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N AT U R D R O G E R I E

Bei Wind und Wetter Erkältungen trotzen und die kalte Jahreszeit genießen

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RSTAUNLICH, DASS NOCH KEIN KOSMETIKKONZERN DIE »ANTI-SNIFFLES-AND-COLD«-CREME GEGEN SCHNUPFEN UND ERKÄLTUNG ERFUNDEN HAT.

Sollte es uns doch mal wieder erwischen, müssen wir also mehr oder weniger durch. Es gibt nämlich durchaus Mittel und Methoden, die bei Erkältungssymptomen Linderung ver­ schaffen. Genauso können wir vorsorgen und uns mit ange­ passter Kleidung, guter Ernährung und Bewegung an frischer Luft auf frostige Zeiten vorbereiten. Während ersteres (mög­ lichst samt Mütze) den Körper vor zu starker Auskühlung schützt, steht bei Punkt zwei und drei eine Kräftigung des körpereigenen Immunsystems im Vordergrund. Angesagt sind Lebensmittel, die von Natur aus reichlich Vitamine (vor allem Vitamin C, gefolgt von Vitamin A und D) und Mineralstoffe (etwa Zink) enthalten. Und davon gibt es das ganze Jahr über jede Menge: Die Auswahl an Vitamin-C-reichen Lebensmit­ teln reicht zum Beispiel von saftigen Bio-Zitrusfrüchten und roten oder orangefarbenen Beeren (Sanddorn, Acerola, Aro­ nia …) bis hin zu Gemüse. Heimisches Wintergemüse wie Grün- oder Rosenkohl und frisches Sauerkraut schneiden ­dabei übrigens besonders gut ab. Trotzdem kann es natürlich zu einem Infekt kommen – mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit und allgemeinem Mattsein. Dem bekannten Rat, jetzt den Hals durch viel Trinken feucht zu halten, lässt sich mit den vielen aromatischen Bio-Kräuter­ tees leicht folgen. Nicht zu vergessen sind daneben einerseits Heißgetränke, zum Beispiel fertige »Punsch«-Mischungen oder selbst gemachte mit Zitrone, Holunderbeeren und Ing­ wer. Zum anderen bietet sich auch die traditionelle heiße Milch mit Honig an, wobei dieser von guter Qualität und

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möglichst nicht zu alt sein sollte. Mit speziellen Elixieren, Muttersäften und Ähnlichem ergänzt eine weitere Alternative die Auswahl. Oft nehmen die Hersteller dabei Erfahrungen aus der traditio­nellen Phytotherapie als Grundlage für die Rezepturen. Vor allem für unterwegs bieten sich ansonsten Lutschdragees an. Zu den »Rennern« gehören hier Salbeidra­ gees mit oder ohne Propolis, Acerola-Lutschtabletten oder Echinacea-Kräuterbonbons. Als bewährte Rezepte bei ver­ stopfter Nase und Co. seien abschließend noch das Inhalieren von heißen Teedämpfen und Sole-Nasenspülungen genannt. ZURÜCK ZUR ZAUBERCREME VOM ANFANG UND DAMIT ZU EIN PAAR KOSMETISCHEN WINTERTIPPS. Es gibt

t­ atsächlich Coldcreams. Allerdings bezeichnet man damit all­ gemein Creme-Rezepturen mit Bienenwachs und einem be­ sonders hohen Fettanteil, die vor Umwelteinflüssen schützen und einen hautkühlenden Effekt haben sollen. Unabhängig davon gilt, dass die Haut im Winter generell eine reichhaltige­ re Pflege verträgt. Um den Lipidmantel der Gesichtshaut zu

Erkältungsbad selbst mischen Was gehört neben Niesen und Schniefen noch zu den typischen Erkältungsmerkmalen? Klar, wir frösteln und das sogar in der warmen Stube. Als äußerst wohltuend erweist sich in solchen Fällen ein heißes Ölbad mit ausgewählten ätherischen Ölen. Zu den Klassikern gehören Bäder mit intensiv duftendem Tannen-, Fichtennadel- oder Eukalyptusöl. Alternativ lässt sich ein Erkältungsbad mit ein paar Tropfen der entsprechenden reinen Bio-Öle selbst mischen (in 50 ml Sahne einrühren und ins Badewasser geben). Und wo keine Wanne im Badezimmer steht, sorgt ein aufsteigendes Fußbad mit Badesalz für wohlige Wärme. Beides macht jedenfalls meist zugleich müde und Schlaf hilft bei Erkältungen allemal besonders gut.

Alnatura Magazin - November 2016  

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