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Dire Dare - oder net, aber wenn mir des :almat: verschenken, haben wir selber bald keine Kohle mehr, weil wir arm sind. Menschlicherseits macherten wirs ja gern um sonst, aber Babylon zwingt auch uns zu zahlen; für Strom, Druck, Computer und Kaffee. Wenn wir mal reich genug sind, oder einen würdigen Sponsor finden, dann gibt’s :a: wieder gratis. Und wenn wir noch reicher sind, kleben wir vielleicht sogar mal ein Markl rein. Aber von den 2,-DM werden wir net reich. Juff ����


Das Weihnachtsfest verbringen Menschen auf verschiedene Art und Weise. Nur wie? Fragen wir mal in die Runde: -Nichts wird wichtiger als sonst von Notwendikeit ist es ein Zeitpunkt in dem die Wichtigkeit auf eine Zeit begrenzt wird. Aus schlechtem Gewissen. -Zusammen auf der Suche nach Wahrheit, die in jedem von uns schläft und lebt. -Weihnachten = Kommerzgeschäft des Jahres! -Einsamkeit -Ich freu mich, daß (wir) alle mal wieder in Weiden sind! - Weihnachten soll das Fest der Freude sein? Ha, da kann ich nur lachen. Weihnachten ist das Fest der Intoleranz. Punks haben dort nichts verloren. Aber das macht uns nichts aus, denn wir haben jeden Tag ein Fest der Freude. -Dazu sage ich nur Party, Spaß, Sex und Riot! P.S. Oi, Oi, Oi! -Ich bin Anarchist und esse mit meinen Eltern Bratwurst u. Sauerkraut dann gibts Bescherung und ich reiße die Verpackungen und schmeiße sie rum. Bin ich nicht Crass?! Frohe Weihnacht (Hi Hi) ����

Hey Krampfdepp! Du bist der einzige in meinem Leben!!! Ich werde immer bei dir bleiben und dich lieben bis ich einmal sterben muss!!! I love you, forever Dein Stern

Da Lutsch gratuliert Schülzchen! Yeah, “Freiheit” (in jeder Hinsicht!) wir kommen! Line, Schnecke, ‘nur meine’! Cool, alles, das weißt du! Egerland, bald, sehr bald! Ja tebe milouju!! Das weißt du! xxx Stefan + Laura + (hab mein Herz verloren!) Louis!! Alles Liebe noch mal, zum x-ten mal Von der Line auch herzlichen Glückwunsch an die Jennie, liebe Grüße an meine ‘da Lutsch’, an die Wittidiriti (+Niki&Saschi), Santi (Master of Desaster), an den Konobka (weil dein Name ja so geil is, ......! -LINEHi, mein Schatzi

Hallo, ich bin zum ersten Mal da. Ist mir schlecht! So viele geile Leuteda, und so viel Alkohol. Wo ist mein Ausweis? Weg, was solls. Mein Handy auch. Wo komm ich her, wie komm ich heim? Ich hab total keinen Plan, aber hier ist es voll krass. Grüße an alle, die mich nicht kennen!

ZIVI PIG’S WEN-N 476 Opel Astra Grün WEN-R 418 Audi Blau

Ich liebe dich über alles and remember the west is the best Bi-Fi I love you! M.M. you’ve got my-xey

Es kann nur derjenige Kinofreikarten mit seinen Beiträgen gewinnen, der auch seinen Namen oder seinen Spitznamen darunter setzt. Also traut euch, wir sind doch unter uns. Philip kommt mal Sonst gwinnen immer die selben, mann! wieder zu spät!!! :a: Schöne Grüße an den Schwarzmeier, der lagerinsi lagerinsi grad nasebohrt. Der Metall ist voll die daneben sitzt.

Geil Geil Geiler Abend. meine beste Freundin ist da. mit ihrer Mannschaft. Meine Freunde (S.S.M.M.S.M.B.E.) aber nicht die Iris. Leider. Aber GEIL Ich liebe Euch!


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deine persönliche

da winnas :almat:kinofreikarte

m.i.R. dAni alias SNAKER Caro & Ute

da winnas >SCHALL THERAPIE<

Paul & Ute

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beiträge wie leserbriefe, grüße, fotos, geschichten, comics und ähnliches werden hier im :almat: kostenlos publiziert. schmeiß deinen ‘stoff’ einfach in eine :almat:-tonne (das gefäß mit dem :a:ufkleber) oder per mail: almat@formstation.de oder post: fleischgasse 10 / WEN

:almat: ist für dich da und wird mit dem gefüllt, was du produzierst. und mit jedem beitrag kannst du eine von drei kinofreikarten für je zwei personen ergattern. darüber hinaus gibt's hier von zeit zu zeit auch manch anderes give-away. abzuholen bis ende des monats!


:almat: verlost diesen süßen, vom Aussterben bedrohten, kleinen Pandabären. Gewinnen kann jeder, und zwar wie folgt: schreibt ein Gedicht, mindestens 7ieben Zeilen, in dem das Wort “Panda” und das Wort “Pfrentscher Feierwehr” vorkommt. Wem sein Gedichtl uns am besten gefällt, bekommt den süßen, armen Panda. Die besten viele Gedichte werden im (so Gott will) nächsten :almat: gedruckt. Texte an: :a:-Tonne, oder almat@formstation.de ����


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Sonja hat an manchen Stellen Aspergylusflavus Begegnung zweier Welten

m.i.R.

Echt geil hier, habe gerade die :almat:32 gekauft und erlebe (leicht betrunken) einen geilen Abend mit meinen Freunden und knuddel ganz doll mit meinem Spozel! Grüße an alle, die mich kennen (wissen bescheid)!

Die schöne Kokusnuss Traf einestages die Walnuss Die Walnuss Gab der Kokusnuss Einen Kuss Die Kokusnuss Wollte aber keinen Kuss Wütend zur Walnuss: “Da hast du deinen Kuss” Die Kokusnuss Gab der Walnuss Zurück den Kuss Die glückliche Walnuss Dankte der Kokusnuss Und sagte: “Das war ein Doppelkuss”. Und die Moral von der Geschicht? Weiß ich nicht! Sag ich nicht! Und das End? Die Kokusnuss wurde zu Schnaps verarbeitet Und die Walnuss verschimmelte. müllschlucker

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Schöne Grüße an den Schwarzmeier, der grad nasebohrt. die daneben sitzt.

Nasschnee ist Scheisse! Clubbeitrag ist Scheisse! Anton aus Tirol ist Scheisse! Pfand ist Scheisse! Spozen sind Scheisse! Talkshows sind Scheiße! Vollgeschissene Schulklos sind Scheisse! Akkordeonspielen ist Scheisse! Flötespielen auch! Adam und Eva sind Scheisse! Fasching ist Scheiße! Ablaufdatum ist Scheisse! Buttermafia ist Scheisse! KISS THIS!

Viele Grüße an Nicole, Philip, Eschi, Manuel, Cibis, Ute, Dr. Evil, Paul, Daniel, Klaus von Andy, Martina, Jörg

Die drei destillierten Hexen schwangen sich auf ihre Besen. Sie flogen nach Italien und quetschten sich die Genitalien. Der Fuß ist lang der Fuß ist breit. Man riecht ihn 18 m weit. Ein Nasenspray kommt angerannt. Es brennt der Schmand. Fuck, mein imaginärer Hund scheißt mir in die Hand!!! Ich hab’s weggewischt, das gibt ein gutes Mittagessen. Was ist ein Arschlappen? Englisch: Fuck you! Fuck you! Da liegt ein Telegramm: “Die Römer kommen - stop Brauche Hilfe - stop Ich geh jetzt heim. Mittagessen

sie sagen: steine sind keine argumente und schlagen mit knüppeln, bomben und baggern, vergiften mit chemie, verseuchen mit atom, töten in gefängnissen sie haben recht, steine sind keine argumente. steine sind erst zögernde versuche uns zu artikulieren in der einzigen sprache, die sie verstehen. A JF


Er sagte, jetzt krieg’ keinen Schreck, ich werde mal was versuchen und er drückte aufs Gaspedal und schaltete in den dritten Gang und ich stieg dann doch lieber aus als die Schaufensterscheibe näher kam und ich war überrascht, denn das klappte ganz gut durch die offene Tür über die Schulter abgerollt, ich kam recht schnell wieder auf die Beine und dann machte der Wagen einen Satz durch die Scheibe, rollte durch den Laden und prallte gegen die Rückwand. Ich stieg vorsichtig durch Scherben und zerschlagenes Holz und er stieg aus dem Auto trat gegen die Wand und schimpfte, da wollte er doch durch und der Schwung hatte nicht gereicht, so ‘ne verdammte Scheiße, nur 54 PS. Jawoll, schluchzte ich

und jetzt isser kaputt, jetzt fahren wir gar nirgendwo mehr hin und kuckmal, verknautscht und verzogen und der Tank ist auch noch im Arsch. Unter den Trümmern bewegte sich eine Hand, ganz weiß und bestäubt mit Gips und mit Mörtel und ich kniete mich hin und sah mir das an und ich war schon gar nicht mehr wütend, von diesen beiden Zweikarätern müßte sich die Reparatur doch wohl bezahlen lassen. Und als wir aus dem Laden gingen um uns einen Kaffee zu kaufen, schnitt ich mir das Knie auf. und dann redeten wir noch ziemlich lange bei einer Flasche Gewürztraminer. Am nächsten Morgen kam ich zu spät zur Arbeit. Leena

bettibooo

Un-Fall

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17. Weidener Literaturtage

a.b.

Heimkommen: Alexander Blühm,

ocwe-Literaturmagazin-Gründer (ca.1996, wer erinnert sich noch?), Poetry-Café-ins-Leben-Rufer, Student in Würzburg und gelegentliches :almat:-Redaktionsmitglied.

Matthias Weber,

Pitti Platsch 3000 - Macher, (Im Gegensatz zum :almat: hat dieses Copy-Mag Inhalt! und eine regelmäßig geupdatete web-page, - Sauerei!), Student in Erlangen.

Sebastian Bretschneider,

Filme Macher, Basser von Peitenimi, noch amtierender Kunstmann von ocwe, noch am Kepler, aber leider bald Ex-Weidner und dann Student (oder sowas) in Berlin.

m.w.

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s.b.

Diese drei werden dir an diesen Abend des 1.Mai2001 was erzählen. Zum Thema der Veranstaltung nämlich: Wegfahren - REISEN - Heimkommen. Gleich danach gibts... ->


Anschließend an die Lesung zeigen wir unseren Film zum Thema der 17. Weidener Literaturtage: >Dead Man< William Blake, Buchhalter, reist nach ‘Machine’. Eine industrialisierte Wild-West-Stadt. Dort erwartet ihn eine unangenehme Überraschung. Er hat die Reise von Cleveland in das ferne Grenzgebiet offenbar vergebens gemacht, denn der zugesagte Posten in den Metall-Werken des John Dickinson ist in der Zwischenzeit längst besetzt worden. Von dem barschen Fabrikbesitzer persönlich an die Luft befördert, irrt Blake durch die nächtlichen Straßen. Die Begegnung mit dem Blumenmädchen Thel endet als Katastrophe. William Blakes Leben als gesetzestreuer Bürger gehört plötzlich der Vergangenheit an. Drei Kopfgeldjäger, angeführt von dem sadistischen Cole Wilson, werden von Dickinson beauftragt, den Flüchtigen zur Strecke zu bringen.

Der Gejagte schlägt sich in die winterlichen Berge durch, mit einer Kugel im Leib, an der er langsam verbluten wird. Für Blake beginnt nun eine lange Reise ins Reich der Schatten, zu den letzten Grenzen des Mystizismus und der Spiritualität. Sein Begleiter und Führer auf diesem Trip wird Nobody, ein Indianer, der vorzügliches Englisch spricht, narrische Schwammerler frißt und bestens vertraut ist mit den Werken des verstorbenen englischen Dichters William Blake, den er in der Person seines neuen Freundes wiedergefunden zu haben glaubt. Er begleitet und geleitet Blakes Weg durch seine etwas andere Welt nach ‘Hause’. Die Realität spielt bald keine Rolle mehr und der Weg wird zum Ziel. Neil Young haut nochmal fett drauf und beglückt das filmische Meisterwerk von Jim Jarmusch mit einem Soundtrack, den ich jetzt nicht näher beschreiben will... Seb. ����


INTERVIEW (mit einem "ganz normalen" JuZo-Manen)

Ort: JuZ-Cafe Zeit: 0.30 Interviewpartner: Tobias Kraus (T.) T.: Eklig: -: Was ist eklig? T.: Der alte Geier da, der so besoffen rumhängt. -: Also, worüber wollen wir reden? T.: Zum Beispiel über grundlegende Fragen der Gesellschaft. -: Das ist uns zu intellektuell. Wie ist denn deine Grundstimmung heute so? T.: Na ja, im Moment zerbricht alles um mich herum... Aber persönlich geht's mir ganz gut. -: Würdest du dich als Kandidat für die Bundestagswahl aufstellen lassen? R.: Hey, wir machen da keine Wahlwerbung! T.: Für welche Partei überhaupt? ����

-: Für die UGWP vielleicht, die Partei der Ungewählten Wähler. T.: Die Parteien sind doch alle verlogen. Und als kleine Partei kannst du sowieso nix bewirken. Da bist du doch nur ein lächerlicher Außenseiter. -: OK - Themenwechsel. Wie findest du denn das Design vom JuZ? T.: Die Teestube ist jetzt super. Das haben sie toll hingekriegt. Vorher war es einfach ein gammliger Müllhaufen mit gutem Tee. Jetzt ist es ein toller, gemütlicher Müllhaufen mit gutem Tee. R.: Nur Scheiße, daß um halb zwei die Außenbeleuchtung aus ist. T.: Das liegt wahrscheinlich auch daran, daß zuwenig Leute da sind. -: Und die Musik? T.: Ab halb zwölf ist die Musik im Cafe beschissen - zu kommerziell. Das JuZ sollte eine Alternative sein. In letzter Zeit verliert es an Atmosphäre. -: Was machst du immer nach dem JuZ? T.: Da geh' ich heim. Das W2 ist Scheisse... . Im JuZ trifft man doch noch einige nette Leute.

-: Findest du das JuZ anonym? T.: Manchmal schon. Viele Leute kennst du vom Sehen, aber sie sind zu distanziert, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Aber das ist im Moment sowieso der Trend unter den jungen Leuten. -: Wo liegen deiner Meinung nach die Gründe für diese Entwicklung? T.: Zunehmende Anonymität durch Automatisierung (aus Amerika importiert) Bankautomaten, Internet -. Du verlierst den Kontakt zu den Leuten. Du kannst zwar eine Menge machen, aber es gibt keinen Austausch mehr untereinander. -: Stichwort: Cliquenwirtschaft im JuZ? T.: Ja, das gibt es schon. Da sind bestimmte Gruppen von Leuten. Also, wenn ich nicht schon Leute kennen würde, würde ich mich hier ziemlich schlecht fühlen, glaube ich. Aber wenigstens kannst du im JuZ auch deine Ruhe haben, wenn du willst. -: Uns stört manchmal die ,,Coolness" hier, dich auch? T.: Cool, ja das ist genau das Problem. Du mußt dir vorher erst immer überlegen, was du zu wem sagst. Zu keinem kannst


du einfach hingehen und sagen: ,,Hör’ zu, mir geht's schlecht!" oder so. - Dann gibt es Leute, mit denen kannst du immer nur über ein Thema sprechen Literatur zum Beispiel. Du sagst einen Autor und der oder die überschüttet dich sofort mit einem Schwall Worte. - Und vor allem: Jeder meint, er ist der Chef! (Dabei sind sie nur armselige kleine Würmchen...) Das ist nicht aufgeschlossen, sondern engstirnig. -: Was ist dein "Wort zum Samstag"? T.: Es ist 0.45 und ... -: Und? T.: Und jeder sitzt in seinem Wurmloch und keiner verändert die Welt.

Interviewer: Regine Hartmann(R.) und Carolin Gerner(-) Datum: 11.09.1998

Telefon-Interview mit dem covergirl (c) vom :almat:32 und seb. für :almat: (a)

a: Hallo Covergirl :almat: 32! c: Hi a: Ist dir klar, dass sich die ganze :almat:leserschaft fragt, wer du bist? c: Ha? a: Naja, alle haben so eine Vorstellung von dir. c: Hm.. Hey! a: Nicht so schüchtern! c: Bin aber schüchtern. a: Das sieht man. c: Was willst du da schreiben? a: Naja, meine Freundin wird ständig gefragt, ob sie das ist da auf der Titelseite,

und andere sind sich sicher, dass es die und die sein muß? Wie findest du das? c: Lustig. a: Glaubst du, es wird jemand herausfinden, wer du bist? c: Nein. a: Wieso so sicher? c: Tja, ich hätte so etwas doch nie gemacht, wenn man da draufkommen könnte. a: Naja, du hast doch nichts zu verbergen... c: Ich weiß. a: Interesse an einer Fotoserie? c: Logisch! a: Hast du irgendwelche Bedingungen? c: Ich weiß nicht, laß dir halt was einfallen! a: äh, ok... das wird jetzt zu heftig. Hast du vor, Weiden einmal zu besuchen? c: Naja, wir vom Dorf kommen nicht so oft in die Stadt, aber vielleicht, auf einen kleinen Besuch... a: Na dann noch viel Spaß beim Melken! c: Bye bye!

seb. ����


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Tim


X-ID: 27439-11285 bazooka-shop tonne Name: dAnI Datum: Nachricht: ---------Alle sind bereit und machen phatte den Reim die Welt im neuen Jahr es wird sicher wunderbar steh auf bleib nicht daheim phatte beats monster style und das weil ich dran feil dani alias snaker on tour you'll be there that's for sure Ich bins ich bin der ich bin da besser als ich jemals war Mich kann keiner stoppen, ich wird niemals floppen ich nehm jede nudde zum poppen und deren macker zum verkloppen Ich hör was ihr schreibt und der scheiss der bei mir bleibt den halt ich mir hoch egal was passiert was ihr sagt is true und der besondre clou ich schreib etzt selba tag die raps geb die props ich hoff ihr hört mir alle zu YO THANKS MAN!!! to be continued... dAnI alias SNAKER

X-ID: 81089-770 bazooka-shop tonne Name: Jenny B. Datum: Nachricht: ---------JA HE HEUT WILL ICH AUCH MAL GRÜßEN!! SEBI ICH LIEBE DICH UND HOFFE DU BLEIBST MIR NOCH GANZ GANZ LANGE!!? KATL ICH HAB DICH LIEB!!!! PS: GRÜßE AUCH AN SUSILI,MANE,JÖRG, UND an ALLE DIE ICH VERGESSEN HAB!

Paul, Ute

FEE!!!!

Damit es auch Sabine, Sonja, Marion und Katjy wissen! FAHRENHEIT: <nach dem dt. Physiker> (Einheit der Grade beim 180-teiligen Thermometer; Zeichen F, fachspr. °F) lt. Duden S.271 m.i.R.

Für’s erste! Grüße an Alisch, Andy, Anja, Eschi, Daniel, Christoph, Philip, Susanne, Paul A., Heidj, Otti, Phillip S., Manuel, Christian C., Auf die Insel!

Teil 1: DER FANATISCHE TÄNZER Er ist ein Fanatiker in seiner Tanzkunst, seine Hüften gleiten fanatisch zu den heißen Rhythmen. Er ist ein begnadeter Meister in in seiner fanatischen Tanzkunst. Die Fanatikerinnen des fanatischen Tänzers... Fortsetzung folgt.

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Dialogue: - Hallo Michl, wie gehts? - Ja, wie soll ich sagen, das Leben läuft so vor sich hin! Ja es läuft wieder flüssig! - Das ist schön, ich hab dich fei echt gern! Du bist nämlich echt a Schatz! - Der Schatz im Silbensee! und den mußt du nicht mal ausgraben! - Ach ja! Des is ja so schön! - Du erhellst meinen Tag (jedes mal auf’s Neue) Du erhellst meine Nacht zum hellsten Mittagssonnenschein!

ENGEL

(wir müssen halt doch noch heiraten!) - Ja - heiraten ohne Trauschein (ohne Standesamt)

Ich möchte heute an diesem ganz gewöhnlichen Tag ein par außergewöhnliche Leute grüßen: Also schöne Grüße: an das Popcom Girl Katja, an die zu allem bäh- und iihh sagende Marianne, an die Englisch sprechende, aber nicht könnende Sonja, an die Tipp-Ex mordende und Farrad kaputtmachende Iris, an die zuckersüchtige Sabine, an die immer lachende Steffi und an die bald gepiercte Marion m.i.R ����

Wir leben auf einen Planeten auf dem wir uns fortbewegen Was zu tun ist fast egal das Wie muß vielversprechend sein und normal. Nicht wegen der Geschichte, doch der Zeitstrecke hingegen zu der wir Leben zu sagen pflegen. Um zärtlich zu rahren lautlos mit der Liebe die schweifende Seele unendlich der unseren gleicht, Mein letzter Wille!

An meine Mädels!!!!!! Freunde sind wie Sterne, auch wenn man sie nicht sieht, weiß man, dass es sie gibt. Denkt mal darüber nach! Hab euch verdammt lieb! Eure Suzl

!

( <- especially for Franz)

X-ID: 81570-7259 bazooka-shop tonne Name: freitagsanna Datum: Nachricht: ---------ich erwache jeden verdammten tag in dieser verdammten woche (außer freitag) und denke: warum ist heute noch nicht freitag? hä? ich schaue auf meinen wecker. 5:00. ahhh! ich gönne mir noch 2 h. somit verkürzt sich die zeit der bewussten wahrnehmung. somit werde ich 2 h weniger dieser qual ausgesetzt. 2 h weniger daran denken, dass kein freitag herrscht. heute ist dienstag. ein verdammter dienstag. dienstag!!! ahhh!!! ich kann nicht mehr. ich leide. ich muss meine gedanken abwenden. ich leide, verdammt nochmal. doch: ich leide, also bin ich. aber ich bin ohne freitag. verdammt. ahhh!!! ich werde mich schlafen legen. von der ganzen wirklichkeit nichts mehr mitbekommen. freitag, da werde ich dann wieder erwachen, wie dornröschen. mein prinz heisst juz. ich liebe dich mein prinz. küss mich endlich wach. quak!


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Über die Einführung von Isolationsgefängnissen in der Türkei

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“Die Türkei ist auf dem Weg zur Demokratisierung” lassen seit langem Regierungsvertreter und die Presse verlauten. Welche Art von Demokratie hier gemeint ist wird leider in diesem Zusammenhang & v.a. in Deutschland nie erwähnt, obwohl Menschenrechtsverletzungen in allen Bereichen des Lebens (allein in den letzten 9 Monaten wurden 497 Fälle dem europ. Menschenrechtsgericht vorgetragen) sowie das brutale Vorgehen des faschistischen türkischen Staates gegen politische Oppositionelle nur zu deutlich die seit langem geführte Politik des Regimes aufzeigen. Um sich dem europ. Standart anzupassen und einen weiteren Schritt in Richtung EU-Mitgliedschaft zu tätigen hat die Türkei nun vor, die Gefängnisproblematik nach deutschem Vorbild zu lösen. Genau wie 1987 in Spanien (damals auch EU-Kandidat) sollen die Gefangenenkollektive auf türkischem und kurdischem Gebiet aufgelöst und die Inhaftierten in sog. F-Typ Gefängnisse verlegt werden. Isolationshaft- ein deutsches Exportprodukt.

Um Anre gung en und Vors chlä ge für dies es Unternehmen zu geben zeigte die BRD 1990 türkischen Regierungsbeamten als Modell bereitwillig StuttgartStammheim, der Knast, der für weiße Folter und Zerstörung der Persönlichkeit steht. Die Isolationshaft wurde in Deutschland eingeführt um den politischen Willen und die Überzeugung von Gefangenen der RAF und anderen Gruppen zu brechen und wurde Mitte der 70er Jahre von Hochsicherheitstrakten übernommen. Nach dem Besuch der türkischen Delegation wurde kurze Zeit später mit dem Bau des ersten F-Prototyp Gefängnisses in Eskisehir begonnen. 1991 wurden über 100 Gefangene mit Gewalt in diesen neu entstandenen Hochsicherheitstrakt verschleppt. Die Inhaftierten antworteten mit Hungerstreiks und Barrikaden, woraufhin der Isolationskerker von Eskisehir, der seitdem in der Öffentlichkeit als ’Sarg‘ bekannt ist, vorübergehend geschlossen wurde. Zahl der Gefangenen und die Gesetze Nach dem Militärputsch vom 12.09.1980 wurden 650.000 Menschen aus politischen Gründen verhaftet, 230.000 verurteilt, von über 520 Todesurteilen wurden ca. 50 vollstreckt und über 400 Gefangene starben an den Folgen von Folter, Hungerstreiks und fehlender bzw. falscher medizinischer Versorgung. Zur Zeit befinden sich ca. 70.000 Menschen, davon ca. 46.000

politische Gefangene, in den Knästen des faschistischen türkischen Staates. Als Erweiterung der am 12.September 1980 erlassenen Repressionsgesetze wurde 1991 das völlig antidemokratische AntiTerrorgesetz §3713 eingeführt, welches der Legislative dazu verhilft, die Haftstrafen der revolutionären Gefangenen zu verdoppeln, sowie die Verlegung in Isolationshaft, die Verweigerung des Besuchsrechts u.ä. legitimiert. Die Türkei hat heute durch diese Gesetzgebung, als einziges Land auf der Welt über 10.000 sog. ‘Terror-Straftäter’. Nun wird darüber diskutiert einige Paragraphen (§16 usw.) des Anti-Terrorgesetzes zu ändern. Dies ist jedoch nur oberflächliche Augenwischerei, denn trotz einer Änderung wird die Repression und Isolation politischer Gefangener weiterhin bestehen bleiben. Nur durch eine Aufhebung des §8 des TMY (AntiTerrorgesetz), in dem die freie Meinungsäußerung gegen das System als Straftatbestand angesehen wird, kann zu einer Annullierung des TMY und zur Schließung der Staatssicherheitsgerichte (DGM) führen. Ziele, Folgen und Geschichte der Isolationshaft Zum jetzigen Zeitpunkt stehen 6 Isolationsgefängnisse kurz vor ihrer Inbetriebnahme und von über 30 Gefängnissen sollen einzelne Abteilungen in Isolationszellen


umgewandelt werden. Laut Regierungsplänen sollen nach Beendigung aller Umbauten insgesamt 5000 Häftlinge in die neuen Zellen verlegt werden. Die Isolationshaft nach deutschem Vorbild ist ausschliesslich für verurteilte nach dem TMY vorgesehen. Kennzeichnend für diese Art der Haft in deutschen Hochsicherheitstrakten waren in den70ern ständige Beleuchtung, fast völlige Stille, weiße Einrichtungsgegenstände und Wände, vollständige Überwachung, Kommunikations- und Besuchsverbot, usw.. Neben der Abschirmung von der Außenwelt erfolgte auch eine vollständige Isolation der Häftlinge innerhalb der Gefängnisse. Der Zweck dieser totalen Isolation ist die politische Überzeugung der Gefangenen zu brechen sowie sie seelisch und körperlich zu zerstören. “Isolation kann die Psyche und Physis nachhaltig und tiefgreifend beeinträchtigen. Festgestellt werden kann u.a. chronische Apathie, emotionale Intabilität, Ver min der ung der emo tio nal en Fäh igk eit en, Schlaflosigkeit, [...]. Fol gen der Iso lat ion sha ft s ind abe r au ch Konzentrations-, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen.“ In der Psychiatrie werden diese Folgen als ‘sensorische Deprivation’ bezeichnet. Vorläufer der Isolationszellen waren Felshöhlen und Kellergewölbe, in denen die Menschen eingemauert wurden (die ‘oubliettes’). Später tauchten dann Konzentrationslager und in den 50er Jahren die ciapatentierten ‘silent rooms’ auf. In diesem Zusammen-

hang ist der Psychiater Dr. Edgar Schein aus den USA zu nennen, der während des Koreakrieges Versuche zur Gehirnwäsche durchgeführt und einen 24 Punkte Katalog zu dieser Thematik erarbeitet hat. Diese neue Methode wurde erstmals 1961 im amerikanischen Marion Gefängnis angewendet und Anfang der 70er im ‘Laboratorium für klinische Verhaltensforschung’ an der Universität Hamburg aufgenommen. F-Typ Zellen sind ‘moderne’ Erscheinungsformen des ‘zur Räson bringen’ des Mittelalters und des osmanischen Feudaltums gegen die Opposition, die kein Recht auf Überleben hatte. Diese Ansicht führt nicht nur zu Isolation der Gefangenen, sondern auch dazu, dass sie aufgrund ihrer oppositionellen Meinung gegen die bestehende Ordnung und Autorität Reue zeigen sollen. Um diesen Forderungen nachzukommen, wird fast immer Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Folter angewandt. Widerstand in den Knästen Die Knastkollekt ive, die sich die Gefangenen geschaffen haben und die jetzt aufgelöst werden sollen, sind besonders für die Erhaltung des sozialen und politischen Lebens innerhalb der Gefängnisse sehr wichtig . Die Kollekt ive organis ieren kulture lle Veranstaltungen, gemeinsamen Sport, Seminare und Schulungen. Sie setzen sich aber auch gegen die fast

täglichen Übergriffe de s Si ch er he it spersonals zur Wehr und regeln die medizinisch e Versorgung unter-einan der. Nach dem Militärputsch von 1980 waren die Gefängnis-kämpfe der politische Motor von Massenprotesten und Anstoß für die Entwicklung eines neuen Selbstbewusstseins in der Opposition, da sich nach der faschistischen Machtübernahme viele Organisationen auflösten und den Kampf aufgaben. Etwa 30.000 Menschen gingen noch 1980 ins Exil. Dementsprechend war auch die politische Auseinandersetzung außerhalb der Gefängnisse minimal. Zu den ersten Hungerstreiks kam es 1982 im Militärgefängnis von Diyarbakir. Im selben Jahr starben dort auch 4 Häftlinge, die sich aus Protest gegen die unmenschlichen Haftbedingungen anzündeten. Zwei Jahre später kamen ebenfalls in Istanbul 4 Gefangene ums Leben, nachdem sie ein 75 tägiges Todesfasten, das sich gegen die Einheitskleidung und Kahlschur richtete, aufrechterhielten. 1995 starben 3 Inhaftierte in Buca, 1996 in Ümraniye 4 Gefangene und in Diyabakir 10 Gefangene nach brutalen Übergriffen der Sicherheitsbeamten. 12 Häftlinge kamen im Juli 1996 nach über 67 Tagen im unbefristeten Hungerstreik und

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Todsfasten ums Leben. Im September des gleichen Jahres wurden in Ankara-Ulucanlar 10 Menschen bei Übergriffen durch Sonderkommandos und Spezialeinheiten, die chemisches Gas, schwere Schusswaffen und verschiedene Folterwerkzeuge anwendeten, grausam gefoltert und ermordet. Ein Häftling verlor bei diesem Angriff ein Auge. Zwei noch lebende wurden gelyncht und unzählige noch wochenlang trotz schwerster Verletzungen ohne medizinische Versorgung in Einzelhaft gesteckt. Der jüngste und blutigste Angriff von staatlicher Seite erfolgte am 19.12.2000, als gegen 5.00 Uhr unter dem Decknamen ‘zurück zum Leben’ Spezialeinheiten, Militärs und Sondereinsatzkommandos 20 Gefängnisse stürmten und ein Blutbad anrichteten. Ziel dieses Massakers war es, den seit über 2 Monaten andauernden Hungerstreik mit Gewalt zu beenden, die Gefangenenkollektive zu brechen und die politischen Häftlinge in die neuen F-Typ Gefängnisse zu überführen. Durch den Einsatz von scharfer Munition, Feuergeschützen sowie verschiedenen Gas- und Brandbomben verloren bis heute 32 Gefangene Ihr Leben. Einige von ihnen wurden bei lebendigem Leibe verbrannt. Hunderte von Menschen erlitten schwere Verletzungen, wie den Verlust von Körperteilen (Finger, Augen,...), Knochenbrüche, Schusswunden und Splitterverletzungen, die medizinisch nicht versorgt werden. Einige Häftlinge wurden mit Schlagstöcken gequält und vergewaltigt. Mehr als 1000

revolutionäre Gefangene wurden in Isolationszellen, in denen KZ-ähnliche Zustände herrschen, verlegt und über 50 verschwanden ‘spurlos’. Sie Befinden sich entweder in den Folterkellern des JITEM (AntiTerrorgruppe der Spezialgendarmerie) oder sind bereits ermordet worden. Dieses Massaker wird als das bisher grausamste und bestialischste in die türkische Knastgeschichte eingehen. Aktuelle Situation der Gefangenen und deren Unterstützer Die Häftlinge führen trotz Folter und Unterdrückung ihren Hungerstreik, der am 05.01.2001 von ca. 500 Gefangenen in ein Todesfasten umgewandelt wurde, fort. Infusionen, die sie bei Bewusstseinsverlust erhalten, verweigern sie sofort nach wiedererlangen ihres Bewusstseins. Durch die teilweise falsche Intervention der Amtsärzte werden wahrscheinlich viele von ihnen schwere Schäden davontragen. Mitt lerw eile befi nden sich Hund erte an de r Todesschwelle und falls die türkische Regierung nicht einlenkt wird es in den nächsten Tagen zu einem Massensterben in den Knästen des Regimes kommen. Die Isolation- und Einzelhaft ist ein Angriff auf das Leben der Gefangenen, die immer wieder gezwungen sind bis zum Äußersten zu gehen: das einzige was ihnen geblieben ist - ihr Leben - einzusetzen, um ihr

Leben zu schützen! Die Protestwelle der Häftlinge erhielt in der Bevölkerung und in der internationalen Gefangenenbewegung breite Unterstützung. So gingen Inhaftierte in Südamerika, Frankreich, Griechenland, Belgien. Italien, Spanien und auch in Deutschland in mehrtägige Solidaritätshungerstreiks und versuchten zusammen mit anderen internationalen Gruppierungen die Öffentlichkeit außerhalb der Türkei zu sensibilisieren. Darüber hinaus gab es (und gibt es hoffentlich auch weiterhin) sehr viele Demonstrationen, Kundgebungen und andere Aktionen, wie Parteibürobesetzungen in vielen Ländern Westeuropas, die diesen Kampf gegen die in den USA und Deutschland entwickelten Folter durch völlige Isolation weiterführen. Das faschistische türkische Regime weiß, dass es diesen Kampf noch lange nicht gewonnen hat. Es belegt all jene Presseorgane, Angehörigen- und Menschenrechtsorganisationen, Organisationen der demokratischen Linken und AnwältInnen, die nicht schweigen wollen, mit Verbotsdrohungen. Als erstes wurde ein e Sektion des TAYAD (Verein d er Angehörigen der Gefangenen) geschlossen und verboten. Mittlerweile sind dies mehrere. Der türkisch Innenminister fordert darüber hinaus die europäischen Regierungen dazu auf die Exilstrukturen der türkischen und kurdischen Linken mitsamt ihrer Vereine, Publikationen und Verbindungsbüros zu zerschlagen (was in Deutschland ja schon seit Jahren zu


praktizieren versucht wird). Unterstützung der türk. Regierung durch EU, NATO, IWF und Weltbank. Das einzige, was aus den EU-Strukturen bisher zu diesen Massivst en Menschen rechtsverletzungen zu vernehmen war, ist die angekündigte Delegation des sog. Anti-Folterkomitees der EU. Diese will sich aber erst nach Ende der Kämpfeeinschalten, was Nurhißenkann, dass sie dann zum Zählen der Leichen in die Türkei reisen werden. Keinen europ. Regierung hat bisher eine Stellungnahme zu den Massakern ihres Beitrittskandidaten abgegeben. Die USA wusste sogar schon 10 Tage im Voraus von der geplanten Gefängniserstürmung. D.h. dass jede Regierung, die unter dem Dach der Wertegemeinschaft NATO ansonsten gewillt ist für ‘Demokratie und Menschenrechte’ Kriege zu führen, die Augen vor den Bluttaten des türkischen Regimes verschließt. Im Moment sieht es sogar eher so aus, als ob de Verantwortlichen für ihre Gräueltaten noch belohnt würden. Wenige Tage nach dem Beginn der Erstürmung der Gefängnisse bekam die Türkei einen 15 Milliarden Dollar Kredit von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond (IWF) zugebilligt und im Moment kursieren neue Meldungen über schon Übernommene Hermesbürgschaften der deutschen Regierung zum Kauf von Patroulienbooten für das türkische Militär. Darüber hinaus unterstützt die Deutschland schon seit langem den Kampf des türkischen Regimes durch die Verfolgung

oppositioneller Exil-Strukturen in der BRD. Seit dem Verbot der PKK und der DHKP-C wurden schon Dutzende Menschen von deutschen Staatsschutzgerichten abgeurteilt in eingeknastet. Seit mehreren Wochen wird außerdem noch gegen die Solidaritätsstrukturen der deutschen Linken ermittelt, die immer wieder versuchen (und denen es auch zunehmend gelingt) eine Öffentlichkeit gegen die Kriminalisierung und für die Unterstützung der Gefangenenkämpfe in der Türkei, in Kurdistan und hier aufzubauen. Nur die Schaffung einer breiten Solidaritätsstruktur kann der Unterstützung Deutschlands und der EU für das faschistische Mord- und Folterregime ein Ende machen!

Sozialistische Jugend Deutschlands- Die Falken Jörg Schittenhelm Lohengrinweg 1a 92637 Weiden

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“Kannst du ein Geheimnis von mir, für dich behalten?” Mantou überlegte nicht lange und antwortete: "Ja, natürlich! Laß uns einen ruhigen Platz suchen dann können wir darüber reden." Nach etwa 10 Minuten setzten sie sich auf eine kleine Lichtung, um über Jeremia’s Geheimnis zu sprechen. Als sie dort für eine Weile den Geräuschen des Waldes lauschten, begann mein Vater plötzlich über seine Probleme zu sprechen. Mantou war ein aufmerksamer Zuhörer, aber in diesem Moment hielt er Jeremia für etwas verrückt. Dabei erzählte er nur die Warheit über die seltsamen Geschehnisse im Dorf. Die abgebrannte Kirche, das Tote Vieh, die vielen Toten Menschen und natürlich das von seinem Freund Samiel, der mit seinem Blut Teufelspentagramme auf den Boden der Kirche malte. "Für uns ist dieser Teil des Waldes ein verfluchter Ort der Verdamnis." erklärte Jeremia. Mein Vater bemerkte gleich wie sich die

Freundlichkeit in Mantou’s Augen verlor, und einem fragendem Blick Platz machte. Jeremia fragte was denn los sei? Mantou wartete eine Weile und sagte dann: "Komisch, wie sich unsere Ansichten doch unterscheiden. Für unser Volk, und auch für mich, ist dieser Teil des Waldes ein Ort des Friedens. Es ist der Ort an dem die Seelen sich von dem Körper trennen um in einer anderen Welt weiter zu leben." - "Und wenn man gar nicht in diese Welt gehen will?" fragte Jeremia, der in diesem Teil des Waldes den Eingang zur Finsternis glaubte, nicht den in das ewige Leben. "Wohin willst du denn gehen, wenn deine Seele den Körper verlässt? unterbrach ihn Mantou. Jeremia überlegte nur kurz und erwiderte: "Jedenfalls nicht dort hin, dort wo nichts blüht und gedeiht, dort wo Gottes Lebewesen ihre Stimme vor Angst nicht gebrauchen!" Jeremia sah wie Mantou mit fragendem Blick zu ihm hinüber starrte. Er wußte, daß er mit dieser Aussage Mantou in eine Art Zwickmühle mit seiner Religion brachte. Aber sie beschlossen das Thema vorerst einmal zu lassen, aufgrund ihrer unterschiedlichen Ansichten. An jenem


Nachmittag sasen die Zwei bis zur Dämmerung auf der Lichtung. Eine Antwort konnten sie eh nicht finden. Jeremia überlegte lange, ob er dieses Gespräch mit dem Indianerjungen auch Mr. Tinz erzählen sollte. Am Abend trennten sich dann ihre Wege ohne daß der eine dem anderen böse war. Denn sie wußten das ihre Freundschaft stärker war als der Glaube ihrer Eltern. Als Jeremia endlich im Dorf ankam, brannte schon in jedem Haus Licht. Er war Froh das er Julia und ihre Eltern noch antraf als er die Haustüre öffnete. "Wo warst du so lange, es ist schon fast ganz dunkel. Ist im Wald draußen nicht schon genug passiert, weil andere so unvorsichtig waren!" polterte Julias Vater los. Er sah Jeremia langsam als seinen Sohn an und machte sich deswegen auch so große Sorgen. "Du weißt, daß du nicht zu so später Stunde noch in den Wald gehen sollst! Weißt du eigentlich was du uns damit für Sorgen bereitest?" Jeremia war ziemlich verdutzt und konnte im ersten Moment nicht antworten. Er hatte den Kopf noch voll mit den Aussagen von Mantou und war auf diese Rede nicht gefasst. Sie standen sich

Regungslos gegenüber und schwiegen sich an. Das erste was Jeramia heraus brachte war eine Entschuldigung. Beim Abendbrot erklärte er warum er so lange fort war. Er erzählte Mantous Geheimnis in allen Einzelheiten erst einmal Mr. Smith und seiner Frau. "Ich glaube, daß das verschwinden der Indianer auch etwas damit zu tun hat." fügte Jeremia noch hinzu. "Womit?" erwiderte Mr. Smith neugierig. "Na mit dem verdorbenen Stück Wald, in welchem wir heute waren." Mr. Smith konnte seinen Zorn nicht mehr beherrschen und schlug mit Faust auf den Tisch. "Wir hatten doch mal eine Vereinbarung, das wir ohne Begleitung, diesen Teil des Waldes meiden werden." fauchte Mr. Smith. - "Aber Mantou war doch da.." "Glaubst du wirklich ein Indianerjunge kann dich dort beschützen?" unterbrach Mr. Smith mit ernster Stimme. "Ich glaube langsam das nichts und niemand uns dort beschützen kann, auch kein Mann deiner Größe." sagte Jeremia und verschwand in seiner Schlafstube. Fortsetzung folgt Hechti

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Das hört sich blöd an, ja ich weiß. Ein Drache war das? So ein Scheiß. Verwirrung, das ist nun mein Preis. Je mehr ich wühle, Verstand siegt über die Gefühle.

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Heute hab ich nachgedacht In jeder feuchten Wintersnacht Ruht eine ungemeine Macht. Bloß heut’ Trifft’s alle Leut’.

Trotzdem, ich spür’ die Kraft da drom. Ich seh’s nur nicht, die Konjunktion Wahrscheinlich ein uralter Ton, niederer Frequenz Ja, in mir brennt’s!

Ja meistens es fast keiner rafft Weil eine Riesen Lücke klafft Den Gegensatz zu fassen schafft kein Wesen, Drum kann man’s nirgends lesen.

Er fürcht’ sich nicht, der Mond, er lacht Als hätt’ er das schon oft gemacht Der Drache hat ihn Glück gebracht. Reinigt Dunkelheit? Wie die Militärzeit?!

Ich merk, zu Fuß geh ich ja jetzt, Grad hatt’ ich mich doch hingesetzt, Mir gemütlich warm den Arsch gewetzt, und jetzt ist`s kalt Nein, Sessel gibt’s gar nicht im Wald.

Ich glaub’, da ist die Sonne schuld Hat sie den Mond doch frech verhüllt Mit der Erde Ebenbild - so sieht’s der Mond; Ob sich diese Ansicht für uns lohnt?

Begreifen tu ich mit der Zeit, S’ liegt wohl auch an der Dunkelheit, Ein Wesen bin ich, und ich bin gscheit, des einen Freid, Des andern Leid.

Der Mond steht südlich ganz weit oben Die Sonne nördlich unterm Boden Ich dreh’ mich um, wo ist sie, wo denn? Da fällt mir ein Ich seh nur ihren Schein.

Ich schau auf, mein Körper zuckt, Ein Drache hat den Mond verschluckt Und hat ihn wieder ausgespuckt. Gott sei Dank! Ist das nicht krank?

Der Norden ist da, wo der Süden hinscheint Das sag’ ich nicht nur, weil es sich reimt Nein, das ist der imaginäre Feind: Konfusion Nennt man des Teufels Thron


Tatsächlich seh ich das Sonnenlicht Weil es sich ja einmal bricht Und dann herrscht Sicht auf diese Ficht’, mann bin ich dicht Doch anders check’ ich’s einfach nicht.

Daß all das wieder kommen mag, Was uns erfreut bei Nacht und Tag Niemehr ich über Dich mehr klag, mein liebstes Licht Respekt ist Pflicht

Der Drach’ nämlich, der ist das Ding Der das Licht der Sonne fing Unser Liebstes er verschlingt, unbedingt, Und dann runtersinkt.

Es kam von der Sonn’ und nicht vom Mond Nun silbern es in ihm innewohnt Und er nachts bei Vollmond das Licht uns front, Zu meinem Schreck war’s trotzdem weg.

Mit Mensch-zu-Mensch-Intelligenz, Da spürst die Macht, als Konsequenz Die kämpft gegen die Pestilenz, die Seelen spaltet Und Herzen erkaltet.

Dann ist die ganze Welt verdreht, Wenn er nicht bald wieder geht. Der Mond nicht mehr am Himmel steht, doch alle wissen, Gleich wird er wieder ausgeschissen.

Doch ich hab`s kapiert, ich bin so weit, Ich Wesen in der Einsamkeit

Auch wenn die Zeit noch so schnell rennt, Wenn man nicht gerade pennt, Entscheiden tut nur der Moment, Licht siehst du dann, Zwei Augen schaun’ dich an.

Bring Licht in meine Dunkelheit, ich darf mich jetzt entscheiden

Entweder Freude oder Leiden

Der Drach’ hat das so oft gemacht, Daß niemand hat ihn mehr eracht’. Und streiten sich um Geld und Macht, haben keinen Drang Zu werden Angst und bang’.

Ich hab erspäht was er mir rät, Der Mond: Fortschritt der Lebensqualität Denn man erntet, was man sät, zu spät ist’s nie Widersacher, in die Knie!

Das Vieh ist stark jetzt mittlerweile Denn es hatt’ nie ‘ne große Eile. In unsrer Näh’ die größten Teile, jedes Elektron Milliardenfache Addition

Kaum war’s gedacht, die Poesie, Da war’s verscheucht, das schlimme Vieh Jetzt wollt’ ich spürn’ die pure Energie der Mondmagie, In einer Dur. Wo war sie nur?

Der Schatten hängt in vielen Herzen Und bringt den meisten Seelen schmerzen Denn wer hoffte beim Licht der Kerzen, ganz von innen Mit allen Sinnen

Und eh’ ich mich davon besann, Wurd’s mir auch schon wieder warm Ich spür’ die Couch, das Hirn, den Arm und halt’ fest Vom Traum den Rest

War das ein Zeitsprung, oder hüpft eins der Lieder Auf der CD? Ach egal, mir ist’s zuwider.

Ein Kreis brach auf und schloß sich wieder, wie alles was ich tu’

Und ich gib noch lange keine Ruh’!

Jetzt weißt, wie die Parole heißt: Vorwärts, konstruktiver Geist! Wer seltsam diesen Text erdacht Sang ihn in jener Wintersnacht Lautlos durch die Winde...

DRAGOSLAV

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bettibooo


X-ID: 69222-11009 bazooka-shop tonne Name: REDSKIN Datum: Nachricht: ---------hallo almatleser u. hersteller.

Greetings ELBE

heute gibts die almat endlich für geld. find ich gut. 1.muß das wesen welches monat für monat die almat fertig macht von irgendwas leben. 2.sind 2,- kein abbruch.und damit wird ein unabhängiges magazin unterstützt daß meinungsfreiheit und kreativität eine plattform gibt. 3.wer darüber sich aufregt, soll sich zum teufel scheren. mein kleiner und unwichtiger beitrag. REDSKIN X-ID: 37977-98894 bazooka-shop tonne

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Lass die Sonne seh’n, wo Regen ist. Wir grüßen: Anja(+Niki), Lucia & Jennie, Sascha, Michi W., Flo, Tobi, B.A.T. (weil sie gerade hinter mir steht!), Manu, Eschi, Philip, Andy, Christian, Pauli, Daniel, V_nglar, Otti, Alisch und natürlich Heidi & Luky!, Paul A., Manu (mein Tramper)

Einen schönen guten Morgen... Elbe is back. Grüße an alle Zurückgelassenen. Habe Verstärkung mitgebracht. Greetings II Falk. Be mind. so, c.u. soon, and lively up yourself, (El Barto)

X-ID: 11804-33847 bazooka-shop tonne Name: thcjunkee Datum: Nachricht: ---------das juz is das house, dass euch schutz bietet, dass euch nix verbietet, denn es is an mich vermietet. keine eltern, keine polizei, hört mal zu, denn ich prophezei: in nem flash sind wir stoned und high. in der luft is soviel thc, jeder atemzug tut mir schin weh, doch selbst im flug bin ich mir nicht high genug. mit ein wenig gras sieht die welt doch gleich ganz anders aus, also holt die papers raus. phatte props und PEACE an alle. euer JUNK. es lebe das JUZ

Name: magic maze Datum: Nachricht: ---------betti ist boulversente und sie weiss nicht was das heisst ja das geht sie an ein scheiss jetzt krieg ich gleich schläge .........DA HAST VERDAMMT RECHT BURSCHI!!!!!!!!iih iich hhhhaahabe es wieder zz zzum bbb bbuuter ggeschafft SIE HAT MICH VERDROSCHEN ABER SIE KONNTE MICH NICHT ÜBERWÄLTIGEN DENN ICH BIN SUPER. SUPERARMANE.IN SE HAUS

Caro & Ute

Die Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können!!! hat a Dichter geschrieben Martina, Andy

X-ID: 71832-95640 bazooka-shop tonne Name: patrick, daniel Datum: Nachricht: ---------hallo an alle da draussen. wir wollten nur mal n gruß an alle rauslassen, die uns kennen. peace


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cinema märz 2001 Emil und die Dedektive Little Nicky - Satan Junior Didimon - Der Film Chocolat Der Exorcist - Director’s Cut Lebenszeichen - Proof of Live Gegen jede Regel Mädchen Mädchen

start start start start start start start start

22.02.2001 22.02.2001 08.03.2001 15.03.2001 15.03.2001 22.03.2001 29.03.2001 29.03.2001

voraussichtlich: Red Planet

Das Experiment Ey Mann - wo is’ mein Auto Thirteen Days

Tag des besonderen Films! mi mi mi mi

07.03.2001 14.03.2001 21.03.2001 28.03.2001

Fichtestraße 6 fon:0961.25544 ����

Keiner Weniger - Not one Less Limbo - Wenn der Nebel sich lichtet The Winslow Boy Das Ende einer Affäre

im Ring: Was Frauen wollen Ein Königreich für ein Lama Miss FBI

start 15.02.2001 start 15.03.2001 start 29.03.2001

im Capitol: Erin Brockovich Gladiator Duell - Enemy at Gates Save the last Dance Snatch - Schweine und Diamanten voraussichtlich:

start 08.03.2001 start 08.03.2001 start 15.03.2001 start 22.03.2001 start 22.03.2001

Freunde In stürmischen Zeiten

Bgm Prechtl Str. 27 fon: 0961.42466

Capitol & Ring im net: www.kino-weiden.de änderungen garantiert!


:almat:

almat@formstation.de www.almat-zone.de herausgeber: ocwe, Verein zur Förderung kommunikativer Kunst e.V. Fleischgasse 10 92637 Weiden fon:fax 0961.4701211 ocwe@formstation.de beiträge: :almat:-Tonne :a: e-mail bettibooo elHana Tim Leena u.v.a. outfit & pop: formstation druck: Praska danke Gehirn, schön das es dich gibt!

:almat: nr:33 existiert 500 X


:almat: #33 - März 2001  

Deine Geschichten, Deine Fotos, Dein Heftl!

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