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FLACHBAHN DAS INFOMAGAZIN DER ALPTRANSIT GOTTHARD AG U R I 1 / 2 012

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Unterf체hrung Wysshus

4 Sicherheit mit Valentin Sicher 6 Installationspl채tze im R체ckbau


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Mit Elan in die Zukunft Die AlpTransit Gotthard AG blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Mit dem Abschluss der Vortriebsarbeiten am Gotthard-Basistunnel und dem Start des Bahntechnikeinbaus begann eine neue Projektphase für die NEAT auf der Gotthardachse. Die AlpTransit Gotthard AG hat deshalb für die Zukunft der Organisation wichtige Weichen gestellt. So wurden die beiden vorübergehend getrennt geführten Bereiche Tunnel- und Trasseebau Gotthard und Ceneri wieder zusammengelegt. Zudem wurde in der Geschäftsleitung neu ein Bereich Inbetriebsetzung geschaffen. Aber auch das Infomagazin kommt in einem aufgefrischten Design daher. Damit werden Sie auch in Zukunft aus erster Hand über den aktuellen Stand der Arbeiten am Jahrhundertprojekt AlpTransit Gotthard informiert.

Renzo Simoni Vorsitzender der Geschäftsleitung AlpTransit Gotthard AG

Titelbild: Einbau der festen Fahrbahn: Ein Gleismonteur stellt den Abstand zwischen den Gleisen ein. Eine anspruchsvolle Arbeit, denn die Lage muss auf den Millimeter genau stimmen.


UNTERFüHRUNG WySSHUS

Für FussgäNger oFFeN 3

Die Bauarbeiten an der Zufahrts­ strecke zum Gotthard­Basistunnel kommen zügig voran. Nachdem bei der unterführung Wysshus Mitte April 2012 der «Durchschlag» er­ folgte, kann die neue Verbindung bereits von Fussgängern und dem Langsamverkehr benutzt werden.

Die neue Strassenzufahrt nach Attinghausen mit zwei Kreiseln und der Unterführung Wysshus nimmt Formen an. Im April konnten die Bauarbeiter einen kleinen Durchbruch feiern und eine erste Verbindung unter den SBB-Gleisen

schaffen. Bereits jetzt kann die neue Verbindung zwischen den Gemeinden Attinghausen und Altdorf/Bürglen von Fussgängern und dem Zweiradverkehr benutzt werden. Ein beleuchteter Schutztunnel sorgt für die Sicherheit der Passanten. Anfang Mai erfolgte die Umlegung der Verbindung und gleichzeitig die Schliessung der Unterführung Walter Fürst. Diese wurde geschlossen, bleibt aber im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts Uri erhalten und kann im Notfall geöffnet werden. Ende September 2012 soll die Unterführung Wysshus vollständig in Betrieb

Attinghausen bekommt eine neue Zufahrt: Im Herbst 2012 wird die Unterführung Wysshus dem Verkehr übergeben.

genommen werden. Gemäss Adrian Wildbolz, Abschnittsleiter Gotthard-Basistunnel Nord, laufen die Arbeiten auf Hochtouren und sind im Zeitplan. Bis zur Eröffnung sind jedoch noch einige Arbeiten nötig. Auf der Westseite der Unterführung wird vier Meter tief im Boden eine Pumpstation für das Oberflächenwasser gebaut. Weiter müssen Seiten-, Mittel- und Flügelwände der Unterführung betoniert werden. Ganz zuletzt erfolgt dann noch der eigentliche Strassenbau.


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SICHERHEITSCHEF SICHER

seiN NAme ist BeruFuNg Seit vier Generationen baut die Familie Sicher aus Gurtnellen an den Verkehrswegen durch den Gotthard. Der urgrossvater war Steinmetz bei Louis Favre. 130 Jahre danach arbeitet urenkel Valentin Sicher für die Transtec Gotthard im längsten Bahntunnel der Welt. Sicher ist Sicherheitschef – und weiss genau, über was sein urgrossvater am meisten staunen würde.

Er arbeitet in zwei Welten. Die eine liegt draussen. Hier gibt es Büros, Kaffeemaschinen und Sitzungen. Drinnen, tief im Gotthardmassiv, sieht alles anders aus. Valentin Sicher ist Sicherheitsbeauftragter von Transtec Gotthard. Das Konsortium installiert die Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel. Sicherheitsbeauftragter Sicher sagt offen: «Am Schreibtisch lässt sich immer alles ideal planen. Im Tunnel sieht die Realität ganz anders aus.»

Mit dem Velo durch den Tunnel Mindestens einmal pro Woche nimmt er alle Baustellen in den beiden je 57 Kilometer langen Röhren unter die Lupe, prüft dabei Luftqualität, Sicherheitsvorkehrungen und vieles mehr. Heute ist Sicher unterwegs zwischen Erstfeld und

Valentin Sicher, Sicherheitschef. Polizist will er nicht sein. Er versteht sich als Partner und will, dass die Arbeiter gesund nach Hause kommen.

Sedrun. Im Querschlag 26, in der Nähe von Amsteg, sitzen die Arbeiter beim Znüni. «Ä guätä», wünscht Vali Sicher. «Hoi Vali», tönt es sofort zurück. Die Arbeiter erholen sich von einer anstrengenden Arbeit. In diesem Abschnitt bauen sie die Schienen ein, auf denen die Züge dereinst mit bis zu 250 Kilometern pro Stunde fahren werden. Bei Valentin Sicher geht es langsamer zu und her. Er nimmt sich Zeit für einen Schwatz und erfährt so, was im Tunnel wirklich vorgeht. Valentin Sicher ist 62 Jahre alt. Für seinen Job hat er wieder die Schulbank gedrückt und sich zum Sicherheitsingenieur weitergebildet. Sein Alter sei ein Vorteil. «Vertrauen ist wichtig. Ich habe das ganze Leben auf Baustellen verbracht. Das verbindet», sagt der gelernte Bauingenieur. Seit 2008 ist er bei Transtec Gotthard. «Ich bin kein Polizist, sondern Partner!», lautet Sichers Credo. «Mein Job ist es, die Leute so zu informieren, dass sie nach getaner Arbeit gesund nach Hause gehen können.»

Bis die Züge fahren Die Transtec Gotthard übernimmt seit 2010 abschnittsweise den Rohbautunnel und macht ihn betriebsbereit – sodass die Züge 2016 fahren können. Vor jedem neuen Arbeitsschritt geht Sicher mit den Verantwortlichen die Arbeiten detailliert durch. Was kann bei diesem Arbeitsschritt passieren? Wo liegen die Gefahren? Mit welchen Massnahmen beugt man vor? Drei Dinge trägt jeder im Tunnel mit sich: Helm, elektronischen Badge und Selbstretter mit Atemschutzgerät. Das ist die

Lebensversicherung. Die Leitstelle, die den Tunnel überwacht, sieht dank dem Badge jederzeit, wo genau sich die Leute im Tunnel aufhalten. «Im Ernstfall erleichtert das die Rettung enorm», sagt der Sicherheitschef. Die Baustelle ist lang gezogen, die meisten Orte nur schwer zu erreichen. «Da fährt man nicht mehr einfach mit einer Ambulanz rein.» Valentin Sicher kennt die grösste Gefahr, die im längsten Tunnel der Welt lauert genau: Es ist die Routine. In den beiden Röhren, insgesamt also auf fast 120 Kilometern, werden einzelne Handgriffe x-tausendmal ausgeführt. «Wenn sich Nachlässigkeit einschleicht, steigt das Risiko.»

Seit vier Generationen im Tunnelbau am Gotthard Sicher lebt für den Job im Tunnel. Vielleicht, weil ihm der Tunnelbau am Gotthard in den Genen liegt. Es muss um 1870 gewesen sein, als Valentin der Erste das Südtirol verliess, um unter Luis Favre am Gotthard den Eisenbahntunnel zu bauen. Urgrossvater Sicher war Steinmetz und in Gurtnellen sesshaft. Seine Nachfahren blieben im Baugewerbe, arbeiteten mit am Bau der Autobahn A2, am Gotthard-Strassentunnel und heute am 57 Kilometer langen Weltrekord. «Mein Urgrossvater würde staunen, wie wenig Leute es heute im Tunnelbau braucht», sagt Valentin Sicher. In Vollbetrieb arbeiten bis zu 600 Personen beim Einbau der Bahntechnik. Beim ersten Bahntunnel vor 130 Jahren lebten allein in Göschenen mehr als 1600 Mineure.

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R ü ckbauarbeiten A msteg  /   E rstfeld

Installationsplätze verschwinden 6


Nachdem die Rohbauarbeiten der beiden Tunnellose Erstfeld/Amsteg abgeschlossen sind, hat der Rückbau der Installationsplätze begonnen. Im Herbst 2013 ist der Installations­ platz in Amsteg wieder eine grüne Wiese.

Im Frühling 2012 konnte der letzte Rohbauabschnitt zwischen Erstfeld und Amsteg der Bahntechnik übergeben werden. Für die Arbeitsgemeinschaft Gotthard-Basistunnel Nord (AGN), welche die beiden Tunnelabschnitte Erstfeld–Amsteg und Amsteg–Sedrun erstellt hat, heisst es nach elf Jahren Bautätigkeit aufräumen. Gebäude, Hallen und Betonfundamente müssen zurückgebaut werden. Anschliessend kann das Areal modelliert und schliesslich begrünt werden. Im Herbst 2013 sind die Arbeiten in Amsteg abgeschlossen.

Sämtliche Gebäude und Anlagen des Rohbaus müssen auf dem Installationsplatz Erstfeld abgebrochen werden (links). Auch das Werkgleis Erstfeld–Amsteg entlang der A2 (unten) wird zurückgebaut.

In Erstfeld ist der Rückbau des Installationsplatzes vom Rohbau ebenfalls schon weit fortgeschritten. Der Platz wird jedoch für die weiteren Arbeiten im Bereich des Nordportals und der Endgestaltung benötigt.

Brücke an Gemeinde Ebenfalls rückgebaut wird das Werkgleis entlang der Reuss von Erstfeld nach Amsteg. Das Gleis, welches ursprünglich für den Ausbau des Kraftwerks Amsteg gelegt wurde, wird nun komplett rückgebaut. Einzig die Brücke über die Reuss in Erstfeld geht an die Gemeinde Erstfeld über. Diese will die Brücke in Zukunft als übergang für Fussgänger und Radfahrer nutzen.

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«JEDER HANDGRIFF MUSS SITZEN. SCHLIESSLICH WOLLEN WIR MILLIMETERGENAUE SCHIENEN INSTALLIEREN.»


Die erste Weiche

Insgesamt zehn Weichen baut die Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel ein. Acht davon in den beiden Multifunktionsstellen in Sedrun und Faido. Zwei Weichen werden für die Linienführung Uri Berg lang vor­bereitet, um zu einem späteren Zeitpunkt die Umfahrung des Urner Talbodens realisieren zu können.


BAHNTECHNIK EINBAU NORD

BetoNzug im dAuereiNsAtz 10

Der Einbau der bahntechnischen Anlagen im Gotthard­Basistunnel läuft auf Hochtouren. In der Ost­ röhre zwischen Erstfeld und Sedrun wurden in den vergangenen Mona­ ten sämtliche temporären Anlagen installiert. Zurzeit bauen die Gleisbauer die feste Fahrbahn von Erstfeld bis nach Sedrun ein.

Im Herbst 2011 erfolgte beim Nordportal in Erstfeld der Startschuss für die Installation der bahntechnischen Anlagen. Zuerst wurden die notwendigen temporären Anlagen eingebaut. Im Februar 2012 begann der Generalunternehmer Transtec Gotthard mit dem Einbau der festen Fahrbahn.

220 Meter Gleis pro Tag Der Einbau erfolgt in Etappen. Nachdem die Schwellen und Schienen im Tunnel montiert worden sind, wird das Gleis exakt ausgerichtet. Erst danach können die Schwellen einbetoniert werden. Dies passiert mit einem eigens für den Gott-

Arbeiter montieren die temporären Kühlwasserleitungen in Amsteg (oben). Zwischen Erstfeld und Amsteg ist der 500 Meter lange Betonzug im Einsatz (rechts).

hard-Basistunnel entwickelten mobilen Betonwerk auf Schienen – dem rund 500 Meter langen Betonzug. Dieser ermöglicht die Produktion von Frischbeton direkt am Einbauort. Pro Tag werden im Tunnel rund 220 Meter Gleis betoniert. Der Einbau der festen Fahrbahn erfolgt in Einbauintervallen von jeweils 20 Tagen. In der Oströhre zwischen Erstfeld und Sedrun dauern die Betonarbeiten noch bis im Herbst 2012. Danach wechselt der Betonzug von der Ost- in die Weströhre.


Kurzfilm einbau feste Fahrbahn www.alptransit.ch/de/medien/kurzfilme.html

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GOTTHARD-BASISTUNNEL

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Bei der unterführung Wysshus in Altdorf/Rynächt erfolgte Mitte April 2012 der Durchbruch. Im Einbau­ abschnitt Erstfeld–Sedrun wird die feste Fahrbahn eingebaut. In Sedrun begann am 2. April 2012 der Bau des Bahntechnikgebäudes. In Faido sind mit dem Abschluss der Arbeiten am Innengewölbe der Tunnelver­ zweigung Ost­Nord alle vier Tunnel­ verzweigungen fertiggestellt.

der Einbau der Bahntechnik. In der Oströhre wird zurzeit die feste Fahrbahn eingebaut.

Amsteg – uri Auch auf dem Installationsplatz Amsteg laufen die Demontage- und Rückbauarbeiten. Das Kieswerk wurde abgebrochen. Der Rückbau des Werkgleises Erstfeld–Amsteg ist im Gang, der Rückbau des Besucherrundgangs bereits abgeschlossen.

3 Altdorf/Rynächt – uri Am 5. Dezember 2011 begann pünktlich der einjährige Einspurbetrieb zwischen Altdorf und Erstfeld. Entlang der offenen Strecke Altdorf/Rynächt konnten die Arbeiten auf der Westseite beginnen. Heute sind die Arbeiten an den Kunstbauten schon weit fortgeschritten. Im März 2012 wurde die neue Schächenbachbrücke fertiggestellt. Bei der Unterführung Wysshus erfolgte bereits der Durchbruch und die Sicht von Altdorf nach Attinghausen ist frei. Die Betonarbeiten bei der Unterführung Riedstrasse sind kurz vor der Fertigstellung. Die Stützmauer Stägwald hat im Dezember ihre endgültige Höhe erreicht. Weitere Betonagen wurden ausgeführt. Die Dimension des gesamten Bauwerks wird immer eindrücklicher.

1 Sedrun – Graubünden Ein Jahr nach dem zweiten Hauptdurchschlag sind Ende März im Abschnitt sämtliche Gewölbeblöcke betoniert. Die Betonarbeiten in den Einspurröhren laufen weiter. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einbau der Bankette und der 132-kV-Blöcke. Kurz vor Weihnachten wurde über Erstfeld das Spurwechseltor Sedrun Nord in den Tunnel transportiert und eingebaut. Von Süden her begann die Ausrüstung der Querschläge. Bis Mitte Mai 2012 sind alle Querschläge zwischen Faido und Sedrun mit Türen, Lüftung und Doppelböden ausgerüstet. Ausserhalb des Tunnels wurde ein neues Betonwerk aufgebaut und in Betrieb genommen. Seit April 2012 ist das Bahntechnikgebäude im Bau.

Erstfeld – uri In Erstfeld sind die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Auf dem Installationsplatz werden sämtliche Gebäude und Fundamente rückgebaut. Nach der Fertigstellung der Rohbauarbeiten begann auch in der Weströhre

Faido – Tessin Die letzten Querschläge und Lücken im Gewölbe im Bereich der Multifunktionsstelle wurden betoniert. Im Dezember begann der Einbau des Banketts und Kabeltrassees für die 132-kV-Leitung. Die provisorischen Baugleise und die

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Werkstatt im Seitenstollen West wurden zurückgebaut. In der Querkaverne begann der Bau des zweistöckigen Bahntechnikgebäudes. Im Februar 2012 fand die Probemontage der Abluftklappe in Faido statt. Als Vorarbeit für den Bau des Portalgebäudes wurde mit der Installation von Steinschlagschutznetzen und der Umlegung der Versorgungsleitung begonnen.

Bodio – Tessin In der Oströhre wurden die Betonkosmetik- und Sanierungsarbeiten am Innengewölbe fortgeführt. Der Banketteinbau konnte fertiggestellt werden. In der Weströhre wurden die Kabelkanäle, die Schaltschränke in den Querschlägen eingebaut sowie die Fluchtwegschilder und die Notfallbeleuchtung montiert. Der Rückbau der Brauch- und Kühlwasserleitungen und die Abschlussarbeiten der Fahrleitung sind im Gange. Auf dem Installationsplatz Bodio wurden weitere Rückbauarbeiten ausgeführt. Biasca – Tessin Beim Anschluss Giustizia sind die Arbeiten beim Stabiellokanal, bei der Frodabrücke und der Unterführung des Veloweges beim Nodo della Giustizia im Gange. Bei der Unterführung Alden wird der Betonbau weitergeführt. Bei den Portalen wurde die Endgestaltung bereits beendet. Die Bepflanzungsarbeiten für die Endgestaltung der Buzza di Biasca sind im Gange. 5


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CENERI-BASISTUNNEL

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Beim Ceneri­Basistunnel waren Ende April 2012 von den insgesamt 39,9 km 38 Prozent ausgebrochen. Die Betonarbeiten laufen in beiden Röhren weiter. Die Arbeiten an der neuen Eisenbahnbrücke über die Autobahn A2 sind im Gange.

Nach der Absenkung der neuen Eisenbahnbrücke über die Autobahn A2 konnte die Brücke der SBB für die provisorische Verschiebung der Stammlinie übergeben werden. Der Abbruch der alten Brücke begann im März.

1 Sigirino In Sigirino läuft in beiden Röhren der Sprengvortrieb Richtung Norden und Süden. Die geologische Störzone Süd «Linea Val Colla» ist überwunden. Gleichzeitig wird die Sohle betoniert.

Vigana Beim Nordportal in Vigana sind die Vortriebsarbeiten beendet. In der Oströhre wurde am 17. November die Losgrenze erreicht, in der Weströhre fand am 21. Dezember die letzte Sprengung an der Tunnelbrust statt. Zurzeit laufen in der Oströhre die Vorbereitungsarbeiten für die Ausführung der Sohle.

Vezia In der Oströhre hat die Gewölbeverkleidung mit Drainage und Abdichtung begonnen. Die ersten zwei Gewölbeblöcke sind betoniert. In der Weströhre wird die Sohle eingebaut. Im Bereich des neuen Bahndamms haben die Unterbau- und Infrastrukturarbeiten begonnen.

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Camorino Im Raum Camorino, nördlich des CeneriNordportals, laufen die Arbeiten an verschiedenen Teilprojekten und Kunstbauten weiter. Unter anderem wurden die ersten V-Pfeiler für das rund ein Kilometer lange Viadukt Lugano–Bellinzona erstellt.

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Neuer jAHresFiLm 2011

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Beim grössten Schweizer Bauprojekt geht es voran. Dies verdeutlicht der aktuelle Jahresfilm der AlpTransit Gotthard AG, der in rund 30 Minuten die wichtigsten Arbeitsschritte des Jahres 2011 aufzeigt.

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30. Juni 2012 Tag der offenen Baustelle, Bahntechnik Installationsplatz Nord, Erstfeld

SEPTEMBER

Der Film dokumentiert die Baufortschritte des Jahres 2011. Das Jahr ist geprägt vom übergang des Rohbaus zum Einbau der Bahntechnik.

22. September 2012 Tag der offenen Baustelle, Ceneri-Basistunnel, Sigirino

OkTOBER Eröffnung Unterführung Wysshus

Der Jahresfilm 2011 der AlpTransit Gotthard AG ist ab sofort in drei Sprachversionen (Deutsch, Italienisch, Englisch) erhältlich. Die DVD kann entweder übers Internet (www.alptransit.ch), bei den AlpTransit-Infozentren in Erstfeld, Sedrun und Pollegio oder am Hauptsitz der AlpTransit Gotthard AG in Luzern zum Preis von CHF 30.– bezogen werden. Die DVD ist auch im RailShop im Bahnhof Luzern erhältlich.

projeKtBeteiLigte gottHArd Nordseite Bauherr AlpTransit Gotthard AG

Ausführung Offene Strecke Altdorf/Rynächt

Projektierung und Bauleitung Tunnel Erstfeld und Amsteg Ingenieurgemeinschaft Gotthard-Basistunnel Nord

Ausführung Erstfeld und Amsteg Arbeitsgemeinschaft AGN

Strabag AG, Tunnelbau Schweiz, Erstfeld Strabag AG, A-Spittal/Drau

Bahntechnische Ausrüstung Gotthard­Basistunnel

Projektierung und Bauleitung Offene Strecke Altdorf/Rynächt ARGE TBR


IMPRESSuM Herausgeberin und Redaktion: AlpTransit Gotthard AG, Altdorf; Medienstelle Gotthard: Maurus Huwyler, Stefanie Schl端ter Layout und Gestaltung: BLU AG, Altdorf, www.blu-agentur.ch Fotos: Angel Sanchez, Andi Brunner, Nicola Demaldi, Archiv ATG Druck: Gamma Druck + Verlag AG, Altdorf 6.2012, 25 000 Expl.

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WWW.ALPTRANSIT.CH


Flachbahn - Uri 01/2012