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www.missio.at/priester Gestaltungsvorlagen | Infos - Inserate - Ideen | Für Verantwortliche der Pfarrpublikationen


Sammlung

Editorial

Liebe Verantwortliche in den Pfarren! Am 6. Jänner sammeln die Päpstlichen Missionswerke in Österreich „Für Priester aus 3 Kontinenten“ im Sinne des Auftrags der Verkündigung des Reiches Gottes: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“ (Mk 16,15). Die Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika ist auf diese Unterstützung unbedingt angewiesen. Es fehlt am Notwendigsten: Bischöfe können nicht einmal die Ausbildung ihrer Priesterkandidaten finanzieren. Die 1.100 ärmsten Diözesen sind auf unsere Solidarität und Nächstenliebe angewiesen. Msgr. Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

Am 21. April 2013 weihte der Heilige Vater im Petersdom zu Rom zehn neue Priester. Das Foto zeigt ihn bei der Umarmung eines dieser jungen Männer der Kirche. Papst Franziskus steht für eine neue, bescheidene Kirche, die näher am Menschen ist. Zu den jungen Priestern und Priesterkandidaten sagte er: „Seid Hirten mit dem ‚Geruch der Schafe‘, dass man ihn riecht –, Hirten inmitten ihrer Herde und Menschenfischer. Es ist wahr, dass die so genannte Identitätskrise des Priesters uns alle bedroht und mit einer Kulturkrise einhergeht, doch wenn wir ihre Welle zu durchbrechen verstehen, werden wir im Namen des Herrn in See stechen und die Netze auswerfen können. Es ist gut, dass die Wirklichkeit selbst uns dazu führt, dorthin zu gehen, wo das, was wir aus Gnade sind, eindeutig als reine Gnade erscheint: in dieses Meer der heutigen Welt, wo allein die Salbung zählt – und nicht die Funktion – und die ausgeworfenen Netze sich allein im Namen dessen als fruchtbringend erweisen, auf den wir vertraut haben: Jesus. Liebe Gläubige, seid euren Priestern nahe mit Zuneigung und mit Gebet, damit sie immer Hirten nach dem Herzen Gottes seien.“

Texte, Grafiken und Fotos dieser Gestaltungsvorlage gibt es zum Download unter www.missio.at/priester oder im Bereich Mediencenter - Downloads - Für Priester

Am 6. Jänner kann mit Ihrer Hilfe der Traum vieler junger Männer, Priester zu werden, Wirklichkeit werden. Helfen Sie durch Ihre Spende junge Männer zu „Hirten nach dem Herzen Jesu“ auszubilden. Schenken Sie der Welt neue Priester!

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Mag. Eugen Waldstein, Pressereferent: Tel: 01/513 77 22-28, E-Mail: presse@missio.at

Msgr. Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

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Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

PS: Ende November erhält Ihre Pfarre die Materialien für die Kirchen-Sammlung am 6. Jänner! Helfen Sie uns werben! Verlinken Sie unser Info-Video zur Sammlung „Für Priester aus 3 Kontinenten“ auf Ihrer PfarrWebsite! Das Video finden Sie unter: www.missio.at/priester


INTERVIEW

Missio-Gast aus Burma

In den meisten Teilen des Landes ist Erstevangelisierung notwendig Missio sprach mit Erzbischof Charles Maung Bo über die Situation der Kirche in Burma. Missio Das Jahr des Glaubens steht im Zeichen der Neuevangelisierung. In Teilen Ihres Landes geht es aber um Erstverkündigung.

Missio 1965 hat der Staat kirchliche Schulen und Spitäler verstaatlicht. Wird die Kirche ihre Einrichtungen zurückerhalten?

Erzbischof Charles Maung Bo In den meisten Teilen des Landes ist Erstevangelisierung notwendig. Wir Katholiken machen nur 1,3 Prozent der Bevölkerung aus. Daneben gibt es viele, die noch nie von Jesus Christus gehört haben.

Erzbischof Bo Viele Orden hoffen das. Mit Hilfe der international tätigen Ordensgemeinschaften könnten wir die Schulen und Spitäler wieder leiten.

Missio Welche Missionsinitiativen haben Sie gesetzt? Erzbischof Bo Als ich Bischof von Lashio war, habe ich die Kongregation der Missionsschwestern und Missionsbrüder vom heiligen Paulus gegründet. Mittlerweile gibt es 90 Schwestern sowie etwa 40 Brüder und Priester. Ihr Hauptaugenmerk ist die Erstverkündigung. Sie werden in die abgelegensten ländlichen Gebiete gesandt. Bis heute treten dort viele Menschen in die Kirche ein, manchmal sogar ganze Dörfer. Viele Diözesen warten auf Katechisten, Schwestern und Priester.

Missio Welche Unterstützung braucht die Kirche? Erzbischof Bo Am dringendsten brauchen wir Bildung. Wir benötigen sehr gute Ausbildner für die Orden, für die Priester und für alle Gläubigen. Es geht uns nicht nur um Glaubensunterweisung, sondern auch um eine intellektuelle Schulung. Nach 40 Jahren Unterdrückung müssen wir nun, da wir eine gewisse Befreiung erleben, eine klare Auffassung von Freiheit haben. Die Regierung und die Oppositionsführerin wissen um den Einfluss der Religionen. Es wird viel darüber diskutiert, wie wir durch Werte, Versöhnung und Vergebung zum Aufbau des Landes beitragen.

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Sammlung

Infos

Die Missio-Sammlung am 6. Jänner sichert die Ausbildung des priesterlichen Nachwuchses in Afrika, Asien und Lateinamerika. Jährlich unterstützen die Päpstlichen Missionswerke weltweit mehr als 80.000 Seminaristen und tausende Novizen. In vielen Teilen der Welt sehnen sich junge Männer danach, ihre Berufung zum Priestertum für das Wohl der Menschen leben zu können. Mit der Sammlung „Für Priester aus 3 Kontinenten“ werden Ausbildungsstätten für Priesterkandidaten in der ganzen Welt finanziert. Auf jeden Priester in den Ländern des Südens wartet eine Fülle von Aufgaben. Sie spenden die Sakramente und helfen den alleingelassenen Menschen umfassend: als Seelsorger, Katastrophenhelfer, Anwälte der Ärmsten und Glaubensverkünder. Helfen auch Sie!

Beträge, die Zukunft schenken! Soviel kostet:

Nahrung für einen Seminaristen in Burma:

7€

für 1 Woche

Lernunterlagen für einen Seminaristen in Rwanda:

4

75 €

für 1 Jahr

Beitrag für die Priesterausbildung:

47,50 €

für 1 Monat

Primizspende für einen Neupriester:

145 €


Sammlung

Infos

„Lass dich nicht überwinden vom Bösen, sondern überwinde mit dem Guten das Böse!“ (Röm 12, 21) Seminarist während des Rosenkranzgebets.

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Sammlung

Inserate

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Für Priester aus 3 Kontinenten: 6.1. 2014

In Afrika, Asien und Lateinamerika fehlt es den Kirchen oft am Notwendigsten, um die Ausbildung ihrer Priesterkandidaten selbst finanzieren zu können.

Berufung braucht Hilfe

In vielen Teilen der Welt sehnen sich junge Männer danach, ihre Berufung zum Priestertum für das Wohl der Menschen leben zu können. Mit der Sammlung am 6. Jänner wird die Ausbildung für Priesterkandidaten in der ganzen Welt finanziert.

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Foto: © Missio/Zerchre

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Hilfe, die gebraucht wird

Auf jeden Priester in den Ländern des Südens wartet eine Fülle von Aufgaben. Sie spenden die Sakramente und helfen den alleingelassenen Menschen umfassend: als Seelsorger, Katastrophenhelfer, Dorfentwickler, Anwälte der Ärmsten und Glaubensverkünder. PSK 7.015.500, BLZ 60.000, Kennwort: Priester www.missio.at/priester IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500, BIC: OPSKATWW

„Das Schlimmste, was im Leben eines Priesters geschehen kann, ist, weltlich zu sein, Bischöfe oder Priester light zu werden.“

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Papst Franziskus

Schenken Sie der Welt Priester: Sammlung am 6. Jänner 2014 Helfen Sie durch Ihre Spende: PSK 7.015.500, BLZ: 60.000, IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500, BIC: OPSKATWW Kennwort: Priester

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„Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Straßen!“ (Mk 1,3)

„Wenn wir ohne das Kreuz gehen und bauen, sind wir zwar Bischöfe, Priester, Kardinäle oder Päpste, doch keine Jünger des Herrn.“ Papst Franziskus

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Foto: © Missio/Zerchre

Für Priester aus 3 Kontinenten:

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Inserate

Sammlung AKTION „PRIESTERPATENSCHAFTEN“

Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich erreichen immer wieder Hilferufe von Bischöfen und Verantwortlichen in den Priesterseminaren nach mehr Mitteln, damit niemand abgewiesen werden muss! Sie können einem bestimmten Seminaristen den Weg zur Priesterweihe ermöglichen. Mit 47,50 € pro Monat werden Sie Pate und helfen dem Seminaristen einen Ausbildungsplatz zu bekommen, um Priester zu werden. Werden Sie Pate! Sie helfen, solange Sie können oder wollen. Nähere Informationen bei:

Frau Simone Sommer Seilerstätte 12/1, 1010 Wien, Tel.: 01 / 513 77 22-62 priester@missio.at

„Der Lebensplan dieses Mannes (Priesterseminarist) ist es, die Heilige Eucharistie zu feiern.“ Papst Franziskus

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Die Sammlung am 6. Jänner 2013 ermöglicht jungen Männern Priester zu werden. Helfen Sie mit!

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Spenden Sie mit dem Handy!

Für Priester aus 3 Kontinenten: 6. Jänner 2014

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SMS mit Betrag zwischen 1 und 70 € & Kennwort

0676 8 007 007 z.B.: 10 Priester

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05130

Foto: © Missio/ Zerchre

an folgende Nummer senden:

Hirten nach dem Herzen

www.missio.at/priester

Foto: © Missio/ Zerchre

„Priester“

www.missio.at/priester

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Sammlung

Infos

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Infos zur Sammlung für Priester aus 3 Kontin Was ist die Sammlung für Priester aus 3 Kontinenten? 1. Das Fest „Erscheinung des Herrn“ (Epiphanie) am 6. Jänner gilt als das älteste Missionsfest der Kirche: Die drei Sterndeuter im Evangelium des Tages symbolisieren die Heidenvölker, die nichtjüdische Welt. Ihnen offenbart Gott seinen Sohn. 2. Die Kollekte der Missio-Kirchensammlung am 6. Jänner ist für die Ausbildung von Priesteramtskandidaten in den Missionsgebieten bestimmt. Viele Priesterseminare müssen Kandidaten ablehnen, weil Ihnen die finanzielle Versorgung nicht möglich ist. 3. Die Päpstlichen Missionswerke sorgen dafür, dass alle Priesterseminare der Missions-Diözesen einen gerechten Anteil an der Kollekte erhalten.

Gebet wirkt! Am 6. Jänner sammeln wir nicht nur, sondern beten auch für den Aufbau der Kirche und unsere Schwestern und Brüder in den Ländern des Südens. Gebet wirkt – davon war Missio-Gründerin Pauline Jaricot überzeugt. Aus Anlass ihres 150. Todestages startete Missio die Gebetsaktion „Eine Rose für die Welt“: Bereits mehr als 6.500 beten täglich ein Rosenkranz-Gesätzchen für den Frieden und die Mission. Mitmachen ist ganz einfach: Sie melden sich an (bestellung@missio.at/01 513 77 22), erhalten gratis den Missionsrosenkranz und Ihr persönliches Geheimnis. Mehr Info: missio.at/LRK

Was passiert mit den Spenden? Unterstützung: Die finanziellen Mittel kommen den mehr als 900 Priesterseminaren und 80.000 Seminaristen in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute. Damit wird ihnen eine fundierte theologische und pastorale Ausbildung ermöglicht. Grundversorgung: Ein Sockelbetrag, der von der Größe und der Anzahl der studierenden Seminaristen abhängig ist, sichert den Ausbau, die Instandhaltung und den Lehrbetrieb des Seminares. Priesterpatenschaften: Neben der Grundversorgung können auch einzelne Novizen oder Seminaristen direkt unterstützt werden. 2013 ermöglichten Priesterpatenschaften aus Österreich, Einzelpersonen und Gruppen, 2.500 Seminaristen das Theologiestudium.

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„Wachsam für die Nöte der Anderen“

Missio sprach mit dem Leiter des Priesterseminars in Yangon, Pater John Saw Yaw Han, über den hohen Zustrom junger Männer ins Seminar und die Herausforderung, die wahre Motivation zu erkennen.

P. John Han: „Studieren, um dienen zu können“

Mit etwa 600.000 Katholiken ist die katholische Kirche in Myanmar sehr klein. Sie macht etwa 1,1 Prozent der Bevölkerung aus. Doch das Priesterseminar in Yangon platzt aus allen Nähten. 155 Seminaristen besuchten es im vergangen Studienjahr. In wenigen Jahren dürfte die Zahl der Seminaristen auf 200 ansteigen, vermutet Pater John Saw Yaw Han, der Leiter des Priesterseminars. Harte Zeiten überstanden Vor 50 Jahren hat mit dem Beginn der kommu-

nistischen Militärdiktatur eine harte, schmerzhafte Zeit für die Kirche in Myanmar begonnen. 1964 hat die Regierung alle ausländischen Missionare, die nach der Unabhängigkeit eingereist waren, des Landes verwiesen – und das war der Großteil aller vorhandenen Priester. Im Jahr darauf wurden alle Krankenhäuser und Schulen enteignet. Viele Menschen dachten damals, die Kirche würde diesen Aderlass nicht überleben. Doch es kam anders: Die christlichen Gemeinschaften zogen sich in die ländlichen Gebiete zurück, wo sie weiterbestanden und wuchsen. P. John Saw Yaw Han und andere Priester führen den Fortbestand der Kirche auch auf das positive Beispiel ihrer Eltern zurück. „In unserer Umgebung gab es keine Kirche“, erzählt er. „Hier lebten nur Buddhisten. Aber meine Eltern beteten in jeder Nacht gemeinsam den Rosenkranz, und ich war zwischen ihnen.“ P. Johns Mutter betete dafür, dass er Priester wurde, und auch sein Vater hatte Einfluss auf seinen Entschluss zum Priestertum: „Mein Vater war einer der Offiziere.

Die Päpstlichen Missionswerke unterstützen die Priesterseminare in Afrika, Asien und Lateinamerika. © Missio

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Die Menschen respektierten ihn. Aber bei einem Priester war es immer mein Vater, der Respekt zeigte. Also dachte ich: Der Priester ist mächtiger als mein Vater. Später wurde mir bewusst: Priester zu sein bedeutet, wachsam zu sein gegenüber den Nöten der Anderen.“ Nährboden für Berufung Viele Priester- und Ordensberufungen erwachsen in den Internaten. Viele Dörfer haben keine Schulen. Da die Kirche nach wie vor keine Schulen errichten darf, unterstützt sie die Familien mit Internaten: Viele Schüler leben während des Schuljahres fernab ihres Heimatdorfes in einem kirchlichen Internat, das neben einer Schule liegt. „Dort werden die Kinder von Priestern und Ordensschwestern begleitet und erhalten religiöse Unterweisung“, berichtet P. John Saw Yaw Han. „Die Priester und Ordensleute sind für die Kinder wie eine Mutter. Also wollen die Schüler später selbst Priester werden.“ Eine intensive Formung Auf die Motivation der Priesterseminaristen wird aber im Priesterseminar mittlerweile noch mehr geachtet als früher. Hier seien in

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der Vergangenheit auch Fehler passiert, räumt der Leiter des Priesterseminars ein: „Die Berufsaussichten in unserem Land sind schlecht, der Lebensstandard der gewöhnlichen Leuten sehr niedrig. Meine Beobachtung ist: Wenn jemand zum Priester geweiht wird, gehört er danach der Mittelklasse an und macht sich um sein Überleben keine Sorgen mehr. Vielleicht haben wir darauf in der Vergangenheit zu wenig geachtet.“ Die Formung im Priesterseminar wurde intensiviert. Mittlerweile unterbricht jeder Seminarist sein Studium mit einem spirituellen Jahr der Einkehr. Darüber hinaus absolviert er vor seiner Priesterweihe ein praktisches Jahr, in dem er in einer Pfarre mitarbeitet. Diese Jahre der Vertiefung und der Begegnung mit der Seelsorge sollen den Priester besser auf seine Berufung vorbereiten. Wenn Priesterseminaristen mit ihrer Berufung kämpfen, stehen ihnen jederzeit ihre geistlichen Leiter zur Verfügung. „Unsere Seminaristen öffnen ihnen ihre Herzen und reden über ihre Probleme“, erzählt der Leiter. Auch zwölf Professoren der theologischen Fakultät fungieren als Beichtväter. In Zukunft will man aber beides trennen – Beichtvater und Professor. „Wir


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brauchen mehr qualifizierte Ausbildner“, unterstreicht P. John. Die Bischöfe ermutigen Ausbildner von den Phillipinen und Indien zum Priesterseminar in Yangon zu kommen. Bis in entlegene Regionen Trotz der vielen Berufungen fehlt es in manchen Gegenden noch immer an Seelsorgern. „Es gibt Dörfer mit nur einer oder zwei katholischen Familien. Ein Priester schaut hier nur selten vorbei“, erzählt P. John. In einigen Regionen leben nach wie vor Menschen, die noch nie von Jesus Christus gehört haben. Immer wieder werden Priester von ihren Bischöfen in solche Gegenden zur Mission geschickt. Das Hauptproblem der meisten Menschen bleibt aber die Armut. Viele Eltern kämpfen ums Überleben und achten kaum auf ihre Geundheit. Sie arbeiten viel und verdienen wenig. Vielen Familien hilft die Kirche mit zusätzlicher Betreuung und Nachmittagsunterricht. Bildung braucht das Land dringender denn je: Seit zwei Jahren öffnet sich Myanmar. Die Europäische Union und die USA haben die Sanktionen gegen das Land aufgehoben, die Situation der Bevölkerung ändert sich: Die Zensur wurde abgeschafft, erstmals darf öffentlich über Politik diskutiert werden, Demonstrationen gegen die Regierung sind nicht mehr verboten. Auch die Kirche darf nun ihre eigenen Medien herausbringen und benötigt für die Organisation von Jugendlagern und anderen größeren Versammlungen keine Genehmigung mehr vom Regime. Das alles sind neue Chancen für die Kirche, aber auch neue Herausforderungen für eine Gesellschaft, die jahrzehntelang keine Erfahrung mit Freiheit hatte. „Es gibt neue Job-Möglichkeiten und Freiheit in den Massenmedien“, unterstreicht auch P. John. „Die Jugendlichen sind von neuen Filmen, Moden und Attraktionen der äußeren Welt beeinflusst. Um mit dieser Situation umzugehen brauchen wir mehr Bildung.“

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Persönlich und direkt helfen

Aktion Priesterpatenschaften Priester in Afrika, Asien und Lateinamerika stehen vor vielen Herausforderungen: Neben ihrem priesterlichen Dienst sind sie oft die erste Anlaufstelle für Kranke und Hilfesuchende. Nach Naturkatastrophen schenken sie den Menschen Zuversicht, Trost und Hoffnung. Durch ihr Wirken lassen sie überall die Liebe Gottes aufleuchten! Helfen Sie jungen Menschen aus den Ländern des Südens, die den Ruf spüren, „im Weinberg des Herrn“ zu arbeiten. Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich betreuen derzeit 85 Priesterseminare in 40 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Insgesamt werden über 2.500 Priesterseminaristen von Österreich aus begleitet. Uns liegen Anträge von mehr als 300 Priesterstudenten vor, für die wir noch Förderer suchen. Indem Sie das Studium mitfinanzieren, können Sie einem bestimmten Seminaristen den Weg zum Priestertum ermöglichen. Das Studium endet mit der Priesterweihe. Es ist auch möglich, ein Priesterseminar mit einem frei gewählten Betrag direkt zu unterstützen. Ihr Beitrag wird zum Segen: Mit 47,50 € pro Monat helfen Sie einem Seminaristen, Priester zu werden. Werden Sie Pate! Mit Ihrer Unterstützung gehen Sie keine vertragliche Verpflichtung ein. Sie helfen, solange Sie können oder wollen. Wenn Sie sich für eine Patenschaft entscheiden, senden wir Ihnen den Lebenslauf mit Foto des Seminaristen zu. So können Sie – wenn Sie das wünschen – auch direkt mit ihm in persönlichen Kontakt treten und an seiner Weiterentwicklung teilhaben. Für nähere Fragen steht Ihnen Frau Sommer gerne zur Verfügung: priester@missio.at oder 01/513 77 22-62

Österreichische Post AG Sponsoring.Post Missio konkret 31/13 GZ02Z030161S Medieninhaber und Herausgeber: Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich, Missio konkret 31/13 Redaktion: Hubertus Löwenstein Fotos: Zerche/Missio, picturedesk alle: Seilerstätte 12/1, 1010 Wien Grafik: Pinkhouse Design GmbH

Fordern Sie heute noch die Broschüre zu den Missio-Priesterpatenschaften an! Helfen Sie mit, dass die Welt mehr Priester bekommt!

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