt-Vielfalt möglich. Jeder an LKWTransporten eingesparte Kilometer ist eine Verringerung von Lärm-, Staub- und Abgasbelastung. Neben der steigenden Nachfrage nach regionalen Produkten, werden auch immer mehr Produkte aus biologischem Anbau und fairem Handel eingekauft.

JEDER BEITRAG ZÄHLT Wir konsumieren ständig – nicht nur beim Einkaufen und Essen, sondern auch beim Telefonieren, am Weg zur Arbeit oder beim Lesen verbrauchen wir Energie und Ressourcen. Aber hat nicht jede und jeder durch die eigenen Einkaufsgewohnheiten einen direkten Einfluss auf die Erhaltung des unmittelbaren Lebensraumes? Wer einkauft, trifft eine Entscheidung! Frischere Lebensmittel, die noch dazu besser schmecken, aus der Region stammen und keine langen Transporte hinter sich haben, müssen gefördert werden – und das bietet die Initiative

MEHR WISSEN, MEHR TUN Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Ziel ist, Menschen in Niederösterreich zu einem bewussten Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen und zu einem nachhaltigen Lebensstil zu befähigen. Letztlich geht es auch darum, an einem Beitrag für das Wertesystem der Gesellschaft zu arbeiten, der wichtige Impulse für die Wirtschaft, für neue Arbeitsplätze und für das Sozialsystem in Niederösterreich setzen kann.

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Anleitung für BeraterInnen.

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Eigenaktivität, insgesamt 20 Minuten

tools Erinnerungslandkarte

ziele Biografische Sammlung von Aktivitäten

ablauf Anleitungsbeispiel: „Es geht um Aktivitäten in Ihrem Leben, die Sie besonders gerne machen oder gemacht haben und um Aktivitäten, die für Sie besonders wichtig sind oder waren – egal wo sie stattfinden/stattgefunden haben: in der Freizeit, im Beruf, in der Familie, im Engagement für andere usw.“

Beispiele: + Freizeit – z.B. Hobby-TischlerIn, intensivere sportliche Aktivitäten, im Garten arbeiten + Familie – z.B. Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen + Engagement/Ehrenamt – z.B. Nachbarschaftshilfe oder Vereinstätigkeitengegangen? + Was waren oder sind die Erfolgsgeschichten oder Highlights im Rahmen dieser Aktivität? + Wie würde Sie jemand, der Sie besonders gut kennt, beim Ausüben dieser Aktivität beschreiben? + Was haben Sie dabei gelernt? + Was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

D

ie Kompetenzberatung ist ein neues offizielles Bildungsberatungsformat, bei dem Prozesse grundlegenderer Orientierung im Vordergrund stehen. Im Vergleich zu den bestehenden Formaten Bildungsinformation und Bildungs- und Berufsberatung richtet sich das neue Beratungsformat an KundInnen mit einem (noch) eher unbestimmten Beratungsbedarf. Es geht beispielsweise um Situationen, in denen noch offen ist, ob es eher in Richtung Beruf (welcher?) oder eher in Richtung Aus- oder Weiterbildung (welche?) gehen soll. Dazu gehören auch Fragen wie Freiwilliges Engagement oder Arbeitsplatzwechsel. Neben einer grundlegenden Orientierung zielt die Kompetenzberatung vor allem auf Aktivierung. Sie soll die KundInnen in erster Linie befähigen, eigenständig und systematisch die nächsten Orien-tierungsschritte zu setzen. Daher ist der persönliche Maßnahmenkatalog oder Aktionsplan auch ein Hauptergebnis des Prozesses. Für diese offene Herangehensweise erweist sich die kompetenzorientierte Ausrichtung als besonders geeignet, da sie in besonderer Weise an das Individuum mit seinen Interessen, Wünschen und Fähigkeiten anknüpft (»Subjektorientierung), sich auf konkrete Handlungssituationen bezieht (»Handlungsorientierung) und ganzheitlich fachliche, soziale und personale Dimensionen ebenso berücksichtigt wie Ergebnisse aus formalem, non-formalem und informellem Lernen (»Ganzheitlichkeit). Darüber hinaus sind Selbstreflexion und die Ausrichtung auf Selbstorganisation bzw. Selbststeuerung weitere zentrale Merkmale des kompetenzorientierten Ansatzes, wie er in der Kompetenzberatung zum Tragen kommt.

„Sie bekommen von mir eine Erinnerungslandkarte und haben 20 Minuten Zeit, ihre Aktivitäten unter folgenden Überschriften einzutragen.“ + Freizeit + Bildung und Ausbildung + Beruf/Arbeit + Familie + Weiterbildung + Engagement/Ehrenamt + Besondere Lebensphasen + Sonstiges

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2. Workshop + 5-12 TeilnehmerInnen, Umfang: ein Tag/acht Stunden (evt. zwei Halbtage mit Eigenarbeit), ein bis zwei BeraterInnen/WS + Einsatz zielgruppenadäquater Methoden: Gruppen-, Kleingruppen- und Einzelarbeit + Ergebnisse aus Gruppen-, Kleingruppen- und Einzelarbeit werden laufend stichwortartig dokumentiert (eigenständig und unterstützt von den BeraterInnen) + „Lernergebnisse“: (a) die TeilnehmerInnen erfassen ihre Lebensgeschichte als Geschichte von Aktivitäten, die sie im Hinblick auf ihren persönlichen Stellenwert gewichten (Vorlieben, Erfolge, Talente usw.); (b) die TeilnehmerInnen identifizieren ihre Aktivitätengeschichte als persönliche Lerngeschichte (formales, non-formales und informelles Lernen); (c) die TeilnehmerInnen wählen jene Aktivitäten bzw. Lernprozesse aus, die künftig einen besonderen Stellenwert haben sollen (Vorlieben, persönliche Weiterentwicklung, Bildung bzw. Weiterbildung, Beruf, spezielle Aktivitäten; (d) die TeilnehmerInnen „identifizieren“ aus den gewählten Aktivitäten eine Auswahl erworbener bzw. (weiter)entwickelter Kompetenzen bzw. Kenntnisse/ Fertigkeiten/Haltungen. + Die TeilnehmerInnen legen ein Kompetenzprotokoll an, das die Bereiche „Aktivitäten“, „Kompetenzen“ („Kenntnisse/Fertigkeiten/Haltungen“), „Zukunft“ umfasst und stichwortartig ausgefüllt wird (eigenständig und mit Unterstützung der BeraterInnen).

Die Kompetenzberatung ist als Prozess mit folgenden vier Phasen angelegt: 1. Informationsgespräch 2. Workshop 3. Eigenarbeit 4. abschließende Einzelberatung/en Im Informationsgespräch (Phase 1) wird gemeinsam geklärt, ob die Kompetenzberatung für den Orientierungsbedarf der KundIn geeignet ist. Die Phase 2 – Kernstück der Kb – ist ein ganztägiger Workshop, bei dem die Erfahrungen aus bisherigen Aktivitäten der KundInnen mit persönlichen Zukunfts-Interessen und -Wünschen verknüpft werden. Die Ergebnisse werden in einem persönlichen Kompetenzprotokoll festgehalten. Im Rahmen des Workshops wird auch Phase 3 – die Eigenarbeit der KundInnen – geplant. Die KundInnen sollen eigenständig oder in Kleingruppen an den im Protokoll festgehaltenen Ergebnissen weiter arbeiten und erste Recherchen in Richtung künftiger Maßnahmen unternehmen. In der abschließenden Einzelberatung werden die Ergebnisse aus der Eigenarbeit besprochen und im Protokoll ergänzt. Schließlich wird gemeinsam der Aktionsplan für die nächsten Schritte erstellt.

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Leitfaden

Hrsg. von Genoveva Brandstetter, Wolfgang Kellner und Peter Schlögl

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+ Die TeilnehmerInnen planen die vor der Einzelberatung angesiedelte Eigenarbeit. 3. Eigenarbeit + Zwischen dem Workshop und der abschließenden Einzelberatung sollte ein Zeitraum von mindestens einer Woche liegen. + Die Eigenarbeit sollte die beiden Bereiche „Weiterarbeit am Kompetenzprotokoll“ und „eigenständige Recherche“ umfassen. + Im Rahmen der Weiterarbeit am Kompetenzprotokoll sollen alle drei Bereiche des Protokolls („Aktivitäten, Kompetenzen, Zukunft“) ergänzt und erweitert werden; die Weiterarbeit am Protokoll kann optional paarweise oder in Kleingruppen durchgeführt werden. + Im Rahmen der Recherche sollen zum Thema „Zukunft“ Orte, Organisationen und Personen ausgewählt und für Informationsgespräche aufgesucht werden; stichwortartige Dokumentation der Ergebnisse; die Recherche kann optional auch paarweise durchgeführt werden. 4. Einzelberatung Im Rahmen der abschließenden Einzelberatung/en erfolgt die gemeinsame Auswertung und Ergänzung des Kompetenzprotokolls sowie die gemeinsame Planung von Maßnahmen/Aktivitäten, die dann in einen Maßnahmen- bzw. Aktionsplan eingetragen werden.

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Der Ablauf der vier Phasen der Kompetenzberatung: 1. Informationsgespräch: Klärung der Ziele dieser Art von Beratung, Erreichung eines Commitment von Seiten der KundInnen (z.B.

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bezüglich biographische Reflexion, Sich-Einlassen, Nutzen der Gruppenerfahrung, Bedeutung der Phasen, aktive Mitarbeit)

österreichisches institut für berufsbildungsforschung Margaretenstr. 166/2. Stock, 1050 Wien

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im überblick kompetenzberatung

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Telefon 01 310 33 34 Fax 01 319 77 72

E-Mail oeibf@oeibf.at Website oeibf.at

Telefon 01 533 88 83 Fax 01 533 88 83-47

E-Mail office@ring.bildungswerke.at Website ring.bildungswerke.at


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ung Eine einfache Lös 8


Wie lange wird es dauern, bis ich meine Warzen los bin? Das ist schwer zu sagen. Die Behandlungsdauer kann variieren: Meist sind 5 bis 15 Behandlungen erforderlich. Der Prozess kann kürzer dauern, aber einige Warzen brauchen länger. Setzen Sie die Behandlung fort, bis nichts Schwarzes (kleine Blutgefäße) mehr in der Warze zu sehen ist. Warzen werden von Viren verursacht – es gibt viele verschiedene und die Dauer der Behandlung kann abhängig sein von der Art der Warze, von ihrer Lage am Körper, und wie lange Sie sie schon haben.

hilft EndWarts gegen alle Arten von Warzen? EndWarts kann gegen Hand-, Fuß- und Körperwarzen verwendet werden. EndWarts darf nicht zur Behandlung von Genital- oder Gesichtswarzen verwendet werden. Warzen auf dünner Haut sollten nur mit kleinsten Mengen EndWarts behandelt werden.

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Die einfache Lösung

Tragen Sie hier bitte 1x wöchentlich die erfolgte Anwendung ein!

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Die Behandlung ist sehr sanft, daher ist EndWarts® auch für Kinder1 geeignet. EndWarts® wird 1x wöchentlich aufgetragen bis die Warze verschwunden ist. Normalerweise reichen 5-15 Wochen Behandlungsdauer.

Eintauchen und Überschuss abstreifen.

Kann EndWarts von Schwangeren, stillenden Müttern und Diabetikern verwendet werden? Es sind keine Risiken im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Stillen bekannt. Diabetiker sollten EndWarts nur auf gesunde Hautstellen auftragen, die nicht von der Krankheit beeinträchtigt sind, und die angegebene Menge nicht überschreiten. Im Fall von Komplikationen kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, Krankenpfleger oder Fußspezialisten.

Anschließend die Warze leicht betupfen.

EndWarts® einmal wöchentlich auftragen. Ausreichend für etwa 30 Behandlungen von 1-5 Warzen. Zumeist werden 5-15 Anwendungen benötigt. Zur Anwendung mehrerer Warzen geeignet. Vor der Anwendung bitte die Gebrauchsanweisung durchlesen. Für die Behandlung von Kindern geeignet1.

EndWarts® – 1x wöchentlich, sanft und schmerzfrei.

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Bei Kindern unter 4 Jahren konsultieren Sie bitte Ihren Haus- oder Kinderarzt.

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Die EndWarts® Einführungsaktion zum Kennenlernen! Bitte gewünschte Bestellmenge angeben:

Wien, 1. November 2012 Sehr geehrte Frau Apotheker, sehr geehrter Herr Apotheker, wir freuen uns, Ihnen mit EndWarts® eine einfache und wirksame Lösung zur Warzenbehandlung anbieten zu können: Ab November 2012 – steht das erfolgreiche skandinavische Medizinprodukt EndWarts® auch in Österreich – apothekenexklusiv – zur Verfügung.

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Meda Pharma GmbH, Guglgasse 15, 1110 Wien

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Noch Fragen? Aber gerne!

Einfach anzuwenden!

Wie oft soll ich ® EndWarts anwenden? EndWarts isteinmal ein neuer Weg Regelmäßig pro Woche für zur besteBehandlung Ergebnisse. auf dünner Haut,Körperwarzen. wie z.B. Körperwarzen, vonWarzen Hand-, Fuß- und Diekönnen aktive alle 14 Tage behandelt werden. Tragen Sie nie mehr als die Substanz von EndWarts® ist Ameisensäure, die angegebene Menge auf – die Behandlung wird dadurch nicht beschleunigt, Sie Warzen könnten jedoch Hautirritationen dem Körper hilft die auszutrocknen. hervorrufen und die Warze könnte empfindlich werden.

Einfache und sichere Behandlung

Warzen? Endlich gibt’s was Neues!

Frau Petra KulvIcKI Jheringgasse 32/Top 15 1150 Wien

Kann Endwarts bei kleinen Kindern verwendet werden? Das Produkt ist auch für kleine Kinder geeignet. Fragen Sie jedoch Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kinder unter vier Jahren damit behandeln. Beachten Sie das Beiblatt bezüglich der Behandlung von Kindern unter vier Jahren. Für Warzen bei Säuglingen und Kleinkindern ist es unbedingt notwendig nur kleinste Mengen EndWarts und nicht öfter als einmal pro Woche zu verwenden. Bei Kindern ist es wichtig, nie die angegebene Dosis zu überschreiten – das Produkt wird auch so wirken. Wenn Ihr Kind Finger lutscht, können Sie die Finger sofort nach der Behandlung waschen.

Wirksam gegen Warzen bei Kindern und Erwachsenen

®

g Eine einfache Lösun

Absender: Meda Pharma GmbH Guglgasse 15, 1110 Wien, Österreich

Österreichische Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

Wie wirkt EndWarts? EndWarts hilft dem Körper, die Warzen auszutrocknen, sodass sie abgestoßen werden, ohne Narben zu hinterlassen. Es ist eine farblose Lösung, die einmal wöchentlich mit einem Wattestäbchen auf die Warze aufgetragen wird. Sie können die Behandlung unterstützen, indem Sie zwischen den Behandlungen trockene Haut entfernen. EndWarts hinterlässt keine Spuren auf der Haut und ist nicht klebrig. Es sollte nicht mit anderen Behandlungsformen zur Entfernung von Warzen kombiniert werden.

Ist die Behandlung von Endwarts schmerzhaft? Nein, bei richtiger Anwendung nicht. Deshalb ist EndWarts auch für Kinder geeignet. Die Warze kann manchmal leicht brennen. Sollte das unangenehm sein, kann sie mit kaltem Wasser abgewaschen werden, es darf trotzdem vor der nächsten Behandlung keine weitere Lösung aufgetragen werden. EndWarts enthält eine ätzende Säure und darf nicht auf gereizter, brüchiger oder wunder Haut verwendet werden, um ein Brennen zu vermeiden. Auch eine überhöhte Dosis kann Beschwerden auslösen. In diesem Fall unterbrechen Sie die Behandlung ein bis zwei Wochen – siehe Anleitung. Wenn eine Warze empfindlich ist, entfernen Sie die darüber liegende Haut – damit verringern Sie den Druck auf die Warze.

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Bei Kindern unter 4 Jahren konsultieren Sie bitte Ihren Haus- oder Kinderarzt.

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ung Eine einfache Lös

Werden meine Warzen mit EndWarts verschwinden? Ja, die meisten Warzen verschwinden. Ein geschwächtes Immunsystem und die Einnahme von Medikamenten können den Erfolg jedoch beeinträchtigen.

Woraus besteht EndWarts? Aus Ameisensäure, Glyzerin und Zitronenöl. Es sind keine allergischen Reaktionen auf dieses Produkt bekannt. Ameisensäure ist eine organische Säure, ähnlich wie Butter- oder Essigsäure. Die Säure ist naturidentisch und biologisch abbaubar. Da Ameisensäure ätzt, ist darauf hinzuweisen, dass das Produkt mit großer Vorsicht verwendet wird. Kinder sollen von ihren Eltern behandelt werden. Die Flasche sollte auf einer Fläche aus rostfreiem Stahl o.Ä. stehen, da ihr Inhalt bemalte Oberflächen, Textilien, usw. beschädigen könnte, wenn die Flasche umkippt. Nach der Verwendung ist der Deckel immer fest zuzuschrauben.

Bitte wenden Sie EndWarts® einmal wöchentlich lt. Gebrauchsanweisung an. Woche für Woche können Sie die Anwendung in diesem Kalender abhaken. Das hilft gegen das Vergessen und sorgt für einen guten Überblick. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Brauche ich ein Pflaster, wenn ich EndWarts verwende? Nein, Sie sollten ein Pflaster nur wenn nötig und für kurze Zeit tragen, da es die Warze druckempfindlich machen und zu Hautschäden führen kann.

Mein EndWarts® Kalender

Warum bekommen wir Warzen? Warzen werden durch Viren verursacht und sind ansteckend. Es gibt verschiedene Arten von Warzenviren. Warzen gedeihen besonders gut in warmer, feuchter Umgebung. Häufige Ansteckungsquellen sind Schwimmbäder, Sporthallen und der direkte Kontakt. Manche Menschen bekommen nur eine Warze, andere hingegen mehrere. Es ist nicht unüblich, sogar 10-20 Warzen zu haben. Es ist oft einfacher, neue Warzen los zu werden, als solche, die seit mehreren Jahren da sind.

11 einfache Antworten


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Wir machen Informationen nutzbar: Data ManageMent 360

ein geheimnis des erfolgs liegt im Data Management.

ein geheimnis des erfolgs liegt im Data Management.

Effektives Data Management versteht die Prozesse innerwoRkhalb des Unternehmens und nutzt sie für den geschäftlichen fLow Erfolg. Unsere Software-Lösungen setzen deshalb ein grundlegendes Verständnis von Organisation und Geschäftsprozessen voraus. Die Lösungen müssen im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Standards und maßgeschneiderten Features bestehen können.

Effektives Data Management versteht die Prozesse innerhalb des Unternehmens und nutzt sie für den geschäftlichen Erfolg. Unsere Software-Lösungen basieren deshalb auf einem grundlegenden Verständnis von Organisation und Geschäftsprozessen. Die Lösungen müssen im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Standards und maßgeschneiderten Features bestehen können.

DM 360 InDIvIDuaL

DM 360

Data Management-Tools von tIP umfassen die gesamte Wertschöpfungskette Ihres Unternehmens (eRP), die Analyse, Aufbereitung und Weiterverarbeitung vorhandeDatenDataDATA MInInG bzw. neroPen Daten (oPEn InsIDe DOKUbank MIneR MEnTEnMAnAGEMEnT) sowie die Unterstützung und Automatisierung wiederkehrender Geschäftsprozesse (woRkfLow). Eine rundum optimale Lösung – eine 360-Grad-Lösung – für das Data Management setzt klare Definitionen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden voraus. Nur in einem offenen Dialog kann die Doku- Qualität erreicht werden, die das Datenentsprechende abLagemanagement zu einem strategischen Erfolgsfaktor des systeM werden lässt. Unternehmens ,

Data Management-Tools von tIP umfassen die gesamte Wertschöpfungskette Ihres Unternehmens (eRP), die Analyse, Aufbereitung und Weiterverarbeitung vorhandener Daten (oPEn DATA MInER bzw. InsIDe x DOKUMEnTEnMAnAGEMEnT) sowie die Unterstützung und Automatisierung wiederkehrender Geschäftsprozesse (woRkfLow).

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Wir machen Informationen nutzbar.

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Die IT muss die Vielfalt der Prozesse im Unternehmen unterstützen. Nicht mehr, nicht weniger – aber leidenschaftlich und kompetent. Es scheint verständlich, dass über 80% der Manager mit ihrer IT nicht zufrieden sind. Wir haben von Anfang die großen IT-Player in unseren Dienst gestellt und können Hardund Softwarekomponenten auf Ihre Anforderungen zuschneiden. Wir vervollständigen die Planungen auch mit allen weiteren Kostenfaktoren, die im Umfeld der IT-Anforderung anfallen können. Denn dann wissen Sie und wir, was uns erwartet!

Die IT-Partnerschaft für Ihren Erfolg: IT SERVICES 360. Von uns. Mit Ihnen. Für Sie.

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Vorsorge und Vorbeugung sind die besten Investitionen

Über die Notwendigkeit von IT-Sicherheit muss nicht mehr diskutiert werden. Informationen und Datenströme vor den Bedrohungen aller Art aus dem Netz wirksam zu schützen, hat oberste Priorität. Dafür setzen wir innovative wie bewährte Lösungen ein, die wir optimal an Ihre Anforderungen anpassen.

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Telefonie-Konvergenz Es gibt heute viele Möglichkeiten der Kommunikation: Festnetz- und Mobiltelefonie, Fax, Instant Messaging, Video-Telefonie und E-Mail. Der Telefonhörer wird zum Device, Software verbindet die Telefonie mit dem gesamten Datamanagement im Unternehmen. So nutzen wir die vorhandene Infrastruktur im Netzwerk, in der Serverlandschaft und

Ihre Vorteile als TIP Kompetenzpartner Aufgrund unserer zertifizierten Ausbildung verfügen wir über spezifisches Fachwissen. Dadurch können wir Ihrem Unternehmen die notwendige Kompetenz für die Umsetzung aller IT-Anliegen zur Verfügung stellen.

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Um die wachsende Flut an Daten und Informationen auch effizient nutzen zu können, brauchen wir eine intelligente Server- und Storage-System-Drehscheibe. Der Server bildet in allen unseren technischen Überlegungen den Ausgangspunkt für infrastrukturelle Maßnahmen, Datensicherheit, Datenschutz und Kommunikation mit allen Komponenten im internen sowie externen Netz.

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Professionelle Unterlagen für jedes Audit

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in den Softwareverknüpfungen. Konvergenz geschieht heute auf allen Ebenen der Festanschlüsse und mobilen Telefonie. Kommunikation heißt schon lange nicht mehr nur miteinander zu reden oder Briefe zu schreiben. Festnetz- und Mobiltelefonie, Faksimile, Instant Messaging, Video-Telefonie und E-Mail gehören in unseren Berufsalltag.

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5. Das testament

Übersicht zur Testamentsplanung Das eigenhändige Testament

Ein Testament sorgt für klare Verhältnisse. Es kann jederzeit geändert und an die neuen privaten Verhältnisse angepasst werden. Wird ein neues Testament verfasst, so sollten darin allfällige frühere Testamente ausdrücklich für ungültig erklärt werden – z.B. mit der Einleitung: „Ich widerrufe alle meine bisherigen letztwilligen Verfügungen.“ Damit sind alle vorangegangenen Testamente und Kodizille ungültig. Am besten aber vernichtet man zusätzlich alle älteren Testamente. Ein später geschriebenes Testament (dies muss über das Datum feststellbar sein) hebt im Zweifel jedes frühere auf.

Beim eigenhändigen Testament muss der gesamte Text vom Testator eigenhändig (d.h. handschriftlich) geschrieben und auf der letzten Seite unterschrieben sein. Die Unterschrift sollte mit Vor- und Nachnamen erfolgen. Bei einem mehrseitigen Testament ist es ratsam, jede einzelne Seite zu unterschreiben. Ist z.B. nur die erste Seite unterschrieben, sind die folgenden Seiten ungültig. Auch Korrekturen oder Ergänzungen müssen unterschrieben werden. Eine Orts- und Datumsangabe ist anzuraten.

5.1. Formvorschriften

Beim eigenhändigen Testament sind keine Zeugen erforderlich.

Um ein gültiges Testament zu erstellen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Zunächst muss der Verfasser eines Testaments testierfähig sein. Testierfähig sind alle Personen über 18 Jahre, die im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten sind. Außerdem muss das Testament in einer vom Gesetz geregelten Form errichtet werden. Diese formvorschriften sind sehr streng, um einen Missbrauch aber auch eine leichtfertige Erstellung eines Testaments zu vermeiden. Um sicherzugehen, alle Vorschriften zu erfüllen, ist es empfehlenswert, sich an einen öffentlichen Notar oder einen Rechtsanwalt zu wenden. Ein formungültiges Testament ist zur Gänze unwirksam. Es gibt folgende Formen eines Testaments: p ein Nottestament (mündliches Testament) p ein eigenhändiges Testament p ein fremdhändiges Testament p ein öffentliches Testament vor Gericht oder Notar

Beispiel:

Diese Übersicht ist für Ihre privaten Unterlagen gedacht. Anhand der Aufstellung können Sie sich einen Überblick über Ihr Vermögen verschaffen. So sind Sie gut für Ihr Gespräch mit einem Notar oder Rechtsanwalt vorbereitet. Für eine erste Einschätzung genügt es, wenn Sie den ungefähren Wert veranschlagen. Von der Summe der Einzelposten sollten Sie eventuell vorhandene Verbindlichkeiten abziehen, um den bereinigten Stand Ihres Vermögens zu erfassen. In die rechte Spalte können Sie eintragen, wer welchen Teil Ihres Vermögens erhalten soll.

Vermögen Bankguthaben / Wertpapiere

Wert in euro

erbe/Legatar

Nummern

Bankkonten

Mein Vermächtnis ohne Grenzen. Persönlicher Ratgeber zu testament und erbrecht in Österreich.

Sparbücher Bausparverträge

Testament Ich, Max Huber, geboren am 10. Oktober 1936, wohnhaft in 1020 Wien, Mustergasse 25, erkläre: 1. Ich widerrufe alle meine bisherigen letztwilligen Verfügungen. 2. Als Erben setze ich zu gleichen Teilen - meine Gattin Luise, wohnhaft unter selbiger Adresse - und meine Tochter Marie ein. 3. Der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, Taborstraße 10, 1020 Wien vermache ich mein Sparbuch Nr. 010203 bei der CA-BV, lautend auf meinen Namen. Wien, 13. August 2012 Max Huber

Das Nottestament (mündliches Testament) Zur Anwendung dieser Notform ist der Testator berechtigt, wenn die unmittelbare Gefahr besteht, dass er stirbt oder die Fähigkeit zu testieren verliert z.B. nach einem schweren Unfall oder vor einer Notoperation. Es müssen allerdings folgende Bedingungen erfüllt werden: p Der letzte Wille muss vor zwei Zeugen abgegeben werden. Alle Zeugen müssen gleichzeitig anwesend sein und dürfen weder Erben noch nahe Verwandte sein. p Beide Zeugen müssen im Streitfall das Testament beeiden können.

das testament

Safe Sonstiges Versicherungen

Polizzennummern

Lebensversicherungen sonstige Versicherungen Immobilien

Adresse

Häuser Grundstücke Wohnungen sonstiger Besitz Fahrzeuge

Marke/Typ

Autos Motorrad / Moped Beweglicher Besitz

Anzahl

Möbel Teppiche Antiquitäten Porzellan / Besteck Bilder Schmuck Sammlungen Computer / Hifi sonstige Wertgegenstände

Ein so erklärter letzter Wille verliert drei Monate nach Wegfall der Gefahr seine Gültigkeit.

Herausgegeben von Ärzte ohne Grenzen im August 2012.

Wertpapiere / Aktien

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das testament

Summe

abzügl. Verbindlichkeiten (Kredite, Forderungen, Leasingverträge etc.)

Summe Vermögensstand

msf_testamentsplanung_legate.indd 1

Hilfe bei ernährungskrisen

HILFe, DIE WIRKT.

Hilfe bei vernachlässigten Krankheiten und vergessenen Krisen

unterernährung ist eine humanitäre katastrophe. weltweit sind schätzungsweise 195 millionen kinder unter fünf Jahren akut unterernährt. die gründe sind vielfältig: wenn gewaltsame konflikte die bestellung der felder verhindern, Ernten wegen dürren ausfallen oder die bevölkerung verarmt, wird nahrung knapp oder unbezahlbar.

Jedes Jahr erkranken millionen menschen an infektionskrankheiten, die behandelbar sind. Vor allem in ärmeren ländern sind viele menschen von medizinischer Versorgung ausgeschlossenen.

M

V

angelernährung gehört in Krisensituationen

Impfstoff gibt, sterben weltweit jedes Jahr etwa 250.000

zu den häufigsten Todesursachen von Kleinkin-

Kinder an Masern. Ärzte ohne Grenzen behandelt die

behandelt werden, weil die dafür notwendigen

Erkrankten und führt groß angelegte Impfkampagnen

des Mangels.

durch um einer weiteren Ausbreitung der hochansteck-

bar sind. Als Folge davon sterben jährlich Millionen

enden Virusinfektion vorzubeugen.

Menschen an Malaria, Aids, der Schlafkrankheit oder

Ärzte ohne Grenzen betreibt rund 120 ErnährungsproIndien. Der Einsatz ist für die Betroffenen lebensnot-

Um möglichst viele mangelernährte Kinder behandeln zu können, verwendet Ärzte ohne Grenzen eine kalorien-

Medikamente fehlen oder für die Betroffenen unbezahl-

Tuberkulose. Aus diesem Grund hat Ärzte ohne Grenzen die Kampagne

Vergessene Krankheiten sind z.B. Chagas, Kala Azar, Schlafkrankheit und Buruli-Ulkus. ÜbErlEbEn mit hiV/Aids Weltweit sind 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus

reiche therapeutische Fertignahrung auf Basis von

„Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten“ („Access to

infiziert. Antiretrovirale Medikamente können die

Erdnüssen, Milch und Zucker, die mit Vitaminen und

Essential Medicines“) ins Leben gerufen und setzt sich für

Vermehrung des Virus im Körper hemmen und das

Das Immunsystem bricht zusammen, der Körper wird

Mineralien angereichert ist. Sie ist gebrauchsfertig,

eine verstärkte Erforschung und Behandlung all jener

Leben der Betroffenen verlängern. Nur ein Drittel der

anfällig für Infektionskrankheiten wie Cholera, Malaria,

muss also nicht mit Wasser angerührt werden, ist ein-

Krankheiten ein, von denen vor allem Menschen in den

Menschen, die eine Behandlung benötigen bekommen

Lungenentzündung und Masern.

fach zu transportieren und zu lagern.

ärmeren Regionen der Welt betroffen sind.

sie auch. Die erforderlichen Medikamente sind vieler-

© .../msf

wendig. Der Mangel an Nährstoffen, vor allem an Fetten und Eiweißen, führt zu einer Schwächung des Körpers.

Hilfsprogramme für mangelernährte Kinder sind und bleiben ein Schwerpunkt der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen.

orts zu teuer oder nicht erhältlich. Ärzte ohne Grenzen versorgt in 27 Ländern mehr als 140.000 HIV/Aids-Patienten kostenlos mit lebensverlängernden Medikamenten.

tubErkulosE-bEhAndlung ist mÖglich

Bei Kindern ist Unterernährung nur selten einfach die

Jedes Jahr erkranken rund acht Millionen Menschen an

Folge einer unzureichenden Nahrungsversorgung. Auch

Tuberkulose, 1,7 Millionen sterben an der Krankheit. Vor

Infektionen spielen eine wesentliche Rolle. Bei starkem

allem die Behandlung von Patienten und Patientinnen

Durchfall beispielsweise verliert das Kind erst den

mit multiresistenter Tuberkulose (MDR-TB) ist. Weltweit

Appetit und dann Gewicht, so dass sich ein Teufelskreis

haben nur fünf Prozent der Tuberkulosepatienten Zu-

zwischen Infektion, Gewichtsverlust und erneuter

gang zu einer Untersuchung auf resistente Formen der

Infektion ergibt.

Krankheit. Nur knapp zehn Prozent der MDR-TB-Patien-

Auch Masern gehören zu den häufigsten Todesursachen bei mangelernährten Kindern in Krisengebieten. Obwohl es einen wirksamen und kostengünstigen

ten werden mit den nötigen Medikamenten behandelt. Ärzte ohne Grenzen behandelt in 31 Ländern erfolgreich mehr als 25.000 Tuberkulose Patienten.

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IHR UNTERNEHMEN UND ÄRZTE OHNE GRENZEN – GeMeInSAM FÜR MENSCHEN IN NOT.

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iele Patienten und Patientinnen können nicht

dern. Jedes Jahr sterben Millionen Kinder an den Folgen

gramme in über 30 Ländern der Welt, von Niger bis

MIT-WIRKEN

06.08.12 19:23

| ernährungskrisen

Weltweit erkranken jährlich ca. 500 Millionen Menschen an Malaria. Die meisten von ihnen leben in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Für mehr als eine Million verläuft die Tropenkrankheit jedes Jahr tödlich. Dabei kann Malaria einfach und kostengünstig behandelt werden, wenn die Betroffenen rechtzeitig wirksame Medikamente erhalten. Ärzte ohne Grenzen behandelt jährlich rund zwei Millionen Malaria-Patienten.

vernachlässigt und vergessen |

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Exazerbationen

Exazerbationen

Exazerbationen

Exazerbationen bedrohen die Patienten massiv!

Exazerbationen bedrohen die Patienten massiv!

Exazerbationen bedrohen die Patienten massiv!

Circulus vitiosus Schlechtere Lebensqualität

Stadien

Schlechtere Lebensqualität

Rascherer Verlust an Lungenfunktion

Alter

SPIRIVA® Nutzen

Mehr Komorbiditäten

Erhöhte Mortalität

Exazerbationen

Lungenfunktion

Atemnot

SPIRIVA® Wirksamkeit

Circulus vituosus

Stadien

Alter

Phänotyp

Circulus vituosus

SPIRIVA® Nutzen

(tiotropium)

Stadien

Alter

Phänotyp

Circulus vituosus

SPIRIVA® Nutzen

(tiotropium)

Stadien

Alter

Phänotyp

SPIRIVA® Nutzen

(tiotropium)

(tiotropium)

Exazerbationen

Exazerbationen

Exazerbationen

Exazerbationen

Exazerbationen bedrohen die Patienten massiv!

Bereits eine einzige Exazerbation beschleunigt den Lungenfunktionsverlust.

Häufige Exazerbationen treten schon früh im Verlauf der COPD auf.

SPIRIVA® reduziert Exazerbationen hochsignifikant im Vergleich mit Plazebo – unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung.

O

-20

Zunehmend schwere Exazerbationen

Häufiger Re-Hospitalisierungen

FEV1-Abnahme -30 ml/Jahr -40

Mehr Komorbiditäten

Erhöhte Mortalität

Stadien

post-bronchodilatorisch p=0,002

-27,5%

50

Prozent der Patienten

Exazerbationen (n=462)

-48,7%

Phänotyp

Circulus vituosus

SPIRIVA® Nutzen

Stadien

Alter

33%

30 20

22%

Phänotyp

GOLD 2

GOLD 3

(n=945)

∆ 31,2%

Circulus vituosus

SPIRIVA® Nutzen

(tiotropium)

Stadien

im Spital wg. Exazerbationen im 1. Jahr

33 %

7%

0

∆ 21,2%

Exazerbationen

18 %

10

-59,0%

■ häufige

47%

40

nach

-27,8%

-60

Alter

3

in %

■ vor

-50

in %

Circulus vituosus

p=0,006

-10

Alter

Phänotyp

Circulus vituosus

SPIRIVA® Nutzen

SPiriVA® wirksamkeit

Durch die lang anhaltende M3-Rezeptorblockade* reduziert Tiotropium anhaltend und signifikant Air-Trapping ab der 1. Dosis.

Die gesundheitsbezogene Lebensqualität war bei den mit Tiotropium behandelten Patienten über die Studiendauer signifikant besser.

Hazard ratio = 0,86 (95% CI, 0,81, 0,91); p<0,001 (log-rank-test)

40

SPIRIVA® 20

0

Circulus vituosus

Stadien

Alter

0

6

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Phänotyp

18

24

30

36

42

48 Monate

Tag 42

0

-200 n=96 p<0,05 für beide Parameter an allen Tagen

-400

Air-Trapping (tiotropium)

Wirkmechanismus

Residualvolumen

Lebensqualität

Mortalität

–35% 1

Stadien

alle Schweregrade

Alter

Phänotyp

mittelgradig + schwer

SPIRIVA® Nutzen

Control (n=2.478)

45

(tiotropium)

10 Jahre SPIRIVA® 25 Mio. Patientenjahre 175 COPD Studien

SPIRIVA® (n=2.337)

Erste Wahl bei COPD

*

40 SGRQ Total Score Δ = 2.3-3.3 Einheiten Δ = ohne Plazebo > 5 Einheiten

35 0

*Dissoziationshalbwertszeit 27 Stunden.

-600

SPIRIVA® Nutzen

50

Tag 21

200

Verbesserung

Über 4 Jahre hochsignifkante 14% relative Risikoreduktion

Control

Tag 0

SGRQ Total Score

14%

Tiotropium - Plazebo (ml)

60

Plazebo (n=506)

(tiotropium)

SPiriVA® wirksamkeit

80

Tiotropium (n=497)

–35%

0

UPLiFt-Studie

*p<0,01

(n=293)

SPIRIVA® wirkt hochsignifikant im Vergleich mit einer Kontrollgruppe von LABA oder LABA plus ICS.

MISTRAL-Studie

2

MISTRAL-Studie

GOLD 4

(n=900)

(tiotropium)

400

Exazerbationen (n/Jahr)

prä-bronchodilatorisch

Schlechtere Lebensqualität

Rascherer Verlust an Lungenfunktion

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Zunehmend schwere Exazerbationen

Häufiger Re-Hospitalisierungen

Phänotyp

VOn AnFAnG An SPiriVA COPD-Basistherapie1

®

sobald Symptome das tägliche Leben beeinträchtigen.

*p<0,001 vs. Control

0

6

12

18

24

30

36

42

48 Monate

inspiratorische Kapazität

Air-Trapping

Compliance (tiotropium)

Wirkmechanismus

Lebensqualität

Mortalität

Compliance (tiotropium)

(tiotropium)


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2012 2013

neu war, erscheint uns heute schon vertraut.

das neue jahr wird vieles verändern – und vielleicht gefällt uns nicht alles davon.

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in diesem sinne wünsche ich ihnen

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herzlichen

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zu einem erfolgreichen jahr.

dank

alles gute

und sage

für die schöne und vertrauensvolle zusammenarbeit. petra kulvicki


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anual report »klima:aktiv pakt 2020« AGENCY/

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Besser als Österreich: ziele mit hoher Ambition

M

it November 2011 haben die ersten sechs Partner mit Unterstützung der ExpertInnen von klima:aktiv begonnen, Detailkonzepte zur Erreichung ihrer Ziele bis zum Jahr 2020 zu entwerfen. In den letzten Monaten wurden Maßnahmen und Aktivitäten in allen relevanten Handlungsfeldern des betrieblichen Klimaschutzes – Mobilität, Gebäude, Einsatz Erneuerbarer Energieträger, Energiesparen im Geschäfts- und Produktionsprozess sowie NutzerInnenverhalten - entwickelt und bewertet. Resultat sind integrierte Klimaschutzkonzepte, welche die konkreten Zielwerte begründen und Basis für die freiwilligen Verpflichtungen im Pakt sind. Gemeinsam erreichen die Partner des klima:aktiv pakt2020 massive Einsparungen und übertreffen in ihrem Bereich deutlich die österreichischen Klimaschutzverpflichtungen.

Buwog Caritas MCDonalD‘s rewe group Bank austria Vöslauer

zwischen 2005 und 2020 jedes Jahr

p Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern p Die Treibhausgase sind hauptverantwortlich

für den Klimawandel, ihre Reduktion daher Ziel jeder Klimaschutzmaßnahme. Um die Ziele zu erreichen, müssen die Paktpartner den Einsatz fossiler Energieträger drastisch senken. Dies geschieht einerseits durch eine Reduktion des Energieverbrauchs, andererseits durch die Substitution von fossilen durch erneuerbare Energieträger. Die CO2-Bilanzen der Partner werden jährlich durch das umWEltBunDEsamt geprüft. Österreich hat sich zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 16 % verpflichtet.

rEDuktion trEiBhausGasE -29,0%

haben Erneuerbare Energieträger keinen negativen Effekt auf die CO2-Bilanz. Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, haben die Partner verschiedenste Maßnahmen geplant und teilweise bereits umgesetzt: der Betrieb eigener Anlagen zur Erzeugung erneuerbaren Stroms (Windturbinen, PV-Anlagen und Wasserkraftwerke), die Nutzung von Erdwärme und Sonnenkraft für die Aufbringung der Prozesswärme, der Bezug von Fernwärme, der Umstieg auf Ökostrom und die Umstellung von Öl- auf Biomasseheizungen gehören zu den wichtigsten Beispielen. Österreich hat sich hier eine Vorgabe von 34 % gestellt.

11111

antEil ErnEuErBarE EnErGiEn GEsamt 47,3%

õ

ó

Österreich rEDuktion trEiBhausGasE -16,0%

ó

Die Treibhausgasemissionen der

Unternehmen werden 2020 um durchschnittlich 29,0% unter jenen

des Basisjahres 2005 liegen.

antEil ErnEuErBarE EnErGiEn VErkEhr 11,2%

erneuerbare Energieträger.

konventionen des klima:aktiv pakt2020 durch die Österreichische Energieagentur und das Umweltbundesamt ermittelt. Die Wertangaben der folgenden Unternehmensbeschreibungen entsprechen sämtlich den an dieser Stelle getroffenen Spezifizierung.

p Der effektivste und kostengünstigste Weg

zur Vermeidung von CO2-Emissionen ist die effizientere Nutzung von Energie bzw. Energiesparen. Neben der Einführung von Energiemanagement als erstem und vielleicht wichtigstem Schritt nutzen die Partner eine Vielzahl von Optionen zur Steigerung der Energieeffizienz: Effizienzsteigerung im Produktionsprozess, Sanierung und Neubau von Geschäftsgebäuden in Niedrigenergie- und Passivhausqualität, Einsatz energieeffizienter Geräte, Verbrauchssensibilisierung von MitarbeiterInnen und Maßnahmen zur Reduktion des Verkehrs tragen maßgeblich zur Verringerung des Energieverbrauchs bei.

stEiGErunG EnErGiEEffiziEnz +20,8%

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Österreich antEil ErnEuErBar arE EnErGiEn VErkEhr 10,0 %

õ

Die Paktpartner decken im

Alle angegebenen Werte basieren auf den geprüften Energiekonzepten der Paktpartner und wurden einheitlich gemäß Berechnungs-

+11H89 79 +21H 80+20H +10H 90

Österreich ant antEil ErnEuErBarE EnErGiEn GEsamt 34,0 %

Jahr 2020 ihren Energiebedarf im Durchschnitt zu 47,3% durch

+H + 100 .

p Eine besondere Herausforderung im Klimaschutz stellt das laufend steigende Verkehrsaufkommen dar. Der Umstieg auf nachhaltigere Mobilitätsformen ist deshalb auch zentrales Ziel des klima:aktiv pakt2020. Die Verlagerung der Logistik von der Straße auf die Schiene, Umstellung der Fuhrparks auf Elektro- und Hybridfahrzeuge, der Einsatz von Dienstfahrrädern, die Verwendung von Altöl für den Betrieb der LKW-Flotte und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Dienstwege sollen den Verbrauch fossiler Treibstoffe eindämmen. Die Meßlatte Österreichs für den Anteil Erneuerbarer im Verkehr liegt bei 10 %.

71+29+H 53 +47H 66+34H 84+16+H

Wir sind klima:aktiv.

Ò

Die Paktpartner decken im Jahr 2020 ihren

Energiebedarf für Mobilität im Durchschnitt zu 11,2% durch erneuerbare Treibstoffe und

Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

!

Pro erzeugter Leistungseinheit

(Produkt, Dienstleistung) benötigen die Paktpartner im Zieljahr 2020 um

durchschnittlich 20,8% weniger Energie.

Österreich stEiGErunG EnErGiEEffiziEnz +20,0 %

!

gerhard schuster Geschäftsführer BuWoG GruppE

D

ie BUWOG GRUPPE stellt sich der tiefgreifenden ökologischen Herausforderung. .. Durch langfristige Investitionen in grüne Gebäude wird eine entscheidende Entwicklung für eine nachhaltige Zukunft geschaffen – ein effektiver eingeschlagener Weg sind die Standards für Niedrigenergie- und Passivhäuser. Hier wird nicht nur an der Weiterentwicklung und Förderung dieser Standards gearbeitet, sondern es sollen auch in Zukunft 100% der geförderten, neuen Wohnbauprojekte dem klima:aktiv Gebäudestandard und zahlreiche auch dem Passivhausstandard entsprechen. Aber nicht nur an der Fassade werden Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt. Der reduzierte Heizbedarf wird bereits zunehmend durch umweltfreundliche Fernwärme und Biomasse gedeckt. In den nächsten Jahren ist die Umrüstung für Bestandsobjekte mit insgesamt 150 Wohneinheiten auf Biomasseanlagen geplant.

(stand 30. 4. 2012)

lich 30 Dachterrassenwohnungen errichtet. Durch die thermische sanierung können insgesamt rund 160 t Co2 /Jahr eingespart werden. passiVhaus, neuBau

ziele Bis 2020 reduktion treibhausgase steigerung Energieeffizienz anteil Erneuerbare gesamt anteil Erneuerbare Verkehr

pro Jahr werden ca. 500 Wohnein-

-27,9 % +22,9 % 34 % 10,2 %

= 6.000 pkW

rEDuktion trEiBhausGasE -27,9%

rEDuktion trEiBhausGasE -13.300 t Co2 /Jahr

ó

.

72+28+H 100 +H + +23H 77 +34H66 90 +10H st stEiGErunG G EnErGiEEffiziEnz +22,9 %

!

antEil ErnEuErEr BarE GEsamt 34,0%

õ

ant antEil ErnEuErBarE VErkEhr 10,2 %

Ò

heiten neu errichtet – durchschnittlich in einem standard, der 15% besser als die anforderungen der

therMisChe sanierung

Bauordnung. Bei geförderten

Die wichtigste maßnahme zur

Wohnbauprojekten, die voraus-

Erreichung der im klima:aktiv pakt2020 vereinbarten Effizienzziele, sind die geplanten, geförderten thermischen sanierungen auf niedrigenergiestandard. Das an der rudolf-zeller-Gasse 54 und rechten Wasserzeile 18-19 gelegene projekt (foto) umfasst die sanierung und Erweiterung von zwei BUWOG-Wohnhausanlagen im 23. Wiener Gemeindebezirk. Die

sichtlich auch in zukunft einen

anlagen sind zu Beginn der 1970er

anteil von 50% an der neubauleis-

Jahre fertig gestellt worden und

tung der BUWOG darstellen, wird

bestehen aus insgesamt rund 175

generell der klima:aktiv standard

Wohnungen (altbestand).

(Basiskriterien 2011) eingehalten.

ausgehend von der kompletten thermischen sanierung wurden

zwei von vielen Beispielen für gelungene projekte sind das passiv-

die stiegenhäuser mit einem lift

haus MELONE in der Dreherstraße,

ausgestattet, die loggien mit

1110 Wien, oder der Bauteil C im

neuen Balkonen erweitert, und in

HELLER-WOHNPARk, 1100 Wien

einem neuen Dachgeschoß zusätz-

(foto).

9

fotos rEWE intErnational aG

mitarbeiterinnen 278 Jahresumsatz 175.679,12 tausend Euro Wohnfläche 2,4 mio. m2 Wohnungen gesamt 32.334 Einheiten

portrait

Die Buwog ist teil der internationalen immobiliengruppe IMMOFINANZ. mehr als 32.000 miet- und Eigentumswohnungen in Österreich und Deutschland machen sie zu Österreichs führendem Wohnungsunternehmen. Dank des neubauvolumens von jährlich 500 bis 700 Wohnungen im Großraum Wien ist sie einer der aktivsten Wohnbauträger des landes.

Buwog Caritas MCDonalD‘s rewe group Bank austria Vöslauer

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind in der BUWOG Gruppe nicht nur theoretische Konzepte, sondern liefern für die Praxis konkrete Zielwerte.

Die BuWoG GruppE wird zusätzlich mindestens ein Wohngebäude im Null- oder Plusenergiestandard als Demonstrationsgebäude errichten. Durch Maßnahmen in der Verwaltung, wie die Umstellung auf effizientere IT-Hardware und der Bezug von Ökostrom, wird die Erreichung der Umweltschutzziele unterstützt. Dazu gehört auch der Aufbau eines zertifizierten Energiemanagementsystems oder die Fuhrparkumstellung auf energieeffizientere Fahrzeuge. Im Baubereich sind Musterprojekte hervorzuheben, die ökologische Anforderungen sowie soziale Werte harmonisch aufeinander treffen lassen. Eines dieser herausragenden Projekte ist die Aßmayergasse. Hier ist die eigene Energieerzeugung durch Solaranlagen am Dach sowie hauseigene Elektrotankstellen bewusstseinsbildend und prägend für den Alltag.

Best praCtiCe

Als einer der größten gewerblichen Bauträger Österreichs hat die BuWoG GruppE einen bedeutenden Hebel zur Einsparung von Emissionen und Energie. Beim Development von neuen Objekten und als Bauträger setzt sie bewusst auf Innovation und zukunftsweisende Trends.

7

fotos BuWoG

foto istoCkphoto.Com/stoCkliB

Buwog Caritas MCDonalD‘s rewe group Bank austria Vöslauer

6

8

21

Die Paktpartner emittieren gemeinsam

um durchschnittlich 73.500 Tonnen weniger CO2 als im Basisjahr.

Grüne Produkte; Energie, Klima und Umwelt; MitarbeiterInnen und Gesellschaftliches Engagement – unter diesen vier Nachhaltigkeitssäulen setzt die rEWE intErnational aG konkrete Maßnahmen um, die zum Ziel haben, ökologische, soziale und ökonomische Aspekte im Unternehmen unter einen großen Nachhaltigkeitsbogen zu spannen.

D

ie rEWE international aG tritt gemeinsam mit ihren Handelsfirmen Billa, mErkur, pEnny, Bipa und aDEG dafür ein, ökonomische mit ökologischen und sozialen Aspekten harmonisch in Einklang zu bringen. Ein wesentliches Ziel ist die Reduzierung der CO2-Emissionen um 30 % pro m2 Verkaufsfläche im Vergleich von 2006 zu 2015. „Energy made by rEWE intErnational aG“ – auch bei der Energieversorgung setzt rEWE intErnational aG auf „Grün“. Durch filialeigene Photovoltaikanlagen am Dach und die Beteiligung an Windrädern fließen derzeit 2 % des Energieverbrauchs aus der eigenen Erzeugung in das Stromnetz des Unternehmens. Der österreichische Strombedarf der eigenen Filialen und Märkte der Handelsfirmen, Frischdienstlager und der Unternehmenszentrale wird ausschließlich aus Grünstrom heimischer Wasserkraft sowie Ökostrom bezogen. Nicht nur das Bekenntnis zu biologischen Lebensmitteln durch die Eigenmarken „Ja! natÜr-

16

liCh“ und „ECht Bio“ fördern nachweislich den Klimaschutz, sondern auch eine forcierte nachhaltige Mobilität. Als Mitglied der „Austrian Mo-

Wir handeln nachhaltig. Dieser Satz ist schnell gesagt. Für die REWE International AG bedeutet dieses Bekenntnis einen intensiven Prozess und die ständige Herausforderung, Nachhaltigkeit im täglichen Geschäftsleben umzusetzen.

fraNk heNsel Vorstandsvorsitzender REWE International AG

bile Power“ leistet die rEWE intErnational aG einen wesentlichen Beitrag zu einem übergeordneten wirksamen Gesamtsystem für Elektromobilität in Österreich. Bei sämtlichen neu errichteten Märkten wird deshalb bereits die spätere Einrichtung solcher Lademöglichkeiten vorbereitet. Aktuell verfügen 15 mErkur und 3 Billa Parkplätze über eine E-Tankstelle. Auch zusätzliche Maßnahmen wie die verpflichtenden Spritspartrainings und die automatischen Tempobegrenzungen bei LKWs zielen auf eine Bewusstseinsbildung. Durch die Umstellung des gesamten Plastiksackerl-Sortiments auf nachhaltigere Materialien wird rEWE intErnational aG auch ihren Kunststoffverbrauch drastisch verringern. Dadurch werden pro Jahr rund 700 Tonnen an Kunststoff eingespart.

rewe international ag ist Österreichs marktführer im lebensmittel- und Drogeriefachhandel und mit über 39.400 mitarbeiterinnen einer der größten heimischen arbeitgeber. seit 2008 setzt die REWE GROUP ein umfangreiches leitbild zum Bekenntnis und zur förderung von nachhaltigkeit im unternehmen um. Bruttoumsatz gesamt (2011) Bruttoumsatz Österreich (2011) filialen in Österreich Gesamtenergieverbrauch

green BuilDing REWE INTERNATIONAL AG verfolgt in

Österreich bereits seit 2006 die nachhaltige und flächendeckende

12,38 mrd. Euro 7,47 mrd. Euro 2.467 1.001.807 mWh

Grünstrom versorgt. in Österreich gibt es bereits weit über 450 energieeffiziente filialen. in summe werden in den bereits umgesetzten Energiesparfilialen über 50 millionen kWh Energie eingespart,

ziele Bis 2020 reduktion treibhausgase steigerung Energieeffizienz anteil Erneuerbare gesamt anteil Erneuerbare Verkehr

strom für über 8.000 und heiz-

-16,0 % = 18.800 pkW +21,6 % 63,5 % 10,7 %

energie für ca. 1.500 österreichische haushalte. e-MoBility am 1. märz 2012 startete in salz-

rEDuktion trEiBhausGasE -16,0 %

rEDuktion trEiBhausGasE -42.100 t Co2 /Jahr

ó

.

84+16+H 100 +H + +22H 78 +64H36 89 +11H st stEiGErunG G EnErGiEEffiziEnz +21,6 %

!

antEil ErnEuErEr BarE GEsamt 63,5 %

ant antEil ErnEuErBarE VErkEhr 10,7 %

õ

Ò

burg das erste Carsharing, das rein auf Elektroautos setzt. REWE ausrollung von Energiesparmaß-

INTERNATIONAL AG gründete dafür

nahmen in den filialen und märk-

mit dem Energieversorger SALZ-

portrait

Erste Bilanz des klima:aktiv pakt2020

ziele

20 20

rEDuktion trEiBhausGasE -73.500 t Co2 /Jahr

Best praCtiCe

Richtung Zukunft

ten. Die maßnahmen reichen von Wärmerückgewinnungsanlagen, dem Gebrauch energieeffizienterer kälteanlagen bis hin zum Einsatz von lED-leuchten und türen vor kühlmöbeln auch im plustemperaturbereich. Die ÖkO BILLA filiale in der nÖumweltgemeinde perchtoldsdorf beispielsweise spart nicht nur mehr als 50% Energie gegenüber her-

BURG AG das tochterunternehmen

kömmlichen filialen ein, sondern

EMIL E-MOBILITy SHARING GMBH.

verfügt auch über eine E-tank-

Der Betrieb startete mit fünf aus-

stelle, eine photovoltaikanlage am

leihstationen und zehn Elektroau-

Dach und wird – wie alle standorte

tos. mittlerweile gibt es 7 stand-

der REWE INTERNATIONAL AG in

orte, bis 2016 werden es 40 statio-

Österreich – ausschließlich mit

nen in der stadt salzburg sein.

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kunden konzepte

Wir sind ein junges österreichisches Management- und Beteiligungsunternehmen. Wir wollen neuen Geschäftsideen zum Erfolg zu verhelfen. Nicht durch warme Worte, sondern durch unsere EXPERTISE und unser ENGAGEMENT. Vor allem aber durch unseren persönlichen EINSATZ. Wir verstehen uns als neue Form von BUSINESS ANGELS. Wir bringen uns als strategische Berater, befristete Manager oder auch beteiligte Mitunternehmer in Ihre Firma ein. Damit Sie erfolgreich eine Produktion aufbauen. Eine Neustrukturierung stemmen. Eine Innovation am Markt platzieren. Oder eine neue Geschäftsidee auf den Weg bringen. Denn dazu braucht es TATKRAFT und MUT ZU ENTSCHEIDUNGEN. Den richtigen. Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Deshalb hören wir nicht bei der Abgabe eines Konzeptes auf. Im Gegenteil: Dann fangen wir erst an. Denn wir sind keine Unternehmensberater. Wir sind UNTERNEHMENSVERÄNDERER. Oder auch Business Angels at Work. Für Sie. Vor allem aber mit Ihnen.

23

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MAG. FRANZISKA HASCHKE Geschäftsführung Telefon +43 699 170 707 09 Email haschke@install-ideas.com

AUSBILDUNG k Wirtschaftsuniversität Wien; Studienrichtung Handelswissenschaft k Strategieentwicklung & Business Planning k Unternehmensbewertung und Due Diligence k Chartered Financial Analyst (Level 2 candidate) k Projektmanagement ERFAHRUNG k 2010/ Geschäftsführerin Install Ideas Network OG, Wien k 2009/2011 Senior Beraterin, IMG Innovation Management Group, Wien k 2008/2010 Interim Geschäftsleitung Marketing, Strategie und Organisation, Create Connections Networking & Lobbying GmbH, Wien k 2005/ Lektorin, Fachhochschule des bfi, Wien k 2004/2008 Manager Strategy & Business Development, One GmbH, Wien k 2000/2004 Manager Consulting, PricewaterhouseCoopers GmbH, Frankfurt & Wien

» Die Sprache ist das große Band, das die Gesellschaft zusammenhält; sie stellt den Weg dar, auf dem die Fortschritte der Erkenntnis von einer Generation zur andern überliefert werden. «

KEY-KOMPETENZEN k Beratung und Coaching bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen, Unternehmungsstrategien und Business Plänen k Beratung bei Finanzierungen und Förderungen k Interim Management und Beratung für den Aufbau neuer Geschäftsbereiche sowie für strategische Schlüsselprojekte in Unternehmen BESONDERE MARKT-/BRANCHENKENNTNISSE k ICT/Telecom k Clean Tech k Consumer Goods k Infrastructure

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länge länge zusammengeklappt Höhe verstellbar breite Lenker breite Heck (Doppelreifen) maße zusammengeklappt raddimension Luftreifen gewicht motornennleistung Höchstgeschwindigkeit reichweite max. Zuladung

800 mm 870 mm 860 bis 1020 mm 410 mm 250 mm 870 x 410 x 370 mm 7’ x 2’ (180 x 50 mm) 9,9 kg 250 W 23 km/h 25 km 100 kg

ladezeit

4 std.

batterie

24 v, 10 ah, lithium-Polymer-akku

bremsen

trommelbremsen vorn und hinten

steigungsfähigkeit voll beladen

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uCarven ... vom Bisamberg bei Wien ... ruhiger, grüner Vorort ... pünktlich um halb neun aus dem Haus ... ein kurzes Ciao zum blauen BMW des Nachbarn ... sanftes bergab gleiten bis zur S-Bahn Station ... leicht und leise wie eine Frühlingsbrise ... die Blätter rascheln ... der feuchte Tau glänzt auf der Wiese vor dem Bahnhof ... pünktlich fährt der Zug ein ... den uCarver falten und einsteigen ... Morgenstund‘ hat manchmal wirklich Gold im Mund ... ein kleiner Slalom beim Praterstern und hinab in die U-Bahn ... mobil fast schwerelos ... beim Volkstheater wieder wechseln ... oh, der 49er ist gerade weg ... den uCarver ausklappen und gleich starten ... flott durch‘s Museumsquartier und frisch die Mariahilfer Straße hinauf ... genieße die Blicke im Vorüberfahren ... locker pünktlich im Institut ... den uCarver unter dem Schreibtisch verstauen ... bis zum Meeting am Nachmittag hat der uCarver Pause ... freue mich schon auf den Heimweg ;-))

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Länge ......................................................................................................................................... ............................................ 800 800 mm mm Länge zusammengeklappt ........................................................................ ................................................................ 870 870 mm mm Höhe verstellbar......................................................................................................... ............ 860 860 bis bis 1020 1020 mm mm Breite Lenker................................................................................................................... ...................... 410 410 mm mm Breite Heck (Doppelreifen) ....................................................................... ................................................................ 250 250 mm mm Maße zusammengeklappt .......................................................................... ................................................................ 870 870 xx 410 410 xx 370 370 mm mm Raddimension Luftreifen .............................................................................. ................................................................ 7’ 7’ xx 2’ 2’ (180 (180 xx 50 50 mm) mm) Gewicht .................................................................................................................................. ..................................... 9,9 9,9 kg kg Motornennleistung............................................................................................. ................................................................ 250 250 W W Höchstgeschwindigkeit .................................................................................. ................................................................ 23 23 km/h km/h Reichweite .......................................................................................................................... ............................. 25 25 km km Bremsen ................................................................................................................................ ................................... Trommelbremsen Trommelbremsen vorn vorn und und hinten hinten max. Zuladung ............................................................................................................. ................ 100 100 kg kg Steigungsfähigkeit voll beladen.......................................................... ..........................................................15 15 % % Ladezeit ................................................................................................................................. .................................... 4 4 Std. Std. Batterie ................................................................................................................................... ...................................... 24 24 V, V, 10 10 Ah, Ah, Lithium-Polymer-Akku Lithium-Polymer-Akku

11111111111112 11111111111112 1111111ddddddd 1111111ddddddd 1111111ddddddd bbbbbbbddddddd bbbbbbbddddddd bbbbbbbddddddd bbbbbbbppppddd bbbbbbbppppddd bbbbbbbppppddd bbbbbbbppppQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ MMMMMMMMMQQQQQ 555555555555QQ 555555555555QQ 555555555555QQ 555555555555HH 555555555555HH 555555555555HH 55555555HHHHHH 55555555HHHHHH RRRRRRRRHHHHHH RRRRRRRRHHHHHH RRRRRRRRAAAAAA RRRRRRRRAAAAAA RRRRRRRRAAAAAA RRRRRRRRAAAAAA RRRRRRRRAAAAAA


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österreichische gesellschaft für umwelt und technik

Thema Einleitung

die zukunft gemeinsam gestalten

Die Herausforderungen der Gegenwart

Die Zukunft wird anders sein als wir heute denken. Das eine oder andere wird ganz selbständlich Kopf stehen. Volksschule Mauth, Wels. Foto Lukas Schaller

Das Ökosystem Erde verändert sich: Klimawandel, Erschöpfung nicht erneuerbarer Ressourcen, Bodenverlust, Rückgang der Biodiversität und Naturkatastrophen. Wir überfordern das Ökosystem durch ungebremstes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum.

Die Lebensqualität der Menschen wird

zu Strategieprozessen künftiger Energiesysteme.

durch steigenden Leistungsdruck in einer Wettbewerbsgesellschaft, die Abnahme von Gemeinschaft und Solidarität und die zunehmend ungleiche Verteilung des Wohlstands bedroht. Die Anerkennung von Grenzen – natürlichen und sozialen – verändert den Blick auf die Gesellschaft, ihre Werte und Ziele. Das Wachstumsparadigma, das unsere Zeit beherrscht, ist Basis des hohen materiellen Wohlstandes und gleichzeitig Ursache für ökonomische, ökologische und soziale Krisen. Was in der Vergangenheit erfolgreich war, wird angesichts der Begrenztheit des Planeten zunehmend kontraproduktiv.

„ projektbeispiele: NÖ Klima-und Energiepro-

ressourcenverbrauch drosseln durch innovationen Exponentielles Wachstum ist in einem begrenzten Ökosystem auf Dauer nicht möglich. In vielen Teilen der Welt nehmen die Probleme bei der Versorgung mit sauberem Wasser und bei der Verfügbarkeit von (fruchtbarem) Boden zu. Der weltweit steigende Bedarf lässt mittelfristig Engpässe bei global gehandelten und für die Weltwirtschaft wichtigen Rohstoffen erwarten. Rohstoffe sind die Basis jedes materiellen Wirtschaftsprodukts und des Handels und somit für den Lebensstandard der Menschen. Die Verknappung natürlicher Ressourcen (das betrifft auch die Versorgung mit Lebensmitteln) wird die zukünftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung mitbestimmen. Zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität und des materiellen Wohlstandes weltweit braucht es eine absolute Reduktion des Einsatzes nicht erneuerbarer Ressourcen. Innovation und naturwissenschaftlich-technisches Know-how haben es den Menschen bisher ermöglicht, Herausforderungen als Motor für weiteres Wachstum zu nutzen. Die große Herausforderung der Gegenwart liegt darin, das Wissen der

wir entwickeln vermitteln vernetzen wissen

gramm, Kommunaler Klimaschutz-Aktionsplan für Österreich, Masterplan Humanressourcen für Erneuerbare Energien, Energieforschungsstrategie für Österreich

Der Zukunft ein Zuhause geben 40 Prozent des Energieverbrauchs sind europaweit den Gebäuden zuzurechnen. Hier liegen enorme Potenziale – in der Sanierung des Bestandes und in der Minimierung des Verbrauchs neuer Gebäude bis hin zur aktiven Gewinnung von Energie in Plusenergie-Gebäuden. Wichtige Themen darüber hinaus sind die systemische Betrachtung von Gebäuden im Siedlungs- und Stadtteilverbund und ökologische Baustoffe. Die ögut entwickelt und verbreitet Standards und Benchmarkingkriterien für nachhaltige Gebäude sowie innovative Energiedienstleistungen für hochqualitative Sanierungen, konzipiert langfristig wichtige Forschungsthemen in Österreich und Europa und transferiert Ergebnisse der Bauforschung in die Praxis. „ projektbeispiele: Superbuildings, Informationszentrale „Nachhaltig Bauen“, Haus der Zukunft Plus, klima:aktiv bauen und sanieren, PASS-NET, DECA

einer Reihe von Metallen, welche im High-TechBereich eingesetzt werden. Deren Verfügbarkeit ist gefährdet, da ihre Abbaustätten in wenigen Regionen außerhalb Europas konzentriert sind.

Menschen und die hohe Innovationsfähigkeit sozialer und wirtschaftlicher Systeme zur Entkoppelung von Lebensqualität und Ressourcennutzung einzusetzen und eine absolute Reduktion des Ressourcenverbrauchs zu erreichen. Wir brauchen eine Effizienzrevolution in Bezug auf Ressourcen, die Umstellung des Wirtschaftens auf erneuerbare Rohstoffe, eine weitgehende Kreislaufwirtschaft mit hoher Recyclingrate und besserer Recyclingfähigkeit der Produkte. Darüber hinaus müssen wir kontinuierlich in Forschung und Bildung investieren, um die Entwicklung von innovativen Technologien zu ermöglichen. Märkte reagieren auf Knappheiten mit steigenden Preisen. Dies gilt vor allem für den wichtigen Energieträger Erdöl, dessen Produktion aus geologischen und politischen Gründen mit zunehmenden Kosten und Unsicherheiten verbunden ist. Versorgungsengpässe drohen jedoch auch bei

Nachhaltige Energiesysteme Die ögut sieht die Hauptansatzpunkte für den Umbau in ein nachhaltiges Energiesystem in der maßgeblichen Reduktion des Energieverbrauchs in Betrieben, Haushalten und Verkehr. Das bedeutet zum Einen Energiesparen (Verbräuche vermeiden) und Energieeffizienz (mit weniger Energie das Gleiche erreichen). Gleichzeitig muss der Einsatz erneuerbarer Energien deutlich ansteigen. Übergeordnetes Ziel ist es, den Energieverbrauch absolut zu senken. Die Projekte der ögut spannen den Bogen von konkreter Marktbearbeitung im Bereich Erneuerbarer Energien über Studien und Analysen zu Energiepolitik und -wirtschaft bis hin

Ressourcen effizient nutzen Die ögut begleitet Forschungs- und EntwicklungsAktivitäten im Bereich Ressourcenmanagement. Damit angewandte Forschungsvorhaben realisiert und am Markt eingeführt werden können, ist es notwendig, nationale mit internationalen AkteurInnen zu vernetzen und ExpertInnen mit Verarbeitungsbetrieben zusammen zu bringen. „ projektbeispiele: BioBasis, nachhaltigwirtschaften.at, ExpertInnengruppe Fabrik der Zukunft

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Thema Vision „ mehr Info unter www.oegut.at/de/portrait/mission

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ENERGiE

GENDER & DiVERSiTäT

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iNNoVATiVES BAUEN

KoNSUM & PARTiZiPATioN LEBENSqUALiTäT

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$ RESSoURCENEFFiZiENZ

Von der Vision zur Mission Visionen sind für mich Entwürfe für eine gewünschte Zukunft. Sie geben eine Richtung vor und lassen Neues entstehen. Deshalb ist es uns so wichtig, Visionen in Ziele zu fassen und diese in konkretes Handeln umzusetzen. Wie die Mädchen auf der Titelseite wollen wir scheinbar Ungreifbares greifbar machen und auf den Boden bringen.

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Foto Astrid Bartl

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ie ögut wurde als Plattform für Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung gegründet. Um diese Rolle gut wahrzunehmen, hat sich die ögut als Non-Profit-Organisation mit einem professionellen Dienstleistungsangebot im wissenschaftsund wirtschaftsnahen Bereich etabliert. Dass der eingeschlagene Weg richtig war, zeigt sich an der Vielfalt ihrer rund 90 Mitglieder und den umfangreichen Netzwerken, in denen die ögut aktiv ist. Das ögut-Team ist von vier MitarbeiterInnen im Jahr 2000 auf knapp 40 im Jahr 2012 gewachsen und bearbeitet derzeit rund 70 Projekte. Wachstum bedeutet, dass interne Strukturen, Kommunikationswege und Prozesse mitwachsen müssen, um den gesteigerten Anforderungen gerecht werden zu können. Das Herz der ögut sind die Menschen, die hier arbeiten und mit ihrem Einsatz und ihren Kompetenzen zum Erfolg der Organisation beitragen. Mein Ziel ist es, positive Rahmenbedingungen für dieses hochmotivierte Team zu schaffen. 2012 arbeiten wir daher intensiv an der Professionalisierung der internen Strukturen und an einer erneuerten, starken (Markt-)Positionierung der ögut. Die partizipative, konsensorientierte und demokratische Grundhaltung der ögut ist ein absoluter USP, den wir in externen Projekten erfolgreich einsetzen und auch intern leben – nur so sind wir authentisch.

Wissensvermittlung Neues Wissen kann in einer Gesellschaft nur dann Wirkung entfalten, wenn es genutzt und angewendet wird. Die ögut unterstützt ihre AuftraggeberInnen dabei, neue Erkenntnisse in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Praxis zu transferieren.

Die ögut hat sich zu einem handlungs- und umsetzungsstarken Kompetenzzentrum entwickelt. Wir sind ein flexibler, vertrauenswürdiger, kreativer und unparteiischer Partner für alle, die an Zukunftsfragen und -lösungen arbeiten. In der ögut arbeiten WissenschafterInnen mit ProjektmanagerInnen und PraktikerInnen Hand in Hand. Die ögut spannt den Bogen zwischen langfristiger Vision und konkretem Handeln jetzt. Unser breites Kompetenzspektrum, das multidisziplinäre Team sowie unsere sehr gute Vernetzung mit Mitgliedern und KooperationspartnerInnen bilden die Basis für ganzheitliche Lösungen. Diskutieren, Visionen schmieden, Interessen ausgleichen, forschen und entwickeln – das alles dient einem Ziel: den Wandel aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu tragen. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit Wirtschaft, öffentlicher Hand, NGO‘s und Institutionen aus Wissenschaft und Forschung an der Entwicklung und Umsetzung unkonventioneller, zukunftsfähiger Ideen.

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*** Ich möchte mich bei Ihnen allen herzlich für die bisherige ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken und freue mich darauf, weiterhin gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Mit unseren Angeboten möchten wir auch interessierte Unternehmen, Institutionen und Organisationen ansprechen, die sich für unsere Themen, Visionen und Ziele begeistern und bisher noch nicht mit der ögut zusammengearbeitet haben. Es warten vielfältige Herausforderungen auf uns – wir würden uns freuen, Sie in Zukunft an unserer Seite zu haben.

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Informationsplattform »Nachhaltig Wirtschaften«

Vernetzung

Das Webportal bewusstkaufen.at will Bewusstsein bilden, stellt umfassende Informationen zum nachhaltigen Konsum bereit und erleichtert so die Kaufentscheidung für KonsumentInnen. Die ögut ist maßgeblich an der inhaltlichen Aufbereitung des Portals beteiligt. Die Labeldatenbank beschreibt eine Vielzahl von Gütezeichen, Kontrollzeichen und Marken, die Produkte mit nachhaltigem Mehrwert im Handel kennzeichnen.

Seit 2010 unterstützt die ögut das bmvit bei der inhaltlichen Gestaltung der Informationsplattform nachhaltigwirtschaften.at. Die Initiative steht für neue ökonomische Chancen, sparsame Nutzung natürlicher Ressourcen, Ausbau moderner Technologie sowie positive Wirtschafts- und Beschäftigungseffekte. Die Website informiert EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen über die Initiative sowie deren Ergebnisse, Publikationen und Veranstaltungen.

Die ögut fördert den offenen Austausch und konstruktiven Dialog zwischen Personen aus Wirtschaft, Verwaltung, Umweltorganisationen und Wissenschaft. Durch die differenzierte Auseinandersetzung und die Abwägung unterschiedlicher Standpunkte und Interessen werden neue Ideen und tragfähige Lösungen gefunden. So entstehen ein gemeinsames Verständnis von Zielen und koordinierten Aktivitäten für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Wirtschaft.

auftraggeber lebensministerium

auftraggeber bmvit

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Informationszentrale »Nachhaltig Bauen«

Ethisch-ökologische Veranlagung: gruenesgeld.at

Website für Partizipation und Nachhaltige Entwicklung

Ziel der unabhängigen Plattform ist gezielte Informationsarbeit rund um die Thematik nachhaltiger Veranlagung. Das Internetportal gruenesgeld.at richtet sich mit seinen Informationen zur diesen Veranlagungsformen sowohl an private als auch an institutionelle InvestorInnen.

Die Website partizipation.at zu „Partizipation und Nachhaltiger Entwicklung“ bietet Informationen zu Themen, Methoden und Instrumenten der Öffentlichkeitsbeteiligung. Eine Praxisdatenbank zeigt die Vielfalt der möglichen Anwendungsfelder und Vorgehensweisen bei Beteiligungsprozessen.

Die Informationszentrale „Nachhaltig Bauen“ zielt darauf ab, Ergebnisse aus der Bauforschung in die Baupraxis zu tragen. Dadurch sollen Barrieren im Transformationsprozess Richtung nachhaltiges Bauen überwunden und Innovationen angestoßen werden. Auf dem Webportal nachhaltig-bauen.at werden Ergebnisse aus der Bauforschung zielgruppenorientiert aufbereitet.

initiative ögut förderung lebensministerium

auftraggeber lebensministerium

auftraggeber zit, technologieagentur wien

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Plattform Ethischökologische Geldanlagen Die interdisziplinäre ExpertInnengruppe diskutiert Empfehlungen und Maßnahmen zur Förderung der Öffentlichkeitsbeteiligung in öffentlicher Planung und Entscheidung und erarbeitet Handlungshilfen für AkteurInnen in diesem Bereich.

Die Plattform Ethisch-ökologische Geldanlagen in der ögut ist ein Zusammenschluss von rund 40 ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die sich mit den ökologischen, sozialen und ethischen Aspekten des Finanzmarktes befassen. Ihr Ziel ist die Stärkung und Ausweitung des Marktes für ethisch-ökologische Geldanlagen in Österreich.

initiative lebensministerium förderung ögut

initiative ögut förderung lebensministerium

Strategiegruppe Partizipation

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Arbeitsgruppe Geld- und Versichungswirtschaft

Exportchancen Energie- und und Umwelttechnologien

Ziel des Verbandes ist es, den Markt für hochqualitative Energiedienstleistungen in Österreich weiter zu entwickeln und möglichst hohe Energieeinsparungen sowie Anlagen und Objekte am neuesten Stand der Energietechnik zu erreichen. Die ögut fungiert als Geschäftsstelle des Verbands.

Die ögut-Arbeitsgruppe „Geld- und Versicherungswirtschaft“ beschäftigt sich seit 1994 mit der Ökologisierung im Finanzdienstleistungssektor. Die Mitglieder sind Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragte heimischer Finanzdienstleister. Um die Leistungen im Umwelt- und Sozialbereich besser zu kommunizieren, setzt sie mit betriebsökologischem und sozialem Benchmarking Schritte zur Intensivierung des Erfahrungsaustausches im Bereich des Nachhaltigkeitsmanagements.

Österreichische Firmen nehmen im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien eine internationale Spitzenstellung ein. Das bundesministerium für wirtschaft, familie und jugend unterstützt ihre Exportchancen unter anderem durch regelmäßige Gesprächsrunden, die mit VertreterInnen österreichischer Umwelttechnik-Unternehmen durchgeführt werden. Die Gesprächsrunden werden seit 2005 gemeinsam mit der ögut zu aktuellen Themen organisiert.

auftraggeber deca-mitglieder

ögut mitgliedsleistung

initiative bmwfj unterstützung ögut

Dienstleister Energieeffizienz und Contracting Austria (DECA)

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Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ÖGNB

klima:aktiv Bauen und Sanieren

Die ögnb versteht sich als Dach jener Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die an einer nachhaltigen Qualifizierung der Bauwirtschaft interessiert sind. Die ögnb bietet Wissen, Methoden und Werkzeuge zur Qualitätssteigerung an. Die ögut ist mit dem österreichischen ökologie-institut, der austrian energy agency, dem ibo – österreichisches institut für baubiologie und -ökologie und dem energieinstitut vorarlberg Gründungsmitglied der ögnb.

Die ögut ist im Auftrag des lebensministeriums für das Programm klima:aktiv Bauen und Sanieren verantwortlich. Ziel des Programms ist die Verbreitung energieeffizienter und ökologischer Gebäude auf dem hohen Niveau des klima:aktiv Gebäudestandards. Schwerpunkte liegen in der Beratung, der Aufbereitung der Kriterienkataloge und der Deklaration und Auszeichnung von Gebäuden. Die ögut führt das Programm gemeinsam mit 16 Regionalund Fachpartnern in allen Bundesländern durch.

klima:aktiv Erneuerbare Wärme

weitere informationen www.oegnb.at

auftraggeber lebensministerium über aea

auftraggeber lebensministerium über aee intec

Die Website contracting-portal.at beinhaltet ausführliche Informationen zur Funktionsweise und Anwendung von Energie-Contracting. Checklisten (z.B. für die Errichtung von Contracting-Verträgen) und Datenbanken zu Projekten und Anbietern sollen die öffentliche Hand und Private bei der Durchführung von Contracting-Projekten unterstützen.

Im Rahmen des Projekts Vielfalt NawiTech bekamen Wiener Oberstufen-SchülerInnen über Treffen mit ForscherInnen und EntwicklerInnen Einblick in die Vielfalt der beruflichen Wirklichkeiten in der naturwissenschaftlichen und technischen Forschung. Es entstanden Portraits und Kurzfilme zur beruflichen Laufbahn von ForscherInnen, die für die Website nawitech-jobs.at aufbereitet wurden. Die Website dient der Berufsorientierung von Jugendlichen und bildet die Vielfalt der NawiTech-Forschungswelt in der Sprache der Jugendlichen ab.

auftraggeber lebensministerium

auftraggeber bmvit

auftraggeber zit, technologieagentur wien

Website Frauen in Forschung und Technologie: femtech.at

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Vielfalt NawiTech

Die FEMtech Website des bmvit bietet umfangreiche und aktuelle Informationen rund um das Thema Frauen in Forschung und Technologie. Die zentralen Inhalte sind Aktivitäten, die zur Vernetzung, zur Bewusstseinsbildung und zur Sichtbarmachung von Frauen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich beitragen. Die ögut betreut die Inhalte der Website.

Internetportal zu Energie-Contracting

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27

H Webportal für nachhaltigen Konsum: bewusstkaufen.at

Seit Anfang 2012 leitet Gerlinde Wimmer die Geschicke der ÖGUT.

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Das Partnerprogramm von klima:aktiv Bauen und Sanieren, das ebenfalls von der ögut betreut wird, zielt primär auf die Verbreitung Erneuerbarer Wärme (Biomasse, Solarthermie, Wärmepumpe) in Österreich. Die ögut unterstützt durch Inputs bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen, Vortragstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit (Newsletter, etc.).

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CUSTOMER/

federal ministry of agriculture, forestry, environment and water management PRODUCT | PROJECT/

»renewable energy in austria 2011« brochure AGENCY/

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28


4 Die Struktur der Stromerzeugung in Österreich

Abb. 4.1

| Ökostrom-Aufkommen nach Technologien Geothermie 0,02%

Deponie- und Klärgas 0,7%

Photovoltaik 0,7%

Biomasse flüssig

Erneuerbare Energie in Zahlen

0,2%

Windkraft

34,5%

Kleinwasserkraft aus geförderten Anlagen 18,1%

Biomasse gasförmig 9,5%

Biomasse fest inkl. biogene Anteile aus Abfällen 36,1%

Ökostrom-Aufkommen in Österreich nach Technologien im Jahr 2011 — in Summe 5.452 GWh.

Die Entwicklung erneuerbarer Energie in Österreich im Jahr 2011

4

Datenquelle: E-Control (2012a)

|

Abb. 4.2a Struktur der Verwendung

Abb. 4.3

| Jahresbilanz elektrischer Strom nach Monaten v E r W E n D u n g

Eigenbedarf Netz 0,4% 20,5% 4,1%

A u f b r i n g u n g

Jän

Physikalische Stromexporte Netzverluste

bei mit 6.167 GWh im August auf, der höchste Monatswert mit 7.723 GWh im Jänner. Der Beitrag der Wasserkraft zeigt einen ausgeprägten Jahresgang mit einem Aufbringungsmaximum im Monat Juni. Zur Bedeckung der jahreszeitlich gegenläufig ausgeprägten Verwendung werden in den Wintermonaten vermehrt Wärmekraftwerke eingesetzt und Stromimporte getätigt. Die Stromexporte zeigen hingegen eine weniger stark ausgeprägte jahreszeitliche Charakteristik.

auf das 4. Quartal 2011 von 1.697 auf 1.658, bei der Windkraft erhöhte sich die Anzahl der Verträge von 138 auf 147. Ein bemerkenswerter relativer Zuwachs ist im Bereich der Photovoltaik zu verzeichnen. In diesem Sektor stiegen die Ökostrom-Einspeisemengen von 2010 auf 2011 um 50 % an. Die Verteilung der Ökostromanteile ohne Großwasserkraft ist in Abbildung 4.1 dargestellt. Die Monatsbilanzen der österreichischen Stromverwendung und -aufbringung sind für das Jahr 2011 in Abbildung 4.3 dargestellt. Der geringste Monatswert trat hier-

Endverbrauch Strom 67,7%

Eigenbedarf Erzeugung

Feb Mär Apr

1,2%

Pumpsteicherung

Mai

6,2%

Jun Jul

|

Abb. 4.2b Struktur der Aufbringung

Aug Sep Wasserkraft inkl. Kleinwasserkraft

Physikalische Stromimporte 30,6%

sonstige Erzeugung 0,5%

44,4%

Ökostrom aus Windkraft, PV und Geothermie 2,4%

Wärmekraft inkl. erneuerbare Wärmekraft

Okt Nov Dez 8.000

Struktur der Verwendung und Aufbringung von elektrischem Strom in Österreich im Jahr 2011 – in Summe jeweils 81.392 GWh. Datenquelle: E-Control (2012b)

6.000

4.000

2.000

0

p Stromexporte p Pumpspeicherung p Eigenbedarf Erzeugung p Eigenbedarf Netz p Netzverluste p Endverbrauch

22,1%

2.000

4.000

6.000

8.000

p Wasserkraft p Wärmekraft p Photovoltaik, Windkraft, Geothermie p Sonstige Erzeugung p Stromimporte

Jahresbilanz des elektrischen Stroms in Österreich 2011 auf Monatsbasis – in Gigawattstunden [GWh]. Datenquelle: E-Control (2012b)

20

21

7 Technologieportraits: Erneuerbare in Österreich Erneuerbare Energie in Zahlen Die Entwicklung erneuerbarer Energie in Österreich im Jahr 2010

Die Entwicklung erneuerbarer Energie in Österreich im Jahr 2009

Die Entwicklung erneuerbarer Energie in Österreich im Jahr 2008

Erneuerbare Energie in Zahlen

Erneuerbare Energie in Zahlen

V

7

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biogAs

gEoTHErmiE

Die historische Entwicklung der Biogasnutzung in Österreich ist in Abbildung 7.3 anhand der Zahlen für die anerkannten Biogas-Ökostromanlagen dargestellt. Die Errichtung von Biogasanlagen wurde dabei maßgeblich von den energiepolitischen Anreizen des ersten Ökostromgesetzes beeinflusst, siehe auch Tragner et al. (2008). Die maximale Steigerung der anerkannten Biogas-Ökostromanlagen wurde im Jahr 2004 mit einem Plus von 35,5 MWel erreicht. In der darauf folgenden Phase der unsicheren Förderungssituation kamen nur noch wenige neue Anlagen zu Stande. Weitere wirtschaftliche Faktoren wie die Verfügbarkeit und die Kosten der benötigten pflanzlichen Rohstoffe wie z.B. Mais beeinflussten Investitionsentscheidungen zusätzlich. Im Jahr 2011 waren 363 Biogasanlagen mit einer kumulierten elektrischen Leistung von 105,4 MW als Ökostromanlagen in Österreich anerkannt. Die elektrische Leistung aller Anlagen steigerte sich dabei im Jahr 2011 im Vergleich zum Jahr 2010 um 2,8 MW. Die bescheidmäßige Anerkennung einer Ökostromanlage bedeutet jedoch nicht, dass diese Anlage auch bereits in Betrieb gegangen ist.

In Österreich waren im Jahr 2011 ca. 15 Geothermie-Anlagen für die Wärme- und zwei Anlagen für die kombinierte Wärme- und Stromgewinnung in Betrieb. Die installierte Gesamt-Wärmeleistung betrug ca. 105,4 MW, wobei die thermische Arbeit aus Geothermie mit ca. 235 GWh angegeben werden kann. Dabei sind 77 GWh dem direkten Endverbrauch (Nutzung in Thermalbädern, als Raumwärme und für die Brauchwassererwärmung) und 158 GWh der Fernwärme zuzuordnen. Die Stromproduktion aus den beiden kombinierten Anlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von insgesamt 0,92 MWel betrug im Jahr 2011 laut OeMAG 1,1 GWhel. Die in Betrieb befindlichen Anlagen sind vor allem in Oberösterreich und der Steiermark angesiedelt, wobei sich die größte Anlage mit einer thermischen Leistung von 10,6 MW in Altheim in Oberösterreich befindet. Der weitere Ausbau der Geothermie in Österreich wird von den hohen Investitionskosten der Bohrungen, der Investitionsunsicherheit im Hinblick auf die erschließbaren Wärmequellen und der erforderlichen Infrastruktur der Wärmeverteilung bzw. durch ein geeignetes Nachfragepotenzial eingeschränkt. Wie Stanzer et al. (2010) zeigen, ist in Österreich noch ein großes Potenzial für tiefe Geothermie vorhanden. Dieses könnte durch österreichische Firmen mit Kompetenz im Bohrwesen und Anlagenbau erschlossen werden.

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PHoTovolTAiK Die historische Marktentwicklung der Photovoltaik in Österreich beginnt mit einem ersten Diffusionsschub in den Jahren 2002 bis 2004, welcher durch die Anreize des ersten Ökostromgesetzes entstanden ist (Abbildung 7.4). Durch die im Ökostromgesetz 2001 vorgesehene Deckelung der Tarifförderung brach der Inlandsmarkt für Photovoltaik ab dem Jahr 2004 jedoch wieder ein. Ab dem Jahr 2008 standen neue Fördermittel auf Bundes- und Landesebene zur Verfügung, welche in Form von Investitionszuschüssen und einer gedeckelten tariflichen Förderung vergeben wurden. Durch diese Anreize entwickelte sich ab dem Jahr 2008 ein starkes Wachstum des Inlandsmarktes, das im Jahr 2011 das historische Maximum von 91,7 MWpeak neu installierter Photovoltaikanlagen bewirkte. Diese Dynamik wurde nicht nur durch die eingesetzten Fördermittel, sondern auch durch eine massive Reduktion der Photovoltaikpreise ausgelöst.

Abb. 7.4

Im Jahr 2011 wurden in Österreich netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 90.984 kWpeak und autarke Anlagen mit einer Gesamtleistung von 690 kWpeak installiert. Insgesamt ergibt dies einen Zuwachs von 91.674 kWpeak, der in Österreich im Jahr 2011 zu einer kumulierten Gesamtleistung aller Photovoltaikanlagen von 187,2 MWpeak geführt hat. Die in Österreich in Betrieb befindlichen Photovoltaikanlagen führten 2011 zu einer erneuerbaren Stromproduktion von 174,1 GWh. In Österreich werden vor allem Photovoltaikmodule und Wechselrichter gefertigt. Die Exportquote bei Photovoltaikmodulen betrug 86,1 %. Die Produktionsbereiche Nachführsysteme und Wechselrichter wiesen im Jahr 2011 Exportquoten von jeweils ca. 99 % auf. Exportmärkte für Module und Nachführsysteme sind dabei vor allem in der EU angesiedelt, Wechselrichter werden auch auf dem Weltmarkt vertrieben.

| Entwicklung der Photovoltaik in Österreich 1992-2011

jährlich installierte Leistung

Abb. 7.3 110 100 90

|

90.000

102,6

p Neubau p installierte Leistung 81,0

80

84,5

kumulierte Leistung

100.000

Biogasanlagen in Österreich 2000-2011

90,1

92,1

105,4

94,5

200.000

p jährlich installiert j kumulierte Leistung

180.000

80.000

160.000

70.000

140.000

60.000

120.000 91.674

70

50.000

59,7

60

100.000

40.000

80.000

50 40

24,2

30

0

35,5

7,8 1,4

9,3 1,5

2000

2001

12,2

20.000

12,0

2,9 2002

2003

2004

2005

3,5

5,6

2006

2007

1,9

2,4

2008

2009

Anerkannte Ökostrom-Biogasanlagen in Österreich 2000-2011 — Anlagenleistung in MW. Datenquellen: E-Control (2012a), Resch et al. (2004)

32

29

60.000 42.902

21,4

20 10

30.000

8,1 2010

40.000

10.000

2,8 2011

0

525

244

274

298

378

469

653

741

1.286 1.230

4.221

20.209

6.472 4.686 4.269 2.961 1.564 2.116

-1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

20.000 0

Marktentwicklung der Photovoltaik in Österreich bis 2011 (netzgekoppelte und autarke Anlagen) — Leistung in KWpeak. Datenquelle: Biermayr et al. (2012)

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