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Informationsblatt Oberau, im Juni 2012

der Gemeinde Oberau 17. Jahrgang; Nummer 2

Goldene Sportplakette für Rebecca Huyleur Zu Beginn der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 12. Juni händigte Erster Bürgermeister Peter Imminger die gemeindliche Sportplakette in Gold an die Oberauer Gemeindebürgerin Rebecca Huyleur aus. In ihrer Funktion als Außenverteidigerin hatte sie mit der Damenmannschaft des FC Bayern München am 12.05.2012 das Endspiel des DFB-Pokals gewonnen. Zu diesem überragenden sportlichen Erfolg übermittelte ihr Bürgermeister Imminger die Glückwünsche der Gemeinde. Mit besonderem Stolz erfülle ihn, so Imminger, dass Oberau ein Stück weit zu ihrem heutigen Erfolg beigetragen habe, nachdem Frau Huyleur ihre Fußballkarriere beim FC Oberau begonnen und dort neun Jahre lang bis 2007 gespielt hatte. Der DFB-Pokalsieg “soll jedoch nur ein wunderbarer Start einer weiterhin erfolgreichen Fußballkarriere sein, was wir Ihnen von Herzen wünschen”.

Spendenaktion des Feuerwehrvereins für neues Mehrzweckfahrzeug Die Ortsfeuerwehr hatte der Gemeinde im Vorfeld der Beschaffung des neuen Fahrzeuges die Leistung eines freiwilligen Zuschusses aus Eigenmitteln angeboten. Hierzu wurde im April eine Haussammlung durchgeführt. Die dabei erzielten Spendeneinnahmen ermöglichen der Freiwilligen Feuerwehr nun die ihrerseits beabsichtigte finanzielle Beteiligung in Höhe von 10.000,-- Euro an den Fahrzeugkosten mit etwa 102.000,-- Euro.

Der Feuerwehrverein und die Kommandantschaft bedanken sich deshalb an dieser Stelle ganz herzlich für die großzügigen Spenden der Bevölkerung sowie der Unternehmen und die damit verbundene Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit der Feuerwehrkameraden.


kundlich belegt ist, und die Flößer der weiter nördlich liegenden Dörfer erst seit 1529 Neues von der die mühsame Fahrt durch den Kochelsee machen mussten. Damals war bei einem Oberauer Flößerei schlimmen Hochwasser die Loisach in den Heinz Schelle Kochelsee "eingetrungen". Vorher hatte die Loisach einen anderen Lauf gehabt. Dieses Naturereignis reduzierte nicht nur die FischIm Gegensatz zur Isarflößerei ist die für unbestände für die Benediktbeurer Patres im seren Ort in vergangenen Jahrhunderten so See beträchtlich, sondern erschwerte die wichtige Loisachflößerei nur wenig erforscht. Floßfahrt aus dem oberen Loisachtal erhebDie Lücke wurde nun wenigstens teilweise lich, wie wir vom Knecht Prändel, der auf durch eine sehr gründliche Arbeit von Karl dem Daisenbergerhof gedient hat, wissen. Wolf (Flößerei und Trift auf der oberen LoiDer spätere Professor der Mathematik, der sach1) geschlossen. Die Publikation enthält selbst so manche Fahrt in die Landesviele, auch für Oberau interessante Details, hauptstadt mitgemacht hatte, schreibt, dass man sich im Kochelsee "oft anderthalb Tag herum arbeiten Durchfluss durch den Kochelsee nach 1529 musste." Man musste das schwere Floß von der Einmündung der Loisach in den See bis zum Ausfluss rudern. Wenn auch Prändel etwas übertreibt - Wolf spricht nur von einem Umweg von drei Stunden - so war die Erschwernis durch die Naturkatastrophe doch erheblich. Erst 1717 wurde auf Anordnung des bairischen Kurfürsten Max Emanuels ein Triftkanal gebaut, der den Weg für die Flößer wieder abkürzte. Wie wir wieder vom Knecht Karte: Weinerus, 1579 Prändel wissen, machte die Jungfernfahrt von denen wir hier einige bringen. So wissen ein Oberauer, der Bauer Benedikt Daisenwir durch die Forschungen des Autors, dass berger vom Doasenbergerhof. die Werdenfelser, die Oberauer, für die 1) Historischer Verein Murnau: Jahrbuch 2011 schon im 16. Jahrhundert die Flößerei ur-

Altpapier- und Altkleidersammlung durch Ortsvereine Die nächste Sammlung wird durch den Fußballclub Oberau e.V. 1927 durchgeführt, und zwar am Samstag, den 11. August 2012. Anschließend sammelt der Veteranen- und Kriegerverein am Samstag, den 6. Oktober 2012 Durch Bereitstellung Ihres Altpapiers zum Sammeltermin helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern Sie unterstützen damit auch

die örtlichen Vereine und Organisationen, denen der Erlös aus den Sammlungen zufließt. Gleiches gilt natürlich auch für Ihre nicht mehr benötigten Altkleider.


Musik macht Freude und hält fit Sozialprojekt der MS Oberau organisiert nach Projektmanagementregeln Jede Woche einmal besucht die Klasse 6a der Mittelschule Oberau das Altenheim Pro Seniore. Dort setzen sich die Schüler mit den Senioren in einen Kreis, um mit ihnen gemeinsam zu singen. Die Lieder und Sprechstücke überlegen und üben sie vorher gemeinsam mit der Lehrerin in der Schule. Dabei werden bevorzugt Volkslieder ausgewählt, die die alten Menschen kennen. Die Lieder werden gesungen, geklatscht oder mit Instrumenten begleitet. Was sie nicht singen können, hören sie von der CD an und schunkeln dazu. Viele der Senioren sind dement und sollen sich beim Singen und Hören von Musik erinnern. Dabei kommt es schon vor, dass so mancher ältere Mensch seine eigenen Erinnerungen mit einbringt und "wir alle Strophen von "Hänschen klein..." vorgesungen bekommen", erzählt der Schüler Korbinian.

Mit dem Projekt soll aber auch das gesellschaftliche Engagement der Schüler gefördert und ihre Empathiefähigkeit geschult werden. Sie sollen lernen Verantwortung zu übernehmen und das anwesende Personal zu unterstützen.

man in einem größeren Rahmen sehen, der im Folgenden kurz erläutert wird. Der Kiwanis-Club Garmisch-Partenkirchen e.V., vertreten durch seinen Präsidenten Peter Bitzl und die gemeinnützige GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., vertreten durch einen ihrer drei Gründer und Ehrenvorsitzenden, Heinz Schelle, haben ein Programm für die Mittelschulen ins Leben gerufen, das viele Schüler im Landkreis zu sozialem Aktivitäten ermutigen soll. Eine Prämierung des besten Projekts und die Verleihung von Geldpreisen durch Landrat Harald Kühn an die Siegervorhaben findet Ende des Monats statt. Das Ziel des Programms, das in Zukunft, wenn möglich jedes Jahr, durchgeführt werden soll, ist aber nicht nur unsere Jugend für dringend benötigtes soziales Engagement zu begeistern, sondern ihnen auch grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für ihr späteres Berufsleben zu vermitteln. Dazu gehört auch die sorgfältige Planung und Durchführung von Erst-und-EinmalVorhaben, also Projekten. Beispiele dafür sind größere Veranstaltungen aller Art. Um den Schülern das notwendige Wissen und die erforderlichen Fertigkeiten auf leicht verständliche Weise zu vermitteln, hat die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement (http://www.pm-schule.de/) zusammen mit dem Schulinstitut eines Bundeslandes einen Leitfaden für die Einführung von Projektmanagement im Unterricht entwickelt. An einem durchgängigen praktischen Beispiel, das für Schülerinnen und Schüler leicht verständlich ist, werden die wichtigsten Schritte des Projektmanagement erklärt. So lernen sie z.B., wie man einen Projektsteckbrief erstellt, Ziele formuliert, wie man die Aufgabe sinnvoll in Arbeitspakete gliedert und wie man die Termine plant und überwacht. Elisabeth Schlichte Mittelschule Oberau

Heinz Schelle Ges. f. Projektmanagement

Durch die für die Persönlichkeitsentwicklung relevanten Erfahrungen und das Kennenlernen von Tätigkeiten im Bereich der Altenpflege erschließen sich die Kinder ein Berufsfeld, das in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Das ganze, von der Mittelschule Oberau (Frau Schlichte) mit großem Engagement initiierte und durchgeführte Vorhaben muss

Schülerinnen stellen die Planungsergebnisse ihres Klassenprojektes vor.


Überblick über den Haushalt der Gemeinde Oberau 2012 Wie in den Vorjahren wurde der Haushalt 2012 über einen langen Zeitraum geplant und erstellt. Drei Finanz-Ausschusssitzungen, eine davon gemeinsam mit dem Bauausschuss, stellten die Grundlage für eine solide Planung dar. Hierbei wurden alle bis dahin bekannten Gegebenheiten berücksichtigt und in die Planung aufgenommen. Verabschiedet werden konnte der Haushaltsplan am 21.03.2012. Das gesamte Haushaltsvolumen beträgt heuer 7.071.700 € 6.000.000 5.000.000 4.000.000 Verwaltungshaushalt

3.000.000 2.000.000 1.000.000 0 2001 2002

Vermögenshaushalt 2003 2004 2005 2006

2007 2008 2009 2010 2011 2012

Dieses Schaubild zeigt zwei entgegengesetzte Linien: Der Verwaltungshaushalt schließt in der Planung 2012 mit 5.409.200 €, einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 628.000 €. Die Linie des Vermögenshaushalts hat sich mit einem Volumen von 1.662.500 € um fast eine Million gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Steigerung im Verwaltungshaushalt ist durchaus erfreulich, da Stagnation den Handlungsspielraum der Gemeinde stark einschränken würde. Der Rückgang im Vermögenshaushalt wiederum ist ganz natürlich, da die großen Investitionen der letzten Jahre weitestgehend abgeschlossen sind. Nachstehend werden die wichtigsten Einnahmen im Vergleich dargestellt (alle Angaben in Euro):

Die Grundsteuer A und B beinhaltet keinen Inflationsausgleich, das leichte Ansteigen ist eine Folge der Bautätigkeiten. Dies machte eine Anhebung nötig, da auch die Ausgaben der Gemeinde – bedingt durch Preiserhöhungen – stetig steigen. Aufgrund der Proteste einiger Bürger erscheint es jedoch nicht sinnvoll, den Hebesatz nur alle 20 Jahre anzuheben, die jahrelange Entlastung wurde anscheinend nicht wahrgenommen. Vielleicht wird man sich hier für einen kürzeren Rhythmus entscheiden. Die Erhöhung gleicht im Übrigen noch nicht einmal die Inflation der letzten 20 Jahre aus.


Auch bei der Gewerbesteuer wurde der Hebesatz etwas angehoben. Hier ist anzumerken, dass sich die Gewerbesteuer an tatsächlichen Betriebsergebnissen orientiert, der Inflationsausgleich im Gegensatz zur Grundsteuer somit automatisch hergestellt wird. Außerdem ist ein Hebesatz bis zu 380% für Personengesellschaften aufwandsneutral, da die Gewerbesteuer mit der Einkommensteuer verrechnet werden kann. Eine deutliche Steigerung ist heuer bei den Schlüsselzuweisungen zu vermerken, begründet durch die fallende Steuerkraftmesszahl der Gemeinde aus dem Jahre 2010, die als Grundlage dient. Die Beteiligung an der Einkommensteuer wird auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr erwartet. Bei der Grunderwerbsteuerbeteiligung rechnen wir mit einem Rückgang, die Zweitwohnungssteuer und die Umsatzsteuerbeteiligung wurden relativ konstant angesetzt. Nachstehend werden die wichtigsten Ausgaben im Vergleich dargestellt (alle Angaben in Euro):

Ein Ansteigen der Gewerbesteuereinnahmen zieht automatisch ein Ansteigen der Gewerbesteuerumlage nach sich, hier gibt es kaum zeitliche Verzögerungen. Obwohl sich die Reallöhne im öffentlichen Dienst seit den 90er Jahren leicht verringern, zeigt diese Kurve auffällig nach oben. In den letzten zehn Jahren ist hier eine Steigerung von 50% zu beobachten. Dies liegt aber fast ausschließlich an den immer aufwändigeren Kinder-Betreuungskosten. Obwohl auch die Kinderzahlen rückläufig sind, muss wegen gesetzlicher Vorgaben und der Betreuungswünsche der Eltern immer mehr Personal vorgehalten werden. Ein aktuelles Beispiel ist die geplante Eröffnung einer zweiten Krippengruppe im Kindergarten, für die zwei zusätzliche Kräfte eingestellt werden müssen. Wie bei den Schlüsselzuweisungen bereits erwähnt, ist auch für die Kreisumlage die relativ „schwache“ Steuerkraftmesszahl 2010 ausschlaggebend, so sparen wir uns gegenüber dem Vorjahr trotz eines kräftigen Ansteigens des Umlagesatzes fast 200.000 Euro. Die Zinsausgaben sind gegenüber dem Vorjahr fast unverändert, hier wirken sich die derzeit günstigen Konditionen positiv aus. Eine Neuverschuldung ist heuer nicht notwendig. Ganz im Gegenteil – neben der planmäßigen Tilgung von 148.900 € ist noch eine Sondertilgung in Höhe von 175.000€ vorgesehen. Der voraussichtliche Schuldenstand am Jahresende in Höhe von 2.612.325 € entspräche einer Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 871 € (Landesdurchschnitt = 663 €). Ein vorrangiges Ziel der Gemeinde ist es, auch in den nächsten Jahren die Verschuldung durch Sondertilgungen weiter nach unten zu drücken. Den Rücklagen werden laut der Vorausberechnung am Jahresende 220.900 € zugeführt, sie würden auf 428.570 € ansteigen. Eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt (umfasst alle laufenden Ausgaben) zum Vermögenshaushalt (umfasst alle Investitionen und Tilgungen) in Höhe von 541.500 € dürfen wir heuer veranschlagen. Das ist auch nach drei etwas „mageren“ Jahren dringend notwendig, denn nur so verbleibt der Gemeinde etwas finanzieller Handlungsspielraum. Überblick über die Investitionen - Rathaus Dieses Jahr soll mit den längst überfälligen Sanierungsmaßnahmen im Rathaus weitergemacht werden. Für den Austausch der Fenster im 1. Stock wurde ein Betrag von 43.000 Euro aufgenommen, die Gästetoiletten im Erdgeschoss wurden im Finanzplan für 2013 berück-


sichtigt. Weiterhin müssen heuer 34.200 € für den Wechsel der EDV-Anlage eingestellt werden, da die mittlerweile sieben Jahre alte Anlage die Anforderungen nicht mehr erfüllt. - Feuerwehr Neben einigen Investitionen aus dem Feuerwehrhaushalt in Höhe von 12.600 € werden heuer noch 60.000 € an Restkosten für die Ersatzbeschaffung des Mehrzweckfahrzeugs eingestellt. Im Gegenzug werden als Erlös aus dem Verkauf des alten VW-Busses 4.800 € erwartet. - Rotkreuz-Neubau in Garmisch-Partenkirchen In Garmisch-Partenkirchen wird dieses Jahr ein Rotkreuzhaus errichtet. Der Anteil der Gemeinden „Oberes Loisachtal“ wird auf 138.200 € beziffert, die Beteiligung der Gemeinde Oberau hierbei wird ca. 10.500 € betragen, dieser Betrag wurde eingestellt. - Volksschule Der Vermögenserwerb aus dem Schulhaushalt wurde mit 4.300 € festgesetzt. Für den Neubau der Schulturnhalle laufen noch ein paar Restrechnungen ein, ein Betrag in Höhe von 91.400 € wurde dafür bereitgestellt. An Einnahmen aus dem FAG-Förderprogramm werden heuer 190.000 € erwartet. - Kindergarten Die vor zwei Jahren eröffneße te Krippengruppe erweist a r st sich leider schon als zu klein, ld e f der Bedarf ist höher. Aus dieter n U sem Grund wird ein Anbau an den Kindergarten erstellt, 416.400 € werden hierfür veranschlagt. Geschaffen wird dafür eine zweite Krippengruppe für 15 Kinder. An staatlichen Zuschüssen werden 290.000 € erwartet. An dieser Stelle sei aber auch erwähnt, dass die Kinderbetreuung neben von solch enormen Investitionen noch mit 230.000 € im Bereich Kindergarten und mit fast 350.000 € im Bereich der Schule an laufenden Kosten Jahr für Jahr berücksichtigt werden muss.

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Erstellt von: Ingenieurbüro Kuba, Oberau

- Neubau der Sportanlagen Für den mittlerweile fertig gestellten Fußballplatz müssen heuer noch 18.500 € aufgewendet werden. Schritt 2 der Neugestaltung ist der Umzug der Eisstockschützen an den Kirchbichl und dann der Übergang des bisherigen Eisstockheims an den Tennisclub. Für die Unterstützung des Eisstockclubs bei der Neuerrichtung von sieben Sommerbahnen und einem Gemeinschafts- und Gerätehaus sind 210.000 € berücksichtigt. - Friedhof Der Bereich Friedhof ist mit insgesamt 20.600 € berücksichtigt, dieser Betrag teilt sich auf in die Beschaffung eines Sargwagens, die restliche Sanierung der Friedhofsmauer und die Erstellung einer sog. Urnengrabanlage. - Grundstücksverkäufe 430.000 € haben wir als Einnahmen aus Grundstücksverkäufen eingeplant, dies betrifft ausschließlich neu hinzugekommene Grundstücke in den Loisachauen. Es werden also keine Stammgrundstücke aus langjährigem Gemeindebesitz veräußert, sondern vielmehr erst


kürzlich baurechtlich entwickelte und erworbene Flächen. Im Übrigen hat die Gemeinde ihr Grundeigentum im Außenbereich (landwirtschaftliche Grundstücke) in den letzten Jahren deutlich erhöht. Fazit: In diesem Jahr macht es richtig Freude, den Haushalt zu erstellen. Die letzten Jahre haben große Investitionen mit sich gebracht, konnten aber mit einer relativ geringen Neuverschuldung gestemmt werden. Und diese soll möglichst schnell wieder abgetragen werden. Die Rücklagen wachsen etwas an und sorgen so für ein beruhigendes Polster. Die Einnahmen sind wieder auf einem Niveau, so dass sich mit einer Zuführung von über 500.000 € vernünftig wirtschaften lässt, und noch etwas Spielraum vorhanden ist, um einige, immer wieder notwendige Investitionen (z.B. die Modernisierung der Fahrzeugbestandes oder die Sanierung der Anwesen) realisieren zu können. Dieses Jahr scheint zwar außerordentlich gut zu sein, doch aufgrund unserer Finanzplanung brauchen wir momentan keine Zukunftsängste zu haben, die Finanzen der Gemeinde stehen wirklich auf grundsoliden Füßen. Gemeindekämmerei Oberau

MUSIKKAPELLE OBERAU - Konzerte 2012 Sehr geehrte Oberauer Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste, die Musikkapelle Oberau unter der Leitung von Alexander Kaufmann lädt Sie herzlich ein zu unseren Konzerten in der Saison 2012. Die Konzerte finden ab 29. Juni jeweils freitags um 20:00 Uhr im Kurpark statt. Änderungen sind den örtlichen Plakatanschlägen zu entnehmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mehr Informationen unter www.musikkapelle-oberau.de.tl


Information der KfW-Bankengruppe für Unternehmer: Neues Förderprogramm "Energieberatung Mittelstand" Die KfW-Bankengruppe bietet mit dem Programm "Energieberatung Mittelstand" ein Nachfolgeprogramm von "Energieeffizienzberatung" an. Rechtliche Grundlage ist die Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen sowie freiberuflich Tätige, bei denen die jährlichen Energiekosten mehr als 5.000 EUR betragen, können einen Zuschuss von bis zu 80% für eine Energieeffizienzberatung beantragen. Eine Online-Antragstellung ist über die Antragsplattform der KfW möglich. Die Förderkriterien wie Verwendungszweck und Förderhöhe sowie der Vertriebsweg (Regionalpartner wie Kammerinstitutionen, Wirtschaftsfördergesellschaften, Energie Agenturen) sind im Vergleich zum Vorläuferprogramm "Energieeffizienzberatung" unverändert geblieben. Detaillierte Programminformationen sind unter http://energie-beratung.kfw.de abrufbar. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine qualifizierte Energieeffizienzberatung kleinen und mittleren Unternehmen eine solide Grundlage für weitere Investitionsentscheidungen bietet. Es wird daher empfohlen, im Vorfeld einer Kreditbeantragung (z.B. aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm), eine Beratungsförderung in Anspruch zu nehmen.

Das aktuelle Programm-Merkblatt ist im Archiv des KfW-Beraterforums www.beraterforum.kfw.de und im Downloadcenter www.kfw.de/merkblaetter veröffentlicht. Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW-Bankengruppe beantworten gerne die Berater/innen des Infocenters. Diese sind montags bis freitags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter folgenden Rufnummern erreichbar: Unternehmensfinanzierung: 0800 5399001 (kostenfrei) Wohnwirtschaft und Infrastruktur: 0800 5399002 (kostenfrei) Bildungsfinanzierung Neugeschäft KfW-Studienkredit: 0800 5399003 (kostenfrei) Bildungsfinanzierung Beratung zu bestehenden Darlehen und AFBG- und BAföG-Bankdarlehen: 069 7431 9996 KfW-Studienkredit und Studienbeitragsdarlehen: 069 7431 9997 Die aktuelle Zinskonditionenübersicht steht im Internet (www.kfw.de/konditionen) oder über Fax-Abruf unter der Nummer 069 7431 4214 zur Verfügung.

Unzulässiges Parken auf Gehwegen Wie berichtet, wird auch der ruhende Verkehr im Gemeindebereich amtlich überwacht. Dabei wurden und werden leider immer wieder Verstöße wegen des unerlaubten Parkens von Kraftfahrzeugen auf Gehwegen festgestellt.

Benutzbarkeit der Fußgängerbereiche nicht beeinträchtigt wird. Denken Sie bitte daran, dass Gehwege auch von Personen mit Rollstuhl oder Rollator benutzt werden. Auch für einen Kinderwagen wird es – selbst bei einem nur teilweise zugeparkten Gehweg – zu schmal, so dass auf die Fahrbahn ausgewichen werden muss. Bürgersteige sind daher in ihrer vollen Breite für den Fußgängerverkehr frei zu halten. Impressum:

Wir bitten deshalb auf diesem Weg alle Fahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die

Herausgeber: 1. Bgm. Peter Imminger/Gemeinde Oberau Redaktion: Robert Zankel (Redaktionsleiter), Peter Bitzl, Gudrun Michaelis, Josef Thier Anschrift: 82496 Oberau, Schmiedeweg 10 Telefon: 0 88 24/ 92 00 0 FAX: 0 88 24/ 92 00 20 e-mail: info@gemeinde-oberau.de Auflage: 1500 Exemplare Druck: Kopierzentrum Murnau Strötz

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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. Sept. 2012


Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab 26. Juni 2012 ungültig Mit nachstehender Pressemitteilung vom 20. März 2012 hat das Bundesministerium des Innern darüber informiert, dass Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab dem 26. Juni 2012 ungültig werden. “Aufgrund europäischer Vorgaben ergibt sich im deutschen Passrecht eine wichtige Änderung: Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig. Das Bundesinnenministerium empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder bei ihrer zuständigen Passbehörde zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und – je nach Reiseziel – Personalausweise zur Verfügung.” Hintergrundinformationen: Die Änderung ergibt sich unmittelbar aus der Verordnung (EG) Nr. 444/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Mai 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedsstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten (EU-Passverordnung). Hintergrund ist das in der EUPassverordnung aus Sicherheitsgründen verankerte Prinzip “eine Person – ein Pass”, das EU-weit bis zum 26. Juni 2012 umzusetzen ist und von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) empfohlen wird. Aufgrund der zehnjährigen Gültigkeitsdauer von Reisepässen können sich Dokumente mit (ab dem 26. Juni 2012 ungültigem) Kindereintrag aber noch bis Ende Oktober 2017 in Umlauf befinden. Das neue Reisedokument für Kinder ist auch bei Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. im sogenannten “SchengenRaum” notwendig. Auch wenn in diesem Gebiet die Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht von der Pflicht, ein gültiges Dokument mitzuführen.

Kauf eines Verkehrssicherungsanhängers für die Ortsfeuerwehr Auf Anregung der Freiwilligen Feuerwehr Oberau hat der Gemeinderat im April der Beschaffung einer fahrbaren Absperrtafel zur Sicherung des Verkehrs bei Einsätzen zugestimmt. Der entsprechend bestückte Anhänger (das Bild zeigt einen vergleichbaren Bautyp) kostet 16.065,— EUR einschließlich Mehrwertsteuer.

Diese Beschaffungsmaßnahme wird seitens des Freistaates Bayern mit einem Pauschalbetrag von 4.500,— € gefördert. Voraussichtlich wird sich außerdem der Landkreis Garmisch-Partenkirchen an den Kosten finanziell beteiligen.

Information der kath. Pfarrgemeinde St. Ludwig Gesprächsangebot Im Juli ist für jeden Freitag in der Zeit von 17-18 Uhr eine Gesprächsmöglichkeit mit einem Seelsorger geplant. (Änderungen siehe Kirchenanzeiger). Das Pfarrbüro steht Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung (Tel. 553). Bei positiver Resonanz wird dieses Gesprächsangebot in einen festen Gesprächstermin überführt. Waldarbeiten am Kirchbichl Im Herbst wird der Baumbestand des Kirchbichls zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit durchforstet. Im Anschluss daran erfolgt mit Unterstützung des erzbischöflichen Forstamtes eine behutsame Wiederaufforstung des Waldbestandes. DIE BAYERISCHE POLIZEI ALLE BRAUCHEN UNS. WIR BRAUCHEN SIE. BURKHARD WENGER · EINSTELLUNGSBERATER PI BAD TÖLZ ( 08041/ 76 106 -144


Veranstaltungskalender Datum 01.07.

9:00

01.07.

10:00

Veranstaltung

Ort / Veranstalter

Sportplatz-Einweihung

FCO-Sportheim/ Fußballclub Oberau

50-jähriges Jubiläum der evangelischen Heilandkirche

Heilandkirche Oberau/ evang.-luth. Kirchengemeinde

03.07. 9:00 Schnupperkurs Nordic Walking weitere Termine: wöchentlich

Sportzentrum "Föhrenheide", Fachant/ Tourist-Information Farchant

04.07. 14:00 Weihnachtskrippen-Ausstellung weitere Termine: wöchentlich

Schmiedeweg 3, Oberau / Krippenmuseum Oberau

05.07. 9:00 Kräuterwanderung weitere Termine: wöchentlich

Farchant, Am Gern 1/ Tourist-Information Farchant

06.07. ab 18:45

Fahrzeugweihe und FahnenKurpark / Nachweihe mit anschl. Weinfest Freiwillige Feuerwehr Oberau (18:15 Uhr Abmarsch der Vereine am Gasthof Forsthaus zum Kurpark). 06.07. 20:00 Konzert der Musikkapelle Oberau weitere Termine: wöchentlich

Kurpark / Tourist-Information Oberau

07.07. 19:00 Waldfest (entfällt bei schlechter Witterung)

Trachtenheim / Volkstrachtenverein Oberau

11.07. 20:00 Bauerntheater "Theater" weitere Termine: 01.08. und 26.09.

Gasthof "Alter Wirt" Farchant/ Tourist-Information Farchant

18.07. 20:00 Bayerischer Abend mit Livemusik weitere Termine: 29.08. und 05.09.

Hotel "Forsthaus" Oberau / Tourist-Information Oberau

25.07.

20:00

Bauerntheater "Der verhinderte Casaova" weiterer Termin: 08.08.

Gasthof "Alter Wirt" Farchant/ Tourist-Information Farchant

12.08.

11:00

Bergmesse am Rißkopf

Rißkopf (2.049 m.ü.M.) / Volkstrachtenverein Oberau

01.09.

ab 8:30

Ortsvereineturnier Sommernachtsfest

Eisstockplatz am Sportplatz / Eisstockclub Oberau

Änderungen vorbehalten! Detaillierte und ggf. aktualisierte Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information Oberau oder im Internet unter der Adresse www.oberau.de --> Aktuelles --> Veranstaltungen.

Starte durch! Der Führerschein mit 17 ist ’ne coole Sache. Aber nicht ganz billig. Wir helfen Euch dabei Geld zu sparen. Heute und in der Zukunft. Schreibt Euch bei uns ein und greift einen Gutschein für den Erste-Hilfe-Kurs als Dankeschön ab!

Hans Fuchs, Allianz Generalvertretung Hauptstraße 10 a, 82496 Oberau Telefon 0 88 24.94 43 30, Mobil 01 52.22 55 78 89 agentur.fuchs@allianz.de, www.allianz-fuchs.com

Hoffentlich Allianz.


Die Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern informieren: Vorsicht Zecken – Impfschutzschutz überprüfen und auffrischen lassen Schutzimpfungen können vor verschiedenen schweren Krankheiten bewahren. Damit die Wirksamkeit einer Impfung erhalten bleibt, ist es jedoch notwendig, in regelmäßigen Abständen nach oder auch neu zu impfen. Das gilt natürlich auch für die FSME-Schutzimpfung. Die gefährliche Krankheit wird vor allem durch Zecken übertragen, die seit dem Frühjahr wieder aktiv sind. Eine FSME-Impfung zum Schutz vor Gehirnhautentzündung muss bei einem Zeckenstich nach drei bis fünf Jahren aufgefrischt werden. Die Kosten für diese von der ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfung tragen die gesetzlichen Krankenkassen. Es fällt auch keine Praxisgebühr an. Falls Sie sich unsicher sind, ob und wann eine solche Nachimpfung notwendig ist, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Bringen Sie Ihren Impfpass mit. So kann Ihr Arzt schnell feststellen, wann welche Impfungen notwendig sind. Natürlich ist bei einer Impfung immer eine Risiko-Nutzen-Abwägung wichtig. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Arzt gründlich beraten, welche Impfungen für Sie und Ihre Familie notwendig und sinnvoll sind. Außerdem berät er Sie auch ausführlich über mögliche Impf-Reaktionen sowie über mögliche Nebenwirkungen oder Komplikationen. Der Nutzen der von der STIKO empfohlenen Impfungen überwiegt das Risiko bei Weitem, besonders bei den jetzt wieder anstehenden Schutzimpfungen gegen FSME. Gegen Borreliose, die zweite schwerwiegende von Zecken übertragbare Krankheit, kann

nicht geimpft werden. Allerdings ist eine wirksame Behandlung möglich. Die einzige vorbeugende Maßnahme gegen Borreliose ist es, zu verhindern, dass eine Zecke stechen kann. Hier schützt zum Beispiel geschlossene Kleidung sowie Duschen und das Wechseln der Kleidung nach einem Aufenthalt im Freien. Die land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV) hat eine Broschüre zum Thema „Zecken – der richtige Schutz“ herausgegeben. Diese kann über das Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: http://www.lsv.de/fob/08service/ service02/service022/service0223/index.ht ml Ein Zeckenstich – was jetzt? Bei einem Zeckenstich muss die Zecke sofort und sachgerecht (Zeckenzange/Zeckenkarte) entfernt werden. Beobachten Sie die Einstichstelle über einen Zeitraum. Tritt um die Einstichstelle im weiteren Verlauf eine deutlich abgrenzbare Rötung auf (bei Borreliose) oder stellen sich Krankheitszeichen ein, die auf eine FSME deuten (grippeähnliche Symptome, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit), suchen Sie sofort einen Arzt auf. Ereignete sich der Zeckenstich während der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit und wird durch den Zeckenstich eine Krankheit übertragen, kann es sich um eine Berufskrankheit handeln. Weisen Sie ihren Arzt gegebenenfalls auf einen Zeckenbiss im Rahmen der beruflichen Tätigkeit hin. Es ist deshalb wichtig, sich bei jedem Zeckenstich zu notieren, wann, wo und ggf. bei welcher Tätigkeit die Zecke zugestochen hat.

Asphaltierung der Skiliftzufahrt Die von der Alten Ettaler Straße abzweigende Zufahrtsstraße zum Rabenkopflift ist in den letzten Jahren - nicht zuletzt wegen des dort errichteten Eisplatzes - einem ständig zunehmenden Verkehr ausgesetzt. Der Zustand der unbefestigten Stichstraße wurde daher vom Gemeinderat auf Dauer als unbefriedigend angesehen. Aus diesem Grund soll die Straße noch heuer nach zeitgemäßen technischen Vorgaben hergestellt werden. Bislang fehlen sowohl der erforderliche

Unterbau als auch eine Fahrbahnentwässerung. An den Baukosten für die ersten 90 Meter werden die Eigentümer der angrenzenden Baugrundstücke beteiligt, den Aufwand für die Reststrecke trägt die Gemeinde zur Gänze selbst. Die Maßnahmekosten werden sich insgesamt voraussichtlich auf 40.000 Euro belaufen.


Landkreis Garmisch-Partenkirchen Erstellung eines Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes: Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen möchte dazu beitragen, die Energiewende vor Ort umzusetzen und hat deshalb in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein integriertes Energie- und Klimaschutz-konzept in Auftrag gegeben. Die Fa. B.A.U.M. Consult GmbH aus München wird dieses Konzept gemeinsam mit der Fachhochschule Kufstein in der zweiten Jahreshälfte 2012 fertig stellen.

gie-Anlagen, Mobilität) - Erarbeitung von Projektsteckbriefen - abschließende Vorstellung der Projektsteckbriefe

Mittlerweile liegen erste Zwischenergebnisse zur Energie- und CO2-Bilanz vor und ebenso Vorschläge, wie der Klimaschutz bis zum Jahr 2035 durch Energieeinsparungen, Effizienzmaßnahmen und Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort vorangetrieben werden kann.

- Montag, 09. Juli 2012, in der Mittelschule in Oberammergau (für die Gemeinden Bad Bayersoien, Bad Kohlgrub, Ettal, Oberund Unterammergau sowie Saulgrub) - Donnerstag, 12. Juli 2012, in der Aula des Werdenfels-Gymnasiums in Garmisch-Partenkirchen (für die Gemeinden Eschenlohe, Farchant, Garmisch-Partenkirchen, Grainau und Oberau) - Dienstag, 24. Juli 2012, im Kultur- und Tagungszentrum in Murnau (für die Gemeinden Großweil, Murnau, Ohlstadt, Riegsee, Schwaigen, Seehausen, Spatzenhausen und Uffing) - Donnerstag, 26. Juli 2012, in der Mittelschule in Mittenwald (für die Gemeinden Krün, Mittenwald und Wallgau)

Auf dieser Grundlage sollen nun mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Fachleuten vor Ort in verschiedenen Arbeitsgruppen wichtige Handlungsfelder und Manahmen zur Umsetzung erarbeitet werden. Folgender Ablauf der Bürgerworkshops ist vorgesehen: - kurze Präsentation der bisherigen Bestandsaufnahme (Energiebilanz, Potentiale, Leitbild, Handlungsfelder) - moderierte Thementische mit vorausgewählten Maßnahmenvorschlägen (Sanierung, Wärmeverbünde, Erneuerbare Ener-

Der Landkreis und die Gemeinden laden die Bevölkerung der jeweiligen Gemeinden ein, an folgenden Terminen an den Bürgerworkshops teilzunehmen und sich aktiv an der Umsetzung der Energiewende vor Ort zu beteiligen:

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr, Ende wird voraussichtlich gegen 22 Uhr sein.

Kostenersatz für die Unterbringung von Fundtieren Bereits am 14. Februar hat sich der Gemeinderat mit der Leistung eines Aufwendungsersatzes an den Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. für die Versorgung von Fundtieren befasst. Dabei musste der gesetzlichen Regelung, wonach die ordnungsgemäße Unterbringung von Fundtieren zu den Pflichtaufgaben der jeweiligen Kommune gehört, Rechnung getragen werden. Beispielsweise sind in Oberau im Jahr 2010 36 Katzen aufgefunden worden, für deren Unterbringung ein Betrag von 13.104,-- € zu leisten gewesen wäre. Ungeachtet dessen hat der Tierschutzverein in der Vergangenheit die Kosten alleine getragen, sieht sich dazu allerdings aus finanziellen Gründen künftig

nicht mehr in der Lage. Den Kreisgemeinden wurde daher nach Verhandlungen im Kreisverband des Bayer. Gemeindetages vom Tierschutzverein kompromissweise angeboten, an ihn einen Pauschalbetrag von jährlich 0,60 € je Einwohner zu entrichten. Diese Regelung soll zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren Gültigkeit besitzen.

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Oberauer Gemeindeblatt 2/2012