Alpendistel #2 (K)eine Welt von Gestern. Der herausfordernde Umgang mit Erinnerungen

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AUS DEM VEREIN © M. Nachtschatt

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Teilnehmer*innen berichten bei der APC-Gedenkwanderung über eigene Fluchterfahrungen

Musik verbindet – 30 interkulturelle Veranstaltungen gingen 2016 von APC aus

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3. Helfen – APC-Sozialhilfe Neben der aktiven Erinnerungs- und Gedenkarbeit setzt sich APC auch mit Flucht und Vertreibung in der Gegenwart auseinander. Vor dem Hintergrund des beginnenden Bürgerkriegs in Syrien startete APC 2011 mehrere Sozial-Projekte, um Geflüchteten direkt zu helfen. Dabei wurden mehrere hunderttausend Euro an Spenden gesammelt und für Ausbildung, Kautionen und Wohnhilfe, Gesundheits- und Psychotherapie, internationale Katastrophenhilfe und für Bewusstseinsbildung eingesetzt. Beispielsweise konnten 2015 unter dem Titel „Artists for Syria“ rund 66.000 Euro für Binnenflüchtlinge und Familienzusammenführungen aufgestellt werden. Seit 2020 wird die Sozial-Schiene über den Verein „APC-Help“ weitergeführt.

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4. Gedenken am Weg Für ein besseres Verständnis, was sich 1947 auf der Strecke von Krimml bis nach Kasern im italienischen Ahrntal abgespielt hat, wurden 2013 sieben Pyramiden aufgestellt. Sie markieren Etappen der Gedenkwanderung und informieren mehrsprachig über deren geschichtliche Hintergründe. Vier Jahre später, im Herbst 2017 folgte die Einweihung des „Hain der Flucht“. Auf 1.750 Meter Seehöhe im Krimmler Achental sind 49 Bäume, zwei Natursteine und eine Pyramide allen Menschen auf der Flucht gewidmet. Sie ehren und verbinden Geflüchtete, Aktivist*innen und Menschen, die sich mit ihnen solidarisieren.

Kay-Michael Dankl, Histori­ ker und Gemeinderat in der Stadt Salzburg, unterstützt APC seit 2019 als Leiter des Wissenschaftlichen Beirats.

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