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Juli 2012 . www.missio.at

FISCHFANG: Ernährungssicherheit für Familien in Kambodscha STRASSENKINDER: Das Kuya-Center auf den Philippinen KAPPELLENBAU: Kirchliche Außenstation in Tansania JUNGE MÜTTER: Zuflucht für Schwangere im Kongo NEUE KLASSENZIMMER: Schule statt Straße in Kampalas Slums

projekt missio

„Werft die Netze aus“ Die meisten Gläubigen seiner „schwimmenden Pfarre“ am größten See Südostasiens sind bettelarm. Deshalb wandte sich Pater Peter an Missio: Er möchte ihnen langfristig helfen und begann ein geniales Fischerei-Projekt. Damit schafft er nicht nur Arbeitsplätze, sondern ermöglicht auch vielfältige soziale und pastorale Pfarraktivitäten.

„Hilfe zur Selbsthilfe: Ein neues Netz hilft mehr als 100 gebratene Fische!“ Father Peter, Kambodscha


Fotos: Missio

Pater Peters Pfarr­ gemeinde am größten See Südostasiens.

Projekt:

FISCHFANG – Ernährungssicherheit für Familien

Projektort:

Kompong Luong, Battambang, Kambodscha

Projektleiterin: Fr. Peter Sophal Tumlorp Projektsumme: 7.500,- Euro Kennzahl:

PM 350

„Werft die Netze aus“

Fischernetze und Boote für eine schwimmende Pfarre

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m größten See Südostasiens, dem Tônlé Sap in Kambodscha, entstanden eigene Formen des Zusammenlebens: Hier leben Menschen in „schwimmenden Dörfern“: Hausboot reiht sich an Hausboot, selbst Kirche und Krankenstation, Geschäfte und Schule wurden auf Flößen errichtet. Durch den stark schwankenden Wasserstand des Sees, zieht das gesamte Dorf oft mehrere Kilometer um und das mehrmals im Jahr, je nach Wasserpegel. Vor allem Vietnamesen leben hier. Sie sind die größte Minderheit in Kambodscha. Der Fischfang bildet für sie eine der traditionellen Haupteinnahmequellen. Der Tônlé Sap gilt als eines der fischreichsten Binnengewässer der Welt. Die begehrten Fischereirechte werden allerdings vorwiegend an Wohlhabende vergeben. Viele, deren Lebens-

Ich möchte den Menschen in meiner schwimmenden Pfarre helfen. Father Peter

grundlage das Fischen ist, erarbeiten sich ihr Einkommen somit illegal. Missio Projektpartner Father Peter lebt selbst in so einem schwimmenden Dorf am Tônlé Sap, nämlich in Kompong Luong. Er ist dort seit einigen Jahren Pfarrer in der St. Peter Parish und kennt die Sorgen seiner Gläubigen. Vor zwei Jahren hat er sich eine Lösung ausgedacht. Er will die Menschen in seiner Pfarre langfristig unterstützen. Durch sein Projekt sollen Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Ausbildung und katechetischer Unterricht gesichert werden. Das spirituelle und sozi-

ale Netzwerk der Kirche vor Ort gibt gerade den Ärmsten im Dorf Halt. Aber es fehlt an allen Ecken und Enden an Geld. Father Peter will nicht, dass die Zukunft seiner Pfarre alleine von Spenden abhängt. Deshalb entwarf er sein Fischerei-Projekt bei dem ihn Mission tatkräftig unterstützt: Er erwarb für seine Gemeinde Fischereirechte, stellte 12 Fischer aus ärmsten Familien mit einem regelmäßigen Einkommen an und mit den erwirtschafteten Überschüssen aus dem Fischfang versucht er das gesamte Programm plus die notwendigen Ausgaben der Pfarre zu finanzieren. Bereits vor zwei Jahren bewarb Projekt Missio dieses Fischerei-Projekt von Father Peter. Mittlerweile hat er bereits begonnen und sein Plan geht auch tatsächlich auf. Mehrere Familien können sich bereits davon erhalten und auch die Pfarre profitiert von dem Einkommensüberschüssen. Um aber tatsächlich unabhängig zu werden, braucht er noch mehr Boote und vor allem Fischernetze. Sein großer Traum ist es, dieses Netzwerk der Nächstenliebe immer mehr Menschen zugänglich machen zu können. Deshalb bitten wir noch einmal um einen Beitrag, damit wir für Father Peter und seine Gemeinde Fischernetze und Boote finanzieren können, um bald nicht mehr auf finanzielle Unterstützung von außen angewiesen zu sein. Helfen wir den christlichen Gemeinden, weiter zu wachsen und für die Ärmsten ein sicherer Ankerplatz zu sein. Trotz allen Leids und aller Widrigkeiten in der Vergangenheit ist die Kirche in Kambodscha nicht untergegangen. Das schwimmende Gotteshaus der St. Peter Parish am Tônlé Sap ist ein Symbol dafür. <


Selbstversorgung ist die beste langfristige Hilfe

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Leben am Wasser: Die Idylle trügt, die meisten Familien haben selten genug zu essen.

IEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Ein wirklich christliches Leben führt zu einer besonderen Offenheit für die Nöte und Sorgen unserer Mitmenschen. Pater Daniel aus Kambodscha ist dafür ein gutes Beispiel. Als Verantwortlicher einer „schwimmenden Pfarre“ am größten See Südost­ asiens ließ sich der Seelsorger auch auf die materiellen Nöte seiner Gemeinde ein. Er verkündet die Frohe Botschaft, spendet Sakramente und engagiert sich ganz selbstverständlich für seine Gläubigen, indem er ihnen zu Arbeit verhilft. Missio­ ­unterstützt ihn dabei. Von Father Peters Hingabe und Engagement für seine Mit­ menschen dürfen wir etwas für unser persönliches Glaubensleben lernen. Für jeden von uns, auch für mich selbst, ist das immer wieder ein guter Prüfstein: Wie ernst nehme ich meinen Glauben an Christus wirklich? Lasse ich mich berühren von der Not meiner Mitmenschen? Dabei muss es nicht immer um Überlebensfragen gehen. Oft brauchen auch Menschen in unserer Nähe nur jemanden, der ihnen zuhört, ihnen ein ermutigendes Wort sagt, und der für sie betet.

Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

SPENDENINFORMATION: Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Informationen unter: www.spendenrechner.at „Projekt Missio“ möchte Projekte vorstellen und Ihnen die Möglichkeit zur Unterstützung geben. Missio übernimmt die Garantie dafür, dass Ihr Geld auch ankommt. Bitte beachten Sie: Bei der Überweisung sollte unbedingt die Kennzahl angegeben werden, damit die Spende für das von Ihnen ausgewählte Projekt verwendet werden kann. Sollten für ein Projekt mehr Spenden als benötigt eingehen, werden die Überschüsse für ähnliche Projekte benutzt. Wenn Sie an zusätzlichen Informationen zu einem Projekt interessiert sind oder Fragen haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an!

Missio – Päpstliche Missionswerke Seilerstätte 12 · 1015 Wien Fax (01) 513 77 37 Tel. (01) 513 77 22 E-Mail: projekte@missio.at


Projekt:

STRASSENKINDER – Das Kuya Center

Projektort:

Cubao, Philippinen

Projektleiter:

Bruder Luc Boudreault, sc

Projektsumme: 21.195,- Euro pro Jahr Kennzahl:

PM 351

Zwischen Betonmeilern Straßenkinder in der Großstadt

In Metro-Manila leben tausende Kinder und Jugendliche auf der Straße. Missio-Projektpartner Bruder Luc hilft mit dem KUYA-Center. Hier finden die Minderjährigen Zuflucht und Bildung für ein besseres Leben.

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utos, Busse, Lastwägen und Millionen von Menschen dazwischen: Quezo City ist Teil von Manila, der Hauptstadt des Inselstaates und ihres Umlandes. Es ist die dichtbesiedeltste Region der Philippinen. Besonders schwierig sind die Verhältnisse für Straßenkinder. Zwischen Drogen, Nachstellungen durch pädophile Sextouristen und Gewaltverbrechen scheint ihre Zukunft bereits vorgezeichnet zu sein: Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Gefängnis, seelische Zerrüttung. In der schnell wachsenden Metropole sind Straßenkinder kein neuer Anblick sondern gehören seit Jahrzehnten zur traurigen Realität zwischen Asphalt und Beton. Deshalb gründete die ­religiöse Gemeinschaft „Luzon Association of ­ Religious Brothers“ (LARB) bereits 1991 das KUYA ­CENTER für Straßenkinder mit dem Ziel, ihnen eine Rückkehr in geordnete Verhältnisse zu ermöglichen. „Wir möchten sie dazu befähigen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, damit sie verantwortungsbewusste Menschen und Familienväter und -mütter werden“, erklärt Bruder Luc Boudreault, der Leiter des KUYA-Centers.

Das Zentrum selbst wurde in den vergangenen 20 Jahren zu einem echten Hoffnungsschimmer für die tausenden Kinder und Jugendlichen, die auf der Straße Leben. Im vergangenen Jahr konnte die Gemeinschaft das neu gebaute GemeinschaftsZentrum eröffnen, in dem 20 Straßenkinder für eine längere Zeit Zuflucht finden können. Darüber hinaus, kümmern sich die Mitarbeiter von Bruder Luc um mehr als 800 Kinder, die nach wie vor auf der Straße leben. Ihnen helfen sie auf dreifache Weise: Der Kontakt mit dem KUYACenter zeigt den Jugendlichen, dass sie nicht völlig auf sich alleine gestellt sind. Sie erhalten medizinische Versorgung, zu trinken und zu essen. Ein Bildungsprogramm hilft den Kleinen, Anschluss an öffentliche Schulen zu finden. Viele Kinder konnten mithilfe des KUYA-Centers wieder eingeschult werden. Durch den Verkauf von selbstgeknüpften Rosenkränzen und Postkarten, können sich die Kinder ein Taschengeld verdienen. Bitte helfen Sie Missio, dieses wichtige Programm zu untersützen. Bruder Luc kann durch ihre H ­ ilfe noch mehr Straßenkinder retten und jungen Menschen in Manila eine Zukunft schenken. <

„Wir vermitteln den Kindern, dass sie nicht auf sich allein gestellt sind.“

Fotos: Missio

Bruder Luc Boudreault, sc

Das neue Haus für die Straßenkinder von Quezon City (o.).


Projekt:

KAPELLENBAU – Kirchliche Außenstation

Projektort: Kibombo,Tansania Projektleiter:

P. Hans J. Humer

Projektsumme: 14.100,- Euro Kennzahl:

PM 352

Für die Stärkung des Glaubens

Die neue Kapelle soll ein Ort für Gebet und Gemeinschaft sein

Der oberösterreichische Missionar Pater Hans Humer bittet für seine Gläubigen um Unterstützung für den Bau einer neuen Kapelle. Das alte Gotteshaus ist desolat und schon viel zu klein geworden.

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m tansanischen Grenzgebiet zu Uganda und Rwanda befindet sich Kibombo, eine kleine Pfarre der Diözese Kayanga. Hier lebt und wirkt Pater Hans Humer. Der gebürtige Oberösterreicher kontaktierte Missio mit einem besonderen Wunsch seiner Pfarrgemeinde: Es wird dringend eine neue Kapelle benötigt. Die Einwohner des Dorfes sind hauptsächlich Kleinbauern, die durch den Anbau von Obst, Mais, Bohnen und Bananen überleben. Das Geld ist knapp bemessen. Aber dennoch haben sie bereits für Baumaterialien gesammelt: Steine, Sand und umgerechnet 2.500 Euro, was dem fast zwanzigfachen Monatslohn eines dortigen Arbeiters entspricht. Dieser Einsatz zeigt, wie ernst es den Gläubigen mit ihrem Wunsch ist. Die alte Kapelle stammt noch aus dem Jahr 1954. Größtenteils aus Lehm erbaut, zerfällt sie immermehr. Außerdem ist sie zu klein geworden. Das neue Gotteshaus muss mindestens 400 bis 500 Gläubigen Platz bieten. In Kibombo leben 1.500 Menschen wovon etwa die Hälfte katholisch ist, Anzahl steigend. Deshalb plant Missionar P. Hans vorausschauend: Die neue Kapelle soll so konstruiert

sein, dass ein schneller Ausbau leicht möglich ist. In zehn Jahren brauche man wahrscheinlich ein noch viel größeres Haus, ist er überzeugt. Auf die Frage, warum der Kapellenbau den Gläubigen so wichtig ist, weiß Pater Hans: „Es ist der Raum für das Gebet, für die Stärkung des Glaubens aber auch für die Stärkung der Gemeinschaft untereinander.“ Abgesehen von der spirituellen Dimension ist dieser Kapellenbau auch nur ein erster Schritt im Rahmen des neuen Entwicklungs- und Pastoralplans der Diözese Kayanga, die erst 2008 gegründet wurde. In weiterer Folge sollen in Kibombo auch ein Seminar und ein Krankenhaus gebaut werden. Neben der Spendung der Sakramente wird so dem seelischen und körperlichen Heil der Pfarrgemeinde gedacht. Die Bauten kommen aber weit mehr Menschen zugute als nur den Dorfbewohnern. Auch die umliegenden Dörfer und Siedlungen werden von dieser Entwicklung langfristig profitieren. Deshalb bittet Missio auch um Unterstützung dieses zukunftsweisenden pastoralen Projektes für Kibombo. Damit die Kirche vor Ort weiter wächst und Frucht bringen kann. <

Fotos: Bernhard Rindt

Die alte Kapelle ist aus Lehm gebaut und zerfällt bereits. Die Gläubigen Kibombos passen schon lange nicht mehr alle hinein.

„Die Kapelle ist ein Ort für die Stärkung des persönlichen Glaubens sehr wichtig.“ Pater Hans Humer


Fotos: Missio

Mit 5 Jahren beginnt für die Kinder die Vorschule.

Projekt: Projektort: Projektleiter: Projektsumme: Kennzahl:

JUNGE MÜTTER – Zuflucht für Schwangere Kinshasa, Kongo Msgr. M. Ploevets 43.000,- Euro pro Jahr PM 353

Uni-Abschluss mit Baby im Arm Schwangerenzentrum an der Universität Kinshasa

Msgr. Ploevets möchte eine Wasserzisterne bauen, um die Versorgung junger Mütter und ihrer Babys mit sauberem Trinkwasser zu garantieren. Seit mehr als zwanzig Jahren kümmern sich er und sein Team um schwangere Studentinnen, damit diese ihr Kind und ihre akademische Karriere behalten.

A

n der Universität in Kinshasa studieren mehr als 30.000 junge Menschen. Viele Studenten kommen aus sehr armen Verhältnissen. Die Chance eine Universitätsausbildung zu machen, ist für viele eine einzigartige Gelegenheit für sich und ihre ganze Großfamilie ein besseres Leben zu erlangen. Msgr. Ploevets kennt die Träume und Wünsche der Studenten gut. Vor mehr als zwanzig Jahren begann der Priester als Studentenseelsorger an der Universität von Kinshasa. Schon damals bemerkte

„Ein Kind darf niemals ein Problem sein.“ Msgr. Ploevets er, dass die Studentinnen regelmäßig ungewollt schwanger wurden und es in sehr vielen Fällen zu Schwangerschaftsabbrüchen kam. Für die jungen Frauen bedeutet eine Schwangerschaft im Normalfall nicht nur das Ende ihrer akademischen Karriere, sondern oft auch Ausschluss aus der Familie. Viele schämen sich auch, unverheiratet ein Kind zur Welt zu bringen. Die Väter lassen die Mütter in dieser Situation nur allzu oft alleine und stehlen sich davon. Aus Angst und Hilflosigkeit fühlen sich die Mütter in dieser Notsituation oft zu einer Abtreibung genötigt. Hier setzte Pater Ploevets an: „Es war mir nicht genug, für den Respekt des ungeborenen Lebens nur zu predigen,

oder die Mütter während einer Beichte zu trösten. Ich wollte ihnen tatsächlich helfen. Niemand treibt gerne ab und der Schwangerschaftsabbruch ist natürlich auch eine Katastrophe für sich selbst genommen.“ Deshalb helfen Msgr. Ploevets und mittlerweile 12 Mitarbeiter jungen Müttern, ihre Kinder zu behalten, in gesunden Verhältnissen zur Welt zu bringen und versorgen sie auch nach der Geburt, um ihnen einen erfolgreichen Abschluss des Studiums zu ermöglichen. Das Team besteht aus Priestern, Ärzten und weiteren Helfern, die immer ein offenes Ohr für die Studentinnen am Campus haben. Bis jetzt konnte bereits 484 Müttern und ihren Kindern geholfen werden. Durch soziale, spirituelle, finanzielle und psychologische Betreuung stehen Msgr. Ploevets und die Mitarbeiter des Zentrums den Müttern bei. Jeden Abend gibt es ein gemeinsames Gebet, die Mütter werden auch in die Gemeindeaktivitäten der katholischen Hochschulseelsorge eingebunden und natürlich dazu ermutigt die Kinder taufen zu lassen. Konkret bittet Msgr. Ploevets um Unterstützung für den Bau einer großen Wasserzisterne für das Seelsorgezentrum. Mitunter kommt es in Kinshasa tagelang zu einem Ausfall der Wasserversorgung. Was für die meisten Menschen problematisch ist, kann für junge Mütter und deren Babys tödlich sein. Auch zur Deckung der laufenden Kosten bittet er um Mithilfe. <


Mess-Stipendien

„Mess-Stipendien sind oft eine wichtige Grundlage für das Überleben eines Priesters“

Für Priester aus den Ländern des Südens

Für viele Priester in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt ist es nicht selbstverständlich, jeden Tag genug zu essen zu haben. Viele Pfarren sind bettelarm. Mess-Stipendien unterstützen die Priester vor Ort. Gott bringen. Wir versichern Ihnen, dass ein Priester in Afrika, Asien oder Lateinamerika für jedes Ihrer Anliegen eine Messe feiert. Diese Mess-Stipendien sind ein unverzichtbarer Baustein für den Aufbau der Kirche in der ganzen Welt. Das Stipendium fußt auf langer Tradition. Auch im Kirchenrecht heißt es: „Gemäß bewährtem Brauch der Kirche ist es jedem Priester, der eine Messe zelebriert, erlaubt, ein MessStipendium anzunehmen, damit er die Messe in einer bestimmten Meinung appliziert (Can. 945§1). Missio belebt diesen schönen Brauch des Mess-Stipendiums für Priester in den Ländern des Südens von neuem, um ihr Überleben zu sichern. So sind ebenso die Priester Gebende und Empfangende, wie auch ihre Unterstützer Gebende und Empfangende sind. <

Unterstützen Sie jetzt und senden Sie die Antwortkarte an: Missio, Seilerstätte 12/1, 1010 Wien Rufen Sie uns an: (01) 513 77 22-32 Faxen Sie uns die Antwortkarte: Fax (01) 513 77 22 60 Schreiben Sie ein E-Mail: priesterausbildung@missio.at

IMPRESSUM: Projekt Missio, Ausgabe 1203 Medieninhaber und Herausgeber: Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich; Redaktion: Medienabteilung Missio, Seilerstätte 12/1, 1010 Wien, Tel.: (01) 513 77 22, E-mail: medien@missio.at, www.missio.at Design: Petra Kuchenbecker, komma2 Herstellung: PrintOn – Johann Seiberl, A-3382 Loosdorf, www.print-on.at Herstellungsort: Wien, Verlagsort: Wien, Erscheinungsweise: viermal jährlich. Projekt Missio informiert über die zahlreichen Projektinitiativen der Päpstlichen Missionswerke in Österreich und lädt ein, die Arbeit der Kirche in den Ländern des Südens zu unterstützen.

Ja, ich möchte mich noch näher informieren. Bitte senden Sie mir Informationen über „Mess-Stipendien“ zu Ich möchte für meine Anliegen ... Messen lesen lassen. Ich möchte regelmäßig Messen lesen lassen und mache einen monatlichen Dauerauftrag. Ich interessiere mich für gregorianische Messen. Bitte kontaktieren Sie mich

MESS-STIPENDIEN

I

n Afrika, Asien und Lateinamerika gibt es viele Priester, die sich in den Dienst der Liebe stellen und überall die Liebe Gottes aufleuchten lassen. Diese Priester haben oft kein geregeltes Einkommen und gehen ihrer Berufung unter gröbsten existentiellen Nöten nach. Sie brauchen unsere Hilfe! MessStipendien sind für Priester in den Ländern des Südens meist die einzige Sicherung ihrer Lebensgrundlage. Bei einem Mess-Stipendium handelt es sich um einen Geldbetrag für den Priester, der in Ihrem Anliegen eine heilige Messe feiert. Missio bietet Ihnen die Möglichkeit, dass Priester in der Mission die Eucharistiefeier mit Ihrem Gebetsanliegen verbinden: Solch ein Mess-Stipendium beträgt derzeit 7 Euro. Gleichzeitig tragen Sie zum Lebensunterhalt jenes Priesters bei, der die heilige Messe feiert – zum Beispiel für Ihre Verstorbenen, Ihre Familie, Kinder und Enkelkinder, für Ihre persönlichen Bitten. Weil Gott unsere Anliegen kennt, ist es nicht notwendig, diese bei der Stiftung eines Mess-Stipendiums anzugeben. Mit einem MessStipendium lassen Sie ihre persönlichen Anliegen vor

Name Straße, Nr. Missions-Rosenkranz PLZ und Ort Telefon/E-Mail (für Rückfragen)

Ort, Datum

Unterschrift


Fotos: Missio

Die Kinder von St. Claver beim Morgengebet (l.) und Schulgründerin Leonarda (r.)

Fotos: Missio

Projekt: Projektort:

NEUE KLASSENZIMMER - Schule für die Ärmsten Kampala, Uganda

Projektleiter:

Frau Besigmowe Leonarda

Projektsumme: 43.000,- Euro Kennzahl: PM 354

Lernen macht Freude

Eine kirchliche Schule für die Ärmsten in Kampala

D

as christliche Ehepaar Sebastian & Leonarda Besigomwe engagieren sich seit Jahren in ihrer Gemeinde in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Unter anderem machen sie auch Ehe- und Beziehungsberatungen. Durch diese Tätigkeiten waren sie oft mit den prekären Lebenssituationen der

So funktioniert’s: 1. SMS mit einem Spendenbetrag

von 1 bis 70 Euro an

SMS, auf die Sie mit JA antworten.

0676 8 007 007 senden. 2. Sie erhalten eine Bestätigungs3. SMS erfolgreich: Sie erhalten

eine Danke-SMS.

Per SMS spenden können Sie als Privatkunde eines österreichischen Mobilfunkbetreibers und von Paybox. Die Abrechnung erfolgt über Paybox bzw. bei A1-Kunden direkt über die Handyrechnung. IHRE SPENDE IST STEUERLICH ABSETZBAR!

Überall und schnell Gutes tun – per SMS spenden

Ärmsten konfrontiert und beschlossen etwas dagegen zu tun. Sie gründeten im November 2004 die BES Charity Foundation und begannen sich um die Ärmsten in ihrer Pfarre zu kümmern. Schon bald erkannten sie die Notwendigkeit einer soliden Ausbildung für die Schwächsten. Das war der Beginn der St. Claver Berufsschule, die vor allem für Waisenkinder und Witwen gegründet wurde. Samstags wird das Schulhaus für den Katechismusunterricht verwendet und sonntags für den Erstkommunionsunterricht. Während die Kinder Volksschulunterricht erhalten, können sich die Witwen in der Schneiderei ausbilden lassen und durch die Herstellung von Schuluniformen und anderer Kleidung ein wenig Geld dazu verdienen. Musste der Betrieb der Schule zu Beginn komplett durch Spenden getragen werden, so kommen mittlerweile auch Kinder wohlhabenderer Familien in die Schule. Die Qualität der Bildung wirkt wie ein Magnet und der Ruf der Armenschule ist überwunden. Durch das Schulgeld hat St. Claver eine wichtige neue Einkommensquelle und konnte die Spenden für Stipendien für mittellose Kinder verwenden. Die Popularität der Schule bedeutet aber auch, dass mehr Platz benötigt wird. Deshalb wandte sich Familie Besigomwe an Missio und baten um Hilfe: Sie möchten zwei zusätzliche Klassenzimmer anbauen und damit auch das Angebot erweitern: Computerkurse und Schulungen zum Unternehmertum. Ein unterstützenswertes Projekt mit viel Perspektive. <

„Österreichische Post GZ02Z030162S 8/12

In dem Projekt von Missio-Projektpartnerin Leonarda wird Müttern geholfen, ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen


Projekt Missio 3 2012