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Dezember 2009

projekt Informationen - Ideen - Initiativen

Vietnam: Weihnachten für Le und Kim

Fortsetzung  auf Seite 2

      Schwester Les Schützlinge 

ÖS T

für Priester aus 3 Kontinenten 6. Jänner 2010

REICHISC ER

Reg.Nr.

A

T

W 05130 . W. S OSG

W

Es ist nicht leicht für die Schwestern in Vietnam, ihre rund 25 Schützlinge groß zu ziehen. Die politische Situation ist nicht ungefährlich. Das kom­ mu­nistische Re­gime schränkt die Aktivitäten von Religionsgemeinschaften stark ein. Nach einer Zeit der Öffnung ab dem Jahr 2000 scheint nun ­w ieder eine striktere Haltung gegenüber der Kirche zu dominieren.

Sammlung S HE

Unweit von Dalat, der vietnamesischen Stadt des ewigen Frühlings, versteckt zwischen hohen Bergen, liegt ein ­klei­nes Dorf, das das Waisenheim der Schwestern des Ordens „Servants of the Holy Spirit“ beherbergt. Seit Jahrzehnten kümmern sich die Ordenschwestern um Kinder, die niemand haben. Ein Leben ohne El­tern ist immer eine ­besondere Herausforderung. Die Schwestern versuchen den Kindern jene Liebe und Geborgenheit mitzugeben, die sie brauchen, um ihr erwachsenes Dasein später meistern zu können.

www.missio.at

Ihre Spende an Missio ist steuerlich absetzbar! www.spendenrechner.at

Inhalt: VIETNAM: Weihnachten für Le und Kim

S. 1-3

SENEGAL: Schule in der Wüste

S. 4

SENEGAL: Zwischen Himmel und Erde

S. 5

südafrika: Sharmiela´s Story

S. 6

Medien & Materialien

S. 7

uganda: Schwester Hellens großer Traum

S. 8


projekt

Liebe Leserin, lieber Leser! Einsamkeit: „Wenn Du zu Weih­nachten einsam bist, dann bist Du einsam einsam“. Der Satz stammt aus ei­nem der amerikani­ schen Weihnachtsklamaukfilme, die derzeit unsere TV Programme überschwemmen. Einfach formuliert beschreibt er das Phänomen „Einsamkeit“, das sich gerade um die Weihnachtszeit für viele allein lebende Menschen schmerzlich potenziert. Während die Familien sich zur Feier der Geburt Christi als Festtag der Heiligen ­Familie zusammenfinden, wächst die Zahl der Menschen, die niemanden haben, die niemand

Im Blickpunkt

einlädt. Es ist schon schwierig, den Alltag alleine zu ­ertragen, aber zu Weihnachten, wenn die tägliche Routine Halt macht und das Gefühl der Ausgeschlossenheit übermächtig wird, wiegt die Ein­­samkeit doppelt schwer – einsam, ein­sam. Dabei hätte so mancher Einsame doch irgend­wo und wie eine Familie – nur die spricht keine Einladung aus. Man will unter sich bleiben. Gründe gibt es genug: Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit oder die Sorge, dass die ­alleinstehende Tante, der eigensinnige Großonkel das Fest verderben könnten; das bringt man allemal auch ohne entfernte Verwandte oder Bekannte zusammen … Und außer-

Fortsetzung von Seite 1

Ein neuer Trend willkürlicher Religions­ politik macht auch vor den ­Schwestern nicht Halt. Dabei sind sie einzig darauf bedacht, die Kinder, die ihnen anvertraut wurden, mit Liebe aufzuziehen, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und sie so gut es geht durchzufüttern. Natürlich werden sie dabei auch von Missio nach Kräften unterstützt. Es ist trotzdem kein einfaches Leben für die Kinder. Manchmal, nachdem die Hausaufgaben erledigt sind, müssen da die älteren Kinder auch schon mal ordentlich mithelfen: im Haushalt, im Garten oder beim Kaffee­ernten. Letzteres ist aber auch immer ein besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit den Schwestern schwär­men die Kinder aus, bewaffnet mit großen, geflochtenen Holzkörben. Und dann nehmen sie sich zu dritt, zu viert jeweils eine Kaffeepflanze vor. Per Hand wird jede Bohne gepflückt und in den Korb geworfen. Dabei singen die ­Kinder oder tratschen munter drauf los. Nach der Ernte bringt ein ­ehemaliger Schützling des Heimes, der jetzt bereits im Waisenhaus mitarbeitet, die ­Kaffee­bohnen per Motorrad zum Großhändler. So können sich die Schwestern et­was dazu verdienen und den Kindern auch die eine oder andere Kleinigkeit kaufen. Ob sich auch ein Weihnachts­ geschenk für jedes Kind ausgeht, ist mehr als fraglich. Neben dem zusätzlichen Geld hat die Kaffeeernte aber auch einen Mehrwert für die Kinder: Sie 2

      Das Gebäude, in dem die Kinder wohnen

      Die Kinder helfen bei der Kaffeeernte

dem, man ist schließlich bis in die letzte Minute mit Weihnachtseinkäufen und Vorbereitungen ­beschäftigt. Sorry!  Ich hätte da eine Anregung: Wie wäre es heuer mit weniger Geschenken, die sich kaufen lassen, dafür aber mit mehr Zeit für ein unbezahlbares Geschenk – der Zuwendung an Einsame und Alleinstehende? Ein würdigeres Geschenk wer­den Sie zur Feier der Geburt unseres Erlösers nicht finden. In diesem Sinne Fröhliche Weihnachten Herzlichst

Ihre Dr. Monika Frank-Keminger


projekt

Projekt Vietnam

lernen, dass Arbeit auch Spaß machen kann und nützlich ist. Den Schwestern ist es wichtig, die Kinder gut auf deren zukünftiges Leben vorzubereiten. Eine gesunde Einstellung zu Bildung und Arbeit ist deshalb notwendig. Dennoch, allein von der Kaffeeernte zu leben, wäre für das Waisenhaus und den Schwesternorden unmöglich. Man ist auf Hilfe von außen angewiesen. Schulmaterialen, Kleidung und gesunde Nahrung – das alles kostet auch in Vietnam viel Geld. Für die Schwestern ist es jeden Tag eine Herausforderung, es zu schaffen, die Kinder nicht hungrig ins Bett schicken zu müssen.

      Einer der einfachen Schlafräume

Für ein Kind brauchen die Schwestern 20,– EUR im Monat, das sind 240,– EUR im Jahr pro Waise. Damit sind Kosten für Nahrung, medizinische Versorgung und Schulbildung abgedeckt. Mit einer kleinen zusätzlichen Unterstützung gin­ge sich sogar ein Weihnachtsgeschenk für jedes Kind aus. Helfen wir den Schwestern, dass auch sie ein ­schönes Weihnachtsfest mit ihren Kindern be­gehen können!

Projekt: Vietnam– Waisenheim Dalat

Projektort: Dalat, Vietnam Projektleiterin: Sr. Le Thi Tu Projektsumme: EUR 7.000,–  Kennzahl: PM 303       Das jüngste Waisenkind braucht besonders viel Zuwendung

Spendeninformation: Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Informationen unter: www.spendenrechner.at Projekt Missio möchte Projekte vorstellen und Ihnen die Möglichkeit zur Unterstützung geben. Missio übernimmt die Garantie dafür, dass Ihr Geld auch ankommt. Bitte beachten Sie: Bei der Überweisung sollte unbedingt die Kennzahl angegeben werden, damit die Spende für das von Ihnen ausgewählte Projekt verwendet werden kann. Sollten für ein Projekt mehr Spenden als benötigt ­eingehen, werden die Überschüsse für ähnliche Projekte verwendet. Wenn Sie an zusätzlichen Informationen zu einem Projekt interessiert sind oder Fragen haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an! Missio 1015 Wien, Seilerstätte 12 Tel.: 01/513 77 22 Fax: 01/513 77 37 E-Mail: projekte@missio.at

Spendenkonto: PSK 7015.500 3


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Projekt Senegal

Schule in der Wüste Das kleine senegalesische Dorf Wandiana liegt zwar nicht in einer kompletten Wüste, dennoch ist die Gegend extrem karg und wasserarm. Weit entfernt von jeglicher Infrastruktur leben dort rund 160 kleine Buben und Mädchen. Ihr größter Wunsch: eine Schule, eine richtige Schule, Tor zu einer besseren Zukunft … Missio Projektmanagerin Elisabeth Rittsteuer berichtet: „Man fühlt sich in dem Dorf als würde es buchstäblich ‚Mitten im Nirgendwo’ liegen – Staub, Sand, Dürre überall. Der ­Dorfbrunnen ist fast leer.“ Die nächstgelegene Grundschule liegt mehr als sieben Kilometer entfernt. ­Transportmöglichkeiten gibt es keine. Die Distanz ist vor allem für ­kleine Kinder im Volksschulalter tagtäglich nicht zu bewältigen. Viele haben es in früheren Jahren dennoch versucht. Die meisten mussten den Schulbesuch schließlich aufgeben. Die Eltern der mittlerweile ­b eachtlichen Schar von Kindern waren sich der Be­deutung der

Schulbildung der ­Kinder für das ganze weitere Leben so sehr bewusst, dass sie alles ihnen ­Mögliche unternahmen, um einen ­Schulunterricht in ­Wandiana selbst zu gewähr­ leisten. Mittler­weile gibt es be­reits einige ­Lehrer und Lehrerinnen, doch ein richtiges Schulgebäude und ­ausreichend Lehr­material gibt es nicht. Zusammengepfercht ­sitzen die Kinder an wenigen alten in den Sand gestellten Schulbänken, Strohmatten, befestigt an trockenen Zweigen spenden etwas Schatten. Die Kinder kratzen Sätze auf ­Schiefertafeln, es gibt nur ein Lehrbuch für jeweils drei Schüler. Missio Projektmanagerin Rittsteuer ist beeindruckt, mit welchem Fleiß und Eifer die Kinder trotz dieser Umstände lernen. Auch die Lehrer, die selbst nur in einfachen Strohhütten leben und genauso unter der Wassernot leiden, sind voll Enthusiasmus. Frau Rittsteuer berichtet von Anna Dioun, der Klassenbesten. Sie ist Halbwaise seitdem ihr Vater im Vorjahr verstarb. Ihre Mutter muss sich noch um vier weitere Geschwister kümmern. Sie wohnen in einer kleinen Hütte. Zu essen gibt es meistens Hirsebrei, nur wenn das Geld ausreicht aufgebessert mit ein wenig Fisch oder Fleisch. Annas Lebensumstände sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Die Dorfbewohner, egal ob jung oder alt, müssen alle bei der

       Junge Lehrerin mit ihrem Baby – hochmotiviert, trotz schwieriger Lebensbedingungen

Feldarbeit mithelfen. Alles geschieht mit Handarbeit. Der Boden laugt von Jahr zu Jahr mehr aus, sodass die Ernteerträge immer geringer werden. Das Leben ist hart und karg. Damit es für die Kinder von Wandiana ­dennoch eine Zukunft, ein Licht am Horizont gibt, braucht das Dorf dringend ein Schulgebäude und Lehrmaterialien. Die Kinder wünschen sich so sehr eine Schule, eine richtige Schule! Die Eltern und Lehrer haben versprochen, ihre Arbeitskraft für die Erfüllung dieses Herzenswunsches zur Verfügung zu stellen und Missio möchte die Materialkosten ( Baumaterial, Schulmaterial) für die 160 Kinder beisteuern. Pro Kind werden rund 330,– EUR benötigt, doch auch jeder kleinere Betrag ist höchst willkommen bei diesem nachhaltigen Projekt.

       Die Kinder von Wandiana wünschen sich eine Schule, eine richtige Schule

Projekt: Senegal – Schule für Wandiana Projektort: Diözese Dakar, Fatick,  Wandiana, Senegal Projektleiter: Abbé Ambroise Tine Projektsumme: EUR 53.000,Kennzahl: PM 304  Das kleine Dorf Wandiana liegt in einer kargen Gegend

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Projekt Senegal

Zwischen Himmel und Erde Die meisten Babies könnten in der Missionsstation Ngohé gesund zur Welt kommen. In dem von Armut geprägten Ort steht die österreichi­sche Missionschwester Helene Unger seit Jahren im Einsatz für die Notlei­denden. Sie und ihre franzis­ ka­ni­schen Mitschwestern müssen im­mer wieder hilflos zusehen, wie Babies bei der Geburt sterben oder bereits krank zur Welt kommen: ihrer Gesundheitsstation fehlt es an grundlegenden medizinischen Geräten. Viele der Ungeborenen befinden sich bereits im Mutterleib „zwischen Himmel und Erde“, nur ist das oft mangels medizinischer Ausstattung nicht rechtzeitig zu erkennen. Die Schwestern werden immer wieder von ausländischen Krankenschwestern und Ärzten unterstützt, die einige Monate freiwilligen Dienst versehen. Alle geben ihr Bestes, doch allen sind die Hände gebunden: die Armut ist drückend, in der Ambulanz der Schwestern – einzige Versorgungsstation im Umkreis von vielen Kilometern – fehlt es buchstäblich an allem. Dabei gilt es, monatlich über 900 Patienten, darunter rund 300 schwangere Frauen, medizinisch zu versorgen. Die mangelnde Ausstattung veranlasst viele Frauen, ohne fachliche Unterstützung daheim zu gebären. Die Risiken sind groß und reichen bis zum Tod von Mutter und Kind. Schwester Helene hat Missio auf das drückende Problem, das doch so einfach zu lösen wäre hingewiesen und so besuchten die Missioprojektmanagerinnen Rittsteuer und Zachmann vor einigen Wochen Ngohé um sich von der Lage ein Bild zu machen und zu sehen, wie geholfen werden kann. Ihre Berichte sind erschütternd: die Schwestern verfügen in Ngohé über einige desolate Gebäude, wo sie sich unter anderem auch um Waisenkinder und Kinder, die niemand haben will, kümmern. Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung ist schwierig und nicht gesichert. Die Landwirtschaft, von der die meisten Menschen leben, wirft kaum genug zum Überleben ab. Der Boden ist ausgelaugt. Malaria und TBC sind weitverbreitet. Die hygienischen Verhältnisse in Ngohé, besonders auch in der Ambulanz, sind alarmierend – Nährboden für die Verbreitung weiterer KrankSchwester Rose blickt sorgenvoll in die Zukunft    

       Mütter und Babies in Ngohé

heiten, die besonders bei bereits ge­schwächten Menschen und Babies bis hin zum Tod führen. Die Ambulanz der Schwestern braucht als erstes einmal dringend einen Fetalmonitor für die diagnostische Begleitung der Babies im Mutterleib, sowie ein Spezialverbrennungsgerät für die fachgerechte Entsorgung medizinischer Abfälle und noch einige andere medizinische Instrumente. Damit könnte das Leben vieler schwangerer Mütter und ihrer Kinder gerettet und die Gefahr von Krankheitsübertragungen durch mangelnde Hygiene für ­tausende Pa­tienten beseitigt werden. Jeder Euro ist ein wertvoller Beitrag für dieses lebensrettende Projekt!

Projekt: Senegal – Gesundheitsstation Ngohé Projektort: Ngohé, Djourbel, Senegal Projektleiter: Abbé Philippe Bernard Ngom Projektsumme: EUR 5.900,Kennzahl: PM 305

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Projekt Südafrika

Sharmiela´s Story Weg aus dem Elend Sharmiela wuchs in einer Elendssiedlung in Kapstadt auf. Die Familiensituation war von Gewalt und Missbrauch geprägt. Das Leben des Kindes wurde zur Hölle. So beschloss es, als Teenager von zuhause wegzulaufen. Selbst das Leben auf der Straße schien besser, als das daheim. Doch auch dort wurde das Mädchen Opfer von Gewalt. Es gebar ein Kind. Obdachlos führte Sharmiela einen Überlebenskampf, der sie und ihr Baby an den Rand des Abgrunds brachte. Sie fühlte sich als Versagerin. Ihr Leben schien ihr nutzlos. In dieser verzweifelten Situation kam Sharmiela mit WIN (Women in Need), einem Hilfsprogramm des CWD (Catholic Welfare Department) in Kontakt. Sie erhielt eine Notunterkunft und durfte in einem Kindergarten von WIN als Volontärin mithelfen. Eines Tages nahm sie die Leiterin des Kindergartens beiseite: die Schwester hatte beobachtet, wie lieblos Sharmiela mit den Kindern, auch ihrem eigenen zweijährigen Sohn, umging. Sie lehrte das Mädchen, die Kinder nicht als Bürde, so wie sie selbst

      Im WIN-Kindergarten gibt es gutes Essen

Projekt: Südafrika – Hilfe für obdach­lose Mütter und Kinder Projektort: Kapstadt, Südafrika Projektleiterin: Fr. Ronni Mehl Projektsumme: EUR 20.000,- /Jahr Kennzahl: PM 306

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behandelt worden war, ­anzusehen, sondern als Geschenk Gottes anzunehmen. Und Sharmiela lernte. Sie lernte zum ersten Mal in ihrem Leben Selbstachtung. Mit Eifer nahm sie nunmehr an Ausbildungsprogrammen teil, während sich WIN um ihren kleinen Sohn kümmerte. Heute hat sie es geschafft. Sie ist mittlerweile selbst Leiterin eines WIN-Kindergartens. Sharmiela kümmert sich mit Hingabe um die kleinen Schützlinge, deren Mütter selbst in einer ähnlichen Situation leben, in der sie einst war. WIN ist das rettende Netzwerk für obdachlose Mütter: im Rahmen des Programmes werden den Frauen und Kindern eine vorübergehende Unterkunft, sowie verschiedene Schulungsprogramme geboten. Die Frauen werden rundum begleitet, bis sie aus eigener Kraft ein neues, selbstbestimmtes Leben in geordneten Verhältnissen führen können. Die staatlichen Sozialhilfeeinrichtungen sind nicht ausreichend, die Not einfach zu groß, als dass allen geholfen werden kann. Die Kirche schließt das Netz. Dabei wird darauf geachtet, dass die Kinder bei ihren Müttern bleiben und in Geborgenheit aufwachsen können. Staatliche Einrichtungen beschränken sich meist darauf, die obdachlosen Kinder ihren Müttern wegzunehmen und in Kinderheime zu stecken. Das möchte WIN unter allen Umständen verhindern. Die Zahl der Frauen, die obdachlos mit ihren Kindern auf den Straßen Kapstadts leben, nimmt leider zu. Ohne das Programm WIN des ­Missiopartners CWD sind sie völlig auf sich allein gestellt und haben keine Aussicht auf eine lebenswerte Zukunft. Bitte helfen Sie uns, damit gerade um die Weihnachtszeit noch mehr Müttern

      Die kleine Tea freut sich, dass sie Aufnahme bei WIN gefunden hat

und Kindern geholfen werden kann. Nahrungsmittel für 30 Kleinkinder für einen Monat kosten rund EUR 30,–, ein Kinderbett kann mit EUR 33,– angeschafft werden.

      Mittagsschlaf im WIN-Kindergarten


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Medien & Materialien

Missio Geschenks-Pralinen Unter dem Motto »sinnvoll schenken«, gibt es die von der Jugendaktion bekannten Schoko­ laden in diesem Jahr wieder in edler Geschenksver­ packung. 16 Stück Pralinen pro Schachtel, Schokolade aus fairem Handel.

Die Hl. Familie geborgen in einer Grotte, darüber ragt der Weihnachtsstern: eine wunderschöne Schnitzarbeit aus einem Stück Olivenholz.

• B x H ca. 9 x 12 cm

• Best. Nr. BA0831

Krippe aus einem Stück: Hl. Familie in der Grotte

Best. Nr. BA0937

Mindestspende: € 29,50

Kinderkalender 2010

Mindest- spende: € 6,50

Der Kinderkalender 2010 zeigt Kinder aus Senegal mit Bibelzitaten. Deckblatt, 12 Farbreproduktionen und 1 Textblatt mit Erklärungen zu den Bildern.

• A3 Sternförmiger Teelichthalter Dieser Weihnachtsstern aus Olivenholz zaubert Licht und Wärme in jeden Raum.

(Größe: 30 x 42 cm)

Best. Nr. BA 0916

Mindestspende: € 10,50

• Durchmesser: ca. 9 cm (ohne Teelicht)

Best. Nr. BA0938

Mindestspende: € 5,50

Weihrauch-Brenner In diesem tragbaren Messingbrenner glühen die Weihrauchkörnchen ohne Holzkohle über einem Teelicht. So gelangt der Haussegen in jeden Raum.

• ca. 11 cm hoch Best. Nr. BA 0928

Mindestspende: € 6,50

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Alle Artikel erhältlich solange der Vorrat reicht. 

Art. Nr. Anzahl

Unterstützen Sie Missio auch durch die Bestellung unserer Zeitschriften und Produkte (www.missio.at). Danke!

Hinweis: Als Spenden sammelnde Organisation sind wir bestrebt, unsere Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Versandkosten machen es nun notwendig, diese an Sie weiterzugeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Artikel

BA0831

Missio GeschenksPralinen

BA0937

OlivenholzKrippe aus einem Stück

BA0938

Sternförmiger Teelichthalter

BA0916

Kinderkalender 2010

BA0928

WeihrauchBrenner

Bitte freimachen!

Mindestspende (�) 6,50

29,50

An

5,50

Päpstliche Missionswerke

10,50

Seilerstätte 12 A-1015 Wien

6,50


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Projekt Uganda

Schwester Hellens großer Traum Nachhaltige Lebensmittelversorgung für ehemalige Kindersoldaten

      Sr. Hellen zu Besuch bei PM Redakteurin  Frank-Keminger

Projekt: Uganda – Hilfe für Kindersoldaten Projektort: Gulu, Uganda Projektleiterin: Sr. Hellen Lamunu Projektsumme: EUR 3.600,Kennzahl: PM 307

Missio Projektpartnerin Schwes­­­ter Hel­len ist ei­ne bemerkenswerte Frau: in der ugandischen Diözese Gulu küm­mert sie sich seit Jahren um rund 200 Kinder und Ju­gend­liche, die alle Opfer des vieljährigen Bürgerkrieges in der Re­gion ge­worden sind. Darunter befinden sich ehemalige Kindersoldaten und- sol­datin­nen, deren Babies, Waisenkinder, behinderte Kinder, Kinder, für die sonst niemand sorgt. Das Heim zu un­terhalten und die Lebensmittelversorgung sicherzustel­len, ist eine stän­dige Herausforderung. Oft­mals gibt es kaum Nahrung in der Um­gebung aufzutrei­ben. Die Region lei­det unter den Folgen der jahrelangen kriegerischen Aus­einandersetzungen. Nun hat die tüchtige Schwester in der Nähe des Heimes ein Grundstück aufgetrieben, das sich hervorragend für die Landwirtschaft eignen würde. Fach­männisch bebaut könnte das Stück Land die Grundver­sorgung des Heimes mit Nahrung sicherstellen. Missio möch­te Schwester Hellen beim Ankauf unterstützen, da­mit ihr großer Traum zum Wohle der Kinder Wirklichkeit wer­den kann. Wir laden Sie ein, bei diesem nachhaltigen und wichtigen Projekt mitzuhelfen und sagen Ihnen jetzt schon ein herz­liches Dankeschön im Namen der Kinder!

      Sr. Hellens Schützlinge haben ein schweres  Schicksal hinter sich

      Im Heim geht es den Kindern gut,  Sr. Hellen tut alles in ihrer Macht stehende

Impressum Projekt Missio, Ausgabe 26/09 Medieninhaber und Herausgeber: Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich

Antwortkarte

Redaktion und Layout: Dr. Monika Frank-Keminger Alle: Seilerstätte 12, 1015 Wien Tel.: (01) 513 77 22, Fax: (01) 513 77 37 E-mail: missio@missio.at www.missio.at

Absender:

Fotos: S. 1-3 Thonhauser / Missio, S. 4 / 5 Rittsteuer/Missio, S. 6 / 8 Missio Hersteller: Gradwohl, Spielberger Straße 28, 3390 Melk Herstellungsort: Wien Verlagsort: Wien Erscheinungsweise: viermal jährlich PROJEKT MISSIO informiert über ­Projekte, Aktionen, Veranstaltungen und ­Materialien, präsentiert ­„Blitzlichter“ aus den ­Kirchen der „Länder des Südens“ und gibt An­regungen zum Engagement.

Verlagspostamt 1010 Wien „Österreichische Post AG/Sponsoringpost“ GZ 02Z030162 S


http://www.missio.at/fileadmin/media_data/downloads/projektmissio/pm-dezember2009