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Juli 2013 . www.missio.at

SCHULE: Reis und Bildung für Kinder in Myanmar SCHLAFSAAL: Schutz vor wilden Tieren in Kenia BILDUNG: Ausbildung für Ureinwohner in Indien JUGENDKRIMINALITÄT: Präventionsarbeit in Kolumbien FLÜCHTLINGSKINDER: Betreuung von Jugendlichen in Ruanda

projekt missio

Hoffnung durch Bildung In vielen Dörfern von Myanmar (Burma) gibt es keine Schulen. Daher leben die Schüler oft fernab ihres Heimatdorfes in kirchlichen Internaten, die neben einer Schule liegen. Hier werden sie menschlich gefördert und beim Lernen unterstützt. Bildung ist für sie der einzige Weg aus der Armut. Missio hilft mit Schulunterlagen und Reis.

„Nicht allen Eltern ist bewusst, wie wichtig Bildung für die Kinder ist.“ Fr. Joseph Maung Win, Myanmar


Fotos: Maung Win

Das Internat der Pfarre von Gyopinkouk: In der Früh, zu Mittag und am Abend dürfen die täglichen Mahlzeiten nicht fehlen.

Projekt: Projektort: Projektleiter: Projektsumme: Kennzahl:

SCHULE – Reis und Bildung für Kinder Kyait Latt und Gyobinkouk, Myanmar/Burma Fr. Joseph Maung Win 5.000,- Euro PM 365

Für Schulbildung fehlt das Geld Ein Projekt ermöglicht Kindern den Schulbesuch.

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ildung ist der zentrale Schlüssel, der aus der Armut hinaus führt, doch gerade die ärmsten Bevölkerungsschichten können sich eine ausreichende Bildung nicht leisten. In dieser Falle befinden sich viele Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, auch in Myanmar (Burma). Besonders im ländlichen Raum kommen viele Familien nur schwer über die Runden. In den entlegeneren Gegenden der Diözese von Yangon erhalten 70 Prozent aller Kinder keine Schulbildung. Das wenige Geld, das die Eltern mit ihrer Arbeit in der Landwirtschaft verdienen, reicht meist nicht einmal für das tägliche Essen aus. Daher fehlen den Kindern erst recht die nötigen Mittel für den Schulunterricht. Zwar verlangen die staatliche Schulen in Myanmar kein Geld für den Unterricht. Doch die ver-

„Bildung bleibt für viele ein unerfüllter Traum.“ Fr. Joseph Maung Win

steckten Kosten für den Schulbesuch sind sehr hoch: Schulkleidung, Schultaschen, Schulbücher, Übungshefte, Sportkleider gehören dazu. Angesichts dieser Kosten und einer ungenügenden Schulausrüstung erscheint es vielen als sinnvoller, wenn sie ihre Kinder als Arbeitskräfte einsetzen. Viele erkennen nicht den Wert der Schulbildung. Sie halten die Schulbildung für eine unnötige Verschwendung von Geld und Zeit, die sie speziell bei ihren Töchtern nicht aufbringen wollen. Bildung bleibt darum für Millionen von Kindern in Myanmar ein unerreichbarer Traum.

Doch gerade in der jetzigen Situation, da sich das Land öffnet und die Menschen erstmals mehr Freiheit bekommen, auf die sie noch nicht vorbereitet sind, ist Bildung nötiger denn je. Die katholischen Kirche fördert die Ausbildung der nächsten Generation trotz der eingeschränkten Religionsfreiheit. Zwar darf die Kirche bis heute keine Schulen leiten – vor 50 Jahren wurden alle kirchlichen Schulen von der Militärdiktatur enteignet – aber in Pfarren, Jugendlagern und vor allem in Internaten ergänzt sie mit Englischkursen und Projektunterricht den staatlichen Schulunterricht. Weil es in vielen Dörfern keine Schulen gibt, leben viele Schüler während des Schuljahres fernab ihres Heimatdorfes in einem kirchlichen Internat, das neben der Schule liegt. Besonders belastet sind zurzeit zwei Internate in den Städten Kyait Latt in der Delta-Region und Gyobinkouk. 200 Kinder zwischen fünf und 17 Jahren leben in den beiden Einrichtungen. Sie stammen aus sechs Dörfern mit hoher Analphabetenrate und benötigen dringend Hilfe. Für den Schulbesuch im kommenden Jahr fehlt es an Ernährung und an Schulsachen. Nun hat die Caritas in der Erzdiözese Yangon ein Projekt für das nächste Schuljahr gestartet. 270 Säcke Reis von je 50 Kilogramm sollen die Kinder in den nächsten sechs Monaten erhalten. Ein Sack Reis kostet 21 Euro. Hinzu kommen noch Schuluniformen, die 4,70 Euro pro Kind kosten, sowie Hefte und Bücher von jeweils 7,70 Euro und die medizinische Versorgung von 2,80 Euro pro Kind. Die Arbeit des zuständigen Priesters wird dadurch maßgeblich unterstützt. <


Nicht alle Eltern halten Schulbildung für wichtig.

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Das Internat befindet sich gleich bei der Schule. Der Weg zur Schule ist kurz.

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Auch bei stark eingeschränkter Religionsfreiheit leisten Priester und Ordensleute oft Erstaunliches. In Myanmar (Burma) darf die Kirche weder neue Gotteshäuser bauen, noch Schulen oder Krankenhäuser leiten. Dennoch: Für die Ausbildung der nächsten Generation ist sie bereits unerlässlich. Im ländlichen Raum, wo die Armut am größten ist, gibt es in vielen Dörfern keine Schulen. Deshalb leben die Schulkinder oft fernab ihres Heimatdorfes in kirchlichen Internaten, die gleich neben den Schulen liegen. Zurzeit brauchen zwei Internate in Kyait Latt und Gyobinkouk dringend Unterstützung, denn es fehlt an Essen und an den nötigen Schulsachen. Auch die anderen Projekte stehen diesmal ganz im Zeichen der Bildung: Auf einen Schlafsaal bei der Schule hoffen die Schulkinder der „John Paul II. Academy“ in der Masai Mara; nur so bleibt ihnen der gefährliche Schulweg erspart, auf dem ihnen Löwen und andere Raubtiere auflauern. In Indien erhält dank der Kirche der vernachlässigte Stamm der Koya eine Schulbildung, und in Kolumbien kümmert sich eine kirchliche Stiftung um kriminelle Jugendliche. Im Flüchtlingscamp von Kigeme nimmt sich ein Team aus Priestern, Lehrern und Katechisten der durch Gewalt und Traumata gezeichneten Jugend an. Herzlichst, Ihr

Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

SPENDENINFORMATION: Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Informationen unter: www.spendenrechner.at „Projekt Missio“ möchte Projekte vorstellen und Ihnen die Möglichkeit zur Unterstützung geben. Missio übernimmt die Garantie dafür, dass Ihr Geld auch ankommt. Bitte beachten Sie: Bei der Überweisung sollte unbedingt die Kennzahl angegeben werden, damit die Spende für das von Ihnen ausgewählte Projekt verwendet werden kann. Sollten für ein Projekt mehr Spenden als benötigt eingehen, werden die Überschüsse für ähnliche Projekte benutzt. Wenn Sie an zusätzlichen Informationen zu einem Projekt interessiert sind oder Fragen haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an!

Missio – Päpstliche Missionswerke Seilerstätte 12/1 . 1010 Wien Fax (01) 513 77 37 Tel (01) 513 77 22 E-Mail: projekte@missio.at


Projekt:

SCHLAFSAAL - Schutz vor wilden Tieren

Projektort:

Lemek, Diözese Ngong, Kenia

Projektleiter:

Fr. Boniface Mukwe

Projektsumme: 18.200,- Euro pro Jahr PM 366

Kennzahl:

Schutz vor Löwen

Ein geschützter Raum ermöglicht den Massai-Kindern einen Zugang zu Bildung.

Im Nationalpark Masai Mara ist der Weg zur Schule lebensgefährlich: Manche Schüler werden unterwegs von Löwen und anderen Tieren getötet. Ein Schlafsaal bei der Schule würde den Kindern den Schulweg ersparen.

W

enn Naisiae sich auf den Weg zur Schule macht, durchquert sie das weite Naturschutzgebiet der Masai Mara, das in Kenia und Tansania liegt. Bis zu 15 Kilometer muss sie jeden Tag zu Fuß zurücklegen, um in Aitong die private Grundschule „John Paul II. Academy“ zu erreichen. Der Weg durch den berühmten Nationalpark ist gefährlich. Auf dem Schulweg begegnen Naisiae immer wieder wilde Tiere. „Es kann vorkommen, dass die Kinder unterwegs von Löwen oder von Büffeln attackiert werden und dadurch schwere Verletzungen erleiden“, erzählt Father Boniface Mukwe, der vor drei Jahren diese kleine Schule aus Wellblech errichteten ließ. Die Schule trägt den Namen des seligen Papstes Johannes Paul II., der im Jahre 1985 während einer Kenia-Reise die Masai Mara besucht hat. „Wir sind stolz, dass dieser Papst auch bei uns in der schönen Masai Mara war und auf die Menschen hier nicht vergessen hat“, unterstreicht Fr. Boniface, der noch heute gerne an den historischen Moment zurückdenkt. In der Masai Mara betreut Fr. Boniface ein riesiges Pfarrgebiet. Er

träumt von einem Ausbau seiner Schule, die im Moment nur aus zwei kleinen Räumen besteht. Zurzeit müssen daher die Lehrer gemeinsam mit den Schülern oft in die Kirche nebenan ausweichen um dort den Unterricht abzuhalten. Am dringendsten benötigt Fr. Boniface zwei Schlafsäle für insgesamt 160 Schüler, einen für Burschen und einen für Mädchen, denn nur so erspart er seinen Schülern den gefährlichen Weg nach Hause. In diesem „Internat“ wären die Mädchen auch vor den Dorfältesten ihres MassaiStammes sicher. Denn Massai-Mädchen wie Naisiae werden im Alter zwischen acht und 14 Jahren dem traditionellen Ritus der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) unterzogen. Erst nach diesem brutalen Ritus gelten die Mädchen als heiratsfähig. „Die John Paul II Academy“ soll den Mädchen Schutz vor FGM und einer verfrühten Heirat bieten. Es ist der einzige Ort in der ganzen Region, der jungen Massai Mädchen die Möglichkeit gibt, ungestört in die Schule zu gehen. Normalerweise müssten sie zuhause bleiben und ihrer Mutter im Haushalt helfen,“ erklärt Fr. Boniface, der auf baldige Änderung der Lage hofft. <

„Der Schulweg in der Masai Mara ist gefährlich, ein wirkliches Problem.“

Fotos: Missio/Czernin

Fr. Boniface Mukwe

Massai-Kinder auf dem Weg zur Schule (l.). Die „John Paul II. Academy“ besteht aus zwei Wellblechhütten. Bald sollen sie einem Haus aus Ziegeln weichen (o.).


Projekt:

Schule für die indigene Bevölkerung

Projektort:

Katukapalli, Diözese Khammam, Indien

Projektleiter:

Fr. Peter Daniel S.J.

Projektsumme: 17.000,- Euro Kennzahl:

PM 367

Schule für Ureinwohner

Missio hilft bei der Ausbildung von indigenen Kindern.

In den Urwäldern des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh lebt der Stamm der Koya weitgehend abgeschnitten von der Außenwelt. Nun erhalten die Kinder der Ureinwohner eine Chance auf eine Schulausbildung.

A

n der Grenze des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh findet seit Jahren ein bewaffneter Konflikt zwischen den Naxaliten und der Polizei des angrenzenden Nachbarstaates Chattisgarah statt. Die maoistische Partei der Naxalliten setzt auf den gewaltsamen Widerstand gegen den Staat. Die Hauptopfer dieses Konflikts sind vor allem die Koyas, ein indigener Stamm, der in diesem Grenzgebiet beheimatet ist. Sie geraten immer wieder zwischen die Fronten der kämpfenden Gruppen und werden von beiden Seiten bedroht. In den subtropischen Urwäldern von Andhra Pradesh leben sie in kleinen Dörfern, fern von der Zivilisation. Dort gibt es weder Straßen, noch Geschäfte oder irgendeine andere funktionierende Infrastruktur. 90 Prozent der Koyas sind Analphabeten, denn zur Schule können nur die Wenigsten gehen. Die Kinder tragen mit harter Feldarbeit zum Lebensunterhalt der Eltern bei. Dabei werden sie von den reichen Landbesitzern oft brutal ausgenützt. Der indische Jesuitenpater Peter Daniel, Projektpartner von Missio, konnte bereits vielen in-

digenen Kindern helfen und sie von der illegalen Kinderarbeit freikaufen. In einem von ihm geleiteten LITDS-Camp (Loyola Integrated Tribal Development Society) können sie nun zur Schule gehen. Diese von den Jesuiten gegründete Vereinigung widmet ihre besondere Aufmerksamkeit den ausgebeuteten Kindern der Koya. Dank der mutigen Initiative von P. Peter Daniel und der Hilfe von Missio konnten bereits mehr als 500 Kinder eine Schulausbildung abschließen. Heute leben weitere 450 Kinder in diesem Camp, um hier zur Schule zu gehen. Viele ehemalige Schüler konnten bereits anschließend noch eine Berufsausbildung abschließen, so etwa Veerami, die heute als Krankenschwester arbeitet. Nun sollen weitere 100 Kinder von der Unterstützung durch die Päpstlichen Missionswerke profitieren. Mit nur 175 Euro können zehn Monate lang die Schulgebühren, die Verpflegung und die medizinische Versorgung eines Kindes gedeckt werden. Helfen auch Sie mit, dass die Kinder dieser vernachlässigten Gruppe der Koya einer sicheren Zukunft entgegenblicken können. <

Fotos: Pater Peter Daniel

Die Koyas leben in kleinen Hütten (l.). P. Peter Daniel mit seinen Schützlingen (r.): Die ehemaligen Schülerinnen des LITDS-Camps arbeiten nun als Krankenschwestern.

„Wir kaufen die Kinder von den Landbesitzern frei, denn sie haben ein Recht auf eine Schulausbildung.“ Pater Peter Daniel


Fotos: Ohr u. Oster

In einem Vorort von Cartagena bauen ehemalige Bandenmitglieder einen Kindergarten und werden auf diese Weise wieder in die Gesellschaft eingegliedert (r.).

Projekt: Projektort: Projektleiter: Projektsumme: Kennzahl:

Die jungen Frauen ehemaliger Bandenmitglieder freuen sich auf die Geburt ihrer Babies.

JUGEND – Gewaltprävention durch Berufsausbildung Cartagena de Indias, Kolumbien Reinhold Oster 30.000,- Euro pro Jahr PM 368

Die gefährdete Jugend Ausbildung für kriminelle Jugendliche. Seit den 1960er Jahren herrscht in Kolumbien ein blutiger Bürgerkrieg. Aufgrund der enormen Gewalt im Land ist auch ein starkes Ansteigen von Jugendkriminalität spürbar. Die Stiftung „Madre Herlinde Moises“ hilft den gefährdeten Jugendlichen, einen neuen Weg einzuschlagen und die Freude am Leben wiederzuentdecken.

D

ie Ausweitung und Verschärfung des seit Jahrzehnten in Kolumbien herrschenden bewaffneten Konflikts zwischen Guerillas, Paramilitärs und dem Militär haben dazu geführt, dass vor allem bei den Jugendlichen die Gewalt enorm gestiegen ist. Besonders die karibische Hafenstadt Cartagena de Indias ist von der steigenden Jugendkriminalität betroffen. Aufgrund der erlebten Gewalterfahrungen, der Arbeitslosigkeit und Armut schließen sich die Jugendlichen in Banden zusam-

„Ein Leben ohne Freude ist kein Leben.“ Sr. Herlinde Moises

men, weil sie sich dort sicher fühlen. Diese Banden rauben Touristen und Geschäfte aus, handeln mit Kokain, um damit ihr Leben zu finanzieren, und schrecken nicht einmal vor Morden zurück. Die österreichische Missionarin Herlinde Moises, die seit den 1960er Jahren in Pasacaballos soziale und pastorale Hilfe geleistet hat und dabei auch viel Schweres erleben musste, erzählte einmal, es könne sogar passieren, dass die Jugendbanden Menschen umbringen, nur weil sie ein Handy haben möchten. Die von ihr ins Leben gerufene Stiftung „Fundación Madre Herlinda Moises“ widmet sich seit Jahrzehnten den Ärmsten der Armen und versucht, diese mit sozialen, pastoralen

und gesundheitsfördernden Projekten zu unterstützen. Im Jahr 2007 wurde das Projekt „Jugendliche in Gefahr – Träume erbauen“ gestartet. Ziel dieses Projekts ist es, mit psychosozialer und pastoraler Hilfe die Jugendlichen aus der Kriminalität zu holen und sie wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Die Resozialiserung der Jugendlichen basiert auf vier Stufen: Die Bandenmitglieder werden medizinisch betreut, durch Workshops erfahren sie eine psychosoziale Unterstützung, darüber hinaus erhalten sie eine Ausbildung als Maurer und Mechaniker, und schließlich werden ihnen durch die pastorale Betreuung des Pfarrers christliche Werte vermittelt. Mit der Berufsausbildung sollen die Jugendlichen nicht nur einen Weg aus der Kriminalität finden, sondern einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Im vergangenen Jahr haben sie etwa im Zuge ihrer Ausbildung einen Kindergarten für Flüchtlingskinder am Stadtrand von Cartagena gebaut. Da die jungen Frauen oft schon sehr früh Kinder bekommen, ist auch die Gesundheitsversorgung ein wichtiger Bestandteil dieses Projekts. Es werden Workshops zum Thema Gesundheit, Schwangerschaft und Versorgung von Babys abgehalten, die den jungen Müttern und Vätern Kompetenz im Umgang mit ihren Kindern vermitteln sollen. Helfen auch Sie mit, damit aus diesen Jugendlichen verantwortungsvolle Eltern werden. <


Fotos: Missio/Czernin

P. Peace Ike (ganz r.) arbeitete lange Zeit in einer großen Firma, bis der Geist Don Boscos den Spätberufenen erfasste.

Priesterpatenschaften

„Ich hätte heiraten können, doch eine größere Macht hielt mich davon ab.“ P. Peace Ike

Für Theologiestudenten aus drei Kontinenten.

Vielen jungen Männern in den Ländern des Südens bleibt der Weg zum Priestertum versagt. Sie können sich die Ausbildung nicht leisten. Nur mit unserer Hilfe ist es ihnen möglich die Priesterweihe zu empfangen.

Unterstützen Sie jetzt und senden Sie die Antwortkarte an: Missio, Seilerstätte 12/1, 1010 Wien Rufen Sie uns an: (01) 513 77 22-32 Faxen Sie uns die Antwortkarte: Fax (01) 513 77 22 60 Schreiben Sie ein E-Mail: priester@missio.at

IMPRESSUM: Projekt Missio, Ausgabe 1302 Medieninhaber und Herausgeber: Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich; Redaktion: Medienabteilung Missio, Seilerstätte 12/1, 1010 Wien, Tel.: (01) 513 77 22, E-mail: medien@missio.at, www.missio.at Design: Petra Kuchenbecker, komma2 Herstellung: PrintOn – Johann Seiberl, A-3382 Loosdorf, www.print-on.at Herstellungsort: Wien, Verlagsort: Wien, Erscheinungsweise: viermal jährlich. Projekt Missio informiert über die zahlreichen Projektinitiativen der Päpstlichen Missionswerke in Österreich und lädt ein, die Arbeit der Kirche in den Ländern des Südens zu unterstützen.

einen Teil der Finanzierung des Theologiestudiums, das vier Jahre dauert. Nachdem Sie einen Kontinent ausgewählt haben, schicken wir Ihnen einen kurzen Lebenslauf ihres Seminaristen. Während des Studiums informieren wir Sie über seinen Studienfortschritt. Wenn Sie möchten können Sie persönlich mit ihm in Kontakt treten. Es ist auch möglich, ein Priesterseminar mit einem frei gewählten Betrag zu unterstützen. Mit Ihrer Unterstützung gehen Sie keine vertragliche Verpflichtung ein. Sie helfen solange Sie können oder wollen. Vielleicht haben Sie auch Freunde, die dazu bereit sind. Die Dankbarkeit der Seminaristen ist groß. Beinahe jeden Tag erhalten wir Briefe von Priestern, die sich für die Unterstützung bedanken. Helfen Sie mit! Werden Sie Pate! <

Ja, ich möchte mich noch näher informieren. Bitte senden Sie mir Informationen über „Priesterpatenschaften“ zu

PRIESTERPATENSCHAFTEN

F

ast täglich erreichen Ansuchen junger Männer, die ihrer Berufung zum Priestertum folgen möchten, die Zentrale von Missio. Wegen der sozialen Armut können viele Seminaristen ihr Studium nicht finanzieren. Mit einer Priesterpatenschaft ebnen Sie einem Kandidaten den Weg zur Priesterweihe. Auch P. Peace Ike (ganz rechts oben), ein Mann Anfang 40 aus Nigeria, wird dank einer solchen Patenschaft von Missio in diesem Monat zum Priester geweiht. Der Bischof hat den Salesianer bereits für die Jugendpastoral seiner Heimatdiözese bestimmt. „Ich hatte eine gute Stelle in einer großen Firma. Aber der Geist Don Boscos zog mich immer mehr in seinen Bann, und so verließ ich schließlich meinen Job.“ Alleine hätte er die Kosten seines Theologiestudiums jedoch nicht tragen können. Seit mehr als 30 Jahren hilft Missio, die Ausbildung von Seminaristen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu finanzieren. Dort ist der Bedarf an Priestern weltweit am höchsten, wobei es der Kirche vor Ort oft an den notwendigsten Dingen fehlt. Eine Priesterpatenschaft ermöglicht

Ich bin bereit die Unterstützung eines Seminaristen für ..... Jahre zu übernehmen: ... mit einem Jahresbeitrag von 570,- Euro. ... mit einem Beitrag von 47,50 Euro monatlich. Ich bin bereit, ein Priesterseminar mit einem selbstgewählten Beitrag von monatlich Euro ........... zu unterstützen. Name Straße, Nr. Missions-Rosenkranz PLZ und Ort Telefon/E-Mail (für Rückfragen)

Ort, Datum

Unterschrift


Fotos: P. Pascale

Die Flüchtlingskinder von Kigeme brauchen Menschen, die ihnen zuhören und für sie da sind. Ihnen hilft P. Pascal mit seinem Team.

Projekt: Projektort:

FLÜCHTLINGE – Betreuung von Kindern und Jugendlichen Kigeme, Ruanda

Projektleiter:

P. Pascal Nshimiyimana

Projektsumme: 26.046,- Euro Kennzahl: PM 369

Flüchtlingskinder

Durch Musik, Sport und Gebet die Würde der Jugend stärken.

Im Flüchtlingscamp von Kigeme leben mehr als 8000 Kinder und Jugendliche, die aus dem angrenzenden Kongo geflohen sind. Durch Gewalt und Traumata gezeichnet, sind viele von ihnen orientierungslos. ufgrund der anhaltenden Konflikte im Waisen. Durch den Heimatverlust und das ErleOsten Kongos sind viele Familien in ben von Gewalt sind sie verunsichert und orientiedas angrenzenden Land Ruanda geflo- rungslos. „Ohne Betreuung werden die Kinder hen. In Kigeme leben mehr als 16.000 anfällig für Drogen und sexuellen Missbrauch. Sie Flüchtlinge in einem Camp. Pater Pascal betreut werden zu Vagabunden“, berichet P. Pascal. dort mehr als 8000 Jugendliche, darunter auch Kinder können sich oft nicht wehren, wenn sie von Erwachsenen ausgebeutet und in ihrer Würde angegriffen werden. Sie sind die verwundbarsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Daher möchte die Kirche vor allem den traumatisierten und in ihrer Seele tief verletzten Flüchtlingskindern in Kigeme beistehen. Um diese Jugendlichen ausreichend psychologisch und sozial zu betreuen, hat P. Pascal bereits ein Team von Priestern, Lehrern und Katechisten So funktioniert‘s: zusammengestellt. Sie veranstalten Aufklärungs1. SMS mit einem Spendenbetrag Workshops, gestalten Feste mit Tanz und M ­ usik von 1 bis 70 Euro an und organisieren verschiedene ­Sportwettkämpfe, 0676 8 007 007 senden. um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder zu stärken und ihnen neue Orientierung zu geben. 2. Sie erhalten eine BestätigungsDarüber hinaus wählen sie einige der älteren SMS, auf die Sie mit JA antworten. ­Jugendlichen aus, die bereit sind, als Teamleiter 3. SMS erfolgreich: Sie erhalten einer Gruppe Verantwortung zu übernehmen. eine Danke-SMS. Neben den sportlichen und kulturellen Aktivitäten spielt auch die Jugendpastoral für P. Pascal eine große Rolle. Nur 25 Prozent der Kinder sind katholisch, doch alle sind auf der Suche nach Halt Per SMS spenden können Sie als und Liebe. Hier engagieren sich vor allem die KaPrivatkunde eines österreichischen techisten, um die Liebe Gottes unter den JugendMobilfunkbetreibers und von Paybox. Die Abrechnung lichen erfahrbar zu machen. Helfen auch Sie mit, erfolgt über Paybox bzw. diesen Kindern eine neue Perspektive zu eröffnen, bei A1-Kunden direkt über die sie in ihrer Würde stärkt und ihnen Menschen die Handyrechnung. schenkt, die für sie da sind. < IHRE SPENDE IST

A

STEUERLICH ABSETZBAR!

Österreichische Post AG/Sponsoring Post GZ 02Z030162S 8/13

Überall und schnell Gutes tun – per SMS spenden


Projekt Missio 2/2013