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Informationsblatt Oberau, im Dezember 2011

der Gemeinde Oberau 16. Jahrgang; Nummer 4

Liebe Leserinnen und Leser, wir bereiten uns auf das Weihnachtsfest vor und gehen in großen Schritten auf das Jahresende zu. Mein persönlicher Weihnachtstraum ist eine Welt, die für uns alle lebenswert ist. Jeder sollte sich wieder mehr auf moralische und soziale Werte besinnen und auch die Politik, die Banken und alle großen Wirtschaftsriesen sich ihrer Verantwortung für die Menschen bewusst sein. Macht und Geld sind verführerisch - ich wünsche mir im Umgang damit die nötige Verantwortung und Bescheidenheit, denn dies würde auch so manches Haushaltsdefizit gar nicht erst entstehen lassen. Ich erträume mir politische Vorbilder, die mit Wahrheit und Wahrhaftigkeit auch geistige Nahrung für den einzelnen Bürger anbieten können und für soziale Gerechtigkeit in unserem Land sorgen. Mein Wunsch ist ein stabiles Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, in dem jeder seinen Beitrag leisten kann und dafür angemessene Entlohnung erhält. Ein gutes soziales Netzwerk gibt den Menschen Sicherheit und Anerkennung und vermindert dadurch Rivalitäten und Gewalt. Ich wünsche mir, dass jeder etwas vom "großen Kuchen" abbekommt und Hunger und Obdachlosigkeit bald der Vergangenheit angehören. Mein Weihnachtswunsch dieses Jahr ist, dass wir einstweilen vielleicht schon im Kleinen anfangen und unserem Nächsten gelegentlich die Hand reichen, um einfach Gutes zu tun. Vielleicht dringt ja diese Vorbildfunktion dadurch auch bis in die höheren Regierungs- und Wirtschaftkreise vor. Bedanken möchte ich mich bei allen fleißigen Händen, die mit diesem guten Vorbild bereits viele Jahre voran gehen und besonders bei den stillen und leisen Helfern, die alle gemeinsam mit ihrer Tatkraft und Energie unseren Ort bereichern. Zu diesem Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen von Herzen viele gemeinsame frohe und harmonische Stunden im Kreise Ihrer Familie und Freunde. Ich freue mich mit Ihnen auf ein gemeinsames Jahr 2012 mit Glück und Gesundheit! Ihr Peter Imminger 1. Bürgermeister


Das weiße Oberauer Gold: Neues von der Oberauer Gipsproduktion im 19. Jahrhundert. - Heinz Schelle ber die bäuerliche Produktion des begehrten Gipses in unserem Ort wissen wir recht gut Bescheid. Ein Knecht, Johann Georg Prändel, der im 18. Jahrhundert auf dem Daisenbergerhof (Doasenberger) diente und es später zum Ehrenmitglied der Bayrischen Akademie der Wissenschaften brachte und in die Geschichte der Mathematik eingegangen ist, hat uns ausführlich in einem Zeitschriftenaufsatz darüber berichtet. Da er selbst in der Gipsmühle seines Dienstherren mitgearbeitet hatte, kannte er sich recht gut aus. Auch den Aufzeichnungen der Familie Daisenberger können wir viele Informationen entnehmen. Die mündliche Überlieferung ist freilich äußerst spärlich. Der Gewerbezweig, der einmal unserem Dorf den Namen „Das goldene Au“ und Wohlstand eingebracht hat, hat so gut wie keine Spuren hinterlassen. Von den 12 Gipsmühlen, die im 19. Jahrhundert von 14 Bauern betrieben wurden, gibt es, von einigen Fundamentresten in der Nähe der Hasenzuchtanlage einmal abgesehen, keine Spuren mehr. Fotos, Zeichnungen oder Gemälde aus dieser Zeit existieren nicht. Das Wandgemälde einer Gipsmühle in der Oberauer Volksschule wurde erst sehr viel später im 20. Jahrhundert nach den Angaben eines Oberauer Bauern (Ludwig Daisenberger, Lippen) gemalt. Nun hat der Garmischer Heimatforscher Josef Ostler (Weißgerber) einen sehr informativen Zeitschriftenartikel1 aus dem Jahre 1812 entdeckt, der hilft, viele noch bestehende Wissenslücken zu schließen. Der Aufsatz nennt keinen Verfasser, aus dem umfangreichen Text muss man aber schließen, dass es sich um einen in Werdenfels ansässigen Verwaltungsbeamten handelt, der sehr genaue Ortskenntnisse hatte. Die Ausführungen beziehen 1

Gipshandel im Landgericht Werdenfels . In: Wochenblatt des Landwirtschaftlichen-Vereins in Bayern, Band 2. Hrsg. Landwirtschaftlicher Verein in Bayern, S. 131 ff.

sich zwar in der Hauptsache auf den Gipsabbau in Altwerdenfels, erwähnen aber auch immer wieder die Gipsproduktion in Oberau. Viele Informationen (z.B. Löhne, Absatzverhältnisse, Preise etc.) gelten überdies natürlich auch für unseren Ort. Das Jahr 1812 war ein ausgesprochenes Boomjahr. Es wurde darüber geklagt, dass der Gips zu teuer sei. Deshalb versucht der anonyme Autor eine Vollkostenrechnung, um eine Art „gerechten Preis“ zu ermitteln und verkennt dabei, dass in einer freien Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage und nicht die Kosten den Marktpreis bestimmen. Als Verwendungszweck des Minerals wird in der Abhandlung ausschließlich die Düngung und nicht die Bauwirtschaft genannt und zwar für die Förderung des Anbaus von Klee. Transportiert wurde das begehrte Gut, wie seit Jahrhunderten schon, vor allem auf der Loisach, aber auch mit Fuhrwerken. Aus den Aufzeichnungen der Familie Daisenberger wissen wir, dass vor allem schwäbische Bauern das Düngemittel selbst abholten und die Beförderung nicht Fuhrleuten überließen. Für die Dauer des Transports auf Loisach und Isar bis München und den Rückweg zusammen gibt uns der Anonymus auch eine genaue Zeitangabe: Vier Tage. Daraus kann man folgern, dass die Floßleute ca. 80 km stets zu Fuß nach Oberau heimgingen. Die Benutzung der Postkutsche war einfach zu teuer. Wenn man weiß, dass die Familie Daisenberger in manchen Jahren mehr als 40 Flöße nach München führte, bekommt man eine Vorstellung, welche gewaltigen Strecken die Bauern und ihre Knechte im Jahr zurücklegten. Beim Transport auf der Loisach hatten die Oberauer einen Vorteil gegenüber


den Partenkirchnern, wie der Berichterstatter feststellt, weil der Weg bis zur Loisach in unserem Ort sehr viel kürzer war. Das schlug sich natürlich auch in der Kostenrechnung nieder. Die Transportkosten der Selbstabholer, also in der Regel der Bauern, konnten dadurch niedrig gehalten werden, dass „viele Landwirthe aus den Landgerichten Weilheim, Starnberg, Landsperg, und auch noch aus entfernteren Gegenden……..im Winter ihr entbehrliches Getreid an die nun entstandene Schranne in Partenkirchen führen, und

Schäfflertanz in Oberau Zuletzt haben die Partenkirchner Schäffler unseren Ort im Jahre 2005 besucht. Am Sonntag, den 29. Januar 2012, um 14.00 Uhr tanzen sie wieder auf dem Oberauer Dorfplatz. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, das bunte Treiben der 36 Tänzer und ihrer Begleiter zu verfolgen.

Hier noch einige Informationen zur Entstehung des Schäfflertanzes, zu der es durchaus voneinander abweichende Versionen gibt: Vermutlich geht diese Tradition bis in die Pestzeit von 1517 in München zurück. Dort herrschte eine furchtbare Todesangst. Die Häuser, Werkstätten und Läden waren verriegelt und weil sich die Bauern nicht in die Stadt trauten, waren die Lebensmittel knapp. So soll schließlich ein Schäffler, aus dessen Zunft der Fass- und Schaffmacher besonders viele dem schwarzen Tod getrotzt hatten, seine Handwerksbrüder überredet haben, mit dem Jammern und Klagen aufzuhören und dem Elend ein Ende zu bereiten. Eines Tages zogen dann die Schäffler durch die Gassen und tanzten zu fröhlicher Musik. Die Fenster öffneten sich. Die verängstigten Menschen trauten sich endlich aus den Häusern und fielen sich in die Arme. In ihrer Dankbarkeit über das glückliche Ende des teuflischen Fluchs beschlossen die Schäffler, ihren Tanz zum Gelübde immer wieder aufzuführen. Der erste schrift-

Gips als Rückfracht aufladen.“ Das folgende Zitat zeigt, dass unsere Gegend auch im 19. Jahrhundert ein Getreideeinfuhrland war und auf Nahrungsmittelimporte angewiesen war: „Im Winter braucht der Landmann sein Mehnat (Zugtiere) am wenigsten; der Gips ist in dieser Jahreszeit am wohlfeilsten; schon der höhere Preis des Getreides in dem Landgerichte Werdenfels wird ihm Auslagen und Zeitverlust vergüten; da nicht nur dieses Landgericht für sich selbst nicht das nöthige Getreid erzeuget.“ Fortsetzung folgt.

liche Beleg eines Schäfflertanzes, der im Archiv der Stadt München zu finden ist, datiert aus dem Jahr 1702. Der siebenjährige Tanzturnus ist seit 1760 nachweisbar. 1834 soll dann Andreas Lidl, der das Schäfflerhandwerk in München gelernt hatte, den Tanz mit nach Partenkirchen gebracht haben. Nachdem man ja auch hier schwer unter der Pest gelitten hatte – das Vier-UhrLäuten vom Turm der Partenkirchner Pfarrkirche erinnert die Leute bis heute jeden Sonntag daran – war man gern bereit, die fröhliche und farbenfrohe Darstellung zu übernehmen. Bis 1900 haben dann die Bürger Partenkirchens, sozusagen als Nachfolger der Fassmacher, das Gelöbnis erfüllt und immer wieder den Schäfflertanz zur Aufführung gebracht. Im Jahr 1907 kam es dann zu Streitigkeiten, angeblich weil man sich nicht auf einen Vortänzer einigen konnte und der Tanz fiel aus. Deshalb sprang 1914 der Spar- und Stopselclub in die Bresche und trat erstmals als Organisator und Veranstalter auf. Abgesehen von 1942 (nachgeholt 1946) wurde und wird die Traditionsveranstaltung, getreu dem alten Versprechen, von den Mitgliedern des Stopselclubs Partenkirchen im Sieben-JahresTurnus durchgeführt.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht Ihnen das Redaktionsteam des Gemeindeblattes Robert Zankel Peter Bitzl Gudrun Michaelis Josef Thier


Krippenwelt Oberau Die Geschichte Christi ist für Interessierte in 12 großen Weihnachtskrippen in verschiedenen Stilrichtungen und einer 12 m² großen Jahreskrippe mit 25 Szenen aus dem Leben Jesu - auf einer Gesamtfläche von 100 m² - mit insgesamt etwa 450 Figuren erlebbar. Die liebevolle und anschauliche Gestaltung erfolgte durch den Krippenbauer, Herrn Ludwig Reiser, der auch selbst Sonderführungen für Gruppen durchführt. Öffnungszeiten: - Juli bis November: jeden Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr - bis 1. Sonntag im Februar: täglich einschließlich sonn- und feiertags von 14:00 bis 17:00 Uhr; montags sowie am Hl. Abend und an Silvester geschlossen Sonderöffnungszeiten für Gruppen und Busse: nach Vereinbarung mit der Tourist-Information Oberau (Tel. 08824/93973), auf Wunsch auch mit Tagesprogramm Eintrittspreis: 2,-- € pro Person, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre frei

Gemeinderatsmitglied Miklautsch erhält Dankurkunde des Freistaates Als Anerkennung für sein langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung erhielt Rudolf Miklautsch die Kommunale Dankurkunde des Freistaates Bayern. Herr Miklautsch ist seit 10.11.1992 ohne Unterbrechung Mitglied im Gemeinderat Oberau und hat sich in zahlreichen Ausschüssen – insbesondere im Finanz- und Personalausschuss – in besonderem Maße für die örtlichen Belange engagiert.

Räum- und Streupflicht der Grundstückseigentümer Aus gegebenem Anlass möchte die Gemeinde wieder auf die bestehenden Sicherungspflichten der Straßenanlieger hinweisen: Das Räumen der Gehsteige und das Streuen der Fußgängerwege oder - falls nicht vorhanden - eines Streifens am Fahrbahnrand sind in einer gemeindlichen Verordnung geregelt. Im Hinblick auf mögliche Schadensersatzansprüche bei Glätteunfällen bitten wir um entsprechende Beachtung. Eine Ablichtung der erwähnten Verordnung erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung (Zimmer 8 oder 9). Leider ist immer wieder zu beobachten, dass Räumschnee von privaten Grundstücken, z.B. von Hof- oder Garagenzufahrten, auf öffentlichen (Straßen-)Grund verbracht wird. Dies ist ausdrücklich untersagt und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 500,- € geahndet werden kann. Bitte lagern Sie daher das Räumgut - was zugegebenermaßen nicht immer problemlos möglich ist - auf dem eigenen Grundstück.

Die Urkunde wurde bereits am 13. September 2011 durch Herrn Landrat Harald Kühn im Beisein des Ersten Bürgermeisters der Gemeinde Oberau Peter Imminger im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt überreicht.

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Ein entspre- Errichtung einer Fußgängerampelanlage an der dings von eichender An- B 2 im Bereich der Einmündung der Triftstraße ner rechtlich trag war bereits vor vier Jahren von der nicht zu beanstandenen Verfahrensweise SPD-Gemeinderatsfraktion eingebracht worauszugehen, da weder ein Rechtsanspruch den, um die Querung der Bundesstraße für auf Errichtung einer Ampel besteht noch ein Fußgänger zu und von den Wohnanwesen Ermessensfehlgebrauch bei der behördlinördlich der Shell-Tankstelle zu erleichtern. chen Entscheidung erkennbar ist. Die Gespräche mit den vorgeordneten BeDie Gemeinde möchte dennoch mit den hörden (Landratsamt Garmisch-PartenkirFachbehörden nochmals in Kontakt treten, chen, Staatliches Bauamt Weilheim und damit nach Möglichkeit zumindest eine Verkehrspolizei) hatten im Ergebnis leider Querungshilfe in Form einer Fußgängerfurt zu keiner befürwortenden Stellungnahme (Mittelinsel) errichtet wird. Dadurch würde geführt. Gemäß der Beschlusslage des Gesich die Verkehrssicherheit für Fußgänger meinderates war eine anwaltliche Prüfung nennenswert verbessern, vor allem wenn sie bezüglich der ablehnenden Entscheidung einen Kinderwagen oder ein Fahrrad mitfühdes Landratsamtes erfolgt. Danach ist allerren.

Überwachung des ruhenden Verkehrs läuft an Bereits im Juni hatten wir darüber informiert, dass Mitarbeiter/innen des Zweckverbandes "Kommunale Verkehrssicherheit Oberland" demnächst auch festgestellte Parkverstöße verfolgen werden. Im Dezember wird die Überwachungstätigkeit nun in der Gemeinde Oberau aufgenommen.

gene Auskünfte erteilen noch kann sie Einfluss auf den jeweiligen Verfahrensausgang nehmen. Betroffene werden daher gebeten, sich gegebenenfalls unmittelbar an den Zweckverband zu wenden: Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland Prof.-Max-Lange-Platz 1 83646 Bad Tölz Telefon: 08041/792 69-0 Telefax: 08041/792 69-99 www.kvs-oberland.de

Nächster Termin des BRK-Blutspendedienstes

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass für die Abwicklung der Bußgeld- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren ausschließlich der Zweckverband mit Sitz in Bad Tölz zuständig ist. Die Gemeindeverwaltung kann deshalb weder fallbezo-

Die nächste Gelegenheit zum Blutspenden in Oberau besteht am Donnerstag, den 12. Januar 2012, in der Zeit von 17.00 bis 20.00 Uhr im Gebäude der Volksschule, Hauptstraße 16 (Untergeschoss, Zugang über westlichen Pausenhof).

Starte durch! Der Führerschein mit 17 ist ’ne coole Sache. Aber nicht ganz billig. Wir helfen Euch dabei Geld zu sparen. Heute und in der Zukunft. Schreibt Euch bei uns ein und greift einen Gutschein für den Erste-Hilfe-Kurs als Dankeschön ab!

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Hoffentlich Allianz.


Veranstaltungskalender Datum 18.12.

14:00

Veranstaltung

Ort / Veranstalter

Krippenausstellung

Schmiedeweg 3 / Tourist Information Oberau

weitere Termine: 20.12. bis 25.12. und 27.12. bis 30.12. 17:00 Uhr

Glühweinhütte Oberau

Dorfplatz Oberau /Ortsvereinekomitee Oberau

weitere Termine: 22.12. bis 31.12.2011 24.12.

16:00

Kindermette (weihnachtliches Krippenspiel der Kinder mit Andacht, ohne Messfeier)

kath. Pfarrkirche St. Ludwig / kath. Pfarramt

17:00

Friedhofsweihnacht (Andacht am Bergfriedhof mit der Musikkapelle Oberau)

Bergfriedhof / kath. Pfarramt

21.00

Feierliche Christmette m. Chorgesang

25.12.

10:00

Hochfest der Geburt des Herrn (Festgottesdienst mit Chorgesang am Christtag)

kath. Pfarrkirche St. Ludwig / kath. Pfarramt

31.12.

16:00

Silvester-Fackelmarsch

Tourist Information Oberau / Tourist Information Oberau

18:00

Jahresschlussgottesdienst mit Chorgesang

kath. Pfarrkirche St. Ludwig / kath. Pfarramt

ca. 19:00 01.01.12

14:00

Neujahrssingen des Kirchenchores Dorfplatz Oberau / Kirchenchor St. Ludwig Krippenausstellung

Schmiedeweg 3 / Tourist Information Oberau

weitere Termine: 03.01. bis 08.01., 10.01. bis 15.01., 17.01. bis 22.01., 24.01. bis 29.01., 31.01., 01.02. bis 05.02. 17:00 Uhr weitere Termine: 02.01. bis 06.01. 29.01. 14:00

Glühweinhütte Oberau

Dorfplatz Oberau /Ortsvereinekomitee Oberau

Schäfflertanz in Oberau

Dorfplatz Oberau / Gemeinde Oberau

Änderungen vorbehalten! Detaillierte und ggf. aktualisierte Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information Oberau oder im Internet unter der Adresse www.oberau.de --> Aktuelles --> Veranstaltungen.

Die Sternsinger kommen! Liebe Oberauer, in den Tagen nach Neujahr ziehen wieder die jungen Sternsinger unserer Pfarrei singend von Haus zu Haus und überbringen Ihnen ihre Segens- und Glückwünsche für das Neue Jahr. Unter dem Motto des Kindermissionswerkes "Klopft an Türen, pocht auf Rechte!" sammeln sie dabei für Kinder in Nicaragua. Wir bitten um freundliche und großherzige Aufnahme unserer jungen Sternsinger. Pfarrgemeinderat St. Ludwig


Informationen zur Abfallwirtschaft – Termine Termin der Problemmüllsammlungen 2012 27. April 2012 von 11.45 Uhr bis 13.00 Uhr Parkplatz am Bauhof, Am Gießenbach 13. Juli 2012 von 11.45 Uhr bis 13.00 Uhr Parkplatz am Bauhof, Am Gießenbach 12. Oktober 2012 von 11.45 Uhr bis 13.00 Uhr Parkplatz am Bauhof, Am Gießenbach Öffnung des Wertstoffhofes: Die Öffnungszeiten bleiben unverändert

Samstag, 8.00 h – 11.30 h Mittwoch, 15.00 h – 17.00 h. Am Samstag, den 24.12.2011 und am Samstag, den 31.12.2011, bleibt der Wertstoffhof geschlossen. Änderung der Müllabfuhrtermine, bedingt durch Feiertage Leerung vom erfolgt am Biomülltonne Donnerstag, 29.12.2011 Freitag, 30.12.2011 Papiertonne Freitag, 06.01.2012 Samstag, 07.07.2012

Buch über Oberau

Der Abfuhrkalender 2012 ist dieser Ausgabe beigelegt und außerdem bei der Gemeinde Oberau (Zimmer-Nr. 5) erhältlich oder im Internet unter www.lra-gap.de Abfallwirtschaft einzusehen.

Ehrungen beim Kirchenchor St. Ludwig Nach der Festmesse am Cäcilientag trafen sich die Mitglieder des Kirchenchors zu einer kleinen Feier. Hier wurden dann verdiente und langjährige Mitglieder des Chors geehrt (v. l.): 1. Vorsitzende Rosemarie Kappelmeier, Herbert Polzmacher (45 Jahre), Walburga Putz (30 Jahre), Organist Anton Rückel (30 Jahre), Alois Kirchbichler (25 Jahre), Veronika Zaar (20 Jahre), Pfarrer Andreas Lackermeier, Traudl Schelle (30 Jahre), Pfarrvikar Philipp Kielbassa und 2. Vorsitzende Annemie Gaßner. Pfarrer Lackermeier gratulierte den Jubilaren mit einer Urkunde.


Bayernbund e. V. Kreisverband Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen Vortrags- und Informationsabend zur Dialektförderung Der Kreisverband Weilheim-Schongau/ Garmisch-Partenkirchen veranstaltete am 10. November im Gasthaus "Zum Bayrischen Paradies" in Saulgrub einen Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema der Dialektförderung in Kindergärten. Eingeladen waren die Leiterinnen und Leiter der Kindergärten der Landkreise Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen, es referierten als Vertreter des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte Anneliese Grasegger aus Partenkirchen und Prof. Dr. Heinz Schelle aus Oberau, welche bisherige Aktivitäten ihrer Organisation im Bereich der Dialektförderung bei Kindern erläuterten. Der Kreisvorsitzende Ludwig Bertl wies in einleitenden Worten auf den rasant fortschreitenden Verlust der Heimatsprache insbesondere im südlichen Oberbayern hin. An die Stelle der angestammten Dialekte und der süddeutsch geprägten Hochsprache trete zunehmend eine norddeutsche Umgangssprache, die es zwar nicht abzuwerten gelte, die aber die landschaftsgebundenen altbairisch-alemannischen Sprachvarietäten nicht verdrängen dürfe. Prof. Dr. Heinz Schelle und Anneliese Grasegger berichteten über die Aktivitäten ihres Verbandes, der insbesondere in Garmisch, Partenkirchen und Grainau in vielerlei For-

Informationen über den Bayernbund-Kreisverband Weilheim-Schongau/ Garmisch-Partenkirchen Im Jahre 2010 wurde der Kreisverband Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen des Bayernbund e.V. gegründet. Während der Landesverband auf eine neunzigjährige Geschichte zurückblicken kann, ist dieser Kreisverband, aber wohl auch der Bayernbund als Ganzes, in unserer Region noch wenig bekannt. Über den Bayernbund: Der Bayernbund wurde 1921 als „Bayerischer Heimat- und Königsbund. In Treue fest (BHKB)“ gegründet. Geprägt durch die Sorge um die Eigenstaatlichkeit Bayerns und die damals schon geführte Debatte um den Föderalismus wurde der Verband zur Sammlung der überparteilichen Kräfte 1967 in „Bayernbund e.V.“ umbenannt. Maßgeb-

men Dialektförderung in Kindergärten und Grundschulen über Veranstaltungen angestoßen und beratend begleitet habe. Eltern, Pädagogen, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner wurden ermuntert, sich an den Förderverein Bairische Sprache und Dialekte zu wenden, um Material zur Dialektförderung und weitere Unterstützung zu erhalten.

vorne v.l.: stellv. Kreisvorsitzender Luitpold Braun, Schriftführer Niklas Hilber sowie die Referenten Anneliese Grasegger und Prof. Heinz Schelle

In der sich anschließenden Diskussion waren sich alle Teilnehmer einig, dass dem Schutz der bairischen und alemannischen Sprache mit ihrer weit über tausendjährigen Geschichte, ihrer herausragenden Bedeutung am Anbeginn der deutschen Literaturgeschichte sowie ihrer Ausdruckskraft und Schönheit höchste Priorität zukomme. Der Bayernbund und der Förderverein würden sich auch zukünftig dieser Aufgabe annehmen. Niklas Hilber Bayernbund e. V.

lichen Anteil an der heute noch gültigen Prägung des Bayernbundes hatte SKH Herzog Albrecht von Bayern (*1905 †1996). Zum Haus Wittelsbach besteht eine enge Verbindung. Seitdem ist der Bayernbund ein überparteilicher Zusammenschluss landesverbundener und staatsbewusster Bürgerinnen und Bürger in und aus Bayern – ungeachtet ihrer landsmannschaftlichen Herkunft. Veranstaltungen und Veröffentlichungen beschäftigen sich inhaltlich hauptsächlich mit der Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Entwicklung sowie dem staatspolitischen Geschehen Bayerns. Hierbei arbeiten der Bayernbund und dessen Landesbeirat mit vielen Organisationen zusammen, wie beispielsweise der Bayerischen Volksstiftung, dem Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V. sowie dem Bund der Bayerischen Gebirgsschützen.


Seit 1992 steht Adolf Dinglreiter MdL a.D. als Landesvorsitzender an der Spitze des Bayernbundes. Dieser trieb u.a. durch die Umstellung von Bezirks- auf Kreisverbände die Regionalisierung des Verbandes maßgeblich voran. Aktuell bestehen zehn Kreisverbände und der Bezirksverband Franken. Als Verbandsorgan dient die seit 1958 erscheinende „Weiß-Blaue Rundschau“. Die Ziele des Bayernbundes: Im Wesentlichen wird die Verwirklichung folgender Ziele verfolgt: Vertiefung des bayerischen Geschichts- und Staatsbewusstseins, Bewahrung der christlich-abendländischen Tradition, Erhaltung der heimischen Kultur und Sprache aller Stämme, Unterstützung der Heimatpflege und des Brauchtums sowie des Landschafts- und Naturschutzes, Stärkung der föderativen Ordnung in Deutschland, Bewahrung der Eigenstaatlichkeit Bayerns und ihrer Symbole, Förderung eines Europas der Regionen mit entsprechenden verfassungsmäßigen Organen.

Delegation des BayernbundKreisverbandes bei der Landesversammlung und dem Festakt zum 90-jährigen Bestehen Am 22. Oktober 2011 fand im Orangeriesaal im Schloss Nymphenburg zu München die diesjährige Landesversammlung des Bayernbund e.V. statt. Unter anderem wurde bei der Versammlung, an dem auch eine Delegation des Kreisverbandes WeilheimSchongau/Garmisch-Partenkirchen teilnahm, der seit 1992 amtierende Landesvorsitzende Adolf Dinglreiter MdL a.D. für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Delegation Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen vorne von links: Max Bertl, Ludwig Bertl (Kreisvorsitzender), Niklas Hilber, Dr. Johann Bertl, Seine Königliche Hoheit Prinz Ludwig von Bayern, Philipp Lederer, Albert Lengger, Dr. Wilhelm Fischer, Altlandrat Luitpold Braun

Im Hubertussaal wurde der Festakt zum 90jährigen Bestehen des Bayernbund e.V. abgehalten. Festgäste waren u.a. SKH Prinz Ludwig von Bayern, der die Vertretung für den erkrankten Chef des Hauses Wittelsbach, SKH Herzog Franz von Bayern, über-

Der Kreisverband: 2010 gegründet, hat der Kreisverband Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen mittlerweile über hundert Mitglieder. Kreisvorsitzender ist Ludwig Bertl, seine Stellvertreter sind der Altlandrat des Landkreises Weilheim-Schongau, Luitpold Braun, und Johann Neumeier MdL a.D. Das Amt des Schriftführers hat der Oberauer Niklas Hilber inne. Bei Interesse an der Geschichte und der Arbeit des Bayernbundes stehen die Kreisvorstandschaft (Ludwig Bertl, Rottenbuch, Tel.: 08867/1281, E-Mail: ludwig.bertl@t-online.de) sowie die Geschäftsstelle des Landesverbandes (Frau Gabriele Then, Rosenheim, Telefon: 08031/9019140, EMail: bayernbund@t-online.de) sowie die Verfasser gerne zur Verfügung. Weitere Informationen auch im Internet unter www.bayernbund.de. Philipp Lederer / Niklas Hilber Bayernbund e. V.

nahm, der 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Reinhold Bocklet MdL, sowie der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, Franz Josef Pschierer MdL. Aus dienstlichen Gründen konnten Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Georg Fahrenschon MdL dem Festakt leider nicht beiwohnen. In seinem Rückblick auf die 90-jährige Geschichte stellte Landesvorsitzender Dinglreiter die Bedeutung des Eintretens für bayerische Belange in einem sich ständig verändernden Europa heraus. Staatssekretär Pschierer unterstrich dies und bedankte sich für die aus der Sicht des Freistaates Bayern über Jahrzehnte hinweg geleistete wertvolle Arbeit des Bayernbundes. In Würdigung seiner langjährigen Verdienste wurde dem Landesvorsitzendem Dinglreiter durch SKH Prinz Ludwig von Bayern das „Ehrenprotektoratszeichen Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern“ verliehen. Ein konstruktiver Austausch der Mitglieder aus den unterschiedlichen Regionen folgte beim anschließenden Empfang durch die Bayerische Staatsregierung. Philipp Lederer / Niklas Hilber Bayernbund e.V.

Neujahrsansingen Am 31.12.11 findet traditionell im Anschluss an die Jahresabschlussmesse (ca. 19.15) das Neujahrssingen des Kirchenchors St. Ludwig am Dorfplatz statt.


Verschmutzung öffentlicher Grün- und Verkehrsflächen durch Hundekot Zum wiederholten Mal bildete das leidige Thema Anlass zu Diskussionen im Gemeinderat, da einige Hundehalter sich ihrer Verantwortung und rechtlichen Verpflichtung offenbar nicht bewusst sind: Hundekot auf Straßen, Wegen und Grünflächen muss unverzüglich durch die Begleitperson des Tieres entfernt werden. Aufgrund der Problematik werden die in der Gemeinde aufgestellten Tütenspender mit folgendem Hinweis versehen:

Die Verunreinigung öffentlicher Wege sowie des Begleitgrüns stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld bis zu 1.000,-- EUR geahndet werden. Verstöße gegen die Reinhaltungsverpflichtung (insbesondere Nichtbeseitigung von Hundekot) werden amtlich verfolgt.

Feuerwehrfahrzeug zu verkaufen Nachdem im Frühjahr 2012 ein neues Mehrzweckfahrzeug für die Ortsfeuerwehr in Dienst gestellt wird, steht das bisherige Fahrzeug demnächst zum Verkauf. Es handelt sich dabei um einen allradgetriebenen VW-Transporter T4 synchro lang mit 81 kWBenzinmotor, Hubraum 2.461 cm³, Erstzulassung am 21.06.1993 (1 Haltereintrag), Fahrleistung derzeit ca. 53.000 km. Die Feuerwehrausstattung (Beschriftung, Sonderleuchten u.a.) wird vor Abgabe entfernt. Das Fahrzeug weist diverse Gebrauchsspuren auf. Interessenten werden deshalb ausdrücklich zu einer Besichtigung aufgefordert, die nach Terminabsprache problemlos möglich ist.

Gemeinde Oberau

Sollte auch diese Maßnahme die Situation nicht nachhaltig verbessern, wird seitens des Gemeinderates erwogen, eine amtliche Kontrollperson zumindest stundenweise zur Überwachung der Reinhaltung einzusetzen.

Kostenlose Christbaumabholung Die Gemeinde Oberau führt am Dienstag, den 10. Januar 2012, eine kostenlose Christbaumabfuhr durch. Da die Bäume gehäckselt werden und das Material anschließend kompostiert wird, muss der Christbaumschmuck (z.B. Lametta) vollständig entfernt sein. Es wird gebeten, die Christbäume am genannten Tag ab 7.00 Uhr gut sichtbar am Straßenrand bereitzustellen.

Gemeindewohnung zu vermieten Die Gemeinde Oberau vermietet ab sofort folgendes Objekt: 2-Zimmer-Wohnung, Erdgeschoss, Altbau, Elektroheizung Wohnfläche 46,32 m² Miete 250,— € pro Monat zuzüglich Nebenkostenvorauszahlung 50,— € Für Rückfragen steht Ihnen Herr Hibler unter der Rufnummer 08824/9200-16 zur Verfügung. Bewerbungen senden Sie bitte schriftlich an: Gemeinde Oberau, Schmiedeweg 10, 82496 Oberau

Die Veräußerung erfolgt zum 15. Mai 2012 gegen Höchstgebot. Je nach dem Auslieferungstermin des neuen Fahrzeuges ist auch eine frühere Übergabe möglich. Gebote mit einem Mindestbetrag von 4.500 € sind bis 16. Januar 2012 schriftlich an die Gemeinde Oberau, Schmiedeweg 10, 82496 Oberau, zu richten.

Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Oberau Die Leitung der örtlichen Grund- und Mittelschule hatte im Herbst bei der Gemeinde die Beschäftigung eines Jugendsozialarbeiters angeregt. Die Schaffung einer Halbtagsstelle würde dabei von dritter Seite mit etwa 80% der Kosten gefördert (Gewährung eines Landes- und Kreiszuschusses). Allerdings hätte die Gemeinde einen Eigenanteil in Höhe von maximal 5.000 Euro zu erbringen. Der Gemeinderat hat Ende Oktober diesbezüglich Beschluss gefasst, die für das Zuwendungsverfahren erforderliche Finanzierungszusage abzugeben. Der Förderantrag wurde zwischenzeitlich beim Landratsamt Garmisch-Partenkirchen eingereicht. Eine Entscheidung hierüber steht noch aus.


Gemeindliche Steuern und Abgaben im Jahr 2012 In regelmäßigen Abständen ist die Gemeinde gehalten, ihre Steuern, Beiträge, Abgaben und Gebühren zu überprüfen, da die Inflation auch gegenüber einer Behörde nicht halt macht. Einkäufe und Leistungen werden im Laufe der Zeit teurer, das muss sich auch auf der Einnahmenseite bemerkbar machen. Hier eine Auflistung der überprüften Gebühren- bzw. Steuerarten und das Ergebnis: Wasser-/Abwassergebühren Alle vier Jahre müssen diese Gebühren neu kalkuliert werden, heuer war es wieder so weit. Vorauszuschicken ist, dass die Sanierungen im Abwasserbereich fast abfinanziert sind, der Neubau des Tiefbrunnens und der Leitung zum Hochbehälter im Bereich Wasserversorgung jetzt aber erst richtig durchschlagen. Dies führt zu einer Veränderung der Gebührenhöhen: Die Abwassergebühren sind gesunken, die Wassergebühren im Gegenzug angestiegen – unter dem Strich ist eine Gesamterhöhung von 0,09 € pro m³ zu vermelden, dies entspricht ca. 2,3 %, unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer 4,5 %. Die neuen Preise lauten: - Wasser-Grundgebühren: unverändert, je nach Zählergröße - Wassergebühr: 1,59 €/m³, zzgl. 7 % MwSt. - Kanalgebühr: 1,28 €/m³ Friedhofsgebühren Auch diese Gebührenart muss wiederkehrend alle vier Jahre kostendeckend neu kalkuliert werden. Entsprechend dem Rhythmus ist dies aber erst Ende 2012 der Fall. Grundsteuer A und B Seit 1992 sind diese Steuern unverändert. Da auch der Bemessungsbetrag gleich bleibt, geben diese Steuerarten keinen Inflationsausgleich wieder. Dies ist dem Gemeinderat bekannt, doch wollte man den Bürger immer wieder mit Steuererhöhungen verschonen. Rein rechnerisch müsste man den Hebesatz von derzeit 295 % auf 409 % anheben, nur um die Inflation auszugleichen. Der Bemessungssatz für beide Steuerarten wird ab 2012 auf 380 v.H. angehoben. Gewerbesteuer Laut einer Empfehlung des Bayerischen Gemeindetags sollten die Kommunen den Hebesatz für die Gewerbesteuer auf 380% festsetzen. Dies würde die Verluste der

Gemeinden, die durch die Unternehmensteuerreform 2008 entstanden sind, in etwa ausgleichen. Für Personengesellschaften wäre dieser Hebesatz kostenneutral, da die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer angerechnet werden kann. Für Kapitalgesellschaften würde die Erhöhung einen Teil der Entlastung von 2008 wieder auffressen. Um auch hier die Unternehmen nicht mit dem Maximum zu belasten, erhöht die Gemeinde 2012 den Hebesatz auf 325 %, eine weitere Anhebung auf 350 % im Jahre 2013 soll folgen. Hundesteuer Wie bereits im Oktober beschlossen, steigt die Hundesteuer ab 2012 von 62,– auf 92,– € pro Jahr für den ersten Hund. Der zweite Hund wird 110,– €, jeder weitere 120,– € und ein Kampfhund 1.000,– € kosten. Schwimmbadgebühren Obwohl die Gebühren seit fast zehn Jahren unverändert sind, will man die Eintrittspreise auch bis auf Weiteres unverändert lassen. Skiliftgebühren Auch im Bereich des Skiliftes ist keine Erhöhung vorgesehen. Kindergarten Die Kosten für die Kleinkindbetreuung sind überwiegend durch politische Vorgaben in den letzten Jahren geradezu explodiert. Zwei Zahlen zum Vergleich: Im Jahre 2005 betrug die Unterdeckung der laufenden Kosten im Bereich des Kindergartens für die Gemeinde 131.873 €, im Jahre 2010 schon 219.159 €, d. h. dass im Moment rein rechnerisch jeder Kindergartenplatz mit ca. 2.800 € gefördert wird, 2005 betrug diese Summe noch 1.345 €. Und jetzt müssen bereits wieder Überlegungen zur Gebäudevergrößerung angestellt werden, um Raum für eine zweite Krippengruppe zu schaffen. Trotz all dieser nüchternen Zahlen will man junge Familien weitestgehend finanziell verschonen und entschloss sich, die Gebühren vorerst nicht anzupassen, es sei denn, dass erneute politische Vorgaben hier eine Veränderung herbeiführen. Schüler-Mittagsbetreuung Auch in diesem Bereich hat sich die Unterdeckung der Gemeinde vervielfacht, im ersten Jahr konnte die Mittagsbetreuung noch kostenneutral betrieben werden,


mittlerweile ist eine Unterdeckung von ca. 25.000 € entstanden. Natürlich konnte man auch die Qualität der Mittagsbetreuung deutlich verbessern. Die monatlichen Besuchsgelder sollen ab September 2012 auf 20,– € von derzeit 17,– € für einen gebuchten Wochentag ansteigen. Krippenmuseum Der Eintrittspreis wurde erst heuer angepasst, er bleibt daher unverändert.

Die Musikkapelle im Jahr 2011 – ein kleiner Rückblick Wie gewiss auch bei den übrigen Ortsvereinen, war das Jahr 2011 auch für die Musikkapelle Oberau wieder eines der Jahre, welches sich durch einen gut gefüllten Terminkalender auszeichnete. Einen Höhepunkt markierte nach dem traditionellen Jahrtag am Dreikönigstag gleich der diesjährige Faschingssonntag. Beim Festzug und dem bunten Treiben rund um den Dorfplatz durfte die Kapelle natürlich nicht fehlen. Das herausragende Ereignis in 2011 war zweifelsohne das Benefizkonzert Anfang April im Kongresshaus GarmischPartenkirchen. Dort hatten sich die Musikkapellen Oberau, Farchant, Garmisch und Partenkirchen anlässlich der Reaktorkatastrophe in Japan auf Initiative unseres Dirigenten Alexander Kaufmann für das Konzert „Vier für Japan“ zusammengefunden. An der Gestaltung des hundertjährigen Jubiläums des Veteranen- und Kriegervereins sowie des neunzigjährigen Gründungsfestes des Volkstrachtenvereins war die Musikkapelle ebenfalls beteiligt. Zudem wirkte die Kapelle beim 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Farchant mit sowie bei der Einweihung der

Altpapier- und Altkleidersammlung durch Ortsvereine Die nächste Sammlung wird von der Schützengesellschaft Oberau durchgeführt, und zwar am Samstag, den 11. Februar 2012. Anschließend sammelt der Volkstrachtenverein Almarausch Oberau e.V. am Samstag, den 14. April 2012. Durch Bereitstellung Ihres Altpapiers zum Sammeltermin helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern Sie unterstützen damit auch die örtlichen Vereine und Organisationen, denen der Erlös aus den Sammlungen zufließt. Gleiches gilt natürlich auch für Ihre nicht mehr benötigten Altkleider.

Fremdenverkehrs- und Kurbeitrag Auch diese Abgabenarten bleiben unverändert. Viele Gebührenarten und auch Satzungen können im Internet unter www.gemeindeoberau.de eingesehen werden, und zwar im Bereich “Rathaus” unter “Gebührenübersicht” und “Ortsrecht”. Gemeindekämmerei

neuen Sporthalle, dem Gaufest in Partenkirchen, der Messe am Veteranenkreuz und dem diesjährigen Protestmarsch der Bürgerinitiative Verkehrsentlastung Oberau (VEO). Daneben standen zwölf Kurkonzerte auf dem Programm und über vierzig Musikproben. Den Jahresabschluss bildete das Adventskonzert am 3. Advent in der Ludwigskirche. Ferner begleiteten wir ein Kapellenmitglied bei seiner Fahrt in den Hafen der Ehe und konnten aktive sowie ehemalige Musikanten zu runden Geburtstagen beglückwünschen. Auch im neuen Jahr wird die Musikkapelle bei den Veranstaltungen im Ort und in der Region mit dabei sein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Philipp Lederer

Gemeindlicher Winterdienst: Eine Bitte an alle Fahrzeughalter Parken Sie Ihr Fahrzeug bei zu erwartenden Schneefällen bitte nicht am Straßenrand, sondern nach Möglichkeit auf dem Privatgrundstück. Stellplätze müssten dort in ausreichender Zahl vorhanden sein. Zum einen erleichtern Sie damit den Fahrern der Schneeräumfahrzeuge ihre Arbeit und zum anderen vermeiden Sie das Risiko von Beschädigungen an Ihrem Fahrzeug. Impressum: Herausgeber: 1. Bgm. Peter Imminger/Gemeinde Oberau Redaktion: Robert Zankel (Redaktionsleiter), Peter Bitzl, Gudrun Michaelis, Josef Thier Anschrift: 82496 Oberau, Schmiedeweg 10 Telefon: 0 88 24/ 92 00 0 FAX: 0 88 24/ 92 00 20 e-mail: info@gemeinde-oberau.de Auflage: 1500 Exemplare Druck: Kopierzentrum Murnau Strötz

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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. März 2012


Oberauer Gemeindeblatt Nr. 4 / 2011