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Ihr pers旦nliches Exemplar Your personal copy

Vol. 6 Dez 10

schnee

spaSS fun on the

slopes

Neue Reiseziele:

Lemberg porto valencia Belgrad new destinations:

Lemberg porto valencia Belgrad

Abenteuer W端ste:

Mit Kamera und Motorrad um die Welt Adventure desert:

around the world with camera and motorcycle

zu gewinnen:

T端rkei f端r Zwei // www.hinundweg-magazin.de hinundweg-magazin.de

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U ! E O N I

IM

D A R


// Editorial //

Liebe Leserin, lieber Leser,

Dear readers,

Langeweile kennen wir am Allgäu Airport nicht. Kein Wunder: Denn ein noch junges Unternehmen erlebt immer wieder neue Dinge, mit denen es eigentlich nicht gerechnet hat. Da legt ein isländischer Vulkan den gesamten Luftverkehr in Europa lahm, und Politiker entdecken eine Luftverkehrsabgabe. Während der Vulkan bald wieder erlosch, sorgt diese Sonder-Steuer permanent für zusätzliche Belastungen unserer Passagiere. Trotz so mancher widriger Umstände, zu denen auch der Abschied von Air Berlin aus dem Allgäu zählt, hat unser Airport weiter an Fahrt gewonnen. Auch im Jahr 2010 sind wir zweistellig gewachsen und konnten unser positives Ergebnis weiter verbessern. Intensiv arbeiten wir an der Wiederaufnahme innerdeutscher Strecken. Neue Ziele in Europa können wir Ihnen schon jetzt präsentieren: Porto, Valencia und Lemberg gilt es, in diesem Winter zu entdecken. Neu bei uns sind auch die Airlines Flybe, die in diesem Winter irische Skifahrer ins Allgäu bringen wird, und FlyNiki aus Österreich, die im Mai mit den Korsika-Flügen unseres Partners Rhomberg Reisen beginnt. Auf Weltreise können Sie auch mit der neuesten Ausgabe unseres Magazins hin & weg gehen. Folgen Sie dem Fotografen und Abenteurer Michael Martin auf seinen Reisen, werfen Sie wieder einen Blick hinter die Kulissen unseres erfolgreichen Airports oder erkunden Sie die Wintersportzentren im Kleinwalsertal und in Oberstdorf. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre, schöne Reisen und viel Spaß mit dem Allgäu Airport.

Boredom is something we're unfamiliar with at Allgäu Airport. And no wonder, because as a young company naturally we're still experiencing new and unexpected things. An Icelandic volcano paralyzes air traffic in Europe, politicians suddenly discover aviation taxes. While the volcano soon died down, the taxes will prove an ongoing additional burden for our passengers. Despite several adverse events, including the departure of Air Berlin from the Allgäu, our airport has continued to gain momentum. In 2010 we once again enjoyed two-digit growth and increased our profits even further. We're now working hard on re-establishing our domestic routes. We already have a number of enticing new European destinations: Porto, Valencia and Lviv are all waiting to be discovered this winter. Also new with us are the airlines Flybe, which this winter will be bringing Irish skiers to the Allgäu, and FlyNiki from Austria, which in May will begin flying holidaymakers to Corsica for our partner Rhomberg Reisen. The latest edition of our magazine "Hin & Weg" also allows you to travel around the world: Follow photographer and adventurer Michael Martin on his travels, take another look behind the scenes at our high-flying airport, and explore the winter sports centres in the Kleinwalsertal and in Oberstdorf. We hope you enjoy reading it, as well as your time at Allgäu Airport, and wish you all a pleasant journey.

Yours, Ralf Schmid Allgäu Airport Executive Board Spokesman

Mit freundlichen Grüßen Ralf Schmid Sprecher der Geschäftsführung // www.hinundweg-magazin.de

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Inhalt // Impressum Summary // Imprint 6 Treffpunkt Airport // Michael Martin

6 Meeting point airport // Michael Martin

9 Aufschwung Ost // Wizz Air

9 Eastern Europe on the up // Wizz Air

10 Vom Airport an den Arlberg

10 From the airport to the Arlberg

11 Flugziele // Übersicht Winter 2010/2011

11 Flight destinations // overview winter 2010/2011

12 Neue Flugziele // Winter 2010/2011

12 New flight destinations // winter 2010/2011

19 Skispass ohne Grenzen

19 Unlimited fun on the slopes

20 Airport Kampagne // Casting

20 Airport Campaign // Casting

22 Airport Inside // Winterdienst

22 Airport Inside // Winterdienst

24 Ski-Charter ins Allgäu

24 Ski charter flights to the Allgäu

25 Touristik-Interview // Hotel Jungbrunn

25 Touristik interview // Hotel Jungbrunn

26 Serie Gesellschafter // Berger

26 Shareholder Series // Berger

29 Container für Burkina Faso

29 Containers for Burkina Faso

30 Touristik-Report // Kleinwalsertal

30 Touristik report // Kleinwalsertal

32 Stadtgespräch // Leutkirch

32 City discussion // Leutkirch

34 Interview // OB Henle

34 Interview // OB Henle

35 Roter Teppich // Promis auf dem Rollfeld

35 Red carpet // Stars on the runway

36 Pfadfinderinnen heben in Memmingen ab

36 Girl guides take off in Memmingen

36 Strom in den Tank

36 Electricity in the tank

37 Gewinnspiel // Antalya

38 Puzzles

38 Rätselspass

Impressum Winter 2010/2011, Auflage: 10.000 Erscheinungsweise: zweimal jährlich Herausgeber Allgäu Airport GmbH & Co. KG Schleifweg, Am Flughafen 35 87766 Memmingerberg www.allgaeu-airport.de Redaktion Pressebüro Stremel www.pressebuerostremel.de Anzeigenverkauf Allgäu Airport GmbH & Co. KG Schleifweg, Am Flughafen 35 87766 Memmingerberg Tel. +49-8331-98 42 00-106 Fax +49-8331-98 42 00-109 werbung@allgaeu-airport.de

Gestaltung und Realisation wüschner/naylil GmbH www.wueschnernaylil.com Druck und Verarbeitung Memminger MedienCentrum Druckerei und Verlags-AG www.mm-mediencentrum.de Bildnachweise Kleinwalsertal Tourismus, Pressebüro Stremel, Michael Martin, Bruno Kickner, Carmen Notz, Frank Drechsel, Hotel Jungbrunn, TVB St. Anton am Arlberg, Roland Schraut, FTI Touristik, Allgäu Airport Express, istockphoto.com, wüschner/naylil, Allgäu Airport Onlineausgabe www.hinundweg-magazin.de

Imprint Winter 2010/2011, Auflage: 10.000 Frequency: twice a year Publisher Allgäu Airport GmbH & Co. KG Schleifweg, Am Flughafen 35 87766 Memmingerberg www.allgaeu-airport.de Editorial Pressebüro Stremel www.pressebuerostremel.de Advert sales Allgäu Airport GmbH & Co. KG Schleifweg, Am Flughafen 35 87766 Memmingerberg Tel. +49-8331-98 42 00-106 Fax +49-8331-98 42 00-109 werbung@allgaeu-airport.de

Design and realisation wüschner/naylil GmbH www.wueschnernaylil.com Printing and processing Memminger MedienCentrum Druckerei und Verlags-AG www.mm-mediencentrum.de Picture credits Kleinwalsertal Tourismus, Pressebüro Stremel, Michael Martin, Bruno Kickner, Carmen Notz, Frank Drechsel, Hotel Jungbrunn, TVB St. Anton am Arlberg, Roland Schraut, FTI Touristik, Allgäu Airport Express, istockphoto.com, wüschner/naylil, Allgäu Airport Online issue www.hinundweg-magazin.de


Der Abenteurer aus dem

Reihenhaus

Michael Martin bereist und beschreibt die Wüsten dieser Welt Natürlich: So muss ein verwegener Abenteurer aussehen. Eine wilde Mähne als Haarpracht, fester Händedruck und ein gewinnendes Lächeln. Das alles garniert mit spannenden Geschichten aus fernen Ländern. Michael Martin ist seit rund 30 Jahren in den Wüsten dieser Welt unterwegs und wohl einer ihrer besten Kenner. Aus rund 150 Reisen entstanden mehr als 1000 Diavorträge, 20 Bücher und Bildbände und ein kleines Unternehmen rund ums Abenteuer. Und Hunderttausende von Flugkilometern. „Ohne Flugzeuge“, erzählt der 47-Jährige, der in Gersthofen bei Augsburg aufgewachsen ist und heute in München lebt, „wäre mein Beruf nicht möglich.“ Und ohne einen Flughafen auch nicht. Deshalb rückt der Allgäu Airport für den Dauer-Reisenden immer mehr ins Blickfeld. „Von meinem Wohnort Pasing bin ich genau so schnell hier wie im Erdinger Moos,“ sagt er bei einem Besuch in Memmingerberg. Aber welchen Beruf übt er nun eigentlich aus? Für Abenteurer gibt es ja noch keinen geregelten Ausbildungsweg. Auch Wüsten-Fotograf wird nirgendwo gelehrt. Aber Geografie. Selbiges Fach hat der gebürtige Münchner bis zum Abschluss Diplom-Geograf in der bayerischen Landeshauptstadt studiert. So verbin-

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hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10

The

adventurer from the

terraced house

Michael Martin travels and describes the deserts of the world This is precisely what a daring adventurer should look like: A wild mane of hair, a firm handshake and a winning smile. And all this topped-off with exciting tales from far-away lands. Michael Martin has been travelling through the deserts of the world for the past 30 years and is probably one of the world's leading experts on them. Following his around 150 voyages, he has held more than 1000 slide shows, published 20 books and photo compilations, and founded a small adventure-based company. He has also flown hundreds of thousands of kilometres. "Without airplanes", says the 47-year-old, who grew up in Gersthofen near Augsburg and today lives in Munich, "my job would be impossible." And without airports too. For this reason, he is making increasing use of Allgäu Airport. "It takes just as long for me to


Treffpunkt Airport // Michael Martin Meetingpoint Airport // Michael Martin det er Fachwissen mit der Neugierde des Abenteurers. Die zieht ihn seit rund 30 Jahren immer wieder fort. Und die Touren sind stets extremer geworden. „Die Dosis hat sich allmählich erhöht“, beschreibt er selbst die Entwicklung. Schon mit 17 Jahren ging es mit dem Mofa bis Marokko. Sterne waren es damals, die den Sohn einer Studienrätin faszinierten. Zu Hause betrieb er eine kleine Sternwarte und es gelang ihm immer wieder, die Himmelskörper zu fotografieren. Dann endlich der sternenklare Himmel über der Wüste – „das hat mich umgehauen. So haben mich die Sterne in die Wüste gebracht.“ Und dort kennt er sich mittlerweile so gut aus wie kaum ein zweiter. Inzwischen sind es die Eiswüsten, die er erforscht und bereist. Mit Schiff und Flugzeug, mit Hunde- und Motorschlitten und mit – seinem bevorzugten Fortbewegungsmittel – dem Motorrad erkundet er zur Zeit das ewige Eis. Martin hat sich dabei einen ganz eigenen Reiserhythmus zugelegt. Er tut das, was viele andere Normalbürger auch tun – er pendelt. Aber zwischen Abenteuer und Reihenhaus in München-Pasing. Zwölf Entdecker-Reisen pro Jahr sind fest eingeplant. Dazwischen drängen sich Vorträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gerade hat er Chile, Bolivien, Namibia und Tadschikistan bereist. „Ich will beide Leben leben“, lautet seine Philosophie. Aus der endlosen Weite der Sahara zum Elternsprechtag (ziemlich trocken können beide Veranstaltungen sein), von Grönland zum Kieferorthopäden – der zweifache Vater genießt den Wandel zwischen den Welten. „In der Wüste bin ich Gast, in Oberbayern fühle ich mich zu Hause“, sagt der Mann, der seinen ersten Vortrag mit 15 Jahren – und Kamera und Motorrad – Michael Martins wichtigste Werkzeuge. Camera and motorcycle – Michael Martin’s most important tools!

travel to Munich Airport from Pasing, where I live, as it does to travel here," he says during a visit to Memmingerberg. But what is his actual profession? For adventurers there is no apprenticeship as such. Similarly, no courses in desert photography

Stimmungsvoll: Vulkan in Argentinien. Full of atmosphere: volcano in Argentina.

are offered anywhere. But geography is taught at colleges and universities, and this is what Michael Martin studied and graduated in in Munich. He therefore combines specialist knowledge with an adventurer's curiosity, and this has led him to embark on voyage after voyage for the past 30 years, with each voyage becoming more extreme in nature. "The dosage has gradually increased", he says of his voyages. He embarked on his first one – a moped trip to Morocco – at the early age of 17. The attraction at the time were the stars, which fascinated this schoolteacher's son. At home he had a small observatory, where he used to photograph the sky at night. Then he saw the starry sky above the desert – "It just blew me away. It was the stars that brought me to the desert therefore." By now he knows the desert better than almost anyone else. For this reason, he nowadays prefers to explore icy deserts rather than the sandy variety. He explores these eternal ice wastelands by boat and plane, with dogs and snowmobiles, as well as using his preferred mode of transport, the motorcycle. Martin has established his own travelling routine. In fact, he does what many people do – he commutes. But in his case it is between each adventure and his terraced house in Munich's Pasing district. Twelve discovery trips are planned each year, with talks in Germany, Austria and Switzerland scheduled in-between. He has just come back from a trip to Chile, Bolivia, Namibia and Tajikistan. His philosophy is: "I want to live both lives". From the endless expanse of the Sahara to parents' evening (both events can be quite dry), from Greenland to a visit to the orthodontist, the father of two enjoys alternating between both worlds. "In the desert I'm a guest, and in Upper Bavaria I'm at home", says the man who gave his first talk at the age of 15 in front of an audience of eight, and whose impressive slide shows have since then captivated audiences of hundreds of thousands. Last winter he held 145 such shows. A team of six employees organizes them, dealing with the press, leasing halls and coordinating the events.

// www.hinundweg-magazin.de

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Ganz nah am Geschehen. Very close to the action!

vor acht Zuhörern – hielt und der seither mit seinen eindrucksvollen Diashows Hunderttausende in den Bann der Wüsten gezogen hat. 145 Vorträge waren es allein im letzten Winter. Ein Team von sechs Mitarbeitern sorgt für die Organisation, betreibt professionelle Pressearbeit, mietet Hallen und koordiniert die Veranstaltungen. Natürlich reist die Gefahr immer mit. 30 Jahre Abenteuer bescheren so manche unangenehme Situation. „Meine Leidensfähigkeit ist unbegrenzt“, betont er, „wenn gute Bilder dabei herauskommen.“ Freilich, die Gefahren haben sich verändert. Heute stehen Sicherheitsprobleme wie die Bedrohung durch Entführung im Vordergrund, früher ging es um Wasser und defekte Fahrzeuge. Als er mit 18 Jahren und einem VW-Bus im Endstadium in den Kongo aufbrach, wäre die Reise bei Memmingen fast zu Ende

gewesen. Der TÜV war längst überfällig. Ein gnädiger Polizeibeamter ließ ihn ziehen, als er vom Reiseziel hörte. Nun sind es die Eiswüsten, die Michael Martin erforscht. Und dann? „Ach, die Welt ist so groß“, lacht er, „Ozeanien, der Regenwald – es gibt noch viel zu tun.“ Und die Neugierde ist ungebrochen. Weitere Informationen und aktuelle Termine der Vorträge unter www.michael-martin.de

Erscheinung: Winterflugplan, ET: 2010 105 mm x 105 mm

Danger is naturally an everpresent companion on his voyages, and 30 years of adventure have resulted in quite a few unpleasant situations. "My ability to suffer knows no bounds", he explains, "if it results in good images." Naturally the dangers have changed over time. Nowadays security Zu Gast am Airport: Michael Martin im problems such as the threat of Gespräch mit Ralf Schmid, Sprecher der Geschäftsführung. kidnapping are very much to Guest at the airport: Michael Martin in the fore, whereas in the past conversation with management spoit was water and defective kesman Ralf Schmid. vehicles that caused the main headaches. When at the age of 18 he set off for the Congo in a clapped-out old Volkswagen camper van, the journey almost ended near Memmingen. The vehicle's MOT was long overdue, but a kind-hearted policeman allowed him to continue on his journey after hearing where he was heading. Nowadays Michael Martin focuses on exploring icy wastes. And afterwards? "The world's a big place", he laughs, "Oceania, the rain forests – there's still a lot left to do." His curiosity remains as strong as ever.

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hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10

For more information and current lecture dates visit www.michael-martin.de


Aufschwung ost:

wizz air zu gast Aufschwung Ost: Wizz Air gibt auch in Sachen Kiew weiter Gas. Osteuropas größte Low Fare Fluggesellschaft mit Sitz in Ungarn erhöht die Zahl ihrer wöchentlichen Flüge von drei auf vier. Dies gab Attila Dankovics, Verkaufs- und Marketingchef des Unternehmens, bei einer Pressekonferenz am Allgäu Airport bekannt, in deren Rahmen er den Journalisten die schnell wachsende Fluggesellschaft vorstellte. Seit August 2009 fliegt Wizz Air mit einem 180-sitzigen Airbus A 320 nach Kiew. Aufgrund von Auslastungsquoten von rund 85 Prozent hat sich das Unternehmen entschlossen, mit Beginn des Sommerflugplans 2011 im April einen weiteren Kiew-Flug ab Memmingen aufzulegen. Neben der neuen Verbindung ins ukrainische Lemberg (Lviv) steht ab April Belgrad neu auf dem Flugplan. Im kommenden Jahr möchte Wizz Air das Fluggastaufkommen in Memmingen von nunmehr rund 60.000 auf 110.000 steigern. Durch seine Nähe zu München und den touristischen Hochburgen des Allgäus verfüge der Airport, so der Wizz Air Manager, über enorme strategische Vorteile, die es zu nutzen gelte. Hinzu kämen die schnelle Abfertigung und die kurzen Wege vor Ort als weitere Pluspunkte. Attila Dankovics betonte, seine Airline, die über 34 moderne Airbus A 320 verfügt, bewege sich zwar im Low Cost Segment. „Aber niedrige Kosten bedeuten bei uns nicht geringen Service.“ Wizz Air fliegt auf rund 180 Strecken in 21 Ländern und beschäftigt 1300 Mitarbeiter.

Eastern Europe on the up: a visit by

wizz air

Eastern Europe is on the up, with Wizz Air expanding its service to Kiev. Eastern Europe's largest low-cost airline is increasing its number of weekly flights to the city from three to four. This was announced by Attila Dankovics, Sales and Marketing Director of the company, at a press conference held at Allgäu Airport. Since August 2009, Wizz Air has operated flights to Kiev. Due to occupancy rates of around 85 percent, the company has decided to include an additional Memmingen-Kiev flight in the summer flight timetable. Alongside the new service to the Ukrainian city of Lviv, also new in April will be a new service to Belgrade. Next year the airline wants to increase its number of passengers in Memmingen from current 60,000 to around 110,000. Wizz Air believes that Gut angekommen: Wizz Air Verkaufsthe airport's proximity to Munich und Marketingchef Attila Dankovics (links) mit Ralf Schmid bei einem and to the tourist hotspots means Rundgang auf dem Allgäu Airport that it enjoys enormous strategic A happy landing: Wizz Air's Sales and advantages. Other pluses include Marketing Director Attila Dankovics fast check-in and the short dis­ (left) with Ralf Schmid during a tour of Allgäu Airport. tances within the airport.

Memmingen nach Kiew und Lemberg

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VOM AIRPORT

From the

AIRPORT

an den arlberg

to the arlberg

...und nach München, Augsburg und Ulm

...and to Munich, Augsburg and Ulm

Er rollt und rollt, pünktlich und zuverlässig: Der Allgäu-AirportExpress. In diesem Winter verbindet der Transferbus den Allgäu Airport auch wieder mit dem österreichischen Skiparadies Arlberg. Bis zu drei Mal täglich geht es nach St. Anton, Lech und Zürs – zeitlich abgestimmt auf die Ryanair-Maschinen aus London und Dublin. Wichtig: Dieser Transfer ist nur online bis 48 Stunden vor der Abfahrt zu buchen. Preis für Hin- und Rückfahrt ab 105 Euro (Kinder bis 14 Jahre 50 Euro). Im Linienverkehr verbindet der Express den Flughafen regelmäßig mit München, Ulm und Augsburg. Fahrkarten gibt es online oder im Bus. Für individuelle Transfers – von acht bis 70 Sitzplätzen – ist der Express ebenfalls buchbar. Und zwar ganz einfach übers Internet. Unter www.allgaeu-airport-epxress.de gibt es den schnellen Bus – ob individuell nach Wunsch oder pünktlich nach Fahrplan.

Reliable and punctual, the Allgäu-Airport-Express keeps on rolling. Once again this winter, the coach is linking Allgäu Airport with the Austrian ski paradise of Arlberg. It leaves for St. Anton, Lech and Zürs three times a day – following the arrival of the Ryanair planes from London and Dublin. Important: The transfer service must be booked online at least 48 hours before departure. The price for a return transfer starts at 105 euros (children aged up to 14 - 50 euros). A regular service operates between the airport and Munich, Ulm and Augsburg. Tickets can be purchased online or in the bus. The Express can also be booked for individual transfers involving 8 to 70 individuals, and this can be done quite easily online. For more information on both the regular and individual request AllgäuAirport-Express services visit www.allgaeu-airport-express.de.

Welche Art der Beförderung bevorzugen Sie?

Which kind of transfer do you prefer?

bus lines or private transfer..., regular intervals, reliable, economic Munich•St. Anton•Augsburg•Ulm

www.allgaeu-airport-express.de

ALLGÄU AIRPORT EXPRESS 10

hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10


Flugziele Übersicht // 2010/2011 Flight Destinations // 2010/2011

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.allgaeu-airport.de Oslo/ Rygge Stockholm/ Skavsta Edinburgh Belfast Dublin London/ Stansted

Bremen

München / Munich

Stuttgart

Memmingen

Lemberg Lviv

Kiew Kyiv

Further information at www.allgaeu-airport.de

Porto Barcelona/ Girona Valencia Malaga Alicante

2010 Antalya

destinations winter 2010/2011

flugziele winter 2010/2011

Deutschland Bremen

Germany Bremen 

Ryanair

Schottland Edinburgh

Scotland Edinburgh 

Ryanair

England London / Stansted

England London / Stansted 

Ryanair

Schweden Stockholm / Skavsta

Sweden Stockholm / Skavsta 

Ryanair

Irland Belfast Dublin

Ireland Belfast  Dublin 

Flybe Ryanair

Norwegen Oslo / Rygge

Norway Oslo / Rygge 

Spanien Alicante Barcelona / Girona Malaga Valencia

Spain Alicante  Barcelona / Girona Malaga  Valencia 

Ryanair Ryanair Ryanair Ryanair

Ryanair

Portugal Porto

Portugal Porto

Türkei Antalya  Ukraine Kiew Lemberg

Turkey Antalya 

Sunexpress

Ukraine Kyiv  Lviv

Wizz Air Wizz Air

Ryanair


ziele mit zukunft Neue Fl端ge nach Valencia, Porto, Belgrad, Lemberg und Antalya

goals with future New flights to Valencia, Porto, Belgrade, Lviv and Antalya


Foto: Turismo Valencia


Valencia – Stadt der 1000 Gesichter Sie ist die Stadt der 1000 Gesichter. Mal sportlich und mal kulturbeflissen, mal mit Vergangenheit und doch voller Zukunft: Valencia, Spaniens drittgrößte Stadt, erweitert in diesem Winter den Reigen spanischer Flugziele ab Memmingen. Zu jeder Jahreszeit erwartet hier den Besucher ein volles Programm.

Valencia – the city with a 1000 faces Valencia is the city with a thousand faces. Sporty, culturally-aware, with a past, and yet full of the future. Valencia, Spain's third largest city, is the latest Spanish destination that can be reached from Memmingen this winter. It has a wealth of attractions for visitors all year round.

Ein Beispiel: In Valencia gibt es über 34 Museen, in denen man künstlerische und historische Werke aus sämtlichen Epochen bestaunen kann. Das Museum der Schönen Künste beherbergt die nach dem Prado zweitgrößte Pinakothek Spaniens, in der Werke von Goya und Zuloaga ausgestellt sind. Das Museum für Moderne Kunst (IVAM) zeigt Dauer- und Wechselausstellungen mit Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Valencia gehört auch zu den spanischen Städten mit der größten Dichte an Jugendstilbauten. Unter anderem zählen dazu die Estación del Norte (Hauptbahnhof) und die Markthalle Mercado de Colón.

One example: In Valencia there are over 34 museums, in which you can admire artistic and historic works from all eras. The Museum of Fine Arts is the second largest art gallery in Spain after the Prado, and includes works by Goya and Zuloaga, while the Museum of Modern Art (IVAM) houses permanent and temporary exhibitions of works from the 20th and 21st centuries. Valencia is one of the cities with the highest concentration of art-nouveau buildings in Spain. These include the Estación del Norte (main railway station) and the Mercado de Colón market hall.

Das dritte Jahrtausend wurde hier mit einer Vielfalt an Zeugnissen der avantgardistischen Kunst, Architektur und Wissenschaft begrüßt. Schon in den neunziger Jahren wurde das trockengelegte Flussbett der Turia in eine Parkanlage umgestaltet. Der Palacio de Congresos von Norman Foster, das MUVIM (Valencias Museum für Aufklärung und Moderne) des sevillanischen Architekten Guillermo Vázquez Consuegra und das Messegelände Feria Valencia sind weitere Beispiele für die futuristische Seite der Stadt. Sehenswert ist auch der neue Königliche Yachthafen Juan Carlos I. Der sieben Kilometer lange Sandstrand hat sich inzwischen zu einer der beliebtesten Ausgehzonen der Stadt entwickelt. Wenn die Sonne untergeht zeigt Valencia sein schillerndes Gesicht. Getreu dem mediterranen Rhythmus beginnt das Nachtleben um etwa 24 Uhr. Pubs sind bis circa 3:30 Uhr geöffnet und Diskotheken bis zum Sonnenaufgang.

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hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10

The third millennium was ushered in here with a variety of avantgarde artistic, architectural and scientific creations. In the 90s the drained riverbed of the Turia river was transformed into a park. The Palacio de Congresos by Norman Foster, the MUVIM (Valencian Museum of Enlightenment and Modernity) by the Sevillian architect Guillermo Vázquez Consuegra, and the Feria Valencia trade fair site are further examples of the city's futuristic slant. Also worth a visit is the new Juan Carlos I Royal Yachting Harbour. The seven-kilometre-long sandy beach has now become one of the city's most popular entertainment areas. When the sun goes down, Valencia's glittering nightlife begins. In true Mediterranean style it begins at around midnight, with pubs open until around 3.30 and discotheques until sunrise.

Foto: Turismo Valencia

Foto: Turismo Valencia

Foto: Turismo Valencia

valencia


Porto – Der Stolz im Norden „Porto liegt auf den Hügeln und klebt an den Klippen“, beschreibt ein Reiseführer die Stadt im Norden Portugals, mit 270.000 Einwohnern die zweitgrößte des Landes. Von der Nummer eins, Lissabon im Süden, grenzt man sich gerne ab. In Porto werde gearbeitet, in Lissabon gelebt, meinen Spötter. Die Bewohner von Porto, die man oft „Tripeiros“ (Kuttelesser) nennt, sagen selbstbewusst, das Beste an Lissabon sei das Schild, das den Weg nach Porto weise. Porto am Ufer des Douro ist auch eine Stadt für Entdecker. Discos und Restaurants mischen sich mit Kathedralen, Kirchen und Museen in den schmalen Straßen und breiten Boulevards. Rote Ziegel zieren die Dächer, blaue und weiße Keramikfliesen bedecken viele Fassaden. Porto ist sehr kompakt und am besten zu Fuß zu erkunden. Die Altstadt von Porto mit ihren zahlreichen Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen, die diese verschiedenen Stilrichtungen widerspiegeln, ist allein schon wegen ihres Stadtbildes sehenswert. Imposante Bauten sind die Barockkirche Igreja Sao Francisco, der Kreuzgang der Kathedrale de Sé – mit Kacheln verkleidet – und der Palast de la Bolsa (Börse) mit seinem arabischen Salon. Die historische Altstadt ist von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden.

Eine Stadt für Entdecker. A city for discoverers!

Der bekannteste Exportartikel von Porto ist der Portwein, den man überall probieren und kaufen kann. Die Weinberge, auf denen die Trauben für diese spezielle Weinsorte angebaut werden, erstrecken sich entlang des Rio Douro. Seit 1756 dürfen nur Trauben aus einem gesetzlich genau festgeschriebenen Gebiet zur Herstellung von Portwein verwendet werden. Die Regiao Demarcada do Douro (DOC) ist in drei Subregionen – Baixo Corgo, Cima Corgo und Douro Superior – unterteilt.

porto Porto – Portugal's northern pride "Porto lies on hills and clings to rocks" is how one guidebook describes this city in the north of Portugal, which with 270,000 inhabitants is the second largest in the country. It likes being different to its big sister, Lisbon, in the south. In Porto people work, in Lisbon they live, according to one disparaging saying. The selfassured inhabitants of Porto, often called "Tripeiros" (tripe eaters) retort that the best thing in Lisbon is the sign pointing the way to Porto.

Porto on the banks of the river Douro is a city for explorers. Discos and restaurants line its narrow streets and broad boulevards, interspersed with cathedrals, churches and museums. Red tiles adorn the roofs, while blue and white ceramic tiles cover many facades. Porto is very compact and is best explored on foot.

Francisco, the cloisters of the Cathedral de Sé – clad with tiles – and the Palácio da Bolsa (stock exchange) with its Arab salon. The historic city centre is a UNESCO World Heritage Site. Porto's most renowned export is port, which can be tried and bought everywhere. The vineyards in which the grapes for it are cultivated extend along the Rio Douro. Since 1756 only grapes from a precisely-defined area can be used to produce port. The Regiao Demarcada do Douro (DOC) is divided up into three subregions – Baixo Corgo, Cima Corgo and Douro Superior.

The city's historical centre with its many buildings from different eras, each reflective of the style of those eras, is well worth a visit. Impressive buildings include the Baroque church Igreja Sao // www.hinundweg-magazin.de

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Zentrum der Kultur und des Geisteslebens. Centre of culture and intellectual life!

lemberg

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Lemberg – Geprägt von vielen Völkern Neues Ziel in Osteuropa: Wizz Air fliegt nun zwei Mal wöchentlich von Memmingen in das ukrainische Lemberg (Lviv). Die 735.000 Einwohner zählende Stadt im Westen des Landes gilt als dessen kulturelles Zentrum und wird im Jahr 2012 als einer der Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft fungieren.

Lviv – a city shaped by many nations A new destination in Eastern Europe: Wizz Air now flies twice a week from Memmingen to the Ukrainian city of Lviv. The city, which has 735,000 inhabitants and is located in the west of the country, is considered its cultural centre, and in 2012 will be one of the venues for the European Football Championship.

Entscheidend geprägt ist die Stadt vom Zusammenleben vieler Völker. Bis ins 20. Jahrhundert gab es neben einer polnischen Mehrheit einen großen Anteil jüdischer und ukrainischer, deutscher oder armenischer Einwohner. Von 1375 bis 1772 war Lemberg Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Ruthenia, einer administrativen Einheit der Adelsrepublik Polen-Litauen. In der frühen Neuzeit entwickelte sich die Stadt bald zu einem wichtigen Handelsplatz und zu einem Zentrum polnischen Kultur- und Geisteslebens. 1772 fiel sie mit der ersten polnischen Teilung an Österreich. Lemberg war Hauptstadt des Königreichs Galizien und Lodomerien und viertgrößte Stadt im damaligen Österreich Zum Ende des Ersten Weltkriegs wurde in Lemberg am 1. November 1918 die Westukrainische Republik gegründet, doch errang Polen nach teilweise heftigen Kämpfen mit Ukrainern die Herrschaft. In den Jahren 1939 bis 1941 wurde Lemberg nach der sowjetischen Besetzung Ostpolens 1939 in die Ukrainische Sowjetrepublik eingegliedert. Seit 1991 ist Lemberg Teil der unabhängigen Ukraine.

The city has essentially been shaped by the many different nationalities that have lived there. Well into the 20th century, large Jewish, Ukrainian, German and Armenian communities lived alongside the Polish majority. Between 1375 and 1772 Lviv was the capital of the Polish Ruthenian Voivodeship, an administrative unit of the Commonwealth of Poland-Lithuania. In the early modern period, the city soon developed into an important trading centre and a centre of Polish cultural and intellectual life. In 1772, following the first division of Poland, Lviv fell under Austrian control. Lviv, or Lemberg as it was subsequently known, was the capital of Kingdom of Galicia and Lodomeria and was the fourth largest city in Austria. At the end of the First World War, on 1 November 1918, the West Ukrainian Republic was founded in Lviv, but Poland quickly took control of the city after engaging in heavy fighting with the Ukrainians. Between 1939 and 1941, following the occupation of East Poland by the Soviets in 1939, Lviv was incorporated into the Ukrainian Soviet republic. Since 1991 Lviv has been a part of the independent Ukrainian state.

In Lemberg gibt es zahlreiche Theater, Museen – vom ukrainischen National- bis zum Biermuseum.

In Lviv there are numerous theatres and museums, ranging from the Ukrainian National Museum to the Beer Museum.

hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10


belgrad Belgrad – eine Stadt holt wieder auf Belgrade – a city recovers again!

Im April nach Belgrad Ein neues Flugziel bietet auch der nächste Sommerflugplan: Ab April startet die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air zwei Mal wöchentlich von Memmingen in die serbische Hauptstadt Belgrad. Geflogen wird mit einem Airbus A 320 am Mittwoch und am Sonntag jeweils ab 14.55 Uhr ab Memmingen. „Mit dieser neuen Verbindung stärken wir unser Angebot Richtung Osteuropa“, betont Ralf Schmid, Sprecher der Allgäu Airport Geschäftsführung. Der Flug in die 1,6 Millionen Einwohner zählende, ehemalige jugoslawische Hauptstadt sei für Geschäftsleute, in Süddeutschland lebende Serben sowie ihre Verwandten in der Heimat und Touristen gleichermaßen attraktiv. Interessant ist unter anderem das 1844 gegründete Serbische Nationalmuseum, das nach erfolgter Rekonstruktion 2011 wieder eröffnet werden soll. Es beherbergt eine Kollektion von 400 000 Ausstellungsstücken, darunter mehrere ausländische Meisterwerke sowie das Miroslav-Evangelium aus dem 12. Jahrhundert. Das meistbesuchte der Belgrader Museen ist zweifellos das dem früheren Präsidenten Jugoslawiens, Marschall Josip Broz Tito gewidmete Museum des 25. Mai. Es liegt in der ehemaligen verbotenen Stadt im Stadtteil Savski Venac auf dem Dedinje. Bedeutendstes Bauwerk und bekanntes Wahrzeichen Belgrads ist seine Festung.

Fly to Belgrade in April Next summer's flight schedule will include a new destination: In April Hungarian airline Wizz Air will launch a twice-weekly service from Memmingen to the Serbian capital Belgrade. Flights will leave at 1455 on Wednesdays and Sundays using an Airbus A 320. "This new service strengthens our range of Eastern European flights", says Ralf Schmid, Allgäu Airport Executive Board Spokesman. The service to the former Yugoslav capital, which is home to 1.6 million people, will appeal to businessmen and women, Serbs living in southern Germany, their relatives in Serbia, and to tourists. Places of interest in the city include the Serbian National Museum, founded in 1844 and set to be reopened in 2011 following reconstruction. It houses a collection of 400,000 exhibits, including several foreign masterpieces and Miroslav's Gospel from the 12th century. The most popular museum in Belgrade is undoubtedly the Museum of the 25th of May, which is dedicated to the former president of Yugoslavia, Marshall Josip Broz Tito. It lies in the former Forbidden City in the district of Savski Venac on the Dedinje. Belgrade's most striking building and well-known landmark is its fortress.

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Wintersport Golf – und das ab Memmingen. Winter sport golf – from Memmingen!

ANTALYA Antalya – Golf und Wellness inklusive Mit SunExpress geht es nun auch in der kühleren Jahreszeit vom Allgäu Airport ins türkische Antalya. Angenehme Temperaturen locken dort vor allem Golfer und Wellness-Urlauber. So hat sich mit insgesamt 15 Golfplätzen die Region Belek an der türkischen Riviera zu einer der beliebtesten Golf-Destinationen Europas entwickelt. Auf den beiden 18-Loch-Anlagen „TAT Golf Belek“ und „National Golf Club Antalya“ – der zu den besten Golfplätzen der Welt zählt – haben auch Anfänger die Gelegenheit, ihre Leidenschaft für das Spiel zu entdecken. Inmitten einer natürlichen Dünenlandschaft mit Eukalyptusbäumen und Pinien macht das Spiel noch mehr Spaß. Nach dem Sport lädt neben den langen Sandstränden und dem glasklaren Wasser auch das Wellness-Angebot der Hotels zur Erholung und Entspannung ein. So bietet der Reiseveranstalter FTI Golf- und Wellness-Pakete ab Memmingen im Fünf-Sterne-Hotel Alva Donna in Belek: Eine Woche All Inclusive mit Flug und Transfer ist ab 305 Euro pro Person buchbar. Ein Golfpaket ist ab 119 Euro pro Person, ein Wellness-Paket ab 59 Euro pro Person erhältlich.

15 golf courses, for example, has grown into one of Europe's most popular golf destinations. The two 18-hole courses "TAT Golf Belek" and "National Golf Club Antalya" rank among the best golf courses in the world, but still welcome complete beginners, and the surrounding dune landscape dotted with eucalyptus and pine trees make playing even more fun. Besides sport, the region's other attractions include long sandy beaches and crystal-clear water, as well as hotel spa amenities for rest and relaxation. Tour operator FTI, for example, offers golf and spa packages, flying from Memmingen and staying at the fivestar Hotel Alva Donna in Belek. One week, including flight and transfer, costs from 305 euros per person, with a golf package available from 119 euros per person, and a spa package from 59 euros per person.

Antalya – golf and wellness included SunExpress now also offers flights from Allgäu Airport to Antalya in Turkey during the colder seasons of the year. Pleasant temperatures attract both golfers and wellness vacationers to the region. The Belek region on the Turkish Riviera with its

Wellness pur. Wellness pure!

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SkispaSS ohne

Grenzen

Unlimited fun on the slopes

Fünf Skigebiete aus einer Hand in Oberstdorf und im Kleinwalsertal

Ankommen, wohlfühlen und jeden Tag ein anderes Skigebiet erleben: Der Skispaß in Oberstdorf (Deutschland) und im Kleinwalsertal (Österreich) kennt sprichwörtlich keine Grenzen. Denn die 2-LänderSkiregion ist schlichtweg der Gipfel – und bildet nun eine gemeinsame Ski-Allianz. Diese besteht aus sechs stattlichen Bergen und fünf vielseitigen, schneesicheren und abwechslungsreichen Skigebieten. Und der Clou: Der Gast bekommt seinen Urlaub aus einer Hand – mit einer Buchung erhält er einen Skipass für 124 Kilometer Skispaß sowie Hotel oder Pension mit wenigen Klicks. Die neuen Ski- und Schneepakete gibt es ganz einfach unter der gemeinsamen Website www.skihoch2.com. Die Namen der schneesicheren Skigebiete sind Skifahrern ein Begriff: Fellhorn und Kanzelwand mit gepflegten Pisten und komfortablen Liften, das aussichtsreiche Nebelhorn, das ursprüngliche Walmendingerhorn, der Ifen mit dem beeindruckenden Gottesackerplateau, das familienfreundliche Söllereck und die Tallifte im Kleinwalsertal. Gemeinsam präsentieren diese Skigebiete in Oberstdorf/Kleinwalsertal 124 Kilometer bestens präparierte Pisten für jeden Anspruch. Und allerorten mit reichlich Schnee! Denn die ohnehin mit viel Naturschnee gesegneten Abfahrten verfügen größtenteils über modernste Beschneiungsanlagen. Das bedeutet Skivergnügen für die ganze Familie von Anfang Dezember bis Anfang Mai. Jeder findet hier genau sein Ding: Sei es die rasante Talabfahrt, der gemütliche Anfängerhang, der trendige Fun Park, eine schweißtreibende Buckelpiste oder einfach nur eine Sonnenterrasse (der Liegestuhl ist kostenlos), eine gemütliche Hütte oder ein schickes Bergrestaurant. Das Wintertraumziel näher als mancher denkt: Über die Autobahn A 7 geht es schnell in den Süden. Die Bundesstraße 19 ist bis Sonthofen vierspurig ausgebaut. Oberstdorf und das Kleinwalsertal sind über den Allgäu Airport in Memmingen mit dem Flugzeug schnell erreichbar. Vor Ort sorgen kostenlose Skibusse für problemlosen Transfer.

Arrive, feel good and experience a different ski resort every day: fun on the slopes in Oberstdorf (Germany) and Kleinwalsertal (Austria) literally knows no bounds. The 2-country skiing region is the absolute peak – and is now cultivating a mutual ski alliance consisting of six superb mountains and Skispaß am Fellhorn five, versatile and diverse ski Skiing fun at Fellhorn resorts with guaranteed snow. And best of all, the guest obtains his holiday from one source – with a singlebooking and a few clicks he gets a ski pass for 124 kilometres of highly enjoyable skiing as well as hotel or bed and breakfast accommodation. The new ski and snow package is easy to access at the shared website www.skihoch2.com. The names of the ski resorts guaranteed to have snow are well known to skiers: Fellhorn and Kanzelwand with well kept slopes and comfortable lifts, panoramic Nebelhorn, unspoilt Walmendingerhorn, Ifen with the impressive Gottesackerplateau, family-friendly Söllereck and the valley ski lifts at Kleinwalsertal. Together these ski resorts in Oberstdorf/Kleinwalsertal offer 124 kilometres of the best-prepared slopes for all requirements. And deep snow everywhere! These descents are already blessed with lots of natural snow, but most also have access to the latest in snow-making equipment in most cases. This means fun on the slopes for the whole family from the start of December to the beginning of May. There is something here for everybody: be it the blistering valley run, gentle nursery slope, trendy amusement park, physically challenging mogul slope or just a sun terrace (the sun lounger is free), a cosy chalet or a chic mountain restaurant. The dream winter destination is nearer than most people imagine: the A7 motorway is a quick route to the south. National highway 19 has four lanes as far as Sonthofen. Oberstdorf and Kleinwalsertal can be reached quickly by air via Allgäu airport in Memmingen. Free resort ski buses guarantee a trouble-free transfer.

Weitere Informationen unter www.skihoch2.com

Further information at www.skihoch2.com

One-stop skiing at five resorts in Oberstdorf and Kleinwalsertal

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700 Bewerber bei der großen Casting Aktion Sie gehen normalen bürgerlichen Berufen nach oder noch zur Schule – und nun sind sie Werbestars und erscheinen in diesem Winter auf Großflächenplakaten, in Anzeigen sowie in Kinospots. Insgesamt beteilig­ ten sich rund 700 Teilnehmer an der Aktion, mit der die Marketingexperten des Allgäu Airport auch in Sachen Werbung neue Wege beschreiten möchten. „Das ist ein grandioser Erfolg,“ freut sich Ralf Schmid, Sprecher der Allgäu Airport Geschäftsführung, über die große Resonanz. Groß und Klein, Alt und Jung beteiligten sich an den Castingterminen in Memmingen, Kempten, Ulm und beim Allgäu Airport Festival, als Shooting im Studio: Gewinner Maximilian Müller bei der Arbeit sich der neue Airport Truck in eine rollende als Fotomodell. Shooting in the studio: Winner Maximilian Müller working as a Probebühne verwandelte. Die Sieger für die model. Kategorien Business, Familie, Jugendliche, Senioren und Städtereisende wurden von einer Jury ermittelt. In München standen sie im Studio vor der Kamera eines Werbeprofis. Als Familie siegten Carmen (27) und Andi Börner (27) aus Legau (Landkreis Unterallgäu) mit ihren Kindern Moritz (3) und Selina (7), während Cordula (63) und Ernst Osterried (66) aus Schwangau im Bereich Senioren als Gewinner ermittelt wurden. Maximilian Müller (29) aus Ottobeuren modelt nun im Bereich Business, Jonas Müller (16) aus Kempten für die Kategorie Jugendlicher. Sarah Essing (19) aus Buxheim und Christina Trost (21) aus Bad Wörishofen verkörpern als neue Werbestars den Bereich Städtereise.

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Kampagne // Casting Campaign // Casting

Sieger

vor der

Kamera Winners

in front of the

camera

700 candidates at the big casting event They have normal run-of-the-mill jobs or are still at school – and suddenly this winter they're advertising stars, appearing on billboards, in advertisements and in cinema commercials! A total of around 700 individuals took part in the casting – an attempt by Allgäu Airport's marketing experts to break new ground in the area of advertising too. "It has been a huge success," says Ralf Schmid, Allgäu Airport Executive Board Spokesman, referring to the large response. Everyone – large and small, young and old – took part in the casting events at Memmingen, Kempten, Ulm and at the Allgäu Airport Festival, where the new airport truck was converted into a rehearsal stage. The winners in the Business, Family, Youth, Senior and Leisure Travellers categories were chosen by a jury, and sent to a studio in Munich, where they stood in front of the camera of an advertising professional. The winners in the Family category were Carmen (27) and Andi Börner (27) from Legau (Unterallgäu) with their children Moritz (3) and Selina (7), while Cordula (63) and Ernst Osterried (66) from Schwangau were chosen as the winners in the Senior category. Maximilian Müller (29) from Ottobeuren now models for the Business category, while Jonas Muller (16) from Kempten does the same for the Youth category. Sarah Essing (19) from Buxheim and Christina Trost (21) from Bad Wörishofen are the new advertising stars of the City Trip category.

Erfolgreich: Die Sieger der Casting Aktion des Allgäu Airport. Christina Trost (hinten, von links), Maximilian Müller, Sarah Essing, Jonas Müller, Cordula und Ernst Osterried. Vorne Moritz, Carmen, Selina und Andi Börner. Successful: The winners of Allgäu Airport's casting event were Christina Trost (back, from the left), Maximilian Müller, Sarah Essing, Jonas Müller, Cordula and Ernst Osterried. In the front, Moritz, Carmen, Selina and Andi Börner.

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Die Schnee-

männer

snow-men

Das Winterdienst-Team sorgt für Sicherheit

the

Für Klaus Kempter ist das ganze Jahr Winter! Auch wenn andere von Badestrand und Biergarten schwärmen, dreht sich für den 38-Jährigen noch manches um die kalte Jahreszeit. Denn dann läuft er zu Hochform auf. Als Teamleiter Winterdienst ist er schließlich dafür verantwortlich, dass die Jets auch bei Schnee und Eis auf Deutschlands höchst gelegenem Verkehrsflughafen sicher landen können. Und dafür gibt es sogar im Sommer viel zu tun.

The Winter Snow and Ice Clearance Team ensures safety in winter

Zum Beispiel all die Schneefräsen und Räumgeräte zu warten und zu pflegen, Vorräte an Streu- und Enteisungsmitteln sowie Ersatzteile rechtzeitig einzukaufen und zu lagern. Auch die Mannschaft wird trainiert. Denn wenn der Wetterbericht Schnee und Eis verkündet, dann muss Kempters Team startklar sein. „Im Winter pendle ich immer zwischen Computer und Piste“, erzählt der Schwabe aus dem württembergischen Isny. Flugplan und Wetterbericht bestimmen dann seinen Tagesablauf. Räumen, Kehren, Blasen – dieser Dreiklang dominiert, wenn es darum geht, in den frühen Morgenstunden die über Nacht verschneite Start- und Landebahn frei zu bekommen. Ein spezielles Streumittel und der raue Belag der Piste unterstützen die Bemühungen. „Die Entscheidung zur Landung fällt aber immer der Pilot“, erzählt Kempter. Ihm übermitteln sie eigens mit einem Messfahrzeug ermittelte Bremswerte, die bestimmte Normen erfüllen müssen.

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For Klaus Kempter it's winter the whole year round. Even when others are raving about beaches and beer gardens, the 38-yearold's mind is still very much on the cold season. This is because it's only in winter that he gets into his stride. As leader of the Winter Snow and Ice Clearance Team, he is responsible for ensuring that jets are able to land safely at Germany's highest airport even in snow and ice. And that calls for a lot of work, even in summer. For example, all the snow blowers and snow removing equipment need to serviced and maintained, and stocks of grit, deicing and replacement parts bought and stored in time for the winter. The team too needs to be trained, because as soon as snow and ice are predicted, Kempter's team needs to be ready to jump into action. "In winter I commute back and forth between the computer and the runway", says the Swabian, who was born in Isny in Baden-Württemberg. The flight plan and weather reports then determine his daily routine. Clearing, sweeping, blowing – all three are used in the early hours of the morning to clear the runway of overnight snow. A special type of grit and the rough surface of the runway aid the team in their efforts. "It's always up to the pilots whether to land or not, however", says Kempter. Using a measuring vehicle, his team


Airport Inside // Winterdienst Airport Inside // Winterdienst supplies pilots with braking values, which have to meet certain norms.

Weg mit dem Schnee... Get rid of the snow...

Once the runway is clear, this doesn't mean that the winter team, which includes around 25 employees and works on a shift basis, can call it a day, because then the entire apron and manoeuvring area needs to cleared. And before an airplane that has landed in Memmingen can take off again, the Snow-Men are once more called into action, this time to de-ice the aircraft. Two de-icing vehicles simultaneously spray it with a special glycol mixture used when flying in winter – a critical task. "Safety always comes first ...und mit dem Eis. ...and the ice!

Pflege im Sommer: Klaus Kempter im Einsatz. Servicing in the summer: Klaus Kempter in action!

Ist die Startbahn frei, so hat das Winter-Team, das rund 25 Mitarbeiter umfasst und im Schichtbetrieb arbeitet, noch keinen Feierabend. Gilt es doch nun, das gesamte Vorfeld zu räumen sowie das Rollfeld. Bevor dann ein in Memmingen gelandeter Jet wieder abhebt und entschwebt, sind die Schnee-Männer erneut gefragt. Enteisung steht nun auf dem Plan. Parallel mit zwei Enteisungsfahrzeugen wird die Maschine mit einer besonderen Glykolmischung auf ihren winterlichen Flug vorbereitet – eine verantwortungsvolle Aufgabe. „Priorität hat für uns immer die Sicherheit“, sagt Kempter, der sich vor allem darüber freut, dass sein Team im letzten Winter viel Lob von den Piloten bekommen hat. So motiviert sind die Memminger Schnee-Männer fit für diesen Winter.

for us", says Kempter, who was delighted when his team received copious praise from pilots last winter. This means that they are motivated and ready to go this winter too.

Job mit Verantwortung. Sie geben den Jets wieder Bodenhaftung. Job with responsibility: they give the jets traction again!

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MIT dem

ski-charter ins allgäu

ski charter flights

to the allgäu

Irische Schüler landen in Memmingen und gehen in Oberstdorf auf die Piste Einchecken, abheben und schon geht es auf die Piste: Erstmals in diesem Winter landet regelmäßig ein Charterflieger aus dem irischen Belfast auf dem Allgäu Airport. An Bord sind Schüler, die eine Woche Skiferien in Oberstorf und Sonthofen verbringen. Rund 300 Gäste werden in diesem Winter erwartet, im nächsten sollen es schon über 600 sein „Wir haben die Sache selbst in die Hand genommen und unser Netzwerk genutzt, um die Airlines und Veranstalter direkt anzusprechen und das Allgäu als absolut wettbewerbsfähige Wintersportdestination neben den etablierten Regionen Tirol und Vorarlberg ins Gespräch zu bringen“, erläutert Ralf Schmid, Sprecher der Allgäu Airport Geschäftsführung. Gemeinsam mit dem irischen Spezialreiseveranstalter Topflight aus Dublin entstand die Idee, irische Jugendliche nicht nur in Österreich, sondern auch auf den Pisten des Allgäus eine Winterferienwoche verbringen zu lassen. Unter der Federführung des Flughafen-Managements formierte sich eine schlagkräftige Gruppe, die Marco Piccoli, den Geschäftsführer des irischen Reiseveranstalters, überzeugte. Nach ihrer Landung in Memmingen bringt der AllgäuAirport- Express die jungen Gäste nach Sonthofen, wo sie im AllgäuSternHotel zu Gast sind. Auf die Piste gehen sie in Oberstdorf und im Kleinwalsertal, denn auch Das Höchste, die Bergbahnen an Nebelhorn, Fellhorn/Kanzelwand, Walmendingerhorn und Ifen, sind mit von der Partie. Skimaterial stellt das NTC-Center in Oberstdorf zur Verfügung, ebenso die Skilehrer. „Diese Gruppe hat gezeigt, dass wir internationale Gäste ins Allgäu holen können“, betonte Ralf Schmid. Das Potential sei gewaltig und werde leider zu wenig genutzt. Mit dem neuen Ski-Charter landet auch eine neue Fluggesellschaft auf dem Memminger Flughafen. Flybe, nach eigenen Angaben Europas größte regionale Low-Cost-Airline, verfügt über 77 Flugzeuge – fast ausschließlich Embraer 195 und Bombardier Q400 – und ein dichtes Streckennetz in Großbritannien, bedient aber auch europäische Reiseziele. Die Airline beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter.

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Teamwork in Sachen Ski-Charter. Busunternehmer Wolfgang Steber (v.l.), Marco Piccoli, Geschäftsführer von Topflight, Sandra Kühne, AllgäuSternHotel, Ralf Schmid vom Allgäu Airport und Martin Tykal, Geschäftsführer NTC Oberstdorf, gelang es gemeinsam, den neuen Ski-Charter zu starten. The ski-charter team: Coach operator Wolfgang Steber (from the left), Marco Piccoli, Managing Director of Topflight, Sandra Kühne, Allgäu Stern Hotel, Ralf Schmid, Allgäu Airport, and Martin Tykal, Managing Director of NTC Oberstdorf together they have succeeded in launching the new ski charter service.

Irish schoolchildren land in Memmingen and head for the slopes in Oberstdorf Check in, take off – and hit the slopes! This winter for the first time there will be a regular charter service between Belfast and Allgäu Airport. On board will be schoolchildren spending a oneweek skiing holiday in Oberstdorf and Sonthofen. Around 300 skiers are expected this year, with the number expected to increase to 600 next year. Once they land in Memmingen, the Allgäu Airport Express brings the youngsters to Sonthofen, where they stay at the Allgäu Stern Hotel. The skiing takes place in Oberstdorf and Kleinwalsertal, with the skiers able to use the "Das Höchste" mountain railways to climb the Nebelhorn, Fellhorn/Kanzelwand, Walmendingerhorn and Ifen mountains. Skiing equipment and instructors are provided by the NTC-Center in Oberstdorf. "This group has shown that we can attract international visitors to the Allgäu", says Ralf Schmid. The potential is enormous, he adds, and unfortunately too little used. The introduction of the ski charter flight means the arrival of another new airline at Allgäu Airport: Flybe, which claims to be Europe's largest low-cost airline, has 77 aircraft – almost all Embraer 195s and Bombardier Q400s – and a dense route network in the UK, in addition to serving European destinations. The airline employs around 3000 people.


Touristik-Interview // Hotel Jungbrunn Tourist interview // Hotel Jungbrunn

wer fliegt, Whoever flies, geniesst mehr urlaub more holiday enjoys

Fragen an Hotelier Markus Gutheinz Urlauber kommen und gehen. Der Allgäu Airport dient als Drehscheibe für beide Richtungen. Wie die Touristiker vor Ort vom Flughafen profitieren, zeigen Erfahrungen aus der Praxis im Interview mit Markus Gutheinz, der gemeinsam mit seiner Frau Ulrika das Hotel Jungbrunn im Tannheimer Tal betreibt, nach eigenen Angaben das „erste alpine Lifestyle Hotel der Welt“. Hat der Allgäu Airport auch Ihrem Hotel Flügel verliehen? Markus Gutheinz: Viele Gespräche mit einheimischen Hoteliers und unseren zahlreichen Promis aus aller Welt haben ergeben, dass die Anreise über Memmingen mehr als eine Stunde Zeitersparnis im Vergleich zu anderen Flughäfen darstellt und für unseren Gast mehr als attraktiv ist. Wie reagieren Stammgäste auf das Angebot? Für unsere Nordlichter ist das Angebot zu fliegen sehr verlockend, gerade, um nur ein paar Entspannungstage oder ein Wellnesswochenende zu genießen. Wir versuchen auch in Beratungsgesprächen an der Rezeption den Gästen zu vermitteln, dass sie ihre wertvolle und kostbare Zeit durch eine schnelle Anreise noch effektiver nutzen können und empfehlen dazu immer den Allgäu Airport in Memmingen! Wie klappt es mit dem Transfer? Damit unsere Fluggäste noch komfortabler und schneller zu uns gelangen, haben wir einen hauseigenen VIP-Shuttle eingerichtet, mit dem wir in 55 Minuten vom schönen Allgäu in die Tiroler Berge grooven.

Questions for hotelier Markus Gutheinz Holidaymakers come and go. The Allgäu Airport serves as a hub for both directions. Practical experiences featured in the interview with Markus Gutheinz, who together with his wife Ulrika runs Hotel Jungbrunn in the Tannheimer Valley – according to their own statements, the “world’s first Alpine Lifestyle Hotel” – illustrate how local tourism experts benefit from the airport. Has the Allgäu Airport also made your hotel fly? Markus Gutheinz: Many discussions with local hoteliers and our numerous celebrities from all over the world have revealed that the arrival via Memmingen represents more than one hour in time savings in comparison with other airports and is more than attractive for our guest. How do regular guests react to the offer? The offer to fly is very alluring for our northerners, particularly just in order to enjoy a few days of relaxation or a wellness weekend. In consultative conversations at the reception area we also try to convey to the guests that they can take advantage of their valuable and precious time even more effectively through a fast arrival, and we always recommend the Allgäu Airport in Memmingen!

Erfolgreich: Die Hoteliers-Familie Ulrika, Marcel und Markus Gutheinz (v.l.). From left: the successful hotelier family Ulrika, Marcel and Markus Gutheinz.

How does it work with the transfer? We have set up our own in-house VIP shuttle service – with which we can groove in 55 minutes from the beautiful Allgäu region into the Tyrolean Mountains – so that our airline passengers get to us faster and even more comfortably. // www.hinundweg-magazin.de

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Mit Präzision

zur

Perfektion Die Gesellschafter des Allgäu Airport: Berger Holding GmbH & Co. KG Willkommen in der Neuen Welt: Roboter greifen nach Kleinteilen, die durchbohrt, gereinigt und bearbeitet werden. Bauelemente, die später in Dieselmotoren oder Turboladern wichtige Dienste erfüllen, entstehen in einer atemberaubenden Präzision und Geschwindigkeit. In der Neuen Welt, so die offizielle Hausanschrift der Berger Holding GmbH & Co. KG, die hier im Memminger Industriegebiet ihren Hauptsitz unterhält, hat ein Mann die Führung durchs Werk übernommen, der von allen Seiten freundlich und respektvoll gegrüßt wird – und der für eine etwas andere Welt steht. Der 77-jährige Alois Berger, einer der Gründerväter des Allgäu Airport, hat für jeden ein freundliches Wort, erkundigt sich nach dem Stand der Dinge, ergreift hier ein fertiges Bauteil und erklärt dem Besucher, welche kaum nachvollziehbare Genauigkeit erzielt werden muss, um die Vorgaben zu erfüllen. Abweichungen von einem Tausendstel eines Millimeters sind da schon grob fahrlässig. Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Unternehmenswelt des Alois Berger kaum von anderen Industriefirmen. Auf rund 73.000 Quadratmetern Hallenflächen drehen, fräsen, härten, schrauben

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hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10

Precision

in perfection The shareholders of Allgäu Airport: Berger Holding GmbH & Co. KG

Welcome to the New World: Robots reach out for small parts, which are then drilled, cleaned and processed. Components that subsequently carry our important tasks in diesel engines and turbochargers are manufactured with breathtaking precision and speed. And why does this happen in the New World? Because In der Neuen Welt (In the New World) is the official address of Berger Holding GmbH & Co. KG in Memmingen. Alois Berger does indeed stand for a somewhat different world. 77 year-old Berger, one of the founders of Allgäu Airport, has a friendly word for everyone, enquires how things are, grabs hold of a component here and there, and explains to visitors the almost unimaginable precision with which each component has to be manufactured in order to fulfil customers' requirements. At first glance the corporate world of Alois Berger doesn't seem much different from that of other industrial companies. Inside the company's plants in Germany, Canada, USA, Poland and Switzerland, which cover a total area of 73,000 m2, 1,800 employees rotate, mill, temper, screw and level the various components it manufactures. But let's take a look back in time: On 10 November 1947, 14-year-old Alois Berger began an apprenticeship as an industrial clerk in a screw factory in Ottobeuren. A year earlier he had arrived with his family in Swabia, having been driven out of


Serie Gesellschafter // Berger Shareholder Series // Berger und planen in den Werken in Deutschland, Kanada, USA, Polen und der Schweiz 1.800 Mitarbeiter. Aber werfen wir einen Blick zurück: Am 10. November 1947 beginnt in einer Schraubenfabrik in Ottobeuren der 14-jährige Alois Berger eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Ein Jahr zuvor war er mit seiner Familie als Heimatvertriebener aus dem Böhmerwald nach Schwaben gekommen. Eineinhalb Stunden muss der schmächtige Bub durch Wald und Wiese zur neuen Arbeitsstelle gehen. Und am Abend wieder zurück – an sechs Tagen die Woche. Bald schon bestimmt den kaufmännischen Lehrling ein Wunsch: „Ich will mich selbständig machen.“ Gesagt ist freilich nicht sofort getan. Aber einen Alois Berger konnte offenbar niemand aufhalten. Am 19. Juli 1955 meldet er in Kaufbeuren-Neugablonz die Firma „Alois Berger Schrauben und Facondrehteile“ an. Dass daraus einmal der weltweit größte Hersteller von Präzisionsdrehteilen in Familienbesitz werden sollte, konnte noch niemand ahnen. Nicht einmal der Gründer selbst, der freilich in Sachen Visionen noch heute Maßstäbe setzt. Immer an seiner Seite: Freundin und – seit 55 Jahren – Ehefrau Edith, die einst sogar beim Aufgraben der Fundamente Hand anlegte. Die Neugablonzer Schmuckindustrie zählte zu den ersten Kunden. „Hart und entbehrungsreich“ nennt er diese Zeit, als er mit zwei Schreibmaschinen und mehreren Drehautomaten und unterstützt von seinem Bruder Erwin auf 105 Quadratmetern begann, seine neue Welt zu erobern. Da sie freilich nicht auf den Jungunternehmer Alois gewartet hatte, musste er sich auf den Weg zu ihr machen. Mit Bahn und Fahrrad besuchte er potentielle Kunden, akquirierte Aufträge für sein junges Unternehmen. Mit einer Plattentellerwelle, gedreht für das damalige Elektrounternehmen Schaub-Lorenz, kam Anfang 1956 Musik ins Bergersche „Fabrikle“. Neue Kunden wie Siemens wurden aufmerksam. Ein Jahr später wechselt Berger den Standort und eröffnet in Otto­beuren bei Memmingen mit bereits 21 Mitarbeitern ein neues Werk. Doch dem Selfmade-Mann mit dem untrüglichen Geschäftssinn wird nichts geschenkt. Niederlagen folgen auf Triumphe. Im neuen Werk rosten die Maschinen – der Neubau ist noch feucht. „Aber wir blieben stur“, erzählt der Seniorchef. Mit dem Aufschwung der 60er Jahre wuchs auch das Unternehmen. Neue Kunden wurden gewonnen. Damals begann eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung, die bis heute anhält: Für den Weltkonzern Bosch, längst der größte Kunde der aus 13 Firmen bestehenden Berger-Gruppe, fertigt man Teile von Bohrvorsätzen für Elektrowerkzeuge. Nun ist der Siegeszug des Alois Berger kaum mehr aufzuhalten. 1976 entsteht ein Werk in Ummendorf. Lenkradschlösser, Teile von ersten ABS-Systemen und moderne Einspritztechniken – der Mann aus Schwaben setzt immer mehr auf die Automobilindustrie. 1979 gründet er ein Werk in Kanada. Um Bauteile für Festplattenspeicher liefern zu können, investiert er in Reinraumtechnik. 1991 beginnt am neuen Standort in Memmingen die Produktion. Sohn Oswald übernimmt hier die Geschäftsführung. Nach einem großzügigen Erweiterungsbau im Jahr 2000 wird Memmingen zur Zentrale und Sitz der Holding. Drei der sechs weiteren Geschwister werden ihm ins Unternehmen folgen. Das Stammwerk Ottobeuren wird von Tochter Karin geführt. Zwölf Enkel bilden bereits die nächste Generation. Wer Bergers Erfolgsgeheimnis erkunden will, bekommt schnell eine Antwort: „Wenn du gut bist, musst du ständig besser wer-

Alois Berger im Einsatz: Ob mit seinen Hotelplänen oder im Werk (Bild linke Seite), der Vollblutunternehmer engagiert sich. Alois Berger in action: whether with his hotel plans or at work (photo on left side), the full-blooded entrepreneur gets involved.

the Bohemian Forest like thousands of others at the end of the Second World War. On 19 July 1955 he registered his company "Alois Berger Schrauben und Facondrehteile" in Kaufbeuren-Neugablonz. No-one suspected at the time that the company would grow to become the largest family-owned manufacturer of precision turned parts in the world - not even the founder himself, who even today remains more visionary than the people around him. And by his side throughout this time have been his friend and wife of 55 years, Edith, who once even helped dig the foundations for his plant. Things took a turn for the better in early 1956 when the company manufactured a turntable shaft for electrical company SchaubLorenz. As a result, new customers such as Siemens began to take an interest in it, and one year later Berger moved to a new plant in Ottobeuren near Memmingen, where it employed 21 workers. Despite his unerring business instinct, things haven't always gone smoothly for Berger. Soon after moving to the new plant, for example, the machines began to rust because it was damp. And during the boom years of the 1960s, the company did succeed and grew substantially. New customers were acquired, and one successful business relationship which began at the time has remained in existence to this day: Global player Bosch, for whom it manufactures drilling attachments, has long been the largest customer of the Berger Group, which now consists of 13 different companies. During the 1970s nothing could seemingly hold back the success of Alois Berger, and in 1976 a new plant was opened in Ummendorf. In 1979 a plant was opened in Canada, and in order to be able to supply components for hard disk drives, Alois Berger decided to invest in clean-room technology. Production of the components began in 1991 at a new site in Memmingen, // www.hinundweg-magazin.de

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den.“ Kugelrund und blitzgescheit, energiegeladen und voller Ideen: Der 77-jährige bezeichnet noch heute die Arbeit als sein Hobby Nummer 1. Schneller sein als andere, vorausdenken und eingelaufene Pfade verlassen. Die Zornesröte treiben ihm noch immer die Erlebnisse der jüngsten Wirtschaftskrise ins Gesicht, als viele Kunden „zu vorsichtig und völlig übertrieben“ Aufträge stornierten und auch Berger erstmals in der Firmengeschichte Kurzarbeit anmelden musste. Die Krise als Chance sehen, dann investieren, wenn andere in Schockstarre verharren, um beim Aufschwung vorne mit dabei zu sein. Alois Berger – auch ein Fuchs in Sachen Aktien – kann sich über viele nur wundern. Auch über junge, korrekt gescheitelte Herren, die ihm allen Ernstes erklären wollten, er bilde zu viele Lehrlinge aus, was seine Kostenstruktur negativ beeinflusse. 161 Auszubildende sind bei Berger beschäftigt, Millionen investiert er in die Ausbildung. „Sie sind unser Aufschwung, sie sind unsere Zukunft.“ Aus Lehrlingen werden Ingenieure. Fluktuation ist in der etwas anderen Welt des Bergerschen Firmenimperiums, das rund 220 Millionen Euro jährlich umsetzt, ein Fremdwort. Heute stehen die Enkel der ersten Mitarbeiter auf den Lohnlisten. Menschlich bleiben und großzügig sein – auch diese Faktoren zählen zum Erfolgsgeheimnis des Mannes, der regelmäßig Hilfsprojekte in aller Welt, aber auch vor der Haustüre unterstützt. Ach ja: Und wenn Berger einmal nicht mehr weiterweiß, gründet er keineswegs einen Arbeitskreis, sondern setzt auf seine Mitarbeiter. So geschehen, als Großkunde Bosch einen neuen DieselEinspritzer entwickelte. Berger sollte dafür einen Auftrag erhalten – allein, es fehlten dafür die Maschinen zur Herstellung dieser Teile. Also entwickelte Berger mit tüchtigen Mitarbeitern seine eigene Maschine: Der Bergomat, der in 18 Sekunden das herstellt, wofür andere Minuten brauchen, ist noch heute exklusiver Garant für Spitzenprodukte und unterstreicht den Firmenslogan „Präzision in Perfektion“. Mit dem Unternehmer-Gen scheint der Mann aus Böhmen reichlich gesegnet zu sein. Schläue, Menschenkenntnis, Handschlagqualität und Neugierde zeichnen ihn aus. Das Undenkbare einfach denken – und nach gründlichem Abwägen auch tun. Deshalb zählte Alois Berger in Sachen Allgäu Airport ebenfalls zu den Männern der ersten Stunde. „Man darf hier nicht stoppen“, sagt er energisch. Gerade die exportorientierte Wirtschaft der Region brauche den Flughafen mehr denn je. Auch hier setzt er gerade ein Zeichen. Auf dem Flughafengelände investieren die Privatleute Edith und Alois Berger über sechs Millionen Euro. Auf 7,5 Hektar Fläche entsteht der Berger-Park mit wertvollem Baumbestand und mit einem 52-Zimmer-Hotel. Das ehemalige Offizierscasino wird zum Restaurant, ein neuer Biergarten bietet im kommenden Sommer bis zu 400 Besuchern Platz. Schon bald möchte der rastlose Unternehmer in seinem Park, den er kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt, in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken. Neue Ideen sind freilich nicht ausgeschlossen. Alles ist möglich. „Ja warum denn nicht“, sagt Berger, als es um die Frage der innerdeutschen Flugverbindungen ab Memmingen geht, „Dann gründen wir halt eine eigene Airline!“ Warum denn nicht!

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Immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter. Always an open ear for the employees!

with his son Oswald in charge of the plant. After building a large extension in 2000, Memmingen became the holding company's base and headquarters. Three of the six other siblings have followed him into the company. The main plant in Ottobeuren is run by daughter Karen, and twelve grandchildren stand at the ready as the next generation. Anyone who asks about the secret of Berger's success is quickly told: "If you're good, you need to become even better." The 77year old still describes work as his favourite pastime, and still aims to be quicker than the rest, to think ahead, and to venture down untrodden paths. Berger currently employees 161 apprentices, and he invests millions in their training. "They are our upturn, they are our future." Apprentices ultimately become engineers, and fluctuation is a word that is simply not heard in the somewhat different corporate world of the Berger Group, whose annual turnover is around 220 million euros. Today the grandchildren of the company's first employees have joined the company's payroll. Alois Berger seems to have been born with the entrepreneurial gene, his shrewdness, knowledge of human nature, authenticity and curiosity all aiding him in this respect. To think the unthinkable, and after careful consideration to go ahead and do it. That is why Alois Berger was also among the founding fathers of Allgäu Airport. The region's export-oriented economy needs the airport more than ever. Edith and Alois Berger are investing more than six million euros of their own money in the creation of the Berger-Park at the airport, which will cover 7.5 hectares of land and house a valuable stock of trees as well as a 52-room hotel. The former officers' mess will become a restaurant, and a new beer garden will open next summer with seating capacity for up to 400 visitors. The restless entrepreneur is looking forward to drinking his first cup of coffee in the park, which will be open to the public at no charge. New ideas are more than welcome. Everything is possible. "Why not?", says Berger, when he is asked about domestic flights from Memmingen, "We can found our own airline!" Why not indeed!


container

containers for burkina faso

für burkina faso Der Verein „Gegen Noma“ schickt Hilfsgüter auf die Reise

The "Gegen Noma" association sends emergency supplies Eine Solaranlage, die Ausstattung für eine Zahnarztpraxis, ein Ultraschallgerät, Medikamente, Krankenhausbetten und Matratzen, ein vom Allgäu Airport gestiftetes Notstromaggregat, eine Tonne Milchpulver und vieles mehr befand sich an Bord zweier Container, die nun im afrikanischen Burkina Faso angekommen sind. Rund 130 Tonnen Hilfsgüter im Wert von 120.000 Euro hat der Verein „Gegen Noma e.V.“, gegründet von der Firma Edelweiß in Kempten, auf den Weg gebracht. Empfänger ist ein privates, gemeinnütziges Krankenhaus in Ouahigouya, der drittgrößten Stadt des Landes. Rund 14.000 Kinder und 2.500 Erwachsene werden dort pro Jahr behandelt. Peter Melchin, Mitbegründer des Vereins und Alpinist aus Sonthofen, wartete in Burkina Faso vor Ort auf die Ankunft der Container und kümmerte sich um deren Verteilung. Die Infektionskrankheit Noma trifft vor allem Kinder in Entwicklungsländern, deren Immunsystem durch Unterernährung geschwächt ist. Spenden kann man dafür auch am Allgäu Airport, wo eine Spendenbox mit Infostehle im Abflugbereich zu finden ist. Erst vor kurzem wurde die Box geleert und ergab einen Betrag von 1.768 Euro, der im Kampf gegen Noma gute Dienste leisten wird. A solar system, equipment for a dental clinic, an ultrasound device, medicines, hospital beds and mattresses, an emergency generator donated by Allgäu Airport, a tonne of milk powder and Noma_PK_Mitgliedschaft_RZ 29.11.2010 17:14 Uhr Seite 1 much more were all packed into two containers that have now

Hilfe aus dem Allgäu Help from Allgäu

arrived in the African city of Burkina Faso. In total, around 130 tonnes of relief supplies worth €120,000 were sent to Africa by the "Gegen Noma e.V" ("Against Noma") association, founded by Kempten-based cheesemaking company Edelweiß. The recipient of the goods was a private, charitable hospital in Ouahigouya – the third largest city in the country – that treats around 14,000 children and 2,500 adults each year. Peter Melchin, a co-founder of the association and a mountaineer from Sonthofen waited on the ground in Burkina Faso for the arrival of the containers and took care of the distribution of the goods. Noma is an infectious disease that primarily affects children in developing countries whose immune systems have been weakened by malnutrition. Money can also be donated to the association at Allgäu Airport, where a donation box and information stand are located in the departure area. The box was recently emptied and found to contain around 750 euros, which will be put to good use in the fight against Noma.

Werden Sie Fördermitglied im Verein „Gegen Noma e.V.“ Wir laden Sie ein, unsere Arbeit durch eine Fördermitgliedschaft mitzutragen. Unser Verein leistet humanitäre Hilfe und fördert nachhaltige Entwicklung in Westafrika, einer der ärmsten Regionen der Welt. Ihre Fördermitgliedschaft bedeutet für uns Zuspruch und Anerkennung. Sie unterstützen den Verein ideell und finanziell. Mit Ihrem Jahresbeitrag von 35 Euro helfen Sie uns, unsere Ziele zu erreichen: ■ die Kinderkrankheit Noma zu bekämpfen ■ die medizinische Versorgung in Burkina Faso zu verbessern ■ die Lebensbedingungen der Einwohner zu verbessern ■ Bildungs- und Schulungsangebote bereitzustellen

Mehr Infos unter www.gegen-noma.de

„Helfen Sie diese schreckliche Krankheit auszurotten. Werden Sie Fördermitglied.“ Michael Mendl Schirmherr von Gegen Noma e.V. // www.hinundweg-magazin.de

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Burmi ist der

Skispaß im Kleinwalsertal für die ganze Familie Skiing fun for the entire family in the Kleinwalsertal

Star

Genuss für Könner – Tiefschnee macht glücklich! Pleasure for aces – deep powder snow makes you happy!

Auch eine „Sackgasse“ kann weiter führen – etwa zu grenzenlosem Winterspaß, zu Skivergnügen und zu einer Mischung aus Tradition und weltoffenem Flair. Wie zum Beispiel im Kleinwalsertal, das ein ganz besonderes Tal ist. Mit dem Auto nur von Deutschland aus über Oberstdorf und das Allgäu zu erreichen, liegt es dennoch in Österreich. Wer freilich über den Allgäu Airport anreist, erreicht diese 15 Kilometer lange „Sackgasse“ in knapp einer Stunde. Im Winter bieten die drei Orte Riezlern, Hirschegg und Mittelberg Erholungsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten für ganz unterschiedliche Interessen. Mal sportlich, mal mondän: Das Casino in Riezlern, der Quiksilver Crystal Ground Snowpark oder die verschiedenen Talskilifte für Familien zeigen die Vielfalt der Angebote. Für Skifahrer und Snowboarder stehen insgesamt 120 Kilometer alpiner Abfahrtsstrecken in fünf Skigebieten zur Verfügung – und das alles mit nur einem Skipass. Praktische, umweltschonende Skigleitwege schaffen Verbindungen zwischen den Gebieten, und die kostenlose Nutzung des Walserbusses innerhalb des Tales ermöglicht flexibles Wintersportvergnügen. Die gemeinsame, grenzüberschreitende Skiregion KleinwalsertalOberstdorf beginnt auf 813 Metern in Oberstdorf und reicht bis über 2.200 Meter am Nebelhorn. Aufgrund der geografischen Lage am Alpennordrand ist sie von winterlichen Niederschlägen begünstigt und deshalb für ihre Schneesicherheit bis in die Tallagen bekannt. Auch mittels moderner Beschneiungstechnik ist stets für Schneesicherheit gesorgt und wird der Skibetrieb von Mitte Dezember bis Ostern garantiert. Ideale Pistenverhältnisse, moderne Liftanlagen und speziell auf unterschiedliche Gästezielgruppen zugeschnittene Pauschalen und Kurse machen das Kleinwalsertal, die drittgrößte Tourismusdestination Österreichs, zum Top-Winterziel der Alpen.

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Kleinwalsertal is a special valley. It is 15km long and can only be reached through Allgäu in Germany. Arriving at Allgäu Airport Memmingen one can reach the Kleinwalsertal valley in less than one hour. Being relatively excluded from its motherland Austria, Kleinwalsertal has maintained its traditional Walser customs and combined these with a popular and modern flair like no other Alpine destination. In winter, the three villages, Riezlern, Hirschegg and Mittelberg offer relaxing and diverse activities for everyone. A lot of hard work has gone into making Kleinwalsertal the third most popular alpine destination in Austria. The Casino in Riezlern, the Crystal Ground snow park or one of the many valley lifts for the family are examples of the diversity on offer. For skiers and snowboarders there is a total of 120 kilometers of Alpine downhill runs in 5 different ski fields for you to enjoy – and you can do all of it with just one ski pass. Practical, environmentally friendly Ski trails connect the differing ski areas and the free use of the Walser bus in Kleinwalsertal enables a flexible winter sport experience. The two country ski region Kleinwalsertal – Oberstdorf starts at a height of 813 meters in Oberstdorf and comes to its highest points of 2200 meters on Nebelhorn. Kleinwalsertal lies on the northern edge of the Alps and is blessed with an abundance of snowfall. Combined with modern technic in the form of an army of snow cannons you can be assured that Kleinwalsertal has an abundance of snow even in a warmer winter. The ski season starts in the middle of December and is guaranteed through to Easter. Ideal ski runs, modern lifts and special cheap deals are just some of the reasons that Kleinwalsertal is one of the top winter destinations in the Austrian Alps. The family mascot Burmi is the rising star in Kleinwalsertal. Kids have a lot of fun when they can meet Burmi personally, take a ride in one of the Burmi buses or when they ride in the Burmi gon-


Touristik-Report // Kleinwalsertal Tourist report // Kleinwalsertal Winteridylle und Kinderfreuden! Winter idyll and children’s pleasures!

Ein Star im Kleinwalsertal ist das Familien-Maskottchen Burmi. Kids haben ihren Spaß, wenn sie Burmi „live“ treffen, mit dem eigenen Burmi-Express im Tal unterwegs sind oder mit der BurmiGondel auf den Gipfel befördert werden. Auch in diesem Winter tritt das Murmeltier zum Anfassen als „Sicherheitschef“ auf den Pisten in Erscheinung. Entlang der Burmi-Abfahrt in der HeubergArena stehen Sicherheitstafeln, die anschaulich die wichtigsten Pistenregeln erklären. Neu ab diesem Winter: Als Abwechslung zum alpinen Familien-Ski-Erlebnis bietet der neue "Burmi Langlaufparcours“ Kindern spielerisch den Einstieg ins Loipenvergnügen. Eine Brückenwippe, eine Zauberwelle sowie Torbögen und Kinderlandfiguren am Rand der Strecke trainieren Gleichgewicht und Standfestigkeit der Kleinen. Seit seiner Entstehung vor fünf Jahren hat sich der Crystal Ground am Fuße der Kanzelwand zu einem regelrechten Mekka für Freunde von Snowparks und coolen Events entwickelt. Täglich frisch präpariert und mit einer eigenen Beschneiungsanlage ausgestattet, bietet der Quiksilver Crystal Ground die gesamte Wintersaison über perfekte Bedingungen. „Obstacles“ in allen Formen und Schwierigkeitsgraden sind hier optimal in einen abwechslungsreichen Parcours integriert. Zum Snowpark gehören außerdem ein eigener Soft- und Hardware Shop, eine Lounge mit Café zum Entspannen sowie ein eigener Ski- und Boardservice mit Verleih. Weitere Informationen und buchbare Reisepakete: www.skihoch2.com und www.kleinwalsertal.com

W

inter ighlights

H

14. Walser-VolksbankWinter-Duathlon 6. Januar 2011 Bei diesem Duathlon hat jeweils ein Läufer eine Strecke von 5 km und ein Langläufer eine Strecke von 4,5 km zu bewältigen.

Zaferna Snow Show 20. und 21. Januar 2011 Night Show und Livebands im Partyzelt. Motorschlitten Hillclimb, Vorführung einer Bergung aus dem Sessellift durch die Bergrettung Mittelberg, "FIRE Feier" – DIE Rosenmontagsparty 7. März 2011 Faschingsparty‘s gibt

dola. This coming winter, Burmi will be out and about as Security chief on the slopes. A ride with the kids on the Burmi downhill trail in the Heuberg Arena presents them with the opportunity to learn the most important rules whilst skiing on the slopes in the form of ten “Burmi” Security stations. A new and noteworthy change to the family skiing experience can be found in the form of the new “Burmi Cross Country Course”. Here, in a playful way, kids get to learn how to go about beginning the sport of Cross country skiing. Since the conception of the Crystal Ground Snow Park five years ago at the foot of the Kanzelwand it has built itself up as a Snow Park Mecca and hosts a variety of events. It is prepared daily and has its own snow making setup which in turn means it offers perfect conditions the entire winter season. Kickers, rails and obstacles for all levels are integrated into an amazing downhill run. There is a ski and snowboard shop offering the latest season’s styles, ski’s and boards. There is a lounge with Café to relax in and there is also a hire service for skis and snowboards. More Information: www.skihoch2.com and www.kleinwalsertal.com

es viele – es gibt aber nur eine FIRE Feier! Die Veranstaltung wird im Gerätehaus der Feuerwehr Riezlern abgehalten und hat bereits jetzt einen "Kult-Status" erreicht. Special Drinks, Caipi-Bar mit Caipipaß, Erdbeermargarita, Bierpass, drei DJ’s, und die längste Bar im Kleinwalsertal.

Telemark Event 23. bis 27. März 2011 „Das Leben ist zu schön für eine feste Bindung!“ Unter diesem Motto feiern die Telemarker ihr Kultevent mit deutscher Meisterschaft, FIS-Rennen und einem umfangreichen Rahmenprogramm.

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Leutkirch gibt der

Geschichte

has plenty of space for

Wiesen, Weiden, Wälder, Weiher. Traumhafte Hügellandschaft vor der spektakulären Kulisse der Alpen und nicht weit vom Bodensee. Das ist Leutkirch. Die 23.000 Einwohner der ehemals Freien Reichsstadt gönnen sich reichlich Platz. Leutkirch ist mit einer Ausdehnung von 175 Quadratkilometern eine der größten Flächengemeinden in BadenWürttemberg. Im Nordwesten des württembergischen Allgäus ist Leutkirch für Urlauber das Tor zur Ferienregion Allgäu.

Meadows, pastures, forests, ponds. Beautiful rolling hills, with the Alps as a spectacular backdrop, and Lake Constance not too far away. That is Leutkirch in nutshell. The 23,000 inhabitants of the former free imperial city allow themselves plenty of space: Covering an area of 175 square kilometres, Leutkirch is one of the largest towns in Baden-Württemberg. Situated in the north-western part of the Württembergian Allgäu, Leutkirch is the gateway for tourists to the Allgäu region.

Raum

Mehr Blick: Leutkirch in Sichtweite der Alpen. More view: Leutkirch within sight of the Alps.

Leutkirch kann stolz auf seine Geschichte sein. Und Geschichte begegnet den Einwohnern wie natürlich auch den Touristen beim Gang durch die Altstadt auf Schritt und Tritt. Da ist das repräsentative und für eine Freie Reichsstadt standesgemäße Rathaus zu nennen, das 1740/41 erbaut worden war und heute zu den schönsten, noch erhaltenen barocken Profanbauten in Oberschwaben zählt. Da sind der Gänsbühl und der Marktplatz zu erwähnen, wo das Herz der Altstadt schlägt. Da sind der Bockturm und "der Bock", ein in seiner Grundsubstanz spätgotisches Gebäude mit einem barocken Walmdach, in dem heute ein weithin bekanntes und ungemein liebevoll zusammengestelltes Heimatmuseum untergebracht ist. Vollständig eingerichtete Werkstätten eines Käsers, Wagners, Schuhmachers, Seilers und Schmieds sind dort zu bestaunen, die die Arbeitswelt von früher lebendig werden lassen. Und eine Sammlung von reich ausgestatteten Puppenstuben gibt Einblick in das "bürgerliche Wohnen" des 19. Jahrhunderts. Kein Wunder, dass die Besucher des Museums teilweise von weit herkommen. Beim Gang durch die Stadt entdeckt man die katholische Stadtpfarrkirche St. Martin, die ehemalige "Leutekirche", die der Stadt ihren Namen gab. Und man findet die evangelische Dreifaltigkeits-

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Leutkirch

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history

Sehenswert: Heimatmuseum und Bockturm (oben) sowie das Glasmacherdorf Schmidsfelden (unten). Well worth seeing: Local Heritage Museum and Bockturm (above) as well as the glassmaker’s village Schmidsfelden (below).

Leutkirch can be proud of its history: In its old town, inhabitants and tourists encounter the past at every turn. The Town Hall, representative and befitting of a free imperial city, was built in 1740/41 and is today one of the most beautiful Baroque secular buildings in Upper Swabia. Gänsbühl and the Marktplatz are the main focal points of activity in the Old Town. This is also where the Bockturm and "der Bock" can be found, the latter a late Gothic building with a Baroque hip roof that now houses a well-known local history museum with a lovingly-compiled collection that includes the fully-equipped workshops of a cheese-maker, wagonmaker, shoemaker, rope-maker and blacksmith, all of which bring the past vividly back to live. A collection of lavishly furnished dollhouses similarly provides an insight into the bourgeois life of the 19th century. No wonder people visit the museum from far and wide. Walking through the city, visitors soon come across the Catholic Parish Church of St. Martin, the former "Leutekirche" that gave the city its name, not to mention the Protestant Dreifaltigkeitskir-


Stadtgespräch // Leutkirch City discussion // Leutkirch kirche, deren Turm mit dem von St. Martin und mit dem "Bockturm" die Silhouette der Stadt bestimmt. Man findet das "Gotische Haus", das – um 1378 erbaut – als eines der ältesten noch erhaltenen und bedeutendsten Gebäude Oberschwabens gilt. Die Umgebung der Stadt ist nicht minder reizvoll. In der Region kommen Natur- und Kulturfreunde auf ihre Kosten. Zu einem Anziehungspunkt hat sich das historische Glasmacherdorf Schmidsfelden – etwa 12 Kilometer südlich von Leutkirch – mit seinem Glasmuseum entwickelt. Es zählt zu den wenigen noch erhaltenen Glasmacherdörfern in Deutschland. 1898 wurde die Glashütte stillgelegt. Heute arbeitet dort – tatkräftig unterstützt durch die Heimatpflege Leutkirch – wieder ein junger Vertreter dieser schon fast ausgestorbenen Zunft. Im Museum kann man sich über die Geschichte der Glasmacherei im Allgäu bestens informieren. Über Leutkirch thront Schloss Zeil mit seinem herrlichen Renaissancegarten. Die Allgäustadt Leutkirch ist obendrein ein lohnendes Ziel für Erholungssuchende und Aktivurlauber/innen: Mehr als 220 Kilometer Rad- und 14 beschilderte Wanderwege gibt es hier, außerdem fünf Nordic-Walking-Routen, gepflegte Tennisplätze und Waldsportpfade, 200 Kilometer gespurte Loipen und eines der schönsten Freibäder der Region. Weitere Informationen: Tourist-Information Leutkirch Telefon: +49-7561/ 87-154 www.leutkirch.de e-mail: touristinfo@leutkirch.de

che, the tower of which together with that of St. Martin and the "Bockturm" dominate the city's skyline. Also noteworthy is the "Gotisches Haus" or "Gothic House", built around 1378, which is one of the oldest and most important buildings in Upper Swabia. The area around the city is no less enchanting, and a paradise for both nature lovers and culture aficionados. The historic glassmaking village of Schmidsfelden – around 12 kilometres south of Leutkirch – is home to a glass museum that has become a tourist magnet. It is one of the few remaining glass-making villages in Germany, despite the glassworks being closed in 1898. Today, glass is blown there again by a young man practising this almost extinct craft, actively supported by Heimatpflege Leutkirch – a company founded to foster the historical traditions of the region. Inside the museum visitors can learn about the history of glassmaking in the Allgäu. Overlooking Leutkirch is Schloss Zeil, with its magnificent Renaissance garden. Leutkirch is also a rewarding destination for those seeking peace and quiet and for active holidaymakers. It boasts more than 220 kilometres of cycling and hiking trails, five Nordic walking trails, well-maintained tennis and08331 forest jogging paGesellschaft für Buxheimer Straßecourts 50 Telefon / 9765-0 Außenwerbung GmbH D-87700 Memmingentracks Telefax 08331 / 73966 ths, 200 kilometres of cross-country and one of the most Postfach 13 63 kontakt@gfa-gmbh.com beautiful outdoor pools D-87683 in theMemmingen region. www.gfa-gmbh.com Weitere Informationen: Tourist-Information Leutkirch Telefon: +49-7561/ 87-154 www.leutkirch.de e-mail: touristinfo@leutkirch.de

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auf ein wort in a word Heute: Hans-Jörg Henle , Oberbürgermeister von Leutkirch Forstwissenschaften hat er studiert, eine Banklehre absolviert, das Umweltamt der Stadt Rottenburg am Neckar geleitet und sogar schon zehn Jahre als Bürgermeister einer kleinen Stadt fungiert: So vorbereitet trat Hans-Jörg Henle am 1. September 2008 sein Amt als Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Leutkirch mit besten Voraussetzungen an. Das 47-jährige, parteilose Stadtoberhaupt ist dreifacher Familienvater und begeisterter Ski- und Radfahrer. Warum ist Leutkirch einen Besuch wert? Leutkirch hat Tradition: Viele historische Gebäude in der Altstadt lohnen einen Besuch. Im barocken Rathaus aus dem Jahr 1740 bewundern Kenner die prächtigen Stuckaturen des Meisters Johann Schütz. Im Glasmacherdorf kann man dem Glasbläser Stefan Michaelis bei der Arbeit zuschauen und die Geschichte der Glasherstellung im Allgäu erkunden. Leutkirch ist ein Genuss: In der historischen Altstadt erwarten Cafés, Bars, Bistros und Restaurants Einheimische und Besucher. Leutkirch hat Kultur: Im Torhaus und im Kornhaus gibt’s moderne Kunst. Im Bockgebäude am Gänsbühl zeigt das Museum die Geschichte von Stadt und Land. Aktivurlauber können in Leutkirch mehr als 220 Kilometer Radwege, 14 beschilderte Wanderwege, 5 Nordic-Walking-Routen sowie unzählige Loipen erkunden. Kurzum: Leutkirch lohnt sich. Was bedeutet der Allgäu Airport für Ihre Stadt? Durch die Nähe des Allgäu Airport ist Leutkirch ein noch interessanteres und schneller erreichbares Urlaubsziel für Touristen aus dem In- und Ausland geworden. Es haben sich neue Vermarktungsschienen aufgetan. Für unsere mittelständische Wirtschaft hat der Airport eine sehr große Bedeutung. Wichtige innerdeutsche und europäische Metropolen sind näher an das Allgäu herangerückt. Was wünschen Sie sich künftig vom Allgäu Airport? Wir wünschen uns, dass sich die Erfolgsgeschichte des Flughafens fortsetzt und bald viele Besucher über den Allgäu Airport in den neuen Centerparc Allgäu nach Leutkirch kommen.

Today: Hans-Jörg Henle, Mayor of Leutkirch He has studied forestry sciences, completed a banking apprenticeship, managed the environmental office of Rottenburg am Neckar, and even served as the mayor of a small town for ten years: Hans-Jörg Henle couldn't have been better prepared therefore when he took up office as mayor of the city of Leutkirch. The 47-year-old, independent mayor is the father of three children and is an avid skier and cyclist. Why should people visit Leutkirch? Leutkirch has a long history behind it, and many historical buildings in the old town are worth a visit. In the Baroque town hall, dating from 1740, visitors can admire the magnificent stucco work of Johann Schütz. In the Glasmacherdorf (glass-making village) they can watch glassblower Stefan Michaelis at his work, and learn about the history of glassmaking in the Allgäu. Leutkirch is a culinary delight: In the historic old town locals and visitors can choose from a wealth of cafes, bars, bistros and restaurants. Leutkirch has culture: Modern art can be found inside the Torhaus and the Kornhaus, while the museum inside the Bockgebäude on Gänsbühl recounts the history of the town and region. In Leutkirch active holidaymakers can explore more than 220 kilometres of bike trails, 14 signed hiking trails, 5 Nordic walking routes as well as countless cross-county skiing trails. In short: Leutkirch is well worth visiting. What does Allgäu Airport mean for your city? The proximity of Allgäu Airport means that Leutkirch is now an even more interesting holiday destination for tourists from home and abroad, and can be reached even more quickly. New marketing channels have been opened up to us. The airport is very important for our medium-sized companies. Major German and European cities have essentially moved closer to the Allgäu. What would you like to see in future at Allgäu Airport? We hope that Allgäu Airport will continue being successful, and that it will soon be used by large numbers of holidaymakers travelling to the new Centerparc Allgäu in Leutkirch.

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Roter Teppich // Promis auf dem Rollfed Red carpet // Stars on the runway

Promis auf Dem Rollfeld

Stars on the runway

Außenminister zu Gast Und jetzt der Außenminister: Nachdem bereits zahlreiche Mitglieder des Bundeskabinetts auf dem Allgäu Airport gelandet sind, erprobte nun auch Guido Westerwelle unseren Flughafen, um schnell von Köln zu einer FDP-Veranstaltung in Ulm zu gelangen. Vorher verewigte er sich freilich im Gästebuch des Airport, das Geschäftsführer Manfred Schilder (unser Bild) zur Begrüßung präsentierte. A visit by the Foreign Minister Numerous members of the Federal Cabinet have landed at Allgäu Airport, the latest being Guido Westerwelle, the Foreign Minister, who flew in from Cologne to attend an FDP event in Ulm. Before leaving he was happy to sign the airport's guestbook, presented to him on arrival by Managing Director Manfred Schilder (our image).

On a

journey through time

with „Aunt

Auf Zeitreise mit „Tante

Ju“

Eine Legende machte auf dem Allgäu Airport Station: Die Junkers Ju 52, auch liebevoll „Tante Ju“ genannt, startete von Memmingen aus zu mehreren Rundflügen über das Voralpengebiet und die Königsschlösser. Die Maschine, die im Jahr 1936 ihren Erstflug erlebte, wird seit 1986 nach einer aufwändigen Restaurierung von der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung eingesetzt. Über 5000 Ju 52 wurden einst nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und Spanien gebaut und von über 30 Fluggesellschaften in 25 Ländern eingesetzt. Einer, der sie einst flog, war in Memmingen zu Gast: Erwin Boll. Der heute 88-jährige Generalkonsul a. D. beförderte mit ihr als junger Pilot der Luftwaffe Soldaten nach Stalingrad und zurück. Heute lebt er in Augsburg und ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, sein altes Fluggerät noch einmal zu besichtigen. A legend made a stop at the Allgäu Airport: The Junkers Ju 52 aircraft, also affectionately called “Aunt Ju”, started from Memmingen for several sightseeing flights over the Alpine foothills and the royal castles. The machine, which experienced its inaugural flight in 1936, has been put into operation by the foundation known as “Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung” since 1986 following an extensive restoration.

Ju“

Over 5,000 Ju 52 aircraft were once not only built in Germany, but also in France and Spain, and utilised by over 30 airlines in 25 countries. Erwin Boll, a former Ju 52 pilot, was a guest in Memmingen. As a young Luftwaffe pilot the now 88 year-old retired consul general transported soldiers to Stalingrad and back with the aircraft. Today he lives in Augsburg and did not miss out on the opportunity to lay eyes on his old aircraft once again.

Im Rollstuhl aufs Rollfeld: Erwin Boll, einst Ju-52-Pilot, stattet der Maschine in Memmingen einen Besuch ab. In a wheelchair on the taxiway: Erwin Boll, former Ju 52 pilot, paid a visit to the legendary machine in Memmingen.

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Pfadfinderinnen

Girl guides

Auch Pfadfinderinnen setzen auf moderne Verkehrsmittel. Zu einer 10-tägigen BegegnungsReise nach Irland startete eine Gruppe der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) in Memmingen. Die Reiseteilnehmer kamen aus ganz Schwaben. Bei der Pfadfinderinnenschaft handelt es sich um einen Mädchenverband, in dem sich bundesweit Mädchen und junge Frauen organisieren. Die PSG wurde 1947 in München als Verband katholischer Pfadfinderinnen gegründet und ist Teil der weltweiten Pfadfinderinnenbewegung WAGGGS (World Association of Girl Guides and Girl Scouts), die überall auf der Welt nach den gleichen Grundregeln lebt: für die Gesellschaft zu leben, sie im Positiven zu verändern und zu verbessern.

Girl guides also rely on modern means of transportation. A group of girls from the Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) in Memmingen started a 10day encounter trip to Ireland. The trip participants came from all over Swabia. The Pfadfinderinnenschaft is a nationally organised guiding association for girls and young women. PSG was founded in 1947 in Munich as an association of Catholic girl guides and is part of the worldwide girl guides movement WAGGGS (World Association of Girl Guides and Girl Scouts), which all live according to the same basic rules all over the world: to live for the society, and to change and improve it in a positive way.

heben in Memmingen ab

STROM IN den tank

take off in Memmingen

electricity IN the tank

Am Allgäu Airport können Autofahrer kostenlos tanken. Allerdings nur, wenn sie mit einem Elektroauto unterwegs sind. Für sie gibt es jetzt eine neue E-Tankstelle, die im Rahmen des Projekts eE-Tour Allgäu auf dem Mietwagen-Parkplatz des Flughafens installiert wurde. Dort stehen auch Elektrofahrzeuge bereit, die bei Europcar am Airport gemietet werden können. Der Strom stammt aus umweltfreundlicher Wasserkraft. Das Projekt eE-Tour Allgäu ist Teil eines Förderprogramms, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Partnerschaft mit dem Umweltministerium betrieben wird. Konsortialführer vor Ort sind die Allgäuer Überlandwerke. Begleitet wird das Projekt, das im Allgäu insbesondere die Möglichkeiten der Elektromobilität für den Tourismus erforschen und eine Infrastruktur an Ladestationen aufbauen soll, von der Hochschule Kempten. Tanken an der Steckdose: Stefan Sievert (v.l.) vom Allgäuer Überlandwerk (AÜW), Corinna Adolph (Europcar), Martina König (Hochschule Kempten), Marina Siladji und Karin Wanner vom Allgäu Airport eröffneten den neuen Service am Flughafen. Tanking up at the electric socket: (From left): Stefan Sievert from Allgäuer Überlandwerk (AÜW), Corinna Adolph (EUROPCAR), Martina König (Kempten University of Applied Sciences), Marina Siladji and Karin Wanner from Allgäu Airport inaugurate the new service at the airport.

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hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10

At Allgäu Airport car drivers can tank up for free. But only if they on the road with an electric car! For them there is now a new charging station which has been installed at the airport’s rental car parking area within the framework of the “eE-Tour Allgäu” project. Electric vehicles can also be rented from the airport’s EUROPCAR agency. The electricity stems from environmentally friendly hydroelectric power. The eE-Tour Allgäu project is part of a promotional programme that is operated by the Federal Ministry of Economics and Technology in partnership with the Federal Environment Ministry. Local consortium managers are the power supply company Allgäuer Überlandwerk. The project, which shall in particular research the possibilities of electric mobility for tourism and build up an infrastructural network of charging stations, is accompanied by Kempten University of Applied Sciences.


Gewinnspiel:

ab nach

antalya!

Ein Gewinn: Badefreuden in der Türkei

Gewinnen Sie eine Reise für zwei in die Türkei!

Jungbrunnen Jungbrunn: Entspannung im Tannheimer Tal

Beantworten Sie diese drei Fragen richtig und schon haben Sie die Chance auf Sonne, Strand und Meer: Unsere Preisfragen: 1. Welche Städte werden 2012 unter anderem Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft sein? A Lemberg + Kiew B Lemberg + Belgrad C Kiew + Belgrad 2. Welche Fluggesellschaft fliegt von Memmingen nach Antalya? A Ryanair

B Flybe

C Sunexpress

3. Wie viele Einwohner hat Belgrad? A 1,6 Millionen

B 2 Millionen

Einsendeschluss: 31.03.2011

C 1,2 Millionen

1. Preis: Eine Reise in die Türkei Flug für 2 Personen von Memmingen nach Antalya mit Sunexpress, 1 Woche All Inclusive im Doppelzimmer im 4,5* Hotel Aska Buket in Alanya. Buchung auf Anfrage je nach Verfügbarkeit. Ausgenommen Hochsaison.

Bitte senden Sie eine Postkarte mit den Antworten an: Allgäu Airport GmbH & Co. KG GEWINNSPIEL TÜRKEI Schleifweg, Am Flughafen 35 87766 Memmingerberg

2. Preis: 2 Übernachtungen in Tirol 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Verwöhnpension für 2 Personen im Hotel Jungbrunn in Tirol. 3. Preis: Gutschein für 1 Woche kostenlos parken auf P1

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? ? rätsel ?

spass

Kreuzworträtsel

?? ?

puzzles

Lösungswort:

Sudoku Füllen Sie die leeren Felder mit den Ziffern 1 bis 9 so, dass in jeder Zeile, Spalte und dick umrandetem 3x3 Bereich jede Ziffer genau einmal vorkommt. Fill in the empty fields with the numbers 1 to 9 so that in each line, column and thickly outlined 3 x 3 area each number only appears once.

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hin&weg // Das Allgäu Airport Magazin Vol. 6 Dezember 10


Finde den Fehler Find the mistake

Lรถsungen Solutions

Im unteren Bild haben sich sieben Fehler eingeschlichen. Schaffst du es, alle zu finden? In the picture below there are seven mistakes. Can you find them all?

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„Ein Flughafen im Herzen der Alpen. Eigentlich unverschämt, hier wegzufliegen...“ Aber wenn es doch so einfach ist Top-Ziele in Europa zu erreichen.

Cordula und Ernst O. aus Schwangau, Gewinner des Allgäu Airport Castings 2010

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hin & weg - Vol. 6  

Allgäu Airport Magazin Vol. 6

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