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Informationsblatt Oberau, im September 2011

der Gemeinde Oberau 16. Jahrgang; Nummer 3

Einweihung der neuen Turnhalle Zur Einweihungsfeier mit kirchlicher Weihe des Neubaus am 23. Juli waren trotz des schlechten Wetters zahlreiche Gäste und Bürger erschienen. Erster Bürgermeister Peter Imminger leitete den Festakt mit den Worten ein: “Wir feiern heute die Fertigstellung der neuen Halle – nach unserer Planung – drei Jahre zu früh”. Hintergrund ist der Umstand, dass die Baumaßnahme im Rahmen des sog. Konjunkturpaktes staatlich mit 317.000 € gefördert wurde und deshalb im Jahr 2011 zwingend abgeschlossen werden musste. Vorgesehen war der Neubau nach den Vorstellungen des Gemeinderates dagegen erst in den Haushaltsjahren 2013/14, jedenfalls erst nach der Errichtung des Kunstrasen-Fußballplatzes des FCO. Der erwähnte Zuschuss war eigentlich für die energetische Sanierung der vorhandenen Turnhalle gewährt worden. Der Gemeinderat vertrat jedoch die Auffassung, dass der Umbau des 46 Jahre alten Gebäudes wenig Sinn macht. Binnen kürzester Frist musste daher der Regierung von Oberbayern mittels Vergleichsberechnungen und vorläufigen Planungen nachgewiesen werden, dass ein Neubau wirtschaftlicher ist als die Sanierung. Die Gemeinde Oberau erhält nun zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von 400.000 Euro aus dem Finanzausgleichsgesetz.

Die neue Halle mit einem Baukostenvolumen von voraussichtlich 1,9 Mio. Euro wurde als Zweifach-Turnhalle konzipiert, um auch die Belegungswünsche der örtlichen Vereine befriedigen und Engpässe bei der Nutzung vermeiden zu können. Diese Lösung lässt zudem eine bessere Planung des Schulsportunterrichts zu und verhindert damit die eine oder andere Unterrichtsstunde am Nachmittag.


Eine Fahrt über den Kienberg im Jahre 1880 - Heinz Schelle Im Jahr 1880 begibt sich der englische Weltenbummler und Entdeckungsreisende Sir Richard F. Burton auf eine Reise zu den Passionsspielen nach Oberammergau. Zuvor war er schon unter Entdeckungsreisender Sir Richard Burton Lebensgefahr als Moslem getarnt nach Mekka gereist, hatte die Quellen des Nils erforscht und auch Indien erkundet. Seiner Frau zuliebe, die katholisch war, nahm der exzentrische Sir jetzt die Fahrt nach Oberbayern auf sich, in ein Land, wie es im Klappentext seines im vergangenen Jahr in die deutsche Sprache übersetzten Buches1 heißt, „voller unverschämter Einwohner, starrend vor unvorstellbarem Dreck und geschlagen mit einer Sturheit, vor der selbst die Götter kapitulieren.“ Der weit gereiste Mann, den man getrost als arrogant bezeichnen kann, legt in seiner Reisebeschreibung seiner üblen Laune keine Zügel an, auch wenn er gelegentlich nicht umhin kommt, einiges zu loben, so z.B. die Unterbringung und Bewirtung im Pantelbräu in Murnau. Aber selbst zu diesem, wohl sehr gut geführtem Gasthaus fällt ihm Kritik ein. Er gibt nämlich anderen Reisenden den Rat, für die Bayernreise ein „hartes Kopfkissen mitzunehmen, es sei denn, Sie möchten Ihren Kopf auf einen Daunensack betten, der die Beschaffenheit von Vanillesauce hat.“ Nach dem Aufenthalt in Murnau macht er sich über Oberau auf den Weg zum Passionsspielort. Da es damals noch keine

Passionsspielbesucher auf der alten Ettalerstraße

Bahnverbindung in unseren Ort gab, besorgte er sich eine Kutsche „samt kräftigen Pferden und einem höflichen Fuhrmann.“ Zu unserem Dorf fällt ihm nur ein, dass es eine Post- und Telegrafenstation hat und dass es das „Ebenbild Eschenlohes“ ist. Dann beschreibt er das Treiben auf der alten Kienbergstraße. (Die heutige Ettaler Bergstraße, ein Stück der B23, wurde erst 1889 eingeweiht.) Er erwähnt die „Taverne namens Unterm Berg“ (alte Wirtschaft am Fuße des Berges, heute Alte Ettalerstraße 35) und dass er sich „Vorspann mit zwei riesigen, Brauereipferden ähnelnden Biestern, wohlgenährt von Wassergras“ gemietet hat. Weiter schreibt er mit aller ihm zur Verfügung stehenden Bosheit: „Zur Festspielzeit wuchert es hier von bierbechernden Kutschern und Bauern, doch nur einer von ihnen läßt die Betrunkenheit musikalisch werden; in den aufführungslosen Jahren herrscht hingegen Grabesstille.“ Dann bemängelt er den Zustand des Weges: „Die Straße ist schlammig und schlecht angelegt; es fehlen Kehren, folglich kursieren Schreckensnachrichten über Unfälle, verursacht von betrunkenen Fuhrmännern, die nach der Aufführung mit Karacho abwärts jagen. Ein primitives, madonnengekröntes Bild verweist auf die Stelle, an der Alois Pfansler bei Bergaufstieg im Juli 1866 an einem Schlaganfall verschied“. (Dieses Bild gibt es seit langer Zeit nicht mehr. H.S.) Auch von dem Gedenkstein, der an den tödlichen Unfall des Steinmetzmeisters Hauser und seines Gesellen Kofelenz am 15. August 1874 beim Transport der Kreuzigungsgruppe erinnert, erzählt er und vergisst nicht mit folgenden Worten seine Weltläufigkeit hervorzukehren: „In al-Islam wären diese Männer shahid, Märtyrer. Der Hügel wird als eine Art scala santa (heilige Treppe) betrachtet. …Sich zu Fuß hochplagen gilt als segensreich und dies erklärt vielleicht die äußerst verdrießlichen Gesichter der Herrschaften auf dem Weg zum Erhabensten.“ Auch oben am Ettaler Sattel gefällt es ihm nicht. Er grantelt weiter: “Beim Erreichen des Gipfels belästigt `Gewerbe`. Ein primitiver Holzschuppen verkauft hässliche Fotografien und zwei blinde Männer produzieren mit ihren Harmonien Unmusik.“ So nörgelt er sich weiter nach Ettal und Oberammergau, fest entschlossen, an nichts Gefallen zu finden. Beim Besuch des Passionsspiels läuft der schlecht gelaunte englische Snob dann zur Hochform auf. 1

Trojanow, I.: Oberammergau. Richard F. Burton zu Besuch bei den Passionsspielen. Aus dem Englischen übersetzt von Susann Urban. Arche Paradies 2010.


Physikalisch-chemische Zusammensetzung des örtlichen Trinkwassers Mehrmals im Jahr werden bakteriologische Trinkwasseruntersuchungen nach den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung durchgeführt. Die Befunde haben keine Beanstandungen ergeben. Jeweils einmal pro Kalenderjahr wird außerdem eine physikalischchemische Wasseranalyse vorgenommen. Die aktuelle Probe wurde vom Labor Dr. Robert Feierabend in Überlingen am Bodensee am 25.07.2011 entnommen und ausgewertet. Nebenstehend ist ein Auszug aus dem Analyseergebnis wiedergegeben (siehe Kasten). Inhaltsstoffe zur Pflanzenbehandlung und Schädlingsbekämpfung (PSM) wurden nicht festgestellt. Das Trinkwasser ist dem Härtebereich 2 zuzuordnen, es handelt sich um "mittelhartes" Wasser.

Parameter Färbung, qualitativ Trübung qualitativ Geruch, qualitativ Elektrische Leitfähigkeit bei 25 °C pH-Wert bei 9,6 °C Sauerstoff Säurekapazität bis pH 4,3 Säurekapazität bis pH 8,2 Basekapazität bis pH 8.2 Aluminium, gelöst Arsen Ammonium Blei Cadmium Calcium Chlorid Chrom Cyanid Fluorid, unfiltriert Eisen, gesamt Kalium Magnesium Mangan, gesamt Natrium Nitrat Nitrit Quecksilber Sulfat Organ. geb. Kohlenstoff (TOC) Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, Summe Karbonathärte Gesamthärte

Einheit

Messwert Oberau

µS/cm

farblos klar o. B. 420

mg/l mmol/l mmol/l mmol/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l °dH °dH

7,82 9,0 3,61 < 0,05 0,10 0,008 < 0,0009 < 0,01 < 0,002 < 0,0002 59,0 5,0 < 0,001 < 0,01 0,21 0,054 0,6 16,9 < 0,002 3,2 2,8 < 0,005 < 0,0002 38,0 0,47 nicht nachweisbar 10,1 12,21

gesetzl. Grenzwert – – – – – – – – – 0,2 0,01 0,5 0,01 0,005 – 250 0,05 0,05 1,5 0,2 – – 0,05 200 50 0,5 0,001 240 – 0,1 – –

Kostenlose Grüngut-Sammelaktion im Herbst

Altpapier- und Altkleidersammlung durch Ortsvereine

Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen gibt bekannt:

Die nächste Sammlung wird von der Freiwilligen Feuerwehr Oberau durchgeführt, und zwar am Samstag, den 8. Oktober 2011. Anschließend sammelt die BergwachtBereitschaft Oberau am Samstag, den 3. Dezember.

Die Sammelcontainer für Grünabfälle werden von Samstag, 01. Okt. 2011, bis einschl. Mittwoch, 30. Nov. 2011, im Wertstoffhof Oberau aufgestellt. Bei dieser Sonderaktion werden folgende Grünabfälle angenommen: - Baum- und Strauchschnitt - Laub (kein Grasschnitt!) - Balkonblumen mit Pflanzerde

Durch Bereitstellung Ihres Altpapiers zum Sammeltermin helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern Sie unterstützen damit auch die örtlichen Vereine und Organisationen, denen der Erlös aus den Sammlungen zufließt. Gleiches gilt natürlich auch für Ihre nicht mehr benötigten Altkleider.

Öffnungszeiten des Wertstoffhofes Oberau, Am Gießenbach 3: Mittwoch Samstag

von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr von 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Die Anlieferungen sind auf maximal 3 m³ pro Gartengrundstück und Aktion begrenzt. DIE BAYERISCHE POLIZEI ALLE BRAUCHEN UNS. WIR BRAUCHEN SIE. BURKHARD WENGER · EINSTELLUNGSBERATER PI BAD TÖLZ ( 08041/ 76 106 -144

Betriebsausflug der Beschäftigten der Gemeinde Oberau Am Donnerstag, den 6. Oktober 2011, findet der diesjährige Betriebsausflug der Gemeinde Oberau statt. Das Rathaus und die übrigen Einrichtungen der Gemeinde, wie z. B. der Kindergarten und der Bauhof, sind deshalb ganztägig geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Einreichung von Vorschlägen zur Ehrung verdienter Gemeindebürger

Häcksel-Aktion im Herbst 2011

Die Auszeichnung verdienter Personen durch die Gemeinde erfolgt nach den Bestimmungen der Ehrungssatzung vom 07.12.1998. Danach können verliehen werden – die Silberne bzw. Goldene Ehrennadel an um den Ort verdiente bzw. besonders verdiente Bürger aus den Bereichen Kultur, Kunst, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie an langjährige ehrenamtliche Vereinsführer und sonstige jahrzehntelange verdiente Vereinsfunktionäre, wobei darunter auch Mitglieder des Bayer. Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr sowie Mitglieder karitativer Verbände fallen, – der Ehrenring an Bürger, die sich in besonderem Maße um die Belange des Ortes verdient gemacht haben und bereits Träger der Goldenen Ehrennadel sind sowie – die Ehrenbürgerwürde als höchste Ehrung, die einzigartige Verdienste um den Ort voraussetzt.

eine Häcksel-Aktion durch. Dabei wird das beim Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern (keine Blumen) angefallene Astwerk zerstückelt und abtransportiert. Die Mindestlänge der Äste beträgt einen Meter, große Äste brauchen nicht zerkleinert sein.

Für Ehrungen auf sportlichem Gebiet sind folgende Auszeichnungen vorgesehen: – Bronzene Sportplakette (Verleihung bis Bezirksmeister. vor allem aber für Schüler- und Jugendmeisterschaften), – Silberne Sportplakette (Verleihung bis einschließlich Landesmeister bzw. nach zweimaligem Erwerb der Bronzeplakette) und – Goldene Sportplakette (Verleihung ab Deutschem Meister aufwärts). Das Verfahren sieht vor, dass die der Gemeinde vorliegenden Ehrungsvorschläge vom Sport-, Jugend- und Kulturausschuss vorberaten und mit einer Beschlussempfehlung dem Gemeinderat zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Nach gängiger Praxis erfolgt die Vornahme von Ehrungen in einem mehrjährigen Turnus jeweils zum Jahresende. Für den Fall, dass den Lesern eine Person einer Ehrung würdig erscheint, wobei natürlich die satzungsmäßigen Ehrungsvoraussetzungen erfüllt sein müssen, kann jederzeit ein entsprechender Vorschlag unter Beigabe einer schriftlichen Vorschlagsbegründung an die Geschäftsleitung der Gemeindeverwaltung gerichtet werden. Die Angaben zur vorschlagenden und zur ehrenden Person werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die Gemeinde Oberau führt am Dienstag, den 11. Oktober 2011,

Das Häckselgut ist ab Dienstag, 11. Oktober 2011, 7.00 Uhr, gut sichtbar und zugänglich bereitzustellen. Nachdem die anfallenden Kosten für die Allgemeinheit in einem akzeptablen Rahmen gehalten werden müssen, ist eine Zuzahlung seitens der Nutzer der Aktion erforderlich, falls die auf ihr Anwesen entfallenden Arbeiten nicht in einem Zeitraum von 15 Minuten abgeschlossen werden können. Für jede weitere angefangene Viertelstunde wird in derartigen Fällen ein Betrag von 15,— € berechnet. Die erste Viertelstunde ist in jedem Fall kostenlos. Die früher erforderliche Anmeldung zur Teilnahme an der Häckselaktion bei der Gemeindeverwaltung ist nicht mehr notwendig. Nur bei größeren Mengen (vsl. länger als 15 Minuten Arbeitsdauer) bitten wir Sie um Anmeldung zur Teilnahme bei der Gemeindeverwaltung Oberau, Frau Scharpf, unter der Rufnummer (08824) 9200-14.

Nächster Termin des BRK-Blutspendedienstes Die nächste Gelegenheit zum Blutspenden in Oberau besteht am Donnerstag, den 29. September 2011, in der Zeit von 17.00 bis 20.00 Uhr im Gebäude der Volksschule, Hauptstraße 16 (Untergeschoss, Zugang über westlichen Pausenhof). Impressum: Herausgeber: 1. Bgm. Peter Imminger/Gemeinde Oberau Redaktion: Robert Zankel (Redaktionsleiter), Peter Bitzl, Gudrun Michaelis, Josef Thier Anschrift: 82496 Oberau, Schmiedeweg 10 Telefon: 0 88 24/ 92 00 0 FAX: 0 88 24/ 92 00 20 e-mail: info@gemeinde-oberau.de Auflage: 1500 Exemplare Druck: Kopierzentrum Murnau Strötz

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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 15. Nov. 2011


Ein Leben für die Musik – Jede Zeit hat ihre Gedoch folgende Höheschichte. Jede Zeit hat Anton Goldhofer zum 80. Geburtstag punkte: Im Jahr 1978 Gesichter, welche diese prägen. Für eine lange erreichte die Musikkapelle Oberau beim Zeit war Anton Goldhofer eines der prägenden Marsch- und Konzertwettbewerb im Rahmen Gesichter bei der Musikkapelle Oberau. Im des Bezirksmusikfestes in Karlsfeld den 1. Juli dieses Jahres feierte er seinen 80. GeRang mit Auszeichnung. In Unterammergau burtstag. wurde 1985 beim Marschmusikwettbewerb ein 1. Rang mit Belobigung erreicht, ein Jahr Die Bundesrepublik Deutschland war noch später, 1986 beim Konzertwettbewerb in nicht einmal gegründet, da stieß Anton GoldOberammergau wiederum ein 1. Rang mit Behofer 1948 zur Musikkapelle. Die Vereinsarlobigung. beit war nicht einfach zu einer Zeit, in der ganz andere Fragen die Menschen beschäftig1988, nach 28 Jahren als 1. Dirigent und 40 ten. Bereits 1955 übernahm er das Amt des Jahren als aktives Mitglied der Musikkapelle, Schriftführers, bis er 1959 Kassier wurde. trat Anton Goldhofer zurück. In Würdigung seiner nicht messbaren Verdienste um die Mit dem Jahr 1960 begann nicht nur für Musikkapelle wurde er ihm Rahmen des Goldhofer selbst, sondern auch für die MuOsterkonzertes 1988 zum Ehrendirigenten ersikkapelle Oberau eine glorreiche Ära. Er nannt. Seine Nachfolge trat Walter Bauhofer übernahm als 1. Dirigent die musikalische an. Leitung. Zahlreiche Musiker haben seine Ausbildung erfahren und sind heute die tragenZusammen mit vielen anderen „Gesichtern“ den Säulen der Kapelle. Unzählige Geschichhat Anton Goldhofer die Musikkapelle Oberau geprägt. Es mag auch nicht versäumt werten gibt es über Musikproben, Veranstaltunden, seiner Frau Anneliese zu danken, dass gen und kameradschaftliches Beisammensie ihren Gatten stets an die Musikkapelle sein. Wenn Anton Goldhofer bei Erzählungen „ausgeliehen“ hat. in Erinnerungen schwelgt, erscheint es dem Zuhörenden, als säße er in der Vorlesung Ein herzliches Vergelt’s Gott. eines Bestsellers. Eine sonst oft trocken wirPhilipp Lederer im Namen der Musikkapelle Oberau kende Vereinschronik wird lebendig. An dieser Stelle soll der Versuch unternommen werden, einige wichtige Ereignisse aus dieser „Chronik Anton Goldhofer“ zusammenzustellen: 1961 Einweihung des Schwimmbades, 1966 Konzert auf der Zugspitze, 1967 Einweihung des Schulhauses, 1971 Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung in Oberau, 1974 Gründung des Trommlerzuges, 1974 50 Jahre Musikkapelle Oberau, 1975 100 Jahre Pfarrkirche St. Ludwig Oberau, 1976 Fernsehaufnahmen im Rahmen eines Heimatabends in der Bayernhalle in Garmisch, 1979 Einweihung des Trachtenheims, 1981 Einweihung des Musikpavillons im Kurpark, 1984 Konzert zum 60-jährigen Jubiläum der Musikkapelle. In besonderem Maße unerreicht bleiben je-

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Veranstaltungskalender Datum

Veranstaltung

Ort / Veranstalter

26.09. 10:00 Uhr

Fahrradwanderung Farchant "Durch´s Murnauer Moos"

Tourist-Information Farchant (Anmeldung erforderlich)

27.09.

Wanderung "Zur Stepbergalm"

Tourist-Information Oberau

8:45 Uhr

28.09. 14:00 Uhr weitere Termine:

Krippenausstellung Schmiedeweg 3 05.10., 19.10., 26.10. Tourist Information Oberau 02.11., 09.11.,16.11., 23.11., 30.11.

29.09.

9:00 Uhr

Fahrradwanderung Farchant "Vier-Seen-Tour"

Tourist-Information Farchant (Anmeldung erforderlich)

9:00 Uhr weiterer Termine:

Kräuterwanderung Farchant 06.10.

Tourist-Information Farchant (Anmeldung erforderlich)

07.10. 20:00 Uhr

Bauerntheater Oberau "A Kuffern" (Ein Koffer) 14.10., 15.10., 28.10., 30.10.

Trachtenheim Oberau Theatergruppe des VTV

Jahrtag des Veteranenvereins Oberau

Gasthof "Zur Post" Veteranenverein Oberau

26.11. 17:00 Uhr weitere Termine:

Glühweinhütte Oberau 27.11. 01. - 04.12. 08. - 11.12. 15. - 18.12.

Dorfplatz Oberau / Ortsvereinekomitee Oberau

27.11.

Nikolausmarkt Oberau

Dorfplatz Oberau Ortsvereinekomitee Oberau

11.12. 18:00 Uhr

Adventskonzert Oberau

kath. Pfarrkirche St. Ludwig Musikkapelle

weitere Termine: 09.10.

8:30 Uhr

Änderungen vorbehalten! Detaillierte und ggf. aktualisierte Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information Oberau oder im Internet unter der Adresse www.oberau.de --> Aktuelles --> Veranstaltungen.

Nach der gescheiterten Olympiabe- Herbstaktionen diesem Werk enthalten sein würde. der VEO Leider sieht es momentan nicht dawerbung von München mit Garnach aus. Die VEO tut alles, um in Berlin die misch-Partenkirchen sieht es für die Oberauer nötige Aufmerksamkeit zu erreichen. Eine Westumfahrung schlecht aus. Von vielen PoBürgerbriefaktion wurde gestartet, diese ist litiker wurde das Projekt im Nachhinein immer sehr gut angelaufen. Jetzt wurden von den wieder mit der Durchführung olympischer VEO-Vorsitzenden alle Mitglieder des BundesWinterspiele in Verbindung gebracht. Dass verkehrsausschusses angeschrieben, um auf dies nicht sachgerecht ist, zeigt alleine die Tatdie Problematik in Oberau aufmerksam zu sache, dass die Umfahrung Oberau bereits von machen. Ein weiterer Höhepunkt wird der 1980 bis 2003 im Vordringlichen Bedarf war. VEO-Protestmarsch am 3. Oktober 2011 sein. Damals wurde sie leider nicht aktiv geplant, Bitte kommen Sie am 3. Oktober um 16:00 deshalb wurde sie im Jahr 2003 zurückgestuft Uhr mit zur B23 an die Bushaltestelle „Am Unund trägt seither das Prädikat „Weiterer Bedarf termberg“. Von dort startet der Marsch auf der mit Planungsrecht“. Mittlerweile sind die PlaB23 und B2 durch Oberau. Einige Politiker hanungen komplett abgeschlossen, sogar ein ben ihr Kommen schon zugesagt. Planfeststellungsbeschluss ist vorhanden. An die Versprechungen, dass die Umfahrung, wenn die Pläne fertig sind, wieder in den „Vordringlichen Bedarf“ kommen, erinnert sich leider kein Politiker mehr. Im Spätherbst dieses Jahres wird der Bundesverkehrsausschuss den Investitionsrahmenplan für den Straßenbau in den nächsten Jahren aufstellen. Für Oberau wäre es extrem wichtig, wenn das Projekt „Westumfahrung“ in

VEO-Mitglieder bei der Vorbereitung der Briefaktion.


Ohne Leiter in den Obstgarten: Teleskopsägen machen die Arbeit sicherer! Wenn die Besitzer von Obstbäumen mit dem Ausschneiden ihrer Bäume beginnen, dann ist vor allem im gewerblichen Obstbau Zeit bares Geld - Sicherheit aber auch. Denn wer wegen Unachtsamkeit und Eile von der Leiter fällt, der schadet nicht nur seiner Gesundheit, er muss auch binnen kürzester Zeit eine Ersatzkraft suchen, die seine Arbeit weiterführt. Die LBG Franken und Oberbayern appelliert deshalb dringend an alle Obstbaumbesitzer: Nehmen Sie sich für die anstehenden Schnittmaßnahmen genügend Zeit. Verwenden Sie nur geeignete Leitern. Wer clever ist, der probiert einmal eine Teleskopsäge oder einen motorisierten Hochentaster und schneidet seine Bäume bequem vom Boden aus.

stellers gibt hier wertvolle Hinweise und klärt auf, wann Reparaturen nur von der Fachwerkstatt durchgeführt werden dürfen, rät die LBG. Damit während der Arbeit nichts passiert, gibt die LBG Franken und Oberbayern einige Tipps: Herabfallende Äste und Späne sind bei dieser Arbeit unvermeidbar. Schützen Sie sich deshalb unbedingt mit einem Helm, der auch über einen Gesichtsschutz verfügt. Wer motorisierte Geräte benutzt, der sollte auch auf einen Gehörschutz zurückgreifen. Ein Waldarbeiterschutzhelm ist ideal. Er schützt Kopf, Augen und Gehör. Achten Sie auch darauf, dass keine weiteren Personen im Gefahrenbereich sind. Achten Sie auf einen sicheren Standplatz ohne Stolperstellen, so dass Sie nicht wegrutschen können. Durch Stromschlag droht Lebensgefahr, weil die Säge nicht isoliert ist. Halten Sie deshalb stets einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu stromführenden Leitungen ein. Halten Sie die Säge bei der Arbeit schräg und stellen Sie sich nicht unter den zu sägenden Ast. Beachten Sie beim Sägen die Druck- und Zugverhältnisse im Holz. Ein Einsägen auf der Astunterseite (bis max. 1/3 des Astdurchmessers) verhindert ein Einreißen der Rinde. Der Trennschnitt muss jedoch immer von oben erfolgen, da andernfalls die Säge eingeklemmt wird.

Hochentaster – egal ob mit oder ohne Motor - bieten viele Vorzüge. Der wesentlichste Vorteil ist, dass auf die Leiter weitgehend verzichtet werden kann. Damit der Einsatz klappt, müssen aber auch hier einige Regeln eingehalten werden: Wenn das Gerät nach längerem Stehen erstmals wieder in Betrieb genommen wird, muss die Funktionstüchtigkeit und die Vollständigkeit der Sicherungs- und Schutzeinrichtungen überprüft werden. Defekte Teile sind natürlich auszuwechseln. Die Betriebsanleitung des Her-

Die Arbeit mit dem Hochentaster ist wie auch die Arbeit auf der Leiter anstrengend und kann gefährlich werden. Arbeiten Sie deshalb nur bei bester körperlicher Verfassung. Ausführliche Broschüren, Merkblätter oder Informations-Flyer für Gesundheitsschutz und mehr Sicherheit bei der Arbeit, insbesondere auch beim Einsatz von Leitern, können kostenlos unter www.fob.lsv.de (im Bereich <<Prävention <<Unfallverhütung <<Informationsmaterial) von der Homepage der Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern herunter geladen werden.


Die neuen katholischen Ortsgeistlichen stellen sich vor: Sehr geehrte Leserinnen und Leser des Gemeindeblattes ! Seit knapp zwei Wochen wohne ich nun im Pfarrhof Partenkirchen. Als der neue katholische Pfarrer von Partenkirchen, Farchant und Oberau möchte ich mich gerne im Gemeindeblatt vorstellen. Vor 39 Jahren wurde ich in Tegernsee geboren und wuchs in Kreuth mit meinen beiden Schwestern auf. Nach der Hauptschule absolvierte ich eine Lehre im Maler- und Lackiererbetrieb meiner Eltern und legte die Gesellenprüfung erfolgreich ab. Innerhalb des folgenden Jahres verstarben meine Eltern und ich musste mir überlegen, wie es weitergehen sollte. Eigentlich wollte ich schon immer Pfarrer werden und so ging ich nach der Berufsaufbauschule ins Erzbischöfliche Spätberufenenkolleg St. Matthias nach Waldram bei Wolfratshausen und legte dort 1996 das Abitur ab. Sogleich meldete ich mich im Priesterseminar in München und an der Ludwig-Maximilians-Universität zum Theologiestudium an. 2001 erhielt ich das Diplom und die praktische Ausbildung zum Pfarrer schloss sich in Waldkraiburg für zwei Jahre an. Nach der Priesterweihe 2003 wurde ich Kaplan in Garmisch - St. Martin und schon nach zwei Jahren wurde ich gebeten, als Subregens (stellv. Leiter) ins Studienhaus St. Lambert nach Lantershofen bei Bonn zu gehen. Drei Jahre war ich dort in der Priesterausbildung tätig und 2008 bewarb ich mich um die Pfarrstelle in Warngau, wo ich bis zu diesem Sommer war. Nun bin ich also hier angekommen. Die Arbeiter der Umzugsfirma sagten mir "noch einen Umzug machen einige Möbel nicht mehr mit!" Ich hoffe sehr, dass ich nunmehr für längere Zeit an einem Ort bleiben kann - nicht nur im Hinblick auf meine Möbel. Die Aufgaben hier in dieser großen Seelsorgeeinheit sind wirklich eine Herausforderung für mich. Wir werden in den nächsten Jahren die große Aufgabe haben, den geplanten Pfarrverband zusammenzuführen. Ich weiß, dass bei vielen Pfarrangehörigen in den einzelnen Pfarreien dies nicht auf große Freude trifft. Viele Ängste bestehen und nicht alle werden aus der Welt zu schaffen sein. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pfarrverbandes stehen Ihnen allen zur Verfügung. Ich freue mich, in Pfarrvikar Philipp Kielbassa, den Diakonen Andreas Altmiks und Wolfgang Lautner, der Gemeindereferentin Susanne Weber kompetente und erfahrene Kollegen an der Seite zu haben. Zunächst haben wir uns vorgenommen, für ein Jahr zu schauen, wie und ob wir das vorliegende Gottesdienst- und Veranstaltungsprogramm in den Pfarrgemeinden meistern können, ohne sofort mit großen Änderungen zu kommen. Manches wird sich ändern und manches bleibt, von manchem Liebgewonnenem müssen wir uns verabschieden, aber auch Neues wird kommen. Besonders freue ich mich, in den Gremien der Pfarrei engagierte Ehrenamtliche an der Seite zu haben. Insbesondere Frau Evi Wackerle und die Vorstände der Gremien machen mir Mut, in eine gute Zukunft miteinander zu gehen. So lade ich Sie herzlich ein, miteinander an einer lebendigen Pfarrgemeinde St. Ludwig in Oberau innerhalb des künftigen Pfarrverbandes aktiv zu arbeiten. Wir sind immer noch in der glücklichen Lage, aktiv gestalten zu können und nicht nur auf von außen gestellte Anforderungen zu reagieren. Ich freue mich auf die vor uns liegende Zeit, Gottes Gegenwart mitten unter uns wird uns helfen und den Weg zeigen. Ihr Andreas Lackermeier, Pfarrer Grüß Gott! Mein Name ist Philipp Kielbassa. Am 1. September habe ich meine Zelte im Pfarrhaus von Partenkirchen aufgeschlagen; als Pfarrvikar bin ich aber gleichermaßen zuständig für die Pfarreien in Farchant und Oberau. An dieser Stelle darf ich mich Ihnen ein wenig vorstellen und von meinem bisherigen Werdegang erzählen: Geboren bin ich am 19. Juli 1980 in München, aufgewachsen in Freising. In meiner Heimatpfarrei St. Lantpert bin ich von klein auf eingebunden gewesen, zunächst als Ministrant, dann in der Jugendarbeit, schließlich im Pfarrgemeinderat und als Oberministrant. Nach Abitur und Zivildienst bin ich im Jahr 2001 in das erzbischöfliche Priesterseminar in München eingetreten und habe an der Ludwig-Maximilians-Universität Katholische Theologie studiert. Praktische Erfahrungen sammeln konnte ich dann in den beiden Jahren des Pastoralkurses im Pfarrverband Ampfing und an meiner ersten Kaplansstelle in Traunreut, wohin mich der Erzbischof nach meiner Priesterweihe im Jahr 2008 geschickt hat. Nun bin ich auf meinem Ausbildungsweg hier gelandet und freue mich auf meine Zeit und Arbeit in Partenkirchen, in Farchant und Oberau und auf die gemeinsamen Jahre zusammen mit Ihnen. Ich danke den Mitarbeitern und Ihnen allen für die freundliche Aufnahme. Ich bitte Sie inständig um Ihr begleitendes Gebet für meinen priesterlichen Dienst und für ein gutes Miteinander und ich versichere Ihnen auch mein tägliches Gebet. Ihr Pfarrvikar Philipp Kielbassa

Gemeindeblatt 3/2011  

Das Oberauer Gemeindeblatt vom September 2011.