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Informationsblatt Oberau, im Dezember 2008

der Gemeinde Oberau 13. Jahrgang; Nummer 4

Liebe Leserinnen und Leser, erinnern Sie sich auch noch an die Kindertage mit dem Duft der Verheißung nach Weihnachten? Die Gerüche von frischen Plätzchen und harzigen Tannenzweigen und den echten Kerzen am Weihnachtsbaum? Und dann war da noch dieses freudige Gefühl, dieses leichte Kribbeln, was wird wohl alles unterm Baum liegen? Sich keine Gedanken darüber zu machen, wird der Braten rechtzeitig fertig, passen auch die ausgesuchten Kleidungsstücke, entspricht das Parfum dem Wunsch des Beschenkten und hoffentlich sind noch alle abgeschickten Weihnachtskarten pünktlich angekommen? Manchmal überholen die Entwicklung und die Schnelllebigkeit unserer Zeit unsere eigenen Gefühle. Gerade in der stillen Zeit sollten wir auch ein wenig inne halten, ein wenig Einkehr in uns selbst finden und den Zauber der Weihnacht aus Kinderzeiten in unser Herz einkehren lassen. Dann werden wir wieder ein Stückchen Ruhe und Gelassenheit finden, um mit wachem Verstand und offenem Herzen in die Welt zu treten, um die Unebenheiten des Lebens einfach nehmen zu können. Wie wärmend kann doch so ein schönes Gefühl auch für die uns umgebenden und nahestehenden Menschen sein. So kann uns doch so manche Bankenkrise und politische Irritation wenig anhaben. Nehmen wir doch ein bisschen Verheißung und Freude aus Kindertagen in unseren Alltag mit hinein, genießen wir wieder ein Stückchen die Unbeschwertheit und den schönen Duft von Tannenzweigen und Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Vielleicht können wir uns sogar an jedem Tag für einen kurzen Augenblick besinnen und diesen einen Moment bewusst genießen – verbunden mit schönen Gedanken, um danach wieder gestärkt voran zu schreiten. Mein Dank gilt all den fleißigen Helfern und Tatkräftigen, die offen oder auch im Verborgenen in diesem Jahr ihre guten Gedanken, Taten und Leistungen in unser Ortsgeschehen mit eingebracht haben und damit die Lebensqualität von uns allen steigern konnten. Für das Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen frohe und harmonische Stunden im Kreise Ihrer Familie und Freunde, sowie ein glückliches und gesundes Jahr 2009. Ihr Peter Imminger Erster Bürgermeister


In der Güterbeschreibung von 1612 wird Erben, deshalb führte nach seinem Tod Gregory Mayr (Moar), dessen Hof wir in den (1657) die Tochter, deren Mann, Thomas Lönächsten Folgen exemplarisch darstellen dermann aus dem Werdenfelsischen auch wollen, bereits als Besitfrüh das Zeitliche gesegzer eines ganzen Hofes net hatte, den Betrieb, bis Zeitreise in das erwähnt, obwohl ihm der Enkel von Gregory Oberau vor 400 Jahren sein Vater erst neun JahMayr, Bartlmä Löderre später die zweite Hälfmann, volljährig war. Folge 2 te des Anwesens übergeNochmals wirtschafteten ben hatte. Mayr hatte vier Generationen LöderHeinz Schelle sein "Sach" freistiftsweise mann auf dem Bauernhof vom Kloster Ettal. Das im alten Ortskern, einer bedeutete, dass ihm der der zahlreichen Belege Abt das Pachtverhältnis jedes Jahr hätte für die große Besitzkontinuität unter der aufkündigen können. Das geschah allerHerrschaft der Klöster im Oberland. dings im KlosterZunächst werden in der Güterbeschreibung gericht Ettal so die Gebäude aufgezählt: gut wie nie. Auch die Mayrs, die "Haus, Hof, zudem Stadel und zwei Stallunihren Familiennagen samt einem Kasten (Getreidespeicher) men vom Hausnaund Badstuben”, "dann auch ein kleines men erhalten hatPflanzgärtlein eingemacht." Der erste Stall ten, bewirtschafwar an den Wohnteil angebaut, der zweite teten das Anwesen im rechten Winkel dazu an der alten schon seit dem Dorfstraße nördlich des Lippenhofs und ihm letzten Drittel des gegenüber. Gregory Mayr, Ausschnitt aus der Votivtafel 15. Jahrhunderts. in St. Georg Die Frau von GreDie Badstube gory Mayr war früh mit "in die 30 Jahren", Badstuben sind in südbayerischen Dörfern wie es im Kirchenbuch heißt, gestorben. Im spätestens seit dem 15. Jahrhundert be16. und 17. Jahrhundert muss man sich zeugt. Man kann sie als Vorläufer der heutinicht selten mit solchen ungenauen, gegen Sauna bezeichnen. Seit Beginn des 16. schätzten Altersangaben, die oft durch 5 Jahrhunderts findet man in den Quellen teilbar sind, begnügen. Man legte keinen beauch Hinweise auf private Badstuben, wie es sonderen Wert auf die Kenntnis des exakten die des Mayr war. Sie waren - im Gegensatz Geburtsdatums. Man sah dieses Leben, das zu einem Bad für die ganze Gemeinde - allermühsam genug und bei vielen Menschen dings bereits in der Forstordnung von 1568 sehr kurz war, nur als Übergang zum ewigen wegen des hohen Holzverbrauchs verboten Leben. Der Moar hatte keinen männlichen worden. In der revidierten Forstordnung von 1616 wurde das Moarhof, um 1900 Verbot nochmals ausdrücklich erneuert. Trotzdem gab es in Oberau um 1612 herum acht solche der Hygiene dienende Einrichtungen und zwar beim Lippen, beim Ruetz, beim Schmied, beim Schueller, auf dem Daisenbergerhof, beim Hämerle und, wie eben erwähnt, beim Moar. Ganz in der Nähe des Schuellerhofes (heute Anwesen


Hof des Mayrs zu Beginn des 20. Jdht.

Schleicher, in dem die Kreissparkasse ihre Räume hat) gab es den so genannten Badstubenacker. Man kann davon ausgehen, dass auch die abgelegene Buchwies, die in etwa die gleiche Hofgröße wie der Moarhof hatte und die in der Güterbeschreibung nicht aufgeführt wird, weil sie nicht zum Kloster Ettal gehörte, eine eigene Badstube besaß. In einem offiziellen Dokument - und das war die Güterbeschreibung - wird die Existenz auch gar nicht verschwiegen, sondern eigens erwähnt. Das wäre etwa so, wie wenn man heute einen Schwarzbau erstellen und das an der Gemeindetafel bekannt machen oder schriftlich dem Landratsamt mitteilen würde. Die Erklärung für ein solches, uns heute völlig unverständliches Verhalten, das in der Frühen Neuzeit natürlich nicht nur im alten Au unterm Kienberg üblich war, finden wir in einem Werk des französischen Philosophen und Soziologen Foucault (Überwachen und Strafen. Frankfurt/M. 1977, S. 106). Das Erlassen von Gesetzen, deren Einhaltung man zum Teil kaum überwachen konnte - man denkt unwillkürlich heute an das Rauchverbot - hatte eine andere Funktion als heute. Der bayerische Herzog und spätere Kurfürst Maximilian I., ein regulierungswütiger und bis zur Bigotterie frommer Herrscher, präsentierte sich damit als Obrigkeit gegenüber seinen Untertanen. Eine Beachtung der zahlreichen, von ihm erlassenen Gesetze und Verordnungen wurde nicht unbedingt erwartet. Foucault geht so weit, das er sagt: "Die Nichtbeachtung der zahlreichen Gesetze und Verordnungen" sei gerade eine "Bedingung für das politische und ökonomische Funktionieren der Gesellschaft" gewesen.

Wie schon im ersten Teil erwähnt, hielten sich die Auer und ihre bäuerlichen Standesgenossen im Klostergericht Ettal auch an andere Gesetze nicht. So wilderten sie hemmungslos in den Klosterwaldungen möglicherweise mit Wissen und Einverständnis der viel zu zahlreichen Klosterjäger wie die Visitatoren argwöhnten - und übten ihre Holznutzungsrechte über Gebühr aus. Die Fuhrleute auf der alten Kienbergstraße fluchten zum großen Ärger des Abts, was das Zeug hielt, obwohl das unter schwere Strafe gestellt worden war. Auch die strengen Kleiderordnungen wurden nachlässig oder gar nicht beachtet. So sind selbst auf dem Votivbild, das den würdigen Mayr, eine zentrale Figur im Ort, seine Frau und seine Tochter zeigt, auf der Kleidung des Hausvaters Silberknöpfe zu sehen, die für die Bauern verboten waren. Wären die strengen Kleidervorschriften beachtet worden, hätte man nicht ständig neue erlassen müssen. Der kleine Pflanzgarten Ein solcher Pflanzgarten, wie er in der Güterbeschreibung erwähnt wird, gehörte fast zu jedem Anwesen. Er war der Sonne zugewandt. Man zog dort vor allem die Krautpflanzen, die später in die Krautbeete eingesetzt wurden. Sauerkraut war das Leib- und Magengericht der oberbayerischen Bauern. Es stand jeden Tag auf dem Speisezettel und hing manchem wohl schon zum Hals heraus. Auch etwas Salat und Heil- und Gewürzkräuter wurden darin angepflanzt.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht Ihnen das Redaktionsteam des Gemeindeblattes Robert Zankel Peter Bitzl Phillipp Lederer Gudrun Michaelis


Für die Aktion „Spaß auf der Verkehrserziehungsbücher Die 32 der Gemeinde Oberau zur Verfügung Straß’: Mit Sicherheit“ bat für den Kindergarten – gestellten Exemplare des der Verein für VerkehrserDank an die Sponsoren Verkehrserziehungsbuches ziehung Deutschland e.V. wurden mittlerweile dem die Geschäftswelt um Unterstützung. Ziel Kindergarten übergeben, nachdem das dieser Aktion ist es, die jüngsten VerkehrsBuch speziell auf das spielerische teilnehmer mit einem pädagogisch speziell Lernverhalten dieser Altersgruppe ausgeausgerichteten Verkehrserziehungsbuch richtet ist. Mit kurzen Geschichten, vielen dabei zu unterstützen, die Gefahren und Bilderzählungen, einem Malbereich und Regeln im Straßenverkehr zu lernen. Wir einem Spiel sollen Kinder ab fünf Jahren bedanken uns im Namen der Kinder in unterstützt werden, ein sicheres Verhalten Oberau bei folgenden Sponsoren: im Straßenverkehr zu lernen. - 3NET GmbH - Allgemeinarzt Dr. med. Rainer Hoffmann Verein für Verkehrserziehung Deutschland e.V. - Fußbodenleisten Th. Poettinger KG Silberburgstraße 119 A, 70176 Stuttgart - LIC Langmatz GmbH Tel. 0711/6645503 - FAX 0711/6645512 - Schönheitsoase Aller - Kosmetik und www.vfv-deutschland.de Fußpflege

Betrieb des gemeindlichen Skiliftes und des Eisplatzes

Pfarrei St. Ludwig erhält einen Diakon

Sofern es die Schneeverhältnisse erlauben, ist der Rabenkopflift (Telefonnummer 08824/910483) zu folgenden Zeiten in Betrieb: montags bis freitags von 13.30 bis 16.30 Uhr, während der Ferien ab 10.00 Uhr samstags, sonn- und feiertags von 10.00 bis 16.30 Uhr Nachstehend finden Sie eine Übersicht über die unverändert gebliebenen Fahrkartenpreise: Tageskarte Halbtageskarte 10-Punkte-Karte 20-Punkte-Karte Saisonkarte

Erwachsene 10,— € 8,— € 7,50 € 10,— € 65,— €

Kinder*) 8,— € 6,— € 5,— € 8,— € 40,— €

*) Preise gelten für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Kinder unter 6 Jahren fahren kostenlos.

Wichtiger Hinweis: Kinder, die bereits im vergangenen Winter eine Saisonkarte 2007/08 erworben haben, erhalten die aktuelle Saisonkarte zu einem reduzierten Preis von lediglich 20,— €, da die Betriebszeiten des Skilifts letztes Jahr witterungsbedingt stark eingeschränkt waren. Die Natureisfläche beim Skilift ist täglich von 13.00 bis 16.30 Uhr geöffnet, zusätzlich jeden Donnerstagabend von 19.00 bis 21.00 Uhr (witterungsbedingte Änderungen vorbehalten). An allen anderen Abenden kann der Eisplatz gegen eine Gebühr von 20,— € in Absprache mit Herrn Dreeke gemietet werden (telefonische Terminvereinbarung unter der Rufnummer 08824/944123).

Am 08.11.2008 hat Herr Wolfgang Lautner in der kath. Pfarrei St. Ludwig seinen Dienst als Diakon (mit Zivilberuf) aufgenommen und unterstützt Pfarrer Auer bei der Verrichtung seiner vielfältigen Aufgaben. Der aus Weiden in der Oberpfalz stammende 52jährige Diakon Lautner ist verheiratet und hat eine Tochter. Er wohnt seit 1991 in Unterammergau und arbeitet im Zivilberuf als Justizbeamter beim Amtsgericht GarmischPartenkirchen. Seinen Dienst als Diakon verrichtet Herr Lautner in seiner Freizeit Seiner Weihe zum Diakon ist eine mehrjährige Ausbildung vorausgegangen. Nach Abschluss des Fernstudiums in Theologie an der Katholischen Akademie Domschule in Würzburg begann im Januar 2005 seine dreijährige diözesane Ausbildung. Dieser folgten 18 Monate Praktikum in der Pfarrei Maria Himmelfahrt in Partenkirchen und ein Caritaspratikum. Am 27.09.2008 wurde Herr Lautner durch Erzbischof Dr. Reinhard Marx zum Ständigen Diakon geweiht.

DIE BAYERISCHE POLIZEI ALLE BRAUCHEN UNS. WIR BRAUCHEN S IE . BURKHARD WENGER · EINSTELLUNGSBERATER PI BAD TÖLZ ( 08041/ 76 106 -144


Flaschenhals und Bürgerinitiative Oberau in Berlin bestens bekannt

weitermachen.“

Alexander Dobrindt sah in der Olympiabewerbung nur ein Teilchen des Puzzle und unterstrich die Bedeutung der B2 für ganz Deutschland. Er versicherte: „Ihr Problem ist dem Verkehrsausschuss, der dafür viel Verständnis aufbringt, bestens bekannt. Wenn die Olympiade kommt, wird auch Geld für den Tunnel da sein.“

Abgeordnete, Staatsekretärin und Sprecher des Verkehrsausschusses sagen Unterstützung zu

Sie waren zwar beeindruckt, die Mitglieder der VEO, die in Berlin, im Zentrum der Macht, für ihre Ortsumfahrung kämpften, verloren aber bei all den Highlights, die die Landeshauptstadt zu bieten hat, nie ihr Ziel aus den Augen. Seit 40 Jahren, so BürgerKlaus Barthel warnte vor gegenseitigen meister Peter Imminger bei seinem Vortrag Schuldzuweisungen. „Damit“, so meinte er, im Abgeordnetenhaus, bemühe sich der Ort „graben wir uns gegenseitig das Wasser ab.“ nun, die letzte von fünf heute schon historiDamit beruhigte er einen kleinen politischen schen Trassen, die „Westumfahrung“, WirkSchlagabtausch zwischen den Vertretern der lichkeit werden zu lassen. Die Oberauer beiden Regierungsparteien, der sich an der Bürgerinitiative VEO, bekannt durch ihre Höhe der Mittel entzündet hatte, die Bayern spektakulären Demonstrationen, hatte auch vom Bund für den Straßenbau bekommt. ihre Berlinfahrt perfekt vorbereitet. So stanStaatssekretärin Roth fragte: „Wie sieht das den nicht nur die parlamentarische StaatsVerkehrskonzept für die Olympiade aus?“ sekretärin im Verkehrsministerium, Karin Sie sprach den Investitionsrahmenplan des Roth (SPD), und die Abgeordneten Alexander Bundes an und meinte: „Da muss Ihr TunDobrindt (CSU) und Kollege Klaus Barthel nel rein, dafür müssen Sie auch in Bayern von der SPD für Gespräche bereit, auch der kämpfen.“ Sie appellierte an Barthel und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Dobrindt, über die Parteigrenzen hinweg Deutschen Bundestages, Klaus Lippold zusammen zu arbeiten. Selbst, so versicher(CDU), hatte sich für die Oberauer Zeit gete sie, sei sie gerne nach Oberau gekommen nommen. und werde auch gerne wiederkommen. Roth Alexander Dobrindt, der die Gäste im Paulzum Schluss: „Ich bin gerne bei Ihnen, am Löbe-Haus begrüßte, sprach von einer liebsten, wenn die Olympiade kommt. Sie „Chaos-Woche“, die die Parlamentarier hinkönnen davon ausgehen, dass ihre Geter sich hatten. Nach einer Zusammenfasschichte bei mir in guten Händen ist.“ Dazu sung des Problems Oberau, bei der BürgerAlexander Dobrindt: „Straßenbau kennt meister Peter Imminger geschickt den Abkeine politischen Farben.“ gabetermin für die Olympiabewerbung und den dafür notwendigen Verkehrsplan mit einflocht, zeigte Staatssekretärin Roth, dass ihr das Nadelöhr im Süden der Republik bestens bekannt ist (schließlich war sie erst kürzlich in Oberau). Obwohl das Tunnelprojekt Oberau im dreistelligen Millionenbereich liegt, sah sie in der strategischen Lage des Ortes an einer der wichtigsten NordSüd-Achsen, einen Vorteil. Roth: „Wir sind alle an der Olympiade interessiert und werden uns dafür einsetzen, dass München und Garmisch zum Zug kommen. Wir müssen jetzt auf Staatssekretär- oder Minis- v.l.n.r.: Georg Kuba (VEO), Christian Allinger (VEO), Staatssekretärin Claudia terebene klären, wie wir Roth, MdB (SPD), Klaus Barthel, MdB (SPD), Alexander Dobrindt, MdB (CSU)


Heuer noch Planfeststellungsbeschluss, im Frühjahr 2009 Planfeststellungsbescheid Klaus Lippold sprach am nächsten Tag von der Ortsumfahrung Oberaus als einem gar nicht so seltenen Problem. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses machte deutlich: „Es geht nicht ohne massiven Druck auf die Landesregierung. München ist für Sie genauso wichtig wie Berlin.“ Er sah zwar auch die überörtliche Bedeutung der B2 als eine Hauptverkehrsader zwischen Deutschland, Österreich und Italien, vergaß aber auch nicht die Menschen, die hier leben und auf eine Lösung warten. Da Bürgermeister Peter Imminger in seinem Sachvortrag von einigen noch vorhandenen FFH-Problemen im Bereich der Trasse sprach (Oberau hat fast keinen Gegenwind von Trägern öffentlicher Belange), warnte Lippold eindringlich vor Nachlässigkeit in diesem Bereich. Wörtlich: „Ich würde unendlich großen Wert darauf legen, dass alles bestens vorbereitet wird, nicht dass durch „Flora-Fauna-Habitat“ noch Verzögerungen eintreten. Um eine Revision nach Europarecht zu vermeiden, bei dem nicht selten der Tierschutz über den Bedürfnissen der Menschen steht, müssen Sie äußerst akribisch arbeiten.“ Was die Finanzierung anbelangt, zeigte er sich angesichts höherer Summen, die sein Ministerium durch die Maut erhält, zuversichtlich. “Was mehr reinkommt, muss in diesen Haushalt (Verkehr) fließen.“ Projekte, die aus diesem Topf nicht voll abgedeckt werden können, sollen durch eine Kreditfinanzierung zu Ende gebracht werden (darin sieht

das Finanzministerium allerdings einen Schattenhaushalt). Lippold: „Diese “Public Private Partnership” schafft Luft.“ „Bayern“, so Lippold, „hat es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, Baurecht zu schaffen und Mittel abzuschöpfen. Allerdings sind jetzt die anderen Länder auch aufgewacht.“ Da der Verkehrshaushalt nicht gekürzt wurde, geht Lippold davon aus, dass sein Ministerium ab heuer bessere Voraussetzungen hat. An die Oberauer VEO-Mitglieder: „Es lohnt sich also, sich anzustrengen. Je schneller wir in Oberau Abhilfe schaffen, umso besser.“ Auch er versicherte: „Ich bin weiter für Sie da. Die Einladung, nach dem Planfeststellungsbeschluss nach Oberau zu kommen, nehme ich gerne an. Das ist abgemacht.“ Die von Christian Allinger gestalteten VEOKalender 2009, die neben der Schönheit des Loisachtals natürlich auch beeindruckende Staubilder zeigen, werden in Berlin immer wieder an den Besuch der Oberauer und deren Verkehrsprobleme erinnern. Alexander Dobrindt ließ es sich trotz einer anstrengenden Woche nicht nehmen, seinen Gästen den Bundestag von einer Seite zu zeigen, wie ihn der „normale“ Besucher sonst nicht zu sehen bekommt. Verbunden mit den persönlichen Eindrücken von der Hauptstadt waren sich die 30 Teilnehmer einig: „Berlin war eine Reise wert.“ Walter Glas Pressesprecher der Bürgerinitiative VEO


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Warum Sie VEO Mitglied werden sollten Die Bürgerinitiative VEO in Oberau vorstellen zu wollen, hieße Wasser in die Loisach tragen. Den Namen, der ausgeschrieben Verkehrs-Entlastung Oberau heißt, kennt fast jeder. Doch dann lässt es mit dem Wissen um die Initiative, ihre Ziele und Mitglieder schon nach. Wie schon der Name sagt, geht es um die Entlastung Oberaus vom Lärm und Gestank des Durchgangverkehrs. Ganz sicher ein Ziel, das jeder im Ort unterschreiben kann. Obwohl die VEO-Aktivitäten von Anfang an immer mit starker Beteiligung der Oberauer Bürger stattfanden - es waren schon mal 500, die auf die Straße gingen - hat sich der harte Kern der Mitglieder in acht Jahren kaum vergrößert. Am 25-Euro-Jahresbeitrag kann es wohl nicht liegen. Auch Angst vor Arbeitsüberlastung ist nicht angebracht. Unser "Fanclub" ist groß und dafür sind wir auch dankbar, denn Fans zeigen Verbundenheit durch Präsenz, zahlen aber keinen Mitgliedsbeitrag. Aber genau das ist der Punkt. Transparente, Autoauf-

Räumund Streupflicht Grundstückseigentümer

der

Aus gegebenem Anlass möchte die Gemeinde wieder einmal auf die bestehenden Sicherungspflichten der Straßenanlieger hinweisen: Das Räumen der Gehsteige und das Streuen der Fußgängerwege oder - falls nicht vorhanden - eines Streifens am Fahrbahnrand sind in einer gemeindlichen Verordnung geregelt. Im Hinblick auf mögliche Schadensersatzansprüche bei Glätteunfällen bitten wir um entsprechende Beachtung. Eine Ablichtung der erwähnten Verordnung erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung (Zimmer 8 oder 9). Leider ist immer wieder zu beobachten, dass Räumschnee von privaten Grundstücken, z.B. von Hof- oder Garagenzufahrten, auf öffentlichen (Straßen-)Grund verbracht wird. Dies ist ausdrücklich untersagt und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 500,- € geahndet werden kann. Bitte lagern Sie daher das Räumgut - was zugegebenermaßen nicht immer problemlos möglich ist - auf dem eigenen Grundstück.

kleber, gedruckte Texte und Bilddokumentationen, all das kostet Geld. Hier wäre es oft schön, wenn unser Kassier Georg Mayr ein paar Euro mehr in der Kasse hätte.

Deshalb unsere Bitte: Prüfen Sie unsere Arbeit und überlegen Sie, ob Sie nicht doch zahlendes Mitglied werden möchten. Sie unterstützen dadurch nicht nur die VEO, sondern letztlich sich selbst und kommende Generationen. Eines ist ganz klar, von alleine kommt die von allen herbeigesehnte Westumfahrung nicht. Wir würden uns freuen, wenn Sie den in dieser Ausgabe abgedruckten Aufnahmeantrag (siehe nachfolgende Seite) ausgefüllt im Rathaus abgeben. Für die bevorstehenden Feiertage wünschen wir Ihnen eine geruhsame Zeit, für das kommende Jahr Ihnen und uns weitere Fortschritte in unseren Bemühungen um einen Tunnel zur Ortsentlastung. Josef Bobinger VEO-Sprecher

Informationen zur Abfallwirtschaft Öffnungszeiten des Wertstoffhofes an Weihnachten/Silvester Durch die bevorstehenden Feiertage ist der Betrieb des Wertstoffhofes eingeschränkt. Der Wertstoffhof bleibt an folgenden Tagen geschlossen: - Heiliger Abend Mittwoch, 24.12.2008 - Silvester Mittwoch, 31.12.2008 Änderung der Müllabfuhrtermine bedingt durch Feiertage Die Restmüllabfuhr von Donnerstag, den 25.12.2008 erfolgt am Mittwoch, den 24.12.2008. Dieser Ausgabe des Gemeindeblatts liegt eine Übersicht mit den Abfuhrterminen für den “Gelben Sack” im kommenden Jahr bei. Wir bitten um Beachtung.


Der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband informiert: Meldepflicht für Beschäftigte in Privathaushalten In Privathaushalten beschäftigte Personen (Haushaltshilfen, Babysitter, Putzkräfte, Haushälterinnen, Gartenhilfen, Pflegepersonen) sind bei allen hauswirtschaftlichen Arbeiten wie Reinigen der Wohnung, Kochen, Kinderbetreuung, Einkaufen, Gartenarbeit und auf allen damit zusammenhängenden Wegen gesetzlich unfallversichert. Viele Haushaltsvorstände – wie es in der Amtssprache heißt – wissen nicht, dass sie ihre dienstbaren Helfer auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden müssen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Stunden die Haushaltshilfe in der Woche tätig ist oder wie hoch ihr Einkommen ist. Die Anmeldepflicht besteht auf jeden Fall. Für geringfügig Beschäftigte in Privathaushalten wird diese Verpflichtung über die Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren bei der Minijobzentrale erfüllt. Eine geringfügige Beschäftigung liegt dann vor, wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt – bei mehreren Arbeitgebern insgesamt – im Monat 400 EUR nicht übersteigt. Nähere Auskünfte erteilt hierzu die Minijobzentrale, 45115 Essen (Service-Tel.: 01801/200504) oder im Internet unter www.minijob-zentrale.de. Die Beschäftigung von Haushaltshilfen, die nicht über das Haushaltsscheckverfahren gemeldet werden können, sind direkt beim zuständigen Unfallversicherungsträger

(formlos per Brief, per Fax oder im Internet) zu melden. Die Beiträge für den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz trägt der Haushaltsvorstand als Arbeitgeber, der im Gegenzug von Schadensersatz und Schmerzensgeldforderungen verletzter Haushaltshilfen bzw. deren Angehörigen befreit ist. Die Kosten, die bei einem Arbeitsunfall während der Hausarbeit oder auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeitsstelle entstehen (z.B. medizinische Versorgung, Verletztengeld, Rehabilitation, Rente) werden übernommen. Wer seine Haushaltshilfe nicht anmeldet, handelt ordnungswidrig, muss mit einer Geldbuße bis zu 2.500 Euro rechnen und die vorenthaltenen Beiträge nachzahlen. Diese Folgen lassen sich vermeiden, wenn der bei direkter Anmeldung zu zahlende Beitrag zwischen 40 und 80 EURO jährlich oder – bei Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren – von 1,6% des gezahlten Entgelts entrichtet wird. Für die direkte Anmeldung von Haushaltshilfen in Haushaltungen mit Sitz in Bayern (ohne Landeshauptstadt München) zuständig ist der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband (GUW) Ungerer Str. 71, 80805 München Tel.: 089/36093432 Fax: 089/36093500432 Internet: www.guvv-bayern.de

Der Gemeinderat hat Maßnahmen zur Verbesserung der über zu beleuchten und mittels Beschilsich dazu entschieden, Verkehrssicherheit für Fußgänger derung die Radfahrer die Absperrung am zur Rücksichtnahme auf Fußgänger aufzuGehweg entlang der B 23 zwischen der Kafordern. Außerdem werden im Bereich des tholischen Kirche und der Einmündung der Bahnhofsplatzes zwei zusätzliche StraßenAlten Dorfstraße zu erneuern. Das derzeitige leuchten aufgestellt. Kettengeländer wird häufig von Passanten, die die Bundesstraße in Richtung Friedhof Leider ist der vom Gemeinderat befürwortequeren möchten, überstiegen. Die Errichte Bau einer Fußgängerampel an der B2 in tung einer neuen, auch optisch ansprechenHöhe der Triftstraße bislang von den Fachderen Stahlgeländerkonstruktion soll Fußbehörden noch nicht abschließend beurteilt gänger zu einer Benutzung der Ampelanworden. Sowohl das Landratsamt Garmischlage anhalten und damit unfallgefährliche Partenkirchen als auch das Staatliche BauSituationen vermeiden helfen. amt Weilheim konnten sich bislang noch nicht zu einer positiven Entscheidung Dass ein Fußgänger in der Fußgängerunterdurchringen. Die Gemeinde hat mittlerweile führung an der B 2 von einem Radfahrer anzum wiederholten Mal auf die Notwendigkeit gefahren worden war, haben die Ratsmitgliedieser Ampelanlage hingewiesen, das Erder zum Anlass genommen, Verbesserungsgebnis der Prüfung durch die verantwortmaßnahmen zu erörtern. Man hat sich darlichen Staatsbehörden bleibt abzuwarten. auf verständigt, die Zugangsrampe der Unterführung auf der Bahnhofsseite auch tags-


Gemeindlicher Winterdienst: Eine Bitte an alle Fahrzeughalter

Weihnachtsfeier des Volkstrachtenvereins

Jeden Winter bemühen sich die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes, die Ortsstraßen in einem verkehrssicheren Zustand zu halten. Die Schneeräumarbeiten laufen dabei naturgemäß nicht immer ohne Komplikationen ab.

Der Volkstrachtenverein Almarausch Oberau lädt die Bevölkerung ganz herzlich zu Ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier, am 25. Dezember 2008 um 19.30 Uhr im Trachtenheim Oberau, ein. Auf dem Programm stehen unter anderem ein besinnlich musikalischer Teil, ein Einakter der Theatergruppe, die Christbaumversteigerung sowie die Verlosung einiger Saalpreise. Der Eintritt beträgt 4,– Euro. Die Gewinne der Tombola können bereits ab 17.00 Uhr abgeholt werden.

In diesem Zusammenhang unsere Bitte: Parken Sie Ihr Fahrzeug bei zu erwartenden Schneefällen nicht am Straßenrand, sondern nach Möglichkeit auf dem Privatgrundstück. Stellplätze müssten dort in ausreichender Zahl vorhanden sein. Zum einen erleichtern Sie damit dem Fahrer des Räumfahrzeuges seine Arbeit und zum anderen vermeiden Sie das Risiko von Beschädigungen an Ihrem Fahrzeug.

Termin für Bürgerversammlung Im kommenden Jahr findet am Mittwoch, den 28. Januar 2009, eine Bürgerversammlung statt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Saal des Post Hotels, Münchner Straße 6. Neben seinem Rechenschaftsbericht wird der Bürgermeister über die wichtigen aktuellen Projekte, wie zum Beispiel die Neugestaltung der Sportanlagen und die Ansiedlung eines neuen Einkaufsmarktes informieren. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Oberau sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Schriftliche Anträge zu Themen von allgemeinem Interesse, die im Rahmen der Bürgerversammlung behandelt werden sollen, bitten wir bei der Gemeindeverwaltung bis zum 14. Januar 2009 einzureichen.

Eine besinnliche Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen der Volkstrachtenverein Almarausch Oberau

Altpapier- und Altkleidersammlung durch Ortsvereine Die nächste Sammlung wird von der Schützengesellschaft Oberau durchgeführt, und zwar am Samstag, den 07. Februar 2009. Durch Bereitstellung Ihres Altpapiers zum Sammeltermin helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern Sie unterstützen damit auch die genannten Vereine, denen der Erlös aus den Sammlungen zufließt. Gleiches gilt natürlich auch für Ihre nicht mehr benötigten Altkleider. Allen werten Kunden herzlichen Dank für das erwiesene Vertrauen. Beste Glück- und Segenswünsche zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2009 !

In eigener Sache: Neues Redaktionsmitglied Drei der insgesamt vier Mitglieder der Redaktion des Oberauer Gemeindeblatts werden von den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen benannt. Für die SPD, bislang vertreten durch Frau Christine Koch, wird diese Funktion künftig Frau Gudrun Michaelis wahrnehmen. Die Gemeinde und die übrigen Redaktionsmitglieder bedanken sich ganz herzlich bei Frau Koch für ihre in den letzten zwölf Jahren geleistete wertvolle Mitarbeit und wünschen Frau Michaelis viel Freude bei ihrer neuen ehrenamtlichen Aufgabe.

unter den Arkaden 82467 Garmisch-Partenkirchen . Ludwigstr. 71 . Tel. 08821/2623 zwischen Sebastianskircherl und 3 Mohren

Impressum: Herausgeber: 1. Bgm. Peter Imminger/Gemeinde Oberau Redaktion: Robert Zankel (Redaktionsleiter), Peter Bitzl, Phillipp Lederer, Gudrun Michaelis Anschrift: 82496 Oberau, Schmiedeweg 10 Telefon: 0 88 24/ 92 00 0 FAX: 0 88 24/ 92 00 20 e-mail: info@gemeinde-oberau.de Auflage: 1500 Exemplare Druck: Kopierzentrum Murnau Strötz

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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. März. 2009


Der Bayerische Rundfunk informiert: Abschaltung der analogen Fernsehfüllsender „Mittenwald“ und „Herzogstand/Kochel“ sowie Weiterbetrieb des analogen Fernsehfüllsenders „Garmisch-Partenkirchen“ In den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz – Wolfratshausen wurden zum 25. November 2008 die beiden Fernsehfüllsender „Mittenwald“ und „Herzogstand/Kochel“ außer Betrieb genommen. Die Sender versorgten bisher einerseits Mittenwald und andererseits die Gemeinden Kochel, Schlehdorf, Jachenau, Krün, Wallgau, Walchensee sowie die nähere Umgebung mit drei analogen TV-Programmen (Das Erste, ZDF, Bayerisches Fernsehen). In Kochel am See und in Schlehdorf ist alternativ der Empfang des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T) über die Grundnetzsender Hohenpeißenberg oder Wendelstein mit mehr als zehn öffentlichrechtlichen Programmen weitgehend möglich. Zum Empfang benötigen Zuschauer neben einer entsprechend geeigneten Antenne ein zusätzliches DVB-T-Empfangsgerät.

Sender „Garmisch-Partenkirchen“ und „Ruhpolding/Rauschberg“), die bisher an Grundnetzsender angebunden waren und zum 25. November abgeschaltet wurden. Fernsehfüllsender versorgen generell nur ein kleines Gebiet (z.B. eine Ortschaft). Und zwar nur dort, wo kein Grundnetzsender (Sender mit höherer Sendeleistung und Reichweite) direkt empfangbar ist. Im Versorgungsbereich einiger Füllsender ist künftig keine ausreichende digitale Versorgung mit DVB-T von bayerischen Senderstandorten gewährleistet. Eine technische Umrüstung dieser Füllsender können der Bayerische Rundfunk und das ZDF jedoch wirtschaftlich nicht vertreten. Ausgenommen sind die beiden Füllsender „Garmisch-Partenkirchen“ und „Ruhpolding/ Rauschberg“, für die ab Mitte 2009 zwei DVBT-Kleinleistungssender geplant sind.

Dagegen sind die Gemeinden Mittenwald, Krün, Wallgau, Jachenau, Walchensee nicht ausreichend mit DVB-T versorgt. Als Alternative wird betroffenen Zuschauern künftig der Fernsehempfang über eine digitale Satellitenanlage oder einen Kabelanschluss überall dort empfohlen, wo kein Empfang des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T)möglich ist.

Gerade im ländlichen Raum hat die Akzeptanz der analogen terrestrischen Fernsehversorgung mit häufig nur drei empfangbaren Fernsehprogrammen schon stark abgenommen. Viele Zuschauer nutzen stattdessen Satellitenempfang oder einen Kabelanschluss. Satellitenanlagen sind heute bereits für wenige hundert Euro im Handel erhältlich. Ausführliche Informationen zu den Empfangsalternativen hält der Fachhandel bereit.

Zuschauer, die ihre Fernsehprogramme von einem der beiden Füllsender über herkömmliche Dach- oder Zimmerantennen beziehen, können sich unter folgender Servicenummer des Bayerischen Rundfunks informieren: Tel.: 089 / 5900 – 1516 Dagegen bleibt der Füllsender „GarmischPartenkirchen“ noch bis Mitte 2009 analog auf Sendung; er versorgt die Gemeinden Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Oberau und Farchant mit drei TV-Programmen (Das Erste: Kanal 9, ZDF: Kanal 31, Bayerisches Fernsehen: Kanal 45). Ab Mitte 2009 ist dort ein DVB-T-Kleinleistungssender als Ersatz für die bisherige analoge Versorgung in Planung. Nähere Details zur Digitalumstellung an diesem Sender werden rechtzeitig in den örtlichen Medien bekannt gegeben. Hintergrund: Am 25. November ist in verschiedenen Regionen Bayerns das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) gestartet. Damit wurde die DVB-T-Umstellung in Bayern weitestgehend abgeschlossen. Die Umstellung wirkt sich unmittelbar auch auf alle analogen Fernsehfüllsendern aus (mit Ausnahme der

Infos zu DVB-T gibt es auf www.ueberallfernsehen.de und www.br-online.de/dvb-t im Internet oder bei dem DVB-T-Infotelefon 01805/310505 (14 ct./Min. aus dem dt. Festnetz). Kontakt: Technische Information, Bayerischer Rundfunk

Kostenlose Christbaumabholung Die Gemeinde führt nach den Feiertagen wieder eine kostenlose Abholung und Entsorgung von Christbäumen durch. Die Bäume werden anschließend zur besseren Kompostierung gehäckselt. Voraussetzung für die Abholung ist deshalb, dass der Christbaumschmuck, insbesondere das Lametta, vollständig entfernt ist. Falls Sie an dieser Aktion teilnehmen möchten, stellen Sie bitte Ihren Baum am Dienstag, den 13. Januar 2009, ab 7.00 Uhr, gut sichtbar am Straßenrand zur Mitnahme bereit.


Termine 2008/2009 Freitag 19.12.08 Samstag 20.12.08 Sonntag 21.12.08 jeweils 17:00 Uhr Glühweinhütte am Dorfplatz Unter dem Motto: Vorweihnachtlicher Treff auf dem Oberauer Dorfplatz betreiben die Ortsvereine einen Marktstand mit allerlei warmen Getränken und einem kleinen Imbiss. Dienstag 23.12.08 20:00 Uhr Bayerischer Abend im Landgasthof Forsthaus Bayerischer Abend mit bayerischer Musik, Gesang, Schuhplattler und aktuelle Informationen der Gäste-Information. Donnerstag 25.12.08 18:00 Uhr Eisdisco am Eisplatz im Ried Heiße Show auf kaltem Eis - die Eisdisco auf dem Natur-Eisplatz "im Ried". Unsere Eisdisco ist Spaß und Unterhaltung für ALLE. Wir spielen Musik von Elvis bis Killer Pilze. An der Bar von "DJ Horst" stehen leckere Drinks parat! Voraussetzung: Die allgemeine Wetterlage spielt mit Minustemperaturen mit! Infos: www.oberau.de - Startseite

19:30 Uhr

Traditionelle Weihnachtsfeier im Trachtenheim Programm: Besinnlicher musikalischer Teil, Einakter der Oberauer Theatergruppe, Christbaumversteigerung sowie die Verlosung einíger Saalpreise. Hinweis: Die Gewinne der Tombola können bereits ab 17:00 Uhr im Vereinsheim abgeholt werden! Zur traditionellen Weihnachtsfeier sind alle Oberauer Bürger und Feriengäste herzlichst eingeladen.

Dienstag 30.12.08 20:00 Uhr Bayerischer Abend im Landgasthof Forsthaus Bayerischer Abend mit bayerischer Musik, Gesang, Schuhplattler und aktuelle Informationen der Gäste-Information. Mittwoch 31.12.08 16:00 Uhr Silvester-Fackelmarsch Treffpunkt am Verkehrsamt Zum Jahresausklang wandern wir auf leicht begehbaren Wanderwegen. Bei Glühwein, Punsch, Gebäck und einem kleinen musikalischen Rahmenprogramm erwarten wir die Dunkelheit. Anschliessend Rückmarsch mit Fackeln zum Ausgangspunkt (Wanderzeit ca. 30-40 Minuten einfache Wegezeit). Kosten pro Fackel 2 Euro. 17:00 Uhr

Glühweinhütte am Dorfplatz Unter dem Motto: Silvester-Treff auf dem Oberauer Dorfplatz - betreiben die Ortsvereine einen Marktstand mit allerlei warmen Getränken und einem kleinen Imbiss.

19:15 Uhr

Neujahrsansingen am Dorfplatz (neben der Dorfkrippe) Der Auftritt des Oberauer Kirchenchors zum Jahresende ist inzwischen schon zur Tradition geworden. Auch heuer singen die Chormitglieder wieder am Sylvesterabend nach der Jahresschlussandacht.

Donnerstag 01.01.09 Donnerstag 08.01.09 Donnerstag 15.01.09 Donnerstag 22.01.09 Donnerstag 29.01.09 jeweils 18:00 Uhr Eisdisco am Eisplatz im Ried Heiße Show auf kaltem Eis - die Eisdisco auf dem Natur-Eisplatz "im Ried". Unsere Eisdisco ist Spaß und Unterhaltung für ALLE. Wir spielen Musik von Elvis bis Killer Pilze. An der Bar von "DJ Horst" stehen leckere Drinks parat!

Oberauer Gemeindeblatt 4/2008  

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