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Mai 2012 . www.missio.at

KINDERSOLDATEN: Zentrum für Traumatisierte in Uganda SCHULPROJEKT: Unterricht für mittellose Kinder in Indien KAPPELLENBAU: Wiederaufbau in Senegal BILDUNG: Alphabetisierung in Madagaskar AIDS-WAISEN: Hilfe für Kinder in Kambodscha

projekt missio

Endlich geborgen Der Bürgerkrieg in Uganda traumatisierte tausende Kinder. Viele von ihnen konnten nie zur Schule gehen. Schwester Hellen nimmt sich der verstoßenen Kinder an. Sie hilft ihnen die Erlebnisse zu verarbeiten und macht ihnen Mut für eine bessere Zukunft.

„Gebete, Vergebung und eine solide Ausbildung - die drei Säulen des Neubeginns.“ Schwester Hellen, Uganda


Fotos: Schwester Hellen

Alle Frauen helfen zusammen und bearbeiten den ausgetrockneten Ackerboden so gut wie möglich.

d

Projekt:

KINDERSOLDATEN - Zentrum für traumatisierte Kinder

Projektort:

Diözese Gulu, Uganda

Projektleiterin: Schwester Hellen Lamunu Projektsumme: 5.000,- Euro pro Jahr Kennzahl:

PM 345

Endlich geborgen

Saatgut für ehemalige Kindersoldaten

I

st es möglich, einem Mann zu verzeihen, der mich dazu zwang, meine Schwester zu töten? Kann ich nach den grausamen Erlebnissen des Krieges jemals wieder ein normales Leben führen? Schwester Hellen, die Gründerin des Hilfsprojektes für ehemalige Kindersoldaten, ist überzeugt davon, dass das möglich ist. Von Anfang an wurde die langjährige Missio-Partnerin beim Aufbau eines Zentrums für ehemalige Kindersoldaten unterstützt. Dieses erste Haus platzt jedoch schon seit längerer Zeit aus allen Nähten. Um allen Kindern und Jugendlichen weiterhin helfen zu können, wird gerade an einem weiteren Heim gebaut. Nun erreichte uns ein dringender Hilferuf von Schwester Hellen. Auf Grund extremer Wetterverhältnisse ist die Nahrungsversorgung im Heim

Der Sinn des Lebens ist nicht Vergeltung sondern Vergebung. Schwester Hellen Lamunu

nicht mehr gesichert. Die Kinder und Jugendlichen brauchen dringend Saatgut, um selbst ausreichend Nahrung produzieren zu können. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder große Probleme in der von starken Wetterschwankungen geplagten Region. Im Herbst 2011 wurde Gulu von schweren Regenfällen und Überflutungen heimgesucht, die einen großen Teil der Ernte vernichtet haben. Außerdem liegt die Inflation in Uganda bei 28 Prozent und Lebensmittel kosten oftmals mehr als das Doppelte als im Jahr zuvor. Viele Menschen hungern in der Region.

In diesem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, ist die Arbeit Schwester Hellens besonders wertvoll. Sie kümmert sich um mehr als 300 Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen sind komplett auf sich alleine gestellt. Ihre Familien, soweit diese noch leben, verweigern jeden Kontakt. Die Kinder werden auf Grund der Taten, die sie unter dem Zwang der Kriegsparteien ausführen mussten, verurteilt und verstoßen. Im Zentrum und der Schule der „Little Sisters of Mary“ bemüht man sich deshalb besonders um die Traumabewältigung der ehemaligen Kindersoldaten. Viele Kinder in Uganda hatten in den Zeiten des Krieges keine Chance auf Bildung. Geschulte Pädagogen helfen den jungen Menschen bei der Verarbeitung der schrecklichen Erinnerungen und bereiten sie auf eine bessere Zukunft vor. Mit Hilfe von Workshops und Theaterstücken helfen sie den Jugendlichen zu verzeihen und mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Sie lernen zu nähen oder zu zimmern und erhalten am Ende ihrer Berufsausbildung eine Nähmaschine oder einen Werkzeugkasten als Starthilfe. So ist es ihnen möglich, selbstständig ein Stück Land zu kaufen, eine Hütte darauf zu errichten und eine Familie zu gründen. Durch Schwester Hellen erfahren ehemalige Kindersoldaten Fürsorge und Geborgenheit. Um eine gesunde und ausreichende Ernährung im Zentrum gewährleisten zu können, benötigen die Schwestern jetzt Unterstützung. Um die kommenden Monate gut zu überstehen, braucht Schwester Hellen Werkzeuge und Saatgut. Bitte helfen Sie Schwester Hellen und ihren Schützlingen. <


Dürren und Regenfälle verschärfen die Nahrungssituation weiter.

Die Kindersoldaten werden ihre Erlebnisse nie vergessen, doch bei Schwester Hellen sind sie nicht alleine und lernen das Erlebte zu verarbeiten.

Die Kinder warten auf die tägliche Mahlzeit.

L

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Kindersoldaten, Opfer von HIV/Aids, Kinderhandel: Vieles liegt auf unserem Planeten im Argen. Dass Gebet die Welt verändern kann, davon war Pauline Jaricot überzeugt. Vor mehr als 150 Jahren gründete sie das Werk der Glaubensverbreitung in Lyon, aus dem sich die Päpstlichen Missionswerke entwickelten. Die ehrwürdige Dienerin Gottes startete aber nicht nur die Solidaritätsbewegung für die Missionsländer. Mit dem „Lebendigen Rosenkranz“ begann sie auch eine Gebetsinitiative, bei der nach kurzer Zeit 15 Prozent der französischen Bevölkerung mitmachten. Aus dem Werk der Glaubensverbreitung entwickelte sich die größte Solidaritätsaktion der Welt – der Weltmissions-Sonntag im Oktober, an dem eine Milliarde Katholiken für die Menschen in den ärmsten Diözesen der Welt sammeln. Ohne das Gebet hätte sich dieser Solidaritätsgedanke wohl nie dermaßen verbreitet. Deshalb startet Missio im Jubiläumsjahr Paulines den Lebendigen Rosenkranz erneut: Je 20 Mitbeter betrachten ein Geheimnis des Rosenkranzes und beten für einen bestimmten Kontinent. Ich selbst habe diese Idee begeistert aufgegriffen, da damit Solidarität über das Spenden hinausgeht und auch auf geistlicher Ebene greifbar wird. Wenn auch Sie Interesse haben, mitzubeten, dann melden Sie sich bitte bei uns an und wir senden Ihnen den schönen Holzrosenkranz in den Farben der fünf Kontinente gratis zu! Herzlichst, Ihr Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

SPENDENINFORMATION: Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Informationen unter: www.spendenrechner.at „Projekt Missio“ möchte Projekte vorstellen und Ihnen die Möglichkeit zur Unterstützung geben. Missio übernimmt die Garantie dafür, dass Ihr Geld auch ankommt. Bitte beachten Sie: Bei der Überweisung sollte unbedingt die Kennzahl angegeben werden, damit die Spende für das von Ihnen ausgewählte Projekt verwendet werden kann. Sollten für ein Projekt mehr Spenden als benötigt eingehen, werden die Überschüsse für ähnliche Projekte benutzt. Wenn Sie an zusätzlichen Informationen zu einem Projekt interessiert sind oder Fragen haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an!

Missio – Päpstliche Missionswerke Seilerstätte 12 . 1015 Wien Fax (01) 513 77 37 Tel (01) 513 77 22 E-Mail: projekte@missio.at


Projekt:

SCHULE – Unterricht für mittellose Kinder

Projektort: Projektleiter:

Tiruchirappalli, Tamil Nadu, Indien Pater Leonard Fernando ORC

Projektsumme: 10.000,- Euro pro Jahr Kennzahl:

PM 346

Garten der Heiterkeit

Mit spielerischen Lernmethoden wird Kreativität und Individualität gefördert

In Indien ist die Zahl der Waisen und verstoßenen Kindern groß. Pater Leonard bietet ein Zuhause, spielerisches Lernen, das Freude bereitet.

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ehn Jahre lang hatte Pater Leonard Fernando in einer bescheidenen Hütte verbracht, um der armen Bevölkerung in den Dörfern unweit von Tiruchirappalli nahe zu sein. Dank der Unterstützung von Missio - Päpstliche Missionswerke konnte der Pater seine Hütte im süd-indischen Bundesstaat Tamil Nadu in ein Wohnheim für bedürftige Kinder erweitern und im Dorf die „Little Flower“Schule gründen. Aktuell wohnen 68 Kinder in diesem Haus. Jetzt entsteht ein weiterer Häusertrakt. Mehr als 100 Kinder werden künftig im so genannten „Garten der Heiterkeit“ ein neues Zuhause finden. Die meisten Kinder haben ihre Eltern verloren. Manche wurden ausgesetzt. Nun betreuen 18 ehrenamtliche Helfer diese verzweifelten jungen Menschen. Pater Leonard erwarb auch zwei Felder und elf Kühe. Dadurch ist ein Teil des Bedarfs an Nahrungsmittel für die Kinder im Heim abgedeckt. Stolz ist der indische Pater auf seine Biogasanlage, durch die er Dünger für die Felder und Warmwasser für das Haus erzeugen kann. Neben dem her-

kömmlichen Schulunterricht erlernen die Kinder die Grundlagen moderner Bio-Landwirtschaft. Allgemeinbildung kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz. Während in den meisten Schulen Indiens noch ein klassischer Frontalunterricht stattfindet, wird in der Schule von Pater Leonard eine moderne pädagogische Methode angewendet, die es Kindern ermöglicht, sich aktiv und kreativ in den Unterricht einzubringen. Die von seinem Ordensbruder Thiruthuvam entwickelte „konstruktive Pädagogik“ beruht auf der Erkenntnis, dass Kinder aus sich selbst heraus kreativ veranlagt sind. Dadurch sind sie leichter zum Lernen zu motivieren. Besonders beliebt bei den Kindern sind die wöchentlichen Gottesdienste mit Pater Leonard: Religiöse Erziehung ist ihm ein großes Anliegen. Aktuell werden in sieben Klassenzimmern 250 Kinder aus umliegenden Dörfern unterrichtet. Pater Leonard plant bereits eine Aufstockung, um die Schülerzahl zu verdoppeln. Dafür benötigt er dringend Unterstützung. Helfen wir gemeinsam und schenken den Kindern von Tiruchirappalli ein neues Zuhause und ein inspirierendes Lernumfeld. <

„Die Kinder haben eine schwierige und berührende Vergangenheit“

Fotos: Czernin

Pater Leonard Fernandes

Ehrenamtlichen Helfer unterstützen die Kinder beim Lernen und Basteln und fördern dadurch ihre Kreativität.


Projekt:

KAPELLENBAU – Wiederaufbau: eingestürztes Gotteshaus

Projektort:

Kaolack, Senegal

Projektleiter: Pater Pierre Dione Projektsumme: 5.000,- Euro Kennzahl: PM 347

Raum für Gebet und Gemeinschaft Ein Ort für das Gespräch mit Gott und dem Nächsten

Ein Sturm zerstörte die einzige Kapelle der christlichen Gemeinschaft in Koundam. Nun braucht die Gemeinde Unterstützer, um sie wieder aufzubauen.

D

ie Bewohner des Viertels Koundam in der Diözese Kaolack sind verzweifelt. Innerhalb kürzester Zeit hat die Regierung die drei größten Betriebe der Umgebung geschlossen und somit viele Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben. Der Bahnhof, die Fabrik und der Hafen wurden Opfer von Sparmaßnahmen. Und nun stürzte auch noch die Kapelle ein. In pastoraler Hinsicht zählt Koundam zu den lebendigsten Pfarrgemeinden in Senegal. Die Gläubigen sind für ihren Eifer im Gebet, und beim Organisieren von Versammlungen, sowie für ihre Fähigkeit zur Mobilisierung bekannt. Sie haben sich gemeinsam mit ihrem Pfarrer, Pater Dione, folgende Ziele gesetzt: - die Eucharistie feiern und danach leben - Verantwortung für die Kirche übernehmen - Dialog mit muslimischen Mitmenschen - ein Leben im Einklang mit dem Glauben an Jesus Christus führen. Das Zentrum dieses spirituellen Lebens war die kleine, seit langem baufällige Kapelle des Viertels. Im Juli 2010 reichte schließlich eine Windböe, um das, was von der Kapelle übrig

geblieben war, wie ein Kartenhaus einstürzen zu lassen: Das war für die Gläubigen eine Katastrophe. Sie setzten alles daran, den Wiederaufbau zu starten und voranzutreiben. Der Ort soll in Zukunft nicht nur für Gottesdienste sondern auch für Unterricht und Jugendausbildung genützt werden. Die Pfarre möchte einen Raum schaffen, an dem Austausch rund um das Wort Gottes stattfinden kann. Denn momentan finden die wöchentlichen Treffen der Kinder und katholischen Frauen in Privathäusern statt. Dort ist viel zu wenig Platz. Die Gläubigen von Koundam haben selbst die Initiative ergriffen und leisten trotz ihrer Armut einen monatlichen Beitrag zur Verwirklichung des Vorhabens. So konnte der Wiederaufbau bereits beginnen, doch alleine schafft es die Pfarre nicht. Um die Kapelle fertigstellen zu können, ist weitere Unterstützung nötig. Bitte helfen Sie uns Pater Dione und seine Pfarrgemeinde, bei ihrem Vorhaben die Kapelle wieder zu errichten, zu unterstützen. Der Ort des gemeinsamen Gebetes ist für sie eine wichtige Quelle der Kraft. Hier schöpfen sie Zuversicht für den ihren oft schwierigen Alltag. <

Fotos: Pater Dione

Die zerstörte Kapelle im Armenviertel Koundam und links Pater Dione der sich um den Wiederaufbau bemüht.

„Die Kapelle ist sehr wichtig für uns. Sie ist ein Stück Heimat und Identität für unsere Pfarre.“ Pater Pierre Dione


Fotos: Pater Claude

Mit 5 Jahren beginnt für die Kinder die Vorschule.

Projekt: Projektort: Projektleiter: Projektsumme: Kennzahl:

Pater Claude auf dem Weg in eine der Vozama Schulen.

Bildung – Alphabetisierungszentrum Fianarantsoa, Madagaskar Pater Claude Fritz 10.000,- Euro pro Jahr PM 348

Schulbesuch statt Feldarbeit Alphabetisierungszentrum für Kinder In der südlichen Region Madagaskars mit einer Analphabeten-Rate von 30 Prozent ermöglicht Pater Claude Kindern Zugang zu Bildung. Dabei bemüht er sich um die Bewusstsseinsbildung bei den Eltern, denn diese hindern ihre Kinder oft am Schulbesuch, um sie als Arbeitskraft einsetzen zu können.

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twa 50 Prozent der Einnahmen Madagaskars stammen von Spenden aus dem Ausland. Trotz eines ehrgeizigen Plans der Regierung unter Präsident Ravalomanana entwickelte sich das Land in den vergangenen Jahren nur schleppend. Auf Grund der Abgeschiedenheit der Insel im indischen Ozean kommt die Wirtschaft und vor allem der Handel mit anderen Staaten nur schwer in Gang. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft, und die Kinder erhalten kaum Schulbildung.

„Es ist nie zu spät, Gutes zu tun.“ Pater Claude Unser Projektpartner vor Ort, Pater Claude, versucht deshalb, Kinder in bestehende Schulen zu integrieren und deren Eltern davon zu überzeugen, ihre Kinder auch wirklich regelmäßig in die Schule zu schicken. Pater Claude gründete vor zwölf Jahren die Organisation Vozama. Im Alter von fünf Jahren beginnen die Kinder mit einer zweijährigen Ausbildung in „Vozama Schulen“, um dann unter Betreuung der Organisation in die zweite Klasse einer staatlichen Schule zu wechseln. Die Kinder kommen aus ärmlichen Verhältnissen, ihre Eltern leben vom Reisanbau oder von Viehzucht. Sie können es sich nur selten leisten, die Arbeitskraft ihrer Kinder zu entbehren. Ein

Hauptanliegen des Projekts ist deshalb auch die Bewusstseinsbildung der Erwachsenen. In mehr als 700 Alphabetisierungsstellen im Süden der Insel wird die Dorfbevölkerung über die Wichtigkeit der Schulbildung für ihre Kinder informiert. Dank der Arbeit Pater Claudes können bereits rund 11.000 Kinder den Unterricht besuchen und so den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen. Um engen Kontakt und Vertrauen zu den Familien herzustellen, stammen die Lehrkräfte in den Schulen meist aus den jeweiligen Dörfern. Jeden Monat findet ein Ausbildungstag für Lehrer und Lehrerinnen statt, um professionellen Unterricht gewährleisten zu können. In einem weiteren Projekt pflanzen die Kinder mit ihren Eltern jedes Jahr rund 10.000 Bäume. Auf diese Weise vermittelt man ihnen ein starkes Umweltbewusstsein und wirkt der Abholzung der Wälder entgegen. Die Schulbildung bietet den Grundstein für junge Menschen, die ein eigenständiges Leben führen wollen. Eine wichtige Rolle in diesem Bildungsprojekt spielt die Zeit. Es dauert oft Jahre, bis sich Ideen in einer Gesellschaft durchsetzen können. Aber Pater Claude lässt nicht locker. Er setzt alles daran, genügend Vozama Schulen zu etablieren, um allen Kindern eine offizielle Schulbildung zu ermöglichen. Bildung ist der erste Schritt in eine bessere Zukunft. Helfen wir Pater Claude – für die Kinder Madagaskars. <


Father Emanuel wollte schon immer Priester werden.Sein Traum wurde Dank der Missio-Patenschaften erfüllt.

„Zu wissen, dass es jemanden gibt, dem meine Berufung am Herzen liegt, spornte mich an.“

Priesterpatenschaften

Father Emanuel

Für Theologiestudenten aus 3 Kontinenten

Vielen jungen Männern in den Ländern des Südens bleibt der Weg zum Priestertum versagt. Sie können sich die Ausbildung alleine nicht leisten. Nur mit unserer Hilfe ist es ihnen möglich die Priesterweihe zu empfangen. jährlich, monatlich oder vierteljährlich einzahlen möchten, können Sie persönlich entscheiden. Nachdem Sie ein Land oder einen Kontinent ausgewählt haben, schicken wir Ihnen einen kurzen Lebenslauf ihres Seminaristen. Im Laufe des Studiums informieren wir Sie über seinen Studienfortschritt und wenn Sie möchten können Sie persönlich mit ihm in Kontakt treten. Es ist auch möglich, ein Priesterseminar mit einem frei gewählten Betrag zu unterstützen. Mit Ihrer Unterstützung gehen Sie keine vertragliche Verpflichtung ein. Sie helfen solange Sie können oder wollen. Die Dankbarkeit der Seminaristen ist groß. B ­ einahe jeden Tag erhalten wir Briefe von Jungpriestern, die sich für die Unterstützung aus Österreich bedanken. Helfen Sie mit! Werden auch Sie Pate! <

Unterstützen Sie jetzt und senden Sie die Antwortkarte an: Missio, Seilerstätte 12, 1010 Wien Rufen Sie uns an: (01) 513 77 22-32 Faxen Sie uns die Antwortkarte: Fax (01) 513 77 22 60 Schreiben Sie ein E-Mail: priesterausbildung@missio.at

IMPRESSUM: Projekt Missio, Ausgabe 1202 Medieninhaber und Herausgeber: Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich; Redaktion: Medienabteilung Missio, Seilerstätte 12, 1010 Wien, Tel.: (01) 513 77 22, E-mail: medien@missio.at, www.missio.at Design: Petra Kuchenbecker, komma2 Herstellung: PrintOn – Johann Seiberl, A-3382 Loosdorf, www.print-on.at Herstellungsort: Wien, Verlagsort: Wien, Erscheinungsweise: viermal jährlich. Projekt Missio informiert über die zahlreichen Projektinitiativen der Päpstlichen Missionswerke in Österreich und lädt ein, die Arbeit der Kirche in den Ländern des Südens zu unterstützen.

Ja, ich möchte mich noch näher informieren. Bitte senden Sie mir Informationen über „Priesterpatenschaften“ zu Ich bin bereit die Unterstützung eines Seminaristen für ..... Jahre zu übernehmen:

PRIESTERPATENSCHAFTEN

S

eit mehr als 30 Jahren hat Missio Kontakt zu Priesterseminaren in Afrika, Asien und Lateinamerika. Dort ist der Bedarf an Priestern weltweit am höchsten. Doch fehlt es den Kirchen vor Ort oft am Notwendigsten, um die Ausbildung ihrer Priesteramtskandidaten selbst finanzieren zu können. In den vergangenen Monaten erreichten uns hunderte Ansuchen junger Männer, die ihrer Berufung folgen möchten, dies aber auf Grund ihrer Armut nicht tun können. Mit einer Priesterpatenschaft ermöglichen Sie einem Kandidaten den Weg zur Priesterweihe. Father Emanuel (Bild oben) etwa, ein junger Mann aus Ruanda, konnte Dank der Spenden zum Priester geweiht werden. „Für mich ging ein Traum in Erfüllung“, sagt er Missio nach seiner Weihe: „Nun möchte ich Gott und den Menschen dienen!“ Sie können die Patenschaft für die Zeit der Ausbildung entweder als Einzelperson oder Gruppe übernehmen. Das Theologiestudium dauert vier Jahre, und der Beitrag pro Jahr beträgt 570 Euro. Ob Sie den Betrag

... mit einem Jahresbeitrag von 570,- Euro. ... mit einem Beitrag von 47,50 Euro monatlich. Ich bin bereit, ein Priesterseminar mit einem selbstgewählten Beitrag von monatlich Euro ........... zu unterstützen. Name Straße, Nr. Missions-Rosenkranz PLZ und Ort Telefon/E-Mail (für Rückfragen)

Ort, Datum

Unterschrift


Fotos: Zerche

Fotos: Pater Barth

Die Kinder und Jugend­ lichen lernen ihren Alltag selbstständig zu gestalten.

Projekt: Projektort:

AIDS-WAISEN – Hilfe für Kinder Phnom Penh, Kambodscha

Projektleiter:

Pater John Barth

Projektsumme: 15.000,- Euro pro Jahr Kennzahl: PM 349

Leben mit HIV/Aids

Unterstützung auf dem Weg zur Selbstständigkeit

In Kambodscha versucht Pater Barth Aidswaisen und HIV-positiven Jugendlichen ein stabiles Umfeld zu bieten. Sie erhalten Unterkunft, Bildung, Betreuung und Medikamente. er Maryknoll-Missionar Pater John kungen der Globalisierung. Ein brennendes ProbBarth nimmt die Verkündigung der lem ist die Armut. Viele leiden an Krankheiten, frohen Botschaft ernst und wendet wie HIV/Aids. Aufgrund der schlechten hygienisich den Allerärmsten zu. Das vor ei- schen Bedingungen stecken sich viele Babys wähnigen Jahren noch unter den Auswirkungen des rend der Geburt an. Andere kommen bereits in Roten-Khmer-Regimes leidende Kambodscha den ersten Monaten in Kinderheime, da ihre Mütspürt nun die positiven und negativen Auswir- ter bald nach der Geburt sterben. Missio-Projektpartner Pater John kümmert sich mit seinem Netzwerk „Kleine Sprossen“ um Unterkunft und Schulbildung der infizierten Kinder. Um sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen zu müssen, bringt der Missionar viele Kinder bei Familien und Nachbarn unter. Durch sein persönliches Engagement wurde Pater John für viele Kinder zu einem echten Vater. So auch für Phy Sophea. Ihre Eltern starben an So funktioniert‘s: HIV, als sie noch ganz klein war. Ihre Großmutter weigerte sich, das Mädchen aufzunehmen, und 1. SMS mit einem Spendenbetrag damit begann die lange Suche nach einer Bleibe. von 1 bis 70 Euro an Nach einigen schwierigen Jahren, in denen sie von 0676 8 007 007 senden. Ort zu Ort weitergereicht wurde, fand sie endlich 2. Sie erhalten eine Bestätigungseinen Platz, an dem sie bleiben konnte. Im Heim SMS, auf die Sie mit JA antworten. der „Kleinen Sprossen“ wurde sie mit offenen Ar3. SMS erfolgreich: Sie erhalten men empfangen. Auch Phy Sophea durfte hier eine Danke-SMS. zum ersten Mal Geborgenheit und Normalität erleben. Bis jetzt konnten bereits mehr als 696 Betroffene unterstützt werden. 100 leben heute selbstständig. Aber es gibt nach wie vor hunderte HIV/Aids-Waisen, die auf einen Platz warten. Per SMS spenden können Missio und Pater John suchen noch dringend nach Sie als Privatkunde eines Wohltätern, die dieses zukunftsträchtige Proösterreichischen Mobilfunkbetreibers und von Paybox. gramm mittragen. <

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Die Abrechnung erfolgt über Paybox bzw. bei A1-Kunden direkt über die Handyrechnung.

„Österreichische Post GZ02Z030162S 5/12“

Überall und schnell Gutes tun – per SMS spenden

Projekt Missio 1202  

Projekt Missio 1202

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