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UND UNTERSTÜTZE DIE KINDER IN KAMBODSCHA!

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NICARAGUA

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N SIO UA S I M RAG A C NI

MISSION

KAMBODSCHA IN DIESEM HEFT: KINDERAKTION UND AKTIONSTIPPS, POSTER, WANDKALENDER, COMIC, RÄTSEL UND VOLL VIEL MEHR ...


D I E N EU E MISSION

03

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02

Das ON MISSION Team

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Die neue Mission

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Dschum riep suah! Hallo! Kambodscha stellt sich vor.

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Facts

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Mittendrin 1

32

WIE vIElE HaNDyS gIbt’S IN KaMbO DScHa ? 34

StaDt, laND, MöNcH

Ins Land einischaun

EIN ElEfaN tENrI tt qUEr DUrcH DEN DScHU NgEl

Gebastelt – Gekocht

20

Comic

24

Ins Land einischaun

38

Viele Menschen in Kambodscha verbringen ihr ganzes Leben auf dem Wasser. Sie wohnen im schwimmenden Dorf auf dem Tonle-Sap-See. 26

Gerätselt - Gespielt

Mittendrin 3 MEtta KarUN a

Ins Land einischaun StraSS ENKIN DEr

Viele Kinder in Kambodscha sind gezwungen, auf der Straße zu leben. Der Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe nimmt sich ihrer an.

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bEgEgN UNg IN DEr DUNKElHEIt Das ON MISSION Team ist auf Besuch in der schwimmenden Kirche. Simon steht gerade unter der Dusche, als plötzlich alles um ihn herum dunkel wird. Nur zwei gelbe Augen starren ihn an …

lEbEN aUf DEM bOOt

DIE StäND IgE gEfaH r: laNDM INEN

Prothesen, Rollstühle, wandelnde Bibliotheken oder Kuhbänke: damit unterstützt Metta Karuna Landminenopfer und Menschen mit Behinderungen.

Monika genießt die Natur Kambodschas und darf auf einem Elefanten reiten.

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Ins Land einischaun

Mehrere Millionen Landminen sind im Boden Kambodschas vergraben. Fast jeden Tag wird ein Mensch dadurch verletzt oder getötet.

Nach dem Wirrwarr der Stadt lernt das ON MISSION Team das Leben der Bauern kennen und beobachtet die buddhistischen Mönche.

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KIKE, KIrcH E, KaraO KE

Mit Bischof Kike die katholische Kirche kennenlernen und Karaoke singen – was für ein Erlebnis!

Es geht los – Mission Kambodscha gestartet!

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Mittendrin 2

Mittendrin 4

DIE MObIl E SpIElE WIESE

In den Armenvierteln rund um Phnom Penh lernt das ON MISSION Team die mobile Spielewiese kennen. Das Projekt bietet den Kindern etwas, was in Kambodscha selten ist: Zeit zum Spielen und viele verschiedene Spielsachen.

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Aktionstipps

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Gebet

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Mit Sack und Pack zurück ...

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Rückblick

Tipps und Tricks, was du für die Kinder in Kambodscha tun kannst, um ihnen zu helfen.

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0

50

100 km

laos

thailand

Metta Karuna – liebendes Mitgefühl In Kambodscha leben viele Menschen mit Behinderungen. Die Mitarbeiter des Projekts Metta Karuna und Missio wollen sie unterstützen, so gut es nur geht. 34

sisophon

angkor wat

siem reap

battambang

tonle sap see mekong

floating village

tonle sap fluss

phnom kardamom‐ aoral berge

phnom penh choeung ek

kampot

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Die mobile Spielewiese Viele Kinder in Kambodscha haben keine Möglichkeit zu spielen. Sie müssen sehr bald arbeiten gehen oder leben auf der Straße. Mit Schwester Regina fährt das ON MISSION Team in die Armenviertel rund um Phnom Penh. Dort lernt es die »mobile Spielewiese« kennen.

golf von thailand 03-05 inhaltsverzeichnis_kambodscha.indd 4

kompong cham

vietnam Wir werden auf unserer Reise faszinierende Menschen und ein tolles Land kennenlernen. Wir werden aber auch viel Armut sehen und merken, dass es viele Probleme und oft großes Leid gibt. Das kann uns traurig machen. Vielleicht wollen wir dann lieber davonlaufen und so tun, als gäbe es die schlimmen Dinge nicht. Aber das tun wir nicht. Wir überwinden gemeinsam Mauern. Diese Mauern können zum Beispiel Angst oder Unsicherheit sein. Zusammen schaffen heißt: alles schaffen können.

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dschum riep suah ! sok sabei dee ? (Hallo! Wie geHt es dir?)

Heiß auf reis

Wer Reis liebt, kommt in Kambodscha sicherlich auf seine Kosten. Das köstliche Getreide ist das Hauptnahrungsmittel der Khmer und egal ob morgens, mittags oder abends: Reis steht fast immer am Speiseplan. Er ist sogar so wichtig, dass für Reis und Essen dasselbe Wort verwendet wird. Beides heißt auf Khmer, der Landessprache, „bai“.

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MITTEN

DRIN

WIR FAHREN AUFS LAND: REISANBAU UND DAS LEBEN DER BAUERN Wir fahren mit einem kleinen Bus hinaus aufs Land. Je weiter man sich von der Stadt entfernt, desto ruhiger wird es. Und überall sind Felder, auf denen Menschen arbeiten. Sie tragen riesengroße Hüte oder Kramas auf dem Kopf. Meistens wird Reis angebaut. Vor ein paar Wochen ist die Regenzeit zu Ende gegangen und die Felder strahlen goldgelb. Was für ein Anblick!!

Reisfeld

Erst grün – dann gelb – dann kahl Im Juni oder spätestens im Juli setzt die Regenzeit ein. Für die Bauern beginnen nun intensive Arbeitswochen, in welchen sie den Reis anbauen müssen. Nach etwa zwei Monaten sind alle Pflänzchen im Acker. Die Felder sind grün. Bis zum Beginn der Trockenzeit im November gehören sie gepflegt und vor Krabben oder Unkraut geschützt. Geerntet wird, wenn die Felder goldgelb sind: Das ist meistens im Dezember. Im Jänner ist dann alles kahl.

Pfefferpflanze

Geh,wohin st der Pfeffetertertweiäfrch ig die Bäume

kl erden. Die Pfefferpflanze 10 Meter hoch w zu s bi n n ka e i Si hinauf. en die Khmer dre n in w ge n te ch ü , weißen Aus ihren Fr n Pfeffer: grünen vo en rt So e en d verschie und schwarzen.

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Gummi, i mm Gummi, Gu

Rund 80 % der Kambodschaner leben auf dem Land. Die meisten davon sind Bauern, die mit ihren Familien noch in den traditionellen Stelzenhäusern wohnen. Die ganze Familie wird in das Bauernleben eingebunden, auch die Kinder. Ihr ganzes Leben richtet sich nach den Jahreszeiten und ist eng mit der Natur verbunden. Für die Bauern wird das Leben aber immer schwieriger, da die Ernteerträge nicht mehr ausreichen, um die Familie ernähren zu können. Immer mehr verkaufen deswegen ihr Stück Land und ziehen in die Stadt.

wird ukbaums t. h c s t u a K des geritz Die Rinde schräg ein rinnt r e s s e M mit einem ige Kautschuksaft ale üss sch einer Ton Der dickfl it m d ir w in d heraus un gen. Er wird dann s n u a fa e it aufg itet, dam e b r a r e v Fabriken istiefel, Autoreifen m ihm Gum liches gemacht ä oder hn ann. werden k

traditionelles Stelzenhaus

Natürlich wird in Kambodscha nicht nur Reis angebaut, sondern auch andere Nutzpflanzen, wie Pfeffer oder Kautschuk. Vom Bus aus haben wir die Kautschuk felder gesehen. Lauter kleine Bäume stehen in Reih und Glied und wachsen um die Wette in den Himmel. Im Vergleich zu den Urwald riesen im Dschungel wirken sie aber etwas mickrig. Wir senden euch liebe Grüße aus Kambodscha. Und Konrad schickt euch ein herzliches „Wuff“.

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MITTEN

DRIN

Die mobile Spielewiese

Mein Name ist SCHWESTER REGINA und ich bin im Orden der MaryknollSisters. Wir versuchen, den Menschen in Kambodscha, so gut es eben geht, zu helfen. Uns ist ganz wichtig, dass die Kinder zur Schule gehen können. Dort lernen sie und bekommen eine Ausbildung. Nur so erhalten sie später eine gute Arbeit …

In der Hauptstadt Pnomh Penh treffen wir Schwester Regina. Sie ist Mitglied der katholischen Maryknoll-Sisters. Mit einem kleinen, klapprigen Auto fahren wir in die Vororte der Stadt und Schwester Regina hat einiges zu erzählen.

Missionsorden aus New York

Schulwesen: alles dauert 6 Jahre

Mit sechs Jahren kommen die Kinder in die Grundschule. Dort bleiben sie sechs Jahre. Dann geht‘s ab in die Sekundarstufe. Auch die dauert wiederum sechs Jahre. 40

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Schule – Etwas ganz Besonderes

Auch Schulsachen (Bücher, Stifte, …) können sich viele nicht leisten. Große Unterschiede gibts auch zwischen Stadt und Land: Während Stadteltern eher Viele Eltern sind zu arm, um ihre in der Lage sind, ihre Sprösslinge zur Kinder in die Schule schicken zu en die Kinder können. Die ist zwar meistens gratis, Schule zu schicken, müss schon auf aber damit ein Kind die Klasse schafft, der Bauern in diesem Alter wird dem Feld mithelfen. Denn dort nter braucht es meistens Nachhilfeunterjede Arbeitskraft benötigt. richt. Und der ist sehr teuer!

verIn Kambodscha ist es nicht selbstver ständlich, zur Schule zu gehen.

Fahnenzeremonie und Schuluniform Am Beginn jedes Schultags versammeln sich die Kinder im Schulhof. Sie singen die Nationalhymne, während die Flagge Kambodschas langsam den Fahnenmast hinaufklettert.

Nach der Zeremonie geht‘s ab in die Klassenräume. In einer staatlichen Schule sitzen 30 bis 40 Kinder in einer Klasse. Sie alle tragen Schuluniformen: die Mädchen einen blauen Rock und eine weiße Bluse, die Buben eine kurze Hose und ein weißes Hemd. Unterrichtet werden zum Beispiel die Fächer Khmer, Geografie, Ethik und Mathematik.

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MITTEN

DRIN

… Vor ein paar Jahren haben wir die mobile Spielewiese erfunden. Sie ist besonders für jüngere Kinder gedacht! Sie sollen die Möglichkeit haben, einfach mal zu spielen und lustig zu sein. Aber sie lernen auch etwas dabei. Durch das Spielen wird zum Beispiel die Neugierde geweckt. Gerade mit 5 oder 6 Jahren ist das sehr wichtig! Nicht nur kleine Kinder sind von unserer mobilen Spielewiese begeistert, sondern auch die Großen, die schon zur Schule gehen. In Kambodscha ist es so, dass die älteren Geschwister sehr früh auf ihre jüngeren Brüder oder Schwestern aufpassen müssen. Mit ihnen kommen sie zu uns und spielen mit! Wir sind jeden Donnerstag hier. Nach drei Monaten fahren wir weiter und suchen uns einen anderen Ort für unsere Spielewiese. So haben viele Kinder die Chance, hier zu spielen.

beweglich, nicht an einen festen Ort gebunden

So funktioniert die mobile Spielewiese: Die Mitarbeiter packen Spielsachen in eine Box und befestigen sie auf einem Moped. Mit dem Moped fahren sie raus aus der Stadt in die Vororte von Phnom Penh. Sie breiten eine Plastikplane am Boden aus und legen die verschiedenen Spielsachen darauf. Die Kinder können kommen und einen Turm aus Legosteinen bauen, puzzeln, Lernund Brettspiele ausprobieren, ein Bilderbuch lesen …

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IntervIew mit Neang

Uns ist ein Mädchen aUfgefallen, das geMeinsaM Mit drei anderen Kindern ein bUntes brettspiel gespielt hat. Wir haben die chance genUtzt Und ein bisschen Mit ihr geplaUdert:

Hallo! Ich bin Anna … und wer bist du?

anna:

neang: Ich heiße Neang und bin acht

Jahre alt.

Bist du oft hier bei der mobilen Spielewiese?

anna:

neang: Oh ja! Jede Woche! Weil ich so

gerne spiele! Zu Hause haben wir solche Spiele nicht …

Gehst du eigentlich schon zur Schule?

anna:

neang: Ja, ich bin in der ersten Klasse

… Jetzt kann ich meinen kleinen Geschwistern schon ein bisschen vorlesen. Mit ihnen komme ich immer hierher.

anna:

Hast du ein Lieblingsspiel?

neang: Ja. Das dort drüben, das wir ge-

rade gespielt haben, mit den Pferden. Man muss mit den kleinen Spielfigurpferden die Spielbrettfelder entlang fahren und sie alle in den Stall bringen. Wer zuerst alle vier im Stall hat, hat gewonnen.

Oh, das ist lustig. So ein ähnliches Spiel gibt‘s in Österreich auch, aber dort nennt man es „Mensch ärgere Dich nicht“. Nur, die Spielfiguren sind keine Pferde …

anna:

neang: Das muss ja fad sein, so ganz

ohne Pferde … Oh, meine Oma ruft mich: wir müssen heimgehen! … Hat mich gefreut, mit euch geplaudert zu haben. Lia sen hay, ihr alle!

Lia sen hay, Neang! Und nächste Woche wieder viel Spaß hier mit der mobilen Spielewiese.

anna:

Spielen in Kambodscha: In Kambodscha wird nicht viel gespielt. Eltern spielen nicht mit ihren Kindern und es gibt keine Brettspiele, wie wir sie in Österreich kennen. Das hat vor allem den Grund, dass Kinder ihren Eltern bald im Haushalt oder bei der Arbeit helfen müssen. So bleibt zum Herumtollen wenig Zeit.

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Gebet Liebe Maria… … ich danke dir, dass du für mich da bisT und mich miT deinem manTel beschüTZT. wenn mich eTwas bedrückT und TrauriG machT, kann ich Zu dir kommen und es di r erZÄhlen … ich biTTe dich, für alle ki nder auf der welT, die krank oder TrauriG si nd – beschüTZe si e und schenke ihnen menschen, die für sie da si nd und si e Gern haben. … ich wünsche mir, dass wir alle in frieden miTeinander leben kÖnnen und dass di e GanZe welT von unserem lachen erfüllT wird !

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